CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
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alpenland
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Ziel 19 CHF, Outperform

Das Analysehaus RBC hat die Einstufung für Credit Suisse auf "Outperform" mit einem Kursziel von 19 Franken belassen. Diversifizierung und Fokus auf Kostenkontrolle stützten seine positive Sicht auf die Schweizer Bank, schrieben die Analysten in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie zu globalen Investmentbanken./ajx/tih Datum der Analyse: 13.08.2018 Hinweis

habe mal paar Stücke verbilligt (Kurs derzeit 14.90 chf)

Planzahlen ¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨ 2018¨¨ 2019 ¨¨2020
 Dividende                    ¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨0,41      0,65      0,76         
Dividendenrendite (in Wacko ¨¨¨¨¨¨¨¨ 2,66 % 4,27 % 5,03 % 
Ergebnis/Aktie                    ¨¨¨¨¨¨¨¨1,17      1,69      1,94                   
       KGV¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨     12,94      9,00      7,84

Elias
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 Kursziele

 

Analyst

Buy

Hold

Sell

Kursziel

Abstand

Datum

RBC Capital Markets

Ok

   

19.00CHF

26.52%

13.08.18

Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

   

Stop

14.00CHF

-6.77%

08.08.18

Barclays Capital

   

Stop

16.00CHF

6.55%

06.08.18

JP Morgan Chase & Co.

Ok

   

20.00CHF

33.18%

02.08.18

Morgan Stanley

Ok

   

21.00CHF

39.84%

01.08.18

Kepler Cheuvreux

Ok

   

20.40CHF

35.85%

01.08.18

Société Générale Group S.A. (SG)

Ok

   

18.00CHF

19.86%

01.08.18

Goldman Sachs Group Inc.

Ok

   

21.60CHF

43.84%

31.07.18

S&P Capital IQ

 

Scratch one-s head

 

17.00CHF

13.21%

31.07.18

Baader Bank

Ok

   

20.00CHF

33.18%

31.07.18

UBS AG

Ok

   

18.20CHF

21.20%

11.07.18

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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Credit Suisse friert wegen US

Credit Suisse friert wegen US-Sanktionen gegen Russland Milliarden ein

Die Credit Suisse hat in Reaktion auf die US-Sanktionen gegen prominente Russen Milliarden an Kundengelder eingefroren. Im zweiten Quartal waren es rund fünf Milliarden Franken, wie aus Angaben der Grossbank hervorging. Vor den Sanktionen hatten etwa der Oligarch Viktor Vekselberg zu den CS-Kunden gehört. Die Reaktion des Managements unterstreicht die Furcht vieler Banken vor Vergeltungsmassnahmen Washingtons. Credit Suisse befolge Sanktionen in allen Ländern, in denen das Institut tätig sei, erklärte eine Konzernsprecherin am Mittwoch.

22.08.2018 18:09

Dank Bankgeheimnis, politischer Stabilität und zugkräftigen Urlaubsorten wie St. Moritz und Zermatt ist die Schweiz zu einem der wichtigsten Ziele für Gelder geworden, die aus Russland verschoben werden. 2017 gingen rund 6,2 Milliarden US-Dollar oder 14 Prozent aller grenzüberschreitenden Abflüsse aus Russland in den Alpenstaat, wie Daten der russischen Notenbank zu entnehmen ist.

Doch Massnahmen wie die von Credit Suisse könnten dem Ruf der Schweiz als sicherem Anlagehafen für reiche Russen schaden. Das US-Finanzministerium hatte im April gegen sieben Russen und zwölf von deren Firmen Strafmassnahmen verhängt, unter anderem weil sich Russland in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt haben soll. Die US-Sanktionen gelten zwar nicht für die neutrale Schweiz, doch halten sich die meisten Institute daran, weil sie von Transaktionen in Dollar abhängig sind. Die Credit Suisse ist ein gebranntes Kind: Sie musste 2009 wegen Geschäften mit dem - von Sanktionen betroffenen - Iran 500 Millionen Dollar bezahlen.

mk/

(AWP)

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Hans
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Sauerei was da abgeht mit

Sauerei was da abgeht mit Geld einfrieren, die CS soll doch den Namen wechseln in Credit US und abhauen!

Gruss Hans

Elias
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Hans hat am 23.08.2018 12:03

Hans hat am 23.08.2018 12:03 geschrieben:

Sauerei was da abgeht mit Geld einfrieren, die CS soll doch den Namen wechseln in Credit US und abhauen!

