Gold

Gold 1 Uz 

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Elias
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Die Inder sollen an ihr Tempel-Gold

Mittwoch, den 12. Dezember 2012 um 10:40 Uhr

Indiens Wirtschaft ist zu Import-abhängig – gerade auch bei Gold. Experten fordern nun, im wahrsten Sinne des Wortes heilige Reserven anzuzapfen.

Das indische Aussenhandelsdefizit liegt bei rund 16,6 Milliarden Dollar. Und diese Abhängigkeit von Importen müsse man stoppen, finden Unternehmer und Finanzexperten im Land. Ein Grund dafür ist die massive Nachfrage der Bevölkerung nach Gold, so ein Bericht der Nachrichtenagentur «Bloomberg». Immerhin ist das Land der weltgrösste Abnehmer physischen Goldes.

Und das, findet man beim Handelsverband der indischen Juweliere, könne man ganz einfach ändern. Oder eher: Zu einem Vorteil machen und die Inlandnachfrage ankurbeln. Denn im Grunde besitzt das Land grosse Reserven des Edelmetalles. Das Problem dabei ist einzig: Diese befinden sich in Tempeln und Gebäuden.

Drei Jahre Reserve decken

Diese Reserven, so der Verband, müsste man mobilisieren. Rund 25'000 Tonnen gross ist der Vorrat. Und könnte man nur 10 Prozent davon mobilisieren, würde dies die indische Goldnachfrage für drei Jahre decken, haben die Experten errechnet. Damit wäre das Defizit auf einen Schlag massiv eduziert. Die Zentralbank solle daher gut darüber nachdenken, so die Juweliere. http://www.finews.ch/news/finanzplatz/10340-indien-handelsdefizit-gold-t...

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Ulrich156 hat am 10.12.2012 - 04:12 folgendes geschrieben:

Es ist sehr schwer mit Gold dieses Jahr. Wenns aus den USA gute News gibt und der Dollar steigt, dann gehts Gold erstmal schlecht.

Das ist und bleibt die ewige Frage.

Wenn sich die Parteien in den USA über die Umschiffung des Fiscal Cliff einigen (Chance >99%), dann wird die Schuldenobergrenze erhöht und der Dollar fällt gegen Gold.

Wenn nicht, würde der Dollar gegen Gold steigen aber die USA kämen sehr schnell in eine Rezession.

Wichtigster Termin letzte Woche waren die japanischen Neuwahlen vom 16. Dezember, bei denen die LDP wie erwartet gewonnen hat. Das bedeutet, dass die LDP - falls Shinzo Abe seine Wahlversprechen hält - ein QE von umgerechnet 1.58 Billionen Euro oder 1.9 Billionen Franken auflegen wird. Also massive Abwertung des Yen gegenüber allen Währungen. Ob und wie weit das der japanischen Industrie Auftrieb verleihen wird, muss sich noch zeigen. Ich nehme aber an, dass damit der Yen-Carry-Trade wieder aktiv wird (den Greenspan 2005 sehr elegant beendet hatte) und viel japanisches Fluchtkapital in andere Währungen - darunter auch Gold - fliehen wird.
Die Alternative lautet allerdings, dass FED, EZB und BoE nachziehen und ebenso QE's in Billionenhöhe auflegen. Das wird die Zukunft zeigen, wir wissen es nicht.

Was gegen einen kurz- bis mittelfristigen Anstieg des Goldpreises spricht ist, dass ...

1. die physischen Käufe in Indien wegen schlechter Ernten unter Druck gekommen sind. (Elias hat das korrekt so kommentiert und voraus gesagt)

2. dass weder QE3 (September 2012) noch QE4 (12. Dezember 2012) einen wesentlichen Schub im Goldpreis (das berühmte "Treppchen" von mir) ausgelöst haben. Überhaupt ist QE4 an der Öffentlichkeit weitestgehend vorbeigegangen und wurde kaum diskutiert, obschon es QE3 um über 10% übertrifft.

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Wir wissen nicht, wie viele Billionen Einheiten Papierwährung - egal welcher Farbe - noch gedruckt werden müssen, bevor die Papierwährungen an Vertrauen und Kaufkraft verlieren. Also ist es müssig über den genauen Zeitpunkt zu diskutieren. Andreas Popp antwortet auf die Frage, wann denn das Währungssystem kollabiere immer mit "nächsten Dienstag um 11:30 uhr. Aber es kann auch 14:20 Uhr sein" und sagt damit implizit, dass es unmöglich ist, vorauszusagen, wann ein auf Vertrauen basiertes System dieses Vertrauen verliert.

