CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
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  • 16.12.2019 13:26:16
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Blaues Hufeisen
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#CREDIT SUISSE – Berenberg bleibt negativ eingestellt! 28.04.2017 | 08:53(wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Berenberg hat als Reaktion auf die am Mittwoch vorgelegten Quartalszahlen das Kursziel von CREDIT SUISSE (CHF 15.25) heute zwar von CHF 9 auf CHF 10 erhöht. Da der zuständige Branchenexperte aber einen Kursrückgang von -34% erwartet, hat er die Verkaufsempfehlung bestätigt. Die Diskussion um die CREDIT SUISSE könne sich nun von den Problemen in Bezug auf die Kapitalisierung wegbewegen, womit die Gewinnentwicklung in den Fokus rücke. Der Ausblick auf die Renditen sei aber enttäuschend. Zudem stufe der Studienautor die Erträge aus dem ersten Quartal nicht als nachhaltig ein. 

gorlim81
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Einschätzung der Mosambik Affaire

Guten Tag

Ich bin schon seit längerem am Überlegen die CS Aktie zu kaufen. Habe mir die GV letzten Freitag angeschaut und da wurde von einem Redner die Affaire oben erwähnt. (Hatte bisher nie davon gehört). Nach etwas google Recherche hab ich als Laie das Gefühl, da könnte noch ne recht Strafzahlung auf die CS zukommen.  Nebst FINMA wird ja auch von den Briten und USA ermittelt.

Mich würde eure Einschätzung zu dieser Affaire interessieren resp. deren Einfluss auf den CS Aktienkurs.

 

Schönes Weekend

Gorlim81

 

Zyndicate
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Kosten für abgeblasenen CS-Börsengang fallen nicht ins Gewicht
07.05.2017 10:20

Bern (awp/sda) - Der abgeblasene Börsengang des Schweizer Geschäfts hat die Grossbank Credit Suisse einen tiefen einstelligen Millionenbetrag gekostet. Insgesamt kostete die Gründung der Schweizer Rechtseinheit alleine 2016 etwa 200 Millionen Franken.

Hohe Kosten seien somit ohnehin entstanden, sagte Thomas Gottstein, Chef der Credit Suisse Schweiz, im Interview mit der "SonntagsZeitung". Die Gründung der eigenen Rechtseinheit war eine der Auflage der Regulatoren, welche die CS als systemrelevante Bank einstufen. Im Krisenfall könnte die Schweizer Einheit abgespalten und gerettet werden.

Mit dem Börsengang der Schweizer Einheit wollte die Credit Suisse zusätzliches Kapital beschaffen. Sie hat sich Ende April dann aber für eine Kapitalerhöhung ausgesprochen. "Es hat sich gezeigt, dass es auch klare Vorteile hat, wenn das Schweizer Geschäft im Konzern bleibt. Es ist beispielsweise einfacher für uns, Übernahmen zu tätigen", sagte Gottstein.

Die vergebenen Vorbereitungen für den Börsengang habe sein Team zwar nicht demotiviert. "Aber es gab Erklärungsbedarf", sagt er. Er selbst zeigte sich überzeugt, dass das Schweizer Geschäft an der Börse ein grosser Erfolg geworden wäre. "Ich stehe aber hundertprozentig hinter dem Entscheid, auf den Börsengang zu verzichten", sagte er.

Dies sei im Sinne der Aktionäre, welche eine Kapitalerhöhung gegenüber dem Börsengang bevorzugten. Die Credit Suisse habe mit über hundert Grossaktionären gesprochen. Der Tenor sei klar gewesen.

(AWP)

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RoXoR
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Hallo Zusammen 

 

Was haltet Ihr von dem Angebot der Bezugsrechten, findet Ihr den Preis okay oder würded Ihr nach dem 8.Juni die normalen Aktien evtl. "tiefer" kaufen ? 

