Tesla Motors

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jetbroom
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???

??? Model 3 Basis Preis zu 35'000$, entspricht einem Verlust von 6'000$ pro Einheit.

??? Zur Zeit nur Modelle ab 49'000$ erhältlich, scheint mir nicht dem Massenmarkt zu entsprechen. Oder bezahlt jemand gerne 40% mehr als vorgesehen und wartet Jahre nach der Anzahlung?

??? 5000 Stk. die Woche, ja wurde einmal erreicht in dem Leute von den Model S und X Linien abgezogen wurden um in einem Provisorium auf dem Parkplatz, in 12h Schichten die Model 3 zu montieren.

??? 120h/Woche arbeiten? Wie man sieht kann dies nicht einmal der ÜberMusk.

??? Going privat, die Saudies sind dabei. Ja sind sie aber wohl eher bei Lucid Motors die ein High end Elektro auf den Markt bringen wollen und nichts für den Massenmarkt, Highend entspricht eher den Ölmillionären.

??? Und wann kommt nun schon wieder der Elektrotruck? Anzahlung jetzt, Lieferung vielleicht 2022 oder doch noch später oder überhaupt nicht?

??? Tesla Roadster, ach ja der kreist auch noch irgendwo im All rum aber bestimmt noch lange nicht auf Strassen.

 

OK, wer investiert noch in Tesla oder glaubt an Musk?

Zyndicate
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Tesla-Chef gibt Plan für

Tesla-Chef gibt Plan für Rückzug von der Börse auf

(zum Teil wiederholt vom Vortag) - Tesla -Chef Elon Musk hat seinen Plan aufgeben, den Elektroauto-Hersteller von der Börse zu nehmen. Keine drei Wochen nach der aufsehenerregenden Ankündigung erklärte er, negative Reaktionen von Anlegern hätten ihn zum Rückzieher bewogen. Ausserdem wäre das Vorhaben eine zu grosse Ablenkung für Tesla geworden. Der Zick-Zack-Kurs könnte die bereits laufenden Ermittlungen der mächtigen US-Börsenaufsicht SEC zu Musks Aktionen noch befeuern.

26.08.2018 14:12

Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, er erwäge, Tesla zum Aktienkurs von 420 Dollar von der Börse zu nehmen. Tesla wäre damit rund 70 Milliarden Dollar wert gewesen. "Finanzierung gesichert", fügte Musk hinzu. Die Aktion hatte grossen Wirbel ausgelöst, den Kurs zunächst steigen lassen und die Börsenaufsicht auf den Plan gerufen. Musk räumte später ein, dass eine Finanzierungszusage aus Saudi-Arabien noch nicht ganz in trockenen Tüchern sei - obwohl er diesen Eindruck Ende Juli gewonnen habe. Jetzt schrieb Musk allgemein, seine Überzeugung, dass "mehr als genug Geld vorhanden" sei, um Tesla von der Börse zu nehmen, habe sich in den vergangenen Wochen noch gefestigt.

Dennoch erklärte Musk, nach Gesprächen mit Investoren sei offenkundig, dass die meisten Anteilseigner glaubten, Tesla sei besser dran als börsennotierte Aktiengesellschaft. Er sei ihm zwar bewusst gewesen, dass ein Rückzug von der Börse herausfordernd geworden wäre. Aber nun sei klar, dass der Plan sogar noch mehr Zeit und Anstrengungen gekostet hätte als ursprünglich angenommen. Das sei ein Problem, weil Tesla absolut fokussiert bleiben müsse auf die Produktion des neuen Wagens Model 3 und darauf, profitabel zu werden.

Das günstigere Model 3 soll der Firma breitere Käuferschichten erschliessen. Der Anlauf der Produktion war jedoch extrem schwierig, und die Zielmarke von 5000 Autos pro Woche wurde im Sommer mit einem halben Jahr Verspätung erreicht. Tesla verbuchte zwischendurch hohe Verlust - Musk versichert aber trotz Zweifeln von Analysten, dass der Autobauer im zweiten Halbjahr in die schwarzen Zahlen fahren werde.

Er habe dem Verwaltungsrat nun mitgeteilt, "der bessere Weg für Tesla ist, an der Börse zu bleiben", schrieb Musk in seinem Blogeintrag am Freitag (Ortszeit). Der Verwaltungsrat erklärte, er stehe weiterhin hinter Musk. Ein Sonderausschuss zur Prüfung des Börsenrückzugs wurde wieder aufgelöst.

Musk hatte seinerzeit erklärt, die meisten aktuellen Anteilseigner würden auch bei einem nicht mehr an der Börse notierten Tesla an Bord bleiben. Bei vielen Investmentunternehmen gibt es jedoch Einschränkungen für solche Beteiligungen - auf die sie ihn auch hingewiesen hätten. Die Reaktionen liefen auf ein "bitte, macht das nicht" hinaus. Am Samstag ergänzte Musk, auch das wahrscheinliche Herausdrängen kleiner Anteilseigner aus Europa sei ein Faktor für seinen Rückzieher gewesen.

Die SEC hatte Mitte August konkrete Schritte zur Untersuchung des geplanten Börsenrückzugs eingeleitet. Sie fokussiert sich unter anderem darauf, ob Musks Angaben zu den Plänen und zum Stand der Finanzierungsgespräche korrekt waren und forderte laut Medienberichten Informationen von allen Verwaltungsräten an.

Der von Musk genannte Preis von 420 Dollar hätte einen Aufschlag von rund 20 Prozent auf den damaligen Aktienkurs bedeutet und das liess die Aktie zunächst steigen, bis die Zweifel an dem Plan einsetzten. Der zwischenzeitige Kursanstieg nach der Ankündigung hatte den Anlegern, die auf einen Niedergang von Tesla und damit auf einen sinkenden Kurs wetten, hohe Verluste beschert. Die sogenannten Leerverkäufer, die geliehene Aktien verkaufen, in der Hoffnung, sie nach einem Kursrückgang günstiger zurückzukaufen und einen Profit zu machen, sind seit langem ein rotes Tuch für Musk./so/DP/jha

(AWP)

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Zyndicate
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US-Justizministerium will

US-Justizministerium will Dokumente zu Tweet von Elon Musk

Die Überlegungen von Tesla-Gründer Elon Musk zum Börsenrückzug des Autobauers haben ein Nachspiel.

19.09.2018 06:49

Der amerikanische E-Auto-Hersteller teilte am Dienstag mit, dass das Justizministerium Dokumente zu den Äusserungen Musks angefordert habe. Dabei handele es sich nicht um eine Vorladung, schrieb ein Tesla-Sprecher in einer E-Mail. Tesla hoffe auf eine baldige Klärung der Angelegenheit. Das Justizministerium lehnte eine Stellungnahme ab.

Zuvor hatte die Agentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, dass die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eröffnet habe. Die Tesla-Aktie verlor an der Wall Street im Verlauf fast fünf Prozent. Musk hatte am 7. August auf Twitter erklärt, das Unternehmen für 72 Milliarden Dollar von der Börse nehmen zu wollen. Später ruderte er zurück. Mit dem Fall beschäftigt sich bereits die US-Börsenaufsicht SEC.