Es gibt auch einige User dieses Forums, die davon ausgehen, dass beliebig viele Papier-Einheiten gedruckt werden können, ohne dass das Vertrauen verloren geht. Dass das Papier sogar noch an Wert gegenüber Sachwerten gewinnen wird!
Es wäre toll, wenn das wahr wäre. Leider erzählt uns die Geschichte eine andere Story.

Wie auch immer: DAX und SMI sind auf Jahreshoch. Die Aktien-Fans sind im Euphorie-Modus und QE4 wird völlig ignoriert. Alle Probleme werden durch die rosa Brille herausgefiltert. Tenor: "Die werden schon irgendwann, irgendwie gelöst". Umschiffung des Fiscal Cliff bedeutet nichts anderes als dass die Fed ein paar Billionen Dollar zusätzlich druckt bzw. ihre Bilanz durch zusätzliche Staatsanleihen aufbläht. Also weitere Schwächung des Dollars gegen alle Währungen (ausser Yen, siehe oben) aber sicherlich gegen Gold, das ja bekanntlich nicht beliebig gedruckt werden kann Wink

Fazit: Der Preis von Gold in der Papierwährung Dollar kann noch gut bis 1620 absinken. Kurzfristig zumindest. Langfristig gilt:
So lange die Schuldenprobleme nicht gelöst sind und die Inflation von Papiergeld weitaus höher ist als das reale Wirtschaftswachstum, kann man mit Gold nicht viel falsch machen.
Wer hingegen der Papiergeld-Fraktion angehört und der Meinung ist, dass Papiergeld im Wert gegenüber Gold und anderen Sachwerten steigen wird, egal, wie viel davon gedruckt wird, der möge nach wie vor auf Dollar, Yen, Pfund, Euro (und dessen Derivate-Währungen) setzen und Gold verkaufen, ignorieren, shorten. Selbst, wenn die historische Erfahrung bei 3800:1 gegen ihn steht. So ganz nach dem Motto: "Diesmal wird alles anders."

 

Elias
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MarcusFabian hat am 18.12.2012 - 02:55 folgendes geschrieben:

Wenn sich die Parteien in den USA über die Umschiffung des Fiscal Cliff einigen (Chance >99%), dann wird die Schuldenobergrenze erhöht und der Dollar fällt gegen Gold.

Wenn nicht, würde der Dollar gegen Gold steigen aber die USA kämen sehr schnell in eine Rezession.

Budgetstreit: Obama kommt Republikanern entgegen

Bei seinem Plan einer höheren Einkommenssteuer könne er sich jetzt eine Grenze von mehr als 400'000 Dollar Jahreseinkommen vorstellen, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag von einer mit der Angelegenheit vertraute Person. Bislang hatte Obama immer eine höhere Steuern für alle Bürger mit einem Einkommen von mehr als 250'000 Dollar pro Jahr gefordert. Dies war auch eines seiner Kernthemen im Wahlkampf vor seiner Wiederwahl

Die Republikaner lehnen offiziell jegliche Erhöhung ab, sind aber Berichten zufolge zu höheren Steuern ab einem Jahreseinkommen von mehr als einer halben Million Dollar bereit. Die neue Grenze habe Obama am Montag dem Republikanerführer im Kongress, John Boehner, in einem Gespräch gemacht. Obama und Boehner hatten sich am Montag zum dritten Mal in neun Tagen getroffen und 45 Minuten miteinander gesprochen. Die Einnahmen durch Steuern sollen den neuen Obama-Plänen zufolge um 1,2 Billionen steigen, berichtete Bloomberg.

Bei den geplanten Kürzungen im Haushalt sei Obama jetzt zu insgesamt 1,22 Billionen inklusive niedrigeren Zinsenausgaben für die Staatsschulden bereit. Das wäre mehr als bisher bislang von ihm vorgeschlagen. Vor allem die Sozialausgaben sollen nicht mehr so hoch ausfallen. Auch das wäre ein Zugeständnis an die Republikaner. Ein Sprecher von Boehner bezeichnete die neuen Vorschläge von Obama als einen "Schritt in die richtige Richtung", aber noch nicht ausgewogen.

