ABB

ABB Aktie 

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Zyndicate
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Sind die mageren Jahre bei

Sind die mageren Jahre bei ABB wirklich vorbei?

ABB blickt auf ein überraschend schwaches Schlussquartal zurück. Der Industriekonzern gibt sich zwar vorsichtig optimistisch, mehr aber auch nicht. Vorbörslich gerät die Aktie unter Druck.

08.02.2018 08:19

Von Lorenz Burkhalter

Aufgrund kursseitiger Vorschusslorbeeren und einer Abfolge von Kaufempfehlungen wäre ABB eigentlich dazu prädestiniert gewesen, am heutigen Donnerstag mit einem überzeugenden Jahresergebnis aufzuwarten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Der schweizerisch-schwedische Industriekonzern verfehlt die Analystenerwartungen im Schlussquartal 2017 sowohl beim Umsatz als auch beim Reingewinn ziemlich deutlich. 

Dementsprechend unterkühlt fällt die Reaktion der Börse aus. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär wird die ABB-Aktie mit einem satten Minus von 1,9 Prozent auf 24,28 Franken abgestraft.

Und mit Blick nach vorne will sich ABB wie üblich nicht so recht in die Karten blicken lassen. Allerdings deuten die Aussagen zum aktuellen Umfeld nur bedingt darauf hin, dass die mageren Jahre wohl gezählt sind.

Zwei Divisionen enttäuschen

Die Reaktionen vom Markt sind etwas unterkühlt. In einer ersten Stellungnahme bezeichnet der für die UBS Investmentbank tätige Analyst die Beobachtungen aus dem vierten Quartal als "durchwachsen". Er zeigt sich überrascht, dass Grossaufträge weitestgehend ausgeblieben sind. Steigende Basisaufträge hätten schlimmeres verhindert.

Den tiefer als erwartet ausgefallenen Reingewinn führt der UBS-Analyst auf ein eher schwaches Abschneiden in den Geschäftsbereichen Electronic Products und Robotics & Motion zurück. In beiden Geschäftszweigen habe das Unternehmen mit höheren Rohmaterialkosten zu kämpfen gehabt, so Peigneux Lojo.

Er rät weiterhin mit einem 21 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel zum Verkauf der ABB-Aktie.

Versöhnlichere Worte findet hingegen sein Berufskollege von Barclays. Er gewinnt dem vorliegenden Zahlenkranz durchaus auch positive Aspekte ab und zeigt sowohl am starken Anstieg bei den Basisaufträgen als auch am soliden Cash Flow sichtlich Gefallen.

Hat das Tagesgeschäft die Talsohle durchschritten?

Was die Aussagen zum wirtschaftlichen Umfeld anbetrifft, so verspürt der Barclays-Analyst bei den Firmenvertretern etwas mehr Optimismus als zuvor. Wie gewohnt gebe das Unternehmen aber keine Aussagen zur diesjährigen Wachstums- und Margenentwicklung ab.

Gemäss dem Analysten dürfte ABB die Talsohle im Tagesgeschäft in den letzten Wochen durchschritten haben und im laufenden Jahr auf den Wachstumspfad zurückfinden. Er empfiehlt die Aktie deshalb wie bis anhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 30 Franken zum Kauf.

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he3
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Neuer Artikel von cash.ch zu ABB

"Lohnt es sich, bei ABB ins "fallende Messer" zu greifen? 

https://www.cash.ch/news/top-news/nach-kurseinbruch-lohnt-es-sich-bei-ab...

Zyndicate
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ABB nimmt in drei Tranchen

ABB nimmt in drei Tranchen insgesamt 1,5 Mrd USD auf

Der Technologiekonzern ABB emittiert über seine US-Tochter ABB Finance (USA) Inc. drei USD-Bonds im Gesamtvolumen von 1,5 Mrd USD, wie aus dem bei der SEC eingereichten Prospekt hervorgeht. Die Bonds haben ein Volumen von 300 Mio USD (2,8%/2020), 450 Mio (3,375%/2023) und 750 Mio (3,8%/2028). Der Coupon wird jeweils am 3. April sowie 3. Oktober (1. Zahlung 3.10.2018) gezahlt, wie es weiter heisst. Die Emission wir von der Citigroup, Credit Suisse und J.P. Morgen als Joint Book-Running Managers sowie Barclays, HSBC und Morgan Stanley als Co-Managers abgewickelt.

