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Ölpreise fallen nach starken

Ölpreise fallen nach starken Gewinnen zurück

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach starken Zuwächsen am Vortag leicht gefallen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 77,40 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 35 Cent auf 72,42 Dollar.

28.06.2018 08:00

Am Mittwochabend hatten die Rohölpreise stark zugelegt. Der US-Ölpreis war sogar auf den höchsten Stand seit Anfang 2015 gestiegen. Auslöser des Preissprungs waren neue Lagerdaten aus den USA. Nach Angaben des US-Energieministeriums sind die Rohölvorräte der Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche so stark gefallen wie seit September 2016 nicht mehr. Dies spricht für ein knapper werdendes Angebot, was die Preise steigen lässt.

Der starke Lagerrückgang fällt in eine Zeit, in der der Erdölmarkt ohnehin angespannt ist. Grund sind zahlreiche Produktionsausfälle in wichtigen Förderländern. Das Ölkartell Opec hat zwar angekündigt, die Ausfälle in der Tagesproduktion von etwa einer Million Fass in etwa Ausgleich zu wollen. Allerdings ist unklar, ob dies kurzfristig überhaupt möglich ist./bgf/jha/

(AWP)

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Iran will Öl-Geschäft vor US

Iran will Öl-Geschäft vor US-Sanktionen schützen

Der Iran stemmt sich mit Zugeständnissen an die Wirtschaft gegen schärfere US-Sanktionen.

01.07.2018 18:11

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Um das Öl-Geschäft vor den Strafmassnahmen zu schützen, werde künftig privaten Unternehmen die Ausfuhr von iranischem Rohöl erlaubt, kündigte Vizepräsident Eschak Dschahangiri am Sonntag an. "Iranisches Rohöl wird an der Börse angeboten und der Privatsektor kann es exportieren", sagte er angesichts der im Atomstreit angekündigten neuen Sanktionen. Zugleich warnte Ölminister Bidschan Sanganeh in einem Brief andere OPEC-Mitgliedsstaaten davor, die Einheit des Ölkartells zu unterwandern und forderte dazu auf, alle einseitigen Massnahmen zu unterlassen.

Jeder, der versuche, dem Iran Marktanteile im Ölgeschäft wegzunehmen, begehe einen grossen Verrat an der Islamischen Republik und werde eines Tages dafür bezahlen, sagte Vizepräsident Dschahangiri bei einem Wirtschaftstreffen in Teheran. "Wir wollen Amerikas Versuch abwehren, Irans Öl-Exporte zu stoppen." Saudi-Arabien hatte sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer Ausweitung seiner Ölförderung bereiterklärt. Der saudische König Salman habe seiner Bitte zugestimmt, die Ölproduktion "vielleicht um bis zu zwei Millionen Barrel" zu steigern, erklärte Trump am Samstag per Twitter. Damit sollten Lieferausfälle durch Sanktionen gegen den Iran und Venezuela aufgefangen werden.

Trump warf am Sonntag den OPEC-Staaten vor, die weltweiten Ölmärkte zu manipulieren. In einer Nachrichtensendung des Senders Fox News forderte er das Kartell auf, dies zu beenden. Zugleich warnte er europäische Unternehmen erneut vor Strafmassnahmen, falls sie weiter Geschäfte mit dem Iran betrieben.

Die USA haben dazu aufgerufen, die Öl-Einfuhren aus dem Iran bis November zu stoppen. Damit will Trump Druck auf das Land ausüben, sich zu Verhandlungen über eine schärfere Nachfolgevereinbarung für das Atomabkommen bereitzuerklären. Die USA haben die 2015 geschlossene Vereinbarung mit dem Iran im Mai einseitig aufgekündigt und schärfere Sanktionen angekündigt, die am 4. November in Kraft treten sollen.

