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Pascal.Zueger hat am 18.08

Pascal.Zueger hat am 18.08.2017 09:55 geschrieben:

Roland Egger von Lombard Odier prognostiziert im cash-Börsen-Talk die weitere Entwicklung der Schweizer Börse und sagt, wie weit der Franken noch abwerten kann.

Zum Artikel und Video-Interview: https://www.cash.ch/news/top-news/roland-egger-pharma-und-bankaktien-hab...

 

Untersuchungen wegen MS-Medikamentepreise
 

PHARMA ⋅ US-Abgeordnete haben eine Untersuchung von Preisanstiegen bei Medikamenten gegen Multiple Sklerose (MS) eingeleitet, von der auch die Schweizer Pharmariesen betroffen sind.

17. August 2017

Die Demokraten Elijah Cummings und Peter Welch schickten am Donnerstag entsprechende Schreiben an Novartis und Roche, aber auch an Bayer, Biogen, EMD Serono, Sanofi und Teva. Die beiden Abgeordneten gehören zu einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, in dem die Republikaner den Vorsitz halten. (sda/reu)

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Metall Zug lahmt operativ in

Metall Zug lahmt operativ in der ersten Jahreshälfte

Die Industriegruppe Metall Zug hat im ersten Halbjahr den Umsatz gesteigert, jedoch ein geringeres Betriebsergebnis erzielt.

21.08.2017 07:58

Der Ausblick für das Gesamtjahr fällt etwas pessimistischer als bisher aus. Der Umsatz stieg brutto um 0,9 Prozent auf 445 Mio CHF, wobei sich das organische Wachstum in Lokalwährungen auf 0,3 Prozent belief. Die Akquisitionen trugen 0,8 Prozent und der Währungseffekt -0,2 Prozent zum Umsatzwachstum bei, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sank hingegen um rund 11 Prozent auf 28,2 Mio. Dank eines hohen Finanzergebnisses von 14,4 Mio resultierte unter dem Strich ein Reingewinn von 33,8 Mio nach 23,9 Mio in der Vorjahresperiode. Die Performance der Wertschriftenanlagen sei hierfür hauptverantwortlich gewesen, schreibt Metall Zug weiter.

Prognosen teilweise verfehlt

Mit den vorgelegten Zahlen hat Metall Zug die Vorgaben der Analysten beim Umsatz leicht übertroffen, beim EBIT klar verfehlt und beim Reingewinn genau getroffen. Die von AWP befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 443,9 Mio CHF, einem EBIT von 32,7 Mio und einem Reingewinn 33,8 Mio gerechnet.

Im Geschäftsbereich Haushaltapparate (u.a. V-Zug) ging der Umsatz um 3,7 Prozent auf 275 Mio CHF zurück und der EBIT um 19 Prozent auf 26,5 Mio. Als Grund werden substanzielle Aufwendungen für das künftige organische Wachstum genannt. Dazu zählen etwa Investitionen in das neue Produktions-, Montage- und Entwicklungsgebäude Mistral auf dem Stammareal der V-ZUG oder Digitalisierungsinitiativen.

Tieferes Betriebsresultat avisiert

Der Bereich Infection Control (Belimed) steigerte dem Umsatz um 5,2 Prozent auf 87,3 Mio CHF, während sich der Verlust auf Stufe EBIT auf 10,1 Mio von zuvor 13,0 Mio verringerte. Die Verlagerung der Produktion nach Slowenien sei planmässig verlaufen und abgeschlossen worden. Eine routinemässig durchgeführte Inspektion der US-Gesundheitsbehörde FDA bei Belimed in Zug sowie die SAP-Einführung in Grosuplje (Slowenien) habe hohe Ressourcen erfordert, heisst es weiter.

Weiter gewachsen ist Wire Processing (Schleuniger) mit einem Umsatzplus von 14 Prozent auf 84 Mio CHF. Der EBIT ging hier um 6,9 Prozent auf 11,1 Mio zurück. Die tiefere Rentabilität hänge direkt mit dem laufenden Strukturaufbau zusammen, schreibt Metall Zug.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr rechnet das Management nun mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht tieferen Betriebsergebnis (EBIT VJ 94,1 Mio CHF). Im März wurde noch von einem Wert im Rahmen des Vorjahres ausgegangen.

(AWP)

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VP Bank mit mehr Nettoneugeld

VP Bank mit mehr Nettoneugeld

Die VP Bank hat in den ersten sechs Monaten 2017 wie angekündigt mehr verdient als im Vorjahreszeitraum.

22.08.2017 07:35

Der Gewinn nahm um 29% auf 31,5 Mio CHF zu, wie die Liechtensteiner Bankengruppe am Dienstag mitteilt. Vor rund einem Monat war ein höherer Wert als im Vorjahr angekündigt worden, obwohl die Erfolgsrechnung durch eine Einigung mit den deutschen Steuerbehörden belastet sei. Basis für diese Steigerung war ein 16% höherer Geschäftsertrag von 151,1 Mio CHF. Dabei steuerte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft 51,4 Mio CHF und damit 8,8% mehr als im Vorjahr bei. Der Handelserfolg nahm sogar um 26% auf 25,2 Mio CHF zu, während der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 61,1 Mio CHF (+0,7%) in etwa stabil blieb.

Gleichzeitig erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 15% auf 117,2 Mio CHF. Darin enthalten ist laut den Angaben die vor einem Monat angekündigte Rückstellung für die Einigung mit den Behörden in Nordrhein-Westfalen (9,2 Mio). Die Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 64,6% von 68,9%.

Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich per 30. Juni 2017 auf 37,4 Mrd nach 35,8 Mrd per Ende 2016. Im Halbjahr flossen Kundengelder von netto 1,1 Mrd zu (VJ -0,2 Mrd), wobei in der Mitteilung von einen "ausgezeichneten Entwicklung" die Rede ist.

Keine konkrete Ziele für das zweite Halbjahr genannt

Diese sei aufgrund intensiver Marktbearbeitung, durch die Rekrutierung neuer Kundenberater sowie durch Zuflüsse neuer und bestehender Kunden insbesondere an den internationalen Standorten sowie im Fondsbereich der VP Bank Gruppe erzielt worden, heisst es dazu. Die Bilanzsumme erhöhte sich derweil zum Jahresende um 0,2 Mrd CHF auf 12,0 Mrd CHF.

Mit dem vorgelegten Reingewinn hat das Institut die Erwartungen der Analysten der ZKB (24,5 Mio) übertroffen, jene von Research Partners (31,2 Mio) erfüllt. Die Prognosen für den Geschäftsertrag und vor allem für das Nettoneugeld wurden klar übertroffen.

Im Ausblick auf das zweite Halbjahr gibt das Institut keine konkreten Ziele bekannt. Auch im zweiten Halbjahr treibe die Gruppe ihr Wachstum voran, wird betont. Es sei das Ziel, bis Ende 2019 75 Kundenberater in den Segmenten Intermediaries und Private Banking einzustellen. Neben organischem Wachstum peilt die Bank nach wie vor auch Wachstum über Akquisitionen an.

