Gold

Gold 1 Uz 

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Elias
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Bäri hat am 23.10.2012 - 10:02 folgendes geschrieben:

 

Was würdest du als Inder machen bei solch einem Verlauf? Ich wäre eher vorsichtig, abwartend, vielleicht würde ich auf eine Korrektur spekulieren wenn ich noch nicht drin wäre..

Wie oben geschrieben. Gold ist für Inder dieses Jahr wegen der schwachen Rupie teuer geworden. Das ist schlecht für die Nachfrage.

Als Inder würde ich eh nicht bis November warten, wenn alle kaufen. Das ist wie mit dem Benzinpreis vor und während den grossen Ferien.

 

So sieht es für die Inder aus.

 

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MarcusFabian
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Gekko hat am 22.10.2012 - 20:11 folgendes geschrieben:

a bubble is a bubble is a bubble

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b4zOAHoncF0

Schönes Video Good

Mal gucken, wie lange es noch dauert, bis uns die diversen Papier-Blasen um die Ohren fliegen Blum 3

Elias
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MarcusFabian hat am 23.10.2012 - 11:02 folgendes geschrieben:

 Papier-Blasen

Siehe http://www.youtube.com/watch?v=eCg2kgi9l1A

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MarcusFabian
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Elias hat am 23.10.2012 - 10:32 folgendes geschrieben:


Wie oben geschrieben. Gold ist für Inder dieses Jahr wegen der schwachen Rupie teuer geworden. Das ist schlecht für die Nachfrage.


 

Das ist der erste Punkt. Der zweite ist, dass die Ernte in Indien dieses Jahr relativ schlecht war. Es gibt also weniger Gewinne zu sichern.
Ansonsten wird es dasselbe Spiel sein wie eigentlich immer: Die Gewinne werden von Rupien in Gold getauscht. Dabei wird jedes Jahr mengenmässig weniger Gold gekauft, da ja jedes Jahr mehr Rupien pro Gramm hingeblättert werden müssen.

Interessant übrigens (auch aus dem Gekko-Video), dass die Inder mit 18'000t so viel Gold besitzen wie die EU (10'000t) und USA (8'000t) zusammen.

Elias
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Aufregung ums deutsche Gold

Bundestagsabgeordneten wird Zugang zum Schatz der Bundesbank in Paris verwehrt

 

Deutsche Bundesbank holt auf Druck des Rechnungshofs einen Teil der Goldreserven zur Überprüfung zurück

Nach dem abgewehrten Versuch von Bundestagsabgeordneten, das bei der Banque de France in Paris gelagerte Gold der Bundesbank in Augenschein zu nehmen, fordern führende Ökonomen und Politiker, das deutsche Gold nach Deutschland zu überführen. "Es ist besser, wenn es in Deutschland aufbewahrt wird", sagte der CDU-Politiker Philipp Mißfelder der "Welt". Zusammen mit seinem Fraktionskollegen Marco Wanderwitz wollte sich Mißfelder vor Ort die Bestände zeigen lassen. In einem Schreiben teilte ihnen Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele mit, die französische Zentralbank verfüge nicht über geeignete Räume für Besuche. Gleiches gelte für die Bank von England in London.

In New York durfte Mißfelder im Februar die Tresorräume besichtigen, die notwendige Barrenliste bekam er jedoch auch dort nicht zu Gesicht. Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag ist, wollte dies auch in London und Paris tun. Hintergrund ist die heftige Kritik an der Praxis, die deutschen Goldreserven im Ausland zu lagern.

Erst im September hatte Banque-de-France-Chef Christian Noyer auf die Frage, was mit dem in Paris verwahrten Gold der Bundesbank sei, geantwortet: "Seien Sie versichert, dass es unter uns sehr gut bewacht ist (...). Unsere Kunden können sich das ansehen, wann immer sie wollen." Auf Nachfrage der "Welt" erklärte die Bundesbank: Die Aussage Noyers beziehe sich nur auf Institutionen, nicht auf einzelne Abgeordnete.

Wie am Montag bekannt wurde, verlangt nun auch der Bundesrechnungshof eine regelmäßige physische Kontrolle der im Ausland lagernden deutschen Goldreserven. Er empfiehlt der Bundesbank, mit den drei ausländischen Lagerstätten New York, London und Paris ein Recht zur physischen Prüfung der Bestände auszuhandeln. Die Bundesbank hat die jenseits der deutschen Grenzen gelagerten Barren noch nie vollständig kontrolliert.

Sie beugte sich aber am Abend zumindest teilweise dem Druck und kündigte an, einen Teil ihrer Goldreserven aus den USA nach Deutschland zu bringen. Hier sollen die Barren eingeschmolzen werden, um die Menge und Echtheit des Edelmetalls zu überprüfen, wie ein Sprecher erklärte. Der Bundesrechnungshof gab sich damit allerdings nicht zufrieden, sondern bezeichnete die Rückholung aus der US-Notenbank Fed lediglich als "einen ersten Schritt, aber kein umfassendes Verfahren"

"Bei Goldreserven ist direkte Verfügbarkeit entscheidend", sagt auch Folker Hellmeyer, Chefökonom der Bremer Landesbank. Das Edelmetall sei ein ultima ratio der Währungspolitik. Experten schätzen, dass das Gros der deutschen Reserven im Ausland liegt. Die Bundesbank selbst spricht davon, dass sich "gut zwei Drittel" des Goldes außerhalb der Grenzen befinden. "Das hat sich historisch so entwickelt und ist betriebswirtschaftlich sinnvoll", sagte ein Sprecher der Frankfurter Institution der "Welt". Die Reserven rühren aus der Zeit des Bretton-Wood-Systems (1944-1971), als Staaten mit Überschüssen in der Leistungsbilanz Goldbestände ansammelten. Dazu gehörte auch Deutschland "Die Reserven lagerten und lagern an großen Goldhandelsplätzen, damit die Bundesbank im Notfall darauf zugreifen kann", heißt es bei der Bundesbank.

Experten wie Hellmeyer haben allerdings Zweifel, dass dieses Argument noch sticht: "Heute dient Gold nicht mehr wie in der Bretton-Woods-Ära als Ausgleich für Leistungsbilanzsalden. Eine Lagerung an Handelsplätzen ist nicht mehr zwingend." Er glaube, dass das Gros der Zentralbank-Reserven in zehn Jahren in den jeweiligen Staaten aufbewahrt werde und nicht mehr an den großen Handelsplätzen New York, London oder Paris.

Ähnlich sieht das Thorsten Polleit, Chefökonom bei Degussa Goldhandel. "In einer Zeit des ungedeckten Papiergeldes wird die Lagerung an ausländischen Handelsplätzen zu einem wirtschaftlichen und politischen Risiko." Denn das Gold werde dann benötigt, sollten die ungedeckten Papierwährungen ernste Glaubwürdigkeitsprobleme bekommen. Das werde aber mit großen wirtschaftlichen und vermutlich auch politischen Verwerfungen verbunden sein. "Man kann sich dann auf Vertragstreue ausländischer Zentralbanken, bei denen das Gold gehalten wird, nicht mehr verlassen."

Die Bundesbank gehört offiziell zu den größten Gold-Haltern auf dem Planeten. Der deutsche Hort wird mit 109,2 Millionen Unzen angegeben. Damit haben die Reserven einen Marktwert von rund 144 Milliarden Euro. Das würde reichen, um auf einen Schlag sämtliche deutschen Städte und Gemeinden zu entschulden, deren Verbindlichkeiten sich auf 133 Milliarden Euro belaufen. Nur die amerikanische Zentralbank Federal Reserve verfügt mit 261,5 Millionen Unzen über einen größeren Gold-Schatz. Eine Unze entspricht 31,1 Gramm.  http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article110135461/Aufregung-um...

 

 

Nicht nur die FED verweigert die Überprüfung

 

 

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Gekko
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Na dann hoffen wir doch das Elias recht behält und Gold wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet! Ich würde eine sanfte Erholung dem folgenden Thriller vorziehen Wink

 

 

http://m.youtube.com/watch?v=kdPkaCTdxBU

 

 

greets,

Gekko

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Elias
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Gekko hat am 23.10.2012 - 23:34 folgendes geschrieben:

Na dann hoffen wir doch das Elias recht behält und Gold wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet! Ich würde

Wo habe ich das jemals geschrieben?

Ich habe vor Monaten gepostet, dass wegen der schwachen Rupie und der Steuer auf Gold die Saisonalität nicht so ausgeprägt ausfallen wird. Es ist ja nicht nur das Gold, was für die Inder teurer wird. Alle importierten Güter werden teuer. Man braucht mehr Geld für den Lebensunterhalt. Das Geld fehlt somit an allen Ecken und Enden.

Man muss nicht sehr schlau sein, um das herauszufinden.

Das wird in den Goldforen nicht diskutiert. Stattdessen sucht man Charts in allen Währungen und Zeiträumen, bis sie das aussagen, was man gerne sehen möchte. Und wenn auch das nicht hilft, stellt man sie auf den Kopf.

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 24.10.2012 - 08:15 folgendes geschrieben:


Das wird in den Goldforen nicht diskutiert.

 

Wozu auch? Seit wann hat Angebot und Nachfrage was mit dem Goldpreis zu tun? (Na ja, hat es. Aber wirklich nur am Rande).
Z.B. ist Gold 2001-07 gestiegen, obschon die Zentralbanken massiv Gold verkauft haben. Nach der Angebot-Nachfrage-Theorie hätte Gold sinken müssen. Warum ist es das nicht?

Aber um dennoch auf Indien einzugehen:
2009 haben die Inder 559t Gold importiert, 2010 rund 700t, 2011 fast 1000t und für dieses Jahre rechnet man mit knappen 600t.

Gekko
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Nun, vielleicht habe ich deine Grundhaltung gegenüber Gold einfach komplett falsch interpretiert. 

However, diese Diskussion hier dreht sich seit Jahren im Kreis. Und Gold steigt seit Jahren. Und alle Fakten wurden zig mal wiederholt und umgedreht, erklärt und diskutiert. Und alle Gegenargumente ebenfalls.

Wir kriegen unsere Staatsverschuldung nicht in den Griff, egal was die Politik für short term noise von sich gibt und für das werden wir bezahlen müssen.

Was bleibt sind Sachwerte um Vermögen zu sichern, da sind wir uns alle einig. Dazu gehören Gold, Silber, von mir aus generell Edelmetalle und Bunkeraktien. Die Küche fein renovieren, eine Weiterbildung beginnen und sich auch einmal was schönes gönnen. Cash für die laufenden Kosten und ein flüssiges Tradingkonto.

Den Weinkeller hab ich Kellerkind gleich nebenan Wink - also habe ich noch was vergessen!? 

Unternehmen machen sich schlank und rank und specken ab, und diejenigen die überleben, werden gestärkt hervorgehen. Blöd wirds für diejenigen die ihren Arbeitsplatz verlieren, hoffen wir also, dass wir unsere kleine Schweiz mit Qualität, Fleiss und Zuverlässigkeit durch diesen Sturm so unbeschadet, frei und eigenständig wie möglich hindurch manövrieren! 

 

Na wenn dass kein gemeinsamer Nenner für uns alle ist?! Biggrin

 

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Elias
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Gekko hat am 24.10.2012 - 22:28 folgendes geschrieben:

Und Gold steigt seit Jahren. Und alle Fakten wurden zig mal wiederholt und umgedreht, erklärt und diskutiert. Und alle Gegenargumente ebenfalls.

 

Es zig mal zu wiederholen fruchtet offensichtlich nicht

Seit einem Jahr legt Gold eine Pause ein. Die QE3-Treppe konnte im Dollar-Chart nicht eingezeichnet werden. Man musste schon zum Frankenchart greiffen, um wenigsten so ein ATH feiern zu können.

 

Gekko hat am 24.10.2012 - 22:28 folgendes geschrieben:

Wir kriegen unsere Staatsverschuldung nicht in den Griff, egal was die Politik für short term noise von sich gibt und für das werden wir bezahlen müssen.

 

Wir? Die Schweiz hat nicht nur eine Schuldenbremse, sie baut seither massiv Schulden ab. Würden die Aktiven nicht so konservativ bewertet, wären wir schuldenfrei.

US-Bürger, Banken und Unternehmen fahren Schulden zurück

 

Amerika hat es doch besser als Europa

Schuldenweltmeister USA? Von wegen! Im Vergleich der beiden großen westlichen Wirtschaftsräume verbessert sich Amerikas Position allmählich. In der Euro-Zone sieht es dagegen immer düsterer aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schuldenkrise-amerika-hat-es-d...

 

Das sind die Fakten. Es bringt nichts, pauschale Aussagen zu machen. Man muss schon genauer hinsehen.

 

 

 

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Ramon Lull
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SNB Gold vs Währungsreserven

Ohne Worte:

SNB Reserven vs Gold

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Elias
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Die Grafik zeigt, dass die Goldreserven nichts nützen. Ausgerechnet diejenigen mit den höchsten Reserven leiden am meisten.

Was nützt der Notgroschen, wenn man ihn in der Not nicht hergeben will?

Selbst wenn Griechenland aus dem Euro austreten würde, würde das Land die Drachme nicht an das Gold binden. Griechenland bräuchte eine schwache Währung, um exportieren zu können. Das hatte Italien früher immer so gemacht. Anstatt mit Innovation zu überzeugen wertete Italien einfach ab und der Export lief wieder.

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Elias
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MarcusFabian hat am 24.10.2012 - 19:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 24.10.2012 - 08:15 folgendes geschrieben:

 

Das wird in den Goldforen nicht diskutiert.

 

Wozu auch? Seit wann hat Angebot und Nachfrage was mit dem Goldpreis zu tun? (Na ja, hat es. Aber wirklich nur am Rande).
Z.B. ist Gold 2001-07 gestiegen, obschon die Zentralbanken massiv Gold verkauft haben. Nach der Angebot-Nachfrage-Theorie hätte Gold sinken müssen. Warum ist es das nicht?

Aber um dennoch auf Indien einzugehen:
2009 haben die Inder 559t Gold importiert, 2010 rund 700t, 2011 fast 1000t und für dieses Jahre rechnet man mit knappen 600t.

Der Preis wird nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Mal abgesehen vom Sonderfall SNB-Mindestkurs. Du schreibst ja selber immer wieder, dass Gold ein knappes Gut ist.

 

Indiens Goldimporte brechen ein

 

Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge dürften die Goldimporte Indiens im zweiten Quartal um mehr als fünfzig Prozent gesunken sein. Auch im dritten Quartal dürfte die Nachfrage erneut sinken. Indien dürfte in diesem Jahr den Status als größter Goldimporteur der Welt an China abgeben.

Laut einer Umfrage von Reuters dürften die Goldimporte Indiens im zweiten Quartal 2012 um 55 Prozent auf 135 Tonnen gesunken sein. Die hohen Goldpreise, die schwache indische Rupie und der gleichzeitig festere US-Dollar haben die Nachfrage deutlich sinken lassen. Zudem hat die Regierung die Importzölle im März auf vier Prozent angehoben.

Dabei ist der Rückgang der Importe politisch erwünscht. Die Regierung will hiermit eine Aufbesserung des Handelsdefizits erreichen. Im Fiskaljahr 2013 sollen die Importe auf 38 Mrd. USD sinken, 38 Prozent weniger, als im Fiskaljahr 2012 geplant sind.

Aber auch die verfügbaren Mittel zum Goldkauf sind im Zuge ausbleibender Regenfälle gesunken. Die Ernte geht zurück, womit auch das verfügbare Einkommen schrumpft. Da aber Gold zum traditionellen Schmuck in Indien gehört, wird erwartet, dass die Verwendung von recyceltem Gold zunimmt. Im dritten Quartal rechnen die von Reuters befragten Analysten mit einem Anstieg der Nachfrage um zwei Drittel auf 25 Tonnen. Die indische Bevölkerung verfügt über Goldreserven von 20.000 Tonnen. http://www.shareribs.com/rohstoffe/metalle-und-minen/news/article/indien...

 

Indiens Goldimporte im vierten Quartal stark eingebrochen

 

ndische Importeure haben zwischen Oktober und Dezember des vergangenen Jahres 44 Prozent weniger Gold im Ausland gekauft.

Vor einigen Monaten gaben sich die Analysten der Bombay Bullion Association noch optimistisch. Man ging davon aus, dass Indiens Gold-Importe erstmals 1.000 Tonnen übersteigen könnten. Doch nach einem sehr guten ersten Halbjahr hielt der Rest des Jahres nicht, was man sich von ihm versprochen hatte.

Der hohe Goldpreis drückte die Schmucknachfrage in Indien. Im sonst so umsatzstarken vierten Quartal importierte das Land nur 157 Tonnen Gold, 44 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das meldet der World Gold Council in einem aktuellen Marktbericht.

