Julius Bär

Julius Baer Grp N 

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Julius Bär schliesst Übernahme der Commerzbank International Luxembourg ab
04.07.2016 18:28

(Um Angaben einer Sprecherin ergänzt)

Zürich (awp) - Die Vermögensverwalterin Julius Bär hat den im Dezember 2015 angekündigten Kauf der Commerzbank International S.A. Luxembourg (CISAL) abgeschlossen. Das erworbene Unternehmen werde in Zukunft unter dem Namen Bank Julius Baer Luxembourg S.A. tätig sein. Die Einheit werde vom ehemaligen CISAL-CEO geleitet.

Wie Julius Bär am Montagabend mitteilt, verzeichnet CISAL mit heutigem Datum rund 2,5 Mrd EUR an verwalteten Vermögen und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Den Übernahmepreis von 78 EUR, darin seien 35 Mio an regulatorischem Kapital eingeschlossen, habe man in bar entrichtet, so Julius Bär. Der Restrukturierungs- und Integrationsaufwand wird auf rund 20 Mio EUR veranschlagt.

Im Dezember 2015 - als die Transaktion angekündigt wurde - war noch von "knapp" 3 Mrd EUR verwalteten Vermögen die Rede und von einem Kaufpreis in Höhe von "rund" 68 Mio EUR.

Der Kaufpreis bleibt im Endeffekt aber der gleiche, betonte eine Sprecherin der Privatbank auf Anfrage von AWP. Der Unterschied liege darin, dass man das Eigenkapital der CISAL Mio EUR mit 10 Mio EUR mehr unterlegt habe, als ursprünglich geplant. Daher habe sich der Anteil des regulatorischem Kapitals am Kaufpreis von 25 Mio auf 35 Mio EUR erhöht.

Die tieferen verwalteten Vermögen liessen sich mit verschiedenen Faktoren erklären, so die Sprecherin weiter. Einerseits habe man während der Due-Diligence-Prüfung beschlossen, "gewisse" Vermögenswerte nicht zu übernehmen. Zudem seien Währungsverschiebungen in den letzten sechs Monaten zu berücksichtigen sowie die im Vergleich zum Dezember 2015 schwächeren Aktienmärkte, was den aktuellen Wert der Assets ebenfalls geschmälert habe.

ra/rw

(AWP)

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Julius Bär mit neuer Organisation

Die Bank Julius Bär gibt sich eine neue Organisation und besetzt mehrere Posten in der Geschäftsleitung neu.

Philipp Rickenbacher ist zum Leiter Advisory Solutions und Nic Dreckmann zum neuen Chief Operating Officer (COO) der Bank ernannt worden. Dagegen verlässt Barend Fruithof, Leiter Schweiz & Global Custody, die Bank, und Geschäftsleitungsmitglied Giovanni Flury tritt in den Ruhestand, wie die Vermögensverwalterin am Dienstag mitteilte.

Die neue Struktur der Julius Bär umfasst künftig fünf Regionen: Neu gibt es die Regionen Europa sowie Emerging Markets, dazu kommen die bereits bestehenden Regionen Schweiz, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Von den Änderungen in den verschiedenen Märkten innerhalb der neuen Regionenstruktur sowie den Anpassungen in den Produkteeinheiten und Corporate Functions würden die Kunden profitieren, gibt sich die Bank in der Mitteilung überzeugt. Zudem werde die Effizienz gesteigert.

Alle neuen Positionen hätten intern besetzt werden können, betont die Bank weiter. Die Region Schweiz wird von Gian Rossi geleitet, der derzeit der Region Nord-, Zentral- und Osteuropa vorsteht. Der bisherige Leiter der Region Schweiz & Global Custody und Geschäftsleitungs-Mitglied, Barend Fruithof, verlässt die Bank aufgrund "unterschiedlicher Vorstellungen über die organisatorischen Änderungen der Regionenstruktur". Er hatte den Posten erst im Oktober 2015 angetreten.

Bisheriger COO zieht es zurück in die Staaten

Die neue Region Europa - ohne Zentral- und Osteuropa, einschliesslich Israel - wird aus Luxemburg von Yves Robert-Charrue geführt, derzeit zuständig für das Intermediaries-Geschäft. Die neu gebildete Region Emerging Markets wird künftig von Dubai aus von Rémy Bersier geführt, dem derzeitigen Leiter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika.

Die strategische Ausrichtung der Einheit Investment Solutions Group soll künftig "noch stärker auf ein verbessertes Dienstleistungsangebot ausgerichtet" werden und wird per Anfang August 2016 in Advisory Solutions umbenannt und unter die Führung von Philipp Rickenbacher gestellt, aktuell Leiter Strukturierte Produkte. Rickenbacher wird gleichzeitig zum Mitglied der Geschäftsleitung der Bank.

Der neue COO Nic Dreckmann löst in dem Amt Gregory F. Gatesman, ab der 2012 von der Bank of America Merrill Lynch zu Julius Bär kam und in die USA zurückkehren will. Dreckmann ist derzeit verantwortlich für die technologische Transformation bei Julius Bär und hat laut Mitteilung zur Integration des International-Wealth-Management-Geschäfts (IWM) von Merrill Lynch beigetragen.

(AWP)

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Julius Bär legt Rechtsstreit in Singapur bei
27.09.2016 10:03

(Ergänzt mit Analystenkommentar und Aktienkurs)

Zürich (awp) - Julius Bär hat einen Streit über eine Schadenersatzklage in Singapur für sich entschieden. Der Fall sei in Übereinstimmung verworfen und für die Privatbank abgeschlossen worden, heisst es in einer Mitteilung des Instituts vom Dienstag. Die Kosten trägt der High Court von Singapur.

