Nestle

Nestle Aktie 

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Nestlé verpasst

Nestlé verpasst Wachstumsprognose

Der Nahrungsmittelmulti Nestlé hat im ersten Halbjahr weniger umgesetzt als erwartet und daher die Annahmen zum organischen Wachstum nicht erreicht.

27.07.2017 07:45

Nestlé hat zwischen Januar und Juni einen Umsatz von 43,02 Milliarden Franken erzielt und ist damit organisch um 2,3 Prozent gewachsen. Laut der Nachrichtenagentur AWP hatten Analysten im Schnitt 43,68 Milliarden Umsatz und ein Wachstum von 2,7 Prozent erwartet. Es ist der langsamste Jahresstart für den Konsumgüterriesen in einem Jahrzehnt.

Die ausgewiesene operative Ergebnismarge der Gruppe ging wegen verstärkter Restrukturierungsaktivität um 30 Basispunkte (BP) auf 15,0% zurück (-20 BP zu konstanten Wechselkursen). Der EBIT selbst wird mit 6,8 Milliarden Franken (im Vorjahr 6,61) und damit leicht höher als im Vorjahr beziffert. Unter dem Strich stieg der Reingewinn um 19% auf 4,9 Milliarden Franken, wie der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller am Donnerstag mitteilte.

CEO nicht zufrieden

Insgesamt verzeichneten die Industrieländer laut Mitteilung ein "schwaches" organisches Wachstum von 0,8%, mit solidem RIG von 1,1%, teilweise absorbiert durch negative Preisanpassungen von 0,3%. In aufstrebenden Märkten verlangsamte sich das organische Wachstum um 100 BP auf 4,4%, mit RIG von 1,9% und Preisanpassungen von 2,5%.

Das Wachstum in den Kategorien sei breit abgestützt gewesen, angeführt durch Wasserprodukte, Kaffee und Produkte für Heimtiere, so Nestlé. Süsswaren war die einzige Kategorie mit negativem Wachstum, obwohl sie sich im zweiten Quartal stabilisiert habe.

"Das organische Wachstum im ersten Halbjahr entsprach nicht vollkommen unseren Erwartungen", wird CEO Mark Schneider in der Mitteilung zitiert. Er zeigt sich aber "zufrieden mit dem Fortschritt, den wir im ersten Halbjahr bei der Wertschöpfung erreicht haben". Dazu gehörten solide operative Verbesserungen, Entscheidungen im Portfoliomanagement sowie der Entschluss zur Bilanz-Optimierung.

Ausblick abgeschwächt

In Bezug auf den Ausblick bestätigt der Konzern frühere Aussagen. Sie werden in Bezug auf das Wachstum allerdings leicht abgeschwächt. Der Konzern will weiterhin ein organisches Wachstum zwischen 2% und 4% erreichen, wobei dieses wahrscheinlich in der unteren Hälfte der Bandbreite zu liegen kommen werde, wie es heisst. Letztere Aussage ist neu.

Wie bereits im Februar angekündigt, ist eine erhebliche Erhöhung der Restrukturierungskosten dieses Jahr geplant, um die künftige Profitabilität zu steigern. Daher geht der Konzern von einer lediglich stabilen operativen Ergebnismarge bei konstanten Wechselkursen aus, will aber eine Steigerung des nachhaltigen Gewinns je Aktie bei konstanten Wechselkursen und der Kapitaleffizienz erreichen.

Beim SMI-Konzern ist seit ein paar Wochen ziemlich Feuer im Dach. Wie Ende Juni bekannt wurde, hat der Hedgefonds Third Point des US-Investors Daniel Loeb für rund 3,5 Milliarden USD ca. 40 Mio Aktien und Optionen des weltgrössten Nahrungsmitte-Herstellers erworben und damit eine Beteiligung von rund 1,3 Prozent aufgebaut. Loeb fordert etwa eine höhere Gewinnmarge, Kapitalrückzahlungen an die Aktionäre, eine Bereinigung des Produkteportfolios und den Verkauf des L'Oréal-Anteils. Der neue Nestlé-CEO Mark Schneider liess sich davon bisher nicht gross aus der Ruhe bringen.

Die Nestlé-Aktie hat seit Anfang Jahr den Wert um 12,5 Prozent gesteigert. Der SMI, dessen gewichtigster Konstituent Nestlé ist, ist im selben Zeitraum um 8,7 Prozent angestiegen.

(cash/AWP/Reuters)

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GS: Nestlé buy

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Nestle vor einer Investorenveranstaltung des Lebensmittelkonzerns von 95 auf 94 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Mitch Collett erhofft sich laut einer Studie vom Donnerstag vom neuen Management weitere Details zum geplanten Umbau und dem jüngst diskutierten Wertschöpfungsplan. Die Chancen für die Nestle-Aktie stünden gut. Das Kursziel sinke allerdings wegen aus Währungsgründen überarbeiteter Prognosen./tav/ajx

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Nestlé setzt auf vegetarische Lebensmittel

 

AWP) Die US-amerikanische Tochtergesellschaft des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé (NESN 80.85 0.37%) hat die US-Firma Sweet Earth erworben. Dabei handelt es sich um einen Produzenten von vegetarischen Lebensmitteln mit Sitz in Moss Landing, im US-Bundesstaat Kalifornien, wie Nestlé am Donnerstag mitteilt.

Finanzielle Details der Transaktion und Angaben zur Grösse des Unternehmens werden nicht genannt. Als Grund für den Kauf nennt Nestlé das Ziel, das eigene Portfolio an vegetarischen und sogenannt flexitarischen Lebensmitteln auszubauen. Die Trend-Produkte von Sweet Earth, die auf pflanzenbasierten Proteinen wie Seitan, Tofu, Linsen, Kichererbsen und Bohnen basierten, würden daher gut in den strategischen Fokus von Nestlé passen.

Erst im Juni hatte Nestlé die Übernahme eines Minderheitsanteils an der US-Firma Freshly bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um einen Anbieter von frisch zubereiteten Mahlzeiten.

 

 

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Nestlé buy

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat Nestle auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Franken belassen. Der Nahrungsmittelhersteller sollte sich von seinem 23-prozentigen Anteil am Kosmetik-Hersteller L'oreal trennen und sich stattdessen eher seiner Markenführung zuwenden, schrieb Analyst Gerry Gallagher in einer Studie vom Montag. Die strategische Logik sei mit Blick auf L'Oreal inzwischen marginal und der Anteil biete zudem nur eine zweiprozentige Barrendite./ck/zb

Datum der Analyse: 11.09.2017

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Schneider will Nestle

Schneider will Nestle profitabler machen

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider setzt dem weltgrössten Nahrungsmittelkonzern ein neues Renditeziel.

