Gold

Gold 1 Uz 

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Elias
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Schau ma mal.

Den Krisenstaaten geht es besser als man allgemein liest.

Der Euro hat das Potential nach oben. Mit ihm der Franken

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Ramon Lull
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Elias hat am 29.08.2012 - 05:55 folgendes geschrieben:

Schau ma mal.

Den Krisenstaaten geht es besser als man allgemein liest.

Der Euro hat das Potential nach oben. Mit ihm der Franken

Diesen Kommentar unbedingt für die Posterität aufbewahren. Am besten ausdrucken und in einem Goldrahmen an die Wand hängen.

Ich nehme an Dein Portfolio ist auf dieses Szenario ausgerichtet und Du bist long PIIGS Anleihen?

Elias
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Ramon Lull hat am 30.08.2012 - 09:17 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.08.2012 - 05:55 folgendes geschrieben:

Schau ma mal.

Den Krisenstaaten geht es besser als man allgemein liest.

Der Euro hat das Potential nach oben. Mit ihm der Franken

Diesen Kommentar unbedingt für die Posterität aufbewahren. Am besten ausdrucken und in einem Goldrahmen an die Wand hängen.

Ich nehme an Dein Portfolio ist auf dieses Szenario ausgerichtet und Du bist long PIIGS Anleihen?

Ja, unbedingt aufbewahren. Die Stückkosten in diesen Staaten sind deutlich runtergekommen.

Und nein, keine Anleihen. Ich bin meistens short. Short-Put und Short-Call.

Keine Krise dauert ewig. Und überall lauern schwarze Schwäne. Sei es als demographischer Wandel, Energiewandel, technologischer Wandel, etc.  Es gibt noch andere Szenarien als die Hyperinfla, WR, Untergang des Euro und Dollar. Diese anderen Szenarien sind halt alle nicht so sexy und apokalyptisch. Da ist nix mit stolzgeschwellter Brust zum Bauern einkaufen gehen und mit Gold raspeln bezahlen.

Europas Chemieriesen müssen umdenken

 

Durch neue Fördertechniken dürfte der Erdgaspreis in den USA weiter sinken und der US-Chemiebranche deutliche Vorteile bringen. Europas Konzerne müssen sich neue Strategien überlegen, um nicht den Anschluss zu verlieren. http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/us-schi...

 

Chevron will in Argentinien Schiefergas gewinnen

 

Wie das Unternehmen mitteilte, beabsichtige es in dem südamerikanischen Land in den kommender drei Jahren über einhundert Bohrlöcher zu setzen. http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Chevron-will-in-Argentinien-...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ramon Lull
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Elias, Du schreibst:

Ja, unbedingt aufbewahren. Die Stückkosten in diesen Staaten sind deutlich runtergekommen.

 

Und nein, keine Anleihen. Ich bin meistens short. Short-Put und Short-Call.

 

Keine Krise dauert ewig. Und überall lauern schwarze Schwäne. Sei es als demographischer Wandel, Energiewandel, technologischer Wandel, etc.  Es gibt noch andere Szenarien als die Hyperinfla, WR, Untergang des Euro und Dollar. Diese anderen Szenarien sind halt alle nicht so sexy und apokalyptisch. Da ist nix mit stolzgeschwellter Brust zum Bauern einkaufen gehen und mit Gold raspeln bezahlen.

Dazu meine ich folgendes:

1) Wir befinden uns in einer weltweiten Nachfragekrise weil das Kreditwachstum, welches die letzten 60 Jahre oder so die Weltwirtschaft angetrieben hat, abrupt zum Stillstand gekommen ist. Tiefere Stückkosten in PIIGS Staaten helfen da rein gar nichts.

2) Du schreibst also Optionen und spekulierst jeweils darauf die Prämie einzukassieren. Fein. Hast Du auch ein Anlageportfolio und falls ja, wo bist Du da z.Zt. investiert? Sicherlich bist Du darauf positioniert, dass der Euro (gegenüber CHF?) steigen wird, wenn Du schon so bullish auf den Euro bist. Oder redest Du einfach nur dummes Zeugs?

3) Richtig, denn eine Krise die anwährt ist defintionsgemäss eine Katastrophe. Darum finde ich es z.B. auch lustig, wenn man bei der EZB im Zusammenhang mit dem ESM immer wieder von einem "premanent crisis resolution mechanism" spricht. Anyway, es gibt nur drei Wege wie man die Ursache dieser Krise (oder nennen wir es doch einfach richtigerweise Katastrophe), nämlich die global viel zu hohen Schulden, beseitigen kann: Schuldenschnitt, Inlfation und/oder Währungsreform. Such's Dir aus. In der Zwischenzeit kannst Du Dir Deine schwarzen Schwäne sonst wohin stecken, denn wie gesagt, ohne das Problem (zu viele Schulden) vorher ursächlich zu beheben, wird gar nichts passieren, was in irgend einer Art und Weise wachstumsfördernd sein wird. Einzig ein Weltkrieg könnte kurzfristige Wachstumsimpulse bringen und Politikern auch als Vorwand/ Legitimation dienen, um dann das Schuldenproblem via Schuldenschnitt, Inflation und/oder Währungsreform endgültig anzugehen. Aber wie gesagt, ohne vorherigen "Reset" wird es kein Wachstum mehr geben.  

