KABA

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Dorma+Kaba baut Hunderte Stellen ab

Der Sicherheitstechnik-Konzern Dorma+Kaba restrukturiert seinen Standort Deutschland und verlagert gewisse Aktivitäten in den Fernen Osten. Dadurch gehen 440 Stellen verloren.

Die Verbesserung der Kostenstruktur, die Straffung der Organisation und die Nutzung von Synergien führen zu einem Abbau von rund 440 Stellen in Deutschland sowie zur Verlagerung von Standorten, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Gleichzeitig komme es an den Standorten in Singapur und Suzhou (China) zu einem Aufbau von rund 160 Stellen, um die erhöhten Produktionsanforderungen abdecken zu können.

Am deutschen Standort Ennepetal verbleiben den Angaben zufolge weiterhin die Deutschlandzentrale, die Zentrale für das Segment Access Solutions DACH sowie ein Teil der Gruppenfunktionen. Die Umsetzung aller Massnahmen soll im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen sein und möglichst sozialverträglich erfolgen, wie es heisst.

Der Umbau in Deutschland sei ein wichtiger Baustein zur Erreichung der bereits früher kommunizierten Ziele für das Geschäftsjahr 2018/2019: diese sind eine EBITDA-Marge von 18% sowie ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 2%-Punkten über dem adjustierten Weltwirtschaftswachstum.

Dorma+Kaba präsentiert neuen Zukunftsplan

Der Konzern nennt die Massnahmen "Zukunftsplan Deutschland". Im Details soll dabei der Standort Ennepetal als Kompetenzzentrum für mechanische und elektronische Türtechnik ausgebaut und weiterentwickelt werden, wie es heisst. Gleichzeitig soll die Herstellung von bestimmten Standardprodukten von Ennepetal nach Singapur verlagert werden, während andere Produkte von Singapur nach Suzhou (China) verschoben werden.

Weiter soll der Standort Ocholt durch Automatisierung der Produktion für mobile Trennwandsysteme "zukunftsfähig ausgerichtet" und die bereits "seit längerer Zeit unbefriedigende Ergebnislage" der Beschlagtechnik am Standort Velbert durch Kostenmassnahmen verbessert werden.

Weiter werden die Aktivitäten der Kaba Mauer in Heiligenhaus u.a. an die bestehenden Standorte Bad Berka und Velbert verlagert. Und für das defizitäre Sanitärgeschäft am Standort Rietberg wird derzeit ein Sanierungskonzept verhandelt, alternativ werde ein Verkauf oder eine Schliessung geprüft. Dies bedeute für das Sanitärgeschäft am Standort Bad Salzuflen ebenfalls eine Anpassung der Produktionskapazitäten mit entsprechendem Personalabbau.

Die Rümlanger Kaba-Gruppe und das deutsche Familienunternehmen Dorma hatten sich 2015 zur an der SIX kotierten Dorma+Kaba Holding zusammengeschlossen.

(AWP)

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Dorma+Kaba-CEO: Integration auf Kurs - Mittelfristziele bestätigt
21.07.2016 12:20

Zürich (awp) - Dorma+Kaba hat mit Beginn des neuen Geschäftsjahres 2016/17 am 1. Juli eine neue Organisationsstruktur eingeführt und den gemeinsamen Markenauftritt lanciert. CEO Riet Cadonau sieht die Integration auf Kurs und bekräftigt im Interview mit AWP die Synergie- und Mittelfristziele. Zudem bestätigt er, dass die Integrationskosten jedoch etwas höher ausfallen werden als ursprünglich angenommen.

Mit der Integration sei das Unternehmen genau im Plan. "Wir haben beim Zusammenschluss einen Fahrplan mit Meilensteinen definiert und diese bisher alle erreicht", so der CEO weiter. Für die Organisation habe man sich viel Zeit genommen und die Strukturen, Rollen und Prozesse klar definiert. Bis Juli 2018 soll die Integration mehrheitlich abgeschlossen sein.

