Geberit

Geberit Aktie 

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Blaues Hufeisen
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14.01.2016 | 08:43#GEBERIT – Vontobel erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf die gestern publizierten Umsatzzahlen hat die Bank Vontobel heute das Kursziel für die Aktie des Sanitärtechnikkonzerns GEBERIT (CHF 340.10) von CHF 380 auf CHF 400 erhöht. Die Einstufung „Buy“ wurde bestätigt. Der zuständige Analyst erwartet in diesem Jahr ein besseres organisches Wachstum. Ausserdem dürfte die Marge dank der geplanten Preiserhöhungen in Kombination mit tieferen Materialkosten weiter steigen. Es würden gute Chancen bestehen, dass GEBERIT seine Ziele für 2018 bereits ein Jahr früher erreiche.

Carpe Diem
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Überlege mir einen Einstieg bei Geberit. Die Firma ist mir sympathisch, und Sanitäreinrichtungen wird es immer brauchen. Wie seht ihr die weitere Entwicklung? 

Zyndicate
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Geberit beendet Aktienrückkauf vorzeitig - 757'000 Aktien für rund 247,8 Mio CHF
29.02.2016 18:20

Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat den im April 2014 begonnenen Aktienrückkauf vorzeitig beendet. Der Verwaltungsrat der Geberit AG habe beschlossen das laufende Programm per 29. Februar 2016 zu beenden, teilt die Gesellschaft am Montagabend mit.

Insgesamt wurden 757'000 Namenaktien für rund 247,8 Mio CHF zurückgekauft. Dies entspreche 2,00% des aktuell im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals, heisst es. Der Aktienrückkauf erfolgte auf einer speziell für diesen Zweck eingerichteten zweiten Handelslinie. Der durchschnittliche Kaufpreis je Aktie betrug 327,40 CHF.

Der Generalversammlung am 6. April 2016 werde beantragt, die zurückgekauften Aktien mittels Kapitalherabsetzung zu vernichten.

ys/yr

(AWP)

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Zyndicate
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Geberit verzeichnet 2015 wegen Sanitec weniger Gewinn - Dividende leicht erhöht
15.03.2016 08:03

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2015 wegen der Sanitec-Übernahme wie erwartet weniger Gewinn erzielt. Rechnet man die mit der Akquisition verbundenen Sondereffekte raus, wäre der Gewinn auf Stufe EBITDA aber etwas gestiegen. Im Ausblick zeigt sich Geberit zurückhaltend.

Der ausgewiesene EBITDA sank um 3,9% auf 631,7 Mio CHF und der Reingewinn um gut 15% auf 422,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. In den Gewinnziffern sind verschiedene negative Effekte im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition enthalten, welche auf 62 Mio auf Stufe EBITDA und auf 71 Mio auf Stufe Reinergebnis beziffert werden.

SANITEC UND WÄHRUNGEN BELASTEN

Zur besseren Vergleichbarkeit werden deshalb auch adjustierte Werte ausgewiesen. Ohne die erwähnten Effekte hätte der EBITDA um 5,5% auf 693,5 Mio CHF zugelegt und die entsprechende Marge bei 26,7% gelegen (-150 Basispunkte). Diese Margenverwässerung sei hauptsächlich auf die Integration des Sanitec Geschäfts zurückzuführen. Der adjustierte Reingewinn sank um 1,1% auf 493,1 Mio. Die Dividende soll trotzdem um 10 Rappen auf 8,40 CHF je Aktie erhöht werden.

Dass die operativen Ergebnisse des Vorjahres trotz der Sanitec Integration nicht deutlicher übertroffen worden seien, habe am negativen Einfluss der Währungen gelegen. Der adjustierte EBITDA wurde durch den Währungsverlauf mit CHF 69 Mio respektive 10,4% negativ beeinflusst worden, der entsprechende Effekt auf die adjustierte EBITDA-Marge betrug -0,4 Prozentpunkte.

Das Geschäftsjahr 2015 sei geprägt gewesen vom anspruchsvollen Umfeld in der Bauindustrie, der Integration des akquirierten Sanitec-Geschäfts sowie vom starken Schweizer Franken. Die operativen Margen seien durch vorteilhafte Volumen- und Produktmix-Effekte sowie durch tiefere Rohmaterialpreise positiv beeinflusst worden. Belastend hatten sich der Währungsrabatt in der Höhe von 10% im Markt Schweiz, negative Währungseffekte, höhere Personal- und Pensionskosten sowie die generell tieferen Margen des Sanitec Geschäfts ausgewirkt. Die Integrationsaktivitäten im Zusammenhang mit Sanitec verliefen plangemäss.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er legte um gut 24% auf 2,59 Mrd CHF zu. Akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich noch ein Plus von 2,7%. Der Umsatzanteil der im vergangenen Winter übernommenen Sanitec belief sich dabei ab Ende Februar auf 649 Mio CHF. Die im Umsatz enthaltenen negativen Währungseinflüsse erreichten 201 Mio.

POSITIV GESTIMMT FÜR DEUTSCHLAND

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 zeigt sich Geberit vorsichtig. Die Situation in der Bauindustrie werde anspruchsvoll bleiben, heisst es. Die Entwicklung der einzelnen Regionen und Märkte und Bausektoren divergiere stark. In Europa seien Anzeichen erkennbar, dass sich die Bauindustrie stabilisieren könnte. Für Märkte wie Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Polen zeigt sich das Unternehmen positiv gestimmt. Kein Wachstum wird dagegen für die Schweizer und die österreichische Bauindustrie prognostiziert.

In den während der letzten Jahre kriselnden Märkten Italien und Frankreich deuteten einige Indikatoren auf eine Stabilisierung hin. In Nordamerika werde ein moderates Wachstum im für Geberit wichtigen öffentlichen Bausektor und eine fortgesetzte Erholung im Wohnungsbau vorhergesagt. Die Region Fernost/Pazifik werde durch eine weitere Abschwächung in China im Wohnungsbau geprägt sein. In der Region Nahost/Afrika bleiben die Aussichten für Südafrika "erfreulich", während in den Golfstaaten als Folge des tiefen Erdölpreises eine Verlangsamung der Aktivitäten in der Bauindustrie erwartet wird.

