CH-relevante Börsenthemen Jahr 2017

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Braut sich an den Börsen

Braut sich an den Börsen etwas zusammen?

Seit einigen Tagen geht es am SMI und an vielen anderen Börsen nur noch talwärts - obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Unternehmensgewinne gut bis sehr gut sind. cash geht auf Erklärungssuche.

15.11.2017 14:44

Von Pascal Züger

Die Luft scheint bei den Aktien draussen zu sein: Der Stoxx Europe Index beendete gestern den siebten Börsentag in Folge im Minus. Auch der japanische Topix-Index schloss bereits sechs Mal nacheinander negativ. Bei beiden Indizes gab es in den letzten 12 Monaten keine längere Negativserie.

Die Schweiz bleibt von diesem Abwärtstrend ebenfalls nicht verschont: Innerhalb einer Woche hat der Swiss Market Index (SMI) 2 Prozent eingebüsst. Zum Jahreshöchststand vom 3. November bei 9322 Punkten beträgt das Minus sogar 2,6 Prozent. Mit aktuell 9070 Punkten - dem tiefsten Stand seit fast zwei Monaten - ist ein Fall des Leitindex unter die 9000-Punkte-Marke nicht mehr weit. Hier die November-Kursentwicklung des SMI als Grafik:

Kursentwicklung SMI seit Anfang November, Quelle: cash.ch

Was ist los an der Börse? "Nach den starken Kursavancen im Verlauf des Jahres waren zwischenzeitliche Kurskorrekturen im Sinne von Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten zu erwarten", sagt Arno Endres, Leiter Finanzanalyse der Luzerner Kantonalbank (LUKB). Tatsächlich erreichten verschiedene Aktien-Indizes in den vergangenen Wochen neue Rekordhochs, und einzelne Aktien weisen mittlerweile sehr hohe Bewertungen auf.

Verschiedene Faktoren sorgen für Unsicherheit

Auslöser dieser Gewinnmitnahmen sind verschiedene Ereignisse. Erstens: Die zunehmende Unsicherheit, ob Donald Trumps angekündigte Steuerreform - welche Firmen Steuererleichterungen bescheren würde - wirklich wie geplant durchkommen wird. Der US-Kongress befindet sich noch in der Findungsphase. Ausgang ungewiss.

Zweitens: Der tiefere Ölpreis der letzten Tage. "Betroffen sind davon vor allem die rohstoffabhängigen Schwellenländer Brasilien und Russland, welche die Märkte nun etwas infiziert haben", sagt Santosh Brivio, Anlagestratege bei Raiffeisen Schweiz, zu cash. Es handelt sich jedoch nur um eine leichte Korrektur des Ölpreises. Ein Preiszerfall wie noch Anfang 2016 zeichnet sich derzeit nicht ab.

Drittens: Sorgen, dass die US-Notenbank die Zinsen zu stark anheben und damit das Wirtschaftswachstum abwürgen könnte. Der Ausstieg der Notenbanken aus der extrem lockeren Geldpolitik ist ein Drahtseilakt, das ist allen klar. Brivio ist dennoch der Meinung, dass Anleger diese möglicherweise unterschätzen. Gewisse Turbulenzen an den Aktienmärkten seien deshalb nicht auszuschliessen.

Experten geben Entwarnung

An den Anfang eines Bärenmarktes (anhaltend fallende Kurse) glaubt derzeit keiner der von cash befragten Experten: "Ich würde den aktuellen Abwärtstrend nicht überbewerten. Aufgrund der hohen Aktienbewertungen können gewisse feine Korrekturen für die Märkte sogar gesund sein", meint etwa Brivio von Raiffeisen. Auch Endres von der LUKB geht nicht davon aus, dass die aktuelle Korrektur bereits das Ende der Aufwärtstendenz an den Aktienmärkten einläutet. 

Gegen den Bärenmärkt spricht vor allem das positive makroökonomische Umfeld. Die meisten Regionen der Welt wachsen jüngst wieder stärker. Die deutsche Wirtschaft steuert 2017 auf das stärkste Wachstum seit sechs Jahren zu. Die Niveaus der Einkaufsmanagerindizes weisen darauf hin, dass der Aufschwung noch eine Weile andauern wird. So ist etwa die lange kriselnde Eurozone wieder besser unterwegs. Auch die Schwellenländer vermelden gute Konjunkturdaten. Die USA hat im Oktober sogar die beste Konsumentenstimmung seit 16 Jahren vermeldet.

Aufgrund dieser positiven Aussichten, verbunden mit den tiefen Renditeniveaus von Anleihen und anderen Anlageklassen, erwartet die LUKB auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten wieder einen Anstieg am Schweizer Aktienmarkt. Etwas vorsichtiger ist Raiffeisen Schweiz, die Aktien aufgrund der hohen Bewertungen als Anlageklasse derzeit leicht untergewichtet.

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Strafft die SNB ihre

Strafft die SNB ihre Geldpolitik noch vor der EZB?

Ökonomen der Credit Suisse schliessen einen geldpolitischen Alleingang der Schweizerischen Nationalbank nicht länger aus. Allerdings müssten drei Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

16.11.2017 08:25

Von Lorenz Burkhalter

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird einen geldpolitischen Kurswechsel durch die Europäische Zentralbank (EZB) abwarten, bevor sie selbst aktiv wird: So jedenfalls lautet die gängige Meinung der Banken und ihrer Ökonomen.

Nicht ohne Grund, droht der zuletzt schwächere Franken bei einem Alleingang der SNB - sprich: eine Abkehr von den Negativzinsen oder eine Bilanzreduktion - wieder stärker zu werden. Die Signalwirkung für die Finanzmärkte wäre aus Schweizer Sicht verheerend, die Jahre energischer Interventionen für die Katze.

Deshalb sehen auch die Ökonomen der Abteilung Investment Solutions & Products der Credit Suisse die EZB den ersten Schritt machen. Allerdings schliessen sie eine geldpolitische Straffung durch die SNB noch vor der EZB nicht länger aus.

Situation beim Franken hat sich entspannt

Hierzu müssten den Experten zufolge drei Grundvoraussetzungen gegeben sein: Der Franken müsste sich noch einmal markant abschwächen und die Wirtschaft auch in Zukunft robust wachsen. Darüber hinaus bräuchte es Hinweise auf eine anziehende Inflation.

Ende Oktober kletterte der Euro vorübergehend auf über 1,17 Franken und damit auf den höchsten Stand seit der überraschenden Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die SNB von Mitte Januar vor zwei Jahren. Aktuell notiert die europäische Einheitswährung bei 1,1675 Franken. Das ist fast 9 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Der Verlauf des EUR/CHF (rot) sowie des USD/CHF (grün) über die letzten 12 Monate (Quelle: www.cash.ch)

Viele Devisenstrategen rechnen über die kommenden 12 bis 18 Monate mit einem stärkeren Euro und einem erneut schwächeren Franken, womit eine der Grundvoraussetzungen gegeben sein könnte. Bis Mitte 2018 wird der europäischen Einheitswährung einen Anstieg in die Region von 1,20 bis 1,25 Franken zugetraut. Fragen wirft einzig der zuletzt wieder etwas schwächere Dollar auf. Beim Greenback errechnet sich seit Anfang Januar noch immer ein Minus von 3 Prozent.

Schweizer Wirtschaft gewinnt nur langsam an Fahrt

Anziehende Inflationsraten erwartet in der Schweiz auf absehbare Zeit hingegen kaum jemand. Zuletzt lag die Teuerung gerademal bei annualisierten 0,5 Prozent. Die Credit Suisse selbst geht bis Ende Jahr zwar von einem Anstieg auf 0,8 Prozent aus. Danach sieht sie die Inflationsrate jedoch wieder zurückfallen. Diese Prognosen decken sich mit jenen anderer Banken.

Nicht nur bei der Teuerung, auch beim Wirtschaftswachstum sind die Grundvoraussetzungen für einen Alleingang der SNB alles andere als gegeben. Am Bruttoinlandprodukt (BIP) gemessen, wuchs die Schweizer Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte mit mageren 0,2 Prozent. Über die Entwicklung im dritten Quartal informiert das Seco erst Ende November. Ökonomen erwarten nur eine allmähliche Beschleunigung.

Was den zukünftigen geldpolitischen Kurs der SNB anbetrifft, so verspricht die nächste geldpolitische Lagebeurteilung vom 14. Dezember wichtige Anhaltspunkte. In der Vergangenheit warnten die Währungshüter immer wieder vor Ungleichgewichten im Immobilienmarkt sowie bei Hypotheken. Als direkte Folge der lockeren Geldpolitik könnten es diese Ungleichgewichte sein, welche die SNB zu einem vorzeitigen Kurswechsel zwingt

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Shortlist der Woche: Logitech, Infineon, Nvidia, AMS

Jede Woche stellen wir Aktien vor, über welche die Finanzwelt spricht – und die Anleger besonders im Auge behalten sollten.

https://www.handelszeitung.ch/invest/fokus-shortlist-der-woche-logitech-...

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Jetzt auf gefallene Schweizer

Jetzt auf gefallene Schweizer Dividendenstars setzen?

Die Aktienkurse vieler Schweizer Firmen im kleineren und mittleren Bereich sind in den letzten Monaten unter die Räder geraten - auch solche mit hohen Dividenden. cash nimmt fünf Aktien unter die Lupe.

19.11.2017 22:10

Von Daniel Hügli

Das Schema wiederholt sich bei vielen Aktien mit hoher Dividendenrendite jedes Jahr: Teils schon Monate vor der effektiven Dividendenzahlung im Frühling ziehen die Aktien auffällig an. Viele Investoren wollen sich damit schon frühzeitig die Auszahlung sichern zu Aktienpreisen, die noch erschwinglich sind. Eine einigermassen positives Börsenumfeld ist bei diesen Mechanismen allerdings Voraussetzung.

Auf der Suche nach Dividendenstars wurden viele Investoren in den letzten Jahren bei klein- und mittelkapitalisierten Schweizer Unternehmen fündig. Allerdings kamen einige dieser Aktien in den letzten Monaten teils arg unter die Räder. Bietet sich gerade deswegen ein Einstieg bei diesen Unternehmen an? cash hat fünf gefallene Dividendenstars unter die Lupe genommen und gibt die Antwort.

Walter Meier (Dividendenrendite: 5,1 Prozent)

Die Aktie des Klimatechnik-Unternehmens aus Zürich hat seit dem "Peak" Ende März 15 Prozent nachgegeben. Dabei weist die Firma mit einer Dividendenrendite von über 5 Prozent einer der höchsten entsprechenden Werte am Schweizer Aktienmarkt auf. Runter ging es mit der Aktie so richtig im August, als aufgrund von Fusionskosten mit dem Konkurrenten Tobler (offiziell per 1. Januar 2018) ein Halbjahresverlust ausgewiesen wurde. Das liess Zweifel aufkommen, ob Walter Meier die Dividende wird halten können. Falls sich die Rahmenbedingungen "nicht wesentlich verschlechtern", will Walter Meier aber weiterhin 2 Franken pro Aktie auszahlen, wie die Firma versichert. Fazit: Abwarten, bezüglich Integration von Tobler und Gewinnaussichten sind zu viele Unsicherheiten vorhanden.

Burkhalter (Dividendenrendite: 4,8 Prozent)

Die Aktie des grössten Schweizer Elektroinstallateurs hat seit dem Rekorstand Mitte April 2017 satte 28 Prozent an Wert verloren und befindet sich auf dem Stand von Mitte 2016.

Entwicklung der Burkhalter-Aktie seit Jahresbeginn, Quelle: cash.ch

Verantwortlich für den Kursrutsch waren die Halbjahreszahlen im September, welche für einmal unter dem Vorjahr und auch unter den Erwartungen lagen. Viele Investoren verabschiedeten sich allerdings schon nach der Auszahlung der Dividende im April - ein Indiz, dass dividendengetriebene Anleger in nächster Zeit wieder einsteigen könnten. Die operativen und strategischen Aussichten für Burkhalter bleiben gut. Fazit: Kaufen, auch wenn die Aktie noch etwas weiter sinken könnte.

Carlo Gavazzi (Dividendenrendite: 4,4 Prozent)

Die Aktie des Herstellers von elektronischen Komponenten aus Steinhausen ZG ist seit Ende Juli um 14 Prozent gefallen. Damals notierte der Titel auf einem Rekordstand, getrieben auch von einer Erhöhung der Dividende von 12 auf 15 Franken pro Aktie. Gavazzi zahlt die Dividende rund drei Monate später als fast alle anderen Fimen (das nächste Mal Anfang August nach der Generalversammlung), da das Geschäftsjahr erst Ende März zu Ende geht. Ein wenig spekulieren darf man aber jetzt schon. Carlo Gavazzi bekräftigte zuletzt Ende September die Ausschüttungspolitik. Die Ausschüttungsquote macht etwa 80 Prozent des Reingewinns aus. Das nützt auch der diskreten Gavazzi-Familie, die das Unternehmen kontrolliert. Die Anzahl der frei handelbaren Aktien ist relativ tief. Fazit: Eher kaufen, aber erst die Veröffentlichung des Zwischenberichtes am 23. November (nächsten Donnerstag) abwarten.

Mobimo (Dividendenrendite: 3,9 Prozent) 

Der Titel von Mobimo, der viertgrössten Schweizer Immobiliengesellschaft, fällt seit Anfang August nach der Vorlage der Halbjahreszahlen. Mittlerweile sind es rund 10 Prozent.

Entwicklung der Mobimo-Aktie seit Jahresbeginn, Quelle: cash.ch

Das Unternehmen aus Luzern weist, wie andere Immobilienunternehmen auch, eine solide und langfristig orientierte Gechäftsentwicklung auf, die Projektpipeline ist prall gefüllt. Bezüglich Akquisitionen ist Mobimo konservativ. Liegenschaften werden eher verkauft als zugekauft - was generell positiv ist für Dividendenausschüttungen. Mobimo will die "grosszügige Dividendenpolitik" (so CEO Christoph Caviezel) fortführen und wird auch im nächsten Frühjahr die (mindestens) 10 Franken pro Aktie auszahlen. Fazit: Kaufen, auch wenn der Schweizer Immobiliensektor sehr hoch bewertet ist.

Berner Kantonalbank (Dividendenrendite: 3,5 Prozent)

Die Aktie der BEKB sinkt seit Anfang Mai mehr oder weniger konstant und hat seither 16 Prozent an Wert verloren - trotz eines überraschend guten Halbjahresresultates. Der Titel befindet sich nun auf dem Niveau von Ende 2014. Die Berner KB mit dem Mehrheitsaktionär Kanton Bern (52-Prozent-Beteiligung) hat rund 60'000 Aktionäre und ist damit eine der grössten Publikumgesellschaften der Schweiz. Die Bank generiert wie andere Retailbanken einen Grossteil der Erträge im Zinsgeschäft - ein Nachteil im anhaltenden Niedrigzinsumfeld, wenn die Margenverluste nicht anderweitig wettgemacht werden können. So oder so ist die Bank, wie die anderen Regional- und Kantonalbanken, einem "Zinsschockrisiko" ausgesetzt. Demgegenüber ist die BEKB eine der bestkapitalisierten Kantonalbanken, und die Politik der fortlaufenden Dividendensteigerung müsste ihre Fortsetzung finden. Fazit: Kaufen, trotz Zinserhöhungsrisiken.

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Schweiz bleibt laut Studie

Schweiz bleibt laut Studie für junge talentierte Fachkräfte attraktiv

Die Schweiz ist nach wie vor Spitzenreiter, wenn es um die Rekrutierung und die Weiterbeschäftigung von Fachkräften geht. Global gesehen ist Europa für Fachkräfte besonders attraktiv, wie eine Studie des Zentrums für globale Wettbewerbsfähigkeit IMD in Lausanne festhält.

20.11.2017 22:00

Die Studie untersuchte die Fähigkeit verschiedener Staaten, Talente zu fördern, sie anzuziehen und die Fähigsten halten zu können. Die Schweiz schwingt bei den Kriterien Attraktivität und der Verfügbarkeit von Talenten oben aus.

Beim Kriterium Investitionen und Weiterentwicklung des Talent-Pools dagegen belegt sie nur Platz fünf. Die drei untersuchten Kriterien beziehen dabei eine ganze Serie von Faktoren mit ein. So ist im Kriterium Attraktivität unter anderem das Lohnniveau sowie die Lebenskosten und -qualität enthalten.

Insgesamt erhält die Schweiz vom IMD sehr gute Noten für das Lehrlingswesen und die damit einhergehende Ausbildung in den Unternehmen. Als weniger vorbildlich bewertet IMD das Niveau der öffentlichen Bildungsausgaben und die Anzahl Lehrlinge pro Lehrmeister.

Die Lebensqualität in der Schweiz macht das Land für hoch qualifizierte Personen attraktiv, trotz den vergleichbar hohen Lebenshaltungskosten. Gut schneidet die Schweiz auch bei der gezielten Förderung der gesuchten Fähigkeiten ab.