Teil der jüngst angekündigten Restrukturierung in Deutschland sind auch Investitionen. "Wir wollen die Supply-Chain des Produktbereichs Türschliesser umbauen, um die Wettbewerbsfähigkeit auf diesem Gebiet langfristig zu sichern." Generell werde weiter investiert und Innovationen vorangetrieben. Es gehe also nicht nur um Kostensenkungen, sondern insgesamt um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Synergieziele von 60 bis 70 Mio CHF ab dem Geschäftsjahr 2018/19 bleiben bestehen. "Daran kann man uns messen", betont der CEO. Die ausserordentlichen Kosten werden, wie im April kommuniziert, etwas höher liegen als die ursprünglich angekündigten 70 Mio. Auch die Mittelfristziele mit einer EBITDA-Marge von 18% ab dem Jahr 2018/19 bekräftigt Cadonau erneut.

(Das vollständige Interview können Sie auf dem Premium-Dienst von AWP lesen)

yr/ra

(AWP)

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Dorma+Kaba kann Erwartungen nicht erfüllen

Dorma+Kaba hat im Geschäftsjahr 2015/16 (per 30.6.) den Umsatz im Vergleich zu den pro forma Zahlen des Vergleichszeitraums gesteigert, jedoch aufgrund der Integrationskosten einen tieferen Reingewinn erzielt.

Der Umsatz des seit September 2015 fusionierten Unternehmens wuchs währungsbereinigt um 2,6% auf 2,30 Mrd CHF. Das organische Wachstum belief sich auf 2,3%, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilt.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA beim Schliesstechnikkonzern verbesserte sich um 9,6% auf 332,7 Mio CHF, die Marge betrug 14,4% (VJ 13,5%). Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) wuchs um 10% auf 278,2 Mio und die Marge lag bei 12,1% (VJ 11,1%). Der Reingewinn fiel mit 117,2 Mio nach 186,6 Mio tiefer aus als im vorhergehenden Geschäftsjahr. Dabei beziffert das Unternehmen das ausserordentliche Ergebnis durch Integrationskosten auf -89,4 Mio.

Mit den Zahlen hat Kaba die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Betriebsgewinn leicht, beim Reingewinn deutlicher unterschritten. Die Konsensschätzung der Experten lautete beim Umsatz auf 2,32 Mrd CHF, beim EBITDA auf 334 Mio und beim EBIT auf 280 Mio. Beim Reingewinn wurde ein Wert von 131 Mio erwartet.

Die gegenüber Vorjahr gestiegene Profitabilität sei im Wesentlichen auf den positiven Geschäftsgang im Segment Access Solutions AMER in Nordamerika zurückzuführen sowie auf Effizienzsteigerungen und erste Kosteneinsparungen als Folge des Zusammenschlusses, schreibt Dorma+Kaba weiter. Die Umsetzung des Integrationsprozesses verlaufe planmässig und werde weiter vorangetrieben. Der Verwaltungsrat von Dorma+Kaba schlägt eine unveränderte Dividende von 12 CHF je Aktie vor.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 rechnet das Management zu konstanten Wechselkursen mit einer organischen Wachstumsrate von rund 3%. Auf vergleichbarer Basis soll auch das EBITDA gesteigert werden. Dazu sollen vor allem die Synergien aus dem Zusammenschluss sowie ein höheres Umsatzvolumen beitragen. Weitere Integrationskosten, wie zum Beispiel für IT und Branding, würden dies jedoch kompensieren. Daher geht das Unternehmen von einer EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau aus.

Die Mittelfristziele eines organischen Wachstums zwischen 6% und 7% und einer EBITDA-Marge von 18% ab dem Jahr 2018/19 werden bestätigt.

(AWP)

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Dormakaba übernimmt Geschäfte von Stanley Black & Decker

Der Schliesstechnikkonzern Dormakaba übernimmt in den USA die Mechanical-Security-Geschäfte von Stanley Black & Decker.

Der schweizerisch-deutsche Konzern bezahlt dafür 725 Mio Dollar in bar. Die Übernahme entspreche der kommunizierten Unternehmensstrategie einer "wesentlichen Geschäftsausweitung in Nordamerika", teilte das Unternehmen am Mittwochmorgen mit. Im November hatte Dormakaba bereits die Übernahme des US-Türen- und Beschlägehersteller Mesker Openings bekanntgegeben.

Die Transaktion umfasst die hauptsächlich auf Nordamerika fokussierte Stanley Commercial Hardware, zu der eine Produktionsstätte in Taiwan gehört sowie die GMT in China. Sargent and Greenleaf, ein ebenfalls zum Mechanical-Security-Geschäftsbereich von Stanley Black & Decker gehörender Anbieter von Sicherheitsschlössern, sei nicht Teil der Transaktion.

