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Novartis meldet positive

Novartis meldet positive Studiendaten für Brustkrebs-Medikament

Der Pharmakonzern Novartis meldet eine positive Studie mit seinem Wirkstoffkandidaten Alpelisib zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs.

23.08.2018 07:33

Der alpha-spezifische PI3K-Inhibitor habe in der SOLAR-1-Studie den primären Endpunkt erreicht, teilten die Basler am Donnerstag mit. Und zwar bei der Behandlung von HR+/HER2- fortgeschrittenem Brustkrebs mit einer PIK3CA-Mutation.

Laut Novartis weisen rund 40 Prozent der Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs eine PIK3CA-Mutation auf. Mit Alpelisib habe man in der Studie eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens erreicht.

Die vollständigen Ergebnisse will Novartis nun auf einem bevorstehenden medizinischen Kongress vorlegen. Zudem werde der Pharmakonzern Gespräche mit den Zulassungsbehörden weltweit aufnehmen.

(AWP)

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Novartis erhält Zulassung für

Novartis erhält Zulassung für Krebstherapie in der EU

Novartis hat für seine Zell-Therapie Kymriah die Zulassung von der Europäischen Kommission erhalten.

27.08.2018 07:51

Die Zulassung betrifft zwei sogenannte B-Zell-Malignome: einerseits die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) der B-Zellen bei Patienten im Alter bis 25 Jahren sowie das diffuse grosszellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) bei Erwachsenen, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilte.

Kymriah, das in Zusammenarbeit mit der University of Pennsylvania (Penn) entwickelt wurde, ist den Angaben zufolge eine Einmalbehandlung, welche die eigenen T-Zellen des Patienten verwendet, um den Krebs zu bekämpfen. Es ist zudem die einzige T-Zelltherapie (CAR-T-Zell-Therapie), die eine behördliche Zulassung in der EU für diese zwei bestimmten Tumore erhalten hat. Novartis will gemäss den heutigen Angaben Fertigungskapazitäten durch Vereinbarungen mit externen Partnern wie CELLforCURE in Frankreich erhöhen.

Die Zulassung in der EU kommt allerdings nicht allzu überraschend, da der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) die Zulassung von Kymriah für die Behandlung dieser Blutkrebsarten bereits im Juni empfohlen hatte. Kymriah war ausserdem bereits im vergangenen Jahr in den USA zugelassen worden.

(AWP)

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Novartis investiert in Stein

Novartis investiert in Stein in Zell- und Gentherapien - bis zu 450 neue Stellen

Novartis investiert in die Herstellung von Zell- und Gentherapien in Stein (AG) und will dort bis zu 450 neue Stellen in den kommenden drei Jahren schaffen. Dafür sind gestaffelt Investitionen von bis zu 90 Millionen Franken geplant, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilte.

27.08.2018 08:29

Der Bau einer Produktionsanlage für neuartige Zell- und Gentherapien soll laut den Angaben die Einführung dieser Therapien in Europa vorantreiben. Anfänglich sollen rund 260 neue Stellen entstehen, mit einem Potenzial von bis zu 450 neuen Jobs, wie es weiter hiess. Die ersten Therapien aus Stein würden voraussichtlich Anfang 2020 für Patienten in Europa und der Schweiz verfügbar sein. Erst am Freitag hatte Novartis von der Europäischen Kommission die Zulassung für seine Zell-Therapie Kymriah für zwei Indikationen erhalten.

Novartis stellt bereits Zell- und Gentherapien in Morris Plains, New Jersey (USA), her. Zudem wurde im Juli mit dem französischen Unternehmen CELLforCURE ab 2019 die Produktion von Therapien an deren Standort Les Ulis (Essone) in Frankreich vereinbart.

yr/rw

(AWP)

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für Hautkrebs-Medikament

Novartis hat die EU-Zulassung für die Kombinations-Therapie aus Tafinlar und Mekinist zur unterstützenden Behandlung von Patienten mit einer spezifischen Art von Hautkrebs erhalten.

29.08.2018 08:16

Dabei handelt es sich um die Behandlung von Patienten, die an BRAF V600 mutations-positivem Melanom leiden, welches vollständig operativ entfernt wurde, teilte der Pharmakonzern am Mittwoch mit. Bereits Ende Juli hatte der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) eine positive Einschätzung für die Kombinationstherapie abgegeben. In den USA wurde die Kombination von Tafinlar und Mekinist in dieser Indikation im April zugelassen.

Basis für die EU-Zulassung sind Studiendaten aus der Phase-III-Studie COMBI AD. Dabei habe sich gezeigt, dass die Therapie mit dieser Kombination bei Patienten, die an BRAF V600 mutations-positivem Melanom der Stufe 3 leiden, im Vergleich zu Placebo-Behandlungen zu einem um 53 Prozent reduzierten Risiko für einen Rückfall oder Tod geführt habe, hiess es weiter. Neuere Daten mit Erfahrungswerten weiterer zehn Monate zeigten eine Risikoreduktion um noch 51 Prozent.

(AWP)

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Alcon ruft CyPass Micro-Stent

Alcon ruft CyPass Micro-Stent vom Markt zurück

Alcon, die Augensparte von Novartis, ruft das Produkt CyPass Micro-Stent weltweit vom Markt zurück. Das Produkt kommt bei der Operation von grauem Star zum Einsatz.

29.08.2018 07:37

CC BY-NC-ND 2.0

Zudem werden Chirurgen dazu angehalten die CyPass Micro-Stents nicht mehr weiter zu implantieren und nicht verwendete Produkte an Alcon zu retournieren. Die Entscheidung für den freiwilligen Rückruf basiere auf der Auswertung von Daten, die fünf Jahre nach dem Eingriff erhoben wurden, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.

CyPass Micro-Stent wurde im Juli 2016 von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Die von Compass-XT durchgeführte Studie zeige nun, dass fünf Jahre nach dem medizinischen Eingriff die Patientengruppe, die mit CyPass Micro-Stent behandelt worden sei, einen statistisch signifikanten Endothelzellenverlust im Vergleich zur Gruppe aufweise, die lediglich eine Kataraktoperation erhalten habe, hiess es weiter.

Novartis will die auf Chirurgie und Kontaktlinsen spezialisierte Tochter Alcon im ersten Halbjahr 2019 als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen. 

(AWP/Reuters)

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Novartis kommt im Skandal um

Novartis kommt im Skandal um US-Trump-Anwalt offenbar nicht zur Ruhe

Der Druck auf den Pharmakonzern Novartis im Zusammenhang mit dem Skandal um den ehemaligen Trump-Anwalt Michael Cohen wird nicht geringer. Vielmehr erhöht die US-Senatorin Tina Smith laut einem Bericht der "Aargauer Zeitung" diesen sogar noch.

10.09.2018 08:24

Demnach wirft die Politikern in einem Schreiben an Novartis-Chef Vasant Narasimhan die Frage auf, ob die umstrittenen Lobbying-Praktiken der Pharmaindustrie zum sprunghaften Preisanstieg bei verschreibungspflichtigen Medikamenten beitragen.

Wie das Blatt weiter berichtet, drängt Smith den Konzern in diesem Zusammenhang zur Herausgabe von Dokumenten. Die US-Senatorin habe Novartis dafür bis zum 7. September Zeit gegeben; das war der vergangene Freitag.

Novartis war für AWP bisher nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Skandal hängt Novartis seit Frühjahr an

Zur Erinnerung: Novartis war im Frühling in die Schlagzeilen geraten, nachdem der Anwalt von Erotikdarstellerin Stormy Daniels erstmals Belege für die Zahlungen von Novartis an Cohen veröffentlicht hatte.

Im Juli veröffentlichte dann der US-Senat einen detaillierten Bericht, in dem die Kontakte, E-Mails und Telefonate zwischen dem Trump-Anwalt und dem damaligen Novartis-Konzernchef Joseph Jimenez bis ins kleinste Detail nachgezeichnet wurden. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, telefonierte Jimenez kurz nach der Wahl von Donald Trump, gegen Ende November 2016, erstmals mit Cohen.

Wie Novartis selbst bestätigte, schloss der Konzern einen Vertrag mit dem Anwalt und zahlte dafür 1,2 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig betonte der Konzern, dass die Zusammenarbeit mit Cohen bereits nach einem ersten Treffen eingestellt worden sei. Es sei klar geworden, dass dieser die in Aussicht gestellten Dienstleistungen nicht erbringen könne. Doch der Kontakt setzte sich danach über sechs weitere Monate fort.

Die Verstrickungen mit dem US-Anwalt haben bei dem Pharmakonzern auch für personelle Konsequenzen gesorgt: Kurz nachdem der Skandal hochkochte nahm Chefjurist Felix Ehrat Ende Mai seinen Hut.

hr/ra

(AWP)

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Alcon will Hauptsitz nach

Alcon will Hauptsitz nach Genf verlagern

Die Novartis-Augenheilkundetochter Alcon wird nach der Abspaltung vom Basler Pharmakonzern den Hauptsitz im Kanton Genf haben.

11.09.2018 07:33

Dies teilt Novartis am Dienstag mit. Nach dem Börsengang werde Alcon bis zu 700 Mitarbeitende in der Schweiz beschäftigen.

Derzeit befindet sich der Hauptsitz im amerikanischen Fort Worth. Die Ende Juni angekündigte Abspaltung von Novartis dürfte im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden. Die Transaktion solle für Novartis steuerneutral ausfallen. Novartis wolle weiterhin eine hohe und wachsende Dividende in Schweizer Franken ausschütten. 

(Reuters/SDA)

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Novartis plant Stellenabbau

Novartis plant Stellenabbau in Basel und im Fricktal

Der Pharmakonzern Novartis will offenbar in Basel und am Produktionsstandort in Stein im aargauischen Fricktal Stellen abbauen.

20.09.2018 06:54

Die schreibt die "Aargauer Zeitung" am Donnerstag mit Verweis auf "mehrere voneinander unabhängige Quellen". Der Abbau solle demnach in den nächsten Tagen angekündigt werden. Gegenüber der Zeitung wollte Novartis keine Stellung nehmen, weil Gerüchte generell nicht kommentiert würden.

Erst Ende August wurde bekannt, dass Novartis in Stein in die Herstellung von Zell- und Gentherapien investieren und dort in den kommenden drei Jahren mehrere hundert neue High-Tech-Stellen schaffen will.

Für die Zeitung ist dies kein Widerspruch. Sie erinnert an frühere Aussagen von Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt, wonach es parallel zum Aufbau neuer Produktionen einen Abbau der Standardbereiche geben werden.

(AWP)

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Drei Medikamente in Europa zur Zulassung empfohlen

ZÜRICH (Dow Jones)--Der Pharmakonzern Novartis hat bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) einen Dreifacherfolg erzielt. Zwei Medikamente und ein Biosimilar von Sandoz haben vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) positive Empfehlungen erhalten, wie sowohl das Unternehmen als auch die EMA mitteilten.

Das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya wurde zur Zulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen. Ein weiteres Medikament namens Luxturna bekam für die Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit einer seltenen ererbten Netzhautkrankheit ebenfalls einen positiven Bescheid von dem Ausschuss. Laut Novartis lässt das Fortschreiten dieser Krankheit nahezu alle Betroffenen erblinden. Es wäre die erste und einzige in Europa verfügbare Gentherapie.

Positiv beschieden wurde zudem das Biosimilar Pegfilgrastim von Sandoz. Es ist ein Mittel zur Unterstützung von Chemotherapie-Patienten.

Wenn die Medikamente zugelassen werden, kann Novartis sie in den 28 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen vermarkten.

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Lucentis: Zulassung bei Frühgeborenen-Retinopathie geplant

Das Augenarzneimittel Lucentis® (Ranibizumab) soll künftig für die Behandlung der Frühgeborenen-Retinopathie eingesetzt werden können. Wie Hersteller Novartis mitteilt, plane man eine entsprechende Zulassungserweiterung. In der ursprünglichen Indikation von Lucentis®, der feuchten altersbedingten Makuladegeneration, arbeitet das Unternehmen an der Konkurrenz im eigenen Haus und hat Studiendaten für die Wirksamkeit seines neuen Antikörpers Brolucizumab vorgestellt.

Die Frühgeborenen-Retinopathie ist eine seltene Krankheit, die aber die wichtigste Ursache von Blindheit bei Kindern ist. Sie soll jedes Jahr geschätzte 23.800 bis 45.600 frühgeborene Kinder treffen. Dabei entstehen Gefäßwucherungen im Netzhautgewebe. Es kann zu einer Ablösung der Netzhaut kommen. Milde Formen können sich von selbst zurückbilden. Bei schwereren Formen werden mittels Laser die Gefäße verödet und die Netzhaut befestigt.