Das Niveau bei den Rohmaterialpreisen dürfte sich im ersten Halbjahr 2016 leicht unter demjenigen in der Vorjahresperiode bewegen, vor allem getrieben durch tiefere Preise bei den industriellen Metallen und den Spezialkunststoffen. Weiter gehende Prognosen seien aufgrund des unsicheren Umfelds zurzeit nicht sinnvoll, so Geberit. Das Geschäftsjahr werde weiterhin durch die Integration von Sanitec geprägt sein.

cf

(AWP)

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Zyndicate
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Geberit steigert Umsatz im Q1 dank Sanitec deutlich - Ausblick bestätigt
28.04.2016 07:48

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Quartal 2016 mit dem Umsatz dank der vor gut einem Jahr übernommenen Sanitec zweistellig zugelegt. Um die Übernahme- und die Währungseffekte bereinigt ergab sich ein leichtes organisches Wachstum. Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten wiederum die Gewinnziffern. Dabei halfen unter anderem erste Synergien aufgrund der Integration von Sanitec sowie tiefere Rohmaterialpreise. Am Ausblick auf das Gesamtjahr vom März hat sich nicht viel verändert, weiterhin wird ein insgesamt schwieriges Marktumfeld erwartet.

Der Nettoumsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um knapp 13% auf 718,6 Mio CHF gesteigert. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte ergab sich noch ein Plus von 3,1%, wie Geberit am Donnerstag mitteilt. Die Zahlen der Ende 2014 akquirierten Sanitec waren im Vorjahr nur in den Monaten Februar und März enthalten. Der Start ins Geschäftsjahr sei gut gelungen, heisst es kommentierend zum ersten Quartal.

In der mit Abstand wichtigsten Region Europa zogen die Verkäufe bereinigt um 3,7% an, auch in Nahost/Afrika ergab sich ein Plus von 2,5%. Dagegen ging der Umsatz in Amerika um 3,6% zurück und in Fernost/Pazifik um 7,6%.

DEUTLICHE GEWINNSTEIGERUNG

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA zog um gut 19% auf 207,5 Mio CHF an. Hier sind allerdings verschiedene Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Sanitec-Übernahme enthalten. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit weist Geberit zusätzlich um diese Effekte angepasste Werte aus. Der adjustierte EBITDA stieg demnach im Vergleich zur Vorjahresperiode um gut 13% auf 209,2 Mio und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 29,1%.

Der adjustierte EBIT verbesserte sich ebenfalls um 13% auf 183,8 Mio. Die Akquisitions- und Integrationskosten verbunden mit Sanitec werden auf Stufe EBIT mit 10,4 Mio beziffert. Positiv beeinflusst seien die operativen Margen durch höhere Verkaufsvolumina, tiefere Rohmaterialpreise und Synergien aufgrund der Integration von Sanitec worden. Negativ hätten sich dagegen Währungseffekte und höhere Personalkosten ausgewirkt.

Der ausgewiesene Reingewinn erhöhte sich um knapp 25% auf 150,3 Mio CHF, adjustiert ergab sich ein Plus von gut 17% auf 158,7 Mio. Zu diesem im Vergleich zum operativen Ergebnis überproportionalen Anstieg habe vor allem ein verbessertes Finanzergebnis geführt. Insgesamt hat Geberit die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz knapp und mit den Gewinnzahlen deutlicher übertroffen.

AUSBLICK GEGENÜBER MÄRZ KAUM VERÄNDERT

Für das Gesamtjahr 2016 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2015 im März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Die Ergebnisse würden wiederum von Akquisitions- und Integrationskosten im Zusammenhang mit der Sanitec Akquisition negativ beeinflusst werden, allerdings deutlich geringer als im Vorjahr.

Die Situation in der Bauindustrie werde anspruchsvoll bleiben und die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren stark divergieren. In Europa seien Anzeichen erkennbar, dass sich die Bauindustrie stabilisieren könnte. Für Märkte wie Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Polen erwartet Geberit ein positives Marktumfeld, kein Wachstum dürfte es dagegen in der Schweizer und der österreichische Bauindustrie geben. Indikatoren für eine Stabilisierung seien für Italien und Frankreich vorhanden.

Für Nordamerika prognostiziert das Unternehmen ein moderates Wachstum im wichtigen öffentlichen Sektor sowie eine Fortsetzung der Erholung im Wohnungsbau. Fernost/Pazifik dürfte dagegen von einer weiteren Abschwächung des Wohnungsbaus in China geprägt sein.

Das wichtigste Traktandum im laufenden Geschäftsjahr bleibt die Integration von Sanitec. Der Fokus gelte aber wegen der anspruchsvollen Situation in den europäischen Baumärkten auch dem Tagesgeschäft.

cf/cp

(AWP)

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stratos
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Geberit ist wirklich eine solide Sache muss man schon sagen. Der Kurs ist jedoch etwas hoch für meinen Geschmack. Bei Brexit Turbulenzen könnte es gute Einstiegschancen geben.

Stratos

"No information is intended to be considered as advice and is not a solicitation to buy or sell"

Zyndicate
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Geberit überprüft strategische Optionen für zwei Standorte in Frankreich
17.05.2016 07:46

(Ergänzt um Kommentar von Geberit)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit überprüft die strategischen Optionen für zwei Keramikwerke der übernommenen Sanitec in Frankreich, inklusive deren Schliessung. Mit dem zentralen Betriebsrat von Allia SAS, einer Tochtergesellschaft von Geberit in Frankreich, sei ein Informations- und Beratungsprozess initiiert worden, teilt Geberit am Dienstag mit.

Die Überprüfung der Standorte umfasse auch die mögliche Schliessung der Werke, sagte ein Geberit-Sprecher gegenüber AWP. Weitere Angaben dazu wollte er nicht machen.

Das Projekt beinhalte die Überprüfung der strategischen Optionen für die Allia-Standorte in La Villeneuve-au-Chene und Diogin, hiess es weiter in der Mitteilung. Der Bereich Badezimmerkeramik sei in den letzten Jahren mit vielen Herausforderungen konfrontiert gewesen, heisst es zur Begründung. Rückläufige Märkte sowohl auf europäischer Ebene wie auch in Frankreich hätten zu Produktionsüberkapazitäten und anhaltendem Kostendruck geführt.

Nun würden die Details der strategischen Optionen zwischen der Geschäftsführung von Allia und den Arbeitnehmervertretern diskutiert. Es sei die Absicht, "die sozialen Folgen, die sich aus dem Projekt ergeben könnten, auf ein Minimum zu beschränken", schreibt Geberit. Deshalb würden mit den im Unternehmen vertretenen Gewerkschaften Verhandlungen aufgenommen, um für eventuell betroffene Mitarbeiter bestmögliche Lösungen oder eine anderweitige Beschäftigung zu finden.

cf/ys

(AWP)

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Geberit verkauft Koralle Gruppe an Arbonia

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit trennt sich von der Koralle Gruppe, die im Rahmen der Sanitec-Akquisition 2015 übernommen wurde. Käufer ist der Bauzulieferer AFG.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilen Geberit und AFG am Mittwoch mit. Die Koralle Gruppe ist eine Anbieterin von Duschabtrennungen und vor allem in den Märkten Schweiz, Deutschland und Österreich tätig. 2015 wurde mit 240 Mitarbeitenden ein Nettoumsatz von rund 40 Mio EUR erwirtschaftet.

Die Übernahme ergänze das Produktsortiment, so AFG. Die Koralle-Gesellschaften würden in die Business Unit Sanitär der AFG-Division Gebäudetechnik integriert, heisst es. Es erfolge weiterhin eine eigenständige Marktbearbeitung mit den bestehenden Marken der Koralle-Gruppe. Der Vollzug der Akquisition wird im August 2016 erwartet.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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18.08.2016 | 08:45#GEBERIT – Kursziele werden nach oben geschraubt!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem GEBERIT (CHF 419.40) gestern stärker als erwartete Quartalszahlen publiziert hatte, erhöhte die Credit Suisse heute das Kursziel von CHF 375 auf CHF 470. Angesichts des Kurspotenzials von +12% lautet die Einstufung „Outperform“. Der zuständige Analyst hat die Gewinnschätzungen für 2016 und 2017 um +5% resp. +3% angehoben. Bezüglich der Sanitec-Integration rechnet der Studienverfasser mit einem bedeutenden Verbesserungspotenzial. GEBERIT wird weiterhin als attraktive Investitionsgelegenheit gesehen. Eine Kurszielerhöhung von CHF 420 auf CHF 480 kam von der französischen Bank Société Générale. Im aktuellen Kommentar heisst es, dass GEBERIT zum ersten Mal von den Synergien aus dem Sanitec-Deal profitiert habe. Zusammen mit dem wieder stärkeren Momentum im europäischen Bausektor sollte dies bis ins Jahr 2018 zu einem organischen Wachstum im zweistelligen Prozentbereich führen. Ein weiterer positiver Faktor seien die tiefen Rohmaterialkosten. Starkes Umsatzwachstum kombiniert mit einer Margenexpansion würden GEBERIT zu einer attraktiven Investition machen, so das Fazit des zuständigen Analysten. Ebenfalls zuversichtlich gibt sich das Analysehaus Kepler Cheuvreux, das heute eine Kurszielerhöhung von CHF 430 auf CHF 450 publizierte und die Kaufempfehlung bestätigte.

 

Zyndicate
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Bauboom bringt Geberit mehr Geld

Die Sanitärtechnikfirma Geberit profitiert weiterhin von einer guten Baukonjunktur in weiten Teilen Europas.

In den ersten neun Monaten steigerte der vor der spanischen Roca und der deutschen Grohe grösste europäische Hersteller von Sanitärprodukten nach Angaben vom Freitag den Umsatz um 10,1 Prozent auf 2,17 Milliarden Franken. Dank der niedrigeren Rohmaterialkosten und Synergieeffekten aus der Übernahme der finnischen Firma Sanitec kletterte der Gewinn um 38,6 Prozent auf 469,1 Millionen Franken.

Geberit bekräftigte die Jahresprognose. Der Konzern geht weiterhin von einem währungs- und akquisitionsbereinigtem Umsatzwachstums von rund fünf Prozent und einer bereinigten operativen Cashflow-Marge von 28 Prozent aus.

(Reuters)

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Geberit steigert Umsatz 2016 deutlich - starkes viertes Quartal
17.01.2017 07:41

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im Geschäftsjahr 2016 ein sehr solides Umsatzwachstum oberhalb der eigenen und auch der Erwartungen der Analysten erzielt. Zu Gute kam dem Umsatzausweis ein über erwarten starkes viertes Quartal sowie ein positiver Währungseffekt. Die operative Marge wird in der Folge ebenfalls stärker ausfallen als bisher vorausgesagt.

Der Umsatz nahm um 8,3% auf 2,81 Mrd CHF zu, akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 6,4%. Die im Umsatz enthaltenen Währungseinflüsse waren positiv und erreichten 18 Mio CHF, wie Geberit am Dienstag mitteilt. Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,79 Mrd CHF, die unternehmenseigene Vorhersage für das bereinigte Wachstum lag bei 5%.

Das Wachstum sei auf eine überzeugende Entwicklung in vielen Märkten und einen vor allem im dritten Quartal wirksamen Abbau eines Lieferrückstands im Dusch-WC-Geschäft zurückzuführen, so Geberit. Zudem habe sich das Marktumfeld in der Bauindustrie in einigen Märkten im Vorjahresvergleich verbessert. Die mit der Übernahme der skandinavischen Sanitec verbundene Integration des Keramikgeschäfts habe zudem früher als erwartet Umsatzsynergien gebracht und so die Verkäufe zusätzlich gestützt.

Q4 ÜBERRASCHEND STARK

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr insgesamt in lokalen Währungen und organisch um 6,8% auf 2,57 Mrd CHF zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 4,7%, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 6,4% ergab. Zweistellige Wachstumsraten ergaben sich in der nordischen Region, in Zentral- und Osteuropa sowie in Österreich, dies gilt sowohl für das Gesamtjahr als auch für das letzte Quartal.

Das Wachstumstempo hat sich im vierten Quartal entgegen den Erwartungen wieder etwas beschleunigt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 636,6 Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten organischen Wachstum von 6,3%. Nach Wachstumsraten von 3,1 und 10,0% in den ersten beiden Quartalen hatte sich im dritten ein Plus von 6,0% ergeben.

DEUTSCHLAND WÄCHST AUF HOHEM NIVEAU WEITER

Deutschland zeigte dabei gegenüber der starken Vorjahresbasis noch immer ein Plus von 3,2%, in der Schweiz lag das bereinigte Wachstum im Schlussquartal bei 1,8%. Rückläufig waren die Verkäufe innerhalb Europas einzig in Frankreich (-1,7%) sowie global gesehen in der Region America (-0,4%). Die Regionen Fernost/Pazifik und Naher Osten/Afrika legten beide zweistellig zu.

