GAM

GAM Hldg N 

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Guldenthaler
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Hallo zusammen,

was denkt ihr, ist diese Aktie bereit auf ein neues ATH über 18.25 zu klettern?

GAM hat vor einem Monat gute zahlen präsentiert (mit positivem Ausblick) wahrscheinliche Erhöhung der Dividende und ein erneutes Aktienrückkaufprogramm ist geplant. Das aktuelle ist auch schön aufgelistet auf ihrer Homepage.

Wäre endlich Zeit, ist schon ein paar mal kurz davor gescheitert.

Zyndicate
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GAM zieht wieder Gelder an - Halbjahresgewinn sinkt wegen höheren Steuern

12.08.2014 12:28



(Zusammenfassung)

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im ersten Semester 2014 den Nettoneugeldabfluss gestoppt und im Kerngeschäft netto wieder Gelder zur Verwaltung angezogen. Das Management zeigt sich mit der Leistung in der Berichtsperiode trotz deutlichem Gewinnrückgang infolge höheren Steuern denn auch zufrieden und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Erfreut vom Ergebnis, das die Markterwartungen übertraf, sind auch die Anleger, was sich in einem klar anziehenden Kurs manifestiert.

INVESTMENT MANAGEMENT ZIEHT WIEDER GELDER AN

Im Kerngeschäft der Gruppe - dem Investment Management - flossen in den ersten sechs Monaten 1,3 Mrd CHF an Nettoneugelder zu. Die annualisierte Wachstumsrate betrug damit 3,8%. Dies signalisiere eine überzeugende Normalisierung des Wachstums nach den enttäuschenden Netto-Abflüssen im zweiten Semester 2013 und zu Beginn 2014. Das positive Neugeld-Momentum halte bislang zudem auch im zweiten Semester an, erklärte CEO David Solo am Dienstag. Er zeigte sich deshalb grundsätzlich zuversichtlich, dass der Bereich im Gesamtjahr eine Nettoneugeldwachstumsrate von 5% erreichen und damit im Rahmen der mittelfristigen Zielsetzung von 5 bis 10% liegen werde.

Die verwalteten Vermögen betrugen per Ende Juni 73,4 Mrd nach knapp 70 Mrd zum Jahresende 2013. Die Bruttomarge konnte mit 79,5 Basispunkten (BP) nach 79,7 BP im zweiten Halbjahr 2013 praktisch stabil gehalten werden.

PRIVATE LABELLING MIT LEICHTEM GELDABFLUSS

Im Bereich Private Labelling stiegen die verwalteten Vermögen dank der positiven Marktentwicklung um 1,6 Mrd auf 46,2 Mrd CHF. Hauptsächlich aufgrund von Rücknahmen, die von Private Labelling-Partnern verbucht wurden, flossen netto 0,1 Mrd an Geldern ab.

TIEFERE ERTRÄGE UND WENIGER GEWINN

Der operative Gewinn der gesamten Gruppe (bereinigt um nicht zahlungswirksame Positionen) verminderte sich in der Berichtsperiode um 17% auf 93,1 Mio CHF. Belastend wirkte sich hier insbesondere die auf 17,7% von 11,5% angestiegene Steuerquote aus. Ebenfalls negativ zu Buche schlugen die deutlich tieferen performanceabhängigen Erträge. Diese sanken um 51% auf knapp 35 Mio. Insgesamt nahm der Betriebsertrag im Semester um 14% auf 307,4 Mio CHF ab.

AKTIONÄRSREUNDLICHE KAPITALPOLITIK BEKRÄFTIGT

Der Geschäftsaufwand konnte überproportional um 16% auf 194,3, Mio gestutzt werden. Damit verbesserte sich Cost/Income-Ratio auf 63,2% nach 64,7% im Vorjahr und liegt damit gut innerhalb der mittelfristigen Zielbandbreite von 60% bis 65%. CFO Marco Suter hob vor den Investoren denn auch die Fähigkeit der Gruppe hervor, die eigenen Kosten an die Ertragslage anzupassen.

Die GAM-Bilanz präsentiert sich weiter stark mit hohem Eigenkapital (Tangible Equity) und guter Liquidität. Das Management bekräftigte vor diesem Hintergrund die anlegerfreundliche Kapitalpolitik der Gruppe. So soll überschüssiges Kapital weiterhin in grossem Mass an die Aktionäre zurückgeführt werden. CFO Suter kündigte in diesem Zusammenhang an, dass im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich deutlich mehr Aktien zurückgekauft werden, als die 1,5 Mio Titel, welche in den ersten sechs Monaten erworben wurden.

ZUVERSICHT FÜR DIE ZUKUNFT

Für die weitere Zukunft sieht sich GAM gut positioniert. Der Gruppe habe die verschiedenen Restrukturierungs- und Kostensenkungsmassnahmen nun abgeschlossen, verfüge über ein breites Spektrum an Produkten mit überzeugenden Track Records und besitze eine schlagkräftige globale Distributionsplattform, erklärte Solo. Künftig stehe darum Wachstum im Vordergrund. Dieses soll sowohl organisch wie auch via Übernahmen - mit allerdings tiefem Risiko - erfolgen, so der Konzernchef weiter.

Am Markt findet der GAM-Semesterabschluss gute Resonanz. Die Analysten loben insbesondere die Kostenverbesserungen sowie den Neugeldzufluss. Die GAM-Aktien legen in einem leicht positiv tendierenden Gesamtmarkt zur Mittagszeit 2,2% zu.

