Xstrata

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DNE
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Genau  ist ganz einfach   Angebot rauf:  Xstrata sh kriegen mehr für ihre Aktien  ergo Glen muss mehr geben. Sprich Glen kurs runter Wink

RTR

riddick
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soviel zum thema, analsysten raten dringend zum ausstieg von xtrata. Wäre man am Dienstag ausgestiegen hätte man bis heute die 15%(?) zusätzlich vergessen können.

Cambodia
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Proposal received from Glencore  Zug, 7 September 2012   The Independent Directors of Xstrata plc have today written to Glencore International plc to request clarification of the outline proposal (the “Proposal”) provided to the Xstrata Board immediately prior to the Xstrata Court Meeting and New Xstrata General Meeting today in Switzerland.The Proposal lacks sufficient information on key elements. On receipt of a detailed proposal the Board will carefully consider its merits and in particular whether it would represent a takeover of Xstrata by Glencore.The Independent Directors note:

  • The proposed exchange ratio of 3.05 represents a premium of 17.6% to the undisturbed Xstrata share price on 1 February 2012 and 22.2% to the closing price on 6 September, which is significantly lower than would be expected in a takeover
  • The Proposal contains as a condition the ability for Glencore at their sole discretion to structure the transaction as a takeover offer in contrast to the current recommended scheme of arrangements where that discretion currently lies with Xstrata
  • The intention to replace Mick Davis as CEO and to amend the management incentive arrangements represents significant risk around the retention of the Xstrata senior and operational management intended to be responsible for approximately 80% of the combined group’s earnings and represents a fundamental change to the governance structure which underpinned the agreed merger of equals announced on 7 February 2012.

On receipt of a detailed proposal, the Independent Directors will consult with shareholders and consider whether to reconvene the shareholder meetings and recommend what action shareholders should take.

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

skalay
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Wann ist der beste Ausstiegszeitpunkt für Xstrata? Kurz bevor die Titel umgewandelt werden oder besser nach der Umwandlung oder soll man die zukünftigen Glencore Aktien weiter halten? Was sind eure Tipps?

Cambodia
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Xstrata unzufrieden mit verbessertem Glencore-Angebot

 


Freitag, 7. September 2012, 9:43 Uhr, Aktualisiert 20:36 Uhr
 
Die geplante Megafusion in der Rohstoffbranche bleibt weiter in der Schwebe. Glencore hat das Angebot zwar leicht erhöht. Xstrata will aber mehr dazu wissen.

 

Glencore-Hauptsitz in Baar: Die Generalversammlung zur Fusion mit Xstrata ist vertagt. keystone
 

Xstrata schrieb in einer ersten Stellungnahme, dass bei dem Angebot wichtige Informationen fehlten. Sobald ein«detaillierteres Angebot» vorliege, werde der Xstrata-Verwaltungsrat entscheiden, welche Empfehlung er den Aktionären abgebe.


Der weltgrösste Rohstoffhändler Glencore hatte zuvor sein Übernahmeangebot für den schweizerisch-britischen Bergbaukonzern Xstrata aufgestockt. Nach dessen Angaben bot Glencore 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier. Bisher lag das Angebot bei 2,8. Damit stieg das Angebot für den britisch-schweizerischen Bergbaukonzern Xstrata um rund 3 Mrd. auf 37 Mrd. Dollar.


Offen bleibt, ob die beiden bisher skeptischen Grossaktionäre bei Xstrata auf das neue Angebot eingingen, namentlich die Staatsfonds von Katar und Norwegen. Allen voran forderte der Golfstaat Katar als zweitgrösster Xstrata-Aktionär mit einem Anteil von 12,3 Prozent eine Erhöhung der Übernahmeofferte auf 3,25 Glencore Aktien. Auch der norwegische Staatsfonds verlangte Nachbesserungen.


Glencore und auch Xstrata hatten eigentlich für heute Aktionärsversammlungen angesetzt. Kurz vor Beginn sagte Glencore seine dann kurzfristig ab, was bereits Spekulationen nährte, der Zuger Rohstoffriese könnte sein Angebot doch noch nachbessern. Glencore hatte sich lange geweigert, dies zu tun. Viele Branchenkenner hatten deshalb schon damit gerechnet, dass der Zusammenschluss scheitern würde.


Jetzt ist auch offiziell von Übernahme die Rede


Das höhere Angebot an Xstrata ist allerdings an neue Forderungen geknüpft. So will Glencore nun im Gegenzug die komplette Macht bei Xstrata übernehmen. Der Status des Geschäfts wurde bereits geändert: Aus der bislang offiziell als «Zusammenschluss unter Gleichen» bezeichneten Transaktion soll nun auch formal eine Übernahme werden.


Zudem reklamiert Glencore-Chef Ivan Glasenberg die Führungsposition für sich. Eigentlich war für diese Rolle Xstrata-Chef Mick Davis vorgesehen. Seine Rolle im künftigen Konzern ist unklar. Die Änderungen könnten das Ende der jahrelangen Karriere des Südafrikaners bei Xstrata bedeuten. Davis selber wollte sich zu seinen Plänen nicht äussern.

Megafusion weiter unsicher. (Tagesschau, 7.09.12, 19:30 Uhr)
 

Xstrata seinerseits betonte in einer Mitteilung, dass es sich noch nicht um ein festes Angebot von Glencore handle. Es könne noch Änderungen geben. Zudem müsse der Xstrata-Verwaltungsrat noch darüber entscheiden. Unklar ist auch, wie Katar und die anderen unzufriedenen Aktionäre auf das verbesserte Angebot von Glencore reagieren werden. Analysten gingen davon aus, dass auch Katar das neue Angebot nicht ausschlägt.


Der laufende Übernahmeversuch gilt für viele Branchenkenner auf absehbare Zeit als letzte Chance für einen grossen Zusammenschluss. In der Branche wachsen offenbar die Befürchtungen, dass der jahrelange Rohstoff-Boom angesichts der schlechten Wirtschaftsaussichten zu Ende gehen könnte.


Goldgräberstimmung in der Branche ist vorbei


Im vergangenen halben Jahr hat sich das Klima für Rohstoffkonzerne bereits deutlich verschlechtert. Vor allem bei einer Reihe von Industrie-Rohstoffen sind die Preise kräftig zurückgegangen. Die Bergbauunternehmen meldeten daher kräftige Gewinnrückgänge. In einem solchen Umfeld sind Grossübernahmen nicht mehr besonders attraktiv. 