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Novartis streicht in der Schweiz rund 2'150 Stellen

Der Stellenabbau soll gestaffelt über vier Jahre durchgeführt werden. Der Pharmakonzern sucht das Gespräch mit der Arbeitnehmervertretung.

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Ziel: Effizienz steigern

Mit den Abbauplänen will der Pharmakonzern die Effektivität und Effizienz erhöhen. Bei der Produktion will Novartis vermehrt in neuartige Fertigungsplattformen investieren und von traditionelleren Fertigungstechnologien wegkommen. In diesem Zusammenhang hat Novartis bereits Anpassungen in Japan, USA und anderen Ländern angekündigt.

Wie es von Novartis heisst, sind die Massnahmen auch nötig, um Überkapazitäten in der Produktion abzubauen. Am Ende des Prozesses werde es keine 66 Fertigungsanlagen mehr geben. Wie vom Unternehmen weiter zu erfahren ist, werden bestimmte Prozesse auch an externe Anbieter ausgelagert werden.

Weiter ist vom Unternehmen zu hören, dass die angekündigten Stellenstreichungen auf Ankündigungen aus dem Jahr 2016 zurückgehen. Seinerzeit hatte das Unternehmen mitgeteilt, im Produktionsnetzwerk bis zu eine Milliarde US-Dollar einsparen zu wollen. Die jetzt kommunizierten Pläne seien Teil davon.

Dienstleistungen sollen zentralisiert werden

Was die Verlagerungen von Dienstleistungsaufgaben betrifft, gehen diese letztlich auf einen Entscheid von Novartis aus dem Jahr 2014 zurück. Damals schuf der Konzern die Business Services-Organisation.

Um interne Dienstleistungen zu tiefen Kosten anbieten zu können, baute Novartis fünf globale Servicezentren in Dublin (Irland), Hyderabad (Indien), Kuala Lumpur (Malaysia), Mexico City (Mexiko) und Prag (Tschechische Republik) auf. Nun sollen sowohl Führungs- wie auch normale Positionen in diese Servicezentren verlagert werden. Diese Verlagerungen werden vor allem den Campus Basel betreffen.

Wie der Konzern gegenüber AWP betont, sei kein grosser Kehraus oder eine erste grosse Welle geplant. Man werde nun erst einmal mit allen betroffenen Parteien in die Konsultation gehen.

https://www.fuw.ch/article/novartis-streicht-in-der-schweiz-ueber-2000-s...

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CEO «Wir werden agiler und effizienter»

Vasant Narasimhan äussert sich zum Stellenabbau und zu Verschiebungen im Produktportfolio beim Pharmakonzern.

(AWP) Novartis baut in der Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre mehr als 2000 Stellen ab. Dieser Schritt sei Teil eines Programms, um Novartis effizienter und agiler zu machen,  sagt Novartis-CEO Vasant Narasimhan im Videointerview mit AWP.  Notwendig werde dieser Stellenabbau hauptsächlich durch Verschiebungen im Produktportfolio. Weiter äussert sich der CEO zur Auslagerung von Stellen im Management-  und zum Fokus des Unternehmens in Forschung- und Entwicklung.

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Novartis lizenziert Anti

Novartis lizenziert Anti-Infektprogramme an Boston Pharmaceuticals aus

Novartis lizenziert verschiedene Programme an das Entwicklungsunternehmen Boston Pharmaceuticals aus.

03.10.2018 07:46

Dabei handle es sich um Programme auf der klinischen und präklinischen Ebene, heisst es in einer Medienmitteilung von Novartis am Mittwoch. Sie alle seien darauf ausgerichtet, neue Wegen in der Behandlung von Resistenzen gegen Gram-negative Bakterien zu überwinden. Das Lizenzabkommen sei Teil der Novartis-Strategie, sich mit innovativen Firmen zusammenzutun, die eine ähnliche Philosophie verfolgten und ihren Fokus auch auf die weltweiten Herausforderungen für das Gesundheitswesen richten.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wird Novartis von Boston Pharmaceuticals eine Einmalzahlung erhalten und hat Anspruch auf weitere Lizenz- und Meilensteinzahlungen im Falle erfolgreicher Kommerzialisierung. Darüber hinaus wird Novartis Anteile an zwei Unternehmen erhalten, die der Konzern zusammen mit Boston Pharmaceuticals gebildet hat, um diese Programme weiter zu entwickeln und zu kommerzialisieren. Die genauen Details dieser Vereinbarungen werden allerdings nicht veröffentlicht.

(AWP)

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Antibiotika: Novartis kommt mit Bertarelli ins Geschäft

Novartis findet eine Lösung für Teile seiner Antibiotikaforschung. Drei Wirkstoffkandidaten gehen an ein Unternehmen von Ernesto Bertarelli.

Der Pharmariese Novartis kommt mit einem Unternehmen von Milliardär Ernesto Bertarelli ins Geschäft. Der Basler Pharmakonzern lizenziert drei Antiinfektiva-Programme aus der Antibiotikaforschung an Boston Pharmaceuticals aus. Das Unternehmen gehört zu Gurnet Point Capital, dem Gesundheitsfonds der Familie Bertarelli. Novartis-Chef Vas Narasimhan hatte im Juli verkündet, die Antibiotikaforschung einzustellen.

Bei den drei Produktkandidaten handelt es sich um Wirkstoffe zur Bekämpfung restistenter gram-negativer Bakterien. «Der Bedarf nach neuen Antibiotika ist offensichtlich und wir freuen uns, mit Boston Pharmaceuticals einen Partner gefunden zu haben, der die Expertise und die Ressourcen hat, um diese weiter zu entwickeln», sagt Jay Bradner, Chef des NIBR, der weltweiten Forschungsorganisation von Novartis.

Novartis hat weiter den Fuss drin

Finanzielle Details zum Deal wurden keine bekannt. Vorgesehen ist eine Upfront-Zahlung an Novartis. Dazu kommen Lizenzeinnahmen und Milestone-Zahlungen im Falle einer erfolgreichen Kommerzialisierung der drei Kandidaten. Zudem wird Novartis an den beiden Unternehmen, die Boston Pharmaceuticals zur Weiterentwicklung der drei Kandidaten gründen wird, und damit auch an einem möglichen kommerziellen Erfolg beteiligt.