Besser einfrieren als waschen

 

Ernsthaft:

CS aktuell +0.07%

UBS im Elend

 

 

Von wegen keine fremden Richter......

Dieselbe Partei kommt jetzt auch in Erklärungsnotstand wegen dem Klimawandel.  you dreamer du!    https://www.youtube.com/watch?v=P84lD9w5F94

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brancusi-serrat
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CS

CS auch auf Inside Paradeplatz gestern: https://insideparadeplatz.ch/2018/08/22/cs-asienchef-geht-stars-entlarven-thiam/

Mit recht amusanten Leserkommentaren!

 

Elias
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Credit Suisse buy

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Credit Suisse auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,20 Franken belassen. Das günstige Kurs/Buchwert-Verhältnis dürfte die Aktie der Schweizer Bank stützen, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer am Mittwoch vorliegenden Studie./edh/zb

Datum der Analyse: 22.08.2018

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Hans
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Bank pusht Bank, nicht lustig

Bank pusht Bank, nicht lustig 

CS-Aktie dümpelt schon seit Jahren, UBS ebenfalls, beides Selbstbedienungsläden des Mgmts und VRs 

Gruss Hans

Zyndicate
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Credit Suisse zahlt

Credit Suisse zahlt Kernkapitalinstrumente von 5,9 Mrd Fr. zurück

Credit Suisse Group (Guernsey) II Limited zahlt per 23. Oktober 2018 mehrere Kernkapitalinstrumente (Tier 1) mit hohem Auslösungssatz im Gesamtbetrag von 5,9 Milliarden Franken zurück. Diese Rückzahlungen seien Teil des Kapital- und Refinanzierungsplans für 2018, teilte das Institut am Dienstag mit.

28.08.2018 07:35

Dieser Plan umfasse auch die Emission eines Kernkapitalinstruments (Tier 1) mit hohem Auslösungssatz in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar im Juli und das Pricing eines Kernkapitalinstruments (Tier 1) mit hohem Auslösungssatz in Höhe von 300 Millionen Franken im August, welches voraussichtlich bis zum 4. September abgeschlossen sein wird.

sig/rw

(AWP)

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Zyndicate
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Die Fed gibt CS und UBS einen

Die Fed gibt CS und UBS einen Aufschub

Credit Suisse, UBS und die Deutsche Bank bekommen in den USA ein Jahr mehr Zeit zur Erstellung eines Krisenplans.

31.08.2018 07:18

Die Institute müssen ihre Vorschläge für eine branchenschonende Abwicklung im Fall einer Insolvenz jetzt erst am 1. Juli 2020 vorlegen. Die US-Notenbank Federal Reserve begründete die Verlängerung am Donnerstag unter anderem damit, dass sie den Banken so noch mehr Rückmeldungen geben könne.

Ein Jahr mehr bekamen auch Barclays aus Grossbritannien und Prudential Financial aus den USA. Eigentlich müssen Grossbanken solche Notfallpläne oder "Testamente" jährlich vorlegen, sie haben aber den hohen Aufwand kritisiert und wiederholt eine Verlängerung bekommen.

Die Deutsche Bank war Ende Juni beim zweiten Teil des US-Stresstests der grossen Geldhäuser als einziges Institut durchgefallen.

Die "Testamente" waren eine Reaktion auf die letzte grosse Finanzkrise, als der Crash der Investmentbank Lehman Brothers 2008 die Weltwirtschaft erschütterte. Erstmals hatten die US-Behörden 2012 detaillierte Abwicklungspläne von den Geldhäusern eingefordert.

(SDA)

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Bellavista
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Beeindruckendes Volumen in den ersten Minuten heute Morgen

Da haben sich Verkäufer und Käufer ein schönes Kräftemessen in der Eröffnungsrunde geliefert. 5 Mio Titel in den ersten paar Minuten.

Was spricht für und was gegen CS nach dem letzten Statement des CEO's?

Bellavista

kiwichris
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Heute ist Hexensabbat, darum

Heute ist Hexensabbat, darum das hohe Volumen zur Eröffnung.

Elias
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Sie waren bereits die

Sie waren bereits die Gewinner im gestrigen Handel. Händler begründeten die steigenden Kursen mit der Aussicht auf anziehende Zinsen, insbesondere im US-Geschäft. Dadurch wiederum könnten sich die Margen im Zinsdifferenzgeschäft verbessern.

https://www.cash.ch/news/top-news/boersen-ticker-swiss-market-index-laes...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Bellavista
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@Elias / @kiwichris

Das scheint mir doch ein plausibles Argument. Auffallend auch, wie deckungsgleich der CS und UBS Chart in der letzten Woche gelaufen ist. Man könnte meinen, das seien Zwillinge. 

