Swisscom

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Elias
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Ausblick Swisscom: Erstquartalsumsatz von durchschnittlich 2,89

02.05.2016 - 13:47Zürich (awp) - Die Telekommunikationsanbieterin Swisscom veröffentlicht am Dienstag, 3. Mai, die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016. Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.

Q1 2016E
In Mio CHF      AWP-Konsens      Q1 2015A   
Umsatz             2'888          2'893        
EBITDA             1'034          1'051        
EBIT                 506            544        
Reingewinn*          360            351        

*nach Minderheiten

FOKUS: Die Analysten gehen gemäss AWP-Konsens von einem im Schnitt praktisch unveränderten Umsatz (-0,2%) aus. Beim Betriebsgewinn (EBITDA) rechnen sie im Schnitt mit einem Minus von 1,6%. Unter dem Strich wird ein 2,5% höherer Reingewinn erwartet.

Eine Schlüsselfrage ist, ob Swisscom den Preiskampf auf dem Schweizer Telekommarkt zu spüren bekommen hat. Einige Analysten könnten sich dies vorstellen, auch wenn vom Swisscom-Management ein solcher Effekt bislang stets verneint wurde. So begründeten mehrere Analysten in den letzten Wochen Kurszielsenkungen und negative Einschätzungen für die Swisscom-Valoren mit einem sich angeblich intensivierenden Wettbewerb - im Privat- und im Geschäftskundensegment.

Abgesehen davon wird sich der Fokus auf die Resultate der Italientochter Fastweb richten, die mit einem klaren Wachstum für das Erreichen des Umsatzzieles eine wichtige Rolle spielen soll. Die Analysten rechnen denn auch - hauptsächlich aufgrund des stärkeren Euros - mit einem positiven Einfluss von Fastweb auf den Umsatz, während für das Schweizer Geschäft ein rückläufiger Umsatz erwartet wird.

An der Guidance für das Gesamtjahr dürfte das Management nach nur einem Quartal kaum Retuschen vornehmen.

Ein Update wird zu den geplanten Sparmassnahmen erwartet. Die Kostenbasis soll bekanntlich bis 2020 um 300 Mio CHF gesenkt werden. Kostenoptimierungen seien notwendig, weil hohen Investitionen sinkenden Einnahmen gegenüberstünden, begründete CEO Urs Schaeppi den Schritt im Februar. Konkret sollen im laufenden Jahr bis zu 700 Stellen gestrichen werden, vor allem in unterstützenden Bereichen.

ZIELE: Für das Geschäftsjahr 2016 peilt das Management einen Nettoumsatz von "über" 11,6 Mrd CHF, einen EBITDA von "rund" 4,2 Mrd und Investitionen von "über" 2,3 Mrd an. Ausserdem wird eine unveränderte Dividende in Aussicht gestellt, sollten die Ziele erreicht werden. Diese lag 2015 bei 22 CHF je Aktie.

In der Schweiz sei allerdings mit einem 100 bis 200 Mio CHF tieferen Umsatz zu rechnen, sagte CFO Mario Rossi bei der Vorlage des Jahreszahlen 2015. Wachstum erhofft er sich dafür von Fastweb: Das dortige Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft. Wachsen soll Fastweb insbesondere auch im Mobilfunkbereich. Dafür werde eine neue Partnerschaft mit Telecom Italia sorgen, dank der die Anzahl SIM-Karten innert vier Jahren auf eine Million verdoppelt werden soll. Die bisherige Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Hutchinson solle hingegen beendet werden.

PRO MEMORIA: Swisscom lancierte in den letzten Wochen und Monaten wie üblich diverse neue Produkte oder kündigte die Lancierung neuer Angebote an. Unter dem Namen "Infinity 2.0" werden zum Beispiel der Mobilfunk-Kundschaft Pauschalabos mit erweiterter Leistung angeboten. Gleichzeitig wurden bei einigen Pauschalangeboten auch die Tarife erhöht. Im TV-Bereich bringt das Unternehmen eine neue TV-Box auf den Markt, die Bilder in ultrahochauflösender Qualität (Ultra High Definition, 4K) verarbeiten kann.

Auch technologisch gab es News: So will die Swisscom ihr Mobilfunknetz aufrüsten. Als Zwischenschritt auf dem Weg zur fünften Mobilfunkgeneration 5G werde anfangs nächsten Jahres die Technologie 4.5G (auch LTE Advanced Pro genannt) eingeführt. Der Ausbau der Basisversorgung über ein Low Power Network (LPN) ist bis Ende 2016 geplant.

Unter Druck gerät die Swisscom im Bereich Sportrechte. Die Mitglieder des Dachverbands der Schweizer Kommunikationsnetze Suissedigital nehmen einen neuen Anlauf, sich die Übertragungsrechte für Sportevents zu sichern. Sie wollen damit explizit die jetzige starke Position der Swisscom brechen.

Anfang April nahm Admeira ihren Betrieb auf. Es handelt sich dabei um die umstrittene neue Werbeallianz, die gemeinsam mit der SRG und Ringier betrieben wird.

Ende März wurde bekannt, dass sich im Bereich der digitalen Bezahlsysteme eine einheitliche, schweizerische Lösung anbahnen könnte. Eine breite Allianz bestehend aus den grössten Banken (UBS, Credit Suisse, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank, Postfinance), der Börsenbetreiberin SIX, den Detailhändlern Coop und Migros sowie der Swisscom führe Sondierungsgespräche für eine "gemeinsame Lösung für digitale Zahlungsverkehrsleistungen in der Schweiz", hiess es damals.

AKTIENKURS: Die Swisscom-Aktie bestätigte im laufenden Jahr ihren Ruf als beständiger Wert. Unter dem Strich verloren die Titel seit Jahresbeginn gut 3% auf etwas unter 490 CHF, während der Gesamtmarkt rund 9% nachgab. Die Vorjahresbestwerte von rund 580 CHF sind aber in weiter Ferne.

sig/rw/jl

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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Swisscom beim Gewinn leicht über Prognosen

Der Telekomkonzern Swisscom hat im ersten Quartal leicht mehr verdient als von Experten geschätzt woren war.

Der Reingewinn im ersten Quartal belief sich auf 364 Millionen Franken. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur awp im Schnitt mit 360 Millionen Franken Reingewinn gerechnet.

Die Swisscom-Aktie liegt aktuell um 3,3 Prozent tiefer als zum Jahresanfang.

Folgt mehr.

(cash)

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mueret00
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Im Moment würde die Public Service Initiative angenommen.

Nach dieser Initiative dürfte auch die Swisscom nicht mehr Gewinnstreben sein.

Weshalb ist der Einfluss auf die Aktie im Moment gegen 0?

Ohne zukünftige Dividendenausschüttung könnte die Aktie wertlos werden oder?

Dazu schreibt der Gewerkschaftsbund:
http://www.sgb.ch/aktuell/2-x-nein-fuer-einen-starken-service-public/nei...

Zitat: "Zudem würde die Initiative die Privatisierung der gewinnbringenden Unternehmensbereiche forcieren. Denn es ist unmöglich, dass der Swisscom als privatrechtlicher Aktiengesellschaft verboten würde, ihren Aktionären (der Bund hält nur 51% der Aktien) Dividenden auszuzahlen. Der Bund würde also seine Mehrheitsbeteiligung an der Swisscom aufgeben."

Ich mache mir z.B. auch Gedanken, was bei der Swisscom "Grundversorgung" ist und was eben keine Grundversorgung. Denn Swisscom könnte ja in die lukrativen Geschäfte und die Grundversorgung aufgespalten werden. Das geht in Richtung Erträge privatisieren und Aufwände verstaatlichen. Dann hat der Bund das Maleur und wir Aktionäre fahren sogar besser. Meinst Du, italienische Tochterfirmen, Teleclub und Swisscom-TV oder die Internetwerbetöchter gehören zur Grundversorgung?

Es ist insofern eine Wette auf unterschiedliche Optionen.

Die Swisscom selbst stellt das deutlich grauer dar: 
https://www.swisscom.ch/de/about/medien/piazzetta/swisscom-im-visier.html

Mal so gesagt: Es gibt keinen Grund auszusteigen. Diese Initiative muss zuerst angenommen werden, dann wird ein Gesetz geformt... Bis dahin vergehen Jahre. Auch wenn ich aufzeige, dass selbst die Annahme mit Aufspaltung der Swisscom nicht zu fürchten ist, tendiere ich eher zum Status Quo. Ich liebe die Aktie als Dividendenperle.