Rob Armstrong, CEO von Boston Pharmaceuticals, zeigte sich erfreut über das Zustandekommen der Vereinbarung. Zwei der drei Wirkstoffe seien komplementär in ihrem Wirkungsmechanismus, was die Erfolgschancen verbessere. Einer der Wirkstoffe werde möglicherweise bereits 2020 auf den Markt kommen. Gleichzeitig mit den Novartis-Wirkstoffkandidaten hat Boston Pharmaceuticals fünf Anbtibiotikaprogramme der britischen GSK übernommen, womit das Bertarelli-Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur auf dem Feld der Antibiotikaforschung avanciert. Das Unternehmen wurde 2015 als Ableger des anfänglich mit 2 Milliarden Dollar ausgestatteten Gurnet Point Capital gegründet, dem Gesundheitsfonds der Familie Bertarelli. Das Unternehmen wurde mit 600 Millionen Dollar ausgestattet.

Resistenzen sind eines der grössten Gesundheitsprobleme

Antibiotika-Resistenzen gehören zu den drängendesten ungelösten Problemem der öffentlichen Gesundheit. Bei den nun von Boston Pharmaceuticals übernommenen Novartis-Programmen geht es um die Bekämpfung von CRE, einer der gefürchteten Krankenhausinfektionen, und resistente Pseudomonas – beides Infektionen, die von den US-Centers for Disease Control and Prevention und der Weltgesundheitsorganisation WHO als bedeutende Risiken für die öffentliche Gesundheit eingestuft wurden.

Trotzdem hat Novartis-Konzernchef Vas Narasimhan entschieden, sich aus der  Antibiotikaforschung zu verabschieden. Dem Entschluss fielen 140 Stellen in Emeryville in der Francisco Bay zum Opfer. Der Schritt war Teil einer Strategie, die Forschung und Entwicklung auf drei Bereiche zu fokussieren: Krebs, Neurowissenschaften und ophtalmologische Medikamente.

Big Pharma auf dem Rückzug

Mit Novartis hatte sich eine weitere grosse Pharmafirma aus der Antibiotikaforschung verabschiedet. Die Amsterdamer Nichtregierungsorganisation Access to Medicine Foundation war 2017 in einem Bericht zum Schluss gekommen, dass nur noch acht grosse Pharmafirmen bedeutende Antibiotikaprogramme hätten.

Lord O'Neil, ehemals Chef-Ökonom von Goldman Sachs und Verfasser eines viel beachteten Antibiotika-Berichts der britischen Regierung von 2016, sagte im Juni diesen Jahres allerdings: «Ich denke, das war sehr grosszügig.» Er sei schockiert über die «endlosen Beteuerungen der Industrie, wie wichtig es sei, die Resistenzen zu bekämpfen, und den Mangel an konkreten Initiativen, und, noch wichtiger, den Mangel an Geld, den sie bereit ist, dafür zur Verfügung zu stellen». Seiner Meinung nach sind noch drei Pharmafirmen wirklich in der Antbiotikaforschung engagiert, darunter Roche.

«Das Geschäftsmodell lebt, der Bedarf wird steigen»

Ein Grund für den Rückzug ist die Schwierigkeit, ein Geschäftsmodell für neue Anbiotika zu finden. Die medizinische Notwendigkeit gebietet es, Antibiotika, die gegen resistente Keime wirken, nur dann einzusetzen, wenn sie wirklich indiziert sind, um eine erneute Resistenzbildung zu verhindern. Das verträgt sich schlecht mit Gewinnorientierung, weshalb es immer wieder Versuche gab, die Anreize zu verbessern – bis jetzt allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.

«Ich habe keinen Zweifel, dass es ein Geschäftsmodell gibt», sagt  Rob Armstrong von Boston Pharmaceuticals. Die Resistenzen nähmen weltweit zu, der Bedarf steige. «Ich bin zuversichtlich, dass sich mit Antibiotika auch Geld verdienen lässt.»

Novartis sucht nun noch nach Lösungen für zwei verbleibende Programme aus der Antibiotikaforschung, darunter eines gegen Clostridium difficile, eine potentiell lebensgefährliche Störung der Darmflora.

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Novartis kommt mit MS-Mittel

Novartis kommt mit MS-Mittel voran

Novartis hat von den Gesundheitsbehörden FDA und EMA grünes Licht bekommen für Siponimod.

08.10.2018 07:36

Sowohl die US-Behörde als auch ihr europäisches Gegenstück haben laut einer Mitteilung vom Montag den Zulassungsantrag von Novartis für sein MS-Mittel Siponimod (BAF312) angenommen. Das Novartis-Mittel ist demnach das erste und einzige, das eine bedeutsame Verzögerung bei Patienten mit einer bestimmten Form von multipler Sklerose gezeigt hat. Gerade für die sogenannte sekundär progressive multiple Sklerose (SPMS) gebe es einen kritischen Bedarf an sicheren und effektiven Behandlungen. Diese Form der MS beginnt schubförmig, geht dann aber in eine Phase der kontinuierlichen Verschlechterung, mit oder ohne aufgesetzte Schübe, über.

Sollte Siponimod nun zugelassen werden, wäre es das erste Mittel, das die Verschlechterung verlangsamen könnte, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Behörden sollen ihren Entscheid auf Basis der Phase-III-Studie EXPAND fällen. Sie habe die vorteilhafte Wirkung von Siponimod aufgezeigt. In den USA hat Novartis zudem einen Gutschein eingesetzt, durch den die Behörde den Antrag beschleunigt bearbeitet. Daher rechnet der Konzern in den USA mit einem Entscheid der Behörden Richtung März 2019, in Europa erst später.

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Novartis vermeldet gute

Novartis vermeldet gute Studiendaten für MS-Mittel

Novartis hat am Mittwochabend neue positive Studiendaten zu Gilenya veröffentlicht, einem Medikament für Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose (RRMS).

11.10.2018 07:08

Gemäss den Angaben zeigen die Topline-Ergebnisse der Phase-IIIb-Assess-Studie, dass Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose (RRMS), die Gilenya (Fingolimod) eingenommen haben (0,5 mg), deutlich weniger Rückfälle aufwiesen als Patienten, denen Copaxone (Glatirameracetat, 20 mg) verabreicht wurde.