AWP

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Korr: GAM 2015 mit klarem Gewinnrückgang - Reorganisation im Plan
01.03.2016 08:10

(Letzter Abschnitt berichtigt: Hatheway und Dana treten Management bei, Hanges scheidet aus)

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im Geschäftsjahr 2015 einen klaren Gewinnrückgang erlitten. Der bereinigte Konzerngewinn ging um 11% auf 158,4 Mio CHF zurück. Der Konzerngewinn nach IFRS lag gar um 18% unter dem Vorjahr bei 138,3 Mio CHF. Die im vergangenen Jahr angelaufene Reorganisation verläuft laut GAM nach Plan. Den Aktionären soll eine unveränderte Dividende von 0,65 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, wie der Asset Manager am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsertrag sank im Jahresvergleich um 4% auf 601,3 Mio CHF. Gleichzeitig ging der Geschäftsaufwand um 1% auf 403,5 Mio CHF zurück, wie den Zahlen zu entnehmen ist. Der operative Gewinn vor Steuern fiel mit 197,8 Mio CHF um 9% unter dem Vorjahreswert aus.

Das Institut verzeichnete in der Berichtsperiode einen Nettoneugeldzufluss im Geschäftsbereich Investment Management (IM) von 0,3 Mrd CHF nach einem Zufluss von 2,0 Mrd im Vorjahr. Im Bereich Private Labelling (PL) lag der Zufluss bei 2,7 Mrd (VJ -0,8 Mrd). Insgesamt betrug der Zufluss damit 3,0 Mrd CHF. Die Kundenvermögen lagen im IM per Ende Jahr um 5% unter dem Vorjahreswert bei 72,3 Mrd CHF, im PL lagen sie bei 46,7 Mrd (-1,0%). Insgesamt betrugen die Assets under Management (AuM) damit 119,0 Mrd.

Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Gruppe die Markterwartungen übertroffen. Von AWP befragte Experten rechneten im Durchschnitt mit einem Betriebsertrag in Höhe von 584 Mio und einem adjustierten Reingewinn von 146 Mio CHF. Das Nettoneugeld sahen sie in Höhe von 2,0 Mrd CHF, einzig die Kundengelder wurden mit 121,8 Mrd etwas höher erwartet.

Die im vergangenen Jahr eingeleitete Reorganisation verlaufe nach Plan, heisst es weiter. Bis zum Jahresabschluss 2017 soll das neue Betriebsmodell ausgehend vom Niveau im 2014 zu einer jährlichen strukturellen Kostensenkung von mehr als 20 Mio CHF führen. Für die Umstrukturierung seien 2015 Rückstellungen gebildet worden; für 2016 werde nicht mehr mit zusätzlichen Aufwendungen gerechnet.

Das Jahr 2016 habe mit erneuten Turbulenzen an den Finanzmärkten begonnen, stellt GAM weiter fest. Das Umfeld biete zwar Chancen - dennoch sei auch GAM "nicht immun gegenüber negativen Markttrends". Die Gruppe bestätigt derweil ihre Finanzziele.

Im Verwaltungsrat kommt es derweil zum Abgang von Daniel Däniker. Gleichzeitig wird den Aktionären die Wahl von drei neuen Mitgliedern vorgeschlagen: Es handelt sich um Nancy Mistretta, Ezra Field und Benjamin Meuli. Zu Veränderungen kommt es auch im Gruppenmanagement. So werden Larry Hatheway, Group Chief Economist und Group Head of Multi Asset Portfolio Solutions, und Tim Dana, Group Head of Corporate Development, per Anfang Mai dem Group Management Board beitreten. Zum gleichen Zeitpunkt wird Andrew Hanges, Region Head UK, aus dem Gremium ausscheiden.

tp/rw

(AWP)

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Bei GAM schrumpft das verwaltete Vermögen

Die Vermögensverwaltungsgruppe GAM hat im ersten Quartal 2016 «enttäuschende Vermögensflüsse» verzeichnet.

Per Ende März sanken die Assets under Management (AuM) um 4% auf 114,7 Mrd CHF im Vergleich zu Ende 2015 (119,0 Mrd). Ende März 2014 waren es noch 123,3 Mrd. Im grösseren Bereich Investment Management (IM) gingen die verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn um 7% auf 67,3 Mrd zurück, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hiess.

Als Ursache werden Nettoabflüsse und ein negativer Effekt aus der Abwertung des US-Dollars und des britischen Pfunds genannt. Die Nettoabflüsse erreichten 3,1 Mrd "aufgrund angestiegener Risikoaversion der Anleger infolge der anhaltenden Marktturbulenzen".

Der Bereich Private Labelling (PL) wies per Ende Quartal verwaltete Vermögen von 47,4 Mrd CHF (+1%) aus. Auch hier seien die Nettozuflüsse durch negative Marktentwicklung und Währungsbewegungen reduziert, so GAM.

Erwartungen verfehlt

Mit dem ausgewiesenen Wert hat das Unternehmen die Erwartungen am Markt verfehlt. Analysten hatten im Durchschnitt mit Kundenvermögen in der Höhe von 117,8 Mrd CHF gerechnet.

Mit Blick auf das Gesamtjahr hiess es, dass die Marktbedingungen die Anlegerstimmung und Vermögensflüsse weiterhin kurzfristig belasten dürften. GAM erwartet, dass die performanceabhängigen Erträge im ersten Halbjahr 2016 unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Dennoch wurden die Ziele über einen Geschäftszyklus bestätigt.

Gute Fortschritte in der Umsetzung der Strategie und eine anhaltende Kostendisziplin stimmten zuversichtlich, hiess es. Man arbeite fokussiert daran, die Anpassung des Geschäftsmodells abzuschliessen.

Im ersten Quartal 2016 erwarb der Asset Manager im Rahmen des aktuellen Aktienrückkaufprogramms ausserdem insgesamt 527'800 eigene Aktien im Wert von 7,6 Mio, die für die spätere Vernichtung im Rahmen einer Kapitalherabsetzung vorgesehen sind.

(AWP)

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GAM-Aktie kollabiert nach Gewinnwarnung

Der Vermögensverwalter GAM spricht überraschend eine Gewinnwarnung aus. Schuld sind ausbleibende erfolgsabhängige Gebühren. Die Aktie erleidet einen prozentual zweistelligen Kurseinbruch.