Und ja: Die Initiativen, die Swisscom ganz zu privatisieren, könnten auch zunehmen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Bund sinnlose Invests an der Backe haben will.

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Swisscom wird von Weko gebüsst

Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom erhält von der eidgenössischen Wettbewerbskommission Weko eine Busse in Höhe von knapp 72 Millionen Franken.

Der Vorwurf laute auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung im Bereich der Live-Sportübertragung im Pay-TV, teilt die Weko am Dienstag mit. Die Swisscom weist in einer separaten Mitteilung die Vorwürfe von sich. Man werde den Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht weiterziehen. Rückstellungen seien für den Rechtstreit keine gebildet worden.

Die Weko habe festgestellt, dass Swisscom mit ihren Tochtergesellschaften bei der Live-Übertragung von Spielen der Schweizer Fussball- und Eishockeymeisterschaft sowie von gewissen ausländischen Fussballmeisterschaften im Pay-TV marktbeherrschend ist, so die Meldung der Behörde. Diese Marktbeherrschung sei von der Swisscom in mehrfacher Hinsicht missbraucht worden.

Die Swisscom zeigt sich dagegen überzeugt, sich beim Vermarkten von Sportinhalten rechtmässig zu verhalten. Die Verfügung der Weko werde nun detailliert geprüft, heisst es in der Mitteilung. Der Entscheid werde an das Bundesverwaltungsgericht und falls nötig an das Bundesgericht weitergezogen. Swisscom erachtet die Chancen im Rechtsmittelverfahren für intakt und nehme daher keine Rückstellungen vor.

(AWP)

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Grosse Panne bei Swisscom in der ganzen Schweiz
24.05.2016 14:29

Lausanne (awp/sda) - Bei der Swisscom geht in der gesamten Schweiz bei vielen Geschäftskunden seit dem Mittag nichts mehr. Auch Bankomaten in mehreren Städten funktionieren nicht mehr.

"Es ist zu einer Störung gekommen", sagte Annina Merk, Mediensprecherin von Swisscom, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Diese betreffe in der ganzen Schweiz vor allem grosse Geschäftskunden, aber nicht alle.

Die Anzahl Kunden lasse sich nicht beziffern und die Störung auch noch nicht regional eingrenzen, hielt Merk fest. Zumindest in Lausanne funktionierten über Mittag zeitweise die Bankomaten nicht mehr, wie die sda nachprüfen konnte. Auch mehrere Regionalredaktionen der sda waren von der Störung betroffen.

Gemäss der Internetseite der Zeitung "Blick" sind auch Bankomaten in Zürich betroffen. Von der Panne sind die Breitband-Internetleitungen betroffen. Der Mobilfunk sowie die Festnetztelefonie funktionieren nach wie vor.

(AWP)

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Swisscom: Kein Hinweis auf Hackerangriff
25.05.2016 11:25

Bern (awp/sda) - Die Swisscom sucht nach wie vor nach der Ursache für den Internetausfall am Dienstag. Ein Angriff von aussen kann aber wohl ausgeschlossen werden. Die Securityspezialisten hätten keinen Hinweis auf einen Hackerangriff gefunden, schrieb Mediensprecherin Annina Merk am Mittwoch auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Den Angaben zufolge laufen die Systeme wieder stabil und auch die Feedbacks der Kunden sind positiv. Bei der Ursachenanalyse tappt der Telekomriese aber nach wie vor im Dunkeln. Die Techniker seien gemeinsam mit dem Hersteller dabei, alle Systeme zu überprüfen. Bundesbehörden seien keine involviert.

Immerhin konnte laut Merk inzwischen der Ursprung der Störung in einem Netzbereich in Lausanne lokalisiert werden. Am Mittwoch hiess es, dass die Störung technisch der "Ethernet Access Plattform" zugeordnet werden könne. Diese sichert den Zugang der Geschäftskunden auf das Breitband-Internet.

Die Störung hatte ab Dienstagmittag während Stunden zum Ausfall der Internetverbindung bei zahlreichen Geschäftskunden der Swisscom geführt. Ab 19 Uhr war die Störung weitgehend behoben.

Gemäss der Sprecherin waren Kunden aus der ganzen Schweiz betroffen, die Panne lasse sich nicht auf einzelne Regionen oder Branchen eingrenzen. Wegen des Unterbruchs stiegen auch in verschiedenen Städten Bankomaten aus, die an das Swisscom-Netz angeschlossen sind. Das Festnetz und die Mobilverbindungen waren hingegen nicht tangiert.

(AWP)

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Heute noch die Swisscom-Wette abschliessen?

Die Abstimmung über die «Pro Service public»-Initiative kann am Sonntag die Zukunft der Swisscom prägen. Alles über einen möglichen Dividendenausfall, Kursreaktion, Bundesbeteiligung und Spekulationskäufe von Anlegern.

http://classic.cash.ch/news/boersenticker/heute_noch_die_swisscomwette_a...

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Swisscom-Tochter Fastweb will sich möglicherweise verstärken in Italien
07.06.2016 19:41

Zürich (awp) - Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb will möglicherweise in Italien zukaufen. Laut einem Bericht der Agentur Bloomberg ist sie vorläufig interessiert an gewissen Mobilfunk-Vermögenswerten, die in Italien aufgrund einer geplanten Fusion der beiden dortigen Mobilfunk-Töchter von VimpelCom Ltd. und CK Hutchison Holdings auf den Markt kommen könnten.

Es geht dabei laut dem Bericht, der auf Quellen aus dem Umfeld der Transaktion beruht, um überzählige Funkfrequenzen und 5'000 Türme. Der Verkauf dieser Vermögenswerte könnte von den EU-Wettbewerbsbehörden gefordert werden, damit die geplante Fusion bewilligt wird, heisst es.

Das vorläufige, allerdings nicht bindende Angebot von Fastweb sei der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager präsentiert worden, heisst es weiter. Neben Fastweb sollen auch die französische Iliad und die vor allem in der Karibik, in Zentralamerika und in Asien Pazifik tätige Digicel Group unter den vorläufigen Bietern sein.

uh/

(AWP)

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Monetas
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Swisscom bietet beim heutigen Kurs eine Dividendenrendite von ca 4.8%. Trozt beinahe Staatsgarantie, wo sieht ihr die Risiken für Swisscom resp. kann die Dividendenpolitik beibehalten werden.

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Ist die Swisscom-Aktie totes Geld?

Obschon die renditestarke Swisscom-Aktie im Kurs bereits stark gefallen ist, bleibt die Credit Suisse skeptisch. Ihrer Meinung nach lässt sich über die nächsten 12 Monate kein Geld damit verdienen.

Von Lorenz Burkhalter

Schon Wochen bevor die Schweizer Stimmbevölkerung über die "Pro Service Public"-Initiative entschied, mussten die Aktionäre des Telekommunikationskonzerns Swisscom starke Nerven beweisen. Der Kurs der Aktie bröckelte in zermürbender Art und Weise vor sich hin.

Allen Unkenrufen zum Trotz wurde die für staatsnahe Unternehmen wie die Swisscom schädliche Vorlage ziemlich deutlich abgeschmettert. Wer kurz vor dem Abstimmungswochenende auf eine deutliche Kurserholung setzte - und das waren dem Vernehmen nach nicht wenige - wurde allerdings enttäuscht. Nach einem kurzen Vorstoss bis auf 490 Franken fiel die Aktie in altes Fahrwasser zurück und büsste gut 7 Prozent ihres Werts ein.

Klare Worte findet die Credit Suisse. In einer Unternehmensstudie streicht die Schweizer Grossbank zu Wochenbeginn das Kursziel auf 450 (475) Franken zusammen. Auch wenn es der Studienautor nicht explizit schreibt, so lässt er zumindest durchblicken: Mit der beliebten, weil renditestarken Swisscom-Aktie lässt sich über die nächsten 12 Monate kein Geld verdienen. Sie ist "totes Geld".

Gegenwind dort, wo es weh tut

Das optisch tiefe Kursziel lässt sich damit erklären, dass die Schätzungen des Analysten für den zukünftigen operativen Gewinn (EBITDA) um bis zu 2 Prozent unter den Prognosen anderer Berufskollegen liegen. Er befürchtet, dass der heimische Telekommunikationsmarkt selbst dann noch schrumpft, wenn er in anderen europäischen Ländern bereits wieder wächst.