(Reuters)

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Hans
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Long wäre aktuell wohl besser

Long wäre aktuell wohl besser....für short ist es zu früh

Gruss Hans

alpenland
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hab um die 300$ einen kl. Short gewagt

die Finanzkennzahlen sind sehr schlimm und die Konkurrenz erwacht auch langsam.

https://finance.yahoo.com/news/luxury-electric-car-maker-lucid-142400991.html

 

alpenland
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Short ist raus

besten Dank Smile

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Musk gibt in Deal mit

Musk gibt in Deal mit Börsenaufsicht etwas Macht bei Tesla ab

Tesla -Chef Elon Musk kommt nach dem Chaos um einen Börsenrückzug des Elektroautobauers mit einem blauen Auge davon. Nach einer Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC kann er Firmenchef bleiben, muss aber den Vorsitz im übergeordneten Verwaltungsrat für mindestens drei Jahre abgeben. Tweets, die den Aktienkurs bewegen könnten, muss er sich künftig absegnen lassen. Ausserdem zahlen er und Tesla jeweils 20 Millionen US-Dollar (rund 17,2 Mio Euro).

30.09.2018 18:06

Für Musk stand viel auf dem Spiel: Die Behörde hatte ihm in einer Klage vorgeworfen, Anleger in die Irre geführt zu haben, und wollte erreichen, dass er auf Lebenszeit aus Chefetagen börsennotierter US-Unternehmen verbannt wird. Mit der am Wochenende erzielten Einigung ist die Klage vom Tisch - Musk darf künftig aber auch nicht mehr behaupten, er habe nichts falschgemacht.

Der 47-Jährige war mit seinen Tweets zu einem Börsenrückzug von Tesla im August ins Visier der mächtigen Börsenaufsicht geraten. Der Tech-Milliardär hatte überraschend angekündigt, er erwäge, Tesla zu einem Preis von 420 Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen. "Finanzierung gesichert", fügte er hinzu.

Daraufhin sprang die Aktie, die an dem Tag bereits nach einem Zeitungsbericht über frisches Geld für Tesla aus Saudi-Arabien gestiegen war, erst um mehr als zehn Prozent auf mehr als 379 Dollar hoch. In den Folgetagen sackte der Kurs aber wieder ab, weil Zweifel an einem Börsenrückzug zunahmen. Keine drei Wochen nach der Ankündigung liess Musk den Plan wieder fallen. Jetzt steht der Kurs nur noch bei 265 Dollar.

Die SEC kam zu dem Schluss, dass Musk zwar mit potenziellen Geldgebern über einen Börsenrückzug von Tesla gesprochen habe - aber nur sehr vage. Es seien weder der Preis von 420 Dollar besprochen noch formelle Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen worden, hiess es in der Klage. Für Anleger habe es aber durch Musks Tweets nach einem praktisch beschlossenen Deal ausgesehen, so dass sie zu Aktienkäufen verleitet worden seien. Folglich habe Musk Investoren bewusst oder durch Leichtsinn betrogen, argumentierte die SEC. Die zusammengerechnet 40 Millionen Dollar von Tesla und Musk sollen deshalb ihnen zugute kommen.

Mit der nun verkündeten Einigung könnte Musks Macht bei Tesla dauerhaft geschwächt werden. Er wird im Verwaltungsrat durch einen unabhängigen Vorsitzenden ersetzt, in das Gremium werden zudem zwei neue unabhängige - also nicht von Grossaktionären gestellte - Mitglieder einziehen. Auch die Kommunikation Musks mit Investoren werde künftig stärker überwacht, betonte die SEC. Eine Wiederholung der Aktion vom August, bei der Musk mit seinen Tweets auch die eigene Chefetage kalt erwischte, scheint damit kaum noch möglich.

Der Verwaltungsrat in US-Unternehmen hat nicht nur eine Kontrollfunktion wie Aufsichtsräte in Deutschland. Seine Befugnisse reichen weiter, so bestimmt er unter anderem stärker die Firmenstrategie mit. Der Tesla-Verwaltungsrat stand bisher fest hinter Musk, und der für waghalsige Projekte bekannte Milliardär hatte praktisch die volle Kontrolle über das Unternehmen. Investoren und Marktbeobachter hatten schon früher gefordert, Tesla brauche einen eigenständigeren Verwaltungsrat als Gegenpol zu Musk.

Die Einigung mit der SEC ist eine Kehrtwende für Musk - laut Medienberichten hatte er einen bereits weitgehend ausgehandelten Deal mit der Behörde am Donnerstag noch ausgeschlagen. Wenige Stunden danach reichte die Börsenaufsicht ihre Klage ein. Medienberichten zufolge musste sich Musk jetzt mit schlechteren Konditionen zufriedengeben: Ursprünglich hätte er den Vorsitz im Verwaltungsrat nur für zwei Jahre abgeben und eine Strafe von zehn Millionen Dollar zahlen sollen, schrieb unter anderem die "New York Times".

Noch am Freitag sagten Musk-Vertraute dem "Wall Street Journal", der 47-Jährige glaube, sich vor Gericht gegen die SEC durchsetzen zu können - mit dem Hinweis, dass er mündliche Absprachen mit dem staatlichen Investitionsfonds von Saudi-Arabien gehabt habe. Doch die Anwälte und Freunde wie Milliardär Mark Cuban hätten ihn überzeugt, dass ein Einlenken besser für Tesla sei als eine langwierige Konfrontation mit der SEC mit unklarem Ausgang, schrieb die Zeitung. Die SEC habe im zweiten Anlauf auch betont, ihre Bedingungen seien jetzt nicht mehr verhandelbar.

Für Musk sind die Folgen des unausgegorenen Plans zum Börsenrückzug aber noch nicht ausgestanden: Laut Medienberichten führt auch das US-Justizministerium eigene Untersuchungen durch, die in Strafermittlungen münden könnten./so/cy/DP/zb

(AWP)

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Musk provoziert US

Musk provoziert US-Börsenaufsicht weiter bei Twitter

Tesla -Chef Elon Musk lässt in der Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC nicht locker.

05.10.2018 06:34

Nach der Einigung im Streit über seine Tweets zum zwischenzeitlich erwogenen Börsenrückzug Teslas provoziert der Tech-Milliardär die Aufseher weiter. Musk bezeichnete die SEC am Donnerstag bei Twitter als "Shortseller Enrichment Commission" (statt Securities and Exchange Commission) und scherzte, der "Namenswechsel" sei "so treffend!".

Hintergrund: Shortseller sind Anleger, die gegen bestimmte Aktien - in diesem Fall die von Tesla - wetten, Enrichment Commission heisst übersetzt so viel wie "Bereicherungskommission". Musk unterstellt der Behörde mit seinem Tweet also quasi, Spekulanten zuzuarbeiten, die von einem Kursverfall der Tesla-Aktien profitieren wollen. Dabei leiste die SEC "unglaubliche Arbeit", so der Starunternehmer weiter.