Zwei ehemalige Kunden hätten die Niederlassung des Vermögensverwalters in Singapur sowie einen ehemaligen Relationship Manager auf 94 Mio SGD und 186 Mio HKD eingeklagt, hatte Julius Bär bereits vor drei Jahren mitgeteilt. Die zwei Kläger machten laut damaliger Mitteilung geltend, dass sie bei Transaktionen in den Jahren 2007 und 2008 zu Schaden gekommen seien und erhoben gleich eine ganze Reihe von Vorwürfen. Diese bestritt Julius Bär bereits damals.

Damit sei wieder eine Kuh vom Eis, hält Michael Kunz, Analyst bei der ZKB, fest. Verglichen mit anderen Rechtshändeln im Bankenbereich sei dieser Fall in Singapur allerdings von relativ kleinem Gewicht. Nichtsdestotrotz sei es eine gute Nachricht, dass Julius Bär diesen Fall nun vom Tisch habe. Für eine spürbare und länger anhaltende Aktienkursreaktion dürfte er aber zu geringfügig sein, ist Kunz überzeugt

Am Dienstagmorgen stützt die Nachricht den Aktkienkurs auf jeden Fall nicht. Julius Bär verlieren bis gegen 9.50 Uhr 1,1% auf 39,32 CHF und bilden damit das Schlusslicht im SMI. Allerdings tendieren sämtliche Bankenvaloren am Dienstag schwächer.

ys/sig/ra

(AWP)

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Julius Bär steigert Kundenvermögen stärker als erwartet

Die Vermögensverwaltungsgruppe Julius Bär weist per Ende Oktober 327 Milliarden Franken verwaltete Vermögen aus. Das ist mehr als vom Markt erwartet. Vorbörslich legt die Aktie 1,1 Prozent zu.

Die Julius Bär Gruppe hat per Ende Oktober 2016 Vermögen (AuM) 327 Mrd CHF verwaltet, gegenüber 311 Mrd CHF per Ende Juni. Dies entspreche einem Rekordwert, wie Julius Bär am Donnerstag in einem Zwischenbericht zu den ersten zehn Monaten mitteilte. Der annualisierte Netto-Neugeldzufluss lag bei knapp 4 Prozent und damit am unteren Ende des mittelfristigen Zielbereichs von 4-6 Prozent. Seit Ende 2015 nahmen die verwalteten Vermögen um 27 Mrd oder um 9 Prozent zu.

Die Entwicklung der verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn war gemäss Mitteilung geprägt von anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen, einer positiven Marktentwicklung, der per 1. April 2016 erstmaligen Konsolidierung von Kairos Investment Management SpA (Kairos) mit verwalteten Vermögen von knapp 9 Mrd CHF sowie der Akquisition der Commerzbank International S.A. Luxembourg (CISAL) mit verwalteten Vermögen von fast 3 Mrd. Analysten (AWP-Konsens) hatten mit verwalteten Vermögen von lediglich 320 Mrd gerechnet.

Diese positiven Faktoren seien teilweise beeinträchtigt worden durch negative Währungseinflüsse, hauptsächlich aufgrund der Frankenstärke gegenüber dem Britischen Pfund und dem US-Dollar, so Julius Bär weiter.

Bruttomarge tiefer

Mit Ausnahme von Lateinamerika hätten alle Regionen zum Nettoneugeldwachstum beigetragen. Basierend auf den Neueinstellungen von Kundenberatern und den aktuellen Aussichten für das Netto-Neufeld werde erwartet, dass sich dieses im Jahr 2017 verbessern und klar im Zielbereich von 4-6 Prozent liegen werde, heisst es weiter.

Die Kundentransaktionsvolumina dagegen haben trotz leichten Verbesserungen in Asien in den vier Monaten seit Ende Juni deutlich abgenommen. Die Bruttomarge verringerte sich infolgedessen in den ersten zehn Monaten auf knapp über 91 Basispunkte (BP), verglichen mit knapp 95 BP im Halbjahr 2016.

Der Margenrückgang habe durch Fortschritte bei den Kostensenkungsmassnahmen und dank positiven Auswirkungen aus einer Änderung des Pensionskassenplans in der Schweiz weitgehend kompensiert werden können. In der Folge lag die Cost/Income Ratio in den ersten zehn Monaten 2016 knapp am oberen Ende des Zielbereichs von 64-68 Prozent, den die Gruppe mittelfristig erreichen will.

Die Kapitalisierung bleibt weiterhin solid. Ende September 2016 betrugen die BIZ Gesamtkapitalquote 18,2 Prozent und die BIZ Kernkapitalquote (CET1) bei 16,2 Prozent. Damit seien die minimal angestrebten Zielwerte der Gruppe übertroffen worden, heisst es.

(AWP)

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Moody's attestiert Julius Bär einen besseren Ausblick

Die Agentur Moody's hat ihr Rating für die Julius-Bär-Gruppe bestätigt, dabei aber den Ausblick auf «stabil» von «negativ» angehoben.

Das Langfrist-Rating werde bei A3 belassen, hiess es in einer Mitteilung vom Montagabend. Der optimistischer Ausblick wurde mit der höheren Ertragskraft der Gesellschaft und der verbesserten Fähigkeit begründet, externen Schocks zu widerstehen.