Im Festnetzbereich erwartet die Credit Suisse eine Kanibalisierung durch den Mobilfunk. Ausserdem schliesst sie einen Vorstoss des Mitbewerbers Salt in diesen bei Swisscom rund 10 Prozent zum Jahresgewinn beitragenden Geschäftszweig nicht aus.

Auch im Mobilfunkbereich erwartet der Studienautor eine Wachstumsverlangsamung, wenn auch nur eine lineare. Das Kundeninteresse an den vor vier Jahren eingeführten Infinity-Tarifen habe spürbar nachgelassen, so schreibt er.

Analyst ist in bester Gesellschaft

Aufgrund dieses Gegenwinds in den wichtigsten Geschäftsfeldern hält der Experte den Bewertungsaufschlag der Swisscom-Aktie (EV/EBITDA von 7,4 gegenüber 6,1 für den europäischen Telekommunikationssektor) für zu hoch.

Mit seiner "Underperform" lautenden Verkaufsempfehlung steht er allerdings nicht alleine da. Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP raten sieben weitere Experten zum Verkauf dieses Valors. Nur gerade vier empfehlen ihn hingegen zum Kauf. Das optisch hohe durchschnittliche Kursziel von 520 Franken dürfte über die nächsten Wochen wohl noch nach unten angepasst werden. Auf den diesjährigen Schätzungen errechnet sich eine Dividendenrendite von fast 5 Prozent, was im Vergleich mit anderen Aktien aus der Schweiz überdurchschnittlich attraktiv bleibt.

CASH

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Swisscom und Aurelius mit gerichtlichem Nachspiel zum Publicitas-Verkauf
22.06.2016 15:11

(Verschiedene Präzisierungen. Bei der Klage geht es um die unterschiedliche Bewertung von Bilanzpositionen. Zweitletzter Abschnitt neu formuliert, da die Information von der Swisscom nicht bestätigt wird. Erster Abschnitt nach dem Lead: "Juni" statt "April". Im April wurde der Kauf angekündigt, aber erst im Juni vollzogen)

Zürich (awp/sda) - Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Aurelius klagt gegen die Swisscom. Hintergrund ist ein Streit um den Verkauf der Inseratevermarkterin Publicitas.

Im Juni 2014 hatte Aurelius die defizitäre Publicitas von der Muttergesellschaft Publigroupe erworben. Anfang 2015 dann verlor die Publicitas einen wichtigen Kunden: Die "NZZ" hatte sich entschieden ihren Werbeverkauf fortan in Eigenregie durchzuführen.

Dies stösst Aurelius offenbar noch immer sauer auf. Sie beklagt, dass sie bei der Übernahme der Publicitas nicht ausreichend über den bevorstehenden Wegfall der "NZZ" als Kunde informiert worden sei.

KLAGEN GEGEN SWISSCOM EINGEREICHT

Der Vorwurf richtet sich an die Swisscom. Der Telekomkonzern hatte die Muttergesellschaft Publigroupe im September 2014 übernommen, kurz nachdem die Tochter Publicitas von Aurelius aufgekauft worden war.

Mit dem Fall muss sich nun das Zürcher Handelsgericht beschäftigen. Die Swisscom bestätigte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen Bericht der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". Demnach hat Aurelius mehrere Klagen gegen die Swisscom eingereicht.

Neben der angeblich mangelnden Information im Falle der "NZZ", geht es auch um die unterschiedliche Auffassung bezüglich Bewertungen von einzelnen Bilanzpositionen. Offenbar fordert Aurelius buchhalterisch mehr, als vor dem Kauf vereinbart worden war.

SWISSCOM FORDERT EBENFALLS GELD

Die Swisscom ihrerseits erhebt ebenfalls Forderungen an Aurelius. Dabei geht es um den Konkurs des Logistikdienstleisters Xentive. Xentive, an der die Publicitas eine Minderheitenbeteiligung hielt, war 2014 ebenfalls Gegenstand der Transaktion an Aurelius.

Gemäss "Finanz und Wirtschaft" hatte der finanzielle Schaden des Konkurses damals nicht Aurelius zu tragen, sondern die Publigroupe, und damit indirekt deren neue Besitzerin Swisscom. Die Publigroupe habe auf Forderungen gegenüber Xentive verzichtet und das Geld abgeschrieben, während Aurelius eine schuldenfreie Bilanz übernommen habe.

Die Swisscom wollte sich zu diesem Sachverhalt gegenüber der sda nicht äussern. Auch Aurelius hält sich bedeckt. Zu laufenden Verfahren nehme man grundsätzlich keine Stellung, hiess es auf Anfrage.

yr/

(AWP)

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Wdh: Swisscom gewinnt Schweizer Fussball-TV-Rechte - Niederlage im Eishockey
29.06.2016 13:08

(Wiederholung mit richtiger Quelle sda)

Zürich (awp) - Die Swisscom hat bei der Neuausschreibung für die TV-Übertragungsrechte für die obersten Schweizer Fussball- und Eishockeyligen offenbar einen Sieg und eine Niederlage erlitten. Die Rechte für den Fussball hat sie gewonnen, jene für Eishockey verloren, wie CEO Urs Schaeppi in einem Zeitungsinterview sagte. Hinter den Kulissen wird noch verhandelt.

Offiziell ist nur bekannt, dass die Swiss Football League (SFL) und die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) neue TV-Partner gefunden haben. Bei den Ausschreibungen für die Übertragungsrechte für den Zeitraum ab den Saisons 2017/18 seien die Würfel gefallen, teilten beide Verbände kürzlich mit.

Bei dieser Information blieb es: Namen und Details würden erst genannt, wenn die Verträge unterschrieben seien. Eine Zeitangabe wurde nicht gemacht.

KABELNETZBETREIBER ALS HERAUSFORDERER

Nun wagt sich mit Swisscom-CEO Schaeppi ein Bieter für die Rechte aus der Deckung. Gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 29.6.) erklärte er, dass sein Unternehmen im Poker um die Fussballrechte für die Super League und die Challenge League obsiegt habe. Die Rechte für Live-Eishockey seien hingegen verloren gegangen. Diese waren bislang ebenfalls im Besitz des Telekomkonzerns. Als aussichtsreichster Bieter neben Swisscom galt im Vorfeld ein Konsortium von UPC und weiteren Kabelnetzbetreibern. UPC wollte sich auf Anfrage nicht zum Ausgang des Prozesses äussern.

Die Lizenzvertragsverhandlungen dauerten aber noch an, "deshalb können wir heute keine weiteren Angaben zum Inhalt machen", sagte Schaeppi gegenüber der FuW weiter. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. "Wir werden mit dem künftigen Rechteinhaber schauen, dass wir unseren Kunden ein gutes Sportangebt auch im Eishockey bieten können", betonte er zugleich. Bei diesen Verhandlungen dürfte es unter anderem um Zweitverwertungsrechte gehen. Laut der Nachrichtenagentur sda geht es ausserdem darum, welche Live-Rechte zu welchem Preis dem Schweizer Fernsehen überlassen werden.

DEUTLICH HÖHERE SUMMEN

Gemäss dem Online-Portal Watson bezahlt die Swisscom für den Fussballvertrag 35 Mio CHF jährlich. Laut sda waren es bislang nur 24 Mio CHF pro Jahr. Das UPC-Konsortium bezahlt für die Eishockeyrechte laut Watson "ziemlich genau 30 Mio CHF pro Jahr" statt der bisherigen 12 Mio CHF.

Swisscom-CEO Schaeppi gab sich im Vorfeld der Ausschreibung gelassen: Der Erfolg von Swisscom im TV-Geschäft hänge nicht allein vom Schweizer Live-Sport-Angebot ab. "Es wäre keine Katastrophe, sollten wir die Übertragungsrechte nicht mehr bekommen", sagte er damals. Das TV-Angebot der Swisscom sei auch abgesehen davon sehr gut - gerade auch in Sachen internationaler Sport. Diese Aussage wurde damals von Analysten zum Teil als Understatement bezeichnet: Die Verträge seien für Swisscom essentiell.

