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Roche erzielt Erfolge mit MS

Roche erzielt Erfolge mit MS-Mittel

Roche legt am Fachkongress EAN (European Academy of Neurology) neue Daten zu seinem Mittel Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) vor.

23.06.2017 07:23

Demnach zeigen die Ergebnisse, dass Ocrevus das Fortschreiten der Erkrankung bei schubförmiger und primär progredienter multipler Sklerose signifikant reduziert, heisst es in einer Pressmeldung von Roche vom Freitag.

Das Mittel erhöhe die Zahl der Patienten mit schubförmiger MS (RMS) und primär progredienter MS (PPMS), die keine Anzeichen eines Fortschreitens oder einer aktiven Erkrankung zeigen, verglichen mit Rebif (Interferon beta-1a) bei RMS und Placebo bei PPMS.

Ocrevus reduzierte demnach das Risiko signifikant, dass Patienten mit PPMS oder RMS auf Mobilitätshilfen angewiesen sind. Ausserdem sank bei PPMS-Patienten verglichen mit Placebo die Gefahr, dass es zu einem Fortschreiten der Krankheit und damit zu schwereren Formen der Behinderung komme.

(AWP)

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Roche erhält FDA-Zulassung

Roche erhält FDA-Zulassung für Elecsys HIV-Kombi-PT-Test

Roche hat eine Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten für den sogenannten Elecsys HIV-Kombi-PT-Test. Es handle sich um eine Antigen-Antikörper-Untersuchung der vierten Generation, geht aus einer Mitteilung vom Freitag hervor. Mit dem Test könnten Infektionen mit hoher Sensibilität erkannt werden.

23.06.2017 16:01

Mit der Zulassung dieses spezifischen Tests seien Labore in der Lage, übliche CO-Infektionen wie Hepatitis C und Syphilis gleichzeitig mit HIV zu testen, lässt sich Jack Phillips, CEO Roche Diagnostics Corporation zitieren. Damit reduziere sich die Notwendigkeit für eine Aufspaltung von Proben und zusätzlichen Messgeräten.

ys/mk

(AWP)

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Positive Stuidenresultate bei

Positive Stuidenresultate bei Roche

Roche hat mit seinem Bluter-Medikament Emicizumab (ACE910) in zwei Phase-III-Studien (HAVEN I und II) positive Ergebnisse erzielt.

26.06.2017 07:24

In der Haven-I-Studie wurde Emicizumab als Prophylaxe eingesetzt. Dabei wurde es verglichen mit einem so genannten on-demand-Einsatz und prophylaktisch eingesetzten Bypasse-Agenten (BPAs). Behandelt wurden erwachsene Patienten, die an Hämophilie A leiden und gleichzeitig inhibitorische Antikörper entwickelt haben. Die Blutungsrate wurde mit Emicizumab um 87% reduziert.

In der HAVEN-II-Studie wurden Kinder behandelt, die an der Bluterkrankheit Hämophilie A leiden und gleichzeitig inhibitorische Antikörper gegen den Blutgerinnungsfaktor VIII entwickelt haben. Sie erhielten eine subkutane Dosierung des Mittels als Prophylaxe. Dabei zeigte sich nach 12 Wochen, dass nur eines von 19 Kindern wegen Blutungen behandelt werden musste, heisst es in der Mitteilung weiter.

(AWP)

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EU-Kommission lässt Roche

EU-Kommission lässt Roche-Mittel zu

Das Mittel Esbriet des Pharmakonzerns Roche darf zur Behandlung der milden bis moderaten Form der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) in der Europäischen Union neu auch in einer neuer Formulierung verabreicht werden.

27.06.2017 07:15

Bei IPF handelt es sich den Angaben zufolge um eine seltene und unheilbare Lungenerkrankung. Im Durchschnitt lebten die Patienten nach einer IPF-Diagnose noch zwei bis fünf Jahre. Esbriet verlangsame das Fortschreiten der Krankheit.

Die neue Esbriet-Tablettenformulierung ist laut Roche in den USA bereits zugelassen und erhältlich. Nach dieser EG-Zulassung rechne man mit der Einführung der neuen Tablettenform in einer Reihe von europäischen Märkten noch im laufenden Jahr.

(AWP)

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Roche: EMA erteilt Prime

Roche: EMA erteilt Prime-Status für Polatuzumab Vedotin bei bestimmtem Lymphom

Der Pharmakonzern Roche hat von der europäischen Gesundheitsbehörde EMA den neu eingeführten PRIME-Status für seinen Produktkandidaten Polatuzumab Vedotin erhalten. Dieser Status steht für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Der Kandidat soll in der Behandlung des aggressiven Lymphoms eingesetzt werden, wie Roche am Freitag mitteilt.

30.06.2017 07:35

Der PRIME-Status (PRIority MEdicines) wird laut Mitteilung jenen Kandidaten erteilt, die einen möglichen grossen therapeutischen Vorteil gegenüber den gängigen Therapien darstellen. Für Roche sei es das ersten Mal, dass ein Kandidat diesen Status erhalten habe.

Konkret werde Polatuzumab Vedotin in Kombination mit MabThera (Rituximab) und Bendamustine zur Behandlung von Patienten eingesetzt, die an einem rezidivierenden oder refraktären diffusen grosszelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) leiden. Das DLBCL ist die häufigste und aggressivste Form des non-Hodgkin Lymphoms. Laut Mitteilung kehre das DLBCL bei schätzungsweise 40% der Patienten zurück, nachdem sie einer erste Behandlung erhalten haben, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/tp

(AWP)

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Roche übernimmt mobile

Roche übernimmt mobile Diabetesplattform

Roche übernimmt mySugr, eine Plattform für digitales Diabetesmanagement.

