MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
  • 0.236 CHF
  • +1.90% +0.004
  • 30.09.2020 12:16:18
11'280 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Link
Bild des Benutzers Link
Offline
Zuletzt online: 29.09.2020
Mitglied seit: 20.12.2011
Kommentare: 5'495

Ist dieser Anstieg nicht ein wenig übertrieben (gut, Börse halt ;-))? Anstieg nur aufgrund dieser Meldung? :


** Meyer-Burger-Tochter Roth & Rau geht Kooperation mit Rolic Technologies ein **


Ich bleibe skeptisch (und setze auf LOGN), schliesslich kann man ja nicht überall investiert sein (ich jedenfalls nicht).


 

onenightinbangkok
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 08.05.2013
Kommentare: 764

@ Link: Ich glaube, dass der Anstieg vor allem wegen der viel besser als erwarteten Auftragslage und Margen der Chinesen - namentlich Yingli und Trina, die sich gestern dazu geäussert hatten, ist!

 

Natürlich ist auch die Kooperation von R&R interessant - heisst dies doch, dass MB in neue Geschäftsfelder vorstossen möchte!

 

Und klar - wenn noch nicht einmal die miserablen Zahlen zum abgelaufenen Halbjahr einen Kursrückgang bewirken, sowie die Downgrades von CS und Helvea, dann ist es spätestens Zeit long zu gehen!

 

Wer über weniger Barmittel verfügt, der muss ein höheres Risiko eingehen - für einen guten Ertrag! Nicht aus diesem Grund, aber um überproportional zu partizipieren empfehle ich schon lange den endlos Bull-Tracker CBLME3  - da habt ihr den 3-fachen Hebel....

 

Lorenz
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Zuletzt online: 20.05.2020
Mitglied seit: 16.04.2010
Kommentare: 1'420

Genau. Finde ich gut.


 


Details:


Medienmitteilung
Thun, 09. August 2013

Meyer Burger gibt strategische Kooperationsvereinbarung zwischen Roth & Rau B.V. und Rolic Technologies bekannt

Roth & Rau B.V., ein Mitglied der Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) und Rolic Technologies AG geben die Zusammenarbeit für die Entwicklung und Industrialisierung von Systemlösungen für organische Elektronik bekannt. Die Partnerschaft  vereint Rolic‘s Kompetenzen in der Material- und Gerätefabrikation mit Roth & Rau‘s Expertise für integrierte Prozesssysteme.

In einer ersten Phase konzentrieren sich die Unternehmen auf die Entwicklung und Bereitstellung von Barriereschichten- und Verkapselungstechnologien. Diese Produkte gelten als Enabler für die flexible organische Elektronik (OE), organische Leuchtdioden (OLED) und den organischen Photovoltaik Markt (OPV). Projekte für die Flachbildschirm- (FPD) und Sicherheitsindustrie werden folgen. Als Teil der Kooperationsvereinbarung hat Rolic ein innovatives Clustersystem für Barriereschichten für die OLED Produktion von Roth & Rau erworben. Dieses wird eine zentrale Rolle in den gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten einnehmen.  Die Auslieferung und Inbetriebnahme des Systems ist für das vierte Quartal dieses Jahres geplant.

Rolic‘s neu erstelltes Zentrum für Engineering in Eindhoven, Niederlande, wird eine Schlüsselrolle in der Beschleunigung von der Entwicklung von neuen Anwendungen spielen. Die Nähe von Rolic‘s Technologiezentrum zu Roth & Rau’s Entwicklungsstandort ergibt Synergien, welche die gemeinsamen Neuentwicklungen rasch auf den Markt bringen werden.

„Die Anbindung an hochmodernes Equipment, Prozesse und Materialien wird einen schnellen Zugang zu Produktlösungen für fortschrittliche Displays, organische Elektronik und Sicherheitsanwendungen bieten“, sagt Nobert Münzel, CEO von Rolic Technologies AG.

„Der organische Elektronikmarkt hat in den vergangenen Jahren erhebliches Wachstum erfahren, speziell seit Materialien und Technologien gereift sind“, kommentiert Claus Lichtenberg, CEO von Roth & Rau B.V. „Innovative Materialien und Herstelltechnologien werden die Produktionskosten für elektronische Geräte weiter senken und fördern neue Formfaktoren zu Tage, welche mit traditionellen Produktionsprozessen nicht erreicht werden können. Mit unseren Kernkompetenzen in der Vakuumbeschichtung und dem Tintenstrahldruck, kombiniert mit den innovativen Materialien von Rolic, sind wir in einer ausgezeichneten Ausgangslage um unseren Kunden leistungsfähigere Anlagen, höheren Yield und eine verkürzte Einführungszeit für ihre fortschrittlichen Produkte zu bieten.“


Für weitere Informationen
Ingrid Carstensen
Corporate Communications
Meyer Burger Technology Ltd
Tel: +41 (0) 33 221 28 34
ingrid.carstensen@meyerburger.com


Über Rolic
http://www.rolic.com/de/rolic/

Rolic Technologies Ltd. ist ein innovatives Schweizer Hightech Unternehmen mit Hauptsitz in Allschwil (Basel). Mit polarisiertem Licht strukturiert Rolic Oberflächen im Nanobereich und erzielt damit einzigartige optische Effekte. Neue industrielle Standards wurden im Bereich von LCD Fernsehern, fälschungssicheren Sicherheitselementen und effizienter OLED Beleuchtungstechnologie gesetzt.

Hoch qualifizierte Mitarbeiter und führende Wissenschaftler am Schweizer Hauptsitz garantieren die stetige Weiterentwicklung und Verfeinerung der Rolic Technologien für neue zukunftsweisende Industrieanwendungen. Das Tochterunternehmen Rolic Technologies B.V. (Eindhoven, Niederlande) kreiert industrielle Lösungen für die weltweite Kundschaft. Drei verschiedene Business Units Display, Security und Organic Electronics, beliefern die Industrie mit neuen innovativen Lösungen für effiziente Produktionsprozesse und verbesserten Verbrauchsgütern.

Die Wurzeln von Rolic liegen in den Flüssigkristalllabors des Schweizer Healthcare-Konzerns Roche. Dieser lagerte das Unternehmen als Spin-off aus. Seit 1996 befindet sich Rolic in Privatbesitz und konnte sich erfolgreich auf dem internationalen Markt etablieren.

 

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780

Solange Meyer Burger keine besseren Zahlen liefert, bleibt die Aktie ein Teil der Zocker und Leerverkäufer.
Gute News heben die Aktie schlagartig hoch und zugleich erwägt die CS eine Überprüfung und ev. Herabstufung, was allerdings gestern und heute niemand interessierte, da die Anleger nicht die aktuellen Zahlen, sondern die Zukunftsvisionen einpreisen. Die aktuellen Kurse sind für mich noch auf wackligen Beinen, da vorerst mal die Leerverkäufer eingekauft haben.

Fazit: Für längerfristig Interessierte ist Meyer Burger eine gute und sicher auch irgendwann eine lukrative Sache, also bei Kurstaucher zukaufen.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Franziskus
Bild des Benutzers Franziskus
Offline
Zuletzt online: 21.03.2018
Mitglied seit: 09.08.2013
Kommentare: 237
MBTN

zuerst wünsche ich allen ein schönes Wochen-Ende!

 

Ist es möglich, die Short-Positionen  in den Aktien MBTN zahlenmässig zu eruieren. Vor nicht allzu langer Zeit stand in der F&W, dass dieser Wert die grössten Shorts an der SIX aufweisen würde.

Alleine daraus dürften in den kommenden Tagen ganz erhebliche Eindeckungen erfolgen, sollte der Kurs wieder die CHF 8.00er-Marke übersteigen. Via Call- Optionen sollte für Spekulanten noch erheblich Raum nach oben bestehen.

 

Die ganze Finanz-Presse schreibt immer noch: Hände weg von MBTN , was womöglich schon bald einmal  ins Gegenteil umschlagen könnte? Wir erinnern uns, dass vor drei bzw. vier Jahren diese Aktie in jedes Anlage-Universum gehörte.  Für mich deshalb heute ein Strong-Buy.

onenightinbangkok
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 08.05.2013
Kommentare: 764

Hoffen auf mehr Sonne

Peter Pauli, der Chef des kriselnden Solarkonzerns Meyer Burger, glaubt weiterhin an das Potenzial seiner Produkte. Rücktrittsgerüchte dementiert er!

Gwatt Die Zahlen, die der gebeutelte Solarkonzern Meyer Burger letzten Montag präsentierte, bereiteten wenig Freude. Der Konzern vermeldete einen deutlich unter den Erwartungen liegenden Umsatz und erneut einen Millionenverlust. Marktbeobachter zweifeln, ob das Unternehmen überhaupt sein für 2013 gestecktes Umsatzziel von 400 Millionen Franken erreichen kann. Im Boomjahr 2011 hatte der Umsatz noch 1,3 Milliarden Franken betragen. Nach der Präsentation der Zahlen machten Gerüchte um einen Abgang von Firmenchef Peter Pauli die Runde.

Aus China kommen Zeichen der Besserung

Pauli räumt ein, dass die Situation im Moment «sehr schwierig» sei. Er widerspricht aber Abgangsgerüchten. «Ich setze mich weiterhin mit voller Energie ein. Ich steige sicher nicht in der jetzigen, schwierigen Situation aus.» Auch eine weitere Kapitalerhöhung sei kein Thema. «Die Vorbereitung einer weiteren Kapitalerhöhung würde das Unternehmen blockieren», so Pauli. Er wehrt sich gegen Forderungen nach noch drastischeren Einschnitten, etwa beim Personal. «2012 hatten wir 3000 Leute, heute sind es 1850. Bauen wir zu stark ab, könnten wir unsere Technologie bei einem Aufschwung gar nicht mehr verkaufen oder weiterentwickeln.» Immerhin endete die Woche erfreulich. Manche Anleger interpretieren zwei neu eingegangene Aufträge als ein gutes Zeichen. Zum Wochenschluss präsentierten zudem zwei chinesische Solarkonzerne überraschend positive Prognosen. Für die Aktie von Meyer Burger resultierte ein Plus von über 18 Prozent.

Pauli gibt sich denn auch weiterhin überzeugt, dass er das Unternehmen gut für einen möglichen Aufschwung aufgestellt hat. So verteidigt er die viel kritisierte Übernahme der deutschen Roth & Rau. «Wir haben diese Firma gekauft, weil wir erkannten, dass das Geschäft mit Drahtsägen irgendwann an Bedeutung verlieren wird.» Die Drahtsägen teilen das für Solarpanels benötigte Silizium in hauchdünne Schichten. Mit ihnen startete der solare Höhenflug von Meyer Burger. Roth & Rau brachte nun eine Technologie für hocheffiziente Solarzellen ins Haus. Zusammen mit weiteren Technologien hat Meyer Burger daraus eine Fertigungslinie entwickelt, auf der Solarzellen und Solarmodule produziert werden können. Sie werden laut Pauli bis zu 30 Prozent effizienter sein als die heutigen Standardprodukte - und dabei erst noch günstiger.

Die aus dem Zukauf der Roth & Rau stammende Technologie habe zudem eine Reihe von Vorteilen. Sie ist besser geeignet für warme Länder. Die auf den Maschinen von Meyer Burger produzierten Module lassen sich generell besser den Gegebenheiten in den verschiedenen Ländern anpassen. «In Saudiarabien ist Sand ein Thema, in der Schweiz die Schneelast, in Venezuela sind es Hurrikane», so der Firmenchef. Stefan de Haan, Solaranalyst bei IHS, bestätigt: «Es braucht neue Maschinen, um spezielle Produkte für Märkte mit unterschiedlichen Witterungsbedingungen herzustellen.»

Pauli setzt noch in einem anderen Sinne auf Regionalisierung. Viele Länder wollen die Solarenergie zwar ausbauen, aber die Panels selber herstellen, anstatt sie wie heute aus China zu importieren. Zu diesem Zweck könnten sie Fertigungslinien von Meyer Burger kaufen. Fatima Toor, Solaranalystin bei Lux Research, sieht das ebenso: «Viele Länder, die in der Solarenergie aktiv sind, möchten dank lokaler Produktion Arbeitsplätze schaffen.» Noch sei aber der Ausbau regionaler Kapazitäten eher bescheiden. Gemäss Stefan de Haan ist die Regionalisierung der Produktion aber unausweichlich. «Aufgrund der Frachtkosten lohnt es sich längerfristig nicht, die Module aus China in die ganze Welt zu verschiffen.»

Deutsche Bank sagt neuen Wachstumsschub voraus

Nach Ansicht von Analystin Toor helfen die jetzt erzielten, kleineren Verkaufserfolge Meyer Burger, den Sturm zu überstehen, «bis die Industrie 2015 wieder ein Gleichgewicht erreicht». Stefan de Haan hält 2014 bei den Maschinenbauern ein Wachstum von 30 Prozent für «durchaus möglich». Peter Pauli betont, dass sich der Himmel bereits aufhelle. «Wir haben in den ersten beiden Quartalen vermehrt begonnen, Projekte von Kunden für neue Anlagen oder Erweiterungen zu bearbeiten.» Insgesamt gehe es um Aufträge «im Milliardenbereich», wobei darunter allerdings auch Projekte seien, die wohl nie realisiert würden.

Die Deutsche Bank schrieb in einer Studie gar, der globale Solarmarkt stehe vor dem Eintritt in eine neue Wachstumsphase. Die Frage ist nun, ob die Hersteller von Fotovoltaikanlagen in einem solchen Fall ihre neuen Maschinen bei Meyer Burger beschaffen werden.

Publiziert am 11.08.2013, Sonntagszeitung

....ein neuer solar-super-cycle steht an! Sure!

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Mehr Umsatz bedeutet nicht höhere Margen in Solarindustrie, der Markt wuchs jedes Jahr stark, verstehe die Aussage der DB nicht.

Viele SolarPanel-Firmen sind aber in Insolvenz, die stecken voll mit Ausrüstung und Material zu Liquidationspreisen. Hängt sehr viel von China ab, siehe Umsatzanteile von MBTN. Die ueberlebenden Firmen sind hoch verschuldet, müssen zuerst bestehende Produktion abschreiben, das dauert.

Warten auf 2015....und das mit vermehrter regionaler Produktion will ich zuerst sehen, gerade erst sind alle Hersteller im Westen aufgrund der Konkurrenz aus China gescheitert. Nirgends sind Skalenerträge so hoch wie bei Panels...

Nochmals: Pauli war immer (zu) optimistisch, seine Interviews mit Vorsicht geniessen, von der ersten KE wollte er auch nichts wissen bis sie da war.

Könnte gut wieder bis auf 5 CHF gehen wenn schlechte News kommen oder Sales verzögert im 2H 2013.

 

PS: Einfache Milchbuchrechnung: 1850 x 80k Lohn, das mit Umsatz von MBTN vergleichen, mit jetzigem Umsatz kann man knapp die Löhne zahlen, sonst gar nichts, bei 3000 nicht mal das...

FunkyF
Bild des Benutzers FunkyF
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.07.2009
Kommentare: 1'669

Was denkt ihr, nehmen wir diese Woche noch die 8.- ?!

Heute war erneut ein sehr schöner Tag bei MB: +2,7% (SMI: +0,45%)

yvesro75
Bild des Benutzers yvesro75
Offline
Zuletzt online: 12.06.2015
Mitglied seit: 24.07.2007
Kommentare: 70

Jinx hat am 12.08.2013 - 22:53 folgendes geschrieben:



Wer will denn heute noch PV Zellen mit 15-16% Wirkungsgrad kaufen wenn man 19%-20% haben kann?


Da wird es wohl ein Wettrüsten geben. Die Frag ist nur ob Meyer Burger an der technologischen Spitze ist und es bleiben kann. Auf ihrer Webseite finde ich leider nichts höher als 16%.


 


Hallo Jinx


Verstehe deine Aussage nicht wirklich. MB ist in erster Line Supplier und nicht Hersteller von Modulen.


Auch die Zellen welche verbaut werden, dürften eingekauft sein. Was sie verkaufen, verkauft sich durch die Innovativen Bedachungsmöglichkeiten bez. durch die Kundenspezifische Anpassung der Module.


 


Technisch mischen sie auf jedenfall mit. Siehe Smartwire Connection oder Hetero Junction. Auch wenn ich keine Ahnung habe ob diese Technologien schon Serienreif sind.


 


 

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'628

Meyer Burger erwartet Erholung im zweiten Semester Ist die Talsohle erreicht?Meyer Burger: Ist die Talsohle erreicht?
Bild: cash

15.08.2013 06:57
 

Meyer Burger hat die vor zehn Tagen bekanntgegebenen Halbjahresverlust von 82 Millionen Franken bestätigt. Zudem setzt der Thuner Solarzulieferer den Ausblick aufs Gesamtjahr zurück. Dennoch herrscht Zuversicht.

Meyer Burger hat im ersten Halbjahr 2013 einen um 36% tieferen Auftragseingang von 82,5 Mio CHF verzeichnet. Gegenüber dem Jahresende 2012 nahm der Auftragsbestand derweil um 7,2% auf 376,5 Mio ab. Der Konzern setzt angesichts der schwachen Ertragslage die Umsatzguidance von 400 Mio CHF für das Gesamtjahr aus, schreibt der Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Marktsituation sei in der Solarindustrie auch im ersten Semester 2013 angespannt geblieben. Der anhaltende Konsolidierungsprozess innerhalb der Branche habe erneut ineffektive Produktionskapazitäten bei Solarzell- und Modulherstellern aus dem Markt gedrängt. Dies reduziere aber die bestehenden Überkapazitäten, so Meyer Burger.

Optimierungsprogramm umgesetzt

Die übrigen Eckdaten hatte Meyer Burger bereits am 5. August vorläufig bekannt gegeben und nun bestätigt. Der Nettoumsatz sank im Vorjahresvergleich um 70% auf 90,4 Mio CHF. Auf Stufe EBITDA resultierte bei einem leicht positiven Vorjahreswert ein Verlust von 58,6 Mio CHF und auf Stufe EBIT ein solcher von 98,8 Mio (VJ-Verlust: 47,1 Mio). Das Konzernergebnis fiel mit -81,9 Mio erneut tief rot aus, nachdem bereits im Vorjahr ein Verlust von 34,2 Mio verkraftet werden musste. Bereits bekannt waren ausserdem auch die beiden zusätzlichen Aufträge über insgesamt 22 Mio CHF von zwei Neukunden in Asien.

Im Laufe des ersten Halbjahres 2013 seien die Optimierungs- und Konzentrationsprogramme wie vorgesehen umgesetzt worden, betont das Unternehmen. Meyer Burger stellt in Aussicht, dass sich die operative Kostenbasis für das Gesamtjahr im Vorjahresvergleich um mindestens 80 Mio CHF reduziert.

Finanziell gut gerüstet

Der Konzern nimmt in Folge des tiefen Auftragseingang im ersten Halbjahr seine Umsatzguidance von 400 Mio CHF für das Gesamtjahr zurück. Ein neuer Zielwert wird nicht bekannt gegeben. Diverse Projektaufträge, die Meyer Burger in der zweiten Jahreshälfte 2013 noch erwartet, würden aufgrund der Umsatzerfassung nach Completed Contract Methode nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr, sondern erst in 2014 umsatzrelevant. Dies sei ein weiterer Grund für die Rücknahme der Guidance. Mit dem aktuellen Halbjahresumsatz hätte Meyer Burger den Umsatz im zweiten Halbjahr mehr als verdreifachen müssen, um die alte Guidance zu erreichen.

Die Bilanzsumme nahm gegenüber dem Jahresende 2012 um 5,1% auf 1,16 Mrd zu. Der Liquiditätsbestand sei mit flüssigen Mitteln von 224,5 und einer Nettoliquidität von 60,7 Mio CHF per 30. Juni. Die Eigenkapitalquote blieb konstant bei 57,1%, womit sich Meyer Burger sich finanziell gut gerüstet sieht, um den kontinuierlichen Ausbau ihres Technologievorsprungs und die Erschliessung neuer Absatzmärkte voranzutreiben.

Obwohl 2013 ein insgesamt schwieriges Jahr sei, ist das Unternehmen der Überzeugung, dass die Talsohle erreicht wurde. In der zweiten Jahreshälfte und im Folgejahr erwartet der Konzern eine Erholung aufgrund von neuen Investitionen Wafer-, Zell- und Modulproduktionslinien. Für das Gesamtjahr wird ein Auftragseingang über dem Vorjahresniveau von 223,4 Mio CHF erwartet. Die langfristigen Wachstumstreiber und Perspektiven der Photovoltaik seien intakt, bekräftigt der Solarzulieferer.

(AWP)

 

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'628

Meyer Burger: Der Solarzulieferer hat im ersten Halbjahr 2013 einen um 36% tieferen Auftragseingang von 82,5 Mio. Fr. verzeichnet. Gegenüber dem Jahresende 2012 nahm der Auftragsbestand um 7% auf 376,5 Mio. Fr. ab. Der Konzern setzt angesichts der schwachen Ertragslage die Umsatzguidance von 400 Mio. Fr. für das Gesamtjahr aus. Die flüssigen Mittel betrugen per Ende Juni 224,5 Mio. Fr. und die Nettoliquidität 60,7 Mio. Fr. Vorläufige Eckdaten hatte Meyer Burger (MBTN 7.76 -2.39%) bereits am 5. August bekannt gegeben und nun bestätigt.

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

expertus
Bild des Benutzers expertus
Offline
Zuletzt online: 30.04.2015
Mitglied seit: 29.03.2013
Kommentare: 259

Wahnsinn, wie schlecht die Zahlen sind und wie extrem positiv der Markt auf ein bisschen positive (unsichere) Zukunftsvorhersage reagiert hat, wo doch die aktuellen Fakten so schlecht aussehen

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780
so ist der Markt

Tja, der Markt läuft der Realität voraus. Die Zuversicht - und hier ein erhoffter grosser Reboundeffekt. Und der Herr Peter Pauli wirkt wie ein Notstromaggregat bei Stromausfall. :yes:
Ich finde es übrigens eine Riesensauerei, wie die Geldhaie sofort die Absetzung des Chefs verlangen, sobald sie nicht ihre schnellen Gewinne machen können, schämt euch dafür.

Diese News könnten die Meyer Burger Aktie nochmals über 8.- katapultieren. Wenn danach alle ihre Gewinne mitgenommen haben, könnt ihr im Herbst getrost wieder bei 6.50.- (ev. auch bei 7.- MBTN's einkaufen (es läuft eben wie es immer läuft - und trotzdem fällt man immer wieder darauf rein).

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

expertus
Bild des Benutzers expertus
Offline
Zuletzt online: 30.04.2015
Mitglied seit: 29.03.2013
Kommentare: 259

Othello hat am 15.08.2013 - 08:40 folgendes geschrieben:

Tja, der Markt läuft der Realität voraus. Die Zuversicht - und hier ein erhoffter grosser Reboundeffekt. Und der Herr Peter Pauli wirkt wie ein Notstromaggregat bei Stromausfall. smiley
Ich finde es übrigens eine Riesensauerei, wie die Geldhaie sofort die Absetzung des Chefs verlangen, sobald sie nicht ihre schnellen Gewinne machen können, schämt euch dafür.

Diese News könnten die Meyer Burger Aktie nochmals über 8.- katapultieren. Wenn danach alle ihre Gewinne mitgenommen haben, könnt ihr im Herbst getrost wieder bei 6.50.- (ev. auch bei 7.- MBTN's einkaufen (es läuft eben wie es immer läuft - und trotzdem fällt man immer wieder darauf rein).

Interessant ist ja, dass der Auftragseingang um 36% abgestürzt ist. So viel Aufträge hat man jetzt nicht wirklich an Land ziehen können

Cambodia
Bild des Benutzers Cambodia
Offline
Zuletzt online: 25.09.2015
Mitglied seit: 19.05.2012
Kommentare: 1'053

Viele Bla-Bla und ein mieser Umsatz: Zeit die Koffer zu packen Hr. Pauli, Conergy sucht sicher noch einen Monteur in Asien...

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780

Wir haben hier auch wieder das "Hoch" bei knapp 8.- gesehen, wie schon einige male und die Investoren können nun wieder leer verkaufen bis zum nächsten Auftragseingang. Ob sie von ihren Gewinnen wohl etwas für Kantha Bopha springen lassen? Fände ich eine tolle Idee, gell Cambodia.

Good

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Lorenz
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Zuletzt online: 20.05.2020
Mitglied seit: 16.04.2010
Kommentare: 1'420

Ich stehe auch noch hinter Meyer Burger, das kommt schon wieder besser.


Hier noch ein Link zu Infos über erneuerbare Energien.


http://www.erneuerbare-energien.de/


 



10:00:40
15-08-2013 09:59  Meyer Burger: Verwaltungsrat steht hinter Management - Preise auf Tiefststand


 


Zürich (awp) - Meyer Burger-Verwaltungsratspräsident Peter Wagner spricht dem aktuellen Management den Rückhalt des Aufsichtsgremiums aus. "Der Verwaltungsrat steht voll und ganz hinter dem Management", erklärte Wagner am Donnerstag in Zürich vor den Medien. Zwar sei das erste Halbjahr "wirklich sehr enttäuschend" verlaufen. Dennoch sieht Wagner in der Zukunft positive Anzeichen auf den Märkten. Das Preisniveau habe mittlerweile einen Tiefststand erreicht und die Finanzlage bei Meyer Burger sei dank der jüngsten Kapitalerhöhung "deutlich ausreichend, um genau den aktuellen Kurs weiterzufahren", so Wagner weiter.



Die Aufrechterhaltung des Betriebs und das Vorantreiben der Innovation sei mit dem aktuellen Personalbestand schwierig, erklärte CEO Peter Pauli. Der starke Personalabbau mache sich auch in Thun bemerkbar, sagte der Konzernchef im Vorfeld der heutigen Medienkonferenz. In einer längerfristigen Betrachtung sei die Stromerzeugung mit Photovoltaik der Konkurrenz durch fossile Energieträger auch hinsichtlich der Kosten klar überlegen, bekräftigt der CEO seinen Glauben an die Produktpalette von Meyer Burger. "Meyer Burger ist nach vorne gut aufgestellt", so Pauli.



rb/ra
 

Bellavista
Bild des Benutzers Bellavista
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.08.2006
Kommentare: 3'617
@cambodia

Meinst du Dein Beitrag sei weniger Blah, blah, blah??

Deine Vorhersage betr. dem CEO haben sich offenbar nicht erfüllt und sind nur noch Wunschdenken, oder wieso der geschmacklose Unterton in deinem Posting?

Bellavista

onenightinbangkok
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 08.05.2013
Kommentare: 764

Also deutlicher wie im Interview vom Wochenende, kann es nicht ausgedrückt werden - Pauli bleibt CEO bis sich die Situation bei MB gebessert hat, dann wird er abtreten! Davon bin ich überzeugt! Er ist dann ja immer noch VR - und kann sich in "Ehren" vom operativen Geschäft verabschieden!

 

Und man muss kein Geldhai sein, dies zu wünschen - es ist nicht Paulis Unternehmen, sondern das der Share-Holder und NUR diesen gegenüber ist er verpflichtet - ich persönlich verneine sogar den Stake-Holder Ansatz - so ein Schmarren bzw. so etwas wird heutzutage als "nettes" Alibi in BWL gelehrt, aber am Ende entscheiden nur die nackten Zahlen und die GV! Nächstes Jahr um diese Zeit hat MB bestimmt einen neuen CEO!

 

....in dem Interview würde ich auch der Aussage - Verhandlungen für Aufträge im Milliardenbereich (wenn auch nicht alle realisiert werden) besondere Beachtung schenken! Sie werden kommen und werden den Kurs nachhaltig über das heutige Niveau hieven - sure!

 

MB kommt gut - hier in Andalusien ist alles voller Fotovoltaik-Anlagen - und es hat noch viel mehr Platz Wink

 

 

Cambodia
Bild des Benutzers Cambodia
Offline
Zuletzt online: 25.09.2015
Mitglied seit: 19.05.2012
Kommentare: 1'053

Bellavista hat am 15.08.2013 - 10:38 folgendes geschrieben:



...oder wieso der geschmacklose Unterton in deinem Posting?


Ich rieche auch nichts!  Blum 3

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

Bellavista
Bild des Benutzers Bellavista
Online
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.08.2006
Kommentare: 3'617
@Cambodia

 ist ok.

Beende meine pers. Attacke.  Reizt mich halt immer mal wieder.

 

Bellavista

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Kapitalist hat am 15.08.2013 - 08:11 folgendes geschrieben:

Meyer Burger: Der Solarzulieferer hat im ersten Halbjahr 2013 einen um 36% tieferen Auftragseingang von 82,5 Mio. Fr. verzeichnet. Gegenüber dem Jahresende 2012 nahm der Auftragsbestand um 7% auf 376,5 Mio. Fr. ab. Der Konzern setzt angesichts der schwachen Ertragslage die Umsatzguidance von 400 Mio. Fr. für das Gesamtjahr aus. Die flüssigen Mittel betrugen per Ende Juni 224,5 Mio. Fr. und die Nettoliquidität 60,7 Mio. Fr. Vorläufige Eckdaten hatte Meyer Burger (MBTN 7.76 -2.39%) bereits am 5. August bekannt gegeben und nun bestätigt.

 

Der fette Satz ist der springende Punkt, wie ich  oft schrieb: Zuerst zu optimistisch, dann krebst man zurück wenn es nicht mehr anders geht.

Sowohl bei KE als auch beim Umsatz hiess es bis zuletzt, alles sei in Ordnung...übrigens hätte es schon bei 400M CHF ein sattes Minus gegeben.

Noch profitiert MBTN vom guten Börsenumfeld, auch das kann kippen in nächsten Monaten.

Ueber 5 CHF würde ich nicht kaufen.

PS; Zu Pauli:

 Entscheidend geformt wurde sein Führungsstil im Militär.

Na dann gute Nacht, die meisten Schreihälse mit schlechtestem Betriebsklima sind oft aus diesem Brutkasten entstanden in der Schweiz.

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-le...

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780
5 Franken

Die werden wir wohl nie mehr sehen, das scheint mir zu pessimistisch.
In einem Kurs von 6 bis 7 Franken ist so ziemlich alles eingepriesen, da die schlechte Nachrichtenlage um Meyer Burger nun schon lange währt.
Ob die Zukunftsvorstellungen mit neuen Aufträgen sich bewahrheiten wird dem Kurs die Richtung geben. Im Moment decken sich einige noch mit Lanzeitpositionen ein, andere verkaufen und warten den Herbst ab.
Aber bei der schlechten Lage von Meyer-Burger könnte jede Nachricht eines grösseren Auftrages ein Feuerwerk entfachen im Kurs.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

onenightinbangkok
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 08.05.2013
Kommentare: 764

Aus dem Cash-Insider von heute:

Anfang August wartete Meyer Burger überraschend mit provisorischen Eckdaten für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2013 auf. Heute nun reicht das im bernischen Gwatt beheimatete Solarzulieferunternehmen weitere Detailinformationen nach.

Letztere fallen nicht weniger ernüchternd als die bereits bekannten Fakten aus: Der Auftragseingang liegt bei 82,5 Millionen Franken, was gegenüber der schwachen zweiten Hälfte letzten Jahres einem weiteren Rückgang von 13 Prozent entspricht. Die in den vergangenen sechs Wochen eingegangenen Aufträge im Gegenwert von mehr als 40 Millionen Franken sind zwar ermutigend, jetzt schon von einer nachhaltigen Aufhellung der Auftragslage zu sprechen wäre jedoch verfrüht.

 

Mit Spannung wurden in Analystenkreisen vor allem Aussagen zur Barmittelentwicklung erwartet. Bereinigt verbrannte Meyer Burger in den ersten sechs Monaten 86 Millionen Franken, 82 Millionen Franken davon im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit. Zur Erinnerung: Mit der Ende April durchgeführten Kapitalerhöhung erzielte der einstige Börsenliebling einen Bruttoerlös von knapp 152 Millionen Franken. Die Hälfte davon wurde auf das erste Halbjahr betrachtet bereits wieder verbrannt.

Und obschon CEO Peter Pauli noch immer fest im Sattel zu sitzen scheint, ist die Frage gestattet, ob er Meyer Burger auch wirklich erfolgreich durch den Turnaround führen kann.

 

....so ist es geschätzter Cash-Insider! Aber Paulis Ego wird einem unmittelbaren Abgang entgegenstehen! Ein paar grössere Aufträge und ein gefestigter Ausblick und er ist weg! Blutauffrischung würde dem Unternehmen gut tun - sämtliche VR`s sind Günstlinge von Pauli - so lässt sich kein Unternehmen erfolgreich und unabhängig führen!

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

onenightinbangkok hat am 15.08.2013 - 12:38 folgendes geschrieben:


 

Mit Spannung wurden in Analystenkreisen vor allem Aussagen zur Barmittelentwicklung erwartet. Bereinigt verbrannte Meyer Burger in den ersten sechs Monaten 86 Millionen Franken, 82 Millionen Franken davon im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit. Zur Erinnerung: Mit der Ende April durchgeführten Kapitalerhöhung erzielte der einstige Börsenliebling einen Bruttoerlös von knapp 152 Millionen Franken. Die Hälfte davon wurde auf das erste Halbjahr betrachtet bereits wieder verbrannt.
 

Eine weitere KE wird wohl kommen ausser MBTN kann plötzlich Grossaufträge (mehr als einen) aus dem Hut zaubern bis/vor Mitte 2014...

Auch die Presse hat mittlerweile den Ernst der Lage gesehen:

Solarspezialist Meyer Burger kämpft um sein Überleben

http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/Solarspezialist-Meyer-Burger-kae...

 

Die Lage ist mehr als ernst und die Moral nicht gut - von 3300 bereits fast die Hälfte der Mitarbeiter entlassen und immer noch im Minus.

FunkyF
Bild des Benutzers FunkyF
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.07.2009
Kommentare: 1'669
FunkyF
Bild des Benutzers FunkyF
Offline
Zuletzt online: 30.09.2020
Mitglied seit: 09.07.2009
Kommentare: 1'669
Doc'
Bild des Benutzers Doc'
Offline
Zuletzt online: 19.08.2013
Mitglied seit: 05.07.2013
Kommentare: 12
Und noch eine schlechte Nachricht

 

15-08-2013 18:04  KREDITRATING/Meyer Burger: CS senkt Rating auf 'Mid B' - Ausblick 'negativ'

 

Zürich (awp) - Die Kreditanalysten der Credit Suisse haben das Kreditrating von Meyer Burger nach der Bekanntgabe der detaillierten Halbjahreszahlen um eine Stufe auf 'Mid B' von zuvor 'High B' gesenkt. Der Rating-Ausblick für den Solarzulieferer bleibt allerdings negativ. Der Grund dafür ist laut einer Mitteilung der CS, die geringe Visibilität des Geschäftes von Meyer Burger.

 

Ursprünglich wollte die CS das Rating gar noch stärker senken. Basierend auf den CS-Schätzungen und ohne Verbesserung des Geschäftes hätte die Gruppe aber noch Liquidität für die nächsten 15 Monate, heisst es, was mehr sei, als man letzte Woche noch - nach Bekanntgabe der Vorabzahlen von Meyer Burger - angenommen habe, heisst es nun bei der Bank.

 

Die CS empfiehlt die CHF-Anleihe 5%/2017 von Meyer Burger weiterhin mit "Sell".

 

uh/rt

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Doc' hat am 15.08.2013 - 18:26 folgendes geschrieben:

Ursprünglich wollte die CS das Rating gar noch stärker senken. Basierend auf den CS-Schätzungen und ohne Verbesserung des Geschäftes hätte die Gruppe aber noch Liquidität für die nächsten 15 Monate, heisst es, was mehr sei, als man letzte Woche noch - nach Bekanntgabe der Vorabzahlen von Meyer Burger - angenommen habe, heisst es nun bei der Bank.

Ich weiss nicht wie die CS rechnet, aber ich komme auf weniger als 15 Monate, man wartet ja nicht bis zum letzten Tag um eine allfällige weitere KE zu machen - oder bekommt dann noch schlechtere Konditionen.

9-12 Monate sind realistischer, vielleicht sogar weniger wenn nicht bald mehr als ein Grossauftrag kommt...

Krokodil
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Zuletzt online: 17.09.2020
Mitglied seit: 12.04.2012
Kommentare: 3'114

Die Prognosen der CS in Bezug auf Meyer Burger sind durchaus bemerkenswert. Blöd nur, dass der Kurs der Aktie sich partout nicht an diese Prognosen halten will und unentwegt nach oben hüpft........

Seiten