CH-relevante Börsenthemen Jahr 2016

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Schweizer Finanzprofis sehen positiven Konjunkturverlauf

Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten in Bezug auf den Schweizer Konjunkturverlauf in den kommenden sechs Monaten hat sich im November leicht verbessert.

So ist der sogenannte ZEW-Indikator im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 3,7 auf +8,9 Punkte gestiegen. Die grosse Mehrheit (73,5%) der befragten Finanzanalysten erwartet in den nächsten sechs Monaten allerdings keine Veränderung der Konjunkturlage. Der ZEW-Index ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "Verbessern" und "Verschlechtern" (17,7% - 8,8% = +8,9).

Die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz wird von den Analysten wenig verändert gesehen. 85,3% der Befragten bewerten sie als "normal", 14,7% als "gut", wie die Credit Suisse und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die den Index auf monatlicher Basis berechnen, am Mittwoch mitteilen.

Bezüglich der Konjunkturlage erwartet die Mehrheit der Analysten in den nächsten sechs Monaten keine wesentliche Veränderung für die Euro-Zone (63%) und die USA (56%). Für die USA-Wirtschaft hat jedoch die Skepsis spürbar zugenommen: Die Zahl der Analysten, die mit einer Verbesserung rechnen, hat abgenommen, jene, die eine Verschlechterung erwarten, hingegen zugenommen.

Inflationserwartung auf Mehrjahreshoch

Deutlich gestiegen ist die Inflationserwartung. Inzwischen erwarten knapp 62% der Analysten (+8 Prozentpunkte) für die Schweiz eine steigende Inflationsrate, 38% eine unveränderte und keiner eine sinkende. So hoch seien die Inflationserwartungen zuletzt im April 2011 gelegen, heisst es in der Mitteilung. Über die Höhe der erwarteten Inflation könnten jedoch keine Aussagen gemacht werden.

Bei den Zinsen erwartet kurzfristig kaum jemand eine Veränderung. Bei den langfristigen Zinsen geht nach wie vor eine Mehrheit (59%) von steigenden Werten aus.

Optimistisch für Aktien

Die Erwartungen der Analysten für die Aktienkurse in der Schweiz, der Euro-Zone und in den USA haben sich deutlich aufgehellt. Der Saldo von rund 40 Zählern entspricht laut den Angaben etwa dem langjährigen Schnitt. Am stärksten verbessert habe sich die Aktienmarkterwartung für die USA. Das Plus von 26 Punkten sei der grösste Anstieg seit der Einführung des Indikators im Jahr 2008. Die Experten erklären sich dies mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl.

Eine deutliche Veränderung gibt es ausserdem bei der Einschätzung des fairen EUR/CHF-Wechselkurses. Am wahrscheinlichsten liegt er nun gemäss der Umfrage zwischen 1,10 und 1,20. Im August, als diese Frage zum letzten Mal gestellt wurde, war noch die Bandbreite von 1,00 bis 1,10 als am wahrscheinlichsten erachtet worden.

Die Erwartungen hinsichtlich des EUR/CHF-Wechselkurses haben sich den Angaben zufolge im November leicht zugunsten einer Frankenabwertung verschoben. Weiter geht jedoch die Mehrheit (62%) von einem unveränderten Wechselkurs aus. Beim Duo USD/CHF erwarten 47% der Analysten eine Abwertung des Frankens, 38% keine Veränderung und 15% eine Aufwertung.

Die Umfrage wurde vom 31. Oktober bis 14. November durchgeführt, 36 Analysten nahmen daran teil.

(AWP)

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Schweizer Warenexporte sind im Oktober rückläufig

Die Ausfuhren der Schweiz sind im Oktober erstmals seit Februar rückläufig gewesen. Sie sanken um 1,1 Prozent. Die Uhrenexporte brachen ein, während die Medikamentenausfuhr stieg.

Erstmals überstieg das Exportvolumen nach China 1 Milliarde Franken. Insgesamt lieferten Schweizer Unternehmen Güter für 1,03 Milliarden Franken in die Volksrepublik im Fernen Osten. Das waren arbeitstagsbereinigt 202 Millionen Franken mehr als als im Oktober 2015, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 24,1 Prozent.

Insgesamt sanken die Exporte indessen preisbereinigt um 6,1 Prozent. Sie beliefen sich auf 17,8 Milliarden Franken. Die Differenz bei den Arbeitstagen herausgerechnet, ergibt sich im Jahresvergleich ein Minus von 1,1 Prozent.

Im Vergleich zum starken Septemberergebnis betrug der Rückgang real 4,7 und saisonbereinigt 4,6 Prozent. Der Trend zeigt gemäss EVZ aber weiterhin aufwärts.

Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren ist weiter rückläufig, entsprechend sind die Exporte im Oktober 2016 erneut deutlich zurückgegangen. Das Exportvolumen sank im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um 329 Mio bzw. 16,4 Prozent auf 1,677 Mrd CHF. Real betrug das Minus gar 21,6 Prozent, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

Arbeitstagbereinigt fiel der Rückgang aber weniger stark aus: In dieser Berechnung gingen die Uhrenexporte um nominal 12,3 Prozent und real um 17,8 Prozent zurück. Bereits in den Vormonaten hatten sich die Uhrenexporte markant rückläufig entwickelt. Im September nahmen sie um nominal 5,7 Prozent (real: -10,9 Prozent) ab, im August um 8,8 Prozent (-11 Prozent) sowie im Juli um 14 Prozent (real -21 Prozent).

Pharmaexporte gut unterwegs

Die Oktoberscharte vermochte die Pharmaindustrie mit einem Wachstum um 914 Millionen Franken fast auszuwetzen. Mit der Maschinen- und Elektroindustrie lag aber die zweitwichtigste Exportbranche im Minus. Die Exporte von Uhren, Schmuck und ähnlichem verzeichneten ein Minus von einer halben Milliarde Franken. Der Rückgang erfasste zwei Drittel der Waren.

Die Importe stiegen innert Jahresfrist um 6,7 Prozent und preisbereinigt um 3,7 Prozent. Gegenüber September resultierte ein saisonbereinigte Wachstum von 3,1 Prozent. Diese zweite Zunahme in sechs Monaten ergibt gemäss EZV einen flachen Trend.

Für das Plus waren vor allem Medikamente und Wirkstoffe, Kleider, Textilien und Schuhe verantwortlich.

Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 2,7 Milliarden Franken.

(SDA/AWP)

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Schweizer Wirtschaft verliert an Schwung

Das reale Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) hat im dritten Quartal mit einem Wachstum von 0,0 Prozent stagniert. Es kamen kaum Impulse vom Konsum.

Zudem lag die Wertschöpfung in den meisten Sektoren unter dem historischen Mittel. Mit diesem Null-Wachstum im Vergleich zum zweiten Quartal lag das BIP bedeutend unter den Schätzungen der Analysten, die von einem Wachstum zwischen 0,4 Prozent und 0,1 Prozent ausgegangen waren.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2015 wuchs das reale BIP um 1,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Auch dieses Wachstum hatten die Analysten bedeutend höher eingeschätzt. Sie gingen von einem Plus zwischen 2,3 Prozent und 1,5 Prozent aus.

Auf der Verwendungsseite des BIP zeigte sich, dass vom Konsum kaum Wachstumsimpulse kamen. Der private Konsum legte im Vergleich zum Vorquartal um gerade einmal 0,1 Prozent zu, wohingegen der Staatskonsum um 0,1 Prozent zurückging. Moderate Zuwächse verzeichneten mit jeweils 0,5 Prozent die Ausrüstungsinvestitionen und, nach zwei negative Quartalen, die Bauinvestitionen. Damit lieferte die inländische Endnachfrage einen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum.

Rückläufig waren hingegen die Exporte von Waren als auch von Dienstleistungen. Bei den Importen legten jene von Waren zu, die von Dienstleistungen stagnierten. Daraus ergab sich ein negativer Beitrag zum BIP.

Auf der Produktionsseite des BIP zeigte sich eine schwache Wertschöpfung. Rückläufig waren vor allem der Handel, die Finanzdienstleistungen sowie das Gesundheits-und Sozialwesen. Einen Wertschöpfungszuwachs erzielten das verarbeitende Gewerbe und das Gastgewerbe.

(SDA)

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Schweizer Einkaufstourismus weiter auf hohem Niveau

Vom Duschgel bis zur Kücheneinrichtung: Die Schweizer kaufen weiterhin gerne im benachbarten, günstigeren Baden-Württemberg ein.

2015 seien bei den Hauptzollämtern in Singen und Lörrach insgesamt 17,6 Millionen Ausfuhrkassenzettel ausgestellt worden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, Claudius Marx. "Ich gehe davon aus, dass wir dieses Niveau halten."

2011 seien es noch 11 Millionen Ausfuhrzettel gewesen - seitdem sei die Anzahl um mehr als 50 Prozent gestiegen. "Das konsolidiert sich jetzt ein bisschen", sagte Marx. "Aber es pendelt sich auf einem hohen Niveau ein."

Mit den sogenannten "Grünen Zetteln" können sich Nicht-EU-Bürger die Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen, die sie auf ihre Einkäufe in Deutschland gezahlt haben - und zwar unabhängig von der Höhe des Einkaufs.

Vor allem für Schweizer ist das attraktiv - zusätzlich zu den ohnehin oft niedrigeren Preisen in Deutschland. Die Folge sind oft lange Staus und volle Innenstädte in den Grenzregionen.

Von der Einkaufslust der Schweizer profitierten praktisch alle Branchen auf deutscher Seite, sagte Marx. Im Ranking der Nachfrage hätten Shampoos und Duschgels inzwischen aber die Lebensmittel an der Spitze abgelöst.

"Drogerieartikel sind ungemein gefragt", sagte Marx. "Das lässt sich auch an der Anzahl der Drogeriemärkte in der Region ablesen." Die Händler in den grenznahen Städten und Gemeinden hofften bereits auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, bei dem auch die Schweizer kräftig mitkaufen.

(AWP)

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Schweizer Arbeitslosenquote steigt

Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Im Oktober hatte sie 3,2 Prozent betragen und vor einem Jahr 3,3 Prozent.

Saisonbereinigt lag die Rate im November bei 3,3 Prozent und verharrte damit auf dem Vormonatsniveau. Ökonomen hatten dies auch so prognostiziert.

(Reuters)

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Ein Monat nach Trump-Wahl: Die Bilanz am Schweizer Aktienmarkt

Ein Monat ist es her, seit die Amerikaner mit Donald Trumps Wahl ins Weisse Haus die Welt überrumpelten. Aktien haben indessen vom Sieg des Milliardärs profitiert. Wie der Schweizer Markt aussieht - vier Wochen danach.

http://classic.cash.ch/news/top_news/ein_monat_nach_trumpwahl_die_bilanz...

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Arbeitsmarktbarometer: Pessimismus in vielen Regionen

Das Manpower-Arbeitsmarktbarometer zeichnet ein pessimistischeres Bild für den Schweizer Arbeitsmarkt.

Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose für das erste Quartal 2017 liegt bei -2%, ein Rückgang um 3 Prozentpunkte im Quartals- und Jahresvergleich, wie der Temporärstellen-Vermittler am Dienstag mitteilt.

Die Umfrageergebnisse sind regional und branchenspezifisch sehr unterschiedlich. Zürcher Arbeitgeber sind deutlich optimistischer und prognostizieren im fünften Quartal in Folge eine positive Entwicklung. Die Region Espace Mittelland und die Zentralschweiz sehen dagegen pessimistischer in die Zukunft. Auch hinsichtlich Unternehmensgrösse zeigen sich gemäss Manpower Unterschiede. Kleinunternehmen sehen sich besonderem Druck ausgesetzt. Hingegen sehen Grossunternehmen auch weiterhin mit grösstem Optimismus nach vorne, heisst es weiter.

Gastgewerbe hofft auf Wintersaison

Bei den Branchen sind die erfreulichsten Beschäftigungsaussichten für den Jahresbeginn 2017 im Gastgewerbe zu finden. Hier rechnen 9% der Unternehmen mit einem Anstieg ihrer Personalbestände im ersten Quartal 2017. Am anderen Ende der Skala stünden neben dem Bergbau- und Rohstoffgewinnungssektor (-6%) der Service public und das Sozialwesen (-5%) sowie die Energie- und Wasserversorgung (-3%) und die Verarbeitende Industrie (-4%).

"2016 hielten sich die Ergebnisse für die Schweiz in allen vier Quartalen durchgehend im leicht positiven Bereich. Heute scheinen die zahlreichen Ungewissheiten, die auf den Unternehmen lasten, diesen relativen und moderaten Optimismus zu trüben", lässt dich Herbert Beuchat, General Manager ad interim bei Manpower Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

(AWP)

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Fed hebt Leitzins an - 2017 drei weitere Erhöhungen möglich

Die US-Notenbank Fed erhöht ihren Leitzins zum zweiten Mal seit der Finanzkrise. Die Leitzinsprognosen der Währungshüter legen zudem nahe, dass im kommenden Jahr drei weitere Zinsanhebungen folgen könnten.

Die Fed-Funds-Rate werde um 0,25 Prozentpunkte angehoben und liege künftig in einer Spanne zwischen 0,50 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Ökonomen und Finanzmärkte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. An den Finanzmärkten war sie bereits vollständig eingepreist. Entsprechend wenig reagierte die Wall Street.

Weiter lockere Geldpolitik

Der Beschluss sei einstimmig gefallen, heisst es in der Mitteilung zur Entscheidung. Für 2017 rechnen die Notenbanker demnach im Mittel mit drei weiteren Leitzinsanhebungen. Die Inflation habe in diesem Jahr zugelegt und dürfte auf 2 Prozent steigen. Die Lage am Arbeitsmarkt habe sich verbessert. Im Mittel rechnen die US-Notenbanker weiterhin für kommendes Jahr mit einer Inflationsrate von 1,9 Prozent.

Die letzte Anhebung um ebenfalls 0,25 Prozentpunkte erfolgte im Dezember 2015. Zuvor hatte der Zinssatz seit Ende 2008 - also kurz nachdem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht hatte - in der Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent gelegen. Die geldpolitische Haltung bleibe locker, heisst es in der aktuellen Mitteilung.

Wirtschaft lässt nur graduelle Zinsanhebungen zu

Zum Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung vor einem Jahr schien es so, als würde die Fed in diesem Jahr ganze vier Mal an der Zinsschraube drehen. Doch daraus wurde nichts: Erst kamen der Fed die weltweiten Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn in die Quere, dann folgte eine globale Wachstumsschwäche und das Brexit-Votum der Briten. Schliesslich hielt sich die Notenbank im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl zurück. Die Wirtschaft dürfte aber auch jetzt nur Zinsanhebungen in kleinen Schritten zulassen, heisst es von der Fed.

Nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump war die an den Finanzmärkten eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung im Dezember auf 100 Prozent gestiegen. Grund dafür waren erhöhte Inflationserwartungen, die vor allem auf die Erwartung einer lockeren Fiskalpolitik unter Trump zurückzuführen sind.

Der Euro fiel nach der Entscheidung auf sein Tagestief von 1,0560 Dollar. Die Anleihekurse in den USA gaben nach, während die Renditen zulegten. Die Aktienkurse reagierten leicht negativ.

(AWP)

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Credit Suisse geht auch weiterhin von einem starken Franken aus

Die CS geht davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft auch längerfristig mit einem starken Franken leben muss. Dieser habe nämlich strukturelle Gründe, die sich nicht so schnell ändern würden.

Die Grossbank Credit Suisse diagnostiziert der Schweiz in ihrem am Mittwoch publizierten "Monitor Schweiz" die so genannte "holländische Krankheit". Demnach ist der Franken stark, weil die Schweiz wie die Niederlanden über einige wenige sehr erfolgreiche Exportbranchen verfügt.

In der Schweiz sind das die Pharmaindustrie, die Uhrenindustrie, der Rohstoffhandel und die Finanzdienstleistungen. Sie sorgen mit ihrem Exportboom für die Frankenstärke, ohne jedoch selbst darunter allzu stark zu leiden. Die Credit Suisse folgert daraus, dass solange diese Branchen erfolgreich bleiben auch der Franken stark bleibt.

Kein Gegenmittel

Aus dieser Analyse leitet die Credit Suisse auch ab, dass die Politik kaum Mittel habe, die Frankenstärke zu verhindern. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rät sie, sich lediglich auf die Bekämpfung von temporären Überbewertungen zu beschränken.

Folgerichtig geht die Grossbank denn auch davon aus, dass die SNB im kommenden Jahr einen stärkeren Franken akzeptieren wird und weniger am Devisenmarkt interveniert. Eine Erhöhung der Leitzinsen sei jedoch 2017 noch kein Thema, heisst es in der Mitteilung. Bei der Konjunkturprognose für die Schweiz nimmt die Credit Suisse keine Änderung vor. Sie geht nach wie vor von einem Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr von 1,5 Prozent aus.

(SDA)

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Schweizer Wirtschaft weiterhin auf Erholungskurs

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es trotz einer Beinahe-Stagnation im dritten Quartal weiterhin aufwärts. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco rechnet für 2016 weiterhin mit einem BIP-Wachstum von 1,5 Prozent.

In den beiden Folgejahren soll sich das Wachstum weiter beschleunigen, wie das Seco am Donnerstag mitteilte. Die Expertengruppe des Bundes geht für 2017 von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent aus. 2018 soll das BIP um 1,9 Prozent steigen.

Die Vorlaufindikatoren deuten auf eine Beschleunigung hin. Aus der Weltwirtschaft rechnet das Seco mit weiterhin positiven Impulsen. Das Wachstum sollte von der Inlandnachfrage ebenso getragen werden wie vom Aussenhandel. Die Aussichten bleiben damit freundlich, auch wenn der Frankenschock teilweise noch nachwirken dürfte.

Im Zuge dieser Erholung dürfte die Arbeitslosigkeit zurückgehen. Während die Quote im auslaufenden Jahr noch bei 3,3 Prozent verharrt, rechnet das Seco für 2017 mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. 2018 sollte der Anteil der Arbeitslosen dann auf 3,1 Prozent sinken.

Bei der Teuerung dürfte sich bis 2018 die bereits einsetzende Normalisierung vollenden. 2016 rechnet der Bund noch mit einer Verbilligung von 0,4 Prozent. 2017 sollte das Leben dann gleich teuer bleiben. 2018 sollte eine moderate Teuerung von 0,2 Prozent einsetzen.

(SDA)

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Einkaufstourismus nach Deutschland laut Experte rückläufig

Nach einem fast historischen Hoch im vergangenen Jahr ist der Einkaufstourismus von Schweizern nach Deutschland 2016 rückläufig.

Dies erklärte Bertram Paganini von der Industrie- und Handelskammer in Konstanz in einem Interview mit den Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Der Bund".

Der Schweizer Detailhandel strenge sich inzwischen sehr an, stellte der Geschäftsführer der Geschäftsstelle in Konstanz fest. Drogeriewaren seien in Deutschland zwar nach wie vor deutlich günstiger als in der Schweiz, aber bei elektronischen Geräten sei die Preisdifferenz nicht mehr gross.

"Vor allem Schweizer aus einer grösseren Entfernung kommen nicht mehr so oft über die Grenze, weil sich der Weg weniger lohnt", erklärte Paganini. Der Detailhandelsumsatz der Region belaufe sich auf 4,5 Mrd EUR. "Wir nehmen an, dass davon 1,6 Milliarden von Schweizer stammen. Das sind fast 4 von 10 Euros", so Paganini.

Der Einkaufstourismus führt zu Fehlentwicklungen. Laut Paganini gibt es schon heute Überkapazitäten, vor allem bei Möbel- und Lebensmittelgeschäften. Die Region verfüge über 1,3 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche. "Ohne den Einkaufstourismus wären es wohl nur 800'000 Quadratmeter", stellte er fest.

(AWP)

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Eingetrübter Schweizer Aussenhandel

Die Schweizer Firmen haben im November Waren im Wert von 18,8 Milliarden exportiert. Das ist zwar leicht mehr als im Vorjahresmonat. Doch hatte der November auch einen Arbeitstag mehr.

Bereinigt um diesen Tag haben die Unternehmen aber weniger exportiert. Der Rückgang beträgt 2,1 Prozent, wie die Eidg. Zollverwaltung am Dienstag mitteilte.

Die beiden grössten Exportsparten, die chemisch-pharmazeutischen Produkte sowie die Maschinen und Elektronik, stagnierten. Bei den Uhren beträgt der Rückgang etwa ein Zehntel.

Die Importe nahmen arbeitstagbereinigt innert Jahresfrist um 4,9 Prozent ab. Auffällig ist das Plus bei den Autos. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 3,6 Milliarden Franken.

(SDA)

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So viel geben Schweizerinnen und Schweizer für Geschenke aus

Für die diesjährige Weihnachtsbescherung wollen Schweizer im Schnitt 270 Franken für Spielwaren springen lassen. Dabei kaufen sie die Ware vorzugsweise im Laden und nicht online.

Grund dafür ist nicht zuletzt der Trend hin zu immer kurzfristigeren Einkäufen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK kaufte mehr als die Hälfte der Haushalte die Spielwaren weiterhin im Laden und nicht im Online-Handel, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der Anteil von Online am Jahresumsatz beträgt noch immer weniger als 10 Prozent.

Die Einkäufe werden zudem immer kurzfristiger getätigt. Rund zwei Drittel der Befragten hat die Waren zwei Wochen vor Weihnachten noch nicht gekauft. Dieser Trend begünstigt die stationären Läden gegenüber dem Online-Handel. Konsumenten wollen nicht riskieren, dass Geschenke zu spät eintreffen. Allerdings informieren sie sich zunehmend online bevor sie in den Laden gehen.

Männer zeigten sich in der Umfrage besonders spendierfreudig. Unter den 30 Prozent der Befragten, welche mehr als 300 Franken ausgeben wollen, waren sie am stärksten vertreten.

Die aus Amerika importierte Verkaufsidee "Black Friday" hat auch im Spielwaren-Geschäft durchgeschlagen - besonders in der Westschweiz. 10 Prozent der Befragten gaben an, dieses Jahr am Black Friday Spielwaren eingekauft zu haben.

Der Black Friday findet am vierten Donnerstag im November statt. Mit Rabatten und Sonderangeboten feiern Detailhändler den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts.

(SDA)

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2016: Das Börsenjahr der grossen und kleinen Überraschungen

Trotz magerer Gesamtperformance gab es im vergangenen Jahr etliche Schweizer Aktien mit stolzen Kursgewinnen. Ein Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Börsenjahr.

http://classic.cash.ch/news/top_news/2016_das_boersenjahr_der_grossen_un...

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Mit den Hunden den Aktienindex schlagen

Mithilfe der besten Dividendentitel im Depot den Gesamtmarkt schlagen: Mit dieser simplen Börsenstrategie sind Anleger in der Vergangenheit oft gut gefahren. Wie die Strategie anhand des Swiss Leader Index funktioniert.

Von Pascal Züger

"Die Dividende ist der neue Zins", hiess es in letzter Zeit häufig. Der Hintergrund: Anleger können kaum mehr auf Zinserträge zählen, sei es auf dem Sparkonto oder bei Obligationen. Die Zeiten, wo Schweizer Sparkonten und zehnjährige Staatsanleihen jährlich noch über fünf Prozent Ertrag abwarfen, liegen beinahe 25 Jahre zurück. Regelmässige Einnahmen gibts heute eigentlich nur noch dank Aktien mit hohen Dividendenausschüttungen - auch wenn durch Kursschwankungen das Risiko weitaus höher ist als bei Obligationen oder Bankkonti.

Da erstaunt es nicht, dass eine inzwischen leicht angestaubte Anlagestrategie aus den Neunzigerjahren wieder an Beliebtheit gewinnt: Das "Dogs of the Dow"-Konzept. Bekannt wurde der durch seine Einfachheit bestechende Ansatz im Jahr 1991 durch das Buch "Beating the Dow" von Michael O’Higgins.

Und so funktionierts: Jeweils zum Jahresbeginn werden aus dem 30-Titel umfassenden amerikanischen Dow-Jones-Index die zehn Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen gekauft. Sie werden mindestens 12 Monate im Depot gehalten. Im Jahr darauf werden erneut die zehn attraktivsten Dividendentitel ausgewählt. Je nachdem müssen dann einige Titel ausgetauscht werden - oder nicht.

Strategie funktioniert häufig - aber nicht immer

Der etwas herabwertende Begriff "Dog", also Hund, rührt daher, dass eine schlechte Kursperformance die Dividendenrendite erhöht. Börsenverlierer bestechen durch eine attraktive Dividende. Da diese Titel nun unterbewertet sind, setzt im Idealfall im Laufe des Jahres eine Gegenbewegung in Form steigender Kurse ein.

Als Ziel der Strategie soll der dahinterliegende Index, in diesem Fall der Dow Jones, geschlagen werden. Das gelang in der Vergangenheit erstaunlich häufig: O’Higgings selber bewies, dass dies von 1973 bis 1999 tatsächlich der Fall war. Doch während der Technologieblase um die Jahrhundertwende blieben die Dogs deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurück. In der später folgenden Finanzkrise hatten sie jedoch wieder die Nase vorn. Auch in den letzten fünf Jahren funktionierte das Konzept: Die Dogs legten seit 2011 14,9 Prozent zu, der Dow Jones selber nur 11,7 Prozent, wie eine Auswertung auf dogsofthedow.com zeigt.

Das Konzept kann auch auf andere Börsenindizes übertragen werden: Wie diverse Studien belegen, haben die Dogs in verschiedenen Ländern langfristig besser abgeschnitten als der Vergleichsindex. Diese Strategie bietet sich speziell auch für den Schweizer Aktienmarkt an, zumal die hiesigen Firmen zu den grosszügigsten Dividendenzahlern überhaupt gehören.

Dividendenkönige aus der Schweiz

Zu diesem Zweck hat cash aus dem Swiss Leader Index (SLI) - der Index enthält die 30 liquidesten und grössten Aktien des Schweizer Aktienmarktes - die Titel mit den aktuell zehn besten Dividendenrenditen herausgepickt (siehe Tabelle unten).

Einige dieser Titel haben den Titel "Dog" wahrlich verdient, zumal sie performancemässig tatsächlich ein mieses Jahr hinter sich haben: Allen voran ist hier die Credit Suisse zu nennen - mit minus 24 Prozent die schlechteste SMI-Aktie. CEO Tidjane Thiam versucht seit Amtsantritt im Juli 2015 das Steuer rumzureissen. Richtig gelungen ist ihm dies bisher aber noch nicht. Auch die UBS leidet unter dem schwierigen Banken-Umfeld, verliert 2016 18 Prozent. Für das Schwergewicht Novartis ist es mit minus 15 Prozent ebenfalls ein Jahr zum Vergessen. Und der stabile Dividendenzahler Swisscom enttäuscht mit minus 9 Prozent ebenfalls.

Andere Titel wiederum finden den Weg in die Zehner-Liste, ohne grosse Kursabschläge erlitten zu haben: Zurich etwa, welche in diesem Jahr mit dem neuen CEO Mario Greco zur Kurserholung ansetzte und mit 6,1 Prozent gleichzeitig auch noch die lukrative Dividendenrendite der Schweiz ausweist. Auch das seit Juli 2015 durch einen Zusammenschluss entstandene Mega-Zementunternehmen LafargeHolcim legt 2016 zu und beglückt gleichzeitig die Aktionäre mit 3,8 Prozent Dividendenrendite.

Wer sich für "Dogs of the SLI" Strategie entscheidet, sollte sich aber auch den Risiken bewusst sein: Mit nur zehn Aktien im Depot entsteht häufig eine hohe Branchenabhängigkeit mit ungenügender Diversifizierung. Ausserdem kann eine hohe Dividendenrendite aufgrund eines tiefen Aktienkurses auf ernsthafte Probleme der Firma hindeuten. Und schliesslich erfordert die Strategie auch einiges an Durchhaltewille und Disziplin des Anlegers.

CASH

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UBS-Konsumindikator steigt im November leicht auf 1,43 Punkte
28.12.2016 08:27

Zürich (awp) - Der UBS-Konsumindikator ist im November 2016 leicht gestiegen und zwar um 0,04 auf 1,43 Indexpunkte. Der Vormonatswert wurde dabei auf 1,39 von zunächst publizierten 1,49 Stellen nach unten revidiert. Der Anstieg im Berichtsmonat sei auf einen erneut starken Inlandtourismus zurückzuführen sowie auf eine positive Entwicklung im Automobilmarkt, teilt die Grossbank am Mittwoch mit.

Gemäss dem letzten verfügbaren Wert sorgten die inländischen Gäste im Oktober mit einer Zunahme der Hotellogiernächte um 4,9% im Vorjahresvergleich für einen erfreulichen Abschluss der Sommersaison. Neben dem Inlandtourismus blühte zuletzt auch der Schweizer Automarkt auf. Die Zunahme der Neuimmatrikulationen um 0,4% gegenüber dem bereits starken Vorjahresmonat habe den Autohändlern einen goldenen November beschert, so die UBS.

VERHALTENER AUSLBICK AUF 2017

Der aktuelle Wert liege im langfristigen Schnitt, was auf ein solides Wachstum in den kommenden Monaten hindeute. Über das gesamte kommende Jahre dürfte der private Konsum jedoch weniger stark wachsen.

Mit Blick auf den Arbeitsmarkt heisst es, dass die Beschäftigung im dritten Quartal zwar nicht rückläufig gewesen sei und sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017 deshalb etwas entspannen sollte. Es sei jedoch zu erwarten, dass die bremsenden Effekte überwiegen.

Die Auswirkungen des Ölpreiszerfalls zu Beginn des Jahres 2016 dürften 2017 ebenso wegfallen wie die Nachwehen des Wechselkursschocks des vorherigen Jahres, womit die Teuerung erstmals seit 2011 wieder positiv ausfallen sollte. Die damit verbundenen Kaufkrafteinbussen sowie die strukturellen Herausforderungen des Detailhandels dürften einer dynamischen Entwicklung des privaten Konsums im nächsten Jahr im Weg stehen.

Aktuelle und frühere Werte, revidiert (Tabelle):
2016 (revidiert)

November: 1,43
Oktober: 1,39
September: 1,32
August: 1,21
Juli: 1,21
Juni: 1,24
Mai: 1,15
April: 1,00
März: 0,76
Februar: 0,77
Januar: 0,84

2015
Dezember: 1,06
November: 1,05
Oktober: 0,92
September: 0,76
August: 0,91
Juli: 1,09
Juni: 1,31
Mai: 1,37
April: 1,39
März: 1,41
Februar: 1,45
Januar: 1,45

2014
Dezember: 1,45
November: 1,48
Oktober: 1,43
September: 1,42
August: 1,31
Juli: 1,20
Juni: 0,94
Mai: 1,07
April: 1,27
März: 1,48
Februar: 1,44
Januar: 1,43

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(AWP)

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Zyndicate
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Die 14 teuersten Firmen kommen aus USA

Apple bleibt das wertvollste Unternehmen der Welt. Der iPhone-Hersteller ist zum Jahresende an der Börse 625 Milliarden Dollar wert.

Das geht aus einer Erhebung der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) vom Donnerstag hervor. Das ist und 19 Prozent mehr als Ende Juni.

Die Top 100 weltweit werden von den USA dominiert: Dort sitzen die 14 wertvollsten Unternehmen der Welt. Erst auf Platz 15 rangiert mit dem Ölkonzern Royal Dutch Shell (226 Milliarden Dollar) ein europäischer Konzern.

59 der 100 teuersten Firmen der Welt kommen aus den USA, nur 23 aus Europa. Für EY-Deutschland-Chef Hubert Barth ist das ein Alarmzeichen: "In Europa spielen vor allem etablierte Auto-, Pharma- und Rohstoffkonzerne eine grosse Rolle. Junge Unternehmen, die es hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung mit etablierten Grosskonzernen aufnehmen können, sucht man in Europa weitgehend vergeblich." Mit der Google-Holding Alphabet (552 Milliarden Dollar) und Microsoft (492 Milliarden) folgen zwei dieser Unternehmen auf den Plätzen zwei und drei im Ranking, auch Amazon und Facebook rangieren in den Top 10. "Wir sollten aufpassen, dass die europäische Wirtschaft von der digitalen Revolution nicht auf dem falschen Fuss erwischt wird."

Den grössten Sprung nach oben machte seit der Jahresmitte die Finanzbranche, die 20 (Ende Juni: 15) der schwersten 100 Firmen stellt. Darunter sind acht amerikanische und sechs chinesische, aus Europa kommen zwei (HSBC und BNP Paribas ).

Weit vor dem wertvollsten deutschen Unternehmen rangieren drei aus der Schweiz - allerdings nicht aus dem Finanzsektor: Der Nahrungsmittelriese Nestle belegt mit 214 Milliarden Dollar Platz 21, gefolgt von den Pharmakonzernen Roche (194 Milliarden, Platz 28) und Novartis (171 Milliarden, Platz 35). Unter den Top 300 finden sich weitere sieben Schweizer Firmen.

(Reuters)

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