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Novartis legt weitere

Novartis legt weitere Studiendaten zu Migränemittel vor

Der Pharmakonzern Novartis kündigt weitere Ergebnisse der Phase-IIIb-Studie Liberty für den Migränewirkstoff Aimovig (Erenumab, AMG 334) an.

18.04.2018 07:28

CC BY-NC-ND 2.0

Schon im Januar hatte es geheissen, in der Studie seien alle primären und sekundären Ziele erreicht worden. Die Details sollen nun an der Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) in Los Angeles vorgestellt werden, wie Novartis am Dienstagabend mitteilte.

Laut den Angaben des Konzern belegten die Studienergebnisse das Potenzial des Wirkstoffs als präventive Behandlungsoption für Patienten, die mehrere Behandlungsmöglichkeiten ausprobiert haben, ohne Linderung zu finden. Novartis-CEO Vas Narasimhan hatte im Januar erklärt, er strebe für Aimovig noch im laufenden Jahr eine Zulassung in den Vereinigten Staaten sowie Europa an.

(AWP)

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Novartis im Q1 durch neue

Novartis im Q1 durch neue Mittel und Onkologie getragen - Bestätigt Ausblick

(Meldung durchgehend ergänzt) - Der Pharmakonzern Novartis hält Wort und hat auch im ersten Quartal 2018 Wachstum erzielt. Damit knüpft der Pharmakonzern an seine starke Entwicklung vom Schlussquartal 2017 an und bestätigt, dass er auf den Wachstumspfad zurückgefunden hat. Zu der guten Entwicklung in den ersten drei Monaten trugen die Mittel Cosentyx und Entresto sowie die Onkologiesparte bei. Zudem profitierte Novartis von Währungseffekten. Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern seine bisherigen Ziele.

19.04.2018 08:12

Den Nettoumsatz in der Berichtswährung US-Dollar beziffert Novartis in der Medienmitteilung vom Donnerstag auf 12,69 Milliarden, ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 4 Prozent. Hierzu trug die grösste Sparte Innovative Medicines mit Erlösen in Höhe von 8,4 Milliarden (+12 Prozent in US-Dollar; +6 Prozent kWk) bei.

Gestützt wurde die Entwicklung der Sparte durch Volumensteigerungen um 11 Prozent. Daran waren nicht zuletzt die beiden Mittel Cosentyx und Entresto beteiligt. Dabei fielen die Umsätze des Herzmittels Entresto mit 200 Millionen in etwa wie von Analysten erwartet aus, während sie dem Schuppenflechtemittel Cosentyx etwas mehr als die ausgewiesenen 580 Millionen zugetraut hatten.

ALCON-ÜBERPRÜFUNG LÄUFT NACH PLAN

Bei den anderen beiden Sparten Alcon und Sandoz setzte die Augensparte wie erwartet ihre Erholung weiter fort, während das Generikageschäft auch in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres unter dem verstärkten Preisdruck in den USA gelitten hat. Entsprechend stieg der Umsatz für Alcon um 12 Prozent auf 1,78 Milliarden US-Dollar (+7 Prozent zu kWk).

Mit Blick auf die strategische Überprüfung zur Augensparte bleibt der Konzern bei früheren Aussagen, wonach sie voranschreitet. Eine mögliche Transaktion sei nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich.

Sandoz wiederum verzeichnete mit 2,51 Milliarden einen Umsatzplus von 4 Prozent (-4 Prozent kWk). Dabei hat die Sparte den Preisverfall vor allem in den USA durch Volumensteigerungen teilweise wettgemacht.

GEWINNPLUS DANK GUTER UMSATZENTWICKLUNG

Auf Gewinnseite steht ein operatives Ergebnis von 2,45 Milliarden US-Dollar zu Buche, ein Anstieg um 27 Prozent. Der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes nahm um 22 Prozent auf 2,03 Milliarden zu. Das Plus sei durch die Umsatzentwicklung und geringere Nettowertminderungen getrieben.

Das operative Kern-Ergebnis ist im Berichtszeitraum auf 3,34 Milliarden (+11 Prozent; + 4 Prozent kWk) angewachsen und der Kern-Reingewinn auf 2,98 Milliarden (+11 Prozent; +4 Prozent kWk). Die "Kern"-Zahlen sind bereinigt um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Analysten bezüglich Umsatz übertroffen und auf Gewinnebene erfüllt.

WANDEL IN FOKUSSIERTES ARZNEIMITTELUNTERNEHMEN

Der Ende März bekannt gegebene Verkauf des Novartis-Anteils am OTC-Joint-Venture mit GlaxoSmithKline wird im zweiten Quartal 2018 zu einem erheblichen einmaligen Zuwachs des Reingewinns führen, schreibt Novartis weiter. Dieser Verkauf zusammen mit der geplanten Übernahme von Avexis und der Lizenzvereinbarung mit Spark Therapeutics sollen dazu beitragen, dass Novartis künftig ein stärker fokussiertes Arzneimittelunternehmen werde.

Um diese strategischen Prioritäten zu unterstützen, habe man auch die Geschäftsführung angepasst. Mitte März hatte der Konzern mitgeteilt, drei zusätzliche Positionen zu etablieren. Neu wurde an diesem Donnerstag mitgeteilt, dass John Tsai der neue Chief Medical Officer wird.

AUSBLICK BESTÄTIGT

Beim Ausblick auf das laufende Jahr bestätigt der Konzern die Ziele für die Gruppe wie auch für die einzelnen Sparten. So wird auf Gruppenebene zu konstanten Wechselkursen weiter ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das operative Kernergebnis soll 2018 um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.

hr/gab

(AWP)

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Novartis: Wartezeit nach HSR

Novartis: Wartezeit nach HSR-Act zu Avexis-übernahme ist beendet

Novartis hat im Rahmen der im April lancierten Übernahme des US-Unternehmens Avexis eine weitere Hürde genommen. Dabei sei die regulatorisch verlangte kartellrechtliche Wartezeit nach dem Hart-Scott-Rodino (HSR) Antitrust Improvements-Act beendet worden. Der Ablauf der Wartezeit nach dem HSR-Gesetz erfülle eine der Voraussetzungen für den Vollzug des anstehenden Erwerbs, schreibt Novartis.