Mit der Übernahme werde Dormakaba im nordamerikanischen Markt zu einem Top-3-Anbieter und könne den Kunden das gesamte Portfolio an Türbeschlägen und Zutrittskontrollsystemen bieten, wird CEO Riet Cadonau in der Mitteilung zitiert. Vorbehältlich der üblichen Abschlussbedingungen werde mit dem Vollzug der Transaktion im ersten Quartal 2017 gerechnet. Für die vollständige operative Integration rechnet Dormakaba mit bis zu drei Jahren.

Netto-Umsatz von 276 Millionen Dollar

Stanley Commercial Hardware beschäftigt laut den Angaben rund 1'000 Mitarbeitende und operiert mit drei Hauptmarken, darunter der bekannten Marke "BEST". Die Palette des Unternehmens an mechanischen Produkten und Zutrittslösungen sowie kabellosen und cloud-basierten elektronischen Schlössern sei in mehr als 350'000 Standorten bei Kunden in ganz Nordamerika installiert.

Die in China ansässige GMT, die Teil der Akquisition ist, beschäftigt rund 600 Mitarbeitende. Es handle sich um eine bekannte Marke für Bodenscharniere für Glastüren und Türbeschläge in China.

Das gesamte übernommene Geschäft soll 2016 einen geschätzten Netto-Umsatz von rund 276 Mio Dollar erwirtschaften und ein bereinigtes EBITDA von 52 Mio Dollar was einer EBITDA-Marge von ca. 19% ergibt. In Bezug auf die EBITDA-Marge von Dormakaba wird erwartet, dass die Transaktion nach dem Abschluss neutral ist und sich ab dem Geschäftsjahr 2019/2020 positiv auswirkt. In Bezug auf den Gewinn pro Aktie erwartet das Unternehmen, dass sich die Transaktion vom ersten Tag an positiv auswirkt.

(AWP)

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Dormakaba schliesst Kauf von Mechanical-Security von Black & Decker ab
23.02.2017 07:08

Rümlang (awp) - Der Schliesstechnikkonzern Dormakaba hat eine Ende Dezember angekündigte Akquisition in Nordamerika abgeschlossen. Mit dem am (gestrigen) Mittwoch vollzogenen Erwerb von Teilen des Mechanical-Security-Geschäfts der US-Gesellschaft Stanley Black & Decker werde Dormakaba zur Nummer drei auf dem dortigen Markt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Früheren Angaben zufolge bringt es das zugekaufte Geschäft auf einen Umsatz von knapp 280 Mio USD. Der deutsch-schweizerische Konzern bezahlt dafür 725 Mio USD. Finanziert wird die Transaktion vollständig durch Fremdkapital.

Wie es weiter heisst, stösst mit dem Abschluss der Transaktion auch Philip Bradney zu Dormakaba. Dieser werde die Führungsverantwortung für die erworbenen Geschäfte in Nordamerika übernehmen.

Die im Dezember genannten finanziellen Eckwerte werden bekräftigt: Die Transaktion werde sich nach dem Abschluss neutral und ab dem Geschäftsjahr 2019/2020 positiv auf die EBITDA-Marge auswirken. In Bezug auf den Gewinn pro Aktie wird ein unmittelbar positiver Effekt erwartet.

ra/uh

(AWP)

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Dormakaba erzielt im ersten Halbjahr 2016/2017 profitables Wachstum
08.03.2017 07:05

Rümlang (awp) - Das Schliesstechnik-Unternehmen Dormakaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 mehr umgesetzt und verdient. Die kurz- und mittelfristigen Ziele werden bestätigt.

So stieg Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 3,4% auf 1,17 Mrd CHF. Als Vergleichsbasis dient - wie bei allen folgenden Zahlen - das pro-forma-Resultat des ersten Halbjahres 2015/2016, worin Dorma bereits ab Juli 2015 in den Büchern der Kaba-Gruppe konsolidiert ist.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) kletterte um 6,0% auf 175,4 Mio CHF, woraus sich eine 0,3 Prozentpunkte höhere Marge von 14,9% errechnet. Unter dem Strich verdiente Dormakaba im abgelaufenen Halbjahr 43% mehr, nämlich 95,8 Mio.

