Swisscom

Swisscom Aktie 

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Niemand will der Swisscom

Niemand will der Swisscom-Aktie zu Hilfe kommen

Die Aktie von Swisscom gilt als dividendenstark, steht nach dem Einstieg von Salt in den Festnetzbereich jedoch unter Verkaufsdruck. Entgegen den Gepflogenheiten wird sie einstweilen von keinem Analysten verteidigt.

21.03.2018 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Als die Schweizer Börse SIX am Dienstagmorgen den Handel aufnahm, sah noch alles nach einem ganz gewöhnlichen Tag für die dividendenstarke Swisscom-Aktie aus. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Kurz nach 10 Uhr kündigte der Mobilfunkanbieter Salt mit Pauken und Trompeten den Einstieg ins Festnetzgeschäft an.

Prompt gerieten die Kurse bei der Schweizer Marktführerin ins Rutschen. Als die Nachrichtenagentur Bloomberg im Laufe des Nachmittags dann auch noch von einem bevorstehenden Schulterschluss zwischen Sunrise Communications und UPC Schweiz berichtete, geriet die Aktie erst recht in einen Abwärtsstrudel.

Nach Tagestiefstkursen von 473,40 Franken ging die Swisscom-Aktie um 4,6 Prozent tiefer bei 479,30 Franken aus dem Handel. Seit Jahresbeginn errechnet sich damit gar ein Minus von fast 8 Prozent. Zur Freude der Leerverkäufer, berichtete der cash Insider kürzlich doch von grossen Wetten.

Diese Reaktion überrascht, war doch bei Salt schon seit über einem Jahr die Rede von einem Vorstoss ins Festnetzgeschäft. Denn nur so kann die Nummer drei im Mobilfunkmarkt Schweiz wie die Konkurrenz Kombi-Pakete anbieten.

Hohe Surfgeschwindigkeit zu Kampfpreisen

Für gewöhnlich lassen verteidigende Analystenkommentare nicht lange auf sich warten, wenn eine Aktie derart an der Börse abgestraft wird.

Doch weit gefehlt: J.P. Morgan bekräftigt die Underweight lautende Verkaufsempfehlung. Und das obwohl das Kursziel von 480 Franken im Laufe des Dienstagnachmittags unterschritten wurde. Die US-Investmentbank zeigt sich überrascht von den Kampfpreisen und der hohen Surf-Geschwindigkeit, mit welchen Salt ins Festnetzgeschäft vorstösst.

Allerdings könnten vorerst nur geschätzte 20 bis 30 Prozent der Schweizer Haushalte vom neuen Angebot profitieren. Ausserdem sei es Salt in den letzten Jahren auch im Mobilfunkbereich nicht gelungen, der Marktführerin Swisscom im grossen Stil Marktanteile abzujagen, so heisst es bei J.P. Morgan weiter.

Berechnungen der Deutschen Bank zufolge ist der Preis für das Festnetzangebot von Salt um 60 Prozent unter dem der Swisscom und immerhin um 53 Prozent unter jenem von Sunrise Communications angesetzt. Wie die Grossbank weiter schreibt, beträgt die Preisdifferenz bei den Kombi-Paketen hingegen "nur" rund 29 Prozent. Bei der Deutschen Bank wird die Swisscom-Aktie als fair bewertet bezeichnet und mit "Hold" sowie einem Kursziel von 509 Franken eingestuft.

Ist Sunrise stärker als die Marktführerin Swisscom betroffen?

Barclays macht in einem Kommentar hingegen den sich abzeichnenden Zusammenschluss zwischen Sunrise Communications und UPC Schweiz zum Thema. Dass die UPC-Mutter Liberty Global ein Joint-Venture zwischen den beiden Unternehmen und keine Übernahme von Sunrise anstrebt, deckt sich mit den bisherigen Erwartungen der britischen Grossbank. Darauf abgestützt hatte Barclays die Sunrise-Aktie erst letzte Woche auf "Underweight" heruntergestuft.

Wie es weiter heisst, dürfte der Vorstoss von Salt in den Festnetzbereich die Nummer zwei im Schweizer Mobilfunkmarkt stärker beeinträchtigen als die Swisscom. Anders als ihre Rivalin werde die Marktführerin nur wo nötig die Preise senken, um ihre Marktanteile zu verteidigen.

Dennoch empfiehlt Barclays nicht nur die Aktie von Sunrise Communications, sondern auch jene von Swisscom zum Verkauf.

Eine geballte Ladung Pessimismus

Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, raten zehn von 19 Analysten zum Verkauf der Swisscom-Aktie. Sechsmal lautet das Anlageurteil "Halten" und nur in drei Fällen "Kaufen".

Dieser verbreitete Pessimismus überrascht, beträgt die Dividendenrendite nach dem jüngsten Kursrückgang doch attraktive 4,6 Prozent. Wäre da nicht die Aktie von Sunrise, welche gar 4,7 Prozent rentiert - und das erst noch steuerfrei aus Kapitaleinlagereserven.

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Swisscom übertrifft die

Swisscom übertrifft die Erwartungen

Swisscom hat im ersten Quartal mehr Umsatz, EBITDA und Reingewinn erwirtschaftet als von Analysten erwartet wurde. Zugelegt hat vor allem das Italiengeschäft, während der Umsatz in der Schweiz rückläufig war.

Aktualisiert um 07:40

Swisscom weist für die ersten drei Monate des Jahres 2018 einen 1,9 Prozent höheren Umsatz von 2,89 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) ging derweil um 1,4 Prozent auf 1,06 Milliarden zurück. Unter dem Strich steht ein 1,6 Prozent höherer Reingewinn von 379 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Konzernchef Urs Schaeppi spricht von einem "soliden Ergebnis", wobei die Branche in einem anhaltend schwierigen Umfeld stark gefordert sei. Dies gilt vor allem für das Schweizer Kerngeschäft, das sich um 1,8 Prozent zurückbildete. Begründet wird dies primär mit dem anhaltenden Rückgang bei der traditionellen Festnetztelefonie sowie dem Preisdruck.

Es sei jedoch gelungen, beim operativen Gewinn in der Schweiz dank "umsichtiger Planung, Effizienzsteigerungen und aktivem Kostenmanagement" einen Teil des Umsatzrückgangs zu kompensieren. Konkret wurden in der Schweiz gemäss Mitteilung im ersten Quartal 77 Vollzeitstellen abgebaut. Bekanntlich plant die Swisscom für das Gesamtjahr einen Abbau von 700 Stellen.

Zahlen über den Erwartungen

Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 8,6 Prozent zunahm. Der EBITDA stieg laut den Angaben auf vergleichbarer Basis um 5 Prozent.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen beim Umsatz übertroffen und bei den Gewinnzahlen erfüllt. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 2,83 Milliarden, einem EBITDA von 1,06 Milliarden und einem Reingewinn von 373 Millionen gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt das Unternehmen die Ziele. So werden ein Umsatz von rund 11,6 Milliarden, ein EBITDA von rund 4,2 Milliarden sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden angepeilt. Unverändert sind auch die Angaben des Managements zur Dividende: Die Aktionäre sollen 22 Franken pro Papier erhalten, sofern die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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Swisscom prüft Einstieg in

Swisscom prüft Einstieg in Computergaming-Wettkämpfe

Einige Zeit nach dem Einstieg der Kabelnetzbetreiberin UPC in Computergaming-Wettkämpfe will Konkurrentin Swisscom offenbar nachziehen. "Wir prüfen derzeit einen Einstieg in Gaming/E-Sports", sagte Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher am Montagabend auf Anfrage zu einem entsprechenden Online-Artikel der "Handelszeitung".

23.07.2018 20:33

Man überlege, wie ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Angebot aussehen könnte. "Allfällige Neuerungen würden wir zu gegebener Zeit kommunizieren", sagte Hubacher weiter. Ob es sich dabei um die Gründung einer eigenen Gaming-Liga handle, wie die "Handelszeitung" schrieb, wollte die Sprecherin nicht bestätigen. Laut der Zeitung hat die Swisscom die Marke "Swisscom eSports Hero League" im Markenregister eintragen lassen.

jb/

(AWP)

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Swisscom stärkt das

Swisscom stärkt das Italiengeschäft

Die Swisscom wächst in Italien: Die Tochtergesellschaft Fastweb übernimmt vom Anbieter Tiscali ein bestimmtes Frequenzband, das bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G eine wichtige Rolle spielen dürfte.

31.07.2018 06:57

 Zudem kauft Fastweb Tiscali die sogenannte Fixed-Wireless-Infrastruktur ab, eine Technologie zur Überbrückung der "letzten (Festnetz-)Meile" über die Luft.

Die Transaktion habe einen Gesamtwert von rund 150 Millionen Euro, teilte Swisscom am Montagabend mit. Finanziert werde er mit Barreserven von Fastweb. Der Deal, der noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden muss, soll laut den Angaben im November 2018 über die Bühne gehen.

Mit dem Kauf wechseln laut der Mitteilung 835 Funktürme sowie 34 Mitarbeiter zu Fastweb.

Frequenzen als Hauptwert

Der grösste Wertanteil der Transaktion liege jedoch beim Frequenzspektrum von 40 MHz im 3,5 GHz Frequenzband, erklärte ein Swisscom-Sprecher auf Anfrage. Dieses sei wichtig im Hinblick auf die demnächst bevorstehende Auktion von 5G-Frequenzen in Italien. Insgesamt sei der Kauf ein wichtiger Schritt für Fastweb in der Konvergenzstrategie, also dem Anbieten von Festnetz- und Mobilfunkprodukten.

Fastweb tritt erst seit letztem Jahr offensiv mit Mobilfunkangeboten am Markt auf, dies dank einer Zusammenarbeit mit Telecom Italia. Fastweb habe jedoch auch jetzt keine Ambition, der fünfte Mobilfunk-Netzbetreiber in Italien zu werden, sagte der Sprecher. Geplant seien jedoch Investitionen in 5G mit Fokus auf grössere Städte. Fastweb prüfe zudem Möglichkeiten, die sich in der bevorstehenden Auktion von Frequenzspektrum in Italien ergeben würden.

Zugleich schliesst Tiscali laut den Angaben einen Grosshandelsvertrag mit einem Volumen von 40 Millionen Euro mit Fastweb ab. Dieser ist auch Teil des Transaktionspreises von 150 Millionen Euro. 100 Millionen würden in bar entrichtet, je zur Hälfte 2018 und 2019. 10 Millionen seien zudem Schulden in Höhe von 10 Millionen gegenüber Lieferanten.

(AWP)

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buy

Die UBS hat heute Morgen die Einstufung von SWISSCOM (CHF 461.60) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 490 auf CHF 501 erhöht. Die Anleger seien gegenüber dem grössten Schweizer Telekomanbieter weiterhin skeptisch eingestellt, schreibt der zuständige Branchenexperte. Als Risikofaktoren würden das nachlassende Marktwachstum und der zunehmende Wettbewerb im Breitbandgeschäft gesehen. Der Studienverfasser hält diese Bedenken allerdings für übertrieben.

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Swisscom übertrifft die

Swisscom übertrifft die Markterwartungen bei den Halbjahreszahlen leicht

Die Swisscom hat im ersten Halbjahr etwas mehr Umsatz erzielt, unter dem Strich aber weniger verdient.

16.08.2018 07:45

Gewachsen ist der Telekomkonzern vor allem in Italien, während sich der Umsatz im Heimmarkt Schweiz zurückbildete. Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert.

Swisscom weist für das erste Semester einen 2,0 Prozent höheren Umsatz von 5,81 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) ging hingegen um 5,2 Prozent auf 2,14 Milliarden zurück. Unter dem Strich steht ein 6,2 Prozent tieferer Reingewinn von 787 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Swisscom habe im zweiten Quartal "trotz anhaltend starkem und von Promotionen getriebenem Wettbewerb" eine gute Leistung gezeigt, liess sich Konzernchef Urs Schaeppi zitieren. Der starke Wettbewerb zeigte sich vor allem im Schweizer Kerngeschäft, das sich um 1,9 Prozent zurückbildete. Begründet wurde dies unter anderem mit Preisdruck. Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro (auf vergleichbarer Basis) um 9,5 Prozent zunahm.

Der Gewinnrückgang hat laut dem Unternehmen primär mit verschiedenen Sondereffekten und der Währungssituation zu tun. Insbesondere sei Fastweb im Vorjahr ein Ertrag aus einem Rechtsverfahren von über 100 Millionen Franken zugeflossen. Auf vergleichbarer Basis habe der Betriebsgewinn nur um 0,6 Prozent abgenommen.

Sparprogramm auf Kurs

Das Sparprogramm der Swisscom ist auf Kurs. Im ersten Halbjahr habe sich der Personalbestand in der Schweiz um 485 Vollzeitstellen reduziert, wobei es nur rund bei der Hälfte der Fälle zu Kündigungen kam. Wie früher angekündigt plant die Swisscom für das Gesamtjahr einen Abbau von 700 Stellen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen leicht übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 5,75 Milliarden, einem EBITDA von 2,14 Milliarden und einem Reingewinn von 770 Millionen gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt das Unternehmen die Ziele. So werden ein Umsatz von rund 11,6 Milliarden, ein EBITDA von rund 4,2 Milliarden sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden angepeilt. Unverändert sind auch die Angaben des Managements zur Dividende: Die Aktionäre sollen 22 Franken pro Papier erhalten, sofern die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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