Clariant

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Clariant erhöht gewisste

Clariant erhöht gewisste Produktpreise um acht Prozent

Der Spezialchemiekonzern Clariant erhöht die Preise für alle seine Masterbatch- und Compound-Produkte global um acht Prozent.

19.12.2017 07:25

Dabei geht es um Produkte, die Titandioxide, Carbon Black, Pigmente, Färbemittel oder diverse Additive enthalten. Die Erhöhung tritt laut Mitteilung vom Dienstag per 1. Februar oder so schnell, wie es der Vertrag erlaubt, in Kraft. Begründet wird sie mit dem zusätzlichen Preisanstieg bei den entsprechenden Materialien. Bereits auf den 1. Oktober waren die Preise für solche Produkte um 8-10 Prozent erhöht worden.

(AWP)

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Clariant könnte zu salopp

Clariant könnte zu salopp über Huntsman-Pläne geplaudert haben

SIX Exchange Regulation hat eine Untersuchung gegen Clariant wegen einer möglichen Verletzung der Vorschriften zur Ad hoc-Publizität eröffnet.

11.01.2018 08:12

Dies stehe im Zusammenhang mit der Medienmitteilung von Clariant betreffend die Bekanntgabe über geplante Fusion mit Huntsman vom 22. Mai 2017, heisst es in einer Mitteilung der SIX vom Donnerstag. An der Börse kotierte Unternehmen müssen gewisse Vorschriften einhalten, wie sie die Anleger über wichtige Unternehmensnachrichten informieren. Die Dauer des Untersuchungsverfahrens sei nicht bestimmt, heisst es weiter.

Das Clariant-Management hatte sich im Vorfeld der Fusions-Bekanntgabe während der Endphase der Verhandlungen von einem Team des Schweizer Fernsehens begleiten lassen. Der Bericht hierüber wurde am Abend des 22. Mai auf SRF1 ausgestrahlt. Ob die Untersuchung im Zusammenhang mit diesem Vorgehen steht, ist nicht bekannt und die SIX weist darauf hin, dass über das laufende Untersuchungsverfahren keine Auskünfte erteilt würden.

Die im Mai 2017 angekündigte Fusion von Clariant und Huntsman war später wegen Widerstandes der Aktionäre geplatzt.

(AWP)

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Elias
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Clariant-Aktie tiefrot

Neuer Grossaktionär - White Tale wirft das Handtuch

Der Schlagabtausch zwischen Clariant und seinem grössten Aktionär ist zu Ende, bevor es zum grossen "Showdown" an der Generalversammlung kam.

Der Investor White Tale hat sein Aktienpaket von 24,99% am Spezialchemiekonzern an den Branchenriesen Saudi Basic Industries veräussert, welcher damit neu zum grössten Aktionär wird.

Clariant bestätigte am Donnerstag die Transaktion, über die bereits früher berichtet wurde. Man sei bereits im Vorfeld darüber informiert worden. Sabic ist laut Mitteilung eines der grossen globalen Chemieunternehmen mit einem bedeutenden Spezialchemikaliengeschäft und arbeitet bereits mit Clariant im Bereich Catalysts zusammen.

"DERZEIT" KEINE VOLLÜBERNAHME

Sabic hat "derzeit" keine Pläne, Clariant vollständig zu übernehmen, wie die Saudis in einem eigenen Statement erklären.

Aus Perspektive von Sabic ist diese Akquisition Teil der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Clariant ergänze das bestehende Spezialitätengeschäft und stehe im Einklang mit der eigenen Strategie, neue Wachstumschancen in diesem Bereich zu eröffnen.

 

Clariant will nun in den kommenden Wochen mit Sabic zusammenarbeiten und Gespräche aufnehmen. Man werde die neue Situation erörtern und Möglichkeiten zur Wertgenerierung ausloten. Ausserdem werde man den bestehenden Dialog mit allen anderen Aktionären fortsetzen. Sabic seinerseits "freut" sich auf die Gespräche mit Clariant.

White Tale, bestehend aus Standard Industries und dem Hedgefonds Corvex, hatte letzten Herbst die geplante Fusion von Clariant mit dem US-Konkurrenten Huntsman zu Fall gebracht. Die Amerikaner verlangten in der Folge drei Sitze im Verwaltungsrat und eine Analyse der strategischen Optionen des Unternehmen durch eine Investmentbank. Clariant sperrte sich gegen die Forderungen.

WHITE TALE ZUFRIEDEN

Die Amerikaner scheinen zufrieden zu sein. "Wir sind zuversichtlich, dass Clariant mit dieser Transaktion ihren Weg zum Weltmarktführer in der Spezialchemie fortsetzen kann", erklärt etwa David Winter, Co-CIO von 40 North und Standard Industries gemäss dem Sabic-Statement

Sein Kollege David Millstone ergänzt: "Wir sind seit 2016 bedeutende Aktionäre von Clariant. Die strategische Beteiligung von Sabic an Clariant ist ein erfolgreicher Abschluss, und wir freuen uns, dass wir dazu beigetragen haben, dies zu ermöglichen."

Die Clariant-Aktie kotiert bereits kurz nach Handelsstart am Donnerstag mit einem Abschlag von 4,5 Prozent bei 27,09 CHF.

ra/cf

Muttenz (awp)

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Clariant steigert Umsatz und

Clariant steigert Umsatz und Betriebsgewinn

Clariant ist schwungvoll ins Geschäftsjahr 2018 gestartet. Die Erwartungen wurden beim Umsatz übertroffen, beim Betriebsgewinn erfüllt.

25.04.2018 07:32

Für das erste Quartal weist das Unternehmen einen um 7 Prozent höheren Umsatz von 1,72 Milliarden Franken aus. In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe ebenfalls um 7 Prozent. Der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) lag um 7 Prozent über dem Vorjahreswert bei 268 Millionen Franken, wie Clariant am Mittwoch mitteilt. In Lokalwährungen wären es lediglich plus 2 Prozent gewesen. Die entsprechende Marge betrug 15,6 Prozent und damit auf Höhe des Vorjahres. Weitere Gewinnzahlen legt Clariant für das erste Quartal nicht vor.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) bezüglich Umsatz übertroffen und beim EBITDA erfüllt. Die von AWP befragten Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 1,68 Milliarden Franken, einen EBITDA vor Einmalkosten von 267 Millionen und eine Marge von 15,7 Prozent erwartet.

Das Wachstum in der Berichtsperiode sei vor allem auf Volumensteigerungen zurückzuführen, erklärt Clariant. Zusätzlich habe man die durchschnittlichen Verkaufspreise erhöht.

Gut unterwegs war vor allem der Bereich Catalysis, der insbesondere Produkte für das Öl- und Bergbaugeschäft hergestellt. Hier wuchsen die Umsätze um 39 Prozent. Die Care Chemicals legten um 10 Prozent zu. Bei den Natural Resources stiegen die Verkäufe mit dem sich erholenden Ölmarkt um 2 Prozent in Lokalwährungen und damit im gleichen Tempo wie die Plastik- und Beschichtungssparte.

Ausblick bekräftigt

Nach Regionen betrachtet war das Wachstum in Asien dank einer deutlichen Steigerung in China mit 15 Prozent am ausgeprägtesten. In Lateinamerika stiegen die Verkäufe um 11 Prozent infolge der verbesserten Konjunktur. Der Umsatz in Nordamerika stieg um 5 Prozent und im Mittleren Osten und Afrika um 4 Prozent. Europa letztlich wuchs um 2 Prozent.

Clariant bekräftigt mit den Quartalszahlen den im Februar gegebenen Ausblick für das laufende Jahr. Die Muttenzer gehen weiter von einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährungen aus sowie einer Verbesserung des operativen Cashflow. Steigen sollen auch der absoluten EBITDA und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten.

