Swiss Re Hldg N (SREN)

Swiss Re N 

Valor: 12688156 / Symbol: SREN
  • 87.44 CHF
  • 10.12.2018 17:30:48
217 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 10.12.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'159
Swiss Re steigt bei

Swiss Re steigt bei Lebensversicherer in Kenia ein

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re baut sein Geschäft in Afrika aus. Der Konzern erwerbe eine Beteiligung von 13,8 Prozent am kenianischen Versicherer Britam Holdings, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.

12.06.2018 11:50

Verkäufer des Aktienpakets sei die private Firma Plum. Ein Swiss-Re-Sprecher betonte, Britam sei einer der grössten Lebensversicherer Afrikas. In Kenia sei das Unternehmen mit einem Marktanteil von mehr als ein Fünftel der grösste Anbieter. Zum Kaufpreis hielten sich die beiden Gesellschaften bedeckt. An der Börse ist Britam knapp 300 Millionen Dollar wert.

Swiss Re, der zweitgrösste Rückversicherer der Welt, forciert seit einiger Zeit das Erstversicherungsgeschäft. Beispielsweise bietet der Konzern grossen Kunden massgeschneidert Versicherungslösungen an. In Kenia ist Swiss Re bereits am Versicherer Apollo Investments beteiligt, der auch in den Nachbarländern Uganda und Tansania tätig ist. Auch Rückversicherungs-Branchenprimus Münchener Rück betreibt das Erstversicherungsgeschäft. Die Branche kämpft vor allem in der wichtigen Katastrophen-Rückversicherung seit Jahren mit Preisdruck, weil branchenfremde Anbieter wie Hedge- und Pensionsfonds in das Geschäft eingestiegen sind.

red/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 10.12.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'159
Swiss Re setzt Referenzkurs

Swiss Re setzt Referenzkurs für Wandelanleihe auf 88,66 US-Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re hat die Konditionen für die 500 Millionen US-Dollar schwere Wandelanleihe festgelegt. Der Referenzkurs liege bei 88,66 Dollar, der Wandelpreis mit einer Prämie von 30 Prozent wurde auf 115,26 Dollar festgesetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

21.06.2018 08:06

Swiss Re hat die Wandelanleihe Anfang Juni platziert, die Laufzeit beträgt sechs Jahre. Der jährliche Coupon wurde auf 3,25 Prozent festgelegt, zahlbar halbjährlich.

dm/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 10.12.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'159
Prescht die Swiss-Re-Aktie

Prescht die Swiss-Re-Aktie auf 120 Franken vor?

Mit der Aktie von Swiss Re liess sich zuletzt kein Geld verdienen. Das könnte sich aber laut J.P. Morgan schon bald ändern: Die US-Investmentbank rechnet gar mit einem Vorstoss auf 120 Franken.

29.08.2018 08:24

Von Lorenz Burkhalter

Nicht Swiss Re, sondern die Zurich Insurance Group gilt als Dividendenkönig unter den Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI). Die Aktienrückkaufprogramme mitaufgerechnet, hat allerdings der traditionsreiche Rückversicherungskonzern die Nase vorn. In Analystenkreisen wird Swiss Re für 2018 eine Gesamtrendite (Dividende plus Aktienrückkäufe) von knapp 10 Prozent nachgesagt.

Der Aktie half das in den letzten Wochen überraschend wenig. Seit der Halbjahresergebnispräsentation von Anfang August büsste sie fast 4 Prozent ein. Von den Jahreshöchstkursen von Ende Februar bei 88,80 Franken errechnet sich mittlerweile gar ein Minus von 12 Prozent (aktuell 87,66 Franken).

Geschäftsmodell ist stabiler als früher

In einer Studie über die europäische Rückversicherungsindustrie rät die US-Investmentbank J.P. Morgan nun zum Kauf der Aktie und sieht diese im weiteren Jahresverlauf auf 120 Franken steigen. Keine andere Bank kommt auch nur annähernd auf ein solch hohes Kursziel wie J.P. Morgan. Swiss Re gilt bei den Amerikanern denn auch als Branchenfavorit unter den europäischen Rückversicherungsunternehmen.

Die Swiss-Re-Aktie (rot) im 12-Monats-Vergleich mit dem SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Seit Jahren gehe von alternativen Anbietern - sprich grossen Pensionskassen oder anderen Finanzinvestoren - eine Gefahr für die traditionellen Rückversicherer aus. Die Naturkatastrophen von 2017 hätten selbst die letzten Zweifel zerstreut, dass die alternativen Anbieter hohe Verluste nicht tragen könnten. Das zumindest schreiben die Autoren von J.P. Morgan in ihrer Studie.

Börsengang von ReAssure als möglicher Kurstreiber

Ihres Erachtens hat gerade Swiss Re in den letzten Jahren aber Anpassungen am Geschäftsmodell vorgenommen, um sich gegenüber alternativen Anbietern durchsetzen zu können. Dadurch ist die zukünftige Gewinnentwicklung nicht nur weniger schwankungsanfällig, sondern auch besser prognostizierbar.

Die Studienautoren beziffern die Summe der einzelnen Geschäftsbereiche (SOTP) gar auf 130 Franken je Swiss-Re-Aktie. Mit 120 Franken liegt das Kursziel etwas darunter.

Bei J.P. Morgan sieht man im geplanten Börsengang von ReAssure einen möglichen Kurstreiber, um die Aktie in die Nähe der Summe der einzelnen Geschäftsbereiche (SOTP) vorstossen zu lassen.

Aktie bei Banken beliebt

Noch ist der definitive Entscheid, das Geschäft mit geschlossenen Lebensversicherungspolicen an die Börse zu bringen, aber nicht gefallen. Vom strategischen Investment des japanischen Versicherungskonzerns MS&AD lässt sich auf einen Wert von ReAssure von gut 5 Milliarden Dollar oder knapp 18 Franken je Aktie schliessen.

Mit der Kaufempfehlung für die Aktie von Swiss Re befindet sich J.P. Morgan in guter Gesellschaft. Von 23 weiteren Banken raten gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP nicht weniger als 10 zum Kauf der Aktie. Nur eine Bank hat eine Verkaufsempfehlung ausstehend. Der Durchschnitt aller Kursziele liegt bei etwas über 100 Franken.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 10.12.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'159
Swiss Re rechnet mit stabiler

Swiss Re rechnet mit stabiler Preisentwicklung

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem insgesamt stabilen Preisumfeld in seiner Branche. Das Marktumfeld bleibe zwar herausfordernd, es böten sich aber kurz- wie langfristig Wachstumschancen, schreibt Swiss Re am Montag anlässlich des Branchentreffens "Les Rendez-vous de Septembre" in Monte Carlo. Künftiges Wachstum könnten etwa digitale Lösungen bringen.

10.09.2018 08:00

Bei der Preisentwicklung sieht Swiss Re allerdings keinen einheitlichen Trend. Nach Jahren der Preiserosion und einer nur moderaten Verbesserung im bisherigen Verlauf 2018 seien die Preise in den grossen Marktsegmenten weiterhin nicht hoch genug, um substanzielle Erträge auf dem eingesetzten Kapital zu erwirtschaften. Swiss Re rechne nun aber mit einer graduellen Verbesserung.

Er glaube, dass der Wendepunkt im Preiszyklus im Nicht-Leben-Geschäft erreicht wurde, sagt in der Mitteilung Edouard Schmid, Chief Underwriting Officer der Gruppe. Er erwarte für 2019 stabile Preise, vorausgesetzt, es komme nicht noch zu grossen Schadenereignissen im laufenden Jahr.

Beim jährlichen Treffen im Fürstentum Monaco loten Rückversicherer wie Swiss Re, Munich Re, und Hannover Rück mit Maklern und Erstversicherern wie Allianz und Axa die Konditionen für das nächste Jahr aus. Dabei geht es um Preise und Bedingungen, zu denen Rückversicherer den Erstversicherern Teile ihres Risikos übernehmen.

sig/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Schang_Hai
Bild des Benutzers Schang_Hai
Offline
Zuletzt online: 12.10.2018
Mitglied seit: 13.01.2016
Kommentare: 45
Im Auge des Wirbelsturms FLORENCE

Da braut sich was zusammen. Zuerst konnten keine Preiserhöhungen durchgesetzt werden und nun will sich FLORENCE des Gewinns bemächtigen.

Die Evaquation läuft nicht nur zu Lande sondern hat auch an der Börse eingesetzt.

AnhangGröße
Image icon florence.png199.49 KB
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 10.12.2018
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'159
Ausblick Swiss Re: 9M-Gewinn

Ausblick Swiss Re: 9M-Gewinn von 802 Millionen US-Dollar erwartet

Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Donnerstag, 1. November die Ergebnisse zu den ersten neun Monaten 2018 bekannt. Insgesamt haben fünf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

31.10.2018 12:07

9M 2018E (in Mio USD) AWP-Konsens 9M 2017A Verdiente Prämien 28'759 26'664 Reinergebnis 802 -468 (in Wacko Combined Ratio P&C 100,6 114,1 Combined Ratio CorSo 108,8 142,6 Per 30.9.2018E 30.06.2018A (in Mrd USD) Eigenkapital 28,7 30,1

FOKUS: Im dritten Quartal wurde das Geschäft von Swiss Re von einer hohen Schadenlast aus Katastrophen im Umfang von geschätzt 1,4 Milliarden US-Dollar belastet. Dies hatte der Rückversicherer bereits in einer Vorabinformation klargestellt und somit ist dieser Einfluss auf das Ergebnis in den Erwartungen der Analysten eingepreist. Demgegenüber blieb die Rechnung im ersten Halbjahr weitestgehend von Grossschäden verschont.

Analysten gehen davon aus, dass Swiss Re die Schäden dank ihrer starken Bilanz gut auffangen kann und keinen wesentlichen Einfluss auf die zuletzt grosszügige Dividendenpolitik haben wird. Noch nicht bekannt ist, wie viel Hurrikan Michael, der Anfang Oktober in Florida auf Land getroffen ist, den Rückversicherer kosten wird.

Trotz der hohen Katastrophenkosten wird das Neunmonats-Ergebnis von Swiss Re im Jahr 2018 aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich höher als im Jahr 2017 ausfallen. Damals führte eine Belastung in Höhe von rund 3,6 Milliarden Dollar aus den Jahrhundert-Wirbelstürmen "Harvey", "Irma" und "Maria", dass unter dem Strich für Swiss Re ein Verlust in Höhe von knapp einer halben Milliarde resultierte.

ZIELE: Die Swiss Re misst die Leistung anhand mittelfristiger Ziele: Die Gruppe will über den Versicherungszyklus mit der Eigenkapitalrendite den risikofreien Zinssatz zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen. In der Sach- und Haftpflichtrückversicherungen (P&C Re) gilt für die Rendite eine Zielbandbreite von 10-15 Prozent, für die Leben- und Kranke-Sparte (L&H Re) von 10-12 Prozent und für Corporate Solutions (Erstversicherungsgeschäft) von 10-15 Prozent.

Das ökonomische Eigenkapital je Aktie will die Swiss Re über den Versicherungszyklus auf Gruppenebene derweil jährlich um 10 Prozent steigern. Dabei ist es das Ziel, "überschüssiges" Kapital, das keine Verwendung für das operative Geschäft findet, an die Aktionäre zurückzuführen. Dies setzt Swiss Re mit einem weiteren Aktienrückkaufprogramm um.

PRO MEMORIA: Naturkatastrophen und sogenannte durch Menschenhand (Man-made) ausgelöste Katastrophen haben der Swiss Re im dritten Quartal hohe Kosten beschert. Schätzungen zufolge summieren sich die Naturkatastrophen-Schäden auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar, wobei der grösste Teil auf witterungsbedingte Schäden in Japan entfällt. Weitere 300 Millionen verursachten Man-made-Schäden wie beispielsweise der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua oder ein Brand in einer deutschen Schiffswerft.

Medienberichten zufolge will sich Swiss Re am chinesischen Versicherer Anbang beteiligen. Der Rückversicherer habe entsprechende Gespräche mit den chinesischen Behörden geführt. Swiss Re gehöre zu den Parteien, an die sich China gewandt habe, um neue Mittel zu finden, um den Versicherer zu rekapitalisieren. Im Rahmen der Gespräche hätten chinesische Beamte auch Swiss Re's Interesse an der Übernahme einiger ausländischen Vermögenswerte von Anbang bewertet. Dazu zählen der in Antwerpen ansässige Versicherer Fidea, der niederländische Versicherer Vivat und der belgische Kreditgeber Nagelmackers.

Im September wurde der Rücktritt von Agostino Galvagni als Chef der Erstversicherungssparte Corporate Solutions per Ende 2018 bekannt. Zu seinem Nachfolger ist Andreas Berger ernannt worden, der das Amt per 1. April 2019 antreten wird. Galvagni werde Swiss Re während der Übergangsperiode als Berater zur Verfügung stehen, hiess es. Berger wechselt von der deutschen Allianz Gruppe zu Swiss Re.

Am jährlich in Monte Carlo stattfindenden Branchentreffend Anfang September sprachen Vertreter von Swiss Re davon, dass nach Jahren des Preisdrucks der Wendepunkt wohl erreicht worden ist. Preiserhöhung seien dabei aber eigentlich nur in den von den im vergangenen Jahr verheerenden Hurrikan-Katastrophen betroffenen Gebieten - also in der Karibik und Florida - zu beobachten. Mit leichten Tariferhöhungen rechne man je nach Geschäft bei Spezialrückversicherungen und im Haftpflichtgeschäft.

Die Tochter ReAssure, die auf das Halten und die Verwaltung geschlossener Lebensversicherungsbeständen spezialisiert ist, soll nach den Plänen des Swiss-Re-Managements an die Londoner Börse gebracht werden. Damit diese wie vorgesehen im kommenden Jahr umgesetzt werden können, braucht es allerdings noch die Zustimmung der zuständigen Behörden.

AKTIENKURS: Die Aktien von Swiss Re sind im Oktober, wie der Gesamtmarkt auch, zurückgefallen. Allerdings verbleibt seit Jahresbeginn mit einem Abschlag von rund 2 Prozent ein geringeres Minus als im Leitindex SMI, der gut 6 Prozent verlor. Die Aussichten auf weiterhin hohe Ausschüttungen machen die Titel für Anleger attraktiv.

Homepage: www.swissre.com

jl/mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten