repower

44 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Vontobel senkt Repower-Kreditrating - Für Alpiq und BKW bestätigt
23.12.2015 11:32

Zürich (awp) - Die Kreditanalysten von Vontobel haben das Rating für den Energiekonzern Repower auf "BB+" von zuvor "BBB-" herabgestuft. Der Ausblick "stable" werde zudem überprüft, wie es in einer aktuellen Studie zu den Schweizer Energieversorgungsunternehmen heisst. Das marktorientierte Geschäftsmodell von Repower sei hart getroffen vom derzeitigen Energie- und Währungsumfeld. Die Studie wurde bereits am 14. Dezember publiziert.

Für Alpiq bestätigt Vontobel zwar das Kreditrating "BBB-", überprüft aber ebenso den Ausblick "stable". Der Konzern sei als erster von strukturellen Veränderungen getroffen worden, heisst es im Kommentar. Dies habe ihn aber auch dazu gezwungen, sich schneller an das neue Umfeld anzupassen, und daher dürfte Alpiq als erstes wieder seine Fitness zurückerlangen. Für BKW bestätigte Vontobel das "A"-Rating, nahm jedoch ebenfalls den Ausblick "stable" in Revision.

Darüber hinaus wurde das Kreditrating für die nicht an der SIX kotierte Axpo auf "A" von "A-" heruntergestuft und ebenso der Ausblick "stable" in Revision genommen. Das Endverbrauchergeschäft habe dem Unternehmen zwar einen gewissen Schutz geboten, aber die Erosion sei bereits weit fortgeschritten und werde in unverminderten Tempo voranschreiten, schreiben die Experten.

ys/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower weiter Verlust aus - Keine Dividende

Das Bündner Energieunternehmen Repower hat im Geschäftsjahr 2015 noch mehr Verlust als im Vorjahr gemacht.

Angesichts des Preiszerfalls an den Energiemärkten kam es erneut zu Wertberichtungen der Produktionsanlagen. Per Ende April werden die Aktien, wie bereits bekannt, von der SIX dekotiert.

2015 resultierte unter dem Strich ein Minus von 136 Mio CHF nach -33 Mio CHF im Vorjahr, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Auf das Finanzergebnis hatten Fremdwährungseinflüsse und Bewertungseffekte von Zinsabsicherungen von insgesamt 57 Mio CHF negativen Einfluss. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr auf eine Dividende verzichten.

Die Gesamtleistung sank 2015 um 17% auf 1,9 Mrd CHF. Wertminderungen auf Kraftwerksanlagen von 62 Mio CHF, Wertanpassungen auf Forderungen von 12 Mio CHF sowie Rückstellungen auf Langfristverträgen und weitere kleinere Sondereinflüsse von insgesamt 7 Mio CHF belasteten das Ergebnis: Der EBIT sank in den roten Bereich auf -69 Mio. Um Sonderbelastungen bereinigt resultierte ein EBIT von 12 Mio - nach 39 Mio 2014.

Schwieriges Umfeld

Die Ergebnisse "sind das Spiegelbild des unverändert schwierigen Umfelds und des fundamentalen Umbaus der Energielandschaft in Europa", liess sich Repower-CEO Kurt Bobst in der Mitteilung kommentieren.

Die Nettoverschuldung ist auf 270 Mio CHF angestiegen, weshalb bereits Massnahmen eingeleitet wurden. So würden im Rahmen der im Dezember 2015 kommunizierten Strategieanpassung insbesondere verschiedene Devestitionen geprüft, mit denen in den nächsten 12 bis 24 Monaten insgesamt 60 bis 80 Mio CHF Cash-Zufluss realisiert werden soll (unter anderem Rumänien-Geschäft, Kraftwerk Teverola, Kernenergiebeteiligungen).

Im ersten Halbjahr 2015 hatte Repower bereits einen dreistelligen Millionenverlust erlitten und danach im Dezember 2015 eine Neupositionierung verkündet. Es sollen unter anderem Marktchancen für Dienstleistungen genutzt werden und Innovationsprogramme sowie New Tech-Angebote weiterentwickelt und strategischen Partnern zugänglich gemacht werden.

