Evolva (EVE)

Evolva Hldg N 

Valor: 2121806 / Symbol: EVE
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Übrigens..

...ich verstehe selber folgendes immer noch nicht:

- weshalb dauern die Verhandlungen mit Cargill eigentlich so lange an?

- weshalb EverSweet aufgeben (> wenn kein Mehrwert für Aktionäre entstehen soll) und sich auf Kernprodukte konzentrieren, die kaum Umsatz generieren?

- weshalb werden News über Evolva nicht mehr auf der Cargill-Homepage aktualisiert?

- wo bleibt EveSelbst?

harley-rider
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Link hat am 16.01.2017 - 12:24 folgendes geschrieben:

- wo bleibt EveSelbst?

ist am zwitschern ...

deam85
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Link hat am 16.01.2017 - 12:24 folgendes geschrieben:

Übrigens..

...ich verstehe selber folgendes immer noch nicht:

- weshalb dauern die Verhandlungen mit Cargill eigentlich so lange an?

so wie ich das verstanden habe, hätte evolva bei erreichen eines besseren Hefestammes (reif für Markteinführung) einen Meilenstein erreicht. dieser wurde bis ende 2016 nicht erreicht und deshalb auch die Umsatzwarnung. sobald der Hefestamm genügend ist wird wohl die Verhandlung abgeschlossen. vorher ist Cargill wohl nicht bereit zu verhandeln.....

Casino
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So nebenbei, Coca Cola hat ja schon vor ca. 9 Jahren mit Stevia angefangen, für das "Life", braucht es kein EVE.

Mal überlegen, meinst du ernsthaft, dass Cargill sich für EVE interessieren würde, wenn nicht Roche dahinter steckt. Bei EVE dreht sich das ganze im Kreis, ohne Roche würde es EVE nicht geben, sowie ohne Roche würde sich Cargill auch nicht für EVE interessieren.

Meinst du ernsthaft, dass EVE irgendwann viel Umsatz und Gewinne schreiben wird, kaum, hier geht es nur um eine Plattform von Roche, sobald was dann doch produziert, resp. zugelassen wird, ist das Produkt schon lange aus der Pipeline raus.

Und die Verwässerung vom Kurs wird immer weiter gehen, so alle 2 Jahre eine Kapitalerhöhung machen sie, damit sie genügend flüssige Mittel haben, die haben ja immer nur gerade so viel Geld wie sie brauchen, mehr nicht.

Mehrwert für die Aktionäre, ja wo denn, die brauchen doch nur Aktionäre, damit immer und immer wieder Geld beschaffen werden kann.

kabul
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@Casino

"So nebenbei, Coca Cola hat ja schon vor ca. 9 Jahren mit Stevia angefangen, für das "Life", braucht es kein EVE." Richtig beobachtet. Nur: beim CocaCola Life wird immer noch mit viel zu viel Zucker nachgesüsst um den Bittergeschmack zu eliminieren. Bei EverSweet würde der Zuckerzusatz wegfallen. That's de difference *wink*

 

 

svenevs
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Link hat am 16.01.2017 - 12:24 folgendes geschrieben:

Übrigens..

...ich verstehe selber folgendes immer noch nicht:

- [...]

- wo bleibt EveSelbst?

EveSelbst: zuletzt angemeldet am 22.9.2016...

www.evolva.com/investors: "Deutschsprachige Investoren können uns (EveSelbst) auch über das Cash Forum kontaktieren."

 

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EveSelbst ist hauptsächlich unter Twitter erreichbar. Die Verkaufsbemühungen um Resveratrol und Nootkatone müssen wohl forciert werden.

thomas.d
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EVOLVA

 Schon komisch das eine Schweizer Firma keine Deutschsprachige Webseite hat.Ich hab mal Evolva geschrieben sie sollen das doch bitte ändern, aber keine Reaktion bekommen.

<gelöscht>

Wahrscheinlich haben Sie dein Mail nicht verstanden...