Von den Produktbereichen legten die Sanitärsysteme um 9,2% am stärksten zu, die Rohrleitungssysteme um 2,5% und der neu hinzugekommene Bereich Sanitärkeramik um 4,9%.

Mit Blick auf das Ergebnis heisst es, dass aufgrund von Synergien aus der Integration des Sanitec Geschäfts, des Volumenwachstums und tieferer Rohmaterialpreise eine deutlich über dem Vorjahr liegende adjustierte operative Cashflow-Marge (EBITDA-Marge) für das Gesamtjahr von rund 28,5% zu erwarten sei. Die bisherige Prognose für diese Marge lag bei "rund 28%.

Die Ergebnisse der Gruppe würden 2016 wiederum von akquisitions-, desinvestitions- und integrationsbedingten Kosten und Erträgen im Zusammenhang mit der Sanitec Akquisition beeinflusst, heisst es weiter. Allerdings seien diese Einflüsse im Vorjahresvergleich deutlich geringer.

Die Gewinnzahlen sowie den vollständigen Geschäftsbericht wird Geberit am 14. März 2017 veröffentlichen.

cf/dm

(AWP)

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Geberit erzielt 2016 mehr Gewinn und erhöht Dividende - Aktienrückkaufprogramm
14.03.2017 07:49

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2016 den Gewinn auf allen Stufen klar gesteigert. Entsprechend wird auch die Dividende erhöht. Dank der starken finanziellen Situation sieht sich das Unternehmen in der Lage, erneut ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang bis zu 450 Mio CHF zu lancieren. Für das Jahr 2017 zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, ohne konkrete Prognosen zu machen.

Das Geschäftsjahr 2016 sei geprägt gewesen vom positiven Umfeld in der Bauindustrie und der Integration des Keramikgeschäfts, teilt Geberit am Dienstag mit. Mit diesen "sehr guten" Resultaten sei die Position als führender Anbieter für Sanitärprodukte in Europa weiter gefestigt worden.

GEWINNANSTIEG IM ZWEISTELLIGEN BEREICH

Der EBITDA legte um gut 24% auf 785,2 Mio CHF zu und der EBIT um gut 28% auf 640,1 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der Reingewinn kletterte um knapp 30% nach oben auf 548,2 Mio CHF. In diesen Zahlen sind allerdings noch negative Effekte durch die Übernahme der skandinavischen Sanitec enthalten. Diese betrugen auf Stufe EBITDA 10 Mio CHF und auf Stufe Nettoergebnis 36 Mio CHF.

Zur besseren Vergleichbarkeit weist Geberit deshalb auch adjustierte Werte aus: Ohne die erwähnten Effekte hätte der EBITDA um knapp 15% auf 794,9 Mio CHF und die entsprechende Marge um 160 Basispunkte auf 28,3% zugelegt. Die Fremdwährungen hätten keinen materiellen Einfluss auf diese Kennziffer gehabt. Als Gründe für die "sehr gute" Entwicklung der operativen Margen nennt Geberit Synergien aufgrund der Integration des Sanitec-Geschäfts, das Volumenwachstum und tiefere Rohmaterialpreise, letztere trotz einem Anstieg im zweiten Halbjahr.

Der adjustierte Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 18% auf 584,0 Mio. Zu diesem im Vergleich zum operativen Ergebnis leicht überproportionalen Wachstum führten laut Geberit ein verbessertes Finanzergebnis und eine leicht geringere Anzahl Aktien, letzteres mit Blick auf den adjustierten Gewinn je Aktie von 15,85 CHF. Die Dividende soll auf 10,00 CHF von 8,40 CHF im Vorjahr erhöht werden. Mit den Zahlen hat Geberit allerdings die gewohnt hohen Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht, wobei sich die Abweichung zum Konsens im Bereich von 1% bewegt.

NEUES AKTIENRÜCKKAUFPROGRAMM

Dank der guten finanziellen Situation lanciert Geberit ein neues Aktienrückkaufprogramm, welches im zweiten Quartal gestartet werden soll. Über maximal drei Jahre will das Unternehmen Aktien im Wert von bis zu 450 Mio CHF zurückkaufen. Das letzte Aktienrückkaufprogramm startete Geberit 2014, abgeschlossen wurde es 2016. Ein neues Programm sei derzeit nicht geplant, hatte es zu diesem Thema noch im vergangenen Januar geheissen.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er legte um 8,3% auf 2,81 Mrd CHF zu, akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 6,4%. Die im Umsatz enthaltenen Währungseinflüsse waren positiv und erreichten 18 Mio CHF. Das Wachstum war auf eine überzeugende Entwicklung in vielen Märkten und einen vor allem im dritten Quartal wirksamen Abbau eines Lieferrückstands im Dusch-WC-Geschäft zurückzuführen.

Nebst dem positiven Währungseffekt profitierte der Umsatz aber auch von einem positiven Konsolidierungseffekt in der Höhe von 32 Mio CHF. Denn 2016 war die vor gut zwei Jahren akquirierte Sanitec erstmals über zwölf Monate konsolidiert, 2015 waren es erst elf Monate. Dieser Effekt wog schwerer als die Devestition der Koralle-Gruppe.

AUSBLICK AUF BAUINDUSTRIE POSITIV

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 zeigt sich Geberit - wie zu dieser Jahreszeit gewohnt - zurückhaltend: Die Bauindustrie sollte sich im Jahr 2017 positiv entwickeln, heisst es. Die Entwicklung der einzelnen Regionen, Märkte und Bausektoren dürfte jedoch weiterhin stark unterschiedlich verlaufen. So sieht Geberit eine Fortsetzung der im vergangenen Jahr einsetzenden Erholung in Europa.

Ein positives Marktumfeld macht das Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, in den nordischen Ländern, den Benelux-Staaten und in den osteuropäischen Ländern insgesamt aus. In Italien wird eine Stabilisierung der Lage erwartet, während die Lage in Grossbritannien aufgrund des Brexit unsicher bleiben werde. Die Rohmaterialpreise sieht Geberit im ersten Semester über dem Niveau des Vorjahres liegen.

cf/tp

(AWP)

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Geberit steigert Umsatz im Q1 - Bisheriger Ausblick bestätigt
02.05.2017 07:51

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Quartal 2017 vom positiven Umfeld in der europäischen Bauindustrie profitiert und den Umsatz wie in den Quartalen davor weiter gesteigert. Trotz steigender Rohmaterialpreise verbesserte sich auch die operative Marge im Vorjahresvergleich und bei der Integration von Sanitec sieht das Unternehmen weitere Fortschritte. Der insgesamt vorsichtige, aber dennoch von Zuversicht geprägte Ausblick vom März bleibt bestehen.

Der Nettoumsatz zog gegenüber dem Vorjahr um 2,6% auf 737,1 Mio CHF an, bereinigt um Devestitions- und Währungseffekte ergab sich ein Plus von 6,7%. Die Verkäufe wurden von negativen Währungseffekten in der Höhe von 16 Mio belastet, wie Geberit am Dienstag mitteilt. Das mehrheitlich positive Umfeld in der Bauindustrie habe aber die Rahmenbedingungen für einen gelungenen Start in das Geschäftsjahr 2107 gebildet.

Das Nettoumsatzwachstum sei zudem auf weitere Umsatzsynergien und eine im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Anzahl Arbeitstage zurückzuführen.

SOLIDES WACHSTUM IN EUROPA

Organisch und währungsbereinigt legte die Hauptregion Europa 6,2% zu und Amerika um 7,5%. Gar zweistellig wuchsen die Regionen Nahost/Afrika (+17,8%) und Fernost/Pazifik (+16,9%).

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich um 4,4% auf 216,7 Mio CHF. Hier sind allerdings noch verschiedene Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Sanitec-Übernahme enthalten. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit weist Geberit zusätzlich um diese Effekte angepasste Werte aus. Der adjustierte EBITDA stieg demnach im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,6% auf 218,9 Mio und die entsprechende Marge um 60 Basispunkte auf 29,7%.

Die zum Vorjahr angestiegenen operativen Ergebnisse werden hauptsächlich auf den höheren Umsatz sowie auf weitere Synergieeffekte zurückgeführt. Negativ wirkten sich dagegen die höheren Rohmaterialpreise sowie gestiegene Personalkosten aus. Der ausgewiesene Reingewinn erhöhte sich um 2,1% auf 153,4 Mio und der adjustierte Reingewinn um 2,2% auf 162,2 Mio CHF.

Die negativen Einmaleffekte als Folge der Integration von Sanitec betrugen auf Stufe EBITDA 2 Mio CHF und auf Stufe Nettoergebnis 9 Mio und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Damit wurden die Erwartungen der Analysten in etwa getroffen.

AUSBLICK PRAKTISCH UNVERÄNDERT

Für das Gesamtjahr 2017 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2016 im vergangenen März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Die Bauindustrie sollte sich im Jahr 2017 insgesamt positiv, jedoch je nach Region, Markt und Bausektor weiterhin stark unterschiedlich entwickeln.

Für Europa erwartet Geberit eine Fortsetzung der im Vorjahr gestarteten Erholung. Positiv wird dabei das Marktumfeld in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, in Skandinavien und in den Benelux-Staaten sowie in den osteuropäischen Ländern insgesamt eingeschätzt. Die Lage in Grossbritannien wird wegen des Brexit als unsicher eingeschätzt und in Italien sollte sich die Situation stabilisieren.

In Nordamerika geht Geberit für den wichtigen öffentlichen Sektor von einer Stagnation aus sowie von einem moderaten Wachstum im Wohnungsbau und in der Region Asien/Pazifik von einer Stabilisierung des Wohnungsbaus in China sowie von positiven Rahmenbedingungen in Australien und Indien.

Die Rohmaterialpreise dürften im zweiten Quartal weiter leicht steigen und sich damit im ersten Halbjahr 2017 über denjenigen der Vorjahresperiode bewegen. Weiter würden Schwankungen beim Schweizer Franken im Vergleich mit anderen wichtigen Währungen Umsatz und Ergebnisse beeinflussen.

Geberit geht zudem davon aus, dass 2017 von weiteren Fortschritten bei der Integration des Keramikgeschäfts von Sanitec geprägt sein wird. Der Fokus liege dabei unter anderem auf dem weiteren Zusammenwachsen der Vertriebsmannschaften in den Ländern oder der weiteren Harmonisierung der Systeme und Prozesse.

cf/cp

(AWP)

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Zyndicate
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Geberit darf zwei Fabriken in

Geberit darf zwei Fabriken in Frankreich schliessen

(Ergänzt um Hintergrund) - Geberit darf zwei Keramikwerke in Frankreich schliessen. Der Sanitärtechnikkonzern hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit den Gewerkschaften geeinigt. Die Keramikproduktion in Digoin wird eingestellt und das Werk in La Villeneuve-au-Chêne geschlossen.

12.07.2017 18:38

Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Arbeitsamts, wie aus einer Mitteilung von Geberit vom Mittwochabend hervorgeht. Die Kosten der Schliessung dürften das Geberit-Resultat gemäss den Angaben im zweiten Quartal 2017 mit 44 Mio CHF belasten.

Geberit prüfte erstmals vor einem Jahr eine Restrukturierung an den beiden nicht profitablen Standorten. Im Oktober protestierten rund 400 Mitarbeiter, Angehörige und Behördenvertreter gegen eine drohende Schliessung dieser Werke.

(AWP)

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iruch
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Geberit enttäuscht - Aktie mit einem Taucher

Geberit enttäuscht - Aktie mit einem Taucher

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit weiss weder mit dem Halbjahresergebnis noch mit den diesjährigen Zielvorgaben zu überzeugen. Im frühen Handel bricht eine Abgabewelle über die stolz bewertete Aktie herein.

https://www.cash.ch/news/top-news/wc-und-lavabo-geberit-enttaeuscht-aktie-mit-einem-taucher-1093815

iruch
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Diese Schweizer Aktien gehören ins «Herbst-Chörbli»

Diese Titel gehören ins «Herbst-Chörbli»

Der Aktienmarkt ist gut im Schuss. Aber auch wenn die Verlockung, von der guten Performance zu profitieren, gross ist: Anleger müssen wählerisch sein. Wir nennen fünf Titel, die in diesem Herbst noch Potential haben.

https://www.cash.ch/news/top-news/schweizer-aktien-diese-titel-gehoeren-ins-herbst-choerbli-1109636

Zyndicate
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Ausblick Geberit: 9

Ausblick Geberit: 9-Monatsumsatz von durchschnittlich 2,21 Mrd CHF erwartet

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit veröffentlicht am Dienstag, 31. Oktober die Ergebnisse zu den ersten neun Monaten 2017. Insgesamt haben sechs Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

30.10.2017 13:18

(In Mio CHF) AWP-Konsens 9Mte 2016 Umsatz 2'212,9 2'172 Adj. EBITDA 658,9 651,8 EBITDA 613,7 649,9 EBIT 504,8 544,4 Adj. Reingewinn 481,9 491,5 Reingewinn 418,6 469,1

FOKUS: In Marktkreisen wird einhellig erwartet, dass Geberit das organische Wachstum in Lokalwährungen von 2,8% im ersten Semester im dritten Quartal leicht übertreffen wird. Dies entspräche auch der Guidance des Unternehmens, welche sich im August für das zweite Semester zuversichtlich gezeigt hat. Als Bremsfaktoren gelten die hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr, der Umstand, dass das dritte Quartal einen Arbeitstag weniger umfasste als im Vorjahr sowie der anhaltende Engpass bei den Installateuren in Deutschland. Auf Kommentare zu der diesbezüglichen Entwicklung werden die Investoren denn auch genau achten. Ein positiver Einfluss kommt dagegen von der Schwäche des Frankens gegenüber dem Euro.

Der negative Einfluss der Rohmaterialpreise auf die Margen dürfte leicht abnehmen, da die Preise bereits im dritten Quartal 2016 angestiegen sind. Die Frage, ob der positive Währungseffekt den negativen durch die gestiegenen Rohmaterialpreise aufwiegen kann, wird in Marktkreisen unterschiedlich beurteilt. So gibt es sowohl Analysten, welche für das dritte Quartal eine leicht verbesserte adjustierte EBITDA-Marge prognostizieren als auch solche, die vom Gegenteil ausgehen. Die im August genannte Guidance für das Gesamtjahr dürfte gemäss Einschätzung der meisten Experten bestätigt werden.

ZIELE: Damals hatte Geberit für das Gesamtjahr ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum des Nettoumsatzes von 3 bis 4% sowie eine adjustierte EBITDA-Marge von rund 28% in Aussicht gestellt.

Als Mittelfristziel gilt für den Umsatz ein organisches jährliches Wachstum über die Zyklen von 4 bis 6% ab 2018 sowie eine EBITDA-Marge im Bereich von 28 bis 30%.

PRO MEMORIA: Aufgefallen ist im ersten Halbjahr insbesondere die leicht rückläufige Entwicklung im wichtigsten Markt Deutschland. "Für die Nachfrage in Deutschland bleiben wir zuversichtlich", sagte indes CEO Christian Buhl damals dazu. Das Wachstumspotential sei wegen der limitierten Installateurskapazitäten aber stark eingeschränkt. Der Engpass bei den Installateuren werde in Deutschland im zweiten Semester nicht zu beseitigen sein, erklärte er zudem.

Mit Blick auf den Umsatzrückgang in Deutschland fügte Buhl im August weiter an, dass dafür verschiedene Faktoren verantwortlich gewesen seien. Einerseits habe sich der erwähnte Engpass bei den Installateuren zuletzt noch verschärft, andererseits sei die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr sehr stark. Eine Prognose, ob der Umsatz in Deutschland im zweiten Halbjahr erneut zurückgehen werde, wollte er nicht machen.

Zur Umsatzprognose von 3 bis 4% im Gesamtjahr meinte Buhl, dass der Juni verhältnismässig schwach gewesen war, dafür der Juli verhältnismässig gut.

Mit Blick auf die Rohstoffkosten erwartete Buhl für das dritte Quartal gegenüber dem zweiten eine stabile Entwicklung. Die Preise dürften aber deutlich über dem Niveau des dritten Quartals 2016 verharren und entsprechend auch im Gesamtjahr 2017 über dem Level von 2016 liegen, so seine Einschätzung.

AKTIENKURS: Die Aktie hat im laufenden Jahr auf Rekordniveau weiter zugelegt und weist derzeit eine Jahresperformance von über +15% auf, womit sie den Gesamtmarkt knapp hinter sich lässt. Das Allzeithoch markierten Geberit bei 486,90 Anfang August, nach der Präsentation der enttäuschenden Halbjahreszahlen ging es dann aber vorübergehend bis auf unter 440 CHF nach unten. Den Grossteil dieses Einbruchs hat der Titel wieder aufgeholt, womit aber auch das Potential für weitere Gewinne wieder geschrumpft ist.

jl/cf

(AWP)

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Geberit-Umsatz leicht unter

Geberit-Umsatz leicht unter der Prognose

Der Sanitärtechnikkonzern Gebert hat zwischen Januar und September leicht weniger Waren verkauft als von Analysten angenommen.

31.10.2017 07:59

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 den Umsatz leicht gesteigert, die Gewinnziffern dagegen nicht ganz gehalten. Der Umsatz wuchs um 1,4 Prozent auf 2,20 Mrd CHF, bereinigt um die Währungseinflüsse ergab sich ein organisches Plus gegenüber dem Vorjahr von 3,0 Prozent. Im Umsatzanstieg sind negative Währungseffekte in der Höhe von 4 Mio CHF enthalten, sowie der umsatzmindernde Verkauf von Koralle und Varicor, wie Geberit am Dienstag mitteilt.

Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten, organischen Plus von 3,3 Prozent sequentiell wieder beschleunigt. Nachdem im ersten Quartal ein Plus von 6,7 Prozent resultiert hatte, kam das Wachstum im zweiten Quartal mit einem Minus von 0,8 Prozent zum Erliegen, was indes von Geberit massgeblich auf die geringere Anzahl an Arbeitstagen zurückgeführt wurde. Auch die Entwicklung im dritten Quartal war negativ geprägt durch eine im Vergleich zum Vorjahresquartal geringere Anzahl Arbeitstage sowie durch einen Abbau eines Lieferrückstands im Dusch-WC-Geschäft im Vorjahr.

Der EBITDA ging von Januar bis September um 6,9 Prozent auf 605,0 Mio zurück und der EBIT um 9,3 Prozent auf 494,0 Mio. Der Reingewinn reduzierte sich um gut 11 Prozent auf 416,7 Mio CHF. In diesen Zahlen sind allerdings noch negative Effekte durch die Übernahme der skandinavischen Sanitec enthalten.

Ausblick nach unten revidiert

Zur besseren Vergleichbarkeit weist Geberit deshalb auch adjustierte Werte aus: Ohne die erwähnten Effekte hätte der EBITDA um 0,2 Prozent auf 653,0 Mio CHF zugenommen, während die entsprechende Marge um 30 Basispunkte auf 29,7 Prozent leicht zurückging. Der adjustierte Reingewinn lag um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert bei 485,9 Mio.

