Syngenta

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Nirvana
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http://www.cash.ch/news/boersenticker/syngentaaktien_eroeffnen_im_minus_...

 

Syngenta-Aktien eröffnen im Minus - Monsanto-Deal scheint unwahrscheinlicher
06.07.2015 09:35

Zürich (awp) - Die Aktien des Agrochemie-Konzern Syngenta eröffnen am Montag überdurchschnittlich stark im Minus. Gemäss einem Bericht in der "Financial Times" vom Freitagabend fordert Monsanto-Chef Hugh Grant eine Rechtfertigung von Syngenta für das Ablehnen des Übernahmeangebots von 45 Mrd USD. Dass es zu einem Deal kommt, scheint derzeit immer unwahrscheinlicher zu werden.

Syngenta liegen am Montag bis kurz nach 9.20 Uhr 1,1% im Minus und stehen bei 395 CHF. Damit hinken die Titel dem Gesamtmarkt hinterher, der gemessen am SMI lediglich 0,5% tiefer notiert.

Im April dieses Jahres machte Monsanto ein inoffizielles Übernahmeangebot für Syngenta, das bei 449 CHF je Aktie lag. Dieses entsprach damit einer Prämie von 43% zum Syngenta-Kurs vor Bekanntwerden der Übernamepläne. Gemäss dem Artikel der "Financial Times" möchte Monsanto-CEO Hugh Grant nun wissen, warum eine solche Prämie nicht genug sei. Eine Erhöhung des Angebots würde er nur noch bei einer Due-Diligence-Prüfung machen.

Genau dies scheint aber Syngenta nicht zu wollen - oder nur dann, wenn Monsanto bereit ist, im Fall eines Scheiterns der Fusion eine substanzielle Abfindungssumme (Break-up Fee) zu zahlen. Monsanto bot bisher die Summe von 2 Mrd USD, scheint nun aber nicht bereit, diese zu erhöhen. Denn dies könnte zur Gefahr werden, da damit Syngenta zu einem schlechten Verhalten animiert würde und die Abfindungssumme selbst zum Deal würde, so Grant gegenüber der FT.

Der Monsanto-CEO "droht" nun damit, sich nach anderen Übernahmezielen umzuschauen. Das Angebot habe sein Ablaufzeit und das derzeitig Verhalten von Syngenta führe dazu, dass ein erfolgreicher Deal immer unwahrscheinlicher werde.

2brix
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danke.

Eigentlich aber nichts neues. Versucht da jemand den Kurs weiter zu drücken...

refoh
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Nichts Neues

Das sehe ich auch so.

Nur die Schlagzeile,  "Monsanto-Deal scheint unwahrscheinlicher" ist neu - tönt ein bisschen sensationell. Bzw. journalistische Floskel. Der Rest ist alter Kaffee...

Monsanto möchte wenn möglich nicht mehr bezahlen.

Aber letztlich wird das Geschäft mit grosser Wahrscheinlichkeit zustande kommen.

2brix
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genau

Der Mosanto-CEO "droht" nun damit, sich nach anderen Übernahmezielen umzuschauen.

Tönt für mich auch wie eine strategische Aussage, dass die Aktionäre von Syngenta gegen den VR angehen.

Zyndicate
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Monsanto hat "sehr konstruktive" Gespräche mit Syngenta-Aktionären geführt

07.07.2015 08:08

Genf (awp) - Monsanto hat zuletzt "sehr konstruktive" Gespräche mit wichtigen Aktionären des Basler Konkurrenten Syngenta geführt. Der amerikanische Saatguthersteller will Syngenta schlucken, dessen Verwaltungsrat wehrt sich jedoch gegen die "unerbetene" Offerte. "Wir erfahren sehr viel Interesse und Begeisterung", erklärte Monsanto-Chef Hugh Grant in einem am Dienstag publizierten Interview mit der Zeitung "Le Temps".

Grant wiederholte seine bereits vor dem Wochenende gegenüber der "Financial Times" getätigten Aussagen. So seien die vom Syngenta-VR hervorgehobenen regulatorischen Risiken seiner Ansicht nach übertrieben. In Europa werde das Hauptproblem dadurch gelöst, indem man das Saatgut-Geschäft von Syngenta verkaufe.