@kiwichris: Wieso sollte der Hexensabbat sich so stark auf die Eröffnungssitzung auswirken???

Bellavista

kiwichris
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https://www.godmode-trader.de
Elias
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Profis decken sich damit

Profis decken sich damit bereits einige Tage im Voraus und in einem ruhigen Marktumfeld ein.

 

An der Vorbörse ist der Mob auch nicht dabei

 

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Neue Geldwäscherei-Skandale

Neue Geldwäscherei-Skandale auch für Schweizer Banken ein Thema

Mit der Danske Bank ist das Thema wohl nicht erledigt: Das Risiko, in Geldwäscherei-Skandale verwickelt zu werden, trifft viele international tätige Banken.

30.09.2018 19:03

In der europäischen Finanzwelt vergeht derzeit fast kein Tag ohne Schlagzeilen über Geldwäschereirei: Betroffen sind prominente Namen wie Deutsche Bank, Credit Suisse, sowie die Danske Bank oder die niederländische ING. Und dabei dürfte es nach Einschätzung der Beratungsagentur AlixPartners nicht bleiben.

"Wir erwarten noch mehr Fälle, wo Banken wegen Nichteinhaltung von Anti-Geldwäschereir-Regularien bestraft werden", sagte Veit Bütterlin, leitender Manager bei der Gesellschaft. Das liege zum einen an den verschärften Anforderungen der Regulierer. Damit würden automatisch mehr Banken gegen die strengeren Vorschriften verstossen.

Zudem steige auch der politische Druck, dem Problem Herr zu werden, und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden funktioniere besser. "So werden mehr Fälle aufgeklärt", sagte Bütterlin. Unlängst hatte sich auch die EZB für eine Zentralagentur gegen Geldwäscherei starkgemacht.

Risiken bei internationalen Banken

Von Geldwäscherei spricht man, wenn Mittel aus kriminellem Ursprung in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Die Herkunft der Gelder wird über komplexe Systeme verschleiert und ist für die betroffene Banken oder Unternehmen nur schwer nachvollziehbar. Anfällig dafür sind nach Einschätzung des AlixPartners-Experten vor allem international agierende Banken mit Geschäft in Risikoländern - etwa Lateinamerika, Teilen Asiens und Osteuropas. Das Risiko sei zudem hoch in Bereichen wie der Exportfinanzierung oder bei Auslandsgeschäften über Drittbanken.

Im Fokus standen hier jüngst auch die Credit Suisse und die Deutsche Bank, die sich Rügen ihrer Aufseher einfingen: Diese forderten Verbesserungen beim internen Vorgehen im Kampf gegen Geldwäscherei und stellten beiden Instituten einen Aufpasser zur Seite, der die Fortschritte überwachen soll. Noch grössere Kreise zog das Thema bei der Danske Bank, wo wegen milliardenschwerer verdächtiger Zahlungen der Chef den Hut nehmen muss. Die niederländische Grossbank ING musste in einem Verfahren wegen Geldwäscherei 775 Millionen Euro bezahlen.

Mängel in den Systemen

Diese Häufung ist nach Einschätzung von Bütterlin kein Zufall - denn viele Banken hätten grosse Mängel in ihren Systemen. Verbesserungsbedarf gebe es bei der korrekten Indentifizierung der Kunden sowie der Herkunft der Gelder - im Fachjargon als KYC (Know your customer) bezeichnet.

"Manche Banken haben für ganze Kundengruppen nicht die richtigen Informationen vorliegen", sagte Bütterlin. Das betreffe etwa die korrekte Zuordnung von mehreren Konten zu ein- und derselben Person. Zudem müssten die Institute verdächtige Transaktionen besser überwachen. Die Deutsche Bank hat selbst Mängel in ihren internen Verfahren zur Überprüfung von Kunden gefunden, wie Reuters im August berichtet hatte.

Im Fokus stünden auch Geschäfte in Verbindung mit Briefkastengesellschaften, die besonders in der Schweiz populär waren. "Briefkastengesellschaften sind nicht per se illegal, aber viele werden etwa für Geldwäscherei in Verbindung mit Korruption, Steuerhinterziehung oder Sanktionsumgehungen missbraucht", sagte Bütterlin. Die Berater schätzen, dass in der Schweiz jährlich bis zu 200 Milliarden Franken gewaschen werden. Für Deutschland halten sie einen Betrag von bis zu 100 Milliarden Euro für realistisch, während global bis zu zwei Billionen Dollar aus unklaren Quellen stammen könnten.