Beide Konzerne haben – vor allem aus steuerlichen Gründen – ihren Hauptsitz nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Kanton Zug. Ihr Zusammenschluss wäre der grösste in der Branche seit 2007. Damals übernahm der australische Bergbauriese Rio Tinto den Aluminiumkonzern Alcan für 38 Milliarden US-Dollar.

Glencore und Xstrata: Fusion der Giganten (05.03.12)
 

(agenturen/muei; schl)


Link:


http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/09/07/Wirtschaft/Xstrata-unzufrieden-mit-verbessertem-Glencore-Angebot?WT.z_rss=wirtschaft


 

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geldsack
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Xstra-Aktionär Knight Vinke lehnt Fusionsangebot von Glencore abZoomBild zum ArtikelFrostige Stimmung zwischen Glencore und Xstrata-AktionärenBild: KeystoneDie US-Beteiligungsgesellschaft Knight Vinke, wichtige Aktionärin des britisch-schweizerischen Bergbaukonzerns Xstrata, lehnt das aufgebesserte Angebot des Rohstoffriesen Glencore für eine Fusion ab. Knight Vinke fordert Xstrata auf, "den höchstmöglichen Preis zu verlangen."

Dies teilte Knight Vinke am Sonntag mit. Glencore hatte am Freitag sein Angebot um rund 3 Mrd. auf 37 Mrd. Dollar erhöht und bietet 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier. Im Gegenzug für das höhere Angebot will Glencore die Macht über Xstrata. Glencore-Chef Glasenberg beansprucht die Führungsposition für sich.

Der Machtanspruch von Glencore bedinge eine höhere Zahlung, erklärte Knight Vinke in einem Communiqué. Xstrata solle "alle Optionen prüfen, einschliesslich die Möglichkeit eines Angebots von dritter Seite".

(sda)

Zyndicate
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Giorgio V. Müller ⋅ Erfolgreichen Spekulanten geht der Ruf voraus, ihre Trümpfe erst am Schluss auszuspielen. Für Ivan Glasenberg, den Konzernchef des weltgrössten Rohstoffhändlers, Glencore International, scheint es seit Jahren klar zu sein, dass «sein» Unternehmen (er besitzt 15,8%) und Xstrata zusammengehören. Beobachter gehen sogar davon aus, dass der letztjährige Börsengang allein dem Ziel gedient hat, für die spätere Einverleibung von Xstrata eine handelbare Übernahmewährung in Form kotierter Glencore-Aktien zu bekommen.


Mit einer Beteiligung von 33,65% und exklusiven Vereinbarungen über die Vermarktung vieler von Xstrata geförderter Rohstoffe hatte Glencore bei Xstrata seit je ein wichtiges Wort mitzureden. Doch um nicht nur den Handel, sondern auch die Förderung der Rohstoffe zu kontrollieren, wäre ein vollkommener Zusammenschluss der beiden Unternehmen besser. Im ersten Anlauf ist Glencore gescheitert: Die anderen Xstrata-Aktionäre wollten sich mit einem prämienlosen Aktientausch nicht zufriedengeben. Doch Glasenberg wäre nicht der erfolgreiche Händler, wenn er nicht am Schluss noch einen weiteren Trumpf ausspielen könnte. Um die unzufriedenen Aktionäre mit grösseren Aktienpaketen gnädig zu stimmen, willigte er in letzter Minute ein, statt 2,8 nun 3,05 Glencore-Aktien pro Xstrata-Titel auf den Tisch zu legen, also rund 9% mehr. Weil aber gleichzeitig der Kurs der Glencore-Aktien am Freitag nachgab, beläuft sich die Aufbesserung zum bisherigen Zeitpunkt nur auf gut 4%.


Entscheidend ist jedoch, dass Glasenberg offenbar mit dieser Finte die wichtigsten Aktionäre von Xstrata auf seine Seite gezogen hat, um bei der noch offiziell vorzulegenden Übernahmeofferte auf eine Stimmenmehrheit zu kommen. Das würde zwar noch nicht die völlige Kontrolle über Xstrata bedeuten, gäbe aber Glencore mehr finanziellen Spielraum. Die Xstrata-Aktien würden dann vorerst separat kotiert bleiben. Und wenn sich in Zukunft eine günstige Gelegenheit ergibt, kann Glencore doch noch eine Fusionsofferte vorlegen.


Quelle: www.nzz.ch


 

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SEROTONIN
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Kann mir das jemand erklären ?

"Die Xstrata-Aktien würden dann vorerst separat kotiert bleiben. Und wenn sich in Zukunft eine günstige Gelegenheit ergibt, kann Glencore doch noch eine Fusionsofferte vorlegen."

 

Danke

Cambodia
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Ich bin für ein feindliches Übernahmeangebot durch einen Dritten. Glencore zahlt will einfach immer noch nicht genug bezahlen und könnte durch den Verkauf von einigen Millionen Xstrata-Aktien den Kurs in London unter gewaltigen Druck setzen, um später doch noch ein für sie "günstiges" Übernahmeangebot zu machen.

Ich hoffe deshalb, dass Katar vielleicht jetzt gar selber nach Xstrata greift und wie ich das derzeitige Angebot weiterhin ablehnt! Eines ist aber sicher, Glencore-CEO Ivan Glasenberg will Xstrata haben und zwar auch noch zu einem höheren Preis als er jetzt bietet.

Ein Bieterkampf würde den Xstrata-Kurs wohl schnell in die Höhe treiben, vor allem wenn plötzlich einer der drei Grossen der Branche nach Xstrata greift! Merke: Xstrata ist eine Goldgrube, wenn dass Management unter CEO Mick Davis fair bleibt und für die Aktionäre das Beste will. In diesem Punkt sehe ich die einzige reale Gefahr für die Xstrata-Aktionäre! Glencore hat von Xstrata nur profitiert, man denke z.B. nur an den Deal und Redeal der Prodeco-Minen zurück.

 

 

Artikel zu Thema:

 

Rohstoffe Xstrata-Aktionär Knight Vinke lehnt Fusionsangebot von Glencore ab

Frostige Stimmung zwischen Glencore und Xstrata-Aktionären (Keystone)

LONDON/ZUG - Die US-Beteiligungsgesellschaft Knight Vinke, wichtige Aktionärin des britisch-schweizerischen Bergbaukonzerns Xstrata, lehnt das aufgebesserte Angebot des Rohstoffriesen Glencore für eine Fusion ab. Knight Vinke fordert Xstrata auf, «den höchstmöglichen Preis zu verlangen.»

Dies teilte Knight Vinke am Sonntag mit. Glencore hatte am Freitag sein Angebot um rund 3 Mrd. auf 37 Mrd. Dollar erhöht und bietet 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier. Im Gegenzug für das höhere Angebot will Glencore die Macht über Xstrata. Glencore-Chef Glasenberg beansprucht die Führungsposition für sich.

Der Machtanspruch von Glencore bedinge eine höhere Zahlung, erklärte Knight Vinke in einem Communiqué. Xstrata solle «alle Optionen prüfen, einschliesslich die Möglichkeit eines Angebots von dritter Seite».

(SDA)

 

 

 

 

 

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Cambodia
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Glencore: Übernahmeangebot für Xstrata ist letztes Wort - Großaktionär hält gegen London 10.09.12 - Der Schweizer Rohstoffhändler Glencore hat am Wochenende bekanntgegeben, dass das in der vergangenen Woche abgegebene Übernahmeangebot für Xstrata das letzte Wort sei. Insgesamt könnte der Deal nun einen Umfang 36 Mrd. USD erreichen.

Glencore hält heute bereits 34 Prozent an Xstrata und versucht seit Monaten, die Kontrolle an dem Rohstoffproduzenten zu übernehmen. Dabei haben Aktionäre wie der staatliche Investmentfonds Katars und und Knight Vinke immer wieder eine Aufbesserung des Angebots verlangt. Um den Druck auf Glencore zu erhöhen, hat die Qatar Holding sukzessive ihre Beteiligung an Xstrata ausgeweitet.

Glencore hat in der vergangenen Woche eine Aufbesserung des Angebots von 2,8 auf 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier angekündigt. Heute teilte das Unternehmen, dass dies eine vollständige Fusion werden soll und dass das Angebot nicht mehr verbessert werde. Teil des verbesserten Angebots ist auch, dass die Kontrolle an dem entstehenden Konzern an den Glencore CEO Ivan Glasenberg gehen soll. Bisher sollte Xstrata CEO Mick Davis das neue Unternehmen führen.

Der Xstrata-Investor Knight Vinke hat heute mitteilen lassen, dass der jüngste Vorschlag klar mache, dass Glencore die Kontrolle übernehmen will. Dafür muss eine entsprechend hohe Prämie gezahlt werden, so Knight Vinke. Der Fonds hat sich gegen die Fusion mit Glencore ausgesprochen und empfiehlt, dass sich andere Aktionäre zusammenschließen um ein besseres Angebot durchzusetzen.

Analysten rechnen damit, dass es für die Aktionäre von Xstrata schwierig werden könnte, zukünftige Deals durchzuziehen, wenn Glencore diese bei einer gescheiterten Übernahme blockiert. Das Unternehmen hatte bereits im Jahr 2008 einen Zusammenschluss von Xstrata und dem brasilianischen Minengiganten Vale verhindert.

Glencore verlieren heute in London 0,8 Prozent auf 375 Pence, Xstrata klettern um 2,9 Prozent auf 1.043 Pence.

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Cambodia
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Fusion Glencore/Xstrata: Der Poker dauert an

Trotz nachgebessertem Angebot: Bei der Hochzeit zwischen Glencore und Xstrata sind sich die Partner längt nicht einig. Xstrata will sich nun zwei Wochen Zeit lassen.

Fusion Glencore/Xstrata: Der Poker dauert an

Xstrata-Chef Mick Davis fühlt sich übergangen. (Bild: Bloomberg)

Der Poker um die weltweit grösste Übernahme des Jahres dauert an. Der Verwaltungsrat des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata kündigte am Montag an, sich zwei Wochen Zeit für die Prüfung des erhöhten Übernahmeangebots des weltgrössten Rohstoffhändlers Glencore nehmen zu wollen. Glencore hatte am Freitag angekündigt, den Preis auf rund 36 Milliarden US-Dollar anzuheben. Zugleich reklamierte der Konzern aber praktisch die ganze Macht nach einem Zusammenschluss beider Unternehmen für sich und fing sich damit zunächst eine kalte Abweisung der Xstrata-Kontrolleure ein.

In dem am Montag vorgelegten offiziellen Angebot gab sich Glencore nun zurückhaltender. Zwar betonte der Konzern, die angehobene Offerte sei das letzte Wort. Zugleich versicherte Glencore aber, an anderen mit Xstrata bereits getroffenen Vereinbarungen nun doch nicht rütteln zu wollen. Glencore bietet 3,05 eigene Aktien je Anteil des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns, bislang wollte der Konzern nur 2,8 Aktien bezahlen.

Bei Xstrata war am Freitag der Eindruck entstanden, Glencore wolle viele Topmanager aus dem Unternehmen drängen. Wie es hiess, soll etwa das Bonussystem zugunsten der Glencore-Leute gestaltet werden. Zudem reklamierte Glencore-Chef Ivan Glasenberg die Führungsposition für sich.

Kompromiss an der Konzernspitze

Als Kompromiss soll nun Xstrata-Chef Mick Davis zumindest sechs Monate an der Spitze des fusionierten Unternehmens stehen, ehe Glasenberg übernimmt. Xstrata-Chairman John Bold soll auch künftig das Kontrollgremium anführen.

Auch an der Rechtsstruktur des Geschäfts will Glencore festhalten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Am Freitag hatte es noch so ausgesehen, dass aus dem «Zusammenschluss unter Gleichen» eine feindliche Übernahme werden könnte. Ziel bleibe ein einvernehmliches Geschäft, hiess es jetzt. Einem solchen Schritt müssen 75 Prozent der Xstrata-Aktionäre zustimmen. Da bereits von Glencore gehaltene 34 Prozent der Aktien nicht stimmberechtigt sind, reicht schon eine Minderheit von 16,48 Prozent der Aktien, um das Geschäft zu blockieren. Bei einer anderen Übernahmestruktur würde eine einfache Mehrheit der Stimmen reichen.

Wichtige Xstrata-Grossaktionäre wie der Golfstaat Katar hatten das ursprüngliche Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. Am Wochenende hielt sich der Staatsfonds Qatar Holding zunächst offen, ob er die neue Offerte annimmt. Laut «Financial Times» wollen die Araber zunächst die Reaktion des Xstrata-Aufsichtsratsrats abwarten. Dagegen kündigte der bislang ebenfalls skeptische Vermögensverwalter Standard Life , der 1,42 Prozent von Xstrata besitzt, an, das neue Angebot anzunehmen. Ablehnung kam hingegen vom Vermögensverwalter Knight Vinke, der 0,54 Prozent an Xstrata hält.

Xstrata-Aktionäre stellen sich quer

Glencore und Xstrata hatten sich bereits Februar auf den Zusammenschluss verständigt und für das Geschäft geworben. Doch wichtige Aktionäre von Xstrata gingen auf die Barrikaden und forderten einen höheren Preis. Vor allem die Qatar Holding - die erst nach dem Übernahmeangebot von Glencore im Februar ihren Anteil an Xstrata von 3 auf 12 Prozent erhöht hatte - verlangte einen deutlichen Zuschlag. Lange sah es so aus, als würde das Geschäft scheitern. Glasenberg weigerte sich eisern, das Angebot zu erhöhen.

Erst in der Nacht zu Freitag, wenige Stunde bevor die Aktionäre beider Unternehmen über die Transaktionen abstimmen sollten, kam wieder Bewegung in die Sache. In Verhandlungen unter der Vermittlung des früheren britischen Premierminister Tony Blair näherten sich Katar und Glasenberg an. Die Hauptversammlungen wurden kurzerhand vertagt.

Mit der Übernahme von Xstrata durch Glencore soll eine Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von fast 210 Milliarden Dollar entstehen. Gemeinsam würden die beiden Unternehmen die gesamte Kette der Wertschöpfung von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen unter einem Dach vereinen und damit über eine entsprechende Marktmacht verfügen. Beide Konzerne haben vor allem aus steuerlichen Gründen ihren Hauptsitz nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Schweizer Kanton Zug.

 

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serious
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Cambodia hat am 10.09.2012 - 15:18 folgendes geschrieben:

Ich bin für ein feindliches Übernahmeangebot durch einen Dritten. Glencore zahlt will einfach immer noch nicht genug bezahlen und könnte durch den Verkauf von einigen Millionen Xstrata-Aktien den Kurs in London unter gewaltigen Druck setzen, um später doch noch ein für sie "günstiges" Übernahmeangebot zu machen.

Ich hoffe deshalb, dass Katar vielleicht jetzt gar selber nach Xstrata greift und wie ich das derzeitige Angebot weiterhin ablehnt! Eines ist aber sicher, Glencore-CEO Ivan Glasenberg will Xstrata haben und zwar auch noch zu einem höheren Preis als er jetzt bietet.

Ein Bieterkampf würde den Xstrata-Kurs wohl schnell in die Höhe treiben, vor allem wenn plötzlich einer der drei Grossen der Branche nach Xstrata greift! Merke: Xstrata ist eine Goldgrube, wenn dass Management unter CEO Mick Davis fair bleibt und für die Aktionäre das Beste will. In diesem Punkt sehe ich die einzige reale Gefahr für die Xstrata-Aktionäre! Glencore hat von Xstrata nur profitiert, man denke z.B. nur an den Deal und Redeal der Prodeco-Minen zurück.

 

...

Genau, nur diese Dritten scheuen sich wohl, weil eben Glencore eine Übernahme torpedieren kann - hierbei zählt dann ihr Anteil von 34 % wieder. Und dann denke ich noch, dass Zurückhaltung vielleicht noch der Geschäftsphilosophie wegen angebracht sei. Den Chinesen sollte das aber nicht so weh tun, warum greifen die nicht zu? Vielleicht müssen wir ihnen erklären, was hier an Potential vorhanden ist ... oder wollen selbst sie sich nicht die Finger verbrennen?

Übrigens, den Mechanismus steigende Xstrata zu fallender Glencore-Aktie versteht man schon. Jetzt orientiert man sich ja in Richtung Austausch. Vorher meinte ich, dass die Glencore Aktie doch nicht so weit fallen durfte, wenn man denen Glauben schenkt, dass sie so super aufgestellt sind. Der Prodeco-deal war doch eine Farce. Die wollten für die Kapitalerhöhung kein Geld in die Hand nehmen, womöglich hatten sie es auch nicht, denn sie brauchten es doch für ihre Topshots (gemeint neu kreierten hundertfachen Millonäre und Milliardäre). Nach Glencores IPO hat sich ihre Aktie ja fast halbiert. Und ich denke, man sei durchaus in der Lage, auch jene vom/von der Halbbruder/-schwester Xstrata manipulieren zu können.

Das einzig Spannende ist jetzt, ob sich doch noch ein Dritter Interessent meldet - das ist das noch einzige Spekulationspotential. Wenn dem so wäre, erblicke ich Xstrata wieder Richtung 18. 

 

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

Zyndicate
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Xstrata/Glencore: Katar Holding will sich "zu gegebener Zeit" äussern

 


London/Zug (awp) - Der Staatsfonds Katar Holding will sich "zu gegebener Zeit" zum aufgebesserten Gebot des Rohstoffriesen Glencore für den Mitbewerber Xstrata äussern. Bis dato habe der Xstrata-Grossaktionär sich noch nicht entschieden, ob er die höhere Offerte akzeptieren werde, hielt dieser am Dienstag in einer Stellungnahme fest.


Am Freitag hatte Glencore in letzter Minute sein Angebot für Xstrata erhöht und bietet nun 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Anteil, bislang wollte der Rohstoffhändler nur 2,8 Aktien bezahlen. Das Übernahmeangebot ist damit 36 Mrd USD schwer.


Wichtige Grossaktionäre wie der Golfstaat Katar mit einem Anteil von 12% an Xstrata und der norwegische Staatsfond mit mutmasslich rund 3% hatten das ursprüngliche Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. Die Katar Holding verlangte zuletzt 3,25 Aktien pro Xstrata-Anteilsschein. Da bereits von Glencore gehaltene 34% der Xstrata-Aktien nicht stimmberechtigt sind, reicht schon eine Minderheit von 16,48% der Aktien, um das Geschäft zu blockieren.


Wie die "Financial Times" am Dienstag ferner schreibt, können sich verschiedene andere grosse Xstrata-Aktionäre für das Angebot erwärmen. So habe der bislang ebenfalls skeptische Vermögensverwalter Standard Life, der 1,42% von Xstrata besitzt, angekündigt, das neue Angebot anzunehmen. Weitere Investoren, die zu den 20 grössten Aktionären zählten, würden die Pläne ebenfalls "weitgehend unterstützen", warteten aber weitere Details ab.


Ablehnung kam am Wochenende hingegen vom US-Vermögensverwalter Knight Vinke, der 0,54% an Xstrata hält. Knight Vinke fordert Xstrata auf, "den höchstmöglichen Preis zu verlangen."


Quelle: www.nzz.ch

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Katar stimmt bei Xstrata noch nicht zu

 

Katar 12.09.2012 (www.emfis.com) Die Staatsholding von Katar macht keine Anstalten, um dem erhöhten Angebot von Glencore für die Übernahme von Xstrata zuzustimmen.