Die offerierte Break-up Fee von 2 Mrd USD, für den Fall dass die Transaktion an regulatorischen Hürden scheitert, sei ein "aussergewöhnlicher Wert", meint Grant weiter. Nach Ansicht von Syngenta reicht dieser Betrag "nicht einmal ansatzweise", um eine mögliche Wertvernichtung zu kompensieren.

Hugh bekräftigte ferner seine bereits mehrmals geäusserte Aussage, eine Erhöhung des Angebots komme nur nach einer Due-Diligence-Prüfung in Frage. Aktuell offerieren die Amerikaner 449 CHF je Syngenta-Aktie, davon 45% in bar.

buc/jh/ra/tp

(AWP)

 

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2brix
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Monsanto hat "sehr konstruktive" Gespräche mit Syngenta-Aktionären geführt

07.07.2015 18:25

(Ergänzt um Aussagen gegenüber FuW)

Genf (awp) - Monsanto hat zuletzt "sehr konstruktive" Gespräche mit wichtigen Aktionären des Basler Konkurrenten Syngenta geführt. Der amerikanische Saatguthersteller will Syngenta schlucken, dessen Verwaltungsrat wehrt sich jedoch gegen die "unerbetene" Offerte. "Wir erfahren sehr viel Interesse und Begeisterung", erklärte Monsanto-Chef Hugh Grant in einem am Dienstag publizierten Interview mit der Zeitung "Le Temps".

Grant wiederholte seine bereits vor dem Wochenende gegenüber der "Financial Times" getätigten Aussagen. So seien die vom Syngenta-VR hervorgehobenen regulatorischen Risiken seiner Ansicht nach übertrieben. In Europa werde das Hauptproblem dadurch gelöst, indem man das Saatgut-Geschäft von Syngenta verkaufe.

Die offerierte Break-up Fee von 2 Mrd USD, für den Fall dass die Transaktion an regulatorischen Hürden scheitert, sei ein "aussergewöhnlicher Wert", meinte Grant weiter. Nach Ansicht von Syngenta reicht dieser Betrag "nicht einmal ansatzweise", um eine mögliche Wertvernichtung zu kompensieren.

Hugh Grant bekräftigte ferner seine bereits mehrmals geäusserte Aussage, eine Erhöhung des Angebots komme nur nach einer Due-Diligence-Prüfung in Frage. Aktuell offerieren die Amerikaner 449 CHF je Syngenta-Aktie, davon 45% in bar.

Gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" sagte Grant, dass es mit Syngenta vor rund einem Monat zuletzt direkten Kontakt gegeben habe. Seit diesem Gespräch herrsche aber Funkstille. Grant ist der Meinung, dass sich der Verwaltungsrat von Syngenta bei der offerierten Prämie von über 40% zumindest an den Verhandlungstisch setzen sollte.

"Jetzt treffen wir Investoren und wollen den Prozess zu Ende führen", so Grant gegenüber der "FuW". "Doch an einem gewissen Punkt muss man stoppen." Es gehe nun um Monate nicht um Jahre.

buc/jh/ra/tp/cf

(AWP)

 

wie muss man das verstehen? Stoppen, aber dann es geht um Monate. Heisst dass die Übernahme kommt in den nächsten Monaten oder sie beenden den Versuch in den nächsten Monaten?

Zudem, wieso ist es nicht in ""? Also ist es keine Aussage von Grant?

Zyndicate
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Syngenta-Aktie vorbörslich gesucht
 

Die Offerte des US-Saatgutproduzenten Monsanto für den Agrarchemiekonzern Syngenta ruft Insidern zufolge den Hedgefonds von Milliardär John Paulson auf den Plan. Die Syngenta-Aktie zieht vorbörslich an.

Paulson & Co habe einen Anteil an Syngenta erworben und könnte das Unternehmen dazu drängen, das Gebot von Monsanto zu akzeptieren, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Aktie von Syngenta steigt im vorbörslichen Handel um 1,5 Prozent, in einem praktisch unveränderten Gesamtmarkt.

Monsanto hat eine 45 Milliarden Dollar schwere Offerte für Syngenta vorgelegt, die jedoch abgelehnt wird. Paulson wurde durch seine erfolgreiche Wette auf einen Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts bekannt. Über den Einstieg Paulsons bei Syngenta hatte zuvor auch die Agentur "Bloomberg" berichtet.

(Reuters)

 

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onenightinbangkok
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Die Schlinge zieht sich langsam zu, die Hyänen sind bereits in Lauerstellung! Der Deal kommt! CBLSY6 für Trittbrettfahrer!

timi6666
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Syngenta

Ein guter Tipp SYNBAD kaufen !!!