Proteste gegen Wasserknappheit

Angesichts fallender Lagerbestände und Forderungen von grossen Opec-Kunden wie den USA und China hatte sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vergangenen Monat grundsätzlich auf eine höhere Öl-Produktion geeinigt. Demnach sollen ab Juli Mitglieder des Ölförderkartells und andere führende Öl-Länder wie Russland die Produktion um rund eine Million Barrel pro Tag ausweiten.

Unterdessen versucht der Iran Proteste gegen die Wasserknappheit in einer Stadt im Süden des Landes zu unterdrücken. Berichten zufolge schossen Polizisten in der Stadt Chorramschahr auf Demonstranten, die Banken und öffentliche Gebäude attackierten. Keiner sei bei den Unruhen getötet worden und nur eine Person sei bei einer Schiesserei verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Ziel sei, die Proteste so schnell wie möglich zu beenden. Wegen einer Dürre und Missmanagement-Vorwürfen hatte es im Iran zuletzt mehrfach Proteste gegen den Wassermangel gegeben.

Irans Präsident Hassan Ruhani hatte die neuen US-Strafmassnahmen als Teil eines wirtschaftlich und politischen Krieges der USA kritisiert und den Iranern trotz der Sanktionen eine Sicherung der Grundversorgung zugesagt. Die bevorstehenden Strafmassnahmen hatten zuletzt eine Flucht iranischer Sparer aus dem einheimischen Rial und eine deutliche Abwertung der Landeswährung ausgelöst.

(Reuters)

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Ölpreise fallen - Sorge vor

Ölpreise fallen - Sorge vor Handelskrieg belastet

Die Ölpreise sind am Mittwoch wegen neuer Sorgen vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 78,33 US-Dollar und damit 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 37 Cent auf 73,74 Dollar.

11.07.2018 07:57

Die Sorge vor einem Handelskrieg habe die Rohstoffmärkte zur Wochenmitte generell unter Druck gesetzt und auch die Ölpreise mit nach unten gezogen, hiess es von Marktbeobachtern. Der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China könnte die Weltwirtschaft insgesamt belasten und damit die Nachfrage nach Rohöl bremsen, erklärte Analyst Peter O?Connor vom australischen Beratungsunternehmen Shaw and Partners die fallenden Preise.

Am frühen Morgen war bekannt geworden, dass die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt haben. Für den Fall des Inkrafttretens der neuen Zölle hat die Regierung in Peking Gegenmassnahmen angekündigt./jkr/fba

(AWP)

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Opec will gegen Preissprünge

Opec will gegen Preissprünge auf Ölmarkt vorgehen

Die Organisation erdölexportierender Länder will nach Worten ihres Präsidenten gegen Preissprünge auf dem Markt vorgehen.

12.07.2018 06:53

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Volatilität sei nicht erwünscht, sagte Suhail al-Masruei am Mittwoch am Rande einer Konferenz im kanadischen Calgary der Nachrichtenagentur Reuters. Die Opec und andere Staaten hätten deswegen einen langfristigen Plan, Förderkapazitäten aufzubauen und damit unerwartete Lieferausfälle auszugleichen.

Libyen hatte seine Ölhäfen am Mittwoch wiedereröffnet und damit für den grössten Preisrückgang an einem Tag seit zwei Jahren gesorgt. Öl der Nordseesorte Brent rutschte um fast sieben Prozent ab.

(Reuters)

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Ölpreise gesunken

Ölpreise gesunken

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 74,89 US-Dollar und damit 44 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 44 Cent auf 70,57 Dollar.

16.07.2018 08:05

Jüngsten Daten zufolge ist die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA unverändert geblieben. Seit Freitagabend drücken aber Medienberichte über mögliche Angebotsausweitungen auf die Preise. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen, dass die US-Regierung erwäge, auf die nationalen Öl-Notreserven zurückzugreifen, um steigende Benzinpreise vor den Kongresswahlen im November zu vermeiden.

Einem weiteren Bloomberg-Bericht mit Bezug auf informierte Personen zufolge bot Saudi-Arabien zudem einigen Handelspartnern Extra-Rohöllieferungen über die vertraglich festgesetzten Mengen hinaus an./tos/fba

(AWP)

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Ölpreise geben nach

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 72,93 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Montag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 67,74 Dollar.