30.06.2017 07:26

Mit über einer Million Nutzern weltweit sei diese eine der führenden mobilen Diabetesplattformen auf dem Markt, teilte der Pharmakonzern am Freitag mit. mySugr solle dabei ein "wesentlicher Bestandteil" der neuen patientenzentrierten digitalen Diabetesmanagement-Lösungen des Konzerns werden.

Genaue Details zur Übernahme gibt Roche nicht bekannt, ausser dass 100% der Anteile übernommen werden und dass mySugr ein juristisch unabhängiges Unternehmen bleiben soll. Die Plattform sei weiterhin für alle Diabetessysteme und -dienste offen, heisst es weiter. Die Benutzer hätten auch in Zukunft die Möglichkeit, ihre Blutzuckerdaten aus ihrem bevorzugten Messgerät automatisch in die mySugr-Diabetestagebuch-App hochzuladen, um die Daten mit Ärzten und Betreuern zu teilen.

mySugr wurde den Angaben zufolge 2012 gegründet und ist auf die Rundumversorgung für Menschen mit Diabetes spezialisiert. Das Unternehmen hat Niederlassungen in San Diego und Wien und beschäftigt an den beiden Standorten 47 Mitarbeitende. Die App ist in 52 Ländern und 13 Sprachen erhältlich. Zu Beginn sei die Plattform finanziell vom Investor Johann Hansmann, den iSeed Ventures und dem Roche Venture Fund unterstützt worden, so die Mitteilung.

(AWP)

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Ein weiterer Analyst zieht

Ein weiterer Analyst zieht bei Roche den Stecker

Roche erfreut sich grosser Beliebtheit. Dennoch hat der Pharmakonzern seit Mitte Mai knapp 10 Prozent des Börsenwerts verloren. Nun beginnt das Lager der zuversichtlich gestimmten Analysten zu bröckeln.

30.06.2017 08:29

Von Lorenz Burkhalter

Genau zehn Tage ist es her, seit die Pharmaanalystin von BNP Paribas den Genussschein von Roche von "Outperform" auf "Neutral" herunterstufte und das Kursziel auf 250 (bisher 290) Franken zusammenstrich. Produktseitige Rückschläge hätten die Vorreiterrolle des Basler Pharma- und Diagnostikkonzerns zunichte gemacht, hiess es damals.

Heute Freitag legt nun ihr für die Société Générale tätige Berufskollege nach. In einer Unternehmensstudie nimmt er sein Anlageurteil für den Genussschein von "Buy" auf "Hold" zurück. Nach einer einschneidenden Reduktion der Gewinnschätzungen um bis zu 12 Prozent lautet das 12-Monats-Kursziel gerademal noch 275 (bisher 330) Franken.

Die Innovationskraft von Roche reiche nicht mehr länger aus, um die Umsatzerosion durch günstigere Nachahmerprodukte abwenden zu können, schreibt der Studienautor. Seines Erachtens wird den Baslern aufgrund dieser sogenannter Biosimilars in den kommenden Jahren ein kalter Wind um die Ohren wehen.

Wenigstens bleiben die Dividendenaussichten intakt

Der Sogenal-Analyst geht sogar noch einen Schritt weiter, und sieht den Genussschein von Roche sogar die Rolle des Anlegerlieblings bei den europäischen Pharmaaktien einbüssen. Die auf absehbare Zeit unterdurchschnittlichen Gewinnaussichten würden den Bewertungsaufschlag gegenüber anderen Rivalen jedenfalls nicht mehr länger zu rechtfertigen, so lässt er durchblicken.

Der Genusschein von Roche (rot) im Einjahresvergleich mit dem SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Entspannt gibt man sich bei der französischen Grossbank immerhin, was die zukünftige Dividendenpolitik des traditionsreichen Pharma- und Diagnostikkonzerns anbelangt. Der Studienautor erwartet über die nächsten drei Jahre eine schrittweise Erhöhung der Ausschüttung von 8,20 auf 9,49 Franken je Aktie oder Genussschein. Das entspricht aus heutiger Sicht immerhin einer Dividendenrendite von 3,8 Prozent.

Roche noch immer eines der beliebtesten Unternehmen der Schweiz

Andere Berufskollegen gehen bis in drei Jahren sogar von einer Ausschüttung von mehr als 10 Franken je Titel aus. Sollten sich die günstigeren Nachahmerpräparate wie befürchtet bei Schlüsselmedikamenten wie Rituxan, Herceptin und Avastin in die Umsätze hineinfressen, wären diese Analysten ziemlich sicher zur Reduktion dieser Dividendenschätzungen gezwungen. Alle diese milliardenschweren Präparate sind vom Patentablauf betroffen. Ab dann dürfen die Anbieter von Nachahmermedikamenten ihre Biosimilars auf den Markt bringen.

Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP verraten, zählt Roche noch immer zu den beliebtesten Unternehmen der Schweiz. Selbst nach der Herunterstufung durch die Société Générale raten noch immer 16 Banken zum Kauf des Genussscheins. Die HSBC ist mit ihrer Verkaufsempfehlung hingegen allein auf weiter Flur. Das durchschnittlich bei 278 Franken liegende Kursziel lässt auf ein Aufwärtspotenzial von immerhin 12 Prozent schliessen.

Das lässt sich auch damit erklären, dass der Genussschein alleine seit Mitte Mai nahezu 10 Prozent eingebüsst hat. Damit errechnet sich für die Zeit seit Jahresbeginn nur noch ein mageres Plus von 6 Prozent. Auf den nächstjährigen Schätzungen der Société Générale weist Roche aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 15 auf, was im langjährigen Durchschnitt liegt. Dennoch schliessen Händler nicht aus, dass weitere Analysten das Handtuch werfen könnten.