Du kannst jetzt zwei Sachen machen:

1. Versuchen zu erklären wie Deiner Meinung nach ohne ein "Reset" weiteres Wachstum erfolgen kann und wird, oder

2. Mit einer Anlagestrategie für einen "Reset" aufwarten, welche die wahrscheinliche Performance von einem Edelmetall Portfolio realistischerweise schlagen wird.

Viel Glück! 

Elias
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Ramon Lull hat am 30.08.2012 - 13:27 folgendes geschrieben:

2) Du schreibst also Optionen und spekulierst jeweils darauf die Prämie einzukassieren. Fein. Hast Du auch ein Anlageportfolio und falls ja, wo bist Du da z.Zt. investiert?Sicherlich bist Du darauf positioniert, dass der Euro (gegenüber CHF?) steigen wird, wenn Du schon so bullish auf den Euro bist. Oder redest Du einfach nur dummes Zeugs?

Ich bin nicht bullish auf den Euro. Ich sehe es nicht nur nicht so grottenschwarz. Das sieht für dich als Schwarzmaler halt nur bullish aus. Wie ich an anderer Stelle schon mehrfach ausgeführt habe, sichere ich mich gegen einen steigenden Dollar ab. Darum der Blick auf's Gold, dem Anti-Dollar.

Auch dass ich mit Short-Put und Short-Call handle, poste ich seit ich in diesem Forum dabei bin. Es ist nur für dich was neues.

 

Zum Rest deines geistigen Ejakulats meine ich folgendes: Was kümmert es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt.

 

 

 

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Benjamin Franklin

geldsack
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@ Elias

Wenigstens einer, der das Fähnchen noch etwas hochhält... Good

Es sieht wirklich viel besser aus, als man uns glauben machen will. Den Euro wird es möglicherweise länger geben als das britische Pfund oder den schweizer Franken...

:oops: jetzt krieg' ich sicher Prügel...

 

MarcusFabian
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Elias hat am 30.08.2012 - 15:36 folgendes geschrieben:


Zum Rest deines geistigen Ejakulats meine ich folgendes: Was kümmert es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt.

 

 

 

Du hast so ziemlich für jedes irrelevante Thema einen passenden Link. Sei es der Cervelat-Preis in der Coop oder eine Broccoli-Aktion beim Aldi ...

Warum überrascht es mich nicht, dass Du auf die wirklich relevanten Fragen reagierst wie der Esel vor dem Berg? (Sprich: Keine Antwort hast)
Als da wäre die Fragen von Ramon:

1. Versuchen zu erklären wie Deiner Meinung nach ohne ein "Reset" weiteres Wachstum erfolgen kann und wird, oder

2. Mit einer Anlagestrategie für einen "Reset" aufwarten, welche die wahrscheinliche Performance von einem Edelmetall Portfolio realistischerweise schlagen wird.

Ich hoffe, dass Du ein gewisses Verständnis dafür aufbringen kannst, dass diese zwei Fragen für mich (und Ramon?) um einges wichtiger sind als die Preise von Cervelats.

Elias
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MarcusFabian hat am 31.08.2012 - 13:22 folgendes geschrieben:

Elias hat am 30.08.2012 - 15:36 folgendes geschrieben:

Zum Rest deines geistigen Ejakulats meine ich folgendes: Was kümmert es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt.

Du hast so ziemlich für jedes irrelevante Thema einen passenden Link. Sei es der Cervelat-Preis in der Coop oder eine Broccoli-Aktion beim Aldi ...

Warum überrascht es mich nicht, dass Du auf die wirklich relevanten Fragen reagierst wie der Esel vor dem Berg? (Sprich: Keine Antwort hast)
Als da wäre die Fragen von Ramon:

1. Versuchen zu erklären wie Deiner Meinung nach ohne ein "Reset" weiteres Wachstum erfolgen kann und wird, oder

2. Mit einer Anlagestrategie für einen "Reset" aufwarten, welche die wahrscheinliche Performance von einem Edelmetall Portfolio realistischerweise schlagen wird.

Ich hoffe, dass Du ein gewisses Verständnis dafür aufbringen kannst, dass diese zwei Fragen für mich (und Ramon?) um einges wichtiger sind als die Preise von Cervelats.

Die Preise für Cervelat waren für RPH wichtig, nicht für mich. Wenn andere bisher um Cervelats gezockt haben, war es dir bis anhin egal. Warum interessiert es dich plötzlich? Weil ich meinen Senf zum Cervelat gegeben habe?

 

Wenn einer so was schreibt, habe ich echt keine Lust, darauf zu antworten. Er hat offensichtlich von der Materie keine Ahnung. Ohne Anlageportfolio gibt es keine Short-Calls. Es geht dabei auch nicht nur um die Prämie, wie er schreibt.

Ramon Lull hat am 30.08.2012 - 13:27 folgendes geschrieben:

2) Du schreibst also Optionen und spekulierst jeweils darauf die Prämie einzukassieren. Fein. Hast Du auch ein Anlageportfolio und falls ja, wo bist Du da z.Zt. investiert?