Wie lokale Medien mitteilten, habe das Investmentvehikel mitteilen lassen, daß es sich zu gegebener Zeit bezüglich des verbesserten Angebots zu Wort melden werde. Auch das auf 36 Milliarden USD erhöhte Übernahmeangebot sei bisher noch nicht auf ausreichend Gegenliebe gestoßen. Es sei per dato jedoch noch keine Entscheidung gefallen bezüglich einer Annahme oder Ablehnung des Angebots. Die Aktionäre von Xstrata sollen zum Ende der nächsten Woche abstimmen über den Verkauf.
:::
Kommt wieder eine Kurzfristreaktion von Glencore?

Wie weiter mitgeteilt wurde, soll das Verhalten als Zeichen gesehen werden, daß Katar noch nicht ganz zufrieden sei mit der Offerte. Es werde derzeit noch auf der ursprünglichen Forderung der Holding von 3,25 Aktien pro Anteil an Xstrata bestanden. Glencore hatte in letzter Minute das Angebot von 2,8 Anteile bereits auf 3,05 erhöht.

 

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riddick
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beide seiten versuchen zu pokern und den bestmöglichen preis auszuhandeln. Die frage ist am ende wer gibt nach Wink

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Reuters reported that although there are still issues, like staff retention, remained unresolved, Xstrata's board is expected to announced to accept the GLENCORE-S's (00805.HK) acquisition offer in US$34 billion as early as next week. 

Glencore, Xstrata's biggest shareholder with 34% holding, proposed the acquisition in February, but such was rejected by the second-biggest investor Qatar Holding requesting for higher acquisition price. 

The new proposal raised by Glencore stated that its chief executive, Ivan Glasenberg, is to take over the merged company, replacing Xstrata's chief executive Mick Davis, who is to leave within 6 months. (r)

AAStocks Financial News

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Xstrata und Altona Mining schalten Gutachter zur Bewertung des Kupferprojekts Roseby ein

Geschrieben von Björn Junker • 18. September 2012 • 

Deutlich über 200 Mio. Tonnen Erz bei Gehalten um 0,6% Kupfer und 0,06 Gramm Gold pro Tonne umfasst das Roseby-Projekt des australischen Kupferproduzenten Altona Mining (WKN A1C15Y). Derzeit verhandelt das Unternehmen von Managing Director Dr. Alistair Cowden mit dem Bergbauriesen Xstrata (WKN 552834), der eine Option auf den Erwerb von 51% an Roseby gezogen hat, über einen fairen Kaufpreis. Bislang, das meldet Altona heute, konnte man sich aber nicht einigen.

Auf dem Roseby-Projekt von Altona Mining, Blick nach Norden auf das Gebiet der Lagerstätte Little Eva

Wie in der Vereinbarung vorgesehen, die Xstrata das Recht auf den Kauf der Roseby-Beteiligung einräumt, haben die Unternehmen nun einen unabhängigen Experten beauftragt, der den fairen Wert der Beteiligung bestimmen soll. Wenn dieser Experte das Ergebnis seiner Kalkulation vorlegt, hat Xstrata 28 Tage Zeit sich zu entscheiden, ob man den Anteil an Roseby zu diesem Preis übernehmen will.

Wie Altona weiter mitteilt, führt man parallel zu den Arbeiten des unabhängigen Experten weitere Gespräche mit Xstrata und treibt zudem andere Optionen zur Entwicklung des viel versprechenden Projekts voran.

Eine dieses Jahr veröffentlichte Machbarkeitsstudie, die sich allerdings ausschließlich auf die größte Lagerstätte der Liegenschaft namens Little Eva bezieht, geht allein dort von einer Produktion von rund 39.000 Tonnen Kupfer und 17.000 Unzen Gold pro Jahr aus. Altona hatte zuletzt die Ressourcenschätzungen einiger anderer Kupferlagerstätten auf dem Projektgelände erhöht sowie gute Bohrergebnisse und den Fund eines bislang nicht bekannten Vorkommens gemeldet.

 

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Empfiehlt Xstrata Annahme der Offerte von Glencore?

 

Zug / London 17.09.2012 (www.emfis.com) Der Rohstoffkonzern Xstrata erwägt, den eigenen Aktionären die Akzeptanz des Angebots von Glencore nahezulegen.
 
Wie lokale Medien mitteilten, würden Brancheninsider inzwischen davon ausgehen, dass der Rohstoffproduzent unter gewissen Bedingungen eine Empfehlung für die Offerte ausspreche werde. Am Freitag sei mit der Abstimmung der Anteilseigner von Xstrata der Tag der Entscheidung. Der Staatsfonds von Katar habe sich noch nicht geäussert.

 

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Altona Mining – „Xstrata muss handeln, wir nicht.“Geschrieben von Björn Junker • 19. September 2012 •

Wie wir bereits berichteten, haben der Kupferproduzent Altona Mining (WKN A1C15Y) und der Schweizer Bergbaukonzern Xstrata (WKN 552834) einen unabhängigen Gutachter bestellt, der entscheiden soll, wie hoch der Preis, den Xstrata für einen Anteil von 51% an dem Roseby-Projekt zahlen soll, ausfällt.

Altona Mining - Untertageabbau


Die Unternehmen sprechen bereits seit einiger Zeit über diesen Preis, konnten sich aber nicht einigen, sodass man die Bewertung des Projekts nun einem unabhängigen Experten überlässt. Altonas Managing Director Alistair Cowden erklärte gegenüber einer australischen Zeitung, dass die Gespräche noch immer freundlich verlaufen würden und man trotz der Bestellung des Gutachters die Diskussionen fortführe.

„Sie (Xstrata) haben eine große Mühle und wir tonnenweise Kupfer, also haben wir natürlich einiges zu besprechen“, erklärte Cowden im Gespräch mit The Australian. „Hier verhandelt nicht Xstrata mit einem kleinen Junior. Wir haben Cash, eine Mine mit Cashflow und 1,5 Mio. Tonnen Kupfer im Boden. Xstrata muss sich nun Gedanken machen – sie müssen handeln, wir nicht.“

Xstrata besitzt die Minen Mount Isa-Ernest Henry und Verarbeitungsanlagen in der Region und hat schon vor einiger Zeit wissen lassen, dass man bereit sei, sich weitere Ressourcen über Transaktionen mit Juniors zu sichern. 2011 zahlten die Schweizer 175 Mio. Dollar für das Kupferprojekt Cloncurry nahe der Ernest Henry-Mine.