Beide Lager teilten am Montag mit, dass die Verhandlungen weitergehen. Regierung und Opposition müssen bis Jahresende einen Kompromiss finden, ansonsten treten Etatkürzungen und Steuererhöhungen im Umfang von 600 Milliarden Dollar in Kraft. Experten warnen, :ok:   dies könne die Vereinigten Staaten in eine Rezession stürzen. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte in der vergangenen Woche gewarnt, die Fiskalklippe stelle eine echte Gefahr für die Wirtschaft dar. http://www.cash.ch/news/top_news/budgetstreit_obama_kommt_republikanern_...

 

Der Fiscal Cliff wird nicht umschifft, die Parteiern werden sich einigen, der Dollar wird moderat steigen und dadurch die Importe verbilligen.

Die USA werden zu einem der grössten Gas- und Öllieferanten und so ihre Schulden weiter abbauen.

Es gibt mehr schwarze Schwäne als man meint.

 

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Elias
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Das sieht man selten: Gold mehr als 1% runter und Dollar 0.5% runter.

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Kleinanleger
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gold

these nr 4 fürs 2013 - saxobank-jacobsen:

 

4. Gold korrigiert und fällt auf 1200 Dollar.

 

aus:

http://www.cash.ch/news/obligationen/saxo_bank_provoziert_2013_faellt_sn...

 

 

somit ein gutes neues Jahr an alle

Kleinanleger

 

 

 

 

segeln und bullen jagen

Elias
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man stöhne und raune: Dollar unter 91 Rappen und Gold auch im Minus.

Und das im Vorfeld der Fiscal Cliff. Ich habe auf Ende Jahr einen steigenden Dollar erwartet.

 

 

 

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weico
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Elias hat am 19.12.2012 - 15:27 folgendes geschrieben:

 

Und das im Vorfeld der Fiscal Cliff. Ich habe auf Ende Jahr einen steigenden Dollar erwartet.

 

 

 

..."der Markt" erwartet zurzeit wohl,dass sich die Demokraten und Republikaner darauf einigen..."Lösungen" bzw. die Problembewältigung noch etwas zu verschieben.

 

"Hamilton richtet das Augenmerk nach der Frage, in wessen Interesse es wäre, wenn die USA von der „fiskalischen Klippe“ („fiscal cliff“) in die Rezession abstürzen? Die klare Antwortet lautet: niemandem. Weder Demokraten noch Republikaner wollen, dass es passiert. Es ist daher logisch, zu erwarten, dass sie sich irgendwie einigen, das bestehende Recht vor dem 1. Januar anzupassen und den Löwenanteil von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen für mindestes ein Jahr verschieben." http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.ch/2012/07/was-bedeutet-fisca...   Der US-Congress ist sich aber des auflaufenden Problems sehr wohl bewusst,wie die Szenarien/Prognosen deutlich zeigen:

 

The 2012 Long-Term Budget Outlook Infographic

http://www.cbo.gov/sites/default/files/cbofiles/attachments/LTBO_infogra...

 

 

weico

Elias
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Minus 1%.

 

 

 

 

 

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maka
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Elias hat am 20.12.2012 - 15:52 folgendes geschrieben:

Minus 1%.

 

 

 

 

 

Ziemliche Rückschläge heute bei Gold und vor allem auch bei Silber. Ich tippe auf Hexensabbat!

Geiz ist des Anlegers Feind.

alpenland
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Basel III und Gold

wer kennt sich aus ??  stimmt diese Meldung von Energy & Capital:

 

"Zero-Risk" Gold The biggest catalyst for gold is a massive reevaluation by the Basel Committee of Bank Supervision. BCBS sets the international rules for banks. They have reacted to the 2008 debt crisis by changing the game for collateral. The new rules mean Tier 1 collateral, or assets, will have to rise from 2% to 7% of loans. This means the banks will have to hold more money — or lend less.

It All Began... After the gold crash in the 1980s, the Basel Committee rated gold as a "risky" asset, and government bonds and real estate as "zero-risk." Over the course of time, things changed: Real estate has crashed; sovereign bonds in many places like Greece and Spain are junk. So now the committee is trying to correct that mistake by rerating gold as a Tier 1 asset, or "zero-risk" collateral — the same as sovereign bonds. Gold As Collateral Currently, gold is rated as a Tier 3 (or third-class) asset. This means banks can only carry 50% of its market value as capital. Needless to say, this inhibits the desire for banks to hold gold. The more Tier 1 (or first-class) assets a bank has, the more money it can lend.