 

Oder redest Du einfach nur dummes Zeugs?

 

Betreffend Reset habe ich auch schon mehrfach geantwortet: Die Hyperinfla oder WR kommt weder dieses noch nächstes Jahr.

Wenn man nur noch über ein Reset ein Wachstum erreichen kann, hat man nicht begriffen, dass es kein ewiges Wachstum gibt. Deswegen immer wieder zu Reseten wäre dämlich. Auch das wurde im Forum schon mehrfach durchgekaut.

Kurz: ich habe kein Verständnis dafür. Aber ich weiss, dass das wohl das einzige wichtige in deinem Leben ist.

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Benjamin Franklin

Gekko
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Ewiges Wachstum

Hi Elias,

Ich lese bereits seit längerem in diesem Thread mit. Nun würde ich mich freuen, wenn Du mir die folgende Aussage genauer erklären würdest:

 

Wenn man nur noch über ein Reset ein Wachstum erreichen kann, hat man nicht begriffen, dass es kein ewiges Wachstum gibt. Deswegen immer wieder zu Reseten wäre dämlich.

 

Ist ein Wirtschaftswachstum nicht Voraussetzung um unser zinsgebundenes Währungssystem aufrecht zu erhalten? Und ist es nicht die kolossale Verschuldung aller westlicher Nationen welche eben dieses System zum Reset führt, da die Exponentialfunktion über kurz oder lang zu einer Überlastung des Steuerzahlers führen muss? Belegt die Statistik und Geschichte nicht eindeutig, dass Papierwährungen ihren Wert immer verlieren?

Selbst wenn man mit bargeldlosen Währungssystemen argumentiert, geht es doch schlussendlich um das System der Geldschöpfung durch Verschuldung und nicht, ob ich jetzt Papier oder eine Kreditkarte in der Hand halte?

Ich bin noch jung und suche seit langem eine logische Theorie welche das Horten von Gold und Silber überflüssig macht. Du selbst stehst ja für Sachanlagen ein. Was spricht also so stark gegen Gold und Silber?

Nenne mir bitte Gründe.

 

Gruss Gekko

 

"Verluste kann ich nicht leiden, Sportsfreund, nichts verdirbt mir den Tag mehr als Verluste."

Elias
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@Gekko

Beim Silber kann man sich einen Einstieg überlegen. Das Silber ist das Gold des kleinen Mannes und schwankt. Damit kann man gut zocken. Und Silber soll knapp werden.

Bei Gold wäre mir der Einstieg nach wie vor immer noch zu teuer. Vor 2 Monaten hiess es, die SNB könne den Mindestkurs nur noch 6 Monate durchhalten. Bleiben also nur noch 4 Monate, bis der Franken durch die Decke geht. Karlsruhe kommt ja auch noch. Es gibt mir persönlich einfach zu viel "Akteure". Wer tief eingestiegen ist, kann der Sache entspannt entgegen sehen.

Sachwerte: ich bin daran, die nicht selbstbewohnte Immobilie zu verkaufen, weil ich der Meinung bin, dass es so nicht lange weiter geht.

Ewiges Wirtschaftswachstum kann es nicht geben, mit und ohne Zinssystem. Irgendwann wird der Kuchen nicht mehr grösser und dann geht es nur noch um Marktanteile. Darauf wird sich die Wirtschaft einstellen müssen. Die Zinsen sind ein Problem der Banken. Es wird Geld aus Geld geschöpft. Dann gibt es halt Schuldenschnitte und Konkurse. Aber deswegen einen Reset zu machen, bringt in der Sache nicht weiter. Spätestens nach dem zehnten Reset sollte man sich mal am Kopf kratzen.

Ob Papiergeld an Wert verliert ist aus meiner Sicht vollkommen unerheblich, solange die Veränderung nicht dramatisch schnell geht. Wir können heute unseren Lohn, Preise, Vermögen, Schulden etc. durch 100 dividieren und hätten wieder Preise, Löhne, etc. wie vor 100 Jahren. Was würde sich ändern? Nichts. Wir würden immer noch genau gleich lange für einen Big Mac arbeiten.

Viele Lebensmittel waren noch bis Mitte der 50er Jahre teilweise unerschwinglich. Rein numerisch waren die Preise damals tiefer als heute. Aber man musste sehr lange dafür arbeiten.  Darum geht es. Wie lange muss man für etwas arbeiten. Welches Zahlungsmittel man dafür bekommt ist aus meiner Sicht total egal, solange es seinen Tauschwert für 1 bis 2 Jahre mehr oder weniger behält.

10% unserer Bevölkerung leben an der Armutsgrenze, für weitere 20% reicht das Geld gerade mal so, dass sie nichts oder nur sehr wenig sparen können. Was interessiert die ein Reset? Die verlieren nichts und haben nachher genau gleich viel wie vorher, nämlich nichts.

Für Nomaden ist nur soviel Besitztum sinnvoll, wie sie mit ihren Kamelen transportieren können. Alles andere ist wertlos. Es gibt kleine Inseln im Pazifik, wo die Bewohner gelernt haben, so zu leben, dass sie mit den wenigen Ressourcen ganz gut überleben können. Und die sind recht gut gelaunt. Sehr oft sieht man Indios im Fernsehen, die immer ein Lächeln drauf haben. Die sind bettelarm aber glücklich.

