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RTL profitiert von 'American

RTL profitiert von 'American Idol'-Rückkehr - Ergebnis besser als erwartet

Die Rückkehr der von der Tochter FremantleMedia produzierten Show "American Idol" hat den TV-Konzern RTL im zweiten Quartal angetrieben. Die Zuwächse bei der Produktionstochter konnten das unter anderem wegen der Fussball-Weltmeisterschaft, für die RTL keine Rechte hatte, schwache TV-Geschäft in Deutschland mehr als ausgleichen.

29.08.2018 08:05

Konzernweit zog der Umsatz um 3,6 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro an, wie die Bertelsmann-Tochter am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp fünf Prozent auf 379 Millionen Euro zu. Damit übertraf das im MDax notierte Unternehmen die Erwartungen der Experten. RTL bestätigte zudem die Prognose für das laufende Jahr./zb/fba

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Varia US Properties

Varia US Properties bekräftigt Dividendenversprechen

Die an der SIX kotierte Immobiliengesellschaft Varia US Properties hat im ersten Halbjahr 2018 in ihr Portfolio investiert und ist so gewachsen. Das Dividendenversprechen für das kommende Jahr wurde bekräftigt.

30.08.2018 08:00

Der Gesamtertrag rückte um 7,2 Prozent auf 46,4 Millionen US-Dollar vor, wobei der Soll-Mietertrag dank den Investitionen um gut einen Drittel auf 35,3 Millionen hochgeschnellt ist. Demgegenüber halbierte sich der Gewinn aus Portfoliowertberichtigungen verglichen mit dem Vorjahr auf 7,4 Millionen, wie Varia US am Donnerstag mitteilte.

Abzüglich der Betriebskosten in Höhe von 22,6 Millionen Dollar (VJ 18,2 Mio) sank der Betriebsgewinn inklusive Neubewertungen um 5,2 Prozent auf 23,8 Millionen. Je Aktie weist das Unternehmen einen Gewinn von 1,38 Dollar nach 1,83 Dollar in der Vorjahresperiode aus. Der Rückgang wird mit einer geringeren Verbesserung des nicht-realisierten Ertrags begründet.

Im laufenden Jahr hat Varia das im Januar über eine Kapitalerhöhung beschaffte Kapital vollumfänglich in den Ausbau des Immobilienportfolios eingesetzt. Die Gesellschaft erwarb sechs Objekte in den Staaten Arizona, New Mexico, Ohio und Tennessee im Wert von 132,2 Millionen Dollar mit insgesamt 1'838 Wohneinheiten. Damit sei man auch in neue Regionen vorgestossen, so die Mitteilung. Darüber hinaus entwickelt Varia zwei weitere Immobilien mit insgesamt 419 Einheiten in Ohio und Tennessee.

Ende Juni setzte sich das Portfolio aus insgesamt 50 Objekten mit 9'162 Wohneinheiten in 20 Bundesstaaten und einem Immobilienwert von 710,6 Millionen zusammen. Dabei liege die Vermietungsquote bei 93,7 Prozent nach 94,3 Prozent Ende 2017. Den inneren Wert je Aktie (NAV) weist die Gesellschaft mit 35,8 Dollar (34,0 USD) aus.

"In der zweiten Hälfte des Jahres 2018 konzentrieren wir uns auf die kontinuierliche Umsetzung unserer Wertsteigerungsstrategie, um unsere Rentabilität durch weitere Renditeoptimierungen und Senkung der Betriebskosten zu verbessern", wird der Verwaltungsratsdelegierte Patrick Richard in der Mitteilung zitiert. Nach wie vor rechnet er mit soliden Ergebnissen im Gesamtjahr, und auch das Dividendenversprechen von 2,50 Franken je Titel im kommenden Jahr wurde bekräftigt.

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Fielmann hält trotz

Fielmann hält trotz Ergebnisrückgang an Jahreszielen fest

Die Optikerkette Fielmann will trotz eines schwachen ersten Halbjahrs ihr Vorsteuerergebnis in diesem Jahr stabil halten. Der MDax -Konzern bestätigte zur Vorlage seiner endgültigen Halbjahreszahlen die bisherigen Ziele. In den ersten sechs Monaten des Jahres hatten den Hanseaten die Wetterkapriolen, höhere Personalkosten und Wechselkursschwankungen insbesondere beim Schweizer Franken zu schaffen gemacht, wie Fielmann am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

30.08.2018 07:33

Zwar verkaufte der Konzern im zweiten Quartal mehr Brillen als zu Jahresbeginn, doch der frühe Sommer liess die Kunden vermehrt zu Sonnenbrillen greifen, wie ein Sprecher sagte. An diesen verdient der Konzern weniger als an der klassischen Sehhilfe. Der Umsatz stieg um 2,3 Prozent auf 361,6 Millionen Euro. Vor Steuern verringerte sich hingegen das Ergebnis von 63,0 Millionen auf 54,8 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn auf 37,2 Millionen Euro (Vorjahr: 42,4 Mio Euro) zurück. Im ersten Halbjahr sank er von 83,2 auf 79,5 Millionen Euro./tav/he/fba

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Wie erwartet: Vodafone findet

Wie erwartet: Vodafone findet Lösung für verlustreiches Australien-Geschäft

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone bündelt sein verlustreiches Australien-Geschäft wie erwartet mit dem Internetanbieter TPG Telecom. Das Unternehmen Vodafone Hutchison Australia, das die Briten gemeinsam mit dem Partner CK Hutchison betreiben, soll mit dem Breitbandanbieter TPG Telecom zusammengelegt werden. Dies teilten die beteiligten Unternehmen am Donnerstag in Sydney mit. Dieser Schritt wurde erwartet, da die Konzerne bereits Verhandlungen darüber bestätigt hatten.

30.08.2018 06:32

Vodafone Australia werde nach dem Zusammenschluss 50,1 Prozent der Anteile halten. Da Vodafone bisher die Hälfte an dem australischen Geschäft hält, wird der Anteil der Briten bei einem Viertel liegen. Den Rest soll im Besitz der Aktionäre von TPG Telecom liegen. Das zusammengelegte Geschäft komme auf einen Unternehmenswert von 15 Milliarden australische Dollar (9,3 Mrd Euro).

An der Börse wurden die Details der erwarteten Vereinbarung positiv aufgenommen. Die TPG-Telecom-Aktie legte in Sydney um 15 Prozent zu und baute damit die Kursgewinne der vergangenen Tage aus. Seit den ersten Spekulationen über einen Zusammenschluss mit Vodafone Australia stieg der Börsenwert von TPG um fast 60 Prozent auf 8,4 Milliarden australische Dollar.

Vodafone Australia ist der drittgrösste Mobilfunkanbieter des Landes und TPG der zweitgrösste Internet-Dienstleister. Die beiden Unternehmen wollen sich mit dem Zusammenschluss besser positionieren im Wettbewerb gegen die bisher führenden Anbieter Telstra und Optus.

Vodafone hatte in Australien bislang kein leichtes Spiel, weshalb immer wieder Gerüchte aufkamen, die Briten suchten nach einem Käufer für ihren Anteil an dem australischen Mobilfunkunternehmen. Steigende Kosten und der forcierte Wettbewerb hatten Vodafone Hutchison Australia im ersten Halbjahr einen Fehlbetrag von umgerechnet fast 60 Millionen Euro eingebrockt.

In der Kritik stand der Mobilfunkanbieter mit rund 6 Millionen Kunden in Australien auch wegen seiner schlechten Netzabdeckung und abrupt abbrechender Gespräche./zb/jha/

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Deutsches Ryanair-Personal

Deutsches Ryanair-Personal will am Mittwoch streiken

Einen Monat nach einem ersten Pilotenstreik drohen beim Billigflieger Ryanair an diesem Mittwoch erneut massive Flugausfälle und Verspätungen. Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wie auch die für die Kabine zuständige Gewerkschaft Verdi haben am Montagabend ihre an den deutschen Basen angestellten Mitglieder zu einem 24-Stunden-Streik aufgerufen. Erstmalig versuchen damit die Gewerkschaften der unterschiedlichen Berufsgruppen gemeinsam, Verbesserungen für die Beschäftigten des grössten Billigfliegers in Europa zu erzielen.

11.09.2018 06:35

Der Ausstand der VC-Piloten soll am Mittwoch um 03.01 Uhr beginnen und am Donnerstag um 02.59 Uhr enden, wie die Gewerkschaft ankündigte. Verdi sprach von einem ganztägigen Streik der rund 1000 Flugbegleiter an allen deutschen Standorten am Mittwoch.

Am 10. August hatten die deutschen Piloten gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden, Belgien und Schweden die Arbeit niedergelegt. Die Airline hatte in der Folge rund 400 Verbindungen abgesagt, rund ein Sechstel des für diesen Tag geplanten Europa-Programms. Betroffen waren damals rund 55 000 Passagiere.

Rund ein Drittel der Flüge in Deutschland konnte stattfinden, weil die Maschinen und ihre Besatzungen aus dem nicht bestreikten europäischen Ausland gekommen waren. Auch die österreichische Laudamotion musste eine Reihe von Flügen absagen, da sie auf Leihmaschinen der Ryanair angewiesen ist.

Für Verdi ist es der erste Streik bei Ryanair. Die Gewerkschaft bezeichnete das Entgeltangebot der Iren als "völlig indiskutabel". Es sehe für die Jahre 2018 und 2021 keine Erhöhungen vor, für 2019 die Umwandlung einer bestehenden Leistungsprämie sowie eine Erhöhung pro Flugstunde um lediglich 50 Cent und eine Erhöhung der Entgelte in 2020 um 41 Euro pro Monat.

"Die Gehälter der Flugbegleiter bei Ryanair sind so niedrig, dass sie nicht ausreichen, um einen auskömmlichen Lebensstandard zu sichern. Dazu kommen schlechte Arbeitsbedingungen und ein massiver Druck auf die Beschäftigten", kritisierte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle in einer am Montagabend in Berlin verbreiteten Erklärung. Die Haltung der Arbeitgeber sei verantwortungslos.

Die VC zeigt sich unbeeindruckt von zwischenzeitlich erreichten Teileinigungen mit Piloten in Irland und Italien. Sie seien nicht umfassend genug und könnten nicht als Blaupause für eine Lösung in Deutschland dienen, erklärte die VC in Frankfurt. Die Parteien konnten sich auch nicht auf einen Schlichter einigen, wie es Ryanair zur Konfliktlösung vorgeschlagen hatte. Laut VC beharrte das Management auf einem Mediator aus Irland, der nicht über die für Deutschland notwendigen Rechtskenntnisse verfüge. Umgekehrt habe Ryanair mehrere von der VC vorgeschlagene Schlichter abgelehnt./ceb/DP/jha

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ING-Finanzchef Timmermans

ING-Finanzchef Timmermans tritt nach Ermittlungen zurück

Nach Turbulenzen wegen Geldwäsche-Ermittlungen der niederländischen Staatsanwaltschaft ist der Finanzchef der ING Koos Timmermans zurückgetreten. Koos werde die niederländische Bank verlassen, teilte die ING am Dienstag mit. Wegen der "Ernsthaftigkeit der Angelegenheit" sei die Entscheidung nötig gewesen, sagte Verwaltungsratschef Hans Wijers.

11.09.2018 08:23

Vor einer Woche hatte sich die Bank mit der Staatsanwaltschaft auf eine Beilegung des Verfahrens gegen eine Zahlung von 775 Millionen Euro geeinigt. Timmermans war im Ermittlungszeitraum (2010-2016) teil der Geschäftsführung und einige Jahre lang verantwortlich für die ING in den Niederlanden./elm/fba

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Ryanair in Deutschland

Ryanair in Deutschland streicht über ein Viertel der Flüge

Piloten und Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland sind am frühen Mittwochmorgen in den Streik getreten.

12.09.2018 05:21

 Der irische Billigflieger strich 150 der etwa 400 für Mittwoch geplanten Verbindungen von und nach Deutschland und bot betroffenen Kunden alternative Flüge an. Der Ausstand begann um 03.01 Uhr und sollte 24 Stunden andauern. Bei dem Arbeitskampf geht es um erstmalig abzuschliessende Tarifverträge für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen.

Annulliert wurden etwa 20 der insgesamt 56 Ryanair-Flüge auf dem Flughafen Köln-Bonn, wie der Flughafen mitteilte. Auf dem Flughafen Frankfurt fielen nach Angaben einer Vertreterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen fünf von zehn Ryanair-Flügen aus. Bis zu 50 Beschäftigte folgten demnach am Morgen dem Streikaufruf an dem Airport.