Ein Sprecher von Xstrata Copper hatte erklärt, dass man 28 Tage habe, um die Option für Roseby auszuüben, sobald eine Einigung erzielt oder der Wert von dem Gutachter festgelegt ist.

Nach Ansicht von Herrn Cowden dürften die aktuellen Marktbedingungen keinen Einfluss auf den Preis für Roseby haben, da der Ausblick für den Kupferpreis robust sei. „Der Kupferpreis ist fantastisch... Alle jammern immer über die Kosten, aber wieso sollte das eine Überraschung sein, die Situation gibt es seit drei Jahren, erklärte Cowden gegenüber The Australian.

Altonas Managing Director erklärte, das Unternehmen ziehe es vor, sich bei der Entwicklung des Roseby-Projekts mit einem größeren Partner zusammen zu tun, da es für Altona allein schwieriger sei.

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Cambodia
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Milliarden-Übernahme: Xstrata schiebt Entscheidung zu Glencore auf

 


Es bleibt weiter spannend: Offenbar schiebt Xstrata eine Stellungnahme bezüglich des Milliarden-Übernahmeangebots des Rohstoffhändlers Glencore auf. Die Entscheidungsfrist wäre eigentlich am Montag ausgelaufen.

Das schweizerisch-britische Unternehmen Xstrata verschiebt offenbar seine Antwort auf das 35 Milliarden Dollar-Übernahmeangebot des Rohstoffgiganten Glencore, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Eigentlich wollte sich Xstrata bis kommenden Montag entscheiden. Mit der überraschenden Verschiebung gewinnen beide Seiten Zeit, um zu bestimmen, wer im gemeinsamen Vorstand einziehen wird, sagten die Informanten gegenüber Bloomberg.


Gemeinsam würden die beiden Unternehmen die gesamte Kette der Wertschöpfung von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen unter einem Dach vereinen und damit über eine entsprechende Marktmacht verfügen. Beide Konzerne haben vor allem aus steuerlichen Gründen ihren Hauptsitz nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Schweizer Kanton Zug.
Der Minenkonzern Xstrata ist der größte Zinkproduzent der Welt und hat an der Börse einen Wert von 41,6 Milliarden Dollar. Glencore hält bereits rund 34 Prozent an Xstrata.


 

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CuriousMe
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wetten der deal kommt durch!!! sooner or later for sure; Ich tippe übrigens auf soon :music:

what's up!

Cambodia
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Glencore erhöht Beteiligung in Kasachstan 

Astana 28.09.2012 (www.emfis.com) Der weltweit tätige Rohstoffhändler Glencore sichert sich weitere Aktien an dem kasachischen Zinkproduzenten Kazzinc. Was macht Xstrata?

Wie lokale Medien mitteilten, habe der Weltkonzern eine Erhöhung des Anteils an Kazzinc von knapp über fünfzig Prozent auf rund siebzig Prozent angekündigt. Dafür wende die Firma etwa 1,4 Milliarden USD auf. Im Gespräch sei zudem eine weitere spätere Erhöhung der Beteiligung auf über neunzig Prozent für weitere rund 1,7 Milliarden USD. Jedoch liege offensichtlich der Fokus derzeit auf der Übernahme von Xstrata.
 
Wie entscheiden sich die Aktionäre von Xstrata?

Die Abstimmung sei derzeit völlig offen, da sich der Staatsfonds von Katar noch nicht zu seinem Abstimmungsverhalten geäussert habe.

 

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geldsack
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Xstrata will Glencore-Angebot annehmen - Zugeständnisse (Kreise)

(30.09.2012 / 18:51:23)

 

ZUG (awp international) - Kurz vor Ablauf der Entscheidungsfrist im Übernahmepoker zwischen dem schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata und dem weltgrössten Rohstoffhändler Glencore zeichnet sich laut Kreisen eine Einigung ab. Im Gegenzug für Zugeständnisse in Bezug auf Boni und die Machtverhältnisse im Management des Unternehmens werde Xstrata seinen Anteilseignern das Angebot zur Annahme empfehlen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf Kreise. Genauere Details wollte die Quelle nicht nennen, hiess es weiter. Sprecher der beiden Unternehmen lehnten demnach einen Kommentar ab.

Die Frist für das Glencore-Angebot von gut 35 Milliarden US-Dollar, läuft am Montag Morgen um 8.00 Uhr ab. Das Angebot wurde bereits einmal erhöht, nachdem sich der Golfstaat Katar, der Xstratas zweitgrösster Anteilseigner ist, gegen die Offerte ausgesprochen hatte. Zuletzt hatten auch Standard Life und Fidelity Worldwide Investment, die ebenfalls bei Xstrata im grossen Stil investiert sind, die vorgesehenen Bonus-Regelungen für das Xstrata-Management kritisiert.

Bei Xstrata war der Eindruck entstanden, Glencore wolle viele Topmanager aus dem Unternehmen drängen. Wie es hiess, soll etwa das Bonussystem zugunsten der Glencore-Leute gestaltet werden. Zudem reklamierte Glencore-Chef Ivan Glasenberg die Führungsposition für sich./stb

 

Ciao Schweiz-Kotierung. Wieder einer weniger... :cry:

 

Cambodia
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Was macht Katar???

Hey, zuerst wird noch abgestimmt und niemand weiss wie Katar dort stimmt! Ich lehne - zum dritten Mal - ab und hoffe, dass sich eine Mehrheit findet, denn dieser Preis ist viel zu niedrig für ein Unternehemen wie Xstrata!

 

 Fusion mit Glencore: Xstrata macht den Weg für den Deal des Jahres freiQuelle: Handelsblatt Online

 

Die wahrscheinlich größte Fusion des Jahres hat ihre wichtigsten Hürde genommen: Der Verwaltungsrat von Xstrata hat nach langem Hin und Her den Aktionären empfohlen, das Angebot von Glencore anzunehmen.

Der Weg für den größten Deal des Jahres ist frei: Der Verwaltungsrat des Minenkonzerns Xstrata hat seinen Aktionären empfohlen, das neue Fusionsangebot des Rohstoffhändlers Glencore anzunehmen. Das Geschäft hat ein Volumen von 33 Milliarden Dollar. Beide Unternehmen sind in der Schweiz ansässig und in London börsennotiert.

