LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

Valor: 1221405 / Symbol: LHN
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Deutsche Bank belässt LafargeHolcim auf 'Hold' - Ziel 55 Franken

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat LafargeHolcim vor der nächsten Berichtssaison auf "Hold" mit einem Kursziel von 55 Franken belassen. Er rechne zur Zahlenvorlage des französisch-schweizerischen Baustoffe-Konzerns am 2. März damit, dass dieser im vierten Quartal - wie selbst prognostiziert - flächenbereinigt einen Rückgang des operativen Ergebnisses (Ebitda) berichten werde, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.

Wichtiger sei aber die Aktualisierung der Unternehmensstrategie durch den neuen Vorstandschef.

/ck/la

Datum der Analyse: 10.01.2018

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LH kappt globalen GAV

Die internationalen Gewerkschaften werfen LafargeHolcim Wortbruch vor: Kurz vor Unterschrift entschied CEO Jan Jenisch gegen einen globalen GAV.

LafargeHolcim wird von internationalen Gewerkschaften des Wortbruchs bezichtigt. So soll der französisch-schweizerische Zementkonzern versprochen haben, einen globalen Gesamtarbeitsvertrag zu unterzeichnen. LafargeHolcim habe jedoch diese Zusage zurückgezogen. 

Nach Angaben des europäischen Gewerkschaftsdachverbandes industriALL und des in Genf ansässigen Bau- und Holzarbeiter-Weltverbandes sollte diese Vereinbarung zum Schutz aller Mitarbeitenden eines multinationalen Unternehmens am Mittwoch unterschrieben werden. 

Jan Jenisch entschied gegen den GAV

Laut einer Mitteilung der Gewerkschaften vom Mittwoch hat LafargeHolcim jedoch entschieden, das Dokument nicht zu unterzeichnen. Der neue Chef Jan Jenisch halte laut den Gewerkschaften interne Vereinbarungen für das Unternehmen für ausreichend.  Die Gewerkschaften sehen das als Wortbruch. 2017 habe nämlich das Management den Aktionären die Unterzeichnung angekündigt. Im Juli habe der Konzern auch eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. 

Die Gewerkschaften fordern jetzt das Management von LafargeHolcim auf, auf ihren Entscheid zurückzukommen. Dies insbesondere weil die Arbeitnehmervertretung den Arbeitnehmerschutz beim Zementkonzern als ungenügend einschätzen. LafargeHolcim habe in diesem Bereich im Vergleich mit anderen multinationalen Unternehmen bei sämtlichen Kriterien am schlechtesten abgeschnitten, schreiben die Gewerkschaften.

(sda/me)

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Klassischer Call auf LafargeHolcim

Die Aktie des Zementriesen LafargeHolcim läuft der Branche hinterher. Mutige Anleger setzen mit einem Call darauf, dass die Maßnahmen des neuen Chefs nun greifen.

Durch die Fusion der Nummern 1 und 2 der Zementbranche entstand LafargeHolcim und damit der mit Abstand größte Zementkonzern der Welt. Die Erwartungen der Investoren wurden seitdem nicht erfüllt. Noch immer notiert der Börsenkurs deutlich unter dem Stand zum Zeitpunkt der Fusion vor über zwei Jahren.

Ein Grund sind wohl auch die fliegenden Wechsel im Management. Seit der Ankündigung der Fusion der französischen Lafarge mit der Schweizer Holcim haben für den Zementhersteller zwei Verwaltungsratspräsidenten, drei Firmenchefs und drei Finanzchefs gearbeitet. Erst im Sommer trat der Firmenchef Eric Olsen zurück. Wie sein Vorgänger stolperte auch Olsen über interne Untersuchungen zu umstrittenen Geschäften in Syrien.

Schneller als geplant war allerdings mit Jan Jenisch ein adäquater Ersatz gefunden. Der Manager hatte bei der Schweizer Sika beeindruckende Ergebnisse erzielt. In seiner fast sechs Jahre dauernden Ära schrieb das Bauchemieunternehmen regelmäßig Rekordwerte. Der Sika-Kurs verdreifachte sich im selben Zeitraum.

Was bei Sika funktionierte, könnte auch bei LafargeHolcim gehen. Jenisch setzt drei Schwerpunkte: Vereinfachung, Kosten und Wachstum. Das unmittelbare Einsparpotenzial aus der Fusion dürfte weitgehend ausgeschöpft sein. Jenisch baut deshalb auf eine Verschlankung der Struktur. Die 30 größten Länderorganisationen berichten nun direkt an die Konzernleitung und die globalen Business-Funktionen werden unter einer Führung zusammengefasst. Neben einer strengen Kostendisziplin liegt der Fokus, wie das auch bei Sika der Fall war, auf organischem Wachstum und kleineren Übernahmen.

Klar ist: Jenisch wird noch Zeit benötigen, bis er seine Ideen verwirklichen kann. Vorsorglich hat der Manager das Ertragsziel ein wenig eingedampft. Das dürfte in den Kursen der Aktie eskomptiert sein. Eigentlich kann das Unternehmen nun nur noch positiv überraschen. Und das ist angesichts der guten Konjunkturaussichten nicht unwahrscheinlich.

Das Aufholpotenzial ist hoch. Die Aktie entwickelte sich seit der Fusion um mehr als 50 Prozentpunkte schlechter als die Anteilscheine von HeidelbergCement. Risikobereite Anleger setzen mit einem Optionsschein darauf, dass die Aktie wieder Richtung des alten Höchstkurses bei 70 Franken marschiert. Gelingt das innerhalb der Laufzeit, würde sich der Call bei aktuellen Wechselkursen verdoppeln.

Call auf LafargeHolcim

Emittent: Vontobel
ISIN: DE 000 VN6 SS9 7
Laufzeit: 21.12.2018
Bezugsverhältnis: 0,1
Basispreis: 56,00 CHF
Kurs am 15.01.2018: 0,53 €
Omega: 5,1
Aufgeld: 6,1 %
Kurs Basiswert: 58,86 CHF
Spread: 0,01 €

https://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/euro-am-sonntag-tipp-des-...

 

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Kursziel on 60 auf 63 Franken angehoben, Hold

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für LafargeHolcim von 60 auf 63 Franken angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Vor allem die Aktien von Baustoffkonzernen, die stark auf den US-Markt ausgerichtet seien, dürften 2018 gut abschneiden, schrieben die Analysten in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie./mis/ag

Datum der Analyse: 12.01.2018

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Bernstein: Holcim "buy"

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für LafargeHolcim auf "Outperform" mit einem Kursziel von 66 Franken belassen. Wie es scheine, habe der Markt die von der Trump-Regierung geplanten Infrastruktur-Maßnahmen schon wieder vergessen, doch sollten die Pläne des US-Präsidenten in diesem Jahr wieder auf die Agenda kommen, schrieb Analyst Phil Roseberg in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Von einem Infrastruktur-Plan im Volumen von einer Billion US-Dollar würden auch europäische Baustoffkonzerne wie HeidelbergCement, Buzzi, LafargeHolcim und CRH mit Fokus auf dem US-Markt erheblich profitieren./ajx/bek

Datum der Analyse: 16.01.2018

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UBS hebt Ziel auf 57 Franken - 'Neutral'

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für LafargeHolcim von 53 auf 57 Franken angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. 2018 dürften sich die Geschäftsbedingungen in der Baustoffbranche größtenteils verbessern, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer am Montag vorliegenden Studie. Derzeit stehe bei den Anlegern vor allem die bevorstehende strategische Präsentation im Fokus, bei der das neue Management seine künftigen Prioritäten darlegen werde./la/ajx

Datum der Analyse: 22.01.2018

Quelle: dpa-afx

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JPMorgan belässt LH auf 'Neutral' - Ziel 50 Franken

20180124 – NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LafargeHolcim vor Jahreszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 50 Franken belassen. Der Fokus bei den Resultaten dürfte vor allem auf strategischen Aussagen des neuen Konzernchefs Jan Jenisch liegen, schrieb Analystin Elodie Rall in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Nach dem jüngsten Kursanstieg seien die Papiere des Baustoffkonzerns anfällig für einen Rückschlag./tih/gl

Datum der Analyse: 24.01.2018

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Gelingt der Ausbruch?

Rückblick: Im vergangenen Jahr tendierten die Aktien von LafargeHolcim in einer breiten Handelsspanne vorwiegend seitwärts.

Auf der Unterseite stützte dabei die Haltemarke bei 50,45 CHF. Dagegen stoppte eine erste dynamische Kaufwelle zu Jahresbeginn an der übergeordneten Hürde bei 60,80 CHF. Dieser Preisbereich wurde zwar im August und September 2017 erneut angesteuert, doch scheiterten die Bullen beide Male. Anschliessend kam der Wert deutlich unter Druck und fiel bis an die mittelfristige Aufwärtstrendlinie auf Höhe des Zwischentiefs bei 52,75 CHF zurück. Doch an dieser Stelle starteten die Bullen im Dezember einen enormen Gegenschlag, der die Aktien innerhalb weniger Tage über die Hürden bei 56,10 und 58,30 CHF beförderte. Nach einer leichten Korrektur, die bereits vor der 58,30 CHF-Marke aufgefangen wurde, setzte sich der Wert zum Jahreswechsel wieder in Bewegung und steuert aktuell die wichtige Widerstandszone von 60,00 bis 60,80 CHF an.

Ausblick: Die charttechnische Barriere, die sich den Bullen derzeit in den Weg stellt, ist extrem stark. Entsprechend schwierig dürfte es sein, den Preisbereich zu durchbrechen. Doch umso bullisher wäre ein erfolgreicher Anstieg zu werten. Die Long-Szenarien: Kurzfristig dürften die Bullen jetzt eine kurze Pause einlegen und eine zweite Korrektur an die 58,30 CHF-Marke einsetzen. Von dort aus wäre allerdings mit einem weiteren Angriff auf die Widerstandszone zu rechnen. Sollte es den Bullen gelingen, die Hürde bei 60,80 CHF auf Tagesschlusskursbasis zu durchbrechen, hätte dies ein starkes Kaufsignal zur Folge. Zunächst käme es zu einer Kaufwelle bis 62,70 CHF. Nach einer leichten Korrektur dürfte sich der Anstieg in den kommenden Wochen bis 64,50 CHF und darüber bis 67,00 CHF fortsetzen. Die Short-Szenarien: Scheitern die Käufer dagegen an der 60,00 CHF-Marke und setzt der Wert anschliessend unter die Unterstützung bei 58,30 CHF zurück, käme es zu einer stärkeren Korrektur bis 56,10 CHF. Dort könnte ein weiterer Ausbruchsversuch seinen Ausgang nehmen. Ein Unterschreiten dieser Marke würde die Chancen der Bullen dagegen zunichtemachen und für Verluste bis 52,75 CHF sorgen.  

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Exane BNP senkt LH auf 'Underperform'

20180125 – PARIS (dpa-AFX Analyser) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat LafargeHolcim von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft. Dies schrieb Analyst Paul Roger in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./edh/he

Datum der Analyse: 25.01.2018

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Barclays hebt Ziel für LH auf 52 Franken - Underweigh

20180129 – LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für LafargeHolcim von 50 auf 52 Franken angehoben und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Analyst Nabil Ahmed begründete die Zielerhöhung in einer am Montag vorliegenden Studie mit den jüngsten Wechselkursentwicklungen. Mit Blick auf die Zahlen für das vierte Quartal dürfte das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) im Vergleich zum hohen Vorjahreswert leicht gefallen sein. Der Fokus der Anleger sei aber bereits auf das Strategie-Update gerichtet./mis

Datum der Analyse: 29.01.2018

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LH wagt sich aus der Defensive

Das Zementunternehmen baut in Indien ein neues Werk. Damit nimmt der neue Chef, Jan Jenisch, an der Firmenstrategie Retuschen vor.

Neue Firmenchefs setzen andere Schwerpunkte als ihre Vorgänger, und dieses fast schon eherne Gesetz gilt offenbar auch bei Lafarge-Holcim. Seit rund einem halben Jahr führt Jan Jenisch den Schweizer Zementhersteller. Vorher hatte er den Bauchemie-Produzenten Sika geleitet und dort eine der grossen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre mitgeschrieben. Sein Jobwechsel erstaunte insofern, als Lafarge-Holcim anders als Sika keine Wachstumsstrategie verfolgte. Als die Verwaltungsräte von Holcim und Lafarge vor vier Jahren den Zusammenschluss ihrer Unternehmen bekanntgaben, stand nicht die Expansion im Vordergrund: Vielmehr vertraten die Chefs der beiden grössten Zement-Anbieter die Ansicht, die neue Gesellschaft sei weltweit ausreichend abgestützt. Anstatt viel Geld in neue Zementwerke zu investieren, wolle man lieber den Aktionären grosszügige Dividenden zukommen lassen, lautete die Losung.

Nun gibt es Indizien, dass Jenisch an dieser Strategie gezielt Retuschen vornimmt. Soeben gab die Leitung von Lafarge-Holcim nämlich bekannt, dass man 200 Mio. Fr. in ein neues Zementwerk im Norden Indiens stecken wolle. Gewisse Rechte, etwa für den Abbau von Kalkstein, hatte Holcim schon vor Jahren erworben, erst jetzt fiel jedoch der Investitionsentscheid. Ab dem Jahr 2020 soll das Werk auch dazu dienen, die Metropole Delhi mit Zement zu versorgen.

Die Führung von Lafarge-Holcim hatte lange einen eher defensiven Anschein vermittelt, ja man erhielt den Eindruck, als würde etwas gar wenig Geld für eine gedeihliche Zukunft investiert. Nun scheint es, als ob sich Jenisch für ein differenzierteres Vorgehen entschieden hat und gewisse Expansionsschwerpunkte setzen will. Das Schwellenland Indien gehört offenbar dazu. Mehr werden die Anleger nächste Woche erfahren, wenn Lafarge-Holcim das Jahresergebnis 2017 präsentieren wird.

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LH kauft in Grossbritannien zu

Der Zementkonzern übernimmt die britische Kendall Group, die 2017 einen Umsatz von rund 33 Mio. Fr. erwirtschaftet hat.

(AWP) Der Zementkonzern LafargeHolcim (LHN 55.42 0.22%) übernimmt die britische Kendall Group. Diese erwirtschaftete 2017 mit Zuschlagstoffen und Transportbeton einen Umsatz von rund 33 Mio. Fr., wie LafargeHolcim am Freitag mitteilt.

Das neue Geschäft werde von der lokalen Konzerngesellschaft Aggregate Industries geführt und ermögliche dem Konzern, die Präsenz im Süden Englands zu erweitern. Die Region, in der Kendall präsent ist, soll gemäss Mitteilung voraussichtlich besonders im Wohnungsbau überdurchschnittlich wachsen.

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Deutsche Bank senkt Ziel für LH- 'Hold'

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Wechselkursschwankungen von 55,00 auf 52,40 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Seit Jahresbeginn hätten sich die Wechselkurse für den französisch-schweizerischen Baustoffhersteller erheblich verschlechtert, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer am Montag vorliegenden Studie. Er rechne für 2018 hieraus mit einer Belastung von 170 Millionen Franken für den operativen Gewinn (Ebitda) auf Konzernebene./bek/la

Datum der Analyse: 26.02.2018

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LafargeHolcim verbucht 2017

LafargeHolcim verbucht 2017 überrraschend Verlust

Ein Grossreinemachen des neuen Konzernchefs Jan Jenisch hat dem Zementriesen LafargeHolcim den Jahresabschluss 2017 verhagelt. Ermutigend sind hingegen die Ergebnisse des vierten Quartals.

Aktualisiert um 07:31

Vor allem wegen Wertberichtigungen auf Übernahmen verbuchte der Weltmarktführer im vergangenen Jahr einen Verlust von 1,68 Milliarden Franken, wie das schweizerisch-französische Unternehmen am Freitag mitteilte. 2016 hatte LafargeHolcim noch einen Überschuss von 1,79 Milliarden Franken eingefahren. Analysten hatten für 2017 mit einem Gewinn von 1,9 Milliarden Franken gerechnet.

Der Umsatz von LafargeHolcim stieg im vierten Quartal auf 6,7 Milliarden Franken, das sind 2,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der um die Merger- und Einmalkosten adjustierte betriebliche EBITDA stieg gegenüber den Vorjahreszahlen um 2,7 Prozent auf 1,70 Milliarden Franken. Das Unternehmen hat die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und beim Betriebsergebnis damit deutlich übertroffen.

In der Bilanz nahm die Nettoverschuldung von LafargeHolcim um 2,6 Prozent auf 14,3 Milliarden Franken ab. Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat eine Ausschüttung in Form einer Dividende von zum Vorjahr unveränderten 2 Franken je Titel vor.

Nun will Jenisch den Vorwärtsgang einlegen. In den kommenden fünf Jahren peilt der Rivale von HeidelbergCement oder der irischen CRH ein jährliches Wachstum des Umsatzes um drei bis fünf Prozent und des operativen Ergebnisses um mindestens fünf Prozent an. 

(Reuters/AWP)

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LafargeHolcim beendet

LafargeHolcim beendet Aktienrückkaufprogramm nach Erreichung von 581 Mio CHF

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat sein Akteinrückkaufprogramm am 2. März 2018 beendet, nachdem der Schwellenwert von 581 Mio CHF erreicht wurde. Insgesamt habe der Konzern 10'283'654 eigene Aktien im Wert von 581,4 Mio CHF zu einem Durchschnittspreis von 56,54 CHF erworben, teilte LafargeHolcim am Montag mit.

05.03.2018 07:17

Die Gesellschaft hatte bereits am 2. März angekündigt, dass man das Aktienrückkaufprogramm nach Erreichung des Wertes von 581 Mio CHF beenden werde.

sig/ra

(AWP)

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Ankeraktionär kauft Aktien zu

Ein Ankeraktionär von LafargeHolcim nutzt die Kursschwäche zum Kauf weiterer Aktien

Es gibt Unternehmen, die können tun was sie wollen - die Börse findet immer irgendein Haar in der Suppe. In der Schweiz zählt zweifelsohne LafargeHolcim zur Gruppe dieser Unternehmen.

Heute vor einer Woche legte der Zementhersteller aus Jona einen insgesamt ansprechenden Zahlenkranz für das Schlussquartal vor. Zudem liess sich der neue Konzernchef Jan Jenisch erstmals in die Karten blicken. Er präsentierte der Weltöffentlichkeit sowohl eine nach vorn gerichtete Wachstumsstrategie als auch glaubwürdige Mittelfristziele.

Und dennoch reagierte die Börse verschnupft. Nachdem die Aktien an diesem Tag vorübergehend bis auf 50,40 Franken zurückfielen, gingen sie zum Schluss um fast 8 Prozent tiefer aus dem Handel.

Rückblickend räumte man den milliardenschweren Bilanzbereinigungen - obwohl kaum überraschend - ein ungleich grösseres Gewicht als dem ansonsten soliden Tagesgeschäft ein. Der Börse ein Dorn im Auge war auch die vorzeitige Beendigung des Aktienrückkaufprogramms. Das überrascht, hatten einige Analysten darüber hinaus doch sogar mit einer Dividendenkürzung gerechnet. Die Dividende blieb allerdings unangetastet.

Die Skepsis der Börse kommt nicht von ungefähr. Vor drei Jahren mit Fanfaren und Trompeten angekündigt, blieb der Schulterschluss von Lafarge und Holcim den Aktionären so einiges schuldig.

Dass der Ankeraktionär Thomas Schmidheiny damals den eigenen Aktien in einem Interview Kurse um 100 Franken voraussagte, ist bis heute unvergessen. Eigentlich müsste Schmidheiny seine 12-Prozent-Beteiligung auf Basis dieser Prognose kräftig ausbauen.

Der Schweizer Börse SIX wurde zuletzt zwar der Kauf von 200'000 Aktien im Gesamtwert von 10,5 Millionen Franken durch einen Verwaltungsrat gemeldet. Wer Schmidheiny dahinter vermutet, der irrt allerdings.

Gemäss Informationen einer französischen Grossbank war Nassef Sawiris, ebenfalls Verwaltungsrat und Bruder des ägyptischen Baulöwen Samih Sawiris, der Käufer.

Kursentwicklung der LafargeHolcim-Aktien rund um die Ergebnisveröffentlichung herum (Quelle: www.cash.ch)

Sawiris machte bereits im November letzten Jahres mit einer Derivatwette auf die Valoren von LafargeHolcim von sich Reden (siehe "Mysteriöse Wette eines LafargeHolcim-Ankeraktionärs" vom 21. November).

Mit seinem Beteiligungsausbau macht der ägyptische Milliardär ein-für-allemal klar: Er glaubt daran, dass Jan Jenisch den Weltmarktführer wieder auf Kurs bringen kann. Dessen bin übrigens auch ich mir ziemlich sicher...

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Bernstein erhöht Kursziel

Das US-Analyseinstitut Bernstein hat das Kursziel von LAFARGEHOLCIM (CHF 53.20) von CHF 66 auf CHF 68 erhöht und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Der Baustoffkonzern, der über attraktive Assets verfüge, sei bereit für die nächste Entwicklungsphase, schreibt der zuständige Branchenexperte. Zudem sollte eine Mischung aus Wirtschaftswachstum und einer guten Entwicklung auf den Kernmärkten einen positiven Einfluss auf den Geschäftsgang haben. Es dürfte allerdings noch eine gewisse Zeit brauchen, bis die Investoren die neue Marschrichtung von CEO Jan Jenisch verstehen und annehmen würden, lautet das Fazit des Studienverfassers.

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Jefferies senkt Kursziel von 63 auf 60 Franken - Hold

Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für LafargeHolcim von 63 auf 60 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Dies schrieb Analyst Justin Jordan in einer am Freitag vorliegenden Studie zur Baustoffbranche./ag/la

Datum der Analyse: 15.03.2018

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Schmidheiny verzichtet auf VR

Beim Zementhersteller kommt es zu Änderungen im Verwaltungsrat. Neben Thomas Schmidheiny stellt sich auch Bertrand Collomb nicht mehr zur Wiederwahl.

(AWP ) Beim Zementkonzern LafargeHolcim (LHN 51.6 -0.39%) kommt es an der kommenden Generalversammlung zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Die Mitglieder Thomas Schmidheiny und Bertrand (BDT 110.2 -2.74%) Collomb verzichten auf eine Wiederwahl, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Alle weiteren Mitglieder des VR werden zur Wiederwahl vorgeschlagen, womit sich die Zahl der Mitglieder auf 10 von 12 reduzieren werde.

Schmidheiny ist seit fast fünfzig Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen, etwa als Mitglied der Konzernleitung und von 1978 bis 2001 als deren Vorsitzender der damaligen Holcim tätig, sowie Mitglied im Verwaltungsrat. Er bleibe jedoch einer der Hauptaktionäre der Gesellschaft, heisst es weiter. Als Wertschätzung seiner ausserordentlichen Verdienste habe der Verwaltungsrat entschieden, ihn zum Ehrenpräsidenten zu ernennen. Schmidheiny hält, teils indirekt, rund 11,4% an LafargeHolcim.