USA und Frankreich abgeschlagen

Auf Platz zwei der Rangliste folgt wie schon im letzten Jahr Dänemark. Belgien verbesserte sich auf Rang 3 vor Österreich, Finnland, die Niederlanden, Norwegen, Deutschland, Schweden und Luxemburg. Damit belegen die europäischen Staaten sämtliche Plätze der Top Ten.

Die USA folgen erst auf Rang 16, China auf Rang 40, der insgesamt 63 Länder umfassenden Liste. Kanada dagegen hat sich auf Platz 11 verbessert. Singapur ist von Rang 15 auf 13 aufgestiegen.

Nicht mit den zehn Spitzennationen mithalten können auch die europäischen Staaten Grossbritannien (Rang 21), Frankreich (Rang 27) und Italien (Rang 36). Das Schlusslicht der Liste macht Venezuela. In Europa hat Kroatien (Rang 60) am schlechtesten abgeschnitten.

Die IMD-Studie basiert auf öffentlich zugänglichen statistischen Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Situation in einem Land sowie auf einer durch IMD durchgeführten Umfrage, an der und 6000 Führungskräfte teilnehmen.

(AWP)

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Weltweit sind über 13 Prozent

Weltweit sind über 13 Prozent der Jugendlichen arbeitslos

Die weltweite Jugendarbeitslosenquote ist dieses Jahr nach einer Stabilisation 2016 um 0,1 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent angestiegen.

20.11.2017 22:00

Weltweit haben 70,9 Millionen der 15- bis 24-Jährigen keine Arbeit. Über 35 Prozent der Arbeitslosen sind Jugendliche, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf mitteilte. Zwischen 2010 und 2016 stieg die Jugendarbeitslosigkeit in Nordafrika, den arabischen Ländern, Lateinamerika und der Karibik an. Fortschritte in Europa, Nordamerika und Subsahara glichen diese Zuwächse wieder aus.

Man müsse die sozialen und arbeitsmarktbedingten Herausforderungen angehen, forderte die stellvertretende ILO-Generaldirektorin Deborah Greenfield. Es brauche Investitionen in Bildung und digitale Kompetenzen, sagte die Direktorin der ILO-Arbeitsmarktpolitik Azita Berar Awad.

161 Millionen Junge in Armut

Insgesamt leben 39 Prozent der jungen Arbeitnehmern in den Entwicklungs- und Schwellenländern in Armut und mit weniger als 3,10 Dollar pro Tag. Das sind 160,8 Millionen Menschen. Drei von vier jungen Menschen in diesen Ländern sind im informellen Sektor angestellt, während es bei den Erwachsenen 60 Prozent sind.

Bis 2030 drängten 25,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 auf den Arbeitsmarkt - und das fast ausschliesslich in Afrika, hält die ILO weiter fest. Wenn die heimischen Arbeitsmärkte keine Chancen böten, versuchten es viele im Ausland.

Von Migration profitierten Herkunfts- und Aufnahmeländer, so die ILO. Sobald Migranten geregelte Arbeit hätten, würden sie bei der Finanzierung der Sozialsysteme und Verbesserung der Produktivität in den Aufnahmeländern helfen. In der Heimat profitiere die Wirtschaft, weil Angehörige durch die Überweisungen mehr Geld ausgeben können.

Unterschiedliche Nachfrage

Immer mehr junge Leute strebten in andere Länder, weltweit seien es 36 Prozent, zitiert die ILO aus anderen Studien. 44,3 Prozent der jungen Leute wollten aus Ländern in Afrika südlich der Sahara weg, ähnlich viele aus Nordafrika, Lateinamerika, der Karibik und Osteuropa. In Nordamerika seien es nur 17,1 Prozent. Junge Menschen mit höherer Bildung wollten eher weg als Ungebildete. Für die Herkunftsländer sei das ein Problem, weil die Fähigsten abwanderten.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften entwickelt sich denn auch in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich: Während in den Industrieländern hochqualifizierte junge Fachkräfte gefragt sind, werden in den Schwellen- und Entwicklungsländern eher gering Qualifzierte gesucht. Diese Situation könnte sich laut ILO mit den neuen Technologien noch verschärfen.

(AWP)

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Digitalisierung:

Digitalisierung: Bundespräsidentin Leuthard fordert mehr Risikobereitschaft

Im Rennen um die digitale Zukunft will der Bund seinen guten Startplatz verteidigen. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Schweizerinnen und Schweizer deshalb dazu aufgerufen, beim Erforschen von neuen digitalen Möglichkeiten mehr Risikobereitschaft zu zeigen.

20.11.2017 21:00

Heute gebe es etwa beim E-Government noch Verbesserungspotenzial, sagte Leuthard am Montag an der erstmals vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) organisierten Konferenz "Digitale Schweiz" in Biel BE gemäss Mitteilung. In diesem Bereich figuriere die Schweiz nicht unter den Spitzenreitern.

Um dies zu ändern und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, seien eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein ständiger Dialog zwischen allen Anspruchsgruppen notwendig, sagte Leuthard vor rund 700 Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Die Ergebnisse der Konferenz bilden die Grundlage für die Überarbeitung der Strategie "Digitale Schweiz" des Bundesrats. Eine neue Version wird zusammen mit einem aktualisierten Aktionsplan im nächsten Jahr verabschiedet.

NEUE MÖGLICHKEITEN AUSTESTEN

Bundesrat Johann Schneider-Ammann strich die Bedeutung von Bildung und Begeisterung für Technologie sowie die Innovationsfähigkeit heraus: "Treiben wir uns weiter zu Höchstleistungen an, und blicken wir nach vorne, um gemeinsam eine erfolgreiche digitale Zukunft zu gestalten", forderte er die Teilnehmenden gemäss Communiqué auf.

Die Schweiz müsse ihren eigenen Weg finden, lautete der Tenor der Konferenzteilnehmern im Bieler Kongresshaus. Die Behörden sollten aber vermehrt neue Möglichkeiten der Digitalisierung austesten. Zudem sei die junge Generation mit digitalen Mitteln verstärkt für eine Teilnahme an unseren politischen Prozessen zu gewinnen.

"DIGITALDAY" AM DIENSTAG

Die Konferenz "Digitale Schweiz" reiht sich ein in verschiedene Anlässe rund um die Digitalisierung. Am (morgigen) Dienstag begeht die Schweiz ihren ersten "Digitalday".

Bundespräsidentin Leuthard wird zu diesem Anlass in einem speziell ausgestatteten SBB-Wagen von Bern nach Zürich reisen. Die Chefs verschiedener Unternehmen sind ebenfalls mit von der Partie. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.

Mehr als 40 Firmen, Universitäten und Institutionen aus allen Regionen der Schweiz öffnen aus diesem Anlass ihre Türen. Es soll eine Einladung an die Bevölkerung sein, die digitale Welt zu entdecken und zu erleben.

An diesem Tag werden zudem die grossen Bahnhöfe in der Schweiz zu digitale Arenen und Plattformen für den Dialog zwischen der Wirtschaft, der Politik und der Bevölkerung umfunktioniert. In Zürich zum Beispiel wird Pro Juventute drei Schulklassen mit ihrer Medienkompetenz auf- und gegeneinander antreten lassen.

(AWP)

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Credit Suisse erwartet 2018 starkes Jahr für Schweizer Aktien
Dividendenpapiere gefragt  

Für das kommende Jahr erwarten die Experten der Credit Suisse eine erneut starke Performance für Aktien.

Wie die Bank in ihrem am Donnerstag präsentierten Ausblick für 2018 hervorhebt, dürften gerade Schweizer Dividendenpapiere im kommenden Jahr weiter gefragt sein.

Sie begründen diese Annahme mit einem stärkeren globalen Wachstum und einem schwächeren Schweizer Franken. Diese beiden Faktoren sollten zu einer günstigen Exportperspektive führen. Zwar liessen die beiden Wachstumstreiber Zuwanderung und Immobilienzyklus langsam nach, dennoch gehen die Volkswirte von einem Wirtschaftswachstum von 1,7% aus. Oliver Adler, Chefökonom der Credit Suisse, betont aber mit Blick auf die Zukunft: "Die Schweiz braucht einen Produktivitätsschub in den binnenwirtschaftlich orientierten Sektoren, um langfristig ein robustes Wachstum aufrechtzuerhalten."