28.03.2018 20:34

yr/

(AWP)

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Zyndicate
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ABB überrascht mit hohem

ABB überrascht mit hohem Umsatz und Bestellungseingang

ABB hat im ersten Quartal 2018 bei den Auftragseingängen und beim Umsatz deutlich zugelegt. CEO Ulrich Spiesshofer hat sich damit etwas Luft verschafft.

Aktualisiert um 07:47

Ein guter Teil des Wachstums ist allerdings auf positive Währungseffekte zurückzuführen und ein kleinerer Teil auf die Übernahme der österreichischen B&R. Der Reingewinn ging gegenüber dem Vorjahr wegen des Wegfalls positiver Einmaleffekte klar zurück. Insgesamt hat ABB die Erwartungen mit den Zahlen aber übertroffen.

Der Umsatz legte um 10 Prozent auf 8,63 Milliarden US-Dollar zu. Rechnet man Konsolidierungs- und Währungseffekte von 2 Prozent bzw. 7 Prozent heraus, ergibt sich noch ein Plus von 1 Prozent. Dabei stieg der Umsatz in den Divisionen Robotik & Antriebe und Elektrifizierungsprodukte aufgrund des anhaltend soliden Auftragswachstums. Dem standen der stabile Umsatz in der Division Industrieautomation gegenüber sowie der Umsatzrückgang in der Division Stromnetze, was auf den geringeren Auftragsbestand zum Jahresende 2017 zurückzuführen ist, wie ABB am Donnerstag mitteilt.

"Wir sind mit Auftragszuwächsen in allen Divisionen ins Jahr 2018 gestartet und haben Umsatz und operatives Ergebnis verbessert", lässt sich CEO Ulrich Spiesshofer in der Mitteilung zitieren. Angesichts der seit vier Jahren stagnierenden Umsätze und des schleppenden Aktienkurses steht Spiesshofer unter Druck der Aktionäre, bessere Zahlen zu liefern.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITA erhöhte sich um 12 Prozent auf 1'060 Millionen US-Dollar, während sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 4 Prozent ergab. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 12,3 Prozent. Gestützt wurde das Betriebsergebnis durch Einsparungen, das höhere Volumen und einen positiven Produktmix, während die höheren Rohstoffpreise dies teilweise wieder aufhoben.

Weniger Reingewinn als im Vorjahr

Der Reingewinn dagegen reduzierte sich um 21 Prozent auf 572 Millionen klar. Allerdings profitierte das Vorjahresergebnis noch von einem positiven Einmaleffekt aus einem Verkauf von Geschäftsteilen.

Der Auftragseingang erhöhte sich um 16 Prozent auf 9,77 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich noch ein Plus auf vergleichbarer Basis von 6 Prozent. Zu diesem Wachstum haben laut ABB alle Divisionen beigetragen.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten mehrheitlich übertroffen und mit dem Reingewinn in etwa erreicht. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 9,23 Milliarden, für den Umsatz bei 8,37 Milliarden, für den EBITA bei 1'008 Millionen und für den Reingewinn bei 575 Millionen US-Dollar.

Mit Blick nach vorne gibt sich ABB in der kurzen Frist relativ zuversichtlich. Die makroökonomischen Signale für Europa und die USA seien positiv und in China erwarte man weiterhin Wachstum. Die globalen Märkte wüchsen wieder, stellt ABB zudem fest; sie seien aber von Unsicherheiten in verschiedenen Teilen der Welt geprägt. Der Ölpreis und Währungseffekte würden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen. Der Ausblick ist damit unverändert zu demjenigen vom Februar.

(AWP/Reuters/cash)

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Pascal.Zueger
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ABB-Chef Spiesshofer kann etwas aufatmen

ABB blickt auf ein solides erstes Quartal zurück. Analysten sind positiv überrascht, stolpern beim Zahlenkranz aber auch über gewisse Schwachstellen. Dennoch erholt sich die Aktie im frühen Handel kräftig.

Link zum Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/industriekonzern-abb-chef-spiesshofer-...

Hans
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Grottenschlechte

Grottenschlechte Aktienperformance,

Nicht mal die Hürde bei 22.92 wird geschafft...

Gruss Hans

BB60
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Bevorstehender Stellenabbau

Zürich (awp) - Ulrich Spiesshofer, CEO des Technologiekonzerns ABB, warnt vor einem möglicherweise massiven Stellenabbau in den USA wegen der Zölle auf Aluminium und Stahl. In einem Gespräch mit der "Financial Times" wies er darauf hin, dass die Produktion spezieller Energie-Transformatoren in den USA bei der Einführung eines Zolls auf den spezifisch benötigten Stahl betroffen wäre.