Mit den Zahlen hat Kaba die Erwartungen der Analysten auf Stufe Umsatz knapp erfüllt, bezüglich EBITDA leicht übertroffen, punkto Reingewinn jedoch verfehlt. Die Konsensschätzung der Experten lautete beim Umsatz auf 1,18 Mrd CHF, beim EBITDA auf 173,3 Mio und beim Reingewinn auf 100,9 Mio CHF.

Für das Gesamtjahr 2016/17 werden die finanziellen Zielsetzungen bestätigt: Ein organisches Umsatzwachstum von rund 3% und eine EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau (14,4%). Denn zusätzliche Integrationskosten würden die Marge im zweiten Halbjahr belasten, begründet Dormakaba den im Vergleich zum ersten Semester tieferen Wert.

Ebenfalls bestätigt werden die mittelfristigen Ziele. Auf Basis des erfolgten Zusammenschlusses wird fürs Geschäftsjahr 2018/2019 eine EBITDA-Marge von 18% angepeilt. Was den Umsatz im nächsten Geschäftsjahr betrifft, geht das Unternehmen von einem organischen Wachstum aus, dass 2% über dem adjustierten Wachstum des Bruttoinlandprodukts in der für Dormakaba relevanten Märkten liegen.

pr/ra

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iruch
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Dormakaba übernimmt Skyfold

Dormakaba baut seine Präsenz in Nordamerika aus und übernimmt den kanadischen Hersteller von Trennwandsystemen Skyfold.

https://www.cash.ch/news/top-news/sicherheit-dormakaba-uebernimmt-kanadischen-trennwand-hersteller-1085160

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Dormakaba verkauft

Dormakaba verkauft chinesische Firma

Dormakaba verkauft die chinesische GMT Hardware an die Argus Holdings.

02.10.2017 06:59

Der Verkauf der in Shanghai ansässigen Firma sei per 29. September 2017 vollzogen worden, teilt Dormakaba am Montag mit. Zu den finanziellen Aspekten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Argus Holdings Ltd ist ein bedeutender Aktionär der Guangzhou Seagull Kitchen and Bath Products Co Ltd. GMT bietet in China kommerzielle Türhardware-Produkte wie Bodenscharniere für Glastüren oder Türbeschläge an, hauptsächlich für Märkte im mittleren und tieferen Preissegment.

Die Firma kam im Rahmen des Erwerbs von Teilen des Mechanical Security Geschäftes von Stanley Black & Decker im Februar 2017 zur Dormakaba Gruppe und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende. Sie erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 48 Mio USD mit einem adjustierten EBITDA von rund 2 Mio USD. Der Verkauf an die Seagull-Gruppe sei die beste Lösung für GMT, da diese in der Bauzuliefer-Industrie gut etabliert sei, so Dormakaba.

(AWP)

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Dormakaba sieht Integration

Dormakaba sieht Integration auf Kurs - legt Divisionen zusammen

Bei Dormakaba schreitet der Post-Fusion-Integrationsprozess laut eigenen Angaben gut voran. Er soll wie geplant bis Mitte 2018 abgeschlossen sein, weshalb es zu einem entsprechenden Wechsel im Management des Unternehmens kommt. Beat Malacarne, der seit 2011 als Chief Integration Officer Mitglied der Konzernleitung ist, tritt per Ende Geschäftsjahr Mitte 2018 zurück, um eine neue Aufgaben ausserhalb des Unternehmens wahrzunehmen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

20.11.2017 07:23

Weiter gibt das Unternehmen bekannt, dass die beiden kleinsten Sparten Key Systems und Movable Walls in einem neuen Segment zusammengeführt werden sollen. Die einzelnen Geschäftsbereiche würden dabei jedoch nicht operativ zusammengeführt und auch als eigene Marken weiterhin bestehen bleiben.

Die Verantwortung für das neue Segment übernimmt Stefano Zocca, Chief Operating Officer (COO) Key Systems und seit 2011 Mitglied der Konzernleitung. Der bisherige COO der Sparte Movable Walls Christoph Jacob, der seit 2015 Mitglied der Konzernleitung war, habe im Zuge dieser Umstrukturierung entschieden, Dormakaba zu verlassen.

