Renault

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Renault läuft gut, habe paar Kilo KO C zugelegt

Renault-Gewinn springt hoch - Aber Warnung vor hohem Preisdruck
28.07.2017, 10:25 Uhr (dpa-AFX)
BOULOGNE-BILLANCOURT (dpa-AFX) - Europas zweitgrößter Autobauer Renault verdient derzeit gut am starken europäischen Markt. Im ersten Halbjahr kletterte der Nettogewinn um fast 60 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro, wie die Franzosen am Freitag i...

und

Iran und Renault machen Geschäfte: 150 000 Autos und 3000 neue Jobs

07.08.17, 13:13 dpa-AFX

TEHERAN (dpa-AFX) - Zehn Monate nach der ersten Vereinbarung in Paris haben der Iran und der französische Autobauer Renault einen 660-Millionen-Euro-Deal in Teheran abgeschlossen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sollen im Rahmen eines Joint-Ventures im nächsten Jahr 150 000 Autos gebaut werden. Ab 2019 soll dann die nächste Phase für die Produktion weiterer 150 000 Autos beginnen. Das Geschäft soll Irna zufolge 3000 neue Jobs im Land ermöglichen.

Trotz paar Rückstufungen 

Kursziel 98.3192 € (Durchschnitt) aller Analysten

alpenland
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Renault besterfranz. Aktie
alpenland
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positive Meldungen, massive Steigerung bei RNO Samsung

Renault fährt Peugeot davon

Der französische Auto-Hersteller Renault kann trotz neuer Rekorde bei Absatz und Gewinn nicht mit der Rentabilität des heimischen Rivalen Peugeot mithalten. 

 

 alpenland: 

Renault Samsung, massive Steigerung im August

LEAD) Renault Samsung August sales surge 28 pct on exports

Renault Samsung Motors Corp., the South Korean unit of French carmaker Renault S.A., said Friday its August sales jumped 28 percent from a year earlier on increased exports.

http://english.yonhapnews.co.kr/business/2017/09/...01008251320F.html

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Elektro Vormarsch Renault Nissan

Unter Strom: Renault-Nissan könnte VW noch weiter abhängen - Finanzen100

Die Allianz von Renault (WKN:893113) und Nissan (WKN:853686) wurde im Juli zum weltgrößten PKW-Hersteller erkoren und gilt unter den Massenherstellern als ei...

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positive Aspekte - Wachstum

DJ Renault Recovery bietet High-Growth Potenzial, sagt Garnier - Market Talk
RENAULT PAR 82.180,07 (0,09%)

0759 GMT - Renaults Erholung in seinen wichtigsten Schwellenländern soll das Umsatzwachstum und die Margen steigern, sagt die Investmentbank Bryan, Garnier & Co., die ihre Abdeckung beim Kauf initiiert. Trotz allmählicher Margenverbesserung ist die Übernahme von Avtovaz von Renault ab 2017 von Vorteil und seine beherrschende Stellung auf dem russischen Markt dürfte sich auszahlen. Bryan, Garnier & Co. sieht Wachstumsgelegenheit in China für Renault, und die potenzielle Einführung einer elektrischen Version des Kwid als "sehr positiv". Der Makler erwartet, dass der französische Automobilhersteller in den nächsten zwei Jahren übertrifft. 
Renault teilt den Handel mit EUR 81,18, um 0,3%. (anthony.shevlin@dowjones.com)
 

Auch bei Lada will man in den grünen Bereich kommen

Renault: optimisation tous azimuts chez Lada pour revenir dans le vert

Togliatti (awp/afp) - Le groupe Renault espère avoir mangé son pain noir avec Avtovaz, maison mère des Lada qu'il a consolidée début 2017 et pense voir revenir aux bénéfices l'année prochaine, fruit d'optimisations et rationalisations tous azimuts.

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massive Steigerung des Exports in Korea

Renault Samsung's sales nearly double in Sept.

Renault Samsung Motors Corp., the South Korean unit of French carmaker Renault S.A., saw its September sales nearly double on the back of stellar overseas shipments, the company said Monday....

http://english.yonhapnews.co.kr/business/2017/10/02/3/0501000000AEN20171002003100320F.html

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DB buy, sieht 115 €

Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Renault vor Umsatzzahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Die Erlöse dürften auch dank der Erstkonsolidierung der russischen Avtovaz um 12 Prozent zugelegt haben, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer Studie vom Mittwoch. Seine Margenziele für das Gesamtjahr sollte der Autokonzern bestätigen./edh/tih Datum der Analyse: 04.10.2017

(derzeit  85.45 €)

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geplante Steigerung, setzt auf Platform mit Nissan
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ich kaufe weiter zu

Das Management ist sehr aktiv und bewegt sich in diversen Märkten.

Der französische Autobauer RENAULT expandiert über eine neue Tochtergesellschaft in intelligente Stromnetze (Smart-Grids). Dieser Bereich ist für den Ausbau des Elektromobilitätsgeschäfts von grundlegender Bedeutung.

Sie ist mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 5,55 und einer Dividendenrendite von knapp 4 % (jeweils per Konsensschätzung 2017) sehr niedrig bewertet und besitzt viel Kurssteigerungspotenzial Smile

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Ziele bis 120€ (derzeit 85.08)

https://www.godmode-trader.de/artikel/renault-deutliches-aufwartspotenzial-fur-die-dividendenstarken-papiere,5556488

 

In einer aktuellen Studie belegen die Experten von Kepler Chevreux die Renault-Aktie mit dem Votum „Kaufen“ und einem Kursziel von 120,00 Euro.............

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Teilverkauf

Citi und CS werden in der Beurteilung etwas vorsichtiger.

Hälfte der KO C verkauft.

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guter Berichz, erhöhe Posi wieder
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Französischer Staat schraubt

Französischer Staat schraubt Renault-Anteil auf 15 Prozent zurück

Der französische Staat schraubt seine Beteiligung am Autobauer Renault zurück. Die staatliche Holding APE teilte am Donnerstag mit, sie verkaufe 4,73 Prozent ihrer Anteile und werde danach noch 15,01 Prozent an dem Autohersteller halten.

02.11.2017 19:32

Insgesamt sollten 14 Millionen Renault-Aktien im beschleunigten Bookbuilding-Verfahren bei institutionellen Anlegern platziert werden. Gemessen am aktuellen Aktienkurs wären die Papiere knapp 1,2 Milliarden Euro wert. Der Staat wäre danach aber immer noch grösster Aktionär bei dem französischen Konzern.

Die Regierung in Paris hatte im April 2015 unter dem damaligen Wirtschaftsminister - und heutigen Präsidenten - Emmanuel Macron ihren Renault-Anteil überraschend von 15 auf 19,7 Prozent erhöht. Der Staat hatte sich zudem doppelte Stimmrechte gesichert, um so seinen Einfluss unter anderem beim Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern.

Das stiess beim japanischen Renault-Partner Nissan aber auf Ablehnung. Nissan drohte mit dem Ausstieg aus dem Bündnis. Offiziell wurde der Streit Ende 2015 beigelegt, unter anderem mit der Garantie, dass Renault sich bei Nissan nicht einmischt.

(AWP)

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alpenland
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erhöhe meine Position

die Staatsverkäufe könnten abgeschlossen sein ???

 

die Rendite liegt für 2017 bei 3.91 für 2018 bei E 4.2%
das KGV¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨5.7¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨5.63
das durchschnittliche Kursziel auf 98.2€

Renault-Aktie: Hier geht es elektrisch rund!

Renault langfristig 23828286

mid Groß-Gerau - Bei Renault Deutschland knallen kurz nach Silvester erneut die Champagner-Korken. Denn das bundesweite Geschäft ist 2017 gewaltig gewachsen - fünfmal so stark wie der Gesamtmarkt. Nicht

http://www.finanznachrichten.de/...er-geht-es-elektrisch-rund-490.htm

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Rekordabsatz 2017

Die Renault -Gruppe hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie. Insgesamt 3,76 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge setzte Frankreichs grösster Autohersteller 2017 ab, wie der Konzern am Montag mitteilte. Das waren 8,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge, rund 1,91 Millionen, wurde in Europa verkauft. Zur Renault-Gruppe gehören die drei Konzernmarken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors. Deutschland ist nach Frankreich und Russland der drittgrösste Markt für die Gruppe.

15.01.2018 11:58

Die Marke Renault kam im vergangenen Jahr auf 2,67 Millionen verkaufte Autos und leichte Nutzfahrzeuge, Dacia auf 655 200 - getrieben von erneuerten Modellpaletten. Die Zahl der abgesetzten Elektrofahrzeuge der Marke Renault legte 2017 in Europa um 38 Prozent auf rund 35 500 Einheiten zu.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern damit, dass der weltweite Automobilmarkt um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2017 wachsen wird. "In diesem Umfeld erwartet die Renault Gruppe, ihre Verkäufe im Jahr 2018 weltweit weiter zu steigern", hiess es./maa/DP/tav

(AWP)

alpenland
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nun treten wieder Käufer auf den Plan

massives up soeben gegen Abend (Profis kaufen am späten Nachmittag)

Auch hier gings ca 9% nach unten, nun Rebound ;:-)

 

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Renault ringt mit starkem

Renault ringt mit starkem Euro - Absatzplus schlägt sich kaum im Umsatz nieder

BILLANCOURT (awp international) - Renault hat im ersten Quartal trotz eines steigenden Absatzes wegen des starken Euro kaum mehr umgesetzt. Der Umsatz legte nur um 0,2 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro zu, wie der VW-Konkurrent am Freitag in Boulogne-Billancourt mitteilte. Die Zahl der verkauften Autos stieg dagegen um knapp fünf Prozent auf rund 935 000.

27.04.2018 07:41

Bereinigt um die Folgen des starken Euro und andere Effekte wäre der Umsatz des französischen Autobauers aber um 5,4 Prozent gestiegen. Für 2018 bestätigte der Konzern seine Prognosen. Demnach soll der um Sondereffekte bereinigte Umsatz zulegen und die Marge dabei mehr als 6,0 Prozent betragen./zb/mne/jha/

(AWP)

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Autobauer Renault wird etwas

Autobauer Renault wird etwas profitabler

BILLANCOURT (awp international) - Der französische Autobauer Renault hat wie Heimatkonkurrent PSA im ersten Halbjahr profitabler wirtschaften können. Der operative Gewinn im ersten Halbjahr kletterte um gut 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie Renault am Freitag in Boulogne-Billancourt mitteilte.

27.07.2018 08:28

Der Umsatz stieg trotz eines deutlichen Absatzwachstums nur um 1,4 Prozent auf 30 Milliarden Euro, weil vor allem der starke Euro in der Umrechnung bremste. Die operative Marge lag bei 6,4 Prozent nach 6,2 Prozent vor einem Jahr. Renault-Chef Carlos Ghosn sprach von einem schwankungsanfälligen Umfeld.

Allerdings stand unter dem Strich mit 2 Milliarden Euro fast ein Fünftel weniger Gewinn, weil die Beteiligung an Nissan weniger abwarf als vor einem Jahr. Die Franzosen halten 43 Prozent an dem japanischen Autobauer. Renault bleibt bei der bisherigen Jahresprognose. Ohne Wechselkurseinflüsse und Zu- wie Verkäufe soll der Umsatz wachsen und die operative Marge weiter über 6 Prozent liegen.

Rivale PSA (Peugeot, Citroen) hatte im ersten Halbjahr seine Marge deutlich nach oben getrieben, unter anderem weil Einsparungen und teurere SUVs den Gewinn aufpolsterten. Auch der im vergangenen Jahr zugekaufte deutsche Autobauer Opel trug mit einem unerwarteten Betriebsgewinn dazu bei./men/tav/jha/

(AWP)

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Renault bekommt vorläufig

Renault bekommt vorläufig neue Führung

Nach der Verhaftung von Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn in Japan bekommt der französische Autokonzern Renault vorläufig eine neue Führung.

21.11.2018 07:34

Vize-Generaldirektor Thierry Bolloré - bisher nach Ghosn die Nummer zwei im Konzern - soll vorläufig die gleichen Befugnisse wie Ghosn haben, wie Renault am Dienstagabend mitteilte.

Ghosn - vorübergehend verhindert - bleibe Vorsitzender und CEO. Bolloré wurde vorübergehend zu seinem Stellvertreter ernannt. Die Weichen wurden bei einer Verwaltungsratssitzung gestellt.

"Herr Ghosn ist heute nicht in der Lage, das Unternehmen zu führen", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire dem Radionachrichtensender Franceinfo. Der französische Staat hält 15 Prozent der Anteile bei Renault.

Ghosn war am Montag wegen mutmasslicher Verstösse gegen Börsenauflagen verhaftet worden. Internen Ermittlungen zufolge sollen er und ein weiterer Manager ihre Geldbezüge in offiziellen Berichten an die japanische Börse falsch dargestellt und in Ghosns Fall zu niedrig beziffert haben. Medien hatten berichtet, Ghosn habe seit 2011 über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Yen (rund 40 Mio Euro) Einkommen zu wenig angegeben.

Aktien unter Druck

Das Unternehmen äusserte sich am Dienstagabend nicht weiter zu den Vorwürfen. Die jetzigen Massnahmen sollen die Interessen der Gruppe wahren und Kontinuität sicherstellen. An der Börse in Japan gerieten die Aktien von Nissan und Mitsubishi Motors im Zuge der Affäre unter Druck. Dem Vernehmen nach kann Ghosn nicht an der Spitze des Unternehmens bleiben, wenn sich die Vorwürfe gegen ihn bestätigen sollten.

Le Maire forderte ein rasches Handeln, denn die derzeitige Lage schwäche die globale Auto-Allianz und Renault. Paris betreibe aber nicht die förmliche Ablösung des Topmanagers: "Wir haben keine Beweise. Wir sind in einem Rechtsstaat." Mit Blick auf die steuerliche Lage von Ghosn in Frankreich sagte der Minister, dazu seien keine Besonderheiten festgestellt worden.

In einer gemeinsamen Erklärung mit dem japanischen Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, Hiroshige Seko, stellte sich Le Maire demonstrativ hinter die französisch-japanische Auto-Allianz, die bewahrt werden müsse. Auch Renault selbst will laut einer Mitteilung das Auto-Bündnis stärken.

Zu viel Machtkonzentration

Der gebürtige Brasilianer Ghosn, der auch über die libanesische und französische Staatsbürgerschaft verfügt, ist bei Nissan derzeit Verwaltungsratschef und bei Renault in Frankreich Vorstandschef. Ausserdem führt er die gemeinsame weitreichende Allianz der beiden Autobauer, die überkreuz aneinander beteiligt sind. Nissan zufolge soll Ghosn ferner Firmeneigentum privat genutzt haben. Zu viel Machtkonzentration habe zu dem Fehlverhalten beigetragen, sagte Vorstandschef Hiroto Saikawa am Montag in Tokio.

Libanons Aussenminister Gebran Bassil wies den Botschafter seines Landes in Tokio, Nidal Yahya, an, sich um den Fall Ghosn zu kümmern. Der Renault-Nissan-Chef solle die Möglichkeit erhalten, seine Sicht der Dinge darzustellen und sich zu verteidigen. "Ghosn ist ein libanesischer Staatsbürger und einer der libanesischen Erfolge im Ausland. Das libanesische Aussenministerium wird ihm in dieser harten Prüfung zur Seite stehen und sicherstellen, dass er einen fairen Prozess bekommt", hiess es in einer Mitteilung, die von der staatlichen Nachrichtenagentur NNA veröffentlicht wurde.

Japans Regierungssprecher Yoshihide Suga nannte die Festnahme des Nissan-Verwaltungsratschefs "sehr bedauerlich". "Wir werden genau beobachten, wie sie sich auf die Wirtschaft auswirkt", sagte Suga.

Die Nissan-Titel verloren an Japans Börse am Dienstag 5,45 Prozent und lagen zum Börsenschluss in Tokio bei 950,7 Yen (7,39 Euro). Der Autobauer Mitsubishi Motors, dessen Präsident Ghosn ist, verlor 6,85 Prozent und fiel auf 680 Yen. Die Renault-Aktie war wegen der Zeitdifferenz bereits am Montag nach Bekanntwerden von Ghosns Festnahme an der Pariser Börse zeitweise um 15 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren abgestürzt. Am Dienstag gab sie bis zum späten Nachmittag 3,1 Prozent nach.

(SDA)

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Minister: Renault startet

Minister: Renault startet Untersuchung nach Ghosn-Sturz in Japan

Nach der Entlassung des Auto-Managers Carlos Ghosn beim verbündeten japanischen Hersteller Nissan hat der französische Autokonzern Renault eine interne Untersuchung eingeleitet. Ghosn fungiert bei Renault weiter als Vorstandschef. Bei der Rechnungsprüfung drehe es sich um Fragen der Bezahlung oder einer möglichen Unterschlagung von Gesellschaftsvermögen, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag im Nachrichtensender BFMTV. Er äusserte in diesem Zusammenhang aber keine Verdachtsmomente. Der Staat hat bei ein gewichtiges Wort bei Renault mitzureden, denn er besitzt 15 Prozent der Anteile.

26.11.2018 06:33

Le Maire sagte, es lägen immer noch keine Informationen über die Vorwürfe aus Japan gegen Ghosn vor. Renault hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine kommissarische Führung eingesetzt, Ghosn aber auf dem Chefposten belassen. Der japanische Autobauer Nissan hatte seinen langjährigen Topmanager hingegen am Donnerstag gefeuert. Der 64-Jährige war zuvor in Japan verhaftet worden, weil er gegen Börsenauflagen verstossen haben soll.

Internen Ermittlungen zufolge sollen Ghosn und ein weiterer Manager Geldbezüge in offiziellen Berichten an die japanische Börse falsch dargestellt und - in Ghosns Fall - zu niedrig beziffert haben. Medien hatten berichtet, Ghosn habe seit 2011 über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Yen (rund 40 Mio Euro) Einkommen zu wenig angegeben.

Dem Vernehmen nach soll Ghosn auch bei Renault auf Dauer nicht mehr haltbar sein, falls sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten. Renault und Nissan sind überkreuz aneinander beteiligt und in einer Allianz verbunden, zu der auch der japanische Hersteller Mitsubishi gehört./cb/DP/zb

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