Grundsätzlich ziehen die Anlagestrategen der Bank Aktien gegenüber Anleihen vor. Dabei rechnen sie damit, dass Schwellenländeraktien 2018 niedrige zweistellige Gesamtrenditen erwirtschaften werden, wobei sie insbesondere den Small Caps gute Aussichten einbauen. In den Industrieländern gelten neben den Schweizer Aktien japanische als Werte mit dem grössten Potenzial. Mit Blick auf die verschiedenen Branchen bevorzugt die CS die Sektoren Gesundheitswesen, Telekommunikationsdienste, Industrie und Finanzwesen

Auch global betrachtet zeigen sich die Experten der CS zuversichtlich, dass die Weltwirtschaft im kommenden Jahr trotz nachlassender lockerer Geldpolitik weiter solide wachsen wird. Das globale BIP-Wachstum sehen sie bei 3,8%. Die globale Inflation dürfte "voraussichtlich bei gesunden 2,7% liegen".

Als treibende Kraft hinter dem Wirtschaftswachstum sehen sie steigende Unternehmensinvestitionen. Diese waren in den letzten Jahren zurückhaltend, sollten sich aber in einen wichtigen Wachstumstreiber für die Zukunft entwickeln. Das Risiko einer globalen Rezession schätzen sie dagegen als sehr gering ein.

Wie Michael Strobaek, Global Chief Investment Officer der Credit Suisse, zusammenfassend zitiert wird: "Unternehmensinvestitionen, Fusionen und Übernahmen sowie die zunehmende Verschuldung der Unternehmen dürften 2018 zu bedeutenden Themen werden".

Auch wenn die Strategen weiteres Potenzial am Aktienmarkt sehen, warnen sie, dass es vor allem in Richtung Jahresende 2018 wachsende Herausforderungen geben werde. Ab dann sei damit zu rechnen, dass die Zentralbanken ihre Liquidität verringern werden, heisst es.

hr/uh

Zürich (awp)

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Aussenhandel erzielt im

Aussenhandel erzielt im Oktober Überschuss von 2,33 Mrd CHF

Der Schweizer Aussenhandel hat im Oktober 2017 einen Überschuss von 2,33 Mrd CHF erwirtschaftet. Das Exportvolumen stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,4% (real: +5,4%) auf 19,33 Mrd. Die Importe nahmen um 11,1% (+2,2%) auf 17,00 Mrd zu, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

21.11.2017 08:30

Arbeitstagbereinigt wuchsen die Exporte im Oktober 2017 zum Vorjahr nominal um 5,0% und real um 2,3%. Zum Vormonat (saisonbereinigt) stiegen sie um 0,2% (real: -1,1%). Somit habe sich das Exportwachstum seit dem Rekordniveau im Mai diesen Jahres leicht verlangsamt, heisst es dazu.

Die Importe wuchsen gegenüber dem letztjährigen Oktober arbeitstagbereinigt um 7,0%. Aufgrund der deutlichen Preissteigerung sanken die Einfuhren jedoch real um 2,5%. Im Vormonatsvergleich hätten sich die Importe zum dritten Mal in Folge auf ähnlich hohem Niveau bewegt, heisst es ausserdem.

EXPORT BREIT ABGESTÜTZT

Das Exportwachstum war im Oktober nach Angaben der EZV breit abgestützt, da lediglich die chemisch-pharmazeutischen Produkte einen Rückgang von 1,0% ausgewiesen hätten. Als "eindrücklich" werden die Absatzraten in der Uhrenindustrie (+9%) sowie bei den Maschinen und der Elektronik (+5%) bezeichnet. Die höchste Schlagzahl mit Wachstumsraten zwischen 15% und 19% legten die vier Warengruppen Fahrzeuge, Metalle, "Textilien, Bekleidung, Schuhe", sowie Bijouterie und Juwelierwaren hin.

Die Schweiz hat gemäss EZV ausserdem in alle bedeutenden Absatzregionen mehr exportiert. Um einen Viertel legte der Versand nach Lateinamerika zu, jener nach Nordamerika um 11%. In Asien (+4%) erhöhten sich insbesondere die Exporte nach Japan und Singapur um je einen Viertel, wogegen die Ausfuhren nach China um 5% rückläufig waren. Der Absatz in Europa nahm den Angaben zufolge um 3% zu. Hier wuchsen die Ausfuhren nach Österreich und Italien um 30 bzw. 14%, dagegen verminderten sich die Exporte nach Deutschland um 4%.

ra/uh

(AWP)

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Schweizer Konsumstimmung

Schweizer Konsumstimmung steigt im Oktober

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich einer Erhebung der UBS zufolge verbessert.

29.11.2017 08:00

Der UBS-Konsumindikator stieg im Oktober auf 1,54 Punkte von revidiert 1,51 Zählern im Monat davor, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte. "Ein schwächerer Franken und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit stützen den einheimischen Konsum", wie die UBS-Ökonomen erklärten. Eine schwache Reallohnentwicklung dürfte eine stärkere Belebung des Konsums allerdings verhindern.

(Reuters)

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Schweizer Wirtschaft wächst

Schweizer Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 0,6%

Die Schweizer Wirtschaft hat im dritten Quartal an Fahrt aufgenommen. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,6%, gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal waren es +1,2%.

30.11.2017 08:15

Die Werte liegen damit im Vorquartalsvergleich im Rahmen der Ökonomen-Schätzungen und beim Vorjahresvergleich am oberen Rand. Von AWP befragte Experten hatten das Wachstum zum Vorquartal auf +0,5% bis +1,1% und im Vorjahresvergleich auf +0,6% bis +1,3% geschätzt.

Auf der Produktionsseite des BIP war das Wachstum breit über die Sektoren hinweg abgestützt, teilte das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit. Positive Impulse kamen vor allem vom verarbeitenden Gewerbe (+2,2%). Daneben hätten viele Dienstleistungsbranchen zum Wachstum beigetragen, darunter der Handel (+0,6%), die unternehmensnahen Dienstleistungen (+0,2%) und das Gesundheitswesen (+0,5%). Im Baugewerbe und im Finanzsektor (jeweils -0,6%) sei die Wertschöpfung hingegen leicht rückläufig gewesen.

Verwendungsseitig wurde das BIP-Wachstum laut dem Seco sowohl vom privaten Konsum (+0,4%) als auch vom Aussenhandel getragen; insbesondere bei den Warenexporten (+2,1%) habe sich die Dynamik beschleunigt. Das Wachstum des Staatskonsums (+0,5%) fiel durchschnittlich aus, bei den Ausrüstungsinvestitionen (+0,9%) überdurchschnittlich. Die Bauinvestitionen gingen hingegen leicht um 0,1% zurück.

Im zweiten Quartal war die Schweizer Wirtschaft laut revidierten Zahlen gegenüber dem Vorquartal um 0,4% gewachsen, was höher ist als das ursprünglich gemeldete Plus von 0,3%. Die Wachstumszahl zum Vorjahresquartal wurde auf 0,5% erhöht von 0,3%.

ra/rw

(AWP)

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SNB gibt trotz schwächerem

SNB gibt trotz schwächerem Franken keine Entwarnung

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht das Risiko einer neuerlichen Aufwertung des Franken nicht gebannt.

30.11.2017 06:51

"Die Situation bleibt fragil. Wir haben Negativzinsen, und wir sind immer bereit, an den Devisenmärkten zu intervenieren", sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwochabend auf einer Veranstaltung der Swiss Risk Association.

Zwar habe sich der Franken nach den Wahlen in Frankreich im Frühjahr und dank der guten Wirtschaftsentwicklung in Europa zur wichtigsten Exportwährung Euro deutlich abgeschwächt. Seine Funktion als "sicherer Hafen" in Krisenzeiten habe er aber beibehalten, sagte Zurbrügg. Aktuell kostet ein Euro 1,1670 Franken. Ende Juni waren es noch 1,09 Franken.

"Wir können nicht davon ausgehen, dass das ein Niveau ist, dass unantastbar ist. Es kann irgendetwas passieren, das wir gar nicht auf dem Radar haben", sagte Zurbrügg am Rande der Veranstaltung. Aus Sicht der SNB bleibe die Schweizer Währung weiterhin hoch bewertet. Ihre nächste reguläre vierteljährliche Lagebeurteilung hält die SNB am 14. Dezember ab.

(Reuters)

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Der Referenzzinssatz bleibt

Der Referenzzinssatz bleibt bei rekordtiefen 1,5 Prozent

Der Referenzzinssatz verbleibt auf dem rekordtiefen Stand von 1,5 Prozent, auf den er Anfang Juni gefallen ist. Mieter in der Schweiz können deshalb keine neuen Ansprüche auf eine Senkung ihrer Mieten geltend machen.

01.12.2017 08:26

Der Durchschnittszinssatz, der per 30. September 2017 ermittelt wurde, ist gegenüber dem Vorquartal von 1,58 Prozent auf 1,56 Prozent gesunken, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Freitag mitteilte. Der Referenzzinssatz bleibt somit kaufmännisch gerundet weiterhin bei 1,5 Prozent.

Aus diesem Grund ergebe sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Ansprüche könnten nur dann erhoben werden, wenn der Mietzins im einzelnen Mietverhältnis noch nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz basiere.

Angesichts der Zinsentwicklung hatte das BWO den Referenzzinssatz im vergangenen Juni erstmals seit 2015 auf den Tiefstwert von 1,5 Prozent gesenkt. Dadurch ergab sich für die über zwei Millionen Mieterhaushalte in der Schweiz im Grundsatz, dass sie eine Reduktion der Mieten um fast drei Prozent verlangen konnten.

Für die Mietzinsgestaltung wird in der Schweiz seit dem 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt, der sich in Schritten von einem Viertelprozent verändern kann. Dieser ersetzt den in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatz für variable Hypotheken.

Seit seiner Einführung ist der Referenzzinssatz noch nie gestiegen. 2008 lag er noch bei 3,5 Prozent, danach sank er immer weiter. Seit Juni 2015 galt der Referenzzinssatz von 1,75 Prozent.

(SDA)

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he3
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Noch nicht ausgereizte SMI-Aktien

Die meisten Aktien aus dem Schweizer Leitindex SMI haben in diesem Jahr bereits kräftig zugelegt. Doch das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft, sagt Remo Rosenau, Leiter Research bei der Neuen Helvetischen Bank. Er nennt im cash-Börsen-Talk seine drei Favoriten.

https://www.cash.ch/news/top-news/remo-rosenau-diese-smi-aktien-bringen-auch-den-naechsten-jahren-mehrwert-1123726

Zyndicate
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«Die nächste Krise kommt

«Die nächste Krise kommt immer unerwartet»

Der Ökonom Rudolf Strahm rät von spekulativen Anlagen ab. Im grossen cash-Interview äussert sich der ehemalige Preisüberwacher und Alt Nationalrat über Aktienmärkte, Bitcoin, die SNB und über das Problem der Linken.

https://www.cash.ch/news/politik/rudolf-strahm-im-interview-die-naechste-krise-kommt-immer-unerwartet-1124153

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Elias
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Der Nutzen des Vergessens

Da irgendwann jeder Verkäufer ein negatives Urteil erhält und von einem guten zu einem schlechten Verkäufer wird, führt das bei vollkommener Information langfristig dazu, dass so gut wie jeder Verkäufer langfristig aus dem Geschäft ausscheidet.

Der Handel kommt letztendlich zum Erliegen.

 

 

Ganzer Beitrag

In diesen letzten Dezembertagen werden wir mit Jahresrückblicken und Ausblicken auf 2018 überhäuft. Wir lesen sie gerne. Schliesslich wollen wir alle wissen, was uns in den kommenden zwölf Monaten erwartet, und rufen uns gerne die wichtigsten vergangenen Ereignisse der Vergangenheit in Erinnerung.

Prognosen spielen für das Funktionieren der Märkte eine wichtige Rolle. Kauf- und Investitionsentscheide wären ohne sie kaum möglich. Denn in einem solchen Moment macht sich jeder Gedanken darüber, wie es weitergeht. Vorhersagen helfen, den Blick zu klären.

Aber wie steht es eigentlich um das Erinnern?

An den Börsen ist ein gutes Erinnerungsvermögen viel wert. Zurückzublicken hilft wesentlich dabei, aktuelle Kursentwicklungen zu beurteilen. Fehlentscheidungen lassen sich dadurch vermeiden. Finanzmarktexperten würden die aktuelle Aktienhausse wohl weniger skeptisch beurteilen, wenn sie sich nicht an die Dotcom-Blase erinnerten, die im Jahr 2000 platzte. Die Investorenlegende John Templeton sagte nicht ohne Grund, dass die Devise «Diesmal ist alles anders!» die denkbar teuersten vier Worte seien.

Vergangenheitsdaten sind darüber hinaus wichtiger Bestandteil konkreter Vorhersagen. Prognosen, von den einfachsten Autoregressionen bis zu komplexen Schätzmodellen, werden mit möglichst akkuraten empirischen Daten gespeist.
Und dennoch ist es manchmal besser, Vergangenes aus der Erinnerung zu streichen, damit die Marktkräfte optimal spielen. Zu diesem Ergebnis gelangen zwei Ökonomen, die seit Jahren in einem wichtigen, aber wenig bekannten Segment der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften forschen. Es geht um «Informationsdesign» und «soziales Lernen».

Maximale Transparenz kann schaden

Wenn jemand in einem Hotel übernachtet und anschliessend eine Bewertung ins Internet stellt. Wenn jemand, sobald im Restaurant das Essen serviert wird, ein Foto von dem Tellergericht schiesst und hochlädt. Oder wenn eine Bank die Bonitätsdaten ihres Kreditkunden archiviert. Jedes Mal werden Informationen und Urteile festgehalten, die herangezogen werden können, wenn in Zukunft ein Kunde in diesem Hotel oder Restaurant bucht oder wenn ein Kredit vergeben wird. Intuitiv scheint das etwas Gutes zu sein: Je mehr Informationen vorhanden sind, desto besser, dann dadurch erhöht sich die Transparenz. Und bekanntlich sind nur transparente Märkte effizient.

Aber das stimmt nicht immer. Sergei Kovbasyuk von der Stockholm School of Economics und Giancarlo Spagnolo vom Einaudi Institute for Economics and Finance in Rom weisen nach, dass Märkte zwangsläufig zusammenbrechen, wenn vergangene Fakten unbegrenzt gespeichert werden.

Sobald ein Verkäufer ein negatives Urteil erhält, fällt seine erwartete Qualität am Markt. Käufer sind dann nicht mehr bereit, den gleichen Preis zu zahlen, und fordern einen Abschlag. Bis hier ist alles leicht nachvollziehbar. Der Markt funktioniert.

Aber in einem Marktumfeld, in dem das durchschnittliche Qualitätsniveau bereits niedrig ist, passiert auf die Dauer Folgendes: Die Qualität des Verkäufers sinkt unter den Durchschnitt, worauf die Zahlungsbereitschaft des Käufers unter das Niveaus des Verkaufspreises sinkt, das für den Anbieter noch kostendeckend ist. Da irgendwann jeder Verkäufer ein negatives Urteil erhält und von einem guten zu einem schlechten Verkäufer wird, führt das bei vollkommener Information langfristig dazu, dass so gut wie jeder Verkäufer langfristig aus dem Geschäft ausscheidet. Der Handel kommt letztendlich zum Erliegen.

Der Nutzen der selektiven Erinnerung

Das lässt sich vermeiden, wenn die Erinnerung künstlich verringert wird. Gespeicherte Informationen müssen gelöscht werden. Kovbasyuk/Spagnolo schlagen aber auch hier nicht das intuitiv Naheliegende vor, nämlich die Negativurteile zu löschen, sondern das Gegenteil: Negative Urteile sollten ausreichend lange (aber nicht ewig) allen zur Verfügung stehen, positive jedoch nur für kurze Zeit.

Auf diese Weise werden die Käufer dazu angestiftet, neue Verkäufer auszuprobieren, die bisher noch nicht beurteilt wurden. Sie schaffen so neue Informationen über den Markt, halten ihn vital und verbessern langfristig das Gesamtergebnis. Würden schlechte Verkäufer zu früh vergessen, würden sie sich unter die nichtbeurteilten Verkäufer mischen und würde es länger dauern, bis sich die Qualität verbessert. Würden gute Verkäufer zu lange gespeichert, wären sie gegenüber den Nichtbeurteilten zu lange im Vorteil. Käufer würden seltener von Letzteren kaufen und den gesunden Erneuerungsprozess, der den Markt stärkt, behindern.

Im Interesse eines funktionierenden Marktes ist also ein selektives Erinnerungsvermögen angebracht.

Die Ergebnisse der Informationsökonomen sind keine theoretischen Spielereien. Ihren Erkenntnissen kommt in der modernen digitalisierten Wirtschaft immer grössere Bedeutung zu. Internetriesen wie Google, Tripadvisor oder Amazon sammeln systematisch die Feedbacks ihrer Kunden. Ihre Geschäftsmodelle basieren weitgehend darauf, wie sie die gespeicherten Informationen mithilfe von Algorithmen verarbeiten und nutzen. Die Systeme müssen aber stets dafür sorgen, dass Nutzer auch neue, unbekannte Wege beschreiten. «Es ist notwendig, dass einige Personen Lehrgeld zahlen, damit alle anderen davon profitieren können», sagt Ilan Kremer von der Hebrew University in Jerusalem, einer der führenden Experten für Informationsdesign.

Was lernen wir daraus?

Nicht nur die Vorhersage dessen, was in der Zukunft passieren könnte, ist wichtig, sondern mehr und mehr der Umgang mit gespeicherten Erfahrungen. Good Und manchmal ist es am besten, einfach alles zu vergessen.

 

https://www.fuw.ch/article/nmtm-vergessen-um-den-markt-zu-stuetzen/

 

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Das werden die Notenbanken in dieser Woche tun

SNB, Fed, EZB und BoE: Das werden die Notenbanken in dieser Woche tun

Vier bedeutende Notenbanken entscheiden in dieser Woche über Leitzins und künftige Geldpolitik. Für Schweizer Anleger steht dabei - voraussichtlich - nicht die SNB im Vordergrund.

https://www.cash.ch/news/politik/snb-fed-ezb-und-boe-das-werden-die-notenbanken-dieser-woche-tun-1127147

Elias
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Logitech, AMS und Co. Börsenspekulationen um CH-Tech-Aktien

Die Aktien des Sensorenherstellers AMS und jene von Logitech haben etwas gemeinsam: Sie beide sind deutlich unter die Höchstkurse zurückgefallen.

Obschon sich die Valoren von AMS heute kräftig erholen, trennen sie 17 Prozent vom Rekordhoch von vor zwei Wochen bei 111,40 Franken. Bei Logitech geht das Mehrjahreshoch von 39 Franken sogar auf Ende Juli zurück. Seither errechnet sich ebenfalls ein Minus von fast 17 Prozent.

Beklagen dürfen sich die Aktionäre beider Technologiefirmen dennoch nicht. Denn während sich der Börsenwert von AMS seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt hat, notiert Logitech immerhin um 30 Prozent höher als noch im Januar.

Und noch etwas verbindet diese zwei Unternehmen: um beide ranken sich heute Spekulationen.

Der Sensorenhersteller AMS werde spätestens mit der Jahresergebnispräsentation seine Mittelfristziele erhöhen, so verlautet aus dem hiesigen Handel.

Auslöser dieser Mutmassungen dürfte ein Kommentar aus dem Hause Credit Suisse sein. Darin setzt der Autor seine Umsatzschätzungen für die kommenden Jahre um bis zu 20 Prozent nach oben.

Spekulationsgetriebenes Aufbäumen der Aktien von AMS. (Quelle: www.cash.ch)

Der Analyst sieht das Unternehmen über die nächsten zwei Jahre nicht nur über den Zielvorgaben wachsen, sondern auch eine höhere operative Marge erwirtschaften. AMS selber geht bis Ende 2019 von einem jährlichen Umsatzwachstum von 30 Prozent bei einer operativen Marge (EBIT) von 30 Prozent aus. In beiderlei Hinsicht sieht man bei der Credit Suisse Luft nach oben, was die gestrige Kurszielerhöhung auf 125 (zuvor 90) Franken für die mit "Outperform" eingestuften Aktien erklärt.

Auch Logitech wird im Hinblick auf die Quartalsergebnispräsentation vom Januar eine Erhöhung der firmeneigenen Jahresprognosen nachgesagt. Als der Peripheriegerätehersteller aus Lausanne Ende Oktober den Zahlenkranz präsentierte, erhöhte er war die Zielvorgaben für das Umsatzwachstum, nicht aber jene für die operative Marge. Die Börse reagierte damals verschnupft.

Gehör verschafft diesen Stimmen Joern Iffert von der UBS. Nachforschungen entlang der Wertschöpfungskette von Logitech stimmen ihn zuversichtlich, dass die erhoffte Erhöhung der firmeneigenen Jahresprognosen kommen wird. Seines Erachtens dürften andere Berufskollegen ihre Gewinnschätzungen daraufhin um bis zu 15 Prozent erhöhen. Alleine schon deswegen empfiehlt der viel beachtete Analyst die zuletzt schwachen Aktien mit einem Kursziel von 40 (zuvor 39) Franken zum Kauf.

Im Zentrum von Spekulationen anderen Ursprungs stehen die Valoren von U-blox. Angeblich will der koreanische Mischkonzern Samsung ergänzende Technologien zukaufen. Als mögliches Ziel gilt an der Börse auch der einzige reine Vertreter des "Internets der Dinge" aus der Schweiz.

Als heisser Übernahmekandidat gilt auch AMS. Staatsnahe chinesische Unternehmen könnten sich strategisch am Sensorenhersteller beteiligen, so heisst es. Erst vor wenigen Tagen hatte die chinesische Tsinghua University ihre Beteiligung am Rivalen Dialog Semiconductor kräftig ausgebaut.

Dass sich ausgerechnet um Logitech, AMS und U-blox Gerüchte ranken, überrascht mich nicht. Bei allen drei Tech-Aktien liefern sich Haussiers schon seit Tagen einen Schlagabtausch mit den Baissiers. Beide Lager sind bekannt dafür, sich gerne Halbwahrheiten zu bedienen, um die Kursentwicklung in die gewünschte Richtung zu lenken. In gerade diesen Phasen müssen Anleger auf der Hut sein, wollen sie nicht zur Manövriermasse mächtiger Marktakteure verkommen.

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Wo die Chefs firmeneigene

Wo die Chefs firmeneigene Aktien dazukaufen

Wenn Top-Manager und Verwaltungsräte auf privater Basis Aktien der eigenen Firma kaufen, dann schauen Investoren genauer hin. Ein Überblick über die jüngsten Management-Transaktionen an der Schweizer Börse.

04.12.2017 22:34

Von Daniel Hügli

Sie sind permanent eine Orientierungshilfe für Anleger: Die bei der Schweizer Börse SIX öffentlich einsehbaren Meldungen von sogenannten "Management-Transaktionen". Hier wird publiziert, ob und wieviele Aktien die Top-Manager und Verwaltungsräte von den eigenen Firmen auf privater Basis kaufen und verkaufen. Im angelsächsischen Raum heissen solche Transaktionen "Directors' Dealings". Anleger erhoffen sich dabei Hinweise über den Geschäftsgang der Firmen, denn die Manager wissen ja mehr über das Innenleben des Unternehmens. Kauft ein Manager Aktien der eigenen Firma, ist dies in der Regel ein positives Zeichen. Verkauft er, kann dies ein negatives Signal sein.

Kann, aber nicht muss. Denn Gründe für die Transaktion werden nicht angegeben - ausser es handelt sich um Mitarbeitervergütungsprogramme. Börsen-Beobachter geben der Aussagekraft von Aktienkäufen in der Regel mehr Gewicht, weil sie wie ein Vertrauensbeweis wirken. Ein Aktienverkauf dagegen ist etwas schwieriger interpretierbar. Denn oft benötigen Manager oder Verwaltungsräte für private Zwecke spontan grössere Beträge, etwa für einen Hauskauf.

Interessant ist ein Blick auf die Aktienkäufe von Firmenverantwortlichen besonders in einem Umfeld, in dem die meisten Titel schon kräftig zugelegt haben und die Bewertungen stolz sind. Hier Schweizer Aktien, bei denen Firmenverantwortliche in den letzten vier Wochen besonders zugelangt haben:

Cicor: Bei der Technologiegruppe aus Boudry, welche 2016 wieder einen knappen Gewinn erzielte, hat ein Mitglied der Geschäftsleitung Mitte November 601 Cicor-Aktien im Wert von knapp 30'000 Franken gekauft. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen. Es ist aber insofern bemerkenswert, als dass es - mit Ausnahme Mitte Mai - der einzige Aktienkauf eines Managers in diesem Jahr war. Der Kauf  vor zwei Wochen erfolgte nach einem Kursrückgang von 20 Prozent seit Ende September. Allerdings hat sich die Aktie im diesem Jahr im Wert zeitweise verdoppelt, was sich auch im hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis widerspiegelt (30 für 2017).

LafargeHolcim: Am 23. November kaufte ein Mitglied der Geschäftsleitung 15'000 Aktien im Wert von 822'000 Franken. Nähere Angaben dazu wurden nicht gemacht. Der Kauf kann eine Beruhigungspille sein für Aktionäre des Zementriesen, denn der Kurs hat in den letzten drei Wochen fast 10 Prozent eingebüsst und befindet sich nun wieder auf dem Stand von Ende Januar. Der neue CEO Jann Jenisch hatte Ende Oktober eine Prognosesenkung für das laufende und das kommende Jahr vorgenommen. Zudem steht der Konzern seit Wochen in den Schlagzeilen wegen der Affäre um Schutzgeldzahlungen im syrischen Bürgerkrieg. 