Aktualisiert um 07:54

Bis 2020 soll die bereinigte Ergebnismarge des Unternehmens mit Marken wie Maggi oder Nescafe auf 17,5 bis 18,5 Prozent steigen, wie Nestle am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr lag sie bei 16 Prozent. An der strategischen Ausrichtung des Konzerns will Schneider festhalten und vor allem in Kernbereiche wie Kaffee, Tiernahrung, Säuglingsnahrung und Wasser investieren. Dafür prüfe Nestle weiterhin auch Zukäufe.

Damit will der Konzern wieder zu alter Wachstumsstärke zurückkehren: Bis 2020 strebe Nestle ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich an, bekräftigte die Firma. Im ersten Halbjahr lag es bei 2,3 Prozent. Den angekündigten milliardenschweren Aktienrückkauf will Nestle beschleunigen und nun gleichmäßig auf drei Jahre verteilen, statt erst später zu starten.

Um die Ergebnismarge zu steigern, will der Konzern auch seine Kostendisziplin steigern. Einen Vorgeschmack darauf geben etwa zwei vor kurzem angekündigte Sparmassnahmen in der Schweiz: Am Montag wurde bekannt, dass das Nestlé- und R&R-Gemeinschaftsunternehmen Froneri, in seinen Fabriken in Goldach und Rorschach am Bodensee Stellen abbauen will. In den Fabriken, in denen Glacé- und Tiefkühlprodukte der Marken Frisco, Findus und Mövenpick hergestellt werden, sollen 55 Arbeitsplätze wegfallen.

Ende August hatte bereits die Nestlé-Tochter Skin Health einen Abbau in der Schweiz bekannt gegeben. Die Produktion im solothurnischen Egerkingen soll geschlossen und ins Ausland verlagert werden. 190 Mitarbeitern der einstigen Spirig-Fabrik droht die Kündigung.

(Reuters/SDA)

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Nestlé buy

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Nestle auf "Buy" mit einem Kursziel von 92 Franken belassen. Nach sieben Quartalen mit rückläufigem organischen Wachstum dürfte die europäische Konsumgüterbranche im dritten Jahresviertel 2017 wieder etwas stärker zulegen als im Vorquartal, schrieb Analystin Pinar Ergun in einer Sektorstudie vom Montag. Für Nestle rechnet sie mit einem organischen Umsatzplus von 3,4 Prozent./edh/tih

Datum der Analyse: 02.10.2017

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Muss Nespresso

Muss Nespresso Kaffeemaschinen zurückrufen?

Der Streit zwischen den Kaffeekapsel-Herstellern Nespresso und Ethical Coffee Company (ECC) geht an diesem Donnerstag vor das Münchner Oberlandesgericht.

05.10.2017 06:45

Sollte die ECC gewinnen, müsste die zur Nestlé-Gruppe gehörende Nespresso bestimmte Maschinen aus dem Handel zurückrufen. Der Grund dafür ist, dass die betroffenen Maschinen ein Bauteil enthalten, das sich die ECC beim Patentamt hat schützen lassen.

In erster Instanz gab das Landgericht München der ECC Recht - Nespresso ging daraufhin in Berufung. Eine Formsache könnte der ECC allerdings nun Probleme bereiten. Denn die Firma ECC hat sich das betreffende Bauteil schützen lassen. Als Klägerin ist aber die ebenfalls existierende ECC (Suisse) aufgeführt. Das Landgericht hat dieses Detail berichtigt. Unsicher ist, wie das Oberlandesgericht damit umgehen wird.

Die 2008 gegründete ECC produziert Kapseln, die sich in Nespresso-Maschinen verwenden lassen. Gegründet wurde die Firma von Jean-Paul Gaillard, einem ehemaligen Chef von Nespresso.

(AWP)

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Wie steht Nestlé im Vergleich zur Konkurrenz da?

Wie steht Nestlé im Vergleich zur Konkurrenz da?

Nestlé befindet sich in einer Übergangsphase, will aber bald wieder zu altem Wachstum zurückfinden. Lohnt sich ein Aktien-Einstieg oder fährt man mit der internationalen Konkurrenz besser? cash macht den Vergleich.

https://www.cash.ch/news/top-news/nahrungsmittelbranche-wie-steht-nestle-im-vergleich-zur-konkurrenz-da-1114566

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Nestlé baut Kaffegeschäft in

Nestlé baut Kaffegeschäft in den USA aus

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé expandiert in den USA weiter. Mit der Übernahme der Marke Chameleon Cold-Brew baut Nestlé das Geschäft mit Kaffespezialitäten aus.

03.11.2017 12:20

Chameleon sei in den USA die wichtigste Marke im Bereich Cold-Brew auf biologischer Basis und gehöre bei gekühlten Cold-Brew-Getränken zu den Top 3, wie Nestlé USA am Freitag mitteilt. Chameleon verfüge über ein Portfolio an verschiedenen Mehrfachkonzentraten und abgefüllten Getränken zum sofort konsumieren. Dieses Segment umfasst laut Nestlé 18% des Heimkonsum-Kaffemarkts in den USA, der auf insgesamt 2,5 Milliarden Dollar beziffert wird. Finanzielle Angaben zu der Transaktion werden keine gemacht.

(AWP)

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Nestlé soll sich für US

Nestlé soll sich für US-Unternehmen interessieren

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé soll den Kauf des US-Unternehmens Hain Celestial erwägen.

20.11.2017 21:35

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag mit Verweis auf Personen, die mit der Materie vertraut seien.

Hain Celestial ist laut den Angaben auf biologische und vegetarische Nahrungsmittel spezialisiert und hat einen Wert von 4,1 Mrd USD. Es würden sich auch noch andere Firmen interessieren, hiess es weiter. Gemäss dem Bericht wollte Nestlé die Gerüchte nicht kommentieren.

(AWP)

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Nestlé bereitet offenbar

Nestlé bereitet offenbar Offerte für Consumer-Health-Sparte von Merck vor

(Mit Schlusskurs der Aktie ergänzt) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und das deutsche Pharmaunternehmen Stada könnten in den Bieterwettbewerb um das zum Verkauf stehende Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten von Merck einsteigen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitagabend mit Verweis auf mit der Sache vertraute Quellen schrieb, bereiten die beiden Unternehmen je ein provisorisches Kaufangebot vor. Die Division werde mit rund 4 Mrd EUR bewertet, heisst es im Artikel, wobei JPMorgan als Finanzberater von Merck eine Deadline für Offerteingaben bis zum 15. Dezember gesetzt habe.