Gilenya 0,5mg ist laut Novartis damit die erste und einzige krankheitsmodifizierende Therapie, die in einer kontrollierten Kopf-an-Kopf-Studie eine Überlegenheit bei der Reduktion von Rückfällen gegenüber Copaxone von Teva Pharmaceuticals zeigt. Die Behandlungsabbrüche seien in der Copaxone-Gruppe aufgrund von Nebenwirkungen und unbefriedigender therapeutischer Wirkungen insgesamt häufiger gewesen, heisst es.

Novartis will die Ergebnisse der ASSESS-Daten nach Abschluss der vollständigen Analysen an bevorstehenden medizinischen Meeting und vor Experten präsentieren.

(AWP)

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Novartis-Tochter Sandoz

Novartis-Tochter Sandoz beendet Patentstreit um Biosimilar Adalimumab

(Meldung vom Vorabend um Analystenkommentar und Aktienkurs ergänzt) - Die Novartis-Tochter Sandoz hat alle Rechtsstreitigkeiten mit dem amerikanischen Pharmaunternehmen AbbVie in Bezug auf das Biosimilar Adalimumab (Hyrimoz) für das Referenzmedikament Humira weltweit beigelegt. An der Börse wird dies mit Kursgewinnen honoriert.

12.10.2018 10:32

So gewährt AbbVie Sandoz im Rahmen der Vereinbarung eine nicht-exklusive Lizenz für das geistige Eigentum von AbbVie an Humira. Je nach Land startet diese Lizenz zu unterschiedlichen Zeitpunkten, teilte Novartis am Donnerstagabend mit. Die Lizenzdauer beginnt den Angaben zufolge am 16. Oktober 2018 in den meisten Ländern der Europäischen Union und zu anderen (nicht genannten) Terminen in verschiedenen anderen Ländern ausserhalb der USA. In den USA beginnt sie am 30. September 2023.

Sandoz werde AbbVie Lizenzgebühren für die Lizenzierung seiner Humira-Patente zahlen, heisst es weiter. Alle zwischen den Parteien hängigen Rechtsstreitigkeiten würden abgewiesen. AbbVie werde keine Zahlungen an Sandoz leisten, wobei die genauen Bedingungen zwischen den Parteien vertraulich seien.

Erste Markteinführungen noch in diesem Jahr

Die Einigung ebnet laut Novartis den Weg für die Markteinführung 2018 in wichtigen europäischen Märkten und sichere den für 2023 geplanten Markteintritt in die USA. Sandoz hatte im vergangenen Juli von der Europäischen Kommission die Zulassung für das entsprechende Biosimilar erhalten.

Das Medikament Humira wird unter anderem zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Plaque-Psoriasis, Morbus Crohn oder ulcerativer Colitis verabreicht.

ZKB-Analyst Michael Nawrath wertet die Einigung als einen Teilerfolg für Novartis. Auch wenn der Konzern in den USA noch warten müsse mit der Markteinführung, sei der europäische Zielmarkt immer noch gross genug - dies auch vor dem Hintergrund, dass Novartis hier als Zweites auf den Markt komme. "Durch den niedrigeren Preis geht es auch nicht nur um alte Marktanteile vom Original, sondern um den Zugang und die Expansion zu vielen neuen Patienten, denn in der Regel kamen nur 10 bis 20 Prozent der Patienten in den Genuss der teuren Biologics."

An der Börse stösst die Nachricht auf Wohlwollen. Gegen 9.35 Uhr weisen die Papiere ein Kursplus von 1,6 Prozent auf. Sie gewinnen damit im Vergleich zum Leitindex SMI überdurchschnittlich. Dieser setzt mit einem Plus von 1,06 Prozent nach den deutlichen Verlusten der Vortage zur Gegenbewegung an.

hr/kw

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Novartis-Tochter Sandoz

Novartis-Tochter Sandoz lanciert Biosimilar Hyrimoz in England

Die Novartis-Tochter Sandoz bringt in Grossbritannien das Biosimilar Hyrimoz (Adalimumab) auf den Markt. Wie ein Sprecher der Generikatochter gegenüber AWP erklärt, werden nach und nach weitere Märkte in der EU folgen. Bei dem Mittel handelt es sich im ein Nachahmerprodukt für den Entzündungshemmer Humira von Abbvie. Dessen Patent ist vergangene Nacht ausgelaufen.

16.10.2018 13:51

Novartis hatte erst vor wenigen Tagen mitgeteilt, alle Rechtsstreitigkeiten mit dem amerikanischen Pharmaunternehmen Abbvie in Bezug auf das Biosimilar weltweit beigelegt zu haben. So gewährt Abbvie Sandoz im Rahmen der Vereinbarung eine nicht-exklusive Lizenz für das geistige Eigentum von Abbvie an Humira.

Je nach Land startet diese Lizenz zu unterschiedlichen Zeitpunkten, teilte Novartis vor knapp einer Woche mit. Die Lizenzdauer beginnt den Angaben zufolge am 16. Oktober 2018 in den meisten Ländern der Europäischen Union und zu anderen (nicht genannten) Terminen in verschiedenen anderen Ländern ausserhalb der USA. In den USA beginnt sie am 30. September 2023.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Sandoz dem US-Unternehmen Lizenzgebühren für die Lizenzierung seiner Humira-Patente zahlen.

hr/cf

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Novartis erhöht Umsatzausblick für 2018

Mit den Zahlen zum dritten Quartal hat der Pharmagigant die Analystenschätzungen – trotz solidem Wachstum – nicht ganz erfüllt. Das US-Unternehmen Endocyte wird übernommen.

(AWP) Novartis (NOVN 84.78 0.59%) hat das Wachstum auch im dritten Quartal fortgesetzt. Vor allem die Pharmasparte hat von einer steigenden Nachfrage nach den beiden wichtigen Medikamenten Cosentyx und Entresto profitiert. Für das Gesamtjahr hat der Pharmakonzern seine Umsatzprognose erhöht. CFO Harry Kirsch hatte schon vor einigen Wochen angedeutet, dass es zu einem solchen Schritt kommen könnte.

Gleichzeitig hat das Unternehmen bekanntgegeben, in den USA das Radiopharmaka-Unternehmen Endocyte zu übernehmen. Die Biopharma-Gesellschaft entwickle zielgerichtete Therapien für die Behandlung von Krebskrankheiten. Novartis offeriert 24 US-Cents pro Aktie und will alle Titel übernehmen. Endocyte wird auf dieser Basis mit 2,1 Mrd. $ bewertet.

Laut Mitteilung vom Donnerstag hat Novartis im dritten Quartal einen Nettoumsatz von 12,8 Mrd. $ erzielt – ein Plus von 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 6%.

Der Löwenanteil entfiel auf die Sparte Innovative Medicines, die ihre Erlöse um 6% (+9% kWk) auf 8,6 Mrd. $ steigerte.

Dagegen fiel die Entwicklung der beiden anderen Geschäftsfeldern Alcon und Sandoz eher uneinheitlich aus: Die Augensparte Alcon hat mit einem Umsatz von 1,8 Mrd. $ (+3%; +5% kWk) ihre Erholung weiter fortgesetzt. Bei der Generikasparte Sandoz machte sich hingegen der anhaltende Preisdruck auf dem US-Markt erneut bemerkbar, wie der Umsatzrückgang auf 2,4 Mrd. $ zeigt (–6%; –4% kWk).

Der Reingewinn belief sich auf 1,6 Mrd. $ (–22%, –18% kWk). Den Rückgang fürt Novartis vor allem auf das niedrigere operative Ergebnis und den Wegfall des Gewinns aus dem GSK Consumer Healthcare Joint Venture zurück, das im zweiten Quartal an GSK veräussert worden war.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Konzern die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Analysten nicht ganz erfüllt.

Beim Ausblick auf das Gesamtjahr hat der Konzern die Ziele für den Gruppenumsatz auf ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht. Bislang wurde ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Das operative Kernergebnis soll derweil weiter um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.

Novartis teilte zudem mit, dass Klaus Moosmayer zum Chief Ethics, Risk and Compliance Officer ernannt wurde.

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Ersteinschätzung

Mit den Zahlen zum dritten Quartal hat Novartis die Erwartungen knapp erfüllt. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg mit einer etwas niedrigeren Wachstumsrate, als Roche sie gestern Mittwoch gemeldet hatte. Wie zu erwarten war, hat das Management die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben – nicht jedoch für den bereinigten Betriebsgewinn. Das könnte von den Investoren als Enttäuschung aufgenommen werden. Die gleichzeitig mit den Quartalszahlen gemeldete Übernahme des US-Unternehmens Endocyte bestätigt, dass Novartis die aus dem Verkauf der Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit GlaxoSmithKline gelösten Mittel von 13 Mrd. $ zügig in das Kerngeschäft der patentgeschützten Medikamente investiert. Der Pharmakonzern hat 2018 für Akquisitionen bislang knapp 14 Mrd. $ netto ausgegeben.

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Novartis-Aktie legt trotz durchwachsener Zahlen klar zu

Novartis-Aktie legt trotz durchwachsener Zahlen klar zu

Novartis-Aktien gehören am Donnerstag trotz eher durchwachsener Zahlen zu den Lieblingen der Investoren. Die Papiere waren bereits am Vortag mit Vorschusslorbeeren bedacht worden.

https://www.cash.ch/news/top-news/basler-pharma-unternehmen-novartis-aktie-legt-trotz-durchwachsener-zahlen-klar-zu-1217650

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Novartis erhält Zulassung für Zelltherapie

Der Pharmakonzern erhält auch in der Schweiz die Zulassung für Kymriah. Es handelt sich dabei dem Unternehmen zufolge um einen neuartigen Ansatz in der Krebsbekämpfung.

(AWP) Novartis hat nun auch in der Schweiz die Zulassung für seine personalisierte Zelltherapie Kymriah erhalten. Dabei darf die sogenannte CAR-T-Therapie zur Behandlung von akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie bei Kindern und jungen Erwachsenen sowie bei Erwachsenen mit diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom eingesetzt werden.

Bei Kymriah handelt es sich der Medienmitteilung vom Montag zufolge um einen neuartigen Ansatz in der Krebsbekämpfung: Weisse Blutkörperchen der Patienten werden genetisch so modifiziert, dass sie die Krebszellen erkennen und angreifen. Novartis ist der erste Pharmakonzern in der Schweiz, der eine Zulassung für eine solche Therapie hat.

Konkret handelt es sich bei Kymriah um eine autologe Immunzell-Therapie, die gegen das Antigen CD19 gerichtet ist. Nach dem Entscheid der Schweizerischen Zulassungsbehörde darf Kymriah zur Behandlung von Kindern und jungen Erwachsenen bis zu 25 Jahren mit akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie (B-Zell-ALL) eingesetzt werden, bei denen die Krankheit beispielsweise nach einer Transplantation oder aber auch vorherigen Therapien wieder aufgetreten ist.

Darüber hinaus darf die Therapie erwachsenen Patienten verabreicht werden, die an dem sogenannten rezidiviertem oder refraktärem diffusen grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) leiden und zuvor auch bereits erfolglos therapiert wurden.

Ab 2020 Produktion in Stein

Wie der Konzern bereits vor einigen Wochen mitgeteilt und im Zuge der grossangelegten Stellenstreichungen nochmals betont hatte, soll Kymriah auch im Produktionswerk in Stein hergestellt werden. Laut Mitteilung soll die Produktion in Stein ab 2020 laufen. Damit werde auch die grosse Bedeutung des Standorts Schweiz für Novartis unterstrichen.

Bei allen Erfolgsmeldungen muss aber auch bedacht werden, dass diese Zelltherapie mit einem erheblichen Risiko einhergeht. Es kann nämlich zu schweren Nebenwirkungen wie dem Cytokine-Release-Syndrom (CRS) kommen, quasi einer Überhitzung des Immunsystems. Darüber hinaus kann es bei diesen Therapien auch zu anderen neurologischen Reaktionen kommen. Aufgrund dieses Risikos ist Kymriah nur über ein eingeschränktes Programm im Rahmen einer Risikomanagementstrategie erhältlich.

Frage der Preisgestaltung

Über die mögliche Preisgestaltung macht Novartis in seiner Mitteilung keine Angaben. In den USA verfolgt der Konzern einen erfolgsabhängigen Ansatz. Das heisst, es fliesst nur Geld, wenn die Therapie auch erfolgreich war. In dem Fall fliessen dem Konzern umgerechnet zwischen knapp 400’000 und 500’000 Franken zu.