Die indischen Goldimport-Zahlen für das Gesamtjahr 2011 fielen dennoch besser aus, als jene des Jahres 2010. Mit 969 Tonnen wurde 1,1 Prozent mehr Gold eingeführt.

http://www.goldreporter.de/indiens-goldimporte-im-vierten-quartal-stark-...

 

 

 

Gold import drops 40% to 350 tonnes

Subdued consumer sentiment due to high prices and weak currency coupled with global slowdown, have affected demand in last 7 months

 

http://www.business-standard.com/india/news/gold-import-drops-40-to-350-...

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 27.10.2012 - 14:16 folgendes geschrieben:


Der Preis wird nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Mal abgesehen vom Sonderfall SNB-Mindestkurs. Du schreibst ja selber immer wieder, dass Gold ein knappes Gut ist.

Wesentlich ist das Stock-to-flow Ratio, also Lagerbestand zum jährlichen Umsatz.

Nehmen wir als Beispiel den klassischen Rohstoff Kupfer: Die jährliche Produktion (flow) beträgt ca. 18 Mio Tonnen. Die Lagerbestände betragen etwa 6 Mio Tonnen (stock). Somit ergibt sich ein Stock-to-flow Ratio von (6 / 18) = 0.33 oder anders ausgedrückt: Die Lagerbestände reichen für 1/3 Jahr oder 4 Monate.

Bei Erdöl zum Beispiel ist das ratio noch geringer. Es liegt bei 0.1. Die Ölvorräte reichen also nur für geschätzte 36 Tage.

Allgemein kann man sagen: Je geringer das Stock-to-flow Ratio ist, um so sensibler reagiert ein Rohstoff auf Schwankungen in Angebot und Nachfrage. Das haben wir alle schon erlebt: Krieg im Mittleren Osten, eingeschränkter Ölfluss und sofort geht der Öl-Preis durch die Decke. Oder die Einführung des Glasfaserkabels: Sinkende Nachfrage nach Kupfer und der Preis halbiert sich in kürzester Zeit.

Bei Gold sieht es anders aus: Dem Lager von rund 166'000t steht eine jährliche Produktion von 2500t gegenüber. Das ergibt ein Stock-to-flow Ratio von 60. Würde beispielsweise die Goldproduktion für ein Jahr komplett ausfallen, würde das die Goldmenge mit 1.5% nur ankratzen. Auch eine Verdoppelung der Goldproduktion hätte kaum Auswirkung. Ganz anders eben als bei Öl oder Kupfer.

Ich behaupte nicht, dass Angebot und Nachfrage bei Gold gar keine Rolle spielen. Kurzfristig tun sie das ganz sicher. Aber grundsätzlich haben Angebot und Nachfrage eine viel geringere Auswirkung auf den Goldpreis als bei Rohstoffen, die verbraucht werden. (Abgesehen davon, dass auch verkauftes Gold nicht "verbraucht" wird. Es bleibt erhalten und wird nur umgewandelt. Von Barren in Schmuck oder von Zahnfüllung in Barren.)
So gesehen ist Gold zwar knapp, wenn man die Tonnagen mit Kupfer vergleicht aber auch wiederum nicht, wenn man Lagermenge zum jährlichen Umsatz vergleicht.

Gold tickt also anders als Kupfer oder Öl. Schon Silber reagiert sensibler als Gold (Stock-to-flow Ratio 1.5) aber dennoch weniger sensibel als Kupfer.

Nur so lässt sich beispielsweise erklären, dass der Goldpreis 2001ff gestiegen ist, obschon die westlichen Zentralbanken jährlich 500t Gold (immerhin 20% der Jahresproduktion) auf den Markt geworfen haben. Bei jedem sensiblen Rohstoff hätte eine Ausweitung des Angebotes um 20% sofort den Preis nach unten getrieben. Aber nicht so bei Gold.

Die Gründe für den Goldpreis sind entsprechend wo anders zu suchen. Wo, das habe ich hier schon öfter ausgeführt. Es ist die Monetäre Komponente. Gold ist und reagiert wie eine Währung.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 27.10.2012 - 16:01 folgendes geschrieben:

Aber grundsätzlich haben Angebot und Nachfrage eine viel geringere Auswirkung auf den Goldpreis als bei Rohstoffen, die verbraucht werden.Gold ist und reagiert wie eine Währung.

 

Auch bei der Währung spielt Angebot und Nachfrage die Rolle, was denn sonst? Sonst hätte der Franken nicht so an Wert gewonnen.

Die Preisfindung ist kein Wunschkonzert. Oder was denkst du, wie der Preis zustande kommt? Durch Losentscheid? Alles was an der Börse gehandelt wird, wird mehr oder weniger nachgefragt und schwankt deshalb im Preis.

 

 

 

Deutsche Goldreserven

Die Lagerungsgebühr beträgt für die Bank of England jährlich rund 500.000 Euro. In den Banken in den USA und Frankreich ist die Aufbewahrung der Goldreserven kostenlos http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Goldreserven

 

Das wusste ich nicht. Ich dachte, es sei bei allen kostenlos. Oder zahlen nur die Deutschen?

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 27.10.2012 - 20:22 folgendes geschrieben:

Oder was denkst du, wie der Preis zustande kommt? Durch Losentscheid?

Der Preis für Währungen wird hauptsächlich durch das Verhältnis Geldmenge zur Gütermenge bestimmt.

Aber richtig, Angebot und Nachfrage spielen auch eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete.

Elias
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MarcusFabian hat am 28.10.2012 - 03:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 27.10.2012 - 20:22 folgendes geschrieben:

Oder was denkst du, wie der Preis zustande kommt? Durch Losentscheid?

Der Preis für Währungen wird hauptsächlich durch das Verhältnis Geldmenge zur Gütermenge bestimmt.

 

Ich mag nicht dauernd über Basics posten. Schlimm ist, dass keiner hier im Forum diesem Nonsens widerspricht.

Es ist Angebot und Nachfrage, die den Preis bestimmt, sei es an der Börse oder an einer Kunstauktion.

Gold ist eben schon darum nicht wie eine Währung, sonst hätte sich der Preis (in Dollar) nicht vervielfacht. Und beim Franken spielte die Gütermenge ganz sicher keine Rolle. Der SNB (und allen Nationalbanken der Welt) ist der Goldpreis egal, weil es keine Währung ist und keinen Einfluss auf die Wirtschaft hat. Würden alle Nationalbanken der Welt wie irr Goldkaufen, käme ein absurder Preis zustande, der von der Privatwirtschaft gnadenlos ausgenützt würde und in andere Sachwerte umgewandelt würde.

Rechne doch mal vor, wie man aufgrund der Gütermengen der USA und der Schweiz den Wechselkurs (oder den Preis der Währung??) ermitteln kann.

 

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weico
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MarcusFabian hat am 28.10.2012 - 03:59 folgendes geschrieben:


Der Preis für Währungen wird hauptsächlich durch das Verhältnis Geldmenge zur Gütermenge bestimmt.

Aber richtig, Angebot und Nachfrage spielen auch eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete.

..FALSCH.

Der Preis einer Währung drückt sich im Wechselkurs aus.

Der Emittent bestimmt den Währungswert (durch seinen Vermögenswerte).Der Preis aber wird (teil)fixiert- bzw. bildet sich im Vergleich zu anderen Währungen .

 

Wird durch Enhofer/Knospe schön (Saldenmechanik..) an einem Beispiel dargestellt.

Da sie einfachhalber als ZB-Vermögenswert GOLD benutzen,ist es auch für Goldbug sicherlich gut verständlich und"lesbar"... :oops: :rose:

 

(die ersten 8 Seiten ..)

http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/Wechselkurs_und_Waehrungskrise.pdf

 

weico

 

 

rph
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Elias hat am 28.10.2012 - 09:34 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 28.10.2012 - 03:59 folgendes geschrieben:


Der Preis für Währungen wird hauptsächlich durch das Verhältnis Geldmenge zur Gütermenge bestimmt.

 

Schlimm ist, dass keiner hier im Forum diesem Nonsens widerspricht.

Es ist Angebot und Nachfrage, die den Preis bestimmt, sei es an der Börse oder an einer Kunstauktion.

Weshalb soll man da widersprechen, wenn Du ja mehr oder weniger das selbe sagst?