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@thomas.d

Nicht unbedingt. Santhera Pharmaceuticals ja auch nicht.

Silbergeier
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A cloudier picture

new fair value is CHF0.87/share (previously CHF1.10)

http://www.edisoninvestmentresearch.com/research/report/evolva295462/pre...

raulin
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Nur blabla

Link hat am 17.01.2017 - 09:41 folgendes geschrieben:

EveSelbst ist hauptsächlich unter Twitter erreichbar. Die Verkaufsbemühungen um Resveratrol und Nootkatone müssen wohl forciert werden.

Das mit Resveratrol und Nootkatone ist nur blabla.

Es gibt schon viele Firmen die z.B Resveratrol produzieren.

Und sicher günstiger als Evolva.

 

Nur EverSweet ist eine "Exklusivität".

Aber das mit Coca Cola sind nur Illusionen, wäre EverSweet so revolutionär

wären wir nie so tief gelandet.

Cargill unterstütz auch Evolva nicht, sonst hätten sie schon etwas gemeinsam publiziert

zum Kurs ein bisschen unterstützen. Cargill war beim letzte KE auch nicht dabei.

Ich denke Cargill hat Zeit und wartet einfach bis Evolva in Konkurs geht.

Ist ja, die günstigste Lösung.

Nicht vergessen dass die Amerikaner in business nicht fair sind.

Money is money.

 

Ich denke realistisch ist Berenberg Bank mit Kurs 0,25 CHF

nicht vergessen Evolva hat schon 400'000'000 Aktien und es kommt noch eine KE.

 

0,25 * 400'000'000 = 100 Millionen

Schon mal nicht schlecht für eine Patent. (EverSweet)

 

Management hat in 2016 gelogen und in 2017 wieder "copy paste".

Wer heute verkauft kann noch etwas retten.

 

 

 

 

 

 

 

deam85
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bald werden die 0.50 angegriffen!!

RoXoR
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Nur zur Aufklärung : (Stand 18.1.2017 / 10:15 )

Das Handelsvolumen ist momentan bei über. 350`000 Stk im Gegensatz zu anderen Tagen an denen wir bereits 3-4 Millionen hatten.....

Gem. Orderbuch haben wir eine Unterstützung bei 0.50 sFr von über 830`000 Aktien, das dürfte somit wohl noch etwas dauern bis es soweit wäre...

 

 

 

 

 

 

deam85
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was sind schon 800'000 stückli. die sind im nu weg.....

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@deam85

Scheinst von der Aktien weiterhin angetan zu sein. Zu welchem Wunschkurs möchtest Du die "Schrott" Aktie Evolva eigentlich wieder kaufen?

deam85
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hmmm. ungefähr bei 0.30 vor april Smile

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@deam85

Dann hoffen wir mal für Dich, dass bei weiteren Bad News die Aktie nicht unter CHF 0.20 fällt, dann hättest Du wirklich kein Glück mit Evolva. Bei positiven News müsstest Du dann wohl auf den fahrenden Zug springen...Kurse weit höher als CHF 0.30. 

deam85
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im schlimmsten fall kann der zug auch ohne mich fahren. gibt noch andere und viel bessere invests....:-)

RoXoR
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deam85 hat am 18.01.2017 - 10:17 folgendes geschrieben:

was sind schon 800'000 stückli. die sind im nu weg.....

Du musst den angehängten Printscreen schon anschauen, es gibt da ja zwischen 51-52 nochmals je 400`000 Stk.

somit hätten wir eine "Knautschzone" von 1,6 Mio und dann sind wir unter 0.50 sFr

 

schauen wir mal bis heute Abend...

 

deam85
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im nu wollen nun schon 600'000 bei 0.53 verkaufen

Alcedo atthis
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deam85 hat am 18.01.2017 - 11:02 folgendes geschrieben:

im schlimmsten fall kann der zug auch ohne mich fahren. gibt noch andere und viel bessere invests....:-)

Das ist die richtige Haltung. Lieber mal eine Chance verpassen, als der Aktie nachspringen. 