 

ELF BEZUGSRECHTE FÜR ZWEI AKTIEN

 

Die Kapitalerhöhung erfolgt laut CS-Mitteilung vom Donnerstag in Form einer Bezugsrechtsemission von maximal 404'526'794 neu auszugebenden Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,04 CHF an die bestehenden Aktionäre. Die Zahl umfasst auch bis zu 24'545'454 Mio neue Namenaktien auf Bezugsrechten der im Rahmen der Wahldividende ausgegebenen Aktien. Die effektive Anzahl der neuen Aktien wird deshalb erst nach dem Ende der Wahlfrist für die Wahldividende am (morgigen) 19. Mai bestimmt.

 

Wie bereits Ende April mitgeteilt, erhält jeder Aktionär ein Bezugsrecht pro am 22. Mai gehaltener Aktie, elf solcher Rechte berechtigen zum Kauf von zwei neuen Aktien zum Preis von 10,80 CHF. Die Bezugsrechte werden voraussichtlich vom 23. Mai bis 2. Juni 2017 an der SIX Swiss Exchange gehandelt und vom 23. Mai bis 7. Juni 2017, 12.00 Uhr MESZ, ausübbar sein. Die Kotierung, der erste Handelstag der neuen Namenaktien an der SIX Swiss Exchange und die Lieferung der neuen Namenaktien gegen Bezahlung des Bezugspreises sind für den 8. Juni 2017 vorgesehen, wie es weiter heisst.

 

 

RoXoR
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Bezugsrechte

Ich mache mal kurz ein "brainstormig" Rechenbeispiel :

 

Angenommen jemand hat am 22.Mai 2017 genau 2574 CS Aktien in seinem Depot, dann erhält er für jede Aktien ein Bezugsrecht, was somit 2574 Bezugrechte sind.

11 solcher Rechte berechtigen zum Kauf von 2 neuen Aktien zu einem Preis von 10.80 sFr.

2574 Bezugsrechte  : 11 Rechte =  234 Rechte x  2 neue Aktien = 468 Aktien

468 Aktien a 10.80 sFr = ergeben 5054.40 sFr für diesen Neukauf

-----------------------------------------------------------------------

Von 23. Mai.- 2. Juni 2017 können Bezugrechte gehandelt werden.

Von 23. Mai - 7. Juni 2017 12:00 MEZ können die Bezugsrechte ausgeführt werden.  

Die Bezahlung , Lieferung und erster Handelstag erfolgen am 8.Juni 2017  

 

Hoffe das stimmt so, ansonsten möge man mich bitte korrigieren, Danke

Gruss
RoXoR

 

Bellavista
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CS Bezugsrechte

Nach heutigem Kursverhältnis ca CHF 14.00 wäre ein Bezugsrecht ca. 0.60 Wert. Seht dir dies auch so?

 

2 Aktien aktueller Kurs. = CHF 28.--

2 Aktien mit Bezugsrechten erworben CHF 21.60.-

Differenz CHF 6.40 

11 Anrechte würden somit ungefähr dem Betrag von 6.40 entsprechen. 

1 Anrecht entspricht somit einem Wert von  0.58 oder aufgerundet CHF 0.60 Scratch one-s head

Bellavista

Krokodil
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Weshalb notiert die CS-Aktie heute 4 Prozent tiefer? War da heute ex-Tag Bezugsrechte oder fällt die einfach so?

mawnet
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Kapitalerhöhung

"Mit einem Kursrücksetzer um 3,9% stechen Credit Suisse ins Auge. Am Berichtstag beginnt der Bezugsrechtehandel für die bis 7. Juni laufende Kapitalerhöhung über rund 4 Mrd CHF. Die Grossbank will mit der Ende April bekanntgegebenen Massnahme bekanntlich ihre Kapitallücke schliessen."

tolggoe28
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CS Bezugsrechte

Ich würde sagen deine Berechnung ist nicht ganz korrekt. Du müsstet meiner Ansicht nach 6.40 durch 13 teilen und würdest so auf ca. 0.50 kommen.

 

Ich rechne wie folgt:

 

 (11 Aktien erlauben dir 2 weitere zum Preis von je 10.80 zu erwerben)

also 11 x 13.99 (Schlusskurs gestern) + 2 x 10.80 = 175.49

175.49 / 13 Aktien = 13.50

13.99 Alter Preis - 13.50 verwässerter Preis = 0.49 rechnerischer Wert des Bezugsrechtes

tolggoe28
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CS Kapitalerhöhung

Wie du nun sicher bemerkt hast wird heute der verwässrter Preis der Aktie gehandelt.

Gestern war Stichtag der Bezugsrechtsvergabe somit wird heute gehandelt als wären sämtliche Aktien nach Kapitalerhöhung schon da. Rechnerisch wäre der Kurs bei 13.50 nun kommen aber die gewöhnlichen Tagesereignisse, die Marktlage etc. dazu.

Soweit also kein aussergewöhnlicher Abschlag aber mit Verlaub ein Desaster die Bankenwelt nach 8 Jahren noch immer auf diesen Niveaus zu sehen.

chszch
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Bezuggsrechte

tolggoe28 hat am 23.05.2017 - 16:18 folgendes geschrieben:

Ich würde sagen deine Berechnung ist nicht ganz korrekt. Du müsstet meiner Ansicht nach 6.40 durch 13 teilen und würdest so auf ca. 0.50 kommen.

 

Ich rechne wie folgt:

 

 (11 Aktien erlauben dir 2 weitere zum Preis von je 10.80 zu erwerben)

also 11 x 13.99 (Schlusskurs gestern) + 2 x 10.80 = 175.49

175.49 / 13 Aktien = 13.50

13.99 Alter Preis - 13.50 verwässerter Preis = 0.49 rechnerischer Wert des Bezugsrechtes

 

Es geht auch einfacher. Aktueller Kurs - 10.80 :11*2 = Wert Bezugsoption.

tolggoe28
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Selbstverständlich Smile Viele Wege führen nach Rom.

Hat mir mal jemand den Valor der Bezugsrechte?

Bellavista
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valorennummer

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Bellavista

Casino
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noch tiefer?

was meint ihr, wie weit gehts hier noch runter?

tolggoe28
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Eine sehr gute Frage. Grundsätzlich denke ich, dass zwischen 13.30 und 13.40 so ziemlich alles eingepreist sein dürfte. Es wurde die jüngste Busse verdaut, die Rückstellungen erhöht und mit heute ist auch mal die AK-Erhöhung teilweise drin. Während des Bezugsrechthandels sieht man aber oft noch Ausreisser die in beide Richtungen gehen können. Siehe Lonza, erst tüchtig runter dann alles wett gemacht oder Meyer Burger die sogar nur rauf ging. Die Credit Suisse hat sich heute im üblichen Rahmen verhalten. Bin aber gespannt was morgen noch so geht.

Ich bin tendenziell einfach sehr skeptisch was die allgemeine Börsenlage betrifft. Seit kurzem bin ich glatt gestellt und daher sicherlich voreingenommen in meiner Haltung. Aber fundamental sehe ich einfach kein Norden mehr ausser der Herdentrieb selbst welcher diesen antreibt. Sollte es also einen Funkenschlag geben und die Stimmung kippen, siehe letzte Woche oder gar ein Sommercrash bevor stehen, wird die CS selbst bei dieser äusserst tiefen Bewertung weitere Einschnitte im Aktienpreis hinnehmen müssen. Bei einem Crash würde es mich nicht verwundern das Tief um die 10.- nochmals zu testen. Aber momentan scheint noch die Sonne trotz des düsteren Nebels weil einfach alle vergessen haben die Sonnenbrille abzunehmen. Von da her sofern der Bezugsrechthandel nicht ausufert für die nächsten Tage 13.60-13.80  

yavi87
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Was macht ihr so mit den Bezugsrechten?

neue Aktien beziehen oder die Bezugsrechte (aktuell 0.46.-) verkaufen?

iruch
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Schweizer Aktien für Zocker-Freunde

Sie gelten als sehr risikoreich, doch locken sie Anleger mit ihren hohen Renditeaussichten: Die Zocker-Aktien. cash stellt einige Titel vor, die in den letzten Wochen besonders auffällig schwankten.

https://www.cash.ch/news/top-news/credit-suisse-idorsia-und-co-schweizer-aktien-fuer-zocker-freunde-1085197

iruch
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Banken wehren sich gegen mehr Eigenmittel

Der Bundesrat will mit der Verschärfung der Eigenmittelverordnung dafür sorgen, dass Banken ein geringeres Klumpenrisiko eingehen. Die Banken lehnen jedoch in zentralen Punkten eine Verschärfung ab.

https://www.cash.ch/news/politik/mehr-regulierung-banken-wehren-sich-gegen-mehr-eigenmittel-1085192

iruch
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Was bei Schweizer Banken seit 2007 anders wurde

Finanzplatz im Umbruch: Was bei Schweizer Banken seit 2007 anders wurde

Die Turbulenzen von 2007/2008 haben bei Schweizer Banken grosse Änderungen ausgelöst. Sechs Punkte, bei denen vieles anders wurde - und einer, wo das meiste gleich blieb. Teil III der cash-Serie «Zehn Jahre Finanzkrise».

https://www.cash.ch/news/politik/finanzplatz-im-umbruch-was-bei-schweizer-banken-seit-2007-anders-wurde-1082624

RoXoR
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Stellenabbau in London ?

Das Stellenstreichkonzert der Credit Suisse in der Themsestadt geht in den nächsten Akt. Mehrere Hundert Stellen sollen wegfallen. 

Bis Ende des kommenden Jahres plant die Credit Suisse (CS) weitere 1'500 Stellen an ihrem Standort in London abzubauen. Dies berichtete ein Insider der Nachrichtenagentur «Reuters». Damit würde die zweitgrösste Schweizer Bank in der «City» noch rund 5'000 Personen beschäftigen.

Grund für den Rückbau beim Personalbestand sind laut Bericht die hohen Boni und die allgemeinen Betriebskosten in der britischen Hauptstadt. Vor diesem Hintergrund hat die CS bereits zahlreiche Jobs aus dem teuren London unter anderem ins billigere Irland verschoben. Der Austritt Grossbritanniens aus der EU habe den Entschluss zu handeln noch verstärkt, hiess es weiter.  

Von einst 9'000 auf 5'000 Jobs

Eine Credit-Suisse-Sprecherin erklärte, das weltweite Stellenabbau-Programm sei in London am weitesten fortgeschritten. Bevor Konzernchef Tidjane Thiam 2015 mit den Kürzungen begann, beschäftigte das Institut in London mehr als 9'000 Festangestellte und externe Mitarbeiter.

 

Quelle : http://www.finews.ch/news/banken/27675-credit-suisse-london-stellenabbau-ubs-thiam-weber-brexit

 

Krokodil
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CS

Fünf arabische Länder haben am Montag ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen: Bahrain Aegypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Katar ist mit ca. 18 Prozent Aktien Hauptaktionär der Credit Suisse. Dies könnte dem Kurs der CS-Aktie schon noch schaden. Oder übersehe ich da etwas?

gertrud
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geordnet

Die CS KE endet heute, und die lief sehr geordnet ab, wie es sein soll. Kein Auseinanderlaufen von Bezugsrecht und Aktie. Ich liebe Ordnung.
Ich sehe hier jetzt ein Erholungspotential von 20% bis Ende Jahr bei geringem Risiko und habe entsprechend meine langläufer Optionen aufgestockt.

Krokodil
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yavi87 hat am 24.05.2017 - 10:54 folgendes geschrieben:

Was macht ihr so mit den Bezugsrechten?

neue Aktien beziehen oder die Bezugsrechte (aktuell 0.46.-) verkaufen?

Diese Frage muss ich mir nicht stellen. Denn einmal mehr stelle ich fest, dass man bei der Migros Bank bei Kapitaltransaktionen etwas eingeschränkt ist. So wurden die Bezugsrechte korrekterweise ins Depot eingebucht, ein Verkauf via E-Banking oder auch ein Zukauf scheint jedoch nicht möglich. Da kennt die Bank den Valor ganz einfach nicht.

Zyndicate
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Credit Suisse arbeitet an

Credit Suisse arbeitet an Plan nach Konzernumbau

Die Credit Suisse arbeitet an einem Plan für die Zeit nach dem Konzernumbau. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung hätten auf einer zweitägigen Sitzung Ende Juni Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Grossbank nach 2018 besprochen, heisst es in einem internen Memo an die Mitarbeiter, aus dem Bloomberg und Reuters am Montag zitieren. Ein CS-Sprecher bestätigte die Inhalte gegenüber AWP.

17.07.2017 18:37

Die Vorbereitungen für die Formulierung eines Planes für die Jahre 2018 bis 2020 würden noch diesen Monat beginnen. Ihre seit 2016 laufende Restrukturierung will die Bank laut den Medienberichten 2018 abgeschlossen haben. Bisher hat Credit Suisse unter anderem das Kapital gestärkt, Altlasten ausgeräumt und das Handelsgeschäft eingedampft. Die Bank sei zuversichtlich, in den kommenden 18 Monaten auch das Kostensenkungsziel zu erreichen. Zudem wolle Credit Suisse den Ausstieg aus unrentablen Bereichen beschleunigen.

Mit Blick auf die Zeit nach 2018 sei man sich einig, dass es weiterhin Möglichkeiten für eine signifikante Wertsteigerung für eine restrukturierte Credit Suisse geben werde, schrieb CEO Tidjane Thiam. Insbesondere da sich die Kapitalallokation auf Geschäfte verschiebt, die höhere Renditen erzielten und kapitaleffizienter seien. Mit den bis dato erzielten Fortschritten, glaube er, dass man auf Kurs sei, die strategischen Ziele zu erreichen.

Weitere Themen an dem Strategietreffen waren unter anderem der Umgang mit den Auswirkungen durch den Brexit sowie Digitalisierung und Innovation innerhalb der Bank.

ys/yr

(AWP)

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mfo
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Der cash-Ausblick für die Q2

Der cash-Ausblick für die Q2-17-Resultate am Freitag, 28. Juli von CS und UBS:

https://www.cash.ch/news/top-news/banken-vorschau-wie-profitabel-sind-die-ubs-und-die-credit-suisse-1087011

Zyndicate
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Credit Suisse mit 303

Credit Suisse mit 303 Millionen Franken Reingewinn

Die Credit Suisse hat das zweite Quartal 2017 etwa im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen.

28.07.2017 06:51

Der Gewinn der Gruppe belief sich auf 303 Mio CHF nach 596 Mio im Vorquartal und 170 Mio CHF im Vorjahr. Der Vorsteuergewinn lag im Berichtsquartal bei 582 Mio nach 670 Mio bzw. 199 Mio. Die Gesamterträge des Konzerns erreichten 5,21 Mrd CHF.

Im Durchschnitt war von Analysten mit einem Reingewinn von 309 Mio, einem Vorsteuergewinn von 428 Mio sowie Erträgen von 5,24 Mrd CHF gerechnet worden.

Die Grossbank sei im ersten Halbjahr 2017 dank der positiven operativen Effizienz profitabel gewesen, sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal, teilt die CS am Freitag mit.

Alle Divisionen mit positivem Ergebnis

Alle Divisionen erzielten im zweiten Quartal ein positives Ergebnis und lagen grösstenteils über den Prognosen für die Vorsteuergewinne. "Die erste Halbzeit der Umsetzung unseres strategischen Dreijahresplans liegt hinter uns und unsere Strategie bewährt sich: Wir machen gute Fortschritte im Hinblick auf unsere wichtigsten Ziele", so CEO Tidjane Thiam laut Mitteilung. Der Fokus auf das globale Vermögensverwaltungsgeschäft zahle sich aus. Dies zeige sich an den steigenden Netto-Neugeldern und den weltweit verwalteten Vermögen in Rekordhöhe.

