Schweizer Aktien und CHF, Mai 2013

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Elias
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US-Konsumklima steigt auf höchsten Stand seit 2007

Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt und ist so gut wie zuletzt im Juli 2007.  http://www.cash.ch/news/top_news/uskonsumklima_steigt_auf_hoechsten_stan...

 

Steigt der Dollar, verbilligen sich die Importe für die USA, was den Binnenkonsum stärkt. Die Amis können dann ihre eigenen günstigen Produkte kaufen.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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US-Frühindikatoren steigen im April deutlich

In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April deutlich stärker gestiegen als erwartet.  http://www.cash.ch/news/top_news/usfruehindikatoren_steigen_im_april_deu...

 

Dann sind wir doch mal gespannt, wie es weiter geht.

 

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martinidrink
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Elias hat am 17.05.2013 - 17:24 folgendes geschrieben:

Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt und ist so gut wie zuletzt im Juli 2007.  http://www.cash.ch/news/top_news/uskonsumklima_steigt_auf_hoechsten_stan...

 

Steigt der Dollar, verbilligen sich die Importe für die USA, was den Binnenkonsum stärkt. Die Amis können dann ihre eigenen günstigen Produkte kaufen.

 

 

Aufgehellt, alles auf pump!  Weshalb immer so kompliziert, wenn es einfacher geht!

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Gerard
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Sagen wir dem mal so, der Markt reagiert nicht immer rationel aber zuletzt hat er immer recht und bewegt sich immer dorthin wo er muss. Es ist nicht eine exakte Wissenschaft. Alles ist dann eine Zeitspanne und da muss jeder wissen wie , wenn, wo und was. Darum hat eigentlich jeder seine Idee gegenüber seiner eigenen Parametern.

in_God_we_trust
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Gerard hat am 17.05.2013 - 19:47 folgendes geschrieben:

Sagen wir dem mal so, der Markt reagiert nicht immer rationel aber zuletzt hat er immer recht und bewegt sich immer dorthin wo er muss.

Das lässt sich fast eins zu eins ins religiöse übertragen:

Gott reagiert (in unseren Augen) nicht immer rational aber zuletzt hat er immer recht und bewegt sich immer dorthin wo er will. Smile

Gruss
iGwt

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Gerard
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IGwt

Ich hoffe du bekommst Recht mit deinen Voraussagen für den SMI bezüglich der Nachpfingstenzeit, ich sitze nämlich auf einem hohen Cashbestand. Ich habe jetzt ab Ende April stetig abgebaut und die Gewinne mitgenommen. Bin nur noch schwach 30% investiert aber mit Langzeithorizont.

Primax
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IGwt, Gerard und Elias

Vielen Dank für eure Beiträge und Meinungen. Lieber IGtw zu deinen Punkten. 1. Neulinge Kaufen 2. Alte Hasen Verkaufen. Genau so war es immer schon. Lieber Gerard ich teile deine Meinung und vorhaben zu 100%, es geht mir übrigens genau gleich.


Elias auch du hast absolut recht mit dem Konsequent sein. Da ich aber noch nie und auch in Zukunft keine Optionen-Geschäfte mache, bleibe ich bei meiner Strategie. Im übrigen bin ich überhaupt nicht an Aktien-Allzeithochs interessiert, sondern nur an einer möglichst guten Differenz zwischen Ankauf und dem Verkauf.

in_God_we_trust
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Gerard hat am 18.05.2013 - 08:53 folgendes geschrieben:

Ich hoffe du bekommst Recht mit deinen Voraussagen für den SMI bezüglich der Nachpfingstenzeit, ich sitze nämlich auf einem hohen Cashbestand. Ich habe jetzt ab Ende April stetig abgebaut und die Gewinne mitgenommen. Bin nur noch schwach 30% investiert aber mit Langzeithorizont.

Jetzt und bis Herbst mit 30% investiert zu sein finde ich absolut ideal, besonders im gegenwärtigen Aufwärtstrend. Da kannst Du weiter profitieren, wenn die Kurse weiter steigen (was relativ unwahrscheinlich ist) und Dein Risiko ist begrenzt. In Deiner Situation würde ich in den nächsten Wochen und Monaten weitere Gewinne mitnehmen, denn eine Korrektur - wo Du tiefer wieder einsteigen kannst - kommt bestimmt noch bis Herbst, so sicher, wie es nach einigen heissen Tagen im Sommer jeweils ein Gewitter geben wird.

30% ist nicht schwach investiert, denn das Höchste, was Du von September bis Mai einsetzten solltest, ist 70%.

Ich bereue es natürlich ein wenig, dass ich momentan nur etwa 1% investiert bin. Aber meine Zeit wird schon noch kommen, spätestens wieder im September/Oktober. Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein hinunter.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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Hier noch ein aktuellerer Chart zur DOW/Gold Ratio:

http://www.gold-trust.com/images/DowGoldRatio%20Dec%2029%202006.pdf

Die grosse Frage lautet: Haben wir das Tiefst bei etwa 6 schon gesehen oder geht es noch tiefer hinunter, so wie der rote Pfeil mit dem Fragezeichen andeutet?

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Gruss
iGwt

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Amarok
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Im Januar habe ich mich von ca 1 Drittel meiner Aktien getrennt.

Gestern habe ich das 2.Drittel zu Cash gemacht. Falls der Markt nun wieder sinkt, beginne ich ab SMI 7500

wieder zu kaufen. Wenn der SMI nur noch steigt, partizipiere ich halt nur noch mit einem kleinen Teil.

Leider gehöre ich auch zu denen die beim letzten Crash 2008 nicht ausgestiegen sind. Ich habe die ganzen Verluste bis jetzt ausgesessen und bin dank meiner Nachkäufe mit einem blauen Auge davongekommen.

Mein Ziel ist mittelfristig alle Aktien zu verkaufen und eine Weile auf den Nervenkitzel zu verzichten.

Langfristig warte ich auf einen Crash, solche Ereignisse kommen immer wieder und bieten optimale Einstiegchancen. Das Problem dabei ist nur wenn man schon mit Verlust investiert ist, hat man selten den Mut

für Aktienkäufe.

Memo an mich selbst: Aus dieser Erkenntnis will ich lernen und beim nächsten mal, alles viel besser machen.

Gruss

Amarok



Just my 2 cents

in_God_we_trust
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@Amarok

Du sprichst mir aus dem Herzen! Das ist eine grossartige und wertvolle Erfahrung, die wir gemacht haben! Deine Schlüsse daraus sind nachvollziehbar und einfach richtig. Das nächste Mal werden wir diesen Fehler bestimmt nicht mehr machen. Deshalb lohnt es sich, dabei zu bleiben, im guten Wissen, eine Lektion gelernt zu haben und die Flinte nicht ins Korn zu werfen!

Wo wir mehr lernen sollten, ist bei denen, die es geschafft haben und reich und glücklich geworden sind, wie z.B. Buffet, Gates, Rogers, Soros, Faber, etc. Im Internet leicht zu googeln. Oft sind es auch Juden oder christliche Pfarrerssöhne (Blocher). The Bible matters!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 18.05.2013 - 16:02 folgendes geschrieben:

Hier noch ein aktuellerer Chart zur DOW/Gold Ratio:

http://www.gold-trust.com/images/DowGoldRatio%20Dec%2029%202006.pdf

Die grosse Frage lautet: Haben wir das Tiefst bei etwa 6 schon gesehen oder geht es noch tiefer hinunter, so wie der rote Pfeil mit dem Fragezeichen andeutet?

Eine sehr gute Frage.
Ich formuliere sie mal um: "Werden die Zentralbanken weiterhin Geld drucken? Werden die Staaten weiterhin ihre Schulden erweitern?"
So lange diese beiden Fragen mit ja beantwortet werden, wird der Goldpreis auch weiterhin steigen. Denn Gold ist Geld, das nicht gedruckt werden kann. Es erhöht sich somit stetig das Verhältnis von Papiergeld:Gold.

