Dufry

Dufry N 

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Dufry erhält mit Paul Singer

Dufry erhält mit Paul Singer einen neuen Grossaktionär

Der Reisedetailhändler Dufry hat einen neuen Grossaktionär.

20.12.2017 08:09

So hat der US-Milliardär Paul E. Singer einen Anteil von 5,57% der Dufry-Aktien erworben, wie aus einer Pflichtmitteilung der SIX Swiss Exchange vom Mittwoch hervor geht.

Da das meldepflichtige Überschreiten der 3%-Schwelle zuvor nicht gemeldet worden war, liegt der Schluss nahe, dass Singer die Aktien über seine Hegdefonds Elliot und Liverpool Limited in einem grossen Paket gekauft hat. Angaben zum Verkäufer werden in der Pflichtmitteilung nicht gemacht.

Als Grossaktionäre von Dufry bekannt sind die chinesische HNA-Group (20,9%), eine Aktionärsgruppe um den Dufry-Verwaltungsrat (20,7%), der Staatsfond aus Katar (6,9%) sowie der Luxusgüterkonzern Richemont (5,0%). Ausserdem hielt die US-Bank Morgan Stanley per 16. November Erwerbspositionen von 7,9% und Veräusserungspositionen von 2,9%. Veränderungen in diesen Positionen wurden heute keine gemeldet.

Der US-Investor Paul E. Singer ist auch hierzulande kein unbeschriebenes Blatt. Im Jahr 2011 scheiterte er mit dem Versuch der Übernahme des Biopharma-Unternehmens Actelion, das in diesem Jahr von Johnson&Johnson aufgekauft wurde. Ausserdem hielt er zwischenzeitlich einen Anteil an der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech.

Die Dufry-Aktie legt im vorbörslichen Handel 4,1% zu.

(AWP)

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Dufry gibt sich neue

Dufry gibt sich neue Organisations-Struktur

Der Reisedetailhändler Dufry baut seine Organisations-Struktur um. Das soll schnellere Entscheidungen ermöglichen.

11.01.2018 07:40

Das bisherige "Group Executive Committee" werde durch das etwas kleinere "Global Executive Committee" ersetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zudem wurde ein neues "Divisional Executive Committee" ins Leben gerufen, in dem nun die Chefs der einzelnen Divisionen gruppiert sind.

Joe DiDimizio, CEO der Hudson Group und der Division Nordamerika, wird weiterhin direkt an CEO Julian Diaz berichten. Alle anderen Mitglieder des Divisional Executive Committee berichten an Eugenio Andrades in der neuen Rolle als CEO Operations and Strategy. Zudem werde das Geschäft in Osteuropa (Russland, Kasachstan, Armenien, Serbien und Bulgarien) neu in die Division 3 eingegliedert.

Die neue, einfachere Organisations-Struktur solle schnellere Entscheidungen ermöglichen und erlaube es, näher am Markt zu sein, erklärt CEO Diaz in der Mitteilung. Damit sei Dufry bereit für weitere Steigerungen der Profitabilität.

(AWP)

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Dufry-Tochter geht heute an

Dufry-Tochter geht heute an die US-Börse

Der Reisedetailhändler Dufry treibt den Börsengang seiner US-Tochter Hudson weiter voran. Der Handelsstart an der New Yorker Börse ist für heute Donnerstag geplant.

01.02.2018 07:58

Der Preis für eine Aktie unter dem Symbol 'HUD' wurde auf 19 US-Dollar festgelegt, Handelsstart an der New York Stock Exchange (NYSE) ist der (heutige) Donnerstag, wie es in einer Mitteilung heisst.

Insgesamt werden 39,4 Mio Klasse A-Aktien ausgegeben, zudem habe Dufry den Konsortialbanken eine 30-Tage-Option auf den Kauf weiterer 5,9 Mio Aktien zugesichert. Alle Aktien würden von Dufry ausgegeben und die Tochter Hudson erhalte keine Erlöse aus dem IPO. Dufry bekräftigt erneut, bei Hudson die Mehrheit behalten zu wollen. Der Wert der ausgegebenen Aktien beträgt damit 861 Mio USD. Zusammen mit den bei Dufry verbleibenden Aktien (Class B) ergibt sich ein Gesamtwert von 1,76 Mrd USD.