Von Lorenz Burkhalter

Der jüngste Kurszerfall hätte es eigentlich erahnen lassen, dass GAM mit einer Hiobsbotschaft aufwarten muss. Denn innerhalb von gerademal zwei Handelstagen büsste der Vermögensverwalter knapp 10 Prozent seines Börsenwerts ein. Das ist selbst für einen Nebenwert wie GAM nicht alltäglich.

Händler bezeichnen insbesondere den am Montagnachmittag beobachteten Ausverkauf als auffällig. Zu Wochenbeginn wechselten so viele Aktien die Hand wie am Donnerstag und Freitag zusammengezählt. Es sei, als habe jemand eine böse Vorahnung gehabt, so lautet der Tenor.

Nun warnt die ehemalige Tochter von Julius Bär vor einem deutlich tieferen Halbjahresgewinn. Gut zwei Wochen vor Semesterende steht fest, dass der operative Gewinn vor und nach Steuern um ungefähr 50 Prozent tiefer als die im Vorjahr erzielten 101,5 Millionen Franken ausfallen wird. Schuld sind ausbleibende erfolgsabhängige Gebühren. Zuletzt lagen die Analystenerwartungen für das Gesamtjahr 2016 in der Region von 150 bis 160 Millionen Franken. Diese Schätzungen werden nun substanziell fallen.

Darauf lässt auch die Reaktion der GAM-Aktie schliessen. An der Schweizer Börse SIX wird sie zur Stunde mit einem satten Minus von 17 Prozent auf 9,49 Franken "abgewatscht".

Kaum erfolgsabhängige Gebühren im ersten Halbjahr

Der für die Bank Vontobel tätige Analyst fühlt sich von der Gewinnwarnung in seiner negativen Haltung bestärkt. Er hält weder die Konsensschätzungen noch seine schon heute deutlich darunter liegende Gewinnprognose von 134 Millionen Franken für realistisch und nimmt letztere in negative Revision. In diesem Zusammenhang wird er auch das 13,50 Franken lautende Kursziel mit dem Rotstift überarbeiten.

Es bedürfe schon eines deutlich höheren Risikoappetits bei den Anlegern und eines nachhaltigen Nettoneugeldzuflusses, um das Blatt bei GAM zu wenden, so lässt der Experte durchblicken. Er bleibt deshalb vorsichtig und stuft die Aktie des Vermögensverwalters wie bis anhin nur mit "Hold" ein.

Bei der Zürcher Kantonalbank zeigt man sich überrascht, obschon GAM anlässlich des Zwischenberichts von Ende April auf tiefere erfolgsabhängige Gebühren hingewiesen habe. Der für den Vermögensverwalter zuständige Analyst erwartet bei den Gewinnschätzungen deutliche Abwärtsrevisionen. Er setzt sein Anlageurteil "Marktgewichten" in negative Überprüfung.

Ertragsschwäche auch in anderen Bereichen

Auch der Berufskollege von Goldman Sachs ringt in einem Kommentar um Worte. Er sei sich des schwierigen Marktumfelds durchaus bewusst gewesen, so schreibt er. Dennoch hatte er sich dank dem Absolute-Return-Angebot des Vermögensverwalters eine stabilere Gebührenentwicklung erhofft. Doch selbst unter Ausklammerung der erfolgsabhängigen Gebühren liegt der Halbjahresgewinn dem Analysten zufolge rund 10 Prozent unter den bankeigenen Schätzungen. Er empfiehlt die GAM-Aktie weiterhin zum Verkauf und will das 12,50 Franken lautende 12-Monats-Kursziel nach unten anpassen.

CASH

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Vermögensverwalter GAM kauft in Grossbritannien zu

Der Vermögensverwalter GAM will den britischen Konkurrenten Cantab Capital Partners mit einem verwalteten Vermögen von vier Milliarden Dollar übernehmen.

GAM bezahle dafür zunächst 217 Millionen Dollar in bar, wie die Firma am Mittwoch mitteilte. Hinzu kommen weitere Zahlungen, die - abhängig von den Vermögensverwaltungserträgen - in den kommenden Jahren erfolgen sollen. Der Zukauf werde sich bereits im ersten vollen Jahr "deutlich positiv" auf das operative Ergebnis je Aktie auswirken und soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

Die Übernahme werde durch bestehende Mittel finanziert. GAM habe allerdings vorübergehend den Rückkauf eigener Aktien ausgesetzt, um genügend Kapital zu behalten.

(Reuters)

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dfx1
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Wird die Aktie absehbar locker wieder über 10 bringen

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GAM vollzieht Kapitalherabsetzung

Die Vermögensverwaltungsgruppe GAM hat die im April von den Aktionären beschlossene Kapitalherabsetzung vollzogen.

Dabei wurden 3,10 Millionen Namenaktien vernichtet, die im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms erworben wurden. GAM verfüge neu über ein Aktienkapital von 8,01 Mio CHF, eingeteilt in 160,3 Millionen Namenaktien, teilt die Gesellschaft am Dienstag mit.

Das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm, welches ebenfalls den Zweck der Kapitalherabsetzung hat, ist auf maximal drei Jahre angesetzt und ermöglicht den Rückkauf von maximal 16,7 Millionen Aktien.

(AWP)

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Gewinn von Vermögensverwalter GAM bricht ein

Der Vermögensverwalter GAM Holding hat im ersten Halbjahr wegen der Zurückhaltung vieler Kunden angesichts der unsicheren Zukunftsaussichten einen Gewinneinbruch erlitten.

GAM hatte den Gewinneinbruch bereits Mitte Juni angekündigt. Gemäss den heute publizierten definitiven Zahlen ging der operative Reingewinn vor Steuern hauptsächlich aufgrund verminderter performanceabhängiger Erträge um 46 Prozent auf 55,0 Mio CHF zurück. Der zugrundeliegende Reingewinn lag bei 42,2 Mio nach 81,2 Mio in der Vorjahresperiode, teilt GAM am Mittwoch mit.