Preiszerfall geht weiter

In diesem Zusammenhang wurde auch eine "umfassende Zusammenarbeit" mit dem Stadtwerke-Netzwerk Swisspower Energy geprüft. Man werde allerdings darauf verzichten, da die zu erwartenden Synergien von den Gesprächspartnern als zu gering beurteilt wurden, hiess es am Dienstag. Swisspower und Repower würden weiterhin partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Für das laufende Jahr geht Repower davon aus, dass die operativen Ergebnisse auf Stufe EBIT vor Sonderfaktoren in einem ähnlichen Bereich wie im Vorjahr liegen werden. Der Preiszerfall an den Energiemärkten habe sich 2015 weiter fortgesetzt, und es sei absehbar, dass sich in den nächsten Jahren kaum eine Erholung einstellen wird, hiess es.

Am 28. April werden indes die Repower-Inhaberaktien und -Partizipationsscheine letztmalig an der SIX gehandelt. Ab dem 29. April wird der Handel an die BEKB OTC-X übertragen, wo die Titel wiederum letztmalig am 20. Mai 2016 gehandelt werden. Anschliessend sollen sie automatisch im Verhältnis 1:1 in Einheitsnamenaktien umgewandelt werden - vorbehaltlich der Zustimmung an der GV am 12. Mai 2016. Ab dem 23. Mai 2016 findet dann der Handel der neuen Titel unter neuer Valoren-Nummer statt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower-Kreditrating von UBS auf "BBB-" von "BBB" gesenkt
07.04.2016 19:50

Zürich (awp) - Die Analysten der UBS haben das Kreditrating für das Energieunternehmen Repower um eine Stufe auf "BBB-" von zuvor "BBB" heruntergesetzt. Der Ausblick bleibt unverändert bei "negativ". Hintergrund des Schritts sind die schlechten Jahreszahlen 2015, wie aus einer Mitteilung der Grossbank vom Donnerstagabend hervorging.

Die Implementierung der neuen Strategie, die das Unternehmen zu einem Energieserviceanbieter machen soll, brauche Zeit, hiess es zur Begründung weiter. Eine Verringerung des Kreditrisikos sei daher auf absehbare nicht wahrscheinlich.

Die Repower-Inhaberaktien und -Partizipationsscheine werden am 28. April letztmalig an der SIX gehandelt.

rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Pierin Vincenz als VR-Präsident bei Repower vorgeschlagen

Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz soll Verwaltungsratspräsident des Bündner Energiekonzerns Repower werden. Damit dies möglich ist, muss er aber zuerst als normaler Verwaltungsrat gewählt werden.

Vincenz wird sich daher an der ausserordentlichen Generalversammlung von Repower am 21. Juni den Aktionären als Verwaltungsrat zur Wahl stellen. Dies geht aus einer Mitteilung des Energiekonzerns vom Freitag hervor.

"Vorbehältlich der Wahl an der ausserordentlichen Generalversammlung sehen die designierten Verwaltungsratsmitglieder vor, Dr. Pierin Vincenz zum Präsidenten zu wählen", heisst es.

Die vier künftigen Hauptaktionäre hätten die Wahl Vincenz' - zusätzlich zu den bereits nominierten Kandidaten - vorgeschlagen, heisst es in der Mitteilung. Zu den vier Hauptaktionären zählen neben den bisherigen, dem Kanton Graubünden und dem Stromkonzern Axpo, künftig auch die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und der Anlagefonds UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland (UBS-CEIS).

Vincenz ist bereits Verwaltungsratspräsident der Helvetia Versicherungen. Zudem sitzt er unter anderem im Verwaltungsrat der auf strukturierte Anlageprodukte spezialisierten Firma Leonteq.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower startet am 24. Juni mit Bezugsrechtsangebot - Positiver Start 2016
22.06.2016 18:41

Chur (awp) - Beim Bündner Energiekonzern Repower startet die Bezugfrist für die neuen Aktien am 24. Juni und dauert bis zum 4. Juli, wie Repower am Mittwoch mitteilt. Die ausserordentliche Generalversammlung hatte am Dienstag die geplante Kapitalerhöhung um 150 bis 200 Mio CHF genehmigt. Repower sei zudem operativ besser als erwartet ins neue Geschäftsjahr gestartet, heisst es in der Mitteilung des Konzerns.