Die Gütermenge bestimmt ja im Prinzip das Angebot und die Geldmenge hat einen direkten Einfluss auf die Nachfrage. Du und MF wart Euch wohl selten so einig wie in diesem Punkt. Biggrin

lg ramschpapierhaendler

auch hier: http://tiny.cc/90deu

Elias
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rph hat am 28.10.2012 - 12:23 folgendes geschrieben:

Die Gütermenge bestimmt ja im Prinzip das Angebot und die Geldmenge hat einen direkten Einfluss auf die Nachfrage. Du und MF wart Euch wohl selten so einig wie in diesem Punkt. smiley

Wenn ich schreibe, dass es Nonsens ist, versteht es wohl keiner. Dann halt direkt: es ist Schwachsinn.

Bringt doch mal konkrete Beispiele, wo sich das manifestieren soll. Die Geldmengen weiten sich ja weltweit enorm aus und die Nachfrage geht fast überall zurück. Das Gegenteil von dem was behauptet wird ist zur Zeit der Fall. In Deutschland wie in der Schweiz ist der Konsum eine wichtige Stütze der Wirtschaft geworden. Von Kaufrausch sind wir dennoch weit weg.

Allein schon die Berechnung des "Preises" einer Währung anhand der Gütermenge ist doch ein Witz. Wie Weico richtigerweise ausgeführt hat, dreht es sich immer um den Wechselkurs.

Wer mag sich noch an die MF'sche Deflations-Inflationstheorie erinnern? Alle müssen entweder Deflation oder Inflation haben, sonst wandern die Waren von A nach B, bis die Preise gleich sind. Fakt ist, dass Venezuela wie Iran extrem starke Teuerung haben, während Japan immer noch in einem deflationistischen Umfeld steckt und bei uns die Preise stagnieren. Simbabwe steht vor dem Kollaps.

Kaum einer hat dem Mist widersprochen

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MarcusFabian
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Elias hat am 28.10.2012 - 09:34 folgendes geschrieben:


Gold ist eben schon darum nicht wie eine Währung, sonst hätte sich der Preis (in Dollar) nicht vervielfacht. Und beim Franken spielte die Gütermenge ganz sicher keine Rolle.


 

Der Goldpreis in Dollar ist gestiegen, weil sich die Dollarmenge weitaus mehr ausgeweitet hat als die Goldmenge.
Beim Franken ist das nicht anders. Die physische Nachfrage nach Gold hat sich in den letzten 10, 20 Jahren nicht wesentlich verändert und wie bereits ausgeführt, ist der Goldpreis Anfang des Jahrtausends trotz grösserem Angebot von Seiten der ZB gestiegen.

Wir können die Problematik Angebot und Nachfrage nach einer Währung auch anders angehen und die Frage stellen: "Was ist die Motivation, überhaupt eine Fremdwährung zu kaufen?"

Da fallen mir drei Gründe ein:

1. Ich will Güter oder Dienstleistungen aus diesem Land kaufen.
2. Ich will dort Urlaub machen.
3. Ich schätze diese Währung, weil das Land und die Währung stabil sind und ich für diese Währung auch in anderen Ländern einkaufen kann.

Für den Franken treffen alle drei Punkte zu für den Simbabwe-Dollar wohl kein einziger.

Schlussendlich macht es aber nur dann Sinn, eine Währung zu besitzen, wenn ich mir dafür auch etwas kaufen kann. Klingt trivial, ist aber so. Ich behaupte mal - ohne das jetzt belegen zu können - dass ich mir für norwegische Kronen oder Schweizer Franken in Australien etwas kaufen könnte, für türkische Lira hingegen nicht. Dass die Australier aber bereit sind (so meine Prämisse stimmt), Schweizer Franken zu akzeptieren, setzt voraus, dass die Australier davon ausgehen, dass sie sich in der Schweiz dafür etwas kaufen können. Ob sie das tun oder nicht, sei mal dahingestellt. Das heisst schlussendlich, dass die Schweiz genügend Waren und Dienstleistungen anbieten muss, um ihre Franken auch wieder einlösen zu können.

Ein konkretes Beispiel sehen wir jetzt im Iran: Durch das westliche Embargo ist es dem Iran verwehrt, durch Öl-Verkäufe an Dollar oder Euros zu kommen. Also was tut der Iran? Er verkauft sein Öl an die Türkei und bekommt dafür türkische Lira. Da sich mit türkischen Lira aber auf dem Weltmarkt nichts anfangen lässt, kauft er in der Türkei für die Lira Gold und mit diesem wiederum wird in Asien das benötigte eingekauft. (Quelle)
Somit fungiert hier Gold als universelle Währung. Ausserhalb jeglicher Kontrolle durch irgend eine (westliche) Zentralbank.

Elias
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MarcusFabian hat am 28.10.2012 - 15:05 folgendes geschrieben:

Elias hat am 28.10.2012 - 09:34 folgendes geschrieben:

 

Gold ist eben schon darum nicht wie eine Währung, sonst hätte sich der Preis (in Dollar) nicht vervielfacht. Und beim Franken spielte die Gütermenge ganz sicher keine Rolle.

Der Goldpreis in Dollar ist gestiegen, weil sich die Dollarmenge weitaus mehr ausgeweitet hat als die Goldmenge.

Die Dollarmenge wie die Euro- Yen- Remimbi- und Frankenmenge weitet sich immer noch weitaus aus mehr aus als die Goldmenge und dem Goldpreis ist das zur Zeit egal.

Ganz offensichtlich hat es nichts mit der Geldmenge zu tun. Entscheidend ist nur Angebot und Nachfrage. Gibt es mehr Nachfrager als Anbieter, steigt der Preis und umgekehrt. Egal um was es sich handelt und unabhängig von irgend einer Geldmenge.

Es liegt unglaublich viel Cash herum.

 

Viele Banken wollen EZB-Milliarden bald loswerden

http://www.cash.ch/news/alle/viele_banken_wollen_ezbmilliarden_bald_losw...

Hoffen wir mal, dass sie es nicht in Gold parkiert haben, da sie es sonst versilbern müssen.

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Elias
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Wo ist das Schweizer Gold? Die SNB schweigt

Die Notenbanken in Deutschland und Österreich geben Details zu ihren Goldbeständen im Ausland bekannt. Sie wollen die Reserven überprüfen. Die Schweizerische Nationalbank sieht keinen Handlungsbedarf - und setzt auf Geheimhaltung.

Die Deutsche Bundesbank lüftet ein grosses Geheimnis: Sie legte offen, wo sie ihre Goldreserven lagert - in den USA, Deutschland, England und Frankreich.

1536 der 3396 Tonnen des deutschen Goldes, also 45 Prozent, befinden sich bei der US-Notenbank Fed in New York, 1036 Tonnen (31 Prozent) bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt, 450 Tonnen (13 Prozent) bei der Bank of England in London und 374 (11 Prozent) bei der Banque de France in Paris. Das sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der Nachrichtenagentur dpa. 

«Wir werden in den kommenden drei Jahren jährlich 50 Tonnen Gold aus New York nach Deutschland bringen», kündigte Thiele ausserdem an. «Das gibt uns die Gelegenheit, diese Barren zu überprüfen, einzuschmelzen und in die Form des Good-Delivery-Standard zu bringen.» Neben dieser Stichprobenkontrolle gebe es Gespräche, um die Revisionsrechte vor Ort in New York, London und Paris auszuweiten.

Zuvor hatte der Bundesrechnungshof eine genaue Bestandsaufnahme der Goldreserven im Ausland sowie regelmässige Kontrollen gefordert. Denn umstritten ist, ob die bisherige Praxis ausreicht, sich auf schriftliche Bestätigungen ausländischer Notenbanken zu verlassen. Bundestagsabgeordnete wollten die im Ausland lagernden Barren sehen, das wurde ihnen jedoch verweigert. Kritiker monierten, die Bundesbank habe die Kontrolle über das Gold aus der Hand gegeben.

Auch in Österreich hat der Rechnungshof des Landes für 2013 eine umfassende Prüfung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB ) angekündigt. Teil dieser Prüfung werde auch sein, sich die Goldbestände genau anzuschauen, zitiert der «Kurier» eine Sprecherin des Rechnungshofes. «Ein Teil ist in Österreich, ein Teil in der Schweiz und ein Teil in London», so ein OeNB-Sprecher über die 280 Tonnen Gold Österreichs. Wieviel davon wo liegt, bleibt jedoch geheim.

SNB vertraut und schweigt

Nichts tut sich dagegen in der Schweiz: Seit dem Jahr 2008 verfügt die Schweizerische Nationalbank (SNB ) unverändert über 1040 Tonnen Gold, die im In- und Ausland gelagert sind. Mehr lässt die Nationalbank sich nicht entlocken. «Ich und zwei Kollegen wissen, wo sich der Bestand befindet, aber die Politik der Nationalbank ist es, nichts darüber zu sagen», zitierte «20min.ch» den damaligen Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand aus dem September 2011.