But the Basel Committee is turning gold into a Tier 1 asset so it can be carried at 100% of its value. This would double the value banks place on gold — almost overnight. And as I've noted above, it's already happening...

Elias
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MarcusFabian hat am 22.11.2012 - 17:28 folgendes geschrieben:

Basel III: Die Banken wollen zum Gold greifen

20.11.2012 | 17:14 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Wenn im Jänner nächsten Jahres die sogenannten Basel-III-Regeln in Kraft treten, dürfte die Bedeutung von Gold in den Bilanzen steigen. Für die Banken ist Gold jedenfalls wieder "salonfähig“.

 

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1314890/Basel-III_Die...

 

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Elias
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Dreckiges Gold in der Schweiz

Während die Herkunft von sogenannten Blutdiamanten seit Jahren ein Thema ist und Juweliere im Gegensatz zu Christ zunehmend darauf eine Antwort haben, ist dies bei Gold kaum der Fall. «Die Frage, woher Gold kommt, wird von Kunden kaum je gestellt», erklärt Annik Weinmann Lenherr, Goldschmiedin und Importeurin aus dem Kanton Zürich. Dabei sei die Frage relevant. «Es wird der Schweizer Kundin wohl nicht egal sein, ob das Gold eines Hochzeitsrings aus menschenverachtender Produktion stammt oder nicht.» http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Dreckiges-Gold-in-der-...

 

Zu "grünem Gold" habe ich schon mal gepostet

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MarcusFabian
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alpenland hat am 29.12.2012 - 14:19 folgendes geschrieben:

wer kennt sich aus ??  stimmt diese Meldung von Energy & Capital:

 

...The new rules mean Tier 1 collateral, or assets, will have to rise from 2% to 7% of loans. This means the banks will have to hold more money — or lend less.

Kommt immer drauf an:

So weit ich weiss, wird derzeit Gold zu 70% als Sicherheit von Banken akzeptiert. Sprich: Wenn Du 1kg Gold als Sicherheit für einen Kredit übergibst und der Goldpreis bei Fr. 50'000 liegt, kriegst Du 35'000 Kredit.

Banken in den westlichen Ländern (USA, Europa) haben grundsätzlich ein Problem mit Gold, weil sich mit Goldhandel kein Geld verdienen lässt (zumindest nicht so viel wie mit strukturierten Finanzprodukten) und Banken Gold als Konkurrenz zu ihren Papieren betrachten.

Banken und Zentralbanken sind im Hinblick auf Gold auch sehr leichtgläubig, weil sie nicht unterscheiden zwischen Gold und Goldforderung. Also der Unterscheidung zwischen Gold, das man im eigenen Tresor phsysisch besitzt und einem Zettel wo draufsteht "Anspruch auf x kg Gold". Ersteres hat kein Ausfallrisiko, letzteres hingegen schon.

Ansonsten ist es wie immer: Es ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung der Einschätzung der Zukunft:

Wenn jemand wie hier der Meinung ist, es spiele absolut keine Rolle, wie viele Dollars neu gedruckt werden und der Dollar würde weiterhin im Wert, in Kaufkraft immer weiter steigen, der ist an Gold nicht interessiert und wird es auch nicht kaufen, eher shorten.

Wer hingegen wie ich der Meinung ist, dass es auf Dauer nie gut gehen kann, beliebig Papiergeld zu drucken, um damit seine Schulden zu bezahlen und dies auch damit begründen kann, dass dies in der Vergangenheit zu 100% immer zu einem Währungskollaps geführt hat, wird durchaus dazu geneigt sein, einen Teil seines Vermögens (ein Viertel bis ein Drittel) in Gold abzusichern.

Schlussendlich ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit, die jeder für sich selbst ermessen muss und wie ich sie auch im "SMI im Januar 2013" beschrieben habe.

Es gibt alle möglichen Anlageformen, die alle ihre Chancen aber auch ihre Gefahren in sich tragen:

* Aktien: Unter dem Strich die im Moment vernünftigste Anlageform mit dem Risiko massiver Verluste, wenn Zinsen/Teuerung steigen.

* Immobilien die ebenfalls Rendite abwerfen aber nur wenig liquide sind (Teilverkäufe sind nicht möglich).

* Anleihen, die im Moment derart schlecht sind, dass man jedem Anleger nur empfehlen kann, sich davon zu verabschieden.

* Edelmetalle, die zwar keine Rendite abwerfen aber im Falle einer Krise den Werterhalt des Vermögens garantieren.

Somit ist und bleibt es Deiner Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit der diversen Chancen und Gefahren überlassen. Glaubst Du daran, dass die Gelddruckerei keine Gefahr darstellt, wirst Du weiterhin in Papiere investieren. Glaubst Du, dass sie durchaus eine Gefahr darstellt, investierst Du eher in Sachwerte, selbst wenn die Rendite geringer ist.

alpenland
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besten Dank Marcus

wünsche Dir und Allen weiteren Postern

frohe Festtage und viel Glück im 2013

Elias
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IWF: «US-Schuldenobergrenze zügig erhöhen»

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die USA dazu aufgefordert, ihre Schuldenobergrenze schnell anzuheben.

Es sei “entscheidend, dass die Schuldenobergrenze zügig angehoben wird und verbleibende Unsicherheiten aus dem Weg geräumt” werden, erklärte der Fonds.

In der in Washington veröffentlichten Stellungnahme erklärte der IWF weiterhin, dass er die jüngsten Maßnahmen des US-Kongresses begrüßt, um plötzliche Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zu verhindern.

Wäre es nicht dazu gekommen, hätte dies die wirtschaftliche Erholung gefährden können, hieß es. http://www.cash.ch/news/top_news/iwf_usschuldenobergrenze_zuegig_erhoehe...

 

Den grössten Stimmenanteil im IWF haben die USA.....

 

 

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Elias
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Fed sorgt sich immer mehr wegen Bond-Käufen

Einige Ausschuss-Mitglieder seien der Meinung gewesen, dass es wegen Sorgen um die Finanzstabilität vermutlich angemessen sein werde, das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen zur Stützung der Wirtschaft deutlich vor Ende 2013 zu verlangsamen oder zu stoppen.

Dennoch wird die Fed wohl mit dem im vorigen Monat ausgeweiteten Bondkaufprogramm in nächster Zeit fortfahren. Denn einige Fed-Vertreter hielten die Käufe auch bis etwa Ende des Jahres für nötig. Andere wiederum betonten den Bedarf weiterer Konjunkturhilfen, ohne Umfang und Zeitrahmen zu nennen. http://www.cash.ch/news/top_news/fed_sorgt_sich_immer_mehr_wegen_bondkae...

 

Das Ende von QEn+1 scheint näher zu kommen.

 

 

 

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Bester Gold-Analyst sieht Ende der Gold-Hausse

Der zwölfjährige Bullenmarkt bei Gold ist vorbei, sagt der treffsicherste Prognostiker aus einer Umfrage der London Bullion Market Association für 2012.

Der Goldpreis wird 2013 im Durchschnitt bei 1600 Dollar je Unze liegen, verglichen mit einem Rekord-Jahresdurchschnitt von 1668,75 Dollar im vergangenen Jahr, sagt Rene Hochreiter, Vorstandsvorsitzender von Allan Hochreiter (Pty) in Johannesburg. Das Jahreshoch sieht er bei 1700, unter dem Rekordhoch von 1921,15 Dollar je Unze im Jahr 2011.

Er verweist auf das US-Wirtschaftswachstum, das dazu führe, dass Investoren sich auf Edelmetalle konzentrieren, die von der anziehenden Konjunktur profitieren. “Ich denke, die USA werden ihre Probleme lösen und die Wirtschaft wird sich wieder positiv entwickeln”, sagte Hochreiter. “Wenn Gold mit einer besseren Entwicklung der Weltwirtschaft nachgibt, wird die Industrienachfrage und die Nachfrage nach Platin, Palladium und Silber wieder anziehen.”

Hochreiter hat für das vergangene Jahr einen durchschnittlichen Goldpreis von 1650 Dollar je Unze prognostiziert. Gold notierte am Montag am Kassamarkt bei 1653,40 Dollar je Unze. Am Freitag war der preis auf ein viereinhalb-Monats-Tief gefallen.

Silber, Platin und Palladium haben jeweils im vergangenen Jahr das Plus von 7,1 Prozent bei Gold übertroffen. Die Industrienachfrage, von Sonnenkollektoren über Batterien bis zu Filmen, macht etwa 53 Prozent der Silbernachfrage aus, schätzt das Silver Institute aus Washington. Platin und Palladium werden in erster Linie in Katalysatoren für Autos und anderen Industrieanwendungen eingesetzt.

“Es dürfte wohl noch etwa ein weiteres Jahr dauern, bis Platin Gold schlägt. Aber danach dürfte es für den nächsten Aufwärtstrend, der fünf oder sechs Jahre anhalten könnte, Gold übertreffen”, erwartet Hochreiter. Eine Erholung der Juweliernachfrage nach Gold würde nicht ausreichen, um den Aufwärtstrend bei Gold am Laufen zu halten, da die Preise stärker von Investments abhängen, erläuterte er.

“Der Preis ist eine Folge der Absicherung, der Dollar-Entwicklung, aber nicht der physischen Juweliernachfrage”, sagte Hochreiter.   :bye:

http://www.cash.ch/news/top_news/bester_goldanalyst_sieht_ende_der_goldh...

 

Sollte der Dollar wie prognostiziert auf Fr. 1.00 bis 1.25 steigen, wird das Gold in etwa um dieses Verhältnis korrigieren.

 

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Bäri
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Zitat Elias:



Sollte der Dollar wie prognostiziert auf Fr. 1.00 bis 1.25 steigen, wird das Gold in etwa um dieses Verhältnis korrigieren.


 


 


Gold in CHF würde demnach gleich bleiben, da der CHF genau um dieses Verhältnis zum Dollar abgewertet würde.

Elias
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Bäri hat am 07.01.2013 - 14:13 folgendes geschrieben:

 

Zitat Elias:



Sollte der Dollar wie prognostiziert auf Fr. 1.00 bis 1.25 steigen, wird das Gold in etwa um dieses Verhältnis korrigieren.


Gold in CHF würde demnach gleich bleiben, da der CHF genau um dieses Verhältnis zum Dollar abgewertet würde.

Das wollte ich damit aussagen.

 

1'900 Dollar pro Unze wird bei steigendem Dollar schwierig zu erreichen sein. Aber nichts ist unmöglich. Wenn Ende Februar die Fiscal-Cliff-Entscheide feststehen, weiss man eher, wohin die Reise geht.

Ich wette auf einen moderat steigenden Dollar mit einem Short-Put Strike 92 Rappen Verfall März 2013

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Bäri
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Elias, dies ist sicher keine schlechte Idee, tendentiell ist der Dollar vom Januar bis Ende März stark.


 



 


Allerdings steigt Gold Anfang Jahr auch, demnach müsste Gold bis Ende Februar trotz steigendem Dollar ebenfalls steigen.


Elias
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Japanische Pensionskassen kaufen Gold zum Schutz vor Inflation

FuW http://www.fuw.ch/article/japans-regierung-kauft-euroanleihen/

 

 

Japanese pension funds, the world’s second-largest pool of retirement assets after the U.S., will more than double their gold holdings in the next two years as the new government pushes for a higher inflation target, according to an adviser to the funds. http://www.businessweek.com/news/2013-01-07/gold-lures-japan-s-pension-f...

 

Japan kauft ESM-Anleihen um den Yen zu schwächen. Das kann zu importierter Teuerung führen. Die Anleihen haben einen negativen Zins, das heisst, die EZB verdient daran.

 

Harakiri: Japan beschliesst Schuldenabbau durch Inflation

Die Welt schaut gebannt nach Tokio: Die Japaner sind entschlossen, ihr Schulden-Problem durch eine massive Inflation zu lösen. Europa und die USA beobachten das Experiment - aus Eigeninteresse. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/08/harakiri-japan-bes...

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Die Chinesen kaufen Gold wie wild

Schon seit Tagen tobt im Gold ein erbitterter Kampf um die Schlüsselmarke von 1650 Dollar die Unze. Noch ist nicht entschieden ob die Haussiers oder Baissiers als die grossen Gewinner aus dem Kampf hervorgehen werden.

Interessant ist allerdings, dass an der Rohstoffbörse in Schanghai in den vergangenen zwei Tagen auffällig hohe Handelsaktivitäten in den Kontrakten auf physisches Gold beobachtet werden konnten. Innerhalb von nur zwei Handelstagen wechselten 29 Tonnen Gold entsprechende Kontrakte ihre Besitzer. Dies entspricht jeweils dem dreifachen durchschnittlichen Tagesvolumen.

In einem Kommentar errechnen die für die Commerzbank tätigen Verfasser, dass in Schanghai seit Jahresbeginn Kontrakte mit zugrunde liegenden 41 Tonnen des Edelmetalls gehandelt wurden. Dies sei 8,3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Experten vermuten, dass chinesische Marktteilnehmer die jüngste Korrektur für Zukäufe genutzt haben.

Schon seit Monaten scheint China wieder vermehrt Gold zu horten. So beruft sich die Commerzbank auf Statistiken, wonach die Volksrepublik im Monat November netto 63,1 Tonnen Gold aus Hongkong importiert habe. Dies sei zwar rund ein Drittel weniger als im Vorjahr, entspreche allerdings den höchsten Einfuhren seit sieben Monaten.

China dürfte Nettoimporteur von Gold bleiben, kann die Volksrepublik die Binnennachfrage doch nicht aus eigener Kraft decken. In den ersten elf Monaten des letzten Jahres importierten die Chinesen 460 Tonnen des Edelmetalls.

Noch muss sich zeigen, ob diese Nachfrage auch über das chinesische Neujahrsfest von Anfang Februar hinaus Bestand hat. Falls ja, steht einer Gegenbewegung in Richtung von 1700 Dollar die Unze nichts mehr im Wege. Charttechnisch betrachtet darf das Gold dazu allerdings nicht nachhaltig unter die Schlüsselunterstützung bei 1650 Dollar fallen. Ansonsten ist ein Umweg über 1550 Dollar je Unze möglich. http://www.cash.ch/news/top_news/die_chinesen_kaufen_gold_wie_wild-30159...

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Nebukadnezar
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Steuertricks mit Gold weiter möglich

Top-Verdiener können in Deutschland mit Goldgeschäften über ausländische Handelsfirmen den Fiskus nach wie vor austricksen und so massiv Steuern sparen.

http://www.finanzen.ch/nachrichten/rohstoffe/Steuertricks-mit-Gold-weite...

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Elias
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Ein unerwartetes Comeback. Die Lateinische Münzunion (LMU)

Noch vor fünf Jahren hat sich kein Mensch für sie interessiert, aber mittlerweile ist sie so etwas wie eine Kronzeugin in der aktuellen Diskussion: die Lateinische Münzunion (LMU). Sie wird von ganz unterschiedlicher Seite ins Spiel gebracht – von den einen als Beispiel für eine gelungene Währungsunion ohne Fiskalunion, von den anderen als Beweis, dass auch die Schweiz mal Teil einer Währungsunion gewesen sei und es deshalb keinen Grund gebe, das Euro-Projekt allzu harsch zu kritisieren.

Die Wiederentdeckung der Lateinischen Münzunion besteht aber auf einem grossen Verständnis.  :ok:  Eine Münzunion ist nicht dasselbe wie eine Währungsunion, auch wenn der semantische Unterschied auf den ersten Blick vernachlässigbar scheint. In der Eurozone haben alle Mitgliedsländer dieselbe Währung und dieselbe Zentralbank, in einer Münzunion bestehen die nationalen Währungen weiter und das Notenmonopol liegt bei der nationalen Zentralbank oder bei den privaten Notenbanken (in der Schweiz bis 1907). Dieser Unterschied ist nicht nebensächlich, sondern berührt den Kern des Euro-Projekts.  Good

Der emeritierte Berner Ökonomieprofessor Ernst Baltensperger hat den Unterschied in seinem neuen Buch über den Schweizer Franken treffend auf den Punkt gebracht (S. 85):

Im Vergleich zur Europäischen Währungsunion unserer Tage stellte die Lateinische Währungsunion allerdings eine viel weniger weitgehende Integration der Geld- und Währungspolitik dar. Die Währungen der Mitgliedsländer blieben in ihrer Definition und gesetzlichen Grundlage national verankert. Eine Abgabe monetärer Souveränität an die Gemeinschaftsebene fand nicht statt und eine gemeinschaftliche Entscheidungsbehörde gab es nicht.

Wie Baltensperger weiter schreibt, sollte man die LMU eher mit dem Bretton-Woods-System vergleichen, d. h. mit einem Währungsregime, bei dem die einzelnen Wechselkurse gegeneinander fixiert waren. Das bedeutete vor allem, dass die Mitgliedschaft jederzeit kündbar war:

Austritt und Rückkehr zu einem abweichenden währungspolitischen Kurs blieben grundsätzlich möglich.

So verliess zum Beispiel Griechenland 1908 die LMU, weil das Land über eine längere Zeit eine Wirtschaftspolitik verfolgt hatte, die nicht mit einem fixen Wechselkurs vereinbar war. Und 1914 traten alle Mitgliedsländer wegen dem Ersten Weltkrieg temporär aus. Man versuchte nach dem Krieg, die LMU wieder zu beleben, aber es war aussichtslos. Im Laufe der 1920er Jahre wurde sie dann offiziell begraben.

Natürlich kann auch ein Euro-Land austreten, aber die Operation ist ungleich schwieriger als vor hundert Jahren. Griechenland hätte man längst gehen lassen müssen, aber die technischen Schwierigkeiten und die Angst vor einem Domino-Effekt bremsen alle Initiativen. Als Griechenland 1908 die LMU verliess, musste man sich nicht um solche Fragen kümmern.

Man kann es deshalb nicht genug wiederholen: Die Idee, dass souveräne Staaten eine gemeinsame Währung einführen und ihre geldpolitische Autonomie an eine gemeinsame Zentralbank abgeben, ist historisch einzigartig. Und dies ist genau der Grund, warum es von Beginn weg viele skeptische Stimmen gegeben hat (hier ein oft zitiertes Beispiel aus dem Jahr 1992). Der Verweis auf die LMU lenkt nur von den aktuellen Problemen ab. http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/11204/ein-une...

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MarcusFabian
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Elias hat am 14.01.2013 - 09:19 folgendes geschrieben:

 Die Idee, dass souveräne Staaten eine gemeinsame Währung einführen und ihre geldpolitische Autonomie an eine gemeinsame Zentralbank abgeben, ist historisch einzigartig.

... wobei wir nicht vergessen wollen, dass es so etwas wie eine "Zentralbank" erst seit rund 100 Jahren gibt. Biggrin

 

Elias
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MarcusFabian hat am 14.01.2013 - 21:58 folgendes geschrieben:

Elias hat am 14.01.2013 - 09:19 folgendes geschrieben:

 Die Idee, dass souveräne Staaten eine gemeinsame Währung einführen und ihre geldpolitische Autonomie an eine gemeinsame Zentralbank abgeben, ist historisch einzigartig.

... wobei wir nicht vergessen wollen, dass es so etwas wie eine "Zentralbank" erst seit rund 100 Jahren gibt. smiley

 

Man kann nur was vergessen, was man weiss. Die Geschichte der Zentralbanken begann im 17. Jahrhundert.

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Ramon Lull
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alpenland
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ineressant

 

Interessant: Bundesbank will ab 2020 kein Gold mehr in paris lagern (derzeit 11%). Bestand in New York soll von 45% auf 37% verringert werden.vor 28 Min (13:20) - Echtzeitnachricht Bundesbank holt rund 700 Tonnen deutsches Gold aus dem Ausland wieder nach Deutschland.Gold 13:49:17 1.675,75 $/Unze -0,21%  Hier gibt's passende Produkte auf Gold!vor 43 Min (13:05) - Echtzeitnachricht

MarcusFabian
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Elias hat am 15.01.2013 - 07:57 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 14.01.2013 - 21:58 folgendes geschrieben:

Elias hat am 14.01.2013 - 09:19 folgendes geschrieben:

 Die Idee, dass souveräne Staaten eine gemeinsame Währung einführen und ihre geldpolitische Autonomie an eine gemeinsame Zentralbank abgeben, ist historisch einzigartig.

... wobei wir nicht vergessen wollen, dass es so etwas wie eine "Zentralbank" erst seit rund 100 Jahren gibt. smiley

 

Man kann nur was vergessen, was man weiss. Die Geschichte der Zentralbanken begann im 17. Jahrhundert.

Nenne mir ein Beispiel einer Zentralbank, die im 17. Jh. begann.

 

weico
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MarcusFabian hat am 16.01.2013 - 22:06 folgendes geschrieben:

Elias hat am 15.01.2013 - 07:57 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 14.01.2013 - 21:58 folgendes geschrieben:

Elias hat am 14.01.2013 - 09:19 folgendes geschrieben:

 Die Idee, dass souveräne Staaten eine gemeinsame Währung einführen und ihre geldpolitische Autonomie an eine gemeinsame Zentralbank abgeben, ist historisch einzigartig.

... wobei wir nicht vergessen wollen, dass es so etwas wie eine "Zentralbank" erst seit rund 100 Jahren gibt. smiley

 

Man kann nur was vergessen, was man weiss. Die Geschichte der Zentralbanken begann im 17. Jahrhundert.

Nenne mir ein Beispiel einer Zentralbank, die im 17. Jh. begann.

 

 

 

...https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralbank#17._bis_18._Jahrhundert

 

 

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