Dufry hatte das US-Unternehmen Hudson im Jahr 2008 übernommen und zum Halbjahr 2017 einen möglichen Börsengang des nordamerikanischen Geschäfts angekündigt. Das Unternehmen verspricht sich gemäss den Angaben von damals eine höhere finanzielle Flexibilität sowie die Möglichkeit, diesen Markt gezielt zu bearbeiten und Wachstumschancen wahrzunehmen.

(AWP)

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Elias
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Dufry teilt Dividendenhöhe mit

Der Reisedetailhändler konkretisiert seine Ausschüttungspolitik und kauft eigene Aktien zurück. Damit erfreut er den Markt.

(AWP)  Der Reisedetailhändler Dufry (DUFN 134.15 2.48%) lüftet das Geheimnis um die Höhe seiner Dividende. Anlässlich der Jahreszahlen hatte das Unternehmen seinen Aktionären nach Jahren der Abstinenz eine Ausschüttung versprochen, die genaue Ausgestaltung aber noch offen gelassen. Nun sollen zusätzlich eigene Aktien zurückgekauft werden. Die Börse reagiert erfreut.

Dufry schlägt an der Generalversammlung vom 3. Mai die Zahlung von 3.75 Fr. je Aktie und den Rückkauf eigener Aktien über die kommenden 12 Monate von bis zu 400 Mio. Fr. vor. Dies teilt das Unternehmen am Freitag mit. Der Verwaltungsrat sei der Ansicht, dass die jährliche Rückführung von Kapital Teil des Kapitalmanagements sein müsse.

Mindestens stabile Ausschüttung beantragt

In Zukunft werde die Dividende jeweils mindestens auf Vorjahreshöhe liegen, verspricht Dufry. Ziel sei es, 40% der Cash Net Earnings an die Aktionäre auszuschütten. Die aktuelle Dividende wird aus Kapitaleinlagereserven bestritten.

Ferner sollen an der Generalversammlung im Mai Lynda Tyler-Cagni und Steven Tadler neu in den Verwaltungsrat gewählt werden. Sie ersetzen die abtretenden Xavier Bouton und Joaquín Moya-Angeler Cabrera.

Der Reisedetailhändler bekräftige überdies die Absicht, in der Zukunft organisch zu wachsen und Ergänzungszukäufe zu tätigen. Der starke Cashflow erlauben solche Schritte.

Analysten überwiegend zufrieden

«Die Dividende liegt am oberen Ende der Erwartungen», heisst es von Vontobel-Analyst René Weber in einem Kommentar. Und mit dem Ziel, auch künftig mindestens diese Höhe auszuschütten, erhalte die Aktie eine starke Unterstützung mit einer attraktiven Dividendenrendite von aktuell 2,9%. Auch das Aktienrückkaufprogramm schätzt Weber positiv ein und kündigt eine Anhebung seiner Schätzungen für den Gewinn pro Aktie an.

Und angesichts der Entwicklung in den ersten beiden Monaten an den wichtigsten Flughäfen dürfte das Wachstum auch bei Dufry weiter stark gewesen sein. Weber rät unverändert zum Kauf. Auch Baader Helvea zeigt sich positiv überrascht von der Höhe der Dividende – der Markt habe lediglich mit bis zu 3 Fr. gerechnet.

Joern Iffert von der UBS (UBSG 16.58 -0.6%) betrachtet die Einführung einer regulären Dividende insgesamt neutral. Einerseits sei es ein Zeichen an den Markt, dass das Unternehmen sich verbessernde Cashflows auszahlen will. Andererseits seien die Verschuldung sowie die damit verbundenen Zinskosten weiterhin hoch.

Mit der Einschätzung des Aktienrückkaufs ist Iffert zurückhaltender, da Dufry ja jüngst erst durch das IPO der US-Tochter Hudson den Gewinn je Aktie um 7 bis 8% deutlicher verwässert habe, als es der Rückkauf nun auffangen könne. Seiner Ansicht nach wäre eine weitere Entschuldung und/oder eine Weiterentwicklung des Geschäfts über Zukäufe auch eine gute Barmittelverwendung.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Dufry wächst im ersten

Dufry wächst im ersten Quartal organisch und verbessert EBITDA-Marge

(durchgehend ergänzt; u.a. um Angaben zu den Regionen) - Der Reise-Detailhändler Dufry blickt auf einen erfolgreichen Start ins laufende Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel an und die operative Marge lag deutlich über dem Vorjahr. Unter dem Strich resultierte aufgrund anhaltender Sonderkosten weiterhin ein grosser Verlust. Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich Dufry zuversichtlich.