Jahrelang sich vor dem Klabautermann (aka Hyperinfla) zu fürchten und zu horten kann nicht Sinn des Lebens sein.

Und dauernd hier im Forum herumzuhängen auch nicht. Ich gehe jetzt mal auf ein paar Drinks....   Drinks

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Benjamin Franklin

Ocrama
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Kauf

Also kann mir jemand erklären, wieso die SNB mit den ganzen Kneuros (Geld) nicht Gold kauft.

Gruss

MarcusFabian
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Neues Allzeithoch in Franken! Drinks

Status Quo
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Hipp hipp Hurra...! Smile

Ich genehmige mir jetzt ein Gläschen Champagner...

Prost an alle Gold Besitzer!

Auch ein Prosit auf die Goldhasser und Papiergeldfanatiker Elias & Weico...
Da seit ihr baff, was?

Und ein Prost auf die Internetseite www.hartgeld.com
geniale Seite!!!

Die Bullen sind los

Elias
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Ocrama hat am 07.09.2012 - 16:49 folgendes geschrieben:

Also kann mir jemand erklären, wieso die SNB mit den ganzen Kneuros (Geld) nicht Gold kauft.

Gruss

Dann hätte sie ja gleich Geld drucken und Gold kaufen können und sich den Umweg über die Euro sparen können.

Der Sinn der Eurokäufe ist die Untergrenze. Heute dürften ein paar euros mit Gewinn verkauft worden sein.

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Elias
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Status Quo hat am 07.09.2012 - 17:16 folgendes geschrieben:

Hipp hipp Hurra...! smiley

Ich genehmige mir jetzt ein Gläschen Champagner...

Prost an alle Gold Besitzer!

Auch ein Prosit auf die Goldhasser und Papiergeldfanatiker Elias & Weico...
Da seit ihr baff, was?

Und ein Prost auf die Internetseite www.hartgeld.com
geniale Seite!!!

Ich bin wie schon mehrfach erwähnt kein Goldhasser.

Ja unglaublich baff. Wir sind schon wieder leicht unter dem Jahreshoch. Wie seit Monaten. Den Arbeitslosen und dem erhofften QE3 sei dieser Anstieg nun gedankt. Da musstest du jetzt aber lange dafür leiden, bis du das gleich zweimal posten durftest.

Dein Champagner wurde nicht zufälligerweise mit dem verhassten Papiergeld gekauft? Nicht dass es dich noch beim trinken würgt. Mit Buchgewinn kann man sich nämlich nichts kaufen.

Trinken wir auf die SNB. Ohne die wäre der Gold-Frankenkurs um 20% tiefer.

 

 

 

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 07.09.2012 - 17:44 folgendes geschrieben:


Trinken wir auf die SNB. Ohne die wäre der Gold-Frankenkurs um 20% tiefer.

 

 

 

 

Richtig. Genau so isses.

Es sind schlussendlich immer die Zentralbanken, die mit ihrer Gelddruckerei den Wert ihrer jeweiligen Währung in Gold bestimmen! Good

MarcusFabian
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Status Quo hat am 07.09.2012 - 17:16 folgendes geschrieben:

Und ein Prost auf die Internetseite www.hartgeld.com

geniale Seite!!!

Na ja! Diese Seite würde ich mit seeeeehhhhhr viel Vorsicht geniessen! Eichelburg ist schon ziemlich extrem in seinen Ansichten.

Elias
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MarcusFabian hat am 07.09.2012 - 18:00 folgendes geschrieben:

Elias hat am 07.09.2012 - 17:44 folgendes geschrieben:

 

Trinken wir auf die SNB. Ohne die wäre der Gold-Frankenkurs um 20% tiefer.

 

Richtig. Genau so isses.

Es sind schlussendlich immer die Zentralbanken, die mit ihrer Gelddruckerei den Wert ihrer jeweiligen Währung in Gold bestimmen! smiley

Nicht nur diesen Wert beeinflusst die SNB. Den Wert aller gehandelter Güter. Sie beeinflusst den Verlauf unserer Wirtschaft. Und es geht dabei auch um Arbeitsplätze.

Es geht uns gemessen an den Umständen immer noch gut, aber es scheint sich zu verschlechtern.

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Benjamin Franklin

Gekko
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Gold

Hi Elias,

Besten Dank für Deine Antwort. Mit der Aussage betreffend der Immobilie hast Du mir ebenfalls weitergeholfen. Ich habe vor einigen Monaten noch einwenig "günstig" Gold und Silber gekauft. Ich weiss natürlich dass ich damit sehr spät auf den Zug aufgesprungen bin (Wäre ich 10 Jahre älter, dann wäre mir dass nicht passiert). Tage wie heute bestätigen mir aber dass wir noch längst nicht über den Berg sind. Dazu wollte ich mich mal darüber Informieren, wie und ob ich mir eine Wohnung zulegen soll und diese dann vermiete. Kenne mich aber auf dem Immobilien Markt noch überhaupt nicht aus.