Laut einem Bericht der «NZZ (NZZ 5100 -0.97%) am Sonntag» herrschte gerade über die Preisgestaltung zuletzt noch Uneinigkeit zwischen dem Pharmakonzern und der Behörde. Demnach gingen die Meinungen darüber, was als «Erfolg» bei einer solchen Therapie definiert werden soll, weit auseinander. So erklärte die Krankenversicherung Helsana gegenüber der Zeitung: «Wir wollen erst bezahlen, wenn der Patient längere Zeit ohne Rückfall überstanden hat und man von einer permanenten Heilung sprechen kann.»

Wie das Blatt weiter schrieb, hat Novartis ein starkes Interesse, bald ein akzeptiertes Preismodell zu etablieren. Scratch one-s head Zwei Konkurrenten sässen dem Konzern nämlich bereits im Nacken.

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Angst vor sinkenden US-Arzneipreisen drückt Roche und Novartis

Die Angst vor einer Preissenkungsrunde im weltgrössten Gesundheitsmarkt USA schickt die Schweizer Pharmawerte auf Talfahrt. Die Anteile von Roche fallen um 4,7 Prozent auf 230,35 Franken, die von Novartis um 2,8 Prozent auf 83,82 Franken. Die beiden Schwergewichte zeichnen damit für einen Gutteil der Schwäche des SMI verantwortlich.

Einem Analysehaus zufolge wird erwartet, dass US-Präsident Donald Trump noch am Donnerstag Änderungen bei der Vergütung von Medikamenten durch das Sozialprogramm Medicare ankündigen werde. Vor allem Arzneien zur Behandlung von Krebs, Augenerkrankungen und Rheuma dürften betroffen sein, heisst es. Besonders gefährdet seien Firmen wie Roche, Regeneron, Amgen oder Johnson & Johnson, die umsatzstarke Medikamente in diesen Therapiegebieten anbieten.

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Novartis erhält für Cosentyx

Novartis erhält für Cosentyx Erweiterung der Einnahmeempfehlung in Europa

Novartis erhält in der EU grünes Licht, in der Packungsbeilage für sein Schuppenflechtemittel Cosentyx künftig eine flexiblere Dosierungsempfehlung abzugeben. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, dürfe die Dosierungsempfehlung bis zu 300 mg flexibel gestaltet werden. Diese basiere auf klinischen Daten. Dabei geht es um den Einsatz des Mittels bei Schuppenflechtenarthritis (Psoriasis-Arthritis; PsA).

26.10.2018 07:26

hr/jb

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Novartis forscht zusammen mit

Novartis forscht zusammen mit Pfizer bei der Lebererkrankung NASH

Die beiden Pharmakozerne Novartis und Pfizer werden künftig bei der Erforschung der Lebererkrankung NASH gemeinsam forschen. Man wolle künftig die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen bündeln, um nach Behandlungswegen für Patienten mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) zu suchen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Über die finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

29.10.2018 07:49

Novartis verfügt über ein Entwicklungs-Portfolio mit verschiedenen Kandidaten zur Behandlung von nicht viralen Lebererkrankungen. Zur Behandlung von NASH wiederum gebe es derzeit noch keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit auf dem Markt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bei NASH handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die im Rahmen einer Verfettung des Organs auftritt und die nicht durch Alkoholkonsum bedingt ist. Novartis hat immer wieder betont, dass die Erkrankung sich in den kommenden Jahren aufgrund von zunehmender Fettleibigkeit deutlich verbreiten dürfte.

Im Zuge der Forschungs-Zusammenarbeit werde man gemeinsam die Entwicklung des Produktkandidaten Tropifexor (LJN452) vorantreiben, sowie einen oder mehrere von Pfizers Kandidaten, die zur Behandlung von NASH ausgerichtet sind. Dazu zählt etwa ein Acetyl-CoA-Carboxylase-Inhibitor (ACC), ein Diacylglycerol-O-Acyltransferasen-Inhibitor (DGAT) und ein Kethexokinase-Inhibitor (KHK).

hr/uh

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Novartis verzeichnet positive

Novartis verzeichnet positive Daten für Augenmedikament

Novartis hat erfolgsversprechende Daten für Brolucizumab zur Behandlung der Augenkrankheit neovaskuläre AMD (nAMD) vermeldet.

29.10.2018 07:03

Neue Ergebnisse aus dem zweiten Jahr der Phase-III-Studie hätten die positiven Erkenntnisse aus dem ersten Jahr bestätigt, teilte der Pharmakonzern am Wochenende mit. Primäre und sekundäre Endpunkte seien erreicht worden.

Es geht bei der Behandlung um die Verringerung der Netzhautflüssigkeit - ein wichtiges Ziel für Ärzte, die Patienten mit nAMD behandeln, hiess es.

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Novartis sieht Pipeline mit

Novartis sieht Pipeline mit zahlreichen Blockbustern gefüllt

Novartis betont am eigenen R&D-Tag die Stärke der Projekt-Pipeline.

05.11.2018 07:29

Wenn der Konzern am Nachmittag seine jüngsten Erfolge in der Forschung und Entwicklung präsentieren wird, dürfte der Fokus vor allem auf den potenziellen Blockbustern liegen. Laut einer Medienmitteilung vom Montag verfügt der Konzern über 26 mögliche Kandidaten, die Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielen können.

Die Hälfte dieser Kandidaten befindet sich laut Mitteilung bereits in der klinischen Entwicklung. Neun weitere dürften im Laufe des kommenden Jahres in die klinische Entwicklung kommen. Dabei ist Novartis sowohl in der Zell-, Gen- als auch der Radiotherapie unterwegs. Insgesamt plant der Konzern zwischen 2019 und 2021 bis zu 60 wichtige Zulassungsanträge einzureichen.

Mit Blick auf seinen Kandidaten AVXS101 zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) Typ 1 sieht sich Novartis auf gutem Weg, die eigenen Ziele zu erreichen. Demnach dürften die wichtigen Zulassungsbehörden in den USA, Europa und Japan noch im ersten Halbjahr 2019 eine Entscheidung fällen, so dass auch eine Lancierung innerhalb der ersten sechs Monate möglich wäre. SMA ist ein Muskelschwund, der durch einen fortschreitenden Untergang von motorischen Nervenzellen verursacht wird.