08.05.2018 08:07

Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 1'820 Mio CHF. Organisch erhöhte sich der Umsatz um 7,1 Prozent, nach organischen Zuwachsraten von 7,2 Prozent im Vorjahresquartal und 5,7 Prozent im Schlussquartal 2017, teilt Dufry am Dienstag mit. Neue Konzessionen trugen 2,2 Prozent zum Wachstum bei, während sich die Währungen mit -0,5 Prozent negativ auswirkten.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kletterte gar um 18 Prozent auf 182 Millionen, was einer um 100 Basispunkten höheren Marge von 10,1 Prozent entspricht. Unter dem Strich resultierte aufgrund von Sonderkosten im Zusammenhang mit der WDF-Übernahme ein Reinergebnis nach Minderheiten von -47,5 Millionen, nach einem Fehlbetrag von -60,8 Millionen im Vorjahr. Das Cash-EPS, d.h. der Gewinn pro Aktie unter Ausschluss der Amortisationskosten, lag im ersten Jahresviertel bei 0,56 Franken nach 0,29 Franken in der Vorjahresperiode.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Dufry die Analystenerwartungen beim organischen Wachstum und auf Stufe EBITDA übertroffen. Umsatz und Reingewinn fielen dagegen im Rahmen der Erwartungen aus.

WACHSTUM REGIONAL BREIT ABGESTÜTZT

Besonders starkes Wachstum erzielte Dufry in der Region, in der Osteuropa, Mittlerer Osten, Asien und Australien zusammengefasst werden. Dank eines organischen Wachstums von 21 Prozent kletterte der Umsatz auf 257 Millionen. Vor allem der Mittlere Osten habe sich gut entwickelt und Australien hätte von den abgeschlossenen Rennovationsarbeiten sowie der Einführung eines neuen Shop-Konzepts profitiert.

In der für Dufry wichtigen Region Lateinamerika legte der Umsatz organisch um 9 Prozent auf 408 Millionen zu. Zweistellig gewachsen sei dabei unter anderem die Karibik und Mexiko. Auch in Nordamerika stieg der Umsatz organisch um 8,4 Prozent auf 404 Millionen. In der Region Südeuropa und Afrika lag der Umsatz im ersten Quartal bei 321 Millionen, bei einem organischen Wachstum von 11 Prozent.

Einzig in der Region Grossbritannien und Zentraleuropa resultierte aus organischer Sicht ein leichter Umsatzrückgang von 1,4 Prozent auf 397 Millionen. Als Hauptgrund für den Rückgang nennt Dufry den Verlust der Konzession am Flughafen Genf per Oktober 2017.

POSITIVE TRENDS HALTEN AN

Insgesamt zeigt sich das Unternehmen mit dem ersten Jahresviertel zufrieden. Der deutliche Anstieg des operativen Gewinns sei auf den Beitrag des laufenden Effizienzprogramms zurückzuführen, schreibt Dufry. Dieses Programm werde bis Ende 2018 weitergeführt und soll gemäss früheren Angaben zu Effizienzgewinnen von rund 50 Millionen führen.

Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Dufy zuversichtlich, macht aber in der Mitteilung keine konkrete Angaben. Mit dem ersten Quartal sei eine solide Basis für den weiteren Jahresverlauf und die kommende Hochsaison gelegt worden, heisst es. Die positiven Trends aus dem Vorjahr hätten sich in dieser saisonal unbedeutendsten Periode fortgesetzt und würden weiterhin anhalten.

SCHULDEN DANK IPO REDUZIERT

Dank dem Börsengang der US-Tochter Hudson reduzierten sich die Schulden per Ende März auf 3'210 Millionen von 3'687 Millionen per Ende 2017. Der im Februar durchgeführte Börsengang hat Dufry dabei netto 714 Millionen US-Dollar in die Kassen gespült. Entsprechend verbesserte sich das für die Kreditwürdigkeit wichtige Verhältnis zwischen Nettoschulden und EBITDA auf 3.07x von 3.59x.

Ausserdem gab Dufry Einzelheiten zum geplanten Aktienrückkaufprogramm bekannt. Dieses wird am 11. Mai starten und über eine Periode von 21 Monaten laufen. Insgesamt sollen Aktien zu einem Wert von maximal 400 Millionen Franken zurückgekauft werden.

an/dm

(AWP)

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Dufry unterzeichnet neue

Dufry unterzeichnet neue Verträge mit Kreuzfahrt-Gesellschaften

Der Reisedetailhändler Dufry stärkt seine Präsenz an Bord von verschiedenen Kreuzfahrtschiffen.

30.05.2018 07:27

So seien neue Verträge mit den Gesellschaften "Holland America Line", "Carnival" und "Norwegian Cruise Line" unterzeichnet worden, teilt Dufry am Mittwoch mit. Insgesamt werden zusätzliche Ladenflächen von rund 2'800 Quadratmeter eröffnet.

Die neuen Verträge seien Teil der Strategie innerhalb des Unternehmens den Kreuzfahrt-Kanal auszubauen, heisst es weiter. Insgesamt ist Dufry mit den neuen Abschlüssen auf 27 verschiedenen Kreuzfahrt-Schiffen präsent.

(AWP)

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Dufry schliesst Vertrag am

Dufry schliesst Vertrag am Flughafen Perth

Der Reise-Detailhändler Dufry expandiert in Australien.

24.07.2018 07:33

Er hat einen neuen Vertrag mit dem Flughafen Perth für den Betrieb von zwei Zollfrei-Geschäften in der Abflug- und Ankunftshalle des internationalen Terminals abgeschlossen. Der Vertrag laufe über sieben Jahre, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Dufry werde den Kunden das Angebot auf einer Geschäftsfläche von rund 2'300 Quadratmetern anbieten, davon 1'200 Quadratmeter in den Abflug- und 1'100 Quadratmeter in den Ankunftsläden. Das Angebot soll eine grosse Auswahl an australischen und lokalen westaustralischen Produkten, sowie Spirituosen, Weine und Geschenke umfassen. Zudem werde Dufry mit dem Flughafen auch im digitalen Bereich zusammenarbeiten.

Perth ist laut den Angaben der viertgrösste Flughafen Australiens bezüglich Passagierverkehr mit über vier Millionen internationalen Reisenden im Jahr 2017. Er werde als das westliche Tor von Australien und als die "Schwelle zu Asien" betrachtet, schrieb Dufry. Für den Detailhändler sei der "grössere asiatische Raum" eine strategische Wachstumsregion.

(AWP)

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Dufry will sich von der

Dufry will sich von der brasilianischen Börse zurückziehen

Der Reisedetailhändler Dufry will sich von der brasilianischen Börse zurückziehen.

21.08.2018 07:45

So soll das Brazilian-Depositary-Receipts-Programm (BDRs-Programm) beendet und die Registrierung als ausländischer Emittent in Brasilien aufgehoben werden, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Entsprechende Anträge seien bereits eingereicht worden.

Das Unternehmen begründet den Entscheid mit der geringen Liquidität der BDRs. Ausserdem reduziere der Schritt die operative Komplexität. Die genauen Bedingungen für die Auflösung des BDR-Programms würden nach eingegangener Genehmigung publiziert, heisst es weiter. Der Handel mit Dufry-Wertpapieren soll künftig auf die Schweizer Börse SIX konzentriert werden.

an/jr

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Dufry: Singapurer Staatsfonds

Dufry: Singapurer Staatsfonds GIC kehrt als Investor zurück - Anteil von 3,12%

Bei Dufry meldet sich ein altbekannter Investor zurück. Der gewichtige Staatsfonds aus Singapur, die Government of Singapore Investment Corporation (GIC), hat zuletzt wieder Aktien des Reisedetailhändlers gekauft.

11.09.2018 12:13

Wie am Dienstag aus einer Pflichtmitteilung an die Börsenbetreiberin SIX Swiss Exchange hervorgeht, hat GIC letzte Woche mit einer Beteiligung von 3,12 Prozent an Dufry die Meldeschwelle von 3 Prozent durchbrochen. Die Hintergründe dazu sind nicht bekannt. Dufry selber kommentiert den Beteiligungsaufbau nicht.

GIC gehörte noch bis im vergangenen Jahr zu den wichtigsten Dufry-Aktionären. Im Jahr 2015 trug GIC gemeinsam mit dem ebenfalls aus Singapur stammenden Staatsfonds Temasek und dem Katar-Staatsfonds QIA wesentlich die Kapitalerhöhung mit, die Dufry zum Stemmen der milliardenschweren Übernahme des italienischen Konkurrenten World Duty Free (WDF) lanciert hatte.

Vor über einem Jahr ausgestiegen

Im April 2017 stieg GIC dann aus dem Dufry-Engagement aus. GIC und Temasek verkauften ihr Aktienpaket an den chinesischen Mischkonzern HNA. Dadurch reduzierte sich der Anteil von GIC von knapp 8 Prozent auf praktisch Null (0,09%). HNA baute in der Folge seine Dufry-Beteiligung auf. Gemäss der letzten Pflichtmeldung vom Februar hält der finanziell angeschlagene chinesische Konzern 20,92 Prozent an Dufry.

An der Börse schlägt der Einstieg von GIC kaum Wellen. Bis um 12 Uhr klettern die Titel moderat um 0,3 Prozent auf 117,55 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am breiten SPI auf der Stelle tritt.

Die Dufry-Papiere blicken auf ein schwaches Jahr 2018, seit Jahresbeginn haben sie beinahe einen Fünftel an Wert verloren und setzten vergangene Woche bei 113 Franken ein 52-Wochentief. Zu schaffen machen den Titeln Handelssorgen und damit verbunden die Währungsturbulenzen in Schwellenländern. Unklar ist auch, was HNA mit der Dufry-Beteiligung zu tun gedenkt.

mk/ra

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Dufry erfährt einen

Dufry erfährt einen Wachstumsdämpfer - Aktie tiefer

Der Reisedetailhändler Dufry weiss die Erwartungen an das dritte Quartal zwar zu erfüllen, krebst jedoch bei den Zielvorgaben zurück. Im vorbörslichen Handel gibt die Aktie die Kursavancen vom Freitag wieder preis.

05.11.2018 08:13

Von Lorenz Burkhalter

Analysten hatten bei Dufry im Hinblick auf die Veröffentlichung der Drittquartalszahlen zwar mit einer Wachstumsverlangsamung gerechnet. Seit Montagmorgen steht nun aber fest, dass sich die Umsatzentwicklung um einiges deutlicher abgeschwächt hat. Organisch betrachtet war der Umsatz zwischen Anfang Juli und Ende September gar leicht rückläufig. Schuld war der Zerfall von Schwellenländ-Währungen wie dem argentinischen Peso oder dem brasilianischen Real. Dadurch schmälerte sich die Kaufkraft dortiger Konsumenten.

Der Wachstumsdämpfer zwingt den Basler Reisedetailhandelskonzern nun zu einer Reduktion seiner diesjährigen Wachstumsvorgaben. Neu strebt das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 2 bis 3 Prozent (zuvor 5 bis 7 Prozent) sowie eine operative Marge (EBITDA) zwischen 12 und 12,3 Prozent an. Zum Vergleich: Analysten gingen zuletzt von einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent und einer operativen Marge von mindestens 12,3 Prozent aus.

Angesichts der tiefer als erwartet ausgefallenen neuen Zielvorgaben rückt der ansonsten ordentliche Zahlenkranz für das dritte Quartal in den Hintergrund. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die Dufry-Aktie 3,8 Prozent auf 110 Franken.

Gewinnerwartungen der Analysten dürften fallen

Die UBS schreibt auf das dritte Quartal bezogen von einer "durchwachsenen" Geschäftsentwicklung, gewinnt dem Zahlenkranz aber auch ermutigende Aspekte ab. Damit spielt sie einerseits auf die Stabilisierung beim organischen Umsatzwachstum und andererseits die ermutigenden Aussagen zum diesjährigen Cash Flow an.

Von den überarbeiteten Zielvorgaben schliesst die Grossbank auf zu hohe Gewinnerwartungen. Sie sieht letztere im mittleren einstelligen Prozentbereich fallen. Die Aktie von Dufry wird bei der UBS wie bis anhin mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 112 Franken eingestuft.

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Dufry erhält Ladenflächen auf

Dufry erhält Ladenflächen auf 15 Fähren

Der Reisedetailhändler Dufry baut seine Präsenz auf dem Wasser weiter aus.

21.11.2018 07:22

So sei mit P&O Ferries ein langfristiger Vertrag für Ladenflächen über 3600 m2 auf 15 Fährschiffen unterzeichnet worden, teilte Dufry am Mittwoch mit. Der Betrieb der insgesamt 19 Läden soll zwischen April und Mai des kommenden Jahres aufgenommen werden.

Die Fähren würden auf dem Ärmelkanal, der Nordsee sowie auf der Irischen See verkehren. Dufry werde die neuen Läden unter der Marke "World Duty Free" betrieben, so die Meldung. Der Vertrag stehe im Einklang mit der Strategie, die Geschäfte auf Kreuzfahrt- und Fährschiffen auszubauen. Angaben zu den finanziellen Details werden in der Meldung nicht gemacht.

(AWP)

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