Was den Besitztum angeht, ist dass nicht eher eine Mentalitätsfrage? Ich bin nunmal in einer kapitalistischen Familie aufgewachsen. Durchaus habe ich mir schon Gedanken dazu gemacht, wie das Leben ohne diesen Wahn nach Gütern wäre. Dennoch erstrebe ich ein Leben mit dem Luxus relativ frei mit Geld umgehen zu können. Zudem erachte ich es in meinem Alter auch einwenig als Status Symbol. 95% in meinem Jahrgang saufen sich lieber die Birne zu und haben von dem, was sich um sie abspielt, nicht die geringste Ahnung.

Selbst gute Freunde, allesamt nicht auf den Kopf gefallen, interessiert es herzlich wenig was hier gerade abläuft. Im Notfall zahlen schliesslich die Eltern. Und ich weiss ja nicht ob ich bereits so schwarz sehe, aber meines erachtens sind gerade Konstrukte wie der ESM nicht mehr nur Währungsinstrumente, sondern können/werden auch dazu benutzt, unsere Demokratie auszuhebeln.

Das will nun nicht heissen, dass ich mein Leben nicht geniesse. Ich möchte nur nicht mein Leben lang diesen Stress im Büro haben und für Leute arbeiten, welche eben genau in diesem Punkt eine oder mehre Abzweigungen richtig gewählt haben. Und ich weiss, dass Geld nicht alles im Leben ist. Das beweist mir jeder Abend den ich mit meinen Freunden verbringe. (Mit der Freundin liefs schon besser xD).

Und ist nicht gerade das beängstigende, dass nicht mehr "nur" die untersten Schichten von Armut betroffen sind sondern immer mehr auch der Mittelstand in Bedrängnis kommt? Spinnt man diesen Gedanken weiter, dann sieht man doch, dass die Basis auf dem Mittelstand beruht und eine Verarmung von diesem schlussendlich zu Unruhen führen muss?

 

Und last but not least, solange meine Freunde noch nicht vom Edelmetallbesitz reden, denke ich, haben wir noch Aufwärtspotenzial! Acute

 

Liebe Grüsse und noch einen angenehmen Abend!

 

Gekko

 

 

 

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otti
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Dass ein zinsbasiertes Geldsystem durch die zugrundeliegende Exponentialfunktion IMMER scheitern muss, das behaupten ja Leute wie Bernd Senf, Michael Mross oder Andreas Popp. Sind alles ganz geistreiche Schwätzer, die aber auch alle von irgendetwas leben müssen...

Klar steigt durch einen positiven Zins über die Zeit sowohl die Geldmenge als auch die Verschuldung stark an- ABER und das ist der entscheidende Punkt- obige Herren betrachten diesen Effekt nur nominal. Nominal gesehen können beide Grössen beliebig wachsen, das sind nur Zahlen. Entscheidend ist die Realverzinsung. Die Notenbanken und Regierungen haben seit längerem das Problem erkannt und eben die Nominalzinsen auf nahe Null gesenkt. Gleichzeitig haben wir in den meisten Ländern eine Inflation mit steigender Tendenz. Somit ist die Realverzinsung  derzeit ziemlich stark negativ, die Kurve der realen Geldmenge und Verschuldung wäre derzeit also sogar sinkend! 

Aktuelles Schlagwort hierfür ist die sparerfeindliche "financial repression". Bedeutet also eine kalte Enteignung der Sparer zugunsten der Schuldner um das System zu retten.

 

Anlagestrategisch bedeutet das in reale Sachwerte zu investieren und zwar am besten in Ländern, in denen Privateigentum noch etwas zählt. Daneben sind Werte gefragt, von denen der Staat nicht weiss, dass man sie besitzt. Ideal hier wären anonym gekaufte Edelmetalle, Diamanten (mit starken Einschränkungen), Kunst etc.

Geld hat im heutigen Umfeld nur noch eine Transaktionsfunktion aber keine lfr Wertaufbewahrungsfunktion mehr. 

otti
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Gekko hat am 07.09.2012 - 20:31 folgendes geschrieben:

Hi Elias,

Besten Dank für Deine Antwort. Mit der Aussage betreffend der Immobilie hast Du mir ebenfalls weitergeholfen. Ich habe vor einigen Monaten noch einwenig "günstig" Gold und Silber gekauft. Ich weiss natürlich dass ich damit sehr spät auf den Zug aufgesprungen bin (Wäre ich 10 Jahre älter, dann wäre mir dass nicht passiert). Tage wie heute bestätigen mir aber dass wir noch längst nicht über den Berg sind. Dazu wollte ich mich mal darüber Informieren, wie und ob ich mir eine Wohnung zulegen soll und diese dann vermiete. Kenne mich aber auf dem Immobilien Markt noch überhaupt nicht aus.

Was den Besitztum angeht, ist dass nicht eher eine Mentalitätsfrage? Ich bin nunmal in einer kapitalistischen Familie aufgewachsen. Durchaus habe ich mir schon Gedanken dazu gemacht, wie das Leben ohne diesen Wahn nach Gütern wäre. Dennoch erstrebe ich ein Leben mit dem Luxus relativ frei mit Geld umgehen zu können. Zudem erachte ich es in meinem Alter auch einwenig als Status Symbol. 95% in meinem Jahrgang saufen sich lieber die Birne zu und haben von dem, was sich um sie abspielt, nicht die geringste Ahnung.