04.12.2017 18:07

Es ist nicht das erste Mal, dass Nestlé als potenzielle Käuferin für das Consumer-Health-Geschäft von Merck genannt wird. Bereits im September gab es Spekulationen in diese Richtung. Damals hiess in Pressebereichten, dass die beiden Konzerne über ein Gemeinschaftsunternehmen verhandelt hätten. Die Gespräche seien aber ergebnislos geblieben, da man sich über die Struktur eines Joint Ventures nicht habe einigen können.

Die Merck-Sparte erzielte 2016 einen Umsatz von 860 Mio EUR. Über die Profitabilität könne derweil nur spekuliert werden, schreibt die ZKB in einem Analysten-Kommentar. Falls die Sparte eine EBITDA- Marge von rund 20% erzielen würde, dann entspräche ein EV/EBITDA von 20x einem Preis von 3,4 Mrd EUR. Der genannte Preis von 4,0 Mrd EUR scheine denn auch "auf den ersten Blick hoch".

Obwohl Nestlé auf der Suche nach Akquisitionen sei, wäre eine vollständige Übernahme überraschend, meint der zuständige ZKB-Analyst weiter, da diese auch Produkte enthalte (u.a. Nasenspray), die eine Abkehr von der bisherigen Strategie bedeuten würde. Falls es doch zu einer Übernahme kommen sollte, gehe er davon aus, dass Nestlé Teilbereiche weiterverkaufen würde.

Die Nestlé-Aktie legte am Montag in einem festen Gesamtmarkt (SMI +0,6%) 0,8% auf 84,40 CHF leicht überdurchschnittlich zu. Das Jahres- und gleichzeitige Allzeit-Hoch liegt bei 86,40 CHF und stammt vom 28. November.

mk/uh

(AWP)

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Pascal.Zueger
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Der Umbruch bei Nestlé hat definitiv begonnen

Nestlé tätigt eine Grossübernahme in Kanada. Analysten sehen diese beim Nahrungsmittelkonzern am Anfang grösserer Veränderungen stehen.

Zum Artikel von cash: https://www.cash.ch/news/top-news/nach-milliardenuebernahme-der-umbruch-...

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Nestlé verkauft zwei US-Marken

(AWP) Nestlé (NESN 84.25 -0.06%) hat sich in den USA von den Getränkemarken Sweet Leaf Tea und Tradewinds getrennt. Nestlé Waters North America hat die Marken an Fireman Capital Partners (FCP) und Dunn’s River Brands (DRB) verkauft, wie es in einer Medienmitteilung der Käufer heisst. Angaben zum Preis werden keine gemacht.

Die Transaktion soll bis Jahresende abgeschlossen werden. Das Private-Equity-Unternehmen FCP und das Lebensmittelunternehmen DBR wollen ein Joint Venture für die akquirierten Marken gründen, so die Mitteilung weiter.

Die Transaktion sei für Nestlé sehr klein, meint der Analyst der ZKB. Er schätzt den Umsatz 2017 für die beiden Marken auf rund 100 Mio. $ oder sogar weniger. Sie steuerten damit nur rund 0,1% zum Konzernumsatz bei, und der Verkaufspreis dürfte daher auch nur rund 100 bis 200 Mio. Fr. betragen.

Secret «Interessant ist mehr die Tatsache, dass sich Nestlé nach nur sechs Jahren aus einer Wachstumsnische verabschiedet, weil offensichtlich die kritische Grösse nicht erreicht werden konnte», heisst es im Kommentar weiter. Der Bereich trinkfertiger Tee sei vom Management nach der Übernahme im Jahr 2011 als Wachstumsmöglichkeit gesehen worden.

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Verkaufsverhandlungen bei

Verkaufsverhandlungen bei Nestlé weit fortgeschritten

Seit Monaten verhandelt Nestlé mit Käufern für das US-Süsswarengeschäft. Einem Pressebericht zufolge steht eine Einigung mit Nutella-Hersteller Ferrero unmittelbar bevor. Die Nestlé-Aktie steigt vorbörslich.

22.12.2017 08:27

Von Lorenz Burkhalter

Zum Weihnachtsfest gehören auch Süssigkeiten. Das hat Tradition. Dennoch will sich Nestlé vom US-Süsswarengeschäft trennen. Das kündigte der Nahrungsmittelmulti bereits Mitte Juni an und stellte diesbezüglich bis Ende März nächsten Jahres Neuigkeiten in Aussicht.

Wie die New York Post schreibt, sind die Verkaufsverhandlungen allerdings bereits weit fortgeschritten. Aus dem Artikel geht hervor, dass das Geschäft mit Schokoriegeln für bis zu 2 Milliarden Dollar an den italienischen Nutella-Hersteller Ferrero gehen könnte.

US-Rivale Hershey scheidet als Käufer aus

Unklar ist, ob Ferrero bloss um Teile, sprich um Schokoriegelmarken wie Crunch, Butterfinger oder Kit Kat, oder um das gesamte US-Süsswarengeschäft buhlt. Der Wert sämtlicher zum Verkauf stehender Geschäftsaktivitäten wird in Expertenkreisen auf 1,5 bis 2 Milliarden Dollar geschätzt. Das entspräche in etwa dem zweifachen Jahresumsatz.

Auch dem US-Rivalen Hershey wurde bis zuletzt ein Interesse an den zum Verkauf stehenden Geschäftsaktivitäten nachgesagt. Nach der Übernahme von Skinny Pop Popcorn für 1,6 Milliarden Dollar sei Hershey aus dem Bieterrennen ausgestiegen, so berichtet die New York Post.

Noch im Rennen sind neben Ferrero angeblich einige Finanzinvestoren. Namen nennt die New York Post im Artikel jedoch nicht.

Erst kürzlich hatte Ferrero für 1,25 Milliarden Dollar den US-Süsswarenhersteller Ferrara Candy übernommen. Experten sehen darin einen ersten Schritt, um danach die Nestlé-Aktivitäten einzuverleiben.

Zieht sich Nestlé ganz aus dem Süssigkeitengeschäft zurück?

Nach wachstumsreichen Jahren gilt das Geschäft mit Süsswaren in den USA zunehmend als ein hartes Pflaster. Der Trend in Richtung einer gesünderen Ernährung scheint in Übersee angekommen, die Nachfrage nach kalorienreichen Süssigkeiten geht zurück. Das bekam in den letzten Monaten auch Lindt&Sprüngli zu spüren. Anlässlich der Halbjahresergebnispräsentation von Ende Juli sah sich das Traditionsunternehmen gar zu einer Senkung der diesjährigen Wachstumsvorgaben gezwungen.

Deshalb stehen bei Nestlé Forderungen aus dem Aktionariat im Raum, wonach sich der Nahrungsmittelmulti ganz aus dem Süsswarengeschäft zurückziehen und mit dem Verkaufserlös zukunftsträchtigere Produktbereiche forcieren soll.

Alleine schon der Bericht der New York Post über angebliche Fortschritte beim Verkauf des US-Süsswarengeschäfts verhilft der Nestlé-Aktie am Freitag im vorbörslichen Handel von Julius Bär zu einer Kursavance von 0,9 Prozent auf 84,25 Franken. Seit Jahresbeginn errechnet sich damit ein Plus von 14 Prozent.

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Nestlé will laut

Nestlé will laut Medienbericht Molkereianlage in Innerer Mongolei verkaufen

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will laut einem chinesischen Medienbericht eine Molkereianlage in der Inneren Mongolei verkaufen. Die Fabrik in Hulunbuir solle an die chinesische Ningxia Saishang-Gruppe verkauft werden, berichtet "China Daily" am Freitag auf ihrer Webseite unter Berufung auf Insider. Die Anlage sammle Milch von lokalen Bauern ein und verarbeite sie zu Milchpulver.

29.12.2017 08:21

Laut der Zeitung stehen die Verkaufspläne mit den Absichten von Nestlé in Zusammenhang, die lokale Produktion von Milchpulver zu verringern. Bei der Fabrik in Hulunbuir handle es sich um die 22. Fabrik des Schweizer Konzerns in China und um die vierte Milchverarbeitungsanlage.

tp/mk

(AWP)

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Ferrero holt sich offenbar

Ferrero holt sich offenbar die US-Süssigkeiten von Nestlé

Für das zum Verkauf stehende US-Süsswarengeschäft von Nestlé scheint Ferrero zum Handkuss zu kommen.

11.01.2018 08:07

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg gestern Abend schrieb, nähere sich der italienische Konzern dem Abschluss des Deals, dessen Volumen auf 2,8 Mrd USD beziffert wird. Bloomberg beruft sich auf eine mit der Sache vertraute Person. Eine Vereinbarung könnte bereits am Sonntag unterzeichnet werden, heisst es weiter.

Bereits am Montagabend hatte die "Financial Times" mit Verweis auf zwei mit dem Auktionsprozess verbundene Personen geschrieben, dass Ferrero die besten Aussichten habe, aufgrund des wachsenden Interesses des italienischen Konzerns am US-Markt.

Ein Interesse an dem US-Süsswarengeschäft der Westschweizer werden in Medienberichten auch dem US-Schokoladen-Hersteller Hershey sowie der US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Rhône Capital nachgesagt.

Im Dezember wurde bekannt, dass sich Nestlé bis Ende März vom genannten Geschäft getrennt haben will, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 900 Mio CHF erzielt hat. Man rechne mit einem Abschluss der Transaktion im ersten Quartal 2018, wurde damals eine Konzernsprecherin zitiert.

(AWP)

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Nestlé verkauft US

Nestlé verkauft US-Süsswarengeschäft an Ferrero

Nestlé hat einen Käufer für sein seit längerem zur Disposition stehendes US-Süssigkeitengeschäft gefunden.

16.01.2018 19:24

Der Nutella-Hersteller Ferrero aus Italien übernimmt die Sparte für 2,8 Milliarden Dollar, wie der weltgrösste Lebensmittelproduzent aus Vevey am Dienstag mitteilte. Der Deal solle gegen Ende des ersten Quartals abgeschlossen werden. Am internationalen Süßwarengeschäft will Nestle dagegen festhalten und dieses ausbauen, insbesondere die Schokoriegel-Marke KitKat.

Nestlé erzielte mit Süßwaren in den USA 2016 rund 900 Millionen Franken Verkaufserlös, entsprechend etwa drei Prozent des Nestlé-Umsatzes in den Vereinigten Staaten. Ferrero steigt mit der Übernahme zum drittgrößten Süßwarenhersteller in den USA auf - hinter den Konkurrenten Mars und Hershey. Insidern zufolge war auch Hershey an der Nestlé-Sparte interessiert. Zu dem italienischen Konzern zählen damit künftig Marken wie Butterfinger und Baby Ruth.

Der neue Nestlé-Chef Mark Schneider hatte den Bereich vergangenes Jahr ins Schaufenster gestellt. Der frühere Fresenius-Lenker will das Wachstum beschleunigen und setzt dabei etwa auf das vielversprechende Gesundheitsgeschäft. Nestle soll einem Medienbericht zufolge der Favorit für die Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten des Darmstädter Merck-Konzerns sein.

Ferrero - neben Nutella auch bekannt für Kinder Schokolade oder Ferrero-Rocher-Pralinen - hat im vergangenen Jahr bereits in den USA zugekauft. Das 1946 in Italien gegründete Familienunternehmen setzt erst seit einigen Jahren auf Übernahmen. Zuvor stand Wachstum aus eigener Kraft im Vordergrund. 

(Reuters)

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Nestlé droht Boykott

Nestlé droht Boykott europäischer Detailhändler

Der Streit des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé mit verschiedenen europäischen Detailhändlern über die Höhe der Produktepreise ist offenbar eskaliert.

18.02.2018 17:02

So wolle die europäische Händlerallianz Agecore mit einem Bestellstopp für Nestlé-Produkte bessere Konditionen erzwingen, berichtet die "Handelszeitung" am Samstag. Zum Einkaufsbündnis zählen neben dem Schweizer Detailhändler Coop auch Edeka aus Deutschland und Intermarché aus Frankreich.

"Wir haben einen Bestellstopp auf über 150 Artikel veranlasst", lässt sich Coop-Sprecher Urs Meier von der "Handelszeitung" zitieren. Der Bestellstopp gelte seit dieser Woche für alle gekühlten Thomy-Salatsaucen. Am Montag sollen Cailler Perles, Nescafé Azera und Buitoni La Fina folgen. Coop verlange von Nestlé "faire Einkaufspreise zu partnerschaftlichen Konditionen".

Laut einem Artikel der "Lebensmittel-Zeitung" (online) hat in Deutschland ausserdem Edeka seinen 4000 selbstständigen Einzelhändlern bereits eine fünfseitige Liste mit 163 Nestlé-Produkten geschickt, die nach und nach aus dem Sortiment genommen werden sollen.

Bei Nestlé war am Sonntag für eine Stellungsnahme bislang noch niemand erreichbar.

(AWP)

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Marke oder Marktmacht: Der

Marke oder Marktmacht: Der Kampf im Lebensmittelhandel

Kein Nescafé mehr im Supermarkt? Die Maggi-Fertigsosse nicht verfügbar? Der Grund ist rasch gefunden: Einige Händler boykottieren Nestlé-Produkte - und das nun schon seit über einem Monat.

28.03.2018 19:15

Damit wollen sie in den Verhandlungen über künftige Einkaufspreise den Druck auf den weltgrössten Lebensmittelkonzern erhöhen. Doch letztlich geht es hier nicht nur um die Preise für das kommende Jahr. In der Auseinandersetzung spiegelt sich vielmehr der Strukturbruch durch neue Vertriebsmöglichkeiten über das Internet wider, der die gesamte Branche aufrüttelt. Mit dem Vormarsch von Online-Anbietern wie Amazon oder Alibaba werden die Karten zwischen Herstellern, Detailhändlern und Konsumenten neu gemischt. Wer dabei gewinnt und wer verliert, wird sich wohl erst in einigen Jahren zeigen.

Doch auch im traditionellen Verkauf von Lebensmitteln über den stationären Detailhandel ringen Hersteller und Händler erbittert um die Durchsetzung ihrer Interessen - wie der Konflikt zwischen Nestlé und den Händlern zeigt. In der Detailhandelsbranche sind die Umsatzrenditen mit 1 bis 2 Prozent sehr gering, sagt Beatrix Morath, Managing Director beim Beratungsunternehmen Alix Partners. "Da ist es extrem wichtig, die Preise gut zu verhandeln", sagt die Konsumgüterexpertin - und zitiert den alten Spruch: "Im Einkauf liegt der Gewinn." Den haben sich die Händler zu Herzen genommen und sich zusammengeschlossen, um in den Gesprächen bessere Preise zu erzielen. Auch im aktuellen Fall sitzt Nestlé einem Verbund aus sechs Händlern in Europa gegenüber - dem unter anderen Coop und die deutsche Edeka angehören. Eine rasche Einigung zeichnet sich nicht ab. "Wir bleiben im Gespräch und hoffen, dass wir eine vernünftige Lösung finden", sagte Nestlé-Chef Mark Schneider unlängst der "NZZ".

Die Macht der Marke

Hersteller wie Nestle spielen in den Verhandlungen die Macht ihrer Marken aus. Wenn sie es schaffen, bei den Kunden Begehrlichkeit zu kreieren, steuern diese für den Kauf eines bestimmten Produkts gezielt einen Laden an - und erledigen aus Bequemlichkeit dort auch oft noch den Rest ihrer Einkäufe. Die Händler können also nicht ohne weiteres auf wichtige Marken verzichten, ohne Umsatzeinbussen zu riskieren. Mehrere starke Marken in einer Kategorie helfen Lebensmittelfirmen zudem, den Preis für eine Produktgruppe vorzugeben. Die Händler wiederum haben versucht, mit ihren günstigen Eigenmarken ein Gegengewicht zu schaffen. Um sie aufzubauen und bekannt zu machen, müssen sie jedoch viel in Werbung investieren.

Die Hersteller sind für ihren Erfolg im Markt auch auf die Detailhändler angewiesen. "Für Markenunternehmen ist es entscheidend, die Produkte zu platzieren. Ohne Distribution gibt es keinen Marktanteil und keine Marktmacht", sagt Morath. Denn auch die Lebensmittelkonzerne sind unter Druck: Branchenführer Nestlé etwa ist im vergangenen Jahr so langsam gewachsen wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Grund dafür waren auch die nur zögerlichen Preiserhöhungen.

Wer gewinnt und wer verliert Im Online-Zeitalter?

Doch längst kaufen die Konsumenten nicht mehr nur im Laden: Der wachsende Online-Vertrieb verändert traditionelle Lieferketten - von der Herstellung über den Handel bis zum Konsumenten, sagt Marta Kwiatkowski vom Trendforschungsinstitut GDI. "Neue Plattformen wie Amazon oder Alibaba betreiben einen Direkthandel zwischen Herstellern und Konsumenten. Da werden Händler aus dem Spiel genommen. Das wird auch die Strukturen und die massgeblichen Akteure komplett verändern", sagt die Forscherin. Ein Beispiel für diesen Wandel ist die Pleite des Spielzeugriesen Toys'R'Us, der mit den Preisen von Konkurrenten wie Amazon nicht mehr mithalten konnte.

Der zunehmende Druck auf Händler durch die wachsende Online-Konkurrenz dürfte das Gleichgewicht in der Branche nach Einschätzung von Experten etwas zugunsten der Hersteller verschieben. Wenn sie starke Marken im Angebot haben, dann werden die Konsumenten wohl weiter zugreifen - egal über welchen Vertriebskanal.

Noch werden wenig Lebensmittel online verkauft

Im Lebensmittelgeschäft vollziehen sich die Änderungen durch das Internet nicht ganz so schnell wie in anderen Branchen, wie Daten des deutschen Handelsinstituts EHI zeigen. Grund dafür sind auch die immer noch bestehenden Hürden bei der Anlieferung verderblicher Lebensmittel - wie etwa eine ausreichende Kühlung: In Deutschland machte der Online-Handel bei Bekleidung zuletzt knapp 16 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Bei Lebensmitteln und Getränken waren es laut EHI 1,8 Prozent. Inwieweit der im Vorjahr erfolgte Marktstart von Amazon im deutschen Lebensmittelhandel hier zu einem Wachstum beiträgt, ist noch offen. Aktuelle Marktzahlen gibt es dazu laut EHI noch nicht.

Die Detailhändler sehen dem jedoch nicht untätig zu. Sie setzen auf eine Verknüpfung des stationären Handels mit Online-Angeboten - denn sie verfügen über mehr und dezentralere Lager als etwa Amazon. Viele Lebensmittelhändler haben zudem eigene Online-Shops, um ihre Kunden auch über diesen Kanal zu erreichen. Im Kampf um Marktanteile im Online-Zeitalter wollen sie nicht nur auf eine Karte setzen.