01.05.2018 07:54

Der Pharmakonzern Novartis startete am 17. April das Übernahmeangebot für Avexis. Die Angebotsfrist läuft bis zum 14. Mai und kann verlängert werden. Bekanntlich bietet Novartis je Avexis-Titel, die an der Nasdaq gelistet sind, 218 US-Dollar in bar oder insgesamt 8,7 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion soll Mitte 2018 abgeschlossen werden.

Mit dem Zukauf will Novartis die Position als führendes Gentherapie- und Neuroscience-Unternehmen ausbauen. Das US-Unternehmen verfügt über den Produktkandidaten AVXS-101. Dieser habe das Potenzial, die erste Genersatztherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) zu werden - einer Krankheit, die zum frühen Tod oder zu lebenslanger Behinderung führt und erhebliche Gesundheitskosten verursacht, hiess es. Der Kandidat verfügt in den USA über den Status "Breakthrough Therapy", in Europa über den sogenannten PRIME-Status und ist als "Sakigake" in Japan eingestuft.

mk

(AWP)

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Novartis präsentiert positive

Novartis präsentiert positive Phase-III-Daten zu Brolucizumab

Novartis legt am Fachkongress Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO) in Honolulu zum Produktkandidaten Brolucizumab (RTH258) wie angekündigt positive Daten aus seinen Phase-III-Studien HAWK und HARRIER vor. Brolucizumab habe in der Behandlung von Patienten mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration (nAMD) im ersten 12-Wochen-Zyklus in der HAWK- bzw. HARRIER-Studie eine 87- bzw. 83-prozentige Wahrscheinlichkeit gezeigt, um in diesem vierteljährlichen Intervall bis Woche 48 zuverlässig bleiben konnten.

30.04.2018 22:44

Die nun vorgelegten Daten würden die Vorhersagbarkeitsdaten erhöhen und das Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Brolucizumab im 12-Wochen-Dosierungsschema und das Potenzial eines vereinfachten Behandlungsplans verbessern, heisst es weiter. Novartis sieht Brolucizumab weiterhin als neue Option für die Behandlung von nAMD, die zu Erblindung führen könne und zeigt sich zuversichtlich, den Kandidaten im Zulassungsprozess voranzubringen.

mk

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Novartis-Therapie Kymriah

Novartis-Therapie Kymriah erhält weitere US-Zulassung zu Lymphom-Behandlung

(Meldung vom Dienstagabend ausgebaut und ergänzt) - Novartis ist mit seiner personalisierten Zelltherapie Kymriah einen wichtigen Schritt weiter gekommen. In den USA hat die Zulassungsbehörde FDA der sogenannten CAR-T-Zelltherapie eine weitere Zulassung erteilt. Sie ist nun auch als intravenöse Behandlung für Patienten mit grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zugelassen, wie der Pharmakonzern bereits am Dienstagabend mitgeteilt hat. Für diese Indikation hatte der Konzern von der Gesundheitsbehörde FDA den Status "Priority Review" für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren erhalten.

02.05.2018 10:28

Zur Behandlung von B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) ist die personalisierte Therapie bereits seit Ende August in den USA zugelassen. Dabei darf die Therapie zur Behandlung von ALL bei Kindern und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 25 Jahren eingesetzt werden. ALL ist eine der Hauptursachen für tödlichen Krebs bei Kindern.

Wie Novartis CEO Vas Narasimhan immer wieder betont, traut er Kymriah durchaus Blockbuster-Potenzial zu. Er sehe die Therapie mittelfristig weiterhin als möglichen Blockbuster, hatte er beispielsweise im April bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal nochmals betont.

Wie Analyst Michael Nawrath von der ZKB in einem aktuellen Kommentar schreibt, spreche die Tatsache, dass Kymriah bei Patienten, bei denen mehrere Chemo- und Stammzelltherapien versagt haben, so gut gut anschlage, für das Potenzial dieses Ansatzes. Unter dem Strich sehe er keine Lücken mehr für den Erfolg dieser Zelltherapie, lautet sein Fazit.

An der Börse fällt die Reaktion auf diese und die zahlreichen anderen Mitteilungen von Novartis seit Montagabend unspektakulär aus. Gegen 9.50 Uhr sind die Papiere ebenso wie der Leitindex SMI unverändert.

Denn neben der Zulassung für Kymriah hat der Pharmakonzern auch für die Kombinations-Therapie aus Tafinlar und Mekinist die Zulassung zur adjuvanten Behandlung von Patienten mit einer spezifischen Art von Hautkrebs erhalten. Darüber hinaus hatte das Basler Unternehmen berichtet, weitere positive Daten zu seinem Produktkandidaten Brolucizumab (RTH258) vorgelegt zu haben und auch zur geplanten Übernahmen von Avexis hat der Konzern eine weitere Hürde genommen: Die regulatorisch verlangte kartellrechtliche Wartezeit nach dem Hart-Scott-Rodino (HSR) Antitrust Improvements-Act ist beendet worden.

hr/cf

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Sandoz erhält in USA

Sandoz erhält in USA abschlägigen Bescheid für Biosimilar

Die Novartis-Tochter Sandoz kann ihr Nachahmerprodukt Rituximab vorläufig in den USA nicht auf den Markt bringen.

03.05.2018 06:55

Das Unternehmen habe von der US-Medikamentenbehörde FDA einen "Complete Response Letter (CRL)" bezüglich des Lizenzantrags für das Biosimilar erhalten, teilte Novartis am Mittwochabend mit. Ein solches Schreiben wird ausgestellt, wenn ein Medikament als nicht bereit für die Zulassung beurteilt wird.

Sandoz sei zwar enttäuscht, wolle aber weitere Diskussionen mit der FDA führen um das Medikament so schnell wie möglich den Patienten in den USA erhältlich zu machen, heisst es in der Mitteilung. Man stehe weiterhin hinter den wissenschaftlichen Nachweisen im Zulassungsantrag und evaluiere den Inhalt des Schreibens derzeit, heisst es weiter.

Das Unternehmen vertreibe derzeit in verschiedenen Ländern weltweit fünf Biosimilar und verfüge über eine "global führende Pipeline", heisst es in der Mitteilung.

(AWP)

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Novartis testet Cosentyx in

Novartis testet Cosentyx in Vergleichsstudie mit Standardtherapie

Novartis wird in einer weiteren Studie sein Schuppenflechtemittel Cosentyx direkt mit der aktuellen Standardtherapie vergleichen.

15.05.2018 08:05

Wie der Konzern am Dienstag mitteilt, wird im Rahmen der ARROW-Studie eine Hemmung des Interleukins 17 gegenüber einer Hemmung des IL-23 getestet.

Ziel der Studie sei es, jenen Patienten zu helfen, die eine Resistenz gegen das bereits zugelassene Stelara gebildet haben. Dieses blockiert die Interleukine 12 und 23. Mit der Studie solle zudem die mögliche Überlegenheit aufgezeigt werden, die eine Hemmung des Botenstoffs IL-17 gegenüber einer Hemmung des IL-23 mit sich bringe.

Konkret werde in der Studie das IL-17A durch Cosentyx gehemmt und dann verglichen mit einer Hemmung des IL-23 durch Tremfya. Die Ergebnisse werden für 2019 erwartet.

(AWP)

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Novartis hält 82,5 Prozent an

Novartis hält 82,5 Prozent an amerikanischer Avexis

Novartis meldet das Ende der Angebotsfrist für die ausstehenden Avexis-Aktien. Diese sei Montag um Mitternacht ausgelaufen, teilt der Konzern am Dienstag mit. Demnach wurden Novartis etwa 82,5 Prozent der ausstehenden Aktien angedient. Im Zuge des Übernahmeangebots vor wenigen Wochen hatte der Pharmakonzern den Aktionären des US-Unternehmens 218 US-Dollar je Anteilsschein offeriert. Novartis werde die Übernahme nun zügig abschliessen.

15.05.2018 06:57

hr/tp

(AWP)

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Novartis-Chefjurist zieht

Novartis-Chefjurist zieht Konsequenzen aus Cohen-Vertrag und geht

(Meldung um weitere Details ergänzt) - Bei Novartis kommt es nach der Verstrickung mit der Beratungsfirma Essential Consultants zu personellen Konsequenzen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilt, wird Felix Ehrat, Leiter der Rechtsabteilung und Mitglied der Geschäftsleitung, per 1. Juni 2018 von seinem Amt zurücktreten. Dieser Schritt erfolge im Zusammenhang mit Diskussionen über die frühere Vereinbarung von Novartis mit Michael Cohen von Essential Consultants. Cohen ist Anwalt von US-Präsident Donald Trump.

16.05.2018 08:01

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Novartis mit der Firma des US-Anwalts zusammengearbeitet hatte, über die Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels geflossen sind. Der einjährige Vertrag mit dem Unternehmen war im Februar ausgelaufen, wie der Konzern am vergangenen Freitag bestätigt hatte.

Ehrat war seit 2011 "Group General Counsel" und Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis. Zu seinem Rücktritt erklärt Ehrat laut Mitteilung: "Dieser Vertrag, obwohl juristisch nicht zu beanstanden, war ein Irrtum". Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von Novartis zollten Ehrat für seinen Rücktrittsentscheid "grossen Respekt", heisst es weiter.

Sonderermittler Mueller nahm im November Kontakt auf

Wie Novartis weiter erklärt hatte, war der Konzern bereits im November vom Büro von Sonderermittler Robert Mueller im Zusammenhang mit Essential Consultants kontaktiert worden. Mueller untersucht mutmassliche Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam 2016.

Novartis zufolge schloss der Konzern im Februar 2017, nachdem sich Trump Gesundheitsthemen zugewandt hatte, einen einjährigen Vertrag mit Essential Consultants zu "marktüblichen Konditionen" über 1,2 Millionen Dollar ab. Der Konzern betont, dass Novartis-Chef Vasant Narasimhan in keiner Weise in die Sache verwickelt sei. Narasimhan steht seit Februar an der Spitze des Unternehmens.

In US-Medien wurde angesichts jüngst bekannt gewordener Zahlungen an Cohen spekuliert, dass sich der US-Präsident womöglich von Unternehmen als Türöffner zu Trump bezahlen liess. Das Weisse Haus bezog dazu vergangene Woche keine Stellung und verwies auf Trumps persönliche Anwälte.

CEO spricht von Fehler

Mittlerweile hat sich Narasimhan aber zu dem Vorfall geäussert. So berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am vergangenen Wochenende über eine Stellungnahme des Managers gegenüber Mitarbeitern, die der Agentur vorlag. Darin erklärte Narasimhan, dass sein Unternehmen mit der Anstellung "einen Fehler" begangen habe.

Mit dem nun kommunizierten Rücktritt von Ehrat hat Novartis bereits seine Nachfolgerin bestimmt. Shannon Thyme Klinger wird das Amt ab dem 01. Juni dann übernehmen. Sie bekleidet derzeit noch das Amt einer Chief Ethics, Risk and Compliance Officer, ist also unter anderem für Fragen der Ethik verantwortlich. Ihr wiederum folgt Natacha Theytaz, die als Global Head Internal Audit derzeit noch für interne Anhörungen zuständig ist. Sie wird per 01. Juni neu die Ethics, Risk and Compliance Organisation ad interim leiten.

Darüber hinaus kündigt Novartis an, dass Robert Weltevreden, bisheriger Leiter Business Services bei Syngenta, zum Leiter Novartis Business Services (NBS) ernannt wird. Er wird an den Novartis-CEO berichten und der Geschäftsleitung von Novartis angehören. Auch er wird seine Tätigkeit am 1. Juni 2018 aufnehmen.

hr/tp

(AWP)

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Elias
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USA: Fingolimod für Kinder ab 10 Jahren zugelassen

Multiple Sklerose kann sich in seltenen Fällen bereits vor dem 17. Lebensjahr manifestieren. In den USA stehen nun Fingolimod-Kapseln für Kinder ab zehn Jahren zur Verfügung. In Europa ist Gilenya® derzeit nur für Erwachsene zugelassen.

Für Kinder mit Multipler Sklerose (MS) gibt es in den USA eine neue orale Therapieoption: Laut Nachrichtenagentur dpa hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA am vergangenen Freitag Gilenya® für Kinder ab 10 Jahren mit schubförmiger MS freigegeben. Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Novartis bei der FDA für die pädiatrische Zielgruppe den Durchbruch-Status erreicht.

Weniger Schübe als unter Interferon

Grundlage für die positive Entscheidung der Behörde bilden die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, bei der Fingolimod die Schubrate bei Kindern zwischen 10 und 18 Jahren versus Interferon-beta-1a um 82 Prozent verringern konnte. Laut einer Pressemitteilung von Novartis war das Studiendesign mit der amerikanischen und der europäischen Zulassungsbehörde abgestimmt. Das Sicherheitsprofil in der Kinderstudie sei mit dem von Erwachsenenstudien vergleichbar, hieß es.

Fingolimod gehört zu den krankheitsmodifizierenden Arzneimitteln zur Behandlung von MS und ist seit 2011 bei hochaktiven schubförmig-remittierenden Formen zugelassen, in Europa nur für Erwachsene. Laut einer Firmenpressemitteilung arbeitet das Schweizer Unternehmen daran, die pädiatrische Zulassung auch auf andere Länder auszuweiten.

Besonderheiten pädiatrischer MS-Patienten  

Typischerweise manifestiert sich MS zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Nach Angaben der AWMF-Leitlinie tritt die neurologische Erkrankung in 3 bis 5 Prozent der Fälle erstmals  vor dem 17. Lebensjahr auf. Pädiatrische MS-Patienten haben mehr Läsionen im MRT und eine höhere Schubrate als Erwachsene.

Da die Rückbildung der Symptome nach einem Schub schneller und vollständiger ist, steigt der Behinderungsgrad langsamer an. Aufgrund des frühen Erkrankungsalters erreichen Kinder mit MS allerdings nach zehn Jahren einen vergleichbaren Behinderungsgrad wie Erwachsene. Die therapeutischen Optionen für pädiatrische MS-Patienten sind dadurch begrenzt, dass viele Präparate nicht für Kinder zugelassen sind.

Risiken für Herz und Immunsystem

In den letzten Jahren häuften sich die Risikomeldungen zu dem MS-Präparat von Novartis. So warnte beispielsweise die britische Arzneimittelbehörde MHRA im vergangenen Jahr vor einem Rebound-Effekt nach dem Absetzen von Fingolimod. Anfang 2016 gab es einen Rote-Hand-Brief aufgrund von Risiken für das Immunsystem. Konkret ging es um das Basalzellkarzinom, das inzwischen in der Fachinformation zu Gilenya® als häufige Nebenwirkung genannt ist, und das Lymphom, eine seltene unerwünschte Wirkung.

Da unter Fingolimod Herzrhythmusstörungen auftreten können, bestehen für Patienten mit bestimmten kardialen Erkrankungen etliche Kontraindikationen.

dpa- AFX / Dr. Bettina Jung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Griechische Justiz soll

Griechische Justiz soll Novartis-Korruptionsvorwürfe untersuchen - Kritik an VRP

(Meldung mit weiteren Informationen ergänzt) - Nach Vorwürfen einer mutmasslichen Begünstigung des Basler Pharmakonzerns Novartis soll die griechische Justiz nun Korruptionsvorwürfe gegen zehn ehemals hochrangige Politiker des Landes untersuchen. Dafür votierte das Parlament in Athen in der Nacht zum Samstag.

21.05.2018 19:12

Das Votum sei erst nach einer mehrstündigen und zum Teil stürmisch verlaufenen Debatte zustande gekommen, berichtete das Staatsfernsehen (ERT).

Unter dem Schutz der Justiz stehende Zeugen werfen dem Pharmariesen vor, Ärzte und Politiker bestochen zu haben, um die Preise für seine Medikamente in die Höhe zu treiben und durch die zügige Genehmigung eigener Produkte den Markt zu beherrschen. Novartis hatte dazu eine interne Untersuchung angekündigt.

Unter den angeblich Bestochenen sind die ehemaligen Regierungschefs Antonis Samaras und Panagiotis Pikramenos, Zentralbankchef Ioannis Stournaras, EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos und sechs andere ehemalige Minister und Vizeminister sowie Tausende Ärzte. Alle weisen die Vorwürfe zurück.

Sie sprechen von Verleumdung und werfen der Regierung unter dem linken Premier Alexis Tsipras vor, von der schweren Finanzkrise im Land ablenken zu wollen. Das juristische Tauziehen rund um den Fall könnte Beobachtern zufolge Monate wenn nicht Jahre dauern.

Auch Schweizer Justiz tauscht sich aus

Doch nicht nur die griechische, auch die Schweizer Justiz beschäftigt sich inzwischen mit dem Fall. Die Bundesanwaltschaft und die Behörden in Basel-Stadt tauschten sich aus, ob der Straftatbestand der Bestechung fremder Amtsträger erfüllt sein könnte, berichtete die "Neue Zürcher Zeitung am Sonntag" (Ausgabe vom 20.05.2018).

Ausserdem stand der Basler Pharmakonzern am Wochenende auch wegen eines Vertrags mit Donald Trumps persönlichem Anwalt Michael Cohen erneut in den Schlagzeilen. Dass dieser unterschrieben wurde, führe nun vermehrt zu Kritik an Verwaltungsratspräsident (VRP) Jörg Reinhardt von Seiten von Aktionären und Anlegern, berichtete die "SonntagsZeitung".

Cohen war Anfang 2017 auf Vermittlung des damaligen CEO Joe Jimenez engagiert worden, um die Basler darüber zu unterrichten, welche Gesundheitsreformen Trump plant.

kw

(AWP)

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Novartis-Tochter Sandoz

Novartis-Tochter Sandoz erhält EU-Zulassung für Zessly

Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für ein Nachahmerprodukt des Medikaments Infliximab erhalten.

24.05.2018 07:30

Es handelt sich um das Biosimilar Zessly, welches in Europa zur Behandlung von Autoimmun-Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Spondylitis ankylosans, Psoriasis-Arthritis und Schuppenflechte eingesetzt werden soll, wie Novartis am Donnerstag mitteilt. Der Arzneimittelausschuss CHMP der europäischen Medikamentenbehörde EMA hatte bereits im vergangenen März eine positive Empfehlung für Zessly abgegeben. In der Regel erfolgt dann die Zulassung durch die Europäische Kommission.

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Novartis erhält «Priority

Novartis erhält «Priority Review» für Promacta bei Anämie

Die US-Gesundheitsbehörde FDA wird den Zulassungsantrag von Novartis für sein Mittel Promacta (Eltrombopag) beschleunigt bearbeiten.

30.05.2018 07:57

Wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilt, hat die Behörde dem Gesuch den Status "Priority Review" erteilt. Eingesetzt werden soll Promacta zusammen mit der Standardtherapie in der Erstlinienbehandlung von Patienten mit schwerer aplastischer Anämie (SAA), einer Sonderform der Blutarmut.

Die Behörde stütze sich dabei auf Studiendaten, die gezeigt haben, dass bei zuvor unbehandelten Patienten 85 Prozent auf die Kombination aus Promacta und einer immunsuppressiven Standradtherapie (IST) reagiert haben.

Promacta, das in den meisten Ländern ausserhalb der USA unter dem Namen Revolade vermarktet wird, ist bereits zur Behandlung von Patienten mit dieser Form der Anämie zugelassen, die nicht ausreichend auf die immunsuppressive Standardtherapie reagiert haben, heisst es in der Mitteilung weiter

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Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Diese Firmen erhöhen ihre Dividende nonstop

Viele grosse Unternehmen steigern seit Jahrzehnten die Ausschüttung für Aktionäre – Jahr für Jahr, ohne Unterbruch.  

https://www.cash.ch/news/top-news/dividendenperlen-diese-firmen-erhoehen-ihre-dividende-nonstop-1178679

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Novartis-Tochter Sandoz legt

Novartis-Tochter Sandoz legt Daten vor

Die Novartis Generika-Tochter Sandoz präsentiert neue Langzeit-Daten für die Biosimilars Zessly (Infliximab) und Erelzi (Etanercept).

15.06.2018 07:41

CC BY-NC-ND 2.0

In beiden Fällen hätten die Langzeitdaten der jeweiligen Phase-III-Studie gezeigt, dass die Biosimilars die gleiche Wirksamkeit und Sicherheit wie die Originalpräparate erzielt haben, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Die Daten zu beiden Studien werden am Fachkongress Annual European Congress of Rheumatology (EULAR) in Amsterdam vorgestellt.

Im Fall von Zessly wurde das Biosimilar mit dem Original Remicade (Infliximab) von Janssen Biotech verglichen. Erelzi wiederum wurde mit dem Original Enbrel verglichen, das von Wyeth in Europa und Immunex in den USA vermarktet wird. In beiden Fällen lautet die Indikation rheumatoide Arthritis.

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Novartis spaltet

Novartis spaltet Augenheiltochter Alcon ab

Novartis sorgt für Klarheit: Die Augensparte Alcon soll abgespalten und an die Börse gebracht werden.

29.06.2018 07:28

Hierfür wolle man die Genehmigung der Aktionäre einholen, teilte der Pharmakonzern am Freitag mit. Gleichzeitig will der Konzern eigene Aktien für bis zu 5 Milliarden US-Dollar zurückkaufen.

Die seit 2017 andauernde strategische Überprüfung für die Augensparte habe ergeben, dass eine komplette Abspaltung im besten Interesse der Aktionäre sei. Gleichzeitig stehe ein solcher Schritt im Einklang mit der unter dem neuen CEO Vas Narasimhan propagierten Strategie der Fokussierung von Novartis als Pharmaunternehmen.

Alcon soll demnach sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch der New York Stock Exchange kotiert werden. Registriert werden soll das neue Unternehmen in der Schweiz, wobei Fort Worth ein wichtiger Standort bliebe. Durch die geplante Abspaltung wird laut Novartis ein weltweit führendes Unternehmen für ophthalmologische Produkte entstehen.

Abschluss für erstes Halbjahr 2019 erwartet

Gleichzeitig ist geplant, das Portfolio ophthalmologischer Arzneimittel von Alcon bei Novartis zu belassen. So werde das führende Geschäft mit ophthalmologischen Arzneimitteln weiter gestärkt.

Novartis geht den Angaben zufolge davon aus, dass die Transaktion steuerneutral sein wird. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Im Zuge der Abspaltung wird der Alcon-CEO Mike Ball designierter Präsident des Verwaltungsrats. Der operative Chef (COO) David Endicott wird zum CEO von Alcon befördert. Beide Ernennungen gelten per 1. Juli 2018.

(AWP)

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Novartis-Studien zeigen gute

Novartis-Studien zeigen gute Wirksamkeit und Sicherheit

Der Pharmakonzern Novartis hat neue Studiendaten für das Migränemedikament Aimovig vorgelegt, die diesem anhaltende Wirksamkeit und Sicherheit attestieren.

29.06.2018 06:54

Die Resultate einer einjährigen Studie zu Wirksamkeit und Sicherheit sowie einer dreijährigen Analyse zu Sicherheit und Verträglichkeit des Medikaments sollen an der jährlichen Tagung der American Headache Society (AHS) vorgestellt werden, teilte Novartis am Donnerstagabend mit.

Aimovig habe bei den Patienten eine substanzielle Verringerung der monatlichen Migränetage bewirkt, heisst es in der Mitteilung. Zudem seien die Sicherheitsproflie konsistent mit den Resultaten von früheren Studien. Die Möglichkeit einer spezifischen Behandlung für Migräne werde das Leben der Patienten mit dieser neurologischen Krankheit verbessern, gibt sich Novartis überzeugt.

Das Medikament Aimovig (erenumab), das Novartis gemeinsam mit dem Biotchunternehmen Amgen entwickelt hat, war in den USA im Mai 2018 zugelassen worden. In der EU hatte ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA Ende Mai das Medikament zur Zulassung empfohlen. Eine endgültige Entscheidung der EMA wird in den kommenden Monaten erwartet. Analysten sehen für das Mittel Blockbusterpotenzial.

(AWP)

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sarastro
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@Monetas

Monetas hat am 29.06.2018 15:12 geschrieben:

Wurde mal Zeit, dass man diesen Gemischtwaren Landen abstösst. Lucentis wird wohl bei Novartis bleiben.

Monetas, Du kennst bestimmt die Geschichte mit Lucentis und Avastin. Dort könnten noch teure juristische Risiken lauern wegen möglichen Wucherpreisen (zumindest in den USA). Vielleicht sollte Lucentis mit den damit zusammenhängenden Risiken doch noch in die abgespaltene Alcon ausgelagert werden.

Eine Alcon mit Lucentis könnte jetzt an der Börse mehr Geld für Novartis einbringen und das Risiko wäre für Novartis gebannt. Wenn die Sache später vielleicht einmal hochgeht, wäre nur noch Alcon davon betroffen.

Monetas
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Wurde mal Zeit, dass man

Wurde mal Zeit, dass man diesen Gemischtwaren Laden abstösst. Lucentis wird wohl bei Novartis bleiben.

sarastro
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Alcon

Aus der Wochenendpresse wird langsam klar, wie die Abspaltung von Alcon organisiert wird: Jeder Novartis-Aktionär erhält anteilsmäßig Aktien von Alcon. Der Wert von Alcon wird in der Größenordnung von 10% der Börsenkapitalisierung von Novartis geschätzt. Für Alcon wäre das ein Börsenwert um 20 Milliarden CHF.

Damit sollte Alcon (über kurz oder lang) in den SMI aufgenommen werden und würde dort vermutlich Adecco verdrängen (Börsenkapitalisierung von Adecco 10 Milliarden CHF, free Float 7 Milliarden CHF). Adecco würde in den SMIM verschoben und dort wahrscheinlich Aryzta ersetzen (Börsenkapitalisierung von Aryzta nur noch 1 Milliarde CHF).

Alcon ist trotz allen Problemen, womit Novartis belastet wurde, eine interessante Firma. Ich werde sie im Depot behalten.

Monetas
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Danke Vasella... Für 50 Mrd

Danke Vasella... Für 50 Mrd den Ramschladen von Nestle gekauft. Naja, leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Novartis oder Nestle sonst wäre das ganz ja noch kostenneutral gewesen. Hoffe ich zumindest das Nestle mit diesm Geld wenigstens jetzt wo ich Nestle besitze intelligent wirtschaftet. 

Was Alcon anbelangt, sehe ich ohne Lucentis keine 20 Mrd als fairen Wert, aber dies nur meine Meinung. Bin aber sicher Lucentis bleibt bei Novartis, wo es mit einem Jahresumsatz von 2 Mrd (5% vom Total) nach Gilenia, Gleevec und Cosentix auf viertem Rang liegt. Gilenia Patent läuft nächten Jahr ab und der Eintritt von Ocrevus und Mavenclad in der MS wird weiter zur Erosin beitragen. Gleevec ist ja auch scho patentfrei von dem her sehe ich Cosentyx und Lucentis in 2 Jahren als Blockbuster. Die Risiken bezüglich Lucentis resp. Avastin können die Direktbeteiligten besser abschätzen, aber hier sehe ich persönlich ein geringes Risiko. Ich werde dann man schauen wieviel so eine Alkon Wert sein wird und dann entsprechend handeln. 

Schönes Weekend & cheers,

Monetas

Elias
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Schlechteres Rating für Novartis

Der Pharmakonzern hat von der Ratingagentur Moody's ein schlechteres Rating erhalten. Neu liegt es bei A1. Der Grund ist die Abspaltung von Alcon.

(AWP) Die Ratingagentur Moody’s hat das Langfrist-Kreditrating des Pharmakonzerns Novartis (NOVN 74.34 0.73%) auf A1 von Aa3 herabgestuft. Der Ausblick für das Rating verbleibt bei “stabil”. Die Herabstufung folge der Ankündigung des Unternehmens, seine Augenheilkunde-Division Alcon auszugliedern und ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von rund 5 Milliarden US-Dollar einzuleiten, teilt die Agentur am Montagabend mit.

“Wir gehen davon aus, dass Novartis nach der Abspaltung von Alcon und dem Abbau von Fremdkapital infolge des Rückkaufprogramms weniger diversifiziert sein wird, da die Kreditkennzahlen des Unternehmens nach wie vor schwach sind”, wird Analyst Knut Slatten von Moody’s in der Meldung zitiert. Der Verkauf von Alcon werde sich zwar positiv auf die Gewinnmargen von Novartis auswirken, das Geschäftsprofil sei jedoch zunehmend auf innovative Medikamente ausgerichtet. Nach Ansicht von Moody’s weisen diese insgesamt ein höheres Risikoprofil auf.

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Novartis gibt Entwarnung -

Novartis gibt Entwarnung - Eigene Valsartan-Produkte nicht von Rückruf betroffen

Der Novartis-Konzern hat für seine Blutdrucksenker Entwarnung gegeben. Wie die österreichische Tochter des Konzerns am Donnerstagabend mitteilte, sind die eigenen valsartanhaltigen Produkte von einem aktuellen Rückruf nicht betroffen. Damit nimmt der Konzern Bezug auf einen chargenbezogenen Rückruf valsartanhaltiger Arzneimittel, deren Wirkstoff vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceuticals produziert wurde.

06.07.2018 08:16

Die Novartis-Produkte erfüllen laut der Stellungnahme alle Qualitätskriterien und sind nicht von der gemeldeten Verunreinigung betroffen. Für Produkte wie etwa Entresto, Exforge, Exforge HCT, Diovan und Codiovan werde der Wirkstoff Valsartan in konzerneigener Produktion in Irland und der Schweiz hergestellt, heisst es weiter.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass derzeit europaweit ein chargenbezogener Rückruf von valsartanhaltigen Arzneimitteln stattfindet, deren Wirkstoff von dem chinesischen Hersteller produziert wurde.

Wie etwa auf der Internetseite des österreichischen Bundesamtes für Sicherheit und Gesundheitswesen (BASG) zu lesen ist, liegt der Grund für den Rückruf in einer möglichen produktionsbedingten Verunreinigung des Wirkstoffs mit N-Nitrosodimethylamin. Dieser Stoff wiederum ist laut BASG von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft.

hr/tp

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Novartis entwarnt - Eigene

Novartis entwarnt - Eigene Valsartan-Produkte nicht von Rückruf betroffen

Nun gibt auch Novartis Schweiz Entwarnung: Wie der Konzern am Freitag mitteilt, sind Valsartan-haltige Produkte von Novartis in der Schweiz nicht von dem derzeit laufenden Rückruf durch das das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic betroffen. Dieses hatte am Mittwoch den chargenbezogenen Rückruf mehrerer generischer Valsartan-haltiger Arzneimittel, deren Wirkstoff von einem chinesischen Unternehmen hergestellt wurde, mitgeteilt.

13.07.2018 08:47

Wie es in der Novartis-Mitteilung weiter heisst, wird der Wirkstoff Valsartan für sämtliche von Novartis Pharma Schweiz AG vertriebenen Valsartan-haltige Produkte in Eigenproduktion in der Schweiz und in der EU hergestellt. "Die folgenden Valsartan-haltigen Produkte stehen Ärzten und Patienten weiterhin zur Verfügung: Entresto, Exforge/Exforge HCT, und Diovan/Co-Diovan", heisst es im Wortlaut.

Bereits vor einer Woche hatte sich die österreichische Tochter von Novartis zu den Blutdrucksenkern geäussert. Sie hatte damit auf einen europaweiten chargenbezogener Rückruf von Valsartan-haltigen Arzneimitteln reagiert.

hr/kw

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Novartis erhält von

Novartis erhält von Swissmedic Zulassung für Aimovig zur Migräneprävention

Novartis erhält in der Schweiz die Zulassung für sein Migränemittel Aimovig. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic habe das Präparat zur Migräneprävention zugelassen, sofern diese indiziert ist, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung vom Montag.

16.07.2018 08:04

Der Mitteilung zufolge hat Aimovig die Anzahl der Migränetage sowohl bei episodischer als auch bei chronischer Migräne in klinischen Studien reduziert. Dies auch bei Patienten mit vorherigem Behandlungsversagen oder beim Übergebrauch akuter Therapien.

hr/ra

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Mittwoch Halbjahreszahlen

Novartis wird am Mittwoch das Halbjahresresultat präsentieren. Vom Pharmakonzern wird gemäss den von Bloomberg erhobenen Analystenschätzungen ein Umsatzwachstum von rund 8% auf 25,6 Mrd. $ erwartet. Der Gewinn je Aktie (um Sondereffekte bereinigt) soll rund 10% auf 2.60 $ zulegen.

Bei den Investoren wird unter anderem der Umsatz von Cosentyx im Fokus stehen. Mit dem Schuppenflechtemittel enttäuschte Novartis zum ersten Quartal. Deshalb ist von Interesse, ob sie zu alter Stärke gefunden hat oder ob sich die Schwäche als nachhaltig herausstellt.

Auch die Erlöskurve von Entresto wird weiterhin Bestandteil der Diskussionen sein. Das Medikament gegen Herzfehler scheint endlich auf Touren zu kommen. Nun muss es Novartis jedoch gelingen, den guten Lauf aufrechtzuerhalten.

Ebenfalls von Interesse wird der Umsatz von Kisqali sein. Das Brustkrebsmedikament ist die Nummer zwei im Markt für Medikamente bei Patientinnen mit HER2-negativem Brustkrebs. Hier steht das Präparat Ibrance von Pfizer (PFE 37.53 0.03%) Novartis vor der Sonne. Dennoch ist Kisqali ein fester Bestandteil der mittelfristigen Wachstumsstrategie.

Der Ausblick für 2018 wird von den Analysten unverändert erwartet. Der Umsatz soll im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Der operative Gewinnzuwachs (vor Sondereffekten) wird im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich gesehen.

Spannender ist der längerfristige Wachstumspfad. Novartis rechnet für 2022 mit einem Gewinn, der höher liegt als der von 2017. Die Frage ist jedoch, wie bedeutend der Zuwachs ausfallen wird. Novartis wird in den nächsten Jahren weiterhin den Ablauf des Patents bei einigen bisherigen Blockbuster-Medikamenten zu beklagen haben.

Für Zuversicht sorgt das jüngste Urteil des US-Patentamts. Es hat ein Dosierungsschema für das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya bis 2027 für gültig erklärt. Investoren erhoffen sich nun eine Verzögerung für Generika, die ursprünglich für 2019 erwartet wurden.

So oder so geben Analysten Novartis Kredit. Sie rechnen bis 2022 mit einem Umsatz von 61 Mrd. $. Das würde einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,4% entsprechen.

https://www.fuw.ch/article/was-von-novartis-zum-halbjahr-erwartet-wird/

 

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Ausblick Novartis:

Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von 13,01 Milliarden US-Dollar erwartet

Der Pharmakonzern Novartis präsentiert am Mittwoch, 18. Juli, die Ergebnisse zum zweiten Quartal 2018. Insgesamt haben elf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

17.07.2018 13:15

Q2 18E (in Mio USD) AWP-Konsens Q2 17A Umsatz: - Gruppe 13'011 12'242 - Innovative Med. 8'635 8'084 - Sandoz 2'478 2'451 - Alcon 1'805 1'707 EBIT (core) 3'467 3'235 (in USD) EPS (core)* 1,28 1,22 *) Core-Zahlen bereinigt um Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten, den Einfluss akquisitionsbedingter Faktoren und andere wesentliche Sonderpositionen

FOKUS: Wenn Novartis sich zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal und ersten Halbjahr äussert, werden Investoren und Analysten sicher verstärkt auch auf die Absatzzahlen des Schuppenflechtemittels Cosentyx schauen. Denn hier hatte der Markt nach den Ergebnissen zum ersten Quartal enttäuscht und alarmiert reagiert. Die neuen Absatzzahlen werden auch vor dem Hintergrund neuer starker Konkurrenten im Fokus stehen.

Genauer hinschauen wird der Markt auch bei der Augensparte Alcon, nachdem Novartis erst vor wenigen Wochen die geplante Abspaltung bekannt gegeben hatte. Man wird schauen, ob sich die Erholung der letzten Quartale auch weiterhin fortgesetzt hat, was letztlich etwas über die Zukunftschancen als eigenständiges Unternehmen an der Börse aussagt.

Zudem werden sich Investoren über den jüngsten Zukauf, Avexis, Aussagen erhoffen, ebenso wie zu den aktuell laufenden Pipelineprojekten. Immerhin plant Novartis, mit dem Zukauf seine Position als führendes Gentherapie- und Neuroscience-Unternehmen auszubauen.

ZIELE: Bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal hatte das Novartis-Management im April die früheren Ziele bestätigt. Demnach wird auf Gruppenebene zu konstanten Wechselkursen weiter ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das operative Kernergebnis soll 2018 um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.

PRO MEMORIA: Novartis hat seine Investoren in den Monaten seit den Zahlen zum ersten Quartal im April auf Trab gehalten. Dabei bot der Nachrichtenfluss sowohl Licht als auch Schatten. So hat CEO Vasant Narasimhan beim Investorentag Mitte Mai klar gemacht, dass es eines der obersten Ziele sei, das Vertrauen in die Integrität des Konzerns zurückzugewinnen. Damit spielt er auf die Korruptionsvorwürfe in Griechenland und die Verstrickung mit dem US-Anwalt Michael Cohen von Essential Consultants an. Cohen war Anwalt von US-Präsident Donald Trump und in die Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels verwickelt.

Als Konsequenz aus dieser Verbindung hat Felix Ehrat, Leiter der Rechtsabteilung und Mitglied der Geschäftsleitung bei Novartis, zum 1. Juni 2018 seinen Hut genommen.

Auf der operativen Seite musste die Generika-Tochter Sandoz mit dem Zulassungsantrag für das Nachahmerprodukt Rituximab in den USA einen Rückschlag einstecken. Die FDA hatte den Antrag mit einem sogenannten Complete Response Letter beantwortet. Ein solches Schreiben wird ausgestellt, wenn ein Medikament als nicht bereit für die Zulassung beurteilt wird.

Besser lief es da mit der personalisierten Zelltherapie Kymriah. Für sie hat der Konzern in den USA eine weitere Zulassung erhalten. Die Therapie darf mittlerweile auch als intravenöse Behandlung für Patienten mit grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) angewandt werden.

Die Zulassung des Migränemittels Aimovig (erenumab) in den USA zählt Novartis ebenfalls zu seinen Highlights. Aimovig gilt als ein neuer therapeutischer Ansatz bei der Behandlung von Migräne bei Erwachsenen. Der Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat das Mittel zur Zulassung empfohlen.

AKTIENKURS: Novartis-Aktien haben einen bislang recht volatilen Lauf hinter sich. Dem Jahreshoch im Januar folgte eine längere Abwärtsphase bis auf ein Jahrestief Ende Juni. Seither haben sich die Papiere aber wieder etwas erholt. Auf Jahressicht steht noch ein Verlust von knapp vier Prozent zu Buche. Damit liegen die Titel etwas besser im Rennen als der Leitindex SMI, der zeitgleich mehr als fünf Prozent verloren hat.

hr/an

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Novartis übertrifft die

Novartis übertrifft die Analystenprognosen

Der Pharmakonzern Novartis hat im zweiten Quartal die Umsatz- sowie die EBIT-Zahlen stärker gesteigert als von Analysten erwartet wurde.

Aktualisiert um 07:31

Novartis ist auch im zweiten Quartal solide gewachsen. Dazu hat massgeblich die grösste Sparte Innovative Medicines beigetragen. Die beiden Hoffnungsträger Cosentyx und Entresto haben deutlich zugelegt. Für das Gesamtjahr bleibt Novartis auf Konzernebene beim bisherigen Ausblick, passt die Erwartungen für die Sparten Alcon und Sandoz allerdings an. Die vorgelegten Zahlen wiederum liegen weitestgehend leicht über den Analystenschätzungen.

So weist der Pharmakonzern laut Mitteilung vom Mittwoch für das zweite Quartal einen Nettoumsatz in Höhe von 13,2 Milliarden US-Dollar aus - ein Plus 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 5%. Hierzu trug die grösste Sparte Innovative Medicines mit Erlösen in Höhe von 8,9 Milliarden (+10 Prozent in US-Dollar; +8 Prozent kWk) bei.

Die Augensparte Alcon hat ihre Erholung weiter fortgesetzt und den Umsatz um 7 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar gesteigert. In punkto Profitabilität erzielte die Sparte ein um 16 Prozent höheres operatives Kernergebnis von 338 Millionen Dollar. Das Geschäft soll im nächsten Jahr als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden. Angesichts der guten Entwicklung hat der Konzern den Umsatzausblick für die Sparte etwas erhöht und rechnet nun mit einem Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Preisdruck auf Sandoz

Bei der Generikasparte Sandoz macht sich weiterhin der Preisdruck in den USA bemerkbar. Den Umsatz beziffert Novartis auf 2,5 Milliarden - unverändert gegenüber dem Vorjahr. Hier senkt der Konzern die Umsatzprognose auf einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Auf Konzernebene erzielte Novartis im Berichtszeitraum ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 9 Prozent. Der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes vervielfachte sich auf knapp 7,8 Milliarden. Begründung für den starken Anstieg sind die Erlöse aus dem Verkauf der Anteile am GSK-Joint-Venture.

Das um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte bereinigte operative Kern-Ergebnis verbesserte sich zwischen April und Juni auf 3,5 Milliarden (+9 Prozent; +7 Prozent kWk).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Analysten überwiegend leicht übertroffen.

Beim Ausblick bestätigt der Konzern die Ziele für die Gruppe. So wird auf Gruppenebene zu konstanten Wechselkursen weiter ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das operative Kernergebnis soll 2018 um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für Migräne-Mittel

Der Pharmakonzern Novartis kann das Migräne-Medikament Aimovig (erenumab) nun auch in der Europäischen Union auf den Markt bringen.

30.07.2018 22:46

Die EU-Kommission habe den Wirkstoff zur Migräne-Prävention zugelassen, teilte Novartis am Montagabend mit. Der Schritt kommt nicht überraschend, nachdem im Mai schon ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA das Medikament zur Zulassung empfohlen hatte.

In den USA war Aimovig, das Novartis gemeinsam mit dem Biotechunternehmen Amgen entwickelt hatte, schon im letzten Mai zugelassen worden. In der Schweiz folgte die Genehmigung vor rund zwei Wochen.

Novartis CEO Vas Narasimhan hatte sich vor knapp zwei Wochen bei der Präsentation der Q2-Zahlen positiv überrascht über die US-Nachfrage nach Aimovig gezeigt. Diese sei beispiellos gewesen, was ein gutes Vorzeichen für die Lancierung in Europa sei.

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Novartis holt neuen Ethikchef

Novartis holt neuen Ethikchef von Siemens

Der Pharmakonzern Novartis hat einen neuen Ethikchef ernannt.

14.08.2018 07:27

CC BY-NC-ND 2.0

Klaus Moosmayer übenehme am 1. Dzember die Funktion des Chief Ethics, Risk and Compliance Officer, wie der Konzern aus Basel am Dienstag mitteilte. Er folge Shannon Thyme Klinger nach, die jüngst zur Chefjuristin (Group General Counsel) bestellt wurde.

Moosmayer kommt vom Siemens, wo er seit Januar 2014 Chief Compliance Officer ist. Seine Nachfolgerin bei dem Münchener Konzern wird Marina Maier. Die 51-Jährige leitet derzeit noch die Abteilung Kartellrecht bei Siemens. 

(Reuters)

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