Die SEC hatte Musk vergangene Woche wegen seiner umstrittenen Tweets zum möglichen Börsenabgang von Tesla verklagt, mit denen nach Ansicht der Regulierer Anleger in die Irre geführt wurden. Am Wochenende einigte sich Musk mit der Behörde auf einen Vergleich. Dadurch darf er zwar Tesla-Chef bleiben, muss aber für drei Jahre den Vorsitz im übergeordneten Verwaltungsrat abgeben. Die SEC wollte ihn zunächst komplett aus den Chefetagen börsennotierter US-Firmen verbannen.

Anleger sind kritisch

Bereits am Dienstag hatte Musk eine provokante Nachricht bei Twitter abgesetzt, in der er zum Musikvideo mit dem Song "O.P.P." den Namen der Band Naughty By Nature (übersetzt etwa "frech von Natur aus") schrieb und das Ganze mit einem zwinkernden Smiley versah. Der Rap-Song aus den 90er Jahren hat keinen direkten Bezug zu Tesla. Aber bei Twitter machte rasch die Theorie die Runde, dass O.P.P. auch für "Operating Profit Positiv" stehen könnte - womöglich ein Hinweis auf baldige Gewinne der bislang chronisch verlustreichen Firma.

Anleger sehen die Scharmützel mit der SEC indes offenbar kritisch, die Aktie reagierte nachbörslich negativ auf Musks neueste Twitter-Botschaft. Schon im regulären US-Handel hatte der Kurs am Donnerstag mehr als vier Prozent eingebüsst - sehr zur Freude der von Musk so verhassten Shortseller. Der Tesla-Chef ärgert sich schon länger enorm über die Spekulanten, die seiner Meinung nach weder Aufwand noch Mühen scheuen, seinem Unternehmen zu schaden.

Teslas Aktien zählen am US-Markt zu den Papieren, gegen die die meisten Wetten auf einen Niedergang laufen. Der E-Autobauer ist unter der Führung von Musk bekannt dafür, sehr hohe geschäftliche Risiken einzugehen und polarisiert deshalb stark unter den Investoren. Immerhin gab es zuletzt gute Nachrichten beim Hoffnungsträger Model 3: Tesla hat die Produktion seines ersten günstigeren Wagens nach den langwierigen Anlaufschwierigkeiten schliesslich in Schwung gebracht. Im vergangenen Quartal wurden immerhin schon 53 239 Stück gebaut, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

(AWP)

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Erfolgreiche Leerverkäuferin

Erfolgreiche Leerverkäuferin wettet auf Tesla-Einbruch

Fahmi Quadir, die gegen den früher als Valeant Pharmaceuticals bekannten Pharmakonzern nahe seines Höchststands im Jahr 2015 wettete, setzt nun auf einen dramatischen Kurseinbruch bei Tesla.

14.10.2018 17:22

Quadir, die 28-jährige Gründerin des neu gestarteten Fonds Safkhet Capital, sagte, sie sei im Juli eine kleine Short-Position in Tesla-Aktien eingegangen. Der Elektroautohersteller scheint "in einer Zwickmühle zu stecken", weil er Geld über eine Aktien- oder Anleiheemission einsammeln muss, und "beides schwierig" sein werde, sagte sie in einem Interview.

Ihr Fonds, der bisher etwa 30 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, konzentriert sich auf die Identifizierung von Betrügereien oder Bilanzierungs-Schwachstellen, die dazu führen könnten, dass eine Aktie mehr als 60 Prozent ihres Marktwerts einbüsst.

"Es wird immer offensichtlicher, dass Tesla Schwierigkeiten hat, seine Rechnungen zu bezahlen", sagte Quadir. "Ich habe viel davon auch bei Valeant gesehen."

Tesla reagierte nicht unmittelbar auf eine Bitte um Stellungnahme. Während es den Grossteil seiner Zeit als börsennotiertes Unternehmen damit zubrachte, Geld zu verbrennen und rote Zahlen zu schreiben, sagte Chief Executive Officer Elon Musk, dass Tesla kurz davor stehe, Geld zu verdienen und Cash zu generieren, da die Produktion des Model 3 hochgefahren wird. Letzte Woche teilte er den Mitarbeitern in einer internen Email mit, dass das Unternehmen "der Rentabilität sehr nahe ist und zeigen wird, dass die Schwarzseher falsch liegen".

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Gilli
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Tesla bläst den Diesel- & Benzinern den Marsch

Tesla zeigt es allen Autobauern wo die Zukunft liegt.

Mark Vickery 24. Oktober 2018

Tesla hat die späten Handelsmärkte heute nach der Veröffentlichung des dritten Quartals 2018 nach der Schlussglocke elektrifiziert.

Das Ergebnis von + 2,90 US-Dollar pro Aktie hat lediglich die Erwartungen eines Verlustes von 53 Cent für das Quartal zunichte gemacht.

Der Umsatz von 6,82 Milliarden US-Dollar, ein Allzeithoch, stieg im Jahresvergleich um 128% und lag damit deutlich über den von Analysten angestrebten 5,67 Milliarden US-Dollar.

Die starke Lieferung des Modells 3 - von knapp 41.000 Einheiten, die vor einem Quartal auf fast 70.000 im Septemberquartal geliefert wurden - hat Tesla in seinem Brief an die Aktionäre angespornt. Dies trug dazu bei, die Brutto-Brutto-Margen auf 26% zu drücken und damit einen Cash-Flow von 881 Millionen US-Dollar mit 731 Millionen US-Dollar in Bargeld und Äquivalenten freizusetzen.

Noch beeindruckender ist, dass Tesla in den letzten Monaten ein Unternehmen war, das wegen des unberechenbaren Verhaltens von CEO Elon Musk unter Druck geriet, was schließlich zu einem SEC-Abkommen führte, bei dem Musk als Vorsitzender des von ihm gegründeten Unternehmens zurücktrat. Tesla hatte die Gewinnschätzungen in den vergangenen 14 Quartalen ebenfalls acht Mal verfehlt. Aber jetzt scheint der Rauch verschwunden zu sein; Aktien von TSLA sind im After-Hours-Handel um 8,5% gestiegen.

Zacks-Stratege David Borun verfolgt Tesla seit Monaten genau, und sein heißer Tipp auf die Gewinnveröffentlichung heute war, dass die Stärke im Quartal des Unternehmens völlig gerechtfertigt ist:

"Es gibt nichts Lustiges. Sie haben nicht einmal irgendwelche ZEV-Kredite oder so etwas Schattiges verkauft.

Sie haben einfach viele Autos verkauft und Geld damit verdient, genau wie in einem normalen Geschäft."

"Statt der Produktionskosten von Modell 3 stiegen die Arbeitskosten pro Fahrzeug im Quartal um 30%.

"Der einzige negativste Punkt ist die Erwähnung von 40% -Tarifen in China, obwohl dies die Lieferungen von Model S und X während des Quartals nicht wesentlich beeinflusst hat."

Borun sagte in seinem Brief an die Aktionäre: "Die Nachfrage in China bleibt herausfordernd ... wir konnten den dortigen Rückgang durch Wachstum in Nordamerika und Europa kompensieren."