Hier machen doch genau viele kleine Investoren den Fehler. Sie haben oft Angst den Zug zu verpassen und springen noch spät auf den fahrenden Zug auf. Letzte Woche ist doch einer bei Santhera bei 72.-  (nach einem schnellen 60%-Anstieg) noch eingestiegen. Klar kann die Rechnung für ihn langfristig noch aufgehen, aber sein Invest ist wesentlich riskanter, als wenn er zwischen Juli/Dez. 2016 bei ung. 50.- reingegangen wäre.

Am besten frühzeitig eine Aktie in den Fokus nehmen und prüfen. Nachher klare Ziele setzen und die Vorgehensweise
anhand der News und alg. Börsenlage laufend überprüfen.

Alcedo atthis
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deam85 hat am 18.01.2017 - 11:02 folgendes geschrieben:

im schlimmsten fall kann der zug auch ohne mich fahren. gibt noch andere und viel bessere invests....:-)

Das ist die richtige Haltung. Lieber mal eine Chance verpassen, als der Aktie nachspringen. 

Hier machen doch genau viele kleine Investoren den Fehler. Sie haben oft Angst den Zug zu verpassen und springen noch spät auf den fahrenden Zug auf. Letzte Woche ist doch einer bei Santhera bei 72.-  (nach einem schnellen 60%-Anstieg) noch eingestiegen. Klar kann die Rechnung für ihn langfristig noch aufgehen, aber sein Invest ist wesentlich riskanter, als wenn er zwischen Juli/Dez. 2016 bei ung. 50.- reingegangen wäre.

Am besten frühzeitig eine Aktie in den Fokus nehmen und prüfen. Nachher klare Ziele setzen und die Vorgehensweise
anhand der News und alg. Börsenlage laufend überprüfen.

Amphibolix
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Kurs Santhera

Was heisst hier "einer" eingestiegen? Die Volumen waren hoch und da sind sehr viele eingestiegen. Du vergisst, dass Santhera schon mal bei knapp 140 war, da sind die 72 immer noch sehr günstig. Wäre Trump mit seiner Rede vor kurzem nicht dazwischengekommen, was den gesamten Biotechbereich wieder um Wochen wenn nicht gar Monate zurückgeworfen hat, wäre Santhera heute wohl über 80.

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Simi
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deam85 hat am 18.01.2017 - 11:02 folgendes geschrieben:

im schlimmsten fall kann der zug auch ohne mich fahren.

Seitdem ich Evolva folge (schon seit Jahren!), habe ich so viele Trompetenstöße, Trommelwirbeln und Siegesschreie gehört! So viele hochtrabenden Worte. Einsteigen bevor es zu spät ist! Der Zug fährt ab!

Sollte jetzt endlich klar sein dass die Firma kein Zug ist. Es ist es Flugzeug, das ohne mich abstürzen wird.   

deam85
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RoXoR hat am 18.01.2017 - 11:04 folgendes geschrieben:

deam85 hat am 18.01.2017 - 10:17 folgendes geschrieben:

was sind schon 800'000 stückli. die sind im nu weg.....

Du musst den angehängten Printscreen schon anschauen, es gibt da ja zwischen 51-52 nochmals je 400`000 Stk.

somit hätten wir eine "Knautschzone" von 1,6 Mio und dann sind wir unter 0.50 sFr

 

schauen wir mal bis heute Abend...

 

So schnell kanns gehen roxor. Noch 300'000 bei 0.50!!

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@simi

Ich auch, und das seit 2012. Bisher hatte ich mit Evolva aber null Glück, wie viele andere Investierten wohl auch, da gebe ich Dir Recht. Mit Trades wäre man vermutlich glücklicher gewesen, als sie langfristig zu halten.

Es gab viele Hochs und (vor allem) Tiefs. Aber jetzt bereits Kund tun, dass EverSweet kein Erfolg haben wird und die Bude Konkurs geht, ist reine Spekulation.