Auch das Mittelfristziel wird bestätigt. Als Richtwert wird hier weiter eine EBITDA-Marge vor Einmaleffekten zwischen 16 Prozent und 19 Prozent genannt.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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Goldman Sachs bestätigt Kaufempfehlung

05.06.2018 | 08:51

#CLARIANT – Goldman Sachs bestätigt Kaufempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die US-Bank Goldman Sachs hat heute Morgen das Kursziel von CLARIANT (CHF 24.27) von CHF 32.40 auf CHF 31 gesenkt, die Kaufempfehlung angesichts des deutlichen Aufwärtspotenzials allerdings bestätigt. Die zuständige Branchenanalystin schreibt, dass CLARIANT mit einem geschätzten Gewinnwachstum von +11.2% und +7.2% für 2018 resp. 2019 eines der besten Wachstumsprofile im europäischen Chemiesektor aufweise. Getrieben werde das Wachstum von der Wende bei den Divisionen Natural Resources und Catalysis. Zudem sei das Margenziel des Unternehmens konservativ.

Zyndicate
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Ausblick Clariant: Halbjahres

Ausblick Clariant: Halbjahres-EBITDA von 525 Millionen Franken erwartet

Der Chemiekonzern Clariant gibt am Mittwoch, 25. Juli die Ergebnisse zum ersten Semester 2018 bekannt. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

24.07.2018 14:00

H1 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens H1 2017A Umsatz 3'348 3'132 EBITDA* 525 482 -Marge (in Wacko 15,7 15,4 Konzerngewinn 217 153 * vor Sondereffekten

FOKUS: Analysten rechnen bei Clariant mit einem guten Ergebnis im zweiten Quartal. Eine positive Entwicklung der Währungen dürfte das Ergebnis gestützt haben, vor allem aber die gute Verfassung der Weltwirtschaft und der gestiegene Ölpreis. Daher dürften insbesondere die zyklischen Geschäftsberichte Catalysis und Care Chemicals gut abgeschnitten haben, während der gestiegene Ölpreis den Bereich Natural Resources stabilisiert haben sollte.

Ein ganz besonderes Augenmerk legen die Analysten wie immer auf die Entwicklung des Cashflows. Clariant hat diesbezüglich in früheren Jahren selten brilliert und erst 2016 Fortschritte erzielt. Das sorgte auch für eine Stärkung der Kreditkennzahlen.

Im Lichte der Entwicklungen bei Clariant im letzten Jahr bekommen andere Themen einen mindestens so grossen Stellenwert wie die Zahlen. Nachdem der aktivistische Investor White Tale losgeworden ist und mit dem Branchenriesen Saudi Basic Industries ein weisser Ritter gefunden wurde - dieser hält nun 25 Prozent an Clariant -, interessieren sich Investoren dafür, wie die Zusammenarbeit mit den Saudis aussehen soll.

Im September werde Clariant in der Lage sein, die Ergebnisse der Gespräch mit Sabic hinsichtlich einer engeren Zusammenarbeit zu präsentieren, sagte CEO Hariolf Kottmann Mitte März an der Generalversammlung.

In diesem Zusammenhang sorgt eine Meldung für Aufsehen, wonach die weltweit grösste Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco ein Auge auf Sabic geworfen hat. Der Börsenaspirant prüft den Erwerb einer strategischen Beteiligung an Sabic. Laut Meldungen der Nachrichtenagentur Reuters soll möglicherweise gar die gesamte 70-prozentige Beteiligung des saudi-arabischen Staatsfonds übernommen werden.

ZIELE: Für das laufende Jahr rechnen die Muttenzer mit einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung des operativen Cashflow, des absoluten EBITDA und der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten. Somit lautet die Guidance gleich wie die für 2017.

PRO MEMORIA: Im Juni hat Clariant zwei neue Produktionsanlagen für Additive am Standort Zhenjiang in China eröffnet. Damit wurde eine im letzten Jahr angekündigte Investition in Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken abgeschlossen.

Und vor rund einer Woche gab Clariant bekannt, man habe eine bestehende Vertriebs-Partnerschaft mit der amerikanischen Lintech International LLC in Nordamerika ausgebaut.

Damit war bei Clariant zuletzt wieder mehr oder weniger "Business as usual", nachdem das Unternehmen in den Monaten zuvor turbulente Zeiten erlebt hatte. Nachdem im Oktober 2017 die Fusion mit dem US-Mitbewerber Huntsman abgeblasen wurde, musste sich das Unternehmen mit den Forderungen des aktivistischen Investors aus dem USA auseinandersetzten. Ende Januar setzten sich Standard Industries und 40 North ("we are here to stay") bereits wieder ab. Das Aktienpaket von knapp 25 Prozent wurde an Sabic verkauft.

AKTIENKURS: Die Clariant-Aktien weisen 2018 eine bisher deutlich negative Jahresbilanz auf (gut -12 Prozent), die allerdings auch im Lichte der Performance von +55 Prozent im Jahr zuvor gesehen werden muss.

jl/ra

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Clariant befindet sich weiter

Clariant befindet sich weiter auf Wachstumskurs

Umsatz und Gewinn sind bei Clariant gestiegen und der Ausblick wurde erneut bestätigt.

25.07.2018 07:22

Clariant hat im ersten Semester sowohl den Umsatz als auch die Gewinnziffern verbessert. Der Ausblick vom vergangenen April wird erneut bestätigt.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 8 Prozent auf 3,39 Milliarden Franken. In Lokalwährungen entspricht dies einem Plus von 7 Prozent, wie Clariant am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Wachstum im ersten Quartal wurde das Wachstumstempo damit im zweiten Quartal gehalten.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA und vor Einmaleffekten legte im Halbjahr um 9 Prozent auf 524 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge lag bei 15,5 Prozent und damit um 10 Basispunkte über dem Vorjahreswert.

Der Reingewinn wird mit 211 Millionen beziffert, womit er den Vorjahreswert um über ein Drittel übertrifft. Der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte im ersten Halbjahr 102 Millionen, nach 116 Millionen im Vorjahr.

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen mit dem Umsatz übertroffen und mit dem Betriebsgewinn in etwa erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,35 Milliarden Franken und für den EBITDA vor Einmalkosten bei 525 Millionen.

CEO zuversichtlich für die gesteckten Ziele

"In der ersten Jahreshälfte erzielte Clariant ein starkes Wachstum bei Umsatz, EBITDA und vor allem beim Nettogewinn", wird in der Mitteilung denn auch CEO Hariolf Kottmann zitiert. Er zeigt sich zuversichtlich für die für 2018 gesetzten Ziele.

Entsprechend wird der bisherige Ausblick für 2018 bestätigt. Das Unternehmen geht weiter von einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährung aus, sowie einer Verbesserung des operativen Cashflows. Auch der absolute EBITDA und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten sollen steigen. Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19 Prozent.

Weiter geht Clariant davon aus, dass die gute Wirtschaftslage in reifen Märkten, die eine hohe Vergleichsbasis bilden, auch weiterhin anhalten wird. Unterstützung sollte zudem von den Schwellenländern kommen, insbesondere da in Lateinamerika Anzeichen einer Erholung erkennbar seien.

(AWP)

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Clariant kooperiert mit ETH

Clariant kooperiert mit ETH-Spin-off Haelixa

Der Spezialchemiekonzern Clariant ist eine Kooperation mit dem Schweizer Start-up-Unternehmen Haelixa eingegangen.

30.08.2018 07:20

 Der Spin-off der ETH Zürich ist ein Spezialist im Bereich DNA-basierter Marker, teilte Clariant am Donnerstag mit.

Clariant hat hierfür eine Minderheitsbeteiligung an Haelixa in nicht genannter Höhe erworben. Finanzielle Details werden nicht genannt.

Clariant will Haelixa bei der Weiterentwicklung ihrer DNA-basierten Tracing- und Tagging-Technologie unterstützen, so die Mitteilung weiter. Denn diese sei vielversprechend für verschiedene Produktkategorien und Anwendungen von Clariant.

(AWP)

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Clariant: Sabic-Deal hat alle

Clariant: Sabic-Deal hat alle behördlichen Genehmigungen erhalten

(Meldung ausgebaut) - Der Einstieg des saudi-arabischen Chemieriesen Sabic bei Clariant ist jetzt fix. Sabic habe alle Genehmigungen der Wettbewerbsbehörden für den Kauf eines Anteils von 24,99 Prozent an Clariant erhalten, teilten die Muttenzer am Montag mit. Der Kaufabschluss werde nun innerhalb der nächsten Tage erfolgen.

10.09.2018 08:39

Sabic hatte länger als gedacht auf grünes Licht der Behörden warten müssen. Ursprünglich waren die Unternehmen davon ausgegangen, dass die Genehmigungen bereits Ende Juni vorliegen.

Der Deal macht Sabic nun zum grössten strategischen Ankeraktionär von Clariant, dem zweiten neben der Gruppe der vormaligen Süd-Chemie-Aktionäre mit zuletzt gemeldeten gut 14 Prozent der Aktien.

Gespräche für Zusammenarbeit laufen

Die Saudis hatten das Aktienpaket Ende Januar vom aktivistischen Investor White Tale aus den USA übernommen. Dieser hatte zuvor während Monaten den geplanten Zusammenschluss Clariants mit dem US-Chemieunternehmen Huntsman torpediert und am Ende zu Fall gebracht.

Mit dem neuem Grossaktionär Sabic will Clariant wieder ruhigeres Fahrwasser ansteuern und stellt sich auf eine Zukunft als eigenständiges Unternehmen ein. Die beiden Unternehmen loten gleichzeitig künftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus.

Jegliche Ergebnisse dieser Diskussionen würden "zu gegebener Zeit" präsentiert, schrieb Clariant am Montag weiter. Viel mehr könne man aktuell nicht über den genauen Zeitplan sagen, ergänzte ein Sprecher auf Anfrage von AWP. Früheren Aussagen zufolge wollte Clariant noch im September Angaben zur Zusammenarbeit mit Sabic machen.

ra/

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Clariant eröffnet in USA

Clariant eröffnet in USA modernisiertes Labor für Öldienstleistungen

Der Chemiekonzern Clariant eröffnet am Standort Midland in Texas ein neues Labor. Damit würden die Dienstleistungsangebote für Kunden von "Oil-Services" verbessert, teilte Clariant am Dienstagabend mit. Zudem seien die Anlagen um eine grössere Mischanlage, ein Tanklager und ein neues Wartungsgebäude erweitert worden.

02.10.2018 18:27

Die Grösse des Labors habe sich damit fast verdoppelt. Dieses sei nun mit "branchenführender Forschungs- und Automatisierungsausrüstung" ausgestattet, heisst es weiter.

Clariant hatte die Modernisierung seiner Standorte in Midland (Texas) und Clinton (Oklahoma) für einen "niedrigen einstelligen Millionenbetrag" im September 2017 angekündigt.

tp/uh

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Clariant will mit Verkauf bis

Clariant will mit Verkauf bis zu zwei Milliarden einnehmen

Den Spezialchemiekonzern Clariant wird für den Deal mit der saudi-arabischen Sabic Firmenteile für bis zu zwei Milliarden Franken verkaufen.

09.10.2018 07:07

Clariant dürfte die Mehrheit am Gemeinschaftsunternehmen mit dem saudi-arabischen Grossinvestor Sabic zwischen einer und zwei Milliarden Franken kosten. Bezahlen will das Clariant-Chef Hariolf Kottmann mit dem Verkauf von weniger dynamischen Geschäftsteilen.

Die ersten Analystenberichte sprächen von einer Zahlung zwischen ein und zwei Milliarden an Sabic, sagte Kottmann in einem Interview mit den Tamedia-Medien vom Dienstag. "Die Summe entspricht dem, was wir aus dem geplanten Verkauf erlösen dürften." Es sei der Wunsch von Sabic, dass sich das Kreditrating von Clariant nicht verschlechtere.

Pläne für das Gemeinschaftsunternehmen und den Verkauf von Geschäftsteilen hatte Clariant Mitte September bekannt gegeben. Der Baselbieter Chemiekonzern löst das Geschäft mit Additiven und höherwertigen Masterbatches aus der Sparte Plastics & Coatings heraus und legt es mit Teilen des Spezialchemiegeschäfts von Sabic zusammen.

Clariant bringt Geschäfte mit einem Umsatz von rund 1,1 Milliarden Franken in die neue Einheit ein, Sabic steuert Produkte mit einem Jahresumsatz von 1,9 Milliarden und damit den grösseren Teil bei. Am operativ von Clariant geführten Gemeinschaftsunternehmen werden die Baselbieter die Mehrheit halten - deshalb zahlt Clariant Sabic einen Ausgleich. Die weniger zukunftsträchtigen Teile der Sparte bringen einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Franken auf die Waage.

Kein Stellenabbau geplant

Die Zusammenarbeit mit Sabic war nach der geplatzten Fusion mit dem US-Konkurrenten Huntsman zustande gekommen. Der Chemiekonzern Sabic ist erst seit Anfang Jahr mit einem Anteil von knapp 25 Prozent Grossaktionär von Clariant.

"Lassen sich alle unsere Pläne mit der saudi-arabischen Sabic umsetzen, bekommen wir aber eine bessere Lösung, als es ein Zusammenschluss mit Huntsman oder einem anderen Wettbewerber gewesen wäre", sagte Kottmann. Bei einer Fusion gingen Synergien mit einem Stellenabbau einher. Ein Abbau sei nun vom Tisch. "Das Projekt mit Sabic ist ein Wachstumsprojekt und kein Kostensenkungsprojekt", sagte Kottmann. "Es wird keinen Personalabbau geben, das sichere ich Ihnen zu."

Kottmann soll seinen Chefposten in wenigen Tagen an Ernesto Occhiello, der von Sabic kommt, abgeben. Er selbst soll dann Rudolf Wehrli an der Verwaltungsratsspitze ablösen. Angesprochen darauf, ob eine solcher Wechsel einer modernen Unternehmensführung entspreche, sagte Kottmann: "In der Schweiz ist das nicht so ungewöhnlich." Zudem habe er das nicht selbst initiiert, sondern sei darauf angesprochen worden.

Eine Vollübernahme von Clariant durch Sabic soll es nicht geben. "Es gibt keinen Vertrag, der gegen eine Aufstockung durch Sabic spricht, aber es wird kein Angebot für eine Vollübernahme geben."

Grosse Sorgen, dass Sabic bald vom saudischen Ölriesen Aramco übernommen werden könnte, mache er sich derzeit auch nicht. "Das ist alles reine Spekulation." Sollte diese Übernahme allerdings tatsächlich zustande kommen, entstünde ein solch riesiger Konzern, "von dem wir nicht wissen können, ob er sich für die kleine Clariant interessieren würde."

(AWP)

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Clariant erhält Auftrag für

Clariant erhält Auftrag für Prozesskatalysatoren von Ineos

Clariant hat vom britischen Chemikalienhersteller Ineos einen langfristigen Auftrag erhalten.

17.10.2018 07:38

Ineos plant den Bau der grössten Propan-Dehydrierungseinheit in Europa, und Clariant soll die dazu notwendigen Catofin-Katalysatoren und das Heizmaterial liefern.

Die Anlage soll 2023 fertiggestellt werden und 750'000 metrische Tonnen Propylen im Jahr liefern, wie Clariant am Mittwoch mitteilte. Clariant wird bei diesem Auftrag mit dem technischen Partner McDermott zusammenarbeiten, welcher die exklusiven Lizenzrechte für die Catofin-Technologie besitzt. Clariant sieht sich als einziges Unternehmen, dass massgeschneiderte Katalysatoren und das dafür notwendige Heizmaterial (HGM) herstellen kann. Zum Auftragsvolumen wurden keine Angaben gemacht.

Die Catofin-Entwässerungstechnologie wird zur Herstellung von ungesättigten Kohlewasserstoffen (Olefine) wie Propylen oder Isobutylen verwendet.

(AWP)

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Ausblick Clariant: Q3-EBITDA

Ausblick Clariant: Q3-EBITDA von 247 Millionen Franken erwartet

Der Chemiekonzern Clariant publiziert am Mittwoch, 31. Oktober das Geschäftsergebnis zum dritten Quartal 2018. Insgesamt haben neun Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

30.10.2018 14:00

Q3 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q3 2017A Umsatz 1'631 1'566 - Org. Wachstum (in Wacko 5 9 Adj. EBITDA 247 235 - Marge (in Wacko 15,2 15,0

FOKUS: Die Analysten rechnen bei Clariant mit einem guten Ergebnis im dritten Quartal. Von der robusten Weltwirtschaft dürften insbesondere die zyklischen Geschäftsbereiche profitiert haben. Ein verbesserter Produktemix bei den Katalysatoren und wegfallende Anlaufkosten im Segment bei den Care Chemicals dürfte zudem die Margen gestützt haben.

Da Clariant zum ersten und dritten Quartal jeweils ein "abgespecktes" Reporting abliefert, wird das Unternehmen keine Angaben zum Reingewinn und zu dem von Analysten jeweils stark beäugten Cashflow abgeben. Clariant hat diesbezüglich in früheren Jahren selten brilliert und erst 2016 Fortschritte erzielt. Das sorgte auch für eine Stärkung der Kreditkennzahlen.

Im Lichte der Entwicklungen bei Clariant im letzten Jahr bekommen andere Themen einen mindestens so grossen Stellenwert wie die Zahlen. Vor gut einem Monat haben die Muttenzer kommuniziert, wie das Unternehmen nach dem Einstieg des Ankeraktionärs Saudi Basic Industries (Sabic) umgekrempelt wird (siehe PRO MEMORIA). Experten interessieren sich für die weitere strategische Ausrichtung nach den Wahl von vier Sabic-Vertretern in den Verwaltungsrat.

ZIELE: Für das laufende Jahr rechnen die Muttenzer mit einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung des operativen Cashflow, des absoluten EBITDA und der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten. Somit lautet die Guidance gleich wie die für 2017.

Ab 2021 soll das Unternehmen auf einen Umsatz von rund 9 Milliarden Franken und eine operative Marge (EBITDA) von etwa 20 Prozent kommen. Zum Vergleich: 2017 erzielte Clariant einen Umsatz von 6,4 Milliarden Franken und eine Marge von 12,7 Prozent.

PRO MEMORIA: Mit dem neuen Ankeraktionär Sabic an der Seite will der Spezialchemiekonzern Clariant Gas geben. Das Unternehmen wird umgekrempelt, soll aber als unabhängiges Unternehmen weiter bestehen. Der neue Chef kommt allerdings von den Saudis.

Und das ist geplant: Clariant löst das Geschäft mit Additiven und höherwertigen Masterbatches aus der Sparte Plastics & Coatings heraus und legt es mit Teilen des Spezialchemiegeschäfts von Sabic zusammen. Der neue Bereich heisst "High Performance Materials", zu Deutsch Hochleistungsmaterialien.

An dem operativ von Clariant geführten Gemeinschaftsunternehmen werden die Baselbieter die Mehrheit halten und sie dürfen ihren Anteil in Zukunft noch erhöhen. Die Schweizer werden daher eine Ausgleichzahlung an Sabic leisten.

Geld dafür soll der Verkauf des Rests der Clariant-Sparte Plastics & Coatings einbringen, die Devestition soll bis zum Jahr 2020 über die Bühne gehen. Die weniger zukunftsträchtigen Teile der Sparte bringen einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Franken auf die Waage.

Die Verbindung mit dem neuen Grossaktionär geht aber über die Kooperation hinaus. Mit Ernesto Occhiello wurde ein neuer CEO bestimmt, der von Sabic kommt. Der Chef des Sabic-Spezialchemiegeschäfts löste Kottmann am 16. Oktober ab. Der langjährige Clariant-Lenker hat auf den Termin hin Rudolf Wehrli an der Spitze des Verwaltungsrates beerbt. Sabic erhielt gleichzeitig vier von zwölf Sitzen im Clariant-Verwaltungsrat.

AKTIENKURS: Die Clariant-Aktien weisen 2018 eine bisher deutlich negative Jahresbilanz auf (-21 Prozent), die allerdings auch im Lichte der Performance von +55 Prozent im Jahr zuvor gesehen werden muss. Vor allem der schwache Börsenmonat Oktober setzte den Papieren zu.

Homepage: www.clariant.com

jl/ra/an

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Clariant kann

Clariant kann Analystenerwartungen nicht erfüllen

Clariant hat mitten in der Neuausrichtung eher durchzogene Zahlen vorgelegt. Umsatz und operativer Gewinn wurden im dritten Quartal gesteigert, aber in einem geringerem Ausmass als von Experten erwartet.

31.10.2018 07:33

Der Ausblick auf das laufende Jahr wird dennoch bestätigt. Clariant weist für die Monate Juli bis September einen um 2 Prozent höheren Umsatz von 1,61 Milliarden Franken aus, wie am Mittwoch aus einem Communiqué hervorging. Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 241 Millionen Franken, das sind 3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die entsprechende Marge lag mit 15,0 Prozent gleichauf mit dem Vorjahreswert.

Clariant haben im Berichtsquartal ungünstige Währungsentwicklungen zu schaffen gemacht. Denn in Lokalwährungen gerechnet wären die Verkäufe um 5 Prozent gestiegen. Den höheren Umsatz habe man vor allem aufgrund von Preiserhöhungen erreicht, erklärte das Unternehmen.

Auch die Prognosen (AWP-Konsens) wurden verfehlt. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,63 Milliarden Franken und einen EBITDA von 247 Millionen veranschlagt. Die Marge wurde bei 15,2 Prozent gesehen.

Weitere Gewinnzahlen legt Clariant nicht vor. Der Konzern berichtet zum ersten und dritten Quartal nur über Umsatz und EBITDA vor Einmaleffekten für den Gesamtkonzern und die Geschäftsbereiche.

Der Ausblick für das laufende Jahr wird bestätigt. 2018 rechnen die Muttenzer nach wie vor mit einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung des operativen Cashflow, des absoluten EBITDA und der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten.

(AWP)

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Clariant und Neste

Clariant und Neste kooperieren bei erneuerbaren Rohstoffen

Der Chemiekonzern Clariant und die finnische Neste haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam sollen aus erneuerbaren Kohlenwasserstoffen Rohmaterialien für Schmelzklebstoffe, Kunststoffe und Beschichtungsanwendungen entwickelt und hergestellt werden, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Damit sollen nachhaltige Lösungen für eine Vielzahl von Branchen leichter zugänglich gemacht werden.

06.11.2018 07:14

Diese neue Partnerschaft mit Neste sei ein "wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft für Clariant und ihre Kunden", wird Christian Kohlpainter, Mitglied der Geschäftsleitung von Clariant, zitiert. Die Zusammenarbeit biete den Kunden einen Wettbewerbsvorteil und habe gleichzeitig nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette.

dm/ra

(AWP)

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