Collomb war ab 1975 für Lafarge tätig. Nach verschiedenen Positionen im Management, unter anderem als Leiter des Nordamerika-Geschäfts, war er von 1989 bis 2003 Präsident des Verwaltungsrates und Chief Executive Officer der Lafarge sowie bis 2007 Präsident und bis 2012 Mitglied des Verwaltungsrates. Er habe sich entschieden, aufgrund einer allgemein üblichen Alterslimite von 75 Jahren an der kommenden GV nicht zur Wiederwahl zur Verfügung zu stehen, heisst es weiter.

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LH streicht Thomas Schmidheiny ersatzlos

Der Zementkonzern nominiert keinen Nachfolger für den zurücktretenden Verwaltungsrat. Da Schmidheiny freiwillig auf unternehmerische Macht im VR verzichtet, könnte er einen Teilverkauf seiner Beteiligung planen.

Der französisch-schweizerische Zementkonzern LafargeHolcim (LHN 53.32 0.95%) nominiert definitiv keinen Nachfolger für den aus dem Verwaltungsrat zurücktretenden Grossaktionär Thomas Schmidheiny. Das geht aus der Einladung des Unternehmens für die Generalversammlung am 8. Mai hervor.

Auch Bertrand Collomb, der einflussreiche Franzose, erhält keinen Nachfolger. Das fein austarierte Gleichgewicht von Lafarge- und Holcim-Vertretern im Verwaltungsrat ist somit zumindest auf dem Papier bewahrt.

Einer statt zwei VR-Sitze

«Thomas Schmidheiny bleibt einer der Hauptaktionäre der Gesellschaft», erklärte LafargeHolcim in einer Mitteilung. Einer der Hauptaktionäre? Bisher war Schmidheiny mit seiner Beteiligung von 11,4% am Kapital der grösste Aktionär. Das verschaffte ihm zwei Sitze im VR: einen für ihn selbst und einen für Dieter Spälti, den Leiter von Schmidheinys Family Office Spectrum Value. Nun soll nur noch Spälti im obersten Gremium bleiben.

International erfahrene Schwergewichte

Die zweit- und die drittgrösste Aktionärsgruppe (GBL und Sawiris) kommen zusammen auf 13,5% des Kapitals, verfügen im Gremium aber unverändert über drei der verbleibenden zehn Sitze.

Nassef Sawiris, Paul Desmarais und Gérard Lamarche sind Schwergewichte mit grosser internationaler Erfahrung, wohingegen Spälti zwar das Zementgeschäft seit Jahrzehnten kennt und strategischer Berater von Schmidheiny ist, aber keine spezifische Managementerfahrung aufweist.

 

Verwaltungsrat

Name (Nationalität, Jahrgang, Funktion) vorher Beat Hess (CH, 1949, Präsident) H Paul Desmarais jr. (CAN, 1954) L Oscar Fanjul (SP, 1949) L Patrick Kron (F, 1953) Gérard Lamarche (BEL, 1961) L Adrian Loader (GB, 1948) H Jürg Oleas (CH, 1957) H Nassef Sawiris (EGY, 1961) L Hanne Birgitte Breinbjerg Sorensen (DK, 1956) H Dieter Spälti (CH, 1961) H
H= frühere Holcim
L= frühere Lafarge

 

«Unterschätzen Sie Herrn Spälti nicht», sagte Schmidheiny-Sprecher Jörg Denzler gegenüber FuW. Denzler dementierte Verkaufsabsichten von Schmidheiny und bezeichnete Spälti als «eine Schlüsselfigur im Verwaltungsrat von LafargeHolcim».

Schmidheiny-Nachkommen wollen nicht

Auch Verwaltungsratspräsident Beat Hess sieht in der ungleichen Machtverteilung der Eigentümer keine besondere Herausforderung. «Bei LafargeHolcim gibt es keine speziellen Statuten, die regeln, ob und wie bedeutende Aktionäre im Verwaltungsrat vertreten sein sollen», sagte er auf Anfrage der FuW.

Verschiedene von FuW kontaktierte Beobachter, die anonym bleiben wollen, erwarten, dass Schmidheiny seine Beteiligung veräussern oder abbauen will. Da keiner seiner vier Nachkommen sich für das Zementgeschäft interessiert, stellt LafargeHolcim für die Familie kein Bindeglied mehr dar. Die Beteiligung mit ihrem Marktwert von rund 3 Mrd. Fr. ist ein Klumpenrisiko, das es zu diversifizieren gilt.

Aktienpaket wird zum Klumpenrisiko

Dies ist ein häufiges Schicksal familiendominierter Unternehmen, wenn den Eigentümern der unternehmerische Mumm abhandenkommt, es Nachfolgeprobleme oder Streit gibt.

Beispielsweise schufen die Erben des Sandoz-Gründers in den Sechzigerjahren eine Familienstiftung, die als Grundstock Novartis-Aktien hält und heute breit unternehmerisch tätig ist. Vor zwölf Jahren verkaufte der Schweizer Ernesto Bertarelli sein Biotech-Unternehmen Serono und diversifizierte sein Vermögen. Im vergangenen Jahr hat der VW-Firmenpatriarch Ferdinand Piëch die Mehrheit am Volkswagen-Konzern veräussert.

Weiterhin Strippen ziehen 

Dass Schmidheiny schnell alle Leinen zu LafargeHolcim kappt, ist unwahrscheinlich. Ein äusserer Zeitdruck scheint nicht zu bestehen. Tatsächlich braucht man um den Einfluss Schmidheinys auf «sein» Unternehmen unmittelbar nicht zu fürchten.

Er und Verwaltungspräsident Hess gelten als enge Vertraute. Und das Ehrenpräsidium, in das der Verwaltungsrat Schmidheiny «als Wertschätzung seiner ausserordentlichen Verdienste für LafargeHolcim» ernannt hat, gibt dem langjährigen Patron eine gewisse Möglichkeit, weiterhin die Strippen zu ziehen.

Beat Hess ist zufrieden 

Jedenfalls drängt Hess offenbar nicht zu einer weiteren Veränderung des von den ursprünglich vierzehn auf zehn Personen verkleinerten Verwaltungsrats: «Wir sind überzeugt, dass wir mit der zukünftigen Zusammensetzung unseres Verwaltungsrats über die richtigen Kompetenzen und die relevanten Erfahrungen in diesem Gremium verfügen», lässt er schriftlich mitteilen.

Tatsächlich hat LafargeHolcim einen Verwaltungsrat mit ausserordentlich reicher internationaler Führungserfahrung. Hess betont: «Alle Mitglieder des Verwaltungsrats haben in multinationalen Unternehmen in verschiedenen Industrien gearbeitet. Gleichzeitig verfügen die VR-Mitglieder auch bezüglich Geschlecht und geografischer Herkunft über unterschiedliche Profile.»

Ethos auf Distanz

Nicht alle sind zufrieden. Die Aktionärsvertreterin Ethos hatte vergangenes Jahr kritisiert, das Unternehmen verfüge über zu wenige unabhängige Verwaltungsräte. Sie stellte sich deswegen gegen die Wiederwahl des GBL-Vertreters Gérard Lamarche. Ob die Einschätzung angepasst wird, will Ethos gemäss ihrem Direktor Vincent Kaufmann noch festlegen.

Ein gewisser Handlungsdruck ergibt sich daraus, dass der Verwaltungsrat ein fortgeschrittenes durchschnittliches Alter aufweist. Mittelfristig dürfte die grösste Herausforderung darin bestehen, einen Nachfolger für Beat Hess zu finden, der den hohen Anforderungen des Schweizer Rechts an die strategischen Fähigkeiten eines VR-Präsidenten gerecht wird.

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Outperform (Bernstein Research)

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für LafargeHolcim vor der Berichtssaison in der europäischen Bau- und Baustoffbranche von 68 auf 71 Franken angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Vor dem Hintergrund der Wetterlage im ersten Quartal und dem Effekt einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen rechne er bei LafargeHolcim mit deutlichen rückläufigen Ergebnissen, schrieb Analyst Phil Roseberg in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er passte seine Schätzungen für die Branchenunternehmen an, bleibt aber weiterhin von der Stärke der zugrundeliegenden Märkte überzeugt./tih/jha/

Datum der Analyse: 01.05.2018

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Harziger Auftakt

 

LafargeHolcim mit harzigem Auftakt

Der Umsatz des Zementkonzerns stagniert im ersten Quartal, während der operative Gewinn sogar rückläufig ist.

(AWP) Der Baustoffkonzern LafargeHolcim (LHN 56.34 0.21%) hat im ersten Quartal einen gehaltenen Umsatz verbucht, obwohl die Verkaufsvolumen rückläufig waren. Der Betriebsgewinn ging gegenüber dem Vorjahreswert deutlich zurück. An den Jahreszielen hält das Management dennoch fest.

Der Umsatz erreichte 5,83 Mrd. Fr. und lag damit genauso hoch wie in der Vorjahresperiode, wie LafargeHolcim am Dienstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis (like for like) wurde hingegen ein Plus von 3,1% ausgewiesen. Diese Werte wurden für 2017 dem Rechnungslegungsstandard IFRS15 angepasst.

Der um Einmalkosten adjustierte Ebitda sank rund 13% auf 700 Mio. Fr. Die entsprechende Marge sank damit rein rechnerisch von 13,8 auf 12%.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten in Bezug auf den Umsatz übertroffen und beim Betriebsergebnis verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 5,58 Mrd. Fr., das Like-For-Like-Wachstum bei 2,7% und für den bereinigten Ebitda bei 731 Mio.

Rückläufige Verkaufsvolumen

Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war rückläufig. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz sank 0,7% auf 47,7 Mio. Tonnen. Die Zuschlagstofflieferungen gingen 3,7% auf 49,8 Mio. Tonnen und die Transportbetonvolumen 2,3% auf 11,4 Mio. Kubikmeter zurück.

Die Markttrends von Ende 2017 hätten sich fortgesetzt, schreibt der Konzern weiter. Weiterhin positiv habe sich Lateinamerika entwickelt und punkto Umsatz und Ergebnis Fortschritte verzeichnet. In Nordamerika sei der Konzern gut positioniert, um von den guten Marktbedingungen zu profitieren – trotz eines aussergewöhnlich harten Winters.

Die starke Entwicklung in China und Indien habe zum Wachstum in der Region Asien/Ozeanien beigetragen. Die Region Naher Osten/Afrika sei dagegen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Hier werden herausfordernde Bedingungen in einigen Märkten genannt.

In Europa werden schlechte Wetterverhältnisse, weniger Arbeitstage und verstärkte Instandhaltungsarbeiten in Vorbereitung auf das Wachstum in der Hochsaison als negative Faktoren genannt.

Ausblick bestätigt

Der Konzern arbeite an der Umsetzung der Strategie 2022 und die positiven Impulse sollten im weiteren Jahresverlauf deutlicher sichtbar werden, heisst es weiter. «Das erste Quartal war ein guter Start ins Jahr. Das anhaltende Umsatzwachstum stimmt uns optimistisch und bestätigt unseren positiven Ausblick für unser Geschäft», wird CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert.

Der Konzern bestätigt die Prognose und rechnet für das Jahr 2018 weiter mit einer positiven Marktentwicklung und einem Wachstum des Nettoverkaufsertrags von 3 bis 5%. Der bereinigte betriebliche Ebitda soll auf vergleichbarer Basis ein Wachstum von mindestens 5% aufweisen.

 

 

Ersteinschätzung von Arno Schmocker um 8.20 Uhr

Das Startquartal von LafargeHolcim wird keine grosse Masse von neuen Investoren anlocken. Wegen Verkäufen von Unternehmensteilen stagnierte der Umsatz. Das operative Ergebnis sank überproportional, auch auf vergleichbarer Basis. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresquartal eine hohe Messlatte darstellte, die Bautätigkeit diesen Februar und März in Europa ausserordentlich stark unter niedrigen Temperaturen litt und wegen Ostern weniger Arbeitstage anfielen. Zudem ist das erste Quartal im Baugeschäft jeweils das am wenigsten aussagekräftige. Das Management von LafargeHolcim hält denn auch an den – im Vergleich zu früher weniger ambitionierten – Jahreszielen fest. Insgesamt kein Resultat, das unter Finanzanalysten eine Neueinschätzung der Aktien zur Folge haben wird. Die Titel sind mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16 niedrig bewertet. HeidelbergCement sind allerdings noch günstiger.

Lesen Sie um ca. 15.00 Uhr die ausführliche Analyse.

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LafargeHolcim kämpft mit

LafargeHolcim kämpft mit vielen Widrigkeiten

LafargeHolcim blickt auf ein schwieriges erstes Quartal zurück. Trotz stabilem Umsatz werden die Gewinnerwartungen verfehlt. Vorbörslich wird die Aktie deshalb tiefer gehandelt.

08.05.2018 08:18

Von Lorenz Burkhalter

Eigentlich stand von Anfang an fest, dass LafargeHolcim im ersten Quartal nicht brillieren wird. In Nordamerika und Europa hatte der Zementhersteller aus Jona mit ungünstigen Witterungsverhältnissen, in den Schwellenländern hingegen mit dem Wertzerfall dortiger Währungen zu kämpfen. Und als ob das nicht schon genug wäre, lag auch noch die Anzahl Werktage unter dem Stand vom Vorjahr.

Dennoch setzte der Weltmarktführer zwischen Anfang Januar und Ende März in etwa gleich viel um wie im Vorjahreszeitraum. Damit werden die Analystenerwartungen zumindest beim Umsatz übertroffen. Das organische Wachstum liegt bei respektablen 3,1 Prozent.

Gleichzeitig verfehlt der wiederkehrende operative Gewinn (EBITDA) selbst die pessimistischsten Prognosen.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär wird der Gewinnenttäuschung ein höheres Gewicht eingeräumt. Als Folge davon verliert die LafargeHolcim-Aktie zur Stunde 0,6 Prozent auf 56,05 Franken.

Rückgang beim operativen Gewinn

Die US-Investmentbank Jefferies taxiert den vorliegenden Zahlenkranz in einem Kommentar als schwächlich ab. Bankeigenen Berechnungen zufolge verfehlt der operative Gewinn (EBITDA) die Erwartungen um knapp 4 Prozent.

Die Autorin macht einerseits die kalten und nassen Witterungsbedingungen in der westlichen Hemisphäre, andererseits aber auch die geringere Anzahl Werktage für diese Differenz verantwortlich.

Angesichts der beibehaltenen Zielvorgaben für das gesamte Jahr stuft die Jefferies-Analystin die Aktie von LafargeHolcim wie bis anhin mit "Hold" und einem Kursziel von 60 Franken ein.

Ihr Berufskollege bei Bernstein Research macht hingegen Preisdruck im Nahen Osten für den rückläufigen operativen Gewinn verantwortlich. Er äussert zudem Kritik an den deutlich geringeren Detailinformationen, welche das Unternehmen zum ersten Quartal mitliefert. Seines Erachtens trägt dieser Umstand nicht dazu bei, das Vertrauen ins Unternehmen und in die neue Führungsriege zu stärken.

Kann es der ehemalige Sika-Chef richten?

Bernstein Research empfiehlt die LafargeHolcim-Aktie mit "Outperform" und einem Kursziel von 71 Franken zum Kauf.

In ihrer Hoffnung klammern sich die Aktionäre bei LafargeHolcim weiterhin an den neuen Konzernchef Jan Jenisch. Unter seiner Leitung entwickelte sich der frühere Arbeitgeber Sika in den letzten Jahren sehr dynamisch.

Allerdings tritt Jenisch bei LafargeHolcim ein schweres Erbe an. Der Zementhersteller ist um einiges grösser als Sika und gilt als weniger stark spezialisiert. Ausserdem hat das Unternehmen mit hausgemachten Problemen wie beispielsweise Schutzgeldzahlungen an den Islamischen Staat von 2014 in Syrien zu kämpfen.

Seit Jenisch seine Tätigkeit bei LafargeHolcim antrat, haben die Aktien allerdings kaum Vorschusslorbeeren erhalten. Das wiederum könnte von Vorteil sein, so heisst es im hiesigen Handel.

Neue Kursimpulse verspricht man sich vom diesjährigen Investorentag vom 12. Juni.

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LafargeHolcim soll Verfahren

LafargeHolcim soll Verfahren wegen Terrorfinanzierung drohen

Der Zementkonzern LafargeHolcim soll nach der Klage zweier Nichtregierungsorganisationen mit einer Anklage wegen Terrorfinanzierung in Frankreich rechnen. Hintergrund sind Schutz- und Lösegeldzahlungen an terroristische Gruppierungen in Syrien in den Jahren 2013 und 2014.

21.05.2018 18:48

Am Montag reichten die Nichtregierungsorganisationen Sherpa und European Center for Constitutional and Human Rights deswegen Klage gegen die Pariser Tochtergesellschaft Lafarge S.A. ein, wie die "Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 20.5.2018) berichtet.

Die Nichtregierungsorganisationen würden von der französischen Justiz verlangen, Untersuchungen gegen das Unternehmen "wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit" aufzunehmen. "Man kann davon ausgehen, dass die Lafarge S.A. Teil des Verfahrens wird", habe ein ranghoher Vertreter des Konzerns gegenüber der "SonntagsZeitung" gesagt.

Offiziell habe das Unternehmen dies aber nicht bestätigeb wollen: "Ob die Lafarge S.A. Teil des Verfahrens wird und ob es zu einer Anklageerhebung gegen die Firma als juristische Person kommt, können wir im Moment nicht abschätzen. Zurzeit gibt es keine Anzeichen dafür", wird ein Sprecher im Artikel zitiert. Im Fall einer Verurteilung rechne das Unternehmen aber mit einer Busse zwischen 40 und 60 Millionen Euro, so der Bericht.

kw

(AWP)

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LafargeHolcim zieht nach Zug

Der Zementhersteller steht vor einer Umstrukturierung. Die Standorte in Paris und Zürich werden geschlossen sowie 200 Arbeitsplätze abgebaut.

(Reuters/AS) Der Zementriese LafargeHolcim (LHN 52.46 0.27%) steht vor einem Umbau seiner Verwaltung. Dabei werden 200 Arbeitsplätze abgebaut, wie es gemäss einer Medienmitteilung heisst.

Die Konzernsitz in Paris und Zürich werden aufgegeben. Dafür zieht LafargeHolcim seine Aktivitäten im aargauischen Holderbank sowie einem neuen Konzernzentrum in Zug zusammen.

LafargeHolcim ging Mitte 2015 aus der Fusion der Schweizer Holcim mit der französischen Lafarge hervor. Die Transaktion konnte die Erwartungen bisher allerdings nicht erfüllen, der Aktienkurs notiert fast 30% unter dem Stand von damals.

Kostensenkungsprogramm

Der neue Konzernchef Jan Jenisch will nun mit einer Wachstumsoffensive und Kostensenkungen die Profitabilität ankurbeln. Der Konzern kündigte im März ein weiteres Kostensenkungsprogramm in der Konzernorganisation an. Binnen Jahresfrist soll die Kostenbasis in der Verwaltung 400 Mio. Fr. gesenkt werden. Bereits wurde die Schliessung der Standorte Miami und Singapur angekündigt.

Zudem will das Unternehmen aus einigen Märkten mit wenig Wachstumspotenzial aussteigen und damit mindestens 2 Mrd. Fr. lösen. Die entsprechenden Verträge sind unterschrieben.

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LH fallen zurück - Händler sprechen von Umschichtung

Die Papiere von LafargeHolcim sind am Mittwoch sukzessiv zurückgekommen. Nach einem überwiegend unauffälligen Verlauf gehören die Papiere am Mittag zu den grössten Verlieren unter den Blue Chips. Händler sprechen von Umschichtungen in den Rivalen HeidelbergCement, der am Vortag erklärt hatte, bis 2020 den Fokus auf höhere Erträge für Aktionäre, den Abbau von Schulden und den Verkauf von Randbereichen zu legen.

13.06.2018 14:33

LafargeHolcim stehen als Schlusslicht im SMI am späten Mittag gegen 14.15 Uhr um 1,5 Prozent tiefer bei 51,72 Franken. Damit stehen sie nur knapp über dem bisherigen Tagestief von 51,54 Franken. Der Leitindex weist zeitgleich ein knappes Plus von 0,08 Prozent auf.

hr/rw

(AWP)

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LafargeHolcim fährt mehr

LafargeHolcim fährt mehr Umsatz ein als erwartet

Der Zementkonzern LafargeHolcim hat mit einem Umsatz von 13,27 Milliarden Franken die Prognosen übertroffen.

27.07.2018 07:35

Analysten hatten 13,09 Milliarden Franken Umsatz erwartet. Jan Jenisch, CEO von LafargeHolcim, lässt sich in einer Mitteilung zitieren: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Umsatzwachstum im ersten Halbjahr und besonders im zweiten Quartal haben wir weiter Fahrt aufgenommen." Der Umsatz auf vergleichbarer Basis ist in den ersten sechs Monaten um 4,8 Prozent gewachsen.

Der Aktienkurs von LafargeHolcim hat hingegen einige schwierige Monate hinter sich. Jüngst wurde bei 46,64 Franken der tiefste Stand seit August vergangenen Jahres erreicht. Das bisherige Jahreshoch mit knapp 60 Franken stammt aus dem Januar. Aktuell notieren die Titel bei 48,21 Franken.

Der wiederkehrende EBITDA sank hingegen um 3,8 Prozent (vergleichbar -1,4%) auf 2,48 Milliarden, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilte. Der Konzern hat seine Guidance für 2018 bestätigt. Das Management des Zementkonzerns rechnet für das Gesamtjahr weiter mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Wachstum von 5 Prozent aufweisen.

(cash/AWP)

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Zementhersteller

Zementhersteller LafargeHolcim offenbar vor Verkauf des indonesischen Geschäfts

Asiatische Investoren sind offenbar am Indonesien-Geschäft des Schweizer Zementkonzerns LafargeHolcim interessiert. Dieser wolle sein dortiges Geschäft abstossen, das einen Erlös von rund 2 Milliarden Dollar bringen könnte, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

17.08.2018 08:16

Als Interessenten kämen asiatische Baustoff-Konzerne und Finanzinvestoren in Betracht. Darunter sollen die japanische Taiheiyo Cement, die YTL-Gruppe des malaysischen Tycoons Francis Yeoh und der grösste indonesische Zementkonern PT Semen Indonesia sein. Auch die indonesische Tochter von HeidelbergCement erwäge ein Angebot. Zudem solle die Salim Group des indonesischen Milliardärs Anthoni Salim Interesse zeigen.

Ein Sprecher von LafargeHolcim wollte sich gegenüber Bloomberg nicht äussern. Die Geschichte geistert seit Wochen durch die Presse.

jb/uh

(AWP)

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Anleihe: LafargeHolcim nimmt

Anleihe: LafargeHolcim nimmt 440 Mio Fr. zu 1% bis 2024 auf

LafargeHolcim begibt unter Federführung der UBS, CS und Zürcher Kantonalbank eine öffentliche Anleihe zu folgenden Konditionen:

30.08.2018 13:06

Betrag: 440 Mio Fr. Zinssatz: 1% Emissionspreis: 100,382% Laufzeit: 6 Jahre und 90 Tage, bis 11.12.2024 Valor: 43'376'127 (4) Rating: Baa2/BBB (Moody's/S&P) Kotierung: SIX, ab 07.09.2018

cf/rw

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