Eine Verdi-Vertreterin auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sprach am Mittwoch von einer "hohen Streikbereitschaft". Demnach fanden sich am frühen Morgen bereits viele Beschäftigte zu dem Ausstand am Airport ein.

Zum Streik aufgerufen hatten die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und Verdi. Sie fordern für die Piloten und Flugbegleiter bessere Arbeitsbedingungen sowie mehr Gehalt. Verhandlungen zwischen den Tarifparteien brachten in den vergangenen Wochen keine Einigung.

Ryanair bezeichnet die Streiks als unnötig und verweist auf laufende Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Der irische Billigflieger drohte am Dienstag mit einem Stellenabbau in Deutschland, sollte es weitere Arbeitskampfmassnahmen geben.

Die grössten Rynair-Basen in Deutschland sind Frankfurt, Berlin und Weeze in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt fliegt Ryanair zu 19 Flughäfen in Deutschland, an denen es am Mittwoch zu Ausfällen kommen kann.

(SDA)

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Tesla-Probleme überschatten

Tesla-Probleme überschatten IPO von chinesischem Rivalen NIO

Der Börsengang des chinesischen Elektroautobauers NIO wird von den Problemen des Hauptrivalen Tesla deutlich belastet.

12.09.2018 04:06

Der Ausgabepreis der NIO-Aktien wurde mit 6,25 Dollar am unteren Ende der bis 8,25 Dollar reichenden Spanne festgelegt, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag sagte. Damit wird das Unternehmen, das am Mittwoch sein Debüt an der New Yorker Börse feiert, insgesamt mit 6,4 Milliarden Dollar bewertet. Ursprünglich hatte es nach Auskunft eines Insiders auf eine Marktkapitalisierung von bis zu 20 Milliarden Dollar gehofft.

Branchenpionier Tesla kämpft mit Schwierigkeiten, seine Produktionsziele zu erreichen. Für Druck auf den Aktienkurs des Unternehmens sorgte zuletzt auch, dass Konzernchef Elon Musk zunächst über einen Rückzug von der Börse nachdachte, das Vorhaben dann aber aufgab.

NIO hat ein Konkurrenzfahrzeug zu Teslas Model X im Programm. Hinter dem Start-up-Unternehmen stehen der chinesische Internetkonzern Tencent, die Investmentfirmen Hillhouse Capital und Sequoia Capital sowie ein Beteiligungsfonds des chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu

(Reuters)

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Delivery Hero startet gut in

Delivery Hero startet gut in das dritte Quartal

Der Essenslieferant Delivery Hero hat einen guten Start in das dritte Quartal hingelegt. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Start des dritten Quartals", sagte Unternehmenschef Niklas Östberg am Donnerstag bei der Vorlage der detaillierten Zahlen für das erste Halbjahr. Der seit Sommer 2017 an der Börse notierte Konzern dürfte damit weiter kräftig wachsen.

13.09.2018 07:55

Da das Wachstum Geld kostet, wird allerdings auch der operative Verlust im laufenden Jahr deutlich höher ausfallen als 2017. Delivery Hero hatte bereits im August bei der Bekanntgabe der Eckdaten die Ergebnisprognosen für das laufende und kommende Jahr wegen zusätzlicher Investitionen in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro kassiert./zb/fba

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Covestro-Chef hat Ziele für

Covestro-Chef hat Ziele für Akquisitionen im Blick

Der Kunststoffkonzern Covestro hat bei seinen Zukaufsplänen nun konkrete Ziele im Visier. "Wir haben rund 300 Ideen, an denen wir arbeiten. Und wir haben auch konkrete Kandidaten im Blick", sagt der seit Anfang Juni amtierende Covestro-Chef Markus Steilemann im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Mittwoch) .

19.09.2018 07:42

Die besten Möglichkeiten für Zukäufe sehe er in der kleinsten Unternehmenssparte CAS, die Beschichtungen, Haft- und Dichtungsmittel sowie Spezialitäten umfasst. "Als noch junges Unternehmen besitzen wir keine grossen Erfahrungen mit der Akquisition und Integration von Unternehmen. Deshalb wollen wir am liebsten zunächst klein anfangen, also erst gehen, dann laufen, dann rennen", sagt Steilemann. Vor grösseren Gelegenheiten werde Covestro aber nicht zurückschrecken, wenn sie ideal passen und alle Investitionskriterien erfüllen sollten.

Mit Blick auf die laufende Implementierung der im Herbst verabschiedeten neuen Strategie sagt der Manager. "Wir haben die Geschwindigkeit in den vergangenen Monaten nochmals hochgefahren und machen gute Fortschritte." Steilemann ist zuversichtlich, dass Covestro auch weiterhin mit einem jährlichen Mengenwachstum von rund 4 Prozent schneller wachsen wird als die globale Wirtschaftsleistung.

Covestro, im Oktober 2015 von Bayer abgespalten, hat an der Börse eine steile Karriere hingelegt. Erst im März rückte das Unternehmen in den deutschen Leitindex Dax auf. Die Covestro-Materialien etwa für Hart- und Weichschäume werden in der Auto-, Bau- und in der Elektroindustrie eingesetzt./stk/fba

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Börsenneuling Lalique wächst

Börsenneuling Lalique wächst im Halbjahr moderat

Das Luxusgüterunternehmen Lalique schaut auf ein erstes Halbjahr mit moderatem Wachstum zurück.

20.09.2018 08:19

Die erst seit Ende Juni an der SIX gelistete Gruppe hat in den ersten sechs Monaten den Umsatz leicht erhöht. Dazu trugen vor allem die die Segmente Ultrasund und Lalique bei. Für den weiteren Geschäftsverlauf rechnet das Unternehmen mit einem anhaltenden moderaten Wachstum.

Zwischen Januar und Juni hat Lalique einen Umsatz von 66,9 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Den Nettogewinn beziffert die Gruppe auf 1,3 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat er sich damit mehr als halbiert.

Wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst, ist auch in diesem Jahr ein positiver Steuereffekt im Gewinn enthalten. Dieser sei im Zusammenhang mit der weiteren Reform der Unternehmensbesteuerung in Frankreich zustande gekommen. Er belief sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf 1,0 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 1,9 Millionen.

Expansion sorgt für höhere Kosten

Gleichzeitig habe der Personalaufwand um 7 Prozent auf 16,0 Millionen zugenommen, und auch die übrigen betrieblichen Aufwendungen seien leicht um 2 Prozent auf 15,0 Millionen gestiegen. Diese Zunahmen stehen laut Mitteilung im Zusammenhang mit den weiteren Investitionen in den Ausbau des Geschäfts, insbesondere die Initialkosten für die Betriebsaufnahme der neuen Lalique-Tochtergesellschaft in Japan.

Den weiteren Ausbau des Geschäfts hat sich das Unternehmen denn auch mit Blick nach vorne auf die Fahnen geschrieben. Er soll in der zweiten Jahreshälfte weiter vorangetrieben werden. Dabei werde man einen starken Fokus auf Asien legen. Dazu zähle auch, die Aktivitäten der neuen japanischen Tochtergesellschaft breiter zu verankern.

Nachdem Lalique in der ersten Jahreshälfte Boutiquen in Tokio, Monaco und Chicago eröffnet hat, sollen bis zum Jahresende weitere Boutiquen in Bordeaux, Schanghai und Hanoi folgen.

Ausreichend Mittel für Investitionen

Die dafür nötigen Investitionen können laut Unternehmen aus den liquiden Mitteln finanziert werden. "Die im Zuge des Wechsels der Kotierung von der BX Swiss an die SIX im ersten Halbjahr 2018 durchgeführte Bezugsrechtsemission, welche hauptsächlich der Stärkung der Bilanz diente, hat die liquiden Mittel des Unternehmens und damit die Flexibilität für weitere Investitionen in das Geschäft weiter erhöht", heisst es.

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Michael Kors kauft legendäres

Michael Kors kauft legendäres Modehaus Versace

Das legendäre italienische Modehaus Versace wird an die Modegruppe Michael Kors verkauft. Der Preise liege bei umgerechnet 1,83 Milliarden Euro, teilte Michael Kors am Dienstag mit. Die Luxusmarke Versace gehört zu einen der wenigen in Italien, die bislang noch in Besitz der Gründerfamilie war. Das Modehaus wurde 1978 von Gianni Versace gegründet, der vor 21 Jahren ermordet wurde. Seine Familie kontrollierte zuletzt noch 80 Prozent des Unternehmens, 20 Prozent entfielen auf Schwester und Chef-Designerin Donatella, 30 Prozent auf Bruder Santo. Donatella, ihre Tochter Allegra und Santo sollen auch nach dem Verkauf von Versace an Bord bleiben.

25.09.2018 13:30

Obwohl sich Luxus-Designermode angetrieben von einem Boom in Asien grosser Beliebtheit erfreut, tat sich Versace in den vergangenen Jahren eher schwer. Der durch die Wirtschaftskrise ausgelöste Konsumrückgang hatte dem Unternehmen zu schaffen gemacht. Nach weltweiten Stellenstreichungen und Sparmassnahmen verbesserte sich die Lage aber zuletzt wieder. Im vergangenen Jahr kehrte das Mailänder Modehaus in die schwarzen Zahlen zurück und erzielte bei einem Umsatz von 686 Millionen Euro einen Gewinn von 15 Millionen Euro.

Versace kämpft im Luxus-Segment mit harter Konkurrenz etwa durch den zum französischen Branchenriesen LVMH gehörenden Rivalen Louis Vuitton und andere Nobelmarken wie Gucci oder Prada. Der Markt brummt insbesondere dank starker Nachfrage aus China. Doch auch in Deutschland oder den USA steht teure Designermode durchaus hoch im Kurs - zum Beispiel in der auf Status-Symbole bedachten Rap-Szene. Mit ihren schrillen Leoparden-Mustern und dem Medusakopf als Logo trifft Versace bei weitem nicht jeden Geschmack, doch Liebhaber zahlen gut und gerne Tausende Dollar oder Euro pro Stück./lkl/hbr/DP/tav

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Tui will bald auch in den USA

Tui will bald auch in den USA Reisen verkaufen

Der Reisekonzern Tui will künftig auch Urlaubern aus den USA Angebote machen. "Die Tui wird ein globaler Internetkonzern", sagte Vorstandschef Fritz Joussen im Interview dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz" (Erscheinungstag Freitag).

26.09.2018 08:10

"Wir gehen mit unserem Angebot nach China und in die USA." Dazu werde das Unternehmen dort aber keine Reisebüros aufmachen. "Auch in vielen europäischen Ländern verkaufen wir die Reisen heute schon weitgehend online", sagte der Manager dem Magazin.

Joussen hat den Konzern von einem Reisehändler zu einem integrierten Anbieter mit immer mehr eigenen Hotels, Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen umgebaut, auch um sich der scharfen Konkurrenz durch Online-Reiseportale zu erwehren. Das Management hatte im Frühjahr 2017 seine Strategie für das Jahr 2022 vorgestellt. Bis dahin soll das Unternehmen mit Sitz in Hannover durch Onlineangebote und neue Märkte eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz erzielen und eine Million neue Kunden erreichen. Schon damals hatte Joussen auch China als Reiseziel und Absatzmarkt im Visier./men/elm/stw

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Isländische Fluggesellschaft

Isländische Fluggesellschaft Primera Air will Insolvenz anmelden

Die isländische Airline Primera Air stellt von diesem Dienstag an ihren Flugbetrieb ein. Wie die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite mitteilte, werde sie am selben Tag Insolvenz anmelden. "Es ist uns nicht gelungen, mit unserer Bank eine Übergangslösung zu finden", hiess es in einer Erklärung auf Facebook. Eigenen Angaben zufolge transportierte die Fluggesellschaft mehr als eine Million Passagiere jährlich.

01.10.2018 20:42

Grund für die schlechte finanzielle Situation sei ein zehn Millionen Euro teurer Rostschaden an einer Maschine. Ausserdem habe man zahlreiche Flugzeuge anmieten müssen, weil neue Maschinen nicht geliefert wurden./sh/DP/he

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LM Group annulliert über 2

LM Group annulliert über 2 Millionen eigene Aktien

Der Onlinereiseanbieter LM Group (vormals Lastminute.com) hat die im Rahmen des Teilrückkauf-Programms erworbenen eigenen Aktien anulliert. Insgesamt seien 2'193'395 Aktien vernichtet worden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Aktienkapital der Gesellschaft besteht nun noch aus 11'664'219 Aktien.