CASH

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Roche erweitert cobas Liat

Roche erweitert cobas Liat PCR-System für Krankenhausinfektionen

Der Pharmakonzern Roche erweitert sein cobas Liat PCR-System durch den cobas MRSA/SA-Nukleinsäuretest. Der Test soll für Krankenhausinfektionen eingesetzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Er ermögliche den qualitativen Nachweis und die Differenzierung von methicillinresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und Staphylococcus aureus (SA) am Ort der Patientenversorgung.

03.07.2017 07:27

Laut Mitteilung gehören MRSA und SA zu den wichtigsten Erregern von Infektionen im Krankenhaus (nosokomiale Infektionen) und ausserhalb von Gesundheitseinrichtungen. Bis zu 53 Millionen gesunde Menschen sind Träger von MRSA, einem der am häufigsten identifizierten antibiotikaresistenten Krankheitserreger. Die kontinuierliche Überwachung ist in den meisten Gesundheitseinrichtungen unverzichtbar geworden, um potenzielle MRSA/SA-Ausbrüche zu beherrschen.

Der cobas MRSA/SA Test unterstützt das schnelle Screening und die Überwachung auf MRSA und SA in Notaufnahmen, Intensivstationen und Notfalllaboren. Im Gegensatz zur Durchlaufzeit von mehreren Tagen bei Kulturtests weise der cobas MRSA/SA Test MRSA und SA in weniger als 30 Minuten nach. Dies ermögliche Tests vor der Aufnahme ins Krankenhaus oder vor Operationen, um das Übertragungsrisiko im Krankenhaus zu senken.

hr/cf

(AWP)

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Roche lanciert cobas-Test für

Roche lanciert cobas-Test für HIV-1/HIV-2 in Ländern mit CE-Kennzeichnung

Der Pharmakonzern Roche lanciert einen HIV-Test auf cobas 6800/8800-Systemen in Ländern, welche die CE-Kennzeichnung akzeptieren. Der Test unterscheide zwischen HIV-1 und HIV-2 Infektionen, womit Anbieter die Behandlungsoptionen verbessern könnten, teilte Roche am Dienstag mit.

04.07.2017 21:42

Der cobas Test kann den humanen Immunschwächevirus (HIV) Typ 1 und Typ 2 in menschlichem Serum, Plasma und getrockneten Blutproben nachweisen. Zudem könne der Test gegenüber serologischen Methoden die Nachweiszeit um bis zu eine Woche reduzieren, heisst es. Das sei für die Einschränkung weiterer Krankheitsübertragungen unerlässlich. Studien zeigten, dass fast 50 % der neuen Infektionen während der akuten Periode zwischen drei Tagen und drei Wochen nach der Infektion erfolgten.

tp/

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#ROCHE – UBS senkt auf Neutral!

06.07.2017 | 08:46

#ROCHE – UBS senkt auf Neutral!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen die Einstufung für den Genussschein von ROCHE (CHF 244.50) von „Buy“ auf „Neutral“ gesenkt, das Kursziel allerdings bei CHF 260 belassen. Der zuständige Analyst begründet die Ratingsenkung mit strukturellen Faktoren. Bislang habe er den verstärkten Fokus auf die Onkologie honoriert. Zumal gerade dieses Behandlungsgebiet in der Regel höhere Erträge liefert und ROCHE hier gut aufgestellt war, was einen Vorteil bedeutete. Mittlerweile habe sich die Zuversicht des Studienverfassers gegenüber der Onkologie generell aber etwas abgeschwächt, da der Konkurrenzdruck deutlich zugenommen habe. Regional betrachtet seien die Innovationspipelines in Europa tendenziell verstopft und im Rest der Welt werde mittlerweile ein überdurchschnittlich grosser Anteil der Forschungsgelder in die Onkologie gesteckt.

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Roche unter Druck durch Shire

Roche unter Druck durch Shire

Roche weht ein scharfer Wind entgegen. Wie der britische Pharmakonzern Shire am Wochenende mitteilte, hat er von einem Gericht in Hamburg eine vorläufige einstweilige Verfügung gegen Roche erhalten.

10.07.2017 08:41

Konkret geht es laut Mitteilung um die Warnhinweise zum Hämophilie-Produktkandidaten Emicizumab (ACE910). Diese seien unvollständig und irreführend, wirft Shire dem Basler Konzern vor.

Roche selbst schreibt in einer Stellungnahme, die AWP vorliegt, dass man auch weiterhin hinter den Daten und dem klinischen Studien-Protokoll stehe. "Wir sind enthusiastisch, an dem ISHT-Kongress (International Society on Thrombosis and Haemostasis) teilzunehmen und an der wissenschaftlichen Diskussion über die Daten der Phase-III-Studie HAVEN 1 zu Emicizumab teilzunehmen," heisst es darin weiter. Der Fachkongress findet vom 08. bis 13. Juli in Berlin statt.

Shire wirft Roche laut Mitteilung vor, sich über die schweren Zwischenfälle in dieser Studie nicht akkurat, ja gar irreführend geäussert zu haben. Wie Roche selbst Ende Februar mitgeteilt hatte, war es in der Hämophilie-Studie HAVEN-1 zu einem Todesfall gekommen. Seinerzeit hatte Roche mitgeteilt, dass es bei einem Patienten, der an der Studie teilgenommen hatte, zu schweren Nebeneffekten gekommen war. Der Patient sei am Ende an rektalen Blutungen gestorben. Die Behandlung sei dadurch erschwert worden, dass der Patient Bluttransfusionen abgelehnt habe, so Roche seinerzeit.

HAVEN-1 ist eine Phase-III-Studie, in der Patienten mit Emicizumab (ACE910) behandelt werden, die an der Bluterkrankheit Hämophilie A leiden und gleichzeitig inhibitorische Antikörper gegen den Blutgerinnungsfaktor VIII entwickelt haben.

Unrechtmässige Herabsetzung?

Shires einstweilige Verfügung richtet sich gegen die Angaben, dass es zu den schweren Nebenwirkungen gekommen sei, wenn man Emicizumab mit hohen Dosen von aktiviertem Prothrombin-Komplex-Konzentrat (aPPSB) kombiniert habe. Zum Hintergrund: PPSB sind Medikamente, die Proteine enthalten, die am Blutgerinnungsprozess des menschlichen Körpers beteiligt sind.

Laut Mitteilung von Shire, glaubt der Konzern, dass Roche mit seinen bisher zugänglichen Studienergebnissen den eigenen Bypassing-Agent FEIBA, ein Anti-Inhibitor Coagulant Complex der erwähnten PPSB-Klasse, mit dieser Formulierung unrechtmässig herabsetze.

Zudem halte man die Formulierungen über die erreichten Ziel für irreführend. Demnach fordert Shire per einstweiliger Verfügung eine klarere Differenzierung zwischen den Zielen "behandelte Blutungen" und "Zahl der Blutungen im Laufe der Zeit".

(AWP)

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Roche erhält Zulassung für MS

Roche erhält Zulassung für MS-Mittel in Australien

Roche hat für Ocrevus, ein Mittel gegen multiple Sklerose, in Australien die Zulassung erhalten.

17.07.2017 07:29

Das Mittel darf künftig auch dort zur Behandlung von Patienten mit multipler Sklerose (MS) eingesetzt werden. Dabei gilt die Zulassung für beide Formen, die schubförmige MS (RMS) und die primär progrediente MS (PPMS), wie Roche am Montag mitteilt.

Nach den USA ist Australien damit das zweite Land, in dem das Mittel in beiden MS-Indikationen zugelassen ist. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat Australien eines der höchsten Aufkommen an MS-Fällen in der südlichen Hemisphäre.

Die Zulassung des Mittels sei in mehr als 50 Ländern beantragt, heisst es weiter, darunter auch Europa und Lateinamerika.

(AWP)

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Roche erhält Schweiz

Roche erhält Schweiz-Zulassung für Gazyvaro

Roche hat in der Schweiz die Zulassung für sein Mittel Gazyvaro erhalten. Das Medikament kommt bei einer bestimmten Form von Leukämie zum Einsatz.

25.07.2017 07:54

Das Medikament darf künftig bei Patienten eingesetzt werden, die an einem zuvor unbehandeltem follikulären Lymphom leiden und die eine systemische Therapie benötigen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) habe seine Entscheidung auf Basis der GALLIUM-Studiendaten getroffen.

Die Zulassung gelte für die Initialbehandlung mit Gazyvaro in Kombination mit Chemotherapie, gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit dem Präparat.

Wie Roche weiter mitteilt, hatte die Phase-III-Studie GALLIUM gezeigt, dass Patienten, die mit Gazyvaro behandelt wurden, länger progressionsfrei überlebten (PFS) als jene, die mit der MabThera-basierten derzeitigen Standardtherapie behandelt worden waren.

Die aktuelle Zulassung ist die dritte für Gazyvaro in der Schweiz. Das Medikament wurde laut Roche 2014 für die Erstlinientherapie von chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und 2016 für die Behandlung des vorbehandelten follikulären Lymphoms zugelassen.

(AWP)

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Roche erhält CE-Kennzeichnung

Roche erhält CE-Kennzeichnung für Test als Begleitdiagnostik bei Lungenkrebs

Der Pharmakonzern Roche hat die europäische CE-Kennzeichnung für einen Ventana Test als komplementäre Diagnostik bei der Behandlung von Lungenkrebs-Patienten mit dem Novartis-Medikament Zykadia erhalten. Der Test zur Identifizierung von Patienten mit ALK-positiven nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sei in den Ländern, welche die CE-Kennzeichnung akzeptieren, als einziges Testverfahren zur Begleit-Diagnostik für Zykadia zugelassen, teilte Roche am Dienstagabend mit.

25.07.2017 20:15

Anfang Juni hatte Roche für den Test bereits die US-Zulassung erhalten. Lungenkrebs ist die häufigste Krebsart, weltweit sterben jährlich mehr als 1,6 Mio Personen an der Krankheit.

rw/

(AWP)

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Halbjahresumsatz von gut 26 Mrd CHF erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Donnerstag, 27. Juli, die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2017. Insgesamt haben 13 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

26.07.2017 14:30

FOKUS: Wenn Roche über den Geschäftsverlauf der ersten sechs Monate berichtet, werden Investoren und Analysten vor allem wissen wollen, wie gut die Umsätze mit den beiden neueren Mitteln Tecentriq zur Krebsbehandlung und Ocrevus gegen Multiple Sklerose laufen. Denn mehr als in jüngster Vergangenheit steht Roche unter verstärktem Druck durch Patentabläufe wichtiger Blockbuster und dem Markteintritt von Nachahmerprodukten. Bei dem wichtigen Avastin kommt erschwerend hinzu, dass es auch durch die neuen Therapeutika aus der Immun-Onkologie Wettbewerbsdruck erfährt.

Nachdem die Daten der Aphinity-Studie eher enttäuscht aufgenommen wurden, dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auch auf die Her2-Krebsfranchise richten und wie Roche plant, hier seine bislang führende Stellung zu verteidigen.

Fragen dürfte es zudem auch noch zu den Pipeline-Produkten geben, etwa dem Hämophilie-Kandidaten ACE910. Hier konnte Roche mit der Wirksamkeit zwar überzeugen, gravierende Nebenwirkungen bei einigen Patienten haben aber aufgeschreckt. Roche wird den Markt überzeigen müssen, dass diese Vorfälle vornehmlich auf ein Zusammenspiel mit Shires FEIBA zurückzuführen war und dass dieses Risiko handhabbar ist.

ZIELE: Zuletzt bestätigte das Roche-Management Mitte Juni seine bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Demnach soll der Umsatz zu konstanten Wechselkursen im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Beim Kerngewinn je Titel soll ein ähnliches Wachstum erzielt werden.

PRO MEMORIA: Für sein Immun-Therapeutikum Tecentriq hat Roche gerade erst vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Agentur EMA eine Zulassungsempfehlung als Zweitlinientherapie zur Behandlung bestimmter Formen von Blasen- und Lungenkrebs erhalten. In den USA ist das Präparat vergangenen Herbst für die Behandlung einer speziellen metastasierenden Form des nicht kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) zugelassen und bereits seit Mai 2016 zur Behandlung einer bestimmten Form von Blasenkrebs.

Enttäuschend war dagegen die Phase-III-Studie IMvigor211 mit dem Immun-Therapeutikum verlaufen. In dieser Studie war Tecentriq in der Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Blasenkrebs (mUC) getestet, bei denen die Krankheit während oder nach der Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie fortgeschritten ist.

Noch schwerer hat aber anlässlich des diesjährigen Fachkongresses ASCO die Aphinity-Studie gewogen. Roche hatte im März noch mitgeteilt, dass die Studie ihre Ziele erreicht hatte. Die detaillierten Daten sorgten dann aber für lange Gesichter bei Investoren und Analysten. In den USA haben die Kursbewegungen immerhin dazu geführt, dass die amerikanische Anwaltskanzlei Goldberg Law PC aus Chicago eine Sammelklage gegen den Pharmakonzern Roche einreichen will.

AKTIENKURS: Die Genussscheine von Roche haben seit Jahresbeginn etwas mehr als 4% hinzugewonnen. Damit gehören sie zum hinteren Drittel unter den SMI-Werten. Der Leitindex hat sich mit einem Plus von bislang etwas mehr als 8% besser gehalte

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Roche erzielt mehr Umsatz als

Roche erzielt mehr Umsatz als erwartet

Im ersten Semster hat der Pharmakonzern Roche beim Umsatz die Prognose übertroffen.

27.07.2017 07:52

Der Umsatz der Roche-Gruppe beläuft sich für das Halbjahr auf 26,34 Milliarden Franken (+5 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP einen Umsatz von 26,10 Milliarden Franken erwartet.

Der Pharmariese Roche erhöht mit Rückenwind von neuen Medikamenten den Ausblick. Im laufenden Jahr werde nunmehr ein Anstieg der Verkaufserlöse um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag anvisiert, teilte Roche am Donnerstag mit. Der bereinigte Gewinn je Titel soll 2017 in etwa wie der Umsatz anziehen. Bisher hatte Roche ein Plus um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag in Aussicht gestellt.

Die Genussscheine von Roche haben seit Jahresbeginn etwas mehr als 4 Prozent hinzugewonnen. Damit gehören sie zum hinteren Drittel unter den SMI-Werten. Der Leitindex hat sich mit einem Plus von bislang 8,7 Prozent besser gehalten. Mehr als in jüngster Vergangenheit steht Roche unter verstärktem Druck durch Patentabläufe wichtiger Blockbuster und dem Markteintritt von Nachahmerprodukten.

(cash/AWP/Reuters)

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Bernstein belässt Roche auf 'Outperform' - Ziel 284 Franken

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Roche nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 284 Franken belassen. Auf den ersten Blick habe der Schweizer Pharmakonzerns im ersten Halbjahr die Erwartungen übertroffen und daraufhin auch den Ausblick angehoben, schrieb Analyst Tim Anderson in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Multiple-Sklerose-Medikament Ocrevus habe in den ersten Monaten sehr positiv überrascht./tih/zb

Datum der Analyse: 27.07.2017

© 2017 APA-dpa-AFX-Analyser

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iruch
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Finden Investoren in Roche «die beste aller Welten»?

Finden Investoren in Roche «die beste aller Welten»?

Die einflussreiche Investmentbank Goldman Sachs zählt Roche zu ihren momentanen Schlüsselkaufempfehlungen. Doch längst nicht alle Experten sind derselben Meinung.

https://www.cash.ch/news/top-news/smi-schwergewicht-finden-investoren-roche-die-beste-aller-welten-1091218

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Roche mit Blutermedikament

Roche mit Blutermedikament einen Schritt weiter

Der Pharmakonzern Roche ist mit seinem Blutermedikament Emicizumab einen Schritt näher an der Zulassung.

24.08.2017 07:10

Basierend auf positiven Resultaten einer Phase-III-Studie hat die US-Gesundheitsbehörde FDA das Zulassungsgesuch für das Mittel angenommen und die Prüfung im beschleunigten Verfahren (priority Review) gewährt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Emicizumab wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Hämophilie A und Faktor-VIII-Inhibitoren einmal wöchentlich zur Prophylaxe von Blutungen verabreicht. Fast jeder dritte Patient mit Hämophilie A entwickele Inhibitoren gegen die üblichen Faktor-VIII-Ersatzpräparate, so Roche weiter. Dies schränke die Therapieoptionen ein und erhöhe das Risiko von lebensbedrohlichen Blutungen sowie wiederholten Blutungen, vor allem in den Gelenken, die langfristig Schäden verursachen.

"Die Resultate unserer Phase-III-Studie bei Erwachsenen und Jugendlichen sowie die ersten Phase-III-Resultate bei Kindern haben gezeigt, dass Emicizumab ein erhebliches Potenzial hat, Hämophilie-A-Patienten mit Inhibitoren zu helfen, die vor der grossen Herausforderung stehen, Blutungen vorzubeugen und zu behandeln", wird Sandra Horning, Chief Medical Officer und Leiterin der globalen Produktentwicklung von Roche, zitiert.

(AWP)

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Roche erhält von US-Behörde

Roche erhält von US-Behörde Zusicherung für beschleunigtes Verfahren

Roche hat von der US-Zulassungsbehörde FDA den Status «Priority Review» und damit die Zusicherung für ein beschleunigtes Verfahren für das Mittel Gazyva (Obinutuzumab) zur Behandlung von Lymphdrüsenkrebs erhalten.

28.08.2017 07:27

Ein ergänzender Zulassungsantrag (sBLA) sei akzeptiert worden, teilt der Pharmakonzern am Montag mit. Der Entscheid gilt laut den Angaben für eine Behandlung mit Gazyva plus Chemotherapie gefolgt von Gazyva ohne Chemotherapie für Patienten mit zuvor unbehandeltem follikuläres Lymphom. Der ergänzende Zulassungsantrag basiere auf der Gallium-Studie, welche eine Überlegenheit zur Behandlung mit dem Mittel Rituxan gezeigt habe, schreibt Roche weiter. Die FDA wolle voraussichtlich bis am 23. Dezember 2017 einen Zulassungsentscheid fällen, heisst es weiter.

(AWP)

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Roche investiert knapp 25 Mio

Roche investiert knapp 25 Mio CHF in Gazyva-Produktion in Russland

Der Pharmakonzern Roche plant in Russland 1,5 Mrd Rubel (umgerechnet: 24,9 Mio CHF) in eine Partnerschaft zu investieren, um das Medikament Gazyva (Obinutuzumab) vor Ort zu produzieren. Die ersten in Russland hergestellten Medikamente, die bei der Behandlung von chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und follikulärem Lymphom zum Einsatz kommen, sollen ab Anfang 2019 auf den russischen Markt gebracht werden, ist am Donnerstag einem Artikel auf der Webseite der russischen Tageszeitung "Kommersant" zu entnehmen.

31.08.2017 18:37

Roche seinerseits bestätigte auf Anfrage von AWP, dass die russische Tochter mit Pharmastandard eine Vereinbarung zur Abfüllung und Endverarbeitung von Gazyva unterzeichnet habe. "Diese Zusammenarbeit umfasst die lokale Produktion von Gazyva für den russischen Markt", hiess es auf Anfrage. Beide Gruppen werden in die Produktion von Gazyva investieren: Während Roche 1,5 Mrd Rubel bezahlt, investiert Pharmstandard 1 Mrd Rubel.

buc/jh/al/mk/yr

(AWP)

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Biogen schafft in Luterbach 200 zusätzliche Arbeitsplätze

Nicht 400 wie bisher geplant, sondern 600 neue Arbeitsplätze entstehen auf dem Areal in Lauterbach.

Der Weltmarktführer im Bereich Multiple Sklerose beschäftigt weltweit 7000 Mitarbeitende. Vor zwei Jahren beschloss er, in Luterbach aufgrund "der guten Produktpipeline" eine Produktionsstätte zu bauen. Eine Million Patienten sollen mit Medikamenten aus Luterbach versorgt werden. Der Bau der Anlagen soll 2018 abgeschlossen sein, 2019 soll die Produktion beginnen. Es soll das innovativste Werk des Konzerns werden.

https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/biogen-scha...

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Behandlung von Lungenkrebs:

Behandlung von Lungenkrebs: Roche meldet positive Studien-Daten

Der Pharmakonzern Roche hat mit seinem Mittel Alecensa in der Phase-III-Studie ALUR positive Ergebnisse erzielt.

06.09.2017 07:29

In der Studie wurden Patienten mit ALK-positivem, fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) mit Alecensa behandelt, bei denen nach einer Platin-basierten Chemotherapie und Crizotinib die Krankheit fortgeschritten war, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Dabei habe Alecensa bessere Resultate erzielt als eine Chemotherapie, führt Roche weiter aus. Bei 85% der behandelten Patienten sei die Zeit, in der die Erkrankung nicht fortgeschritten sei (progression-free survival; PFS), in der Behandlung mit Alecensa länger gewesen.

Konkret lag der von den Studienautoren ermittelte mediane PFS, der primäre Endpunkt der Studie, laut Roche bei 9,6 Monaten bei Alecensa-Patienten im Vergleich zu 1,4 Monaten bei denen, die eine Chemotherapie erhielten.

Ein unabhängiger Prüfungsausschuss ermittelte einen medianen PFS von 7,1 Monaten bei Alecensa gegenüber 1,6 Monaten bei der Chemotherapie. Dies sei der sekundäre Endpunkt der Studie gewesen.

Roche will die detaillierten Studiendaten kommendes Wochenende am Fachkongress European Society for Medical Oncology (ESMO) präsentieren.

(AWP)

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Roche präsentiert Daten zu TMB-Bluttest an ESMO-Kongress

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche wird an dem am heutigen Freitag beginnenden Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Madrid Daten zu einem auf Blutproben basierenden Test zur Bestimmung der Tumor-Mutationsbelastung vorlegen. Zudem werde an zwei Studien gearbeitet, um die Möglichkeiten auszuloten, wie mit der Bestimmung der TMB (tumour mutational burden) die Reaktion auf bestimmte Immunotherapien vorhergesagt werden kann, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Daten würden belegen, dass es erstmals möglich sei, mit einem Bluttest den TMB-Wert mit hoher Präzision zu bestimmen. Dies ist ein quantitativer klinischer Marker, der die Zahl der Mutationen in einem Krebs-Genom bestimmt. Der TMB-Wert habe sich als Indikator für die Wahrscheinlichkeit für Progressionsfreies Überleben (progression-free survival, PFS) erwiesen, heisst es weiter.

Roche entwickele derzeit 20 Medikamente im Bereich Immunotherapie für neun verschiedene Krebsarten und in Kombination mit 50 anderen Medikamenten.

yr/ra

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Zweifacher Rückschlag für Roche

 

Gleich zwei Medikamente des Pharmakonzerns verfehlen ihre Ziele in wichtigen Phase-III-Studien.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 244.6 0.29%) hat in seiner Phase-III-Studie BRIM8 mit Zelobraf die gesteckten Ziele (primärer Endpunkt) nicht erreicht. In der Studie war Zelobraf zur Behandlung von Patienten mit BRAF V600 Mutations-positivem Melanom eingesetzt worden, bei denen es zuvor bereits zu einem chirurgischen Eingriff gekommen war (adjuvant), heisst es in der Medienmitteilung vom Montag.

In der Studie sei die Wirksamkeit und Sicherheit von Zelobraf in dieser Behandlung untersucht worden. Ziel sei es gewesen, das Risiko, dass die Krankheit wieder auftrete, signifikant zu senken.

Die Studie sei in zwei Arme aufgeteilt worden. Dabei hätten Patienten aus der zweiten Gruppe, bei denen Hautkrebs des Stadiums IIIC festgestellt wurde, im Schnitt 23,1 Monate lang ohne einen Rückfall gelebt (disease-free survival, DFS), verglichen mit 15,4 Monaten bei jenen, die mit Placebo behandelt wurden.

In der ersten Patienten-Gruppe sei das Ziel allerdings nicht erreicht worden, das DFS deutlich zu verlängern.

Doppelte Ernüchterung

Auch mit seinem Prüfmedikament Lampalizumab zur Behandlung von geografischer Atrophie (GA) hat Roche einen Rückschlag erlitten. Das Mittel erreichte nicht den primären Endpunkt in der Phase-III-Studie «Spectri», wie der Konzern am Freitag nach Börsenschluss mitteilt.

Lampalizumab hat die sogenannte mittlere Änderung des GA-Läsionsbereich nicht reduziert im Vergleich mit der Scheinbehandlung bei einer Untersuchungsdauer von einem Jahr. Angesichts des Mangels an Wirksamkeit werde die weitere Dosierung bei Patienten unterbrochen, bis die Ergebnisse der zweiten Phase-III-Studie mit dem Namen «Chroma» ausgewertet werden, heisst es. Diese Daten stellt Roche für November in Aussicht.

GA ist eine genetisch bedingte Erkrankung, wobei Netzhautgewebe in der Makula (Ort des schärfsten Sehens) verloren geht und zu permanenten blinden Flecken im Gesichtsfeld führt. Gegenwärtig gibt es laut Roche keine zugelassene Behandlung für die Krankheit.

Roche gefordert

Umsatzstarke Schlüsselmedikamente der Basler wie Herceptin, Avastin oder Rituxan verlieren über die nächsten Jahre den Patentschutz. Dann sind sie der Erosion durch kostengünstigere Biosimilars ausgesetzt. Diese Erosion wollen die Firmenverantwortlichen mit neuen Wirkstoffen auffangen. Einer dieser Hoffnungsträger ist Lampalizumab.

Die in den USA gehandelten Roche-Aktienzertifikate (ADR) gerieten in der Folge unter Abgabedruck. Zum Handelsschluss resultierte ein Minus von 1,9%. Vor der Bekanntgabe der Studienergebnisse notierte der Kurs etwa ein halbes Prozent im Plus.

Die kompletten Daten werden laut Mitteilung am Fachkongress European Society of Medical Oncology (ESMO) vorgestellt.

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Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche auf "Overweight" belassen. Jüngste Studiendaten zum Mittel Lampalizumab zur Behandlung geografischer Atrophie (GA) seien enttäuschend ausgefallen, aber am Markt seien die Erwartungen offenbar ohnehin nicht allzu hoch gewesen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag./ajx/zb

Datum der Analyse: 11.09.2017

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FDA verhängt Studienstopp

Roche kommt nicht aus den Negativschlagzeilen

Schon wieder erleidet der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche einen produktseitigen Rückschlag. Diesmal mit Nebenwirkungen beim Schlüsselmedikament Tecentriq. Das Schwergewicht wird für den SMI zusehends zur Hypothek.

Wie am Freitagabend nach Börsenschluss bekannt wurde, muss der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche zwei Studien mit dem Krebsmedikament Tecentriq auf Gesuch der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA teilweise aussetzen. Schuld sind angebliche Nebenwirkungen des Präparats in Kombination anderen Medikamenten.

Bei den beiden betroffenen Studien handelt es sich zwar um solche in den frühen Phasen Ib und Ib/II. Allerdings ist dies bereits der dritte produktseitige Rückschlag für das traditionsreiche Basler Unternehmen innerhalb weniger Tage. Erst am vergangenen Montag wartete Roche mit enttäuschenden Studienergebnissen zum Augenheilmittel Lampalizumab zur Behandlung von geografischer Atropie auf. Zudem zeigte auch Zelobraf bei Patienten mit einem besonderen Melanom-Typ nicht die erhoffte Wirksamkeit.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär bleibt der Genussschein von Roche mit einem eher mageren Plus von 0,3 Prozent auf 244 Franken denn auch etwas hinter dem SMI zurück.

Angesichts des eher frühen Stadiums von Tecentriq auf besagtem Anwendungsgebiet bezeichnen Beobachter den jüngsten Rückschlag als durchaus verkraftbar. Allerdings sei der Pharma- und Diagnostikkonzern im Hinblick auf den Patentablauf bei umsatzreichen Medikamenten wie Rituxan, Avastin oder Herceptin geradezu zum Erfolg bei den noch jungen Produkten verdammt, so lautet der Tenor.

Roche zusehends ein Problem für den SMI

Ähnlich äussert sich der für die Zürcher Kantonalbank tätige Pharmaanalyst. Seines Erachtens ist die Forderung der FDA nach einer teilweisen Aussetzung der beiden Tecentriq-Studien eine reine Vorsichtismassnahme. Wie er weiter schreibt, ist der Rivale Merck Roche mit Keytruda in Sachen Antikörper um rund zwei Jahre voraus. Folglich verfügt man bei Keytruda über weitaus bessere Erfahrungswerte als bei Tecentriq. Wie der Experte weiter schreibt, könnte es sich bei den vermuteten Nebenwirkungen um ein Problem der gesamten Wirkstoffklasse handeln. Angesichts der noch frühen Studienphasen ohne Einbezug eines Umsatzbeitrags hält er die Auswirkungen auf den mit "Marktgewichten" eingestuften Roche-Genussschein für gering.

Mit 16,3 Prozent an der Gesamtkapitalisierung zählt Roche zu den Schwergewichten unter den im Swiss Market Index (SMI) vertretenen Unternehmen. Nur Novartis und Nestlé weisen eine noch höhere Indexgewichtung auf. Durch die am Freitag angelaufene Begrenzung gewinnt Roche hierzulande sogar noch an Bedeutung.

Folglich bremsen die produktseitigen Rückschläge beim Pharma- und Diagnostikkonzern den gesamten SMI. Während das Börsenbarometer seit Jahresbeginn um fast 10 Prozent zulegen konnte, errechnet sich beim Genussschein von Roche gerademal ein Kursplus von 4,6 Prozent.

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Schlechte News...

Das kann sich relativ schnell wieder ändern! Deshalb scheint mir der Kurs günstig und habe folglich nachgekauft.

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Roche erhält für zwei Mittel EU-Zulassung

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 249.3 0.12%) hat gleich für zwei seiner Mittel die Zulassung in der EU erhalten. Nach den jüngsten Rückschlägen sind das gute Nachrichten.

Wie der Konzern am Freitag mitteilt, hat die EU-Kommission Gazyva/Gazyvaro zur Behandlung des follikulären Lymphoms zugelassen, sowie Actemra/RoActemra zur Behandlung von Riesenzellarteriitis. Die Reaktion der Roche-Aktie ist allerdings verhalten.

Für Actemra/RoActemra hatte der Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA vor etwa zwei Monaten bereits eine positive Empfehlung abgegeben. Daher ist die Entscheidung für eine Zulassung nicht ganz überraschend.

Actemra/RoActemra ist laut Mitteilung die erste Therapie in Europa für die Behandlung von Riesenzellarteriitis.

Diese lebensbedrohende Autoimmun-Krankheit kann laut Roche unter anderem zu Blindheit oder zu einem Hirnschlag führen. Als erste, nicht-Steroide Therapie habe das Medikament das Potenzial, den bisherigen Behandlungsstandard zu verändern.

Die Zulassung für Gazyva/Gazyvaro habe die EU-Behörde auf Basis der Daten aus der GALLIUM-Studie getroffen, berichtet Roche weiter.

Das Mittel könne künftig als Erstlinientherapie in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt werden, gefolgt von Gazyva ohne Chemotherapie bei Patienten mit Lymphdrüsenkrebs (follikuläres Lymphom), die zuvor nicht behandelt worden sind. In den USA wird das Mittel derzeit in dieser Indikation ebenfalls beschleunigt für eine Zulassung geprüft (Priority Review).

Zulassungen grundsätzlich positiv

ZKB-Analyst Michael Nawrath bewertet die beiden Zulassungen als grundsätzlich leicht positiv. Allerdings sei die erweiterte Zulassung für Actemra bereits in seinem geschätzten Spitzenumsatz von 4,3 Mrd. Fr. enthalten.

Für Gazyva wiederum sei jede Erweiterung wichtig, «um einen Umsatzschub und die 1,5 Mrd. im Peak (2024) zu erreichen», schreibt der Experte.

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OCREVUS® (Ocrelizumab) in der Schweiz zugelassen

OCREVUS® (Ocrelizumab) wurde am 20. September 2017 in der Schweiz von Swissmedic für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit aktiven schubförmigen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (RMS) wie auch von erwachsenen Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) zur Verlangsamung der Krankheitsprogression und zur Reduzierung der Verschlechterung der Gehgeschwindigkeit zugelassen ist.

Studienergebnisse bei der schubförmigen MS

Wirksamkeit: OCREVUS® wurde, basierend auf zwei identischen, randomisierten Phase-III-Studien (OPERA I, N=821; OPERA II, N=835) im Vergleich zu hochdosiertem Interferon beta-1a* für die schubförmige MS zugelassen. Die Studienergebnisse zeigten überlegene klinische Ergebnisse und eine fast vollständige Unterdrückung der MRI-Aktivität.[2]

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