Wegen der Sportrechte gab es in den letzten Jahren ein juristisches Hickhack. Die Wettbewerbskommission Weko verurteilte Ende Mai - also mitten im Ausschreibungsprozess - Swisscom zu einer Busse von 71,8 Mio CHF. Das Unternehmen habe seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Live-Sportübertragung im Pay-TV missbraucht, begründete die Weko ihren Entscheid. Die Swisscom wies die Vorwürfe von sich und kündigte den Weiterzug des Urteils an das Bundesverwaltungsgericht an. Rückstellungen seien für den Rechtstreit keine gebildet worden, hiess es ausserdem.

rw/tp

(AWP)

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Wird bald wieder ein 5 vorne haben

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Bietet Swisscom in Italien nicht mehr um Mobilfunk?

Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb soll im Bieterrennen um Mobilfunkkapazitäten in Italien keine Rolle mehr spielen.

Die beiden Unternehmen Vimpelcom und Hutchison Holdings, die ihre Mobilfunkmarken "Wind" und "3 Italia" verschmelzen wollen, würden exklusive Gespräche mit dem französischen Iliad-Konzern führen, meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Montagabend und verwies auf eingeweihte Kreise. Iliad ist das Unternehmen des Franzosen Xavier Niel, der unter anderem auch den Schweizer Anbieter Salt besitzt.

In den letzten Wochen waren Iliad und Fastweb in verschiedenen Medienberichten als mögliche Käufer von Mobilfunk-Aktiva der beiden Anbieter genannt worden, sofern ein solcher Verkauf wegen kartellrechtlicher Vorgaben nötig werde. Konkret geht es um überzählige Frequenzen und Antennen. Dadurch könne ein vierten Mobilfunkanbieter im Land entstehen, hatte es geheissen.

Ein Swisscom-Sprecher konnte die Meldung am Montagabend gegenüber AWP nicht bestätigen. Es gelte nach wie vor, dass Fastweb in Italien für alle Optionen offen sei, da sich der Markt im Umbruch befinde. Swisscom-CEO Urs Schaeppi hatte in der letzten Woche gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" erklärt, dass er sich die Auflagen für den geplanten Zusammenschluss von "Wind" und "3 Italia" anschaue. "Es ist zu früh zu sagen, wie wir uns entscheiden werden", hatte er zugleich betont.

(AWP)

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Swisscom in Italien: Spekulation über Kooperation mit Iliad
06.07.2016 11:15

Zürich (awp) - Neues Szenario für den italienischen Telekommarkt: Die Swisscom-Tochter Fastweb und der französische Iliad-Konzern könnten im südeuropäischen Land im Mobilfunkbereich kooperieren. Laut den Analysten der Deutschen Bank wäre dies eine Win-Win-Situation.

Hintergrund ist der geplante Zusammenschluss der beiden Mobilfunkmarken "Wind" und "3 Italia", die im Besitz der beiden Unternehmen Vimpelcom und Hutchison Holdings sind. In den letzten Wochen waren Iliad und Fastweb in verschiedenen Medienberichten als mögliche Käufer von Mobilfunk-Aktiva der beiden Anbieter genannt worden, sofern ein solcher Verkauf wegen kartellrechtlicher Vorgaben nötig werde. Konkret geht es um Frequenzen und Antennen.

Am Dienstagabend hatte der Iliad-Konzern bekannt gegeben, er stehe für einen Markteintritt in Italien bereit. Am Tag zuvor war in Medienberichten von "exklusiven Verhandlungen" zwischen Iliad und Vimpelcom/Hutchison Holdings die Rede gewesen.

Von Swisscom hatte es zuletzt geheissen, dass Fastweb für alle Optionen offen sei, da sich der Markt im Umbruch befinde. Swisscom-CEO Urs Schaeppi hatte in der letzten Woche gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" erklärt, dass er sich die Auflagen für den geplanten Zusammenschluss von "Wind" und "3 Italia" anschaue. Es sei jedoch zu früh für einen Entscheid. Heute ist Fastweb in Italien auf Breitband-Dienstleistungen fokussiert.

SWISSCOM NASE VORN

Die Experten der Deutschen Bank sehen Swisscom "mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%" nach wie vor in der Favoritenrolle als mögliche Käuferin der Mobilfunk-Aktiva, wie einer Studie vom Dienstag zu entnehmen ist. Die Tochter Fastweb verfüge über eine Marke in Italien sowie Shops und Mitarbeiter, während Iliad ganz von vorne starten müsste, heisst es unter anderem zur Begründung.

Die Analysten könnten aber auch einer Lösung viel abgewinnen, an der Swisscom/Fastweb und Iliad beteiligt wären. Denn eine solche hätte gemäss der Studie Vorteile für beide Seiten.

So käme Iliad bei einer Bündelung der Kräfte in den Genuss eines der besten Breitband-Angebote auf dem italienischen Markt, das mit dem Mobilfunk kombiniert werden könnte. Ausserdem blieben Mittel frei, die für allfällige Marktveränderungen in Frankreich verwendet werden könnten.

VORTEIL AUF DEM HEIMMARKT

Swisscom auf der anderen Seite bekäme bei einer Kooperation in Italien keinen neuen gefährlichen Konkurrenten im Breitband-Bereich. Denn laut den Deutsche-Bank-Analysten würde Iliad nach dem Gewinn von Mobilfunkaktivitäten vermutlich auch Breitband-Leistungen einkaufen - wodurch ein neuer Konkurrent entstünde.

Enge Bande zu Iliad könnten laut den Experten auch auf dem Heimmarkt von Nutzen sein: Denn Iliad ist bekanntlich Besitzer des Schweizer Mobilfunkanbieters Salt und bekäme dadurch wohl etwas Beisshemmung. Ein Vorteil wäre ein Deal mit Iliad in Italien ausserdem, weil auf diese Weise die Finanzierung ohne IPO von Fastweb möglich sei und die Dividendenhöhe sicherer sei als bei einem alleinigen Vorgehen.

Sollte gleichwohl Iliad zum Zug kommen, halten es die Analysten für möglich, dass Swisscom über einen Verkauf von Fastweb nachdenkt.

An der Schweizer Börse notieren die Swisscom-Aktien (-0,8%) um 11 Uhr im Rahmen des Gesamtmarktes (SMI: -0,9%).

rw/cp

(AWP)

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Privatisierung der Swisscom wäre laut gfs-Studie chancenlos
08.09.2016 13:39

(Mit weiteren Angaben von der Medienkonferenz ergänzt)

Bern (awp/sda) - Eine Privatisierung der Swisscom hätte zum jetzigen Zeitpunkt keine Chance an der Urne. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut gfs.bern. Unabhängig von Alter und politischer Einstellung ziehen die meisten Befragten den Status quo vor.

Die Medien- und Kommunikationsgewerkschaft Syndicom hat die Studie in Auftrag gegeben und sie am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Bern präsentiert. Gemäss Lukas Golder vom Meinungsforschungsinstitut gfs.bern hat die Umfrage mit 1005 befragten Personen ergeben, dass eine allfällige Privatisierung der Swisscom auf wenig Interesse stösst.

Sie würde nur kleine Kreise mobilisieren können, sagte Golder. Er zog Vergleiche zu einer früheren Studie zum selben Thema aus dem Jahr 2006, die von einer Vorgängerorganisation der Syndicom in Auftrag gegeben worden war. Damals sei das Interesse in der Bevölkerung deutlich grösser gewesen.

In der aktuellen Befragung gaben 36% jener, die gemäss eigenen Aussagen auf jeden Fall an einer Abstimmung über die Privatisierung teilnehmen würden, an, "bestimmt dagegen" zu sein. Nur 12% wären "bestimmt dafür".

"STARKE ABNEIGUNG"

Laut Golder weist dieses Ergebnis auf eine starke Abneigung der Bevölkerung gegenüber einer Privatisierung der Swisscom hin. Es liessen sich keine klaren Tendenzen bezüglich Altersgruppen und politischer Orientierung erkennen.

Unmittelbar vor dem Beginn der Herbstsession schaltet sich die Syndicom damit in die Diskussion um den Service Public ein. Giorgio Pardini, Leiter des Bereichs Telekommunikation bei der Gewerkschaft, sagte, eine starke Wirtschaft benötige eine gute Infrastruktur. Es gebe genügend Beispiele dafür, dass nach einer Privatisierung Investitionen in die Infrastruktur zurückgingen oder ausblieben.

Der Berner SP-Nationalrat Corrado Pardini sagte: "Gibt man Infrastrukturen in die Hände privater Aktionäre, gibt man sie auf. So einfach ist die Gleichung." Die Swisscom sei ein strategischer öffentlicher Besitz und solle es bleiben.

2006 hatte der Bundesrat die Privatisierung der Swisscom vorgeschlagen, scheiterte jedoch am Parlament.

(AWP)

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Swisscom sieht in "Big Data" beträchtliches Geschäftspotenzial
14.09.2016 12:03

Zürich (awp) - Der Telekommunikationskonzern Swisscom will in Zukunft auch mit "Big Data" Geld verdienen. "Wir sehen ein Marktpotenzial in zweistelliger Millionenhöhe", sagte Iris Kornacker, Leiterin Market Initiatives, am Mittwoch an einer Medienveranstaltung in Zürich. "Wir stehen aber noch ganz am Anfang und investieren derzeit sehr viel", räumte sie zugleich ein.

Die Swisscom nennt "Big Data" in ihrem Sprachgebrauch "Smart Data". Es geht darum, grosse Datenmengen zu verarbeiten und zu verstehen, wie Kornacker ausführte. Auf diese Weise entstünden neue Produkte. So bietet die Swisscom demnächst Städten eine neuartige Verkehrszählung an, die auf der Auswertung von aggregierten und anonymisierten Mobilfunkdaten basiert.

In den letzten Monaten lief ein entsprechender Pilotversuch in der Waadtländer Gemeinde Pully, die täglich vom Transitverkehr überflutet wird. Bislang seien dort nur alle fünf Jahr Verkehrszählungen durchgeführt worden, nun habe man Daten praktisch in Echtzeit, sagte Alexandre Bosshard von den städtischen Behörden. Zum Preis des Produkts wollte sich Kornacker nicht äussern. Es sei aber das Ziel, billiger zu sein als herkömmliche Verkehrszählungen.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind laut Kornacker denkbar, zum Beispiel Auswertungen von Kundenströmen für Einkaufszentren. "Die Frage ist aber immer, ob wir es technisch können und ob es gesetzlich erlaubt und mit unseren eigenen Datenschutzrichtlinien vereinbar ist", so die Swisscom-Managerin weiter.

So würden zum Beispiel keine Aussagen gemacht, wenn der Datensatz weniger als 50 Personen umfasse, sagte sie. Die Gefahr von einer Rückverfolgbarkeit und von "Schindluderei" sei in einem solchen Fall zu gross. Ausserdem könnten Swisscom-Kunden die Verwendung der eigenen Daten verbieten, wurde betont.

rw/cf

(AWP)

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Swisscom baut Gesundheitsgeschäft aus

Swisscom Health baut das Geschäft im Schweizer Gesundheitswesen aus und kauft dazu von Galenica das medizinische Informationssystem TriaMed.

Heute würden bereits rund 2'000 Ärzte die curaPrax-Lösung der Swisscom-Tochter nutzen, mit dem Zukauf verdopple sich nun der Kundenstamm, teilen die beiden Konzerne am Freitag in einer gemeinsame Mitteilung mit. Gleichzeitig wollen sie die Zusammenarbeit in Sachen Vernetzung im Schweizer Gesundheitssystem intensivieren.

In der Schweiz entstünden immer mehr Grosspraxen und Praxisketten wobei die Ärzte unter anderem von geteilten Kosten für Infrastruktur und Praxisadministration profitierten, heisst es weiter. TriaMed sei speziell darauf ausgerichtet worden und heute werde es von rund 600 Arztpraxen als elektronische Agenda, für die elektronische Krankengeschichte, das Abrechnungswesen und die Auftragsverwaltung genutzt. Entwickelt wurde TriaMed von der Galenica-Tochter HCI Solutions.

Nun übernimmt Swisscom Health übernimmt die Rechte für TriaMed. Mit dem Kauf wechselten auch das Kernteam, das die Software in den letzten Jahren gestaltet habe, und der Kundenstamm zu Swisscom Health, so die Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

Galenica bleibe auch nach dem Verkauf von TriaMed im eHealth-Umfeld tätig. HCI Solutions konzentriere sich künftig auf die Informationslogistik und Wissensdatenbanken sowie auf die Entwicklung von Software-Tools etwa zur Verbesserung des Medikationsprozesses. Zusätzlich betreibe sie weiterhin Software für Apothekenketten, Einzelapotheken und Drogerien. Dabei wollen Galenica und Swisscom eng zusammenarbeiten.

(AWP)

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Swisscom gibt ab April Daten an Werbeallianz Admeira weiter
08.03.2017 19:48

(Wiederholung. Neu: 5. Abs. nach Lead umgeschrieben, stellt klar, dass nur Swisscom ein staatsnahes Unternehmen ist)

Bern (awp/sda) - Ab dem 1. April gibt die Swisscom anonymisierte Kundendaten an die Werbeplattform Admeira weiter, welche sie zusammen mit Ringier und der SRG unterhält. Kunden können der Nutzung ihrer Daten aber widersprechen.

Auf dieses Recht macht Swisscom in einer neuen Datenschutzerklärung aufmerksam, die sie in diesen Tagen an Millionen Festnetzkunden versendet. Darin wird erläutert, dass Privatkunden jederzeit die Möglichkeit haben, gegen die Bearbeitung der Daten zu Marketingzwecken oder den Empfang von Werbung Widerspruch einzulegen. War dies früher nur per Hotline möglich, klappt es neu auch mit wenigen Klicks im Online-Kundencenter.

Swisscom betont, dass sie nur anonymisierte Angaben zum Geschlecht, zur Altersgruppe und zur Wohnregion an Admeira weitergibt. "Es ist kein Rückschluss auf die Person möglich", sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk dazu am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Widerspruchsmöglichkeit - das sogenannte Opt-out - steht der Kundschaft heute schon offen.

ZIELGRUPPENBASIERTE WERBUNG

Ab Sommer 2017 plant der Telekomkonzern zudem eine "weitergehende Nutzung von Daten", wie aus einem Informationsdokument im Online-Kundencenter hervorgeht. Laut Merk handelt es sich dabei zum Beispiel um Angaben zur Produktenutzung. Diesen Plänen müssen Kundinnen und Kunden aber explizit zustimmen. Die Swisscom werde ihre Kunden vorab informieren und deren Einwilligung einholen, sagte Merk.

Admeira wird die Daten der Swisscom nach eigenen Angaben für zielgruppenbasierte Werbung nutzen. Die Werbevermarkterin unterstreicht in einer Stellungnahme ebenfalls, dass es sich um anonymisierte und aggregierte Daten handelt. Ringier werde der Gesellschaft lediglich Nutzungsdaten der Internet-Seiten liefern. Von der SRG erhalte Admeira keine Daten. Diese Nutzungsdaten würden direkt über die offiziellen Institute wie Mediapulse und Netmetrix bezogen.

Das Joint Venture der SRG, des staatsnahen Unternehmens Swisscom und dem privaten Verlagshaus Ringier, war im April 2016 gestartet. Nicht beteiligte Medienhäuser und der Verlegerverband VSM sehen in der Werbeallianz eine Wettbewerbsverzerrung und wollen gerichtlich dagegen vorgehen.

AUSFÜHRLICHERE INFORMATION

Die Swisscom ihrerseits will mit der neu erarbeiteten Datenschutzerklärung dem Thema "mehr Gewicht verleihen", wie Merk weiter sagte. "Es geht darum, die Kunden transparent zu informieren." Statt einem kurzen Passus in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) wird nun ausführlich erklärt, was der Telekomriese mit den Kundendaten tun darf. Weitere Informationen finden sich im Online-Kundencenter.

Die Datenschutzerklärung entspricht gemäss der Swisscom-Sprecherin den gesetzlichen Grundlagen. Bei der Erarbeitung habe man den Rat des Büros des Eidg. Datenschützers eingeholt.

Mit der neuen Datenschutzerklärung werden für Festnetzkunden von Swisscom (Telefonie, Internet, Swisscom TV) sowie für Nutzer von Festnetz-Dienstleistungen von M-Budget und Wingo auch die AGB angepasst. Wann Mobile-Kunden folgen sollen, ist noch offen. Die Geschäftsbedingungen treten 30 Tage nach Erhalt des Briefes in Kraft, auch wenn die Kunden nicht reagieren.