03.10.2018 08:10

Den Teilrückkauf von Aktien und die anschliessende Annullierung hatte die Gruppe bereits im August 2017 angekündigt und im Mai 2018 abgeschlossen. Zurückgekauft wurden rund 16 Prozent des Aktienkapitals zu 16 Franken pro Aktie.

an/cf

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Daimler mit deutlichem

Daimler mit deutlichem Absatzrückgang in den USA

Der Autobauer Daimler hat im September deutlich weniger Autos verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Mercedes-Benz USA (MBUSA) habe 26 169 Fahrzeuge abgesetzt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das war ein Minus von 9,8 Prozent im Vergleich zum September 2017.

02.10.2018 19:46

Zwar sei die Nachfrage der Kunden weiterhin stark, sagte MBUSA-Chef Dietmar Exler. Die Verzögerungen bei der Verfügbarkeit vieler beliebter neuer Modelle hielten aber an. "Wir rechnen mit einer steigenden Verfügbarkeit im Oktober und für den Rest des Jahres", zeigte sich der Manager aber optimistisch./he

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Kriselnder Modekonzern: Gerry

Kriselnder Modekonzern: Gerry Weber tauscht den Chef aus - Aktionäre feiern

Der strauchelnde Modekonzern Gerry Weber tauscht angesichts seiner andauernden Krise den Chef aus. Anleger reagierten begeistert, der Aktienkurs sprang im späten Frankfurter Handel um 12,5 Prozent nach oben.

02.10.2018 18:52

Vorstandschef Ralf Weber macht seinen Platz Ende Oktober für den bisherigen Vertriebschef Johannes Ehling frei, wie Gerry Weber am Dienstagabend in Halle/Westfalen mitteilte. Ralf Weber soll in den Aufsichtsrat wechseln. Sein Vater Gerhard Weber, Gründer des Unternehmens, zieht sich aus dem Gremium zurück - aus Altersgründen, wie es hiess.

Zudem schafft das Unternehmen einen neuen Vorstandsposten für seine Sanierung. Florian Frank wurde zum Chief Restructuring Officer bestellt, sein Job ist bis Ende 2019 befristet. Die Suche nach einem neuen Finanzchef geht weiter. Ausserdem sucht das Unternehmen jetzt zusätzlich einen Produktvorstand, der für die Marken des Konzerns und die Beschaffung verantwortlich sein soll./stw/he

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Aston Martin setzt

Aston Martin setzt Ausgabepreis bei Börsengang auf 19 Pfund je Aktie fest

Der Börsengang des Sportwagenbauers Aston Martin fällt etwas kleiner als ursprünglich erwartet aus. Wie der Konzern am Mittwoch in London mitteilte, liegt der Ausgabepreis bei 19 britischen Pfund je Aktie (21,3 Euro). Damit beträgt die Marktkapitalisierung rund 4,3 Milliarden Pfund. Bereits an den Vortagen hatte es Signale für eine eher zurückhaltende Nachfrage gegeben.

03.10.2018 08:30

Ursprünglich hatte Aston Martin eine Preisspanne von 17,50 bis 22,50 Pfund angestrebt, woraus sich nach Angaben des Unternehmens eine maximale Bewertung von 5,07 Milliarden Pfund ergeben hätte. Experten hatten dies aber schon damals als zu hoch kritisiert./jha/tos

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Studie: Chinesischer

Studie: Chinesischer Autobauer Geely beim Profit ganz vorn

Der chinesische Autobauer Geely ist für den Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer der "Profitabilitäts-Star der Autobranche". Obwohl das durchschnittliche Geely-Fahrzeug nur 9529 Euro koste, blieben dem Unternehmen 14,4 Prozent vom Umsatz als Gewinn vor Zinsen und Steuern. Das sei weit mehr als bei BMW , Toyota , VW , PSA -Opel oder anderen Branchengrössen.

04.10.2018 06:37

Geely habe im ersten Halbjahr 766 630 Neuwagen verkauft - 99 Prozent davon in China. "Auch das trägt zur guten Marge bei Geely bei, denn noch lassen sich in China eben bessere Preise als in anderen Märkten durchsetzen", erklärte Dudenhöffer in einer Studie.

Der VW-Konzern, grösster Autobauer der Welt, kam auf eine Gewinnmarge von 8,2 Prozent im Autogeschäft. Geely ist Teil der Zhejiang Geely Holding, zu der auch Volvo Cars, London EV-Taxi, Lotus und 10 Prozent der Daimler -Aktien gehören.

Ein Grossteil des Erfolgs von Geely stamme von der mit Volvo entwickelten Kompaktwagen-Plattform, erklärte Dudenhöffer. Alle Plattformen stelle Geely auch dem malaysischen Autobauer Proton zur Verfügung, der ihm ebenfalls zur Hälfte gehört. "Was Ferdinand Piëch ab 1993 mit seiner Plattform-Strategie bei VW umsetzte und dabei den modernen VW-Konzern schuf, baut der Geely-Hauptaktionär und Gründer Li Shufu in gewisser Weise nach", sagte Dudenhöffer. Die Chinesen seien dabei, wichtige Spieler im Weltautomarkt zu werden./rol/DP/jha

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Aston Martin legt schwaches

Aston Martin legt schwaches Börsendebüt hin

Aston Martin hat am Mittwoch ein schwaches Börsendebüt erlebt. Der erste Kurs der Aktie entsprach mit 1900 Pence exakt dem Ausgabepreis, den der Sportwagenbauer angesichts der zurückhaltenden Nachfrage nur im mittleren Bereich der angepeilten Zielspanne festlegen konnte. Von da aus ging es anschliessend rasch bergab. Am Ende war die Aktie für 1810 Pence zu haben.

03.10.2018 18:33

Ursprünglich hatte Aston Martin eine Preisspanne von 1750 bis 2250 Pence angepeilt, woraus sich nach Angaben des Unternehmens eine maximale Bewertung von 5,07 Milliarden Pfund ergeben hätte. Experten hatten dies aber schon damals als zu hoch kritisiert. Tatsächlich kam der Sportwarenbauer bei dem Emissionspreis dann auch nur auf eine Marktkapitalisierung von rund 4,3 Milliarden Pfund.

Laut dem Marktbeobachter Neil Wilson von Markets.com ist der Sportwagenbauer bei der Emission im Vergleich mit dem Wettbewerber Ferrari fair bewertet worden. Seiner Einschätzung nach sieht es nun so aus, als ob es Aston Martin damit aber nicht in den britischen Leitindex FTSE 100 schaffen wird. Langfristig sieht er angesichts der Wachstumsziele des Konzerns jedoch Luft nach oben für die Aktie./tih

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Voestalpine erzielt wichtigen

Voestalpine erzielt wichtigen Teilerfolg im Streit um US-Strafzölle

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat im Kampf gegen die von den USA erhobenen Strafzölle einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Das Unternehmen hat inzwischen auf die 4.300 in den USA gestellten Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen 2.640 Rückmeldungen von der US-Administration erhalten. Davon fielen rund 2.360 dieser Antworten positiv und 280 negativ aus, wie Voestalpine am Dienstag in Linz mitteilte.

09.10.2018 12:38

Damit reduziere sich das mit diesen Zöllen verbundene wirtschaftliche Risiko nochmals deutlich. Von den US-Strafzöllen direkt betroffen seien etwa drei Prozent des Konzernumsatzes. Die Belastungen bei der voestalpine waren bisher überschaubar und lagen laut Unternehmensangaben im einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

"Angesichts dieses Zwischenstandes sind wir optimistisch, auch für die noch offenen Anträge überwiegend positive Rückmeldungen zu erhalten", so Voestalpine-Chef Wolfgang Eder. Eder begrüsst gleichzeitig die doch noch zustande gekommene Einigung auf ein neues Handelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada./ggr/tsk/APA/nas

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Traditionsreiches US

Traditionsreiches US-Handelshaus Sears stellt Insolvenzantrag

Der traditionsreiche US-Einzelhändler Sears ist pleite. Wie der hoch verschuldete Konzern am Montag mitteilte, wurde beim zuständigen Gericht in New York ein Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen verhandelt nun mit seinen Kreditgebern über die weitere Finanzierung.

15.10.2018 07:41

ESL-Gründer Eddie Lampert besitzt ein grosses Aktienpaket an Sears. ESL hält ausserdem Schulden von 2,5 Milliarden US-Dollar an dem Einzelhändler. ESL-Gründer Eddie Lampert war zuletzt Chef der Kette. Von dem Posten tritt er zurück, bleibt aber im Verwaltungsrat.

Das vor 125 Jahren als Versandhändler gegründete Unternehmen war zeitweise der grösste Handelskonzern der USA. Doch bereits in den 80er-Jahren verlor das Unternehmen mit der Expansion in weitere Geschäftsfelder wie etwa das Bank- und Hypothekengeschäft an Boden. Nach der Fusion mit Kmart im Jahr 2005 scheiterten zahlreiche Versuche von Konzernchef Lampert, das Unternehmen zu retten. In Kanada hatte Sears bereits im vergangenen Jahr Gläubigerschutz beantragt./tav/fba

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Opel unter Verdacht des

Opel unter Verdacht des Diesel-Betrugs - Razzia an zwei Standorten

(Meldung weiter ausgebaut) - Auch der Autobauer Opel steht jetzt im konkreten Verdacht, die Abgase bei Dieselfahrzeugen mit einer Software-Funktion manipuliert zu haben. Am Montag durchsuchten Ermittler Geschäftsräume des im vergangenen Jahr vom französischen PSA -Konzern übernommenen Unternehmens in Rüsselsheim und Kaiserslautern. Zuvor hatte es schon ähnliche Razzien bei Marken des VW -Konzerns und bei BMW gegeben - mit einem Schwerpunkt auf verdächtigen Abweichungen von Abgaswerten zwischen Messungen auf Prüfständen und im Strassenbetrieb.

15.10.2018 14:13

Laut "bild.de" geht es im Fall Opel um rund 95 000 Euro-6-Dieselwagen der Modelle Insignia, Zafira und Cascada aus den Baujahren 2012 bis 2017. Die Ermittler hegen einen Anfangsverdacht des Betruges, weil Opel möglicherweise Dieselfahrzeuge mit manipulierter Abgas-Software in den Verkehr gebracht habe, wie die Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen erklärte. Die Fahrzeuge haben demnach die zusätzliche Reinigung bei hohen Drehzahlen und in einem breiten Bereich von Aussentemperaturen abgeschaltet. Opel hatte die Technik stets verteidigt, weil sie notwendig für den Schutz von Motorbauteilen sei.

Die Fahrzeuge sind schon länger Gegenstand von Prüfungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), auf dessen Strafanzeige die aktuellen Durchsuchungen zurückgehen sollen. Im Jahr 2017 hatte die Staatsanwaltschaft ein erstes Ermittlungsverfahren eingestellt. Damals sei es um andere Autos und Vorwürfe gegangen, sagte Niesen.

Opel hatte Autobesitzern freiwillige Software-Updates angeboten, dazu aber keine Fallzahlen genannt. Die von der Bundesregierung geforderten Hardware-Nachrüstungen lehnt das Unternehmen bislang ab, weil diese "ökonomisch nicht sinnvoll und technologisch nicht ausgereift" seien. "Wir glauben nicht, dass Nachrüstungen funktionieren", hatte der Chef des Opel-Mutterkonzerns PSA, Carlos Tavares, auf der Pariser Automesse erklärt.

Trotz der laufenden Betrugsermittlungen beharrt Opel darauf, dass die Fahrzeuge den geltenden Vorschriften entsprechen. Das Unternehmen bestätigte staatsanwaltschaftliche Untersuchungen, wollte sich zu den Details aber nicht äussern. Man kooperiere im vollen Umfang mit den Behörden, hiess es nur. Die Ermittler wollen nun zunächst die Unterlagen auswerten, um dann möglicherweise mit Vernehmungen fortzufahren.

Beamte des hessischen Landeskriminalamtes und der Polizei durchsuchten im Auftrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft Geschäftsräume des Autobauers. Im Juli hatte das Bundesverkehrsministerium in Berlin "eine amtliche Anhörung gegen Opel" wegen drei Fahrzeugmodellen bestätigt. Grund: Auch hier bestehe der Verdacht von Software-Manipulationen bei der Abgasreinigung.