Das Aktienkapital der Gesellschaft soll durch die Ausgabe von maximal 4,77 Mio neuen Namenaktien mit einem Nennwert von je 1 CHF erhöht werden. Bisherigen Aktionären wird je gehaltene bisherige Aktie ein Bezugsrecht zugeteilt. 5 Bezugsrechte berechtigen zum Bezug von 7 neuen Aktien zum Bezugspreis von CHF 43 je Aktie.

Bezüglich des Geschäftsverlauf bis Ende Mai 2016 teilt Repower mit, dass die Gesamtleistung unter dem Budget lag. Dies habe aber auch auf die Strombeschaffungskosten zugetroffen. Da zudem weitere positiv wirkende Faktoren hinzukamen, liege das operative Ergebnis von Repower auf Stufe EBITDA für die ersten fünf Monate "deutlich über Budget".

Das Segment "Markt Schweiz" habe sich bis Ende Mai gemäss Budget entwickelt. Im Segment "Markt Italien" habe sich in dieser Periode das Geschäft dank dem Gaskombikraftwerk Teverola deutlich über Budget entwickelt. Ausserordentliche Erträge aus verschiedenen Liegenschaftsverkäufen über dem Budget hätten zudem wesentlich zum EBITDA beigetragen.

Der operative Cash Flow sei per Ende des 1. Quartals 2016 wegen einer von Repower gegenüber einer Stromhandelsgegenpartei geleisteten Barsicherheit in Höhe von 75,2 Mio EUR allerdings negativ gewesen, heisst es weiter. Ohne diese Barsicherheit habe sich der operative Cash Flow positiv entwickelt und die Nettoverschuldung habe sich reduziert. Im Zusammenhang mit dem Energiehandelsgeschäft habe Repower ferner eine kommittierte Garantielimite über 80 Mio EUR abgeschlossen.

Die angekündigte Devestition des Rumänien-Geschäfts sei durch Repower vorangetrieben worden und die Gesellschaft befinde sich mit verschiedenen interessierten Käufern im Gespräch. Repower plane die Unterzeichnung und den Vollzug dieses Geschäfts bis Ende 2016. Insgesamt geht das Unternehmen, sofern sich "das Marktumfeld und die übrigen relevanten Verhältnisse nicht wesentlich verändern", von einem operativen Ergebnisse auf Stufe EBITDA für 2016 über dem Ergebnis vom letzten Jahr (vor Sonderfaktoren) aus.

tp/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower erhält durch Kapitalerhöhung 170,8 Mio CHF
04.07.2016 18:55

Chur (awp) - Der Bündner Energiekonzern Repower gibt das Ergebnis seiner am 24. Juni gestarteten Kapitalerhöhung bekannt, nachdem am 4. Juli um 12.00 Uhr die Bezugsfrist abgelaufen ist. Die Publikumsaktionäre hätten sich demnach mit 20,8 Mio an der Kapitalerhöhung beteiligt, womit Repower insgesamt ein Bruttoerlös von 170,80 Mio CHF zufliessen werde, teilte das Unternehmen am Montagabend mit.

Bereits davor hatten die neuen Ankeraktionäre Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und UBS Clean Energy Infrastructure KGK (UBS-CEIS) zugesichert, sich mit 90 Mio bzw. 60 Mio CHF an der Kapitalerhöhung zu beteiligen. Somit wird das Aktienkapital von Repower um 3,97 auf 7,38 Mio CHF erhöht.

Damit kommt es zu einer neuen Struktur im Aktionariat: Zu den bisherigen einzigen beiden Schwergewichten Kanton Graubünden (22,0%) und Axpo Holding (12,7%) gesellen sich EKS (28,4%) und UBS-CEIS (18,9%) zwei neue Grossaktionäre. Davor besassen der Kanton Graubünden rund 58% und die Axpo Holding knapp 34% des Aktienkapitals.

jl/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower schreibt im ersten Halbjahr wieder Gewinn
24.08.2016 07:28

Poschiavo (awp) - Der Energiekonzern Repower hat im ersten Halbjahr 2016 wieder einen Gewinn geschrieben. Dieser betrug nach einem Verlust von 108 Mio im Vorjahr rund 18 Mio CHF. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT lag mit rund 45 Mio CHF nach Minus 34 Mio im Vorjahr ebenfalls deutlich im positiven Bereich. Die Gesamtleistung schrumpfte aber in den ersten sechs Monaten um 4% auf 881 Mio CHF, wie das Bündner Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Das Marktumfeld war laut Repower auch im ersten Halbjahr schwierig, obwohl sich sowohl die Marktpreise im internationalen Energiehandel leicht erholten und sich auch die Währungseffekte nicht mehr so negativ auswirkten.

Das erste Semester sei insbesondere von der Ende Juni bekannt gewordenen Veränderung des Aktionariats geprägt gewesen: Im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligten sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und UBS-CEIS als neue Aktionäre am Unternehmen. Dank der im Juli abgeschlossenen Kapitalerhöhung erhielt das Unternehmen über 170 Mio CHF.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Repower bei vergleichbaren Marktverhältnissen mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Sonderfaktoren gegenüber dem letzten Jahr. Die Energiebranche werde aber weiterhin "grosse Herausforderungen zu bewältigen haben", heisst es dazu.

sta/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower vereinbart mit Partnerunternehmen Stromlieferung aus Bündner Wasserkraft
21.12.2016 07:50

Chur (awp) - Der Bündner Energiekonzern Repower hat die Zusammenarbeit mit neun weiteren Partnerunternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein vertieft. Die in der Gesellschaft Repartner Produktions AG zusammengeschlossenen Gesellschaften haben sich auf eine weitere Energielieferung ab Anfang 2017 von rund 240 GWh aus Bündner Wasserkraft geeinigt, teilte Repower am Mittwoch.

Die aktuelle Stromproduktion der Repartner Produktions AG stammt gemäss den Angaben aus Schweizer Wasserkraft (Taschinas) und aus zwei Windparks in Deutschland (Lübbenau und Prettin). Die Partner haben sich nun laut Mitteilung auf einen anlagenbasierten Energieliefervertrag geeinigt, dessen Dauer, Kosten und Qualität auf den Prättigauer Kraftwerken Klosters, Schlappin und Küblis beruhe. Zu einem späteren Zeitpunkt solle zudem eine Übertragung der Anlagen und Konzessionen auf die Repartner Produktions AG geprüft werden.

An Kraftwerkseinsatz, Bewirtschaftung, Betrieb und Unterhalt der betroffenen Prättigauer Kraftwerke ändere sich nichts, heisst es weiter: Diese Arbeiten lägen auch künftig vollumfänglich in den Händen von Repower.

An der Repartner sind insgesamt zehn Energieversorgungsunternehmen beteiligt. Neben Repower, die mit einem Anteil von gegenwärtig 57% die Mehrheit hält, sind dies die Liechtensteinischen Kraftwerke (10%), IBAarau AG (7%), WWZ AG (7%), Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) (5%), ewl energie wasser luzern (5%), Aziende Industriali di Lugano (AIL) SA (5%), IBC Energie Wasser Chur (1%), Rhiienergie AG (2%) und Energie Kanton Thurgau (1%).

tp/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293

Repower nimmt über zwei Schuldscheindarlehen insgesamt 50 Mio EUR auf
23.01.2017 19:46

Poschiavo (awp) - Der Energiekonzern Repower hat über zwei Schuldscheindarlehen insgesamt 50 Mio EUR aufgenommen. Dies zur Finanzierung von Teilen des erneuerbaren Kraftwerkparks, wie das Bündner Unternehmen am Montagabend mitteilt. Die Tranchen haben Laufzeiten von sieben bzw. acht Jahren mit fixer Verzinsung.

"Die erfolgreiche Emission des Schuldscheindarlehens ist nach der Kapitalerhöhung im Jahr 2016 ein weiterer Meilenstein, um den von uns eingeschlagenen Weg hin zu 100% erneuerbarer Energie in der Produktion zu finanzieren", wird Finanzchef Stefan Kessler zitiert. "Wir haben die Konzernfinanzierung weiter diversifiziert, das Gleichgewicht von Anlagen und Verschuldung in Euro optimiert, und die Akzeptanz unseres Unternehmens am Kapitalmarkt unter Beweis gestellt."

cp/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293
Kleiner Gewinn für

Kleiner Gewinn für Energiekonzern Repower

Der Energiekonzern Repower hat im ersten Halbjahr die Gesamtleistung gesteigert und erzielte unter dem Strich einen kleinen Gewinn.

23.08.2017 08:34

Der Berichtszeitraum sei von der Umsetzung der Unternehmensstrategie und der Einführung neuer Dienste geprägt worden. Die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr wird angehoben. Die Gesamtleistung wuchs um 2,7% auf 905 Mio CHF, wie das Bündner Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Demgegenüber schrumpfte der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT auf 20 Mio von 45 Mio im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 1 Mio nach zuvor noch 18 Mio.

"Unter Berücksichtigung der anhaltend herausfordernden Rahmenbedingungen und der laufenden Neufokussierung des Repower-Geschäftsmodells kann das Halbjahresergebnis 2017 als zufriedenstellend bezeichnet werden", wird CEO Kurt Bobst in der Mitteilung zitiert.

Das Semester habe im Zeichen der Weiterentwicklung und Vorbereitung auf die Markteinführung innovativer Systeme und Dienstleistungen zur effizienten Energienutzung und zur Netzbewirtschaftung gestanden. In der Schweiz wurde eine Smart-Power-Lösung entwickelt, welche mit Pilot-Kunden getestet wurde und in den nächsten Monaten Marktreife erlangen soll, wie das Unternehmen schreibt.

Zudem wurden Tools zur effizienten Bewirtschaftung von Infrastrukturanlagen und ein neues Handelsportal für Grosskunden entwickelt. In Italien werden Dienstleistungen zur Erkennung von Funktionsstörungen bei elektrischen Geräten angeboten, zum wirtschaftlichen Energieeinsatz, zur Umstellung auf LED-Beleuchtungen sowie zur Durchführung von Energieaudits. Die Angebote im Bereich der Elektromobilität würden sowohl in der Schweiz als auch in Italien auf wachsendes Interesse stossen.

Repower geht davon aus, dass die Margen im Stromgeschäft weiterhin unter Druck bleiben werden - dies trotz der in den vergangenen Wochen erfolgten leichten Entspannung des Euro/Franken-Wechselkurses. Die Ergebniserwartung werde korrigiert und nun werde für das gesamte Geschäftsjahr 2017 ein operatives Ergebnis (EBIT) im Rahmen des vorliegenden Halbjahresabschlusses erwartet. Im April wurde noch ein Wert auf dem Niveau von 2015 erwartet, als der operative Gewinn vor Sondereffekten 12 Mio CHF betrug.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293
Repower steigert

Repower steigert Gesamtleistung deutlich und schliesst mit kleinem Gewinn ab

Der Energiekonzern Repower hat im ersten Halbjahr 2018 die Gesamtleistung gesteigert, unter dem Strich jedoch nur eine schwarze Null erreicht. Belastet hat der länger als geplante Produktionsausfall im Kraftwerk Teverola in Italien, wo bei der periodischen Revision Defekte entdeckt wurden.

22.08.2018 08:30

Die Gesamtleistung wuchs um 16 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken, wie Repower am Mittwoch mitteilte. Demgegenüber schrumpfte der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT auf 9 Millionen von 20 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Unter dem Strich sei ein Gewinn von 225'00 Franken ausgewiesen worden, heisst es weiter. Im Vorjahr lag der Überschuss noch bei 952'000 Franken. Als Grund für den Rückgang wird der längere Ausfall der Produktion des Gaskombikraftwerks Teverola genannt. Bei der geplanten Revision wurden technische Defekte gefundenen.

"Trotz eines unerwarteten Ausfalls der Produktion in Teverola können wir ein positives Halbjahresergebnis vermelden. Dies ist, auch unter Berücksichtigung der sich konstant ändernden Marktbedingungen, ein zufriedenstellendes Resultat", wird Konzernchef Kurt Bobst in der Mitteilung zitiert.

Im Zeichen der Weiterentwicklung

Das Semester habe im Zeichen der Weiterentwicklung und Vorbereitung auf die Markteinführung innovativer Systeme und Dienstleistungen zur effizienten Energienutzung und zur Netzbewirtschaftung gestanden, heisst es weiter. Bei den Leistungen für Dritte sei ein erfreulicher Zuwachs verzeichnet worden.

Und in der Schweiz habe man als Pilotprojekt "Smart-Power" lanciert. Grundlage für die Lösung sei ein leistungsabhängiger Tarif und eine Smart-Metering-Lösung, womit die Kunden ihren Verbrauch aktiv optimieren könnten. In der Schweiz und in Italien würden die Angebote im Bereich der Elektromobilität auf wachsendes Interesse stossen und das Ladenetzwerk "Plug'n Roll" wurde weiter ausgebaut.

Repower geht davon aus, dass die Margen im Stromgeschäft weiterhin unter Druck bleiben werden und dass auch der Euro/Franken-Wechselkurs einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben wird. Man habe jedoch die richtigen strategischen Weichenstellungen getätigt, um im Markt bestehen zu können. Für das Geschäftsjahr wird ein Ergebnis erwartet, das dem Trend des vorliegenden Halbjahresabschlusses entspricht.

yr/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293
Repower senkt Stromtarife im

Repower senkt Stromtarife im Schnitt um 4,5 Prozent

Der Bündner Energiekonzern Repower senkt die Stromtarife 2019. Der Strombezug in der Grundversorgung wird rund 4,5 Prozent günstiger.

28.08.2018 07:45

Neben dem Standardprodukt Aquapower aus Schweizer Wasserkraft vergünstigten sich auch die Ökostrom-Produkte Purepower und Solarpower, teilte Repower am Dienstag mit.

Neue Tarifvorgaben umgesetzt

Zugleich setzt Repower auch neue gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050 um. So gibt es künftig nur noch einen Einheitstarif für Kunden, die weniger als 50 Megawattstunden Strom pro Jahr beziehen. Das Doppeltarif-Modell Duplex schafft Repower ab.

Weiterhin eine Tarifreduktion erhalten Kunden, die Repower erlauben, bei Bedarf beispielsweise Boiler, Wärmepumpen oder Elektrospeicher nur zu definierten Zeiten in Betrieb zu haben. Damit soll Repower die Stabilität des Stromnetzes optimieren können.

Durch die neue Tarifstruktur entstünden bei einzelnen Kunden Veränderungen bei den Kosten, also Einsparungen oder Mehrkosten, schrieb Repower. Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 50 Megawattstunden sind neu Teil der Gruppe "Grosskunden".

Als Alternative zu den bisherigen Modellen können Kunden zudem das neue Smartpower-Tarifmodell wählen, sofern der Haushalt über einen sogenannten "Smart Manager" verfügt. Mit diesem intelligenten Messsystem will Repower in den nächsten Jahren kontinuierlich alle Endkunden ausstatten. Mit Smartpower sollen die Kunden Anreize erhalten, das Verbrauchsverhalten an die Verfügbarkeit von Strom und Netz anzupassen.

tt/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 06.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'293
Repower korrigiert

Repower korrigiert Ergebniserwartung für 2018 nach oben

Der Energiekonzern Repower ist mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden.

17.01.2019 07:49

2018 habe sich besser entwickelt, als noch bei der Publikation der Halbjahresergebnisse erwartet worden sei, teilte er am Donnerstag mit. Haupttreiber dieser positiven Entwicklung seien die verbesserte Marktsituation und die Performance des Gaskombikraftwerks Teverola im Dezember. Entsprechend rechnet Repower nun mit einem besseren Betriebsergebnis (EBIT) als den bisher geschätzten 22 Millionen Franken.

Trotz dieser überraschend positiven Entwicklung rechnet der Bündner Konzern aber mit anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen. Im vergangenen Jahr hatte Repower angesichts der angespannten Lage gar auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet.

Das detaillierte Jahresergebnis 2018 und weitere Details zum Geschäftsgang werden am 9. April 2019 veröffentlicht. Die Aktien von Repower werden seit 2016 nur noch ausserbörslich gehandelt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten