Nordkorea

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Pesche
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Das Land ist sehr zu empfehlen.


Zwar sind die Hotel, das Essen und die Flugline schlecht. Aber das Land sehr schön.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Elias
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Nordkorea meldet Jahrhundertdürre

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten sucht Nordkorea heim. Mehr als 30 Prozent der Reisfelder sollen bereits ausgedörrt sein, berichten Staatsmedien. Dem Land droht eine Hungersnot.

http://www.welt.de/politik/ausland/article142594583/Nordkorea-meldet-Jah...

 

 

Soldat flieht aus Nordkorea

Ein nordkoreanischer Soldat ist über die schwer bewachte Grenze nach Südkorea geflohen. Dass eine solche Flucht gelingt, ist extrem selten, erst recht von Soldaten.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/soldat-aus-nordkorea-ge...

 

 

Nordkorea: Wie gefährlich ist die Isolation von Kim Jong Un?

China ist eines der wenigen Länder mit Einfluss auf das abgeschottete Nordkorea und dessen Machthaber Kim Jong Un. Doch momentan herrscht Eiszeit zwischen den Verbündeten. Wird der Diktator damit noch unberechenbarer?

http://web.de/magazine/politik/nordkorea-gefaehrlich-isolation-kim-jong-...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Eskalation im Korea-Konflikt

Grenztruppen in Gefechtsbereitschaft

Eine Explosion, Propaganda aus Lautsprechern - die Lage an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat sich verschärft. Jetzt hat Nordkorea seine Grenztruppen in Gefechtsbereitschaft versetzt und spricht von "Kriegszustand". Der gilt formell allerdings schon seit Jahrzehnten.

http://www.tagesschau.de/ausland/nordkorea-181.html

 

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Cambodia
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Diese Lautsprecher von Südkorea waren wirklich völlig unnötig, aber manchmal braucht es der Weg der Provokation zu einem Dialog!

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

Elias
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Cambodia hat am 25.08.2015 - 10:12 folgendes geschrieben:

Diese Lautsprecher von Südkorea waren wirklich völlig unnötig, aber manchmal braucht es der Weg der Provokation zu einem Dialog!

räusper, räusper, hüstel .....  Scratch one-s head

 

Lassen wir das mal so im Raum stehen.

 

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Elias
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Nordkorea: Start von Geburtstags-Rakete misslingt

Anlässlich des 104. Geburtstages des nordkoreanischen Staatsgründers Kim Il Sung wollte sein Enkel Kim Jong Un Stärke beweisen. Der dafür geplante Start einer ballistischen Rakete ging schief.

http://www.handelszeitung.ch/politik/nordkorea-start-von-geburtstags-rak...

 

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Zyndicate
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Streit mit Nordkorea überschattet ersten Gipfel zwischen Trump und Xi
06.04.2017 06:36

WASHINGTON/PEKING (awp international) - Die Spannungen mit Nordkorea überschatten das erste Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Im Mittelpunkt stehen neben Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm auch die Handelsstreitigkeiten zwischen den beiden grössten Wirtschaftsnationen. Der zweitägige, informelle Gipfel beginnt am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in Mar-a-Lago, dem Privatdomizil Trumps in Florida.

Die Gespräche seien von "grosser Bedeutung" für die weitere Richtung und stabile Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Vetomächten im Weltsicherheitsrat, verlautete aus dem Aussenministerium in Peking. US-Präsident Trump hofft auf Zugeständnisse im Handelsstreit und ein verschärftes Vorgehen gegen Nordkorea. Machthaber Kim Jong Un hatte am Vortag erneut eine ballistische Rakete in Richtung offenes Meer feuern lassen und damit wieder gegen UN-Resolutionen verstossen.

In einem Telefonat mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bekräftigte Trump, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen", wie Abes Büro am Donnerstag in Tokio berichtete. Der US-Präsident sicherte Japan und Südkorea seine Unterstützung zu. Die USA würden sich und ihre Verbündeten mit allen militärischen Mitteln verteidigen. Beide stimmten überein, dass der Test ein gefährlicher, provokativer Akt gewesen sei, der eine starke Bedrohung für die Sicherheit Japans darstelle, wie es weiter hiess.

Das Weisse Haus hat das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas zu einer Angelegenheit von hoher Dringlichkeit erklärt, an der man gern gemeinsam mit China arbeiten wolle. Trump hatte zuvor in einem Interview gesagt, notfalls würden die USA das Problem Nordkorea auch allein und ohne China lösen. "Wir betrachten alle verschiedenen Optionen", sagte die Vizeabteilungsleiterin im US-Aussenministerium, Susan Thornton. "Es ist eine akute und globale Bedrohung."

Als wichtigster Handelspartner Nordkoreas trägt China zwar alle UN-Sanktionen mit, fürchtet aber eine militärische Eskalation oder einen Kollaps des Nachbarn. Als Ergebnis könnten Flüchtlinge nach China strömen. Auch gibt es Sorge, dass bei einer Wiedervereinigung beider Koreas US-Truppen an seiner Grenze stehen könnten. Peking fordert die USA zu einem direkten Dialog mit Pjöngjang auf.

Schwierige Gespräche werden auch über Handelsfragen erwartet. Die Ungleichgewichte hatten schon Trumps Präsidentschaftswahlkampf mitgeprägt. Er wirft China, aber auch Deutschland und anderen Ländern bereits seit längerem unfaire Handelspraktiken zulasten der USA vor. Folge sei der Verlust von Arbeitsplätzen in den USA.

Der US-Präsident lässt nun sämtliche Handelsbeziehungen der USA überprüfen. Die USA haben ein riesiges Haushaltsdefizit, vor allem im Handel mit China - das bedeutet, sie importieren viel mehr Waren als sie ausführen. Chinas Regierung hat auch wegen eines drohenden US-Protektionismus - einer wirtschaftlichen Abschottung - die Bedeutung eines freien Handels betont.

Der US-Präsident hatte vor dem Treffen auf Twitter geschrieben, das Treffen mit Xi Jinping werde "sehr schwierig". Er fügte hinzu: "Wir können nicht länger ein so massives Handelsdefizit und Arbeitsplatzverluste haben."

Experte Björn Conrad vom Berliner China-Institut Merics sagte: "Die Gespräche zwischen Trump und Xi Jinping werden sicher nicht einfach." Trump habe in seinem Wahlkampf einen sehr harten Ton gegenüber China angeschlagen, sagte Conrad mit Blick auf das US-Handelsdefizit mit China. Beim Thema Nordkorea habe Trump die Atmosphäre angeheizt, indem er mit einem US-Alleingang zur Lösung des Konflikts drohte./ki/hoe/lw/DP/fbr

(AWP)

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Elias
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Warum ausgerechnet Guam?

 

Nordkorea droht den USA damit, die Insel im Westpazifik anzugreifen. Das hat einen speziellen Grund.

Warum Guam? Das Regime von Nordkorea drohte den USA gestern Dienstag damit, die westpazifische Insel in «ein alles umhüllendes Feuer» zu legen. Nach eigenen Angaben prüft das Regime Pläne für einen Raketenangriff auf den amerikanischen Stützpunkt Andersen Air Force Base, wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete.

Die Insel Guam liegt etwa 3400 Kilometer von Pyongyang entfernt und ist US-amerikanisches Territorium. Die als Ziel genannte Militärbasis Andersen Air Force ist eine von drei amerikanischen Militärstützpunkten auf der Insel und jene, die am nächsten bei Nordkorea liegt. Alle drei repräsentieren gemäss CNN die «westlichste Spitze der amerikanischen Militärmacht».

«Wichtiges strategisches Zentrum»

Ashton Carter, der unter Präsident Barack Obama Verteidigungsminister war, nannte die Insel vor Jahren ein «wichtiges strategisches Zentrum» für das amerikanische Militär im Westpazifik. Im Südchinesischen Meer befindet sich China in zahlreichen territorialen Konflikten mit manchen seiner Nachbarn – einige davon sind Verbündete der USA.

Die militärische Präsenz auf der Insel wollen die USA in den kommenden Jahren noch ausbauen. 2016 war die Rede von einer Verdoppelung: Zurzeit sind 6000 amerikanische Soldaten auf Guam stationiert. Ab 2022 sollen 5000 Marinesoldaten von der japanischen Inselgruppe Okinawa nach Guam umgesiedelt werden. Knapp 30 Prozent der Inselfläche sind vom amerikanischen Militär eingenommen.

Das schwierige Erbe

Das umreisst auch das Problem, das manche Inselbewohner mit der Omnipräsenz des amerikanischen Militärs haben: Sie sprechen von Kolonialismus. Dies rührt zum einen von der Geschichte Guams her: Als 1898 der spanisch-amerikanische Krieg endete, kam die Insel unter die Kontrolle der amerikanischen Kriegsmarine. Sie blieb amerikanischer Besitz, bis das japanische Militär nach seinem Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 die Insel besetzte. Die Besetzung dauerte drei Jahre, in dieser Zeit wurden rund 1000 Menschen getötet. 1944 eroberten die USA die Insel in einem blutigen Kampf zurück. Seither gehört Guam zu den USA.

Zum anderen geniessen die rund 160'000 Inselbewohner nicht alle amerikanischen Bürgerrechte, obwohl sie amerikanische Bürger sind – ihnen ist es etwa nicht möglich, den Präsidenten zu wählen.

«Aktuell keine Gefahr für Guam»

Auch wenn der Militärdienst auf Guam für viele Familien zur Tradition geworden ist, ist bei den Chamorros, dem indigenen Inselvolk, die Skepsis vor dem Militär eher gross. Guam sei nichts anderes als eine Militärkolonie – noch dazu eine, die vom Heimatland nicht richtig geschätzt werde. Julian Aguon, Anwalt für Menschenrechte, sagte im «Diplomat», dass der Militarismus zum Alltag auf Guam gehöre. «Er ist Teil unserer Nahrung – wie ein Protein, das sehr schwer wegzubringen ist.»

 

Anders sieht dies Eddie Baza Calvo, der Gouverneur von Guam. In einer Videobotschaft, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, richtete er sich an sein Volk und betonte, die Insel sei nicht nur ein militärischer Stützpunkt, sondern Teil der USA. «Aktuell besteht keine Gefahr für Guam», versicherte Calvo. Eine Attacke auf Guam sei eine Attacke auf die USA. (slm)

Erstellt: 09.08.2017, 12:44 Uhr

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/warum-ausgerechne...

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Eptinger
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Ich schätze, die beschämenden

Ich schätze, die beschämenden Bubenstückli dürften bald vorbei sein. Den Kim kennt man ja, aber was der andere von links auf der Weltkarte gerade ablässt bezüglich Provokation, das  dünkt mich einfach unwürdig und dumm. Allerdings, falls sein Clan und er gerade short sind - nächste Woche ist Verfall. Zutrauen würde ich dem so fiese Turen. Ist halt mal wieder meine Meinung.-

WinkDirol

Gruss vom Eptinger

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D. Trump legt auf twikker

D. Trump legt auf twitter nach Military solutions are now fully in place,locked and loaded,should North Korea act unwisely. Hopefully Kim Jong Un will find another path!

Der Kindergarten geht weiter und Trump stichelt bis Kim einen Fehler begeht. Könnte böse enden!

Selector
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Nein, kaum denkbar für mich,

Nein, kaum denkbar für mich, dass Kim so jemandem ins Messer läuft. Er ging doch mal bei uns (CH) zur Schule. Smile   Dirol . (NB: wir kennen uns nich)!   *smile*.

Kürzlich hörte und sah ich in einer TV-Sendung was Kim von diesem anderen Menschen, den ich meist nur den 'Sheriff' nenne, hält. Ich denke diesbezüglich ähnlich. Drum meine ich, er dürfte in diesem speziellen Fall klug handeln.

Abgesehen von der aktuellen Sache; vielleicht schreibt 'Sheriff' mal noch ein weiteres Buch...So ging ich hin und verar...die Welt.

Als erfolgreicher Mehrfachkonkursit (wie man vor etlicher Zeit schon hören konnte)  wäre das mal ein Knüller. Würde ich abe wohl nicht lesen wollen. Ich sehe es ja.

Dirol

 

 

Elias
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wer verarscht wen

Nordkorea ist der verlängerte Arm von China.

Die Raketen und die ganze Technik darum herum wären ohne deren Hilfe nicht möglich.

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Elias
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Stups ihn noch mal !!

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Die Spannung entlädt sich während des Versuchs,

militärische Stärke zu zeigen

 

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Trommelzeichen

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Selector
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Heute:

Heute:

 

Die USA haben weitere russische und chinesische Unternehmen wegen Zusammenarbeit mit Nordkorea auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Zehn Unternehmen und sechs Einzelpersonen seien davon betroffen, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Dienstag. Sie würden Nordkorea Einnahmen ermöglichen, die zur "Entwicklung von Massenvernichtungswaffen" und der "Destabilisierung der Region" genutzt würden.

 

Sad

19:35

China verurteilt die vor wenigen Stunden verhängten Sanktionen und ruft die USA zur unverzüglichen Korrektur des Fehlers auf.

Quelle:

https://news.guidants.com/#!Artikel?id=5475032 ???

Elias
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Trump sitzt in der Nordkorea-Falle

Der nächste Test für Trumps Geduld könnte schon unmittelbar bevorstehen: Am 9. September feiert Nordkorea mit viel Pomp den «Gründungstag» der Republik. Bei solchen Gelegenheiten demonstriert Kim gerne Stärke. Zum Beispiel mit einem Raketentest

 

 

 

Nordkoreas erneuter Raketentest setzt Donald Trump unter Druck: Der US-Präsident und seine Berater suchen nach einer passenden Antwort. Planen die USA doch einen Präventivschlag?

Es scheint, als habe «Harvey» über Nacht alle anderen Sorgen und Probleme von Donald Trump weggeblasen. Für ihn gibt es derzeit nur noch den Sturm. Seine Reise in das Krisengebiet ist das überragende Thema in den amerikanischen Nachrichtensendern, dazu laufen die Bilder von überschwemmten Strassen in Endlosschleife. Die Tragödie in Texas und Louisiana dominiert die Titelseiten der grossen US-Zeitungen.

Doch die anderen Probleme sind nicht weg, schon gar nicht der drohende Grosskonflikt mit Nordkorea. Der neue Raketentest des Regimes in Pjöngjang schreckt Amerikas Verbündete in Ostasien auf, vor allem Japan ist alarmiert. Das Geschoss überflog den Nordosten der Inselgruppe und landete dann im Pazifik. Trump und seine Berater müssen erkennen, dass ihre bisherige Taktik im Umgang mit dem kommunistischen Regime in Nordkorea wohl erst einmal krachend gescheitert ist.

«Feuer und Zorn» hatte Donald Trump dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un nach den letzten beiden Raketentests im Juli angedroht, sollte er es wagen, die USA oder ihre Verbündeten weiter zu provozieren oder sogar anzugreifen. «Dann werden ihnen Dinge widerfahren, die sie niemals für möglich gehalten hätten», wetterte Trump und das klang so, als wolle er Nordkorea mit Atomraketen dem Erdboden gleichmachen.

Dass anschliessend zunächst keine neuen grösseren Raketentests erfolgten, werteten Trump und seine Berater als gutes Zeichen. Sie fühlten sich darin bestätigt, dass man dem Gegner wohl mit lauten Drohungen beikommen könne. Nordkoreas Diktator habe seine Botschaft verstanden, prahlte Trump noch vorige Woche stolz vor Anhängern. «Ich glaube, er fängt an, uns zu respektieren.»

Warum Japan die nordkoreanische Rakete nicht abgeschossen hat

Der neuerliche Test bringt Trump und die Militärs im Weissen Haus um Stabschef John Kelly und Sicherheitsberater H.R. McMaster nun in Verlegenheit. Zwar hat Kim wohlweislich keinen direkten Angriff gegen die USA oder einen Verbündeten gestartet, aber mit dem Raketentest über Japan demonstriert er, was er von Trumps Drohungen hält: nichts.

Besonders ärgerlich war der Raketentest für die USA auch deshalb, weil amerikanische Streitkräfte und japanische Truppen gerade erst ein 18-tägiges Manöver in der Region beendet hatten. Beide Armeen verfügen über Abwehrraketen, die andere Raketen abfangen könnten. Doch offenbar verzichtete man in diesem Fall darauf, einen Abschussversuch zu unternehmen - wohl auch, um die Peinlichkeit eines Fehltreffers zu vermeiden. Die nordkoreanische Rakete überflog Japan in sehr grosser Höhe, was einen Abschuss nach Ansicht von Experten erheblich erschwert hätte.

Im Weissen Haus ist man entsprechend konsterniert: Nach dem Test dauert es fast zwölf Stunden, bis Trump eine dürre Erklärung verbreiten liess, in der er Nordkoreas Verhalten verurteilte und betonte, «alle Optionen» gegen Nordkorea lägen auf dem Tisch. Auf Drängen der USA und Japans kam der Uno-Sicherheitsrat in New York zu einer vertraulichen Sondersitzung zusammen.

Szenarien für einen Präventivkrieg

Trump und seine Berater wissen nur zu genau, dass sie in einer Zwickmühle sitzen. Hinter verschlossenen Türen werden im Weissen Haus schon seit Wochen Szenarien für einen Präventivkrieg gegen Nordkorea durchgespielt. Doch sie kommen immer wieder zu demselben Ergebnis: Ein Militärschlag der USA gegen den Norden hätte unweigerlich einen Krieg zwischen Nord- und Südkorea zur Folge - mit verheerenden Auswirkungen vor allem für die Millionenmetropole Seoul, die fast unmittelbar an der Demarkationsgrenze zu Nordkorea liegt.

Wollen sie keinen grossen Krieg riskieren, bleiben Trump und Co. nur die Möglichkeit, weiterhin über Nordkoreas alte Verbündete China und Russland Druck auf Kim auszuüben. Russland zeigt bislang wenig Interesse daran, den Amerikanern in dem Konflikt zu helfen. China wiederum hat den Druck auf Nordkorea durch Einzelsanktionen bereits deutlich erhöht. Wie es aussieht, ist Peking gewillt, in dieser Frage weiter mit Washington zusammenzuarbeiten. China ist bislang einzige Atommacht in der Region. Es hat kein Interesse daran, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft zwischen Nordkorea, Südkorea und Japan ein Wettrüsten einsetzt (mehr zu Nordkoreas Freunden und Feinden lesen Sie hier).

Der nächste Test für Trumps Geduld

Bleibt die Frage, wie lange Trump noch Lust hat, auf eine diplomatische Lösung zu setzen. Dass sein Bluff bislang nicht funktioniert hat, bedeutet bei diesem unberechenbaren Präsidenten nicht, dass er am Ende nicht doch bereit wäre, in einer Kurzschlusshandlung einen Präventivschlag anzuordnen - und sei es nur aus gekränkter Eitelkeit.

Der nächste Test für Trumps Geduld könnte schon unmittelbar bevorstehen: Am 9. September feiert Nordkorea mit viel Pomp den «Gründungstag» der Republik. Bei solchen Gelegenheiten demonstriert Kim gerne Stärke. Zum Beispiel mit einem Raketentest.

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WStutz
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9/11

Zudem stehen wir kurz vor dem 9/11! Kim möchte diesen Tag noch toppen! Stehen wir unmittelbar vor dem WW3?

Zyndicate
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Historischer Korea-Gipfel:

Historischer Korea-Gipfel: Kim will 'neues Kapitel' aufschlagen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will ein "neues Kapitel" in den Beziehungen zu Südkorea aufschlagen. Zum Beginn des historischen Gipfels mit Südkoreas Präsident Moon Jae In am Freitag im Grenzdorf Panmunjom sprach Kim von einem "neuen Anfang" und sagte: "Wir können eine bedeutende Vereinbarung erreichen, aber wichtig ist, dass sie umgesetzt wird. Wenn nicht, werden wir unser Volk enttäuschen."

27.04.2018 07:06

Der Machthaber erwartet "freimütige Diskussionen" und hofft auf "gute Ergebnisse". "Ich hoffe, wir können die Erwartungen erfüllen." Südkoreas Präsident begrüsste die "mutige Entscheidung" Kims, zu dem ersten Gipfel in Südkorea zu kommen. Er forderte ihn auf, bei dem Treffen gemeinsam "kühne" Entscheidungen zu treffen.

Als erster nordkoreanischer Staatschef seit dem Ende des Korea-Krieges (1950-53) hatte Kim zuvor die Grenze überquert und südkoreanischen Boden betreten. Der Machthaber wurde direkt an der Demarkationslinie in der gemeinsamen Sicherheitszone von Moon Jae In empfangen. Beide Staatschefs begrüssten sich herzlich mit Handschlag.

Spontan forderte Kim den südkoreanischen Präsidenten auf, seinerseits die Betonschwelle im Boden, die die Linie kennzeichnet, auch nach Norden zu überqueren. Moon betrat damit nordkoreanischen Boden, was vorher nicht erwartet worden war. Zwischen den blauen Baracken, die beide Seiten nach dem Krieg als Besprechungsräume nutzten, markiert die betonierte Schwelle zwischen dem Sandfeld im Norden und dem Kiesbett im Süden die Demarkationslinie.

"Mit dem Moment, in dem der Vorsitzende Kim die militärische Demarkationslinie überschritten hat, wurde Panmunjom zu einem Symbol des Friedens, nicht der Teilung", sagte Moon. Im Mittelpunkt des mit Spannung und grossen Hoffnungen erwarteten Gipfels stehen der Streit um Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm und eine langfristige Friedenslösung für die koreanische Halbinsel.

Es ist nach 2000 und 2007 in Pjöngjang der dritte innerkoreanische Gipfel, aber der erste in Südkorea und der erste zwischen Kim und Moon. Er wird auch das geplante Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber und US-Präsident Donald Trump vorbereiten./lw/dg/DP/zb

(AWP)

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Zyndicate
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Experten: Nordkorea beginnt

Experten: Nordkorea beginnt mit Abbau von Atomtestgelände

(ausführliche Fassung) - Nordkorea hat vor dem historischen Gipfeltreffen von Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump mit dem versprochenen Abbau seines Atomtestgeländes begonnen. Einige wichtige Einrichtungen an den Eingängen des weitläufigen Testgeländes Punggye-ri im Nordosten des Landes seien abgerissen worden, berichteten Fachleute der auf Nordkorea spezialisierten Nachrichtenseite "38 North" des US-Korea-Instituts. Zugleich einigten sich Nordkorea und Südkorea auf hochrangige Gespräche. Damit wollen sie ihre Vereinbarungen vom Gipfeltreffens im April umsetzen.

15.05.2018 14:19

Nordkorea hatte am Wochenende angekündigt, die Testanlage zwischen dem 23. und dem 25. Mai zu sprengen. In Punggye-ri hatte Nordkorea seine sechs Atomtests durchgeführt, den bisher letzten im September 2017. Der UN-Sicherheitsrat hatte daraufhin die Sanktionen gegen das abgeschottete Land verschärft.

Die Führung in Pjöngjang will mit der Zerstörung des Atomtestgeländes unter anderem demonstrieren, dass es das Land mit seinen Ankündigungen ernst meint und verhandlungsbereit ist. Bei dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen von Machthaber Kim mit US-Präsident Trump am 12. Juni in Singapur geht es um eine friedliche Lösung des Atomstreits.

Kim hatte sich bei seinem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In am 27. April bereiterklärt, das Atomprogramm seines Landes abzubauen. Wie und bis wann die "komplette Denuklearisierung" erreicht werden soll, blieb unklar - ebenso, welche Gegenleistungen Nordkorea erwartet.

In dem Atomtestkomplex Punggye-ri seien mittlerweile Gleise zu den Tunneln beseitigt worden, berichtete "38 North". Bilder kommerzieller Satelliten "lieferten den ersten definitiven Beweis, dass der Abbau des Testgeländes bereits vorangekommen ist".

Das Testgelände ist nach Einschätzung chinesischer Geologen durch frühere unterirdische Atomtests beschädigt und zurzeit unbrauchbar. Die Experten von "38 North"? hatten Ende April hingegen geschrieben, die Anlage sei nach wie vor für Atomtests geeignet.

Bei den Gesprächen mit Nordkorea am Mittwoch im Grenzort Panmunjom wolle Südkorea versuchen, "die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung und einen dauerhaften Frieden zu schaffen", teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Dienstag mit. Vereinigungsminister Cho Myoung Gyeon werde die südkoreanische Delegation leiten. Nordkorea schickt demnach eine Abordnung mit Vertretern des für innerkoreanische Angelegenheiten zuständigen Komitees sowie hohe Sport- und Wirtschaftsfunktionäre.

Beide Staaten erklärten sich bei ihrem Gipfel dazu bereit, auf alle Feindseligkeiten zu verzichten und eine neue Friedensordnung für die koreanische Halbinsel anzustreben. Zudem sollen humanitäre Projekte, etwa direkte Kontakte zwischen getrennten Familien, wieder aufgenommen und der Austausch und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen verstärkt werden./dg/DP/jha

(AWP)

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Nordkorea droht direkt mit

Nordkorea droht direkt mit Absage von Gipfel mit den USA

Nordkoreas Staatsführung hat es kategorisch abgelehnt, das Atomwaffenarsenal des Landes im Gegenzug für Wirtschaftshilfen aufzugeben.

16.05.2018 06:21

Der nordkoreanische Vize-Aussenminister Kim Kye Gwan stellte das geplante Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump infrage.

Das Treffen mit Trump werde nicht zustandekommen, wenn die USA weiter einseitig darauf bestünden, dass Nordkorea sein Atomprogramm aufgibt, sagte der nordkoreanische Vize-Aussenminister am Mittwoch laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Der Nordkoreaner warf den Vereinigten Staaten demnach vor, sein Land durch politischen Druck in die Enge treiben zu wollen. Pjöngjang habe kein Interesse am Treffen, falls es auf "einseitigen" Forderungen nach einer Abkehr von Atomwaffen beruhe. Eine Denuklearisierung Nordkoreas nach dem Vorbild Syrien käme nicht infrage.

Pjöngjang erörtere derzeit noch eine Teilnahme an dem geplanten Gipfeltreffen. Das Meeting zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Trump ist für den 12. Juni in Singapur geplant.

Ärger über Militärübung

Zuvor hatte bereits die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, Nordkorea erwäge eine Absage des Treffens. Als Grund wurde ein Militärmanöver Südkoreas mit den USA genannt, welches Pjöngjang als "Provokation" empfinde. Die USA bezeichneten die Übungen als "nicht provokativ" und kündigten an, diese fortzusetzen.

Nordkorea hatte ein für Mittwoch geplantes Treffen mit ranghohen Vertretern Südkoreas abgesagt. Ziel war es, den Worten vom Gipfel am 27. April weitere Taten folgen zu lassen und die Zusammenarbeit beider Staaten zu konkretisieren. Durch die Gespräche wollte Südkorea "die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung und einen dauerhaften Frieden schaffen".

Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea schwelt seit Jahrzehnten und gilt aufgrund der atomaren Bewaffnung des Nordens als einer der gefährlichsten der Welt. Der Korea-Krieg (1950-1953) zwischen dem kommunistischen Norden und der Republik Südkorea mit Millionen Toten zementierte die Spaltung. Einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht.

Mit der jüngsten Drohung Nordkoreas droht eine diplomatische Kehrtwende im Tauwetter auf der koreanischen Halbinsel. In den vergangenen Wochen waren die Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts genährt worden - nicht zuletzt durch die Ankündigung des ersten direkten Treffens überhaupt zwischen den Staatschefs Nordkoreas und der USA.

Abbau von Anlage bereits begonnen

Zwar ist nach wie vor unklar, wie und bis wann die "komplette Denuklearisierung" der koreanischen Halbinsel erreicht werden soll. Doch hat der versprochene Rückbau des zentralen Atomtestgeländes im Norden laut Experten bereits begonnen. Nordkorea kündigte am Wochenende zudem an, die Testanlage zwischen dem 23. und 25. Mai zu sprengen. Allerdings gab es zuletzt ohnehin widersprüchliche Angaben dazu, ob das Testgelände nach den früheren unterirdischen Atomtests überhaupt noch nutzbar war.

In dem Komplex Punggye-ri hatte Nordkorea seine sechs Atomtests durchgeführt, den bisher letzten und stärksten im September 2017. Der Uno-Sicherheitsrat verschärfte daraufhin nochmals die Sanktionen gegen das abgeschottete Land. Die Führung in Pjöngjang will mit der Zerstörung des Atomtestgeländes demonstrieren, dass es das Land mit seinen Ankündigungen ernst meint und verhandlungsbereit ist.

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Trump stellt Gipfeltreffen

Trump stellt Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber infrage

US-Präsident Donald Trump hat das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un infrage gestellt.

23.05.2018 07:10

Wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt seien, könne das in Singapur geplante Treffen auch ausfallen oder verschoben werden, sagte Trump am Dienstag am Rande eines Gesprächs mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In im Weissen Haus. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei gross. Trump betonte, dass die Abrüstung der nordkoreanischen Atomwaffen ein entscheidendes Kriterium sei. Er glaube, dass Kim dieses Problem ernsthaft angehe. Wenn das Treffen nicht zustande komme, wäre es auch in Ordnung. Vielleicht werde es später stattfinden.

Das Präsidialamt teilte nach Trumps Gespräch mit Moon aber mit, man bereite sich weiter auf das Gipfeltreffen am 12. Juni vor. Die USA seien bereit, wenn Nordkorea das Treffen wolle. Moon sagte seinem Sprecher zufolge, es gebe keinen Grund, an dem Willen Nordkoreas zu zweifeln.

Die ausgesetzten Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea könnten nach den Worten eines südkoreanischen Regierungssprechers nach dem 25. Mai fortgesetzt werden, wenn das gemeinsame Militärmanöver der USA und Südkorea beendet sei. Die nordkoreanische Regierung hatte vergangene Woche die Gespräche mit Südkorea ausgesetzt. Sie übte immer scharfe Kritik an den Militärübungen.

Aus US-Kreisen verlautete, bei den Gesprächen mit Moon sollte ausgelotet werden, ob Südkorea die Bereitschaft des Nordens zu einer Beseitigung der Atomwaffen übertrieben dargestellt habe. Südkorea hat die Annäherung an den Norden aktiv betrieben und Hoffnungen auf eine Einigung auch mit den USA geweckt. Allerdings bezeichnete der nordkoreanische Verhandlungsführer für die Friedensgespräche mit dem Süden die Regierung in Seoul kürzlich als "ignorant und unfähig". Südkorea reagierte darauf bislang nicht.

Trotz der zuletzt wieder gestiegenen Spannungen liess Nordkorea am Dienstag ausgewählte Medien aus dem Westen und China ins Land, die der angekündigten Schliessung seines Atomtestgeländes beiwohnen sollen. Journalisten von US-Medien wie CNN, aber auch Vertreter der chinesischen Staatsmedien und von Russia Today wurden in das abgeschottete Land geflogen. Weder südkoreanische Medien noch Fachleute wurden eingeladen. Einige Experten haben gewarnt, dass die Anlage zwar tatsächlich heruntergefahren werden könnte, jedoch auf eine Weise, die Wiederaufnahme des Betriebs innerhalb von Wochen erlauben würde.

(Reuters)

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Lorenz
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Nun doch Treffen?

Da werden die Meinungen und Entscheidungen gewechselt wie bei normalen Leuten die Unterhose:

Heute

US-Präsident Donald Trump ein Treffen hält ein Treffen am 12. Juni mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wieder für möglich. "Nordkorea ist sehr an dem Treffen interessiert. Wir würden es gerne machen. Wir werden sehen, was passiert. Es könnte auch der 12. Juni sein", so Trump.

https://news.guidants.com/#!Ticker/Feed/?r=1

Zyndicate
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USA und Nordkorea wollen

USA und Nordkorea wollen vollständige Entnuklearisierung Koreas

 Die USA und Nordkorea haben sich auf gemeinsame Bemühungen zu einer vollständigen Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt.

Aktualisiert um 08:37

Das geht aus einem Dokument hervor, das US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Dienstag unterzeichneten. Trump sagte Nordkorea zudem Sicherheitsgarantien zu.

Er sei sehr stolz darauf, was am Dienstag geschehen sei, sagte Trump bei einem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Singapur. Kim sprach von dem Beginn einer neuen Ära nach einem historischen Treffen. "Die Welt wird große Veränderungen sehen", sagte er bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Trump sagte, die Gespräche seien deutlich besser verlaufen als erwartet. Er lud Kim ins Weiße Haus ein. Es werde noch viele weitere Treffen geben. "Kim ist ein sehr talentierter Mann", erklärte er. "Wir haben eine sehr besondere Verbindung aufgebaut." Es ist das erste Treffen eines amtierenden US-Präsidenten mit einem nordkoreanischen Machthaber. Der Korea-Krieg vor 65 Jahren endete nur mit einem Waffenstillstandsabkommen. Formell gibt es zwischen Nordkorea und den USA bis heute keine diplomatischen Beziehungen.

Dazu erste Reaktionen von Analysten:

DAVID MADDEN, ANALYST BEI CMC MARKETS UK

"Das historische Treffen ist ein Meilenstein in der Beziehung der beiden Länder. Das Ziel der Zusammenkunft ist, Vertrauen zwischen den beiden Seiten aufzubauen und letztlich das nordkoreanische Regime dazu zu bringen, seine nuklearen Ambitionen aufzugeben. Es ist davon geredet worden, dass die USA mit einem Investitionsschub im Land helfen. Das Treffen dürfte letztendlich die Nerven der Investoren in der Region beruhigen."

KIM DOO UN, ANALYST BEI KB INVESTMENT & SECURITIES

"Viele erwarten von dem Trump-Kim-Gipfel einen Friedensvertrag, nicht unbedingt heute, aber durch andere Zusammentreffen in den kommenden Wochen, und das ist zum großen Teil mit eingepreist."

THOMAS ALTMAMM, PORTFOLIOMANAGER QC PARTNERS

"Die Zeichen zwischen den USA und Nordkorea stehen auf Entspannung. Und Entspannung ist an der Börse immer willkommen. Wie weit und wohin der heute begonnene Weg führt, wird die Zukunft zeigen. Die Auswirkung des Treffens auf die Aktienmärkte dürfte überschaubar bleiben. Es droht keine neue Krise, das ist eine gute Nachricht für die Börsen. Umgekehrt entstehen auch nicht unmittelbar goldene Handelsmöglichkeiten mit Nordkorea, welche die Kurse in den Himmel treiben könnten. Andere Themen wie die Handelspolitik sind für die Börsen im Moment entscheidender."

ANALYSTEN BEI DBS

"Frieden auf der koreanischen Halbinsel könnte sowohl Nord- als auch Südkorea bedeutende Vorteile bringen, möglicherweise inklusive einer neuen Bewertung von südkoreanischen Aktien. Allerdings wäre es klug, übertriebenen Optimismus zu vermeiden angesichts der riesigen Kluft zwischen den beiden Koreas und den Kosten einer Wiedervereinigung."

ROBERT CARNELL, CHEF-ÖKONOM ASIA-PAZIFIK BEI ING

"Heute haben wir also die Gelegenheit für ein historisches Treffen, ein mögliches Ende des Korea-Kriegs und einen möglichen Einstieg, zu denuklearisieren und vielleicht sogar die koreanische Halbinsel zu entmilitarisieren. Das ist alles toll, aber wie kann man damit Geld machen? Die kurze Antwort ist, man sollte es wahrscheinlich gar nicht erst versuchen."

(Reuters)

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Neues Nordkorea

Viele sehen Kim Jong Un als Sieger vom Treffen mit President Trump. Nüchtern betrachtet ist sein Land isoliert, rückständig und wirtschaftlich am Ende. Die Atombombe hilft ihm dabei nicht weiter aus dem Dilemma. Die Oeffnung und Modernisierung lässt sich nicht länger aufhalten, sonst bricht seine Diktatur zusammen. Trump lässt sich feiern; er kann einen bisher lästigen Konflikt für die Welt lösen, was bis jetzt niemand schaffte. Mit Provokation hat er einen Deal erreicht, den niemand mehr zurückdrehen kann. Die Verhandlungen werden sicher langwierig und der Aufbau einer Marktwirtschaft braucht Zeit. Die Interessen von China und der Industrienation Südkorea werden die Entwicklung beeinflussen und auch behindern. Mit dem Fleiss der Koreaner kann da ein starker Markt entstehen mit einer Eigendynamik, die Kim Jong Un politisch nicht überleben wird.

Zyndicate
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Trump dankt Kim - Nordkorea

Trump dankt Kim - Nordkorea feiert 'historischen Gipfel'

Die Hochstimmung nach dem historischen Gipfel in Singapur hält an. US-Präsident Donald Trump dankte dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un für dessen "wagemutigen ersten Schritt zu einer neuen hellen Zukunft" für sein Volk. "Unser beispielloses Treffen - das erste zwischen einem amerikanischen Präsidenten und einem Führer Nordkoreas - beweist, dass echte Änderungen möglich sind", twitterte Trump in der Nacht zum Mittwoch.

13.06.2018 06:36

"Die Welt hat einen grossen Schritt zurück vor einer nuklearen Katastrophe gemacht. Keine Raketenstarts mehr, keine Nukleartests oder -Forschung mehr!", fügte Trump in einem zweiten weiteren Tweet hinzu. "Danke, Vorsitzender Kim, unser Tag zusammen war historisch."

"Es gibt keine Grenzen dessen, was NoKo (Nordkorea) erreichen kann, wenn es seine Atomwaffen aufgibt und stattdessen Handel und Zusammenarbeit mit der Welt aufgreift", schrieb Trump. Kim habe die Chance, als der Mann in Erinnerung zu bleiben, der "eine herrliche neue Ära" von Sicherheit und Wohlstand für sein Volk eingeleitet habe.

Unterdessen feierte die nordkoreanische Staatsagentur KCNA mit einem Tag Verspätung den "historischen Gipfel" von Singapur. Das Treffen sei durch den "festen Willen" der beiden Staaten zur Beendigung der feindschaftlichen Beziehungen zustande gekommen, schrieb die Agentur am Mittwoch. Die Führer der beiden Staaten seien zusammengekommen, um erste Schritte zur Versöhnung "nach rund 70 Jahren Konfrontation und Antagonismus" seit der Teilung der koreanischen Halbinsel zu unternehmen.

Die Agentur beschrieb fast jeden Schritt der beiden Staatsmänner, angefangen vom ersten Händeschütteln, dem "Souvenir-Foto", bis hin zum Verlauf der Gespräche, sowohl unter vier Augen als auch später im erweiterten Kreis mit Beratern. Zu den veröffentlichten Details der Gespräche gehörte unter anderem auch die Zusage Kims, die sterblichen Überreste gefallener US-Soldaten aus dem Koreakrieg möglichst bald zu repatriieren.

Trumps Angebot zur Einstellung der gemeinsamen Militärmanöver der USA mit Südkorea fand ebenso Niederschlag wie die nicht näher definierte Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Die gegenseitigen Einladungen nach Pjöngjang und Washington "zu einem geeigneten Zeitpunkt" rundeten die nordkoreanische Berichterstattung über "den Trend zu Versöhnung und Frieden, Stabilität und Wohlstand" in der Region ab.

Trump und Kim hatten bei dem historischen Gipfel am Dienstag in Singapur eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet, in der sich der nordkoreanische Machthaber grundsätzlich zu einer "vollständigen" atomaren Abrüstung bereit erklärte. Ein Zeitplan oder spezifische Schritte wurden in dem eher vage abgefassten Dokument nicht erwähnt. Trump erklärte sich im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien bereit.

Das US-Verteidigungsministerium begrüsste die Ergebnisse des Nordkorea-Gipfels, äusserte sich aber nicht zur Zukunft gemeinsamer Manöver der USA mit Südkorea. Berichten zufolge wurden Verbündete von dieser Ankündigung des US-Präsidenten ebenso überrascht wie das Pentagon./DP/zb

(AWP)

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Süd- und Nordkorea führen

Süd- und Nordkorea führen neue Gespräche über Entspannung

Hohe Offiziere Süd- und Nordkoreas haben neue Gespräche über Schritte zur militärischen Entspannung auf der koreanischen Halbinsel aufgenommen. Bei dem Treffen am Dienstag im Grenzort Panmunjom ging es um die Umsetzung der Vereinbarungen, die beide Staaten bei ihrem Gipfeltreffen Ende April getroffen hatten. Südkoreas Präsident Moon Jae In und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatten sich in einer Erklärung unter anderem auf eine stufenweise militärische Abrüstung verständigt.

31.07.2018 06:28

Es wurde erwartet, dass beide Seiten bei den Gesprächen auf Generalsebene auch über Massnahmen zur Entmilitarisierung von Panmunjom sowie zur Schaffung einer Friedenszone an ihrer umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer reden. Bei Militärgesprächen im Juni hatten sich Süd- und Nordkorea darauf geeinigt, ihre militärischen Kommunikationsleitungen wiederherzustellen.

Zudem spekulierten südkoreanische Medien, die nordkoreanische Seite könnte stärker auf den Abschluss eines Friedensvertrags dringen. Völkerrechtlich befindet sich die Halbinsel noch im Kriegszustand, da seit dem Ende des Korea-Kriegs (1950-53) bloss ein Waffenstillstandsabkommen gültig ist.

Nordkoreas Machthaber hatte beim Treffen mit Moon wie auch später beim Gipfel mit US-Präsident Donald Trump im Juni in Singapur seine Bereitschaft zum Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms bekräftigt. Die international isolierte Führung in Pjöngjang hatte aber bisher keinen Zeitplan dafür vorgelegt. Auch fordert sie synchrone Schritte wie etwa einen Friedensvertrag mit dem Südkorea-Verbündeten USA./dg/DP/zb

(AWP)

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Kim und Moon wollen

Kim und Moon wollen koreanische Halbinsel von Atomwaffen befreien

Auf dem Gipfel mit Südkoreas Präsident Moon Jae In in Pjöngjang hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un zugesagt, seine wichtigste Atomanlage zu schliessen und internationale Inspekteure ins Land zu lassen.

19.09.2018 07:09

Als konkrete Massnahme kündigte Moon an, dass Nordkorea die Testanlage für Raketenantriebe in Sohae an der Westküste und die dortige Startrampe unter Aufsicht internationaler Inspekteure abbauen wolle. US-Experten hatten im Juli berichtet, Nordkorea habe bereits mit der Demontage wichtiger Teile der umstrittenen Raketenanlage begonnen.

Unklar ist allerdings, wann und wie der Abbau genau passieren soll, und was Kim im Gegenzug für sein Entgegenkommen erwartet. Auch will Kim nach eigenen Angaben "bald" Seoul besuchen, wie er nach der zweiten Runde der Verhandlungen auf dem dreitägigen Gipfel in der nordkoreanischen Hauptstadt gemeinsam mit Moon mitteilte.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In erklärte, beide koreanischen Staaten wollten sich gemeinsam um die Austragung der Olympischen Spiele 2032 bewerben. Zuvor hatten beide Führer eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Anschliessend unterschrieben auch die beiden Verteidigungsminister ein Abkommen zur Verringerung der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.

Dafür wollen Nord- und Südkorea verschiedene Puffer- und auch Flugverbotszonen nahe der schwer bewachten Grenze einrichten. Ab 1. November wollen beide Seiten nahe der Grenze auch auf den jeweiligen Nachbarn abzielende Militärübungen einstellen.

Atomwaffenfreie Halbinsel nicht mehr weit entfernt?

Mit den Flugverbotszonen im Grenzgebiet sollten ungewollte Zwischenfälle vermieden werden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. In einer Pufferzone im Gelben Meer wollten beide Seiten auch Schiessübungen und Marinemanöver aussetzen.

In dem Komplex von Yongbyon stehen ein Atomreaktor und eine Wiederaufbereitungsanlage, die atomwaffenfähiges Plutonium erzeugen können, sowie eine Anlage zur Anreicherung von Uran, das ebenfalls zum Atomwaffenbau verwendet werden kann.

Moon sagte, eine atomwaffenfreie Halbinsel sei nicht mehr allzu weit entfernt. Beide Führer betonten, ihre Bemühungen verstärken zu wollen, um die koreanische Halbinsel von Atomwaffen zu befreien. Kim und Moon hatten zuvor ihre zweite Gesprächsrunde über atomare Abrüstung, eine dauerhafte Friedenslösung und eine Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen beendet.

Dritter Korea-Gipfel in diesem Jahr

Nach den ersten Verhandlungen am Vortag in der Zentrale der Arbeiterpartei fand die zweite Runde am Mittwoch im Staatsgästehaus Paekhwawon statt, wo Moon übernachtet. Es ist der dritte Korea-Gipfel in diesem Jahr und der erste zwischen Moon und Kim in Pjöngjang.

Südkoreas Präsident will die stockenden Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA wieder in Gang bringen. Kim hatte wiederholt seine Bereitschaft zur "Denuklearisierung" bekräftigt. Doch war bisher unklar, wie und bis wann atomar abgerüstet wird und wie die Gegenleistung der USA aussehen sollte.

Die USA hofften auf "bedeutende und überprüfbare" Schritte in Richtung einer atomaren Abrüstung, hatte die Sprecherin des Aussenministeriums in Washington vor Verkündung der Zwischenergebnisse in Pjöngjang gesagt.

Der Gipfel sei eine "historische Gelegenheit" für Kim, die bei den Gipfeln mit US-Präsident Donald Trump im Juni in Singapur und mit Moon im April und Mai im Grenzort Panmunjom eingegangenen Zusagen umzusetzen.

Gipfel endet am Donnerstag

Die Aussenminister Südkoreas und der USA hatten vor dem Gipfel betont, wie wichtig es sei, den Druck durch die internationalen Sanktionen aufrechtzuerhalten, bis eine "endgültige, komplett nachweisbare Denuklearisierung" erreicht sei.

Südkoreas Präsident wird US-Präsident Donald Trump nächste Woche am Rande der Uno-Vollversammlung in New York treffen und über die Ergebnisse des Gipfels unterrichten.

Am Mittwochabend wollte Moon im grössten Stadion von Pjöngjang "Massenspiele" besuchen. Bei diesem Propagandaspektakel präsentieren Zehntausende Darsteller ein Programm aus Gesang, Tanz, Akrobatik und rhythmischer Gymnastik.

Der Gipfel soll am Donnerstag enden, doch hängt das Programm für den dritten Tag von den Ergebnissen ab, wie ein südkoreanischer Sprecher sagte.

(SDA)

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