In den ersten sechs Monaten des Jahres flossen bei der Gruppe insgesamt Nettoneugelder von 4,7 Mrd ab. Im Vorjahr resultierte hier noch ein Zufluss von 6,3 Mrd. Im Bereich Investment Management resultierte ein Abfluss von 5,6 Mrd, im Private-Labelling-Geschäft flossen dagegen 0,7 Mrd zu. Insgesamt betrugen die verwalteten Vermögen (AuM) per Ende Juni 113,5. Mrd nach 114,7 Mrd zum Ende des ersten Quartals 2016.

Der Betriebsertrag verminderte sich in der Berichtsperiode um 22 Prozent auf 235,5 Mio CHF. Der Geschäftsaufwand nahm ebenfalls ab und zwar um 11 Prozent auf 180,5 Mio CHF.

Mit den heute publizierten Zahlen zum ersten Semester hat GAM die Erwartungen der Analysten getroffen; allerdings war nach der Gewinnwarnung von Mitte Juni auch die Schätzsicherheit ziemlich hoch.

Für das Gesamtjahr erwartet GAM ein anhaltend schwieriges Marktumfeld. Die Unsicherheit dürfte die Risikobereitschaft der Kunden, die Mittelflüsse und verwalteten Vermögen auch künftig belasten, so die Meldung. Die Mittelfristziele über einen Geschäftszyklus von fünf bis acht Jahren würden aber weiterverfolgt. Demnach soll das verwässerte operative Ergebnis pro Aktie auf annualisierter Basis um über 10 Prozent gesteigert werden und eine Umsatzrendite von 35-40 Prozent erreicht werden.

(AWP/Reuters)

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GAM vollzieht Akquisition von Cantab Capital Partners
04.10.2016 07:56

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat die am 29. Juni 2016 angekündigte Übernahme von Cantab Capital Partners vollzogen. Der Abschluss der Transaktion wurde möglich, weil die Aufsichtsbehörden am 3. Oktober ihre Zustimmung gegeben haben. Die Akquisition des britischen Managers von Multi-Strategy-Fonds werde voraussichtlich im ersten vollständigen Jahr nach der Übernahme positiv zum operativen Ergebnis pro Aktie von GAM beitragen, bestätigte der Vermögensverwalter am Dienstag früher gemachte Aussagen.

Cantab, die per Ende Oktober Vermögen im Umfang von 4,1 Mrd USD verwaltete, bilde den Grundpfeiler der neu geschaffenen GAM Systematic-Plattform. Unter dieser Marke gab GAM am Dienstag auch die Lancierung zweier neuer UCITS-Strategien bekannt.

sig/cp

(AWP)

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Babette
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GAM

etabliert sich über 10.--! Kommt gut!

patwald
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Wäre vielleicht hier der Zeitpunkt für einen Einstieg reif? Wer hat sich auch schon damit befasst?

arnie
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Bin auch am überlegen einzusteigen. Natürlich im Hinblick auf die saftige, steuerfreie Dividende. Nur ist die Frage ob vor oder nach dem 2. März (Full-year results 2016)

ARNOLD IS NUMERO UNO

Elias
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GAM: T. Rowe Price senkt Anteil auf 4,96%

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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GAM mit 41% tieferem operativen Reingewinn von 94,2 Mio CHF
02.03.2017 07:35

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im Geschäftsjahr 2016 weniger Umsatz und wie angekündigt deutlich weniger Gewinn erzielt. Der bereinigte, von GAM als "operativer Konzerngewinn" bezeichnete, Gewinn ging 41% auf 94,2 Mio CHF zurück. Dies sei grösstenteils zurückzuführen auf wesentlich niedrigere performanceabhängige Erträge, heisst es am Donnerstag vom Asset Manager. Die Prognosen der Analysten wurden bei der Kennzahl allerdings deutlich übertroffen.

Der Konzerngewinn nach IFRS lag allerdings lediglich 3% unter dem Vorjahr bei 134,3 Mio CHF. Dabei wirkte sich ein "nicht wiederkehrender Steuerposten" von +27,8 Mio massgeblich positiv aus, wie den Zahlen zu entnehmen ist. Den Aktionären soll eine unveränderte Dividende von 0,65 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, was im Vorfeld bereits mehr oder weniger in Aussicht gestellt wurde.

Der Betriebsertrag sank im Jahresvergleich um 20% auf 478,60 Mio CHF. Gleichzeitig ging der Geschäftsaufwand um 11% auf 358,5 Mio CHF zurück. Das Institut verzeichnete in der Berichtsperiode einen Nettoneugeldabfluss von insgesamt 6,4 Mrd CHF. Die Kundenvermögen lagen per Ende Jahr bei 120,7 Mrd.

Zudem wird sich VRP Johannes de Gier an der bevorstehenden Generalversammlung Ende April nicht zur Wiederwahl stellen. Er tritt in den Ruhestand. Dieser Schritt erfolge im Einklang mit einer vom Verwaltungsrat langfristig geplanten Nachfolgelösung, heisst es in einer separaten Mitteilung von GAM. Zuvor hatte der GAM-Aktionärs RBR den Austausch von de Gier sowie weitere neue Verwaltungsräte gefordert.

Der Veraltungsrat schlägt nun allerdings Diego du Monceau, Nancy Mistretta, Ezra S. Field und Benjamin Meuli zur Wiederwahl vor. David Jacob wird als neues Mitglied nominiert. Die von RBR gemachten namentlich genannten Vorschläge werden damit nicht berücksichtigt.

Weiter gab GAM bekannt, die Lizenz für die Verwendung der Marke Julius Bär zur Vermarktung von Investmentfonds gekündigt zu haben. Im Rahmen des Lizenzvertrags, den die Gesellschaft am Tag der Abspaltung von Julius Bär im Jahr 2009 abgeschlossen hatte, zahlte sie eine umsatzabhängige Lizenzgebühr, um ihren Übergang zu einer unabhängigen, reinen Asset- Management-Gruppe mit globaler Ausrichtung zu unterstützen.

