Meine 1. Million mit Aktien

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Zufallsgenerator
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Monetas hat am 30.05.2015 - 22:40 folgendes geschrieben:

Zufallsgenerator hat am 30.05.2015 - 21:16 folgendes geschrieben:

 

 

Vom 1.Januar bis am 31.Mai 2015 war ich vermutlich einer der erfolgreichsten Personen in diesem Forum, wenn es um Rendite ging.

Oder soll mal jeder sein reales Konto öffnen und mir seine Rendite über 25% zeigen. Ich bin gespannt.

Frag mal Krokodil, Otti, Junktrader oder mich. Kauf Cyt07 zu 50% am 6. Januar 2015... Rechnen kannst du ja selber bei deinen Mathematikkünsten.

Cyt07 ist Cytos?

Was ist 50%? Meinst du 50 Rappen?

Naja, das Ding stand offensichtlich lang eum 40 Rappen, stieg dann um ein mehrfaches und sackte dann wieder ab auf etwas über 1 CHF oder so.

Naja, das richtige Timing wäre Gold Wert gewesen.

Aber wieviel davon war Können und wieviel Glück?

Mein Ziel ist natürlich, dauerhaft eine hohe Rendite zu erwirtschaften.

(Wieso lachen mich eigentlich Leute für 20% p.a. aus, wenn andere 100% und mehr in wenigen Wochen schaffen?).

Meine Strategie ändere ich übrigens nicht. Habe kürzlich meinen vorläufig letzten Zock erledigt mit Alpha Petrovision (+133% gemacht, aber bei minimalem Einsatz).

 

AllezBanane
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Zufallsgenerator hat am 30.05.2015 - 21:16 folgendes geschrieben:

Ah, das ist ja mal eine Ansage. Sehr schön und spannend.

Darf ich fragen, was und wie du ungefähr handelst?

Ich vermute, du arbeitest mit Optionen auf Aktien.

Sonst mit anderen Hebelprodukten.

Hab ich recht?

 

Ja das stimmt, ich arbeite ausschliesslich mit Optionen.

Wahrscheinlich hast du mit deiner Rendite nur Aktienbesitzer angesprochen.

marabu
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Chaotisches Forum ohne Kontrolle!

Scheinbar kann in diesem Forum jeder tun und lassen, was er will. Eine Aufsicht mit klaren Regeln, die bedingungslos eingehalten werden müssen, scheint es nicht zu geben! Es stört mich, wenn Leute im Aktienthread schreiben anstelle desjenigen mit Derrivaten. Und hier müsste die Aufsicht konsequent sein!

Deshalb kann jeder mitschreiben, der will. Aktien Schweiz? Von wegen. Einige haben den Kasinobesuch leid und spielen hier, oft nur in Fantasy, "Börse". Und nennen sich grossartig "Investoren", auch wenn es bloss kleine Zocker sind, die mit einigen Tausend Fränkli mit Puts und Warrants, Mini-Futures und all den anderen Absicherungsinstrumenten um sich schmeissen, welche in der seriösen Investorenwelt zur Absicherung von Aktiendepots ab 1-2 Millionen gedacht sind.

Aktien Schweiz? Von wegen! Geht mal das Forum durch und ihr könnt sehen, dass SMI-Titel oder auch solche des SPI wie zB Galenica, Ems-Chemie, Schindler, Forbo wenige Interessenten finden. Ich behaupte mal so etwa 5%.

Vielleicht haben die CASH-Leute dieses Ringier-Ablegers gemerkt, dass ihre Kundschaft hauptsächlich vergleichbar ist mit jener der Zeitungsleser. Wir sind hier einfach mal bei der Sparte Blick

Und nur noch kurz zu Euren Gewinnen im hohen zweistelligen Prozentbereich. Wer das "erfolgreich" über 3-4 Jahre und mehr tut, ist ein wahres Genie. Wer es in den letzten 3-4 Monaten tat, hatte Glück, dass kein Crash Einzug hielt. Lächerlich, damit nach einer Zeit von ein paar Monaten schon anzugeben! So genannte Investoren sterben über die Zeit meist dahin wie  Schmetterlinge beim Kälteeinbruch! Konnte man hier zu Hauf sehen.

P.S. Bin langjähriger User (Siehe Anzahl Beiträge). Schreibe aber oft wochenlang nichts mit.

P.S. Renditen von 7-8% auf längere Zeit sind in der Welt seriöser Investoren top. Und sonst seid Ihr eben unerkannte Genies, welche die Finanzwelt leider noch nicht entdeckt hat. Würde mal im WJS oder der NYT ein grosses Inserat aufsetzen. Die anglosächsische Welt ist ja die Heimat des Investmentbankings.

 

bscyb
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marabu hat am 31.05.2015 - 08:27 folgendes geschrieben:

Scheinbar kann in diesem Forum jeder tun und lassen, was er will. Eine Aufsicht mit klaren Regeln, die bedingungslos eingehalten werden müssen, scheint es nicht zu geben! Es stört mich, wenn Leute im Aktienthread schreiben anstelle desjenigen mit Derrivaten. Und hier müsste die Aufsicht konsequent sein!

Deshalb kann jeder mitschreiben, der will. Aktien Schweiz? Von wegen. Einige haben den Kasinobesuch leid und spielen hier, oft nur in Fantasy, "Börse". Und nennen sich grossartig "Investoren", auch wenn es bloss kleine Zocker sind, die mit einigen Tausend Fränkli mit Puts und Warrants, Mini-Futures und all den anderen Absicherungsinstrumenten um sich schmeissen, welche in der seriösen Investorenwelt zur Absicherung von Aktiendepots ab 1-2 Millionen gedacht sind.

Aktien Schweiz? Von wegen! Geht mal das Forum durch und ihr könnt sehen, dass SMI-Titel oder auch solche des SPI wie zB Galenica, Ems-Chemie, Schindler, Forbo wenige Interessenten finden. Ich behaupte mal so etwa 5%.

Vielleicht haben die CASH-Leute dieses Ringier-Ablegers gemerkt, dass ihre Kundschaft hauptsächlich vergleichbar ist mit jener der Zeitungsleser. Wir sind hier einfach mal bei der Sparte Blick

Und nur noch kurz zu Euren Gewinnen im hohen zweistelligen Prozentbereich. Wer das "erfolgreich" über 3-4 Jahre und mehr tut, ist ein wahres Genie. Wer es in den letzten 3-4 Monaten tat, hatte Glück, dass kein Crash Einzug hielt. Lächerlich, damit nach einer Zeit von ein paar Monaten schon anzugeben! So genannte Investoren sterben über die Zeit meist dahin wie  Schmetterlinge beim Kälteeinbruch! Konnte man hier zu Hauf sehen.

P.S. Bin langjähriger User (Siehe Anzahl Beiträge). Schreibe aber oft wochenlang nichts mit.

P.S. Renditen von 7-8% auf längere Zeit sind in der Welt seriöser Investoren top. Und sonst seid Ihr eben unerkannte Genies, welche die Finanzwelt leider noch nicht entdeckt hat. Würde mal im WJS oder der NYT ein grosses Inserat aufsetzen. Die anglosächsische Welt ist ja die Heimat des Investmentbankings.

 

Der erste lesenswerte Beitrag seit langem in diesem Forum (deshalb schreibe ich auch fast nicht mehr mit).

Die durch Nullzinsen der Notenbanken befeuerte Börsenhausse seit Frühling 2009 wird eines Tages zu Ende gehen, dann fallen die meisten selbsternannten Gurus auf die Nase.

Und mit Optionen, Warrants etc. verlieren 80-90% der Privatanleger ständig Geld, dazu braucht es nicht einmal einen Crash.

Man könnte meinen das Forum sei mit Genies gefüllt, dabei haben viele Mühe mit einfachsten Bewertungsmethoden oder wie Derivatepreise zustande kommen...das sieht man an Fragen oder Aussagen immer wieder. Ich kann das zweite PS nur nochmals wiederholen:

 

P.S. Renditen von 7-8% auf längere Zeit sind in der Welt seriöser Investoren top. Und sonst seid Ihr eben unerkannte Genies, welche die Finanzwelt leider noch nicht entdeckt hat. Würde mal im WJS oder der NYT ein grosses Inserat aufsetzen. Die anglosächsische Welt ist ja die Heimat des Investmentbankings.

marabu
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Danke bscyb und Sarastro!

bscyb: Genau aus diesen Gründen setze ich immer wieder aus! Da machst du ernsthafte Versuche, aber schon der dritte oder vierte Beitrag liest sich so, als ob er aus dem "Burghölzli" stammt. Und dann passiert's einem sogar noch - wie mir kürzlich - dass man auf einen Beitrag eingeht, nur weil man in eine zynische oder gar sarkastische Stimmung umgeschlagen ist. In welcher verrückten Welt leben wir eigentlich? (ok, das sagte sich wohl schon mancher in früheren Jahrhunderten) Biggrin

Sarastro:"Möglicherweise ist die deutschsprachige Schweiz zu klein, um eine genügende Anzahl Personen zu finden, die ein seriöses Forum über Investitionen mit Erfolg führen könnten. Ich selber bin nach wenigen Monaten als Poster zum Schluss gekommen, dass in diesem Forum keine seriöse Diskussion möglich ist".

Kennt jemand ein "seriöses" Forum? Denn es gibt ganz persönliche Fragestellungen, auf die ein durchschnittlich guter Anlageberater nur beschränkt - eben aus seiner eigenen Sicht - Antworten gibt. Ich bin aber an kontroversen Ideen und Meinungen interessiert. Am Schluss entscheidet man immer selbst, denn es geht ja um eigenes Geld.

Ist ähnlich wie bei der Presse. Ich liebe gegensätzliche Meinungen, hasse den Mainstream. Deshalb lese ich auch von NZZ über ein regionales Tagblatt bis zu Russia Today oder South China Morningpost...

 

 

AmaZe
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Cash

Ein Teil von Cash hat sich mal abgespalten weil es ihnen zu mühsam wurde:

www.trader-forum.ch

marabu
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Aber der Titel?

AmaZe hat am 31.05.2015 - 10:14 folgendes geschrieben:

Ein Teil von Cash hat sich mal abgespalten weil es ihnen zu mühsam wurde:

www.trader-forum.ch

Danke! Aber der Titel? Ich bin kein Trader, sondern sehe mich als wirklichen Anleger und trade nur ganz periodisch mit einem Titel, den ich gut zu kennen glaube.

Ich denke mir ein Forum mit Diskussionen über Grundsatzfragen einerseits oder technische Fragen. Es macht doch auch wenig Sinn, wenn einer in ABB investiert ist und eine Pressenotiz über einen 20 Millionen-Auftrag kopiert. Für den effektiven  Börsenkurs ohne Relevanz.

Chrigu
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Immer dann wenn die "neuen" mit ihren stolzen gewinnen und überdurchschnittlichen performances angeben, läutet sich das ende einer hausse ein; auch hausfrauen-rally genannt...ich wünsche allen viel glück beim spannenden verlauf an der börse, den letzten beissen die hunde;-).

 

und ja, mit risikotiteln lässt sich in den letzten jahren viel geld verdienen. Das problem dabei: investoren dieses zeitfensters kennen die kehrseite und damit die risiken nicht.

cheers

chrigu

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

Monetas
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Ich gehe mit meinen Vorrednern überein. Eine Performance von ~5% scheint mir auch für nicht so erfahrene Anfänger realistisch. Schlussendlich wiederspiegelt der Gewinn das eingegangene Risiko, und langfristig wird jeder an einem erhöhten Risiko zu grund gehen. Schlussendlich muss jeder für sich selber wissen welches Risiko er tragen will. Man sollte dan aber auch nicht überrascht sein, wenn man mit leeren Hosen da steht. 

Schönes Wochenende noch. 

zscsupporter
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Kommentare: 422

@ marabu, bscyb und monetas: value investoren finden sich viele hier (abspaltung vom alten swissquote-forum) www.aktien-community.com

zum anderen: fonds sind viel mehr reguliert als wir private. schaut mal bei wikifolio.com wieviele private professionelle schlagen... und schaut euch mal die performance von einem amg fonds an - 10% pa ist nicht so unrealistisch, schon gar nicht mit nebenwerten.

zu den gewinnen: wieso der neid? ich kenne persönlich zwei junge private die letztes jahr 7000 santhera gekauft haben, bei 28 raus sind den einsatz von 35 wieder zurückgenommen haben und 100K myriad gekauft haben. aus 35'000 mach 624'000. klar bei Euch schlagen da alle alarmglocken. und natürlich brauchts bei solchen geschichten glück. aber risiko bei null, weil einsatz draussen. darf man denn nur mit roche und swisscom geld verdienen? nur mit arbeiten (ausser hsg abschluss und bei einer bank oder versicherung oder pharma angestellt) wird keiner reich... die grössten trader aller zeiten wie jim rogers, kostolany, jesse livermoore wurden auch nicht mit 08/15 trades reich... und die letzten zwei jahre wurde hier drin einige millionäre mit nebenwerten wie ublox, cosmo, myriad, leonteq, newron etc. im cash.ch forum haben hats halt viele junge die mit 40ig millionär sein wollen. mit einem smi etf wirds da schwierig. klar ist das forum nicht hochklassig aber es gibt ja alternativen. und das problem ist doch generell unsere schulbildung. in der sek wurde bei mir damals leasing, steuern, vorsorge und aktien nicht durchgenommen. dafür lernte ich was eine kumulus wolke ist...

aber mit north350, junktrader, blaues hufeisen, supermari hats doch immer wieder sehr sehr nützlich user die mir mehr bringen als das nzz und fuw abo.

marabu
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zscsupporter hat am 31.05.2015 - 11:57 folgendes geschrieben:

@ marabu, bscyb und monetas: value investoren finden sich viele hier (abspaltung vom alten swissquote-forum) www.aktien-community.com

zum anderen: fonds sind viel mehr reguliert als wir private. schaut mal bei wikifolio.com wieviele private professionelle schlagen... und schaut euch mal die performance von einem amg fonds an - 10% pa ist nicht so unrealistisch, schon gar nicht mit nebenwerten.

zu den gewinnen: wieso der neid? ich kenne persönlich zwei junge private die letztes jahr 7000 santhera gekauft haben, bei 28 raus sind den einsatz von 35 wieder zurückgenommen haben und 100K myriad gekauft haben. aus 35'000 mach 624'000. klar bei Euch schlagen da alle alarmglocken. und natürlich brauchts bei solchen geschichten glück. aber risiko bei null, weil einsatz draussen. darf man denn nur mit roche und swisscom geld verdienen? nur mit arbeiten (ausser hsg abschluss und bei einer bank oder versicherung oder pharma angestellt) wird keiner reich... die grössten trader aller zeiten wie jim rogers, kostolany, jesse livermoore wurden auch nicht mit 08/15 trades reich... und die letzten zwei jahre wurde hier drin einige millionäre mit nebenwerten wie ublox, cosmo, myriad, leonteq, newron etc. im cash.ch forum haben hats halt viele junge die mit 40ig millionär sein wollen. mit einem smi etf wirds da schwierig. klar ist das forum nicht hochklassig aber es gibt ja alternativen. und das problem ist doch generell unsere schulbildung. in der sek wurde bei mir damals leasing, steuern, vorsorge und aktien nicht durchgenommen. dafür lernte ich was eine kumulus wolke ist...

aber mit north350, junktrader, blaues hufeisen, supermari hats doch immer wieder sehr sehr nützlich user die mir mehr bringen als das nzz und fuw abo.

Und wenn man nicht reich werden will? Was auch immer reich meint... 1, 10, 100, 1000 Millionen?

Wenn man in erster Linie sein Vermoegen erhalten will, vielleicht plus 3-5 Prozent? weil man keine Lust hat, alle 7 Minuten den Newsticker zu lesen. Weil man viele andere Interessen hat? Nichts gegen die Lust auf Geld, aber das wirkliche Leben ist doch spannender...

zscsupporter
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@Marabu: stimmt, ist eine definitonssache. in der schweiz reicht 1 Million für eine 2 1/2 zimmer Wohnung in südostadien lebt es sich alleine von den Dividenden die 1 Million abwirft gut...

und dann nochmals: 3-5% wovon? bei 2 Millionen vermögen kann man von 5% Rendite abzgl Vermögenssteuer auch in der schweiz bescheiden nur von den erträgen leben.

der durchschnittliche cash user schätze ich bei etwa mitte 20ig ein. vielleicht ein vermögen von 20'000. davon 3% zu machen reicht für ein verlängertes Wochenende Berlin, mehr aber auch nicht. und die suchen halt das schnelle Geld hier, im Casino, bei Sportwetten....

und wieso die das suchen? lese mal das Buch Gier von Jason Zweig über Neuroökonomie. da suchen viele den schnellen Kick. anstelle von base jumping suchen viele den Adrenalin kick beim geldanlegen. geht in Richtung spielsucht.

Wir sehen uns als rationale Anleger. Prüfen sorgfältig, für welche Geldanlage wir uns entscheiden, bevor wir handeln. Ein verheerender Irrtum. Dieses Buch zeigt: In kaum einem anderen Bereich spielt uns unser Gehirn so leicht Streiche, wie wenn wir an Geld denken.

Neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zeigen: Wenn es um Geld geht, sind wir alles andere als neutral und objektiv, denn Geld ist eine hoch emotionale Angelegenheit.

Zweig schildert in seinem Buch, was in uns vorgeht, wenn wir finanzielle Entscheidungen treffen. Die überraschende Erkenntnis: Unsere Gedanken beim Thema Geld sind nicht allzu weit entfernt von dem, was uns beim Thema Sex durch den Kopf geht - oder wenn man unter Drogen steht.

Kein Wunder also, dass unsere Gefühle mit uns Achterbahn fahren, wenn es um die Finanzen geht: Nirgendwo sonst liegen Glück und Gier, Freude und Verzweiflung so eng beieinander wie hier ...

marabu
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Kluger, interessanter Beitrag! Muss dir beipflichten. Es ist tatsaechlich so, dass Geld Endorphine freizumachen vermag. Habe mir auch schon ueberlegt, was den viel aelteren Buffet denn immer noch antreibt, oder den fuer mich wenig sympathischen Soros, der schon einiges ueber 90 ist! Denke, es ist Verschiedenes: Macht und Einfluss, Geltung und Ansehen und - Verdraengung des alle irgendwann einholenden Todes, ...

Sorry - ist ja Sonntag. Und da war es wohl erlaubt, ein bisschen zu philosophieren. Hier endet scheinbar doch jedes Gespraech.

Schoenen Sonntag noch!

nix_weiss
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ich frag mich manchmal, wo dieser neid her kommt ? ist es weil man gerne möchte, aber es einfach nicht kann (familie, abhängigkeiten, etc.), den mut zum risiko zu haben und somit 100 tausende gewinne in kurzer zeit einzufahren ? oder ist es der frust zu sehen, dass leute ohne grosses börsenwissen einfach nur im richtigen moment mit risiko und glück das x-fache an kohle machen, man selber jahrelang einen punto fährt und im gleichen moment einen jungen risiko-freudigen mit einem neuen X6 sieht ?

ich sage es mal so... hätte ich immer auf die warner und crash profis in den letzen jahren gehört.. wäre ich nicht da wo ich jetzt bin.. und was gibt's schöneres mit dem gewinn geduldig die welle weiter zu reiten bis diese bricht ? irgendwann ist alles mal fertig das ist klar, aber mit nur einer chicken-taktik kommt man auch nicht vom fleck. Und bekanntlich hat das letzte hemd keine säcke.. von daher verbaue ich mir somit auch nichts Yes 3

Wenn man geld hat ist es relativ einfach grosse sprüche zu klopfen und mit geringem risiko mehr zu machen.. wenn man aber keines hat gibt es leider nur das risiko um an vermögen zu kommen, ausser man ist mit anderen talenten geschmiedet !

amüsiere mich immer noch über einen alten "profi-hase" der bei newron (glaub wo sie bei 15.- war), warnte die rosarote brille ab zu setzen, ansonsten ende die story böse mit einem totalverlust ! dazu sage ich nur..  Den mutigen gehört die welt !  Acute

so jetzt könnt ihr profis kommen mit "hochmut vor dem fall" blablabla.... Kiss 2

marabu
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@nixweiss

Neid? Wozu? Die Gehirne der Menschen ticken verschieden. Und so spricht man zwar scheinbar die gleiche Sprache, redet aber Lichtjahre aneinander vorbei. Recht hast du, und Recht haben irgendwann alle. Die Warner, vor allem die, welche an der amerikanischen Börse engagiert sind, möchten wohl die Party noch ein bisschen länger dahinziehen. Denn erst wenn die Pessimisten verstummen, kommt der Knall.

Dass die Märkte nur dank dem vielen Falschgeld so hoch bewertet sind, willst du bestimmt nicht bestreiten?

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Wieder wird gebetsmühlenartig wiederhol, dass höhere Rendite durch höheres Risiko zu Stande käme.

Beim Value-Investing ist es genau umgekehrt:

Durch die tiefe Bewertung sinkt das Risiko eines Verlustes (sofern das Unternehmen nicht konkret Insolvenzgefährdet ist).

Meine 20% p.a. sind einfach mal ein Ziel. Wenn es nur 19% p.a. sind: Kein Problem. und wenn ich massive Verluste mache?
Dann finde ich entweder eine Erklärung (zB während eines Bärenmarktes machen alle Verluste) oder ich muss die Strategie korrigieren.

Ich gebe euch ein Beispiel, welche Rendite realistisch ist:

SPI:

1986: 1'200 Punkte
1993: 1'200 Punkte
1998: 5'200 Punkte
2003: 2'500 Punkte
Heute: 9'500 Punkte

Wer 1986 gekauft und 30 Jahre gehalten hätte, hätte eine Performance von

total 691% oder
7,4 % p.a.

Wer hingegen 1993 gekauft hätte, und 22 Jahre gehalten hätte, hätte

total 691% oder
9,86% p.a.

Also auf 22-29 Jahre kommt es nebenbei eben doch auf den Kaufzeitpunkt an.

Und somit sind 7,5% p.a. auf lange Sicht (mit Buy&Hold) sehr wohl realistisch.

Wenn ich nun höre, dass die meisten Anleger nur 2-3% p.a. machen, weil sie immer im falschen Moment verkaufen und kaufen, dann muss doch auch das Gegenteil möglich sein, durch gezieltes Kaufen von unterbewerteten Aktien überragende Gewinne zu machen.

 

Beispiel Swiss Re: Nachdem Warren Buffett 2008 eingestiegen war, war eigentlich klar, dass die nicht pleite gehen würden (sonst wäre er nicht eingestiegen und im Zweifelsfall würde er sie retten mittels Krediten).

Trotzdem sank der Kurs noch auf rund 12 CHF runter.

Alleine mit der Dividende der letzten 6 Jahre hätte man den Einakufspreis mehrfach wieder rein geholt.

Der Punkt ist der:

Eine Rendite von über 20% p.a. sind meiner Meinung nach nur mit Aktien (ohne Optionen) und bei sehr geringem Risiko möglich.

Voraussetzungen sind jedoch:

--> Buy & Hold (dh Haltezeit über 1 Jahr)
--> Antizyklisches Investitions-Verhalten (dh egal was die Masse macht, sich nicht davon beeinflussen lassen)
--> Entscheidungen rational treffen (Emotionen funktionieren an der Börse nicht)
--> Unterbewertete Unternehmen kaufen

Wie gesagt:

Unter Aktien Strategien habe ich im Forum als "Zufallsdepot" mal ein paar Aktien zusammen gestellt. Es mag sein, dass mein Musterdepot absäuft in der nächsten Krise.
Aber ich gehe davon aus, dass reelle Chancen bestehen, den Index bei Weitem zu schlagen.

Ein Titel wird nur berechtigt unterhalb des 2-fachen Buchwertes gehandelt, wenn das Unternehmen

--> kurz vor der Insolvenz steht; oder
--> über die nächsten Jahre voraussichtlich weiterhin Verluste macht (senkt den Buchwert); oder
--> überschuldet ist; oder
--> die Buchwerte nicht stimmen (massive Bilanzfälschung); oder
--> andere vergleichbare Gründe, die den aktuellen Buchwert voraussichtlich massiv herab setzen könnten.

Liegt keiner der genannten Gründe vor, so müsste jedes gesunde Unternehmen mindestens mit dem 2-fachen des Buchwertes gehandelt werden. Alles andere ist irrational.

 

Oder welche Risiken seht ihr bei den Stromversorgern wie Alpiq, BKW oder Repower? Der Atomkraft-Ausstieg ist längst eingepreist. Die Kurse sind einfach nach Fukushima gesunken und wären in einer rationalen Welt längst wieder erholt.

Oder Swiss Re und Swiss Life: 2 Unternehmen, die im Cash schwimmen und Marktführer auf ihren Gebieten sind. Es braucht viel, bis diese untergehen und beide haben bestimmt viel gelernt aus der Finanzkrise.

Und solche UNternehmen kann man für weniger als den Buchwert kaufen? Da dreht man doch am Rad!

Bitte bitte lest dieses Posting doch in 5 Jahren (Jahr 2020), und prüft diese Werte nach:

BKW
Repower
Swiss Life
Swiss Re

und dann sprechen wir darüber.

Ich wette, mit diesen 4 Aktien schlägt man den SPI und den MSCII World und den S&P500 vom 01.06.2015 bis 31.05.2020.

 

 

swissrain
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marabu hat am 30.05.2015 - 19:40 folgendes geschrieben:

 

Deine "Boersenphilosophie koennte noch weitergefuehrt werden. Vereinfacht: Halte sehr viel Geld in Cash. warte extreme Situationen ab, in denen die Maerkte uebertreiben und investiere dann bis auf 10% deine Mittel. Steige nach der Gegenbewegung wieder aus und lasse die Boerse links liegen.

Marabu, ich finde, diese oben beschriebene Strategie macht JETZT Sinn, wenn man das Gefühl bekommt, dass der Bullenmarkt schon weit fortgeschritten ist. Charts haben eben doch einen grossen Einfluss auf unser Tun. 

Ich war ein paar Jahre lang börsenabstinent, und bin erst wieder seit letztem Jahr dabei, und trainiere mich nun wieder ein. In dieser Situation ist die Anlage-Philosophie eine andere, als wenn ich nach zwei Jahren Bärenmarkt wieder die Charts anschauen würde.

Es gibt Situationen, in denen ich voll long gehe und keinen Cash mehr zur Seite habe, und es gibt andere, in denen ich nur jongliere. Nun ist für mich Zeit zum Jonglieren. 

Ich bin allerdings am Nachdenken, ob ich in ein paar Aktien langfristig einsteigen soll. Das kann geschehen, wenn man einen Megatrend wittert ... 

 

nix_weiss
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sarastro hat am 31.05.2015 - 17:22 folgendes geschrieben:

Jetzt frage ich mich wirklich, weshalb man solche Threads wie „Meine 1. Million mit Aktien“ nicht als Unsinn taxieren kann, ohne dass man als Neider abqualifiziert wird.

Zwar kenne ich marabu nicht, aber ich habe hier andere User kennen gelernt, die in diesem Forum aus den gleichen Gründen wie marabu ausgestiegen sind. Diese User verfügen über ein Vermögen von mehreren Millionen Franken. Worauf sollten solche User neidisch sein? Etwa weil sie keinen Hyundai, X6 etc. aus irgend einem Cytos- oder  Sathera-Zock gekauft haben?

Ich finde, bei den Cash-Verantwortlichen sollte endlich gegen User eingeschritten werden, die anstelle von Argumenten persönliche Angriffe starten. Der kommerzielle Wert eines Forums hängt mit der Anzeigenwerbung zusammen und damit mit der finanziellen Potenz der Forumsteilnehmer. Deshalb wären die inzwischen stillschweigenden User für Ringier kommerziell wichtiger als hoch angebende „Trader“.

 

ganz einfach weil es ev. kein unsinn ist ?! aber habe dich wohl ertappt Blum 3

marabu
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swissrain hat am 01.06.2015 - 08:04 folgendes geschrieben:

marabu hat am 30.05.2015 - 19:40 folgendes geschrieben:

 

Deine "Boersenphilosophie koennte noch weitergefuehrt werden. Vereinfacht: Halte sehr viel Geld in Cash. warte extreme Situationen ab, in denen die Maerkte uebertreiben und investiere dann bis auf 10% deine Mittel. Steige nach der Gegenbewegung wieder aus und lasse die Boerse links liegen.

Marabu, ich finde, diese oben beschriebene Strategie macht JETZT Sinn, wenn man das Gefühl bekommt, dass der Bullenmarkt schon weit fortgeschritten ist. Charts haben eben doch einen grossen Einfluss auf unser Tun. 

Ich bin allerdings am Nachdenken, ob ich in ein paar Aktien langfristig einsteigen soll. Das kann geschehen, wenn man einen Megatrend wittert ... 

 

Das Schwierige aber gleichzeitig spannende an der Börse ist die Kakophonie der Meinungen unterschiedlichsten Niveaus, welche aus den Medien, von kleineren oder grösseren Interessengruppen, von Zukunftseuphorikern als auch Untergangspropheten auf uns einprasseln. Früher fand ich das scheusslich, heute liebe ich gegensätzliche Meinungen.

Als Anfänger glaubt man viel und fällt auf schöne Versprechungen und Verlockungen leicht rein. Dann verbrennt man sich früher oder später die Finger; vor allem als Junganleger bei der Suche nach schnellem Geld. Man zieht sich zurück - aber diese Story kennt ja mancher selbst. Ehrliche Börsianer, die schon lange dabei sind geben zu, schon mehr oder weniger Geld aufgrund eigenen Unwissens und Naivität verloren zu haben.

Ich bin zur Zeit nur bei 5 SMI Titeln und einem Russenfond im 4% Bereich der Gesamtinvestition (den ich auf eigene Entscheidung kaufte und als einzigen noch übrig liess) drin. Einen grossen Wechsel machte ich vor rund 3 Monaten, indem ich die übrigen Fonds (teilweise mit schönem Gewinn (US und Schweizer High Yields, Swiss Midcap) teilweise mit verkraftbaren Verlusten (Asia-Fund, Emerging Markets) aus dem Depot kippte.

Läuft die Börse noch einige Zeit gut? - Wer weiss schon die Antwort? Die Politik mischte sich meiner Meinung nach zu stark ein. Die Staatsgläubigen fordern diesbezüglich immer mehr, darunter finden sich auch Nobelpreisträger. Die boomende Börse ist in erster Linie das Produkt aus staatlicher Geldschwemme und deren desaströsen Folgen für die Investoren. Ausser in Aktien und dem aufgeblasenen Immobiliensektor lässt sich praktisch nirgendwo mehr Geld verdienen.

Das Spiel mit der Zukunft der staatlichen Falschmünzer ist difus. Wir haben doch im Westen keinen Investitionsnotstand, wenn man gleichzeitig Überkapazitäten im Produktionsbereich aufweist! Europa, Japan die USA - sie alle wollen mit Hilfe von Abwertungen ihre Exporte fördern. Yellen deutet zwar nun schon seit mehr als einem Jahr Zinserhöhungen an - wird sie es tun? Das mit den US-Jobdaten ist nebulös. Mehr Jobs, vor allem wohl Billigjobs. Und eine weitere Ausdünnung des Mittelstandes bei diesen niedrigen Löhnen. Ich glaube deshalb nicht, dass diese Zinserhöhung so bald kommt und wenn, dann nur in homöopathischen Dosen. Die Anleger kennen das Spiel und das prognostizierte "Ende" des Gelddruckens und sind vorsichtig. So gehen die Märkte jetzt über zu "ein, zwei Schritte vor und einen zurück". Jeder möchte möglichst spät die Party verlassen... Und denkt, beizeiten rauszugehen. Die Entscheidungsträger wissen das natürlich und versuchen sich auf Feinsteuerung.

Deshalb glaube ich, dass deine Strategie richtig sein könnte. Ich für meinen Teil hoffe, dass die Börse noch einige Zeit weiter steigt. Bin ich etwa 8% mit einzelnen Titeln im Plus, reduziere ich den Posten um 50% und erhöhe so den Cash-Bestand. Ausnahme: UBS, deren Entwicklung ich bis jetzt richtig eingeschätzt habe und im schönen 20%-plus-Bereich liegt.

Viel Glück und Spass. Life isn't just about money!

 

marabu
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@TeeTasse83

Interessante Beiträge... Danke meinerseits.

Es sind solche Beiträge, die ein Forum lesenswert und nützlich machen. Die Stärken einzelner Börsenteilnehmer sind unterschiedlich. So kann (kann!) jeder profitieren.

Gruss

Overflow
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Ich kann nur empfehlen (wie viele schon) nicht übermütig zu werden.

Und schon gar nicht erst direkt an die Million zu denken, das bringt nix!

Wenn ich mich selber anschaue:

Kategorie Kleinanleger, damals eher eingestiegen um mich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Quasi als Hobby!

1 Monat vor der Immo-Blase rein, weiss nicht mal mehr wann diese war.

Ich habe bis heute keine Gewinne gemacht!

Ich habe zwar massive Buchgewinne erzielt, wirklich richtig schöne, aber eben umso mehr Verluste. Das lag vor allem an der Gier -> aus "nichts" möglich schnell viel zu machen. Habe mich also so gesehen selber von meinem Pfad (der Grund wieso ich an die Börse ging) abgewendet.

Zwischendurch habe ich auch mal 2-3 Jahre Pause gemacht, war nicht gross aktiv.

Bin für dieses Jahr froh dass ich meine overall Performance von -16k auf unter -10k verringern konnte. Nach mehreren Jahren komme ich der Gewinnzone immer näher Wink

Ebenfalls froh bin ich dass ich dazumals die Reissleine gezogen habe und die Gier besiegen konnte.

Ich weiss wie verlockend es ist wenn man mal schnell aus 5k, 20k macht. Aber diese 20k sind schneller Weg wie der Gewinn von 5k auf 20k hoch Wink

Mein Fazit:

Begrabt die Träume von der schnelle Million und legt euer Geld sinnvoll an! Biggrin

Hauptsache Gewinn...

Zufallsgenerator
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TeeTasse83 hat am 01.06.2015 - 20:21 folgendes geschrieben:

Zufallsgenerator hat am 31.05.2015 - 18:57 folgendes geschrieben:

Nachdem Warren Buffett 2008 eingestiegen war, war eigentlich klar, dass die nicht pleite gehen würden (sonst wäre er nicht eingestiegen und im Zweifelsfall würde er sie retten mittels Krediten).

 

Du bist ein Genie, Warren Buffet ist bei Swiss Re genau NICHT eingestiegen. Warren Buffet hat in der Finanzkrise zwei Transaktionen getätigt:
1) Er hat der SwissRe einen nachrangigen Kredit zu 12% gegeben
=> Sprich er wurde nicht SwissRe Eigner
=> Im Gegensatz zu Aktionären ging er minimale Risiken ein. Aufgrund von Solvency wird eine Versicherung schon lange vorher abgewickelt bevor es gegen das nachrangige Kapital geht
2) Diesen Kredit hat er dazu benutzt, um der SwissRe ein Lebensversicherungs- Portfolio abzukaufen
=> Die Krise der SwissRe lag in den Anlagen (Assets)
=> Warren Buffet übernahm die Policen (Liabilities), an den Anlagen hatte er eigentlich kein Interesse
=> Wäre SwissRe Konkurs gegangen, hätte ihn dies nicht wirklich gestört
=> Durch diese Transaktion konnte er sich die Rückzahlung des Kredites von 1 Sichern... "Schlimmstenfalls" hätte er der SwissRe ein weiteres Portfolio abgepresst um sicherzustellen dass die Kredite zurückbezahlt werden können

Warren Buffet hat die SwissRe ausgenommen, er war jedoch nie Eigner der SwissRe noch war er finanziell direkt exponiert. Nochmals: Wirf nicht mit Halbwissen um Dich.

Gruss

Danke, ich werde mich bemühen.

Komisch ist jedoch, dass andere Leute nie kritisiert werden, die viel mehr Halbwissen als ich verbreiten.

Wie dem auch sei:

Und ob das wirklich so ist, dass kein Risiko für ihn bestand, sei mal dahin gestellt.

Offensichtlich musste er von guten Geschäften ausgehen. Und spätestens durch seinen Einstieg war die Swiss Re stabilisiert.

Ich bleibe dabei: Es gab keinerlei Grund, ende 2008 und anfang 2009 Swiss Re zu ignorieren, bzw. es gab keinen Grund für Kurse im Bereich von 12 CHF.
(Es gibt auch heute keine Gründe, dass der Kurs unter 200 CHF steht. Es ist schlichtweg absurd).

Was dein anderes Posting anbelangt:

Grundsätzlich stimme ich deinen 5% und 50% Vergleichen zu.

Allerdings hast du halt in einem Punkt nicht recht: Höhere Rendite muss nicht zwingend durch höheres Risiko erkauft werden.

Wie gesagt, beim Kauf unterbewerteter Aktien gehst du sogar geringeres Risiko ein.

Zudem besteht deine Kritik an meiner strategie aus 2 Elementen, die du nicht sauber trennst, bzw. mir nicht klar gemacht hast, welches davon du angreifst:

1. Durch tief bewertete, stabile Unternehmen senkt man sein Risiko bei gleichzeitig höherer Rendite.

2. Ich kann solche Unternehmen identifizieren.
(2.1: Ich kann solche Unternehmen durch einfachste Kriterien identifizieren).

Es würde mich echt interessieren, welchen Punkt du anzweifelst.

 

Und konkret zu den Strom-Unternehmern:

Dass die Grosshandels-Preise, etc. stetig sinken, ist mir auch bewusst.

Aber ewig kann es nicht so weiter gehen. Das ist halt die Irrationalität der Strommärkte.

Repower hat die letzten 3 Jahre massive Sparmassnahmen und Restrukturierungen umgesetzt, die teils schon gefruchtet haben, teils noch fruchten werden.

Dh aus heutiger Sicht ist Repower besser aufgestellt, als vor 3 Jahren. Damals stand aber der Kurs erheblich höher.

Und aus heutiger Sicht ist der Aktienkurs tiefer, was eine Sicherheit gegen unten gibt.
(Beispiel: Der Kurs würde von 300 auf 20 sinken im Zeitraum 2007 bis 2017:
Das Risiko bzw. der Verlust ist höher, wenn du bei 200 gekauft hast, als wenn du bei 70 gekauft hast.)

Bei der Strombranche kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die Preise weiter sinken.
Ich vermute, in 5-10 Jahren sind die Strompreise deutlich höher.

Dies auch weil wg. der Überkapazität Kapazitäten abgebaut werden. Das ist wie ne Wellenbewegung.

Falls 2020 die Strompreise wieder deutlich gestiegen sind (auch weil zu geringe Kapazitäten vorhanden sind),
die Atomkraft-Finanzierung ist auch geklärt, dann wird man rückblickend das sagen können über die Strom-Versorger:

Danals, 2014 bis 2018 war die beste Zeit:

--> Die Strompreise waren auf dem Tiefpunkt
--> Die Unternehmen mussten sparen
--> Die Aktienkurse waren eingebrochen
--> Seither (gemeint ist jeweils seit 2016) stiegen die Strompreise wg. der tieferen Kapazitäten
--> die Stillegung der AKW wurden nach und nach solider finanziert
--> die Unternehmen waren schlanker bei steigenden Umsätzen, was überproportional steigende Gewinne mit sich brachte
--> die Aktienkurse erholten sich in der Folge überporportional

 

Übrigens TeeTasse83:

Es geht hier nicht darum, ob ich glaube, den heiligen Gral gefunden zu haben.
Es geht darum, dass 99% der Menschen alles unnötig kompliziert machen.
Und es geht darum, dass mein Depot faktisch eine Real-Time-Studie ist.
Ich untersuche sozusagen meine eigene Strategie in Echtzeit mit realem Geld.

Aus Sicherheitsgründen gebe ich meine realen Daten hier nicht mehr bekannt.
(Aber in einem anderen Forum bin ich aktiv und biete dort vollen Einblick in jede Transaktion von mir).

 

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Ansonsten natürlich danke an TeeTasse 83 für den ausführlichen und sachlichen Beitrag (schade, dass er mit der Erwähnung meiner Person ins Unsachliche abglitt).

 

Ich persönlich gehe beispielsweise davon aus, dass ich 1 Million erreichen werde.
Natürlich ist nichts sicher.

Mein Plan beinhaltet folgende Schlüsselelemente um 1 Million CHF zu erreichen:

--> START bei 0.
--> SPAREN Monatlich 750 CHF, Januar 2015 bis Januar 2026 (11 Jahre lang, total 100'000 CHF).
--> RENDITE 20% p.a. im langjährigen Durchschnitt auf das eingesetzte Kapital am Vorjahresschluss.
--> DIVIDENDE verbleiben auf dem Konto für spätere Reinvestitionen (Zinseszins-Effekt)
 

Sollte meine Strategie aufgehen, würde ich folgendes Vermögen erreichen:

--> 10'000 2015
--> 50'000 2018
--> 100'000 2021
--> 500'000 2028
--> 1 Million 2032
 

Oh, bevor jemand meinen Plan kritisiert:
Es ist ein Versuch.

Und solange ich über den von mir gesetzten Zielen stecke, erwarte ich, dass mich niemand kritisiert.
Zudem schlage ich den Index bei geringerem Risiko.

(Wie Mohnish Pabrai immer sagt: Die Leute verwechseln Unsicherheit mit Risiko.)

 

insolventi
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750.- im Monat sparen? Und das 11 Jahre lang? Ist sicher machbar, aber je nach Gehalt nicht unbedingt erstrebenswert. Vergiss nicht zu leben - Du hast ja weder von deinem Plan, noch von deinem Geld etwas, wenn du am 23.12.2025 beim Weihnachtsbaumschmücken von der Leiter fällst und dir das Genick brichst.

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insolventi hat am 01.06.2015 - 22:44 folgendes geschrieben:

750.- im Monat sparen? Und das 11 Jahre lang? Ist sicher machbar, aber je nach Gehalt nicht unbedingt erstrebenswert. Vergiss nicht zu leben - Du hast ja weder von deinem Plan, noch von deinem Geld etwas, wenn du am 23.12.2025 beim Weihnachtsbaumschmücken von der Leiter fällst und dir das Genick brichst.

Ja ich weiss. Ich gehe ein Risiko ein.

Ich gebe es zu, ich schränke mich massiv ein, um diese Sparrate zu halten.
Ich habe jetzt schon Mühe damit. Andererseits ist es mit etwas Disziplin recht gut zu halten.

Ich sehe sonst keine andere einfache, planbare Möglichkeit, so viel Geld auf die Seite zu legen.

Aber ja, ich geniesse das Leben natürlich schon. In 2 Wochen fliege ich nach Deutschland, besuche ein grosses Festival (wo ich vrmtl. der einzige sein werde, der keine Drogen nimmt), hänge in Berlin ab und komme zurück.

Übermorgen gehe ich an ein Peter Maffay Konzert (mein erstes Konzert seit etwa 10 Jahren).

Aber es stimmt:

Neben der Sparsamkeit muss man das Leben geniessen, sich mit netten Leuten umgeben, schöne Erlebnisse sammeln, seinen Hobbies nachgehen.

 

insolventi
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Zufallsgenerator hat am 01.06.2015 - 21:41 folgendes geschrieben:

Ich vermute, in 5-10 Jahren sind die Strompreise deutlich höher.

Strompreise? Die setzen sich zusammen aus zwei Teilen: Energiepreis + Netzgebühr. Die momentane Aufteilung ist in etwa 8 Rp. /kWh Energiepreis und 18 Rp. / kWh Netznutzungsgebühr.

Auf steigende Energiepreise würde ich NIEMALS wetten. Das scheint mir aber das zu sein, was du tust.

Die Begründung kannst du den folgenden beiden Diagrammen entnehmen (Lernkurven):

http://costing.irena.org/media/3563/fig-62.png

http://sapiens.revues.org/docannexe/image/823/img-7.jpg

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Hi TeeTasse83,

danke für deinen konstruktiven Beitrag. Ich gehe auf einzelne Elemente ein, ich hoffe, dich stört eine andere Sichtweise nicht.

- Einnahmen pro Jahr: 15
- Minus Betriebskosten pro Jahr: 1
- Minus Ammortisation pro Jahr: 10 (500 durch 50 Jahre)
- Profit: 4

Ich glaube bis hierhin kann ich folgen und bin einverstanden.

- Einnahmen pro Jahr: 10
- Betriebskosten pro Jahr: 1
- Marge: 2
- Ammortisations- Potential: 7

 

Hier bin ich anderer Meinung.

Müsste man nicht dennoch Abschreibungen von 10 pro Jahr machen, auch wenn man damit Verluste schreibt?

- Einnahmen pro Jahr: 10
- Betriebskosten pro Jahr: 1
- Amortisation: 10
- Profit: -1

Meiner Meinung nach resultiert hieraus einfach ein buchalterischer Verlust, während der Cash-Flow weiterhin positiv ist.

Spricht was dagegen? Ich finde, so eine Abschreibung muss wie geplant erfolgen, sonst sehe ich das als unnötige Manipulation der Bilanz (egal obs legal ist).

 

Finger weg von solchen Aktien da es theoretisch bei jedem Jahres- Abschluss einen unerwarteten Konkurs geben kann.

 

Ok. Für mich ist ja das einzige Risiko das eines dauerhaften Verlustes (meist Konkurs), und nie nur Voalitlität.

Dem Kanton Graubünden gehören 58,3% der Aktien an Repower AG.

Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich nehme an, dass genau das einen gewissen Schutz vor Konkurs bietet.
Wie siehst du das?

Deine Sparrate von 750 ist (je nach Einkommen) agressiv, finde deinen Willen jedoch gut. Von mir aus... investier in eine SwissLife - nicht mein Favorit aber ich meinte nicht sonderlich gefährlich. Nur, tu dir einen Gefallen und bleib von Energie- Unternehmen weg. Ich persönlich würde Dir viel eher ein halbjährliches / jährliches Investment in einen ETF empfehlen. Oder besser, ein monatliches Investment in einen Kosten- Optimierten Index- Fonds (z.B. Postfinance) und ein mal pro Jahr nimmst Du das Geld von dort und investierst direkt in einen ETF.

Einzeltitel sind auch gut... aber nicht bei diesem geringen Volumina und erst wenn Du die Basics verstehst und nicht mehr Konkurs- Kandidaten kaufst.

 

Sagen wir mal ein Einkommen von 3'350, bei einer Miete von 1'450.

Ja, die Sparrate ist sehr aggressiv. Das zeigt vielleicht auch meinen Willen. Oder meine Phantasie.

Ich finde halt, dass ich die Basics schon verstehe. Ich gehe halt davon aus, dass ein Anteil von 58,3% durch den Kanton Graubünden einen Konkurs verhindert.
Zudem kann der Monopolist doch sicher die Strompreise im Zweifelsfall erhöhen. Oder irre ich mich da?

 

Danke auf jeden Fall schon mal für das konstruktive Gespräch. Freut mich jetzt richtig! Smile

Gruss

Random-Generator

 

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insolventi
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Sagen wir mal ein Einkommen von 3'350, bei einer Miete von 1'450.

Ja, die Sparrate ist sehr aggressiv. Das zeigt vielleicht auch meinen Willen. Oder meine Phantasie.

Ich finde halt, dass ich die Basics schon verstehe.

 

Falls es sich hierbei um ein dein tatsächliches Einkommen handelt: FINGER WEG von Aktien! Gerade wenn Du dir zutraust,  z.Bsp. den Energiesektor zu verstehen und sinnvolle Prognosen abzugeben, musst du fürs erste dein Geld in Weiterbildung investieren, damit Du dein Grundeinkommen erhöhen kannst.

Über deinen Betrachtungszeitraum von 11 Jahren sind 1'000 (es sollten aber auch 2'000 drin liegen) mehr im Monat 132'000 CHF! Oder aber genug Geld um dir, neben deinem Anlageziel, ein schönes Leben zu machen.

Elias
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insolventi hat am 02.06.2015 - 11:09 folgendes geschrieben:

Sagen wir mal ein Einkommen von 3'350, bei einer Miete von 1'450.

Ja, die Sparrate ist sehr aggressiv. Das zeigt vielleicht auch meinen Willen. Oder meine Phantasie.

Ich finde halt, dass ich die Basics schon verstehe.

Falls es sich hierbei um ein dein tatsächliches Einkommen handelt: FINGER WEG von Aktien! Gerade wenn Du dir zutraust,  z.Bsp. den Energiesektor zu verstehen und sinnvolle Prognosen abzugeben, musst du fürs erste dein Geld in Weiterbildung investieren, damit Du dein Grundeinkommen erhöhen kannst.

Über deinen Betrachtungszeitraum von 11 Jahren sind 1'000 (es sollten aber auch 2'000 drin liegen) mehr im Monat 132'000 CHF! Oder aber genug Geld um dir, neben deinem Anlageziel, ein schönes Leben zu machen.

stimme weitestgehend zu.
Es ist das, was ich immer wieder sagen will: es ist nicht so einfach. Ohne Startkapital und/oder hohes Einkommen wird es schwierig. Auto, Ferien, Hobbys, Freizeit, Familie, Kinder, Immobilie, etc. kosten was.

25% der CH-Bevölkerung leben auf der letzten Rille. 5% verdienen so viel, dass es fast von alleine geht. Und die verbleibenden 70% kann man auch wieder mindestens in 2 Lager teilen.

 

Ich hatte 1978 im 4. Lehrjahr mit einem Stiftenlohn von Fr. 750 und einem Vermögen von 3'000 angefangen. Nach der Lehre waren es um die 3'000 Monatslohn. Mir war schnell klar, dass das so nie etwas wird. Ich investierte erst mal in Abendschule / Weiterbildung.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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insolventi hat am 02.06.2015 - 11:09 folgendes geschrieben:

 

 

 

Sagen wir mal ein Einkommen von 3'350, bei einer Miete von 1'450.

Ja, die Sparrate ist sehr aggressiv. Das zeigt vielleicht auch meinen Willen. Oder meine Phantasie.

Ich finde halt, dass ich die Basics schon verstehe.

 

Falls es sich hierbei um ein dein tatsächliches Einkommen handelt: FINGER WEG von Aktien! Gerade wenn Du dir zutraust,  z.Bsp. den Energiesektor zu verstehen und sinnvolle Prognosen abzugeben, musst du fürs erste dein Geld in Weiterbildung investieren, damit Du dein Grundeinkommen erhöhen kannst.

Über deinen Betrachtungszeitraum von 11 Jahren sind 1'000 (es sollten aber auch 2'000 drin liegen) mehr im Monat 132'000 CHF! Oder aber genug Geld um dir, neben deinem Anlageziel, ein schönes Leben zu machen.

Das ist schön. Nur kurz:

--> Ich habe derzeit keine Möglichkeit zur "Weiterbildung".
--> Ja, es ist mein reales Einkommen.
--> Ich habe dutzende Stunden herum gerechnet und für mich den idealen Weg gefunden.
Glaub mir doch einfach, dass ich in 50 Stunden Denk- und Schreibarbeit besser beurteilen kann, was für mich das Beste ist, als du in 5 Minuten.

Bekomme ich wenigstens ein Lob im Sinne von

"Hey, wenn du das durchziehst, bist du ein Held, ist wahnsinn, wie sparsam du lebst".

Vor allem wenn man bedenkt, dass meine Eltern bis heute keine 1'000 CHF auf die Seite gelegt haben. Nie.

Die haben immer zu wenig Geld. Bekommen die von irgendwo mal so nebenher 10'000 CHF (Rückzahlung von irgendeiner Amtsstelle), ist nach 2 Monaten nichts mehr übrig und man hat nach wie vor keine Ersparnisse.
(Dass man ein paar SChulden zahlt, sich was gönnt, etc. ist klar. Aber man könnte einen Viertel auf die Seite legen).

Meine intellektuelle Leistung, relativ zu meiner Herkunft gesehen, wird hier massiv unterschätzt. Schade und unfair.

Der Punkt ist der:

Ich werde reich sterben.

Ab dem Alter von 50 Jahren werde ich keine finanziellen Probleme mehr kennen.

Meine Kinder oder Neffen werden mein Geld erben.

Bei aller Sparsamkeit gönne ich mir trotzdem, was mir wichtig ist.

 

 

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