Negativ auf die operativen Ergebnisse hätten sich vor allem höhere Rohmaterialpreise, Personalkosten und Abschreibungen ausgewirkt, heisst es. Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz und dem adjustierten EBITDA knapp erreicht, mit dem Reingewinn dagegen leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,21 Mrd CHF, für den adjustierten EBITDA bei 658,9 Mio und für den Reingewinn bei 418,6 Mio.

Der bisherige Ausblick auf das Gesamtjahr 2017 wird mit Blick auf den Umsatz leicht nach unten revidiert. Demnach wird mit einem währungsbereinigten, organischen Wachstum des Umsatzes von rund 3 Prozent gerechnet, bisher lautete die Prognose auf 3 bis 4 Prozent. Die Guidance für die adjustierte EBITDA-Marge liegt unverändert bei rund 28 Prozent.

(AWP)

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Geberit mit einem

Geberit mit einem versöhnlichen Schlussquartal - Aktie gefragt

Entgegen anders lautenden Spekulationen legt Geberit ein starkes Jahresergebnis vor. Der Sanitärtechnikkonzern kann beim Wachstum sogar einen Zacken zulegen. Vorbörslich wird die Aktie deshalb höher gehandelt.

Aktualisiert um 08:35

Von Lorenz Burkhalter

Das Umsatzwachstum habe sich beim Sanitärtechnikkonzern Geberit im Schlussquartal 2017 weiter verlangsamt, so wurde in den letzten Wochen an der Börse spekuliert. Der am frühen Donnerstagmorgen veröffentlichte Jahresumsatz zeichnet nun allerdings ein ganz anderes Bild: Allen Unkenrufen zum Trotz beschleunigte sich das organische Wachstum zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember letzten Jahres sogar.

Mit 5,3 Prozent übertrifft es die bei rund 3 Prozent liegenden Analystenerwartungen ziemlich deutlich. Dank dieser Beschleunigung liegt das Umsatzwachstum auf das gesamte Jahr betrachtet mit 3,5 Prozent sogar über den firmeneigenen Zielvorgaben von "rund 3 Prozent".

Beruhigend ist auch die Bekräftigung der Zielvorgaben für die bereinigte operative Gewinnmarge (EBITDA) von 28 Prozent an, weckten die zuletzt höheren Rohmaterialpreise diesbezüglich doch Ängste.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die zuletzt eher schwache Geberit-Aktie 1,5 Prozent auf einen Mittelkurs von 431,25 Franken. Bei den Derivaten ist von auffälligen Käufen im Call-Warrant GEBLJB die Rede.

Sichtlich erleichtert gibt sich der für die UBS Investmentbank tätige Fabian Haecki. Dank einem überraschend starken Wachstumsbeitrag aus der Schweiz und Österreich habe sich die Umsatzentwicklung im vierten Quartal beschleunigt, so schreibt er.

Umsatz wächst 2017 langsamer als in früheren Jahren

Im Gegenzug stösst sich der UBS-Analyst am Umsatzrückgang in Skandinavien sowie im Geschäft mit Keramikprodukten. Insgesamt gewinnt er den Jahresumsatzzahlen jedoch vorwiegend positive Aspekte ab. Seines Erachtens sprechen auch die trotz gestiegener Rohmaterialpreise bestätigten Zielvorgaben für eine positive Kursreaktion. Die Aktie von Geberit wird bei der UBS Investmentbank mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 458 Franken eingestuft.

Auch sein Berufskollege Martin Hüsler von der Zürcher Kantonalbank findet vorwiegend positive Worte für die Jahresumsatzzahlen. Nach zwei enttäuschenden Quartalsergebnissen in Folge sei es Geberit im Schlussquartal gelungen, positiv zu überraschen. Allerdings liege das Umsatzwachstum für 2017 mit 3,5 Prozent organisch und in Lokalwährungen unterhalb der historischen Bandbreite von 4 bis 6 Prozent, so gibt er zu bedenken. Hüsler führt dies auf die verhaltene Geschäftsentwicklung in der Sanitärkeramik zurück. Der ZKB-Analyst sieht kaum Anpassungsbedarf bei senen Schätzungen und hält deshalb am "Marktgewichten" lautenden Anlageurteil fest.

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Geberit mit Gewinnrückgang,

Geberit mit Gewinnrückgang, aber über Prognose

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat vergangenes Jahr einen Gewinnrückgang verzeichnet, übertrifft aber die Prognosen.

13.03.2018 07:32

Hauptgrund dafür sind Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec, insbesondere für die Werkschliessungen in Frankreich. Klammert man diesen Effekt aus, haben sich auf bereinigter Basis höhere Gewinnziffern ergeben. Die Dividende wird denn auch leicht erhöht. Für das Gesamtjahr 2018 erwartet das Unternehmen eine generell positive Bauindustrie, ohne konkrete Prognosen zu machen.

Der EBITDA fiel um 1,7 Prozent auf 772,0 Mio CHF zurück und der EBIT um 2,9 Prozent auf 621,7 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der Reingewinn reduzierte sich gleichzeitig um 3,8 Prozent auf 527,4 Mio CHF. In diesen Zahlen sind allerdings noch negative Effekte durch die Übernahme der skandinavischen Sanitec enthalten. Diese betrugen auf Stufe EBITDA 49 Mio CHF und auf Stufe Nettoergebnis 77 Mio CHF.

Umsatz beeinflusst Marge

Zur besseren Vergleichbarkeit weist Geberit deshalb auch adjustierte Werte aus: Ohne die erwähnten Effekte hätte der adjustierte EBITDA um 3,2 Prozent auf 820,7 Mio CHF zugenommen, während die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 28,2 Prozent minim zurückkam. Der adjustierte Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um 3,5 Prozent auf 604,2 Mio. Die Dividende soll um 40 Rappen auf 10,40 CHF erhöht werden.

Die EBITDA-Marge sei positiv beeinflusst worden vom höheren Umsatz, vom Produktmix und von Synergien aus der Sanitec Integration, so Geberit. Belastend wirkten sich vor allem höhere Rohmaterialpreise und gestiegene Personalkosten aus.

Mit den Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den adjustierten EBITDA lag bei 813,3 Mio und für den rapportierten Reingewinn bei 520,5 Mio CHF.

Vager Ausblick

Das Geschäftsjahr 2017 sei geprägt gewesen von einem grundsätzlich positiven Marktumfeld sowie vom Erreichen der wichtigsten Meilensteine bei der Integration des Keramikgeschäfts Sanitec, heisst es weiter.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er legte um 3,5 Prozent auf 2,91 Mrd CHF zu, akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich ebenfalls ein Plus von 3,5 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal gegenüber dem beiden Vorquartalen wieder etwas beschleunigt, nämlich auf ein organischen Plus von 5,3 Prozent. Die im Umsatz enthaltenen Währungseinflüsse waren positiv und erreichten 34 Mio CHF. Der umsatzmindernde Effekt des Verkaufs von Koralle und Varicor kompensierte den Währungseffekt allerdings vollständig.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 zeigt sich Geberit gewohnt vage: Die Bauindustrie sollte sich im Jahr 2018 generell positiv präsentieren, die Entwicklung der einzelnen Regionen, Märkte und Bausektoren werde jedoch unterschiedlich verlaufen, heisst es. Die Rohmaterialpreise werden im ersten Halbjahr 2018 über denjenigen der Vorjahresperiode erwartet.

(AWP)

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Geberit übertrifft Prognose -

Geberit übertrifft Prognose - Frankenkurs stützt massgeblich

Ein guter Teil des Wachstums bei Geberit im ersten Quartal ist auf positive Währungseffekte durch den stärker gewordenen Euro zurückzuführen.

Aktualisiert um 07:35

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Quartal 2018 den Umsatz klar gesteigert. Der Umsatz zog gegenüber dem Vorjahr um knapp 12 Prozent auf 823,1 Millionen Franken an, bereinigt um Währungseffekte ergab sich ein etwas bescheideneres Plus von 4,7 Prozent. Die Verkäufe wurden von positiven Währungseffekten in der Höhe von 51 Millionen gestützt, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das Umsatzwachstum sei einerseits auf das positive, aber noch immer gemischte Umfeld in der Bauindustrie und andererseits auf die "erfolgreiche Marktbearbeitung" zurückzuführen.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich um gut 12 Prozent auf 245,4 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 29,8 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Kennwert im Jahr 2018 nicht mehr von Einmalkosten im Zusammenhang mit der Sanitec Akquisition beeinflusst.

Kosten steigen weniger

Das zum Vorjahr angestiegene operative Ergebnis profitierte von den höheren Volumina sowie von kontinuierlichen Effizienzsteigerungen, wie Geberit schreibt. Negativ wirkten sich dagegen höhere Rohmaterialpreise sowie tarif- und kapazitätsbedingt gestiegene Personalkosten aus. Der Reingewinn erhöhte sich um über 14 Prozent auf 175,7 Millionen.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 807 Millionen, für den EBITDA bei 237 Millionen und für den Reingewinn bei 170 Millionen Franken.

Für das Gesamtjahr 2018 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2017 im März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Die Bauindustrie sollte sich im Jahr 2018 insgesamt positiv, jedoch je nach Region, Markt und Bausektor weiterhin stark unterschiedlich entwickeln. Die Rohmaterialpreise dürften im zweiten Quartal weiter leicht steigen und sich damit im ersten Halbjahr 2018 über denjenigen der Vorjahresperiode bewegen, heisst es zudem.

Aktie im Mittelfeld

Nach einem jahrelangen Kursanstieg kam die Aktie von Geberit vergangens Jahr ins Trudeln. Die Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate ist negativ (-5,6 Prozent). Im SMI ist Geberit mit 0,3 Prozent Plus die siebt-beste der 20 Aktien.

(AWP/cash)

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Geberit schlägt Erwartungen -

Geberit schlägt Erwartungen - Aktie fällt

Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im ersten Halbjahr 11 Prozent mehr Umsatz erzielt. Auch der operative und der Reingewinn verbesserten sich im zweistelligen Bereich. Die Aktie verliert trotzdem leicht.

14.08.2018 07:49

Analysten hatten 1'625 Millionen Franken Einnahmen vorausgesagt. Geberit hat den Umsatz damit stärker gesteigert als erwartet. Das Wachstum beträgt 11 Prozent. Auch der operative und der Reingewinn verbesserten sich im zweistelligen Bereich, was vom Wegfall eines negativen Sondereffekts aus dem Vorjahr begünstigt wurde. Mit den Prognosen für das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen auf der vorsichtigen Seite.

Im vorbörslichen Handel der Bank Julius Bär verliert die Geberit-Akti 0,2 Prozent, während der Gesamtmarkt leicht positiv ist.

Das organische Wachstum verzeichnete im zweiten Quartal ein Plus von 3,9 Prozent, womit sich das Wachstumstempo gegenüber dem ersten Quartal von 4,7 Prozent etwas verlangsamte. Dennoch bezeichnete Geberit das Umsatzwachstum als "erfreulich". Das Umfeld in der Bauindustrie sei positiv gewesen, wenn auch noch uneinheitlich in den verschiedenen Ländern. Zum Umsatzwachstum beigetragen habe aber auch die "erfolgreiche Marktbearbeitung".

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg um 11,6 Prozent auf 485 Millionen und der Reingewinn um über einen Drittel auf 347 Millionen, wobei bei letzterem Einmalkosten im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition von 15 Millionen Franken enthalten sind.

Beim Ausblick konkrete Zahlen

Die im Vorjahresvergleich höheren operativen Ergebnisse seien vor allem auf den gestiegenen Umsatz, Preiserhöhungen, positive Auswirkungen der Werkschliessungen in Frankreich sowie auf Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Negativ wirkten sich höhere Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten aus. Beim Reingewinn ist vor allem der Wegfall von Kosten der Werkschliessungen in Frankreich (Einmalkosten im Vorjahr von 44 Mio) ausschlaggebend für die starke Zunahme.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten beim Gewinn leicht übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den EBITDA bei 481 Millionen und für den angepassten Reingewinn bei 356 Millionen Franken.

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 macht Geberit erstmals konkrete Angaben: Demnach rechnet das Unternehmen mit einem währungsbereinigten Wachstum des Umsatzes von rund 4 Prozent sowie mit einer adjustierten EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau.

Die Geberit-Aktien fallen mit eine Performance von rund +2 Prozent im Vergleich zum Stand von Ende 2017 nicht gross auf, halten sich damit aber immerhin etwas besser als der weiterhin im negativen Bereich stehende Leitindex SMI. Vom im dritten Quartal 2017 erreichten Allzeithoch bei gut 482 Franken befindet sich die Aktie rund 10 Prozent entfernt.

(AWP/cash)

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