Tesla Motors

Tesla Rg 

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Zyndicate
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Tesla treibt Pläne für Bau

Tesla treibt Pläne für Bau von Elektroautos in China voran

Der US-Elektroautobauer Tesla sieht sich beim Ziel einer eigenen Fahrzeugproduktion in China auf Kurs.

23.10.2017 06:45

Gespräche mit der Stadtverwaltung von Shanghai über eine Tesla-Fabrik im Großraum der Metropole dürften bis Jahresende in eine Einigung münden, teilte der Branchenpionier aus Kalifornien am Sonntag mit. Im November wird US-Präsident Donald Trump in China erwartet.

Ob eine Einigung mit Tesla zu diesem Zeitpunkt bekanntgegeben werden könnte, blieb jedoch zunächst unklar. Shanghai gilt als das Zentrum der chinesischen Autoindustrie und ist zugleich ein wichtiger Markt für Fahrzeuge der oberen Preisklassen. Tesla hatte im Juni erklärt, mit den Behörden von Shanghai über eine Fertigungsanlage zu verhandeln.

Das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, dass sich der Autobauer und die Stadtverwaltung bereits auf eine Fabrik in einer Freihandelszone von Shanghai verständigt hätten. Auf dort produzierte Tesla-Fahrzeuge würde zwar immer noch die in China geltende 25-prozentige Steuer auf Importwagen fällig. Tesla könnte aber Produktionskosten sparen. Nach chinesischen Vorgaben braucht der US-Konzern zudem mindestens einen heimischen Partner für seine Pläne. Als Kandidat dafür gilt das bereits an Tesla beteiligte chinesische Internet-Unternehmen Tencent.

(Reuters)

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Elias
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Teslas gigantische Batterie ist am Netz

In Australien nimmt eine riesige Batterie den Betrieb auf. US-Konzern Tesla hat den Stromspeicher in Rekordzeit geliefert.

In Australien hat das weltweit grösste Batteriesystem zur Speicherung von erneuerbarer Energie den Betrieb aufgenommen. Die vom Elektroauto-Produzenten Tesla hergestellten Lithium-Ionen-Zellen mit einer Leistung von 129 Megawatt sind an einen Windpark angeschlossen. Die Regierung des Bundesstaats South Australia lobte das Batteriesystem am Freitag als «bedeutenden Moment für die erneuerbare Energie». Sein Bundesstaat sei nun führend auf dem Gebiet von regelbarer erneuerbarer Energie, sagte Regierungschef Jay Weatherhill. Tesla-Gründer Elon Musk hatte im Juli versprochen, die Batterie innerhalb von 100 Tagen herzustellen.

Im September vergangenen Jahres war nach einem Unwetter der Strom in South Australia ausgefallen. Der gesamte Landesteil mit 1,7 Millionen Einwohnern war für Tage vom nationalen Netz abgeschnitten. Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull hatte die Energiepolitik des Bundesstaats mit seinem Fokus auf erneuerbare Energien für den Blackout verantwortlich gemacht.

Notstrom für Haushalte

Die Energie stellt das französische Unternehmen Neoen bereit, das den Windpark etwa 200 Kilometer nördlich von Adelaide betreibt. Mit der Batterie lassen sich im Fall eines Stromausfalls 30'000 Haushalte bis zu einer Stunde mit Strom versorgen.

(sda/mbü/jfr)

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Tengri Lethos
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Deshalb sind derzeit auch

Deshalb sind derzeit auch über 30 Mio. Aktien leerverkauft (mehr als 30% aller ausstehenden Aktien von knapp 100 Millionen).

Seit 2010 haben eine Vielzahl von Marktakteuren gegen den Titel gewettet - und zu ihrem Leidwesen in den meisten Fällen viel Geld verloren, denn entgegen aller Prognosen ist Tesla immer noch nicht bankrott und die TSLA Aktie hat sich in dieser Zeit deutlich mehr als verzehnfacht.

Totgeglaubte leben einfach länger.

http://www.nasdaq.com/symbol/tsla/short-interest

http://www.nasdaq.com/symbol/tsla/ownership-summary

Hans
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Wie man auf cash.ch im

Wie man auf cash.ch im Aktienmonitor auf

Aktie leicht unterbewertet

kommt erschliesst sich nicht - ist wohl trotz erheblichem Kursrückgang total überbewertet!

Gruss Hans

Hans
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Mini Future short MTSAVV

Short Mini Future: MTSAVV

Massenproduktion Tesla Modell 3 kommt nicht in die Gänge ...

Geldverbrennung ohne Ende!

Gruss Hans

Hans
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https://www.finanzen.net

Gruss Hans

Hans
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...hat wohl auch noch andere

...hat wohl auch noch andere Gründe....

...Qualitätsprobleme bei der Batterieherstellung in der Giga Factory, dabei handelt es sich um eine neue Batterie die nur im Modell 3 verbaut wird.

Gruss Hans

iruch
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Tesla legt beim Model 3 Produktionspause ein

Tesla legt beim Model 3 Produktionspause ein

Der Elektroauto-Hersteller Tesla stoppt vorübergehend die Produktion seines wichtigen Fahrzeugs Model 3. Dabei soll die Automation verbessert und Flaschenhälse systematisch angegangen werden.

https://www.cash.ch/news/top-news/elektroautos-tesla-legt-beim-model-3-produktionspause-ein-1164201

Hans
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..im 4. Quartal soll die Cash

..im 4. Quartal soll die Cash-Verbrennung vorbei sein ....

...darüber wird seit Ankündigung auf Twitter in Foren ausgiebig diskutiert, ich halte es für ein Twitter-Märchen von Musk, Fake-News!

Das Modell 3 wird ja aktuell vorwiegend manuell zusammengeschraubt und Bauteile müssen durch nachgearbeitet werden ... nur Verluste die nächsten Quartale...

Den Short habe ich nicht erst seit dem 9.04. - ich bin zufrieden

Gruss Hans

Tengri Lethos
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Tesla kündigt Gewinne im zweiten Halbjahr an

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will in der zweiten Jahreshälfte erstmals profitabel sein. Das kündigt Elon Musk an.

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will in der zweiten Jahreshälfte erstmals Gewinne schreiben. Das amerikanische Unternehmen werde im dritten und vierten Quartal profitabel sein, kündigte Tesla-Chef Elon Musk am Freitag mit einem Twitter-Beitrag an.

Auch der Cashflow werde positiv sein. Deshalb bestehe offensichtlich keine Notwendigkeit, sich Geld zu besorgen.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/tesla-kundigt-gewinne-im-zweit...

 

@Hans, die Aussichten von Elon Musk decken sich nicht mit Deinen Aussagen, dass Tesla nur Geld verbrennen würde. Wer hat nun recht ?

Ich weiss es auch nicht, aber ich gehe davon aus, dass sich Dein erwähntes Short Zertifikat in der Zwischenzeit nicht sonderlich positiv entwickelt hat.

Zyndicate
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Tesla mit Rekordverlust -

Tesla mit Rekordverlust - Musk bestätigt Ziele für Model 3

(Neu: Weitere Details) - Trotz eines Rekordverlusts hat der Elektroautobauer Tesla die Erwartungen zu Jahresbeginn übertroffen. Zudem meldete die Firma des Tech-Milliardärs Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss Fortschritte bei der problematischen Produktion des Hoffnungsträgers Model 3.

03.05.2018 07:21

Im ersten Quartal nahm der Verlust im Jahresvergleich von 330,3 Millionen auf 709,6 Millionen Dollar (592,1 Mio Euro) zu. Der Umsatz wuchs um 26 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Damit übertrafen die Ergebnisse die Prognosen der Analysten.

Für Erleichterung sorgte, dass Tesla die Ziele für sein erstes Mittelklasseauto Model 3 bestätigte und bis Mitte des Jahres trotz Problemen pro Woche rund 5000 Wagen vom Band laufen lassen will. Zuletzt kam man beim schwierigen Start der Massenfertigung langsam voran. In der letzten Aprilwoche stellte Tesla 2270 Model 3 her, Ende März waren es nur 2020 gewesen.

Musks ehrgeizige Vorgaben waren zuvor aber auch schon mehrfach verfehlt und nach hinten verschoben worden. Jetzt sagte er unter anderem, ein gutes Produktionssystem sei vor allem eine Frage der Software - und Tesla sei bei Software "viel besser als jedes andere Autounternehmen". Fertigung und die Farblinie in Gang zu bringen, sei letztlich "nicht Gehirnchirurgie".

Die Erwartungen an das Model 3, Teslas erstes Angebot ausserhalb des Luxus-Segments, sind riesig. Das Auto, das eigentlich für 35 000 Dollar vor Steuern und Vergünstigungen erhältlich sein soll, derzeit aber noch mehr kostet, soll der Firma und der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Massenmarkt ebnen. Um den holprigen Anlauf der Serienproduktion auf Trab zu bringen, hatte Musk die Angelegenheit kürzlich zur Chefsache erklärt und sich wieder ein Schlaflager in der Fabrik eingerichtet.

Im Brief an die Aktionäre bekräftigte der Starunternehmer auch seine jüngste Ansage, es mit Tesla im dritten und vierten Quartal in die schwarzen Zahlen zu schaffen. Entscheidend dafür dürfte sein, dass Tesla die Produktionsprobleme beim Model 3 löst und der Verkauf des Modells Geld in die Kassen spült.

Einige Finanzmarktexperten rechnen eher damit, dass das Unternehmen dieses Jahr noch einmal frisches Geld am Kapitalmarkt besorgen muss, um seine ambitionierten Ziele erreichen zu können. Musk bekräftigte in der Telefonkonferenz, Tesla werde keine Finanzspritzen brauchen. Die Firma hat seit der Gründung 2003 noch kein Geschäftsjahr mit Gewinn abgeschlossen.

Die Telefonkonferenz nahm zwischenzeitlich einen seltsamen Verlauf, als Musk einige Fragen von Analysten als trocken, langweilig und "nicht cool" bezeichnete - und sich stattdessen lieber von Privatanlegern via YouTube befragen liess. Gewohnt selbstbewusst erklärte er unter anderem, Tesla habe unter allen Herstellern die niedrigsten Kosten pro Kilowattstunde bei den Batterien.

Ein neues Detail war auch, dass Tesla bei den Batterien weitgehend ohne Kobalt auskommen wolle. Um Kobalt gibt es viele Diskussionen, weil es zu grossen Teilen im Kongo gefördert wird, unter anderem in kleinen Minen mit Kinderarbeit. Grosse Fahrzeugbatterien fast ohne Kobalt wären daher nicht nur aus finanzieller Sicht ein Durchbruch.

Anleger reagierten unentschlossen auf die Zahlen. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um fast zwei Prozent, die Stimmung drehte jedoch rasch und unter dem Eindruck von Musks Verhalten in der Telefonkonferenz gab es ein Minus von 4,5 Prozent./hbr/DP/zb

(AWP)

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Hans
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Musk lafert anstatt zu

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Hans
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Tesla 2018

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Teslas Produktionschef nimmt

Teslas Produktionschef nimmt Auszeit

Während Tesla weiter mit Anlaufproblemen bei seinem ersten günstigeren Wagen Model 3 kämpft, nimmt Produktionschef Doug Fields eine Auszeit. Der Manager wolle "Kraft tanken und Zeit mit der Familie verbringen", sagte ein Tesla-Sprecher dem "Wall Street Journal" am Freitag. "Er hat Tesla nicht verlassen." Nach Informationen der Zeitung geht es um eine sechswöchige Pause.

13.05.2018 14:53

Fields, der 2013 zu Tesla kam, ist für die Fahrzeugentwicklung zuständig und übernahm im vergangenen Jahr auch die Verantwortung für die Produktion. Tesla tut sich schwer damit, die Produktion des Model 3 so schnell wie angekündigt hochzuschrauben. die Marke von 5000 Fahrzeugen pro Woche soll nun bis Ende Juni erreicht werden - ein halbes Jahr später als geplant.

Tesla-Chef Elon Musk hatte eingeräumt, ein Grund für die Probleme sei, dass er zu aggressiv auf die Automatisierung der Fertigung gesetzt habe. Inzwischen kommen in der Fabrik wieder mehr Menschen zum Einsatz. Tesla hat über 400 000 Reservierungen für den Wagen, dessen Produktion eigentlich im vergangenen Sommer startete. Anfangs wurden jedoch nur wenige hundert Fahrzeuge pro Monat gebaut./so/DP/he

(AWP)

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Tesla vor «gründlicher

Tesla vor «gründlicher Neuorganisation»

Der Elektroautobauer Tesla will inmitten der Probleme um den Stotterstart seines ersten Mittelklassewagens Model 3 einen Unternehmensumbau vollziehen.

15.05.2018 06:48

Firmenchef Elon Musk kündigte am Montag eine "gründliche Neuorganisation" an. Das geht aus einem Memo an die Mitarbeiter hervor, aus dem zunächst das "Wall Street Journal" zitierte und das später von anderen US-Medien veröffentlicht wurde.

Musk will dem Schreiben zufolge flachere Hierarchien im Management schaffen, die Kommunikation verbessern und Bereiche beschneiden, die nicht entscheidend für den Erfolg von Tesla sind. Was das konkret für die Personal- und Führungsstruktur bedeutet, führte der Tesla-Chef nicht weiter aus. Das Unternehmen wollte sich nicht äussern.

Bei Anlegern kam die Nachricht nicht gut an - die Tesla-Aktie ging mit einem Minus von mehr als drei Prozent aus dem US-Börsenhandel. In den vergangenen Tagen war bereits bekanntgeworden, dass Teslas Produktionschef Doug Fields eine Auszeit nimmt und mit Matthew Schwall ein weiterer Manager zu der zum Google -Mutterkonzern Alphabet gehörenden Roboterautofirma Waymo gewechselt ist.

Tesla kämpft weiter mit Anlaufproblemen bei der Massenfertigung des Model 3. Musks Firma liegt bereits ein halbes Jahr hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan und will die Marke von 5000 Fahrzeugen pro Woche nun bis Ende Juni erreichen. Tesla hat über 400 000 Bestellungen für den Wagen, dessen Produktion bereits im vergangenen Sommer startete, bislang aber nicht wie erhofft in Gang kam.

(AWP)

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Tesla-Aktionäre halten zu

Tesla-Aktionäre halten zu Musk - Fortschritte beim Model 3

Die Kritik an Tesla -Chef Elon Musk hat zuletzt zwar zugenommen, doch die Aktionäre des Elektroautobauers stärken ihm den Rücken.

06.06.2018 06:52

Sie stimmten am Dienstag (Ortszeit) bei der jährlichen Hauptversammlung im kalifornischen Mountain View dagegen, die Macht des schillernden Tech-Milliardärs im Unternehmen einzuschränken. Musk zeigte sich indes zuversichtlich, die Fertigungsziele beim Hoffungsträger Model 3 zur Jahresmitte zu erreichen.

Die Investoren lehnten den Vorschlag ab, Musk die gleichzeitige Führung des Verwaltungsrats und des Vorstands zu verbieten. Auch blieb eine Initiative erfolglos, mit der die Wiederwahl von drei seiner Vertrauten - darunter Musks Bruder Kimbal - als Verwaltungsräte verhindert werden sollte. Am Markt kam das gut an, die Aktie drehte nachbörslich leicht ins Plus.

Musk, der von seinen Anhängern angehimmelt und von Kritikern als Hochstapler bezeichnet wird, hatte in den vergangenen Monaten mit etlichen negativen Schlagzeilen zu kämpfen. Unfälle mit dem Fahrassistenzprogramm "Autopilot" sorgten wiederholt für Aufsehen, Probleme bereitet aber vor allem der stockende Start der Serienfertigung des Hoffnungsträgers Model 3.

Autoneum-CEO: «Tesla wird noch auf uns aufmerksam werden»

Musk wirkte zuletzt zunehmend gereizt, bei einer Konferenzschalte kanzelte er nach Vorlage der Quartalszahlen Analysten ab, deren Fragen er langweilig und "nicht cool" fand. Bei Twitter wetterte er kürzlich gegen die "grossen Medien" und angeblich unfaire Berichte. Am Finanzmarkt, wo es lange nur bergauf ging, sieht es nicht mehr so gut aus - die Tesla-Aktie ist im Jahresvergleich um 17 Prozent gesunken.

Gegenüber den Investoren räumte Musk Schwierigkeiten ein und gab zu: "Wir haben viele Fehler bei der Model-3-Produktion gemacht." Er halte es jedoch für wahrscheinlich, dass Tesla bis Juni sein bereits mehrfach verschobenes Ziel erreicht, pro Woche 5000 Stück seines ersten günstigeren Autos zu fertigen. Das hatte sich Tesla eigentlich schon für Ende 2017 vorgenommen. Aktuell liegt die wöchentliche Produktionsrate laut Musk bei rund 3500 Model 3.

(AWP)

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Zyndicate
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Nach Kündigungswelle: Druck

Nach Kündigungswelle: Druck auf Elon Musk nimmt zu

Schocknachricht für Tesla-Mitarbeiter: Mitten in der Startphase des neuen Model 3 hagelt es Kündigungen. Obwohl Firmenchef Elon Musk betont, dass Gewinne ihn nicht motivieren, will er die Kosten senken.

Aktualisiert um 07:44

Elon Musk hat mit dem holprigen Produktionsstart von Teslas Hoffnungsträger Model 3 alle Hände voll zu tun, dennoch will der umtriebige Star-Unternehmer jeden neunten Mitarbeiter feuern. Die Entscheidung sei "schwierig, aber notwendig", hiess es in einer E-Mail an die Tesla-Kollegen, die Musk am Dienstag (Ortszeit) bei Twitter teilte. Der Firmenchef begründete den Schritt mit der "Notwendigkeit, Kosten zu senken und profitabel zu werden". Noch in dieser Woche würden die entlassenen Mitarbeiter informiert.

Wie viele Kündigungen es konkret gibt, ist bislang nicht ganz klar. Aus dem letzten Jahresbericht von Tesla geht hervor, dass das Unternehmen Ende 2017 rund 37 500 Mitarbeiter hatte. Damit wären weit über 3000 Jobs betroffen. Angesichts der rasanten Expansion und der Einstellungsoffensive im Zusammenhang mit dem Model 3 dürfte die Beschäftigung in diesem Jahr jedoch noch kräftig gestiegen sein, so dass es auch um deutlich mehr Stellen gehen könnte.

Laut Musk betreffen die Kündigungen insbesondere doppelt besetzte und überflüssig gewordene Jobs, die während des rasanten Wachstums der vergangenen Jahre entstanden seien. Stellen in der Produktion würden nicht gestrichen, die Fertigung des Model 3 bleibe unberührt.

Der Tech-Milliardär sagte zudem, dass Gewinn für ihn und Tesla keine Motivation sei. Aber ohne gehe es langfristig eben auch nicht: "Wir werden unsere Mission niemals erfüllen können, wenn wir nicht irgendwann demonstrieren, dass wir dauerhaft profitabel sein können".

Mit seiner Mission - "den Wandel der Welt zu nachhaltiger, sauberer Energie beschleunigen" - wurde Musk zum Fahnenträger der Elektromobilität und gewann viele Anhänger. Doch letztlich muss bei Tesla auch die Wirtschaftlichkeit stimmen, denn finanziert wird das Unternehmen von den Aktionären. Die Firma aber verdient bislang, von einzelnen Quartalen abgesehen, kein Geld. In der fast 15-jährigen Tesla-Geschichte wurde noch kein einziger Jahresgewinn erzielt. "Das ist ein zulässiger und fairer Kritikpunkt", gab Musk jetzt zu.

Druck beträchtlich gestiegen

In den vergangenen zwei Jahren bezahlte Tesla sein rasantes Wachstum mit immer grösseren Verlusten. 2017 stand unter dem Strich ein Minus von fast zwei Milliarden Dollar. Die Firma investierte massiv, um mit ihrem ersten günstigeren Wagen, dem Model 3, den Sprung von der Luxusnische in den Massenmarkt in die Wege zu leiten.

Attraktive und erschwingliche E-Autos für die breite Bevölkerung waren von Anfang an fester Bestandteil von Musks Masterplan - die Masse soll das Geschäft trotz relativ geringer Gewinnspannen irgendwann profitabel machen.

Doch ausgerechnet beim Hoffnungsträger Model 3 misslang der Start gründlich - die Produktion kam bislang trotz riesigen Aufwands nur langsam voran. Bis Ende Juni will Tesla pro Woche 5000 Stück herstellen, dieses Ziel hätte eigentlich schon Ende 2017 erreicht sein sollen. Zuletzt lag die wöchentliche Produktion bei rund 3500 Model 3.

In den vergangenen Monaten stieg der Druck auf Musk beträchtlich. Doch der Tesla-Chef tat wenig, um Bedenken zu zerstreuen. Im Gegenteil: Musk wirkte teilweise ungewohnt dünnhäutig und reagierte auf Kritik mitunter so unsouverän, dass selbst an der Wall Street Sorgen aufkamen und die Aktie zeitweise deutlich litt.

Es ist zu früh, um sagen zu können, ob Tesla sich mit dem Model 3 übernommen hat. Gelingt es Musk, die Startschwierigkeiten zu beheben und die Produktion kräftig hochzufahren, kann das Grossprojekt mit Verzögerung durchaus noch der ersehnte Erfolg werden.

Doch die vielen Kündigungen - ausgerechnet zu diesem kritischen Zeitpunkt - zeigen wohl, wie gross der Druck inzwischen ist. Musk hat nicht nur beim Model 3 viel versprochen - im April kündigte er an, dass Tesla im dritten und vierten Quartal Gewinn machen wird. Analysten sehen indes eher Kapitalbedarf, das weist der Tesla-Chef aber energisch zurück.

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«Tesla verbrennt kein Benzin

«Tesla verbrennt kein Benzin - aber Geld»

Die Tesla-Saga ist um eine Episode reicher: Ein massiver Stellenabbau soll die finanzielle Schieflage des E-Auto-Konzerns beenden. Was bedeutet das für die lange bejubelte Aktie?

13.06.2018 15:38

Von Marc Forster

Es ist fast schon eingeflügeltes Wort in Investorenkreisen: "Tesla verbrennt kein Benzin - aber Geld". Es bringt auf den Punkt, was das Problem des seit einigen Jahren so aufsehenerregenden Elektroautobauer ist. Dass der Bau der stromgetriebenen Kultkarossen nach wie vor ein Verlustgeschäft ist. Wie verlustreich, wird in den nächsten Monaten womöglich zur Schicksalfrage für Tesla.

Die Aktie des Autoherstellers hatte den höchsten Stand seit dem Börsengang vor acht Jahren im letzten September bei 389 Dollar. Mit 343 Dollar ist der momentane Kurs nicht übermässig viel tiefer. Allerdings ist der Autobauer in den vergangenen Monaten mehrfach durchgeschüttelt worden.

Die jüngsten Stationen der Tesla-Saga sind Fertigungsprobleme beim Model 3, das für den Massenmarkt gedacht ist. Dann ein tödlicher Unfall - und schliesslich öffentliche Wutanfälle des Firmenchefs Elon Musk, unter anderem gegenüber Medienvertretern und Analysten. Im März wurden 123'000 Limousinen vom Typ Model S zurückgerufen, was das Image von Tesla ankratzte. Auch nicht gut kam an, dass Musk auf Twitter die Pleite des Unternehmens verkündete - als Aprilscherz.

Der Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Anfang 2016 ist volatil. Deutliche Schwankungen haben sich seit April diesen Jahres gezeigt (Grafik: cash.ch)

Es war auch im April, als der Kurs der Tesla-Aktie zuletzt deutliche Kursstürze verzeichnet hat. Die Produktion des Model 3 begann schon im vergangenen Sommer, stockt aber immer noch. Dafür konnte sich Firmenchef Musk vor einer Woche vor einem Aufstand einiger Aktionäre retten. Er verprach eine Neuausrichtung der Konzerns mit flacheren Hierarchien.

Nun erfolgte die Ankündigung, dass 3000 oder 9 Prozent der Stellen gestrichen werden sollen. An der Börse stieg der Kurs daraufhin um 3,2 Prozent.

Marketingtalent Elon Musk

Tesla steht gegenwärtig vor mehreren Herausforderungen. Die Finanzprobleme werden offensichtlicher. Im März stufte Moody's die Anleihe-Bonität von Tesla von B2 auf B3 zurück. Die Produktion des Model 3 muss gesteigert werden, um den lukrativen Volumenmarkt erobern zu können.

Ob statt aktuell 3500 bald 5000 Modelle pro Woche gebaut werden können, ist noch nicht sicher. Die Produktion könnte dann deutlich gesteigert werden, wenn es gelingen würde, weniger Kobalt für die Akkus zu benötigen. Der Rohstoff, von dem die Mehrheit des Nachschubs aus dem Kongo stammt, ist droht wegen des Elektroauto-Booms knapp zu werden.

Die Probleme des Model 3 zeigen, dass beim Einsteig in den Massenmarkt Fehleinschätzungen passiert sind. Elon Musk, der über ein aussergewöhnliches Marketingtalent verfügt und von seinen Anhängern als Visionär gefeiert wird, konnte die 2003 gegründete Firma schon mehrfach aus schwierigen Lagen führen. Auch dies zeigt sich im Kurs, denn allein Musks jüngste Ankündigungen und nun der Stellenabbau reichten aus, die Aktie in den vergangenen Tagen deutlich anzutreiben. Anfang Juni hatte der Kurs noch unter 300 Dollar gelegen.

Meinungen gehen weit auseinander

Analysten haben dennoch sehr unterschiedliche Meinungen zu Tesla. Barclays etwa empfiehlt die Aktie nicht und schreibt, trotz beeindruckender Autos und der Technologieführerschaft in der E-Mobilität sei die Aktie überbewertet. Die Analysten der britischen Grossbank sind der Meinung, im Kurs seien die Risiken und Herausforderungen der Firma nicht enthalten. Die Wachstumspläne werden als "hochfliegend" bezeichnet. Den realistischen Kurs sieht Barclays bei 210 Dollar.

Die Experten von Berenberg hingegen setzen das Kursziel bei 500 Dollar, setzen also eine deutliche Kauf-Empfehlung in die Welt. Die zentralisierte Technologie-Architektur von Tesla sei überlegen. Ein zentrales Argument von Berenberg ist auch, dass Tesla bei der Entwicklung der Batterien der Konkurrenz voraus sei.

Wie die jüngsten Entwicklungen bei Tesla einzuordnen sind, ist immer noch eine Glaubensfrage. Tesla ist mehr als die meisten anderen ein Unternehmen, in dem viele Emotionen und Zukunftsträume stecken. Die Frage nun, die sich Anleger oder an der Aktie interessierte in den nächsten Woche oder Monaten stellen müssen ist: Wird Tesla zu einem "normalen" Unternehmen und gelingt Elon Musk der finanzielle Befreiungschlag?

Ob der Stellenabbau als Folge der gefährlichen Finanzlage ein erster Schritt dazu ist, ist im Moment sehr schwierig zu beurteilen. Da die finanzielle Steuerung des Unternehmens nicht auf einer soliden Grundlage steht und die Produktionsprobleme nicht gelöst sind, bleibt Tesla ein risikoreiches Investment.

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Bericht: Tesla-Chef Musk

Bericht: Tesla-Chef Musk kämpft mit Sabotage durch Mitarbeiter

Neben dem holprigen Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 macht dem Elektroautobauer Tesla laut Firmenchef Elon Musk nun auch noch ein Feind im eigenen Hause zu schaffen. Ein Mitarbeiter habe "umfassende und schädliche Sabotage" begangen, schrieb Musk den Tesla-Angestellten am Sonntagabend in einer E-Mail, die der US-Sender CNBC am Montag (Ortszeit) veröffentlichte. Das volle Ausmass sei noch nicht klar, doch was der Mitarbeiter bislang zugegeben habe, sei schon "ziemlich schlecht". Ein offizielles Statement des Unternehmens gab es zunächst nicht.

19.06.2018 06:31

Der Angestellte hat laut Musk unter falschen Nutzernamen direkte Änderungen an Teslas Produktionssystem vorgenommen und grosse Mengen hochsensibler Daten an Dritte herausgegeben. Sein Motiv sei eine gewünschte Beförderung gewesen, die ihm versagt wurde. Es könnte aber noch weit mehr dahinter stecken, deshalb werde die Untersuchung diese Woche in aller Tiefe fortgeführt. "Wie Ihr wisst, gibt es eine lange Liste von Organisationen, die wollen, dass Tesla stirbt", warnte Musk die Mitarbeiter mit Verweis auf die Öl- und Gasindustrie sowie auf Wall-Street-Spekulanten, die gegen die Aktie der Firma wetten.

In einer zweiten, ebenfalls von CNBC veröffentlichten E-Mail offenbarte Musk, dass die Produktion des Model 3 durch einen Brand gestört wurde. "Letzte Nacht hatten wir einen weiteren merkwürdigen Zwischenfall, der schwer zu erklären ist", heisst es darin. Es sei zu "einem kleinen Feuer" gekommen, durch das der Karosseriebau für einige Stunden gestoppt werden musste. Auch hier deutete Musk einen Sabotageakt an. Es könne sich zwar durchaus um Zufall handeln, doch: "Nur die Paranoiden überleben". Die Mitarbeiter sollten auf alles achten, das "nicht im besten Interesse unseres Unternehmens ist".

Tesla kämpft indes weiter mit Anlaufproblemen bei der Massenfertigung seines ersten günstigeren E-Autos, dem Model 3. Musks Firma liegt bereits ein halbes Jahr hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan und will die Marke von 5000 Fahrzeugen pro Woche nun bis Ende Juni erreichen. Am Freitag gratulierte Musk den Mitarbeitern zwar zu den bereits gemachten Fortschritten, forderte aber zugleich "radikale Verbesserungen". Vor rund zwei Wochen hatte sich der Tesla-Chef beim Aktionärstreffen optimistisch für das Erreichen des Ziels gezeigt und die wöchentliche Produktionsrate mit rund 3500 Model 3 angegeben./hbr/DP/zb

(AWP)

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Kreise: Tesla schafft

Kreise: Tesla schafft Produktionsziel für Model 3

Der Elektroautobauer Tesla hat bei seinem Massen-Produkt Model 3 offenbar eine wichtige Marke geschafft. In der letzten Woche des zweiten Quartals sei es erstmals gelungen, mehr als 5000 Exemplare des Autos fertigzustellen, zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Montag aus einer E-Mail, die Tesla-Chef Elon Musk an die Belegschaft geschrieben habe. Damit erreichte das Unternehmen das Ziel ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. Tesla sei nun "ein richtiges Autounternehmen", schrieb Musk.

02.07.2018 07:24

Die Frage ist nun, ob der Autobauer diese Produktionsrate dauerhaft halten kann. Musk schrieb, im kommenden Monat könnten es sogar 6000 Autos werden. Um das Ziel von 5000 Model 3 zu erreichen, hatte Tesla eine weitere Montagelinie neben der Fabrik in Fremont in einem grossen Zelt einrichten lassen.

Dabei hatte er eingeräumt, dass Tesla auch bei 5000 Fahrzeugen pro Woche rund zwei Jahre brauchen würde, um die bisherigen Vorbestellungen über rund eine halbe Million Autos des Typs abzuarbeiten./stw/she

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Tesla will Rückforderung der

Tesla will Rückforderung der Umweltprämie für Kunden abfedern

Tesla will für mehrere hundert Käufer seiner Elektroautos in Deutschland die Umweltprämien auslegen, die sie zurückzahlen sollen. Gleichzeitig fechte man die Entscheidung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) an, die 4000 Euro hohe Prämie zurückzuverlangen, erklärte Tesla in der Nacht zum Mittwoch.

18.07.2018 06:33

Das Bundesamt beschloss, keine Umweltprämie an Käufer des Tesla Model S zu zahlen, die ihren Wagen vor dem 6. März 2018 erworben hatten. Es gehe um 800 Verfahren, in denen der Umweltbonus bereits bewilligt worden sei - und rund 250 weitere, die zunächst zurückgestellt worden seien und nun abgelehnt würden.

Hintergrund ist ein Streit zwischen der Behörde und dem US-Autobauer, dessen Modell S in der üblichen Oberklasse-Variante zu teuer ist für die Gewährung der E-Prämie. Laut den Regularien der Bafa gibt es den Bonus nur für lieferbare Wagen bis zu einem Netto-Listenpreis von maximal 60 000 Euro. Tesla hatte zunächst zugesagt, das Auto auch ohne "Komfort-Paket" anzubieten und damit die Preisgrenze einzuhalten. Im vergangenen Herbst hatte die Bafa dann das Modell von der Liste der förderberechtigten Autos genommen, da es in der Basisversion gar nicht am Markt erhältlich gewesen sei.

Seitdem habe man mit den Amerikanern in Kontakt gestanden, um eine einvernehmliche Lösung für Tesla-Kunden zu erzielen, erklärte die Behörde nun. Eine Frist bis Anfang Juli habe der Konzern verstreichen lassen. Daher müsse nun die "Rückabwicklung der Kaufprämie erfolgen".

Tesla bestreitet, dass die Basisversion nicht lieferbar gewesen sei. Jeder in Deutschland habe sie bestellen können "und wir haben solche Autos an Kunden ausgeliefert". Tesla hatte der Bundesregierung bereits zuvor vorgeworfen, die Preisgrenze für die Umweltprämie absichtlich tief angesetzt zu haben, um Autos des Herstellers auszugrenzen. Deswegen habe man zeitweise eine Beschwerde bei der EU-Kommission erwogen - bis die Einigung auf eine Basisversion erzielt worden sei.

Die Entscheidung des Bundesamts sei nun ungerechtfertigt, unfair gegenüber den Käufern und widerspreche den Zielen des Förderprogramms, kritisierte Tesla.

Das Bafa teilte am Dienstag mit, betroffene Käufer eines Tesla S würden in den kommenden Wochen vom Bafa angeschrieben. Kunden, die nach dem Stichtag das Auto kauften, könnten indes die Prämie beantragen. Sie müssen aber neben dem Kaufvertrag auch eine Bestätigung einreichen, welche Teile des Komfortprogramms gesperrt beziehungsweise aktiviert seien, wie das Bafa bereits im März mitgeteilt hatte.

Die Elektro-Prämie kann seit Anfang Juli 2016 beim Bafa beantragt werden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4000 Euro, für Hybridautos sind es 3000 Euro. Finanziert werden die Prämien je zur Hälfte vom Bund und vom jeweiligen Hersteller./als/so/DP/zb

(AWP)

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Hans
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Forbes - Schuss vor den Bug betr. Tesla

Forbes hat z.B. schon mal einen Schuss vor den Bug bzw. in den Bug der Investoren abgegeben, Ungemach nimmt seinen Lauf..

As of March 31 this year, Tesla’s vendors were already owed $2.6 billion for products and services they previously provided the firm. Adding commercial debt, capital leases, accrued liabilities, customer deposits, deferred revenues, and other liabilities, that number swelled to a whopping $19.5 billion owed to counter-parties by Tesla as of the end of the first quarter.

...

Unfortunately, from a credit quality perspective the company generated negative operating cash flow of -$390 million in the 12-months ended 3/31/18. Moreover, after capital expenditures and interest expense, that negative number expanded to -$5.0 billion.

...

Initially Wall Street was happy to aggressively provide Tesla with new capital – to the tune of $11.8 billion between 2014 and 2017 – to fund its cash-burn-while-growing strategy. However, lenders are likely to be more cautious now since Tesla’s senior notes trade at a discount, the company’s cost of credit default insurance is rising, and Musk has even proclaimed that no more capital is needed.

...

Rather, it’s likely to instill panic among suppliers given the precedent of other distressed automakers. As such, Musk’s slick strategy of trying to push his cash problem onto vendors will likely backfire and cause even tighter credit terms, and therefore less liquidity, for Tesla going forward. Some vendors may even put the company on COD (“cash on delivery”) terms to justify the risk of potential future impairment if the company doesn’t raise new money soon....

https://www.forbes.com/sites/georgeschultze/2018/07/26/teslas-request-for-refunds-could-foreshadow-an-unsecured-creditor-haircut/#56c1757d5e56

Gruss Hans

Zyndicate
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Tesla mit hohem Verlust -

Tesla mit hohem Verlust - Investoren feiern Versprechen von Musk

Tiefrote Zahlen, doch die Aktionäre sind euphorisch: Tesla -Chef Elon Musk hat die Wall Street einmal mehr mit grossen Versprechen beeindruckt.

02.08.2018 06:53

Die schwierige Produktion des Hoffnungsträgers Model 3 solle endlich richtig Fahrt aufnehmen und Gewinne abwerfen, verkündete Musks Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit). Tesla stehe kurz davor, "nachhaltig profitabel" zu werden, bekräftigte der schillernde Tech-Milliardär. Das kam am Markt gut an - die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um über neun Prozent.

Erleichtert nahmen Anleger zur Kenntnis, dass Musk sich bei der obligatorischen Telefonkonferenz nach Vorlage des Quartalsberichts von seiner höflichen Seite zeigte und sich für seinen als arrogant empfundenen Auftritt beim letzten Mal entschuldigte. Vor drei Monaten hatte der Star-Unternehmer Analysten abgekanzelt und Fragen als trocken, langweilig und "nicht cool" abgelehnt. Diesmal war Musk hingegen merklich um Harmonie bemüht und liess seinen Charme spielen.

Umsatzplus von 40 Prozent im Q2

Überzeugungsarbeit bei den Investoren ist aber durchaus angebracht. Denn noch ist das Model 3 ein finanzieller Kraftakt, der Tesla im Frühjahr tiefer als erwartet in die roten Zahlen drückte. Im zweiten Quartal schlug ein auf die Aktionäre entfallender Verlust von 718 Millionen Dollar zu Buche. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag bei 336 Millionen Dollar gelegen. Der Umsatz stieg hingegen überraschend stark um mehr als 40 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar.

Tesla geht davon aus, bis Ende August eine wöchentliche Fertigungsrate von 6000 Stück beim Model 3, seinem ersten günstigeren Auto für den Massenmarkt, zu erreichen. Danach soll das Tempo rasch weiter erhöht werden. "Wir streben an, die Produktion so schnell wir können auf 10 000 Stück pro Woche auszuweiten", hiess es im Brief an die Aktionäre. Ab einer Rate von 7000 Stück meint Tesla-Chef Musk, dauerhaft profitabel wirtschaften zu können. Im dritten Quartal will Tesla insgesamt 50 000 bis 55 000 Model 3 produzieren.

In den vergangenen Monaten sorgte das neue Auto, mit dem Tesla den Sprung aus der Luxusnische schaffen will, für enormen Druck. Die Fertigungsziele mussten mehrfach verschoben werden und konnten Ende Juni nur mit Biegen und Brechen endlich erreicht werden. Musk machte das Grossprojekt zur Chefsache, schlug ein Nachtlager in Teslas Fabrik im kalifornischen Fremont auf und trug laut eigenen Angaben tagelang das gleiche Shirt. Um sein ehrgeiziges Ziel zu erfüllen, pro Woche 5000 Model 3 vom Band rollen zu lassen, wurde kurzerhand eine ganze Montagelinie eingeflogen, die in einem Zelt aufgestellt wurde.

18'000 vom Model 3

Im abgelaufenen Quartal produzierte Tesla insgesamt 53 339 Fahrzeuge, ausgeliefert wurden 40 768. Auf das Model 3 entfielen davon nach Unternehmensangaben 18 449 Stück. Tesla beendete das Vierteljahr mit 2,2 Milliarden Dollar an Barmitteln. Der Bilanz des Unternehmens kommen Hunderttausende Model-3-Vorbestellungen zugute, für die Anzahlungen geleistet werden mussten. Teslas Ausgaben übersteigen die Einnahmen zwar weiter deutlich, aber der Abfluss von liquiden Mitteln war nicht so stark wie von Experten befürchtet. Einige Analysten sehen Finanzbedarf, Musk hat dies bislang aber stets zurückgewiesen.

Angesichts etlicher Mammut-Projekte, die sich der Tesla-Chef vorgenommen hat, wären Kapitalerhöhungen indes nicht verwunderlich. So will Musk etwa riesige Batterie- und Autofabriken in Asien und Europa hochziehen. Für das erste ausländische Werk in China will Tesla fünf Milliarden Dollar in die Hand nehmen, wie der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf einen Insider berichtete. Musk sagte in der Telefonkonferenz lediglich, dass die Kosten weniger als halb so hoch sein dürften wie bei der ersten "Gigafactory" in Nevada.

Auch Politiker in Europa und insbesondere in Deutschland sind neuerdings im Tesla-Fieber. Nachdem Musk Deutschland im Juni als "bevorzugte Wahl für Europa" bezeichnete, bringen sich Bundesländer als Tesla-Standorte ins Spiel. Das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bekundeten bereits Interesse, jetzt zog auch Bayern nach. Als möglichen Sitz für ein Tesla-Werk nannte Landeswirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) in der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag) die Region Hof in Nordostbayern. Es gebe bereits Kontakte, "der Freistaat bietet für eine Ansiedlung exzellente Voraussetzungen".

(AWP)

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Tengri Lethos
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Nach Elon-Musk-Tweet über

Nach Elon-Musk-Tweet über möglichen Börsen-Exit

Tesla Aktie vom Handel ausgesetzt

Der Tesla-Chef Elon Musk denkt laut über einen Ausstieg aus der Börse aus. Auf Twitter nennt er auch einen Preis: 420 Dollar pro Aktie.

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/tesla-aktie-steigt-und-steigt-elon-...

 

Das wird die Short Sellers nicht gerade freuen ! Geschieht ihnen auch recht !

Zyndicate
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Musk möchte Tesla von der

Musk möchte Tesla von der Börse nehmen

Ein Tweet, ein tollkühner Plan und viele offene Fragen: Tesla-Chef Elon Musk will sein Unternehmen von der Börse nehmen.

Aktualisiert um 06:50

"Ich glaube, es ist der beste Weg nach vorne", schrieb er den Mitarbeitern des Elektroautokonzerns am Dienstag (Ortszeit) in einer Rundmail. Tesla veröffentlichte das Schreiben unter dem maximalen Druck der Finanzmärkte - der schillernde Tech-Milliardär hatte mit seinen Tweets zuvor ein solches Chaos an der Börse ausgelöst, dass der Handel mit der Aktie zwischenzeitlich gestoppt wurde. 

 

Die Turbulenzen begannen zunächst relativ harmlos mit einem Bericht der "Financial Times": Demzufolge ist Saudi-Arabien mit seinem Staatsfonds in grossem Stil bei Tesla eingestiegen und hält mittlerweile drei bis fünf Prozent an Musks Firma. Wenn stimmt, was das Finanzblatt von Insidern erfahren hat, hätten die Saudis nach und nach eine mehrere Milliarden Dollar schwere Beteiligung aufgebaut und wären inzwischen unter den acht grössten Tesla-Aktionären.

Dem Aktienkurs gab die Nachricht ordentlich Kursauftrieb. Tesla verliert laufend Geld und hat begrenzte Kapitalreserven, so dass die Aussicht auf einen finanzstarken Partner Anlegern durchaus gefallen dürfte. Der grosse Paukenschlag folgte jedoch wenig später: Musk verkündete in einem überraschenden Tweet, er erwäge Tesla bei einem Aktienkurs von 420 Dollar zu privatisieren, also von der Börse zu nehmen. Die Finanzierung dafür sei bereits gesichert.

Nun gab es am Markt kein Halten mehr, Transaktionsvolumen und Aktienkurs schossen in die Höhe, bis die Technologiebörse Nasdaq den Handel am Nachmittag zwischenzeitlich stoppte. Erst jetzt - Stunden nach Musks erstem Tweet, dem etliche weitere, teils nebulöse Kurznachrichten folgten - sorgte Tesla mit der E-Mail im Firmenblog für Aufklärung. Darin bestätigt Musk zwar seine Planspiele und erklärt auch seine Beweggründe, doch vieles bleibt im Unklaren.

Noch keine definitive Entscheidung

"Vorweg: Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht gefällt", heisst es in dem Schreiben. Es gehe darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Tesla am besten arbeiten könne, führt Musk aus. "Als börsennotiertes Unternehmen sind wir wilden Schwankungen unseres Aktienkurses ausgeliefert, die eine grosse Ablenkung für alle sein können, die bei Tesla arbeiten." Zudem sorge die Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck.

Musk selbst ging mit diesem Druck zuletzt nicht immer souverän um. Vor gut drei Monaten sorgte der Tesla-Chef bei einer Telefonkonferenz nach Vorlage der Geschäftsergebnisse für einen Eklat, indem er Fragen von Analysten als "langweilig" und "nicht cool" ablehnte. Zwar entschuldigte sich Musk jüngst für diesen Fauxpas. Doch insgesamt schien es, als reagierte er in den letzten Monaten, in denen sich Tesla schwer damit tat, seine ambitionierten Produktionsziele beim Hoffnungsträger Model 3 zu erreichen, zunehmend gereizt auf Kritik.

Er glaube, so Musk nun, die Firma sei dann "am besten, wenn wir auf unsere langfristige Mission fokussiert bleiben können und wenn keine perversen Anreize für Menschen bestehen, die versuchen zu gefährden, was wir erreichen wollen". Das ist ein weiterer Seitenhieb gegen die vielen Finanzspekulanten, die auf Teslas Niedergang wetten.

Von der Börse profitiert

Letztlich mute Musks Kritik aber fast schon bizarr an, kommentierte das "Wall Street Journal". Denn tatsächlich habe Tesla von der Börse in grossem Stil profitiert und hätte ohne sie nie so viel Geld auftreiben können - die Aktionäre würden seit Jahren über hohe Verluste hinwegsehen.

Musks Planspiele und die Art, wie er sich kommuniziert hat, werfen jedoch noch ganz andere Fragen auf. Mit seinen Tweets hat der Tesla-Chef den Aktienkurs soweit angetrieben, dass der Börsenwert der Firma im Handelsverlauf zeitweise um rund sieben Milliarden Dollar anstieg. Musk schrieb nicht nur, die Finanzierung für einen Deal, Tesla von der Börse zu nehmen, sei gesichert. Er orakelte auch davon, dass Aktionäre ihre Anteile mit grossem Aufschlag veräussern können sollten. Details blieben aber aus. Für den Tesla-Chef könnte all das noch Konsequenzen haben.

Musk müsse den Nachweis erbringen, das die Finanzierung stehe, sagte Rechtsprofessor John C. Coffee von der Columbia Law School dem Portal "Yahoo Finance". "Aber wenn er dies nicht belegen kann, riskiert er einen grossen Rechtsstreit". Auch ob die US-Börsenaufsicht SEC mit Musks ungewöhnlichem Vorgehen einverstanden ist, massiv kursrelevante Aussagen einfach während der öffentlichen Handelszeiten per Twitter zu verbreiten, bleibt abzuwarten. Ein Sprecher wollte auf Nachfrage zunächst keine Angaben dazu machen, ob die Behörde eine Untersuchung wegen möglicher Marktmanipulationen erwägt.

Fest steht: Für Musk selbst hat sich die Kursrally gelohnt. Die Aktie schloss mit 11 Prozent im Plus bei 379,57 Dollar und er ist mit rund 20 Prozent der grösste Investor seiner Firma. Weniger klar ist indes, ob und wie sich sein Privatisierungsplan umsetzen lassen würde. Zwar hätte Musk gemeinsam mit anderen Grossaktionären - hier könnten etwa die Saudis ins Spiel kommen - ordentlich Gewicht. Dennoch wäre es finanziell ein enormer Kraftakt. Das Kursziel von 420 Dollar würde einer Gesamtbewertung von 82 Milliarden Dollar entsprechen. Ein solch dicker Brocken wurde noch nie zuvor von der Börse genommen.

(AWP)

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Zauberlehrling
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Die meisten Analysten

Die meisten Analysten zweifeln zwar noch an Musks Ernsthaftigkeit bzw. ob er die Kohle für ein going public aufbringen würde. Es wäre aber nicht Musk, wenn ihm das nicht zu zu trauen ist und die lächerliche SEC Busse für den Tweet wird er als Bekräftigung dieser Absicht sehen. Ich wäre erstaunt, wenn der Markt die 420 Dollar nicht erzwingen würde-auch nur um zu sehen was dann passiert! Ich bin dabei!

Zyndicate
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Banken bringen sich für Tesla

Banken bringen sich für Tesla-Dekotierung in Stellung

Die Planspiele von Tesla-Chef Elon Musk, sein Unternehmen womöglich von der Börse zu nehmen, haben nach Medienberichten bei Banken und Investoren hektische Aktivitäten ausgelöst.

09.08.2018 10:40

Die Banken an der Wall Streets versuchten einen Tag nach der aufsehenerregenden Ankündigung via Twitter fieberhaft herauszufinden, wie die Transaktion ablaufen könnte, berichtet die "New York Times".

Führungskräfte von Banken wie Goldman Sachs und Citigroup diskutieren demnach, wie ein Deal strukturiert werden könnte, um den lukrativen Auftrag zu erhalten, den Hersteller von Elektroautos von den öffentlichen Märkten zu nehmen. Ein Geschäft dieser Grössenordnung werde mit 10 bis 20 Milliarden Dollar bewertet, heisst es in der Zeitung.

Zuvor wird sich allerdings die US-Börsenaufsicht mit der überraschenden Ankündigung von Musk beschäftigen. Die SEC habe sich bei Tesla erkundigt, ob die massiv kursbewegende Mitteilung den Tatsachen entspreche und warum sie über den Kurznachrichtendienst Twitter lanciert worden sei, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Rechtlich brisanter Tweet

Die Behörde wollte dazu auf Nachfrage keinen Kommentar abgeben. Tesla war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Normalerweise verbreiten börsennotierte Unternehmen Nachrichten, die das Zeug haben, den Aktienkurs stärker schwanken zu lassen, ausserhalb der Handelszeiten als Pflichtmitteilungen. Für besonderen Argwohn an den Märkten sorgt zudem Musks Behauptung, die Finanzierung, um Tesla zum Kurs von 420 Dollar pro Aktie zu privatisieren, sei gesichert. Bislang blieben die Details dazu offen - was die Frage aufwirft, ob die nötigen Mittel wirklich zur Verfügung stünden.

Um Tesla zu privatisieren, müsste den Aktionären angeboten werden, ihre Anteile zurückzukaufen. Bei Musks Kursziel würde die Firma inklusive Schulden auf 82 Milliarden Dollar taxiert, so ein teures Unternehmen wurde noch nie von der Börse geholt. Entsprechend gross sind die Zweifel an Musks Aussagen. Rechtlich könnte der Vorfall brisant sein, denn Musks Tweet trieb den Aktienkurs kräftig in die Höhe und bewegte Milliarden an Börsenwert. Sollte er geblufft haben - etwa um Spekulanten eins auszuwischen, die gegen die Aktie wetten -, könnte dies Klagen wegen Marktmanipulation nach sich ziehen.

Nicht Musks erster Anlauf

Musk hat nach einem Bericht der Finanzagentur Bloomberg bereits vor einem Jahr mit dem japanischen Grossinvestor Masayoshi Son und seiner Softbank Group über einen Einstieg bei Tesla und einen möglichen Börsenrückzug gesprochen. Die Gespräche im April 2017 seien wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Eigentümerstruktur aber gescheitert.

Softbank gehört nach Experteneinschätzung jedoch auch aktuell zur Liste möglicher Grossinvestoren, die Musk bei der Reprivatisierung von Tesla zur Seite stehen könnten. Im Gespräch sind aber auch der chinesische Internet-Konzern Tencent, der Staatsfonds von Saudi-Arabien sowie Weggefährten von Musk aus dem Silicon Valley wie Peter Thiel und Scott Bannister.

(AWP)

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Zyndicate
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Zweifel an Musk-Plan: Tesla

Zweifel an Musk-Plan: Tesla-Aktie büsst kräftig ein

Nach der Euphorie um Teslas möglichen Abgang von der Börse steigen die Zweifel am Plan von Firmenchef Elon Musk und die Sorgen vor rechtlichen Konsequenzen durch dessen Tweets.

10.08.2018 06:32

Die Aktie verlor am Donnerstag im US-Handel zeitweise an die sechs Prozent und schloss 4,8 Prozent schwächer bei gut 352 Dollar. Der Kurssprung, den Musk vor zwei Tagen mit seiner Erwägung auslöste, Tesla zum Kurs von 420 Dollar zu privatisieren, ist damit weitgehend verpufft.

An den Märkten steigt vor allem die Skepsis gegenüber Musks Behauptung, die Finanzierung eines Deals, um den Elektroautobauer von der Börse zu nehmen, sei gesichert. Dafür wären über 70 Milliarden Dollar nötig und bislang wurde nicht geklärt, woher das Geld kommen soll. Die Firma selbst schreibt hohe Verluste und hat laut Analysten eher Finanzbedarf als überschüssige Mittel auf der hohen Kante.

Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Börsenaufsicht SEC habe Tesla bereits ins Visier genommen, um den Wahrheitsgehalt von Musks Aussagen zu prüfen. Die Behörde wollte sich dazu nicht äussern, Tesla liess Anfragen unbeantwortet. Sollte Musk nicht nachweisen können, dass die Finanzierung steht, könnte es brenzlig werden. Dann drohten nicht nur Konsequenzen durch die SEC, sondern auch Anlegerklagen wegen möglicher Marktmanipulation.

Einem CNBC-Bericht zufolge will Teslas Verwaltungsrat Musks Idee allerdings vorantreiben. Die Räte wollten sich in der kommenden Woche mit Beratern treffen, um Möglichkeiten zur Privatisierung des Unternehmens auszuloten, berichtete der US-Finanzsender unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Musk solle von dem Führungsgremium, dem er selbst vorsteht, angeblich dazu geraten werden, sich nach seinem Vorpreschen in der Sache für befangen zu erklären.

Laut einer der Quellen, auf die CNBC sich stützt, soll Musk mit dem Staatsfonds Saudi-Arabiens über eine mögliche Finanzierung eines Deals zum Rückzug von der Börse gesprochen haben. Es sei aber bislang unklar, ob die Saudis irgendwelche Zusagen gemacht hätten. Am Dienstag hatte die "Financial Times" unter Berufung auf Insider berichtet, dass der Staatsfonds sich in grossem Stil mit Tesla-Aktien eingedeckt habe und inzwischen mit einem Anteil von drei bis fünf Prozent zu den Grossaktionären der Firma zähle.

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Tesla-Chef: Goldman und

Tesla-Chef: Goldman und Silver Lake beraten bei möglichem Börsen-Exit

Tesla -Chef Elon Musk hat nach eigenen Angaben Berater für einen möglichen Börsenrückzug des Elektroautopioniers um sich versammelt. "Ich bin aufgeregt, mit Silver Lake und Goldman Sachs als finanziellen Beratern zusammenzuarbeiten", teilte der Firmenchef in der Nacht zum Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Neben dem Finanzinvestor und der US-Investmentbank habe er auch Rechtsberater gefunden. Unklar blieb aber zunächst, in welchem Rahmen Musk mit seinen Beratern zusammenarbeitet. Von Seiten des Unternehmens hiess es laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, es handle sich um Berater von Musk persönlich, nicht von Tesla.

14.08.2018 08:02

Der Tesla-Chef liefert mit den Aussagen scheibchenweise weitere Details zu dem Plan, Tesla von der Börse zu nehmen. Am Montag hat Musk durchblicken lassen, der Staatsfonds Saudi-Arabiens und andere Investoren seien an der Finanzierung eines solchen milliardenschweren Deals interessiert.

Musk hatte vergangenen Dienstag für Aufsehen am Aktienmarkt gesorgt, indem er vage Überlegungen per Twitter publik machte, Tesla bei einem Aktienkurs von 420 Dollar vom Aktienmarkt zu nehmen. Für Argwohn sorgte seine Aussage, die Finanzierung eines solchen Deals sei bereits gesichert. US-Medien berichteten später, dass die Börsenaufsicht SEC den Wahrheitsgehalt von Musks Tweet prüfe und einige Investoren bereits Klagen wegen möglicher Marktmanipulation gestartet hätten.

Tesla zu einem Unternehmen in Privatbesitz zu machen, wäre gemessen am Aktienkapital, das theoretisch zurückgekauft werden müsste, ein finanzieller Kraftakt. Bei Musks Kursziel würde sich der Börsenwert auf mehr als 70 Milliarden Dollar belaufen. Der Tesla-Chef schrieb am Vortag, er gehe davon aus, dass rund zwei Drittel der Aktionäre bei einem Börsenabgang investiert blieben./men/hbr/zb/fba

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jetbroom
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18 von 22 Zulieferer sehen in

18 von 22 Zulieferer sehen in Tesla ein finanzielles Risiko für ihr Unternehmen. Zahlungen werden heraus geschoben oder es werden Rückzahlungen auf bereits gelieferte Waren gefordert. Kleine Lieferanten wurden gar nicht bezahlt.

Nun klagen nicht nur Shortseller sondern auch Longseller gegen Tesla wegen der Voltilität in der Aktie seit dem EMusk Tweet bezüglich des Going privat, welcher wohl etwas sehr voreilig war. Es bleibt zu bezweifeln dass die "sichere" Finanzierung eines solchen Vorhabens zum Zeitpunkt des Tweets zu belegen ist, wie die SEC reagieren wird bleibt offen.

Nun spricht der Herr sogar noch von einem 25'000$ Tesla, welcher bis in drei Jahren auf der Strasse sein soll. OK auf der Strasse vielleicht schon aber bei den Kunden wohl dann 2030???

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