Im Moment geht die allgemeine Marktmeinung allerdings von folgendem Szenario aus:

Die Wirtschaft der USA/Europas befindet sich in der Erholung. Die Schuldenprobleme sind gelöst. Gelddruckerei darf beliebig weitergehen, sie wird keine Auswirkungen auf die Teuerung haben. Durch neue Technologien wie Fracking werden die USA unabhängig von Öl-Importen, was der Welt allgemein zu mehr Frieden verhelfen wird. Durch die amerikanische Energie-Selbstversorgung wird automatisch das Handelsdefizit der USA abgebaut, die Steuereinnahmen steigen, die Schulden können abgebaut werden und der Dollar wird sich stabilisieren. Gold als Absicherung ist somit nicht mehr nötig.

Wer an diese Verschwörungstheorie glaubt, braucht tatsächlich kein Gold mehr.
Es sei allerdings daran erinnert, dass in der Geschichte der Menschheit unter einem Fiat-Money-System noch nie ein Staat seine Schulden bezahlt hat und dass bisher noch kein ungedecktes Papiergeldsystem überlebt hat.

in_God_we_trust
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Genau auf Pfingsten terminiert worden (18. Mai) Wink erster Streich (der zweite folgt sogleich):

http://www.handelszeitung.ch/politik/usa-einmal-mehr-auf-dem-weg-zum-ban...

Gruss
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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 17.05.2013 - 17:13 folgendes geschrieben:

Der Sequester ist eine Realität und dass die Schulden seit Anfang Jahr abgenommen haben (schon fast 5 Monate also) ist ebenfalls schwarz auf weiss ersichtlich.

Sorry, aber das ist schlicht und ergreifend falsch!

Die Verschuldung hat nicht abgenommen. Lediglich die Geschwindigkeit der Neuverschuldung!

"Abnehmen der Verschuldung" würde bedeuten, dass die Schulden z.B. von 16.6 auf 16.3 Billionen Dollar abgebaut wurden. Genau das ist nicht passiert. Höchstens, dass die Schulden "nur" noch um 600 Mrd statt 1000 Mrd. pro Jahr wachsen.

Wachsen tun sie aber immer noch Wink

 

MarcusFabian
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Gerard hat am 18.05.2013 - 08:53 folgendes geschrieben:

ich sitze nämlich auf einem hohen Cashbestand. Ich habe jetzt ab Ende April stetig abgebaut und die Gewinne mitgenommen. Bin nur noch schwach 30% investiert aber mit Langzeithorizont.

Ich bin mir bewusst, dass ich mich jetzt mit dieser Aussage unbeliebt mache aber: Hast Du schon einmal überlegt, Dir physisches Gold und Silber zur Vermögensabsicherung zu kaufen?

Und so richtig hassen wird man mich (in diesem Thread :D) für folgendes:
Stell Dir vor, Du verdoppelst Dein Vermögen von - sagen wir mal - Fr. 100'000 auf Fr. 200'000 aber für Fr. 100'000 kann man nur noch einen Liter Benzin kaufen. Bist Du dann glücklich?

 

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 17:26 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 17.05.2013 - 17:13 folgendes geschrieben:

Der Sequester ist eine Realität und dass die Schulden seit Anfang Jahr abgenommen haben (schon fast 5 Monate also) ist ebenfalls schwarz auf weiss ersichtlich.

Sorry, aber das ist schlicht und ergreifend falsch!

Die Verschuldung hat nicht abgenommen. Lediglich die Geschwindigkeit der Neuverschuldung!

"Abnehmen der Verschuldung" würde bedeuten, dass die Schulden von 16.6 auf 16.3 Billionen Dollar abgebaut wurden. Genau das ist nicht passiert. Höchstens, dass die Schulden "nur" noch um 600 Mrd statt 1000 Mrd. pro Jahr wachsen.

Wachsen tun sie aber immer noch smiley

 

Ja, sorry, ich hab mich etwas unglücklich ausgedrückt. Nicht die Schulden haben natürlich abgenommen, sondern nur die Neuverschuldung. Wenn Du einen Brunnen hast, der bis zum Rand gefüllt ist, und der Brunnen steht auf einem Natriumboden, der mit Wasser zum explodieren gebracht würde, dann ist die erste und wichtigste Handlung, den Zufluss in den Brunnen zu stoppen! Wenn dies gelingt, ist die Situation gerettet, d.h. der Brunnen kann nicht mehr überlaufen.

Wichtig ist nicht in erster Linie die nominelle Höhe der Schulden zu reduzieren, sondern die Zunahme, d.h. das Haushaltsdefizit zu stoppen. Wenn Du Hausbesitzer bist, verstehst Du das. Du wirst sehr aufgebracht reagieren, wenn die Bank Dir sagen würde: "Bis Monatsfrist musst Du 200'000 Franken Hypothek zurückzahlen". Meist ist man dazu nicht in der Lage und sucht eine andere Bank.

Sagt die Bank hingegen, Du musst ab nächstem Monat 1% mehr Zinsen zahlen, dann zuckst Du mit den Achseln und schnallst Deinen Gürtel halt etwas enger.

Sobald das Haushaltsdefizit der USA gestoppt ist, sind die Schulden Nebensache. Sie werden dann einfach weginflationiert.

Gruss
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 17:29 folgendes geschrieben:

 

Ich bin mir bewusst, dass ich mich jetzt mit dieser Aussage unbeliebt mache aber: Hast Du schon einmal überlegt, Dir physisches Gold und Silber zur Vermögensabsicherung zu kaufen?

Und so richtig hassen wird man mich (in diesem Thread smiley) für folgendes:
Stell Dir vor, Du verdoppelst Dein Vermögen von - sagen wir mal - Fr. 100'000 auf Fr. 200'000 aber für Fr. 100'000 kann man nur noch einen Liter Benzin kaufen. Bist Du dann glücklich?

 

Nein, Du machst Dich gar nicht unbeliebt mit dieser Aussage, nicht zum jetzigen Zeitpunkt! Von jetzt an bis Herbst sind solche Aussagen herzlich willkommen in der Finanzwelt. Denn es geht jetzt darum die Aktienkurse wieder in die Tiefe zu jeremiadieren, d.h. schlecht zu reden. Du liegst jetzt absolut im Trend!

Und Du hast vielleicht recht, ja, ich bin überzeugt, dass wir 2015 einen grossen Atiencrash erleben werden, von etwa DJ 20'000 auf 8000 hinunter. Und Gold könnte dann durchaus nochmals auf 4000 bis 8000 steigen. Aber das liegt noch 2 Jahre in der Zukunft.

Dieses Jahr sehe ich im Herbst einen DJ von 13000 und Gold von 1500.

Gruss
iGwt

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Gerard
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An alle

Bin jetzt Zuhause und habe alle Postings gelesen. Einen realen Crash hab ich nur erlebt am schwarzen Montag, Oktober 1989, als die Kurse, wenn ich mich richtig erinnere (ich mag nicht nachschauen) ca 15-20% in einem Tag abpurzelten. Da war ich übrigens mit Optionen drin, wie Primax sagt, nie mehr., ich habe daraus die Lehre gezogen. Aber man muss unterscheiden zwischen Crash (1989) oder Konsolidierung oder Korrektur. Das jetzt mal eine Verschnaufpause eingelegt wird (wann?), dass wissen wir alle. Korrektur von 5 - 10 % möglich, aber das ist momentan mit den Geldschleusen von einem Tag auf den andern für mich einfach unmöglich. Und gibt es eine kurzfristige Trendwende, kann oder muss man halt auch mit Verlust verkaufen können, meine Theorie. Auffangen kann man sich immer. Aber momentan von einem Bullenmarkt zu einem Bärenmarkt umzuleiten, sicher nicht, oder ich würde mich gewaltig täuschen. Erste Anzeichen könnt sein, dass vermehrt FED Mitglieder zur einer Beendung der Geldschleuse aufrufen. Für mich heisst das einfach, wenn Geld am Markt entzogen wird (also weniger Offerte), und Geld immer noch gefragt wird (Nachfrage) steigen die Zinsen. C'est l'offre et la demande. Ich verkaufe mein Produkt ja auch teurer wenn ich alleiniger Anbieter bin und alle wollen es als wenn wir X Anbieter sind und nur einer will es. Und aus unserer Erfahrung wissen wir ja, wenn USA hustet bekommt Europa die Grippe. In diesemnSinne hab ich diese Woche (sehrwahrscheinlich etwas zu früh) Festhypotheken mit Laufzeit bis Ende 2016 gekündigt und mit Prämie zurückgekauft und hab mich zu Wunderkonditionen refinanziert für 10 Jahre. Warum? Ich bin überzeugt, dass das Zinsniveau um ein beachtliches steigen wird in den nächsten Jahren. Darum lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. In dem Sinne glaube ich nicht an einen Crash aber an einer Korrektur und hoffe wieder einzusteigen. Meine jetzigen Aktien im Depot sind, wenn es sein muss langfristig: SREN, ZURN (erst Freitag gekauft) + meine Lieblinge in Biotech. Ich hoffe, ich hab euch beim Lesen nicht zuviel Zeit in Beanspruchung genommen und wünsche euch allen schöne, wenn auch regnerische freie Tage. Gerard

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 18.05.2013 - 17:37 folgendes geschrieben:


Sobald das Haushaltsdefizit der USA gestoppt ist, sind die Schulden Nebensache. Sie werden dann einfach weginflationiert.

Wir haben da offenbar ein Definitionsproblem: Für mich bedeutet "Sparen" weniger auszugeben als man einnimmt. Für Dich offenbar, weniger Neuverschuldung als letztes Jahr?

Deshalb hake ich nach: "Haushaltsdefizit der USA gestoppt" bedeutet nach Meinem Verständnis ein Haushaltsdefizit von Null bzw. ein Überschuss. Sind wir uns darin soweit einig?

Das mit dem "weginflationieren" muss Du auch nochmals durchdenken:
Inflationieren bedeutet ja (to inflate) aufblähen, die Geldmenge also zu erweitern. Da wir aber ein Schuldgeldsystem haben, in dem jeder neue Dollar (Euro, Franken ... ) dadurch entsteht, dass sich jemand verschuldet. Um also die Schulden weg-zu-inflationieren muss die Geldmenge - die Schuldenmenge - erhöht werden. Da dann mehr Geld einer konstanten Menge an Waren gegenübersteht und an Wert gegenüber den Waren verliert, verringert sich die reale Schuld. Also die Schuld gemessen in Kaufkraft.

Und hier liegt die Crux: Zwar ist der einzelne Dollar dann real (z.B. gemessen in Brot) weniger Wert aber andererseits sind die Schulden in Dollar gestiegen.

Kompliziert. Deshalb nehme ich mal ein fiktives Beispiel mit Phantasiezahlen:

Nehmen wir an, ein Brot kostet derzeit $5. Die USA haben 15 Billionen Dollar Schulden. Das entspricht also dem Gegenwert von 3 Billionen Broten.

Nun werden die Schulden "weginflationiert". Wir tun dies, indem wir die Geldmenge um weitere 15 Billionen Dollar erhöhen, also verdoppeln. Das Brot kostet jetzt angenommene $7.50.

Somit verringert sich die Schuld von 3 Billionen Broten auf 2 Billionen Brote. Die Schulden wurden also - in Kaufkraft gemessen - entwertet.

So weit so gut. Nur! Wer hat jetzt diese neu gedruckten 15 Billionen Dollar Schulden aufgenommen? Wenn es der Staat ist, dann belaufen sich seine Schulden jetzt auf 30 Billionen und somit real auf 4 Billionen Brote. Die Schuld ist also real gestiegen.

Wenn es ein anderer ist, z.B. Private oder Unternehmen, dann ist zwar der Staat entlastet aber die Privaten und Unternehmen sind nun die zusätzlichen 2 Billionen Brote in der Schuld.

Das heisst: Das mit dem "weginflationieren" klappt nur dann, wenn statt des Staates ein Dritter das neue Geld = die neuen Schulden übernimmt. Das ist z.B. in der Schweiz der Fall.

 

MarcusFabian
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Gerard hat am 18.05.2013 - 17:58 folgendes geschrieben:

Einen realen Crash hab ich nur erlebt am schwarzen Montag, Oktober 1989, als die Kurse, wenn ich mich richtig erinnere (ich mag nicht nachschauen) ca 15-20% in einem Tag abpurzelten.

19. Oktober 1987, Dow -22.61%

... wobei damals der DJ in einem langfristigen Bullenmarkt war.

Gerard
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 17:29 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 18.05.2013 - 08:53 folgendes geschrieben:

ich sitze nämlich auf einem hohen Cashbestand. Ich habe jetzt ab Ende April stetig abgebaut und die Gewinne mitgenommen. Bin nur noch schwach 30% investiert aber mit Langzeithorizont.

Ich bin mir bewusst, dass ich mich jetzt mit dieser Aussage unbeliebt mache aber: Hast Du schon einmal überlegt, Dir physisches Gold und Silber zur Vermögensabsicherung zu kaufen?

Und so richtig hassen wird man mich (in diesem Thread smiley) für folgendes:
Stell Dir vor, Du verdoppelst Dein Vermögen von - sagen wir mal - Fr. 100'000 auf Fr. 200'000 aber für Fr. 100'000 kann man nur noch einen Liter Benzin kaufen. Bist Du dann glücklich?

 

Ich habe mein Vermögen schon x-mal verdoppelt., auch mit Kaufkraft. Rohmaterialien hab ich nie gekauft. Sei es Gold, Silber oder andere. Ich kenne diesen Markt nicht.

MarcusFabian
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Gerard hat am 18.05.2013 - 18:04 folgendes geschrieben:


Ich habe mein Vermögen schon x-mal verdoppelt., auch mit Kaufkraft. Rohmaterialien hab ich nie gekauft. Sei es Gold, Silber oder andere. Ich kenne diesen Markt nicht.

Ich verstehe, was Du meinst. Aber Du verstehst mich offenbar nicht.

Es geht mir nicht ums Geld im Sinne von "xxx Franken" sondern um unser Papiergeldsystem an sich.
Wenn Du heute eine Million hast, kannst Du Dich reich nennen, denn schliesslich kriegst du für eine Million ein schönes Haus. Wenn aber eine Million nur noch einen Liter Benzin kaufen kann, relativiert sich Dein Reichtum.

Aber ok, lassen wir das. Das führt hier eindeutig zu weit. Dafür haben wir ja den Währungsreform-Thread. Wink

Und wenn Du Gold nur als Rohstoff betrachtest, musst Du die Finger davon lassen.

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 18:00 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 18.05.2013 - 17:37 folgendes geschrieben:

 

Sobald das Haushaltsdefizit der USA gestoppt ist, sind die Schulden Nebensache. Sie werden dann einfach weginflationiert.

Wir haben da offenbar ein Definitionsproblem: Für mich bedeutet "Sparen" weniger auszugeben als man einnimmt. Für Dich offenbar, weniger Neuverschuldung als letztes Jahr?

Deshalb hake ich nach: "Haushaltsdefizit der USA gestoppt" bedeutet nach Meinem Verständnis ein Haushaltsdefizit von Null bzw. ein Überschuss. Sind wir uns darin soweit einig?

 

 

Keine Neuverschuldung ist das Ziel! Auf dem Weg dahin sind die USA gegenwärtig mit weniger Neuverschuldung! Das ist meine Aussage.

Ja, völlig einig mit Deinem zweiten Satz. Alles was Du nachher sagst ist zwar richtig, aber hier nicht relevant. Denn wenn das Haushaltsdefizit gestoppt ist, kann der Staat keine neuen Schulden machen. Es muss jemand anderer sein! Und ich nehme an, dass es die Privatwirtschaft sein wird. Und das ist gut so. Denn die Privatwirtschaft ist durch den überbordenden Staat in den letzten Jahren und Jahrzehnten sowieso viel zu stark beschnitten worden.

Die Privatwirtschaft macht alles besser als der Staat, denn in der Privatwirtschaft handelt und haftet der Unternehmer und der Aktionär, im Staat handeln die verantwortungslosen Politiker und ausbaden kann es dann der Steuerzahler!

Gruss
iGwt

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Gerard
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Marcus Fabian

Nein nein. Mein ganzes irgendwie erwirtschaftetes Vermögen fliesst immer in Immobilien. Das ist mein Gold, und auf diese Steine kannst du bauen. Börse und Cashbestand sind ein kleiner Teil davon. Und mit einer Fremkapitalverschuldung je nach MFH und Lage von 30 - 50 % schläfst du gut. Auch ohne Gold. In meinen Immobilien hab ich das sagen, am Goldkurs nicht.

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 18.05.2013 - 18:20 folgendes geschrieben:

Denn wenn das Haushaltsdefizit gestoppt ist, kann der Staat keine neuen Schulden machen. Es muss jemand anderer sein! Und ich nehme an, dass es die Privatwirtschaft sein wird. Und das ist gut so. Denn die Privatwirtschaft ist durch den überbordenden Staat in den letzten Jahren und Jahrzehnten sowieso viel zu stark beschnitten worden.

 

Hmm, wie gut ist Dein Langzeitgedächtnis?

Hatten wir das nicht schon mal? Die Privatwirtschaft lebt auf Pump (aka. verschuldet sich weiter)?

So 2000 bis 2007. Und was war dann? Immobilienkrise, Finanzkrise?

Macht es wirklich so viel Sinn, dass wir diesen Teil der Story wiederholen? Boom auf Pump und dann das grosse Wehklagen?

Wie wäre es alternativ damit, dass die Menschen/Völker nur so viel konsumieren wie sie auch selbst produzieren?

 

Gerard
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 18:02 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 18.05.2013 - 17:58 folgendes geschrieben:

Einen realen Crash hab ich nur erlebt am schwarzen Montag, Oktober 1989, als die Kurse, wenn ich mich richtig erinnere (ich mag nicht nachschauen) ca 15-20% in einem Tag abpurzelten.

19. Oktober 1987, Dow -22.61%

... wobei damals der DJ in einem langfristigen Bullenmarkt war.

Entschuldigung du hast recht, war 1987. Am 1989 kamen dann die Restriktivklauseln vom BR beschlossen für Immobilienverkauf. Sorry

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 17:29 folgendes geschrieben:


Stell Dir vor, Du verdoppelst Dein Vermögen von - sagen wir mal - Fr. 100'000 auf Fr. 200'000 aber für Fr. 100'000 kann man nur noch einen Liter Benzin kaufen. Bist Du dann glücklich?

 

So weit wird es nicht kommen. Ich bereite mich jetzt schon auf einen Crash vor, nein, eigentlich brauche ich mich nicht darauf vorzubereiten, denn jedes Jahr tue ich das Richtige,, wenn ich im Mai verkaufe und im Herbst kaufe.

Aber 2015 wird speziell sein. Es wird im Herbst einen Aktien-Crash geben, wie ich angedeutet habe DJ auf 8000 oder so. Ob Gold dann auch auf 4000 bis 8000 steigt, das bin ich mir nicht so sicher, könnte aber sein.

Auf jeden Fall werde ich dann Aktien kaufen, denn die Aktien werden sich danach wieder erholen. Ab heute schon oder erst ab 2015 wird Gold im Bärenmarkt sein für die nächsten n Jahre. Die Zinswende wird damit zusammenfallen, vermutlich auch 2015, oder ist sie auch schon hinter uns (10-year Treasuries auf 1.3%, jetzt auf 1.9%!)?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 18:30 folgendes geschrieben:

 

Wie wäre es alternativ damit, dass die Menschen/Völker nur so viel konsumieren wie sie auch selbst produzieren?

 

Ich bin kein Gutmensch, deshalb kann ich diese Frage so nicht beantworten.

Ist ja selbstverständlich. Oder hast Du in einer Marktwirtschaft schon jemanden gesehen, der mehr konsumierte, als er produzierte? Gehört das nicht ins Reich der Träume?

Gruss
iGwt

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MarcusFabian hat am 18.05.2013 - 18:30 folgendes geschrieben:

 

Hatten wir das nicht schon mal? Die Privatwirtschaft lebt auf Pump (aka. verschuldet sich weiter)?

So 2000 bis 2007. Und was war dann? Immobilienkrise, Finanzkrise?

Macht es wirklich so viel Sinn, dass wir diesen Teil der Story wiederholen? Boom auf Pump und dann das grosse Wehklagen?

 

 

Hätte man der Marktwirtschaft den Lauf gelassen und die Schuldigen bankrott gehen lassen, hätte sich das Problem von selbst gelöst. Aber nein, unser grössenwahnsinniger Gutmenschenstaat muss einfach alles und jedes retten (und meist erst noch die Falschen!), bis zum eigenen Kollaps!

Gruss
iGwt

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Schöne besinnliche Pfingsten! Und lasst Euch inspirieren! Smile

Gruss
iGwt

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