Selbst gute Freunde, allesamt nicht auf den Kopf gefallen, interessiert es herzlich wenig was hier gerade abläuft. Im Notfall zahlen schliesslich die Eltern. Und ich weiss ja nicht ob ich bereits so schwarz sehe, aber meines erachtens sind gerade Konstrukte wie der ESM nicht mehr nur Währungsinstrumente, sondern können/werden auch dazu benutzt, unsere Demokratie auszuhebeln.

Das will nun nicht heissen, dass ich mein Leben nicht geniesse. Ich möchte nur nicht mein Leben lang diesen Stress im Büro haben und für Leute arbeiten, welche eben genau in diesem Punkt eine oder mehre Abzweigungen richtig gewählt haben. Und ich weiss, dass Geld nicht alles im Leben ist. Das beweist mir jeder Abend den ich mit meinen Freunden verbringe. (Mit der Freundin liefs schon besser xD).

Und ist nicht gerade das beängstigende, dass nicht mehr "nur" die untersten Schichten von Armut betroffen sind sondern immer mehr auch der Mittelstand in Bedrängnis kommt? Spinnt man diesen Gedanken weiter, dann sieht man doch, dass die Basis auf dem Mittelstand beruht und eine Verarmung von diesem schlussendlich zu Unruhen führen muss?

 

Und last but not least, solange meine Freunde noch nicht vom Edelmetallbesitz reden, denke ich, haben wir noch Aufwärtspotenzial! Acute

 

Liebe Grüsse und noch einen angenehmen Abend!

 

Gekko

 

 

 

Super guter Beitrag!

Du wirst mal eine grosse Karriere (Börse und Privat) hinlegen, da bin ich mir sicher.  Ich bin jetzt 44J und hab mir vor 30 Jahren von meinem Taschengeld meine erste Aktie gekauft. Seitdem kann ich ganz angenehm von der Börse leben. 

Dass es noch junge Leute mit Deiner Gesinnung gibt, das macht mir wieder Hoffnung in dieser geistig verarmten Gesellschaft. Wenn Du irgendwelche Fragen hast, darfst Dich gerne an mich wenden.

 

LG

Otti

MarcusFabian
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otti hat am 08.09.2012 - 00:55 folgendes geschrieben:

Nominal gesehen können beide Grössen beliebig wachsen, das sind nur Zahlen. Entscheidend ist die Realverzinsung. Die Notenbanken und Regierungen haben seit längerem das Problem erkannt und eben die Nominalzinsen auf nahe Null gesenkt.

 

Ich schätze mal, das ist auch jenen Leuten klar, die Du als "Schwätzer" bezeichnest Wink

Das Problem liegt hier:

 

Die rot markierte Differenz ist das Delta, um das die Schuldenmenge (= Geldmenge) stärker steigt als das Wirtschaftswachstum (grün). Wir hatten seit 1981 ein Wachstum der Wirtschaft um 65%, eines der Schuldenmenge um 183%. Man kann also sagen: die Schuldenmenge ist fast drei mal schneller gewachsen als die Wirtschaft.

Die Idee, die die Politiker frühestens 2009 erkannt haben ist - wie Du richtig feststellst: Man muss das Wachstum der Geldmenge unter das Wirtschaftswachstum drücken, damit die Wirtschaft sozusagen "die Schulden aufholen kann". Dabei geht es rein um das Delta: Also Wirtschaftswachstum vs. Schuldenwachstum.
 

Triviales Beispiel: Angenommen, die Wirtschaftsleistung beträgt 100 und die Schulden ebenfalls 100 und die Zinsen auf den Schulden liegen bei 2%, dann müsste das Wirtschaftswachstum >2% sein, um die Schulden abzubauen.

Soweit die Theorie.

Dabei gibt es einige Knackpunkte:

1. Die Wirtschaft hat ja auch Kredite am Laufen. Kredite, die mit weit über 2% Prozent verzinst werden müssen. Es braucht also weiterhin ein Wachstum der Geldmenge. Mindestens in Höhe der Schuldzinsen der Wirtschaft und des Konsumenten. Denn wenn der Konsument pleite geht, kauft er nicht mehr in der Wirtschaft.

2. Wie soll es in einem zinsbasierten Schuldgeldsystem überhaupt möglich sein, dass das Wirtschaftswachstum höher ist als die Zinsen? Das ist zumindest schwierig. Eigentlich wäre es schön, die Geldmenge herunterzufahren. Aber in einem deflationären Umfeld würden Wirtschaft und der Konsum kollabieren. Dann wäre also nix mehr mit Wirtschaftswachstum. Wir hätten eine ausgemachte Depression.

3. Ab dem Zeitpunkt, wo die Zinsen für Staatsanleihen gesenkt werden dauert es ein paar Jahre, bis sich das niederschlägt. Schliesslich gibt es ja bestehende Staatsanleihen, die noch zum alten Zinssatz verzinst werden müssen. Für die USA habe ich das mal durchgerechnet. Da liegt die Zinslast im Moment im Schnitt bei etwa 2.5%. Tendenz natürlich Jahr für Jahr sinkend, so lange das Zinsniveau niedrig gehalten werden kann.