Bisher habe es nur wenige Kundenreaktionen zu den neuen AGB und der Datenschutzerklärung gegeben. "Das meiste waren Verständnisfragen", sagte Swisscom-Sprecherin Merk weiter.

mk

(AWP)

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Supermari
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Scheint in Vergessenheit geraten zu sein... solche Titel mag ich.

Ich habe nun längere Zeit zugeschaut und mich für einen ersten Kauf entschlossen heute.

Die Aktie könnte zwar weiter Konsolidieren. Soll mir auch Recht sein. Dann kaufe ich nach.

Langsam halte ich die Aktie aber für Buy & Hold aussichtsreich.

Somit... das heute hat ein Hauch eines "Contrarian Kaufs".

Wenn es nicht bald richtig noch korrigiert dürfte sich ein Boden bilden.

Sollte es weitere 5-10% runter gehen in kurzer Zeit müsste man die Lage neu beurteilen.

Verkaufen werde ich jedenfalls auch dann nicht... nur überlege wo ich weiter zukaufe Wink

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Swisscom beim Roaming ohne

Swisscom beim Roaming ohne Pauschalabos in EU am günstigsten
14.06.2017 11:52

Zürich (awp/sda) - Während in der EU und im EWR am 15. Juni die Roaminggebühren abgeschafft werden, zahlen Schweizer weiter. Ohne Pauschalabos ist für hiesige Kunden die Benutzung des Handys in der EU und im EWR bei der Swisscom am günstigsten.

Wie eine exklusive Berechnung des Internetvergleichsdienstes Verivox auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zeigt, zahlt ein Wenignutzer bei der Swisscom 16 CHF. Dicht dahinter folgt Salt mit 18 CHF vor Sunrise mit 24 CHF.

Für die Berechnung wurde angenommen, dass der Wenignutzer aus der Schweiz während 14 Tagen in der EU oder dem EWR den Ferien ist. Dabei telefoniert er insgesamt dreimal während je 2,5 Minuten und wird dreimal angerufen (ebenfalls je 2,5 Minuten). Insgesamt überträgt er 100 MB Daten. Optionen und Pakete wurden berücksichtigt.

Bei den Vielnutzern liegt ebenfalls die Swisscom mit 51 CHF an der Spitze. Dicht aufeinander folgen Salt (56 CHF) und Sunrise (57 CHF).

Der Vielnutzer ist ebenfalls während 14 Tagen in den Ferien. Dabei telefoniert er insgesamt zehnmal während je 2,5 Minuten und wird zehnmal angerufen (ebenfalls je 2,5 Minuten). Insgesamt überträgt er 500 MB Daten, gleichmässig verteilt.

Allerdings hätten bei der Swisscom viele Kunden ein Abo, in dem Roamingdienstleistungen enthalten sind, erklärte Verivox-Telekomexperte Ralf Beyeler: "Auch bei Sunrise und Salt gibt es entsprechende Angebote, diese sind jedoch viel weniger verbreitet." Swisscom-Roamingverantwortlicher Jérôme Wingeier erklärte: "Ein Grossteil unserer Kunden zahlt heute keine Roaminggebühren mehr."

cf/

(AWP)

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Elias
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Am Donnerstag legt Swisscom Zahlen zum ersten Semester vor

 

Analysten erwarten gemäss AWP-Konsens einen 1,3% tieferen Umsatz von 5,7 Mrd. Fr. sowie einen 4% schwächeren Ebitda von 2,1 Mrd. Fr. Grund für den überproportionalen Rückgang ist ein Sondereffekt im Vorjahr – die italienische Tochter Fastweb hatte im Rahmen einer aussergerichtlichen Einigung 55 Mio. € erhalten. Betriebsergebnis (Ebit) und Gewinn dürften gemäss Analystenschätzungen 4,8 bzw. 5% zurückgehen, auf 1,1 Mrd. bzw. 749 Mio. Fr.

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Swisscom profitiert von Rechtsverfahren

 

Dass Swisscom den Ausblick für das Betriebsergebnis, nicht aber die Dividende anhebt, hat einen einfachen Grund. Es ist keine deutliche operative Verbesserung, die zur höheren Profitabilität führt, sondern es liegt primär an Einmalentschädigungen aus Rechtsstreitigkeiten. Insgesamt verläuft das Geschäft solide, doch Umsatzwachstum auf Konzernebene fehlt. Positiv ist zu werten, dass das Sparprogramm auf Kurs ist. Bezüglich der neuen Produktpalette „inOne“ wird interessant sein, wie erfolgreich Rivalin Sunrise mit ihrem Paket „One“ war, das fast zeitgleich eingeführt wurde. Sunrise legt in genau einer Woche Zahlen vor. Swisscom-Papiere sind vor allem aus Dividendengesichtspunkten attraktiv. Für 2017 winken Anlegern 4,6% Rendite. Einziges Manko: Die Ausschüttung dürfte vorerst nicht steigen – wegen eines hohen Investitionsbedarf in die Netze.

 

Der Telecomkonzern hat im ersten Halbjahr auch wegen Sondereffekten in Italien mehr verdient. Der operative Gewinn wird 2017 höher erwartet.

(AWP) Die Swisscom (SCMN 478.7 -0.42%) hat im ersten Halbjahr 2017 etwas weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr, jedoch unter dem Strich mehr verdient. Die Gesellschaft profitierte dabei auch von Entschädigungen aus Rechtsverfahren in Italien. In der Folge wird der operative Gewinn im Gesamtjahr leicht höher erwartet. Das Umsatzziel bleibt unverändert.

Swisscom weist für die ersten sechs Monate einen 1,4% tieferen Umsatz von 5,69 Mrd. Fr. aus. Der operative Gewinn (Ebitda) nahm derweil um 1,5% auf 2,26 Mrd. Fr. zu. Unter dem Strich steht ein 6,5% höherer Reingewinn von 839 Mio. Fr., wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

«Swisscom hat im zweiten Quartal eine sehr solide Leistung am Markt gezeigt», kommentiert CEO Urs Schaeppi die Zahlen. Dank der Sparmassnahmen habe ein grosser Teil des Umsatzrückgangs kompensiert werden können und das Unternehmen liege trotz Preis- und Verdrängungswettbewerb für das Gesamtjahr 2017 auf Kurs, so der Konzernchef.

Konkret bildete sich der Umsatz im Schweizer Kerngeschäft um 2,3% zurück. Rund die Hälfte dieses Rückgangs sei auf den sinkenden Teilnehmerbestand in der Festnetztelefonie zurückzuführen.

Es sei gelungen, den grössten Teil des Umsatzrückgangs zu kompensieren, wird betont. Unter anderem sank der Personalbestand im Vorjahresvergleich um 398 Einheiten.

Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 4,8% zunahm. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs laut den Angaben um 6,8%.

Unter dem Strich verzeichnet die Italientochter im ersten Halbjahr ein Ebitda von 403 Mio. €. Darin enthalten seien Entschädigungen aus Rechtsverfahren in Höhe von 95 Mio. € (VJ 55 Mio.). Bereinigt um diese Erträge habe sich der Fastweb-Ebitda um 10% erhöht, wird betont.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen beim Umsatz erfüllt und bei den Gewinnzahlen übertroffen. Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 5,69 Mrd. Fr., einem Ebitda von 2,14 Mrd. Fr. und einem Reingewinn von 749 Mio. Fr. gerechnet.

Konzernweit nahmen die Investitionen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11% auf 1,06 Mrd. Fr. ab. In der Schweiz sanken sie überproportional um 17% auf 728 Mio.

Für das Gesamtjahr geht die Swisscom weiterhin von einem Nettoumsatz von rund 11,6 Mrd. Fr. und Investitionen von rund 2,4 Mrd. aus.

Angehoben wird dagegen die Prognose für den Ebitda: Hier rechnet das Management als Folge der im zweiten Quartal erfassten Entschädigungen von umgerechnet 102 Mio. Fr. aus dem Rechtsverfahren bei Fastweb neu mit einem Betrag von rund 4,3 Mrd.

Bisher wurden rund 4,2 Mrd. in Aussicht gestellt. Falls die Ziele erreicht werden, soll der Generalversammlung weiter eine unveränderte Dividende von 22 Fr. pro Aktie vorgeschlagen werden.

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Holokratie: Swisscom will die Chefs streichen

 

Ist es die Arbeitsform der Zukunft oder ein verkapptes Sparprojekt? Bei der Swisscom arbeiten bereits 1500 Mitarbeiter ohne klassische Chefs. Bald sollen es mehr sein.