Er gilt auch für das Rating der eigentlichen Bank und nicht nur für jenes der Gruppe, wie es weiter hiess. Besser sei der Ausblick ausserdem, weil Julius Bär nach der Einigung mit dem US-Justizministerium nun über ein geringeres Risikoprofil verfüge.

(AWP)

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Millionenklage gegen Julius Bär um DDR-Vermögen kommt nun vor Obergericht
25.01.2017 18:26

Zürich (awp) - Die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) zieht ihre Zivilklage über 204 Mio CHF gegen die Zürcher Privatbank Julius Bär weiter. Dies berichtet die "Handelszeitung" (HaZ) in einem Vorabdruck ihrer Ausgabe vom morgigen Donnerstag. "Wir haben vor dem Zürcher Obergericht Berufung eingereicht", sagt BvS-Sprecher Dieter Freund dem Blatt.

Anfang Dezember hatte das Bezirksgericht Zürich die Klage der ehemaligen Treuhandanstalt gegen Julius Bär abgewiesen. Die BvS machte geltend, dass die Privatbank als Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Bank Cantrade vom Schweizer Konto einer DDR-Firma unzulässige Auszahlungen und Überweisungen veranlasst hatte. Die Richter am Bezirksgericht sahen hingegen für die Bank keinen Grund, an den vorgebrachten Befugnissen für die Geldtransfers zu zweifeln.

Die Bundesrepublik Deutschland ist seit dem Fall der Mauer mit der internationalen Jagd nach ostdeutschen Vermögenswerten beschäftigt. In den Wirren nach der Wende haben DDR-Handelsgesellschaften grosse Kapitalien ins Ausland auf Konten verschoben, um sie dem Zugriff der West-Behörden zu entziehen.

cp/mk

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Julius Bär weist 2016 höheren Gewinn aus - Neugeldzufluss auf Vorjahreshöhe
01.02.2017 07:30

Zürich (awp) - Die Julius Bär Gruppe weist im Geschäftsjahr 2016 verbesserte Gewinnzahlen aus. Der um Integrations- und Restrukturierungskosten adjustierte Konzerngewinn lag mit 706 Mio CHF allerdings nur leicht über dem um die US-Busse des Vorjahres bereinigten Wert von 702 Mio CHF. Der Konzerngewinn gemäss IFRS betrug mit 619 Mio CHF dagegen mehr als das fünffache des Vorjahres, wie der Vermögensverwalter am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreswert sind die hohen Rückstellungen für die Beilegung des Steuerstreits mit den USA enthalten.

Die von der Bank verwalteten Vermögen lagen per Jahresende bei 336 Mrd CHF, was einem Anstieg gegenüber Ende 2015 von 12% entspricht. Der Neugeldzufluss blieb mit 11,9 Mrd CHF dabei allerdings leicht unter dem Wert von 12,1 Mrd CHF im Jahr 2015, entsprechend einem Zufluss von 4% der AuM. Damit bleibt die Bank am unteren Ende ihres Zieles eines Neugeldzuflusses von 4-6% der AuM.

Die Julius Bär-Aktionäre sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine erhöhte Dividende von 1,20 (VJ 1,10) CHF erhalten.

Insgesamt stieg der von der Vermögensverwaltungsgruppe erwirtschaftete Betriebsertrag um 5,0% auf 2'852 Mio CHF. Die Bruttomarge sank im vergangenen Jahr um 2,5 Basispunkte auf 91 BP. Der um die US-Busse bereinigte adjustierte Geschäftsaufwand ist um 8% gestiegen, was vor allem grosse Investitionen in die Rekrutierung von Kundenberatern widerspiegle, so die Bank.

Die Bank hat im vergangenen Jahr netto 166 neue Kundenberater angestellt. Die Zahl der Kundenberater nahm insgesamt auf 1'383 zu. Damit folge man einer strategischen Entscheidung zu Beginn des Jahres 2016, eine grosse Anzahl erfahrener Private Banker einzustellen, so Julius Bär. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich in der Folge etwas auf 68,9% nach 67,2% im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Julius Bär die Markterwartungen vor allem auf Gewinnebene übertroffen. Der adjustierte Konzerngewinn war gemäss AWP-Konsens mit 675 Mio CHF erwartet worden, der IFRS-Konzerngewinn war mit 589 Mio CHF ebenfalls tiefer gesehen worden. Die verwalteten Vermögen hatten die Analysten im Schnitt bei 333 Mrd CHF erwartet.

Zudem wird ein Wechsel in der Geschäftsleitung bekanntgegeben. Jan A. Bielinski wird per Ende Juni 2017 nach mehr als 30 Jahren bei Julius Bär als Chief Communications Officer (CCO) und Mitglied der Geschäftsleitung der Julius Bär Gruppe altershalber zurücktreten, wie es heisst. Seine Nachfolgerin als CCO und Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe wird per Anfang Juli 2017 Larissa Alghisi Rubner. Rubner war den Angaben zufolge von 2010 bis 2016 Group Head of Communications und seit Mitte 2015 Mitglied des Group Management Board der Asset-Management-Gruppe GAM.

tp/cp

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Julius Bär übernimmt Wergen & Partner
02.02.2017 07:26

Zürich (awp) - Julius Bär übernimmt die Wergen & Partner Vermögensverwaltungs AG und legt deren Aktivitäten mit denen der Tochter WMPartners Vermögensverwaltungs AG zusammen. Damit werden die Geschäfte in den Kernmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich der beiden Unternehmungen ausgebaut, wie Julius Bär am Donnerstag mitteilt. Die Transaktion soll im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen werden. Die Konditionen werden nicht bekanntgegeben.