Auch die Schritte aus Deutschland und Österreich bewegen die SNB nicht zu grösserer Offenheit: Auf Anfrage von «Handelszeitung Online» verweist die Nationalbank lediglich auf eine Antwort des Bundesrates auf eine Interpellation von SVP-Nationalrat Lukas Reimann. «Das im Ausland lagernde Gold wird mit gemäss nationalen und internationalen Standards erstellten Drittbestätigungen nachgewiesen», schreibt der Bundesrat.

Bei diesen Drittbestätigungen handelt es sich um eben solche schriftlichen Bestätigungen aus den lagernden Ländern, wie sie in Deutschland für Skepsis gesorgt haben. Nicht so in der Schweiz: «Wir vertrauen dabei auf die Bestätigungen der Parteien, bei denen das Gold lagert», sagt SNB-Pressesprecher Meier. «Dabei werden auch die Nummern der Barren aufgeführt.» Im Inland würden die Reserven auch physisch geprüft.

«Aus Sicherheitsgründen»

Aber warum werden die Standorte geheim gehalten? «Aus Sicherheitsgründen», heisst es in der Bundesratsantwort. Fraglich ist jedoch, ob es die Sicherheit der Schweizer Goldreserven gefährenden würde, wenn etwa bekannt würde, dass ein Teil davon bei der US-Notenbank in New York lagert. Dass dort etwas zu holen ist, dürfte eh bekannt sein - mit oder ohne Schweizer Gold.

Sicherheitstechnisch heikel könnten dagegen Transporte sein, mit denen das Gold an einen anderen Standort verlagert wird. So spekuliert «Bild.de» im Falle des deutschen Goldes etwa, ob Transporte von den USA nach Deutschland von Soldaten überwacht werden müssen. 

Bei der Schweizerischen Nationalbank argumentiert man derweil mit der Tradition, wenn es um die «Sicherheitsgründe» geht: «Wir haben seit vielen Jahren diese Sprechreglung und wollen vorherhand nicht davon abrücken», so Sprecher Walter Meier.

«Schweiz muss nachziehen»

Nationalrat Lukas Reimann fordert dagegen mit Blick auf Deutschland und Österreich: «Die Schweiz muss unbedingt nachziehen.» Es gebe keinen Grund, dass die Bevölkerung nicht erfahre, wo das Gold gelagert sei. «Man würde ja keine Geheimnummern oder Details zu Tresoren verraten.»

Reimann hatte mit seiner Interpellation vesucht herauszufinden, wo sich das Schweizer Gold befindet und wer die Reserven wie und wann prüft. Er spekuliert  darin auf die Schweiz, die USA, Deutschland, England und Frankreich als mögliche Standorte. Der Bundesrat geht auf die Ortsfrage aber nicht ein. Und Gewissheit hat auch der SVP-Politiker nicht. 

Mit der Volksinitiative «Rettet unser Schweizer Gold» geht Reimann noch weiter: Er fordert, dass die Goldreserven der SNB unverkäuflich werden, komplett in der Schweiz lagern und die Nationalbank zumindestens 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold hält. «Wir haben schon etwa drei Viertel der 100'000 Stimmen für die Volksinitiative gesammelt», sagt der Politiker.

Vor- und Nachteile

«Gold ist nach meinem Verständnis die letzte Reserve für Notfälle, daher sollten wir es es in der Schweiz lagern», so Reimann weiter. «Nur so sind Sicherheit, Unabhängigkeit und sofortige Verfügbarkeit garantiert.»

Anders argumentierte eine SNB-Sprecherin gegenüber «20min.ch» im Jahr 2011: «Ein massgebender Grund für diese dezentrale Lagerung war schon immer die Vorsorge für den Krisenfall», so Sprecherin Silvia Oppliger mit Blick auf mögliche Krisen in der Schweiz.

Ein weiterer wichtiger Grund liege im Zugang zum Goldmarkt, an dem die Bestände nötigenfalls liquidiert werden könnten. Die Webseite zitiert einen Gold-Experten: «Wenn beispielsweise die USA von der Schweiz Gold kaufen, dann wandern die Barren einfach vom einen Tresor in Fort Knox in den nächsten.» http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/wo-ist-das-schweizer-gol...

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Elias
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Frachtschiff mit 700 Tonnen Golderz verschollen

Neun russische Matrosen werden seit Sonntagabend vor der russischen Pazifikküste vermisst, dazu Hunderte Tonnen Golderz. Das Schiff mit der wertvollen Fracht war in einem Sturm in Seenot geraten. Wie viel die Ladung wert ist, will die verantwortliche Bergbaugesellschaft nicht sagen. http://www.sueddeutsche.de/panorama/russland-frachtschiff-mit-tonnen-gol...

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John Hathaway, Fondsmanager beim US-Vermögensverwalter Tocqueville, lässt eine Simbabwe-Dollar-Note in einem Kreis ausgewählter Journalisten zirkulieren. Ihr Wert: 100 Trillionen Simbabwe-Dollar – eine Eins mit 14 Nullen. Simbabwes jährliche Inflationsrate beträgt mehrere Millionen Prozent. Deshalb ist der Simbabwe-Dollar heute praktisch wertlos. Dies könnte auch anderen, weitaus bekannteren Währungen drohen.


"Die geldpolitischen Massnahmen der US-Zentralbank führen den Dollar langfristig in die Hyperinflation", sagt Hathaway im Gespräch zu cash. Aus diesem Grund und weil die Zinsen noch über Jahre hinweg auf ultratiefem Niveau verharren werden, setzt Hathaway auf Gold-Anlagen. Gemäss dem Investment-Profi werde der Preis des gelben Edelmetalls in den kommenden Monaten weiter anziehen. Von Juli bis Anfang Oktober haussierte der Unzenpreis von 1550 auf knapp 1800 Dollar an, verliert seither aber wieder etwas an Boden und notiert derzeit bei gut 1700 Dollar.


Neue Höchstkurse im 2013


"Nächstes Jahr werden wir einen Goldpreis in Richtung des Rekordkurses von 1920 Dollar sehen", sagt Hathaway im cash-Video-Interview. Und dies sei noch nicht das Ende der Fahnenstange: Alle jene Investoren, die noch nicht in Gold investiert seien, würden die Zeichen der Zeit erkennen und Goldpositionen aufbauen. Dies werde den Goldpreis noch mehrere Hundert Dollar in die Höhe treiben, so Hathaway, der Manager des im August 2012 aufgelegten Falcon Gold Equity Fund.


"Erst wenn die Zinsen auf sechs Prozent anziehen, wird sich die Goldrally dem Ende zuneigen", sagt Hathaway. Dies war schon in den 80-er Jahren der Fall, als der damalige Fed-Vorsitzende Paul Volcker die Zinsen auf dieses Niveau hievte. Er beendete damit die Goldrally der 70er-Jahre. Ein ähnliches Szenario ist allerdings im derzeitigen Umfeld eher unwahrscheinlich. 


Goldminenaktien performen stärker


Von einer Goldhausse profitieren Goldminenaktien umso stärker. Ein Beispiel: Klettert die Goldunze um 15 Prozent auf 2000 Dollar, dann avancieren die Goldminenaktien im Schnitt 1,2 bis 1,5 mal so stark.


Hinzu kommt: Die Bewertungen von Goldaktien bewegen sich auf historischen Tiefstständen – zu Recht wie Hathaway meint: Die Unternehmen konnten sich lange auf eine Monopolstellung berufen und investierten in der Folge in unprofitable Geschäfte. Erst als mit den Exchanged Traded Funds (ETF) Konkurrenz aufkam, wurde die Branche wachgerüttelt, so Hathaway, der seine Karriere 1970 als Aktienanalyst begann. Anleger können mit ETF relativ günstig in Gold investieren.


Die Goldminen-Branche habe sich aber signifikant verbessert. Die Gewinnmargen seien attraktiv und die Kapitalrendite nähere sich respektablen Niveaus an. Und mittlerweile zahlen viele Goldproduzenten auch eine Dividende. Nach Hathaway ist der Zeitpunkt nun günstig, um in Goldaktien zu investieren.


Stock-Picking oder Anlagefonds?


Anleger haben die Möglichkeit direkt Aktien von Goldminengesellschaften zu kaufen, wie zum Beispiel von Yamana Gold, Goldcorp oder Newmont Mining. Investments in Goldaktien sind aber anders geartet als Anlagen in physisches Gold. So kaufen sich Anleger von Goldminenaktien auch Geschäftsrisiken ein. Dies erfordert vertiefte Kenntnisse der einzelnen Unternehmen selbst sowie über das geologische Potenzial der jeweiligen Schürfgebiete.