Autobauer begründen Anschalteinrichtungen mit dem sogenannten Motorschutz vor allem bei Kälte oder Hitze. Bei vielen Modellen gibt es aber Zweifel daran, ob dies wirklich notwendig ist. Wenn die Abgasreinigung nicht richtig arbeitet, stossen Diesel mehr gesundheitsschädliche Stickoxide aus. Da Luft-Grenzwerte in vielen Städten überschritten sind, drohen Fahrverbote für Dieselwagen. In Hamburg gibt es sie bereits auf zwei Streckenabschnitten; in Stuttgart, Frankfurt und Berlin stehen Verbote bevor.

Im Kern geht es um die Frage, wie wirksam die Abgasreinigung bei bestimmten Fahrzeugen ist, in welchen Bereichen diese voll zum Einsatz kommt und ob sie damit zulässig ist. Bei Autos mit auffälligen Emissionen hatte das KBA 2016 Nachbesserungen angeordnet. Betroffen waren insgesamt 630 000 Wagen verschiedener Hersteller - darunter 90 000 von Opel. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um Fahrzeuge der Modelle Zafira Tourer, Insignia und Cascada, die bis Sommer 2016 produziert wurden./ceb/DP/fba

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IPO: Milliardär Icahn stellt

IPO: Milliardär Icahn stellt sich gegen Dells Börsenpläne

Der aktivistische Investor Carl Icahn hat sich gegen einen Börsengang des PC-Herstellers Dell Technologies ausgesprochen. Eine solche Transaktion würde seinen Anteil an der Software-Firma VMware unterbewerten, schrieb der US-Milliardär in einem Brief am Montag an die Aktionäre. Der PC-Hersteller will über einen Umweg an die Börse zurückkehren, und zwar durch einen komplexen Aktiendeal um die von Dell im Jahr 2016 übernommene VMware.

15.10.2018 14:04

VMware gehörte zum EMC-Konzern. Bei der Übernahme von EMC durch Dell blieb VMware über eine sogenannte "Tracking-Aktie" als eigenständiger Bereich an der Börse notiert, während Dell gut 80 Prozent der Anteile bekam. Dell plant nun, den übrigen Besitzern dieser Tracking-Aktien, zu denen der US-Milliardär Carl Icahn gehört, ein Angebot in bar und Dell-Anteilen zu machen, um VMware komplett zu übernehmen und gleichzeitig Dell an die Börse zu bringen. Insgesamt ist das Paket rund 21,7 Milliarden US-Dollar wert.

In seinem Brief machte Icahn deutlich, dass er gegen ein solches Angebot stimmen wird. Das Gleiche empfahl er den anderen Besitzern der "Tracking-Aktien". Gleichzeitig brachte er die Möglichkeit einer alternative Transaktion ins Spiel, bei der sich die Anteilseigner auszahlen lassen können. Zudem gab Icahn bekannt, dass er seinen Anteil an den "Tracking-Papieren" von zuvor 1,2 Prozent auf 8,3 Prozent erhöht hat und damit nun zweitgrösster Anteilseigner ist.

Dell prüft auch einen klassischen Börsengang, falls die Aktionäre gegen die ursprünglichen Pläne stimmen sollten. Unternehmensgründer Michael Dell hatte den einst weltgrössten PC-Hersteller 2013 zusammen mit Finanzinvestoren für rund 25 Milliarden Dollar zurückgekauft und von der Börse genommen. Durch die wenige Jahre später folgende Übernahme des Speicherspezialisten EMC für 67 Milliarden Dollar entstand ein drückender Schuldenberg. Ein Börsengang soll nun helfen, die Schuldenlast abzutragen und zugleich die Firmenstruktur zu vereinfachen./mne/nas/fba

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Bei Johnson & Johnson brummt

Bei Johnson & Johnson brummt das Pharmageschäft

Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) konnte im dritten Quartal dank seines Pharmageschäfts bei Umsatz und Gewinn weiter zulegen. Dabei schnitt der Hersteller von Pflegeprodukten, Medizintechnik und Arzneimitteln besser ab als von Analysten erwartet. J&J erhöhte zudem seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey mitteilte.

16.10.2018 15:04

So steigerte J&J seinen Umsatz im dritten Quartal um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 20,35 Milliarden US-Dollar. Rund die Hälfte der Einnahmen machte allein das Medikamentengeschäft aus, das im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent wuchs. Dazu gehören etwa Mittel gegen Prostata- oder Lymphknotenkrebs. Der Verkauf von Medizintechnik ging dagegen leicht zurück.

Auch unter dem Strich verdiente das Unternehmen bereinigt mit rund 5,6 Milliarden Dollar deutlich mehr als ein Jahr zuvor - der Gewinn stieg um gut 7 Prozent. In dem Ergebnis nicht enthalten sind jedoch Abschreibungen von 630 Millionen Dollar im Zusammenhang mit einem Medikamentenkandidaten. Hier hatte J&J im zweiten Quartal die Entwicklung ausgesetzt. Der US-Konzern hatte diesen 2014 im Zuge der Akquisition von Alios Biopharma mit übernommen. Den Restwert von 900 Millionen Dollar will J&J zu einem späteren Zeitpunkt überprüfen.

Dennoch zeigte sich der Konzern sowohl für Umsatz als auch für den Gewinn optimistischer als vorher. Die Erlöse sollen sich 2018 in einer Spanne von 81 bis 81,4 Milliarden Dollar bewegen, was einem vergleichbaren Wachstum von 5,5 bis 6 Prozent entspricht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll sich auf 8,13 bis 8,18 Dollar belaufen, nach zuvor prognostizierten 8,07 und 8,17 Dollar. Erst im Juli hatte der Konzern wegen des starken Dollar die Prognose zurückgenommen.

J&J muss sich unterdessen auf eine neue Klagewelle in Australien einstellen. Rund 700 Frauen hatten wegen Schmerzen aufgrund eines Scheidenimplantats Sammelklage eingereicht. Sie geben an, unter Gewebeschäden, Inkontinenz, Infektionen und Schmerzen zu leiden. Vergangene Woche kündigte die australische Regierung an, gegen das seit Jahrzehnten bekannte Problem nun angehen zu wollen und entschuldigte sich bei den Betroffenen. Die Synthetik-Netze sollen überdehntes oder gerissenes Gewebe nach der Geburt oder bei Inkontinenz unterstützen.