Kauf-Verkauf Differenz nur 2 Rappen.

 

Billig Jakob-Schnäppchen Preis

 

Nirvana
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Sorry, aber SYNBAD ist im wahrsten Sinne des Wortes bad.
2 Rappen Spread bei diesem tiefen Niveau (0.17 / 0.19) ist unterirdisch.

Gibt sicher mindestens 30 bessere Derivate mit akzeptablerem Spread.
Kann leider keinen Direktlink posten, aber über die Derivate-Suche hier auf cash wird man fündig. Haken bei Syngenta setzen und weiter unten bei Typ call/long
http://www.cash.ch/boerse/derivate/suche/

Einige Beispiele:
SYNJE http://www.cash.ch/boerse/derivate/kursinfo/fullquote/Call-Warrant/SYNJE...
VTSYAI http://www.cash.ch/boerse/derivate/kursinfo/fullquote/Call-Warrant/VTSYA...
SYNKJ http://www.cash.ch/boerse/derivate/kursinfo/fullquote/Call-Warrant/SYNKJ...
SYZZC http://www.cash.ch/boerse/derivate/kursinfo/fullquote/Call-Warrant/SYZZC...
 

timi6666
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Syngenta

Lieber Nirvana

Fact ist, dass es vorgestern für SYNBAD 9 Rappen gab und gestern 18 Rappen.

Ich verstehe aber deine Aussage gut. Ich kaufe meistens Optionen mit tieferen Kursen, aber für mich grössere Mengen. Dann weiss ich zum vornherein, was ich im schlimmsten Fall verlieren kann .Für viele nicht so verständlich.

dr Bärner seiT as macht nüt.

Gruss timi 6666

 

 

 

 

2brix
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timi6666 hat am 16.07.2015 - 06:51 folgendes geschrieben:

Lieber Nirvana

Fact ist, dass es vorgestern für SYNBAD 9 Rappen gab und gestern 18 Rappen.

Ich verstehe aber deine Aussage gut. Ich kaufe meistens Optionen mit tieferen Kursen, aber für mich grössere Mengen. Dann weiss ich zum vornherein, was ich im schlimmsten Fall verlieren kann .Für viele nicht so verständlich.

dr Bärner seiT as macht nüt.

Gruss timi 6666

 

 

 

 

Hi, bist du dir sicher? Ich behaute jetzt mal frech, dass zu 9 Rappen keine gegangen sind, sondern dies nur so ges. Es also keinen Umsatz gab.

Nirvana
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Bei SYNBAD wird der Geld Kurs aktuell nicht mal angepasst.
Geld 0.15, Brief 0.20

Wobei ich mich frage, warum Geld bei 0.15 ist. Gestern Abend war der Kurs noch bei 0.17 und Syngenta wurde seither nicht mehr tiefer gehandelt.

timi6666
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Syngenta

2brix

Bei 9 Rappen angeboten, aber keine gegangen Somit gab es ja auch kein Umsatz. Aus Erfahrung ist es so, dass bei grösseren Gewinnen der Kauf und Verkaufspreis näher beisammen sind. Da wir noch bis Dezember Zeit haben, warten wir doch die Übernahme mit 550 Franken ab.Mein Champagner ist Pommery Brut.

onenightinbangkok
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Wer seine Kohle zum Fenster rausschmeissen möchte - ja, der kauft Produkte mit einem Spread von über 30% (15Rp./20Rp.) und mit einem Strike der viel zu hoch liegt! Der gebotene Übernahmepreis im Moment liegt bei 448 CHF - da hätte der Schein einen (inneren) Wert von 8 Rp.! Ob es noch erhöht wird steht in den Sternen, auf über 500 CHF glaube ich hingegen bestimmt nicht! 

Kein Umsatz, dem Market Maker und seiner (willkürlichen) Kursstellung ausgeliefert.... schau mal die schöne Performance von CBLSY6 in den letzten Tagen an.... und bei SYNBAD gibts einen Verlust da das Bid 15 Rp. beträgt, du aber mehr dafür bezahlt hast...

Zusammenfassend: So verzocken Greenhörner ihre Kohle! Mit Spreads, nicht sensitiven Produkten und dem falschen Glauben, dass die Stückzahl irgendetwas am Einsatz, Gewinnmöglichkeit oder Totalverlust ändert!  