 

Der Stahl den ABB für diese Transformatoren brauche, werde in den USA nicht in genügender Menge hergestellt. Es gebe dafür nur einen Produzenten und dieser verfüge lediglich über eine beschränkte Kapazität.

 

ABB beschäftigt in den USA in diesem Bereich rund 4'000 Personen. "Diese Stellen stehen allenfalls auf dem Spiel", sagte Spiesshofer. Das letzte Mal als es Zolltarife auf Stahl gegeben habe, seien Stellen verloren gegangen. Insgesamt arbeiten im grössten ABB-Markt USA rund 20'000 Menschen für den Konzern.

 

Weiter wies er darauf hin, dass die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den globalen Handelsstreitigkeiten die Investitionsfreude der Unternehmen beeinflussen könnte. ABB könne mit allen Regulatorien umgehen, wichtig sei dabei aber die Vorhersehbarkeit und die Verlässlichkeit.

 

cf/rw

Elias
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ABB übertrifft die Gewinnerwartung

Der Industriekonzern verzeichnet im zweiten Quartal nur moderates Wachstum. Die Gewinnmarge verbessert sich aber deutlich. Die Aktien notieren vorbörslich deutlich im Plus.

(AWP) Der Industriekonzern ABB (ABBN 21.97 1.29%) hat im zweiten Quartal 2018 den Auftragseingang klar gesteigert, während der Umsatz erneut nur sehr moderat gewachsen ist. Die operative Gewinnmarge verbessert sich deutlich.

Der Umsatz legte 5% auf 8,89 Mrd. $ zu. Rechnet man Konsolidierungs- und Währungseffekte von je 2% heraus, ergibt sich noch ein organisches Plus von 1%, wie ABB am Donnerstag mitteilt. Das Wachstum hat damit gegenüber dem ersten Quartal stagniert.

Dabei stieg der Umsatz vor allem in den Divisionen Robotik & Antriebe sowie Elektrifizierungsprodukte, wogegen die Division Industrieautomation stabil blieb und die Division Stromnetze wegen eines geringeren Auftragsbestands gar rückläufige Verkäufe verzeichnete.

Der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebita) erhöhte sich 12% auf 1167 Mio. $, während sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 8% ergab. Die entsprechende Marge zog gegenüber dem Vorjahresquartal um 60 Basispunkte auf 13% an. Der Wert sei vor allem von der stetigen Verbesserung der Produktivität gestützt worden, heisst es dazu. Unter dem Strich verbesserte sich der Gewinn 30% auf 681 Mio. $.

Der Auftragseingang lag mit 9,48 Mrd. $ rund 14% über dem Vorjahr. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Plus auf vergleichbarer Basis von 8%.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Umsatz übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 9,23 Mrd., für den Umsatz bei 9,03 Mrd., für den Ebita bei 1139 Mio. und für den Gewinn bei 619 Mio. $.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Die makroökonomischen Zeichen stünden sowohl für Europa, USA und China auf weiteres Wachstum. Die geopolitischen Risiken hätten aber zugenommen. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung werden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen, so die Mitteilung weiter.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Hans
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...der Aktie hat es leider

...der Aktie hat es leider nicht weiter geholfen...

...liegt sicher am Derivateglump der Emittenten, gehört abgeschafft!

Gruss Hans

Elias
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Erhält ABB Milliardenaufträge aus Deutschland?

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Hans
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DNB Markets Initiates Coverage on ABB

https://www.americanbankin

Investment analysts at DNB Markets began coverage on shares of ABB (NYSE:ABB) in a research report issued on Monday, The Fly reports. The firm set a “buy” rating on the industrial products company’s stock.

A number of other analysts have also recently weighed in on the stock. Jefferies Financial Group raised shares of ABB from an “underperform” rating to a “hold” rating and set a $23.00 price objective on the stock in a report on Wednesday, July 11th. ValuEngine cut shares of ABB from a “hold” rating to a “sell” rating in a report on Tuesday, May 29th. JPMorgan Chase & Co. reissued a “neutral” rating on shares of ABB in a report on Monday, July 9th. Finally, Zacks Investment Research cut shares of ABB from a “hold” rating to a “sell” rating in a report on Wednesday, July 4th. Eight investment analysts have rated the stock with a hold rating and three have given a buy rating to the stock. The company has a consensus rating of “Hold” and a consensus target price of $27.00.

gnews.com/2018/09/03/dnb-markets-initiates-coverage-on-abb-abb.html

Gruss Hans

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