Lem: Verantwortliche des Freiburger Herstellers von elektronischen Komponenten waren bei Aktienkäufen in den letzten vier Wochen äusserst fleissig - wie schon so oft in diesem Jahr. Dabei wurden laut SIX im November und Dezember in mehreren Schritten von einer "juristischen Person", die einem Verwaltungsrat "nahesteht", 700 Aktien im Wert von rund 850'000 Franken gekauft. Es wird sich wohl dabei um die Beteiligungsgesellschaft der beiden grössten Lem-Aktionäre handeln, die 48 Prozent am Unternehmen halten. Die Aktie hat einen extrem guten Lauf. In den letzten zwei Jahren hat sie 140 Prozent zugelegt, davon alleine fast 30 Prozent in den letzten drei Wochen. Das Resultat ist ein extrem hohes KGV von fast 40.

Kursentwicklung der Lem-Aktie in den letzten 2 Jahren, Quelle: cash.ch

Leonteq: Zweimal ein Mitglied der Geschäftsleitung für rund 127'000 Franken, einmal ein Verwaltungsrat für knapp 5000 Franken. Das waren die drei Käufe beim Finanzunternehmen Leonteq in den letzten vier Wochen. Die Aktie hat seit Mitte Oktober über 20 Prozent verloren und gab damit einige der Gewinne preis, die seit dem Einstieg des Investors Rainer-Marc Frey im März und dem Abtritt von CEO Jan Schoch Anfang Oktober eingefahren worden waren. Leonteq ist eine risikoreiche Aktie, "da kann vieles schiefgehen", wie Remo Rosenau, Leiter Research bei der Neuen Helvetischen Bank, im cash-Börsen-Talk von letzter Woche sagte. Immerhin gab es bei Leonteq seit Ende September keine Verkäufe mehr durch Firmen-Chefs.

Sonova: Im November kaufte ein Management-Mitglied (vielleicht waren es auch zwei oder drei) in drei Schritten Sonova-Aktien im Wert von fast 1,1 Millionen Franken. Die Aktie des Hörgeräteherstellers hat in den letzten vier Wochen rund 15 Prozent verloren - kein schlechtes Zeichen also für Aussenstehende, wenn ein Sonova-Manager in diese Baisse nun Firmen-Aktien dazukauft. Unter Druck gerieten die Valoren nach der Bekanntgabe der leicht enttäuschenden Hablbjahreszahlen Mitte November. Derzeit schöpfen die Investoren aber auch Gewinne ab, nachdem die Aktie im Jahresverlauf zeitweise fast 50 Prozent zugelegt hatte.

Kursentwicklung der Sonova-Aktie in den letzten sechs Monaten (Quelle: cash.ch).

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Die Schweizer Top- und Flop

Die Schweizer Top- und Flop-Aktien im Jahr 2017

Newcomer, Abstürze und Überflieger: Die Schweizer Börse schrieb 2017 viele Geschichten. cash.ch blickt zurück auf die besten und schlechtesten Aktien des Jahres.

18.12.2017 19:26

Von Ivo Ruch und Pascal Züger

Zum fünften Mal in den letzten zehn Jahren wird der Swiss Market Index (SMI) das Jahr mit Gewinn beenden. Nach dem Verlust von mehr als 6 Prozent im Vorjahr steht der Schweizer Leitindex derzeit mit fast 15 Prozent im Plus. Der breitere Swiss Performance Index (SPI) steuert mit 20 Prozent ebenfalls auf den grössten Jahresgewinn seit 2013 zu.

Nochmals zehn Prozent besser abgeschnitten hat das Segment der klein- und mittelgrossen Aktien: Der Index SPI Extra (alle im SPI enthaltenen Aktien ausser die SMI-Titel, lila Kurve im Chart unten) ist auf den höchsten Stand seiner Geschichte geklettert. Anders als vielerorts prognostiziert hat sich somit der Boom bei den Small and Mid Caps fortgesetzt.

SMI (rot), SPI (grün) und SPI Extra (lila) im Verlauf des zurückliegenden Jahres (Quelle: cash.ch)

Auch der SPI hat im zurückliegenden Jahr einen neuen Rekordwert erreicht. Aber nicht so der SMI – ihm ist nach einem guten Jahresstart etwas die Dynamik abhandengekommen. Dennoch fehlen derzeit bis zum Allzeithoch bei 9548 Punkten (am 4. Juni 2007) lediglich 130 Zähler. So stellt sich die Frage, ob die weit fortgeschrittene Aktienhausse auch 2018 weitergeht.

Klar ist: Die politischen Risiken sind im Allgemeinen kleiner und die wirtschaftlichen Aussichten auf globaler Ebene besser geworden. Gleichzeitig sind viele Aktien mittlerweile stolz bewertet. Verläuft das kommende Börsenjahr also deutlich holpriger, wäre das keine Überraschung.

Die Newcomer überzeugen

Zwei Aktien rückten in diesem Jahr neu in den Swiss Market Index (SMI) vor: Lonza (anstelle von Actelion) und Sika (für Syngenta). Just diese beiden Titel führen die Gewinnerliste des Leitindex mit grossem Abstand an, wie die folgende Tabelle zeigt. Die Gründe sind allerdings unterschiedlich. Lonza (plus 62 Prozent in diesem Jahr) profitiert von zunehmenden Auslagerungstendenzen bei Pharma- und Biotechunternehmen. Zudem sorgt die Übernahme des Kapselherstellers Capsugel für Zukunftsfantasie.

Bei der konjunktursensitiven Sika (plus 57 Prozent) müssen sich Anleger überlegen, ob sie das Risiko eines ausstehenden Richterspruchs nach wie vor eingehen möchten. Noch ist offen, wie der Übernahmestreit mit der französischen Saint-Gobain ausgehen wird. Auf operativer Ebene, so sind sich die Experten einig, steht Sika weiterhin vor einer erfolgreichen Zukunft – vor allem solange in der Weltwirtschaft synchrones Wachstum herrscht.

Interessantes bietet sich auch beim Blick auf die Finanztitel des SMI. Während die beiden Bankaktien Credit Suisse und Julius Bär in diesem Jahr rund 30 Prozent teurer geworden sind, haben sich die Versicherungen Swiss Re (minus 4 Prozent) und Zurich (plus 8 Prozent) sowie die UBS (plus 13 Prozent) unterdurchschnittlich entwickelt. Gerade bei der CS hat sich die Anlegerstimmung in den letzten Monaten stark verändert. Bankaktien ist dank eines steigenden Zinsumfeldes durchaus weiteres Aufholpotenzial zuzutrauen.

Folgt nun ein Pharma-Jahr?

Turnaround-Charakter haben auch die Aktien der Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch. Noch 2016 schlossen sie mit einer klaren Minus-Performance ab, heuer landen sie im vorderen Drittel der SMI-Tabelle. Getrieben wurde die Erholung der Uhrenexporte von der verbesserten Lage in den wichtigsten Absatzmärkten Hongkong, China und Japan. Und glaubt man den Exponenten der Uhrenbranche wie Swatch-CEO Nick Hayek, setzt die Schweizer Uhrenindustrie ihren Aufschwung auch 2018 fort.

Erneut ein durchzogenes Jahr haben die beiden Pharmagiganten Novartis (immerhin plus 13 Prozent) und vor allem Roche (plus 5 Prozent) hinter sich. Kommt nun 2018 die Wende? Zumindest Roche ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16 moderat bewertet, die Pipeline an neuen Medikamenten gilt als vielversprechend.

Beste und schlechteste Aktien 2017 im SMI

Obere 10 Performance seit 1.1.17  (in Wacko Untere 10 Performance seit 1.1.17 (in Wacko
Lonza +62 Swiss Re -4
Sika +57 LafargeHolcim +1
Richemont +33 Geberit +4
Credit Suisse +31 Roche +5
Julius Bär +31 Zurich +8
Swatch +26 Novartis +13
ABB +22 UBS +13
SGS +20 Adecco +14
Swiss Life +20 Swisscom +15
Givaudan +19 Nestlé +16

Quelle: cash.ch (Stand 18.12.2017)

Ein SPI-Titel überragt 2017 alle anderen deutlich: AMS, mit einer Performance von plus 216 Prozent (siehe Tabelle unten). Der österreichische Halbleiterhersteller erwirtschaftet über die Hälfte des Umsatzes mit Sensoren für Tablets und Smartphones. Neben Grosskunde Apple könnten künftig vermehrt auch Android-Smartphones die 3D-Sensorkameramodule von AMS benutzen. Die im Kurs bereits eingepreisten Erwartungen an die Firma sind inzwischen hoch. So hoch, dass 2018 auch stärkere Korrekturen im Aktienkurs denkbar sind - vor allem wenn es zu Umsatzenttäuschungen kommen sollte.

Zwei «Penny Stocks» drehen auf

Daneben finden sich unter den Top 10 einige Unternehmen, die nach langer Durststrecke wieder vielversprechende Ansätze zeigen. Allen voran sind das der Solarhersteller Meyer Burger (plus 139 Prozent) sowie der Isolationsproduktehersteller Von Roll (plus 123 Prozent), die beide zu Jahresbeginn noch das unbeliebte Etikett "Penny Stock" trugen, da ihre Aktien weniger als 1 Franken wert war.

Mit dem neuen CEO Hans Brändle wird bei Meyer Burger - die Thuner sind seit 2012 defizitär - die Umstrukturierung vorangetrieben und etwa die Produktion von Thun nach China verlagert. Ausserdem konnte Ende Oktober in Italien ein Schlüsselauftrag an Land gezogen werden. Bei Von Roll erfreute die Anleger vor allem das erste Quartal 2017, wo erstmals seit vier Jahren ein positives Betriebsergebnis erzielt wurde. Dieses muss nun aber mit einem positiven Gesamtjahr 2017 bestätigt werden. Über dem Berg sind beide Firmen noch nicht, wobei die Wende bei Meyer Burger schon weiter fortgeschritten scheint.

Mehr als riskante Wette denn als sicheres Investment gelten Biotech-Aktien. Und 2017 gingen einige dieser Wetten nach hinten los: Mit Relief Therapeutics (minus 67 Prozent), Evolva (minus 49 Prozent), Newron (minus 47 Prozent), Kuros (minus 42 Prozent) und Santhera (minus 32 Prozent) finden sich gleich fünf Biotech-Unternehmen unter den zehn schlechtesten SPI-Werten. Aber: Sollte einer dieser Firmen der grosse Durchbruch glücken, kann der Aktienkurs auch plötzlich in die andere Richtung drehen. 

Beste und schlechteste Aktien 2017 im SPI

Top 10 Performance seit 1.1.17 (in Wacko Flop 10 Performance seit 1.1.17 (in Wacko
AMS +216 Myriad -73
Meyer Burger +139 Relief Therapeutics -67
SNB +125 Evolva -49
Von Roll +123 Newron -47
Orascom +120 LumX Group -39
Tornos +96 Kuros -42
Peach Property +82 Perfect -33
Cicor +80 Santhera -32
Bobst +80 Kudelski -29
Temenos +80 Airopack -19

Quelle: cash.ch (Stand 18.12.2017)

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Seco erhöht BIP-Prognose für

Seco erhöht BIP-Prognose für 2018 auf +2,3% - Erste Prognose für 2019 bei +1,9%

Die Ökonomen des Bundes haben ihre Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr leicht erhöht. Sie erwarten neu ein reales Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,3%, nachdem sie bisher mit einem Plus von 2,0% gerechnet hatten. Erstmals gibt es zudem eine Prognose für 2019: Sie lautet auf +1,9%.

19.12.2017 08:15

Wenig verändert ist die Prognose für das ablaufende Jahr 2017. Die Ökonomen des Staatsekretariats für Wirtschaft (Seco) gehen nun von einem Wachstum von 1,0% aus, nachdem sie bislang +0,9% vorhergesagt hatten.

Die Schweizer Konjunktur werde sich im Zuge des weltwirtschaftlichen Aufschwungs in den kommenden Quartalen schwungvoll erholen, begründet das Seco in einer Mitteilung vom Dienstag die guten Aussichten für 2018. Dazu würden sowohl der Aussenhandel als auch die Binnenwirtschaft beitragen. Im Exportsektor sollten demnach zunehmend auch konjunktur- und wechselkurssensitive Branchen wie der Tourismus sowie die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie am globalen Aufschwung partizipieren. Im Inland erwarten die Experten des Seco vor allem von den Ausrüstungsinvestitionen eine grössere Dynamik, während der private Konsum wohl nur moderat wachsen werde.

Die vergleichsweise tiefe Prognose für das laufende Jahr begründet das Seco mit der verhaltenen ersten Jahreshälfte. Die Schweizer Wirtschaft habe das zögerliche Wachstumstempo der ersten Jahreshälfte nun aber hinter sich gelassen und sei im dritten Quartal kräftig gewachsen. Zudem habe der Aufschwung an Breite gewonnen. Inzwischen würden auch die meisten Dienstleistungsbranchen wieder wachsen, nachdem noch zu Jahresbeginn das BIP-Wachstum praktisch ausschliesslich vom Industriesektor getragen wurde.

BESCHÄFTIGUNG WIRD WACHSEN

Die Beschäftigung wird gemäss den Seco-Ökonomen im kommenden Jahr spürbar steigen und die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen. Für 2018 wird mit einem Beschäftigungszuwachs von 1,2% (bisher +0,8%) und für 2019 von 1,0% gerechnet. Gleichzeitig sollte die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen, so dass 2018 eine Arbeitslosenquote in Höhe von 2,9% (3,0%) und 2019 von 2,8% zu erwarten ist.

In Sachen Teuerung geht das Seco derweil im Jahr 2018 von einer moderaten Entwicklung aus. Die Inflation dürfte den Schätzungen zufolge 2018 bei +0,3% (+0,2%) und 2019 bei 0,7% zu liegen kommen. Für 2017 lautet die Teuerungsprognose unverändert auf +0,5%. Der prognostizierte leichte Rückgang von 2017 auf 2018 wird mit Mietzinssenkungen begründet, die wegen der jüngsten Senkung des Referenzzinssatzes erfolgten.

DIVERSE RISIKEN

Das Seco betont in der Mitteilung allerdings diverse Risiken für die aktuellen Prognosen. Konkret könnten etwa der Konflikt um Nordkorea und die Umsetzung des Brexit den Schweizerfranken wieder unter Aufwertungsdruck bringen und die Exporte bremsen, heisst es.

Eine beträchtliche Unsicherheit gehe zudem von der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik und der geplanten Steuerreform aus. Im Inland bestehe ausserdem wegen steigender Leerstände das Risiko einer stärkeren Abschwächung im Bausektor.

rw/

(AWP)

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UBS-Konsumindikator sinkt im

UBS-Konsumindikator sinkt im November

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich einer Erhebung der UBS zufolge leicht eingetrübt.

Aktualisiert um 08:37

Im Vergleich zum Vormonat fiel der Indikator um 0,01 auf 1,67 Indexpunkte. Die Werte der vorangegangenen Monate wurden allerdings deutlich nach oben korrigiert: So liegt der Wert für Oktober neu bei 1,68 Punkten nach zuvor 1,54 Punkten. Die Anpassungen basierten auf einem überraschend starken Wachstum der Logiernächte im Sommer, teilt die Grossbank am Mittwoch mit.

Die Neuimmatrikulationen von Fahrzeugen lagen mit einem Plus von 1,3 Prozent leicht unter dem durchschnittlichen Niveau der letzten Monate. Im November habe der UBS-Konsumindikator mit 1,67 Punkten dennoch über dem langjährigen Schnitt gelegen und deute auf ein solides Konsumwachstum im Jahr 2018 hin. Dank einer soliden Konjunkturentwicklung dürfte der Privatkonsum trotz anziehender Inflation weiter zunehmen, heisst es.

Konkret rechnet das UBS Chief Investment Office Wealth Management für 2018 mit einem Konsumwachstum von 1,3 Prozent. Das solide Wirtschaftswachstum und das leicht steigende Beschäftigungsniveau dürften den privaten Konsum weiterhin unterstützen, während hingegen die steigende Inflation die reale Lohnentwicklung und somit das Wachstum des privaten Konsums beeinträchtigt. Zudem lag das Beschäftigungswachstum mit 0,5 Prozent im dritten Quartal immer noch unter dem langjährigen Schnitt von 1,1 Prozent, schreiben die UBS-Experten.

Der Konsumindikator zeigt mit einem Vorlauf von einem bis drei Monaten auf die offiziellen Zahlen die Entwicklung des Privatkonsums in der Schweiz an. Dieser ist mit einem Anteil von gut 50 Prozent die mit Abstand wichtigste Komponente des Schweizer Bruttoinlandprodukts. Berechnet wird der Vorlaufindikator aus sechs konsumnahen Komponenten.

(AWP/Reuters)

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