Die Kombination der beiden Geschäftsbereiche wird keine Auswirkungen auf die Strategie und die Ziele haben, heisst es weiter. Mit der Umstrukturierung werde ausserdem die Struktur von Dormakaba auf Konzernebene vereinfacht. Die Zahl der Mitglieder der Konzernleitung wird von elf auf neun reduziert.

kw/cf

(AWP)

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Dormakaba mit deutlich mehr

Dormakaba mit deutlich mehr Umsatz und Gewinn - Erwartungen verfehlt

(Ausführliche Fassung) - Das Schliesstechnik-Unternehmen Dormakaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/2018 deutlich mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Dennoch wurden die Erwartungen der Finanzgemeinde verfehlt. Fürs Gesamtjahr 2017/18 zeigt sich das Unternehmen vorsichtiger.

06.03.2018 07:54

In den ersten sechs Monaten hat Dormakaba den Umsatz um 19% auf 1,4 Mrd CHF gesteigert. Der grösste Teil des Wachstums (14,6%) komme aus den Übernahmen von Mesker, Best Access Solutions, Kilargo und Skyfold, teilte der Konzern aus Rümlang am Dienstag in einem Communiqué mit. Aus eigener Kraft sei Dormakaba um 2,9% gewachsen. Wechselkurseffekte hätten den Umsatz um weitere 1,8% nach oben getrieben.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte um ein Fünftel auf 210,9 Mio CHF zu. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Reingewinn von 113,6 Mio CHF ein, nachdem im Vorjahreszeitraum 95,8 Mio CHF erzielt worden waren.

ERWARTUNGEN VERFEHLT

Damit hat Dormakaba die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, bei den Gewinnzahlen allerdings verfehlt. Die Experten hatten im Schnitt einen Umsatz von 1,38 Mrd CHF, einen EBITDA von 223 Mio und einen Reingewinn von 131 Mio CHF erwartet.

Trotz des Umsatzwachstums und der etwas höheren Profitabilität sei man beim Wachstum aus eigener Kraft etwas unter den eigenen Erwartungen für das erste Halbjahr geblieben, gestand die Firmenführung ein. Man erwarte ein höheres Resultat in der zweiten Jahreshälfte, die eine stärkere Geschäftsentwicklung bringen dürfte.

Die Performance in den einzelnen Sparten sei im ersten Halbjahr unterschiedlich verlaufen. In den deutschsprachigen Ländern habe man ein solides Wachstum aus eigener Kraft erzielt. In der Schweiz habe man zugelegt, in Österreich sei der Umsatz gar stark gewesen. Dies habe die Delle in Deutschland wettgemacht, wo Verzögerungen bei Projekten trotz höherer Auftragseingänge zu einem Umsatzrückgang geführt hätten, hiess es. Gesamthaft sei die EBITDA-Marge in den deutschsprachigen Ländern gesunken.

AMERIKA VERLIERT AN SCHWUNG

Im Rest Europas, in Afrika und im Nahen Osten hat Dormakaba das Wachstum aus eigener Kraft und die Profitabilität verbessert. In Amerika konnte indes der Schwung des Vorjahres nicht gehalten werden. Während die Nachfrage bei den Hotels gut gewesen sei, habe sie bei den Hochsicherheitsschlössern unter den Erwartungen gelegen. Dies habe auf die Profitabilität gedrückt.

In Asien und Ozeanien habe Dormakaba ein starkes organisches Wachstum und eine höhere EBITDA-Marge erreicht, hiess es weiter. Die Nachfrage sei in allen regionalen Märkten gut gewesen.

Die beiden kleinsten Sparten, die Trennwand- und die Schlüsseldivision, seien unter ein Dach gebracht worden. Allerdings würden beide Divisionen operativ nicht zusammengelegt. Die Marken blieben erhalten. Das neue Segment habe ein solides organisches Wachstum erzielt und die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr verbessert.

VORSICHTIGERER AUSBLICK

Für das ganze Geschäftsjahr 2017/18 zeigt sich die Konzernspitze weniger optimistisch als bis anhin: "Angesichts der Ergebnisse des ersten Semesters sind wir etwas vorsichtiger geworden für das organische Umsatzwachstum in unserem Ausblick für das Gesamtjahr 2017/18. Insgesamt erwarten wir eine Umsatzsteigerung von rund 3,5%", hiess es im Communiqué. Bislang hatte Dormakaba ein Plus von 4 bis 4,5% angepeilt. Die Ziele für die EBITDA-Marge blieben indes unverändert. Diese solle sich leicht verbessern. Im ersten Halbjahr belief sie sich auf 15,1%.