(Reuters)

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Nestlé beim organischen

Nestlé beim organischen Wachstum über den Prognosen

Der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller Nestlé ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018 etwas stärker gewachsen als von Analysten erwartet.

Aktualisiert um 07:42

Der Ausblick im Hinblick auf Wachstum und Profitabilität im Gesamtjahr 2018 wurde derweil bestätigt.

Organisch, d.h. aus eigener Kraft, legte der Westschweizer Konzern um 2,8 Prozent zu, wie er am Donnerstag mitteilte. Dabei waren 2,6 Prozent auf Volumenwachstum (internes Realwachstum oder RIG) und lediglich 0,2 Prozent auf höhere Preise zurückzuführen. Im Vergleich zum letzten Quartal (Q4 2017 bei 1,9%) hat sich das Wachstum damit aber wieder beschleunigt. Allerdings war dieser Wert auch der tiefste Quartalswert im laufenden Jahrhundert gewesen.

Dem organischen Wachstum wird in Investorenkreisen deutlich mehr Gewicht beigemessen als dem Umsatz in Franken, der auch von Wechselkursveränderungen sowie Zu- und Verkäufen beeinflusst wird. Er wird für die Periode von Januar bis März mit 21,3 Milliarden Franken (+1,3%) ausgewiesen, wobei der Wechselkurseffekt -1,6 Prozent und der Akquisitionseffekt +0,2 Prozent ausmachte.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Nestlé die Schätzungen von Analysten (AWP-Konsens) bei den Wachstumszahlen übertroffen. Diese hatten das organische Wachstum im Durchschnitt bei +2,5 Prozent (Bandbreite 2,2 bis 2,9%) und das interne Realwachstum bei +1,9 Prozent (1,5 bis 2,1%) geschätzt. Beim Umsatz wurde der von Analysten prognostizierte Wert genau getroffen.

Der seit gut einem Jahr amtierende CEO Mark Schneider spricht in der Mitteilung von einem "soliden Start" ins neue Jahr, bei dem alle Regionen zum Wachstum beigetragen hätten. Das Volumenwachstum habe sich deutlich verbessert, die Preisanpassungen seien dagegen weiterhin gering geblieben.

Asien wächst am stärksten

Das organische Wachstum betrug von Januar bis März in den Industrieländern 1,5 Prozent und in den Emerging Markets 4,5 Prozent. Unter den Zonen schnitt AOA (Asien etc.) mit 4,7 Prozent am besten ab, vor EMENA (Europa etc.) mit 2,2 Prozent und AMS (Amerika etc.) mit 1,2 Prozent.

Für das laufende Jahr wird der Ausblick für 2018 wie auch für die Ziele 2020 bestätigt. Das Management rechnet entsprechend weiter mit einem organischen Umsatz-Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent sowie einer Verbesserung der (bereinigten) operativen Marge gemäss der Zielvorgabe für 2020. Die Restrukturierungskosten belaufen sich wie früher angekündigt auf rund 700 Millionen Franken. Ein Anstieg sowohl des Gewinns je Aktie bei konstanten Wechselkursen als auch der Kapitaleffizienz wird ebenfalls erwartet.

Gemäss CEO Schneider kommen die Umsetzung der Portfoliomanagementstrategie sowie die Massnahmen zur Effizienzsteigerung "gut voran". Er spricht auch von einer "vielversprechende Innovationspipeline".

(AWP)

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Lebensmittelindustrie setzt

Lebensmittelindustrie setzt auf Insekten

Insekten-basierte Nahrung soll alltäglich werden. Denn angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigendem Protein-Bedarf stellt sie eine Alternative zu Fleisch dar.

01.05.2018 05:44

Es kribbelt und krabbelt nicht - doch Daniel Mohr muss dennoch gegen Ekelreaktionen bei seinen Kunden kämpfen. Denn Mohr setzt auf ein neues Lebensmittel, das seiner Meinung nach gut schmeckt und zahlreiche Vorteile gegenüber Rind- oder Schweinefleisch bietet: Insekten.

Mohr ist Geschäftsführer des Startups Plumentofoods, das Lebensmitteln wie Nudeln oder Keksen ein Pulver aus gefriergetrockneten Würmerlarven beimischt. Sein Ziel: Insekten-basierte Nahrung soll alltäglich werden. Damit wollen Mohr und andere Anbieter Geld verdienen - und zugleich die Umwelt schonen. Denn angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigendem Protein-Bedarf stellten Insekten eine Alternative zu Fleisch dar. In immer mehr deutschen Supermärkten kommen die Produkte nun in die Regale.

Würmer brauchen Studien zufolge deutlich weniger Futter als Rinder, emittierten weniger Treibhausgase und benötigen viel weniger Fläche. Dies zeigen unter anderem Studien von Forschern der Universität Wageningen in den Niederlanden. Das alles lasse sie angesichts immer knapper werdender Ressourcen zur Alternative zu Rind, Huhn oder Schwein werden.

In Ländern Asiens oder Südamerikas stehen Käfer oder Schrecken traditionell auf der Speisekarte. Mohrs Startup Plumentofoods und zahlreiche andere Startups wollen das nun auch hierzulande erreichen.

Grosse Nachfrage

Die Voraussetzungen dafür hat die Europäische Union geschaffen. Denn die Insketen fallen seit Jahresbeginn als potenzielles Lebensmittel unter die Novel-Food-Verordnung der EU-Kommission. Hersteller können die Zulassung ihrer Produkte nun in Brüssel beantragen.

Plumentofoods aus Pforzheim mischt Pasta Insektenpulver bei. In die Nudeln kommen in den Niederlanden gezogene Buffalo-Würmer, "die kleinen Brüder des Mehlwurms", wie Mohr sagt. Sie sorgen für eine nussige Geschmacksnote. Bei der Metro-Tochter Emmas Enkel in Düsseldorf und in Real-Märkten in Berlin, Krefeld und Böblingen können die Verbraucher Mohrs Nudeln erstehen.

Bei den Kunden kommt die Pasta offenbar gut an: Der Preis sank bereits wegen der Nachfrage und der damit gestiegenen Produktion. 4,49 Euro müssen die Freunde der Insekten-Nudel nun für 250 Gramm hinblättern. Ursprünglich waren es 5,99 Euro. "Das Ganze hat Fahrt aufgenommen", sagt Mohr. Plumentofoods stehe in Gesprächen mit weiteren Einzelhändlern in Deutschland: "Wir kurbeln die Produktion an." Der Insekten-Lieferant in den Niederlanden baue bereits drei neue Hallen für die Zucht.

Auch ganz grosse Anbieter machen mit

Plumentofoods ist freilich in der Bundesrepublik mit der neuen Nahrung nicht allein. Einen Schritt weiter ist die Bugfoundation aus Osnabrück. Das Startup bietet Insektenburger an - hier werden Buletten mit Buffalo-Würmern geformt, die ebenfalls aus den Niederlanden stammen. Rewe will die Burger ab Ende Mai in 100 Märkten in Süddeutschland feilbieten.

"Die deutschen Verbraucher müssen sich daran gewöhnen", prognostiziert ein Rewe-Sprecher: "Das ist das Essen der Zukunft." Letztlich wolle Bugfoundation die Burger in der ganzen Republik anbieten, sagt Geschäftsführer Baris Özel. Die Bugfoundation sei auf Wachstumskurs: "Wir werden neue Leute einstellen."

Auch beim französischen Handelsriesen Carrefour gibt es Insekten-Lebensmittel: Energie-Riegel mit Käfern werden etwa in Spanien angeboten. "Letztlich wird der Genuss von Insekten eine Gewöhnungsfrage sein – ähnlich wie beim rohen Fisch im heute auch in Europa populären Sushi", heisst es in einer Studie des Nahrungsmittel-Riesen Nestlé.

Aber auch Risiken der neuen Nahrungsmittel müssten erforscht werden, sagen Verbraucherschützer. So untersuchen Experten des Max Rubner-Instituts, das das Bundeslandwirtschaftsministerium berät, ob verarbeitete Insekten Allergien auslösen können. Belastbare Ergebnisse lägen aber noch nicht vor, sagte eine Sprecherin.

Verbraucherschützer machen sich zudem für ausführliche Studien unter anderem zu gesundheitlichen Aspekten, Hygiene und Krankheiten stark. Die Hygienevorschriften für die Produktion und die Fütterung sollten für Insekten verbindlicher gefasst werden, fordert die Verbraucherzentrale Hamburg.

(Reuters)

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iruch
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Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Viele grosse Unternehmen steigern seit Jahrzehnten die Ausschüttung für Aktionäre – Jahr für Jahr, ohne Unterbruch.  

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Bei Nestlé hält Investor

Bei Nestlé hält Investor Third Point Druck hoch - Forderungen nach Umbau

Der aktivistische Investor Third Point macht weiter Druck auf den Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Die von Dan Loeb gegründete Gesellschaft kritisiert in einem auf ihrer Homepage aufgeschalteten Report den "konfusen strategischen Kurs" von Nestlé. Das Unternehmen agiere zudem zu langsam bei der Abtrennung von nicht strategischen und wenig rentablen Firmenteilen.

02.07.2018 07:01

Weiter schlägt Third Point die Aufteilung von Nestlé in die drei Sparten "beverages, nutrition und grocery" vor, mit der Begründung, so könnte die Bürokratie bei Nestlé verringert werden.

Third Point hatte sich vor gut einem Jahr an Nestlé beteiligt und hält etwas mehr als 1 Prozent an dem Konzern. Seither macht der Investor Druck auf das Management unter dem neuen Firmenchef Mark Schneider. Die Firma hat unter Schneiders Führung bereits ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu 20 Milliarden Franken angekündigt.

cf/tp

(AWP)

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Nestlé wächst schneller als

Nestlé wächst schneller als erwartet

Nestlé ist im ersten Halbjahr schneller gewachsen als von Analysten erwartet. Operativ machte der Nahrungsmittelkonzern weitere Fortschritte, so dass ihm eine Margensteigerung gelang.

Aktualisiert um 07:45

Das organische Wachstum erreichte im Halbjahr 2,8 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller am Donnerstag mitteilte. Die wichtigste Umsatzkenngrösse in der Nahrungsmittel-Industrie, bei der Wechselkursverschiebungen und Zukäufe/Verkäufe heraus gerechnet werden, hatte bereits im ersten Quartal bei 2,8 Prozent gelegen.

Die 2,8 Prozent setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum (RIG) von 2,5 Prozent und Preissteigerungen von lediglich 0,3 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg derweil um 2,3 Prozent auf 43,9 Milliarden Franken. Zukäufe und Veräusserungen waren laut Mitteilung netto umsatzneutral, die Wechselkurseffekte reduzierten den Umsatz um 0,5 Prozent.

Die operative Gewinnmarge stieg auf bereinigter Basis um 20 Basispunkte (BP) auf 16,1%. Nestlé legt den Fokus bzw. die Zielgrösse aufgrund grösserer Restrukturierungen seit einiger auf die bereinigte Kennzahl. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 5,83 Milliarden nach 4,90 Milliarden im Vorjahr.

Wachstumsprognosen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten beim Wachstum übertroffen, bei der Marge hingegen knapp verfehlt. Der AWP-Konsens lag für das organische Wachstum bei +2,5 Prozent (RIG +2,2%), für den Umsatz bei 43,8 Milliarden Franken und für die operative Marge bei 16,2 Prozent.

CEO Mark Schneider äussert sich in der Mitteilung zufrieden mit dem Ergebnis: "Nestlé konnte die vielversprechende Wachstumsdynamik vom Beginn des Jahres bestätigen; insbesondere die Märkte USA und China zeigten eine markante Verbesserung. Ebenso freut uns das stärkere organische Wachstum in unserem Kerngeschäft mit Säuglingsnahrung."

Für das Gesamtjahr rechnet das Nestlé-Management neu mit einem organischen Wachstum um 3 Prozent, bisher war von einem Wachstum von 2 bis 4 Prozent die Rede. Zudem soll sich die bereinigte operative Ergebnismarge entsprechend der Zielvorgaben für 2020 entwickeln, heisst es. Nestlé erwartet dabei Restrukturierungskosten von etwa 700 Millionen für das laufende Jahr.

Auch wird eine Steigerung sowohl beim zugrunde liegenden Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen als auch bei der Kapitaleffizienz erwartet.

(AWP)

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Nestlé und Starbucks

Nestlé und Starbucks schliessen Vereinbarung ab

Nestlé und Starbucks haben ihren bereits angekündigten Vermarktungsdeal nun abgeschlossen.

28.08.2018 07:22

Nestlé hat sich für gut 7 Milliarden Dollar das Recht auf die weltweite Vermarktung sämtlicher Konsum- und Gastronomieprodukte von Starbucks gekauft, mit Ausnahme der Starbucks-Cafés.

Der Deal war Anfang Mai angekündigt worden. Rund 500 Starbucks-Angestellte in den USA und Europa wechseln im Zuge der Vereinbarung vom amerikanischen Kaffeeriesen zu Nestlé, wie die beiden Konzerne am Dienstag mitteilten.

Mit den Starbucks-Produkten will Nestlé sein Kaffeeangebot in Nordamerika ausbauen. Der Nahrungsmittelmulti will nun die globale Expansion von Starbucks vorantreiben.

(AWP)

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Nestlé will mit Blue Bottle

Nestlé will mit Blue Bottle Coffee in Europa Fuss fassen

Der kalifornische Kaffeeröster und Fachhändler Blue Bottle Coffee, an dem Nestlé vor gut einem Jahr die Mehrheit übernommen hat, könnte schon bald in Europa den Markteintritt wagen.

10.09.2018 07:26

Wie die "Financial Times" am Montag berichtet, hat sich der Nestlé-Manager Marco Settembri bei der Eröffnung der ersten Starbucks-Filiale in Italien, im ehemaligen Hauptgebäude der Post in Mailand, dahingehend geäussert. Blue Bottle Coffee ist heute vor allem in den USA und Japan aktiv.

Auf das Kaffeegeschäft legt der Nestlé-Konzern, zu dem die Marken Nespresso und Nescafe zählen, ein grosses Augenmerk. Erst im vergangenen Mai hatten Nestlé und Starbucks eine Vereinbarung zur Vermarktung sämtlicher Konsum- und Gastronomieprodukte von Starbucks durch Nestlé im Umfang von 7,2 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.

Es handle sich um einen langfristig ausgelegten Deal, sagte Settembri weiter. Dabei sei der chinesische Markt, wo Starbucks alle 15 Stunden eine neue Kaffeebar eröffne, der Schwerpunkt der Vereinbarung, so der Nestlé-Chef der Region Europa, Mittlerer Osten und Nordafrika.

(AWP)

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Nestlé offenbar an

Nestlé offenbar an Milliardenkauf in Indien interessiert

Nestlé hat offenbar Interesse am Kauf des indischen Malzgetränkeherstellers Horlicks vom britischen Pharmamulti GlaxoSmithKline.

19.09.2018 07:17

Die Sparte sei über 4 Milliarden Dollar wert, erklärten informierte Kreise am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Neben Nestlé sollen der Rivale Unilever und Coca-Cola unter den Bietern sein. Interesse könnte auch das Unternehmen Reckitt Benckiser bekunden, das aber noch kein Angebot abgegeben habe. Alle Unternehmen wollten gegenüber Reuters keine Stellungnahme abgeben.

(AWP)

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Nestlé prüft strategische

Nestlé prüft strategische Optionen für sein Hautgesundheits-Geschäft

Der Nahrungsmittelriese Nestlé stellt einen weiteren Geschäftsbereich auf den Prüfstand.

Aktualisiert um 07:36

Das zukünftige Wachstumspotenzial des Hautgesundheitsgeschäfts Nestle Skin Health liege zunehmend außerhalb der strategischen Stoßrichtung des Schweizer Unternehmens, teilten die Schweizer am Donnerstag mit.

Entsprechend habe der Verwaltungsrat nach einer eingehenden Prüfung entschieden, die strategische Optionen für Nestle Skin Health zu prüfen. Der Prozess solle bis Mitte 2019 abgeschlossen sein. Der Bereich erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Franken. Möglich ist ein Verkauf des Bereichs, nachdem er in den letzten Jahren kräftig ausgebaut worden war.

Der Fokus von Nestlé solle noch deutlicher auf Nahrungsmittel, Getränke und gesundheitsunterstützende Produkte liegen. Dies bildet laut Aussagen von Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke die "beste Voraussetzung für langfristig profitables Wachstum." Der Verwaltungsrat sei daher überzeugt, dass die Prüfung im besten Interesse von Skin Health als auch der Nestlé-Aktionäre liege.

Laut CEO Mark Schneider erzielte Skin Health in den vergangenen zwei Jahren unter dem neuen Management bedeutende Fortschritte. "Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, zu prüfen, welches die beste Eigentümerstruktur für Nestlé Skin Health ist unter der das Unternehmen weiterhin florieren kann."

Betont wurde vom Verwaltungsrat auch die strategische Bedeutung von Nestlé Health Science, das sich auf gesundheitsunterstützende Produkte, die medizinische Ernährung und Consumer Health konzentriert. Für diesen Wachstumsbereich sollen weitere substanzielle Mittel bereitgestellt werden.

Nach der Trennung vom Lebensversicherer Gerber Life vor einigen Tagen kommt bei Nestlé nun also eine weitere Sparte auf den Prüfstand. 

(Reuters/AWP/cash)

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Proteste gegen Nestlé

Proteste gegen Nestlé-Personalpolitik in Frankfurt

Etwa 70 Betriebsräte und Beschäftigte von Nestlé haben am Dienstag gegen die Personalpolitik des Nahrungsmittelkonzerns demonstriert. Unter dem Motto "Menschen vor Marge" versammelten sie sich vor der Deutschland-Zentrale des Unternehmens in Frankfurt. Anlass der Aktion waren die im Juni verkündeten Pläne zu Schliessungen an vier Nestlé-Standorten in Deutschland. Etwa 400 Arbeitsplätze seien gefährdet, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberg hatte dem Konzern nach Bekanntgabe der Schliessungspläne "rücksichtslose Profitgier" vorgeworfen./rmj/DP/tos

25.09.2018 13:53

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Nestlé verkauft

Nestlé verkauft Geschäftseinheit in Malaysia

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé verkauft Produktionsstätte für gekühlte Milchprodukte in Malaysia.

09.10.2018 07:03

Käufer ist Lactalis Trading Malaysia, die dafür 155,3 Millionen Ringgit (rund 37 Millionen Franken) bezahle, wie es in einem Bericht von Reuters am Dienstag heisst. Nestlé konnte vorerst noch nicht für eine Bestätigung erreicht werden.

Der Verkauf soll Nestlé gemäss dem Artikel einen Einmalgewinn von 27 Millionen Ringgit gesplittet auf die Jahre 2018 und 2019 bescheren. 100 Millionen Ringgit des Erlöses sollen zum Aufbau eines Fertigungs-Centers in der Produktionsstätte Chembong verwendet werden

(AWP)

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