Transocean

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Zyndicate
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Transocean/Flottenbericht: Verträge von 1,7 Mrd USD - Mehr Ausserbetriebszeit

 


Zürich (awp) - Die Ölbohrgesellschaft Transocean weist in ihrem jüngsten Flottenbericht seit dem Augustreport einen Anstieg des Auftragsbestandes um rund 1,7 Mrd USD aus. Die Ausserbetriebszeiten für die verschiedenen Ölplattformklassen sind seit dem August-Bericht für 2012 um netto 36 Tage gestiegen, teilt das Unternehmen in der Nacht auf Mittwoch mit. Der Anstieg wird auf unerwartete Reparaturen infolge schlechter Wetterbedingungen zurückgeführt.


Für 2013 wird neu von zusätzlichen Ausserbetriebszeiten von netto 151 Tagen ausgegangen, wobei 86 Tage auf Wartungsarbeiten entfallen, die für 2014 geplant waren und vorgezogen werden. 45 Tage seien für die Vorbereitung von Plattformen auf potenzielle neue Verträge vorgesehen.


Weiter konnte laut Mitteilung für die neue Ultra-Tiefwasser-Bohrplattform "Deepwater Invictus" ein Dreijahresvertrag mit Tagessätzen von 595'000 USD abgeschlossen werden, was einem Auftragsbestand von 652 Mio USD entspricht. Der Betrieb dieser Plattform soll im zweiten Quartal 2014 aufgenommen werden.


Zudem wurde für die Plattform "GSF Development Driller I" ein 20 Monate laufender Vertrag zu einem auf 580'000 USD von 522'000 USD erhöhten Tagessatz abgeschlossen. Der entsprechende Auftragsbestand beläuft sich laut Mitteilung auf 348 Mio USD.


Für die Ölbohrplattformen "GFS Rig 135", "Transocean Prospect" und "GFS Parameswara" wurden ebenfalls neue Verträge abgeschlossen bzw. konnten bestehende Verträge verlängert werden, heisst es weiter. Dabei seien jeweils höhere Tagesraten erzielt worden. Die entsprechenden Auftragsbestände belaufen sich auf 266 Mio USD, 146 Mio bzw. 99 Mio.


Die Details des Flottenberichtes sind unter www.deepwater.com einsehbar.


Quelle: www.nzz.ch

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Red Bull
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Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir Kurse unter 40 sehen. Wir befinden uns nun schon seit längerem in einem Abwärtstrend.

Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

Zyndicate
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Das Ölbohrunternehmen Transocean muss seine Aktivitäten in Brasilien innerhalb von 30 Tagen einstellen. Wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte, wurde ihm vom Bundesgericht in Rio de Janeiro heute eine diesbezügliche vorläufige Verfügung zugestellt.


Man werde mit allen Mitteln versuchen, dass diese Verfügung wieder aufgehoben wird und werde an den obersten Gerichtshof gelangen, erklärte der Konzern. Sollte die Verfügung aber nicht aufgehoben werden, müsse Transocean ihr Folge zu leisten.


Transocean hat laut Mitteilung in Brasilien zehn Bohrplattformen unter Vertrag, wovon neun im Einsatz seien. Im ersten Halbjahr machten die Umsätze in Brasilien rund 11% der Gesamteinnahmen aus.


3000 Fässer Öl im Meer


Hintergrund der Verfügung sind zwei Vorfälle von Ende des letzten Jahres und von diesem Frühling. Es war dabei Transocean und der Erdölgesellschaft Chevron lange nicht gelungen, ein Leck bei einer Ölbohrplattform vor Brasiliens Südostküste zu stopfen und den Austritt einer grösseren Menge Öl zu verhindern.


Die ausgeflossene Menge entsprach in etwa 3000 Fässern Öl. Ähnliches geschah im vergangenen März, dieser Vorfall war allerdings von geringerer Tragweite.


Chevron hatte nach dem Vorfall im März von sich aus beschlossen, die Förderaktivitäten einzustellen, bis ein neues geologisches Gutachten über den Meeresgrund vor Brasiliens Küste erstellt ist.


Quelle: www.20min.ch

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Zyndicate
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Transocean: Brasilien-Verfügung teilweise aufgehoben - Kein Produktionsstopp

 


Zug (awp) - Transocean muss die Produktion in Brasilien nun doch nicht innert 30 Tagen stoppen. Wie der Schweizer Ölbohrkonzern in der Nacht auf Montag mitteilte, hat der Brasilianische Minister und Präsident des obersten Brasilianisches Gerichtshofes, Felix Fischer, einem Antrag des (brasilianischen) Ölindustrie-Regulators ANP stattgegeben und die vorläufige Verfügung gegen Transocean zum Produktionsstopp innert 30 Tagen aufgehoben.


Entsprechend dem Entscheid darf Transocean alle operativen Tätigkeiten auf Offshore-Feldern in Brasilien mit Ausnahme von "Campo de Frade" fortsetzen. Transocean hat derzeit im grössten südamerikanischen Land zehn Bohrinseln unter Vertrag, wovon derzeit neun für Kunden auf anderen als dem Frade-Feld eingesetzt werden.


Der Entscheid kam laut Transocean am 28. September und damit nur ein Tag, nachdem der Konzern von einem brasilianischen Bundesgericht die vorläufige Verfügung zur Einstellung der Produktion innert 30 Tagen erhalten hatte und die Produktion somit kurz vor Ende Oktober hätte stoppen müssen. Entsprechend habe Transocean keinen Unterbruch des Kontraktumsatzes in Brasilien hinnehmen müssen. Dieser hatte im ersten Halbjahr 2012 rund 11% der Gesamteinnahmen von Transocean ausgemacht.


Zuletzt hatte sich auch der staatliche Brasilianische Erdölbohrkonzern Petrobras für Transocean eingesetzt, da sieben seiner im Einsatz stehenden brasilianischen Ölbohrinseln von Transocean betrieben werden und damit die Produktion erheblich beeinträchtigt worden wäre.


Hintergrund der ganzen Geschichte ist ein Vorfall aus dem November 2011, bei dem es Transocean und der Erdölgesellschaft Chevron lange nicht gelungen war, ein Leck bei einer Ölbohrplattform im Feld Frade rund 120 Kilometer vor Brasiliens Südostküste zu stopfen und den Austritt einer grösseren Menge Öl zu verhindern.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Transocean mit deutlich erhöhtem Auftragsbestand

 


Die Ölbohrgesellschaft Transocean hat seit Mitte Oktober den Auftragsbestand aus neuen oder bestehenden Verträgen um über eine Milliarde Dollar gesteigert.

Der Auftragsbestand konnte um rund 1,1 Mrd USD erhöht werden. Die erwarteten Ausfallzeiten für Ölplattformen im Jahr 2012 haben sich gleichzeitig um 25 Tage erhöht, wogegen die Prognose für die Ausfalltage im Jahr 2013 um 39 Tage gesunken ist, wie Transocean im jüngsten Flottenbericht schreibt.


Bei den Ausfallzeiten für Ölplattformen, welche nicht mehr zum weitergeführten Geschäft zählen, sieht die Situation ähnlich aus: Für 2012 hat sich die Prognose um 93 Tage erhöht, während für 2013 ein Rückgang um fünf Tage erwartet wird.


Für die Plattform Discoverer Americas hat Transocean einen Zweijahresvertrag für Arbeiten im Golf von Mexico abgeschlossen. Die Tagesrate wurde dabei auf 600'000 USD von zuvor 509'000 USD gesteigert. Auch für weitere Plattformen hat das Unternehmen neue Verträge zu besseren Mietkonditionen abgeschlossen.


Die Details des Flottenberichtes sind unter www.deepwater.com einsehbar.


Weiter hat Transocean in der Nacht auf Montag die Ernennung von Allen Katz zum neuen Generalsekretär im Range eines Senior Vice Presidents bekanntgegeben. Er übernimmt diese Aufgabe interimistisch bis Ende Juni 2013 mit der Option einer Verlängerung des Vertrages bis Ende 2013. Katz war bereits seit Juni 2010 als Berater für Transocean tätig. Davor war er Partner bei Munger, Tolles & Olson LLP.


Quelle: www.cash.ch

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Chliinejoscht
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Must Buy

:ok:

Diese Aktie sank letzte Woche auf ein Tief, das  wir jetzt lange nicht mehr sehen werden! Die Erinnerung an die Ölkatastrophe und die damit verbundene Geldstrafe liess Transocean fallen. Jetzt wurden mehr Aufträge an Land gezogen und der Ölpreis wird auch nicht billiger. Da hier sowieso niemand kommentiert, kann ich eine Prognose wagen: Mo (+0.5%) Di (+0.7%) Mi (-0.9%) Do(+0.3%) Fr (+1.2%)

Also bis nächste Woche bei ca. 43.60 CHF!

:yes:

Chliinejoscht
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Tatsache

Da hab ich mich mit den Tagestendenzen verschätzt, aber das Endresultat stimmt :new_russian: Habt Ihr keine News hier? Oder bin ich der einzige, der diesen Titel besitzt? Crazy

Chliinejoscht
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Was geht?

:bored:  Wo sind hier die Anleger? Der Kurs ging wiedermal periodisch nach unten. Jetzt ist die Gelegenheit da, wieder billig einzukaufen bevor die Aktie wieder ihre 8erBahn-Fahrt macht. Ich werde mich am Montag gleich nochmals damit eindecken.

Chliinejoscht
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So?

Warum das Kind nicht beim Namen nennen?

Im Meer hat es noch sehr viel Reserve an Öl. Man muss nur mit neuen Techniken daran kommen!

Die Pumpstationen werden schon bald eine neue Möglichkeit finden, an das Schwarze Gold zu kommen. Am Festland begann doch die ganze Suche.

Ich denke: Hauptsache Öl!

Viel Glück

Chliinejoscht
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Ja bohrt jetzt Transocean in ihren eigenen Kurs? -4% und nirgends wird etwas darüber erwähnt. Sogar im SMI-Bericht steht nichts! Ich hab jetzt 2 Optionen: Kaufen oder Verkaufen

Was haltet ihr von der Sache? :roll:

Amarok
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Ich denke langsam wieder daran ein wenig aufzustocken! Dirol

Gruss

Amarok



Just my 2 cents

Zyndicate
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Transocean zahlt Milliardenstrafe wegen Ölkatastrophe

 
Wie bereits BP zahlt auchTransocean eine Milliardenstrafe wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.

Das US-Justizministerium einigte sich nach Angaben vom Donnerstag mit dem in der Schweiz ansässigen Konzern auf eine Buße von 1,4 Milliarden Dollar. Transocean hat insgesamt 1,95 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Katastrophe zurückgelegt, 1,5 Milliarden davon für eine Abmachung mit dem Ministerium.


Im Dezember hatte sich schon BP mit der Regierung auf eine Zahlung von 4,5 Milliarden Dollar verständigt. Transocean gehörte die von BP betriebene Bohrplattform Deepwater Horizon, die im April 2010 im Golf von Mexiko explodiert war und die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst hatte. Elf Arbeiter kamen ums Leben.


Fast 90 Tage floss unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die Ölpest hinterließ enorme Schäden in der Natur sowie für die Fischerei und den Tourismus. An der New Yorker Börse zog der Transocean-Kurs um sieben Prozent an. Experten werteten die Einigung trotz der hohen Kosten als Befreiungsschlag für das Unternehmen. "Unterm Strich steht für mich fest, dass nun die große schwarze Wolke verschwindet, die über ihnen schwebte", sagte Analyst Phil Weiss von Argus.


Quelle: www.cash.ch

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Chliinejoscht
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genau so

Good Da hab ich mich wohl richtig entschieden!

Chliinejoscht
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Zisch

Und weg bin ich! Sobald die Gewinnmitnahmen sich verzogen haben, werde ich wieder kaufen.


CU later

Chliinejoscht
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WO ist das Ende?

Wow, dass die Gewinnmitnahmen nur einen solchen kleinen Teil ausmachen hätte ich niemals gedacht! Die Aktie steigt ja JEDEN Tag! Ich überlege mir meinen Bestand wieder ins Depo zu legen, da ich keine Anzeiche sehe für einen Einbruch. Was meint ihr dazu?

Gibt es überhaupt noch einen Aktienverlauf nach unten?

Chliinejoscht
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Minus?

Ist es heute (endlich) so weit, dass wir im Minus schliessen? Nichts für ungut, aber ich möchte auch wieder eine Chance haben, den Zug zu erwischen!

Chliinejoscht
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Sorry

Aber mir gefällts. Und da ja sowieso niemand diesen Thread liest....


Noch ein bisschen runter und ich kann wieder einkaufen. Danke

Zyndicate
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Chliinejoscht hat am 25.01.2013 - 10:57 folgendes geschrieben:



 


Aber mir gefällts. Und da ja sowieso niemand diesen Thread liest....



Noch ein bisschen runter und ich kann wieder einkaufen. Danke


Doch, ich lese diesen Thread und verfolge auch die Aktie auf meiner Watchlist, du bist als nicht alleine! :rose:

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fischfinder
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Zuletzt online: 06.03.2013
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Ich verfolge den Thread auch. :oops:

 

Transocean bietet jetzt, nach der Einigung mit den USA, eine sehr guten Perspektive an.

In Verbindung mit der gekonnten Kommunikation des Managements, werden die Kurse welche sicher durch gute Zahlen Unterstrichen werden, in naher Zukunft streng nach oben gehen. Es sei denn, es Säuft mal wieder so eine Bohrplattform ab. That`s the risk.

Dies ist meine Einschätzung.

:drink::good::biggrin:

alpenland
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da geht was ab !!!!

seit paar Monaten warte ich (dummerweise) auf Einstieg.

Heute wir klar was läuft !!

Wenn er sich durchsetzen würde, gäbe dies eine 7% Rendite !

 

07:26   7
06:29   76
26.01.   11
26.01.   4
26.01.   5
26.01.   1
 

 

Chliinejoscht
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Neee

Ja, das mit dem Einstieg habe ich mir auch anders vorgestellt....warte seit Wochen darauf, dass die Aktie mal 2-5% sinkt. Aber nix da... Das mit der Dividende war wohl ein bisschen übertrieben. Immerhin hat Transocean immernoch Schulden, die zu begleichen sind.  Dieser Grossaktionär ist sehr aggresiv. Das könnte gefährlich werden!

Zyndicate
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Seit dem Einstieg des US-Milliardärs Carl C. Icahn geht es an der Schweizer Börse mit der Transocean-Aktie steil aufwärts. Doch wer ist dieser Mann, der in den USA zu den aggressivsten Investoren zählt?


 


Von Pascal Meisser

 

Das Vorgehen bei Carl C. Icahn hat seit Jahrzehnten Programm: Er sucht sich unterbewertete Aktien und versucht Einfluss auf die Geschäftspolitik zu nehmen, um später die Beteiligung gewinnbringend wieder abzustossen. Jüngstes Opfer des US-Milliardärs ist Transocean.

Seit Anfang Januar kauft der amerikanische Milliardär im grossen Stil Aktien des texanischen Erdölböhrplattformbetreibers mit offiziellem Sitz in Steinhausen ZG. Der Einstiegszeitpunkt war geschickt gewählt. Kurz zuvor hatte sich Transocean im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko auf eine Zahlung von 1,4 Milliarden Franken geeinigt.

Transocean beste SMI-Aktie im Januar

Mitte Januar besass Icahn eine 3-Prozent-Beteiligung an Transocean, am letzten Samstag wurde nun bekannt, dass seine Beteiligung die Meldeschwelle von 5 Prozent überschritt. Entsprechend heftig fiel die Reaktion an der Börse aus: Am Montagmorgen notierte der Titel bis zu fünf Prozent höher und erreichte mit 54,70 Franken den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren.

Damit baut die Transocean-Aktie seine Position im SMI weiter aus: Alleine im Januar legte sie 33 Prozent zu – so viel wie keine anderer Schweizer Blue Chips. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. "Mittelfristig könnte der Kurs aus charttechnischer Sicht noch bis gegen 60 Franken steigen", sagt Philipp Jäggle von der Zürcher Kantonalbank.

Zusätzlich befeuert wurde der Kursanstieg Anstieg mit der Forderung Icahns, 2013 wieder eine Dividende von 4 Dollar pro Aktie einzuführen. Zuletzt hatte Transocean 2011 eine Dividende ausgerichtet. Damals wurden pro Aktie 3,16 Dollar ausgeschüttet. Die Dividendenzahlung wurde danach aber wieder eingestellt, um die hohe Verschuldung abzubauen. Gelingt dies nicht, droht der Firma der Verlust des "Investment-Grade-Ratings".

"Mit dem Auftreten des berühmten aktivistischen Investors werden die Karten wahrscheinlich neu gemischt", sagte Sarasin-Analyst Michael Romer gegenüber Bloomberg. Er rechne damit, dass Icahn das Management unter Druck setzen werde.

Knallharter Sanierer

Der 77-jährige Icahn ist bekannt dafür, ein knallharter Sanierer zu sein. Im Vordergrund steht dabei stets, eine aktionärsfreundliche Politik auf Führungsstufe durchzusetzen. Erstmals für Aufsehen sorgte Icahn 1986, als er mit 250‘000 Dollar bei der Muttergesellschaft von US-Steel und des Energiekonzerns Marathon einstieg. Er setzte sich für eine Spaltung der Holding ein und verkaufte danach seine Aktien für eine Milliarde Dollar.

Dieses Vorgehen spielte Icahn immer wieder durch. So auch beim Ölkonzern Texaco, wo er einzelne Ländergesellschaften abspaltete und verkaufte. Oder bei RJR Nabisco, wo Icahn jahrelang auf eine Spaltung von Tabak und Lebensmittelwaren hinarbeitete. 1999 setzte sich Icahn durch und das internationale Tabakgeschäft wurde an Japan Tobacco verkauft. Auch hier vervielfachte er seinen Einsatz.

Auch in den letzten Jahren hat Icahn an Aggressivität kaum eingebüsst – auch wenn es sich nicht immer finanziell auszahlte. 2006 griff er als bedeutender Einzelaktionär den weltgrössten Medienkonzern Time Warner an und verlangte, das Unternehmen in vier Sparten aufzuteilen. Erst als sich Time Warner bereit erklärte, das Volumen eines Aktienrückkaufprogramms zu erhöhen, rückte er von dieser Forderung ab.

Unklare Ziele bei Transocean

Im gleichen Jahr drängte Icahn Verwaltungsratsmitglieder der Biotechfirma Imclone zum Rücktritt, weil er mit deren Unternehmensleitung nicht einverstanden war. Beim Technologiekonzern Motorola strebte Icahn vier Verwaltungsratssitze sowie die Abspaltung der Handysparte an. Motorola gab nach, verkaufte die Handysparte und sicherte Icahn zwei Sitze zu. 2012 erwarb er grössere Anteile an den US-Energieunternehmen Chesapeake Energy und CVR Energy - und drängte dann auf neue Verwaltungsratsmitglieder.

Offen ist derzeit noch, was Icahn mit seinem Engagement bei Transocean erreichen will. Bislang hat er sich dazu noch nicht geäussert, wenn man von seiner Forderung nach einer Dividendenausschüttung absieht. Die Frage ist deshalb, wo der selbsternannte Aktionärsschützer für die Investoren einen Mehrwert generieren kann. Derzeit bietet sich hier wohl nur eine Möglichkeit an: Der Verkauf des hochprofitablen Ultratiefwasserbereichs.


Quelle: www.cash.ch

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alpenland
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heute in USA

Sie hat sich gut gehalten, 

das Volumen war fast das Doppelte vom Durchschnitt (es gab also auch Verkäufer).

58.15 Up 1.39(2.45%) 4:00PM EST

 

2wk Range: 39.32 - 59.03
Volume: 5,975,823
Avg Vol (3m): 3,227,250

 

 icahn is nice because management needs prodding; but for longtime RIG believers, this stock gets back to 80+ on its own merits

Chliinejoscht
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Frage

Was meint ihr, ist das der Beginn von Gewinnmitnahmen oder das Ende? Ich bin unschlüssig, ob ich jetzt schon kaufen soll.... Unknw

alpenland
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Präsentation

ZUG, SWITZERLAND--(Marketwire - Jan 31, 2013) - Transocean Ltd. ( NYSE : RIG ) ( SIX : RIGN ) today announced that Steven L. Newman, President and Chief Executive Officer of the company, will address attendees at the Credit Suisse 2013 Energy Summit in Vail, Colorado. Mr. Newman is scheduled to present on Tuesday, February 5, 2013, at 10:25 a.m., MST.

alpenland
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Ziel 60$

RBC Capital has an outperform rating and $60 price target on

alpenland
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Short Überhang !

 

hab rasch die Fev 13 options gecheckt !

Calls open 3442
Puts open 5298 

alpenland
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2 Rigs vorzeitig beendet
alpenland
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lasst euch nicht rausdrängen !

05-02-2013 06:46  Transocean/BlackRock augmente sa participation à 5% 


 

Zoug (awp) - Transocean communique le changement suivant au sein de son actionnariat, conformément au règlement de la Bourse suisse (publication: 05.02.2013):

alpenland
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unterbewertet

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