Mit Blick auf das laufende Jahr heisst es, das Marktumfeld werde auch 2017 von politischer Ungewissheit geprägt bleiben. Ein konkreter Ausblick für 2017 wird nicht gemacht. Die Mittelfristziele über einen Geschäftszyklus von fünf bis acht Jahren wurden indes bestätigt.

ys/gab

(AWP)

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GAM macht 2017 weitere

GAM macht 2017 weitere Fortschritte - Ertrag und Gewinn deutlich höher

(Ausführliche Fassung) - Der Vermögensverwalter GAM hat im Geschäftsjahr 2017 weitere Fortschritte im Umbau der Gruppe erreicht. Der operative Gewinn ist stark angestiegen und die Kunden vertrauen der Gruppe wieder neue Gelder an. Mit Blick nach vorne sieht das Management das Potential von GAM indes noch nicht ausgeschöpft.

01.03.2018 08:23

STARKES ERTRAGSWACHSTUM

Der bereinigte, von GAM als "operativer Konzerngewinn" bezeichnete Gewinn erhöhte sich 2017 deutlich um 46% auf 137,1 Mio. Dem Gewinnwachstum liegt eine Ertragsausweitung zu Grunde. So stieg der Betriebsertrag um 15% auf 549,9 Mio CHF. Wichtigster Etragspfeiler sind die Vermögensverwaltungsgebühren und Kommissionen, welche dank dem höheren Bestand an verwalteten Vermögen netto um 7% auf über 500 Mio zulegten. Die performanceabhängigen Erträge erhöhten sich auf 44,1 Mio nach 3 Mio im Vorjahr.

Deutlich unterproportional mit 5% legten die Kosten zu, wobei der Sachaufwand um 3% und der Personalaufwand um 7% stiegen. Die Compensation Ratio konnte auf 48,3% von 52% gesenkt werden und liege damit innerhalb der Zielspanne von 45-50%, schreibt GAM am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der Konzerngewinn nach IFRS betrug 123,2 Mio und lag damit um 8% unter dem Vorjahr. Im Vorjahr hat die Gruppe von einer grossen einmaligen Steuergutschrift profitiert. Die ausgewiesenen Zahlen liegen klar über den Analystenschätzungen.

Die Aktionäre partizipieren am Ergebnis mit einer auf 0,65 CHF gehaltenen Dividende.

"Wir sind mit dem Ergebnis des Jahres 2017 zufrieden, wissen aber, dass es noch viel zu tun gibt, wenn wir das Potenzial von GAM voll ausschöpfen wollen", wird CEO Alexander Friedman zitiert. Der Konzernchef wurde für seine Leistung im vergangenen Jahr noch mit 4,3 Mio entschädigt, nachdem er 2016 noch über 6 Mio erhalten hatte. Das Vergütungssystem der Gruppe wurde von den Aktionären stark kritisiert und in der Folge angepasst.

Wichtige Priorität der Gruppe ist die Kostendisziplin. GAM habe die jährlichen Personalfixkosten und den Sachaufwand 2017 gegenüber 2016 um rund 12 Mio verringert und damit das Ziel von 10 Mio übertroffen. Bis Ende 2019 sollen sich die jährlichen Einsparungen bezogen auf die Vergleichsbasis 2016 auf über 30 Mio summieren.

GELDZUFLUSS IN BEIDEN BEREICHEN

Im Bereich Investment Management zog GAM 2017 mit 8,6 Mrd wieder neue Gelder an, nachdem im Vorjahr noch 10,7 Mrd abgeflossen waren. Zuflüsse verzeichneten vor allem die Fixed-Income-Produkte.

Als Folge der neuen Gelder sowie der positiven Anlagenperformance stiegen die verwalteten Vermögen auf 84,4 Mrd nach 72,2 Mrd zur Jahresmitte.

Die Private-Labelling-Aktivitäten verzeichneten einen Nettozufluss von 15,7 Mrd CHF. Die neuen Gelder stammen dabei zur Hauptsache von bestehenden Grosskunden, schreibt GAM. Die verwalteten Vermögen im Bereich erhöhten sich auf 74,3 Mrd.

MITTELFRISTZIELE BESTÄTIGT - UMFELD IST ANSPRUCHSVOLLER GEWORDEN

Im laufenden Jahr sieht das GAM-Management volatilere und anspruchsvollere Märkte. Ein weiterer Bewertungsrückgang bei Aktien sei ebenso möglich wie höhere Anleiherenditen und eine Ausweitung der Kreditspreads. Sofern sich indes keine länger anhaltende Risikoaversion ausbreitet, sieht die Gruppe weiter Opportunitäten für aktive Asset Manager.

Bestätigt wurden zudem die Mittelfristziele über einen Geschäftszyklus von fünf bis acht Jahren. Demnach soll das verwässerte operative Ergebnis pro Aktie auf annualisierter Basis um über 10% gesteigert und eine Umsatzrendite von 35 bis 40% erreicht werden.

gab/cf

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GAM zieht wieder mehr

GAM zieht wieder mehr Neugelder an

Die GAM Holding hat im ersten Quartal 2018 weitere Fortschritte gemacht und netto einen deutlichen Zufluss an neuen Kundengeldern verzeichnet, nachdem im Vorjahr noch ein Abfluss resultiert hatte.

19.04.2018 07:25

Auch bei den verwalteten Vermögen legte die Gesellschaft zu. Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management vorsichtig zuversichtlich. Die verwalteten Vermögen (Assets under Management oder AuM) beliefen sich per Ende März 2018 auf 162,3 Milliarden Franken, was einer Steigerung gegenüber Ende 2017 von 2,3 Prozent entspricht. Der Nettozufluss neuer Kundengelder belief sich auf 6,0 Milliarden, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht zu entnehmen ist.