(Reuters)

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Zyndicate
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Credit Suisse und Swiss Prime

Credit Suisse und Swiss Prime Site tauschen Prestigeimmobilien

Die Credit Suisse und Swiss Prime Site (SPS) haben ein Tauschgeschäft vereinbart.

02.10.2018 08:18

Während die Grossbank ganz in den Besitz des Zürcher Einkaufszentrums Sihlcity kommt, übernimmt SPS den Swisscom-Hauptsitz vollständig und erhält zwei weitere Gebäude in Zürich. So haben zwei Immobilienfonds der Credit Suisse per 1. Oktober den 24-prozentigen Anteil von SPS am Einkaufszentrum Sihlcity übernommen, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Im Gegenzug gehen drei Immobilien in Zürich und Worblaufen an die Immobiliengesellschaft.

Mit der Transaktion geht Sihlcity vollständig in Besitz der Credit Suisse über. Die Entwicklung des Einkaufszentrums soll weiter vorangetrieben werden und der "Charakter als eigenständiges kleines Quartier in Zürich" gefördert werden, schreibt die CS. In der Mitteilung von SPS wird der Wert der abgetretenen Beteiligung auf 198 Millionen Franken beziffert.

Die drei ins Portfolio von SPS wechselnden Liegenschaften würden über eine hohe Standortqualität verfügen und seien voll vermietet, schreibt SPS. Teil der Transaktion sei unter anderem der Swisscom-Hauptsitz in Worblaufen, an dem SPS bereits zu 49 Prozent beteiligt war. Laut SPS liegt der Wert der drei Gebäude bei insgesamt rund 221 Millionen Franken.

Damit steige einerseits die Zahl der im Alleineigentum gehaltenen Objekte und zudem werde die Anteil an Retail-Immobilien im Portfolio auf unter 30 Prozent gesenkt, wie es weiter hiess.

(SDA)

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Zyndicate
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CS-Schweiz-Chef:

CS-Schweiz-Chef: Personalabbau bis Ende Jahr abgeschlossen

Laut Thomas Gottstein, CEO der Credit Suisse Schweiz, ist seine Division im laufenden Jahr auf Kurs.

08.10.2018 07:29

In einem Interview mit der "Aargauer Zeitung" gab sich der Manager optimistisch, das Ziel eines Vorsteuergewinns von etwa 2,3 Milliarden Franken erreichen zu können. "Wir haben in den letzten drei Jahren in Sachen Effizienz deutlich zugelegt und die Kosten stark gesenkt", sagte Gottstein. Auch beim laufenden Personalabbau sieht er seine Sparte auf der Zielgerade. "Unser Ziel war eine Reduktion innert dreier Jahre um 1600 Stellen - also rund 10 Prozent. Ende Jahr dürfte dies abgeschlossen sein", führte er weiter aus.

Ausgedünnt wurde dabei auch das Filialnetz. Seit 2015 wurde dieses von etwa 150 auf 135 Geschäftsstellen reduziert. Eine weitere Schliessung von Standorten sei nun aber nicht mehr geplant, sagte Gottstein. Dabei betonte er, dass die Bank durch den Umbau insgesamt agiler geworden sei. Die Mitarbeitenden hätten nun direktere Wege und Entscheide könnten schneller getroffen werden.

Potenzial bei den Jungen

Weiter wachsen möchte Gottstein künftig vor allem beim Segment der Jugendlichen. "Mit unserem digitalen Sparschwein Digipigi haben wir innerhalb eines Jahres über 20'000 junge Kunden erreicht", führte er aus. Und dieses Kundensegment wolle man weiter ausbauen.

Dafür sei im Hypothekargeschäft die Konkurrenz in den letzten Jahren härter geworden. Aufgrund der tiefen Zinsen würden sich vor allem Versicherungen und Pensionskassen in diesem Geschäftsfeld der Bank vermehrt engagieren. Die Marge drücken würden ausserdem die Vergleichsdienste. "Diese ersetzen uns zwar nicht, sie arbeiten aber natürlich nicht gratis", erklärte Gottstein im Bezug auf die von seiner Bank bezahlten Kommissionen.

Compliance verbessert

Auch zur Rüge der Finanzmarktaufsicht (Finma), die insbesondere die Jahre zwischen 2006 und 2014 betraf, äusserte sich Gottstein. "Die Prozesse wurden systematisch analysiert und behoben und die Compliance stark ausgebaut", sagte der Manager im Interview.

Und schliesslich äusserte er sich auch zur geplanten Banklizenz für die Postfinance. "Ich habe mit einer privatisierten Postfinance, die ohne Staatsgarantie auskommt und dann eine volle Bankenlizenz erhält, kein Problem", erklärte er. Das hiesse jedoch auch, dass die Postfinance jegliche Kapitalerhöhung ohne Hilfe des Staates machen müsse.

(AWP)

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Bellavista
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CS interne Einschätzung 2017

Ich durfte letztes Jahr mit meinem Grosi an einen Private Banking Anlass der CS wo es um die Vermögensverwaltungsstrategie fürs nächste Jahr d.h. 2018 ging.

Der sympathische, dynamische und eloquente Familienvater überzeugte mit einem tollen Referat und nachvollziehbaren, glaubwürdigen Erläuterungen.

Am Schluss liess er sich auf eine Frage aus dem Publikum dazu verleiten (obschon man dies als CS Mitarbeiter eigentlich tunlichst unterlassen sollte wie er selber ausführte) eine Prognose zur Kursentwicklung der CS Aktie zu machen. Er raunte dann ganz leise ins Mikrofon, dass er davon ausgehe, dass man Ende 2018 bei ca. 25.-- stehen werde. Aber man soll es ja niemandem weitersagen.....

Sofern mein Grosi immer noch zu den Privatkunden gehört und es  mich wieder an den Anlass im Bellevue mitnimmt, werde ich mal nach den Gründen fragen, wieso er sich so verschätzt hat. Ich weiss zwar schon heute, dass er ein top Argumentarium auftischen wird (meine ich nichtmal ironisch), aber das Vertrauen in seine Fähigkeiten, den Markt richtig einzuschätzen,  wird trotzdem angekratzt bleiben....  Die Zweifel werden aber schon bald, nämlich beim köstlchichen Apéro riche wieder vergessen gehen. Wenn nicht bei mir, dann sicher beim Grosi. Und sie hat ja die ganze Kohle. (zumindest noch..... falls sie nicht zuviel dem CS Guru glaubt).

Wer kommt 

Bellavista

gent
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Auch die CS bereitet sich vor

Auch die CS bereitet sich vor für die kräftige erholung morgen.

Zyndicate
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Ausblick Credit Suisse: Q3

Ausblick Credit Suisse: Q3-Ergebnis von 476 Millionen Franken erwartet

Die Grossbank Credit Suisse veröffentlicht am Donnerstag, 1. November, die Ergebnisse zum dritten Quartal 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

31.10.2018 11:48

Q3 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q2 18A Q3 17A Geschäftsertrag 5'046 5'595 4'972 Geschäftsaufwand 4'245 4'470 4'540 Reinergebnis 476 647 244 Gewinn vor Steuern 689 1'052 400 Adj. Gewinn vor Steuern 862 1'282 620 - Swiss UB 537 580 448 - IWM 412 461 382 - APAC 196 266 228 - Global Markets 44 204 98 - IBCM 80 141 51

FOKUS: Die Credit Suisse steht kurz davor, ihre seit 2016 laufende Restrukturierung abzuschliessen. Marktbeobachter vermuten, dass die Grossbank im dritten Quartal 2018, also im vorletzten Quartal der Strategieumsetzung, von weiteren Kosteneinsparungen profitieren dürfte sowie von etwas höheren Erträgen. Damit ergebe sich ein erneut starker Gewinnzuwachs, bei allerdings tiefer Vergleichsbasis, heisst es am Markt.

Im dritten Quartal dürften auch - wie in der Branche üblich - saisonal bedingt weniger Erträge als im Vorquartal angefallen sein. Die Kundenaktivität litt wohl unter der üblichen "Sommer"-Verlangsamung, aber auch unter einer gedämpften Anlegerstimmung wegen der Sorge über Handelskriege, steigende Zinsen sowie der Schwäche in Schwellenländern.

Auch die Credit Suisse könnte vor allem - wie ihre Branchennachbarn - in der Vermögensverwaltung geringere transaktionsbasierte Handelserträge verzeichnet haben. Die UBS hatte vergangenen Donnerstag zum Quartalsabschluss berichtet, dass diese bei der grössten Schweizer Bank den tiefsten Stand seit Beginn der Finanzkrise erreicht hätten. Das heisst, die Kunden haben wegen der gestiegenen Unsicherheiten deutlich weniger gehandelt, wobei das Minus in Asien überproportional ausfiel.