Statt Pommery gibts dann Aspirin!

 

(Edit: Jetzt wird SYNBAD sogar 15Rp./21Rp. gestellt - das ist ja wohl ein Witz, der Markt Maker erhöht die Bids einfach nicht... viel Spass)

Zyndicate
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Syngenta will sich mit Investoren treffen
 

Der Agrochemiekonzern Syngenta reagiert offenbar auf den wachsenden Unmut bei den eigenen Investoren über die Ablehnende Haltung gegenüber den Avancen von Monsanto.

CEO Michael Mack und Finanzchef John Ramsay hätten für die Zeit nach der Publikation der Halbjahreszahlen, welche für kommenden Donnerstag angesagt sind, mehrere Treffen mit Investoren in Europa und den USA geplant, heisst es in einem Artikel des "Wall Street Journal Europe", welches sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen bezieht.

Der Grossteil der Investoren-Gemeinschaft könne nicht verstehen, dass Syngenta sich nicht mit Monsanto an einen Tisch setze, um zu verhandeln, zitiert die Zeitung einen Partner und Fund-Manager der in Zürich stationierten 3V Asset Manager AG.

Monsanto bietet 45 Mrd USD für Syngenta und eine Gebühr von 2 Mrd USD, sollte eine Übernahme am Widerstand der Kartellbehörden scheitern. Die Basler lehnten die Offerte bislang ab.

(AWP)

 

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Blaues Hufeisen
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Über den amerikanischen Saatguthersteller Monsanto und seine nicht erwiderte Liebe für Syngenta liesse sich mittlerweile ein Buch schreiben. Was auch immer man diesem Buch für einen Titel gäbe - eine Liebesgeschichte würde es bestimmt nicht.

Derweil spielt der Verwaltungsrat von Syngenta auf Zeit. Doch auch am Hauptsitz in Basel ticken die Uhren unaufhaltsam. Am Donnerstag wird der Agrarchemiehersteller seinen Zahlenkranz für die erste Jahreshälfte vorlegen. Überzeugend wird dieser allerdings kaum ausfallen.

Auf Basis der mir vorliegenden Konsensschätzungen dürfte der Umsatz im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar geschrumpft sein. Beim Reingewinn wird sogar ein Rückgang um 12 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar erwartet.

Auf das Gesamtjahr betrachtet rechnet das Unternehmen selber mit einem Umsatz in Lokalwährungen und einem operativen Gewinn (EBITDA) in etwa auf Vorjahreshöhe sowie einer substanziellen Verbesserung beim freien Cashflow, was das auch immer heissen mag. An diesen Prognosen dürfte sich aus heutiger Sicht nichts ändern.

Indes häufen sich die Anhaltspunkte dafür, dass die Syngenta-Aktionäre den Druck auf den Verwaltungsrat verstärkt haben. Seit gut einer Woche kursieren Gerüchte, wonach sich John Paulson mit seinem Hedgefonds bei den Baslern eingekauft habe. Der amerikanische Milliardär gilt in seiner Heimat als "harter Hund".

Ich bin gespannt, wann in dieser unendlichen Geschichte das Schlusskapitel geschrieben wird. Zumindest der deutlich unter dem nichtbindenden Angebot von 449 Franken liegende Aktienkurs von Syngenta lässt eine gehörige Portion Skepsis vermuten. Dennoch wird mir aus dem Berufshandel gleich von mehreren Seiten berichtet, dass sich die Schlinge um die Basler immer mehr zusammenzieht. Eine weitere Enttäuschung anlässlich der Halbjahresergebnis-Präsentation von morgen dürfte diesen Prozess nur noch beschleunigen.

CASH INSIDER

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Zyndicate
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Ausblick Syngenta: Halbjahresumsatz von durchschnittlich 7'649 Mio USD erwartet

22.07.2015 13:55

Zürich (awp) - Der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta gibt am Donnerstag, 23. Juli die Zahlen zum ersten Halbjahr 2015 bekannt. Analysten haben dazu folgenden Prognosen:

H1 15     
In Mio CHF     AWP-Konsens       H1 14  
  
Umsatz           7'649           8'508        
EBITDA           1'896           2'111        
Reingewinn       1'152           1'391      
EPS              13,30           15,60      

FOKUS: Die Zweitquartalszahlen des Agrochemiekonzerns Syngenta könnten entscheidend sein für die Avancen des Mitbewerbers Monsanto. Das 45-Mrd-Dollar-Übernahmeangebot der Amerikaner bewerte Syngenta angesichts der Zukunftsaussichten zu tief, liessen die Basler in der Vergangenheit immer wieder verlauten. Starke Quartalszahlen würden die ablehnende Haltung von Syngenta stützen. Sollten sie dagegen schwach ausfallen, bekäme Monsanto Rückenwind.

