Zurich Insurance Group AG

Zurich Insur Gr N 

Valor: 1107539 / Symbol: ZURN
  • 309.40 CHF
  • -0.10% -0.300
  • 16.11.2018 17:31:47
2'484 posts / 0 new
Letzter Beitrag
alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 13.11.2018
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'705
GS erhöht auf 390, Gerüchtebörse..

es gehen Gerüchte um Allianz + Zürich Ins.
ob was dran ist ??
hab mal paar Calls zugelegt.

#ZURICH – Goldman Sachs erhöht Kursziel!  - Wirtschaftsinformation - wionline.ch

#ZURICH – Goldman Sachs erhöht Kursziel! - Der Nr. 1 Börsenbrief der Schweiz: WIRTSCHAFTSINFORMATION - wionline.ch

https://www.wionline.ch/...s]=948&mc_cid=2d8e30c99a&mc_eid=1b687e2a9c

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich schliesst

Zurich schliesst Aktienrückkaufprogramm ab - 1,74 Mio Aktien zurückgekauft

Die Zurich Insurance hat ihr am 11. April 2018 gestartetes Aktienrückkaufprogramm am Freitag, 18. Mai abgeschlossen. Insgesamt wurden 1,74 Millionen Aktien zum Gesamtbetrag von insgesamt 548,2 Millionen Franken zurückgekauft, schreibt die Zurich am Dienstag in einer Mitteilung.

22.05.2018 07:26

Der durchschnittliche Kaufpreis betrug 315,0387 Franken. Am Freitag schlossen die Zurich-Titel auf 314,90 Franken.

Die zurückgekauften Titel sollen vernichtet werden. Der Generalversammlung 2019 werde eine entsprechende Kapitalherabsetzung beantragt.

Mit dem Abschluss des öffentlichen Aktienrückkaufprogramms beende der Versicherer die am 8. Februar 2018 angekündigten Massnahmen zum Verwässerungsschutz, die Aktienrückkäufe in der Höhe von rund 1 Milliarden US-Dollar vorsahen.

gab/lie

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Allianz müsste tief in die Tasche greifen

Die Zurich Insurance Group rückt erneut ins Zentrum von Übernahmespekulationen. Der cash Insider mit den Hintergründen. - Und: Julius Bär tritt bei Schweizer Aktien kräftig nach.

Vor gut vier Wochen buhlte Allianz-Chef Oliver Bäte schon einmal um die Gunst anderer europäischer Grossversicherer. In einem Interview mit der renommierten britischen Financial Times zeigte er sich offen für einen "Zusammenschluss unter Gleichen".

Schon damals hiess es, das eigentliche Interesse Bätes gelte der Zurich Insurance Group (siehe "Buhlt Allianz um die Gunst von Zurich Insurance?" vom 8. Mai).

Darf man den Kollegen der Nachrichtenagentur Bloomberg Glauben schenken, scheint sich diese Vermutung nun erhärten zu wollen. Neben der britischen RSA erachten sie die Zurich Insurance Group als das naheliegendste Ziel für die Allianz.

Brisant dabei: Vor Jahren befanden sich ausgerechnet die beiden von Bloomberg als Ziele genannten Versicherungskonzerne in wochenlangen Übernahmeverhandlungen. Letztendlich scheiterten die Verhandlungen allerdings an zu unterschiedlichen Preisvorstellungen sowie an hausgemachten Problemen der Zurich Insurance Group im Sachversicherungsgeschäft.

Seit wenigen Tagen zeigt die Kursentwicklung bei den Aktien von Zurich Insurance wieder nach oben (Quelle: www.cash.ch)

Anders als sein verstorbener Vorgänger Martin Senn sprach sich Zurich-Chef Mario Greco in der Vergangenheit immer wieder gegen Grossübernahmen aus. Auch der Biologe Charles Darwin hätte ihm wohl von diesem Schritt der Selbstvergrösserung abgeraten: "Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, sondern diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpasst", sagte er einst.

Das Interesse von Allianz & Co. dürfte bei der Zurich Insurance Group insbesondere dem Firmenkundengeschäft gelten. In diesem Geschäftszweig kann den Schweizern zumindest in Europa kaum ein anderer das Wasser reichen.

Alleine schon deshalb müsste Allianz-Chef Bäte tief in die Tasche greifen, um sich die Gunst der Zurich-Aktionäre erkaufen zu können - wobei der vor vier Wochen gegenüber der Financial Times benutzte Begriff "Zusammenschluss unter Gleichen" vermuten lässt, dass der gebürtige Deutsche nicht gewillt ist, eine Übernahmeprämie zu bezahlen.

Die im heutigen Handelsverlauf zu beobachtenden Derivatkäufe auf die Aktien der Zurich Insurance Group lassen sich denn auch bestenfalls als "lauwarm" bezeichnen.

 

https://www.cash.ch/insider/uebernahmespekulationen-allianz-muesste-fuer...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 13.11.2018
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'705
Analystenziele,

Analyst ¨¨¨¨¨¨Buy      ¨¨¨¨¨¨¨¨  Kursziel  ¨¨¨¨ Abstand¨¨ Datum
JP Morgan Chase & Co.¨¨¨¨375,00CHF ¨¨24,79% ¨¨¨¨07.06.18
Goldman Sachs Group Inc.¨¨390,00CHF¨¨ 29,78%¨¨ 07.06.18¨  conviction buy list !

 

mit oder ohne Übernahme ???

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich-Präsident sieht

Zurich-Präsident sieht weiteres Wachstumspotenzial

Der im April neu zum Verwaltungsratspräsidenten gewählte Michel Liès will mit der Zurich Insurance Group in einem sich verändernden Marktumfeld wachsen und hält gleichzeitig am Renditeziel von 12 Prozent fest.

27.06.2018 08:03

"Ich bin überzeugt, dass sich in der Versicherungsindustrie weltweit sehr viel ändern wird. Da will die Zurich an der Spitze mitmischen", sagte Liès im Interview mit der NZZ (Ausgabe vom 27.6.).

"Wir haben eine Wachstumsstrategie, die auf die Kunden fokussiert", so Liès weiter. Die Bedürfnisse der Kunden hätten sich verändert. Dabei gehe es um die Digitalisierung, die für Kunden manches vereinfache und die Beziehung zwischen dem Kunden und der Versicherungsgesellschaft fundamental verändere. Die Versicherer würden in diesem neuen Umfeld vermehrt Dienstleistungen erbringen, die auf Daten basierten und helfen, das Risikomanagement der Firmen- wie auch der Privatkunden zu verbessern.

Liès warnte aber davor, in diesem sich wandelnden Umfeld, alle Bedürfnisse der Kunden antizipieren zu wollen. "Aber wir müssen bereit sein, rasch auf diese einzugehen." Dazu investiere die Zurich unter anderem laufend in Start-ups, um direkter und schneller mit Kunden in Kontakt zu kommen, sagte er.

Lateinamerika und Asien im Fokus

Geographisch betrachtet will Liès vor allem die sich in Lateinamerika und Asien bietenden Entwicklungsmöglichkeiten nutzen. Dabei ziehe man etwa bei einem Neueintritt in einen asiatischen Markt auch Firmenübernahmen oder Vertriebskooperationen in Betracht, so der Präsident. In der Asien-Strategie sei China ein wichtiger Teil, aber nicht der einzige Markt, den die Zurich ins Visier nehme.

In den USA spürt Liès für die Zurich bis heute keine negativen Folgen aus den politischen Entwicklungen. "Spürbar ist die Steuerreform, und die ist für uns positiv", erklärte Liès. Und auf dem "alten Kontinent" will er die Position der Gruppe in Westeuropa stärken. Dabei denkt er an die Schweiz, Deutschland oder Italien. "Wenn der Marktanteil sinkt, kann man sich nicht wohl fühlen."

Ein wichtiges Element, um das Renditeziel von 12 Prozent zu erreichen, sind für die Zurich Kostensenkungen. Das dazu für die Jahre 2017 bis 2019 1,5-Milliarden-schwere Programm werde diszipliniert durchgezogen, so Liès. "Salamitaktik wäre eine Katastrophe." Und auch die mit Blick auf die Ausschüttung gesetzten Ziele wolle man erreichen. "Das schafft Vertrauen", ist sich der Zurich-Präsident bewusst.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 13.11.2018
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'705
auch CS sieht grün

 Credit Suisse bestätigt Ziel 365 CHF überdurchschnittlich 

Rendite für 2018  6.4%

das müsste die ZURN doch mal befördern (derzeit 296.2 CHF)

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 13.11.2018
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'705
Sommer Rally

ZURICH (+0,4% auf 303,80 Fr.)SWISS RE (+0,3% auf 90,88 Fr.); : Unterwegs im Sommerrally

In den Tag für Tag konstant gefragten Grossversicherern Swiss Re und Zürich Insurance verstärken sich die Erwartungen für ein Sommerrally. Weil die beiden Titel im europäischen Branchenvergleich einerseits wie die Swiss Re in der Bewertung und andererseits wie Zurich mit ihrer starken Dividendenrendite überzeugen, kaufen institutionelle Investoren beide Aktien, wie es am Markt hiess. Laut Grossanlegern hinken die Titel dem Gesamtmarkt hinterher, weshalb die Positions-Aufstockungen noch über den Hochsommer anhalten könnten. Händler meinen zudem, dass die Versicherer weniger als Industriewerte von Bewertungs-Sorgen und Verkäufen tangiert würden.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Zurich Insurance overweight

 

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Zurich Insurance Group vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 367 Franken belassen. Der Versicherer dürfte die Gewinnerwartungen des Marktes in etwa erreicht haben, schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie./mis/zb

Datum der Analyse: 30.07.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Zurich auf der richtigen Spur

Der Versicherer legt am Donnerstag voraussichtlich kräftige Gewinnzahlen vor. Im ersten Halbjahr hat vieles zusammengepasst.