"Wir halten an den Mittelfristzielen fest", schrieb Dormakaba. So soll bis im Geschäftsjahr 2018/19 eine EBITDA-Marge von 18% erreicht werden. Das organische Umsatzwachstum soll jeweils um mindestens 2 Prozentpunkte über dem Wirtschaftswachstum der relevanten Märkte liegen.

Die Integration nach der Fusion der beiden Firmen Dorma und Kaba solle grösstenteils bis Ende Juni abgeschlossen werden, schrieb der Konzern im Communiqué. Die Ausnahme sei die Restrukturierung in Deutschland, die länger dauere als geplant. Die vollen Synergien aus der Fusion sollen im kommenden Geschäftsjahr anfallen. Die Integration der im Dezember 2016 übernommenen Firmen Mesker, Best Access Solutions, Kilargo und Skyfold laufe indes nach Plan.

jb/jr

(AWP)

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Dormakaba expandiert in China

Dormakaba expandiert in China

Dormakaba hat das auf Zugangskontrollsysteme für Gewerbegebäude spezialisierte Geschäft der Cambaum Group in Peking gekauft.

27.04.2018 07:03

Dieses umfasst beispielsweise Sensorschleusen oder Drehkreuze. Das Team von rund 35 Mitarbeitern werde ebenfalls übernommen, teilte Dormakaba mit.

Das Geschäft habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 12 Millionen Franken Umsatz gemacht und trage vom ersten Tag an positiv zum Gewinn bei. Auf Basis der Transaktion werde das Dormakaba-Werk in Suzhou Produktionskapazitäten und technisches Knowhow aufbauen, um die Montage von Produkten und Antriebseinheiten auszubauen, hiess es weiter.

(AWP)

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Dormakaba expandiert in

Dormakaba expandiert in Südamerika

Der Schliesstechnikkonzern Dormakaba expandiert in Südamerika und kauft das auf Schlüsselsysteme spezialisierte Unternehmen Klaus Group.

15.05.2018 06:59

Der im peruanischen Lima ansässige Hersteller von Schlüsselrohlingen und anderen Messingprodukten produziere und vertreibe seine Produkte überwiegend in Südamerika und bediene verschiedene Vertriebskanäle, wie Dormakaba am Dienstag mitteilt.

Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die Klaus Group laut den Angaben mit rund 200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 12 Millionen US-Dollar. Die Vertragspartner hätten allerdings vereinbart, keine weiteren finanziellen Angaben zu der Transaktion zu machen.

Die Akquisition könnte sich nach den Erwartungen von Dormakaba unmittelbar positiv auf den Gewinn je Aktie und ab dem zweiten Jahr positiv auf die EBITDA-Marge auswirken, heisst es weiter.

(AWP)

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Findet Dormakaba den

Findet Dormakaba den «Schlüssel zum Erfolg»?

Seit Monaten bleibt die Geschäftsentwicklung bei Dormakaba den Erwartungen vieles schuldig. Das setzt der Aktie des Schliesstechnikspezialisten zu. Trotz intakter Aussichten eignet sich die Aktie nicht für jedermann.

19.06.2018 08:29

Von Lorenz Burkhalter

Beim Thema Sicherheit sprechen wir von einem zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt. Das umfasst auch die Schliesstechnik. Und die gilt als Paradedisziplin von Dormakaba, hervorgegangen aus dem Zusammenschluss von Kaba mit der deutschen Dorma.

Noch im Sommer 2017 galt die Aktie des Unternehmens aus Rümlang als Börsenüberflieger. Alleine zwischen August 2011 und Oktober 2017 erfuhr der Kurs der Dormakaba-Aktie mehr als eine Verdreifachung. Anleger waren zu diesem Zeitpunkt gar bereit, 1000 Franken oder mehr zu bezahlen.

Doch das war einmal. In den letzten Tagen fiel der Kurs der Aktie zeitweise gar auf unter 700 Franken. das sind 30 Prozent weniger als noch im letzten Oktober.

Eine Verkaufsempfehlung und eine Zahlenenttäuschung

Einen ersten Kursrückschlag musste die Aktie Mitte Dezember hinnehmen, als die UBS eine Verkaufsempfehlung aussprach. Die Grossbank warnte damals, dass den Minderheitsbeteiligungen der Dorma-Familienaktionäre an der Subholding bei der Bewertung von Dormakaba zu wenig Beachtung geschenkt werde. Dadurch würden die Bewertungsmodelle anderer Banken zu einem viel zu hohen Unternehmenswert führen (cash berichtete).

Ein weiterer Dämpfer für die Aktionäre folgte dann im März, als sich der Schliesstechnikspezialist nach einer enttäuschenden ersten Jahreshälfte zu einer Reduktion der Zielvorgaben für das Gesamtjahr gezwungen sah.

Kursentwicklung der Dormakaba-Aktie über die letzten zehn Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Auf das Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende Juni) betrachtet, strebt Dormakaba seither ein organisches Umsatzwachstum von 3,5 Prozent an. Das ist eher mager für ein Wachstumsunternehmen.

UBS und Credit Suisse reduzieren ihre Gewinnschätzungen

Mittlerweile gibt es Anhaltspunkte, wonach das Tagesgeschäft auch in der zweiten Jahreshälfte enttäuschen könnte. Die Probleme scheinen noch immer dieselben wie in den ersten sechs Monaten: Die als margenstark geltende Region Nordamerika will nicht auf Touren kommen, was sich unter anderem mit ungünstigen Witterungsbedingungen erklären lässt. Gleichzeitig hat das Unternehmen hohe Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie in den Markenaufbau zu stemmen. Das wiederum drückt auf den Gewinn.

In den letzten Tagen bekräftigte die UBS ihre Verkaufsempfehlung für die Dormakaba-Aktie. Nach einer Reduktion der Gewinnschätzungen um bis zu 3 Prozent liegt das 12-Monats-Kursziel neu bei 700 (zuvor 720) Franken (cash berichtete).

Auch die Credit Suisse sah sich Anfang diese Woche gezwungen, über die Bücher zu gehen. Sie reduzierte ihre Gewinnschätzungen um durchschnittlich 4 Prozent und kürzte das Kursziel auf 850 (zuvor 900) Franken. Angesichts des rechnerischen Aufwärtspotenzials von gut 20 Prozent überrascht es, dass die Credit Suisse die Aktie wie bis anhin nur mit "Neutral" einstuft.

Langfristige Wachstumsaussichten bleiben intakt

Die Gefahr, dass Dormakaba an der Jahresergebnispräsentation vom September mit einer weiteren Zahlenenttäuschung aufwartet, ist nicht zu unterschätzen. Mit dem Kursrückgang der letzten Wochen nimmt die Börse ein Vorbeischrammen an den firmeneigenen Zielvorgaben für das Geschäftsjahr 2017/18 jedoch weitestgehend vorweg.

Selbst auf den eher pessimistischen Schätzungen der UBS errechnet sich für das kommende Jahr ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 19,5. Das ist im mehrjährigen Vergleich zwar noch immer eine ganze Menge, lässt sich mit den langfristig intakten Wachstumsaussichten allerdings durchaus rechtfertigen. Früher oder später dürften die hausgemachten Probleme der letzten Monate überstanden sein.

An einer hohen Rendite interessierte Anleger kommen bei der Dormakaba-Aktie hingegen nicht auf ihre Kosten. Die Dividendenrendite beträgt derzeit bloss 2,3 Prozent. Das lässt sich damit erklären, dass der Schliesstechnikspezialist in erster Linie ins zukünftige Wachstum investiert, wie das bei Wachstumsunternehmen eben der Fall ist.

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Culoni86
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Right now....

Alles nehmen und bestens in die wisekey holding....deutlich mehr pot!!!!!!

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Dormakaba erzielt höheren

Dormakaba erzielt höheren Reingewinn - Dividende von 15 Franken vorgeschlagen

(Ausführliche Fassung, um weitere Informationen ergänzt) - Dormakaba hat mit seinen definitiven Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr nicht mehr für grosse Überraschungen gesorgt. Nach den enttäuschenden Umsatzzahlen vom Juli hat das Schliesstechnik-Unternehmen noch den Reingewinn publiziert: Vor allem dank Akquisitionen konnte das Rümlanger Unternehmen hier ein Plus erzielen. Die Dividende wird nun leicht erhöht.

