Gold

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Zyndicate
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Gold in der Krise - niemand kauft mehr
 

Gold verliert zunehmend seinen Reiz als Investmentalternative. In den USA zumindest bricht derzeit der Absatz von Goldmünzen ein.

In den letzten Jahren haben sich Goldmünzen selbst in Zeiten eines rückläufigen Goldpreises stets als vergleichsweise gefragt erwiesen. Jetzt noch optimistische Goldinvestoren zu finden, erweist sich als jedoch als schwierig.

Beim Bullion Trading LLC-Shop in New York sind die Absätze mit Münzen aus Edelmetallen im Mai um 35 Prozent eingebrochen, wie deren Eigentümer Isaac Kahan zu berichten weiss. Auch die weltweit grösste zentrale Münze, US Mint, hat im Mai den schwächsten Absatz von der Goldmünzen “American Eagle” seit acht Jahren verzeichnet. Ähnliche Signale kommen aus Australien, dem weltweit zweitgrössten Produzenten von Goldmünzen. Einer Prognose von TD Securities Inc. wird die Nachfrage für Edelmetallmünzen weltweit voraussichtlich auf den neidrigsten Stand seit 2008 fallen.

Angeschlagene Nachfrage

“Viele Münzkäufer waren stets geradezu fanatische Anhänger von Gold als Investment. Wenn selbst die jetzt wegbleiben, dann muss sie etwas vom Glauben abgebracht haben”, sagt der Marktstratege Phil Streible von RJO Futures in Chicago, der sich seit 15 Jahren mit der Goldpreisentwicklung auseinandersetzt. Sein Fazit: “Die Nachfrage für sämtliche Arten physischen Goldes ist angeschlagen”.

Der Goldpreis ist bereits seit etwa zwei Jahren in einem Bärenmarkt gefangen. Sorgen um eine stärkere Inflation haben sich im Laufe dieser Zeit als übertrieben erwiesen, der Dollar ist wieder erstarkt - vor allem aber haben die Aktienkurse in den USA Rekordniveaus erreicht.

Bestätigt wird das einbrechende Interesse am gelben Edelmetall von den schwindenden Zuflüssen in mit Gold unterlegten ETFs, die auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen sind. Überdies lässt die Nachfrage für Gold zur Verwendung in der Schmuckindustrie zunehmend nach - im ersten Quartal um fünf Prozent, wie das World Gold Council im Mai mitteilte. Insbesondere verlaufe das Goldgeschäft im Nahen Osten und in China zurückhaltend.

"Kapitulation"

“Was wir beobachten kommt einer kompletten Kapitulation gleich”, sagt der leitende Investmentstratege Rob Haworth von U.S. Bank Wealth Management in Seattle. Er ist nach eigenen Angaben bei Rohstoffen einschliesslich Gold derzeit untergewichtet. “Die physische Nachfrage ist sehr schwach und das lässt uns weiter fallende Notierungen erwarten”, sagt er weiter.

Der Goldpreis hatte im September 2011 bei 1921,17 Dollar je Feinunze einen Rekordstand markiert. Seinerzeit wurde spekuliert, dass das praktische Nullzinsniveau in den USA den Dollar schwächen werde und zugleich die Inflation anfachen würde. Beides trat nicht ein; der Dollar erholte sich kräftig und fallende Preise für Energie und Lebensmittel dämpften die Inflation. Derzeit bewegt sich der Goldpreis nach unten, und an der Comex in New York wurde der Goldfuture unter 1200 Dollar für die Feinunze ermittelt. Wieder steigende Leitzinsen in den USA macht Gold-Investments nochmals unattraktiver, denn anders als etwa Anleihen kann Gold Rendite ausschliesslich über seine Preissteigerungen generieren.

Nur rund sechs Prozent des globalen Goldhandels wird über Münzen abgewickelt, wie die britische Bank Barclays schätzt. Dabei werden insbesondere Kleinanleger von Goldmünzen angesprochen, denn sie bieten eine einzigartig niedrige Stückelung. Bereits für derzeit 141 Dollar (126 Euro) ist etwa eine 1/10 American Eagle in den USA zu erwerben. Zum Vergleich: Ein Goldbarren von 100 Gramm kostet mehr als 3000 Dollar und ein einzelner Goldfuture ist erst ab 118.000 Dollar zu haben.

Nicht alle Auguren sind allerdings pessimistisch für den Goldpreis. Die Bank of America prognostiziert einen Durchschnittspreis in diesem Jahr von 1248 Dollar und ein Ansteigen auf 1338 Dollar 2016. Die US-Nortenbank Fed werde keinen aggressiven Leitzinsanstieg vornehmen, was den Goldpreis stützen werden, hiess es von Analyst Michael Widmer. Auch HSBC und die Commerzbank erwarten wieder höhere Goldpreise.

(Bloomberg)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Goldbuggy
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Vielleicht mag es für manche erstaunlich klingen, aber der Goldwert ist immer derselbe. Nur die Falschgeldwährungen sind je nach Lust und Laune der Drucker volatil und verlieren grundsätzlich, weil inflationär, an Wert. 

MarcusFabian
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Goldbuggy hat am 14.06.2015 - 14:08 folgendes geschrieben:

Vielleicht mag es für manche erstaunlich klingen, aber der Goldwert ist immer derselbe. Nur die Falschgeldwährungen sind je nach Lust und Laune der Drucker volatil und verlieren grundsätzlich, weil inflationär, an Wert. 

Da bin ich ganz bei Dir.

Nur:

Im Moment betreiben die Pumpenmilliarden - pardon: Pumpenbillionen - nur eine Inflation bei den Finanz-Assets wie Staatsanleihen, Oblis, Aktien, kommen aber in der Realwirtschaft noch nicht an.

Das erzeugt folgerichtig eine nur leichte Inflation oder sogar Deflation bei den Güterpreisen im realen Leben und suggeriert somit eine Kaufkraftsteigerung des Papieres gegenüber Sachwerten. Wie lange das so weiter geht? Wer weiss?

Goldbuggy
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Ich denke, neben der Aktienblase entsteht durch die "Pump- Billionen" auch eine massive Immobilienblase (beides weltweit), wobei ich mir keine Illusionen mache und davon ausgehe, dass diese zwei Blasen mit einem grossen Getöse und Gajammer platzen werden. Ja, und wie lange das gehen wird - solange Rohstoffe, vor allem Öl, für USD als Leitwährung der Monopoly- Gelder verkauft wird. Solange die Welt für Hunderte von Milliarden dieser Spielwährung Waren an die USA liefern werden. Und dafür, dass das noch einige Zeit andauert, dafür sorgen die über 900 militärischen Stützpunkte ausserhalb ihres Gebietes, dafür sorgen immer dreistere Weisungen, acts, Repressionen, provozierte Krisenherde. Schaut mal was mit Saddam und dem Irak passiert ist, nur weil er es gewagt hat, sein Öl für EUR verkaufen zu wollen. Schaut was mit JFK passiert ist, als er die Gelddruckerei dem Staat hat unterstellen wollen. Schaut, wie Goldfrau Puch die Schulden Griechenlands zurecht manipuliert hat und so praktisch die ganze Eurozone in den Ruin treibt. Schaut, warum die SNB praktisch als letzte Zentralbank massive Goldverkäufe hat tätigen müssen. Solange diese hegemonische Kraftpolitik aufgrund der Papierchen ohne jedweden Wert funktioniert, solange wird munter weiter gedruckt, solange werden aus dem Nichts sogenannt "Werte" geschaffen. Aber es wächst kein Baum in den Himmel. 

T15
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@Goldbuggy

und was sagt dein Gefühl? wie lange wird es so weiter gehen?

Säntisgipfel
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Kurzvorstellung

Hallo, bin neue hier (aber nicht an der Börse).

 

"goldbug", was immer auch darunter verstanden wird, seit sicher 1990.

Aktiv gewesen im alten "SQ-Forum", als es noch übersichtlich und verständlich gewesen war.

Zu einem Teil in EM (physisch und Aktien) investiert, aus ziemlicher Überzeugung, dass heute, weit jenseits des Zenites unserer gegenwärtigen Währungsordnung (kaputtes Bretton - Woods-System, um nicht verlogenes zu sagen) ein Teil des Vermögens in EM investiert werden muss.

Immer noch hin und wieder auf der Käuferseite, ebenfalls physisch und Beteiligungspapiere  (keine Schuldpapiere).

 

Gruss!

Säntisgipfel

 

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Goldbuggy
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@ T15

Zeitlich habe ich absolut keine Ahnung, wie lange es die Restwelt tolerieren wird, Rohstoffe und Leistungen für USD nach Amerika zu liefern. Da würde ich mich mit einer Zeitangabe nur noch auf Spekulationsbasis bewegen.

Rein theoretisch kann dieses Spiel aufgrund militärisch- hegemonischer Absicherung und der Tatsache, dass Generationen "vergessen", gefühlt ewig dauern. Die Kaufkraft - und so die persönliche Freiheit - verfällt langsam aber kontinuierlich und die Menschheit konvertiert zum vollkommenem Sklaventum - wie einst einer des establishments meinte, der perfekte Sklave sei der, der nicht weiss, dass er ein Sklave ist. Das passiert am besten evolutionär, also schön langsam und gemächlich. Steter Tropfen höhlt den Stein, ohne dass man es merkt. Dann würden wir auch nur noch eine virtuelle Welt- Währung brauchen, die nach Lust und Laune geschaffen oder gelöscht werden kann. Privatgeld wäre nach dem (gezielten oder nicht gezielten) Zusammenbruch des jetzigen Falschgeld- Finanzsystems wohl eine Lösung, wird aber von der hochfinanz kaum gedultet werden. So kann es auch passieren, dass jegliches Privateigentum verboten sein wird, auch das von Gold, wie z.B. in den USA in den 30. Jahren bis in die 70. Jahre vorigen Jahrhunderts. Es geht ja nicht um Geld, das können sie nach Lust und Laune aus dem Nichts heran zaubern, es geht um Macht. Sie haben also den Stein des Weisen gefunden. Sie haben es fertig gebracht, aus Nichts Gold zu erschaffen. Sie können Scheinchen aus dem Nichts drucken und dafür - bis jetzt - alles, also auch Gold, kaufen. Deshalb werden auch die Rohstoffpreise künstlich niedrig gehalten. Man will sich eindecken. Man will die Schulden in Gold tief halten. Man muss einfach den Wert der Scheinchen künstlich hoch halten, damit ja keinem in den Sinn kommt, diese Scheinchen stante pede in reale Werte umzutauschen. Man muss um jeden Preis den Anschein erwecken, diese exzessive Gelddruckerei sei das Natürlichste der Welt und ein Allheilmittel, den Reichtum dieser Erde gerecht verteilen zu können. Und da die Menschheit eher mit dem nackten Überleben beschäftigt ist, bleibt keine Zeit, dieses System, auch nur ansatzweise, zu hinterfragen. Das Perpetuum Mobile funktioniert also. Bis jetzt.

Einer von ihnen sagte mal: "Gebt mir die Macht über die Währung eines Staates, und dann ist es mir egal, wer den Staat politisch regiert". Was man auch auf die Druckerei der Leitwährung anwenden könnte, dann weiss man auch, wer die Welt regiert. Nicht "Geld", sondern die Drucker dieses Geldes. Und was die im Schilde führen, kann man nur zeitlich versetzt feststellen, aufgrund des christlichen Grundsatzes "Aufgrund der Früchte erkennt ihr sie". Da ist eben schwierig, zeitliche Angaben zu machen, man kann nur antizipieren, WAS passieren wird, aber nicht WANN - sorry habe ich keine bessere Antwort geben können

Wink

Säntisgipfel
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"Gefühlt ewig" dauert es ja schon...

...seit 1971, oder wenn man will,eigentlich seit der Gründung der FED  per Handstreich. Da wurde das bisher private Geld (von nicht-Staaten herausgegebene Zahlungsmittel) verstaatlicht (worauf im vorigen Posting hingewiesen wird, "gebt mir die Macht über das Geld...", war das nicht ein Rothschild gewesen?).

 

Vielleicht wird das Ende des betrügerischen Finanzsystem durch die zu erwartende Hochinflation eingeläutet (Draghi freut sich gerade, in der BRD stieg die Inflation an - "seht, mein Plan funktioniert"). Man kann viele Leute eine lange Zeit betrügen, aber nicht alle Leute beständig. Gegenwärtig besteht "nur" ein erhebliches Inflationspotential, aber die Sache wird sich wahrscheinlich  heiss laufen, wenn 400 mal mehr Finanzmittel zirkulieren, als das Welt-BSP beträgt! Im Prinzip herrscht Inflation, aber kaum jemand nimmt Notiz...

 

Gruss,

Säntisgipfel

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Elias
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Säntisgipfel hat am 16.06.2015 - 22:25 folgendes geschrieben:

Gegenwärtig besteht "nur" ein erhebliches Inflationspotential, aber die Sache wird sich wahrscheinlich  heiss laufen, wenn 400 mal mehr Finanzmittel zirkulieren, als das Welt-BSP beträgt! Im Prinzip herrscht Inflation, aber kaum jemand nimmt Notiz...

Die Inflation herrscht z.B. in Simbabwe.
Zirkulieren tun die Finanzmittel eben nicht, darum gibt es die Kreditklemme. Und darum gibt es bei uns keine Inflation.
Alles zum Thema Inflation (auch die gefühlte) https://de.wikipedia.org/wiki/Inflation

Im Prinzip und auch ganz praktisch herrscht bei uns keine Inflation. Bestenfalls eine gefühlte oder individuelle Inflation.

Der individuelle Teuerungsrechner

http://www.portal-stat.admin.ch/indivrechner/d/

 

Bei mir wütet seit 2002 die negative Teuerung. Telefonkosten, Stromkosten, Benzinkosten, Computer/Elektronik-kosten, Hypothekarkosten, Flugpreise, Lebensmittelpreise, etc. sinken. Nur die Krankenkasse wird teurer.

 

 

 

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Elias
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Die grosse Krise beim Gold

Die weltweite Nachfrage nach Gold sinkt und sinkt. Selbst Münzsammler kaufen nicht mehr. Experten sprechen von einer Kapitulation – und sehen beim Edelmetall auch künftig fallende Preise.

Gold verliert zunehmend seinen Reiz als Investmentalternative. In den USA zumindest bricht derzeit der Absatz von Goldmünzen ein. In den letzten Jahren haben sich Goldmünzen selbst in Zeiten eines rückläufigen Goldpreises stets als vergleichsweise gefragt erwiesen. Jetzt noch optimistische Goldinvestoren zu finden, erweist sich als jedoch als schwierig.

Beim Bullion Trading-Shop in New York sind die Absätze mit Münzen aus Edelmetallen im Mai um 35 Prozent eingebrochen, wie deren Eigentümer Isaac Kahan zu berichten weiss. Auch die weltweit grösste zentrale Münze, US Mint, hat im Mai den schwächsten Absatz von der Goldmünzen «American Eagle» seit acht Jahren verzeichnet.

«Die Nachfrage ist angeschlagen»

Ähnliche Signale kommen aus Australien, dem weltweit zweitgrössten Produzenten von Goldmünzen. Einer Prognose von TD Securities wird die Nachfrage für Edelmetallmünzen weltweit voraussichtlich auf den neidrigsten Stand seit 2008 fallen.

«Viele Münzkäufer waren stets geradezu fanatische Anhänger von Gold als Investment. Wenn selbst die jetzt wegbleiben, dann muss sie etwas vom Glauben abgebracht haben», sagt der Marktstratege Phil Streible von RJO Futures in Chicago, der sich seit 15 Jahren mit der Goldpreisentwicklung auseinandersetzt. Sein Fazit: «Die Nachfrage für sämtliche Arten physischen Goldes ist angeschlagen».

Aktienboom senkt Interesse an Gold

Der Goldpreis ist bereits seit etwa zwei Jahren in einem Bärenmarkt gefangen. Sorgen um eine stärkere Inflation haben sich im Laufe dieser Zeit als übertrieben erwiesen, der Dollar ist wieder erstarkt - vor allem aber haben die Aktienkurse in den USA Rekordniveaus erreicht.

Bestätigt wird das einbrechende Interesse am gelben Edelmetall von den schwindenden Zuflüssen in mit Gold unterlegten ETFs, die auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen sind. Überdies lässt die Nachfrage für Gold zur Verwendung in der Schmuckindustrie zunehmend nach - im ersten Quartal um fünf Prozent, wie das World Gold Council im Mai mitteilte. Insbesondere verlaufe das Goldgeschäft im Nahen Osten und in China zurückhaltend.

«Komplette Kapitulation»

Die weltweite Goldnachfrage werde in diesem Jahr um 12 Prozent auf 220 Tonnen fallen, den niedrigsten Wert seit 2008, erwartet Bart Melek, Leiter Rohstoffstrategie bei TD Securities in Toronto. «Was wir beobachten, kommt einer kompletten Kapitulation gleich», sagt der leitende Investmentstratege Rob Haworth von U.S. Bank Wealth Management in Seattle.

Er ist nach eigenen Angaben bei Rohstoffen einschliesslich Gold derzeit untergewichtet. «Die physische Nachfrage ist sehr schwach und das lässt uns weiter fallende Notierungen erwarten», sagt er weiter.

Nach Rekordstand kam der Absturz

Der Goldpreis hatte im September 2011 bei 1921,17 Dollar je Feinunze einen Rekordstand markiert. Seinerzeit wurde spekuliert, dass das praktische Nullzinsniveau in den USA den Dollar schwächen werde und zugleich die Inflation anfachen würde. Beides trat nicht ein; der Dollar erholte sich kräftig und fallende Preise für Energie und Lebensmittel dämpften die Inflation.

Derzeit bewegt sich der Goldpreis nach unten, und an der Comex in New York wurde der Goldfuture unter 1200 Dollar für die Feinunze ermittelt. Wieder steigende Leitzinsen in den USA macht Gold-Investments nochmals unattraktiver, denn anders als etwa Anleihen kann Gold Rendite ausschließlich über seine Preissteigerungen generieren.

Nicht alle sind pessimistisch

Nur rund sechs Prozent des globalen Goldhandels wird über Münzen abgewickelt, wie die britische Bank Barclays schätzt. Dabei werden insbesondere Kleinanleger von Goldmünzen angesprochen, denn sie bieten eine einzigartig niedrige Stückelung. Bereits für derzeit 141 Dollar ist etwa eine 1/10 American Eagle in den USA zu erwerben. Zum Vergleich: Ein Goldbarren von 100 Gramm kostet mehr als 3000 Dollar und ein einzelner Goldfuture ist erst ab 118'000 Dollar zu haben.

Nicht alle Auguren sind allerdings pessimistisch für den Goldpreis. Die Bank of America prognostiziert einen Durchschnittspreis in diesem Jahr von 1248 Dollar und ein Ansteigen auf 1338 Dollar 2016. Die US-Notenbank Fed werde keinen aggressiven Leitzinsanstieg vornehmen, was den Goldpreis stützen werde, hiess es von Analyst Michael Widmer. Auch HSBC Securities (USA) Inc. und die Commerzbank erwarten wieder höhere Goldpreise.

http://www.handelszeitung.ch/invest/die-grosse-krise-beim-gold-798909

 

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MarcusFabian
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Goldbuggy hat am 16.06.2015 - 06:44 folgendes geschrieben:

Rein theoretisch kann dieses Spiel aufgrund militärisch- hegemonischer Absicherung und der Tatsache, dass Generationen "vergessen", gefühlt ewig dauern.

Nun, es gibt durchaus "physikalische" Grenzen: Die US-Regierung gibt derzeit 21% der Steuereinnahmen für Zinszahlungen aus.

Bei steigenden Schulden und Zinsen steigt auch dieser Prozentwert. Rein Mathematisch ist also "Game over", wenn der Zinsanteil 100% erreicht. In der Realität natürlich schon früher, wenn der Staat seinen wichtigen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann. Als da wären: Finanzierung des Militärs, Finanzierung des Militärs, Finanzierung der Polizei, Finanzierung des Militärs, Infrastruktur, Finanzierung des Militärs, .... Sozialleistungen.

 

Goldbuggy hat am 16.06.2015 - 06:44 folgendes geschrieben:

Sie haben es fertig gebracht, aus Nichts Gold zu erschaffen.

Boahh!!! Genau das haben sie eben nicht und werden sie auch nicht. Wink

Das ist ja der Grund, weshalb man Gold aus unseren Gehirnen waschen will. Gold ist ja kein Geld mehr sondern nur noch ein sinnloser Rohstoff. Die meisten Menschen im Westen sind genau dieser Meinung. Auch in diesem Forum.

MarcusFabian
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Säntisgipfel hat am 16.06.2015 - 22:25 folgendes geschrieben:

"gebt mir die Macht über das Geld...", war das nicht ein Rothschild gewesen?).

Mayer Amschel de Rothschild

 

I care not what puppet is placed upon the throne of England to rule the Empire on which the sun never sets. The man who controls Britain's money supply controls the British Empire, and I control the British money supply.

Er hatte übrigens 5 Söhne, die er mit dem Auftrag, Zentralbanken zu eröffnen, in die Welt schickte:

Amschel Mayer Rothschild nach Frankfurt,

Salomon Mayer Rothschild nach Wien,

Nathan Mayer Rothschild blieb in London,

Calmann Mayer Rothschild nach Neapel

und den jüngsten, Jakob Mayer Rothschild, schickte er nach Paris.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 10.11.2012 - 01:41 folgendes geschrieben:

Würden also alle Bankkunden gleichzeitig ihr Bankguthaben auflösen wollen, gäbe es nicht genügend Bargeld, um alle zu befriedigen (= Bank-Run). Bei Papiergeld wird diese Situation entschärft, *stop* weil Papiergeld relativ schnell gedruckt werden kann. Bei Gold ist das leider anders. Das kann nicht beliebig gedruckt werden!

Es war bei Northern Rock nicht der Fall und es wird bei den Griechen nicht der Fall sein.

Relativ schnell kann es eh nicht gedruckt werden.

 

 

«Bankrun» - die Griechen stürmen die Banken

Eine Milliarde Euro an einem Tag: Die Griechen erhöhen im Reformstreit mit der Euro-Zone den Einigungsdruck auf die Politik und räumen immer mehr Geld von ihren Konten.

Griechen horten Bargeld

http://www.cash.ch/news/front/bankrun_die_griechen_stuermen_die_banken-3...

 

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Medusa
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Interessant sind ja die Leerverkäufe im Gold, die die FED im grossen Stil durchführt.

1. Will man den Dollar erhalten

2. Will man Russland und China Ihre Goldbestände niedrig halten, aber die BRISC Staaten könnten den Dollar allemale killen wenn sie wollten.

 

Nocheinmal möchte ich hier erwähnen, dass meine grösst geachtetste Lehrerin hier genannt Diva die leider am 08.05.2011 verstorben ist, hier bei den BRISC zuvorderst war, diese Ländergemeinschaft zu erschaffen. Aus persönlichen Gründen, wie sie es nannte. Diese wirtschaftlichen und finanziellen Kriege hat Sie bereits 2005 vorausgesagt.

 

Gold wird gewinnen! Man muss kaufen wenn andere Verkaufen! Ich sag nur noch, haut rein solange ihr es noch finanziell vermögt. Euer Geld  auf der Bank wird bald Wertlos sein!

Medusa
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@MarcusFabian

 

Ist es möglich, dass China etwa 30'000 Tonnen Gold hortet?

Das wäre das Ende des Dollars ? Richtig? Das wäre fast die Hälfte des Gesamten Goldvolumens?

 

Danke !

Säntisgipfel
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Das Gold der Chineser

Medusa, es werden verschiedene Schätzungen herumgereicht. Die 30 mille Tonnen ist eine der höchsten, die ich gesehen habe. Völlig daneben ist sie wohl nicht.  Aber die Chinesen haben auch noch jede Menge Silber aus  Altbeständen. In jedem Bauernhaushalt dürfte etwas vorhanden sein, im ganzen Land. 

Besonders interessant finde ich bestimmt zwei Dinge:

1. China kauft physisches Gold hinzu, obwohl es selbst der grösste Goldförderer der Welt ist (Südafrika, das war einmal...als tw. die Dividenden der Goldförderer  höher waren pro Aktie als der ursprüngliche Kaufkurs...)

2. Die Futures Börse in Shanghai wird (oder hat schon) Yuan-basierte Preise mit physischem Settlement.

Das Gold wandert in starke Hände, wie einst im letzten Jahrhundert nach USA, als diese noch hohe HaBi-Überschüsse produziert hatten...

 

Eine weitere Vermutung zum Thema, heute aufgeschnappt: China könnte "überraschend" eines Tages eine voll konvertible, goldgedeckte Parallelwährung herausgeben, sobald es genug Physisches akkumuliert hat. Würde ich auch machen als Chinese in entsprechender Position im ZK *biggrin*. Da muss man natürlich die wahren Bestände geheimhalten bis zum Tag X.

 

Grüsse vom Säntis   (Vollmondfahrt auf den Gipfel am 2.Juli?)

 

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Säntisgipfel
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Die Rothschild-Dynastie...

Danke, MarcusFabian, für diese tiefe Einsicht...Prof A. Fekete hat vor wenigen Jahren eindrücklich an das (ca.) 100-Jahr-Jubiläum der Zentralbanken-Gründungen erinnert....damit hat das Elend des staatlich verordneten Zwangsgeldes ("gesetzliches Zahlungsmittel") angefangen. Wohl auf seiner Webseite zu finden, englisch. In Goldseiten.de wohl ins  Deutsche übersetzt.

Für sehr lesefreudige Forianer kann ich vl. mal einen Link einstellen über die "Silverstealers". 
Auch in Englisch, so um die 50 Seiten, ein gewaltiges Dokument über die Rothschilds und anderere Konsorten wie Rhodes, CFR  etc.

 

Grüsse vom Säntis

 

edit: Link zum ZB-Artikel von Fekete (deutsche Übersetzung)

http://www.goldseiten.de/artikel/12065--Vergessener-Jahrestag~-100-Jahre...

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Elias
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Die naive Liebe der Deutschen zum Gold

Münzen, Barren und Schmuck finden kaum Käufer, der Goldpreis sinkt. Nur die Deutschen sind dem Edelmetall treu. Sie denken an die Euro-Krise – doch die wirkt sich kaum auf den Goldpreis aus.

http://www.welt.de/finanzen/article142990173/Die-naive-Liebe-der-Deutsch...

 

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Elias hat am 24.06.2015 - 14:11 folgendes geschrieben:

Münzen, Barren und Schmuck finden kaum Käufer, der Goldpreis sinkt. Nur die Deutschen sind dem Edelmetall treu. Sie denken an die Euro-Krise – doch die wirkt sich kaum auf den Goldpreis aus.

http://www.welt.de/finanzen/article142990173/Die-naive-Liebe-der-Deutsch...

 

Hab's auch gelesen, nein überflogen. Sieht nach bestelltem Machwerk aus...what it not all gives:). Jeder, der seine alten Zahnkronen los werden will (da nichts wert) kann sie mir andienen, bezahle 75 % vom Gold-Spot...

 

Das hier folgende ist hingegen sehr ernsthaft und (für mich wenigstens) spannend. Das Laden der Seite kann dauern. 77.000 Worte in Englisch. Pilgrims, Rhodes society, Council on foreign relations...mit vielen Kurzbiografien.

http://gaiancorps.com/study/money-banking/the-silver-stealers

"Geld ist ein Gefühl, nämlich, dass der Andere bezahlt" (P.C.Martin)

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Säntisgipfel hat am 24.06.2015 - 23:15 folgendes geschrieben:

Elias hat am 24.06.2015 - 14:11 folgendes geschrieben:

Münzen, Barren und Schmuck finden kaum Käufer, der Goldpreis sinkt. Nur die Deutschen sind dem Edelmetall treu. Sie denken an die Euro-Krise – doch die wirkt sich kaum auf den Goldpreis aus.

http://www.welt.de/finanzen/article142990173/Die-naive-Liebe-der-Deutsch...

 

Hab's auch gelesen, nein überflogen. Sieht nach bestelltem Machwerk aus...what it not all gives:). Jeder, der seine alten Zahnkronen los werden will (da nichts wert) kann sie mir andienen, bezahle 75 % vom Gold-Spot...

 

Das hier folgende ist hingegen sehr ernsthaft und (für mich wenigstens) spannend. Das Laden der Seite kann dauern. 77.000 Worte in Englisch. Pilgrims, Rhodes society, Council on foreign relations...mit vielen Kurzbiografien.

http://gaiancorps.com/study/money-banking/the-silver-stealers

Jaaa, wen man nicht überzeugen kann, muss man verwirren. 77.000 Worte in Englisch

Das ist halt der Unterschied: Ich poste auch die Mitteilungen, die nicht zu meiner Strategie passen. Es ist wie mit dem Wetter. Man muss das beste daraus machen. Und hoffen, dass die "Buchelis" mit ihren Prognosen falsch liegen.

 

Aus obigem Artikel

Doch die Preisentwicklung der jüngsten Zeit gibt auch ihm Rätsel auf. So manches passt aus seiner Sicht nicht zusammen.Bye So hat ProAurum gerade erst eine Studie in Auftrag gegeben, die ein widersprüchliches Ergebnis hatte. Auf der einen Seite halten die Deutschen Gold für die lukrativste Form der Geldanlage. Fast ein Drittel der Befragten gab an, es werfe mehr ab als andere Investments, Aktien nannten nur 23 Prozent. Dennoch besitzen nur elf Prozent der Bundesbürger Edelmetall.

 

 

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Goldbuggy
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Gegen Studien und Prognosen bin ich absolut resistent. Sinkt der Goldpreis, umso besser, umso mehr kann ich einkaufen. Ein Traum wäre 1 CHF pro Unze. Da würde ich gleich Tonnenweise einkaufen

Dance 4

Elias
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Jetzt will China den Goldpreis festlegen

China will als weltgrösster Goldproduzent auch den Preis für das Edelmetall festlegen. Damit bekommt London Konkurrenz, wo traditionell der Goldpreis bestimmt wird. Dort wurde gerade alles reformiert.

China will bei der Festsetzung des Goldpreises dem Finanzplatz London künftig Konkurrenz machen. An der Goldbörse Shanghai (SGE) soll bis Jahresende ein System installiert werden, das die Preis-Festsetzung in der Landeswährung Renminbi ermöglicht. Wie SGE-Vizepräsidentin Shen Gang am Donnerstag weiter mitteilte, hat sie dafür politische Rückendeckung. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Zentralbank signalisierte, dass sie an einer raschen Weiterentwicklung des Markts für das Edelmetall in der Volksrepublik interessiert ist. China ist weltgrösster Goldproduzent und auch dessen führender Importeur.

Die Festsetzung eines Referenzpreises – im Fachjargon Fixing genannt – in London hat nach Manipulationsvorwürfen die Aufsichtsbehörden auf den Plan gerufen. Fixings gibt es nicht nur für Edelmetalle, sondern auch für Zinsen und Devisenkurse. Sie werden häufig für die Abrechnung von Wertpapiergeschäften oder die Festlegung von Kreditzinsen herangezogen.

Elektronisches System für Goldfixing

Die teils erfolgreichen Versuche von Banken, Referenzsätze wie den Zins Libor oder für Devisenkurse rechtswidrig zu lenken, haben Aufseher weltweit sensibilisiert. Ein elektronisches System für das Gold-Fixing soll mittlerweile in London dafür sorgen, dass mehr Transparenz einkehrt. Mit einem Fixing in Shanghai, das auf Renminbi lautet, dürfte der in London in Dollar festgesetzte Preis seinen Nimbus als weltweit massgebliche Richtgrösse verlieren. Experten verweisen jedoch darauf, dass die chinesische Währung international nicht voll kompatibel ist – ein Nachteil für Shanghai im Wettbewerb mit London. Allerdings könnten beide Standorte für die Preisfestsetzung durchaus nebeneinander existieren.

http://www.handelszeitung.ch/invest/jetzt-will-china-den-goldpreis-festl...

 

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Medusa
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Lächerlich @Elias, die FED tätigt jeden gott verdammten Tag, Tausende von Leerverkäufen von Gold, Silber,...! Um den Sterbenden Dollar möglichst lange am Tropf zu halten. Ich bin sicher, wir erleben diese Jahr den Grossen Crash! Jeder der Clever ist kauft Gold oder Silber.

Domtom01
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lächerlich

********** von Administrator gelöscht ***************

Elias
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Gold: Investoren warten ab

Griechenland entwickelt sich zur Never-Ending-Story und scheint von einem nachhaltigen Happy-End weiterhin ziemlich weit entfernt zu sein.

Selbst eine Einigung mit den internationalen Geldgebern würde Griechenland nicht automatisch retten, sondern käme wohl lediglich einer weiteren Galgenfrist gleich. Bei den Akteuren an den Goldmärkten löst das Gerede um Griechenland derzeit keine größeren Transaktionen aus. Die relativ geringen Kursausschläge der vergangenen Tage sind hierfür der beste Beweis. Die Gelassenheit ist entweder darauf zurückzuführen, dass eine Last-Minute-Rettung bereits eingepreist ist oder aber man befürchtet selbst bei einer Pleite der Griechen keine allzu starken Schockwellen.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit leicht höheren Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,50 auf 1.173,30 Dollar pro Feinunze.

http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Gold-und-Rohoel-Gold-Investo...

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Medusa
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Griechenland wird nicht der schwarze Schwan sein!

Der Goldpreis wird bei etwa 500'000-920'000Fr. das Kilo einpendeln, vorausgesetzt die SNB schöpft dann, ja dann wenns BUMM macht richtig Geld ab.

1. Massnahme : Mieten einfrieren,

2. Massnahme : Löhne einfrieren

3. Zins auf 12-18 Setzen! und das sicher 6 Monate.

 

Ohne diese Drei Musketiere wird der Franken nicht überleben!

 

Schönes Wochenende und sauft nicht zuviel, beim lesen dieser Zeilen!

 

Nord

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Domtom01
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Alternative

Ich ziehe es vor zu erbrechen. Die anderen Wörter würden sicher zensiert werden.

Es gibt Alternativen zum "saufen"! Igitt, was für ein widerliches Wort!! Müsste auch zensiert werden. 

Es gibt auch Orte, wo man sich die Kunst der Rhetorik aneignen kann. Dort kann man selbst als Minderbegabter noch einige Fortschritte machen.

T15
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Islamischer Staat führt Gold und Silber als Zahlungsmittel ein

Was haltet ihr von dem??? 

Egal ob das jetzt eine "Falschmeldung" ist oder nicht, wenn das jetzt so gemacht wird.

 

Die Extremisten-Miliz IS hat in Syrien den Gold-Dinar als Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs steht auch schon fest. Ein Gold-Dinar kostet aktuell 139 Dollar. Der IS wolle die Muslime von dem „satanischen Weltwirtschaftssystem“ befreien. Banknoten sollen nicht mehr zum Einsatz kommen.

 

 

http://www.theguardian.com/world/2014/nov/14/isis-gold-silver-copper-isl...

 

 

 

 

 

MarcusFabian
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Medusa hat am 22.06.2015 - 20:36 folgendes geschrieben:

@MarcusFabian

 

Ist es möglich, dass China etwa 30'000 Tonnen Gold hortet?

Das wäre das Ende des Dollars ? Richtig? Das wäre fast die Hälfte des Gesamten Goldvolumens?

 

Was meinst Du mit China?

Der Staat bzw. die Zentralbank? Da dürften die Schätzungen von 5000-8000t realistisch sein. China hat seit 2001 etwa 3500t Gold produziert und nichts davon verkauft. Des weiteren sind seit dem Goldpreisverfall ab 2013 etwa weitere 1300-1500t nach China verkauft worden.

In wie weit dieses Gold beim Staat gelandet ist oder an private Chinesen verkauft wurden, ist nicht allerdings nicht bekannt.

Die gesamten Goldvorräte über der Erde liegen bei 170'000t. Dass die Chinesen davon einen guten Sechstel halten, scheint plausibel.

 

 

weico
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T15 hat am 26.06.2015 - 21:57 folgendes geschrieben:

Was haltet ihr von dem??? 

Egal ob das jetzt eine "Falschmeldung" ist oder nicht, wenn das jetzt so gemacht wird.

..wenn sie es geschickt machen ,dann kann es ein Erfolg sein.

 

Als Vorbild sollte ihnen der venezianische Dukat  (Zecchine) dienen..

https://de.wikipedia.org/wiki/Dukat_%28M%C3%BCnze%29

 

 

Einfachste und logische  Regel, damit einer reinen Edelmetallwährung (jahrhundertelanger) Erfolg beschieden ist..:

KEINE WERTANGABE auf der Münze....UNVERÄNDERLICHES GEWICHT....UNVERÄNDERLICHER FEINGEHALT.

 

Der Nennwert einer Münze ergibt sich dann von Alleine.. Good

https://de.wikipedia.org/wiki/Dukatengold

 

 

weico

 

 

 

 

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