24.07.2018 08:26

Bereits am Vorabend hatten die Ölpreise zwischenzeitliche Gewinne wieder abgegeben, nachdem gegenseitige Drohungen zwischen dem Iran und den USA für Verunsicherung gesorgt hatten. Irans Präsident Hassan Ruhani drohte mit einer Blockade der Ölexportrouten am Persischen Golf. US-Präsident Donald Trump reagierte mit martialischen Worten. Auf der anderen Seite werden die Ölpreise laut Händlern aber durch die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits führender Industriestaaten ausgebremst.

Im weiteren Tagesverlauf werden die Anleger noch Zahlen des privaten Instituts API zu den Rohöllagerbeständen im Blick behalten. Sie gelten als Vorabindikator für die offiziellen Zahlen, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Allerdings weichen die API-Zahlen häufig von den offiziellen Daten ab./tos/jha/

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Saudis stoppen Öltransporte

Saudis stoppen Öltransporte am Jemen vorbei

Nach Angriffen jemenitischer Rebellen hat Saudi-Arabien mit sofortiger Wirkung alle Fahrten von Öltankern durch den Bab al-Mandab in Richtung Rotes Meer vorerst gestoppt.

26.07.2018 07:22

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Wie saudische Medien berichteten, waren am Mittwoch zwei mit Rohöl beladene Supertanker der saudischen Gesellschaft Bahri von Huthi-Rebellen in dem "Tor der Tränen", das zwischen dem Horn von Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt, angegriffen worden. Ein Schiff sei dabei leicht beschädigt worden, es habe weder Verletzte noch Umweltverschmutzung gegeben.

Die Öltransporte durch das Rote Meer würden erst wieder aufgenommen, "wenn sich die Lage klärt", wurde Energieminister Khalid al-Falih in der Nacht zum Donnerstag zitiert. Die möglichen Auswirkungen dieser Entscheidung waren vorerst nicht absehbar. Ebenso unklar war, ob sich die Anordnung auch auf Schiffe unter anderen Flaggen bezog.

(AWP)

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US-Sanktionen gegen den Iran

US-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft

Trotz des Widerstands der EU hat US-Präsident Donald Trump umstrittene Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt.

07.08.2018 07:50

Die Massnahmen wurden um 6.00 Uhr (MESZ/Mitternacht US-Ostküste) am Dienstag wirksam. Vor erneuten US-Sanktionen gegen den Iran haben sich US-Präsident Donald Trump und sein iranischer Amtskollege Hassan Ruhani gegenseitig für die Eskalation verantwortlich gemacht. Trump nannte die Regierung in Teheran eine "mörderische Diktatur". Ruhani warf Trump vor, "einen psychologischen Krieg" gegen den Iran zu führen.

Trump sagte am Montag, Ziel der umstrittenen Strafmassnahmen sei es, "maximalen wirtschaftlichen Druck" auf den ökonomisch bereits angeschlagenen Iran auszuüben. Der US-Präsident warf der Regierung in Teheran vor, Terrorismus zu unterstützen und Blutvergiessen, Gewalt und Chaos zu verbreiten. "Bis heute bedroht der Iran die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten."

Trump drängte alle Staaten dazu, sich den US-Sanktionen anzuschliessen. Damit müsse klar gemacht werden, "dass das iranische Regime vor einer Wahl steht: entweder sein bedrohliches, destabilisierendes Verhalten zu ändern und wieder in die Weltwirtschaft integriert zu werden oder weiter den Pfad wirtschaftlicher Isolation zu gehen."

Widerstand aus Europa

Nach den Worten von Aussenminister Mike Pompeo wollen die USA erzwingen, dass die Sanktionen durchgesetzt werden. Die Aussenminister von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sowie die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini bekräftigten ihren Widerstand gegen die Massnahmen. Trump zeigte sich zufrieden darüber, "dass viele internationale Firmen bereits ihre Absicht verkündet haben, den iranischen Markt zu verlassen". Mehrere Staaten hätten angekündigt, die Einfuhr von Rohöl aus dem Iran zu reduzieren oder zu beenden.

Die Sanktionen waren im Zuge des Abkommens der UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran vom Juli 2015 ausgesetzt worden. Die Vereinbarung soll den Iran daran hindern, eine Atombombe zu bauen. Im Gegenzug sollte der Westen Sanktionen aufheben und damit unter anderem Investitionen im Iran ermöglichen.

Trump hatte dann im vergangenen Mai den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomdeal verkündet - 90 Tage später treten die Sanktionen nun wieder in Kraft. Trump kritisiert, die Vereinbarung sei untauglich dafür gewesen, den Bau einer Atombombe zu verhindern, und habe die Regierung in Teheran noch dazu mit Geld versorgt.

Russland und China wichtiger

Ruhani bekräftigte am Montagabend, der Iran wolle am Atomabkommen festhalten. "Wir werden trotz der Sanktionen der Welt zeigen, das wir unser Wort halten und uns an internationale Verträge halten", sagte er in einem Interview des staatlichen Fernsehsenders IRIB. Ruhani begrüsste die Reaktion der Europäer, von denen er nun konkrete Massnahmen erwarte. Er fügte hinzu, Russland und China hätten zugesagt, den Iran beim Verkauf von Rohöl zu unterstützen.

Mit der Wiederbelebung der Sanktionen wollen die USA unter anderem erreichen, dass der Iran keine US-Dollar erwerben und nicht mehr mit Gold und Edelmetallen handeln kann. Der Handel mit bestimmten Metallen, Rohstoffen und Industriesoftware soll unterbunden werden. Passagierflugzeuge und Flugzeugteile sollen nicht mehr an den Iran geliefert werden. Auch der iranische Automobilsektor ist betroffen.

Zweite Runde im November

In einer zweiten Runde im November sollen dann besonders schmerzhafte Sanktionen wieder eingesetzt werden, mit denen Ölimporte anderer Länder aus dem Iran auf Null reduziert werden sollen. Zugleich soll der internationale Zahlungsverkehr mit dem Iran lahmgelegt werden.

Ausländische Firmen, die sich nicht an die US-Sanktionen halten, können von Geschäften in den USA ausgeschlossen werden. So wollen die USA auch diese Unternehmen dazu zwingen, ihre Geschäfte mit dem Iran zu beenden. Die EU will das nicht so einfach hinnehmen.

Man sei entschlossen, europäische Wirtschaftsakteure vor möglichen Folgen der Sanktionen zu schützen, hiess es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von Deutschlands Bundesaussenminister Heiko Maas sowie Jean-Yves Le Drian (Frankreich), Jeremy Hunt (Grossbritannien) und Mogherini. Deswegen werde am Dienstag auch das überarbeitete Abwehrgesetz in Kraft treten.

Das Gesetz regelt, dass Unternehmen für mögliche Kosten und Verluste Entschädigung von US-Seite verlangen können. Theoretisch eröffnet es sogar die Möglichkeit, EU-Unternehmen zu bestrafen, die sich ohne eine EU-Ausnahmegenehmigung an die US-Sanktionen halten. Dass diese Möglichkeit genutzt wird, gilt aber als sehr unwahrscheinlich.

In der Erklärung versichern die Europäer dem Iran zudem, dass die EU auch an der Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs und der Öl- und Gasgeschäfte mit dem Iran arbeiten werde. Man bedauere zutiefst die Wiedereinsetzung der US-Sanktionen, heisst es.

Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton sprach im Sender CNN am Montag (Ortszeit) von "beispiellosem Druck", den die USA nun auf den Iran ausüben werde. Mit Blick auf die EU-Massnahmen sagte Bolton, die allermeisten europäischen Firmen hätten bereits beschlossen, dass sie lieber in den USA als im Iran Geschäfte machen würden.

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Ölpreise legen zu - Sinkende

Ölpreise legen zu - Sinkende US-Reserven geben Auftrieb

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und konnten damit an die Gewinne der Vortage anknüpfen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 72,88 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls zur Lieferung im Oktober, stieg um 30 Cent auf 66,14 Dollar.

22.08.2018 07:53

Marktbeobachter sehen eine Ursache für die steigenden Ölpreise in der Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 5,17 Millionen Barrel gefallen sind.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm. Hier rechnen Analysten zwar auch mit einem Rückgang, aber nur um 2,0 Millionen Barrel. Sinkende Ölreserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein zu geringes Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Ausserdem werden die Ölpreise durch die Kursentwicklung des US-Dollar gestützt, der zuletzt spürbar an Wert verloren hatten. Weil Rohöl in Dollar gehandelt wird, macht ein fallender Dollarkurs den Rohstoff in Asien und Europa günstiger und stärkt so die Nachfrage./jkr/fba

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Ölpreise erholen sich etwas

Ölpreise erholen sich etwas von Verlusten der Vorwoche

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 77,19 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 32 Cent auf 68,07 Dollar.

10.09.2018 07:58

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach dem deutlichen Rückgang der Ölpreise in der Vorwoche. Zuletzt hatte unter anderem die jüngste Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Ölpreise belastet. US-Präsident Donald Trump hatte die Drohkulisse gegenüber China zuletzt ausgeweitet und Peking weitere Sonderzölle auf faktisch alle Waren angedroht, die in die USA geliefert werden.

Etwas Auftrieb bekamen die Ölpreise auch durch die Sanktionen der USA gegen das wichtige Förderland Iran. Durch die Massnahme der US-Regierung hatte zuletzt Südkorea im August kein Rohöl mehr aus dem Opec-Land importiert. Die US-Sanktionen "werden die Ölpreise wahrscheinlich für einige Zeit stützen", sagte Rohstoffanalyst Will Yun vom koreanischen Hyundai-Konzern. Allerdings dürfte der Handelsstreit zwischen den USA und China weiterhin für Preisschwankungen am Ölmarkt sorgen./jkr/fba

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Opec senkt Prognose für

Opec senkt Prognose für Ölnachfrage im kommenden Jahr

Das Ölkartell Opec hat seine Prognose für die Nachfrage nach dem Rohstoff zum zweiten Mal in Folge gesenkt.

12.09.2018 14:45

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2019 werde sie um 1,41 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zunehmen, sagte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Mittwoch voraus. Das wären 20.000 Barrel weniger als im August erwartet. "Steigende Herausforderungen in einigen Schwellen- und Entwicklungsländern können die aktuelle Prognose für das globale Wirtschaftswachstum drücken", erklärte die Opec mit Blick auf die Währungskrisen in der Türkei und Argentinien. Hinzu kämen Handelskonflikte, geldpolitische Straffungen in großen Ländern und der Anstieg der weltweiten Verschuldung.

(Reuters)

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Müssen wir uns vor einem

Müssen wir uns vor einem weiter steigenden Ölpreis fürchten?

Der deutlich angestiegene Ölpreis verteuert Benzin und Diesel und lässt mit Blick auf den Winter auch den Preis für Heizöl ansteigen. Die Lage entspannt sich laut Prognosen nicht so schnell.

12.09.2018 23:04

Von Marc Forster

Man merkt es an der Tankstelle: Ein Liter Benzin kostete im August im Schnitt 1,66 Franken. Anfang Jahr hatte der Liter Super Bleifrei 95 noch 1,58 Franken gekostet. Der Preis für einen Liter Diesel betrug im Januar 1,65 Franken, jetzt zahlen Autofahrer an den Tankstellen oft 1,79 Franken. Der Grund ist, wie könnte es anders sein, der steigende Ölpreis.