Bellavista
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Interview vom CEO

Keine grosse Klärung der grossen Unbekannten. Wie weiter mit Cargill. Aber immerhin ein wenig Optimismus kann man vielleicht herauslesen...

 

Zürich (awp) - Was macht man, wenn Investoren und Analysten das eigene Unternehmen vor allem mit dem Erfolg eines Produktes identifizieren, obwohl die Pipeline mit zahlreichen anderen Produkten gefüllt ist, die nicht minder vielversprechend sind? Man macht es wie der Evolva-Chef Chef Neil Goldsmith im Interview mit AWP und betont, dass sich der Markt zu sehr auf einen einzigen Erfolg versteift.

 

"Das Problem ist, dass sich der Markt vielleicht zu sehr auf den Erfolg von Stevia versteift hat", so der Manager. "Aber warum das so ist, das müssen Sie den Markt fragen, das weiss ich nicht."

 

AKTIE HÄNGT VON STEVIA-ENTWICKLUNG AB

 

Tatsache ist, dass die Evolva-Aktie 2016 vom Wohl und Weh des Süssstoffs abhing. Diesen hatte Evolva Ende 2015 zusammen mit seinem Partner Cargill vorgestellt und seinerzeit eine Markteinführung für 2016 in Aussicht gestellt. Dieser Plan war dann aber nur wenige Monate später aufgegeben worden - auf unbestimmte Zeit. Die Aktie ging in den Sinkflug über, der lange anhielt.

 

Konkret bedeutete dies, dass die Aktie Anfang 2016 noch um die 1,15 CHF kostete. Zum Ende des ersten Quartals kosteten die Papiere dann noch etwas mehr als 70 Rappen, ein Niveau, um das sie sich bis zum Sommer bewegten. Vor allem im Verlauf des zweiten Halbjahres sahen die Aktien dann ihren Tiefpunkt bei Kursen von 39 Rappen.

 

Diese saure-Gurken-Zeit hielt für Evolva-Aktionäre bis Mitte Dezember an. Doch dann reichte eine Medienmitteilung aus, dass sich der Kurs zeitweise nahezu verdoppelte. In der Mitteilung stand, dass Evolva vom US-Patentamt eine sogenannte "Notice of Allowance" bekommen habe - einen Bescheid also über die Gewährbarkeit einer Patentanmeldung. Das Patent werde voraussichtlich Anfang 2017 erteilt.

 

MÄRKTE REAGIEREN TEILWEISE MIT ÜBERTREIBUNG

 

"Dass eine solche Nachricht eine Kursverdoppelung hervorruft, sieht etwas übertrieben aus", macht Goldsmith seiner Verwunderung über die Kursreaktion Luft. "Offenbar hat diese Nachricht aber bei einigen Leuten am Markt eine gewisse Euphorie mit Blick auf unseren Stevia-Süssstoff ausgelöst."

 

Schaut man sich die Kursreaktion seit der jüngsten Medienmitteilung von Mitte Januar an, könnte der Manager durchaus Recht haben. Da teilte das in den Bereichen Gesundheits-, Ernährungs- und Wellness-Produkte aktive Unternehmen nämlich mit, dass es für 2018 mit einer Markteinführung des Stevia-Süssstoffes rechne. Ausserdem gab es noch Details zur Zusammenarbeit mit dem US-Partner Cargill und auch zur Umsatzentwicklung im abgelaufenen Jahr.

 

Die gesamte Mischung sorgte für einen neuerlichen Kurssturz. "Uns hat diese Reaktion überrascht", gibt Goldsmith denn auch unverblümt zu. "Wir dachten, dass wir mit dem etwas detaillierteren Zeitplan sowie den geplanten weiteren Schritten eigentlich den Markt eher an die Hand nehmen".

 

Aber, und dies wiederholt der Manager in dem Gespräch immer wieder, haben einige Marktakteure in die Ankündigung von Mitte Dezember, dass man im Januar ein Update zu Stevia geben werde, mehr hineininterpretiert als dann am Ende zu berichten war.

 

ANALYSTEN AUFGESCHRECKT

 

Nicht nur die Börse hat aber schockiert reagiert, auch die ersten Kommentare von Analystenseite fallen vorsichtig aus. Ihnen bereiten vor allem die liquiden Mittel von 47 Mio CHF zum Ende des Jahres Sorgen. "Das ist verständlich. Sowohl die Analysten als auch Marktteilnehmer müssen nur auf die liquiden Mittel und unsere Cash-Burn-Rate schauen und können sich den Rest ausrechnen".

 

Damit zielt der Manager auf die angekündigten Investitionen ab. Denn sollte alles so kommen, wie geplant, müssten auch die nötigen Produktionsstätten vorhanden sein. Hier habe man jetzt mit dem Partner Cargill entschieden, den Süssstoff anfänglich in der modernen, kosteneffizienten Produktionsstätte von Cargill in Nebraska herzustellen.

 

Zu diesem Zweck würden die bestehenden Anlagen von Cargill umgerüstet. Gleichzeitig prüfen die beiden Konzerne laut Mitteilung einen vorgezogenen Wechsel zu einer neuen Anlage, die auch als zentraler Produktionsstandort für andere Produkte von Evolva - einschliesslich Nootkaton und Resveratrol - und einigen Partnern dienen könnte.

 

ENTSCHEIDENDE VERHANDLUNGEN MIT CARGILL

 

Wie Evolva aber auch einschränkt, hängt die Umsetzung dieser Pläne davon ab, dass die laufenden Verhandlungen zwischen Evolva und Cargill bis Frühling 2017 erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Thema ist etwa die Aufteilung der Einnahmen, ist der Stevia-Süssstoff erst einmal auf dem Markt.

 

"Die aktuellen Pläne sind auch mit gewissen Ausgaben behaftet. Natürlich ist es so, dass sich das in der Aufteilung der Einnahmen widerspiegeln muss," erklärt der Manager. Laut früherer Besprechungen hätte Evolva eine Option auf 45% des Geschäftswertes - vorausgesetzt, es schultert auch 45% der Kosten.

 

Als "Überinterpretation" bezeichnet der Manager auch die Bedenken, die einige Experten über die weitere Zusammenarbeit mit Cargill geäussert haben. "Vom aktuellen Stand der Verhandlungen bin ich fest davon überzeugt, dass es im Interesse beider Unternehmen ist, an dem Projekt gemeinsam weiter zu arbeiten". Allerdings müsse man Schutzklauseln wie "vorausgesetzt die Verhandlungen werden erfolgreich abgeschlossen" in eine solche Mitteilung einbauen.

 

PIPELINE GUT GEFÜLLT

 

Deutlich selbstbewusst klingt der Manager, wenn er nach den anderen beiden Kernprodukten seines Unternehmens gefragt wird, Nootkaton und Resveratrol. Für beide sieht er ein beachtliches Marktpotenzial. "Der Markt hat hier aber grössere Schwierigkeiten, das eigentliche Potenzial in Zahlen zu packen," so Goldsmith. Anders als Zucker, den man in Tonnen messen könne, sei der Markt etwa für Insektenschutz schwieriger zu bewerten. Nootkaton ist ein vielfältig einsetzbarer Aromastoff, der auch gegen Schädlinge getestet wird.

 

"Der Charme an Produkten wie Nootkaton oder Resveratrol ist, dass die Umsätze, die wir hier generieren, zu 100% uns zufliessen und wir hier eine extrem gute Marktposition haben", sagt der Manager nicht ohne Stolz.

 

hr/tp

Bellavista

deam85
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eventuell ein kleiner funken Hoffnung. die frage ist nur wieviel es braucht das eve tatsächlich 200 mio wert ist ?

 

scheint wohl einiger überzeugt zu haben, der kurs zieht wieder an.....!

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@deam85

​Ich hoffe das macht Dich nicht nervös...

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