Swatch Group

Swatch Aktie 

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Dimi03
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Herr Trump uns seine angekündigten Zölle!!!

Zyndicate
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UBS empfiehlt Swatch-Aktie

UBS empfiehlt Swatch-Aktie nicht mehr zum Kauf

Obwohl die Inhaberaktie der Swatch Group seit Mitte Juni 15 Prozent an Kurswert verloren hat, senkt die UBS nun überraschend den Daumen. Im ungünstigsten Fall sieht die Grossbank den Kurs um 35 Prozent fallen.

31.08.2018 08:31

Von Lorenz Burkhalter

Als die Luxusgüteranalystin der UBS die Inhaberaktie der Swatch Group Ende April 2017 von "Neutral" auf "Buy" heraufstufte, war sie ziemlich alleine. Die Angst vor Marktanteilverlusten an die Smart Watch des US-Kultunternehmens Apple hielt andere Berufskollegen von einer Kaufempfehlung ab.

Am frühen Freitagmorgen macht die UBS-Analystin den damaligen Schritt nun rückgängig. In einer 38-seitigen Unternehmensstudie reduziert sie das Anlageurteil wieder auf "Neutral". Im Zuge von bis zu 9 Prozent tieferen Gewinnerwartungen lautet das 12-Monats-Kursziel für die Inhaberaktie neu 450 (zuvor 535) Franken.

Anhaltspunkte für eine Wachstumsverlangsamung häufen sich

Es ist vor allem der Zeitpunkt der Herunterstufung, der überraschend kommt. Kostete die Aktie vor etwas mehr als zwei Monaten noch fast 500 Franken, so waren es zuletzt noch knapp 428 Franken. Das entspricht einem Minus von fast 15 Prozent. Ausserdem notiert die Aktie nur unwesentlich höher als Ende April 2017.

Die Luxusgüteranalystin der UBS begründet ihre vorsichtigere Haltung mit dem nachlassenden Wachstum. Sie spürt insbesondere bei den chinesischen Konsumenten eine nachlassende Kauflust. China gilt als einer der wichtigsten Märkte der Swatch Group.

Kursentwicklung der Swatch-Inhaberaktie seit Ende April 2017 (Quelle: www.cash.ch)

Eine Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China träfe den Bieler Uhrenhersteller deshalb wohl besonders stark. Ein solches Schreckensszenario könnte der Analystin zufolge zu einem Umsatzrückgang von bis zu 5 Prozent führen und einen Kurseinbruch bei der Aktie auf 280 Franken nach sich ziehen.

Zwischenbericht von Richemont verspricht wichtige Erkenntnisse

Bei anderen Banken gibt man sich deutlich entspannter. Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, raten nicht weniger als sieben Banken zum Kauf der Swatch Inhaberaktie. Das höchste Kursziel hat mit 585 Franken die Citigroup ausstehend, gefolgt von der Credit Suisse mit 550 Franken.

Wichtige Erkenntnisse rund ums Tagesgeschäft der Swatch Group verspricht der nahende Zwischenbericht von Richemont. Am 10. September legt der Genfer Rivale den Zwischenbericht für die ersten fünf Monate des Fiskaljahres 2018/19 vor, welches am 31. März 2019 endet.

Von den Aussagen von Richemont lassen sich an diesem Tag für gewöhnlich Rückschlüsse auf die Uhren- und Schmucknachfrage bei der Swatch Group ziehen. Dementsprechend gehen vom Zwischenbericht Kursimpulse für die Inhaberaktie aus. Mit einem Kursplus von knapp 8 Prozent seit Jahresbeginn bewegt sich diese bei den Vertretern aus dem Swiss Market Index (SMI) im oberen Mittelfeld.

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Blaues Hufeisen
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Für mich ein glasklarer Kauf auf diesem Niveau...

Top-Halbjahreszahlen Mitte Juli, und die Aktie taucht seither von Fr. 470.- auf Fr. 390.-. Im Juni lag der Kurs sogar bei knapp CHF 500.-. Völlig unverständliche Kursreaktion, Handelsstreit hin oder her. Nun denn, des einen Freud, des anderen Leid. Ich habe mich nun in Position gebracht....

Blaues Hufeisen
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Na also, geht doch...