4. Angenommen, es gelingt, das Wirtschaftswachstum 1% über die Zinsen zu heben. Somit wäre es möglich, pro Jahr 1% der Schulden abzutragen. Das bedeutet dann allerdings: Der Wohlstand bleibt konstant, weil ja das Wachstum rein in die Schuldentilgung investiert wird. Wie lange würde das dauern? 50 Jahre? 70 Jahre? 100 Jahre? Ich hab's mal für die USA durchgerechnet und bin auf 75 Jahre gekommen. Aber das musst Du mir nicht glauben. Stell' ruhig Deine eigenen Berechnungen an.

5. Aus Punkt 4 ergibt sich die Frage: Wie reagieren unsere Kinder und Enkelkinder, die dereinst diese Schuldenlast von uns übernehmen? Schulden, die sie selbst nicht verursacht haben: Besteht da nicht die Chance, dass die einen Schuldenschnitt machen, damit sie schuldenfrei durchatmen und das Wirtschaftswachstum in Wohlstand statt Schuldentilgung investieren können?

 

Ich gehe mal davon aus, dass die von Dir so despektierlich als "Schwätzer" bezeichneten Personen genau diese Überlegung auch durchdacht haben und zum Schluss gekommen sind, dass es vermutlich nicht realistisch ist, dass 70+ Jahre lang der Gürtel enger geschnallt werden kann. Das ist weder politisch noch sozial durchsetzbar. Zumindest Senf und Popp argumentieren genau in diese Richtung und verwerfen deshalb diese Idee.
Weiterhin stellt sich auch die Frage, wie weit der Markt da mitspielt: Klar treten jetzt Fed und EZB als Käufer für Staatsanleihen auf, um die Kurse hoch, die Renditen niedrig zu halten. Aber das ist ein Eingriff in den Markt und so etwas mag der Markt gar nicht. Kein normal denkender Mensch würde Staatsanleihen mit negativer Rendite kaufen. Oder kennst Du so jemanden?
Die Chance ist gross, dass sich Pensionskassen und Versicherungen aus den Staatsanleihen verabschieden. Als Käufer treten die Zentralbanken auf, die die Anleihen mit neu gedrucktem Geld kaufen. Entsprechend wird die Währung verwässert. Auch das sind Punkte, die Du bei Helmut Creutz und Bernd Senf sicher gelesen hast.

Die Idee, dass eine Senkung der Zinsen zwingend notwendig ist, um der drohenden Schuldenlast Herr zu werden, hat Helmut Creutz unter anderem schon 2005 veröffentlicht (siehe hier). Also lange, bevor sonst irgend jemand eine drohende Finanz- und Schuldenkrise erkannt hätte.
Deshalb - sage ich ganz ehrlich - ärgert es mich, dass Du Creutz, Senf, Popp als "Schwätzer" bezeichnest, wo sie doch genau all dies bereits vor Jahren analysiert und kommentiert haben.

 

Kurz: Dass ein zinsbasiertes Geldsystem durch die zugrundeliegende Exponentialfunktion IMMER scheitern muss
wurde in der Geschichte schon x-mal bewiesen. Und somit stellt sich für mich zwangsläufig die Frage, wer denn hier eigentlich der "Schwätzer" ist!

 

weico
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MarcusFabian hat am 07.09.2012 - 18:02 folgendes geschrieben:

Status Quo hat am 07.09.2012 - 17:16 folgendes geschrieben:

Und ein Prost auf die Internetseite www.hartgeld.com

geniale Seite!!!

Na ja! Diese Seite würde ich mit seeeeehhhhhr viel Vorsicht geniessen! Eichelburg ist schon ziemlich extrem in seinen Ansichten.

 ...wenn's dem Status Quo halt gefällt.... :oops:

 

Der "geniale" Herr Eichelburg mal live:

http://www.youtube.com/watch?v=yUuekI53jTI

:mamba:

 

weico

 

 

Elias
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Gekko hat am 07.09.2012 - 20:31 folgendes geschrieben:

Ich habe vor einigen Monaten noch einwenig "günstig" Gold und Silber gekauft. Ich weiss natürlich dass ich damit sehr spät auf den Zug aufgesprungen bin (Wäre ich 10 Jahre älter, dann wäre mir dass nicht passiert).

Wenn man sich bewusst ist, dass an der Börse gezockt wird, ist das soweit kein Problem. Es ist allen beteiligten klar, dass nicht alle gewinnen können. Mein Gewinn geht auf Kosten eines anderen. Und nur realisierte Gewinne sind echte Gewinne. Bei allen Anlagen verhält es sich wie bei der Weitergabe des brennenden Streichholzes: Der letzte verbrennt sich die Finger.

 

Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.

 

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Carpe Diem
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Wie seht ihr die Entwicklung des Goldes in CHF auf eine Sicht von rund sechs Monaten bis einem Jahr? Könnte ein (zu erwartender) heftiger Anstieg des Goldes in USD nicht durch einen im Vergleich zum Schweizer Franken sinkenden Dollar „kompensiert“ werden und sich daher ein Einstieg in Franken-Gold jetzt gar nicht lohnen?