Heute morgen um 7 Uhr lief die von der britischen Übernahmebehörde gesetzte Frist aus, bis zu der sich die Xstrata-Führung zu dem neuen Angebot geäußert haben muss. Diese Frist war erst kürzlich auf Wunsch der Unternehmen verlängert worden. Ein Streitpunkt blieb bis zuletzt, wie mit den Halteprämien für rund 70 Xstrata-Manager umgegangen werden soll. Daran gab es heftige Kritik.

So sind einige Aktionäre wie die Private-Equity-Gruppe Blackrock gegen die Prämien von insgesamt 144 Millionen Pfund. Laut "Financial Times" wird nun erwogen, dass die Aktionäre sowohl über die Fusion abstimmen sollen als auch über die umstrittenen Prämien. Der Zusammenschluss von Glencore und Xstrata wäre mit einem Wert von 80 Milliarden Dollar auch eine der größten Fusionen überhaupt.

Das Vorhaben hatte sich im Laufe des Jahres zu einem wahren Fusionskrimi entwickelt. Denn kurz nach Bekanntgabe im Februar hatte der Staatsfonds Katars seine Xstrata-Beteiligung auf zwölf Prozent aufgestockt. Die Katarer verlangten eine Nachbesserung des Gebots von Glencore oder sie drohten, die Fusion zu blockieren.

Die Aktionäre beider Unternehmen hatten sich schon zu außerordentlichen Hauptversammlungen getroffen, um über das Projekt abzustimmen, als der Glencore-Chef quasi in letzter Minute seine Offerte aufstockte: Statt 2,8 sollen die Xstrata-Eigner nun 3,05 Glencore-Aktien je Xstrata-Aktie bekommen. Der Staatsfonds Katar hatte sogar 3,25 Glencore-Aktien gefordert.

Im Gegenzug für die Nachbesserung der Offerte will der Glencore-Chef Ivan Glasenberg, der zugleich auch Großaktionär ist, nun aber selbst der CEO des neuen Ensembles werden. Xstrata-Chef Mick Davis soll laut dem neuen Angebot nur sechs Monate als Chef bleiben und dann gehen. Im Verhandlungspoker um Macht und Einfluss wird noch um die Sitzverteilung im Verwaltungsrat gerungen. Dem Vernehmen nach sollen weiterhin die Xstrata-Aktionäre die Mehrheit im neuen Board bekommen.


Behörden gaben bereits grünes Licht

Xstrata erwartet den Zusammenschluss mit dem Rohstoff-Giganten Glencore bis zum Jahresende. Gemeinsam würden die beiden Unternehmen die gesamte Kette der Wertschöpfung von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen unter einem Dach vereinen und damit über eine entsprechende Marktmacht verfügen.

Beide Konzerne haben vor allem aus steuerlichen Gründen ihren Hauptsitz nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Schweizer Kanton Zug. Der Minenkonzern Xstrata ist der größte Zinkproduzent der Welt und hat an der Börse einen Wert von 41,6 Milliarden Dollar. Glencore hält bereits rund 34 Prozent an Xstrata.

Mit dem neuen Termin erhielt Glencore, der bereits größter Anteilseigner bei Xstrata ist sich mit Katar über die Konditionen für das Geschäft zu einigen. Die Prüfung der Kartellbehörden macht Xstrata zufolge Fortschritte. Vor wenigen Tagen gaben bereits die Behörden in Australien für die 26 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Xstrata durch Glencore grünes Licht. In China und Südafrika schreite der Prozess voran. Mit der Europäischen Union gebe es "konstruktive Diskussionen". Eine Zustimmung werde in den kommenden Wochen erwartet.

Die Fusion wäre der größte Zusammenschluss in der Branche seit 2007. Glencore und Xstrata versprechen sich milliardenschwere Einsparungen und einen Vorsprung, um die massive Rohstoffnachfrage aus China und anderen Schwellenländern bedienen zu können.

Hey, zuerst wird noch abgestimmt und niemand weiss wie Katar dort stimmt! Ich lehne - zum dritten Mal - ab und hoffe, dass sich eine Mehrheit findet

 

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Cambodia
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Der Verwaltungsrat von Xstrata unterstützt die revidierten Bedingungen für eine Fusion mit Glencore. Der Zusammenschluss käme auch zustande, wenn die Halteprämien für die Xstrata-Manager abgelehnt würden.

Giorgio V. Müller

Die unabhängigen Verwaltungsräte von Xstrata haben einen weiteren Stein auf dem Weg zur Fusion mit Glencore International aus dem Weg geräumt. Am Montag vor Börsenbeginn legten sie ihre Einschätzung zur aufgebesserten Offerte von Glencore International dar. Wie erwartet, heissen sie das aufgebesserte Angebot von 3,05 Glencore-Aktien pro Xstrata-Titel gut. Um aber auch den verschiedenen Bedenken oppositionell eingestellter Aktionäre Rechnung zu tragen, wird die Abstimmung über den Zusammenschluss nicht mehr an die Bedingung geknüpft, dass die mit den Schlüssel-Managern von Xstrata ausgehandelten Halteprämien von der Mehrheit der Aktionäre ebenfalls gutgeheissen werden.

Ja – nein – jein

Noch im Laufe dieses Monats soll das modifizierte Fusionsangebot den Xstrata-Aktionären vorgelegt werden. Als Erstes werden sie über die Halteprämien der wichtigsten Xstrata-Manager zu befinden haben. Dabei wird die Entschädigung von Konzernchef Mick Davis nicht mehr Bestandteil dieses insgesamt 173 Mio. £ (263 Mio. Fr.) umfassenden Pakets sein. Davis, der das fusionierte Unternehmen während der ersten sechs Monate leiten wird, erhält lediglich ein weiteres Jahressalär samt Boni im Umfang von 9,6 Mio. £. Zuvor hatten die «goldenen Handschellen» einen Wert von rund 30 Mio. £ gehabt. Davis wird den Integrationsprozess begleiten und dann das Zepter an Ivan Glasenberg, den Konzernchef von Glencore, übergeben. Die unabhängigen, nicht mit Hauptaktionär Glencore liierten Verwaltungsräte von Xstrata empfehlen den Aktionären, dieses modifizierte Angebot anzunehmen. Dafür bedarf es der Zustimmung einer Dreiviertelmehrheit.