#SWATCH GROUP – CS sieht +32% Gewinnpotenzial!
06.09.2018 | 08:52
(wirtschaftsinformation.ch) – Die Credit Suisse hat heute Morgen das Kursziel von SWATCH GROUP I (CHF 385.50) von CHF 550 auf CHF 510 gesenkt, die Kaufempfehlung angesichts des erwarteten Gewinnpotenzials von +32% allerdings bestätigt. Nachdem der Uhrenhersteller im ersten Halbjahr eine der besten Leistungen im Luxusgüter-Sektor ausgewiesen habe, sei die Aktie seit Juni um -20% zurückgekommen. Die Gründe dafür seien Sorgen bezüglich der Wirtschaftsentwicklung in China, das Erstarken des Schweizer Frankens sowie höhere Vergleichszahlen im zweiten Semester. Die zuständigen Analysten halten die jüngste Kurskorrektur jedoch für übertrieben. Zudem seien die positiven Aussichten weitgehend intakt.

 

Zyndicate
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Die Swatch-Aktie ist nicht

Die Swatch-Aktie ist nicht mehr «en vogue»

Noch im Sommer war man sich einig: Die Inhaberaktie der Swatch Group ist ein klarer Kauf. Doch immer mehr Analysten kehren sich vom Uhrenhersteller ab und dies selbst bei den tiefsten Kursen seit mehr als zwei Jahren.

21.11.2018 08:29

Von Lorenz Burkhalter

Wer will, kann seit wenigen Wochen mit ein paar wenigen Klicks auf der Webseite seine eigene Swatch-Armbanduhr kreieren. Damit ist der Bieler Luxusgüterhersteller der Konkurrenz einmal mehr ein Schritt voraus.

Doch während die Armbanduhren weiterhin als "hipp" gelten, lässt sich das von den Aktien der Swatch Group nicht länger sagen. Seit Wochen wirft ein Analyst nach dem nächsten das Handtuch. Alleine am frühen Mittwochmorgen treffen zwei Herunterstufungen für die Inhaberaktie ein.

Der bekannte Luxusgüteranalyst der Royal Bank of Canada ist nicht länger zuversichtlich. Er stuft die Aktie bei einem neu 370 (zuvor 450) Franken lautenden Kursziel von "Outperform" auf "Sector Perform" herunter. Der Analyst warnt vor zu optimistischen Erwartungen an die zukünftige Margenentwicklung. Zudem fehlen ihm auf absehbare Zeit die Gründe für steigende Kurse.

Zeitpunkt der Herunterstufungen überrascht

Gar noch einen Schritt weiter geht die Berufskollegin bei der UBS. Sie geht bei der Swatch Group von einer länger andauernden Nachfrageverlangsamung aus und hält diese für vom Markt unterschätzt. Die Luxusgüteranalystin befürchtet ab dem kommenden Jahr gar eine rückläufige Margenentwicklung. Deshalb streicht sie das 12-Monats-Kursziel für die Inhaberaktie auf 272 (zuvor 450) Franken zusammen und spricht eine Verkaufsempfehlung aus. Die nächstjährigen Gewinnschätzungen der Grossbank liegen neuerdings um nicht weniger als 19 Prozent unter den Markterwartungen.

Beobachter zeigen sich überrascht, dass die Analysten erst jetzt ihre Empfehlungen zurücknehmen, nachdem die Valoren der Swatch Group auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen sind. Mit einem Minus von fast 25 Prozent zählt die Inhaberaktie des Bieler Luxusgüterkonzerns zu den schwächsten Titeln aus dem Swiss Market Index (SMI) in diesem Jahr. Vom Rekordhoch von Mitte Juni bei knapp 500 Franken trennen die Swatch-Aktie sogar satte 40 Prozent.

Schätzungs- und Kurszielreduktionen noch nicht ausgestanden

Überwogen damals noch die Kaufempfehlungen, raten mittlerweile nur noch sechs von 21 Analysten zum Kauf der Inhaberaktie. Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, hat neben der UBS auch die US-Investmentbank Merrill Lynch eine Verkaufsempfehlung ausstehend.

Mit 430 Franken überragt das durchschnittliche Kursziel aller befragten Analysten die aktuellen Kurse zwar noch immer um mehr als 40 Prozent. Darauf angesprochen, sehen Marktbeobachter in den nächsten Wochen weitere Schätzungs- und Kurszielreduktionen eintreffen. Selbst dass einige der noch immer optimistisch gestimmten Analysten das Handtuch werfen, sei nicht auszuschliessen.

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