Die Vermögensverwaltung zog in den Kerndivisionen insgesamt Neugelder von netto 12,1 Mrd CHF an. Und die verwalteten Vermögen stiegen auf 1'307,3 Mrd nach 1'304,2 Mrd CHF Ende März.

In den nicht-strategischen Geschäften ergab sich dagegen ein Minus von 563 Mio. Man mache aber "gute Fortschritte" bei der Abwicklung der Strategic Resolution Unit (SRU). Die Leverage-Risikoposition sei im zweiten Quartal um 8 Mrd USD gesenkt worden, was einer Reduktion um 10% gegenüber dem Vorquartal und um 49% im Vorjahresvergleich entspreche.

Kostenziel dürfte erreicht werden

Auch sieht man sich bei den Kosteneinsparungen auf Kurs. Das Kostenziel für 2017 von unter 18,5 Mrd CHF dürfte erreicht werden. Der bereinigte Geschäftsaufwand zu konstanten Wechselkursen sei im ersten Halbjahr 2017 um 6% zum Vorjahr zurückgegangen.

Nachdem im Juni eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von 4,1 Mrd abgeschlossen wurde, verbesserte sich zudem die Kapitalisierung gemessen an der harten Kernkapitalquote (CET1 nach Basel III, look-through). Sie stieg auf 13,3% von 11,7% Ende März und die Leverage Ratio auf 5,2% nach 3,3%.

Mit Blick in die Zukunft gibt sich die Bank indes vorsichtig. Die momentane tiefe Volatilität, geopolitische Unsicherheiten und Phasen geringer Kundenaktivität dürften die marktabhängigeren Geschäfte beeinträchtigen, heisst es. "Trotz des stetigen Kundendialogs, den wir in der Vermögensverwaltung und im Investment Banking pflegen, dürften sich übliche saisonale Effekte im dritten Quartal auf die Marktaktivität auswirken." Grundsätzlich gehe man jedoch von einer weiterhin gut gefüllten Pipeline im Jahresverlauf aus.

(AWP)

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alpenland
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DBK sieht Ziel 17

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Suisse von 15 auf 17 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Im zweiten Quartal habe die Dynamik zugelegt, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Studie vom Donnerstag. Die Investitionen aus dem Vorjahr zahlten sich aus./ag/zb Datum der Analyse: 03.08.2017

mfo
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Die Auswertung der cash

Die Auswertung der cash-Umfrage zu den Grossbanken-Aktien von Ende Juli:

https://www.cash.ch/news/top-news/ubs-vs-credit-suisse-finger-weg-von-der-cs-aktie-gilt-nicht-fuer-alle-1090232

Zyndicate
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Katar verkauft erstmals

Katar verkauft erstmals Aktien der Credit Suisse

Einer Offenlegungsmeldung zufolge hat der Grossaktionär Katar seine Beteiligung an der Credit Suisse erstmals leicht reduziert. Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren.

16.08.2017 08:01

Von Lorenz Burkhalter

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Ziemlich genau neun Jahre ist es her, seit Katar der Credit Suisse mit einer milliardenschweren Finanzspritze zu Hilfe eilte. Seither gilt das Scheichtum als der mit Abstand grösste Aktionär der Schweizer Grossbank.

Wie am frühen Mittwochmorgen einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX entnommen werden kann, hat sich Katar in den letzten Tagen allerdings von Teilen des Beteiligungspakets getrennt. Im Zuge dieser Verkäufe ist der Stimmenanteil von 17,98 auf 15,91 Prozent geschmolzen.

Wurden Aktien und Pflichtwandelanleihen veräussert?

Diese Zahl ist trügerisch, hält der Grossaktionär doch 4,94 Prozent der Stimmen in Aktien. Die Differenz entspräche dem Stimmenanteil, würde Katar auf den 2008 erworbenen Pflichtwandelanleihen ausgeübt. Das geschieht nur, wenn die Kernkapitalquote der Credit Suisse unter einen vorbestimmten Schwellenwert fällt. Bis dahin kassiert das Scheichtum satte Zinszahlungen. Schätzungen zufolge fliesst jährlich fast eine halbe Milliarde Franken in den Nahen Osten.

Die Offenlegungsmeldung lässt vermuten, dass Katar in den letzten Tagen neben Aktien auch einen Teil der Pflichtwandelanleihen veräussert hat.

Kursentwicklung der Credit-Suisse-Aktie über die letzten fünf Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Über die Beweggründe lässt sich aus heutiger Sicht bloss spekulieren. Fakt ist, dass das Scheichtum unter einem Wirtschaftsboykott leidet. Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate werfen Katar Unterstützung von Terroristen vor und haben ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Nachbarland abgebrochen.

Unternehmensspezifische Gründe unwahrscheinlich

Alleine in den letzten Wochen schmolzen die Währungsreserven Katars wie Eis an der Wüstensonne. Gut möglich, dass das Scheichtum deshalb zum Verkauf von Firmenbeteiligungen gezwungen ist. Mit seinem mit gut 330 Milliarden Dollar dotierten Staatsfonds zählt Katar unter anderem auch beim Rohstoffhändler Glencore oder beim Basler Reisedetailhandelskonzern Dufry zu den bedeutendsten Aktionären.

Beobachter halten unternehmensspezifische Gründe für die Beteiligungsreduktion bei der Credit Suisse hingegen als eher unwahrscheinlich. Das erst vor wenigen Wochen für das zweite Quartal veröffentlichte Resultat zeigt, dass die von der Grossbank in der Vergangenheit eingeleiteten Sparmassnahmen endlich greifen. Zudem liess sich die Eigenkapitalquote mittels einer milliardenschweren Kapitalerhöhung über Bezugsrechte kräftig stärken.

Beteiligungsreduktion vermutlich noch nicht abgeschlossen

Diese Fortschritte spiegeln sich auch in der Aktienkursentwicklung wider. Mit 14,56 Franken notiert die Credit-Suisse-Aktie derzeit knapp 13 Prozent über den Jahrestiefstkursen von Mitte Juni. Vom langjährigen Kurstiefst vom Sommer letzten Jahres trennen die Aktie mittlerweile sogar fast 50 Prozent. Ängste rund ums Eigenkapital und eine aggressive Verkaufsempfehlung durch Alliance Bernstein liessen die Kurse damals vorübergehend auf unter 10 Franken abtauchen.

Sollte Katar über die nächsten Wochen weitere Titel abstossen, kann der Grossaktionär dies unbehelligt tun. Gemäss Schweizer Börsengesetz muss sich das Scheichtum erst bei einem Unterschreiten des Schwellenwerts von 3 Prozent bei den Aktien selber oder bei unter 15 Prozent fallenden theoretischen Stimmenanteil als Verkäufer zu erkennen geben.

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Elias
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SonntagsZeitung Marktschrei(b)er: Kaufen

Die Credit Suisse befindet sich im Umbau. Das wissen wir. Doch was ist nun mit den Aktien? Als risikofähiger Investor setze ich darauf, dass die Grossbank weit fortgeschritten ist, aber noch nicht alle Restrukturierungsmassnahmen realisiert hat. Positive Effekte sind noch nicht vollumfänglich im Aktienkurs enthalten. Die Zeichen mehren sich, dass die Neuausrichtung zu greifen beginnt. Zusammengefasst heisst das: Der Ertrag steigt, die Kosten sinken. Zudem sollte die Reduktion des Investment Banking und der Ausbau der Vermögensverwaltungsaktivitäten die Kapitaleffizienz verbessern und die Schwankungsanfälligkeit des Gewinns reduzieren. Das dürfte mittelfristig zu einer Höherbewertung der Aktien führen. Aktuell sind die Valoren mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet, das heisst, sie können mit einem Abschlag von 10Prozent zum Wert des Eigenkapitals erworben werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 von 12 sind die Aktien günstig. Kaufen

 

Quelle SonntagsZeitung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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