Als Alternative bieten sich Anlagefonds an, die sich auf das Stock-Picking von Goldminenaktien spezialisiert haben. Hathaway, der selber keine Einzelnamen von Unternehmen nennen will, bevorzugt vor allem kleinere und mittelgrosse Minengesellschaften, die sich in frühen Stadien der Goldexploration befinden. Die Wachstumschancen seien bei solchen Firmen umso grösser.


Quelle: www.cash.ch

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Elias
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Zyndicate hat am 30.10.2012 - 08:32 folgendes geschrieben:

"Erst wenn die Zinsen auf sechs Prozent anziehen, wird sich die Goldrally dem Ende zuneigen", sagt Hathaway. Dies war schon in den 80-er Jahren der Fall, als der damalige Fed-Vorsitzende Paul Volcker die Zinsen auf dieses Niveau hievte.

Nanu, die Geldmengen und Inflationsraten spielen dann plötzlich keine Rolle mehr? 6% Zinsen bei 4% Teuerung wären dann 2% Realverzinsung. Die Zinsen allein könne nicht der Trigger sein.

Von 1989 bis 1992 gab es hohe Realverzinsung und dem Gold war es egal, da der Preis schon moderat war.

Schau ma mal. Bis Ende nächstes Jahr sollte doch ein ATH in Dollar drin liegen. So weit ist der Kurs davon nicht entfernt. Wenn nicht, wird sich keine Sau an die Fehlprognose erinnern.

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MarcusFabian
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Elias hat am 30.10.2012 - 09:53 folgendes geschrieben:


Nanu, die Geldmengen und Inflationsraten spielen dann plötzlich keine Rolle mehr?

Doch. Es spielt alles eine Rolle: Geldmenge, Realzinsen, Inflationserwartung, Spekulation ... schlussendlich auch die Ernte in Indien.
Der Goldpreis ist das Ergebnis all dieser Faktoren, die ineinander spielen und unterschiedliche Gewichtung haben.

Elias
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 Erst wenn die Zinsen auf sechs Prozent anziehen, wird sich die Goldrally dem Ende zuneigen", sagt Hathaway.

 Sparer erhalten in Spanien bis acht Prozent Zins

 

In Spanien ist ein Krieg der Banken um die Spareinlagen der Bürger entbrannt. Mit Zinsen von bis zu acht Prozent locken die teilweise vom Kapitalmarkt abgeschnittenen Institute neue Kunden, um sich dringend benötigte Mittel zu sichern. http://www.cash.ch/news/topnews/sparer_erhalten_in_spanien_bis_acht_proz...

 

Und keiner fragt, wie die Zinsen erarbeitet werden.

Wie dem auch sei, in Spanien ist die Goldrally jedenfalls vorbei, gemäss Definition von Hathaway.  :roll:

 

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Nebukadnezar
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Banken wollen an das Gold der Türken Ortakoy in Istanbul: Die Türkischen Banken wollen ans Gold ihrer Kunden.
Bild: iNg

01.11.2012 10:37
 

Erfolgreich erscheint eine Kampagne der türkischen Banken, den versteckten Goldschatz in türkischen Haushalten zu heben.

In Anzeigen werben sie darum, dass die Einwohner des Landes ihr gehortetes Gold in Goldkonten einzahlen. Damit würden versteckte Goldpositionen von schätzungsweise 302 Mrd. Dollar (233 Mrd. Euro) wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt, was zu einer Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits beitragen würde.

Deniz Kalkan, eine 32-jährige Hausfrau aus Istanbul, ist bereit, ihr Gold zu den Banken zu tragen. “Sobald ich Zeit habe, zahle ich sie auf ein Einlagekonto ein”, sagte Kalkan mit Bezug auf das halbe Dutzend Goldmünzen, die sie gesammelt hat und daheim aufbewahrt. “Es ist sehr viel sicherer, sie in der Bank zu haben als daheim.”

Zuwachs um 15 Prozent

Goldbasierte Einlagekonten sind zwischen Jahresbeginn und Ende Juli um 15 Prozent gestiegen, dreimal so stark wie gewöhnliche Sparkonten, geht aus Daten der Zentralbank hervor. Bei den Goldkonten erhalten die Kunden für das der Bank überlassene Edelmetall den dem Gewicht entsprechenden Betrag in türkischer Lira. Sie können dann das Bargeld abheben oder Kredite in Anspruch nehmen, während die Bank das Gold halten oder verkaufen kann.

Bei Yapi Kredi Bankasi AS sind die Einlagen in goldbasierten Investmentfonds, die mindestens 51 Prozent ihres Geldes in Edelmetalle investieren und eine Garantierendite bieten, 2012 um 62 Prozent geklettert. Turkiye Is Bankasi AS, die nach der Bilanzsumme größte Bank des Landes, erklärte, dass die Goldeinlagen in den zwei Jahren bis Juni um das Zehnfache zugenommen haben.

Gold gegen Inflation

Die türkischen Banken werben in Anzeigen für “Goldzeitalter“-Konten und Produkte wie Goldpräsentschecks. Ihre Kampagne richtet sich an Türken, die normalerweise Goldmünzen oder -Schmuck bei Hochzeiten, Geburten und Beschneidungszeremonien verschenken. Diese Sitte gewann vor einem Jahrzehnt an Popularität, als die türkische Inflationsrate 70 Prozent überschritt, so dass Gold ein attraktives Wertaufbewahrungsmittel wurde.

Das von den privaten Haushalten gehortete Gold wird vom World Gold Council auf 5000 Tonnen geschätzt, wertmäßig ein größerer Betrag als das irische Bruttoinlandsprodukt. Die Türkei hofft, wenn sie einen Teil des Goldschatzes in das Bankensystem bringt, damit die Goldimporte und die externe Verschuldung zu senken, erläutert Erdal Aral, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Isbank.

“Wir müssen das Gold da draußen ins Finanzsystem bekommen”, sagte Aral im Oktober in einem Interview in Istanbul. “Das ist ein wichtiger Schritt zur Lösung unseres Leistungsbilanzproblems.”

Das Leistungsbilanzdefizit der Türkei erreichte 2011 den Gipfel bei 77 Mrd. Dollar. In diesem Jahr hat sich der Fehlbetrag auf gleitender 12-Monats-Basis um 23 Prozent auf 59 Mrd. Dollar per Ende August verringert, da die rekordhohen Goldverkäufe von türkischen Unternehmen an die Vereinigten Arabischen Emirate und den Iran die Exporte nach oben getrieben haben, wie aus Daten des Statistikamtes hervorgeht.

Gold-Kredite

Im August sanken die Importe mit einer Jahresrate von 4,8 Prozent, während die Exporte um 14,5 Prozent zulegten, in erster Linie Gold-getrieben. “Die Gold-Exporte in den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate helfen der Türkei, ihr Leistungsbilanzdefizit rascher als erwartet zu senken”, erklärte Ozgur Altug, Chefökonom bei BGC Partners.

Die Banken versuchen, mit einer Reihe von Produkten an die schlummernden Goldbestände zu kommen. Isbank und Turkiye Garanti Bankasi AS, die nach Marktwert größte Bank des Landes, bieten goldbasierte Kredite an, bei denen die Kunden ihren Schmuck oder ihre Münzen zur Bank bringen können und daraufhin einen Kredit in Anspruch nehmen können. Garanti hat auch eine Kreditkarte, die an Goldeinlagekonten gekoppelt ist. Die Bank erklärte, sie werde es bald den Kunden ermöglichen, ihre Sparguthaben in Gold abzuheben, statt in türkischer Lira oder ausländischer Währung.

Zwar bieten auch indische Banken gewisse goldbasierte Instrumente an, um von einem Horten des Edelmetalls abzuschrecken, aber es gibt nicht so viele Möglichkeiten wie in der Türkei, erläutert Aral. “Die Türkei versucht wohl am stärksten, das gehortete Gold wieder ins System zu bekommen”, sagt er. Die Entscheidung der Notenbank, den Anteil der Reserven, den die Banken in Gold vorhalten können, von 25 Prozent auf 30 Prozent zu erhöhen, hat wohl auch die Anstrengungen verstärkt, mehr Gold anzulocken, so Aral.