(AWP)

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Schlatter erzielt mehr Umsatz

Schlatter erzielt mehr Umsatz

Schlatter hat im ersten Halbjahr 2017 deutlich mehr Umsatz erzielt und die Profitabilität verbessert. Bestätigt wird ausserdem der Ausblick auf das Gesamtjahr.

22.08.2017 06:55

Die Verkäufe zogen um gut 19% auf 47,4 Mio CHF an, wie der Hersteller von Schweissanlagen und Komponenten für die Kunststoff- und Papierindustrie am Dienstag mitteilt. Der Auftragseingang nahm hingegen um knapp ein Viertel auf 49,1 Mio CHF ab. Er habe sich im ersten Semester wieder normalisiert, nachdem er im Vorjahr überdurchschnittlich stark gewachsen sei, heisst es dazu. Der Auftragsbestand per Mitte Jahr wird derweil auf 50,9 Mio CHF beziffert und damit praktisch unverändert zum Jahresende 2016.

Bei den Gewinnkennzahlen werden die vor einem Monat angekündigten Werte bestätigt. So kam der EBIT bei 1,0 Mio CHF (VJ 0,4 Mio), die entsprechende Marge bei 2,1% (VJ 1,0%) und der Reingewinn bei 1,3 (VJ 0,1 Mio) zu liegen. Die Auslastung sei gut gewesen, und der EBIT sei über dem angepeilten Wert ausgefallen, betont die Gesellschaft.

Schlatter bestätigt ausserdem den Ausblick auf das Gesamtjahr, wie er ebenfalls vor einem Monat abgegeben wurde. So erwartet das Management nach wie vor ein höheres Ergebnis als im Vorjahr. Aktuell sei das Marktumfeld weiterhin positiv, aber mit etwas Zurückhaltung zu beurteilen, schreibt das Management.

(AWP)

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Wer in der Schweiz alles eigene Aktien zurückkauft

Schweizer Firmen zahlen lieber Dividenden als eigene Aktien zurückzukaufen. Julius Bär nennt Unternehmen, die trotzdem Rückkaufprogramme laufen haben und verrät, welche Firmen dem Beispiel noch folgen könnten.

Zum Artikel von cash.ch: https://www.cash.ch/news/top-news/geld-fuer-die-aktionaere-wer-der-schweiz-alles-eigene-aktien-zurueckkauft-1094870

Elias
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Basilea oder Newron

 

Wie steht es um (Schweizer) Biotech-Firmen?

"Actelion war ein Ausnahmefall", meint dazu Vögtli von Research Partners. Es gäbe derzeit kein anderes Schweizer Biotechunternehmen mit Entwicklungsschwerpunkt Pharma-Wirkstoffe, welches die Gewinnzone nachhaltig erreicht hat. Viele Unternehmen haben noch gar keine Produkte auf dem Markt, oder sind, wie etwa Basilea oder Newron, nicht profitabel, auch die Gewinnschwelle scheint in weiter Ferne.

https://www.cash.ch/news/top-news/idorsia-basilea-und-co-wie-steht-es-um...

 

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Franziskus
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Rose mit (viel) Dornen.....

Zum IPO hin hat man nicht genug rühmen können:

 

Ausbau Deutschland , Marktführerschaft und "rosige"  Aussichten bla bla bla ....

 

So kam wie es kommen musste, nach der Börsenplatzierung kommen wenige Wochen später sehr verhaltene Geschäftszahlen, Aussicht auf eher schwierige Zukunft und eben weniger Verdienst.

 

Papier ist geduldig und Emissions-Prospekte noch viel geduldiger.......   oder noch besser "Lesen Sie die Packungs-Beilage, bei Nebenwirkungen konsultieren Ihren § Bank-Analysten§.

 

Welch  ein Glück, dass die Zuteilungen massiv gekürzt wurden! Der Verlust per heute ist nur 10 % auf dem Emissionskurs, es werden bald 20 % werden. Smile

 

 

 

 

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Börsenneuling zur Rose wächst

Börsenneuling zur Rose wächst

Zur Rose hat den Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert. Unter dem Strich bleibt aber ein Verlust.

23.08.2017 07:50

Die Versandapotheke Zur Rose ist im ersten Halbjahr 2017 weiter gewachsen. Vor allem bei der deutschen Tochtergesellschaft Doc Morris stiegen die Umsätze deutlich an, wie das seit Juli an der Schweizer Börse SIX kotierte Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Aufgrund höherer Marketingausgaben und Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang resultierten unter dem Strich allerdings rote Zahlen.

Der Nettoumsatz legte im ersten Halbjahr um 7,2 Prozent auf 465,8 Mio CHF zu. In Deutschland erhöhten sich dabei die Erträge um knapp 13 Prozent auf 226,4 Mio CHF. Das Tochterunternehmen Doc Morris habe dabei insbesondere von einer gestiegener Nachfrage im Versandgeschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln profitiert, heisst es. Im Heimmarkt Schweiz nahm der Umsatz um 2 Prozent auf 238,3 Mio zu.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit -17,0 Mio CHF in der Verlustzone, nachdem im Vorjahr noch ein operativer Gewinn von 3,3 Mio verbucht worden war. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 18,1 Mio nach einem kleinen Gewinn von 0,3 Mio in der Vorjahresperiode.

Kosten für den Börsengang

Das Ergebnis sei "plangemäss" ausgefallen, schreibt Zur Rose. Die erhöhten Marketing- und Personalaufwendungen hätten das Ergebnis mit insgesamt 14 Mio belastet. Ausserdem seien im ersten Halbjahr Kosten in Höhe von 5,3 Mio im Zusammenhang mit dem Börsengang angefallen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Zur Rose die Erwartungen der Analysten beim Ertrag in etwa getroffen. Die UBS hatte im Vorfeld mit einem Umsatz von 464 Mio CHF gerechnet, die ZKB mit 461 Mio. Beim EBIT lagen die Schätzungen der beiden Analysehäuser mit -18,9 Mio bzw. -9,5 Mio deutlich auseinander.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem organischen Umsatzwachstum von "gegen 10 Prozent". Der EBITDA dürfte aufgrund der ausserordentlichen Kosten für den Börsengang sowie Wachstumsinitiativen negativ ausfallen. Ausserdem soll die Übernahme einer deutschen Versandapotheke noch in diesem Jahr erfolgen.

(AWP)

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SPS trifft die

SPS trifft die Markterwartungen

Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr 2017 den Gesamtertrag gesteigert, unter dem Strich schaute jedoch etwas weniger heraus.

24.08.2017 07:27

Der Gesamtertrag stieg gegenüber dem Vorjahresniveau um 6,7% auf 530,5 Mio CHF. Bei den Mieteinnahmen als grösster Position resultierte mit 231,1 Mio ebenfalls eine Zunahme und zwar um 2,5%. Neuvermietungen, diverse Zukäufe und der Abschluss von voll vermieteten Projekten (u.a. "Medienpark" in Zürich) trugen dazu bei, wie der Konzern am Donnerstag mitteilt. Die Leerstandsquote bildete sich auf 5,5% per Ende Juni zurück von 6,1% per Ende 2016 und 6,4% Ende Juni des Vorjahres.