Die Beschwerden über Produkte des Pharmakonzerns sind kein Einzelfall. Erst im Juli war J&J im US-Bundesstaat Missouri zu einer Strafe von 4,7 Milliarden Dollar verurteilt worden, weil bestimmte Körperpflegeprodukte Krebs verursacht haben sollen. Der Konzern wollte das Urteil anfechten./elm/nas/jha/

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Geschäfte beim

Geschäfte beim Chipindustrieausrüster ASML laufen weiter robust

Die Geschäfte des Chipindustrieausrüsters ASML laufen weiter robust. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn von 557 Millionen im Vorjahr auf 680 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch im niederländischen Veldhoven mitteilte. Dies war etwas mehr als von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten erwartet hatten. Der Umsatz wuchs von 2,4 auf knapp 2,8 Milliarden Euro und lag in etwa im Rahmen der Erwartungen. Das Unternehmen stellt Lithografiesysteme für die Chipbranche her.

17.10.2018 07:55

Die Bruttomarge fiel mit 48,1 Prozent etwas besser aus als vom Management erwartet. Dies lag an den Fortschritten bei der Profitabilität der neuen EUV-Systeme, die mit ultravioletter Strahlung arbeiten. Mit EUV können kleinere, effizientere und schnellere integrierte Schaltkreise hergestellt werden. Im Berichtszeitraum lieferte das Unternehmen fünf dieser Systeme aus und erhielt Aufträge über weitere fünf. Im laufenden Geschäftsjahr will ASML 18 dieser Systeme ausliefern, zwei weniger als ursprünglich geplant. Im darauffolgenden Jahr sollen es weiterhin 30 dieser Systeme sein.

ASML-Chef Peter Wennink geht 2019 von einer anhaltend hohen Nachfrage unter anderem aus der Speicherchipindustrie aus. Für das vierte Quartal erwartet er einen Konzernumsatz von rund 3 Milliarden Euro sowie eine Brutto-Umsatzrendite von rund 48 Prozent./nas/men/mis

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Metro von Russland und Real

Metro von Russland und Real belastet

Der Lebensmittelhändler Metro ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von seinem Geschäft in Russland sowie von der Schwäche seiner Tochter Real gebremst worden. Darüber hinaus schmälerten Währungseffekte den Umsatz, der 2017/2018 (Ende September) um 1,6 Prozent auf 36,5 Milliarden Euro sank. Flächenbereinigt wuchs die Metro um 0,7 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Analysten hatten sich ein wenig mehr erhofft.

25.10.2018 07:47

Das wichtige Grosshandelsgeschäft legte im vergangenen Jahr währungsbereinigt um 1,3 Prozent zu. Die inzwischen zum Verkauf gestellte Supermarktkette Real verlor hingegen auf gleicher Fläche 1,7 Prozent an Umsatz, im vierten Quartal waren es sogar 4,1 Prozent. Die Hitzewelle habe die Warenverfügbarkeit temporär beeinträchtigt, hiess es.

Die Ergebniszahlen für das Gesamtjahr wird Metro erst im Dezember vorlegen. Erwartet wird seit der im April gesenkten Prognose eine leichte Steigerung des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda)./she/jha/

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Daimler verdient im dritten

Daimler verdient im dritten Quartal weniger - Umsatz stagniert

Ausgaben im Zusammenhang mit der Diesel-Krise und schwache Verkaufszahlen haben das Ergebnis des Autokonzerns Daimler gedrückt. Im dritten Quartal rutschte der auf die Aktionäre entfallende Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro ab, teilte der Dax -Konzern am Donnerstag in Stuttgart mit. Der Umsatz stagnierte bei 40,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 40,7 Milliarden Euro). Wie schlecht es gelaufen ist, zeigt sich im Autogeschäft an der viel beachteten operative Marge, die den Anteil vom operativen Gewinn am Umsatz anzeigt. Sie sackte auf 6,3 Prozent und damit weit unter die Zielmarke von 10 Prozent.

25.10.2018 07:47

Schon am vergangenen Freitag hatte Daimler vorläufige Zahlen vorgelegt und zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose zurückgenommen. 2018 soll der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nun "deutlich" unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 14,3 Milliarden Euro liegen. Das bedeutet bei Daimler einen Rückgang von über 10 Prozent.

Schuld ist eine Gemengelage aus verschiedenen Faktoren: Dazu gehören die kostspieligen Software-Updates für Diesel-Fahrzeugen und sinkende Verkaufszahlen - auch hier spielen Auslieferungsstopps von Dieseln eine Rolle, ausserdem Verzögerungen bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgastestverfahren WLTP. Hinzu kommen Rückstellungen für den Rechtsstreit um Kältemittel sowie ein schwacher Absatz im Bus- und Transportergeschäft./ang/men/DP/men

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Solarflaute belastet Wacker

Solarflaute belastet Wacker Chemie - Jahresziele aber bestätigt

Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie bekommt die Flaute der Solarbranche infolge einer eingeschränkten Förderung in China zu spüren. Der Umsatz fiel im abgelaufenen dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro, wie das MDax -Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um 19 Prozent auf 242 Millionen Euro. Hier schlugen auch höhere Rohstoffpreise zu Buche.

25.10.2018 07:36

Wegen gut laufender Chemiegeschäfte hielt der Konzern aber an seinen Jahreszielen fest. Der Umsatz soll 2018 im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen und das Ebitda soll um einen mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Im vergangenen Jahr hatten die Bayern hier Werte von 4,9 Milliarden Euro sowie rund 1 Milliarden Euro erzielt. Vor allem das Geschäft mit Silikonen etwa für die Bau-, Auto- und Chemieindustrie lief rund./mis/jha/

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Covestro will die Kosten

Covestro will die Kosten senken - Stellenstreichungen

Der Spezialchemiekonzern Covestro will angesichts eines schwieriger werdenden Marktumfeldes sparen. Spätestens 2021 werden Kosteneinsparungen von rund 350 Millionen Euro pro Jahr erwartet, wie das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Dadurch soll der Anstieg der Betriebskosten begrenzt werden. Im Zuge der Einsparungen sollen auch rund 900 Stellen weltweit entfallen, etwa in Verwaltungs- und Zentralbereichen. Der Personalabbau solle durch "sozialverträgliche Lösungen" erfolgen, die mit dem Betriebsrat in Deutschland bereits vereinbart worden seien, hiess es. Ende 2017 beschäftigte der Konzern weltweit rund 16 200 Mitarbeiter./mis/jha/

25.10.2018 07:02

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