Bereits Ende August beklagte Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam eine geringere Kundenaktivität: Die Kunden der Grossbank hätten sich seit Juli zurückgehalten. "Was Sie in letzter Zeit sehen, ist weniger Aktivität, weniger Transaktionen, definitiv weniger Volumen", sagte Thiam zu Bloomberg TV auf die Frage, wie sich die Kunden im Umfeld der derzeitigen Handelsspannungen verhielten.

Dennoch dürfte das Wealth Management - der unter der neuen Strategie zum Kerngeschäft erklärte Bereich - im dritten Quartal wie in den Vorquartalen ein besseres Momentum ausweisen als die UBS, schreibt die ZKB. Die Experten werden in dem Geschäft allerdings die Nettoneugelder und Bruttomargen genau unter die Lupe nehmen.

Das Investment Banking könnte derweil eher enttäuschen, so die Marktmeinung. Das werfe auch die Frage auf, wie lange hier noch auf eine Verbesserung gewartet werden müsse und ob die Credit Suisse allenfalls in Betracht ziehen sollte, die Kapitalallokation in diesem Bereich weiter zu reduzieren.

Insgesamt wird mit weiteren signifikanten Fortschritten bei der Verlagerung weg vom Investment Banking hin zu mehr Vermögensverwaltung gerechnet sowie beim Konzernumbau insgesamt. So dürfte sich das Bild unter anderem bei den Kosten weiter verbessert haben. Auch die Veräusserung der nicht mehr als strategisch deklarierten Geschäftsfelder sollte auf Kurs sein. Zusammengefasst sind diese unter der sogenannten Strategic Resolution Unit.

In Sachen Kapitalisierung wird am Markt mit keiner grossen Überraschung beziehungsweise Veränderung gerechnet. Ende des dritten Quartals bewegte sich die Credit Suisse weiterhin auf relativ hohem Niveau: Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 12,8 Prozent und die Verschuldungsquote gemessen an der Leverage Ratio bei 3,9 Prozent.

Die finanziellen Zielen bis 2018 dürften insgesamt noch näher in Reichweite gerückt sein. CEO Thiam hatte bereits Mitte September in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" den Umbau seiner Bank für praktisch abgeschlossen erklärt. Und zudem für die nächsten zwei Jahre einen Gewinn zwischen 5 und 6 Milliarden Franken als realistisch bezeichnet. Dieses Gewinnniveau sei nötig, um das Ziel von 11 bis 12 Prozent Rendite auf Sachanlagevermögen bis 2020 zu erreichen, kommentiert Vontobel.

Wichtiger als den anstehenden Quartalsabschluss erachten die Analysten daher auch den für Dezember angekündigten Investorentag. Erwartet werden detaillierte Ausführungen dazu, wie die Gruppe künftig die Erträge steigern will. Zudem warten die Experten auf klare Aussagen zur geplanten höheren Kapitalrückführung an die Aktionäre. Die Aktie widerspiegle bereits die meisten Risiken mit Blick auf ein schwächeres Marktumfeld, nicht so aber das Potential für positive Ankündigungen am Investoren-Update, heisst es bei Morgan Stanley.

ZIELE: Die Credit Suisse hat ihre Ziele Ende November 2017 anlässlich eines Investorentags leicht angepasst. Nachfolgend eine Auswahl der aktuellen Ziele:

. Ziele für Vorsteuergewinn u.a. bis 2018: - Swiss Universal Bank 2,3 Mrd - International Wealth Management 1,8 Mrd CHF - APAC WMC: Vorsteuergewinn 0,85 Mrd CHF - APAC Markets: Return on Regulatory Capital 10-15% - IBCM: Return on Regulatory Capital 15-20% - Global Markets GM: Return on Regulatory Capital 10-15% . Strategic Resolution Unit (SRU): - für 2018 maximaler Vorsteuerverlust von 1,4 Mrd USD - für 2019 von 0,5 Mrd USD . Operative Gesamtkostenbasis - für 2018 unter 17 Mrd CHF, - für 2019 und 2020 zwischen 16,5 Mrd und 17 Mrd CHF . Rendite auf Sachanlagevermögen (RoTE): - 10-11% für 2019 und 11-12% für 2020 . Kapitalquoten: - Kernkapitalquote (CET1, look-through) für 2018 bis 2020 ">12,5%" - CET 1/Tier 1 Leverage Ratio ">3,5%" bzw. ">5,0%"

PRO MEMORIA:

DIVISIONEN: Neu teilt die Credit Suisse die Vermögensverwaltung in sieben Regionen auf statt wie zuvor in vier. Nach dem Wachstum der vergangenen Jahre hätten laut Divisionschef Iqbal Khan immer mehr Regionen die nötige Grösse erreicht, um als eigene Einheiten bestehen zu können. Seit der Gründung des Bereiches International Wealth Management habe sich das Geschäft in etwa verdoppelt.

ALTLASTEN: Finanzchef David Mathers hatte Ende Juli angekündigt, dass im dritten Quartal sogenannte CoCo-Bonds, also Anleihen mit gewissem Eigenkapitalcharakter, in Höhe von 6,3 Milliarden Franken zurückgekauft werden. Diese wurden vor einigen Jahren zu sehr hohen Zinsen herausgegeben. Die Credit Suisse Group (Guernsey) II Limited zahlte dann per 23. Oktober 2018 mehrere Kernkapitalinstrumente (Tier 1) mit hohem Auslösungssatz im Gesamtbetrag von 5,9 Milliarden Franken zurück. Mathers hatte damals vorgerechnet, dass mit dem Rückkauf die Finanzierungskosten im nächsten Jahr im Vergleich zu 2018 um rund 700 Millionen gesenkt werden können.

COMPLIANCE/REGULIERUNG: Im September wurde die Credit Suisse von der Finma in Sachen Geldwäschereibekämpfung gerügt. Zwei Enforcementverfahren ergaben, Fehlverhalten in den Jahren 2006 bis 2014 im Kontext von mutmasslichen Korruptionsfällen rund um den Fussballverband FIFA, den brasilianischen Ölkonzern Petrobras sowie den venezolanischen Ölkonzern PDVSA.

Die Bank hatte allerdings bereits seit Ende 2015 die sogenannte Compliance verbessert. Die Finanzmarktaufsicht verlangt aber, das bereits ergriffene Schritte noch schneller umgesetzt werden. Ein Aufpasser soll die Umsetzung bei der Grossbank überwachen.

Die Bank betont ihrerseits, wie viel sich beim Thema Compliance getan hat. Im Oktober 2015 schuf sie etwa die eigenständige Funktion "Group Compliance and Regulatory Affairs", die direkt dem CEO unterstellt ist.

Mit Blick auf Regulierung in den USA haben die Grossbanken derweil mehr Zeit für ihre "Testamente" erhalten. Die Notfallpläne, mit denen die Schweizer Institute sowie weitere ausländische Geldhäuser eine für die restliche Finanzwelt risikolose Abwicklung im Fall des eigenen Zusammenbruchs sicherstellen sollen, müssen nun erst am 1. Juli 2020 eingereicht werden - und damit ein Jahr später.

BREXIT: Für die Zeit nach einem Ausstieg Grossbritanniens aus der EU hat sich die Credit Suisse indes offenbar für Frankfurt am Main als den zentralen Standort für das Investment Banking und Kapitalmarktgeschäfte in Europa entschieden. Wie die "Financial Times" am Donnerstag berichtete, habe die Bank bereits mehrere Millionen US-Dollar an Vermögenswerten verlagert, um den neuen Standort zu unterstützen.

In Sachen Chefposten dürfte sich derweil nicht so bald etwas ändern. Thiam will auch nach der Restrukturierung CEO der Bank bleiben. Er dementierte Anfang September Gerüchte, wonach er eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste im Jahr 2020 erwäge. Nach drei Jahren an der Spitze der Credit Suisse sei seine Arbeit noch nicht getan, schrieb Thiam in einer Stellungnahme.

AKTIENKURS: Die CS-Aktie notiert aktuell bei 13,14 Franken (Stand Mittwoch 11.45 Uhr) und damit rund 24 Prozent tiefer als Ende 2017 (UBS -23%, SMI -4,5%). Im Gesamtjahr 2017 hatte das Papier 30 Prozent zugelegt und war damit der UBS-Aktie (+12%) und dem Gesamtmarkt (+14%) weit voraus geeilt.

Homepage: www.credit-suisse.com

jl/ys

(AWP)

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Elias
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J.P. Morgan Overweight Ziel 20, Barclays Equal Weight 15,60

Die Credit Suisse hat ein Ertragsproblem - Aktie sackt ab

Die Credit Suisse verdient im dritten Quartal weniger als Analysten sich erhofft hatten. Der Hauptgrund sind rückläufige Erträge. Folglich gibt die Grossbankaktie die Kursgewinne vom Vortag wieder ab.