“Es wird etwas dauern, bis die Tradition gebrochen ist. Aber die Gewohnheiten werden sich letztlich ändern”, erwartet Gokhan Ceviker, Senior Vice President bei Bank Asya. “Immer mehr Leute werden sich entscheiden, ihr Gold zu den Banken zu bringen. Diese neuen Ressourcen werden uns helfen, mehr Kredite zu finanzieren, was das Wachstum der türkischen Wirtschaft anschieben wird.”

 

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Goldene Harfe und zugewiesene GoldkontenEine üble goldene Harfe bekommt bald ihre Saiten aufgezogen; ihre Schwingungen werden nach und nach die Schutzmäntel der Bankster lockern, unter denen sich die unanständige, unzulässige und höchst illegale Nutzung zugewiesener Goldkonten verbirgt. Wenn divers verstreute Konten ohne Genehmigung in der Schweiz geplündert und geleert werden - was verschiedene Sammelklagen mit einem Streitwert von mehreren Milliarden $ in Zürich nach sich zog, die pflichtbewusst aus den Medien ferngehalten wurden - dann ist das eine Sache. Wenn aber eine ganze Reihe wichtiger staatlicher Goldkonten systematisch dort geplündert werden, wo sie vertrauensvoll aufbewahrt wurden (wodurch das Vertrauen des deutschen Staates sowie anderer Nationalstaaten missachtet wurde), dann ist das eine ganz andere Sache.

Das System kann sicherlich die Plünderung der venezolanischen Goldkonten und deren bedrängt-eiligen Ersatz (wie 2011) noch tolerieren. Die Medien erzählten eine dreist-kreative Geschichte; man mied die Wahrheit, erfand ein Märchen und brachte einen glaubwürdigen Dunghaufen zusammen, der an die Öffentlichkeit verfüttert und von ihr am Stück geschluckt wurde. Der globale Geldkrieg wütet seit vier Jahren, seitdem die Lehman-Brothers-Firma ins Visier genommen und im Rahmen einer geplanten und motivierten Exekution zerstört wurde - vorteilhaft für Goldman Sachs, deren Credit Default Swaps komplett übernommen wurden und mehr als nützlich für JP Morgan, die ihre Kriegskasse unter dem Deckmantel der Entscheidungen der Insolvenzgerichte wiederauffüllen konnten. Fälschlicherweise reden die Medien in diesem Zusammenhang gerne von der Weltfinanzkrise.

Eine Krise ist nach etwa einem Jahr vorbei. Wie WK I, WK II und Vietnam dauert dieser Krieg aber an - mit einer sich jetzt deutlicher abzeichnenden Agenda: die Verteidigung des US-Dollar-Systems gegen globale Meidung und Isolierung, das Verbergen der derivativen Stützungsmechanismen für US-Staatsanleihen, die Vermeidung grotesker Insolvenz im US-amerikanischen Bankensystem (das trotzdem durch große Geldwäschekanäle am Laufen gehalten wird) und die Stimulierung und Rechtfertigung eines endlosen Krieges, um Ressourcen-Dieben Schutz zu gewähren und die Zentren der Öl- und Mohnfelder zu kontrollieren. Es zeigt es sich langsamer, schrittweiser, unerbittlicher Zusammenbruch des globalen Geld- und Finanzsystems.

Es herrscht globaler Geldkrieg, das letzte Hurra für die am längsten bestehende Papier-Fiat-Währung der modernen Geschichte, und sie besteht seit 1971. Das aktuelle, sterbende System wird durch Druck aufrechtgehalten, um dem US-Dollar die Unterstützung zu sichern und Diversifikation nicht zuzulassen. Es wird durch den verstärkten Derivateeinsatz in Form von Zinsswap-Kontrakten gestützt, wodurch die Renditen von US-Staatsanleihen (angesichts eines chronischen 1,3 Billionen $ schweren US-Haushaltsdefizits) ultraniedrig gehalten werden und die Illusion einer Flucht in den sicheren USD-Hafen erzeugt wird. Es wird durch ulkige Programme der US Fed gestützt, die für Liquiditätsfülle sorgen, um den US-Banken endlose Anleiherückkäufe bieten zu können und um ihnen mit Anleihe-Carry-Trades beizustehen. Es ist so weit gekommen, dass das sterbende US-Dollarsystem in aller Offenheit eine permanente Geldpolitik mit toxischem 0%-Leitzins und, wie sich jetzt immer deutlicher zeigt, grenzenloser Anleihemonetisierung zulässt. Es wird aufrechtgehalten durch weitreichende Verzerrung ökonomischer Statistiken, über deren Missbrauch man eigentlich schon lachen müsste.

Wenn man das als Finanzkrise bezeichnet, dann kann man den Hurrikan Sandy auch als heftigen Wind bezeichnen, oder eine verheerende Dürre als Trockenperiode, oder einen wuchernden Krebs als Wachstumsanomalie, eine Vergewaltigung als unglückliches Zusammentreffen, einen Todeskampf als Ableben, oder eine Immobilien-Zwangsvollstreckung schlicht als gute Gelegenheit, wieder mal Reine zu machen und komplett durchzufegen. Die USA und die Welt erleben einen Todeskampf des US-Dollars, und eine energische, korrupte Verteidigung seines Weiterlebens, um Macht zu erhalten, um weiterhin gigantische Diebstahlserien, gigantischen Anleihebetrug und Plünderungen ausländischer Konten (herkömmlicher Art oder in Verbindung mit Gold) begehen zu können. Das verborgene Motiv des Sturzes von Gaddafi: Man wollte die 144 Tonnen Gold, die er in London gelagert hielt, stehlen. Die Bankster brauchten es. Der Verlauf der Ereignisse und die Berichterstattung waren typische, stark mit Fiktion angereicherte Ablenkungsmanöver.



Horrende Sturmschäden

Die Nation ist stark abgelenkt vom Hurrikan Sandy - von seinem Wind, seinem Wasser, den folgenden Überflutungen, Stromausfällen, zerstörten Unternehmen und von den versicherungstechnischen Kontroversen, ob es sich um Überflutungsschäden oder aber Regen- und Windschäden handelt. Sandy könnte Katrina in punkto Gesamtschadenssumme übertreffen, 2005 waren es 105 Milliarden $. Einfache Recherchen zeigen, dass Sandy und Katrina viel gemeinsam haben, denn die verrückten Wissenschaftler möchten gerne "Gott spielen“. Möglicherweise haben die Versuche im vergangenen Jahr, als man mildes Winterwetter herstellen wollte, einen Rückstoßeffekt erzeugt und eine kräftige Dürre entstehen lassen. Damit war der Weg nach Nordosten frei für einen einzigartigen Sturm - einen Jahrhundertsturm, wie man sagt. Ich erinnere mich noch gut an den letzten Hurrikan in dieser Region, er hieß Julia. Jackass machte damals in Gebiet von Boston all seine Fenster wetterdicht - umsonst, denn die Winde von 50 bis 60 Meilen pro Stunde waren maximal unangenehm und ließen ein paar Bäume auf Stromleitungen stürzen.

Dieser Sturm war aber für die Geschichtsbücher, vielleicht ein Vergeltungsschlag von Mutter Natur, weil in ihrer Küche rumgefuscht wurde (oder Schlimmeres).Sie erntet immer den Zorn, und sie rächt sich dafür. Das High Frequency Active Auroral Research Program hat einen schattig-düsteren Klang, aber das würde den Rahmen des Hat Trick Letter sprengen. Was Mengele für die Medizin war, ist HAARP für die Meteorologie. Was Fort Detrick für biologische Waffen ist, ist HAARP für die Wetterkontrolle und die Erzeugung seismischer Schwingungen. Was Monsanto für gentechnisch manipulierte Lebensmittel ist, ist HAARP für Wetterentwicklungen. In der Öffentlichkeit scheint lächerliche Unwissenheit über gewisse Instrumente zu herrschen, mit denen Erdbeben erzeugt, Stürme verstärkt und dann gesteuert werden - mit nuklearen Netzteilen. Die Aufzeichnungen und Träume Nikola Teslas wurden in der Tat verwirklicht. Einige meiner persönlichen Kontakte haben enge Kollegen, die tatsächlich im Auftrag des „harten Kerns“ an diesen Projekten gearbeitet haben.