Der Telekomriese Swisscom gibt gern den modernen Arbeitgeber. Das zeigen auch die vielen englischen Begriffe. Beim ehemaligen Staatsbetrieb ist beispielsweise «work anywhere» Trumpf. Das Unternehmen setzt auf Jobsharing, Homeoffice und Co-Working-Spaces. Und neuen Energien tanken die Swisscom-Angestellten im Rahmen des Programms «Move» – mit Aktivitäten von Fussball bis Yoga.

Als modern positioniert sich der Telekomkonzern auch in Sachen Mitarbeiterführung. Wie der «Blick» berichtet, arbeiten bereits 1500 von 18'000 Swisscom-Mitarbeitern in der Schweiz ohne klassische Chefs. In einigen Jahren sollen es sogar mehr als die Hälfte sein, die in «agilen Zusammenarbeitsformen» wirken. Bisher waren solche Modelle vor allem in Start-ups oder Kreativ-Firmen beliebt. Beispielsweise in der Web-Agentur LIIP in Bern, die rund 150 Mitarbeiter zählt.

Bei der Swisscom betont man, dass es auch in den neuen Organisationsformen weiterhin Chefs gebe, die etwa «Strategie festlegen, Budgets sprechen und steuern». Die klassischen Führungsaufgaben wie zum Beispiel das Rekrutieren, die Leistungsbeurteilung oder das Leiten von Meetings würden jedoch auf die mehrere Personen verteilt.

Zudem sei die «agile Organisation» kein Sparprojekt, erklärt die Swisscom. «Wir wollen und müssen schneller und flexibler werden und insgesamt kostengünstiger produzieren. Dazu tragen die neuen agilen Zusammenarbeitsformen bei», sagt Sprecherin Sabrina Hubacher.

Arbeiten ohne Chefs soll Flexibilität bringen

Das Organisationsmodell «jeder ist Chef» wird auch Holokratie genannt und zielt auf grösstmögliche Flexibilität ab. Dabei haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in die Entscheidungen einzubringen. Die klassische Oben-wird-bestimmt-und-unten-ausgeführt-Organisation wird dabei von einem Mitarbeiterzirkel abgelöst. Das Modell wurde 2015 vom US-Unternehmer Brian Robertson entwickelt und in seiner Software-Firma erstmals eingesetzt.

Bei der Swisscom wird unter anderem das neue Modell «Scrum», was auf Deutsch Gedränge bedeutet, eingesetzt. Dabei sind die Mitarbeiter in Projektteams organisiert, die aus acht Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen bestehen, beispielsweise Design, Entwicklung und Betrieb. Bisher hatten sie kaum miteinander zu tun, weil jeder Bereich zuerst allein am Projekt arbeitete und es erst später an die nächsten Abteilung weitergab. Über den Teams steht in der Hierarchie ein sogenannter «Head of Tribe».

Auch SBB und Credit Suisse schaffen Chefs teilweise ab

Mit neuen Organisationsformen experimentieren auch andere Grosskonzerne. Die Credit Suisse beschäftigt 1500 Personen in sogenannten agilen Organisationsformen, bei der SBB sind es 1200, wie es im «Blick»-Artikel weiter heisst.

(sas)

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Swisscom: Bluewin- und

Swisscom: Bluewin- und Bluemail-Kunden können ihre Konten wieder nutzen

Swisscom hat die seit Tagen anhaltende Spam-Attacke auf Bluewin und Bluemail noch nicht abwehren können. Die Flut an Werbemails werde mittlerweile abgefangen, so dass die E-Mail-Accounts wieder uneingeschränkt funktionierten, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

25.10.2017 13:32

Dank zusätzlichen Filtermassnahmen würden die Spammails direkt im Spamordner der Kunden landen, so dass sie diese nicht mehr bemerkten, sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merke gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Die Attacke läuft aber weiter. Man habe immer noch ein erhöhtes Spamvolumen. Die Spammails kämen von mit Maleware und Trojanern infizierten Computern weltweit, sie liessen sich nicht auf ein Land beschränken, was die Bekämpfung zusätzlich erschwere.

Wie viele Kunden von der Flut an Werbemails tatsächlich betroffen sind, kann die Swisscom nicht beziffern. Auch ob Nutzer durch die Spam-Attacke geschädigt wurden, ist bisher nicht bekannt.

Angefangen hatte die Cyberattacke am Sonntagabend. Wer einen E-Mail-Account bei Bluewin oder Bluemail hat, wurde mit einer Flut von Werbemails eingedeckt. Wegen der Mailflut war der E-Mail-Service einschliesslich Webmailzugang für einige Kunden beeinträchtigt.

mk

(AWP)

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Swisscom verdient in den

Swisscom verdient in den ersten neun Monaten mehr - Fastweb als grosse Stütze

(Mit weiteren Angaben ergänzt) - Die Swisscom hat in den ersten drei Quartalen 2017 etwas weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr, unter dem Strich aber deutlich mehr verdient. Als Stütze erwies sich die Italientochter Fastweb. Die Prognosen der Analysten wurden durchs Band übertroffen. Das Management bestätigt ausserdem die Ziele für das Gesamtjahr.

02.11.2017 08:09

Swisscom weist für die ersten neun Monate einen 0,5% tieferen Umsatz von 8,60 Mrd CHF aus. Der operative Gewinn (EBITDA) nahm derweil um 1,4% auf 3,35 Mrd CHF zu. Unter dem Strich steht ein 6,0% höherer Reingewinn von 1,27 Mrd CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

"Wir haben ein solides Resultat erwirtschaftet", kommentiert CEO Urs Schaeppi die Zahlen. Das Konzept von Swisscom bewähre sich im Wandel. Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick unspektakulär aussehe, sei die Branche "massiven Umwälzungen" ausgesetzt.

RÜCKGANG IN DER SCHWEIZ

Sichtbar wird dies im Schweizer Kerngeschäft. Konkret bildete sich der Umsatz hierzulande um 2,2% zurück. Im eigentlichen Telekombereich betrug der Rückgang sogar 2,6%, wobei sich die Entwicklung im dritten Quartal beschleunigt habe (-3,2%). Der Schweizer Telekom-Markt sei gesättigt, und die Preise seien unter Druck, heisst es zur Begründung. So sei die Zahl der Mobilfunkanschlüsse leicht rückläufig (-0,5%). Und jene der Festnetzanschlüsse brach regelrecht ein (-13%). Viele Kunden würden inzwischen auf einen Festnetz-Telefonieanschluss verzichten, lautet die Erklärung.

Erfreut zeigt sich die Gesellschaft, dass mit dem neuen Bündelangebot "inOne" bis Ende Oktober über eine Million Kunden gewonnen worden seien. Auch das TV-Geschäft legte zu, wobei sich das Wachstum im dritten Quartal aber verlangsamte. Es hätten sich Tendenzen der Marktsättigung bemerkbar gemacht, schreibt die Gesellschaft dazu. Zufrieden zeigt sich die Swisscom auch mit dem Grosskundengeschäft.

Gut lief das Geschäft ausserdem in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 7,3% zunahm. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs laut den Angaben um 5,5% und im Mobilfunkgeschäft sogar um 57%.

HÖHERE PROFITABILITÄT

Die guten Gewinnzahlen sind laut dem Unternehmen zum einen die Folge von positiven Sondereffekten im ersten Halbjahr (Rechtsstreitigkeiten bei Fastweb). Aber auch ohne diese wäre laut den Angaben der EBITDA um 0,6% gestiegen, wozu auch ein "umsichtiges Kostenmanagement" beigetragen habe.

Konkret nahm der Personalbestand in der Schweiz seit Anfang Jahr um 495 Vollzeitstellen oder 2,7% ab, wobei "weit mehr als drei Viertel" der Reduktion über die natürliche Fluktuation und interne Weiterbeschäftigung aufgefangen worden sei. Das Sparprogramm wird gemäss Mitteilung wie geplant fortgesetzt. Bekanntlich soll die Kostenbasis bis 2020 um 300 Mio CHF sinken (gegenüber 2015).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen übertroffen. Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 8,56 Mrd CHF, einem EBITDA von 3,33 Mrd CHF und einem Reingewinn von 1,23 Mrd CHF gerechnet.