Noch am Tag vor der Quartalsergebnisveröffentlichung machten bei der Credit Suisse (CS) Gerüchte rund um eine Zahlenenttäuschung die Runde. Dass die Aktie der Grossbank den ganzen Nachmittag über gesucht war und um fast 3 Prozent höher aus dem Handel ging, liess dann aber doch Zweifel an diesen Gerüchten aufkommen.

Zu Unrecht, wie der Zahlenkranz vom frühen Donnerstagmorgen zeigt. Trotz kostenseitigen Fortschritten war es der CS nicht möglich, die rückläufigen Geschäftserträge im dritten Quartal aufzufangen. Gegenüber dem Vorjahr resultierte ein Rückgang der Erträge um 1,7 Prozent, gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal gar ein Rückgang um gut 12 Prozent. Dabei wurden die Analystenerwartungen verfehlt.

Neben der Schweizer Universalbank steuerte auch die Geschäftseinheit Asien Pazifik weniger als erhofft zum Vorsteuergewinn bei. Die Einheit Global Markets schrieb gar einen Verlust vor Steuern. Einziger Lichtblick, so ist man sich in Expertenkreisen einig, war der erneut sehr starke Nettoneugeldzufluss.

Das alleine reicht allerdings nicht aus, damit die CS-Aktie die Kursgewinne vom Vortag halten kann. An der Schweizer Börse SIX verliert sie zur Stunde noch 3,2 Prozent auf 12,80 Franken.

Capital Markets belastet das Gruppenergebnis

Die Zürcher Kantonalbank zeigt sich leicht enttäuscht vom vorliegenden Ergebnis. Zwar seien die Kosten im dritten Quartal erstmals bei unter 4 Milliarden Franken zu liegen gekommen. Die Erträge seien allerdings schwach ausgefallen. Die CS müsse am diesjährigen Investorentag zeigen, wie sie nach drei Jahren Restrukturierung den Ertrag steigern wolle, so heisst es weiter. Dennoch wird die CS-Aktie vom Bankenanalyst der Zürcher Kantonalbank weiterhin mit "Übergewichten" zum Kauf empfohlen.

Sein Berufskollege bei Baader-Helvea hat mit Capital Markets denn auch einen Hauptschuldigen für die Ergebnisenttäuschung. Die Geschäftseinheit weist für das dritte Quartal überraschend einen Verlust aus. Schuld sind tiefere Erträge, wobei die diesbezüglichen Erwartungen um rund 11 Prozent verfehlt werden. Unter Ausklammerung von Capital Markets bewege sich das Gruppenergebnis hingegen in etwa im Rahmen der Erwartungen, so der Analyst. Auch er rät mit einem Kursziel von 20 Franken zum Kauf der Aktie.

Erfreuliche Fortschritte beim Kernkapital

Der für J.P. Morgan tätige Bankenanalyst kann sich den Quartalsverlust bei Capital Markets nur bedingt erklären. Einen Grund sieht er in der schwachen Entwicklung bei verbrieften Produkten. Seinen Berechnungen zufolge übertrifft der um einmalige Faktoren bereinigte Vorsteuergewinn jedoch die Markterwartungen. Der Analyst hält deshalb an der "Overweight" lautenden Kaufempfehlung sowie am Kursziel von 20 Franken fest.

Zum selben Schluss kommt der Autor eines Kommentars aus dem Hause Barclays. Auch er sieht den bereinigten Vorsteuergewinn über den Markterwartungen liegen. Gleichzeitig begrüsst er die beim Kernkapital erzielten Fortschritte, selbst wenn die Eigenkapitalentwicklung nur leicht besser ausfällt. Die CS-Aktie wird bei Barclays mit "Equal Weight" und einem Kursziel von 15,60 Franken eingestuft.

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alpenland
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so übel find ich das nicht

hab mir paar KO C zugelegt

(leider etwas spät am Compi)

bei einer Div von E 0.39 Rendite = 3.02%

10:37

Goldman belässt Credit Suisse auf 'Buy' - Ziel 21,8 Franken 

 

Durchschnitt alle Analysten = 19.12 
 

alpenland
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Ziel erhöht

Kepler Cheuvreux erhöht Kursziel für Credit Suisse von CHF 20,40 auf CHF 21.

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