CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

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«Es sieht nach einem heissen Herbst aus»

Bezüglich Börse ist Herbert für das zweite Halbjahr etwas skeptisch eingestellt. Es stehen wichtige Ereignisse an: Die US-Notenbank wird im September oder im Dezember ziemlich sicher die Zinsen anheben, Griechenland wird weiter ein Thema bleiben, und auch der Konflikt in der Ukraine wird laut Herbert wieder in die Schlagzeilen zurückkehren und die Anleger beschäftigen. "Die Verpolitisierung der Börse wird anhalten, und das war noch nie gut", gibt Herbert zu bedenken.http://www.cash.ch/news/front/es_sieht_nach_einem_heissen_herbst_aus-333... 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Drastische Börsenverluste in China

SMI und Dax sind heute schlechter gestartet und drohen, mit Verlusten aus der Woche zu gehen. Dramatisch ist das Börsengeschehen in China. Shanghai verlor so viel wie zuletzt 1996.

Die Hängepartie um Griechenland hat der Schweizer Börse am Freitag erneut zugesetzt. Der Standardwerteindex SMI fiel im Morgenhandel um 1,1 Prozent auf 8948 Punkte und sackte damit unter die psychologisch wichtige Marke von 9000 Zählern ab. Auch der Dax verlor und stand am Vormittag um 0.6 Prozent tiefer.

Die Athener Regierung hat gestern erneut eine Einigung mit ihren Geldgebern verpasst. Am Samstag wollen sich die Euro-Finanzminister erneut zu einer Krisensitzung in Brüssel treffen, um über Reformvorschläge für Griechenland und deren Bewertung durch die Institutionen von EU-Kommission, IWF und EZB zu beraten. Händler erklärten, wenn die Märkte am Montag wieder öffneten, dürften die Verhandlungspartner entweder eine Lösung gefunden haben oder aber Griechenland sei zumindest teilweise zahlungsunfähig. Angesichts dieser Unsicherheit wollten die Anleger ihre Risiken zurückfahren und verkauften entsprechend Aktien.

Drastischer Einsturz in China

In der Schweiz verloren darum sämtliche Standardwerte an Terrain. Die Aktien der Immobiliengesellschaft Plazza wurden am Freitag erstmals zu einem Kurs von 216 Franken gehandelt. Plazza wurde vom Mischkonzern Conzzeta abgespalten. Die Conzzeta-Titel legten zu.

Drastischer war der Einsturz noch in China: Dort sind die Aktienmärkte am Freitag massiv abgerutscht. Damit wurden einmal mehr Sorgen vor dem Platzen einer Blase an den wichtigen Börsen in Shenzhen und Shanghai geschürt. Schon in der Vorwoche waren die Kurse deutlich gefallen. Der CSI-300 mit den 300 wichtigsten Werten vom chinesischen Festland brach nun um 7,87 Prozent auf 4336,20 Punkte ein.

Shanghai verlor 19 Prozent

Skeptische Aussagen des Schwellenländer-Marktstrategen Jonathan Garner von der US-Bank Morgan Stanley boten den Anlass für den starken Abverkauf. Garner hatte geschrieben, dass sich selbst nach den deutlichen Rückschlägen der letzten Tage wohl noch keine günstige Einsteiggelegenheit in den chinesischen Aktienmarkt ergebe.

In Shanghai, wo viele grosse Konzerne gehandelt werden, sackte der Composite Index um 7,40 Prozent ab. Für zwei Wochen summiert sich damit das Minus auf rund 19 Prozent - das ist der grösste Verlust seit Dezember 1996. An der technologielastigen Börse in Shenzehn ging es um 7,87 Prozent nach unten. Gerade die Aktien kleinerer Technologiefirmen waren zuvor sehr stark angesprungen.

Schon länger warnen Analysten vor einem Rückschlag. Insbesondere der Aktienkauf auf Pump hatte für einen steilen Kursanstieg in den vergangenen Monaten gesorgt. Schwellenland-Experte Mark Mobius vom Vermögensverwalter Franklin Templeton hatte bereits im April gewarnt, dass den heiss gelaufenen Märkten eine Korrektur um etwa 20 Prozent drohe.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/drastische-boersenverluste-ch...

 

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Hellas-Drama: Entscheidung muss fallen

In der Griechenlandkrise muss nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem Samstagnacht eine Entscheidung fallen.

http://www.cash.ch/news/top_news/hellasdrama_entscheidung_muss_fallen-33...

 

 

 Gläubiger diskutieren neuen Rettungsplan

Griechenland und die Geldgeber streiten noch immer. Derweil wird ein neuer Rettungsplan der Gläubiger publik. Danach könnte das Hilfsprogramm bis November verlängert werden, falls Athen den verlangten Reformen zustimmt.

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http://www.nzz.ch/wirtschaft/der-samstag-als-neuer-entscheidungstag-1.18...

 

 

 

 

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chnobli
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Wenn das mal gut kommt. Bin gespannt was diesmal für eine Wischiwaschi Lösung gefunden wird in letzter Sekunde. Etwas seriöses kann ja bis Dienstag (resp. Montag-Abend) kaum auf die Beine gestellt werden wenn es noch von allen nationalen EU-Parlamenten genehmigt werden muss. Eventuell haben sie wirklich auch die Schnauze einfach voll und lassen die Griechen auflaufen.

Alcedo atthis
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Die Griechen würde ich besser schon heute als erst morgen aus der EU werfen. Dann können sie wieder mit ihrer Drachme kutschieren.

So ein Verhalten ist einer Gemeinschaft unwürdig.

Dann leben sie auf Kosten anderer und sind noch stolze Griechen.

 

 

Elias
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Hellas Tralala

http://www.rtv.de/artikel/14726/hellas-tralala.html

 

passt rein vom Namen irgendwie in das Hellas-Drama. Vielleicht wäre sie als Verhandlungsführerin besser geeignet.......

 

 

 

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WeissAlles
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Kann mir mal einer erklären, wie....

Stark fallende Kurse, aber keinen Crash - das erwarten Börsenkenner als Reaktion der Märkte auf das Griechenland-Drama. Im ausserbörslichen Handel am Sonntag hatte der deutsche Dax den grössten Verlust seit drei Jahren.

 

Die am Sonntag handeln können??? Ist das nicht eine unglaubliche Bevorzugung von ein paar Marktteilnehmern.... Sonntag? Wie muss man das verstehen? 

 

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

chnobli
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WeissAlles hat am 28.06.2015 - 20:50 folgendes geschrieben:

Stark fallende Kurse, aber keinen Crash - das erwarten Börsenkenner als Reaktion der Märkte auf das Griechenland-Drama. Im ausserbörslichen Handel am Sonntag hatte der deutsche Dax den grössten Verlust seit drei Jahren.

 

Die am Sonntag handeln können??? Ist das nicht eine unglaubliche Bevorzugung von ein paar Marktteilnehmern.... Sonntag? Wie muss man das verstehen? 

 

Soweit mir bekannt wird ausserbörslich nur der Future (und andere Instrumente auf Basiswerte) und nicht der Basiswert selbst gehandelt.

 

Oder halt OTC Geschäfte (oder über andere Plattformen abgewickelte Geschäfte, einfach nicht über die Börse selber).

 

Zyndicate
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Aktien Schweiz Vorbörse: Kurseinbruch erwartet - Grexit-Sorgen belasten stark

29.06.2015 08:21

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte zu Wochenbeginn von der sich zuspitzenden Schuldenkrise in Griechenland kräftig durchgeschüttelt werden und mit deutlich tieferen Notierungen in den Handel starten. Bereits haben die asiatischen Börsen mit starken Abgaben auf die Entwicklungen in Athen reagiert und auch die vorbörslichen Indikationen für die wichtigsten europäischen Märkte deuten auf starke Kursverluste hin. Auch ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Immerhin hält sich die Abwertung des Euro einigermassen in Grenzen: Zum Dollar pendelt die Gemeinschaftswährung um die Marke von 1,10 und zum Franken verteidigt der Euro noch das Niveau von 1,03, zog zuletzt sogar deutlich an.

Die Lage um Griechenlands Schuldenprobleme hat sich mit den gescheiterten Verhandlungen zwischen Athen und den internationalen Geldgebern verschärft und ein Grexit, also der Austritt des Landes aus der Eurozone, scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Am Wochenende waren die Verhandlungen in letzter Minute gescheitert, dies nachdem der griechische Regierungschef Alexis Tsipras eine Volksabstimmung über mögliche Reformen für den kommenden Sonntag angekündigt hatte und damit die Gläubiger düpierte. Da die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Nothilfen für Griechenlands Finanzinstitute nicht weiter erhöht, müssen die Banken vorerst geschlossen bleiben und auch die Börse in Athen wird ihre Tore nicht öffnen.

Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Swiss Market Index (SMI) wird um 08.15 Uhr um 3,40% tiefer gestellt bei 8'701,64 Punkten.

Die grössten Verluste unter den Bluechips-Unternehmen zeichnen sich mit Blick nach Griechenland bei Banken und Zyklikern ab. So verlieren beispielsweise die Titel der Grossbank UBS im vorbörslichen Geschäft mit 4,9% mit am meisten an Wert während auch die Konkurrenzpapiere der Credit Suisse 4,5% einbüssen. Versicherungstitel wie Zurich (-3,7%) oder Swiss Re (-3,0%) könnten ebenfalls überdurchschnittlich unter den Unsicherheiten an den Kapitalmärkten leiden.

Deutliche Einbussen verzeichnen auch ABB (-4,9%), Adecco (-4,7%) oder Holcim (-4,1%) und auch die defensiven Schwergewichte Novartis (-3,5%), Roche und Nestlé (beide -2,8%) können sich dem Abwärtssog nicht entziehen.

mk/cp

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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US-Notenbanker: Zinswende im September möglich

Einschätzung

Der ranghohe US-Währungshüter William Dudley hält eine Erhöhung der Zinsen noch in diesem Jahr für möglich. Die boomende US-Konjunktur würde einen solchen Schritt rechtfertigen.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/us-notenbanker-zinswende-im-sept...

 

Es sind interessante Zeiten an der Börse https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6gest_du_in_interessanten_Zeiten_leben

 

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Sollen Anleger bereits einsteigen?

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Beim SMI wird es unter 8729 Punkten kritisch

Die Aktienstrategen von J.P. Morgan rechnen bestenfalls mit einem kurzfristigen Rückschlag. Noch sei in Griechenland schliesslich nichts verloren. Ausserdem schliessen die Experten Interventionen seitens der EZB nicht aus. Sollte sich der Euro im Zuge der Schuldenprobleme weiter abschwächen, werde das den exportabhängigen Unternehmen helfen. Als exportlastig bezeichnen die Strategen vor allem den DAX.

Noch ist auch beim SMI nichts verloren. Zwischenzeitlich notierte das Börsenbarometer zwar unter der charttechnischen Schlüsselunterstützung bei 8729 Punkten. Schon Anfang Mai und Mitte Juni fiel der SMI in diese Region zurück. Kritisch wird es gemäss Lehrbuch aber erst, sollte das Börsenbarometer unter 8729 Punkten aus dem Handel gehen.

Dann nämlich muss von einem weiteren Rückschlag ausgegangen werden, welche den SMI im ungünstigsten Fall in die Nähe der bisherigen Jahrestiefststände von Mitte Januar bei 7984 Zählern tauchen lassen könnte.

Vermutlich werden im Tagesverlauf, wie bei früheren Rückschlägen auch, Gelegenheitskäufe zu beobachten sein. Händlern zufolge sollten diese ein stärkeres Abrutschen verhindern und den SMI bis Handelsende eventuell sogar über die Schlüsselmarke von 8729 Zählern zurück hieven. Eine alles entscheidende Frage bleibt allerdings: Handelt es sich bei den beruhigenden Kommentaren aus dem Lager der Aktienstrategen letztendlich nicht bloss um Zweckoptimismus?

http://www.cash.ch/news/front/sollen_anleger_bereits_einsteigen-3340118-449

 

Ich habe mit dem Put aus dem Strangle immer noch einen Fuss in der Türe

 

 

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Elias
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Schweizer Börse sackt um über drei Prozent ab

Die Griechen-Krise wirkt sich massiv auf die europäischen Aktienkurse aus.

Tagi http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schweizer-Boerse-sackt...

 

 

SMI fällt weniger als erwartet

http://www.cash.ch/news/front/smi_faellt_weniger_als_erwartet-3340097-449

 

 

Was man tun kann https://www.youtube.com/watch?v=5YaN73d05mk

 

 

 

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Euro oder Drachme? Griechen wollen Franken

Umfrage

Viele Griechen sind irritiert ob der Ankündigung eines Referendums. Die grosse Angst: Was geschieht nach der Volksabstimmung? So mancher Hellene flüchtet sich in Galgenhumor.

..

..

Griechenland hat keine Übung mit Referenden, das letzte liegt mehr als vierzig Jahre zurück. Damals, am 8. Dezember 1974, sollte die Bevölkerung zwischen Monarchie und Republik wählen, sie entschied sich für die Republik. Taxifahrer Anastrasios Marcatos ärgert sich: «Das ist ja toll, dass sie uns jetzt nach unserer Meinung fragen. Als wir Europa beigetreten sind, hat uns niemand gefragt.»

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/euro-oder-drachme-griechen-wolle...

 

 

 

Auch wenn sie Übung hätten: Bei einem schusseligen Initiativ- oder Referendumstext werden auch sie erst im Nachhinein merken, wofür sie eigentlich nichts stimmen wollten. Die Ich-bin-gegen-Masseneinwanderung-Abstimmung lässt grüssen.

You don't want to not vote for John Jerry? https://www.youtube.com/watch?v=gR3A9rG022M

 

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SNB-Jordan überrascht mit Aussage zu Intervention

Sonst schweigt sich SNB-Präsident Thomas Jordan über aktuelle Aktivitäten aus. Heute Morgen rückte er bei einer Rede in Bern davon ab.

 Heute Morgen ab ca. 8 Uhr (gelb markiert) dürfte die SNB interveniert haben. Plötzlich gehts wieder aufwärts: Heute Morgen ab ca. 8 Uhr (gelb markiert) dürfte die SNB interveniert haben.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/SNBJordan-ueberrascht-...

 

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Pidu
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Die europäische Kompromiss-Politik ist endgültig gescheitert. Zwei griechische Zocker haben die gesamte europäische Politikprominenz vorgeführt. Dasselbe geschieht gegenwärtig auch in Wien in den Atomverhandlungen mit dem Iran. Die Kompromiss-Politik funktioniert nur dann, wenn sie von beiden Seiten auch angestrebt wird. Das ist in beiden Fällen aber nicht der Fall. 

Die grundlegenden Fehler der EU waren als Schwachstelle schon bei ihrer Entstehung bekannt. Dasselbe gilt auch für die Einführung des Euro. Der Zusammenbruch der EU hat begonnen und jetzt ist es zu spät diese Fehler beheben zu wollen. Mit dem Kompromiss-Denken der gegenwärtigen Politiker ist das gar nicht möglich. Jeder Staat besinnt sich jetzt vorwiegend  auf die eigenen Interessen. Das führt dazu, dass der Zahlungsverkehr unter den europäischen Banken ins stottern kommt. Was benötigt wird wäre ein EU-Sanierer. Doch der lebt auf einem anderen Planeten und ist nicht verfügbar.

Meine Meinung zu diesem Desaster: Wir stehen erst am Anfang des europäischen Zerfalls.

Erstaunlich ist, dass alle EU-Befürworter in der schweizerischen Politik sich auf Tauchstation befinden.

chnobli
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Pidu hat am 29.06.2015 - 13:59 folgendes geschrieben:

Meine Meinung zu diesem Desaster: Wir stehen erst am Anfang des europäischen Zerfalls.

Das sehe ich ähnlich. Habe darum auch heute meine Absicherungs-Puts gerollt (in Erwartung von einer leichten Erholung heute Nachmittag und Morgen welche aber nicht nachhaltig ist). Ich denke mit den meisten Aktien wird man in den nächsten Monaten kein Geld verdienen.

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Dank dem Professor für Spieltheorie aus Athen,wachen die Europäer auf.

Die EU wird aus dem griechischen Desaster gestärkt hervorgehen.

Dank Volatilität und Putkäufen machen Banken und Finanzindustrie wieder Umsatz.

Kurz alles wird beser !

 

Ich verkaufe nichts und wenn es fett weitersinkt,kaufe ich nach,auch mit Lombard,wie im Januar.

Es gibt keinerlei Alternativen zu Aktien,es gibt einfach bessere und schlechtere Branchen und Unternehmen.

weico
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Brunngass hat am 29.06.2015 - 14:53 folgendes geschrieben:

Dank dem Professor für Spieltheorie aus Athen,wachen die Europäer auf.

Die EU wird aus dem griechischen Desaster gestärkt hervorgehen.

..gestärkt...bis der nächste Kandidat wackelt.....!  Drinks

 

weico

Pidu
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weico hat am 29.06.2015 - 18:47 folgendes geschrieben:

Brunngass hat am 29.06.2015 - 14:53 folgendes geschrieben:

Dank dem Professor für Spieltheorie aus Athen,wachen die Europäer auf.

Die EU wird aus dem griechischen Desaster gestärkt hervorgehen.

..gestärkt...bis der nächste Kandidat wackelt.....!  Drinks

 

weico

Tsipras und sein Finanzminister haben ja wirklich ein kaltschnäuziges Drehbuch geschrieben und in den letzten Monaten durchgezogen und die EU übertölpet. Wer bis jetzt vergessen wurde ist der rechtsradikale Verteidigungsminister. Planen diese Herren noch ein Militärputsch, damit die EU überhaupt keinen Ansprechpartner mehr hat in Griechenland? Die sind der Berechenbarkeit entwichen in dem sie der gängigen EU-Logik dauern ausweichen.

Das ist Gift für die europäischen Börsen in den nächsten Monaten.... und dann wackelt ja der nächste Kandidat.

Merkel und Co. versuchen weiterhin den unsinnigen Weg "Eulen nach Athen zu tragen"!

weico
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Pidu hat am 29.06.2015 - 20:24 folgendes geschrieben:

Merkel und Co. versuchen weiterhin den unsinnigen Weg "Eulen nach Athen zu tragen"!

Wie sang Hr.Remmler doch so schön..keine Sterne in Athen..

https://www.youtube.com/watch?v=K_vfN8VfrZY

 

weico

onenightinbangkok
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Von mir aus können die Griechen verhungern oder von der Ägäis ersäuft werden! Faules, das Gemeinwesen negierendes Fakelaki-Pack!

chnobli
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onenightinbangkok hat am 29.06.2015 - 22:01 folgendes geschrieben:

Von mir aus können die Griechen verhungern oder von der Ägäis ersäuft werden! Faules, das Gemeinwesen negierendes Fakelaki-Pack!

Na na na. Hauptschuld an diesem Desaster tragen die Entscheidungsträger welche Griechenland (trotz gefälschten Bilanzen, etc.) in die EU und den Euro aufgenommen haben. Ich denke das griechische Volk leider auch ohne verhungern und ersaufen genug. Ausserdem war es absehbar das Griechenland irgendwann keine Kredite mehr bekommt oder die Raten nicht mehr zahlt (auch wenns noch nicht so Weit ist), so wurden mehrmals in letzter Sekunde irgendwelche Wischiwaschi Lösungen erzielt welche theoretisch teilweise nicht mal legal waren. Wer also jetzt (nach diesen langen Scherereien und mit dem Wissen um die Kreditfälligkeitstermine) seine Aktien nicht abgesichert hat und darum das griechische Volk verflucht (nicht direkt auf Leute im Forum bezogen, wird aber sicher Einige geben) der sucht die Schuld meiner Meinung nach am falschen Ort. Selbstverständlich war heute kein schöner Tag, aber ich denke es wird noch viel Schlimmer kommen.

Edith: Noch als Anmerkung. Selbstverständlich kann man das griechische Volk an den Pranger stellen für das tiefe Rentenalter, die hohen Renten und die schlechte Zahlungsmoral (insbesondere für Steuern), jedoch denke ich würden grosse Teile des schweizer Volkes ein tieferes Rentenalter und andere Vergünstigungen akzeptieren ohne über die Folgen nachzudenken. Ausserdem ist das Hauptproblem von Griechenland nachwievor die Euro-Zugehörigkeit.

onenightinbangkok
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Hab u.a. internationale Beziehungen studiert - im Master - muss mir keiner was erzählen, auch kenne ich die griechische Geschichte seit dem Lateinunterricht! Meinem Portfolio geht es Bestens - es geht mir einzig um diese Verarscherei Europas durch diesen Polyster Hemden tragenden und mit aufgestelltem Sakkokragen sich bubihaft gebarenden Vollidioten Varoufakis und seinem kommunistischen unter dem Pantoffel seiner Frau stehenden Ministerpräsidenten! Europa - mehr Mut - zeigt den Griechen die rote Karte und schützt die europäische Idee vor Ignoranten und Parasiten!

Schnitthelm Wac...
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Morgen rechne ich mit einem weitaus grösserem Minus an den Börsen, nachdem die Griechen jegliche Zahlungen nicht leisten werden! Das wird Miss IWF besonders freuen! Kommt es zu einem Domino-Effekt? Wenn Griechenland nicht bezahlen will, wollen die anderen Länder sicher auch nicht?

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Brunngass
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Schnitthelm,

ich pfeiffe auf sämtliche Zahlungen der Griechen,solange Mutti ihnen dazu das Geld pumpen muss.

Die Vola bleibt noch lange hoch,aber wirf doch mal kurz einen Blick auf den Euro! Meinst Du das sei bloss unser Herr Jordan?

sime
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onenightinbangkok hat am 29.06.2015 - 22:25 folgendes geschrieben:

Hab u.a. internationale Beziehungen studiert - im Master - muss mir keiner was erzählen, auch kenne ich die griechische Geschichte seit dem Lateinunterricht! Meinem Portfolio geht es Bestens - es geht mir einzig um diese Verarscherei Europas durch diesen Polyster Hemden tragenden und mit aufgestelltem Sakkokragen sich bubihaft gebarenden Vollidioten Varoufakis und seinem kommunistischen unter dem Pantoffel seiner Frau stehenden Ministerpräsidenten! Europa - mehr Mut - zeigt den Griechen die rote Karte und schützt die europäische Idee vor Ignoranten und Parasiten!

 

Im letzten Post hast Du auf das ganze griechische Volk geschimpft, ihnen sogar den Seemannstod gewünscht und jetzt geht es Dir plötzlich nur um die Politherren in der aktuellen Regierung? Wers glaubt.

Und wenn Du schon die griechische Geschichte seit dem Lateinunterricht bei den Jesuiten oder wem auch immer kennst, dann solltest etwas mehr Respekt gegenüber den Griechen zeigen. Wer war es denn, wer Europa von den hereinbrechenden Perser an der Agäis nicht nur in die Flucht schlug, sondern bis nach Asien aufräumte und die Völker einte und Kultur und Handel bis nach Fernost für eine geraume Zeit in Frieden zum Erblühen brachte? War es nicht Alexander?

Ja, Du warst hier im Forum schon immer ein hochnäsiger Besserwisser und Angeber. Darum sag ich Dir jetzt auch, was ich von Deinem Bildungsstand halte und von Deinem mit Stolz zur Schau getragenem Reichtum. Nichts und nochmal nichts. Internationale Beziehungen kannst Du in die Tonne treten, dort gehört dieser Mist auch hin und Dein Geld hast Du nicht erarbeitet. Du hast es Dir an der Börse ergaunert und solltest Du es verlieren, so wird sich mein Mitleid in absoluten Grenzen halten. Ich will jetzt nicht endgültig über Dich herziehen, aber Deine Art Mensch macht diese Welt so beschissen. Eines Tages wird Dein Typ ganz von alleine das Ewige segnen und mögen Euch die Geier dann gnädig sein.

martinidrink
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Herzlichen Dank Sime! 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Bin schon wieder weg, Gruss

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Zyndicate
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SMI wird weiter Verlust machen
 

Auch am Dienstag dürfte die Hellas-Krise die Anleger von der Schweizer Börse fernhalten. Zu gross ist die Furcht vor den ungewissen Folgen einer Staatspleite in Griechenland, sagen Händler.

Händler erwarteten aufgrund negativer Vorgaben aus den USA im frühen Geschäft einen weiteren Kursrückgang. "Solange das Hickhack mit Griechenland anhält, werden sich die Anleger kaum neu engagieren", sagte ein Händler. Zu gross sei die Furcht vor den ungewissen Folgen einer Staatspleite des südeuropäischen Landes.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,5 Prozent tiefer mit 8828 Punkten. Der SMI Future notierte um 0,6 Prozent schwächer mit 8781 Zählern. Am Montag war der Leitindex um 1,5 Prozent gefallen.

Ob von der Reihe von Konjunkturdaten aus der Euro-Zone und den USA, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden, kursbewegende Impulse ausgehen, werde sich zeigen, hiess es.

Am Abend läuft das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland aus. Ohne weitere Gelder kann das Land seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Aus Kreisen der EU und der griechischen Regierung verlautete, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ein Last-Minute-Angebot gemacht, um die Staatspleite noch abzuwenden.

(Reuters)

 

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onenightinbangkok
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....jedes Land/Volk hat die Regierung, die es verdient...!!!

 

(Und beim jahrzehntelang praktizierten Fakelaki haben alle mitgemacht, von arm bis reich, von rechts bis ganz links - das wurde den Griechen schon bei Geburt eingeimpft! - nein, Mitleid ist hier absolut fehl am Platz!)

Elias
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Video: Die GrexHitParade

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http://www.daserste.de/unterhaltung/comedy-satire/extra-3/videosextern/d...

 

♪Scheissprognosen aus Athen♫

 

 

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