Neu ist nun, dass der Zusammenschluss, der nur einer einfachen Mehrheit bedarf, auch dann zustande kommt, wenn die ausgehandelten Halteprämien von den Aktionären nicht goutiert würden. Diese Variante wird jedoch von den unabhängigen Xstrata-Verwaltungsräten ausdrücklich nicht unterstützt, weil dann die finanziellen Vorteile und Synergien des Zusammenschlusses gefährdet wären. Bei beiden Abstimmungen muss sich Glencore, die 33,65% von Xstrata besitzt, ihrer Stimme enthalten. Mit dieser zweigleisigen Struktur könnten die unterschiedlichen Meinungen der Xstrata-Aktionäre besser unter einen Hut gebracht werden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Abschluss noch in diesem Jahr

Die Führung von Glencore rät ihren Aktionären, den Zusammenschluss an einem separaten Aktionärstreffen mit den neuen Konditionen anzunehmen. Angesichts des hohen Stimmenanteils der Glencore-Manager am Rohwarenhändler gilt diese Abstimmung als Formsache. Weitere Details des Abstimmungsprozederes sollen in den nächsten Wochen publiziert werden. Die beiden ausserordentlichen Generalversammlungen der beiden Unternehmen würden noch in diesem Monat durchgeführt, heisst es im gemeinsamen Schreiben von Xstrata und Glencore. Und der Abschluss der nun sieben Monate dauernden Transaktion sei noch für dieses Jahr terminiert. Die europäische Kartellbehörde soll nächstens über die Fusion offiziell informiert werden, die Verfahren mit den Behörden in Südafrika und China sind bereits am Laufen. An der London Stock Exchange tendierten die Aktien von Xstrata zu Wochenbeginn fester. Die Valoren von Glencore wurden um gut 1,5% tiefer als am Freitag gehandelt.

Quelle: NZZ

 

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

kubisander22
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Wie vorgehen

Ich hatte bisher noch keine Aktie wo dies der Fall war, dass das Unternehmen von einem Anderen übernommen wird. Könnt ihr mir vielleicht sagen, was bei einer endgültigen Fusion mit meinen Xstrata Aktien passiert? Muss ich da was unternehmen, dass diese in Glencore Aktien umgetauscht werden`?

Vielen Dank für euere Hilfe!

Zyndicate
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kubisander22 hat am 01.10.2012 - 23:06 folgendes geschrieben:



Ich hatte bisher noch keine Aktie wo dies der Fall war, dass das Unternehmen von einem Anderen übernommen wird. Könnt ihr mir vielleicht sagen, was bei einer endgültigen Fusion mit meinen Xstrata Aktien passiert? Muss ich da was unternehmen, dass diese in Glencore Aktien umgetauscht werden`?


Vielen Dank für euere Hilfe!


Wenn du die Aktien nicht verkaufst, dann werden sie per Stichtag X auf einmal in Glencore umgewandelt! Aber dieses Datum wird noch publiziert!


SO VIEL ICH WEISS!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Das mit dem Aktientausch seht Ihr richtig. Die Aktien würden automatisch von Xstrata in solche von Glencore auf einen Stichtag X umgetauscht.

Das war seinerzeit auch der Fall von Südelektra zu Xstrata, als eben Marc Rich das Zepter übernommen hatte. Einer seiner ersten Beschlüsse war, inskünftig keine (oder fast keine) Dividenden mehr auszuschütten mit der Begründung, es diene dem Aktionär mehr, wenn das Geld im Unternehmen (seinem U.) bleibe. Südelektra hat zuvor eine konstante Rendite von rund 5 % verzeichnet. Meine Angst bei der Fusion: Glencore - diese edlen Supermanager - werden inskünftig bestimmen, wieviel ausgeschüttet wird. Zwar zahlt auch Glencore Dividenden, sehr bescheidene allerdings, und ich gehe davon aus, die inskünftige Bescheidenheit wird obsiegen. Diese Bescheidenheit bezieht sich natürlich nur auf die Aktionäre, nicht etwa auf die "edlen" Manager und Mitarbeiter. Also, bei Xstrata habe ich EP's von 21.52, 11.00, 3.53 usw. Der Durchsnitts-EP geht in Ordnung und erlaubt eine Dividende von rund 5 % - jetzt noch. Danach?

Ich wäre immer noch gegen eine Fusion und vor allem auch deshalb, weil wir dann plötzlich Glencore-Aktionäre sind und nicht mehr "von Südelektra her edel gewachsene Xstrata-shareholders". Mich würde noch interessieren, wieviele sich auf die Namensänderung freuen? Mit den Folgen von ver- und gestörten GV's usw.

Ich tröste mich mit Christian Morgenstern: "Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet." Mir fehlt einfach noch die Liebe, aber die kann doch noch gedeihen - oder?

 

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

sime
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Stahlindustrie warnt vor Fusion Glencore-XstrataGlencore bietet für Xstrata gut 33 Milliarden Dollar.Glencore bietet für Xstrata gut 33 Milliarden Dollar.
Bild: zvg

02.10.2012 07:04



Die deutsche Stahlindustrie warnt vor der geplanten Fusion der Rohstoffkonzerne Glencore und Xstrata. Der Wettbewerb werde dadurch eingeschränkt.

"Durch die Fusion wird ein kombinierter Produktions- und Vermarktungsgigant entstehen, bei dem die klassischen Grenzen zwischen Bergbauproduktion und Handelsaktivitäten aufgehoben werden", sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, der "Berliner Zeitung" (Dienstag). Der Wettbewerb werde eingeschränkt und die Position der Rohstoffabnehmer spürbar geschwächt. Die deutschen Stahlkocher hatten dem Bericht zufolge mehrfach die Marktdominanz der Bergbaukonzerne kritisiert, von denen sie vor allem Kokskohle und Eisenerz für ihre Hochöfen beziehen.

Xstrata und Glencore gehören zu den weltgrössten Kokskohle-Lieferanten. Am Montag ist die Mega-Fusion in greifbare Nähe gerückt. Beide Konzernführungen einigten sich auf das im September von Glencore nachgebesserte Angebot für den Deal im Umfang von mehr als 30 Milliarden US-Dollar. Die Xstrata-Direktoren empfahlen den Aktionären, die neue Offerte von Glencore anzunehmen.

(AWP)

 

spesenmoos
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Fusion

Was mich interessieren würde wenn die Fusion zustande kommt: Wir erhalten dann ja 3.05 Aktien von der Glencore. Wenn jetzt die Glencore-Aktie weiter taucht, dann verlieren unsere Xstrata-Aktien doch ständig an Wert. Oder ist dieser Kurs für diese 3.05 Glencore Aktien schon fixiert?

Meine Freude hält sich also auch in Grenzen. Da werden sich die Herren in den oberen Etagen eine goldene Nase verdienen und nie mehr arbeiten müssen bei diesen Abfindungen.

Bin gespannt, ob dieser Koloss zustande kommt und alle Staaten ihr i.o. geben.

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