Im Moment ist ja das Franken-Gold fast auf einem Allzeithoch während sich das Dollar-Gold noch rund 250 Dollar unter den Höchstständen vom letzten Winter befindet.

MarcusFabian
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Carpe Diem hat am 10.09.2012 - 15:19 folgendes geschrieben:

 

Könnte ein (zu erwartender) heftiger Anstieg des Goldes in USD nicht durch einen im Vergleich zum Schweizer Franken sinkenden Dollar „kompensiert“ werden und sich daher ein Einstieg in Franken-Gold jetzt gar nicht lohnen?

Ja, natürlich!
Das sieht man z.B. recht gut in der Vergangenheit: Gold stieg in Dollar in den Jahren 2001-2005 aber erst ab Mitte 2005 stieg es auch in Euro und Franken.
Der Grund ist einfach: EZB und SNB haben erst ab etwa 2005 damit begonnen, ihre Währungen gezielt zu schwächen.

In den letzten Jahren haben sich EZB und Fed mit Schwächungsaktionen abgelöst. Jeweilige Begründung: Die eigene Exportindustrie unterstützen. Die Fed hat damit angefangen und in der Folge sank der Dollar gegen Gold und Euro. Dann kam die EZB dran und der Euro sank gegen Gold und Dollar.
Es ist ein Abrüstungswettlauf der diversen Währungen.

Hier die Wertentwicklung diverser Währungen in Gold:

Carpe Diem
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Danke, MF.

Und bei diesem Abwertungswettlauf macht eben die SNB seit gut einem Jahr auch mit, nicht wahr? 
Franken-Gold sollte demnach also tendenziell ebenfalls steigen in den nächsten Monaten, wenn auch nicht ganz so stark wie Dollar- und Euro-Gold?
 

 

Elias
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Carpe Diem hat am 10.09.2012 - 18:25 folgendes geschrieben:

Und bei diesem Abwertungswettlauf macht eben die SNB seit gut einem Jahr auch mit, nicht wahr?

Jaaaah, sie macht mit. Und das aus lauter Jux und Tollerei, nicht wahr? Hätte sie nicht mitgemacht, wäre der Dölli jetzt unter 80 Rappen. Da wären alle Rohstoffe, welche in Dollar gehandelt werden, erheblich billiger, wie zum Beispiel Öl.

Letztendlich geht es auch noch um Arbeitsplätze. Wir haben immer noch Dusel, aber es häufen sich Meldungen über grössere Stellenstreichungen. Da bleibt die frage, was einem wichtiger ist. Starker Franken oder Arbeitslosigkeit.

Und es droht eine Nullrunde wegen der tiefen Teuerung. Und das trotz "schwachem" Franken. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/lohnverhandl...

 

Wie dem auch sei, vielleicht macht die SNB irgendwann nicht mehr mit. Aktuell hätte sie ein paar Euros mit Gewinn verkaufen können.

«Der Mindestkurs könnte in sechs Monaten fallen»

 

Trügerische Ruhe: Die Schweizerische Nationalbank kann am Devisenmarkt eine Verschnaufpause einlegen. Doch Hans Redeker, Chef-Devisenstrategie bei Morgan Stanley in London, sieht den wahren Test auf die Notenbank noch zukommen. http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/der-mindestkurs-koennte-...

 

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MarcusFabian
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Carpe Diem hat am 10.09.2012 - 18:25 folgendes geschrieben:

Danke, MF.

Und bei diesem Abwertungswettlauf macht eben die SNB seit gut einem Jahr auch mit, nicht wahr? 

 

 

Nicht erst seit einem Jahr sondern schon länger. Seit etwa 2005.
Aber bis zur Ankoppelung an den (pardon: Obergrenze zum) Euro hat das den Weg nicht in die Medien gefunden.

Nachdem es nun mit LTRO die letzten zwei Gelddruckmassnahmen von der EZB gab, nehme ich an, dass die Fed als nächstes kommen wird (Stichwort: QE3, vielleicht schon übermorgen). Das heisst, dass der Dollar wohl als nächstes einen Abwärtsschub hinblättern wird Wink

 

Elias
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So wehrt man sich vor den Folgen einer Inflation

Gold bietet guten Schutz vor anhaltender Inflation und performt meist sehr gut, wenn die Marktteilnehmer das Zinsnivaus der Zentralbanken als zu tief erachten, wenn überschüssige Liquidität vorhanden ist oder Staatsschuldner unter Vertrauensverlust stehen. Gold reagiert aber sehr sensibel auf Realzinsänderungen sowie auf den Dollar. Bei steigenden Realzinsen steigen auch die Opportunitätskosten für Gold und Goldpreise sinken. Erstarkt der Dollar, fallen in der Tendenz die Goldpreise. Aufgrund seiner geringen Korrelation mit Aktien kann Gold zur Portfoliodiversifikation eingesetzt werden, ist aber nicht risikofrei: Gold zeigt eine ähnlich hohe Volatilität wie Aktien aus Industrieländern. http://www.cash.ch/news/topnews/so_wehrt_man_sich_vor_den_folgen_einer_i...

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