Die Aktien von Zurich Insurance sind dieses Jahr dem Gesamtmarkt voraus. Die Investoren rechnen mit einem vorteilhaften Zwischenergebnis. Am Donnerstag wird das Management die Karten aufdecken.

Die erste Jahreshälfte ist für Schadenversicherer glimpflich abgelaufen. Branchenweit ist die Belastung durch Naturereignisse weit unter Budget ausgefallen. Das dürfte auch die Ertragslage von Zurich Insurance begünstigt haben.

Management taktiert geschickt

Für das erste Quartal hatte der Konzern gemäss neuem Vorgehen keine Gewinnzahlen öffentlich gemacht. Die Einnahmen waren im Bereich Schadenversicherung leicht rückläufig. Die Konzernleitung agiert bei neuen Kontrakten wählerisch, um die Marge zu schützen, und legte die Priorität auf das Segment Lebensversicherung. Hier wurden anteilgebundene Policen forciert, die dem Unternehmen nur sehr begrenzte Garantiepflichten auferlegen.

https://www.fuw.ch/article/zurich-insurance-auf-der-richtigen-spur/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
HJ-gewinn von 1'746 Mio Dollar erwartet

Der Versicherer Zurich Insurance Group gibt am Donnerstag, 9. August, die Ergebnisse zum ersten Semester 2018 bekannt.

 

Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

 

H1 2018E (in Mio USD)

WP-Konsens

H1 2017A

 

Betriebsgewinn (BOP)

2'247 2'167*   
Reingewinn 1'746  1'503  
Combined Ratio (in Wacko 97,8 99,5  
       
Per 30.06.2018 (in Mio USD)

per 31.12.2017

   
Eigenkapital 31'301 33'062  
       
* inkl. Ogden-Belastung      
       

 

FOKUS: Die Zurich-Gruppe dürfte im ersten Halbjahr weiter vom vor einiger Zeit eingeleiteten Umbau profitieren und ein zum Vorjahr verbessertes Ergebnis ausweisen. Vor allem in Nordamerika baut der Versicherer nicht-profitables Geschäft um. Dämpfend wirkt sich in der Schaden- und Unfallsparte (P&C) die möglicherweise etwas über den Vorjahreswerten liegende Schadenlast aus Naturkatastrophen sowie die für die Restrukturierung eingesetzten Kosten aus. In der Lebensparte und dem Geschäft mit dem US-Partner Farmers rechnen Analysten mit einem klaren Gewinnanstieg.

 

ZIELE: Der Fokus der Anleger bleibt bei der Zurich weiter auf das bis 2019 laufende Kosteneffizienzprogramm gerichtet. Der Konzern zielt darauf ab, den Kostenblock ausgehend vom Niveau von 2015 um insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar zu reduzieren, wovon bis Ende 2017 bereits 700 Millionen eingespart worden sind. Nun werden weitere Fortschritte erwartet: Im laufenden Jahr soll ein Block in Höhe von 400 Millionen folgen.

 

Als zentrales Geschäftsziel gilt nebst den Sparbemühungen das Erreichen einer Eigenkapitalrendite auf Basis des operativen Ergebnisses (BOP) von über 12 Prozent, das 2017 zumindest um Sondereffekte bereinigt leicht übertroffen wurde. Im P&C-Geschäft will die Zurich den Schaden-Kostensatz bis 2019 in den Bereich von 95 bis 96 Prozent führen. Eine Stütze dazu bieten nebst Einsparungen auch der in Nordamerika erwartete Preisanstieg.

 

Ausserdem soll in der Bilanz mit dem eigenen Z-ECM-Kapitalmodell (Zurich Economic Capital Model) ein Wert im Bereich von 100-120 Prozent erzielt werden. Im ersten Quartal lag dieser Wert bei geschätzt 133 Prozent.

 

PRO MEMORIA: In Deutschland hat die Zurich einige Veränderungen im Management-Team vorgenommen. So wurde Dorothée Appel zur neuen IT- und Digital-Chefin ernannt. Aktuell arbeitet sie noch im IT-Bereich der niederländischen ING Bank und leitet dann ab November das bei der Zurich neu geschaffene Vorstandsressort. Ebenfalls neu ins deutsche Führungskomitee stösst Peter Stockhorst. Er trat als bisheriger Vorstandsvorsitzender der Zurich-Sparte DA Direkt im August die Nachfolge von Norbert Wulff an, der das Unternehmen altershalber verlässt.