11.09.2018 07:48

Konkret steigerte Dormakaba im per 30. Juni beendeten Geschäftsjahr 2017/18 den Reingewinn um 6,3 Prozent auf 238,7 Millionen Franken. Trotz der Gewinnwarnung vom Juli können sich die Aktionäre über eine höhere Dividende freuen: Die Auszahlung wird um einen auf 15 Franken je Anteilsschein angehoben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Wie bereits früher kommuniziert, ging der Umsatz um knapp 13 Prozent auf rund 2,84 Milliarden Franken nach oben. Das wichtige organische Wachstum betrug rund 2,6 Prozent, nach 4,3 Prozent im Vorjahr.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBTIDA legte um gut 11 Prozent auf 431,0 Millionen Franken zu. Im Rahmen der vorläufigen Zahlen im Juli war noch von einem Anstieg von 10 Prozent die Rede gewesen. Die entsprechende Marge bleibt mit 15,2 Prozent aber unter dem Vorjahreswert (15,4 Prozent).

Integration grösstenteils abgeschlossen

Verantwortlich für den Rückgang bei der Marge waren laut Dormakaba unter anderem ungünstige Produktmix-Effekte oder integrationsbedingte IT-Kosten. Die gute Nachricht sei jedoch: Die Integration der ehemaligen deutschen Dorma mit der Schweizerischen Kaba wurde in den meisten Ländern wie geplant abgeschlossen.

Allerdings konnten im Rahmen dieses Prozesses geplante Effizienzgewinne in Deutschland erst sechs Monate später als geplant realisiert werden. Dies sei hauptsächlich aufgrund der mit den Sozialpartnern vereinbarten sozialverträglichen Massnahmen beim Personalabbau der Fall, teilte das Unternehmen mit. Somit würden die Synergien aus dem Zusammenschluss ihre volle Wirkung wohl erst 2019/2020 entfalten.

Ausserdem litt im abgelaufenen Geschäftsjahr das Projektgeschäft mit elektronischen Zugangskontrollen unter Integrationsmassnahmen. Und schliesslich verlangsamten sich in den USA sowohl das Geschäft mit Bankomatschlössern als auch das Servicegeschäft mit Drittprodukten.

Ziele bereits im Juli angepasst

Die Probleme beim Geschäft in den USA und in Deutschland fanden ihren Niederschlag auch beim EBITDA des Unternehmens. Wie angegeben legte dieses zwar zu, allerdings nur dank Akquisitionen und Desinvestitionen sowie Währungseinflüssen. Organisch ergab sich aufgrund der schwächeren Geschäftsergebnisse in den USA und Deutschland ein Rückgang um gut 18 Millionen Franken.

Bereits im Juli hatte sich Dormakaba auch zu seinen Zielen geäussert. Die mittelfristig angestrebte EBITDA-Marge von 18 Prozent wird statt wie ursprünglich geplant 2018/19 spätestens im Geschäftsjahr 2020/21 erreicht, bestätigt das Management am Dienstag. Dann soll auch das organische Umsatzwachstum bei den anvisierten 200 Basispunkten über dem Wachstum des Bruttoinlandprodukts der für Dormakaba relevanten Märkte liegen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 geht Dormakaba nun von einer EBITDA-Marge im Bereich von 16 bis 16,5 Prozent aus. Das organische Umsatzwachstum soll sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Zudem will das Unternehmen zur Stärkung der Innovationskraft unverändert rund 4 bis 5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren.

Wechsel im Verwaltungsrat

Ferner kommt es zu einer Veränderung im Verwaltungsrat: Elton SK Chiu tritt aus dem Gremium zurück, an seiner Stelle wird Jens Birgersson zur Wahl an der Generalversammlung vom 23. Oktober 2018 vorgeschlagen. Birgersson ist als CEO der dänischen Rockwool International A/S tätig.

Wie bereits bekannt tritt ausserdem der bisherige Verwaltungsratspräsident Ulrich Graf dann zugunsten von CEO Riet Cadonau zurück. Cadonau würde im Falle seiner Wahl das Amt als Chef der Dormakaba-Gruppe behalten und dieses während zwei bis drei Jahren parallel weiterführen.

kw/ra

(AWP)

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