Julius Bär habe in einem ersten Schritt sämtliche Aktien der Wergen & Partner Vermögensverwaltungs AG übernommen und werde das Unternehmen in die WMPartners Vermögensverwaltungs AG integrieren, heisst es. Manfred Wergen, Gründer und Geschäftsführer der Wergen & Partner Vermögensverwaltungs AG, werde nach Abschluss der Transaktion in der Geschäftsleitung des kombinierten Unternehmens unter Führung des CEO Daniel A. Aegerter Einsitz nehmen. Sämtliche Partner der beiden Unternehmen bleiben den Angaben zufolge nach dem Zusammenschluss weiterhin operativ tätig.

Die zur Julius Bär Gruppe AG gehörende WMPartners Vermögensverwaltungs AG mit Sitz in Zürich beschäftigt 42 Mitarbeitende. Die 2010 gegründete Wergen & Partner Vermögensverwaltungs AG verwaltet über 600 Mio CHF.

cp/rw

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Julius Bär bestreitet gegen sie erhobene Forderung von 306 Mio EUR
10.02.2017 07:26

Zürich (awp) - Die Bank Julius Bär ist von einer ausländischen, namentlich nicht genannten Gesellschaft auf 306 Mio EUR eingeklagt worden. Es ist die gleiche, in Liquidation befindliche Gesellschaft, wegen der sich Julius Bär mit einem Betreibungsbegehren von 422 Mio CHF des Liquidators konfrontiert sieht. Man bestreite diese Forderungen entschieden und habe weitere Massnahmen zum Schutz ihrer Interessen getroffen, teilte diese am Freitag mit.

Der Hintergrund: Der Liquidator mache geltend, die Bank habe nicht verhindert, dass zwei ihrer Kunden Vermögenswerte dieser Gesellschaft veruntreut hätten. Das Betreibungsbegehren sei bereits im Jahr 2013 eingereicht worden und sei in früheren Geschäftsberichten der Julius Bär Gruppe ausgewiesen worden. Das neue Gerichtsverfahren sei nun im EU-Sitzstaat des Klägers eingeleitet worden, heisst es weiter.

ra/cf

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Julius-Bär-CEO Boris Collardi hat letztes Jahr 6,49 Mio CHF verdient
20.03.2017 07:29

Zürich (awp) - Der CEO des Vermögensverwalters Julius Bär, Boris Collardi, hat im Geschäftsjahr 2016 mehr verdient als im Vorjahr. Die Gesamtvergütung stieg um 5,4% auf 6,49 Mio CHF. Dabei erhöhte sich das Basissalär auf 1,50 von 1,44 Mio CHF, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Die Erhöhung des Grundsalärs sei die Folge eine "freiwilligen Reduktion" zwischen März und Dezember 2015, heisst es weiter. Der Basislohn wurde damals laut den Angaben wegen der Kostensenkungsinitiative nach der Aufwertung des Frankens gekürzt. Bei der variablen Vergütung stieg der Baranteil, während die Vergütung über "Performance Units" abnahm.

Insgesamt wurde an die Mitglieder der Geschäftsleitung eine Vergütung von 18,36 Mio nach 17,85 Mio im Vorjahr entrichtet. Ende 2016 setzte sich die Geschäftsleitung aus sieben Personen zusammen nach sechs Ende 2015, wie es dazu unter anderem heisst.

Der Verwaltungsrat erhöhte seine Gesamtvergütung um 11% auf 3,04 Mio CHF, wobei dem Gremium aber neun statt acht Personen angehörten. Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter kommt für das Geschäftsjahr 2016 auf eine Vergütung von 1,07 Mio CHF gegenüber 1,05 Mio CHF im Jahr davor.

rw/uh

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Julius Bär-CEO will in Asien wachsen und Marktanteile gewinnen
19.03.2017 15:29

Zürich (awp) - Boris Collardi, CEO der Bank Julius Bär, sieht sein Institut auch dank den Schweizer Wurzeln im stark wachsenden asiatischen Markt "sehr gut" positioniert. Vermögensverwaltung sei wie Uhren oder Schokolade, sagte Collardi im Interview mit dem "Tagesanzeiger" (Ausgabe, 18.3.). "Wir sind innerhalb von zehn Jahren unter die Topadressen aufgestiegen und werden weiter investieren. Gegenwärtig stellen wir dort unsere neue IT-Plattform fertig."

Julius Bär will in Asien Marktanteile dazugewinnen. "In Singapur, Thailand, Indonesien oder den Philippinen können wir noch stark wachsen. Die Mittelschicht beginnt sich dort erst langsam zu entwickeln.

Mit Blick auf das schwache britische Pfund schaut sich Collardi in Grossbritannien nach Übernahmemöglichkeiten um. Der britische Finanzplatz brauche dringend Erfolgsgeschichten, erklärt der Bär-CEO. "Wenn wir dort etwas kaufen würden, stünden uns die lokalen Behörden sicher wohlwollend gegenüber. Ich bin sicher, in zwei, drei Jahren wird der britische Markt wieder gut dastehen", ergänzt er. "Ob es derzeit etwas zu kaufen gibt, weiss ich aber nicht."

In der Schweiz habe derweil die Marktbereinigung unter den Banken stattgefunden und sie werde noch etwas andauern, dabei aber nicht mehr so schnell voran gehen, blickt Collardi auf den Heimmarkt. Denn die Kundengelder sind heute versteuert, und die meisten Banken haben eine kritische Grösse." Es könne aber durchaus sein, dass es noch Möglichkeiten zu Kooperationen im rückwärtigen Bereich gebe.

Die Kunden seien weltweit derzeit sehr vorsichtig, so der Bär-Chef. Vor der Finanzkrise, die im Jahr 2008 ausgebrochen ist, hätten die Bär-Kunden Bargeldreserven von rund 15% gehortet und während der Krise schnellte der Wert auf etwa 25% hoch. "Nach fast zehn Jahren halten unsere Kunden noch immer 23% ihrer Anlagen in Cash. Bei uns entspricht das fast 70 Mrd CHF." Geld verdiene die Bank in den unsicheren Zeiten mit mehr Betreuung.

mk

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Julius Bär steigert Vermögen in ersten vier Monaten - Anziehende Geldzuflüsse
22.05.2017 07:24

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2017 die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand von 356 Mrd CHF gegenüber 336 Mrd per Ende 2016 gesteigert. Dabei profitierte er von günstigen Kapitalmärkten aber auch von anziehenden Geldzuflüssen. Die Bruttomarge belief sich in der Berichtsperiode auf "knapp 90 Basispunkte", was einer Verbesserung um rund 2 BP gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016 entspreche, wie Julius Bär am Montag mitteilte.

Die Netto-Neugeldzuflüsse profitierten nicht zuletzt von den im vergangenen Jahr getätigten Neueinstellungen von Kundenberatern und bewegten sich "auf die Mitte des Zielbereichs von annualisiert 4-6%" der verwalteten Vermögen zu. Die positive Marktperformance der verwalteten Vermögen sei derweil durch die Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken teilweise kompensiert worden.

Die Cost/Income-Ratio - ohne Integrations- und Restrukturierungskosten - verbesserte sich etwas auf 71% nach dem Wert von 73% im zweiten Halbjahr. Allerdings bleibt sie damit noch immer über dem eigenen Zielbereich. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet Julius Bär die CI-Ratio "nahe dem oberen Ende des mittelfristigen Zielbereichs von 64-68%", in diesen Bereich herein werde sie sich auch 2018 bewegen.

Mit den verwalteten Vermögen (AuM) hat Julius Bär die Schätzungen der Analysten übertroffen. Diese hatten die AuM durchschnittlich bei 350 Mrd CHF (AWP-Konsens) erwartet. Den Nettoneugeldzufluss sahen sie bei 4,6% der AuM. Zudem hatten sie die Bruttomarge bei 91% und die Cost-Income-Ratio bei 69% prognostiziert.

Die BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) betrug per Ende April 14,2%, die BIZ Gesamtkapitalquote lag bei 17,8%. Damit lagen beide Quoten um mehr als einen halben Prozentpunkt über dem Stand von Ende 2016. Weiterhin übertreffe die Gruppe damit ihre Zielwerte von 12% respektive 15% wie auch die regulatorischen Mindestanforderungen deutlich.

tp/uh

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Julius Bär integriert Tochter

Julius Bär integriert Tochter WMPartners vollständig

Julius Bär integriert ihre Tochtergesellschaft WMPartners Vermögensverwaltungs AG (WMPartners) vollständig in den Konzern. Der rechtliche Zusammenschluss soll bis Ende 2017 abgeschlossen werden, teilt die Privatbank am Freitag mit.

23.06.2017 08:16

Die strategische Neuausrichtung von WMPartners geschieht mit dem Ziel, der wachsenden Kundennachfrage nach bankübergreifender Vermögensverwaltung im In- und Ausland gerecht zu werden, heisst es weiter. Bestehende Kunden würden auch in Zukunft vom selben Team von Kundenberatern betreut und behielten unverändert ihre Depots bei Julius Bär oder bei Drittbanken.

ra/cp

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Julius Bär kann

Julius Bär kann Neugeldzufluss verbessern

Die Julius Bär Gruppe hat im ersten Semester des laufenden Jahres den Neugeldzufluss weiter gesteigert, bei den Gewinnzahlen bleibt das Institut etwa auf Vorjahreshöhe.

Aktualisiert um 07:40

Der adjustierte Konzerngewinn für die ersten sechs Monate war mit 403,6 Mio CHF (+0,4 Prozent) wenig verändert, wie die Vermögensverwalterin am Montag mitteilte. Unter dem Strich resultiert ein um 2 Prozent tieferer Konzerngewinn nach IFRS von 353 Mio CHF.

Zum Semesterende verwaltete die Bank Vermögen in der Höhe von 354,7 Mrd CHF, leicht weniger als per Ende April 2017 (356 Mrd CHF), aber rund 6 Prozent mehr als per Ende 2016. Der Netto-Neugeldzufluss im Sechs-Monatszeitraum lag mit 10,2 Mrd CHF deutlich über den 5,5 Mrd im gleichen Vorjahreszeitraum. Beeinträchtigt wurden die Vermögen durch einen negativen Währungseffekt von 8,9 Mrd CHF - hauptsächlich aufgrund des Rückgangs des USD/CHF-Wechselkurses.

Die Vermögensverwalterin erwirtschaftete im ersten Semester einen Betriebsertrag von 1,59 Mrd CHF, was einem Anstieg um 12 Prozent entsprach. Die Bruttomarge erreichte 92 Basispunkte und lag damit etwas unter den 95 Basispunkten im Vorjahreszeitraum. Der adjustierte Geschäftsaufwand erhöhte sich um 17 Prozent auf 1,10 Mrd CHF. Allerdings war der Geschäftsaufwand im H1 2016 wegen einer Änderung im Pensionskassenplan belastet - unter Ausklammerung dieses Einflusses belief sich der Anstieg des Geschäftsaufwands im Vergleich zum Vorjahr auf 10 Prozent.

Kosten immer noch zu hoch

Die Cost/Income Ratio betrug 69,1 Prozent, nachdem sie im Gesamtjahr 2016 noch bei 68,9 Prozent gelegen hatte. Damit bleibt sie weiterhin leicht ausserhalb des mittelfristigen Zielbereichs von 64-68 Prozent. Dieses soll im Verlauf des Jahres 2018 erreicht werden, wie der Präsentation zum Halbjahresergebnis zu entnehmen ist.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Vermögensverwalter die Konsenserwartungen bei den Gewinnzahlen und beim Neugeldzufluss übertroffen, die Kundenvermögen fielen allerdings innerhalb der Erwartungen aus. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem adjustierten Konzerngewinn von 369 Mio CHF und einem IFRS-Konzerngewinn von 326 Mio CHF gerechnet. Zudem hatten sie den Neugeldzufluss im Schnitt bei 8,4 Mrd CHF erwartet, die Kundenvermögen hatten sie bei 355 Mrd CHF prognostiziert. Die BIZ Gesamtkapitalquote mit 18,5 Prozent und die CET1-Kapitalquote mit 14,9 Prozent bleiben weiterhin klar über den regulatorischen Mindestanforderungen.

Die Aktie von Julius Bär hat ihren Wert seit Anfang Jahr um 10,3 Prozent gesteigert und liegt damit über dem Markt. Der SMI ist im selben Zeitraum um 8,7 Prozent angestiegen.

(AWP)

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mfo
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Die Analysteneinschätzungen

Die Analysteneinschätzungen zum Halbjahr 2017 bei Julius Bär:

https://www.cash.ch/news/top-news/traditionsbank-ueberrascht-julius-baer...

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Julius Bär verwaltet mehr

Julius Bär verwaltet mehr Geld als angenommen

Die Julius Bär Gruppe hat die verwalteten Vermögen per Ende Oktober auf einen neuen Rekordstand gesteigert.

20.11.2017 07:36

Die "Assets under Management" stiegen auf 393 Mrd CHF, nach 355 Mrd per Mitte 2017. Der Anstieg sei auf anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse wie auch auf die anhaltend positive Marktperformance und die Aufwertung des Euros gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen, teilte der Vermögensverwalter am Montag mit.

Seit Jahresbeginn nahmen die von Julius Bär verwalteten Vermögen um 57 Mrd oder 17 Prozent zu, wie es weiter heisst. Der annualisierte Netto-Neugeldzufluss sei über dem mittelfristigen Zielbereich von annualisiert 4-6 Prozent ausgefallen. Unterstützt wurde das Neugeldwachstum laut Mitteilung durch einen "substanziellen Beitrag" der in den letzten zwei Jahren eingestellten Kundenberater.

Auf den verwalteten Vermögen verdiente das Institut mit "knapp unter 90 Basispunkten (BP)" etwas weniger als noch im ersten Semester mit 92 BP. Dies sei vor allem auf den Ertragsrückgang aus den Devisenhandelsgeschäften der Kunden seit Ende Juni zurückzuführen.

Kostenbilanz besser

Die Cost/Income-Ratio habe sich im Berichtszeitraum - im Einklang mit der Jahresprognose der Gruppe - weiter in Richtung des mittelfristigen Zielbereichs von 64-68 Prozent verbessert.

In den ersten zehn Monaten habe die Kennzahl - aus der Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen und Wertberichtungen ausgeklammert sind - unter 69 Prozent gelegen nach 69,1 Prozent im ersten Halbjahr. "Die Cost/Income Ratio dürfte sich im Jahr 2018 weiter verbessern und in den mittelfristigen Zielbereich hineinbewegen", heisst es. Mit den verwalteten Vermögen hat der Vermögensverwalter auch die Erwartungen am Markt (AWP-Konsens) klar übertroffen, die Analysten hatten die Kundenvermögen bei 373 Mrd CHF erwartet. Den Neugeldzufluss erwarteten sie bei 6,0 Prozent und die Bruttomarge bei 90 BP.

Die BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) betrug per Ende Oktober 16,4 Prozent (auf vollständig umgesetzter Basis 13,4 Prozent), die BIZ Gesamtkapitalquote lag bei 21,8 Prozent (vollständig umgesetzte Basis 21,2 Prozent). Beide Kapitalquoten lagen damit über den Zielwerten der Gruppe und übertrafen auch die regulatorischen Mindestanforderungen deutlich.

(AWP)

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Nach CEO-Wechsel: Aktie von

Nach CEO-Wechsel: Aktie von Julius-Bär sackt ab

Boris Collardi tritt per sofort als CEO von Julius Bär zurück. Er wird per Mitte 2018 Teilhaber beim Konkurrenten Pictet. Das tut der Aktie von Julius Bär nicht gut.

Aktualisiert um 08:05

Von Daniel Hügli

Der langjährige CEO Boris Collardi verlässt Julius Bär per sofort und wechselt als Partner zur Genfer Privatbank Pictet. Das teilt der Zürcher Vermögensverwalter in einer Mitteilung am Montagmorgen mit. 

Bernhard Hodler, Chief Risko Officer und stellvertretender CEO, wird mit sofortiger Wirkung Nachfolger von Collardi. Allerdings wird Bär "einen Evaluationsprozess für die langfristige Führung der Gruppe einleiten", wie es in der Mitteilung heisst. Collardi war seit Herbst 2009 Chef von Julius Bär. 

Die Aktie von Julius Bär fällt im vorbörslichen Handel in Zürich um 4 Prozent. 

"Wir danken Boris Collardi für seine hervorragende Leistung und seine Führungsstärke, mit der er die Gruppe fast neun Jahre lang leitete", schreibt Bär-Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter. "Wir bedauern seinen Rücktritt, respektieren jedoch seinen persönlichen Wunsch nach Veränderung." Julius Bär sei in ausgezeichneter Verfassung, lässt sich  Sauter weiter zitieren. 

In einer separaten Mitteilung vom Montagmorgen teilt Pictet mit, dass Collardi bei der Genfer Privatbank ab Mitte 2018 als  Partner und Co-Head des Global Wealth Management tätig sein werde. 

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Julius Bär bleibt hinter den

Julius Bär bleibt hinter den Gewinnerwartungen zurück

Julius Bär hat im vergangenen Jahr zwar ein Rekordergebnis eingefahren, bleibt aber unter den Schätzungen der Analysten.

31.01.2018 07:44

Die Julius Bär Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 die Gewinnzahlen klar verbessert und hat die verwalteten Vermögen nicht zuletzt dank guter Neugeldzuflüsse deutlich gesteigert. Der um Integrations- und Restrukturierungskosten adjustierte Konzerngewinn lag mit 806 Mio CHF um 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn gemäss IFRS legte ebenfalls 14 Prozent auf 705 Mio CHF zu, wie der Vermögensverwalter am Mittwoch mitteilte.

Die von der Bank verwalteten Vermögen (AuM) lagen per Jahresende bei 388 Mrd CHF, was einem Anstieg gegenüber Ende 2016 von 16 Prozent entspricht. Allerdings lagen die AuM etwas unter dem Wert von Ende Oktober 2017 (393 Mrd): Wegen neuer Kundenberatungsmodelle seien diese per Ende Jahr durch ein Umklassifizierung von 6 Mrd CHF per Jahresend zu den Custody-Vermögen beeinträchtigt, heisst es in der Mitteilung.

Der Neugeldzufluss lag mit 22,2 Mrd CHF klar über dem Vorjahreswert von 11,9 Mrd CHF, entsprechend einem Zufluss von 6,6 Prozent der AuM. Damit lag die Bank über ihrem Zielwert eines Neugeldzuflusses von 4-6 Prozent der AuM.

Mehr Dividende

Insgesamt stieg der von der Vermögensverwaltungsgruppe erwirtschaftete Betriebsertrag um 14 Prozent auf 3'252 Mio CHF. Die Bruttomarge sank im vergangenen Jahr um einen Basispunkt auf 90 BP. Die adjustierte Cost/Income-Ratio belief sich auf 69,0 Prozent nach 68,9 Prozent im Vorjahr.

Die Julius Bär-Aktionäre sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 1,40 (VJ 1,20) CHF erhalten. Das entspreche der vierten Dividendenerhöhung in Folge, betont das Institut.

Mit den Zahlen bleibt Julius Bär allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der adjustierte Konzerngewinn war gemäss AWP-Konsens bei 821 Mio CHF erwartet worden, die Schätzungen für den IFRS-Konzerngewinn lagen im Schnitt bei 722 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen hatten die Analysten im Schnitt bei 398 Mrd CHF und damit ebenfalls höher erwartet. Die Dividendenerwartungen lagen bei 1,42 CHF und wurden damit in etwa erfüllt.

(AWP)

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Julius Bär gewinnt

Julius Bär gewinnt Rechtsstreit gegen deutsche Behörde

Julius Bär hat sich in einem Rechtsstreit gegen die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) durchgesetzt.

24.04.2018 07:35

Die Bank Julius Bär kann einen juristischen Erfolg verbuchen. Das Zürcher Obergericht hat in Sachen der deutschen Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) gegen Julius Bär das erstinstanzliche Urteil zugunsten der Bank bestätigt. Dies teilte Julius Bär am Dienstag mit, wobei dieses zweitinstanzliche Urteil aber noch nicht rechtskräftig ist.

Anfang Dezember hatte bereits das Bezirksgericht Zürich die 2014 eingereichte Klage der ehemaligen Treuhandanstalt gegen Julius Bär abgewiesen. Die BvS machte geltend, dass die Privatbank als Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Bank Cantrade, die Bär 2005 übernommen hatte, vom Schweizer Konto einer DDR-Firma unzulässige Auszahlungen und Überweisungen veranlasst hatte. Die Richter am Bezirksgericht sahen hingegen keinen Grund, an den Befugnissen der Bank für die Geldtransfers zu zweifeln.

Die BvS hat auf einen Betrag in Höhe von 97 Millionen Franken plus seit dem Jahr 1994 aufgelaufenen Zinsen geklagt, was insgesamt gemäss früheren Berichten rund 200 Millionen Franken entspricht.

Die Bundesrepublik Deutschland ist seit dem Fall der Mauer mit der internationalen Jagd nach ostdeutschen Vermögenswerten beschäftigt. In den Wirren nach der Wende hatten DDR-Handelsgesellschaften grosse Kapitalien auf Konten ins Ausland verschoben, um sie dem Zugriff der West-Behörden zu entziehen.

(AWP/Reuters)

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Julius Bär wächst weiter -

Julius Bär wächst weiter - Verwaltete Vermögen steigen

Für Julius Bär hat sich die Einstellung neuer Kundenberater erneut bezahlt gemacht. Das Institut sammelte in den ersten vier Monaten des Jahres neue Gelder bei der reichen Kundschaft ein.

23.05.2018 07:32

Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2018 die verwalteten Vermögen auf 401 Milliarden Franken gegenüber 388 Milliarden per Ende 2017 erhöht und damit erstmals die Marke von 400 Milliarden überschritten. Das Wachstum war auf anhaltende Neugeldzuflüsse aber auch auf den festeren US-Dollar zurückzuführen. Zudem verzeichnete der Vermögensverwalter auch eine Zunahme der Kundenaktivitäten.

Die Netto-Neugeldzuflüsse zum Vermögensverwalter beliefen sich annualisiert auf "über 5 Prozent" und bewegten sich damit innerhalb der eigenen Zielbandbreite von 4-6 Prozent der verwalteten Vermögen, wie Julius Bär am Mittwoch mitteilte. Besonders starke Zuflüsse seien von Kunden mit Domizil Europa, Schweiz und Asien verzeichnet worden, dabei hätten die 2016 und 2017 eingestellten Kundenberater weiterhin einen "substanziellen Beitrag" geliefert.

Die Bruttomarge belief sich in der Berichtsperiode auf 93 Basispunkte (BP), was eine Verbesserung um 5 BP gegenüber dem zweiten Halbjahr 2017 bedeutete. Die Kundenaktivität habe vor allem im Januar und in geringerem Mass im März zugenommen, was den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie den Erfolg aus dem Handelsgeschäft gestärkt habe, schreibt das Institut.

Am oberen Rand der Erwartungen

Bei der Kostensituation stellt Julius Bär einen positiven Trend fest: Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im Berichtszeitraum und lag mit "knapp unter 67%" wieder innerhalb des mittelfristigen Zielbereichs. Dies sei Ausdruck des anhaltenden Wachstums der Kundenvermögen bei einer stärkeren Bruttomarge sowie eines Ertragswachstums, das höher ausfiel als die Kosten durch laufende Investitionen in Technologie und die Rekrutierung von Kundenberatern.

Mit den verwalteten Vermögen (AuM) liegt Julius Bär am oberen Rand der Analystenschätzungen. Diese hatten die AuM durchschnittlich bei 399 Milliarden Franken (AWP-Konsens) erwartet. Etwas besser als prognostiziert fiel die Cost/Income-Ratio aus, die Experten hatten dies im Schnitt bei 68,0 Prozent erwartet.

Die BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) betrug per Ende April 13,3 Prozent verglichen mit einer vollständig umgesetzten BIZ CET1 Kapitalquote von 13,5 Prozent per Ende 2017, dies trotz der Auswirkungen der Übernahme des verbleibenden 20-Prozent-Anteils an der italienischen Kairos im Januar 2018.

(AWP/Reuters)

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Julius Bär bringt Brasilien

Julius Bär bringt Brasilien-Deal ins Trockene

Die Privatbank Julius Bär hat den Kauf der brasilianischen Reliance Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

05.06.2018 07:27

Mit der im Januar 2018 angekündigten Akquisition stärke Julius Bär seine strategische Position in Brasilien deutlich, teilte der Schweizer Vermögensverwalter am Dienstag mit.

Reliance ist laut den Angaben einer der grössten unabhängigen Vermögensverwalter in Brasilien mit einem Kundenvermögen von annähernd 18 Milliarden Real (rund 5 Milliarden Franken), mehrheitlich in Beratungsmandaten. In Brasilien ist die Bär-Gruppe bereits mit der Tochtergesellschaft GPS Investimentos mit Kundenvermögen von 29 Milliarden Real (rund 8 Milliarden Franken) vertreten.

Wie Julius Bär im Januar mitgeteilt hatte, ist Reliance profitabel. Die Transaktion dürfte Julius Bär zu einer Ertragssteigerung "im niedrigen einstelligen Prozentbereich verhelfen", hiess es damals. Zum Kaufpreis waren keine Angaben gemacht worden.

(AWP)

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iruch
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Halbjahreszahlen: Julius Bär schrammt an den Erwartungen vorbei

Julius Bär schrammt an den Erwartungen vorbei

Julius Bär kann im Mai und Juni nicht an die ersten vier Monate anknüpfen. Das Nettoneugeldwachstum verlangsamt sich und die erhoffte Margenerholung bleibt aus. Die Aktie gerät unter Verkaufsdruck.

https://www.cash.ch/news/top-news/kurstaucher-julius-baer-schrammt-den-erwartungen-vorbei-1193222

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Julius Bär baut Geschäft mit

Julius Bär baut Geschäft mit externen Vermögensverwaltern aus

Die Privatbank Julius Bär gründet eine neue Einheit für das Geschäft mit externen Vermögensverwaltern und Finanzberatern.

29.10.2018 08:01

Diese werde ab Januar von Geschäftsleitungsmitglied Philipp Rickenbacher geleitet, teilte die Bank Julius Bär am Montag mit. Externe Vermögensverwalter fungieren als Kundenberater. Für die Abwicklung sind sie jedoch auf die Dienste einer Bank angewiesen, die dann beispielsweise die Gelder bucht.

Bär hat bereits bislang ein Standbein in diesem Geschäft. "Eine gezielte Strategie sollte unseren Marktanteil erhöhen, und dank Effizienzsteigerungen erwarten wir einen positiven Beitrag zu unseren Geschäftsvolumina und -resultaten", sagte Rickenbacher. Sein Nachfolger als Leiter für den Bereich Advisory Solutions wird zum Jahresbeginn Nicolas de Skowronski.

(Reuters)

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