Die halluzinierenden, benebelten, abgewrackten US-Ökonomen tauchten wieder auf der Bildfläche auf, um ihre irrigen und sinnleeren Ansichten zum Besten zu geben, inwieweit die US-Wirtschaft von Wiederaufbau profitieren werde. Würden doch alle nur Fenster kaputtmachen und Gartenschläuche in Richtung Wohnzimmer halten, dann würde auch die Binnenwirtschaft schnell wieder gesunden. Die wirkliche Schlagzeile ist, dass die New York Stock Exchange letztendlich wegen unkontrollierbarer Feucht-Liquidität und größeren Schäden zwei Tage geschlossen wurde. Die Systeme ließen sich hier nicht mit Hochfrequenzblitzen trockenlegen. Kein PlungeProtectionTeam konnte den Stöpsel unter dem ganzen Schaden ziehen. Keine Derivate-Kunst konnte die Arbeiter wieder aufs Handelsparkett bringen.

Die Sturmschäden werden auf 20 bis 25 Milliarden $ geschätzt - wobei die Schätzungen auch hier wieder weltfremd waren. Erinnern Sie sich an die anfänglichen Schätzungen für die Rettung von Fannie Mae? Zuerst waren es 50 bis 100 Milliarden $. Erinnern Sie sich noch, dass die Kosten für den Irakkrieg ursprünglich auf 200 bis 400 Milliarden $ geschätzt wurden. Jackass führte damals Kostenprognosen an, die um ein Vielfaches höher waren - sie waren alle korrekt. Eine kurze Anmerkung zu Nach-Sturm-Zeiten (ob nun Desert Storm oder Desert Shield oder was für unergründliche Namen auch immer vergeben wurden). Die gelb bepinselten Backsteine, die man aus der Irakischen Zentralbank mitgenommen hatte, waren in Wirklichkeit ganz echte Goldbarren - gestohlen! Die unglaublich hirnlose Öffentlichkeit fraß diese lahme Medien-Story dann auch. In wenigen Wochen könnte vielleicht die Geschichte die Runde machen, dass auch in der New York Fed wegen des Sturms Stromausfall herrschte und ihre Tresoranlagen daher ungesichert waren.

Die Schäden des Hurrikan Sandy werden sich auf deutlich mehr als 100 Milliarden $ belaufen - und wohl eher im Bereich von 200 Milliarden $ liegen. Im Nordosten war der Sturm am stärksten, im am dichtesten bevölkerten Gebiet des Landes. Schon 20% der gesamten US-Bevölkerung sind betroffen, da fast 7 Millionen Haushalte keinen Strom haben. Versicherungsunternehmen werden Rücklagen verlieren - und das zu einer Zeit, in der sie ohnehin mit den ultraniedrigen US-Staatsanleiherenditen zu kämpfen haben, zusätzlich zu den Verlusten bei Hypothekenanleihen.

Die US Fed wird großen Auftrieb bekommen, obwohl sie die Endnachfrage zerstört (weil sie ihr heimliches Programm durchführt, mit dem die Rohstoffpreise auf Kosten der allgemeinen Wirtschaft niedrig gehalten werden, wodurch die Endnachfrage zerstört wird). Die Fed wird demnächst die Scheinheiligkeit genießen, wenn die Wirtschaft kurz aussetzt und dann durch Wiederaufbau und Bereinigung wieder an Kraft gewinnt. Die Zentralbanken werden von einem Schub und Stimulus reden. Der Preis für Bauholz und Zement könnte später dann zum Problem werden. Zeit, die kaputten Fenster zu reparieren und die gefluteten Wohnzimmer trockenzuwischen. Alles schön und gut, die Menschen sind wieder am Arbeiten und die wirtschaftliche Erholung hat neuen Schwung bekommen.
Kulisse für den Goldkrieg

Zurück zum heutigen Thema. Der monetäre Weltkrieg eskaliert. Er begann mit tiefgreifendem hypothekengedecktem Anleihebetrug, wobei die Einnahmeströme häufig doppelte Verwendung fanden. Er weitete sich dann zum Staatsschuldenruin aus - wegen schwerer Staatsdefizite, verschwenderischen Bankenhilfen zur Abwendung von Insolvenz und wegen verlorenem Vertrauen in die bis dahin sakrosankten Staatsanleihen. Der Krieg läuft. Er ergriff die großen verzweifelten Banken des Westens, die sich ihre Anleihen durch die US-Fed und die EZB zurückkaufen lassen, auch wenn das illegal ist, auch wenn diese Ankäufe nicht sterilisiert werden, auch wenn verhinderte Liquidierungen die eigene Wirtschaft zerstören, auch wenn diese Maßnahmen direkt zu einer steigenden Kostenstruktur führen, auch wenn Bank-Runs am Ende ohnehin kommen werden.

Der Krieg weitete sich zudem auf den fragilen Nahen Osten aus, dessen Länder ohnehin schon von steigenden Nahrungsmittelpreisen geplagt sind - so dass die scheidenden Führer das Land entweder mit dem Goldvermögen verlassen konnten (siehe Tunesien) oder ihnen die Auslandskonten abgenommen wurden. Auch das winzige Ghana forderte sein Gold aus London zurück, doch plötzlich zeigt sich, dass der Landesführer nicht mehr unter den Lebenden ist.


Der Goldkrieg beginnt

Fehlendes Lösungsangebot zwang die großen Zentralbanken zu ketzerischen, ätzenden und zerstörerischen geldpolitischen Maßnahmen, die jetzt Bestand haben. Die beteiligten Nationen haben sich alle einhellig in die 0%-Ecke gedrängt, und der monetäre Auswurf erreicht jetzt alle Ecken der Welt. Die US Federal Reserve ist führend in der Rechtfertigung der höchst zerstörerischen Nullzins- und QE-Politik; der mächtige Fanfarenstoß des 0%-Gratiskredits trifft auf endlose Anleihemonetisierung, um den breiten Strom bundesstaatlicher Defizite bezahlen zu können. Weimar-Amerika hat einen Rattenfänger-Effekt unter den großen Zentralbanken bewirkt, hinzu kommt der Währungsentwertungswettkampf als mächtiger Zwangsfaktor, jeder muss mitmachen, oder die eigene Währung erreicht gefährliche Notierungen, die im viel gepriesenen Exportmarkt schwere Schäden anrichten.

Die US Fed attackiert praktisch die erfolgreichen, begehrten Exporthändler durch monetäre Rücksichtslosigkeit. Die Folgen des globalen Endlos-QE (auf das Jackass schon 2011, lange vor anderen Analysten, Bezug nahm) wird eine Gegenwehr gegen Währungsentwertung erzeugen. Vermögen ist unter schweren Beschuss geraten. In der Folge müssen die amerikanischen und britischen Banker versuchen, Goldforderungen zu erfüllen - wie die aus Venezuela. Die Hauptquellen für Gold sind weiterhin die Bank of England, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und die römischen Katakomben. Die Goldlager der Eliten werden nun geplündert - Gold, das an die großen Zentralbanken und Bullion-Bankzentren verliehen wurde. Die Ressentiments wachsen.

Alternative Quellen werden also dringend gebraucht - daher auch das Libyen-Projekt. Daher auch der MFGlobal-Diebstahl. Die Liste lässt sich fortsetzen. Aber der Bedarf wächst deutlich schneller, als die Lieferkanäle bestückt werden können. Verzweiflung macht sich breit unter den großen Bullion-Banken und ihren schlauen Facharbeitern, die die Märkte mit Hebeln, Derivaten und Propaganda managen.

Der Goldkrieg eskaliert, da die insolvent-bankrotten und verzweifelten Banker des Westens jetzt zu allem Mitteln greifen, um Goldanlagen zu lokalisieren. Sie haben ein dickes Doppelproblem: Sie müssen neue Goldbestände finden, um ihre eigenen insolventen Systeme abzustützen, die auf gigantischen, beschädigten Papierstrukturen gründen, welche wiederum auf Schuldenstrukturen aufbauen. Zudem müssen sie neue Goldbestände finden, um auch die Goldforderungen von der LMBA und der COMEX zu bedienen, weil ansonsten Lieferausfälle an den Märkten drohen, die die akute Gold- und Silberknappheit offenlegen würden.

Der MFGlobal-Privatkontendiebstahl war ein direkter verbrecherischer Angriff mit dem Ziel, eine bestimmte Lieferterminabfolge am Silbermarkt halten zu können. Investoren, die ihren Silberlieferungen entgegensahen, wurden die Konten gestohlen. Auch wenn die Aufsichtsbehörden und Gerichte ihr Einverständnis gaben, so wurde doch von anderen Seiten eindringlich gewarnt und zum aktiven Schutz der auf Konten lagernden Goldbestände aufgerufen. Das Gold muss lokalisiert und gesichert werden, bevor es von den Londoner und New Yorker Bankern gestohlen wird.

http://www.goldseiten.de/artikel/153739--Goldene-Harfe-und-zugewiesene-G...

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

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