Teuerung in der Schweiz

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Krankenkassenprämien steigen bis zu 20 Prozent

Je nach Kasse und Kanton werden die Pämien 2016 über 20 Prozent in die Höhe schiessen. Im Schnitt beträgt die Zunahme vier Prozent. Angestiegen sind die Kosten für Physiotherapie.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Krankenkassenpraemien-steigen-bis...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Halbpreis-Medikament – und keiner weiss davon

Telfastin Allergo, ein Heuschnupfenmittel für Allergiker, kostet rund 13 Franken, das Generikum gut 6 Franken. Weisen Apotheken darauf hin? Tagesanzeiger.ch/Newsnet machte Stichproben.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Halbpr...

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Ich will diesen Nagellack, aber im Farbton «Günstig»

Die App Superduper kennt zu jedem High-End-Nagellack die günstige Alternative. Nicht nur die Farbe, auch die Qualität soll identisch sein.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Ich-will-diesen-Nagellack--aber-i...

 

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Preise für Autos und Kleider so tief wie seit 2007 nicht mehr

Schweizer mussten im Juli weniger Geld für Konsumgüter ausgeben. Jedoch wurden nicht alle Waren günstiger.

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Die im Inland produzierten Waren waren im Juli 0,1 Prozent günstiger als im Vormonat und 0,1 Prozent teurer als vor einem Jahr.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/preise-fuer-autos-und-kleider-so-...

 

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Preise in der Schweiz sinken weiter

Die Produzenten- und Importpreise sind im Juli erneut gesunken, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstagmorgen bekannt gab. Der grösste Rückgang zeige sich bei Erdöl- und Mineralölprodukten.

http://www.fuw.ch/article/preise-in-der-schweiz-sinken-weiter/

 

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Morgen wirds noch billiger

Die Preise im Detailhandel sind kurz vor Weihnachten so tief wie nie. Was die Kunden freut, wird zur ernsthaften Bedrohung für die Branche

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_04_10_2015/nachrichten/45447

 

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Schweizer Tankstellen senken die Benzinpreise

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Agrola Marthalen im Zürcher Weinland wird zum Beispiel die Preise morgen auf 139,9 (Bleifrei 95) und 147,9 (Diesel) senken.

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http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-Tankstellen-senken-die-...

 

 

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Tankstellen pfeifen auf den Ölpreiszerfall

Die Ölpreise sind auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gerutscht. Davon profitieren Autofahrer noch immer nicht. Denn Tankstellen reagieren höchstens mit kosmetischen Anpassungen.

Die Zahlen sind brutal: Im laufenden Jahr ist Erdöl um 30 Prozent billiger geworden. Das zeigt der unten stehende Chart. Im Sommer 2014 stand der Preis für ein Barrel der Ölsorte Brent gar noch bei 115 Dollar. Am Montag nun ist dieser unter den Stand von 40 Dollar gefallen – der tiefste Wert seit sechs Jahren.

Doch in den Taschen der Konsumenten ist dieser Preisverfall noch kaum angekommen. Sie bezahlen für einen Liter bleifreies Benzin vielerorts immer noch gleich viel wie Anfang Januar.

Preis der Ölsorte Brent in diesem Jahr, Quelle: cash.ch

Das macht stutzig. Denn der Ölpreis ist ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Benzin- und Dieselpreise. Laut Angaben der Erdöl-Vereinigung setzt sich der Preis für einen Liter Bleifrei 95 in der Schweiz wie folgt zusammen: 61 Prozent für Steuern und Abgaben, 28 Prozent für Einkauf und Fracht. 11 Prozent beträgt die Handelsspanne. Veränderungen im Erdölpreis sollten also an der Zapfsäule deutlich spürbar sein.

Schweizer Benzinpreise im Monatsmittel, Quelle: erdoel.ch

Doch Schweizer Auto- und Töfffahrer merken diese Preisanpassungen meistens nur, wenn der Ölpreis steigt. In umgekehrter Richtung warten sie erst einmal vergeblich. Dieser Mechanismus stört auch die Konsumentenschützer: "Leider scheint sich noch kaum etwas daran geändert zu haben, dass Tankstellen den Preisvorteil von günstigem Rohöl nicht direkt weitergeben an die Konsumenten", sagt Patrick Hischier vom Konsumentenforum zu cash.

Auf einen weiteren Aspekt machte jüngst Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) aufmerksam. Seit Jahrzehnten sei beobachtbar, dass die Benzinpreise in der Schweiz an verkehrsintensiven Feiertagen oder während den Ferien ansteigen – unabhängig vom Ölpreis.

Kleine Tankstellen unter den günstigsten

Meistens sind es zudem eher kleine Tankstellen, die am schnellsten auf billigeres Öl reagieren. Sieht man einmal von der zollbefreiten Region in Samnaun ab, befinden sich unter den günstigsten Schweizer Benzin-Anbietern auffallend viele freie Tankstellen, wie der Online-Benzinvergleich zeigt.

Noch günstiger fährt, wer im Ausland Treibstoff nachfüllt. In Deutschland ist der Dieselpreis am letzten Wochenende unter einen Euro gefallen, während er in der Schweiz etwa 1,48 Franken beträgt.

Überhaupt funktioniert die Preisgestaltung in Deutschland ganz anders als hierzulande. Innerhalb von fünf Minuten müssen Tankstellenbetreiber eine Preisänderung an die Markttransparenzstelle melden. Von dort werden sie an Online-Plattformen weitergeleitet, wo sie öffentlich einsehbar sind. Dieses Vorgehen führt zu mehr Preistransparenz und dazu, dass Tankstellen mehrmals täglich ihre Preise anpassen. Von solchen wettbewerbsähnlichen Zuständen können Autofahrer in der Schweiz bislang nur träumen.

Öl wird billig bleiben

Einige Schweizer Tankstellen haben in den letzten Tagen auf die Ölschwemme reagiert und ihre Treibstoffe um bis zu drei Rappen pro Liter vergünstigt. Auch Shell und Migrol senken die Preise im gleichen Umfang, wie die Konzerne auf Anfrage mitteilen. Doch das sind immer noch Preise, die mitnichten im Verhältnis zur Ölpreis-Entwicklung stehen. Die durchschnittlichen Säulenpreise an Shell-Tankstellen haben sich im Laufe des Jahres nämlich kaum nach unten bewegt.

Eine gute Nachricht bleibt wenigstens für Konsumenten: Zumindest teurer werden dürfte Benzin in den kommenden Wochen nicht. Denn der Grund für den Ausverkauf beim Erdöl sind das unvermindert hohe Angebot im Vergleich zur Nachfrage und die prall gefüllten Lager. Das dürfte noch einige Zeit so bleiben, da die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) sich an ihrem jüngsten Treffen nicht auf eine Drosselung der Produktion einigen konnte.

Deshalb hofft Konsum-Experte Hischier, dass "nicht beim ersten Anzeichen für einen Anstieg des Rohöl-Preises gleich wieder mehr für Treibstoffe verlangt wird".

http://www.cash.ch/news/front/tankstellen_pfeifen_auf_den_oelpreiszerfal...

 

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 10.12.2015 - 08:17 folgendes geschrieben:

Die Ölpreise sind auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gerutscht. Davon profitieren Autofahrer noch immer nicht. Denn Tankstellen reagieren höchstens mit kosmetischen Anpassungen.

 

 

Hmm, hierzulande ist der Liter Super zum ersten mal seit Jahren wieder unter 1 Euro gesunken.

Elias
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Das Leben wird immer billiger

Die Preise in der Schweiz sinken im Durchschnitt auf breiter Front – im November um 1,4 Prozent im Jahresvergleich.

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  • Erstens ging es bei Erdölprodukten um markante 13,5 Prozent nach unten, was bereits rund ein Drittel des Rückgangs beim Preisindex erklärt.
  • Zweitens sanken die Verkaufspreise für Neu- sowie Gebrauchtwagen. Neue Fahrzeuge sind auf Jahressicht 4,5 Prozent billiger geworden und Occasions-Automobile wechselten ihre Besitzer für Summen, die im Schnitt 8,3 Prozent unter den Vorjahreswerten lagen.
  • Und drittens haben Pauschalreisen einen starken Einfluss darauf ausgeübt, weshalb das Leben in der Schweiz in den vergangenen zwölf Monaten günstiger geworden ist. Für solche Paketangebote mussten Kunden rund 3,3 Prozent weniger berappen.

Überall Rabattaktionen

BFS-Experte Herren erklärt, dass eigentlich der grösste Teil des Warenkorbes billiger geworden sei. Vor allem bei Importgütern rutschten die Preise und sanken auf Jahressicht um 4,4 Prozent. Die Preise für Inlandsgüter haben mit einem Minus von 0,3 Prozent dagegen nur geringfügig nachgegeben.

Betrachtet man die Art der Güter, die dem Preisindex zugrunde gelegt werden, so sind Waren in den vergangenen 12 Monaten in der Schweiz insgesamt um 3 Prozent billiger geworden. Die Preise von Dienstleistungen reduzierten sich allerdings lediglich um 0,3 Prozent.

In den Novemberzahlen des BFS fallen noch zwei weitere Entwicklungen auf:

  • Da sind einerseits die Preise für Schaumwein, die um markante 15 Prozent zurückgegangen sind. Das relativiert der Statistiker aber schnell, denn dieses Jahr hat der Detailhandel einfach nur schon viel früher Rabattaktionen bei Schaumweinen durchgeführt als 2014. In der Betrachtung zum Gesamtjahr gleichen sich solche augenfälligen Effekte aber wieder aus, da sie nur Verschiebungen zwischen den Monaten darstellen.
  • Die zweite Auffälligkeit gab es bei den Mieten. Diese weisen laut Herren normalerweise eine leicht steigende Tendenz auf. Im November sanken sie aber überraschenderweise um 0,4 Prozent, worin sich hauptsächlich die gesunkenen Hypothekarzinsen widerspiegeln dürften.

All diese Preisentwicklungen sind aber nur Durchschnittswerte für die Schweiz. Der Warenkorb, den das BFS seinem Konsumentenpreisindex zugrunde legt, ermittelt sich aus regelmässigen Erhebungen innerhalb der Bevölkerung. Diese sollen ein möglichst wirklichkeitsnahes Abbild von der Konsumsituation eines landestypischen Haushaltes liefern. Allein auf die Kategorie Wohnen und Energie entfällt daher ein Anteil von rund 25 Prozent des Warenkorbes, weil diese Bereiche auch rund ein Viertel der Ausgaben reflektieren.

Die eigene Inflation berechnen

Der einzelne Bürger wird sich aber fragen, weshalb er das gesunkene Preisniveau eventuell nicht so stark spürt, wie die BFS-Zahlen suggerieren, und er am Ende des Monats trotz gleichbleibender Einkäufe nicht mehr Geld im Geldbeutel hat. Die Preisänderungen, die jeder konkret spürt, hängen nämlich davon ab, was die Haushalte tatsächlich konsumieren.

So leiden Raucher logischerweise unter Preissteigerungen bei Zigaretten, während Nichtraucher solche Effekte oft nicht einmal bemerken. Auf die eingangs erwähnten Waren wie Erdölprodukte, Autos oder Pauschalreisen bezogen bedeutet dies, wer kein Fahrzeug anschafft, nicht regelmässig tankt und keine Paketangebote für seine Ferien bucht, spürt die derzeit vorhandenen deutlichen Preisreduktionen auch nicht.

Auf der Internetseite des BFS können Interessierte daher die Preisentwicklung ihres eigenen Warenkorbes ausrechnen lassen, was besonders spannend ist, wenn das Kaufverhalten stark vom statistischen Durchschnitt abweicht.

Knacknuss Krankenkassenprämien

Und schliesslich stellen die steigenden Krankenkassenprämien häufig noch einen Streitpunkt bei der Inflationsberechnung dar. Diese Ausgaben sind mittlerweile für viele Familien der zweitgrösste Posten nach dem Wohnen und belasten daher stark. Allerdings fliessen sie im Schadenfall wieder an die Haushalte zurück und dienen daher nur der Finanzierung eines bestimmten zukünftigen Konsums.

Zudem setzen sich die Prämienentwicklungen aus Preis- und Mengenänderungen zusammen. In einem Preisindex fliessen aber vermehrte Arztbesuche oder Spitalaufenthalte nicht direkt ein. Sehr wohl sind aber einzelne Gesundheitsleistungen im Warenkorb wie ambulante Behandlungen, Zahnarztbesuche und Medikamente enthalten. Und letztere sind auf Jahressicht 2,5 Prozent billiger geworden.

(sda)

http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-Leben-wird-immer-billiger-181...

 

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«Es wird weitere Preissenkungen geben»

Coop blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Im Interview mit 20 Minuten spricht Coop-Chef Joos Sutter über Markenartikel, Siroop und Wasserstofftankstellen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Es-wird-weitere-Preissenkungen-g...

 

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Crocc
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Weitere Preissenkungen

Zum "Glück" gehen die Krankenkasseprämien weiter nach
oben sonst würden wir mit weiteren Preisabschlägen noch
in eine Rezession schlittern.

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Crocc hat am 24.02.2016 - 19:15 folgendes geschrieben:

Zum "Glück" gehen die Krankenkasseprämien weiter nach
oben sonst würden wir mit weiteren Preisabschlägen noch
in eine Rezession schlittern.

Rezession ist ein Teil des Zyklus. Sie entsteht im Normalfall unabhängig von Inflation / Deflation.
Venezuela hat aktuell eine offizielle Inflation von 180% und ist zwischen Rezession und Depression.

Japan steckt seit bald 30 Jahren in der Deflation und hatte in dieser Zeit Aufschwung wie Abschwung

 

Brasilien: Rezession wird nur von Venezuela übertroffen

http://latina-press.com/news/215684-brasilien-rezession-wird-nur-von-ven...

 

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Preise für Occasion-Autos rasseln in den Keller

Schweizer Occasion-Fahrzeuge sind so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Was die Konsumenten freut, könnte für die Autobranche zusehends zum Problem werden.

http://www.cash.ch/news/front/preise_fuer_occasionautos_rasseln_in_den_k...

 

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Jetzt sinken in der Schweiz endlich die Mieten

Jahrelang sind die Mieten in der Schweiz gestiegen. Der Anstieg ist nun vorbei. Erstmals stagnieren die Mieten – oder sinken sogar leicht.

Gute Nachricht für die Mieternation Schweiz: Die Mieten haben ihren Plafond erreicht. So ergab sich für das vierte Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahresquartal erstmals seit langem eine Stagnation. Im Zeitraum von 2005 bis 2015 waren die Mieten um insgesamt 29 Prozent gestiegen. Pro Jahr betrug der Anstieg im Schnitt 2,6 Prozent, wie aus dem neusten Immo-Monitoring von Wüest & Partner hervorgeht.

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Prognosen für 2017

Im kommenden Jahr werde sich das Angebot an Mietwohnungen über die gesamte Schweiz hinweg betrachtet weiter erhöhen, was sich preisdämpfend auswirke, schreiben die Experten von Wüest & Partner. Hinzu kommt, dass der hypothekarische Referenzzinssatz* laut ihrer Analyse gleich bleiben sollte, nämlich bei einem Wert von 1,75 Prozent.

Personen auf der Suche nach günstigen Wohnungen hilft das allerdings nur begrenzt, denn die Nachfrage nach preisgünstigen Wohnungen wird wohl anhalten. So würden derzeit in den Suchabos der Immobilienwebsites zu 38 Prozent Kleinwohnungen gesucht. Im Angebot seien diese hingegen nur zu 25 Prozent enthalten

Auch zum Einfluss der Politik äussern sich die Studienautoren. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», für die derzeit noch gesammelt wird, könnte bei Zustandekommen zu einer weiteren Abschwächung der Preise führen. Die Initianten fordern eine Erhöhung des preisgünstigen Wohnungsbaus und eine Einführung von Bauland-Vorkaufsrechten für Gemeinden.

*Die Berechnung des durchschnittlichen Hypothekarzinssatzes basiert auf einer von der Nationalbank im Auftrag des Bundes durchgeführten quartalsweisen Erhebung. Diese erfolgt bei Banken, deren inländische Hypothekarforderungen den auf Franken lautenden Gesamtbetrag von 300 Millionen Franken übersteigen.

(kwo)

http://www.20min.ch/finance/news/story/Jetzt-sinken-in-der-Schweiz-endli...

 

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Wohnungsmieten sinken

Wenn die Löhne stagnieren, müssen wir Kosten einsparen, damit unser Lebensstandard weiter wachsen kann. Somit sind günstige Wohnungsmieten und tiefen Hypothekarzinsen wichtig. Die Geldentwertung muss man aber mit einbeziehen. Da die Inflation bei Null liegt, wird das investierte Kapital (Schulden) nicht abgewertet. Somit muss für Unterhalt und Erneuerung eine Investitionsrücklage von etwa 3 % gebildet werden, sonst fehlt nachher das Geld für Renovationen. Die Mietzinsen dürfen sich daher nicht nur auf den aktuellen Hyposatz abstützen. Um selbst günstiger zu wohnen, sollte man auf die Grösse der Wohnung deren Ausstattung und der Lage des Objekts achten. Neubauten sind meist teurer und können nur durch Subventionen günstiger werden. Eine längerfristige Alternative bieten Wohnungsbaugenossenschaften.

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Schweizer Konsumentenpreise sinken leicht

Der Landesindex der Konsumentenpreise hat sich im vergangenen Monat im Rahmen der Erwartungen bewegt. Die Teuerung binnen Jahresfrist beträgt +1,2%.

https://www.fuw.ch/article/schweizer-konsumentenpreise-sinken-leicht/

 

 

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