Ein Fass der Rohölsorte Brent aus der Nordsee kostet im Moment 79,30 Dollar. So teuer war der Rohstoff zuletzt Ende November 2014. Anfang Jahr wurde das Leichtöl Brent noch mit 66,60 Dollar gehandelt. Wer Diesel oder Benzin tankt oder den Heizölbestand auffüllen muss, spürt diese Preisveränderungen relativ schnell. Wer Gas zum Heizen bezieht, wird den Preisanstieg ebenfalls merken.

 

Die Entwicklung des Preises für Brent-Nordseeöl seit Anfang 2018 (Grafik: cash.ch)

Der bisherige Jahresspitze im April und Mai hatte damit zu tun, dass die USA im April den Atomdeal mit dem Iran aufkündeten. Auch neue US-Sanktionen gegen die Regierung in Teheran liessen Spekulationen aufkeimen, dass der Ölpreis auf über 90 Dollar ansteigen werde. Der Handelskonflikt der USA mit Europa und China hat die Unsicherheiten um den Rohstoff erhöht. Dieser Tage beschäftigt auch der Hurrikan Florence, der auf die amerikanische Ostküste treffen könnte, die Ölmärkte. Marktteilnehmer positionieren sich am Markt "long", auch weil Befüchtungen bestehen, das Naturereignis könnte den Betrieb einer wichtige Pipeline stören.

Der Einfluss des Hurrikans Florence hat nach Einschätzung von Norbert Rücker von der Bank Julius Bär wenn, dann höchstens einen kurzfristigen Einfluss auf die Ölpreise. Die Frage der Iran-Sanktionen hat grösseres Gewicht, sagt der Rohstoffexperte: "Je nachdem, wie stark sich die USA gegen Iran durchsetzen, ist der Export iranischen Öls betroffen." Ein kleinerer Exportrückgang würde von anderen Öllieferländern allerdings ausgeglichen. Das Iran-Embargo könnte indessen den Ölpreis in Richtung 90 Dollar treiben, während wirtschaftliche Schwierigkeiten und damit ein möglicher Nachfrageeinbruch in den Schwellenländern in die Gegenrichtung wirken würden, sagt Rücker.

Die Prognose von Julius Bär ist eine Seitwärtsbewegung des Ölpreises in den nächsten drei Monaten und ein langsamer Rückgang des Preisniveaus ab dem ersten Quartal 2019, der dann über das Jahr anhalten wird.

Enwicklung der Heizölpreise seit September 2017 (Quelle: Bundesamt für Statistik / Erdölvereinigung).

Wie die Statistik zeigt, hat der Ölpreis auch die Kosten für Heizöl nach oben getrieben - wobei berücksichtigt werden muss, dass auf Anfang 2018 die CO2-Besteuerung von 84 Franken auf 96 Franken pro Tonne CO2 erhöht wurde und damit der Literpreis um etwa 3 Rappen gestiegen ist. Aber dennoch, der Preis für Heizöl befindet sich derzeit auf einem mehrjährigen Höchststand.

Eine Prognose, wie sich die Benzin-, Diesel- und Heizölpreise in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werden, wollen die Erdölvereinigung und die Branchenorganisation Swissoil nicht vornehmen. "Das ist schwierig vorauszusagen", sagt David Suchet von der Erdölvereinigung.

Es gibt aber Annahmen, dass sich die Preisfront nicht entspannt. "Der Preis ist nicht nur abhängig von den Rohölpreisen, sondern auch vom Dollarkurs und den Transportkosten. Wegen der Trockenheit und der tiefen Pegelstände sind die Rheinfrachtkosten gestiegen. Dadurch können Schiffe weniger stark beladen werden", sagt Suchet.

Autofahrer und Hausbesitzer sollten sich also eher auf steigende Preise einstellen. Während sich mit Benzin und Diesel schlecht Lager anlegen lassen, sollen zumindest jene, deren Heiztank fast leer ist, in diesen Tagen an eine Auffüllung denken.