Na dann schaun mer mal

:rolleyes::lick::)

 

 

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Grossanleger lässt Wetten

Grossanleger lässt Wetten gegen Tesla sein - Aktie steigt um 13 Prozent

Ein prominenter Wall-Street-Investor, der bislang gegen Tesla wettete, hat eine Kehrtwende vollzogen und setzt nun auf die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk. Die unerwartete Rückendeckung gab der Tesla-Aktie am Dienstag massiv Auftrieb - der Kurs ging mit einem Plus von rund 13 Prozent aus dem US-Handel.

24.10.2018 06:31

Der bekannte Grossanleger Andrew Edward Left von Citron Research - bislang als grosser Tesla-Skeptiker bekannt - lobt das Unternehmen plötzlich in den höchsten Tönen. "Es ist eine Revolution, die ich unterschätzt habe", sagte Left dem Sender Bloomberg TV. Tesla-Chef Musk ziehe mit seinen Eskapaden so viel Aufmerksamkeit auf sich, dass die Leute den Erfolg seiner Firma gar nicht mitbekommen würden. Tatsächlich stehe das Unternehmen kurz davor, profitabel zu werden und die Zweifler zu widerlegen.

Left hatte zuvor mit einer Klage gegen Musk für Aufsehen gesorgt, nachdem dieser die Märkte im August mit Plänen für einen Börsenrückzug Teslas geschockt hatte. Citron hielt lange eine Short-Position gegen Tesla, spekulierte also auf einen Kursverfall der Aktie.

Für weiteren Rückenwind sorgte am Dienstag die spontane Ankündigung Teslas, bereits an diesem Mittwoch - wesentlich früher als erwartet - Zahlen für das dritte Quartal vorzulegen. Musk hatte Anlegern schon vor Monaten versprochen, dass das bislang chronisch defizitäre Unternehmen es aus den roten Zahlen schaffen wird./hbr/DP/zb

(AWP)

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Tesla-Chef Musk: Brauchen

Tesla-Chef Musk: Brauchen keine Geldspritze

Der US-Elektroautobauer Tesla braucht im laufenden Geschäft nach eigener Ansicht weiter keine Kapitalspritze. Das sagte Tesla-Vorstandschef Elon Musk in einem am Freitag veröffentlichten Podcast des US-Technologieblogs Recode. "Wie ich bereits früher in diesem Jahr sagte, glaube ich, dass wir in allen weiteren Quartalen mehr Geld einnehmen als ausgeben werden", so Musk. Wegen des holprigen und teuren Produktionsstarts beim Model 3 - dem ersten für den Massenmarkt gedachten Modell des Autobauers - sorgten sich viele Analysten um die Kapitalausstattung des Konzerns.

02.11.2018 11:36

Zuletzt hatte Tesla erstmals seit zwei Jahren einen Quartalsgewinn eingefahren, weil das neue Modell starken Absatz fand und den Umsatz in die Höhe schnellen liess. Zum Quartalsende lag die wöchentliche Produktionsrate bei 5300 Model 3, ausgeliefert wurden im Quartal 56 065 Stück. Musk kann Rückenwind gut gebrauchen, der Starunternehmer stand zuletzt oft in der Kritik. So etwa wegen der Überlegung, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Auf diese folgten Klagen von Investoren und Strafen der US-Börsenaufsicht wegen Marktmanipulation. Musk musste den Vorsitz des Verwaltungsrates niederlegen./men/nas/fba

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Musk gibt Vorsitz im Tesla

Musk gibt Vorsitz im Tesla-Verwaltungsrat ab

(Ausführliche Fassung) - Die bisherige Finanzchefin des australischen Telekommunikations-Anbieters Telstra löst Elon Musk an der Spitze des Tesla -Verwaltungsrates ab. Die 55-jährige Robyn Denholm wird dafür ihren aktuellen Job nach kurzer Zeit wieder aufgeben.

08.11.2018 11:58

Tesla-Chef Musk muss den Vorsitz in dem Aufsichtsgremium des Elektroauto-Herstellers als Teil einer Vereinbarung mit der US-Börsenaufsicht SEC für mindestens drei Jahre ablegen. Die Behörde warf ihm Irreführung der Anleger vor, nachdem er über Pläne getwittert hatte, Tesla von der Börse zu nehmen. Musk hatte den Eindruck erweckt, dass er die nötige Finanzierung dafür sicher habe. Er gab das Vorhaben weniger als drei Wochen später wieder auf. Die SEC wollte Musk ursprünglich sogar dauerhaft aus den Chefetagen börsennotierter US-Unternehmen verbannen lassen.

Denholm sitzt bereits seit 2014 im Tesla-Verwaltungsrat, steht Musk nach US-Medienberichten aber weniger nahe als einige andere Mitglieder des Gremiums. Die Verwaltungsräte in US-Unternehmen spielen eine stärkere Rolle als Aufsichtsräte in Deutschland: Neben Aufsichtsfunktionen bestimmen unter anderem auch die Strategie mit. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Firmenchef auch den Vorsitz im Verwaltungsrat hält. Bei Tesla will die SEC erreichen, dass Musk stärker kontrolliert wird. Unter anderem sollen seine Tweets, die Kursbewegungen auslösen können, erst freigegeben werden.

Musk sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder für hochgezogene Augenbrauen mit seinem Verhalten. So gab er zu, bei den Plänen zum Börsenrückzug den Preis auf von 420 Dollar je Aktie wegen der Bedeutung der Zahl in der Marihuana-Kultur aufgerundet zu haben. Noch während die Einigung mit der SEC in der Schwebe war, warf er der Behörde vor, Börsenspekulanten zu bereichern. Vor wenigen Tagen sorgte er für Verwirrung bei Twitter mit der Behauptung, er habe "alle seine Titel bei Tesla gelöscht" und sei jetzt "das Nichts von Tesla". Wenig später bezeichnete ihn das Unternehmen weiterhin als Firmenchef.

Denholm hat Erfahrung in der Autobranche: Sie arbeitete einst im Finanzbereich bei Toyota in Australien. Ihre Karriere hob aber vor allem in der Tech-Branche ab: Sie arbeitete bei Sun Microsystems und war Finanzchefin beim Netzwerk-Spezialisten Juniper Networks, bevor sie Anfang 2017 zu Telstra wechselte. Dort war sie zunächst für das operative Geschäft zuständig und übernahm erst zum 1. Oktober die Position der Finanzchefin. Sie wird den Job noch in ihrer sechsmonatigen Kündigungsfrist bis Mai 2019 weitermachen./so/DP/jha

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Tesla macht Model 3 mit

Tesla macht Model 3 mit europäischen Schnell-Ladesäulen kompatibel

Beim Elektroauto-Hersteller Tesla nehmen die Vorbereitungen für den Europa-Start seines Hoffnungsträgers Model 3 Fahrt auf. Dabei beugt sich der US-Konzern auch lokalen Gegebenheiten: Die europäische Version des Model 3 wird auch den hierzulande üblichen CCS-Stecker zum Schnelladen unterstützen. Damit werden die Batterien der Fahrzeuge nicht nur an den hauseigenen Superchargern, sondern auch an Ladesäulen diverser anderer Anbieter aufgefüllt werden können. Für Besitzer der älteren Tesla-Wagen Model S und Model X soll es demnächst CCS-Adapter geben, wie Tesla am Mittwoch ankündigte.

14.11.2018 12:50

Die Auslieferungen des Model 3 in Europa sollen nach bisherigen Ankündigungen im ersten Halbjahr 2019 beginnen. In Vorbereitung darauf stellt der Autobauer seit Mittwoch erstmals Model-3-Fahrzeuge in seinen Läden in München und Düsseldorf aus.

Das Model 3 soll Tesla mit einem US-Preis ab 35 000 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen aus der Oberklasse-Nische in einen breiteren Markt bringen. Wie viel das Model 3 in Europa kosten wird, wurde bisher nicht bekannt. In den USA verkauft Tesla bisher unter Hinweis auf die hohen Anlaufkosten allerdings auch nur lukrativere teurere Versionen mit zusätzlicher Ausstattung.

Dem Unternehmen von Milliardär Elon Musk gelang es erst im Sommer - mit einem halben Jahr Verspätung - auf die geplante Produktion von rund 5000 Fahrzeugen pro Woche zu kommen. Tesla hatte mehr als 400 000 Reservierungen für das Model 3 bekommen, für die jeweils 1000 Dollar bzw. Euro hinterlegt werden mussten. Wie viele davon aus Europa sind, wurde bisher nicht bekannt./so/DP/jha

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Tesla senkt Preise für E

Tesla senkt Preise für E-Autos in China

Der Elektroauto-Hersteller Tesla senkt die Preise für die Modelle X und S in China.

22.11.2018 07:19

Damit sollen die Zölle kompensiert werden, die infolge des Handelskrieges zwischen den USA und China auf Auto-Importe verhängt wurden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit den Preissenkungen zwischen zwölf und 26 Prozent würden die Autos auf dem schnell wachsenden Markt für Elektroautos in China erschwinglicher. Tesla ist von den Strafzöllen besonders betroffen, weil das Unternehmen alle in China verkauften Fahrzeuge dorthin exportiert.

Im Juli hatte Tesla die Preise für seine Modelle X und S noch um rund 20 Prozent angehoben. Im vergangenen Monat klagte Tesla dann über Absatzprobleme in China wegen der höheren Zölle. Ausserdem verstärkte das Unternehmen die Investitionen in seine erste Fertigungsstätte in China. Sie soll bei Shanghai entstehen.

(Reuters)

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Tesla plant Abbau von rund

Tesla plant Abbau von rund 3000 Stellen

Der US-Elektroautopionier Tesla will tausende Stellen abbauen und dennoch die Produktion seiner neuen Limousine Model 3 hochfahren. "Der Weg vor uns ist sehr schwierig", schrieb Firmenchef Elon Musk in einem Brief an die Mitarbeiter am Freitag. Deshalb habe Tesla keine andere Wahl als die Zahl der Arbeitsplätze um sieben Prozent zu reduzieren.

18.01.2019 12:02

Ausserdem werde der Konzern nur die wichtigsten Zeitarbeiter und freien Mitarbeiter behalten. Mitte Oktober hatte Musk die Zahl der Beschäftigten mit 45.000 beziffert, das würde also den Abbau von gut 3000 Stellen bedeuten. Die Tesla-Aktien fielen vorbörslich um mehr als vier Prozent.

"Tesla wird diese Einschnitte machen müssen, während gleichzeitig die Model-3-Produktion hochgefahren wird und wir in der Herstellung in den nächsten Monaten noch vieles verbessern müssen", schrieb Musk. Tesla habe im dritten Quartal des vergangenen Jahres schwarze Zahlen geschrieben und wohl auch im vierten Quartal einen Gewinn erzielt, wenn auch einen niedrigeren als im Vorquartal, schrieb Musk weiter. Im laufenden Quartal könnte - "mit grosser Anstrengung, Schwierigkeiten und einigem Glück" - wieder ein kleiner Gewinn herausspringen, weil der Verkauf der Model-3-Limousinen in Europa und Asien anläuft.

(AWP)

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Tesla macht weniger Gewinn

Tesla macht weniger Gewinn als erwartet

Der US-Elektroautobauer Tesla hat ein weiteres Quartal mit schwarzen Zahlen abgeschlossen, aber weniger verdient als erwartet.

31.01.2019 06:32

Zudem teilte Firmenchef Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit, dass Finanzvorstand Deepak Ahuja das Unternehmen verlassen wird. Anleger reagierten nervös, die Aktie sank im nachbörslichen US-Handel um mehr als fünf Prozent. Tesla hat viele Baustellen: Während der Hoffnungsträger Model 3 nun auch China und Europa erobern soll, will man die Kosten stark senken.

In den drei Monaten bis Ende Dezember stand unterm Strich ein Gewinn von 139,5 Millionen Dollar (121,5 Mio Euro). Verglichen mit dem Vorjahr, als noch Verlust anfiel, ist das zwar ein grosser Fortschritt. Dennoch hatten Analysten mit einem höheren Ergebnis gerechnet. Immerhin: Angetrieben vom reissenden Absatz des Model 3 stiegen die Erlöse um fast 120 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar.

Nachdem Tesla im dritten Quartal mit 312 Millionen Dollar seinen bislang höchsten Gewinn erzielt hatte, warnte Musk Mitte Januar bereits, dass das Ergebnis diesmal geringer ausfallen dürfte. Seit der Unternehmensgründung 2003 hat Tesla bislang überhaupt nur viermal ein Vierteljahr mit einem Überschuss abschliessen können. Im laufenden Quartal rechnet Musk nur mit einem "sehr kleinen Nettogewinn".

Musk glaubt an Profitabilität

Musk glaubt aber weiterhin, dass seine Firma dauerhaft profitabel wird. Tesla geht davon aus, 2019 zwischen 360 000 und 400 000 Autos auszuliefern - das würde einem Wachstum zwischen 45 und 65 Prozent im Jahresvergleich entsprechen - und jedes Quartal schwarze Zahlen zu liefern. Zum Vergleich: 2018 fiel fast eine Milliarde Dollar Verlust an, 2017 sogar fast zwei Milliarden.

Nach den Strapazen um den Holperstart des Model 3, der Tesla laut Musk kurz vor die Pleite brachte, hat Tesla sich zwar gefangen. Doch es bleiben viele Herausforderungen. "Der Weg vor uns ist sehr schwierig", warnte Musk, als er jüngst ankündigte, sieben Prozent von Teslas Vollzeitstellen zu streichen. Im Brief an die Aktionäre und in einer Konferenzschalte mit Analysten betonte er jetzt erneut, wie wichtig es für das Unternehmen sei, die Kosten zu senken.

Auch Teslas Kapitalausstattung bleibt ein Thema. Im März werden 920 Millionen Dollar an Wandelanleihen fällig, die voll bedient werden müssen, wenn der Aktienkurs bis dahin nicht über die Schwelle von 360 Dollar steigt. Zuletzt lag er mit knapp 309 Dollar deutlich drunter. Immerhin stiegen die liquiden Mittel im Schlussquartal von 3,0 auf 3,7 Milliarden Dollar. Musk macht sich übers Geld ohnehin wenig Sorgen, er teasert stattdessen fleissig neue Produkte wie einen Pick-up-Truck an, der im Sommer erstmals präsentiert werden soll.