Neben den neuen Kandidaten, die der Konzern auf den Markt bringen will, sollen auch die bereits lancierten Mittel wie Cosentyx, Entresto und Gilenya über Zulassungserweiterungen das Umsatzpotenzial steigern.

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Neue Studie beweist Nutzen

Neue Studie beweist Nutzen von Novartis-Herzmittel Entresto

Das Novartis-Medikament Entresto hat in der PIONEER-HF-Studie gute Ergebnisse erzielt.

11.11.2018 18:09

Wie Novartis am Sonntag mitteilte, habe die Analyse aufgezeigt, dass bei der Hospitalisierung von Patienten mit Herzproblemen die Behandlung mit Entresto-Tabletten verglichen mit dem Wirkstoff Enalapril einen besseren Nutzen liefere. Diese Daten seien an der Konferenz der American Heart Association vorgestellt und im Fachpublikation The New England Journal of Medicine veröffentlicht worden.

Bei den untersuchten Patienten sei mit der Einnahme von Entresto verglichen mit Enapril das Todesrisiko durch Herzinsuffizienz um 46 Prozent reduziert worden, hiess es weiter. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass neu hospitalisierte Patienten, bei welchen eine akute Herzinsuffizienz diagnostiziert wurde, stabilisiert werden können. Darüber hinaus sei erneut die Sicherheit und der Nutzen von Entresto bestätigt worden.

Sowohl in Europa als auch in den USA ist Entresto in gewissen Anwendungen gegen Herzprobleme zugelassen.

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Novartis konkretisiert Pläne

Novartis konkretisiert Pläne für Alcon-Abspaltung

Der Pharmakonzern Novartis treibt seine Pläne zur geplanten Abspaltung der Augenheilsparte Alcon voran.

13.11.2018 22:59

CC BY-NC-ND 2.0

Das notwendige Formular dazu wurde bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht, wie Novartis am Dienstagabend mitteilte.

Novartis hatte die Pläne zur Verselbständigung von Alcon bereits im vergangenen Juni bekanntgegeben. Demnach soll die Augenheilsparten sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch an der Börse in New York (NYSE) kotiert werden. Novartis war zum Schluss gekommen, dass man mit diesem Schritt den grössten Mehrwert für die Novartis-Aktionäre schaffen könne.

Wie nun bekanntgegeben wird, soll Alcon zu 100 Prozent verkauft werden und der Verkauf soll steuerneutral ausfallen. Im Zusammenhang mit der Transaktion soll an zwei Investorentagen in New York am 27.11.2018 und in London am 4.12. detailliert über das Geschäftsmodell, die Strategie, die finanziellen Umstände und auch über die Risiken von Alcon informiert werden.

Geplant ist die Abspaltung für das erste Semester, wie ebenfalls bereits im Juni kommuniziert wurde. Heute heisst es dazu, dass der Zeitpunkt von den notwendigen behördlichen Bewilligungen, Steuerfragen sowie vom allgemeinen Marktumfeld abhängig sei.

"Wir sind zuversichtlich für das Potential sowohl von Novartis als auch von Alcon als je eigenständige Gesellschaften", lässt sich in der Mitteilung Novartis-CEO Vas Narasimhan zitieren.

Mit Blick auf die mögliche künftige Bewertung von Alcon, verwies der Novartis-Finanzchef Harry Kirsch im Juni auf den Buchwert. Dieser könnte zum Zeitpunkt der geplanten Transaktion bei 22 bis 23 Milliarden US-Dollar liegen.

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Novartis will sich offenbar

Novartis will sich offenbar ganz von Sandoz trennen

Bei Novartis geht das Grossreinemachen offenbar weiter. Laut einem Medienbericht plant der Konzern nun auch noch die Abspaltung der Generikasparte Sandoz.

15.11.2018 07:14

Das habe Konzernchef Vas Narasimhan an einem Investorentreffen vergangene Woche gesagt. Erst im Sommer hatte Novartis den Spin-Off der Augensparte beschlossen. Wie der "Tagesanzeiger" unter Berufung auf Teilnehmer an dem Investorentreffen schreibt, plant der Konzern die Generikasparte Sandoz in den kommenden zwei Jahren in eine eigenständige Sparte umzubauen. Für diese würden dann alle strategischen Optionen geprüft.

Die Aussage über die strategischen Optionen wiederum würde von Mitarbeitern und Analysten so übersetzt, dass Novartis die Abspaltung der Sparte vorbereite. "Sandoz wird abgespalten, das ist die informelle Information, die wir bekommen", zitiert der Tagi einen Arbeitnehmervertreter. Eine Analystin interpretiert die Ankündigung ähnlich, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Der Konzern selbst habe dem Blatt gegenüber die Pläne nicht dementiert. Auf die Frage, ob eine Ausgliederung Sandoz nebst allfälligem Verkauf geplant sei, habe der Konzern folgendes Statement abgegeben: "Unser Ziel ist es, Sandoz in einen fokussierten und agilen globalen Marktführer für differenzierte, patentfreie Medikamente zu verwandeln." Weiter hab darin gestanden: "Auf diese Weise werden wir weiterhin ein enges Alignment zur Novartis-Strategie sicherstellen, ein fokussiertes Arzneimittelunternehmen zu werden, das sich auf Bereiche mit echtem unerfülltem medizinischem Bedarf konzentriert, und zwar von Markt zu Markt."

Sparte seit längerem unter Druck

Tatsache ist, dass die Generikasparte Novartis schon seit einiger Zeit wegen des anhaltenden Preisdrucks bei Nachahmermedikamenten Sorgen bereitet. Zuletzt hatte Novartis im September beschlossen, sich von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA zu trennen. So veräussert die US-Tochter insbesondere ihr US-Dermatologiegeschäft sowie das Portfolio mit Generika-Tabletten an die indische Aurobindo Pharma.

Nur wenige Monate zuvor hatte Novartis mitgeteilt, sich nun endgültig von der Augensparte Alcon über einen Spin-Off zu trennen. Im Laufe des ersten Halbjahres soll die Sparte als eigenständiges Unternehmen in der Schweiz und den USA kotiert sein.

Strategisch würden Abspaltungspläne für die Generikasparte in die Vision des seit Februar amtierenden Konzernchefs passen. Wiederholt hat er erklärt, den Pharmakonzern auf innovative Medikamente fokussieren zu wollen.

(AWP)

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