Im Bereich Investment Management stiegen die verwalteten Vermögen im ersten Jahresviertel auf 85,7 Milliarden von 84,4 Milliarden per Ende 2017. Die Nettozuflüsse lagen bei 2,5 Milliarden, wobei insbesondere in spezialisierte Fixed Income und systematische Strategien starke Zuflüsse verzeichnet wurden. Verbessert habe sich auch die Anlageperformance, heisst es weiter; 82 Prozent der Investment Management Vermögenswerte in Fonds hätten sich über eine 3-Jahres-Periode zum 31. März 2018 besser als ihre Benchmark entwickelt.

Im Private-Labelling-Geschäft, in dem die Gesellschaft Fondslösungen für Dritte anbietet, legten die verwalteten Vermögen auf 76,6 Milliarden von 74,3 Milliarden zu. Die Nettozuflüsse beliefen sich auf 3,5 Milliarden, wobei Markt- und Wechselkursentwicklungen zu einem Rückgang der verwalteten Vermögen um 1,2 Milliarden geführt hätten, schreibt die Gesellschaft.

Erwartungen übertroffen

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit Assets under Management (AuM) im Investment Management im Umfang von 85,0 Milliarden und mit Netto-Neugeldern von 1,6 Milliarden gerechnet.

"Die positive Dynamik des Jahres 2017 hat sich im ersten Quartal fortgesetzt", sagt in der Mitteilung CEO Alexander Friedman. Er sehe weiterhin eine gute Nachfrage nach spezialisierten Produkten, die gegenüber traditionellen Anlageklassen und breiten Markttrends für eine Diversifizierung sorgen. Allerdings habe die Marktvolatilität in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, weshalb die Kunden vorsichtiger werden könnten, erklärte Friedman mit Blick nach vorne.

Der Fokus der Gruppe bleibe bei der Umsetzung der strategischen Prioritäten und dem Erreichen ihrer Ziele im Laufe des Geschäftszyklus, heisst es weiter.

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dfx1
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11.30 rein

Bin seit heute ebenfalls dabei

spesenmoos
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Bin da mal rein und warte

Bin da mal rein und warte freudig auf die Gegenbewegung.

Ist ja nur ein Goodwill-Abschreiber und nicht cash-wirksam... Eher noch positiv, da sie weniger zahlen müssen für den Hedge-Fonds. Das wir doch die Dividende nicht tangieren.... Schaun mer mal.

 

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Bei GAM wird der Gewinn nicht

Bei GAM wird der Gewinn nicht so üppig ausfallen

GAM hat am Freitag überraschend einen ersten Überblick über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr gegeben.

13.07.2018 07:35

Demnach rechnet der Vermögensverwalter zwar damit, den operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr gesteigert zu haben, unter dem Strich dürfte aber weniger übrig bleiben als noch vor einem Jahr.

Konkret stellt GAM einen operativen Gewinn vor Steuern von rund 91 Millionen Franken in Aussicht. Dieser schliesst auf der einen Seite nicht wiederkehrende und akquisitions-bezogenen Posten aus, beinhaltet zugleich aber performanceabhängige Erträge von rund 2 Millionen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2017 wies das Unternehmen einen operativen Gewinn vor Steuern von 75,4 Millionen aus. Hierin enthalten waren performanceabhängige Erträge in Höhe von 19,3 Millionen.

Gleichzeitig rechnet GAM mit einer nicht liquiditätswirksamen Wertminderung von rund 59 Millionen Franken nach Steuern. Diese bezieht sich auf immaterielle Vermögenswerte wie Investment-Management- und Kundenverträge, die wiederum in Zusammenhang mit den von Cantab Capital Partners im Oktober 2016 übernommenen Fonds stehen.

Wertberichtungen nötig

Wegen niedrigeren verwalteten Vermögen und Cashflows im Vergleich zu den prognostizierten Werten, die zum Zeitpunkt der Cantab-Akquisition gemacht wurden, sieht sich GAM zu diesem Schritt gezwungen.

Darüber hinaus erwartet der Vermögensverwalter eine Reduktion der aufgeschobenen Verbindlichkeiten für Cantab von rund 30 Millionen Franken. Sie entsprechen dem Teil des Kaufpreises, der über mehrere Jahre aufgeschoben wurde. "Zusammen mit früher ausgewiesenen Anpassungen werden sich die aufgeschobenen Verbindlichkeiten seit der Akquisition im Jahr 2016 voraussichtlich um rund 57 Millionen Franken verringern", heisst dazu weiter in der Mitteilung.

Berücksichtigt man nun diese nicht wiederkehrenden und akquisitions-bezogenen Posten, rechnet GAM unter dem Strich mit einem Konzerngewinn nach IFRS von rund 25 Millionen. Für die ersten sechs Monate des Vorjahres hatte GAM noch 67,7 Millionen ausgewiesen.

Mit Blick auf GAM Systematic Cantab erklärt CEO Alexander Friedman in der Mitteilung, man sehe GAM Systematic Cantab weiterhin als einen wichtigen Treiber für das zukünftige Wachstum, obwohl die Entwicklung der verwalteten Vermögen seit der Übernahme hinter den Erwartungen zurückblieb.

(AWP)

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GAM bestätigt Gewinnrückgang

GAM bestätigt Gewinnrückgang - Manager suspendiert

Der Vermögensverwalter GAM hat im ersten Halbjahr 2018 bei weiteren Neugeldzuflüssen die Vermögen insgesamt leicht verbessert. Der Konzerngewinn ist rückläufig.

31.07.2018 07:44

Der Konzerngewinn litt, wie bereits früher bekanntgegeben, unter einer umfangreichen Wertminderung auf den Vermögenswerten einer früheren Akquisition. Zusätzlich muss der Vermögensverwalter auch noch die Suspendierung eines Investment Directors bekanntgeben.

Insgesamt flossen GAM im ersten Halbjahr Neugelder in der Höhe von 9,3 Milliarden Franken zu nach einem Zufluss von 6,4 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Dabei betrug der Zufluss im Investment Management 2,6 Milliarden Franken und im Private Labelling 6,7 Milliarden. Die verwalteten Vermögen (AuM) beliefen sich auf 163,8 Milliarden und lagen damit etwas höher als die 162,3 Milliarden, die GAM zuletzt per Ende März 2018 ausgewiesen hatte.

Der Asset Manager hatte bereits Mitte Juli bekanntgegeben, dass der IFRS-Konzerngewinn auf "rund 25 Millionen" Franken zurückgehen würde - er erreicht nun 25,4 Millionen Franken nach 67,7 Millionen im Vorjahr. Der operative Reingewinn stieg dagegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 22 Prozent auf 71,7 Millionen Franken.

Der Betriebsertrag legte in der Berichtsperiode um 12 Prozent auf 287,0 Millionen Franken zu. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 7 Prozent auf 195,7 Millionen. Mit den Zahlen hat GAM die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bei den Ertragszahlen in etwa erfüllt und bei den Vermögen etwas übertroffen.

Suspendierung  eines Managers

Mit der Suspendierung des Investment Direktors Tim Haywood muss der Vermögensverwalter allerdings erneut eine schlechte Nachricht bekanntgeben. Die Sachverhalte der Untersuchung gegen Haywood betreffen laut der Mitteilung "Teile seines Risikomanagementverfahrens sowie seine Dokumentationspflichten in gewissen Fällen".

Die Untersuchung habe keine Bedenken bezüglich seiner Ehrlichkeit aufgeworfen. Die zuständigen Aufsichtsbehörden würden über diese Angelegenheit auf dem Laufenden gehalten. Bis zum heutigen Zeitpunkt habe GAM keine materiellen Nachteile für Kunden festgestellt, die aus den untersuchten Themen resultiert hätten.

(SDA)

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GAM setzt Handel von Fonds

GAM setzt Handel von Fonds der Absolute-Return-Bond-Strategie aus

Die Vermögensverwalterin GAM setzt den Handel von Fonds der Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF) nach der Suspendierung des verantwortlichen Managers mit sofortiger Wirkung aus.

02.08.2018 07:35

Wie aus einer Medienmitteilung vom Donnerstag hervorgeht, wurden alle Zeichnungen und Rücknahmen in diesen Fonds zum 31. Juli 2018 durch die zuständigen Fonds-Verwaltungsräte aufgrund der hohen Volumen an Anteilrückgaben ausgesetzt.

Die Fonds-Verwaltungsräte prüften nun alle zukünftigen Schritt, heisst es weiter. Dazu zähle auch die Liquidierung der Fonds, um den Wert und die Liquidität für die Kunden zu maximieren. Die verwalteten Vermögen der betroffenen Fonds betrugen per 31. Juli 2018 7,3 Milliarden Franken.

Die ARBF-Fonds hatten nach der Suspendierung von Tim Haywood hohe Volumen an Rücknahmeanträgen erhalten, wie GAM schreibt. "Obwohl die Fonds über die notwendige Liquidität verfügen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, würden solche Massnahmen zu einer unverhältnismässigen Verschiebung ihrer Portfoliozusammensetzung führen, was sich nachteilig für die Interessen der verbleibenden Investoren auswirken könnte", heisst es weiter in der Mitteilung.

Der Asset Manager betont weiter, dass man bestrebt sei, die Gleichstellung aller Investoren zu gewährleisten und ihre Interessen zu schützen.

GAM hatte die Suspendierung von Haywood am vergangenen Dienstag mit der Publikation der Halbjahreszahlen mitgeteilt. Die Suspendierung erfolgte nach einer internen Untersuchung, in der es laut den Angaben um das "Risikomanagementverfahren sowie um die Dokumentationspflichten" ging. Ein Schaden für die Kunden sei nicht entstanden, hiess es. Die GAM-Aktien waren in der Folge stark unter Druck geraten.

(AWP)

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GAM-Aktie setzt Talfahrt fort

GAM-Aktie setzt Talfahrt fort

Die Schliessung von neun Anleihenfonds und negative Kommentare von Analysten lassen die Aktien der GAM Holding weiter nachgeben.

13.08.2018 10:40

Der Titel des Asset Managers verliert in einem schwachen Markt 3,0 Prozent auf 8,56 Franken.

GAM will nach hohen Mittelabflüssen die ausgesetzten Absolute-Return-Bond-Fonds mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF) liquidieren. Insgesamt seien neun Fonds von der Schliessung betroffen. GAM wolle sicherstellen, dass alle verbleibenden Investoren gleich behandelt würden. Sie sollen ihr Geld möglichst rasch in bar erhalten.

GAM hatte den Fondsmanagers Tim Haywood nach einer internen Untersuchung wegen seines Verhaltens im Risikomanagement abberufen. Daraufhin hatten zahlreiche Investoren ihre Anteile zurückgeben wollen und die Fonds mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Franken in Turbulenzen gebracht.

"Die Nachricht von der Totalliquidation bestätigt unsere bisherige Vermutung, dass die Assets praktisch alle verloren gehen", kommentiert Michael Kunz von der Zürcher Kantonalbank. Dazu kämen Reputationsschäden und die Glaubwürdigkeit des GAM-Managements bleibe angeschlagen.

Baader Helvea senkte das Kursziel auf 9,30 von 13 Franken. Das Rating lautet unverändert "Hold".

(Reuters)

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spesenmoos
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GAM scheint auch im Forum keine Freunde mehr zu haben... Im Inisideparadeplatz wird mehr diskutiert. Obwohl, sehr sehr ketzerisch. Die Fondschliessung war kein Meisterstück, ohne Frage. Aber vielleicht schaffts Mr. Friedmann den Turnaround...

Spekulativ habe ich den Einstieg gewagt. Glaube oder erhoffe, dass jetzt alles Negative im Kurs drin ist und nichts mehr nachkommt. 

Börsenkapitalisierung ist 1.3 Mia - Buchwert rund 1.8 Mia. Auch wenn der Goodwill vermutlich zu hoch in den Büchern ist. Da ist das Abwartsrisiko begrenzt.

Dividende wäre immer noch rund 8% beim jetzigen Kurs. Auch wenn sie die Dividende reduzieren, immer noch eine schöne Rendite. 

Meinungen? Sonst wars ein schönes Selbstgespräch.

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GAM benennt Liquidationsplan

GAM benennt Liquidationsplan für Fonds

Der Vermögensverwalter GAM hat einen Liquidationsplan für seine Anfang August vom Handel ausgesetzten Fonds ausgearbeitet.

28.08.2018 07:23

Das Unternehmen hatte den Manager der sogenannten "Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz" (ARBF) suspendiert. Seine Fonds investieren dabei uneingeschränkt in Anleihen.

GAM rechnet einer Mitteilung vom Dienstag zufolge damit, dass die ersten Barzahlungen Anfang September getätigt werden können. Den Haltern der in Luxemburg und Irland domizilierten UCITS-Fonds würden zwischen 74 und 87 Prozent der einbezahlten Gelder ausbezahlt, für den Cayman Master-Fonds und die Cayman und australischen Feeder-Fonds seien 60 bis 66 Prozent vorgesehen.

Suspendierung bringt Fonds in Schwierigkeiten

GAM hatte Ende Juli die Suspendierung des Managers der oben genannten Fonds bekannt gegeben. Zuvor hatte eine interne Untersuchung den Umgang des Managers mit dem Risikomanagement sowie seine Dokumentationen unter die Lupe genommen. Seine Ehrlichkeit wurde dabei aber nicht in Frage gestellt. Zugleich beteuerte GAM, dass es zu keinem Schaden für die Kunden gekommen sei.

Doch mit der Suspension des Managers war der Schaden bereits angerichtet: Viele Investoren wollten in der Folge abspringen, und es gab hohe Volumen an Anträgen auf Rücknahme. Als Konsequenz setzte GAM den Handel der Milliarden-Fonds vorerst aus, um danach deren Auflösung zu beschliessen.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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Habe mir ein paar Stücke gegönnt

bei CHF 7.50. Kaufen wenn die Nacht am dunkelsten ist Smile Klar sieht es nicht bäumig aus, aber eine Kurserholung in Richtung CHF 8.50 liegt drin. Auch wenn die CS das Kursziel heute auf CHF 7 gesenkt hat...

BlackFriday
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Richtier Einstiegszeitpunkt nach Krise

spesenmoos hat am 29.08.2018 17:02 geschrieben:

GAM scheint auch im Forum keine Freunde mehr zu haben... Im Inisideparadeplatz wird mehr diskutiert. Obwohl, sehr sehr ketzerisch. Die Fondschliessung war kein Meisterstück, ohne Frage. Aber vielleicht schaffts Mr. Friedmann den Turnaround...

Spekulativ habe ich den Einstieg gewagt. Glaube oder erhoffe, dass jetzt alles Negative im Kurs drin ist und nichts mehr nachkommt. 

Börsenkapitalisierung ist 1.3 Mia - Buchwert rund 1.8 Mia. Auch wenn der Goodwill vermutlich zu hoch in den Büchern ist. Da ist das Abwartsrisiko begrenzt.

Dividende wäre immer noch rund 8% beim jetzigen Kurs. Auch wenn sie die Dividende reduzieren, immer noch eine schöne Rendite. 

Meinungen? Sonst wars ein schönes Selbstgespräch.

Da ich vor zwei Jahren schon einmal mit "weekly" trading von GAM gute Erfahrungen gemacht habe (jeweils bei 9.20 gekauft und 9.70 verkauft), war die Verlockung gross jetzt wieder einzusteigen. Musste mich extrem zurückhalten noch nicht bei 8.x zu kaufen. Irgendwie hatte ich dabei Aryzta im Hinterkopf, getreu dem Motto "noch weiter runter ist immer möglich...".

Trotzdem scheint ein Einstieg früher oder später attraktiv. Hohe Dividende (scheint einigermassen gesichert) und die Möglichkeit einer Übernahme (@cashInsider vom 3.8). Fragt sich nur wann, werde persönlich noch zuwarten bis mehr Klarheit herrscht was die Fondschliessung wirklich für Auswirkungen hat (weiterer Abfluss von Vermögen in anderen Bereichen z.B).

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Chuck Norris
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Überreaktion?

Habe mir ebenfalls eine kleine Tranche gegönnt bei CHF 7.50. Mal schauen was die Zeit bringt.

Hier noch eine "Aktualität": https://www.finews.ch/news/banken/33055-gam-llb-dominik-rutishauser-marcel-weiss

Vermute dennoch dass sie ihre Probleme in den Griff kriegen und der Markt etwas überreagierte. Mal schauen... Und sonst sollte die Dividendenrendite helfen ein paar neue Investoren zu finden was die Aktie zumindest stützen würde/sollte.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

BlackFriday
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Nach dem fallenden Messer greifen

Blaues Hufeisen hat am 30.08.2018 10:10 geschrieben:

bei CHF 7.50. Kaufen wenn die Nacht am dunkelsten ist Smile Klar sieht es nicht bäumig aus, aber eine Kurserholung in Richtung CHF 8.50 liegt drin. Auch wenn die CS das Kursziel heute auf CHF 7 gesenkt hat...

 

Es kommt wie es kommen musste:
“…Die Credit Suisse schätzt, dass GAM rund 7,3 Milliarden Franken an verwalteten Vermögen verlieren wird. Zudem gebe es erste Anzeichen für die Rücknahme von Geldern aus anderen Fonds. Das Kursziel wurde daher auf 7,00 von 14,20 Franken gesenkt.” (awp, 30.8)

Wie war das nochmal mit dem fallenden Messer?…

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Schang_Hai
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Beteiligungsmeldungen

Es wird interessant sein, in den nächsten Tagen die Meldungen über Beteilungsgrössen zu verfolgen.

Dann gehts los zum Bottom Fishing!

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