Euphorie an der Börse konnte der Tesla-Chef damit nicht auslösen. Anlegern schlug vor allem der Abgang von Finanzvorstand Ahuja aufs Gemüt, der seit 2008 bei Tesla ist, die Firma aber schon einmal zwischen 2015 und 2017 verlassen hatte. Einen genauen Zeitpunkt für den Rücktritt nannte Musk nicht. Zum Nachfolger wurde bereits Stellvertreter Zach Kirkhorn befördert. Für Tesla, das ohnehin von einem Manager-Exodus gebeutelt ist, ist der Verlust schmerzhaft. Ahuja führte das Unternehmen bereits durch einige schwierige Phasen, in denen die Mittel mitunter ausgesprochen knapp waren.

(AWP)

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Tesla will mit Leasing

Tesla will mit Leasing-Angebot Nachfrage ankurbeln

Der US-Elektroautobauer Tesla bereitet einem Medienbericht zufolge zur Ankurbelung der Nachfrage Leasing-Angebote für den Hoffnungsträger Model 3 vor.

20.02.2019 03:55

Die Internetseite "Electrek" berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Mitarbeiter in zwei Wochen in der Lage sein dürften, Fahrzeuge zu leasen. Ab wann es Leasing-Optionen für Verbraucher geben soll, blieb dem Bericht zufolge zunächst unklar.

Ein Tesla-Sprecher sagte, dass noch keine Entscheidung zum Zeitpunkt von Leasing-Angeboten getroffen worden sei. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit einen solchen Schritt abgelehnt, da es negative Auswirkungen auf seinen Cash-flow befürchtete. 

(Reuters)

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Teslas Model 3 verliert

Teslas Model 3 verliert wichtige Kaufempfehlung

Rückschlag für Tesla : Das einflussreiche US-Verbrauchermagazin Consumer Reports hat seine Empfehlung für den Hoffnungsträger Model 3 des E-Autobauers nach weniger als einem Jahr schon wieder einkassiert.

22.02.2019 06:52

Zur Begründung verwiesen die Tester am Donnerstag auf Beschwerden von Besitzern über lose sitzende Aussenteile des Fahrzeugs und defekte Scheiben. An der Börse gerieten Teslas Aktien daraufhin spürbar unter Druck.

Die Empfehlungen von Consumer Reports werden in den USA stark beachtet und sind bei Herstellern entsprechend begehrt, an Tesla übten die Prüfer aber schon häufiger Kritik. Zunächst hatten sie wegen einer zu schwachen Bremsleistung und anderen Mängeln vom Kauf des Model 3 abgeraten, diese Einschätzung im Mai 2018 aber nach einem Software-Update und erneuten Tests revidiert. Das Model 3 ist Teslas erstes günstigeres Auto, das den Weg in den Massenmarkt ebnen soll.

(AWP)

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Tesla will Modell Y am 14.

Tesla will Modell Y am 14. März präsentieren

Der US-Elektroautobauer Tesla will sein neues Modell Y, welches ein Geländewagen sein wird, am 14. März vorstellen.

04.03.2019 07:29

Model Y werde ein Geländewagen sein, der etwa zehn Prozent grösser als das Modell 3 sei und etwa zehn Prozent mehr koste, kündigte Konzernchef Elon Musk am Sonntag auf Twitter an.

Der SUV werde bei gleicher Batterie eine etwas geringere Reichweite haben. Gebaut werden sollen das Model Y wie das Model 3 in der Shanghai Gigafactory in Ostchina. Diese hat eine Jahreskapazität von 250'000 Fahrzeugen.

Tesla hatte in sich in der vergangenen Woche zum einem radikalen Schritt im Kampf gegen die notorischen Verluste entschlossen: Die E-Autos werden weltweit künftig nur noch online vertrieben, um das neue Volumenmodell Model 3 zum versprochenen Basispreis von 35'000 Dollar anbieten zu können und Kosten zu senken.

(SDA)

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Rund 1600 Tesla-Autos stecken

Rund 1600 Tesla-Autos stecken im Zoll in China fest

Der chinesische Zoll hält rund 1600 Tesla -Autos vom Typ Model 3 wegen falscher Kennzeichnungen in Shanghai fest. Über ein sofortiges Verkaufsverbot für das Model 3 in China gibt es unterschiedliche Angaben.

06.03.2019 06:42

Der amerikanische Elektroautohersteller bestätigte am Mittwoch, es habe "Fehler beim Drucken" gegeben. Tesla arbeite mit dem Zoll daran, das Problem zu lösen, und hoffe, dass die Autos bald freigegeben werden. Es beeinträchtige gegenwärtig nicht den Verkauf und die Reservierungen in China, sagte eine Firmensprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Doch sei nicht klar, wie lange es dauern werde.

Die Zollverwaltung in Shanghai wollte sich auf Anfrage nicht äussern. Das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin" berichtete, einige Fahrzeuge hätten keine erforderlichen Kennzeichnungen auf den Tanks für die Bremsflüssigkeit gehabt, während andere die Motorkapazität falsch angegeben hätten.

Entgegen den Angaben von Tesla, dass der Verkauf nicht beeinträchtigt sei, berichtete "Caixin", dass die Zollverwaltung ein sofortiges Verkaufsverbot für das Model 3 verfügt habe. Auch sollen künftige Lieferungen bei der Einfuhr streng geprüft werden.

China ist entscheidend für Tesla, weil es den grössten Automarkt der Welt hat und Elektromobilität massiv vorantreibt. Während der Verkauf des Model 3 im vergangenen Monat begonnen hat, wurde im Januar in Shanghai auch der Grundstein für die erste Tesla-Fabrik in China gelegt. Dort soll auch das Model 3 produziert werden.

(AWP)

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Goldi
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Verkaufsverbot

Ein Verkaufsverbot, das keines ist? 

Da bin ich sofort zu 277 $ rein. Mal schauen.

Goldi

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Pentagon überprüft Elon Musk

Pentagon überprüft Elon Musk wegen Kiffer-Auftritt

Der Chef der Elektroautofirma Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX, Elon Musk, muss einem Medienbericht zufolge um seinen Vertrauensstatus im US-Verteidigungsministerium bangen.

08.03.2019 05:51

Die Behörde überprüfe Musks Sicherheitsfreigabe, nachdem der Milliardär vergangenes Jahr in einer im Internet live übertragenen Veranstaltung Marihuana geraucht hatte, berichtete die Agentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter.

Für Musk ist die Sicherheitsfreigabe wichtig, weil SpaceX für die US-Regierung Satelliten ins All transportiert. Bei Tesla, SpaceX und dem Verteidigungsministerium war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Tesla-Aktien drehten nach dem Bericht ins Minus.

(Reuters)

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Tesla führt höhere Preise ein

Tesla führt höhere Preise ein

Der Elektroautobauer Tesla hebt weltweit die Preise für seine Modelle um durchschnittlich etwa drei Prozent an.

11.03.2019 08:17

Die Preiserhöhungen beträfen die teureren Varianten von Modell 3, Modell S und Modell X, teilte Tesla mit. Der Basispreis von 35'000 Dollar für das neue Volumenmodell Modell 3 solle jedoch beibehalten werden.

Die aktuellen Preise hätten noch bis zum 18. März ihre Gültigkeit. Tesla kündigte zudem an, weniger Filialen schliessen zu wollen, als ursprünglich geplant.

(Reuters)

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Tesla-Chef Elon Musk holt zur

Tesla-Chef Elon Musk holt zur Gegenattacke auf US-Börsenaufsicht aus

Tesla-Chef Elon Musk hat im Streit mit der US-Börsenaufsicht SEC sein Verhalten bei Twitter verteidigt und zum Gegenangriff auf die Behörde ausgeholt. Für den Milliardär steht viel auf dem Spiel: Die SEC will, dass Musk wegen eines missverständlichen Tweets der Missachtung des Gerichts schuldig gesprochen wird, was für ihn weitere Strafen und Einschränkungen bedeuten könnte. In seiner Antwort warf der Tesla-Chef der Börsenaufsicht unter anderem vor, sie wolle sein Verfassungsrecht auf Redefreiheit einschränken.

12.03.2019 09:00

Musk war von der SEC im vergangenen Jahr wegen seiner wenig später zurückgenommenen Ankündigung verklagt worden, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Die Behörde warf ihm Irreführung der Anleger vor, vor allem weil er im ersten Tweet zu dem Plan geschrieben hatte, die Finanzierung für einen solchen Deal sei gesichert. Allerdings musste Musk später einräumen, dass er keine festen Zusagen von Investoren hatte.

Die SEC forderte in der Klage damals unter anderem, Musk vom Chefposten in börsennotierten Unternehmen zu verbannen. Unter diesem Druck lenkte der Tesla-Chef ein. Als Teil einer Einigung wurde unter anderem vereinbart, dass seine Tweets mit Informationen, die den Aktienkurs beeinflussen könnten, von Tesla abgesegnet werden müssen.

Im Februar gab es nun deswegen Ärger. "Tesla baute 0 Autos 2011, aber wird 2019 rund 500 000 bauen", schrieb Musk am 19. Februar. Kurz danach stellte er klar, dass damit nicht die tatsächliche Jahresproduktion gemeint sei, sondern nur eine aufs Jahr hochgerechnete Produktionsrate zum Stand Ende 2019. Tesla hatte in einem Brief an die Aktionäre Ende Januar 400 000 ausgelieferte Fahrzeuge als Ziel für das laufende Jahr genannt. Damit sei der Tweet nicht nur unabgesprochen, sondern auch inhaltlich falsch gewesen, argumentierte die SEC. Dies sei ein klarer Verstoss gegen die Vereinbarung.

In Musks Antwort heisst es nun, die Börsenaufsicht gehe zu weit mit ihren Forderungen nach vorheriger Freigabe seiner Tweets. Er sei mit Recht davon ausgegangen, dass die umstrittene Twitter-Nachricht nicht relevant für den Börsenkurs sei - und die Behörde habe das Gegenteil nicht nachgewiesen. Die SEC wolle das Gericht dazu bringen, auf Musks Recht auf Redefreiheit herumzutrampeln. Nun muss die New Yorker Richterin Alison Nathan entscheiden, ob Musk gegen die Auflagen verstossen hat./so/DP/tav

(AWP)

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Der neue Tesla SUV kommt im

Der neue Tesla SUV kommt im Herbst 2020

Tesla hat seine Modellpalette um einen SUV auf Basis des aktuellen Hoffnungsträgers Model 3 erweitert.

Aktualisiert um 06:53

Der neue Wagen mit dem Namen Model Y soll voraussichtlich im Herbst 2020 auf die Strasse kommen, kündigte Tesla-Chef Elon Musk am Donnerstagabend (Ortszeit) in Los Angeles an. Das Fahrzeug soll auf eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern mit einer Batterieladung kommen und bis zu sieben Insassen Platz bieten.

Das Model Y soll Tesla mit einem Preis ab 39 000 Dollar vor Steuern und Elektroautovergünstigungen weiter in einen breiteren Markt bringen. Zunächst sollen aber teurere Varianten zu Preisen zwischen 47 000 und 60 000 Dollar verkauft werden. Diesen Weg hatte Tesla auch beim Model 3 eingeschlagen, um die hohen Anlaufkosten der Produktion schneller einzuspielen. Das Basismodell des Model Y mit einer Reichweite von rund 370 Kilometern soll erst im Frühjahr 2021 folgen. Ab sofort können die teureren Versionen reserviert werden.

Das Model Y sieht dem Model 3 ähnlich, ist aber vor allem etwas höher. Musk zeigte sich überzeugt, dass Tesla mehr Fahrzeuge des Wagen verkaufen werde als der drei bisherigen Modelle S, X und 3 zusammen. Es solle ein kompakter SUV werden, der sich wie ein Sportwagen fahren lasse, versprach Musk. Die leistungsstärkste Version solle bis zu 240 Kilometer pro Stunde schnell sein und in 3,5 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (rund 96,5 km/h) kommen.

Das Model 3 ist das günstigste Tesla-Fahrzeug und ist in den USA ab einem Startpreis von 35 000 Dollar verfügbar. Mit allen Extras kann der Preis aber auch bei mehr als 60 000 Dollar liegen.

Das Model Y wird mit einem breiteren Angebot von Elektroautos grosser Konzerne wie unter anderem VW oder Daimler konkurrieren. Auch angesichts der anstehenden Produktoffensive der Rivalen war es für Musk wichtig, die Modellfamilie möglichst rasch um einen kompakten SUV zu erweitern.

Es zeichnete sich bereits ab, dass Tesla diesmal eine Kostenexplosion wie bei seinem ersten SUV Model X vermeiden will. Obwohl das Fahrzeug seinerseits auf der Limousine Model S aufbaute, hatten aufsehenerregende Details wie Flügeltüren an den Rücksitzen die Ausgaben in die Höhe getrieben und den Produktionsstart verzögert. Man könne das Model X als "Fabergé-Ei trifft Raumschiff" beschreiben, scherzte Musk bei dem Event in Los Angeles.

Dass Tesla sich vornimmt, den Aufwand beim Produktionsanlauf überschaubar zu halten, bedeutet nicht, dass es auch so kommt. Schon das Model 3 sollte einfacher zu fertigen sein - immer neue Probleme hatten aber den Start einer Massenproduktion um Monate verzögert und Tesla an den Rand des Abgrunds getrieben.

Inzwischen habe Tesla insgesamt rund 550 000 Elektroautos gebaut und in einem Jahr werde es rund eine Million sein, sagte Musk. Dabei sei es noch nicht lange her, dass "Elektroautos wie eine sehr dumme Idee wirkten". In zehn Jahren könnten Tesla auf dem Mars unterwegs sein, sagte er - und es blieb unklar, ob Musk, dem auch die Raumfahrtfirma SpaceX gehört, dabei scherzte.

In seiner spitzbübischen Art erwähnte Musk erneut, dass die Buchstaben im Namen der Tesla-Modelle ursprünglich das Wort S-E-X-Y ergeben sollten. Beim "E" machte ihm Ford einen Strich durch die Rechnung, weil der Autoriese die Rechte am Namen "Model E" nicht hergab. "Ford drohte, uns zu verklagen", sagte Musk. "Ford hat Sex getötet", versuchte er sich an einem Wortspiel. Tesla war deshalb auf eine 3 ausgewichen, die ursprünglich im Modellnamen mit drei waagerechten Strichen dargestellt werden sollte. Erst später wechselte Tesla zur Zahl "3" auf dem Fahrzeugheck.

(AWP)

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Tesla liefert deutlich

Tesla liefert deutlich weniger Autos aus

Tesla hat im ersten Quartal deutlich weniger Fahrzeuge an die Kundschaft gebracht.

04.04.2019 06:42

Das Unternehmen teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, rund 63'000 Autos ausgeliefert zu haben.

Dies ist ein Rückgang von 31 Prozent gegenüber dem Vorquartal und deutlich weniger als von Experten erwartet worden war.

Vom Hoffnungsträger Model 3 wurden 50'900 Stück ausgeliefert, das entspricht im Quartalsvergleich einem Minus von rund 20 Prozent. Tesla stand zu Jahresbeginn vor grossen Herausforderungen - das in der Massenproduktion noch relativ unerfahrene Unternehmen hatte Probleme, den Auslieferungsbeginn des Model 3 nach Europa und China zu stemmen.

Tesla produzierte im Auftaktvierteljahr insgesamt rund 77'100 Fahrzeuge - knapp elf Prozent weniger als im vorherigen Quartal. Auf das Model 3 entfielen 62'950 Stück. Der erste günstigere Tesla soll die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk von der Luxus-Nische in den Massenmarkt bringen und ist deshalb von grosser Bedeutung.

(SDA)

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Zahl der E-Autos explodiert

Zahl der E-Autos explodiert im März

In der Schweiz sind im März zum ersten Mal im laufenden Jahr wieder mehr Personenwagen neu in Verkehr gesetzt worden als im entsprechenden Vorjahresmonat.

11.04.2019 10:10

Vor allem die Immatrikulationen von Hybrid- und insbesondere Elektro-Autos ist im März regelrecht explodiert. Verantwortlich dafür war der Model 3 von Tesla.

Insgesamt wurden im März neue 40'491 Motorfahrzeuge zugelassen, Motorräder ausgeschlossen. Das sind 7,8 Prozent mehr als im März 2018. Bei den Autos lag das Plus bei 5 Prozent auf insgesamt 29'027 Stück. Im Januar war die Zahl den neu in den Verkehr eingeführten Autos noch gesunken und im Februar stabil geblieben.

Tesla erstmals Spitze

Betrachtet nach Antriebsart wird klar, dass die klassischen Verbrennungsmotoren weiter auf dem Rückzug sind. Während Benziner mit einem Plus von 3 Prozent noch etwas zulegen konnten, resultierte für Dieselantriebe ein Minus von 13 Prozent.

Mit plus 52 Prozent um mehr als die Hälfte zugelegt haben hingegen Hybridautos. Regelrecht explodiert ist gar die Anzahl rein elektrisch angetriebener PKW. Hier betrug das Plus satte 178 Prozent.

Dies dürfte vor allem daran liegen, dass viele Elektrofahrzeuge der Marke Tesla nach langen Lieferverzögerungen nun im vergangenen Monat ausgeliefert wurden. Laut der Verkaufsstatistik des Importeurenverbands Auto Schweiz waren es im März nämlich genau 1'094 Tesla Model 3, die neu in den Verkehr eingeführt wurden. Im Februar waren noch 277 Autos dieses Modells in die Schweiz geliefert worden.

SUVs bleiben im Trend

Dennoch bleibt der Trend zu grossen Fahrzeugen ungebrochen: Denn laut Auto-Schweiz-Statistik gehören fünf der zehn meist immatrikulierten Autos im März in der Schweiz zur Kategorie der SUVs.

(AWP)

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Maxwell Technologies übernommen

Ich dachte das seien gute Nachrichten, dem Kursverlauf zufolge offenbar nicht. Wahrscheinlich, weil Tesla bereits wieder Geld ausgibt, das sie nicht hat. Aber von der Technologie her und vom Preis her scheint mir diese Uebernahme Sinn zu machen.

 

May 16 (Reuters) - Maxwell Technologies Inc :

* TESLA COMPLETES ACQUISITION OF MAXWELL TECHNOLOGIES

* TESLA - ABOUT 79% OF AGGREGATE VOTING POWER OF SHARES OF MAXWELL COMMON STOCK OUTSTANDING WERE VALIDLY TENDERED IN EXCHANGE OFFER

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Tesla verkauft US

Tesla verkauft US-Emissionsrechte an GM und Fiat Chrysler

Um sich trotz vieler Autos mit schwacher Umweltbilanz für strengere Abgasvorschriften zu rüsten, haben General Motors (GM) und Fiat Chrysler wohl US-Emissionsrechte von Tesla gekauft. GM und Fiat Chrysler hätten diese Deals schon früher in diesem Jahr offengelegt, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf entsprechende Dokumente, die im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurden.

04.06.2019 06:30

Die Unterlagen enthielten zwar nicht viele Details, es sei jedoch das erste Mal, dass Autohersteller einräumten, sich zum Erreichen strikterer US-Umweltgesetze an Tesla zu wenden, heisst es in dem Bericht. Der Elektroautobauer wiederum habe seit 2010 fast zwei Milliarden Dollar Umsatz durch den Verkauf von Emissionszertifikaten gemacht. Hersteller, die weniger E-Autos im Angebot haben, können ihre Klimabilanz aufbessern, indem sie diese Abgasrechte kaufen.

Ein GM-Sprecher sagte Bloomberg, der Konzern wappne sich damit für "künftige regulatorische Unsicherheiten". Fiat Chrysler erklärte, so lange die US-Umweltvorschriften nicht mit der Nachfrage nach Autos auf dem Markt in Einklang stünden, sei der Kauf solcher Zertifikate ein probates Mittel. GM und Fiat Chrysler sind in den USA schon länger vor allem mit schweren SUV's und Pick-up-Trucks erfolgreich, die vergleichsweise viel Sprit verbrauchen.

Tesla äusserte sich zunächst nicht zu den Deals mit GM und Fiat Chrysler. Im April war bereits durch einen Bericht der "Financial Times" ein geplantes CO2-Handelsabkommen des Unternehmens von Tech-Milliardär Elon Musk in Europa bekanntgeworden. Demnach soll Fiat Chrysler Tesla Hunderte Millionen Euro zahlen, um die E-Autos der US-Firma in seine Fahrzeugflotte einrechnen und so künftige EU-Abgasvorschriften erfüllen und Strafen verhindern zu können./hbr/DP/mis

(AWP)

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