 

In einem Interview in der NZZ gab sich der im April neu gewählte Verwaltungsratspräsident und frühere Swiss-Re-Chef Michel Liès kämpferisch. "Ich bin überzeugt, dass sich in der Versicherungsindustrie weltweit sehr viel ändern wird. Da will die Zurich an der Spitze mitmischen", sagte er im Juni. "Wir haben eine Wachstumsstrategie, die auf die Kunden fokussiert", so Liès. Die Bedürfnisse der Kunden hätten sich verändert. Dabei gehe es um die Digitalisierung, die für Kunden manches vereinfache und die Beziehung mit der Versicherungsgesellschaft fundamental verändere.

 

Um dem digitalen Wandel besser Rechnung zu tragen, hat die Zurich im Mai die Geschäftseinheit Zurich Insurance Mobile Solutions (ZIMS) gegründet. ZIMS werde sich auf die Erarbeitung von Dienstleistungen für die digitale Welt konzentrieren, so der Versicherer. Geleitet wird die Einheit von Theo Bouts, der Anfang 2018 zur Zurich stiess und davor in den Jahren 2012 bis 2017 den Geschäftsbereich Global Life and Health bei der deutschen Allianz-Gruppe geführt hatte.

 

Im Mai hatte die Zurich ihr Mitte April 2018 zum Verwässerungsschutz gestartetes, öffentliches Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Insgesamt wurden wie geplant 1,74 Millionen Aktien zum Gesamtbetrag von insgesamt 548,2 Millionen Franken zurückgekauft. Die zurückgekauften Titel sollen vernichtet werden. Nebst dem öffentlichen Rückkauf hatte die Zurich auch noch ein nicht-öffentliches Rückkaufprogramm durchgeführt. Da wurden rund 1,5 Millionen Aktien zurückgekauft, um langfristige Entlöhnungsprogramme bedienen zu können.

 

AKTIENKURS: An der Börse hat sich die Zurich-Aktie wie auch der Gesamtmarkt vom starken Rückgang im Monat Mai etwas erholt. Allerdings hinken die Titel der Markterholung etwas hinterher. Seit Jahresbeginn steht der Kurs von Zurich jedoch leicht im Plus, während der SMI nach wie vor mit rund 2,5 Prozent im Minus liegt.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Versicherer Zurich verdient

Versicherer Zurich verdient mehr als erwartet

Der Zurich-Versicherungskonzern hat den Gewinn im Halbjahr gesteigert und die Gewinn-Prognose beim Reingewinn und dem operativen Ergebnis übertroffen. Die Aktie legt vorbörslich um 1 Prozent zu.

09.08.2018 08:18

Die Versicherungsgruppe Zurich hat im ersten Halbjahr 2018 mehr verdient und ist im Vergleich zum Vorjahr in der Schaden- und Unfallversicherungssparte profitabler geworden. Mit Blick auf die bis 2019 gesteckten Ziele sieht sich die Gruppe nach wie vor auf Kurs. Gleichzeitig investiert der weiterhin solide finanzierte Versicherer in die Zukunft des Geschäfts.

Der Reingewinn nahm im Halbjahr um 19 Prozent auf 1,79 Milliarden US-Dollar zu, wie die Zurich am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis, das bei der Zurich als Business Operating Profit (BOP) angegeben wird, stieg um 12 Prozent auf 2,42 Milliarden.

Zu Bedenken gilt es auf Gewinnstufe allerdings, dass das Ergebnis aus dem vergangenen Jahr von einem Sondereffekt im britischen Geschäft belastet war, dem sogenannten Ogden-Effekt. Die britische Regierung hatte damals den Diskontsatz zur Berechnung gewisser Schadenforderungen angepasst. Dies hatte den Gewinn der Zurich im ersten Halbjahr 2017 mit rund 290 Millionen Dollar belastet.

Schaden-Kostensatz besser als erwartet

Mit den Halbjahresergebnissen hat der Versicherer die Vorgaben der Analysten übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Reingewinn von 1,75 Milliarden Dollar und mit einem BOP von 2,25 Milliarden gerechnet. Und auch in der Hauptsparte, der Schaden- und Unfallversicherung (P&C), fiel der für die Branche wichtige Schaden-Kostensatz mit 97,5 Prozent etwas besser als erwartet aus.

Konzernchef Mario Greco zeigte sich in der Mitteilung zufrieden mit der gezeigten Leistung. "Wir konnten in unseren Geschäftsbereichen den schwierigen Marktbedingungen erfolgreich trotzen und die Rentabilität verbessern", wird er zitiert. Auch komme die Zurich bei der Umsetzung der im Jahr 2016 lancierten Strategie zügig voran und liege mit allen bis 2019 angestrebten Zielen auf Kurs.

Aktie hinkt Markterholung hinterher

Bis 2019 soll etwa die Eigenkapitalrendite auf Basis des Betriebsgewinns über der Marke von 12 Prozent gehalten werden, was die Zurich im ersten Semester 2018 mit 12,3 Prozent problemlos erreicht hat. Auf der Kostenseite hat die Zurich im laufenden Jahr weitere Fortschritte erzielt. Bis 2019 peilt der Konzern gegenüber der Kostenbasis von 2015 Kostensenkungen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar an. Davon wurden bis Ende Juni 900 Millionen umgesetzt.

An der Börse hat sich die Zurich-Aktie wie auch der Gesamtmarkt vom starken Rückgang im Monat Mai etwas erholt. Allerdings hinken die Titel der Markterholung etwas hinterher. Seit Jahresbeginn steht der Kurs von Zurich jedoch leicht im Plus, während der SMI nach wie vor mit rund 2,5 Prozent im Minus liegt.

(cash/AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Zurich Insurance overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Zurich Insurance Group nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 367 Franken belassen. Der Versicherer habe die Markterwartungen im ersten Halbjahr klar geschlagen, dabei aber vor allem von Sondereffekten profitiert, schrieb Analyst Michael Huttner in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Operativ falle die positive Abweichung gering aus./ag/zb

Datum der Analyse: 09.08.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Zurich Insurance Conviction Buy List

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien der Zurich Insurance Group nach Zahlen mit einem Kursziel von 390 Franken auf der "Conviction Buy List" belassen. Der Versicherer habe im ersten Halbjahr solide Ergebnisse erzielt, schrieb Analyst Johnny Vo in einer ersten Reaktion am Donnerstag./ag/jha/

Datum der Analyse: 09.08.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Blaues Hufeisen
Bild des Benutzers Blaues Hufeisen
Offline
Zuletzt online: 14.11.2018
Mitglied seit: 19.05.2014
Kommentare: 886
CFRA erhöht Einstufung!

10.08.2018 | 08:49

#ZURICH – CFRA erhöht Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das Research-Institut CFRA hat heute Morgen die Einstufung von ZURICH (CHF 301.50) von „Hold“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 340 auf CHF 352 erhöht. Der Versicherungskonzern habe mit dem Halbjahresbericht die Erwartungen übertroffen, schreibt der zuständige Branchenanalyst. ZURICH sei nun auf einem guten Weg, die Ziele bis 2019 zu erreichen. Der Studienverfasser geht von einem starken operativen Wachstum, Kosteneinsparungen und sich verbessernden Margen aus.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich will im KMU-Geschäft

Zurich will im KMU-Geschäft wachsen

Der Versicherungskonzern Zurich will in der Schweiz das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen ausbauen.

12.08.2018 18:44

"Ich will, dass das KMU-Geschäft der nächste Blockbuster wird mit mehr als 1 Milliarde Franken Prämieneinnahmen", sagte Schweiz-Chef Juan Beer in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" (Ausgabe 12.8.). Zum Ausbau dieses Geschäfts sei es auch denkbar, Präventions- und Schutzmassnahmen von ausgewählten Kunden zu bezahlen.

Gerade bei Naturgefahren will Zurich es zu seiner Aufgabe machen, den Kunden vor Schaden zu schützen. "In vielen Fällen wäre dies sicher günstiger, als im Nachhinein die Schäden zu begleichen", so Beer im Interview. Zum Monitoring der Gefahren würden daher ab Mitte November zusätzlich zum Hochwasser auch Oberflächenwasser, Erdbeben und Hagel in den "Naturgefahren-Radar" integriert.

Ab 2019 soll das Geschäft in der Schweiz wieder wachsen. Die strategischen Weichen seien gestellt und die Gruppe sei auch bereit, in der Schweiz zu investieren, so der Länderchef. Hoffnungen setzt Beer dabei auch auf eine kürzlich mit dem Apple-Konzern vereinbarte Kooperation. "Apple wird uns helfen, den digitalen Agentenarbeitsplatz zu entwickeln".

Allgemein sei die Versicherungsindustrie in Sachen Digitalisierung "etwas altbacken", urteilt Beer. Abhilfe schaffen sollen beispielsweise die Ausrüstung der Kundenberater mit einem iPad oder der Zukauf von Start-up-Unternehmen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich Insurance: Nimmt der

Zurich Insurance: Nimmt der Dividendenzug Fahrt auf?

Schon heute ist Zurich Insurance die dividendenstärkste Aktie im Swiss Market Index. Ein bekannter Analyst traut dem Versicherungskonzern nun eine noch höhere Ausschüttung zu. Die Begründung überrascht.

20.09.2018 08:52

Von Lorenz Burkhalter

Seit Wochen präsentiert sich den Aktionären von Zurich Insurance Group dasselbe zermürbende Bild: An einem Tag steigt der Aktienkurs auf über 300 Franken, nur um am nächsten Tag wieder darunter zurückzufallen. Und nur der grosszügigen Dividendenzahlung von 18 Franken von Anfang April ist es zu verdanken, dass die Aktie seit Jahresbeginn für Anleger kein Nullsummenspiel ist. Mit einer Dividendenrendite von 6 Prozent belegt die Zurich-Aktie im Swiss Market Index (SMI) derzeit den Spitzenplatz.

Stärkeres Gewinnwachstum dank Grossübernahme in Australien

Darf man Analysten Glauben schenken, dann wird der Versicherungskonzern der Generalversammlung im kommenden Jahr den Antrag auf eine Dividendenerhöhung auf 19 Franken je Aktie stellen. Im darauffolgenden Jahr könnten es dann gar 20 Franken sein.

Schon seit Ende Mai tritt die Zurich-Aktie an Ort (Quelle: www.cash.ch)

So lauten auch die Prognosen des für J.P. Morgan tätigen Versicherungsanalysten. Allerdings hält er nach mehreren Treffen mit Firmenvertretern für möglich, dass die Zurich Insurance Group die Ausschüttung in den kommenden Jahren nicht nur um jährlich 5, sondern um 10 Prozent steigert. Für das Geschäftsjahr 2019 könnte die Dividende im April 2020 dann sogar bei 22 Franken je Aktie liegen.

Rückblickend erweist sich insbesondere die milliardenschwere Übernahme der australischen ANZ Life als Glücksfall. Hiess es ursprünglich, der Firmenkauf sei kostspielig und dämpfe die Dividendenaussichten, so ist mittlerweile genau das Gegenteil der Fall. ANZ Life trägt massgeblich dazu bei, dass die Zurich Insurance Group vor wenigen Wochen ihre Gewinnziele für das Lebensversicherungsgeschäft erhöhen konnte.

Investorentag ein möglicher Kurstreiber für die Aktie

Das macht sich auch auf Konzernebene bemerkbar. Berechnungen des J.P.-Morgan-Analysten zufolge dürfte die Zurich Insurance Group im laufenden Jahr einen Cash Flow von 3,5 Milliarden Dollar erzielen, gefolgt von 4,5 Milliarden Dollar im Folgejahr. Zu aktuellen Wechselkursen entspräche eine Dividende von 19 Franken einer Gesamtsumme von 2,8 Milliarden Dollar, eine Dividende von 20 Franken hingegen einer Gesamtsumme von 3 Milliarden Dollar.

Nicht zuletzt aufgrund der guten Dividendenaussichten, empfiehlt der Versicherungsanalyst von J.P. Morgan die Zurich-Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 367 Franken zum Kauf. Neue Kursimpulse erhofft er sich vom diesjährigen Investorentag vom 5. Dezember.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
CEO: «Wir sind bei den Zielen auf Kurs»

Die Zurich Insurance Group könnte nach den Worten von Konzernchef Mario Greco alle Finanzziele übertreffen.

(AWP) Die Zurich Insurance (ZURN 308.5 0.36%) Group könnte nach den Worten von Konzernchef Mario Greco die für 2017 bis 2019 ausgegebenen Finanzziele übertreffen. «Wir sind bei den Zielen auf Kurs und erwarten, diese zu erreichen oder sogar alle zu übertreffen», sagte Greco in der am Montag erschienen italienischen Zeitung «La Repubblica».

An der Ausrichtung des Versicherers will der Manager festhalten. «Der aktuelle Geschäftsplan endet 2019 aber die Strategie wird gleich bleiben und wir werden sie mit höherem Tempo vorantreiben.»

Zurich peilt in dem Planungszeitraum nach Steuern einen Betriebsgewinn von mehr als 12% des Kapitals an. Im vergangenen Jahr waren es 12,1%. Die Kosten sollen bis Ende 2019 um 1,5 Mrd. $ sinken. An die Aktionäre will der Konzern 75% des Gewinns oder mehr ausschütten, wobei die zuletzt bezahlte Dividende von 18 Fr. je Aktie als Untergrenze gilt.

Greco sagte der Zeitung, dass sich der Versicherer mit Unternehmen aus anderen Branchen wie etwa Telekommunikation, Internetsicherheit oder Energie zusammentun könnte, um seinen Kunden ein breiteres Angebot anbieten zu können.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Zurich Insurance overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie der Zurich Insurance Group nach einem Investorentreffen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 367 Franken belassen. Der starke Cashflow des Versicherungskonzerns könnte zu einem schnelleren Dividendenwachstum führen, schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./tih/edh

Datum der Analyse: 20.09.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich offenbar vor Übernahme

Zurich offenbar vor Übernahme in Indonesien

Die Zurich Insurance soll Medienberichten zufolge über die Übernahme einer Kontroll-Mehrheit am grössten indonesischen Versicher PT Asuransi Adira stehen.

26.09.2018 08:08

Der Schweizer Versicherer wolle eine Beteiligung von 80 Prozent an Adira erwerben, die sich im Besitz der indonesischen Bank Danamon befinde, berichtete die Nachrichtenagentur Dow Jones am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen.

Sollten die Gespräche erfolgreich sein, könnte eine Abschluss bereits diese Woche angekündigt werden, erklärte der Informant gegenüber Dow Jones weiter. Zurich lehnte gegenüber Dow Jones eine Stellungnahme ab und auch von Danamon erhielt sie keinen Kommentar. Ein Zurich-Sprecher erklärte am Mittwochmorgen gegenüber AWP lediglich, dass der Versicherungkonzern keine Stellung zu Gerüchten nehme.

Nach Angaben der Ratingagentur Fitch gehört Adira gemessen an den Bruttoprämien zu den zehn grössten Sachversicherern Indonesiens. Im Portfolio hat der Konzern Auto-, Kranken- und Reiseversicherungen. Im Jahr 2017 wies die Gesellschaft ein Nettoergebnis von 23,3 Millionen US-Dollar aus und verfügte über Vermögenswerte von 3,82 Milliarden US-Dollar.

Mit der Übernahme würde sich Zurich in Indonesien, dessen Regierung den Anteil ausländischer Investoren im Versicherungssektor auf 80 Prozent begrenzt, ein starkes Standbein verschaffen, hiess es weiter. Zurich sei seit 1991 auf dem indonesischen Markt aktiv.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich Insurance: Steigende

Zurich Insurance: Steigende Dividendenerwartungen

Ein erster Analyst erhöht seine Dividendenerwartungen für den Versicherungskonzern Zurich. Andere Berufskollegen könnten seinem Vorbild folgen. Davon ausgehend winken der Aktie neue Impulse.

08.10.2018 08:15

In den letzten drei Wochen konnte die Aktie der Zurich Insurance Group Boden gutmachen. Nur noch 10 Franken trennen sie von den Mehrjahreshöchstkursen von Anfang Januar bei knapp 322 Franken.

Neue Impulse versprechen steigende Dividendenerwartungen. Als einer der ersten erhöht der Versicherungsanalyst von J.P. Morgan am frühen Montagmorgen seine diesbezüglichen Schätzungen für die kommenden Jahre zwischen 5 und 10 Prozent. Während die meisten seiner Berufskollegen die Zurich Insurance Group für das Geschäftsjahr 2020 21 Franken je Aktie ausschütten sehen, prognostiziert er mittlerweile gar eine Dividende von 23 Franken. Das wiederum entspräche einer Rendite von 7,4 Prozent.

Steigende Zinsen positiv, höhere Teuerung hingegen negativ

Bereits heute gilt die Zurich-Aktie mit einer Rendite von 5,8 Prozent als die dividendenstärkste Aktie aus dem Swiss Market Index (SMI).

Kursentwicklung der Zurich-Aktie seit Jahresbeginn (Quelle: www.cash.ch)

Es sind weniger die zuletzt gestiegenen Dollar-Zinsen, als vielmehr höhere Cash-Flow-Erwartungen für das Geschäft mit Lebensversicherungen sowie für die US-Tochter Farmers, welche hinter den Schätzungserhöhungen des J.P.-Morgan-Analysten stecken. Denn wie er schreibt, sprechen anziehende Teuerungsraten für steigende Schadenersatzforderungen. Diese wiederum könnten einen Grossteil der zinsbedingt höheren Investmenterträge zunichte machen.

Der Analyst empfiehlt die Zurich-Aktie wie bis anhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 367 Franken zum Kauf. Seines Erachtens drängt sich die Aktie an einer hohen Dividende interessierten Anlegern geradezu auf.

Dividendenkomponente für Anleger wichtig

Da der Versicherungsanalyst von J.P. Morgan als einer der Besten seines Fachs gilt, könnten andere Experten seinem Beispiel folgen und ihre Dividendenerwartungen für die Zurich Insurance Group ebenfalls erhöhen. Einige unter ihnen werden wohl erst noch den diesjährigen Investorentag vom 5. Dezember abwarten.

Wie wichtig die Dividende für die Aktionäre der Zurich Insurance Group sein kann, zeigt die Aktienkursentwicklung der vergangenen neun Monate. Das Kursplus von 5 Prozent seit Jahresbeginn kann sich zwar sehen lassen. Die Dividendenzahlung von Anfang April miteinbezogen, errechnet sich allerdings gar ein Plus von mehr als 11 Prozent.

Erhebungen zufolge ist die Dividendenkomponente bei Aktien für bis zu 65 Prozent der Gesamtrendite verantwortlich. Zudem unterliegt die Komponente, anders als die Kurskomponente, deutlich geringeren Schwankungen und ist besser prognostizierbar.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
Bessere Chancen, als ich mir je erträumte

Mario Greco, CEO von Zurich Insurance, sieht die Finanzziele des Versicherers in Reichweite. Kooperationen mit Technologieunternehmen böten neue Möglichkeiten.

Der Versicherer Zurich ist mit gut 40 Mrd. $ Nettoprämieneinnahmen der grösste Schweizer Assekuranzkonzern. Die Kapitalausstattung ist kräftig, die Rendite stimmt. Doch der globale Versicherungsmarkt stagniert. Deshalb will Konzernchef Mario Greco das Unternehmen zu einem Servicedienstleister umformen.

https://www.fuw.ch/article/mario-greco-bessere-chancen-als-ich-mir-je-er...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'987
JPMorgan Overweight 367 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie der Zurich Insurance Group vor Zahlen für das dritte Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 367 Franken belassen. Dies schrieb Analyst Michael Huttner in einer am Mittwoch vorliegenden Studie./ajx/edh

Datum der Analyse: 31.10.2018

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 15.11.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 19'989
Zurich Insurance überrascht

Zurich Insurance überrascht mit tieferer Kapitalposition

Die Zurich Insurance Group wartet mit einem unspektakulären Zwischenbericht für die ersten neun Monate auf. Einzig die tiefere Kapitalposition enttäuscht. Das schmälert das Interesse der Anleger an der Aktie aber nicht.

Aktualisiert um 09:02

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktie der Zurich Insurance Group erhielt im Vorfeld des Zwischenberichts vom Donnerstag einiges an Vorschusslorbeeren. Sie überstand die Börsenkorrektur vom Oktober beinahe unbeschadet.

Der Zwischenbericht selbst legt nun nahe, dass die Vorschusslorbeeren etwas gar voreilig waren. Denn während die Prämienentwicklung im Lebensversicherungsgeschäft die Analystenerwartungen übertrifft, verfehlt sie im wichtigeren Nichtlebengeschäft selbst die tiefsten Erwartungen.

Gleichzeitig bildete sich Kapitalposition, die sogenannte Z-ECM-Quote zwischen Juli und September von 135 auf vom Unternehmen selbst geschätzte 134 Prozent zurück. Analysten hatten hingegen mit einer weiteren Verbesserung der Quote auf 137 Prozent gerechnet.

Beobachter sind überrascht, dass die Zurich-Aktie an der Schweizer Börse SIX dennoch auf Kaufinteresse stösst. Zur Stunde gewinnt sie 0,5 Prozent auf 315 Franken. Dieselben Beobachter schliessen nicht aus, dass die Aktie im weiteren Tagesverlauf Gewinnmitnahmen zum Opfer fallen könnte.

Intakte Dividendenaussichten

Der Zwischenbericht berge keine grösseren Überraschungen, sagt der Versicherungsanalyst bei Baader-Helvea. Seines Erachtens bestätigt der Bericht, dass sich die Geschäftsentwicklung der ersten sechs Monate im dritten Quartal fortgesetzt haben.

Er räumt zwar ein, dass das Prämienwachstum im Nichtlebengeschäft etwas tiefer als von ihm erwartet ausgefallen ist. Allerdings rechnet der Analyst diesbezüglich ab dem kommenden Jahr mit einer Belebung. Die leicht rückläufige Z-ECM-Quote findet bei Baader-Helvea hingegen nur am Rande Erwähnung. Das Anlageurteil lautet wie bis anhin "Hold", das Kursziel wird mit 310 Franken angegeben.

Wie Händler ergänzen, liegt die Z-ECM-Quote mit 134 Prozent noch immer weit über dem firmeneigenen Zielband von 100 bis 120 Prozent. Die Dividendenaussichten stelle der leichte Rückgang der Quote deshalb nicht in Frage.

Der UBS-Versicherungsanalyst ging als einer von wenigen gar von einem Rückgang der Z-ECM-Quote auf 133 Prozent aus. Er findet vor allem Gefallen am starken Wachstum im Lebensversicherungsgeschäft. In diesem Bereich hatte die Zurich Insurance Group in den letzten Jahren ergänzende Firmenübernahmen getätigt. Was die Schadensbelastung durch Katastrophen im Nichtlebengeschäft anbetrifft, so deckt sich diese hingegen mit den UBS-eigenen Schätzungen. Die Zurich-Aktie wird denn auch weiterhin mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 310 Franken eingestuft.

Vorerst keine Angaben zur Gewinnentwicklung

Seit nunmehr gut einem Jahr weist das Unternehmen jeweils für das erste und das dritte Quartal keine Gewinnkennzahlen mehr aus. Es beschränkt sich vielmehr auf Angaben zur Entwicklung der Prämienvolumina sowie zur Solvenz (Z-ECM-Quote).

Was Angaben zur Gewinnentwicklung anbetrifft, müssen sich die Aktionäre noch bis zum 7. Februar in Geduld üben. Erst dann wird die Zurich Insurance Group anlässlich der Jahresergebnisveröffentlichung für Licht ins Dunkel sorgen. An diesem Tag wird zudem klar, wie hoch die für 2018 ausbezahlte Dividende ausfällt.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten