Griechenland ........und sie werden zahlen....

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weico
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Medusa hat am 28.06.2015 - 07:53 folgendes geschrieben:

Für Griechenland gibt nur einen Weg. KONKURS!

Rechtlich kann ein Staat nicht KONKURS gehen. 

Es gibt für zwischenstaatliche Schulden schlicht kein internationales Insolvenz- bzw. Konkursrecht.Der Gläubiger kann ,durch Verhandlungen mit dem Schuldner , nur "umschulden"....oder schlicht abschreiben..!

weico

weico
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Kommen heute Nacht die Kapitalkontrollen?

 

Das angekündigte griechische Referendum könnte zur Eskalation führen. Quellen sprechen nun von Kapitalkontrollen

 

"Gegenüber der BBC-4-Radiosendung «This World This Weekend» hat Finanzminister Giannis Varoufakis angekündigt, man werde heute Nacht erwägen, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen. Gleichzeitig könnten die Banken am Montag geschlossen werden."

 

http://bazonline.ch/ausland/europa/Kommen-heute-Nacht-die-Kapitalkontrol...

 

 

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marabu
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Schuldenschnitt

weico hat am 28.06.2015 - 09:02 folgendes geschrieben:

Medusa hat am 28.06.2015 - 07:53 folgendes geschrieben:

Für Griechenland gibt nur einen Weg. KONKURS!

Rechtlich kann ein Staat nicht KONKURS gehen. 

Es gibt für zwischenstaatliche Schulden schlicht kein internationales Insolvenz- bzw. Konkursrecht.Der Gläubiger kann ,durch Verhandlungen mit dem Schuldner , nur "umschulden"....oder schlicht abschreiben..!

weico

Früher oder später wird der Schuldenschnitt auf den Tisch kommen. Was sicher ist: Die Allerreichsten werden weniger stark zur Kasse gebeten als die vielgeschundene Mittelschicht und die Habenichtse in Europa. Denn für sie gibt es viele Schlupflöcher.

Und man komme mir jetzt nicht mit "auch deren Aktiendepots werden im Wert fallen". Sicher! Aber die haben so vielschichtige Möglichkeiten, einen Cut besser zu überstehen. Man denke auch daran: Nach einem Cut ist eine Inflation weniger wahrscheinlich.

weico
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Griechen bekommen noch 60 Euro pro Tag

 

Athen führt Kapitalverkehrskontrollen ein. Die Börse wird heute nicht öffen, die Banken bleiben eine Woche zu. In Asien kommt der Euro unter Druck.

 

Die dramatischen Entwicklungen im Schuldenstreit mit Griechenland haben die Börsen in Asien abrutschen lassen. Der japanische Nikkei-Index sank um zwei Prozent auf 20'283,98 Punkte, während der Shanghai Composite Index um 0,4 Prozent auf 4178,56 Punkte nachgab. Der südkoreanische Kospi fiel um 1,6 Prozent auf 2057,52 Punkte, der Hongkonger Hang-Seng-Index ging um 1,7 Prozent auf 29192,67 Punkte zurück. Auch die Kurse in Singapur, Taiwan, Australien und Neuseeland fielen.

Der Wert des Euro ist im asiatischen Handel unter die Marke von 1,10 Dollar gefallen. Auch gegenüber dem Franken büsste die Währung zum Wochenauftakt im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag über einen Rappen ein.

In Tokio wurde die Gemeinschaftswährung am Montag zeitweise mit 1,0955 Dollar gehandelt. Ein Euro war 1,0336 Franken wert – am Freitag hatte der Kurs in New York noch bei 1,042 Franken respektive 1,1160 Dollar gelegen.

Analysten gehen davon aus, dass die Entwicklungen in Griechenland gewichtige Auswirkungen auf die Märkte haben und die Volatilität erhöhen wird. Vermehrt Zulauf haben dürften als Folge «sichere Geldhäfen» ausserhalb der Eurozone. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und unter Umständen sogar die US-Notenbank könnten unter Druck kommen. Citi FX-Stratege Josh O'Byrne sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, er schätze die Wahrscheinlichkeit als hoch ein, dass die SNB interveniere und Franken für Euros verkaufe.

 

http://bazonline.ch/ausland/europa/Griechen-bekommen-noch-60-Euro-pro-Ta...

 

 

weico

onenightinbangkok
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Zyndicate
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Ausländer können in Hellas Geld abheben
 

Ausländer sollen in Griechenland weiterhin unbegrenzt Geld abheben können.

Die von der Regierung in Athen geplanten Kapitalverkehrskontrollen gelten nicht für Besucher des Landes, wie griechische Medien in der Nacht auf Montag berichteten. Mit ausländischen Bankkarten gebe es keine Beschränkungen. Ansonsten gelte eine Obergrenze bei Abhebungen von 60 Euro. Zuvor war von einem Limit von 100 Euro die Rede. Die Regierung hatte zuvor bereits die Schliessung von Banken zu Wochenbeginn angekündigt.

Mit den Massnahmen soll ein möglicher Ansturm auf die Geldinstitute unterbunden werden, die seit Monaten auf Nothilfen angewiesen sind. Auch eine Kapitalflucht ins Ausland soll so gestoppt werden. Verunsicherte Verbraucher und Unternehmen hatten zuletzt wegen der Krise rund um die Finanzen des Landes grosse Mengen Bargeld von ihren Konten abgehoben.

(AWP)

 

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Zyndicate
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Das sagen Ökonomen zur Lage in Griechenland
 

Der freie Kapitalverkehr wird beschränkt, Banken und Börsen bleiben geschlossen: In Griechenland spitzt sich die Lage weiter zu. So schätzen Ökonomen die Lage ein.

Nach dem Scheitern der Schuldengespräche wächst die Sorge vor einem unmittelbar bevorstehenden Ansturm auf griechische Banken und Kurseinbrüchen an den Finanzmärkten. Die Regierung in Athen rief die Bürger am Sonntagabend zur Ruhe auf und erklärte, die Bankguthaben der Griechen seien sicher. Zugleich wird aber der freie Kapitalverkehr beschränkt, die Banken bleiben am Montag geschlossen. Experten fürchten, dass ansonsten viele Griechen und Firmen aus Angst vor einem Euro-Austritt und einer Rückkehr zur Drachme ihre Konten leer räumen. Ökonomen schätzen die Lage so ein:

Jörg Krämer, Commerzbank-Chefökonom:

"Letztendlich entscheidet das Referendum am Sonntag darüber, ob Griechenland in der Währungsunion bleibt. Wenn sich die Griechen dafür aussprechen, kann die Staatengemeinschaft ein solch demokratisches Votum nicht übergehen. Dann werden die Verhandlungen wieder aufgenommen. Bei einem negativen Votum kommt es dagegen zum Grexit. Man wird erst nach einer turbulenten Woche an den Meinungsumfragen erahnen können, wie die Griechen abstimmen werden. Bis dahin tobt ein Nervenkrieg.

Die Kapitalverkehrskontrollen reichen zunächst erst einmal aus, um das Schlimmste zu verhindern. Es gibt noch Reserven. Aber die Kontrollen behindern die Wirtschaft, ebenso die von der Syriza geschaffene Unsicherheit. Das ist wirtschaftlich ein verlorenes Jahr für Griechenland. Für Deutschland spielt das keine Rolle. Nicht einmal ein Prozent der deutschen Exporte gehen dorthin."

Mark Haefele, Global CIO UBS:

"Die griechische Tragödie wurde am Wochenende um einen Akt erweitert. Wir gehen weiterhin davon aus, dass Griechenland in der Währungsunion verbleiben wird. Aber das Fehlen einer Lösung wird die Märkte volatil machen.

Basierend auf der aktuellen Situation glauben wir, dass sich Investments in Aktien aus der Euro-Zone lohnen - auch während der dieser volatilen Zeit."

Nicolaus Heinen, Deutsche Bank:

"Mit einer solchen Wendung haben nur wenige gerechnet. Kapitalverkehrskontrollen, vor allem aber die hohe Unsicherheit der kommenden Wochen und Monate dürften die letzte Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung in Griechenland zunichtemachen. Ein Staatsbankrott Griechenlands bedeutet nicht automatisch Grexit. Im besten Fall könnten die Entwicklungen dieser Tage nun dazu führen, dass Europa einen Insolvenzmechanismus für Staaten entwickelt - ganz so, wie die erste Griechenlandkrise vor fünf Jahren zu einem Rettungsmechanismus für Staaten führte.

Spannend bleibt, ob und wie andere populistische Kräfte in Europa von den Entwicklungen profitieren. Die Polarisierung zwischen etabliertem Lager und Populisten dürfte in den kommenden Monaten weiter steigen."

Johannes Mayr, BayernLB

"Das ist eine dramatische Zuspitzung - aber weder der Grexit noch die Staatspleite sind zwingend. Es hängt sehr davon ab, wie das Referendum ausgeht. Wenn es zu einer Ablehnung kommt, wäre Griechenland auf schiefer Ebene unterwegs in Richtung Euro-Abschied. Wir rechnen aber mit einer knappen Zustimmung und einem zügigen neuen Hilfsprogramm.

Die EZB hat die Kapitalverkehrskontrollen praktisch erzwungen, indem sie die Notfallkredite an griechische Banken nicht weiter erhöht hat. Wenn die EZB sie wieder aufstockt nach einem positiven Votum der Griechen, dann wären sie in diesem Umfang nicht mehr notwendig. Die Folgen für die Wirtschaft sind sehr negativ. Durch die Kapitalverkehrskontrollen werden die Geschäfte von Unternehmen und deren Abwicklung über die Banken behindert. Das dürfte die Konjunktur weiter beschädigen.

Die direkten Folgen für die Wirtschaft in der Euro-Zone und Deutschland dürften begrenzt sein - Griechenland ist zu klein, die Handelsverflechtungen zu gering. Man muss aber abwarten, wie stark die Marktturbulenzen sein werden. Denn die könnten auf die Realwirtschaft durchschlagen."