Denn die Amerikaner haben zuletzt eine grosse Charmeoffensive gestartet und versuchen so, die Syngenta-Aktionäre auf ihre Seite zu ziehen. Man habe "sehr konstruktive" Gespräche mit wichtigen Aktionären geführt und erfahre "sehr viel Interesse und Begeisterung", erklärte etwa Monsanto-Chef Hugh Grant in Zeitungsinterviews.

Die Erwartungen der Analysten an das erste Halbjahr 2015 von Syngenta sind jedenfalls gedämpft, haben doch bereits im ersten Quartal die Dollarstärke und der langsame Start in die US-Anbausaison den Umsatz einbrechen lassen. Die Verkäufe sackten in den Monaten Januar bis März um satte 14% ein, in lokalen Währungen (LW) stagnierte der Umsatz. Vor allem die Aufwertung des Dollars zum Euro und zu den Währungen in den GUS-Staaten belasteten die Rechnung des in der US-Währung rapportierenden Konzerns. Syngenta steuert mit Preiserhöhungen dagegen.

Syngenta dürfte den Rückstand auf die Marschroute im zweiten Quartal zu einem gewissen Teil wettgemacht haben, vor allem dank der Region Nordamerika. Analysten geben jedoch zu denken, dass das erste Semester sehr "befallsarm" war. Die Nachfrage nach Fungiziden und Pestiziden sei branchenübergreifend eher bescheiden gewesen. Und die dynamischer wachsende südliche Hemisphäre fällt in der ersten Jahreshälfte noch nicht so stark ins Gewicht; die Hauptanbausaison spielt sich dann auf der Nordhalbkugel ab. Experten erinnern zudem daran, dass Syngenta rund 75% seines EBITDA im ersten Semester einfährt.

In der Folge dürfte die Profitabilität von Syngenta deutlich tiefer liegen, nicht zuletzt auch darum, weil sich der Produktemix hin zu weniger lukrativen Produkten hin verschoben hat. Syngenta hält mit dem Kostensparprogramm "Accelerating Operational Leverage" Gegensteuer.

ZIELE: Das Syngenta-Management stellt für 2015 ein "Übergangsjahr" in Aussicht. Die Umsätze in Lokalwährungen dürften "im Wesentlichen" unverändert bleiben, gleiches gilt für den EBITDA nach Währungseinflüssen. Ferner verspricht Syngenta einen "erheblichen" Free Cashflow.

Längerfristig rechnet Syngenta damit, dass 2016 niedrigere Rohstoffpreise die Auswirkungen der Aufwertung des Schweizer Frankens auf die Kostenbasis ausgleichen werden. Umsatz und Margen würden zunehmend von Produktneueinführungen und Steigerungen der Kosteneffizienz profitieren - beides bestätige das EBITDA-Margenziel von 24 bis 26% im Jahr 2018.

PRO MEMORIA: Am 8. Mai meldete Syngenta, man habe Mitte April von Monsanto ein "ungefragtes" Übernahmeangebot erhalten. Diese lag bei 449 CHF je Syngenta-Aktie mit einem Baranteil von 45% und tut dies heute noch. Der Syngenta-Verwaltungsrat lehnte jedoch ab und verwies neben dem zu tiefen Preis auf die bedeutenden regulatorischen Risiken. Einen Monat später fügte Monsanto eine "break-up-fee" von 2 Mrd USD in das Paket ein, Syngenta bleib jedoch bei seinem "Nein".

Die Fronten sind seither blockiert: Monsanto lehnt es ab, das Angebot für Syngenta ohne Einsicht in dessen Bücher zu erhöhen. Das wiederum lehnt Syngenta wegen der Konkurrenzsituation der beiden Unternehmen ab. Seither versucht Monsanto, bei den Syngenta-Aktionären selbst zu landen (siehe FOKUS).

Nicht-Monsanto-bezogene News gab es zuletzt auch: Ende April hat Syngenta von der US-Umweltschutzbehörde EPA die Zulassung für das Maisherbizid Acuron erhalten. Mit der Markteinführung noch in diesem Jahr verspricht sich Syngenta ein Spitzenumsatzpotenzial von über 250 Mio USD. Mit dem neuen Produkt adressiert Syngenta das wachsende Problem der Herbizidresistenz - eines der grössten Probleme von Monsanto übrigens.

AKTIENKURS: Dieser wird von der Monsanto-Offerte "hochgehalten", entsprechend liegt die Performance in diesem Jahr bei +29%. Der aktuelle Kurs liegt jedoch mit 405,50 CHF relativ deutlich unter den offerierten 449 CHF, was die Unsicherheit über den Ausgang des Ringens zwischen den beiden Konzernen reflektiert. Auch im bisherigen Jahreshoch kamen die Papiere nicht über 430,80 CHF. Sollte der Monsanto-Deal scheitern, droht den Papieren ein deftiger Absturz. Analysten veranschlagen die Wahrscheinlichkeit einer Transaktion im Moment bei rund 60%.

www.syngenta.com

dm/ra

(AWP)

 

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Syngenta leidet unter Dollarstärke - Volle Innovationspipeline

23.07.2015 07:24

Basel (awp) - Syngenta hat im ersten Halbjahr 2015 deutlich weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sank in der Berichtsperiode um 10% auf 7,63 Mrd USD, zu konstanten Wechselkursen hätte er um 3% zugenommen. Der integrierte Umsatz - der Geschäftsbereich "Lawn and Garden" also ausgerechnet - lag bei 7,31 Mrd USD bei identischen Veränderungsraten. Die Absatzmengen gingen derweil um 3% zurück, während die Verkaufspreise von Syngenta durchschnittlich 6% höher waren.

Syngenta sah sich Angaben vom Donnerstag zufolge neben starken Währungseffekten mit anhaltend tiefen Agrarpreisen und daher niedrigen Einkommen für die Landwirte konfrontiert. Zudem habe man in der Berichtsperiode bewusst das margenschwache Glyphosat-Geschäft reduziert.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA ging um 5% auf 2,00 Mrd USD zurück, sprang aber zu konstanten Wechselkursen um 21%. Die entsprechende Marge lag bei 26,2%. Der Reingewinn nahm um 12% auf 1,22 Mrd, der Gewinn pro Aktie um 5% auf 14,70 USD ab.

Mit dem vorgelegten Zahlenset hat Syngenta die Erwartungen des Marktes etwas übertroffen. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 7,65 Mrd, einem EBITDA von 1,90 Mrd sowie einem Reingewinn von 1,15 Mrd USD. Der Gewinn pro Aktie wurde bei 13,30 USD gesehen.

Syngenta erzielt wegen der hohen Saisonalität des Agrogeschäfts im ersten Halbjahr immer ein klar höheres Ergebnis als in der zweiten Jahreshälfte.

Massnahmen im Rahmen des Programms "Accelerating Operational Leverage" hätten Kosteneinsparungen von 104 Mio USD ermöglicht, so Syngenta weiter. Das Programm werde im zweiten Halbjahr einen noch bedeutenderen Beitrag leisten und sei auf Kurs, die angepeilten 265 Mio reinzuholen.

Kein Wort verliert Syngenta zum Rivalen Monsanto, der sich den Basler Konzern einverleiben möchte. Dafür gibt das Unternehmen neue Indikationen zur Innovationspipeline. Das kombinierte Umsatzpotenzial der sechs letzten Neueinführungen liege bei über 2,7 Mrd USD und die längerfristige Innovationspipeline umfasst weitere neun Produkte mit einem kombinierten Umsatzpotenzial von über 3,6 Mrd. Syngenta wirft Monsanto vor, die Aussichten des Unternehmens nicht genügend zu würdigen.

Syngenta hat die Jahresprognose bestätigt. Das Unternehmen rechnet mit unveränderten Umsätzen in Lokalwährungen und das Betriebsergebnis (EBITDA) nach Währungseinflüssen werde sich auf dem Niveau von 2014 bewegen. Man sei auf dem besten Weg, 2018 die angepeilte EBITDA-Marge von 24-26% zu erreichen.

ra/uh

(AWP)

 

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Sensitiv
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Syngenta

 


Kann mir jemand erklären wieso sich Syngenta - CEO Mike Mack so extrem gegen Monsanto wert?

Hans
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Sensitiv hat am 23.07.2015 - 13:54 folgendes geschrieben:

 


Kann mir jemand erklären wieso sich Syngenta - CEO Mike Mack so extrem gegen Monsanto wert?

Das Image von Monsanto ist hundsmies, da würde ich mich auch dagegen wehren, zudem ist eh nicht sicher dass ein Merger besser wäre...

Gruss Hans

onenightinbangkok
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Mack`s Botschaft lautet: "Macht ein höheres Angebot"!

Sensitiv
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Danke Hans Ich steige so oder so nicht aus Syngenta.

Pidu
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@onenightin..

Es existiert gar kein verbindliches Angebot, sondern nur eine Absichtserklärung. Für mich ist das bloss ein Sommerlochtheater. Siehe auch 5.6.15 - 10.01 und 17.6. - 16.36

onenightinbangkok
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Wer das als Sommerlochtheater abtut, der sollte sich mal Hugh Grants Biografie und Psychogramm zu Gemüte führen! Nein, ich glaube nicht, dass er ein Kasperli ist - im Gegenteil - ein schottischer Sturkopf mit viel Geduld!

2brix
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sehe ich auch so....nur eine Frage der Zeit.

Hätte nicht gedacht, dass ich noch so günstig aufstocken kann.

2brix
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Syngenta sieht Halbjahreszahlen als "beste Antwort" gegen Monsanto-Offerte

23.07.2015 17:57

(Zusammenfassung mit Schlusskurs)

Basel (awp) - Die Aufwertung des US-Dollars hat dem Agrochemiekonzern Syngenta einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Unternehmen musste im ersten Halbjahr deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Dennoch schlug sich Syngenta besser als erwartet. Die milliardenschwere Kauf-Offerte des US-Konkurrenten Monsanto weisen die Basler weiter zurück.

"Wir haben in der Vergangenheit immer Nein gesagt und ich verstehe wirklich nicht, was an diesem 'Nein' nicht verstanden werden kann", erklärte Syngenta-Chef Mike Mack am Donnerstag vor den Medien. Die beste Antwort auf Monsantos "Markt-Lärm" seien die heute vorgelegten Semesterzahlen und Prognosen.

Mack sprach von einem "strategischen Problem" auf Seiten Monsantos. Die Amerikaner verdienten ihr Geld vor allem in Nord- und Südamerika, während Syngenta mehr als 50% in den weiter wachsenden Schwellenländern erwirtschafte. Vor allem aber hänge Monsanto sehr stark von einigen wenigen, gentechnisch veränderten Saatgutsorten ab.

Gentechnik erreiche aber langsam den Plafond, während konventionell weiterentwickeltes Saatgut gefragt bleibe, stichelte Mack gegen Monsanto. "Monsanto hat im GM-Business alle tief hängenden Früchte schon abgeerntet. Nur weil sie nun ein Problem haben, sehe ich keinen Grund, warum wir ihnen helfen sollten". Die Aussichten für Syngenta alleine seien aber "grossartig".

ZAHLEN ALS "BESTE ANTWORT"

Die Halbjahresergebnisse von liefern nach Ansicht von Mack "die beste Antwort" auf die Kaufofferte. Zwar schrumpfte der Umsatz um 10% auf 7,63 Mrd USD, zu konstanten Wechselkursen wäre er aber um 3% gestiegen. Der EBITDA sank um 5% auf 2,00 Mrd USD, hätte aber ohne Dollarstärke gar um 21% zugenommen.

"Nicht viele können einen Umsatzrückgang von 10% wegstecken und gleichzeitig die Marge um 140 Basispunkte erhöhen", sagte Finanzchef John Ramsey mit Verweis auf die währungsbereinigte EBITDA-Marge, die bei 29,2% lag. Das lag auch am Sparprogramm, das Wirkung gezeigt habe. Im ersten Halbjahr hat Syngenta Einsparungen von 104 Mio USD erzielt.

Syngentas Reingewinn ging um 12% auf 1,22 Mrd USD zurück, was aber ebenfalls über den Erwartungen der Analysten lag.

INNOVATIONEN IN DER PIPELINE

Auch die prall gefüllte Innovationspipeline von Syngenta spricht nach Ansicht von CEO Mack gegen Monsanto. Das Umsatzpotenzial der sechs letzten Neueinführungen liege bei über 2,7 Mrd USD, und die längerfristige Innovationspipeline umfasse weitere neun Produkte mit einem kombinierten Umsatzpotenzial von über 3,6 Mrd.

Mack ist daher zuversichtlich, 2018 die angepeilte EBITDA-Marge von 24-26% zu erreichen. Nach dem Jahr 2020 will Syngenta einen Umsatz von 25 Mrd USD erwirtschaften. "Dies wird den EBITDA auf 6 bis 6,5 Mrd USD anschwellen lassen", rechnete Mack vor. Zum Vergleich: In 2014 waren es noch 2,9 Mrd.

Syngenta hat auch die Jahresprognose bestätigt. Das Unternehmen rechnet mit unveränderten Umsätzen in Lokalwährungen, und das Betriebsergebnis (EBITDA) nach Währungseinflüssen werde sich auf dem Niveau von 2014 bewegen.

PREISERHÖHUNGEN

Syngenta sei es zuletzt gelungen, die Abwertung von Währungen in den Schwellenländern durch gezielte Preiserhöhungen weitgehend zu kompensieren, erklärte Syngenta-Chef Mack mit Blick auf das erste Halbjahr 2015. In Kombination mit Währungsabsicherungsgeschäften sei es gelungen, die Auswirkungen der Währungsschwankungen auf den EBITDA abzuschwächen.

Zum Beispiel stürzte der Rubel seit 2013 um über 40% und die Ukrainische Währung um fast 70% gegenüber dem Dollar ab, wie COO Jon Parr ausführte. Laut Finanzchef Ramsay hat Syngenta mit Preiskorrekturen 75% des ganzen Währungszerfalls auffangen können - laut Parr ohne grosse Abstriche bei Verkaufsvolumen. Insgesamt seien die Verkaufspreise um durchschnittlich 6% erhöht worden.

ABSAGE LÄSST AKTIE SINKEN

Den gut aufgenommen Zahlen zum Trotz büssten die Syngenta-Papiere am Donnerstag 0,8% auf 400,60 CHF ein. Monsanto bietet 449 CHF je Aktie. Die Kursrückschläge werden denn auch mit Gewinnmitnahmen nach dem "Nein" zu Monsanto erklärt.

ra/yr

(AWP)

http://www.cash.ch/news/boersenticker/syngenta_sieht_halbjahreszahlen_al...

Tönt ja alles super, mit den vielen wäre wenn konstante Wechselkurse, ohne Dollarstärke, währungsbereinigt usw...

Aber seien wir mal ehrlich, den meisten Aktionären gehts doch nur ums Geld. Wenn ich morgen 500.- CHF für die Aktie haben könnte, wär ich sofort dabei. Da möchte ich nicht noch bis 2018/2020 warten. Und ob die Pipeline wirklich ein Umsatzpotential von 3.6 Mrd hat, muss sich auch erst zeigen. Eigentlich spricht auch nichts dagegen die Pipeline als Aktionär von Mosanto mit zu erleben. W

Wenns jedenfalls nicht zum Deal kommt, sind wir schnell wieder bei 350 bzw 300.-. Da bringt mir die tolle Antwort von Mack auch nichts mehr...

 

Hans
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Sensitiv hat am 23.07.2015 - 14:12 folgendes geschrieben:

Danke Hans Ich steige so oder so nicht aus Syngenta.

Macht nix, kriege eh keine Prämie - halte meine jedenfalls weiterhin, seit IPO Smile

Lustig wie viele Trittbrettfahrer hier auftauchten...

Gruss Hans

Nirvana
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Sensitiv hat am 23.07.2015 - 13:54 folgendes geschrieben:

 

Kann mir jemand erklären wieso sich Syngenta - CEO Mike Mack so extrem gegen Monsanto wert?

Ist meines Erachtens relativ einfach.
Wenn es zu einer Übernahme kommt, hat es keinen Platz mehr für Mike Mack (und andere Syngenta Leute in Kaderpositionen bzw. Verwaltungsrat) und sie können keine Millionen mehr kassieren. Deshalb unternehmen sie natürlich alles, um ihre Positionen zu sichern. Um die Firma, Aktionäre oder der Aktienkurs geht es denen nicht, nur um ihre eigene Stellung.

Ich verurteile das auch gar nicht, ich würde nicht anders handeln. So sind wir Menschen nun mal gestrickt, das Eigenwohl steht über allem.
 

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