TIEFERE INVESTITIONEN - AUSBLICK BEKRÄFTIGT

Konzernweit nahmen die Investitionen im Vergleich zur Vorjahresperiode um gut 10% auf 1,59 Mrd CHF ab. In der Schweiz sanken sie überproportional um 15% auf 1,10 Mrd CHF. Das Unternehmen schreibt von zeitlichen Verschiebungen beim Netzausbau.

Für das Gesamtjahr geht die Swisscom weiterhin von einem Nettoumsatz von rund 11,6 Mrd CHF, einem EBITDA von rund 4,3 Mrd CHF und Investitionen von rund 2,4 Mrd aus. Falls die Ziele erreicht werden, soll der Generalversammlung weiter eine unveränderte Dividende von 22 CHF pro Aktie vorgeschlagen werden.

rw/gab

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Swisscom und Ericsson

Swisscom und Ericsson bekräftigen Partnerschaft für Gigabit-LTE und 5G

Die Swisscom und der Technologieanbieter Ericsson bekräftigen ihre langjährige Partnerschaft. Das schwedische Unternehmen sei für die Weiterentwicklung des Netzes ausgewählt worden, teilt die Swisscom am Mittwoch mit. Konkret geht es um die Implementierung von Gigabit-LTE ab 2018 und 5G ab 2020.

08.11.2017 08:18

Der Einsatz des Gigabit-LTE- und 5G-Netzes werde es Swisscom ermöglichen, die mobile Breitbandnutzung auf ein neues Niveau zu heben, heisst es weiter. Konkret sei mit grösseren Kapazitäten und viel tieferen Latenzzeiten zu rechnen, was nicht zuletzt eine Voraussetzung für Projekte im Bereich Industrie 4.0 sei.

rw/cp

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Wie lange hält der Schwung der Swisscom-Aktie noch an?

 Die Telekom-Branche leidet unter Umsatzrückgängen und einem verschärften Wettbewerb. Trotzdem ist Swisscom in diesem Jahr operativ überraschend gut unterwegs - was sich auch im Aktienkurs bemerkbar macht.

Zum cash-Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/telekommunikation-wie-lange-haelt-der-...

 

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Swisscom: Firmenkunden können

Swisscom: Firmenkunden können nach Panne wieder telefonieren

(Swisscom-Sprecher präzisiert eigene Aussage - 2. und 3. Abschnitt neu formuliert) - Tausende von Geschäftskunden von Swisscom können aufatmen. Eine Störung bei der Festnetztelefonie konnte am Dienstagnachmittag behoben werden. Betroffene Kunden könnten wieder telefonieren, sagte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

16.01.2018 21:36

Das System laufe auch in Spitzenzeiten mit der maximalen Belastung wieder stabil. Laut Schädeli funktionierten die Telefonleitungen der Geschäftskunden bereits seit Montagnachmittag um 15.20 Uhr wieder.

Die genaue Ursache des Ausfalls habe die Swisscom aber noch nicht gefunden. Man könne daher keine definitive Entwarnung geben. Der Telekomanbieter arbeitet weiter an der Fehleranalyse, wie es am späten Dienstagabend auf der Webseite von Swisscom hiess.

Seit Montagmorgen hatte eine Panne das Festnetz der Swisscom teilweise lahmgelegt. Tausende Firmenkunden in der Schweiz konnten nicht telefonieren. Beeinträchtigt waren nach Swisscom-Angaben sowohl ankommende als auch abgehende Gespräche von Geschäftskunden mit den Services Smart Business Connect oder Managed Business Communication. Bereits vergangene Woche hatte es eine ähnliche Panne bei der Swisscom gegeben.

(AWP)

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Swisscom erfüllt die

Swisscom erfüllt die Erwartungen teilweise

Die Swisscom übertrifft beim Nettoumsatz die Marktprognosen, beim Reingewinn liegt sie allerdings knapp darunter. Gleichzeitig kündigt der Telekomkonzern eine Verschärfung des Kostensenkungsprogramms an.

Aktualisiert um 07:46

Die Swisscom hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz auf Vorjahreshöhe und eine Gewinn leicht unter Vorjahr erzielt und damit die Erwartungen in etwa erfüllt. Im laufenden Jahr will die Nummer eins auf dem Schweizer Telekommarkt bei Umsatz und Betriebsgewinn die aktuellen Werte verteidigen. Das Sparprogramm wird derweil verschärft.

Swisscom weist für 2017 einen 0,2% höheren Umsatz von 11,66 Mrd CHF aus. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA blieb mit 4,30 Mrd CHF auf Vorjahreshöhe, bereinigt um Restrukturierungskosten und Einmalerträge aus einem Rechtsstreit in Italien hätte diese Kennzahl jedoch um 0,5% abgenommen. Unter dem Strich steht ein 2,2% tieferer Reingewinn von 1,57 Mrd CHF, wie der Telekomkonzern am Mittwoch mitteilt. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer unveränderten Dividende von 22 CHF pro Titel kommen; seit 2011 verharrt die Ausschüttung auf diesem Niveau.

"Trotz hartem Wettbewerb konnten wir uns gut am Markt behaupten und haben die gesetzten Ziele erreicht", lässt sich CEO Urs Schaeppi in der Mitteilung zitieren.

Konkret bildete sich der Umsatz im Schweizer Kerngeschäft allerdings um 2,1% zurück. Begründet wird dies mit einem rückläufigem Umsatz mit Festnetztelefonie sowie geringeren Erträgen aus Roamingdiensten. Auch der EBITDA im Schweizer Geschäft nahm um 2,4% ab. Positiv beeinflusst worden sei er jedoch durch Kosteneinsparungen. Unter anderem sank der Personalbestand in der Schweiz im Vorjahresvergleich um 3,7% oder 684 Einheiten. Zwei Drittel dieses Abbaus seien über die normale Fluktuation erfolgt, wird betont.

Erwartungen teilweise erfüllt

Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 8,3% zunahm und der EBITDA um 15%. Konzernweit nahmen die Investitionen im Vergleich zur Vorjahr um 1,6% auf 2,38 Mrd CHF ab, in der Schweiz verringerten sie sich sogar um 5,4% auf 1,68 Mrd CHF.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen in etwa erfüllt. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 11,61 Mrd CHF, einem EBITDA von 4,32 Mrd CHF und einem Reingewinn von 1,58 Mrd CHF gerechnet.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 gibt sich die Swisscom angesichts der anspruchsvollen Marktentwicklung zurückhaltend. So werden ein Umsatz von rund 11,6 Mrd CHF, ein EBITDA von rund 4,2 Mrd CHF und Investitionen von weniger als 2,4 Mrd CHF in Aussicht gestellt. Ausserdem wird eine erneut unveränderte Dividende von 22 CHF versprochen, sollten die Ziele erreicht werden.

Höheres Sparziel

Der zunehmende Wettbewerb verstärkt daher den Spardruck. "2018 wird der Druck am Markt weiter zunehmen. Ein leicht rückläufiges Schweizer Kerngeschäft fordert uns weiterhin auf der Kostenseite", kommentiert dies CEO Schaeppi. Die Swisscom will darum die jährlichen Kosteneinsparungen forcieren.

Neu sollen im Zeitraum 2018 bis 2020 jährlich 100 Mio CHF eingespart werden. Bislang lautete das Ziel hier 60 Mio pro Jahr. Die Kosteneinsparungen würde dabei weiterhin zur Hauptsache über Vereinfachungen in den Arbeitsabläufen und über eine anhaltende Reduktion des Stellenangebots in rückläufigen Geschäftsbereichen realisier. Auf der anderen Seite schafft das Unternehmen aber auch neue Stellen in Wachstumsbereichen wie beispielsweise Cloud und Security, so die Mitteilung.

Im laufenden Jahr rechnet das Management mit einem Abbau von rund 700 Stellen. Darin enthalten ist die bereits bekannte Reduktion bei der Tochter Billag um rund 100 Stellen. Per Jahresende 2018 werden gemäss Planung im Gesamtkonzern noch rund 17'000 Vollzeitstellen bestehen.

Im Verwaltungsrat kommt es an der kommenden Generalversammlung zu einer Änderung. Vizepräsident Theophil Schlatter wird nicht mehr kandidieren. Als Ersatz wird den Aktionären die 45-jährige Schwedin Anna Mossberg vorgeschlagen. Sie war lange in führender Position bei TeliaSonera tätig, und arbeitet seit August 2015 als Mitglied des Managementteams für Google Schweden.

(AWP)

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