(cash/Reuters)

 

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Zyndicate
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'Grexit'-Wortschöpfer rechnet mit Verbleib Griechenlands in Eurozone

29.06.2015 11:35

FRANKFURT (awp international) - Ausgerechnet der Schöpfer des Schlagworts "Grexit" gibt Entwarnung in Sachen Griechenland. In diesem Jahr sei nicht mit einem Ausstieg Athens aus der Währungszone zu rechnen, schrieben der Volkswirt Ebrahim Rahbari und seine Kollegen von der US-Grossbank Citigroup in einer Studie am Montag. Auch die Gefahr eines "Grexit" für die kommenden Jahre sinke.

Bei der angekündigten Volksabstimmung rechnen die Citigroup-Experten mit einer "komfortablen Mehrheit" für die geforderten Reformen und damit einen Verbleib im Euro. Im Anschluss an das Referendum gehen Rahbari und seine Kollegen von einer Verlängerung des am 30. Juni auslaufenden Hilfsprogramms oder einer Zwischenlösung aus, die den Verhandlungen Zeit bis Ende des Jahres gebe. Eine Wiederholung des zähen Verhandlungsmarathons seit Jahresbeginn sei aber jederzeit möglich, schränkten sie ein.

Rahbari hatte das Wort "Grexit" beim Hochkochen der Griechenland-Krise 2011/12 geprägt. Es tauchte in einer Studie auf, deren Co-Autor der Chefvolkswirt der Citigroup war, Willem Buiter. "Grexit" setzt sich aus den englischen Begriffen "Greece" (Griechenland) und "Exit" (Ausstieg) zusammen. Es wird als Schlagwort für ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Währungsraum benutzt.

Nur im Falle eines "Nein" oder eines "wenig überzeugenden Ja" der Griechen zum Euro werde ein "Grexit" sehr wahrscheinlich, erklärten die Citi-Experten. Der Vollzug dürfte zudem lange Zeit in Anspruch nehmen.

Verhindern könnte ein Ausscheiden aus dem Euro bei einem negativen Ausgang des Referendums wohl nur ein Machtwechsel in Athen oder ein massiver Sinneswandel der Geldgeber des überschuldeten Landes. Der aktuellen Regierung würde es jedenfalls nicht nur am Willen, sondern auch am Rückhalt für eine Umsetzung ihrer aktuellen Forderungen fehlen, erklärten Rahbari und seine Kollegen./ag/das

(AWP)

 

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Elias
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Athener können jetzt gratis Bus fahren

Weil das Benzin allmählich ausgeht, dürfen die Athener den ÖV diese Woche gratis nutzen. Aus der Politik wird der Druck auf eine Einigung im Schuldenstreit grösser.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Athener-koennen-jetzt-gratis-Bus-...

 

 

Alle gegen einen bei Günther Jauch

Europas Kluft verläuft durchs Gasometer

http://www.n-tv.de/politik/Europas-Kluft-verlaeuft-durchs-Gasometer-arti...

Der Tsipras-Vertraute Theodoros Paraskevopoulos sagt am Ende der Sendung: das Benzin wird nicht knapp.

 

 

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Elias
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Gute Rede von Tsipras..!     Good

dir kann man mit jedem Mist an einem sonnigen Wochenende eine Freude machen.

 

Griechenlands Politik hat sich verrannt Tsipras steckt in der SackgasseGriechenlands Regierungschef Tsipras versucht, sich  Yahoomit einem Referendum aus der Verantwortung zu stehlen. Das Volk stellt sich auf unruhige Zeiten ein.http://www.nzz.ch/international/europa/linkspopulist-tsipras-steckt-in-d...   Das sind die Meinungen zu der "guten Ausrede von Tsirpas" 

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Goldbuggy
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Ja heureka, zum Glück stützt unsere liebe Nationalbank den Ojro, so verschwindet die Kaufkraft bis ich in Rente bin ganz und vollumfänglich, hatte schon Angst dass ich dann damit leben kann. Vivat Greece, vivat Hartz 4, was gibt es Schöneres als euch zu finanzieren, es lebe der Altruismus, es lebe der Sozialstaat, hoch leben die Parasiten! 

So, habe eine Sitzung, muss ja gucken wie ich die Steuern irgendwie bezahlt bekomme, Hosanna! 

 

sime
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Juncker enttäuscht von Regierung in Athen
weico
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Lassen Sie uns über den Euro reden. Wie denken Sie über unsere Währung?

Müller: Der Euro war zu jenem Zeitpunkt ein großer Fehler.

Otte: Da sind wir uns einig. Die Euro-Zone hat brutale Probleme. Sie war eine Fehlkonstruktion.

Warum genau?

Müller: Eine Währung muss zur Leistungsfähigkeit eines Landes passen. Wir haben die Währungsunion angefangen mit Staaten, die völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitgebracht haben. Das passt einfach nicht mehr zusammen. Jeder weiß doch: Wenn die Griechen zur Drachme zurückkehren würden, würde die massiv abwerten. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass der Euro viel zu stark ist für das Land.

Otte: Griechenland muss raus. Mir wäre es recht, wenn sich auch Portugal oder Spanien herauslösen würden aus der Euro-Zone.

Herr Müller, sehen Sie das auch so?

Müller: Diese Länder brauchen eine eigene Währung, die sie abwerten können, um wieder wettbewerbsfähig sein können.

 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/dirk-mueller...

 

N.B: ...ich hätte,im Gegensatz zu Otte,noch mehr Länder aufgezählt ... die man herauslösen sollte,bevor es wieder zu "Finanzhilfen" kommt.....!

Mal schauen welcher Kandidat als nächste das Opfer dieser EURO-Fehlkonstruktion wird...und ins Trudeln kommt.  ROFLClapping

 

 

weico

Elias
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Das können die Griechen mit ihren 60 Euro kaufen

Bis Ende Woche können die Griechen nur noch maximal 60 Euro pro Tag von ihren Konten abheben. Wie weit kommen die Bürger damit?

http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-koennen-die-Griechen-mit-ihre...

 

Viel werden sie damit nicht zahlen

 

Und am nächsten Wochenende entscheidet der Souverän. Und dann schauen wir mal, was der Linke und Nette Tsipras dann macht. Egal wie es ausgeht, er hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Eingebrockt haben das die Rechten über Jahrzehnte. Mitgemacht an diesem Fakelaki haben alle.

 

 

 

 

 

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Crocc
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Hilfe für Griechenland

Der Grexit ist unnötig und gefährlich. Helfen können wir mit einer Parallelwährung wie das WIR-Geld in der Schweiz seit 1929.
Die EU sollte eine Ausgabebank bestimmen, die dieses Geld direkt in die griechische Wirtschaft bringt. Es ist ein geschlossener Geldumlauf der nicht in Euro umgetauscht wird. Der Staat profitiert aber bald von Steuern und weniger Arbeitslosen und kann sich so bald sanieren. Ich weiss, das widerspricht einer freien Marktwirtschaft, aber die griechische Wirtschaft braucht jetzt einen Schutz vor unnötigen Importen, Geldflucht und hohen Zinsen. Nach Erholung kann man dieses Geld wieder in Euro umtauschen und Schulden zurückzahlen. Eigentlich simpel und es funktioniert auch in der Schweiz bis heute.

weico
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Crocc hat am 29.06.2015 - 18:31 folgendes geschrieben:

Der Grexit ist unnötig und gefährlich.

 

..lassen wir doch einfach den griechischen Souverän,über sein eigenes Schicksal und seine Weg, entscheiden.

Er hat die EU/EURO-Scheisse ja SELBER GEWÄHLT ..nun soll/kann/darf  er auch SELBER entscheiden, wie bzw.ob es weitergehen soll.

 

N.B...in der Schweiz ist nur eine Minderheit der Politiker bereit..der EU beizutreten. Bei der Bevölkerung würde es wohl ein Wahl-Rekordresultat geben,wenn man ihr vorschlagen würde,über einen EU beitritt abzustimmen...

http://www.politnetz.ch/umfragen/15

 

 

weico

weico
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 Die griechischen Bürger versammeln sich mal wieder... 

http://www.webcamgalore.de/webcam/Griechenland/Athen/928.html

 

 

weico

Maisgold
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The Show must go on

Erst mal GREXIT und dann hoffentlich bald auch andere EU-Mitgliedstaaten.

Somit sollte das ganze Grossmacht-EU-Konstrukt bald Geschichte sein und das Dasein auf dem europäischen Kontinent ist wieder ein Erleben und nicht mehr Überleben.

 

Drinks

 

CHEERS

Domtom01
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der griechische Souverän

..lassen wir doch einfach den griechischen Souverän,über sein eigenes Schicksal und seine Weg, entscheiden.

Der griechische Souverän heisst "Euro", denn dafür werden die Griechen abstimmen. Am Schluss gewinnt das Geld immer.

Und all denen, die sagen, der Euro ist tot, kann ich nur entgegnen:" Der Euro ist tot, es lebe der Euro!", denn das Geld regiert die Welt, so wie einst die Könige!

Ich hätte die Griechen auch am liebsten nicht im Euro, aber so ist es nun mal. Und wie gross und mächtig der Euro ist, merkt unsere Nationalbank täglich, sie muss kaufen, kaufen, kaufen und bewirkt so gut wie nichts, ausser dass die Bilanz aufgeblasen wird, bis unsere Währung abschmiert. Aber auch dann wird die Nationalbank ein gutes Geschäft machen, nämlich wenn der Franken gegenüber dem Euro wieder abwertet. Die Zeit wird kommen.

Zyndicate
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Drohende Pleite für griechische Banken
 

Die Rating-Agentur Fitch wertet die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland als «begrenzten Zahlungsausfall» der Grossbanken. Die Banken wären ohne Kapitalverkehrskontrollen pleitegegangen.

Die Einstufung der lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten der National Bank of Greece, der Piraeus Bank, der Eurobank und der Alpha Bank sei auf jeweils "RD" (restricted default) - die zweitschlechteste Note bei Fitch - von zuvor "CCC" beziehungsweise "C" gesenkt worden, teilten die Bonitätswächter am Montag mit. Die Banken wären ohne die Kapitalverkehrskontrollen pleitegegangen, begründete die Agentur ihre Einschätzung.

Die Regierung in Athen hatte nach dem Scheitern der Verhandlungen im Schuldenstreit den Kapitalverkehr stark eingeschränkt. Auf diese Weise soll ein Ansturm auf die Banken und ein Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert werden, denn seit Monaten ziehen Unternehmen und Privatleute aus Sorge um den Verbleib des Landes in der Euro-Zone Milliarden von ihren Konten ab. Die EU-Kommission billigte am Montag die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen. Sie forderte allerdings, einen freien Geldfluss so schnell wie möglich wieder herzustellen.

(Reuters)

 

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Zyndicate
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Varoufakis droht der EU mit einer Klage
 

Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat im Falle eines Ausschlusses aus dem Euro mit einem juristischen Vorgehen seines Landes gegen EU-Institutionen gedroht.

"Die EU-Verträge haben keine Regelung für einen Ausstieg aus dem Euro, und wir weigern uns, diesen zu akzeptieren", sagte Varoufakis der britischen Zeitung "Daily Telegraph" (Dienstag). Griechenlands Mitgliedschaft sei nicht verhandelbar.

Die Regierung in Athen lasse sich derzeit beraten und ziehe nötigenfalls eine gerichtliche Verfügung des Europäischen Gerichtshofs gegen EU-Institutionen in Erwägung. Die Regierung werde von all ihren Rechten Gebrauch machen, betonte Varoufakis.

(AWP)

 

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Elias
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Text des Referendums Worüber sollen die Griechen abstimmen?

Das Referendum in Griechenland wirft viele Fragen auf, etwa was eine Befragung zu einem Angebot wert ist, das gar nicht mehr besteht, oder wie sich die Abstimmung so schnell organisieren lässt. Eins ist indes klar: Der Wortlaut der Frage, die die Griechen beantworten sollen.

Die Frage des geplanten Referendums in Griechenland ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters einfach gehalten: "Soll der Vorschlag der drei Institutionen vom 25. Juni, der aus zwei Teilen besteht, akzeptiert werden?" Interessant dabei ist, dass die Antwortmöglichkeit "Nein" über dem "Ja" angeordnet ist. Am 5. Juli, also dem kommenden Sonntag, sollen die Griechen darüber abstimmen.

Das Grundproblem dabei ist, dass dieser Verhandlungsstand nach dem Abbruch der Verhandlungen hinfällig ist.

Die Befragung hätte aus Sicht der drei Institutionen (EZB, IWF und EU-Kommission) keine Verbindlichkeit, denn die Griechen sollen über ein Programm abstimmen, das gar nicht mehr zur Debatte steht.

Dennoch hat die EU-Kommission ihren letzten Vorschlag für ein Reformprogramm veröffentlicht. Darin forderte sie unter anderem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für die meisten Produkte und Dienstleistungen auf 23 Prozent und eine Rentenreform. Darin waren auch weitere Zugeständnisse an die griechische Seite enthalten - so etwa der Vorschlag, den Mehrwertsteuersatz für Hotels bei 13 statt 23 Prozent festzusetzen.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/referendum-abstimmung-griechenland-1...

 

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Stiglitz: So würde ich beim Griechen-Referendum votieren

Beide Wahlalternativen der Griechen beim Referendum über das Sparprogramm sind mit enormen Risiken behaftet. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz weiss dennoch, wie er am 5. Juli abstimmen würde.

..

..

Ich weiss, wie ich abstimmen würde

Vielleicht könnte ein ausgelaugtes Griechenland – das all seine Vermögenswerte verramscht hat und dessen intelligente junge Leute ausgewandert sind – irgendwann seine Schulden erlassen bekommen; vielleicht würde Griechenland, nachdem es zu einem Land mittleren Einkommens geschrumpft ist, irgendwann Unterstützung von der Weltbank erhalten. All das könnte eventuell im kommenden Jahrzehnt passieren, oder vielleicht in dem Jahrzehnt danach.

Dagegen liesse ein «Nein» zumindest die Möglichkeit offen, dass Griechenland mit seiner starken demokratischen Tradition sein Schicksal in eigene Hände nehmen könnte. Die Griechen könnten damit die Chance erwirken, eine Zukunft zu gestalten, die vielleicht nicht so wohlhabend wäre wie in der Vergangenheit, aber deutlich hoffnungsvoller als die unzumutbare Folter der Gegenwart.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/stiglitz-so-wuerde-ich-be...

 

 

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Hellas-Krise: Keine Einigung in letzter Sekunde
 

Trotz hektischer Vermittlungsbemühungen in letzter Minute bleibt Griechenland auf Konfrontationskurs zu seinen Geldgebern.

Die Regierung in Athen ging am Dienstag nicht auf ein Angebot von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein, im Reformstreit beizudrehen und die Auflagen der Euro-Zone und des IWF für neue Milliardenhilfen doch noch zu akzeptieren. Stattdessen knüpfte Ministerpräsident Alexis Tsipras seine Zukunft an ein "Nein" bei der Volksabstimmung am Sonntag. Damit war absehbar, dass das Hilfsprogramm am Dienstag um 24.00 Uhr enden und das vom Kapitalmarkt abgeschnittene Land seine letzten Geldquellen verlieren würde - nun steht die Pleite vor der Tür.

Auch eine Rückzahlung von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) hielt die Regierung in Athen zurück. Das Geld werde nicht überwiesen, sagte Finanzminister Yanis Varoufakis. Mit dem Ende des 2012 vereinbarten Hilfspakets von 240 Milliarden Euro verfällt der Anspruch der Griechen auf weitere Milliardenzahlungen, um eine Staatspleite zu vermeiden.

EU-Kommission: Keine Bewegung

Juncker vermochte mit einem Last-Minute-Angebot das Ruder nicht mehr herumzureißen. Er hatte vorgeschlagen, dass Tsipras die Vorschläge der Geldgeber schriftlich annehmen und sich bei dem Referendum am Sonntag für ein "Ja"-Votum einsetzen sollte. Die Euro-Finanzminister hätten dann noch am Dienstag eine Überweisung nach Athen billigen können. Zudem stellte er Gespräche über Schuldenerleichterungen in Aussicht.

In der Regierung in Athen hieß es, Tsipras habe am Dienstag mit Juncker und EZB-Präsident Mario Draghi telefoniert. Der Chef-Sprecher Junckers, Margaritis Schinas, sagte am Mittag, eine Einigung setze voraus, dass sich die Regierung in Athen bewege. Diese Bewegung habe es bisher aber nicht gegeben. Nach Worten eines deutschen Regierungsvertreters ist die Chance für Griechenland, aus dem aktuellen Hilfsprogramm noch Hilfen zu erhalten, vertan: "Für eine Verlängerung des Programms ist es jetzt zu spät."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, sie kenne keine belastbaren Hinweise auf eine Last-Minute-Einigung. Auch nach dem Ende des Hilfsprogramms sei aber offen für Gespräche.

Zuvor hatte ein griechischer Regierungsvertreter zu Reuters gesagt, der Juncker-Vorstoß sei mit Interesse zur Kenntnis genommen worden. Tsipras werde beim Referendum am Sonntag aber mit "Nein" stimmen. Die Regierung argumentiert, Auflagen wie Rentenkürzungen seien unsozial und würden die Wirtschaftslage verschärfen. Die Gläubiger fordern dagegen Strukturmaßnahmen, um Griechenland langfristig wieder wettbewerbsfähiger zu machen.

Von der Volksbefragung erhofft sich Tsipras Rückendeckung für neue Verhandlungen. Sein Chefunterhändler sagte, das Referendum sei Teil des Verhandlungsprozesses, nicht dessen Ersatz. Tsipras sagte am Montagabend in einem TV-Interview, die Regierung würde zwar auch ein "Ja" respektieren: "Wir werden aber nicht diejenigen sein, die sie (die Reformen) ausführen." Für den Fall deutete er seinen Rücktritt an: "Wenn das Volk einen gedemütigten Ministerpräsidenten will, gibt es da draußen einige. Aber ich werde es nicht sein." Umfragen zum Ausgang des Referendums waren bis Dienstag nicht bekannt.

Rentner sollen Geld erhalten

Aus Sorge vor einem Ansturm auf die griechischen Banken hatte die Regierung am Montag die Schalter schließen lassen und Auszahlungsbeschränkungen erlassen. An Geldautomaten können nur noch 60 Euro pro Tag abgehoben werden. Den darunter besonders stark leidenden Rentnern und Pensionären will die Regierung ab Mittwoch mit der Öffnung von 1000 Filialen Erleichterung verschaffen. Ein Großteil der Renten wird bar ausgezahlt, wer keine EC-Karte hat, kommt derzeit nicht an Geld. Rentner und Pensionäre gehören zu den wichtigsten Wählern der Syriza-Partei.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling erwartet wegen des Streits keine neue Finanzkrise. Selbst wenn die Griechen am Sonntag gegen die Reform-Vorschläge stimmen sollten, erwarte er keine Ansteckungseffekte: "Der Euro ist stabil, der Euro ist stark." Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy warnte vor den Folgen eines möglichen Euro-Austritts: "Das wäre die negative Botschaft, das eine Euro-Mitgliedschaft umkehrbar ist." Wenn Griechenland den Euro verlasse, könnten andere folgen.

(Reuters)

 

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US-Ökonom befürwortet Grexit

 

Krugman verteidigt Tspiras - "Die Geldgeber haben eine monströse Torheit begangen"

 

Ministerpräsident Alexis Tsipras sieht sich seit der überraschenden Ankündigung, am kommenden Sonntag ein Referendum über die Sparmaßnahmen abzuhalten, vielerorts mit dem Vorwurf konfrontiert, er handle unverantwortlich. Krugman sieht das anders. Seiner Meinung nach tue Tsipras mit dem Referendum genau das Richtige. Einerseits, so der Wirtschaftsnobelpreisträger, würde ein positiver Wahlausgang die demokratische Legitimation der Regierung erhöhen. Andererseits sei die griechische Bevölkerung durch das Referendum dazu aufgerufen, Prioritäten zu setzen: Entweder akzeptiert sie härtere Sparmaßnahmen oder sie ist bereit, den Euro zu verlassen. So oder so werde die Entscheidung Tsipras ein Mandat erteilen das zu tun, was er tun muss, „sollte es die Troika zu weit treiben.“

Genau das habe sie allerdings schon längt getan, findet Krugman. „Es war eine monströse Torheit der Geldgeber und der Institutionen, es überhaupt so weit getrieben zu haben.“ Er könne es Tsipras nicht verübeln, dass er sich nun den Wählern zuwende anstatt sich von ihnen abzuwenden.

Ein Grexit wäre wohl die bessere Option

Krugman selbst würde beim Referendum definitiv mit Nein stimmen. In einem weiteren Blogeintrag nennt er zwei Gründe für diese Entscheidung. Zwar mache ihm die Aussicht auf einen Grexit genauso Angst wie vielen anderen. Allerdings deute die Kosten/Nutzen-Analyse darauf hin, dass ein Austritt aus der Euro-Zone inzwischen vorteilhafter wäre als jemals zuvor. Und: „Vielleicht, nur vielleicht, inspiriert die Bereitschaft zum Austritt zu einem Umdenken, wahrscheinlich aber nicht“, schreibt Krugman. Unabhängig davon könnte eine Abwertung wohl kaum ein größeres Chaos anrichten als ohnehin schon vorherrsche. Umgekehrt könnte eine Abwertung aber den Weg zu einer Erholung bereiten.

Als zweiten Grund, warum er Nein stimmen würde, nennt der US-Ökonom die Implikationen, die von einem Ja-Ergebnis ausgingen. Die Troika habe Tsipras ein Angebot unterbreitet, das er unmöglich annehmen könne und das wahrscheinlich mit Absicht. Krugmans Schlussfolgerung: „Das Ultimatum war faktisch ein Schachzug, die griechische Regierung zu stürzen. Selbst wenn man Syriza nicht mag sollte das jeden beunruhigen, der an die europäischen Ideale glaubt.“

 

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7760973-us-oekonom-befuerworte...

 

 

weico

 

Domtom01
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Experten-Meinungen

Seit wann hören Politiker auf die Meinung von Experten, ausser wenn sie dazu raten, was die Politiker eh schon wollten?

Es wird nicht passieren, was (politisch) nicht sein darf. Punkt Schluss.

Deshalb werden sie einen faulen Kompromiss aus dem Hut zaubern, der wieder einmal allen Zeit lässt. Oder etwa doch nicht?

Ich habe mal eine kleinen Wette auf den Dax (long) abgeschlossen. Klappt's geht's nach Frankreich, klappt's nicht, dann halt zu den Discount-Ferien in ...Griechenland! Man darf noch lachen, gibt noch keinen Steuer darauf.

Säntisgipfel
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Tsipras ist ein Held in der EU-Polit-Wüste

¡¡ Die Abstrafung für einen Politiker aus dem  Land, welches als  "Wiege der Demokratie"  ( Demokratie ist Lehnwort /neue Wortbildung aus dem Griechischen, Herrschaft des Volkes bedeutend) gilt, weil er ein demokratisches Vorgehen gewählt hat, ist ominös !!

 

Was, bitte, ist in und an der EU noch "demokratisch", ausser den  fett und steuerfrei bezahlten Politmuppets (EU-Paramentarier) in Strassburg?

 

PS: ausser Schuldenschnitt total gibt es nicht, was GR wirklich helfen könnte.  Und dann dazu eine Säkularisierung des des grössten Teils des gigantischen Besitzes der orthodoxen Kirche, analog den Lateranverträgen in Italien!  GR ist doch kein mittelalterlicher Gottesstaat mehr oder täusche ich mich.... Meine Meinung.

 

Gruss vom Säntis

"Geld ist ein Gefühl, nämlich, dass der Andere bezahlt" (P.C.Martin)

Zyndicate
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Hellas-Reformgegner bald in Unterzahl?
 

Wenige Tage vor dem in Griechenland geplanten Referendum über Sparauflagen der Gläubiger schwindet offenbar die Mehrheit der Reformgegner.

Zwar gaben in einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts ProRata 54 Prozent der Befragten an, am Sonntag gegen die Vorschläge der Geldgeber stimmen zu wollen. Wird die Umfrage aufgeschlüsselt, ergibt sich aber ein differenziertes Bild: Unter Umfrageteilnehmern, die vor der Entscheidung zur vorübergehenden Schliessung der griechischen Banken befragt wurden, liegt der Anteil der Nein-Stimmen bei 57 Prozent, 30 Prozent wollten demnach die Reformen befürworten. Nach den Banken-Schliessungen und der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen sprachen sich lediglich noch 46 Prozent gegen die Sparpläne aus, 37 waren indes dafür.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hatte seinen Kollegen in der Euro-Gruppe laut Vertretern der Währungsgemeinschaft zuletzt angeboten, dass seine Regierung entgegen ursprünglicher Pläne für eine Zustimmung zu den Reformforderungen werben oder das Referendum ganz absagen könnte. Voraussetzung sei eine Einigung auf die Freigabe neuer Kredite.

Rate nicht bezahlt

Griechenland taumelt derweil in die Pleite. Der hoch verschuldete Staat ist bis zur Frist am Dienstagabend der 1,6 Milliarden Euro schweren Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Internationalen Währungsfonds nicht nachkommen. Griechenland ist damit der erste Industriestaat, der beim IWF Rückstände hat. Bisher blieben dort unter anderen Zimbabwe, Sudan und Kuba Zahlungen schuldig.

Athen könne nun nur weitere IWF-Mittel bekommen, sobald die Rückstände ausgeräumt seien, erklärte der Sprecher des Fonds, Gerry Rice. Der IWF bestätigte zudem, dass Griechenland noch in letzter Minute gebeten habe, die Zahlung erst später leisten zu müssen. Darüber werde der Fonds um IWF-Chefin Christine Lagarde zu gegebener Zeit beraten.

Um Mitternacht lief zudem das Hilfsprogramm der griechischen Euro-Partner aus. Weil sich die linksgerichtete Regierung in Athen nicht rechtzeitig mit den internationalen Geldgebern auf die Reform- und Sparauflagen für weitere Hilfen einigen konnte, dürfte der klamme Staat nun immer mehr Probleme bekommen. Der Kapitalverkehr ist bereits stark eingeschränkt. Zudem fehlen nun die eigentlich schon zugesicherten Milliarden bei der Bezahlung von Löhnen und Zinsen. Neue Vorschläge aus Athen zur Lösung des Konflikts in letzter Minute kamen zu spät in Brüssel an, auch wenn die Verhandlungen in den nächsten Tagen weitergehen sollen.

Wirtschaft um ein Viertel geschrumpft

Die griechische Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren um ein Viertel geschrumpft, die Arbeitslosigkeit die höchste in der Euro-Zone. Regierungschef Alexis Tsipras macht dafür vor allem die Sparauflagen verantwortlich. Er dringt auf einen Schuldenschnitt und frische Gelder aus der EU, lehnt die geforderten Reformen etwa im Renten- und Steuersystem aber ab.

Die Rating-Agentur Fitch stufte die Note für die langfristige Bonität Griechenlands um eine Stufe auf "CC" herab. Wegen der zunächst gescheiterten Verhandlungen im Schuldendrama steige das Risiko, dass Hellas auch in den nächsten Monaten seinen Verpflichtungen nicht nachkommen könne.

Im Zentrum der Kritik stand zuletzt vor allem Tsipras, der trotz Zugeständnissen der Gläubiger kaum nachgab. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, warf allerdings den Geldgebern vor, zu viel verlangt zu haben: "Auch wenn Einsparungen langfristig notwendig sind, so haben sie die griechischen Institutionen überfordert und letztlich die Krise noch weiter vertieft", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Um noch grösseren Schaden abzuwenden, müsse nun ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone verhindert werden.

(SDA/Reuters)

 

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Zyndicate
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Griechenland beantragt rund 29 Mrd EUR Kredit bis 2017

30.06.2015 19:49

ATHEN/BERLIN (awp international) - Die griechische Regierung hat bei den Europartnern einen zweijährigen Kredit in Höhe von rund 29 Milliarden Euro beantragt. Diese Summe solle ausschliesslich zur Ablösung fälliger griechischer Schulden im Zeitraum 2015 bis 2017 verwendet werden, heisst es in dem Brief an Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Neben dieser neuen Finanzhilfe aus dem Euro-Hilfsfonds ESM bittet Ministerpräsident Alexis Tsipras darum, dass die bisherigen Schulden beim früheren Rettungsfonds EFSF restrukturiert werden. Diese Schulden sind in der Summe von 29 Milliarden Euro nicht enthalten, weil sie erst in späteren Jahren fällig werden. Ferner strebt Athen eine Brückenfinanzierung an: "Bis der Hilfskredit bewilligt und in Kraft ist, bittet Griechenland um eine Verlängerung des (bestehenden) Programms für einen kurzen Zeitraum, um sicherzustellen, dass keine technische Zahlungsunfähigkeit ausgelöst wird."/kf/DP/he

(AWP)

 

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T15
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Tsipras lenkt offenbar ein – die Börsen jubeln

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