Erneut sehr dynamisch entwickelte sich das Geschäftsfeld Leben und Wohnen im Alter, wo der Betrieb der Wohn- und Pflegezentren eine Ertragssteigerung um 16% auf 175,9 Mio CHF erreichte. Beigetragen haben hier die Akquisition der Résidence les Sources seit Juli 2016 und der Boas Senior Care seit März 2016. Stabil entwickelte sich das Retailgeschäft mit dem Kaufhaus Jelmoli (Umsatz +1,0% auf 60,8 Mio).

Das Ergebnis auf Stufe EBIT ging jedoch um 5,3% auf 178,4 Mio CHF zurück und unter dem Strich schaute mit 131,0 Mio CHF 2,5% weniger heraus. Ein Grund dafür ist der tieferer Erfolg aus dem Verkauf von Renditeliegenschaften (0,3 Mio vs. 10,1 Mio).

Die Analysten-Schätzungen im AWP-Konsens hat SPS getroffen. Diese hatten für den Mietertrag 230,5 Mio CHF und für den EBIT 178,0 Mio veranschlagt. Unter Einschluss des stabilen Neubewertungserfolgs resultierte ein EBIT von 215,8 Mio (-4,1%) und ein Reingewinn von 141,0 Mio (-3,4%).

Die Guidance für das Geschäftsjahr 2017 wird bestätigt. Demzufolge rechnet die Konzernleitung mit einer Steigerung des Betriebsertrags und des EBIT vor Neubewertungen. Es wird zudem mit einer nochmaligen Senkung der Leerstandsquote gerechnet und eine stabile und "attraktive" Ausschüttung an die Aktionäre in Aussicht gestellt.

(AWP)

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Alfred Herbert: «Ich hatte auch schon mehr Aktien»

 Im Börsen-Talk äussert sich cash-Guru Alfred Herbert zum Verlauf der Börsen und sagt Anlegern, ob sie lange gut gelaufene Aktien nun verkaufen sollen oder nicht.

Zum Artikel von cash: https://www.cash.ch/news/top-news/cash-guru-im-video-alfred-herbert-ich-hatte-auch-schon-mehr-aktien-1095722?autostart=1

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SFPI zuversichtlich für

SFPI zuversichtlich für zweites Halbjahr

Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) hat, wie bereits bekannt, im ersten Halbjahr unter dem Strich weniger verdient. Für das zweite Semester zeigt man sich aber sehr zuversichtlich.

29.08.2017 08:01

Das Portfolio werde durch gezielte Zu- und Verkäufe in den Wirtschaftszentren Zürich und Basel weiter optimiert. Dies beinhalte sowohl die Weiterführung der Arrondierungsstrategie am Badischen Bahnhof in Basel, die Integration des im Juli 2017 erworbenen Industrieareals in Münchenstein-Arlesheim und die Vermietung der verbleibenden Büroflächen an der Klausstrasse 4 in Zürich und am Picassoplatz 4 in Basel.

Über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen in groben Zügen mit ungeprüften Zahlen bereits vor wenigen Tagen bereits berichtet. Diese werden nun bestätigt. Der Liegenschaftenertrag nahm um 13% auf 10,8 Mio CHF zu. Geholfen hat der verringerte Leerstand. Die entsprechende Quote kam bei 4,5% am Bilanzstichtag zu liegen, nach 5,7% per Ende Juni 2016.

Der Gesamtertrag von SFPI schrumpfte jedoch auf 12,2 Mio von 32,1 Mio im Vorjahreszeitraum zusammen. Damals hatte vor allem der Verkauf von Eigentumswohnungen des Projekts Parco d'Oro in Ascona Schub gegeben. Zudem wurden im Berichtszeitraum keine Renditeliegenschaften verkauft, nachdem in der ersten Jahreshälfte ein Ertrag von 5,6 Mio verbucht wurde.

In der Folge fiel das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT auf 12,8 Mio von 21,7 Mio zurück und der Reingewinn auf 8,6 Mio von 13,0 Mio. Enthalten ist ein 17% höherer Neubewertungserfolg von 6,0 Mio.

(AWP)

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Allreal verdient wegen

Allreal verdient wegen tieferem Verkaufserfolg weniger

Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im ersten Halbjahr bei einem leicht höheren Mietertrag unter dem Strich weniger verdient.

29.08.2017 07:01

 Im Wesentlichen sind dafür geringere Verkaufserfolge verantwortlich, was die Konzernleitung auch so in Aussicht gestellt hatte. Die Ziele für das Gesamtjahr werden entsprechend bestätigt.

Die Gesamtleistung belief sich auf 293,6 Mio CHF, was einem Rückgang um rund 16% zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das abgewickelte Projektvolumen in der Generalunternehmung sank um 22% auf 203,8 Mio und der Erfolg aus diesem Geschäftsbereich um 25% auf 37,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die operative Marge schrumpfte auf 38,8% nach 48,8% im Vorjahreszeitraum.

Insbesondere aufgrund der deutlich tieferen Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften liege das Ergebnis wie erwartet unter dem Vergleichswert des Vorjahrs, heisst es. Dieses war massgeblich geprägt vom Verkaufserfolg des Grossprojekts Guggach in Zürich.

Die Mieterträge legten dagegen um 1,2% auf 87,5 Mio CHF zu, da Allreal grosse Fortschritte bei Vermietungen gemacht hat. So sank der Leerstand sehr deutlich auf 2,9% per Ende Juni von 6,2% Ende Juni 2016.

Insgesamt schrumpfte das Ergebnis auf Stufe EBIT jedoch um 14% auf 85,7 Mio CHF und auf Stufe Reingewinn um 3,4% auf 59,3 Mio.

Mit den Zahlen hat Allreal die Schätzungen der Analysten bei den Gewinnzahlen übertroffen. Die Experten von Vontobel und der ZKB hatten einen Mietertrag von 86,4 Mio CHF bzw. 88,0 Mio, einen EBIT von 84,8 und 84,0 Mio sowie einen Reingewinn von 55,6 und 56,0 Mio prognostiziert.

Den Erfolg aus der Neubewertung des Immobilienparks mit eingerechnet schrumpfte der EBIT um ebenfalls 14% auf 94,4 Mio und der Reingewinn um 5,4% auf 66,0 Mio.

Die Konzernleitung rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT vor Neubewertungen).

(AWP)

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Investis wächst dank Zukäufen

Investis wächst dank Zukäufen

Die Immobiliengesellschaft Investis hat im ersten Halbjahr 2017 danke Zukäufen den Betriebsertrag gesteigert und unter dem Strich deutlich mehr verdient. Der Wert des Immobilienparks hat die Milliardengrenze geknackt.

31.08.2017 07:55

Der Betriebsertrag legte um 18% auf 93,6 Mio CHF zu, wobei die Mieteinnahmen vor allem aufgrund von Zukäufen um 16% auf 23,3 Mio stiegen, wie das auf Wohnimmobilien in der Genferseeregion spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Auch im zweiten und umsatzmässig grösseren Geschäftsfeld Immobiliendienstleistungen ist Investis gewachsen (+5,8%). Hier erbringen die Westschweizer Dienstleistungen beispielsweise im Bereich Gebäude- und Umgebungsunterhalt und Vermietungsmanagement. Anfang Jahr hatte Investis die Facility-Management-Gesellschaft Hauswartprofis übernommen.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen und Veräusserungsgewinnen stieg um 35% auf 17,6 Mio CHF, und unter dem Strich verbleibt ein Gewinn von 27,7 Mio, was einer Zunahme um 40% entspricht. Schub gab die in Folge einer Umstrukturierung im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen klar verbesserte Betriebsmarge (5% nach 2,1%).

Das Immobilienportfolio umfasste per Mitte Jahr 138 Liegenschaften im Wert von 1,04 Mrd CHF. Dabei wurde ein Bewertungserfolg von 17,2 Mio verbucht. Der Leerstand lag am Bilanzstichtag bei 3,3% nach 3,7% Ende 2016.

Für das laufende Jahr setzt sich die Geschäftsleitung um CEO und Mehrheitsaktionär Stéphane Bonvin das Ziel, den EBITDA vor Neubewertungen und Veräusserungsgewinnen um mindestens 10% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Zuvor gab es für 2017 keine konkrete Guidance.

Die Mittelfristziele (bis 2019) werden bestätigt. Demzufolge rechnet Investis im Geschäftsbereich Immobilien mit annualisierten Mieteinnahmen von mehr als 50 Mio CHF und bei den Immobiliendienstleistungen mit einer hohen einstelligen EBIT-Marge.

(AWP)

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Conzzeta vollzieht Übernahme

Conzzeta vollzieht Übernahme von Otto Bock Kunststoff

Conzzeta hat die im Juli angekündigte vollständige Übernahme des Kunststoffgeschäfts von Otto Bock vollzogen. Der Kontrollwechsel erfolge per 1. September 2017 - mit entsprechender Erstkonsolidierung, teilt der Mischkonzern am Freitag mit.

01.09.2017 08:05

Die Transaktion entspreche der Wachstumsstrategie von Conzzeta. Denn sie vergrössere die globale Präsenz des Geschäftsbereichs FoamPartner deutlich und schaffe zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, vor allem in Asien und Nordamerika. Die Produktportfolios von Otto Bock Kunststoff und FoamPartner seien weitgehend komplementär und machten FoamPartner "zu einem global führenden Anbieter von Polyurethan-basierten Schaumstoffen für moderne Mobilitätslösungen".

ys/mk

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Zug Estates wächst weiter und

Zug Estates wächst weiter und verdient unter dem Strich mehr

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im ersten Semester den Betriebsertrag gesteigert und unter dem Strich etwas mehr verdient.

01.09.2017 08:00

Der Betriebsertrag legte um 3,2 Prozent auf 31,2 Mio CHF zu, wie die an der SIX kotierte Gesellschaft am Freitag mitteilt. Dabei stieg der Liegenschaftsertrag um 5,4 Prozent auf 20,8 Mio zu, während im Geschäftsbereich Hotel & Gastronomie eine stabile Entwicklung verzeichnet wurde (8,3 Mio nach 8,4 Mio im Vorjahr). Der Betriebsaufwand erhöhte sich allerdings recht deutlich und zwar um 7,5 Prozent auf 11,6 Mio CHF.

Aufgrund des tieferen Neubewertungserfolgs (7,2 Mio nach 14,4 Mio im Vorjahr) schrumpfte das Ergebnis auf Stufe EBIT um 21 Prozent auf 26,1 Mio CHF und der Reingewinn um 19 Prozent auf 20,0 Mio. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs resultiert unter dem Strich allerdings eine Zunahme um 7,9 Prozent auf 13,0 Mio CHF.

Der Bilanzwert der Renditeliegenschaften stieg seit Jahresbeginn um 0,7 Prozent auf 1,05 Mrd per Ende Juni. Der bereits tiefe Leerstand hat im Berichtszeitraum weiter abgenommen auf 1,4 Prozent am Bilanzstichtag nach 1,8 Prozent Ende 2016. Im Sommer 2016 lag die Quote noch bei 4,2 Prozent.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt. Weiterhin wird damit gerechnet, dass das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung auf Vorjahresniveau zu liegen kommen wird. Der Neubewertungserfolg und in der Folge auch das Konzernergebnis werden unter Vorjahr erwartet. Die Neubewertungen ausgeklammert wird ein Anstieg beim Konzernergebnis in Aussicht gestellt. Zudem rechnet Zug Estates weiterhin mit steigenden Mieterträgen.

cp/ys

(AWP)

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IVF Hartmann mit rückläufigen

IVF Hartmann mit rückläufigen Kennzahlen im Halbjahr

Die im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter tätige IVF Hartmann Gruppe muss für das erste Semester leicht rückläufige Kennzahlen ausweisen.

01.09.2017 07:38

Der Umsatz sank um 0,7 Prozent auf 66,4 Mio CHF. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT ging um 12 Prozent auf 8,8 Mio CHF zurück und der Konzerngewinn um 11 Prozent auf 7,5 Mio, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Die Ergebnisse lägen aber im Rahmen der Erwartungen, wird festgehalten. Denn geplante Aufwendungen für die Umsetzung der Strategie 2020 hätten das Ergebnis ebenso belastet wie Sondereffekte auf der Umsatzseite. Zu letzterem Punkt wird die Änderung des Geschäftsmodells eines Grosskunden mit daraufhin abrupt reduzierter Bestellmenge erwähnt.

IVF Hartmann werde auch im zweiten Halbjahr die operative Umsetzung der Strategie 2020 vorantreiben, heisst es weiter. Ein leichter Rückgang des EBIT werde dabei bewusst in Kauf genommen.

ra/ys

(AWP)

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Hiag steigert

Hiag steigert Liegenschaftsertrag und Gewinn im ersten Halbjahr

Die Immobiliengesellschaft Hiag Immobilien hat im ersten Semester 2017 den Liegenschaftsertrag gesteigert. Das Ergebnis legte durch eine höhere Neubewertung und dem Verkauf von Produktionsanlagen überproportional zu. Durch Neuvermietungen konnte die Leerstandsquote gesenkt werden.

04.09.2017 08:00

Der Liegenschaftsertrag stieg um 5,0% auf 27,4 Mio CHF. Die Neubewertungseffekte lagen derweil mit 10,8 Mio CHF deutlich über dem Vorjahreswert von 7,4 Mio, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Aus dem Verkauf von Produktionsanlagen in Biberist wurde ein Einmalertrag von 6,5 Mio CHF verzeichnet.

Auf operativer Ebene wies das Unternehmen in der Folge einen EBITDA von 32,8 Mio nach 24,0 Mio CHF im Vorjahreshalbjahr aus. Unter dem Strich resultierte ein um rund 13% höherer Unternehmensgewinn von 24,4 Mio CHF bzw. ein Gewinn pro Aktie von 3,03 CHF nach 2,70 CHF im Vorjahressemester.

Das Liegenschaftsportfolio war den Angaben zufolge per Ende Juni mit rund 1,25 Mrd CHF bewertet und damit etwas höher gegenüber dem zum Ende 2016 gemeldetem Wert von 1,24 Mrd. Die Eigenkapitalquote betrug Ende Juni 53,5% nach 54,7% Ende 2016.

Die Ausgabe einer dritten festverzinsliche Anleihe im Mai sei die Finanzierungsstruktur verbessert worden. Mit den Mitteln wurden Bankfinanzierungen zurückgezahlt, und die gewichtete Laufzeit verlängerte sich auf 4,0 von zuvor 3,1 Jahre. Der durchschnittliche Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten ging auf 0,96% von 1,03% per Ende Juni 2016 zurück.

LEERSTAND DURCH NEUVERMIETUNGEN GESENKT

Die Leerstandsquote konnte in der Berichtsperiode um 0,2 Prozentpunkte auf 15,1% reduziert werden. Hier nennt das Unternehmen insbesondere die Neuvermietungen in Füllinsdorf, Cham und Biberist als Faktoren. Weiter konnten wichtige Mietverträge u.a. mit Media Markt und Baoshida neuverhandelt und verlängert werden. Das neue Bürogebäude in Meyrin wurde im Juni 2017 an Hewlett Packard Enterprise und HP Inc. übergeben.

Bei Hiag Data schreite der Aufbau des Geschäfts planmässig voran, schreibt das Unternehmen. Im ersten Halbjahr wurde ein schweizweites Glasfasernetz in Betrieb genommen. Die Reaktionen des Marktes würden zeigen, dass das Infrastrukturangebot von Hiag Data insbesondere für Dienstleistungsanbieter attraktiv ist, die ihre Kunden auf dem Weg in die Enterprise Cloud begleiten, heisst es weiter. Mit den Partnern werde weiter an der Entwicklung und Vermarktung der Anwendungsmöglichkeiten des Infrastrukturangebots gearbeitet.

WEICHENSTELLUNGEN IM ZWEITEN HALBJAHR ERWARTET

Mit Blick auf das zweite Halbjahr erwartet Hiag einige Weichenstellungen in Bezug auf Ankernutzer und Entwicklungsschritte. Am Standort Windisch sei man zuversichtlich, mit der Stiftung Faro einen Nachnutzer für das Rekrutierungszentrum gefunden zu haben, schreibt das Unternehmen. Die Stiftung plane, den gesamten Komplex für betreute Wohnformen zu nutzen. Für den per Ende August 2018 gekündigten Mietvertrag mit Athleticum würden bereits Verhandlungen mit Mietinteressenten laufen.

Per Stichtag Ende Juni habe sich das Entwicklungsportfolio aus rund 50 Projekten zusammengesetzt, die rund 625'000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen und einem erwarteten Investitionsvolumen von rund 1,8 Mrd CHF entsprechen. In den kommenden drei Jahren sollen davon 14 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 260 Mio CHF in Angriff genommen werden, so die Planung.

yr/rw

(AWP)

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he3
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Gefallene Schweizer Aktien

cash beleuchtet heute in einem Artikel gefallene Schweizer Small und Mid Caps und stellt die Frage, ob sie für Investoren nun interessant sind:

https://www.cash.ch/news/top-news/schweizer-small-und-mid-caps-nach-kurskorrektur-bei-diesen-schweizer-aktien-nun-zugreifen-1098157

Pascal.Zueger
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Tops und Flops der Schweizer Börsengänge seit 2007

Über 50 Firmen haben sich in den letzten zehn Jahren an der SIX kotieren lassen. Eine Auswertung von cash zeigt: Die Mehrheit davon schneidet positiv ab. Eine überraschend hohe Zahl der IPO liegt aber auch weit hinten.

Zum Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/ipo-schweiz-tops-und-flops-der-schweizer-boersengaenge-seit-2007-1100365

 

 

Zyndicate
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Crealogix findet zurück in

Crealogix findet zurück in die schwarzen Zahlen

Der Finanzsoftwareanbieter Crealogix hat im vergangenen Geschäftsjahr markant mehr Umsatz erzielt und unter dem Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. Und: Es gibt wieder Dividende für die Aktionäre.

19.09.2017 07:30

Die Nettoerlöse im Geschäftsjahr, das Crealogix per Ende Juni abschloss, stiegen um 18 Prozent auf 74,9 Mio Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verdoppelte sich beinahe auf 7,3 Mio Franken. Beim Ergebnis resultierte ein Plus von 1,4 Mio Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 0,6 Mio Franken resultiert hatte. Letztmals hatte das Unternehmen 2012/2013 schwarze Zahlen geschrieben.

Die Strategie des Unternehmens zahle sich aus, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Wir sehen, dass sich die Investitionen für Produktoptimierungen und -entwicklungen lohnen und unsere neuste Generation der Fintech-Produkte den heutigen Marktbedürfnissen der Banken entsprechen", lässt sich CEO Thomas Avedik zitieren.

Mit den Resultaten erreichte das Management die eigenen Ziele. Er wurde ein zweistelliges Umsatzwachstum und ein "signifikant höherer EBITDA" in Aussicht gestellt. Die Aktionäre sollen nun wieder in den Genuss einer Dividende kommen. Der Generalversammlung vom 30. Oktober werde nach zweijähriger Pause wieder eine Ausschüttung in der Höhe von 0,50 Franken pro Aktie vorzuschlagen, heisst es weiter.

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017/18 ist zuversichtlich. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im aktuellen Marktumfeld rechnet das Management auch für 2017/2018 mit einem zweistelligem Umsatzwachstum und einer weiteren Steigerung des EBITDA. Modifiziert wurden ausserdem die mittelfristigen Zielvorgaben: So soll das internationale Geschäft 70 Prozent zum Umsatz beisteuern (16/17: 50 Prozent) und die EBITDA-Marge 15 Prozent (16/17: 10 Prozent) erreichen.

(AWP)

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BVZ wächst im ersten Halbjahr

BVZ wächst im ersten Halbjahr stark und verdient mehr - Beliebte Erlebnisreisen

(Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs) - Das Bahn- und Touristikunternehmen BVZ ist im ersten Halbjahr 2017 stark gewachsen und hat auch deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Einer besonders guten Nachfrage, insbesondere aus Asien, erfreuen sich die Reisen auf den Gornergrat mit Blick auf das Matterhorn. Aber auch mit den Glacier-Express-Reisen und dem Regionalverkehr auf der Matterhorn-Gotthardbahn zwischen Disentis und Zermatt hat die BVZ die Erträge gesteigert. Weiteres Potenzial bieten neue Märkte, wie etwa der indonesische.

18.09.2017 18:05

Der Gewinn der BVZ kletterte im Halbjahr um beinahe zwei Drittel auf 4,9 Mio CHF und der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 17% auf 18,1 Mio an. Den Gesamtertrag steigerte die Gruppe laut Mitteilung vom Montag um 5,6% auf 72,7 Mio. Mit 2,2% auf 54,6 Mio nahm der Personal- und Betriebsaufwand weniger stark zu. Die BVZ hatte unter anderem höhere Unterhaltskosten für Schienenfahrzeuge sowie höhere Projektkosten zu stemmen.

WACHSTUM AM GORNERGRAT

Besonders starker Beliebtheit erfreuten sich die Reisen auf den Gornergrat, wo der Ertrag um einen Fünftel auf 13,3 Mio CHF zunahm. Nach moderater Zunahme der Gästezahlen in den Wintermonaten Januar bis April (+3,7%), folgte ein starker Beginn der Sommersaison mit einem rekordhohen Wachstum der Reisenden (+36%). Auch die Monate Juli und August seien gut gelaufen, erklärte CEO Fernando Lehner im Gespräch mit AWP. Begünstigt wurde das Sommergeschäft von günstigen Wetterbedingungen und dem erfolgreichen Freilichttheater "Romeo und Julia am Gornergrat".

Mit dem Glacier Express, den die BVZ zusammen mit der Rhätischen Bahn betreibt, reisten im ersten Halbjahr 15% mehr Gäste. Der Ertrag wuchs hingegen lediglich um 3,1% auf 4,7 Mio CHF. Aufgrund des hohen Anteils an Gruppenreisenden mit Pauschalfahrausweisen habe die Steigerung des Ertrags nicht mit der Anzahl Reisenden Schritt gehalten, so die BVZ.

Bei den Erlebnisreisen bildet laut Lehner der Heimmarkt Schweiz die Basis. "Weiter sind unsere Angebote in den asiatischen Märkten beliebt, aber auch in den klassischen Nahmärkten wie Deutschland oder Grossbritannien." Im April und Mai reisten beispielsweise viele Touristen aus Thailand ins Wallis. Und auch Hongkong und Südkorea seien sehr wichtige Märkte. Grosses Potenzial sieht Lehner in Indonesien. Ein Markt, der sich noch im Aufbau befinde.

Der Ertrag im Geschäftsfeld Mobilität stieg derweil um 4,2% auf 28,9 Mio CHF, wobei im Regionalverkehr ein Plus von 5,5% resultierte. Dagegen war der Erlös aus dem Güterverkehr (-2,4%) und den Autotransporten an der Furka und am Oberalp (-2,9%) leicht rückläufig. Mit den Immobilien wurden erneut 2,4 Mio erwirtschaftet.

GLACIER EXPRESS NEU POSITIONIEREN

Die BVZ investiert weiter. So sei das Projekt "Svilup" zur Neupositionierung des Glacier Express als Premiumprodukt weiter vorangeschritten. Neben der Anpassung des Produktkonzeptes und des Fahrplans sowie der Modernisierung der Panoramawagen, habe man gemeinsam mit der Rhätischen Bahn am 23. August die Glacier Express AG gegründet.

"Wir koordinieren nicht nur die Marketingaktivitäten, sondern investieren auch ins Angebot", erklärte Lehner. Geplant sei der Aufbau einer "Excellence Class" mit mehr Platz und speziellem Service. Weiter investiert das Unternehmen in Infrastrukturprojekte wie den Bahnhof Andermatt. Im Teilprojekt "Bahnanlagen 1. Etappe" werde der Anschluss der bestehenden Perrons an die neue Personenunterführung in Angriff genommen, hiess es.

ERGEBNIS 2017 ÜBER VORJAHR ERWARTET

"Wir sind gut in die zweite Jahreshälfte gestartet", so Lehner. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die BVZ Gruppe mit über dem Vorjahr liegenden Ertrags- und Gewinnzahlen. Bei der BVZ Holding AG, die für die Dividendenzahlung massgebend ist, werde ein Ergebnis im Rahmen des Vorjahres erwartet.

An der Börse setzte die BVZ-Aktie die sehr gute Entwicklung der vergangenen Wochen fort und kletterte am Montag um 4,5% auf 680 CHF in die Höhe. Allerdings wurden lediglich 15 Titel gehandelt.

mk/rw

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SPS stellt Teilbereich von

SPS stellt Teilbereich von Wincasa als eigenständigen Geschäftsbereich auf

Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) löst einen Teilbereich von Immoveris aus Wincasa als eigenständigen Geschäftsbereich heraus. Es handelt sich um die Dienstleistungen im Bereich "Letting & Investment Advisory". Alle Mitarbeiter der entsprechenden Abteilungen von Wincasa werden dazu in die Immoveris transferiert, wie der Konzern am Dienstag mitteilt. Mit dieser Massnahme würden die Unternehmensprofile der Gruppengesellschaften geschärft.

03.10.2017 08:02

Immoveris werde Anfang 2018 unter der Leitung von Bruno Kurz den operativen Betrieb aufnehmen und sich auf institutionelle Kunden, Unternehmen und Private konzentrieren. Die Dienstleistungen umfassen den Angaben zufolge die Bereiche Vermietungs-, Transaktions-, Investment- und Strategieberatung. Neu werde die Angebotspalette durch Real Estate Asset Management Dienstleistungen für kleine und mittelgrosse Immobilieneigentümer erweitert. Immoveris werde Standorte in Zürich, Bern, Freiburg, Lausanne und Genf betreiben und schweizweit tätig sein, heisst es weiter.

SPS hatte Immoveris 2016 übernommen und in die Gruppengesellschaft Wincasa integriert. Dabei wurden verschiedene strategische Optionen für die ebenfalls akquirierten Dienstleistungen im Bereich "Letting & Investment Advisory" geprüft.

kw/cp

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Castle Private stellt Antrag

Castle Private stellt Antrag auf Aktienrückkaufprogramm - bis 25% der Anteile

Die Beteiligungsgesellschaft Castle Private Equity will erneut eigene Aktien zurückkaufen. Eine ausserordentliche Generalversammlung soll am 25. Oktober über ein Aktienrückkaufprogramm zum Festpreis von bis zu 25% der ausstehenden Namenaktien befinden.

04.10.2017 07:05

Hauptzweck sei eine grössere Mittelrückführung an die Aktionäre, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Man werde in den nächsten Wochen mit grösseren Anteilseignern Gespräche über deren Bereitschaft zur Andienung von Namenaktien führen. Der Rückkauf werde voraussichtlich im November 2017 durchgeführt.

Ferner beantragt der Verwaltungsrat eine Senkung der Traktandierungsschwelle.

ra/cf

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New Value muss

New Value muss Wertberichtigung vornehmen bei Silentsoft SA

Die Beteiligungsgesellschaft New Value muss eine grössere Wertberichtigung vornehmen. Grund ist, dass sie an einer Finanzierungsrunde von Silentsoft, einer ihrer Portfoliogesellschaften, nicht teilnehmen kann.

09.10.2017 18:42

Silentsoft hat laut Mitteilung vom Montagabend in den letzten Monaten Verhandlungen mit externen Investoren zur zukünftigen Finanzierung geführt. Diese Verhandlungen hätten aber nicht rechtzeitig zum Abschluss gebracht werden können, was zu einem kurzfristigen Liquiditätsbedarf geführt habe, schreibt New Value. Die grössten Aktionäre von Silentsoft hätten sich deshalb bereit erklärt, die benötigten Mittel unter gewissen Voraussetzungen in einer Finanzierungsrunde einzubringen.

New Value könne sich aufgrund der eigenen Liquiditätssituation an dieser Finanzierungsrunde allerdings nicht beteiligen. Entsprechend werde diese Finanzierung, sofern sie zustande komme und umgesetzt werde, einen markanten Einfluss auf die Bewertung der Silentsoft-Beteiligung haben. Diese müsse um 700'000 CHF berichtigt werden, wodurch sich der NAV (Net Asset Value) von New Value um 0,21 CHF pro Aktie vermindere.

Die New-Value-Aktie büsste am Montag 11 Rappen bzw. 6,3% auf 1,63 CHF ein.

uh/cp

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Elias
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Eine lange Biotech-Bremsspur

Von Addex bis Santhera: Die einstige Boom-Branche an der Schweizer Börse kämpft mit Rückschlägen, Verzögerungen und einer News-Flaute.

Biotech-Aktien sind volatil und vollführen oft wilde Kurssprünge – das ist den meisten Investoren bekannt. Doch im laufenden Jahr werden die Investoren, die in kleine Schweizer Gesellschaften investieren, weil sich hier oft schnelle Kursgewinne realisieren lassen, auf eine harte Probe gestellt. Fanden sich unter den besten Aktien im Swiss-Performance-Index in den vergangenen Jahren stets einige Biotech-Aktien, sucht man 2017 in den Top Ten vergeblich nach Vertretern. Bei den schlechtesten zehn Unternehmen ist der Sektor aber mit Evolva, Kuros Biosciences, Newron Pharmaceuticals sowie Santhera Pharmaceuticals gleich vier Mal vertreten.

Zu spät, keine Zulassung

Diese schlechte Performance ist weniger auf das Verschwinden des einstigen Zugpferdes Actelion – das von Johnson & Johnson gekauft wurde – zurückzuführen, sondern auf Fehlschläge der einzelnen Firmen. Sie halten die früher vorgegebenen Zeitpläne oft nicht ein, oder die versprochenen Resultate bleiben aus. So zeigte etwa Santhera, welche Folgen es hat, wenn dem Zugpferd in der Produkt-Pipeline die Zulassung verweigert wird. Mitte September gaben die Titel fast 50% nach, als bekanntwurde, dass die Europäische Gesundheitsbehörde (EMA) den Zulassungsantrag für die Anwendung gegen Muskelschwund erneut zurückgewiesen hat. Bereits im Mai blitzte das Unternehmen bei der EMA ab. Schon 2016 hatte die US-Gesundheitsbehörde einen Antrag zurückgewiesen. Das gleiche Mittel ist in Europa bereits gegen eine seltene erbliche Augenkrankheit zugelassen. Der Einsatz gegen Muskelschwund verspricht aber mehr Potenzial. Das Management will Widerspruch gegen den EMA-Entscheid einlegen, dessen Erfolgsaussichten sind jedoch ungewiss. Falls dieser scheitert, muss sich Santhera auf Anwendungen in einer früheren Entwicklungsstufe oder Akquisitionen fokussieren. Das würde für Investoren eine längere Durststrecke bedeuten.

Eine tiefgreifende Restrukturierung hat Evolva angekündigt. Die Entwicklung von Ingredienzen, die in der Natur vorkommen, von der Firma aber in Bioreaktoren auf der Basis von Hefe produziert werden, brauchen viel länger bis zur Marktreife als erwartet. Das betrifft insbesondere den Stevia-Süssstoff. Evolva hat in diesem Jahr das Management ausgewechselt, 40% des Personals abgebaut und zwei Kapitalerhöhungen angekündigt. Das ist alles bei den Anlegern nicht gut angekommen.

Santhera und Evolva sind zwar bei «Zockern» beliebt, sie sind aber klein und auf wenige Anwendungen fokussiert. Es gibt an der Schweizer Börse grössere, breiter aufgestellte Biotech-Gesellschaften wie Basilea oder Cosmo. Diese haben aber das Problem, dass sie wahrscheinlich auf Kurs sind, es aber keine Neuigkeiten gibt, die das bestätigen würden. Deshalb dümpeln die Titel seitwärts oder tendieren zur Schwäche. Auch der Kurs-Chart von Newron zeigt gegen Süden. Im Frühling konnte das Unternehmen Erfolge bei der Zulassungsbehörde in den USA ausweisen. Doch eine Privatplacierung vor wenigen Tagen mit einem deutlichen Abschlag und im Umfang von mehr als 10% des Aktienbestandes hat die Kursschwäche noch akzentuiert.

Geduld und . . . Geduld

Molecular Partners hat zwar mit den Zahlen zum ersten Semester verlauten lassen, das Unternehmen habe in der Forschung weitere Fortschritte erzielt und wichtige klinische Meilensteine erreicht. Im ersten Halbjahr nahm aber unter dem Strich der Verlust im Vorjahresvergleich von 9,7 Mio. auf 19,4 Mio. Fr. zu und die Liquiditätsreserven deutlich ab. Auch bei den Aktien des Actelion-Nachfolgers Idorsia brauchen die Investoren Geduld. Die ausgegliederte Forschungs- und Entwicklungssparte verfügt zwar über eine breite Produktepipeline, doch auch die fortgeschrittensten Anwendungen darin brauchen noch Jahre bis zur Marktreife.

Dass es auch in die andere Richtung gehen kann, zeigten am Dienstag – nach einer monatelangen Talfahrt – die Valoren von Addex. Das defizitäre Unternehmen erhält von der US-amerikanischen Anti-Drogen-Behörde eine Finanzspritze von 5,3 Mio. $ zur Entwicklung eines Mittels zur Behandlung von Kokainmissbrauch.

https://www.nzz.ch/finanzen/eine-lange-biotech-bremsspur-ld.1319975

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Investis übernimmt 50% an

Investis übernimmt 50% an Polytech Ventures Holding

Die an der Schweizer Börse SIX kotierte Immobiliengesellschaft Investis verstärkt ihre Zusammenarbeit mit der Polytech Ventures Holding AG und übernimmt dazu eine strategische Beteiligung von 50% an deren Aktienkapital. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

09.10.2017 18:21

Die Venture-Capital-Gesellschaft evaluiert laut Mitteilung vom Montagabend Branchenbedürfnisse im Bereich Digitalisierung, entwickelt entsprechende disruptive Geschäftsmodelle und fördert Start-up-Unternehmen. Polytech Ventures verbinde dabei Start-ups mit führenden Schweizer Unternehmen im Finanz- und Immobiliensektor sowie dem Kapitalmarkt, heisst es. Eine Tochter von Polytech unterstützt Investis bereits seit letztem November im Bereich der Digitalisierungs-Strategie.

Polytech Ventures verwaltet derzeit den Angaben zufolge zwei Venture-Capital-Fonds mit Schwerpunkt digitale Technologien. Die Gesellschaft hat ihren Ursprung an der ETH Lausanne, wo sie heute noch vertreten ist, mit weiteren Standorte in Genf sowie im Silicon Valley.

uh/cp

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Conzzeta: FoamPartner

Conzzeta: FoamPartner-Produktion durch mangelhafte Rohstoff-Lieferung gestoppt

Der Mischkonzern Conzzeta verzeichnet in seiner Schaumstoffsparte FoamPartner Probleme wegen einer schlechten Lieferung von Rohstoffen. Eine mangelhafte Rohstofflieferung durch BASF betreffe auch den Geschäftsbereich FoamPartner, teilt Conzzeta am Mittwoch mit. Um Mitarbeitende, Kunden und Konsumenten vor möglichen Gesundheitsschäden zu schützen, sei deshalb die Produktion und die Auslieferung am Standort Wolfhausen am 6. Oktober gestoppt worden.

11.10.2017 07:50

Grund dafür sei die Lieferung von Toluoldiisocyanat (TDI) durch BASF mit einem zu hohen Anteil an potentiell gesundheitsschädigenden und umweltbelastenden Substanzen.

Die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen seien noch nicht abschätzbar, dürften aber weitgehend durch den Lieferanten bzw. seine bestehende Versicherung gedeckt sein, so Conzzeta.

FoamPartner sei am 5. Oktober zusammen mit anderen europäischen Schaumstoffproduzenten über mangelhafte Produktionen im Zeitraum vom 25. August bis zum 29. September informiert worden. Betroffen davon seien auch die Standorte in Deutschland in Duderstadt und Leverkusen. In Leverkusen seien die kontaminierten Chargen sichergestellt und isoliert worden, in Duderstadt dagegen war das Rohmaterial zum Zeitpunkt der Information bereits vollständig verarbeitet. Hier seien die Kunden informiert worden.

Die Chargen im Werk Wolfhausen befanden sich in Produktion, worauf die Herstellung vorübergehend eingestellt, Lieferungen gestoppt und die Kunden informiert wurden. Die vollständige Wiederaufnahme der Produktion ist in den nächsten Tagen geplant.

cf/rw

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Interroll CEO Paul Zumbühl im Interview mit cash

Ein boomender Onlinehandel und die Nachfrage nach Logistiklösungen haben Interroll geholfen. Doch was kommt nach diesem Boom und wie ist der Konzern im zweiten Halbjahr unterwegs? CEO Paul Zumbühl gibt Auskunft. https://www.cash.ch/news/top-news/interroll-ceo-paul-zumbuehl-europa-muss-geschwindigkeit-zulegen-1110397 

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SPS legt Fokus stärker auf

SPS legt Fokus stärker auf die Entwicklung eigener Projekte

(Meldung ausgebaut) - Swiss Prime Site (SPS) legt den Fokus künftig stärker auf die Entwicklung eigener Projekte. Davon verspricht sich das Unternehmen Ertragssteigerungen sowie höhere Nettorenditen. Dies gelingt natürlich nicht von heute auf morgen. Im Vorfeld des am Berichtstag stattfindenden Capital Markets Day in Zürich hat der Konzern entsprechend seine Jahresziele 2017 bestätigt. An der Börse werfen die News keine Wellen.

25.10.2017 09:48

Die schwerpunktmässig im Bereich Geschäftsliegenschaften tätige SPS will die Projektentwicklungen für das eigene Portfolio künftig forcieren, wie die gemessen am Portfoliowert mit Abstand grösste kotierte Immobiliengesellschaft am Mittwoch mitteilt. Der Grund: Zukäufe von Liegenschaften zur Ertragssteigerung sind wegen der hohen Preise kaum noch zu vernünftigen Renditen abzuschliessen. Mit der stärkeren Konzentration auf die Entwicklungspipeline will sich SPS von diesem Markt unabhängiger machen.

Dabei steht aber nicht allein der Neubau von Liegenschaften im Vordergrund, wie hervorgehoben wird. Auch Modernisierungen von bestehen Objekten liegen im Fokus, womit die aktuellen "Megatrends" vorweggenommen würden. Als Resultat dieser Strategie soll die aktuelle Nettorendite im Portfolio verbessert und gleichzeitig der Leerstand gesenkt werden.

PROJEKTE IM WERT VON ÜBER 2 MRD CHF IN PIPELINE

"Durch unseren Fokus auf Projektentwicklungen auf der Basis einer gesunden Projektpipeline von über 2 Mrd CHF gewinnen wir weiter an Fahrt, um aus eigener Kraft zu wachsen und die Profitabilität unseres Portfolios künftig überdurchschnittlich zu steigern", wird Konzernchef René Zahnd in der Mitteilung zitiert.

Konkret umfasst die Pipeline derzeit rund 20 Projekte schwerpunktmässig in den Wirtschaftszentren der Schweiz, welche sich in den Phasen "Bau", "Entwicklung" und "Verkauf" befinden. Die Projekte "im Bau" weisen ein Investitionsvolumen von rund 600 Mio CHF auf. In den nächsten vier Jahren soll den Angaben zufolge daraus ein zusätzliches Mietvolumen von etwa 37 Mio CHF generiert werden, was einer Steigerung um rund 8% gegenüber dem für das Geschäftsjahr 2016 ausgewiesenen Wert entsprechen würde. Bezüglich Nettorendite wird für die neuen Objekte mit einem Wert von 5,4% gerechnet. Per Ende Juni hatte SPS eine Nettoobjektrendite von 3,7% ausgewiesen.

Im Bereich der Projekte "in Entwicklung" sind zwischen 2018 und 2023 Investitionen in der Grössenordnung von 900 Mio CHF geplant. Aus den daraus veranschlagten Mietflächen erwartet der Konzern weitere Mieteinnahmen von rund 50 Mio CHF. Die Nettorendite wird auf 4,6% veranschlagt.

Bei zwei Projekten befinde man sich derzeit im Verkaufsprozess, heisst es. Der Vorsteuergewinn wird in der Grössenordnung von insgesamt 100 Mio CHF erwartet. Weiteres Potenzial sieht SPS in den Bauland- und Nutzungsreserven von rund 129'000 Quadratmetern, deren Wert in den Slides zum Capital Markets Day mit 580 Mio CHF angegeben wird.

ZIELE BESTÄTIGT - "INNOVATIVES MANAGEMENT"

Bezüglich Jahresziele 2017 sieht sich SPS auf "sehr gutem Weg". Wie zuletzt bei Vorlage der Halbjahreszahlen im August in Aussicht gestellt, soll der Betriebsertrag und der EBIT vor Neubewertungen steigen sowie der Leerstand sinken und eine "stabile und attraktive" Ausschüttung an die Aktionäre gewährleistet werden.

Die im Vorfeld des Capital Markets Day veröffentlichten Neuigkeiten werfen bislang keine Welle an der Börse. Die SPS-Aktien sind gegen 9.30 Uhr noch auf Richtungssuche, dies gilt ebenso für den Gesamtmarkt.

ZKB-Analyst Ken Kagerer bezeichnet den Managementansatz der SPS-Konzernleitung als innovativ. Dies sei im derzeit schwierigen Marktumfeld positiv zu sehen. Die Aktieneinstufung "Übergewichten" bestätigt er. SPS sei das liquideste Schweizer Immobilienanlagegefäss und mit der Dividendenrendite von 4,4% die am besten rentierende Schweizer Immobilienaktie.

cp/cf

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Die unbekannten Dividendenstars im Schweizer Aktienmarkt

Nicht nur Grosskonzerne bieten ihren Aktionären hohe Dividendenrenditen. Auch weniger bekannte Firmen schütten die Gewinne grosszügig an Aktionäre aus. Ein kritischer Blick ist aber oft nötig. Zum Artikel von cash: https://www.cash.ch/news/top-news/gewinnbeteiligungen-die-unbekannten-dividendenstars-im-schweizer-aktienmarkt-1112739

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