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Trump fordert von Opec erneut

Trump fordert von Opec erneut Ölpreissenkung

US-Präsident Donald Trump hat von dem Ölkartell Opec erneut niedrigere Rohölpreise gefordert. "Das Opec-Monopol muss jetzt die Preise senken!", schrieb Trump am Donnerstag auf dem Nachrichtendienst Twitter. "Wir schützen die Länder des Nahen Ostens, sie wären ohne uns nicht sehr lange sicher, und doch drängen sie weiterhin auf immer höhere Ölpreise! Wir werden uns daran erinnern."

20.09.2018 13:50

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump den Ölpreisanstieg mit dem Rohölkartell in Verbindung bringt. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass Trump mit seiner Nahost-Politik selbst Mitschuld an steigenden Ölpreisen trägt: Die Aufkündigung des Atomprogramms mit Iran zieht Anfang November US-Sanktionen nach sich. Die Öllieferungen Irans sind schon jetzt deutlich gesunken. Ob die Opec den Ausfall ausgleichen kann, gilt unter Experten als fraglich./bgf/jsl/fba

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Ölpreise weiter im Höhenflug

Ölpreise weiter im Höhenflug - Brent-Öl über 82 Dollar

Die Preise für Rohöl haben ihren Höhenflug fortgesetzt. Am Dienstag wurde ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent gegen Mittag bei 81,80 US-Dollar gehandelt, nachdem zuvor bei 82,20 Dollar der höchste Stand seit November 2014 erreicht worden war. Damit hat sich Nordseeöl seit Mitte August um etwa 15 Prozent verteuert. Der Preisanstieg am Weltmarkt zeigt auch bei den Treibstoffpreisen Wirkung. Nach Angaben des Verbraucherportals "clever-tanken.de" hat sich an den Tankstellen der Preisanstieg der vergangenen Monate bis in diese Woche fortgesetzt. Der Durchschnittspreis für Super E10 lag demnach zuletzt zeitweise über 1,50 Euro je Liter.

25.09.2018 12:53

Zeitgleich mit dem Anstieg beim Brent-Öl ging es auch mit dem Preis von US-Rohöl weiter aufwärts. Die Notierung für die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) setzte den Höhenflug der vergangenen Tage ebenfalls fort. Zuletzt kostete ein Barrel US-Öl im Mittagshandel 72,48 Dollar. Bei dieser Sorte beträgt der Anstieg seit Mitte August etwas mehr als zehn Prozent.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank sorgt immer noch die Entscheidung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) gemeinsam mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland vom Wochenende für Auftrieb. Die unter dem Namen "Opec+" zusammengefassten Länder hatten am Sonntag bei einem Treffen in der algerischen Hauptstadt Algier beschlossen, vorerst nichts gegen die steigenden Ölpreise zu unternehmen und ihre Fördermengen unverändert zu lassen.

Nach der Entscheidung "befürchten nicht wenige Marktteilnehmer Angebotsengpässe", hiess es in der Analyse der Commerzbank. Anfang November treten die US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft, die den Ölsektor betreffen. Bereits mit der Ankündigung der Sanktionen kam es zu einem Rückgang der Ölexporte aus dem Iran, der sich in den kommenden Monaten verstärken dürfte.

Sollte die Opec nicht nur unwillig, sondern möglicherweise auch nicht in der Lage sein, die Produktion kurzfristig zu erhöhen, könnten die Ölpreise noch wesentlich stärker steigen, kommentierte Stephen Innes vom Handelshaus Oanda. Zuletzt hatten der Mineralölhändler Mercuria Energy Group mit Sitz in Genf und das niederländische Handelsunternehmen Trafigura Group einen Anstieg der Ölpreise bis an die Marke von 100 Dollar je Barrel nicht ausgeschlossen. Bereits in der Vorwoche hatte eine starke Anhebung der Preisprognose durch die US-Investmentbank JPMorgan den Ölpreisen Auftrieb verliehen./jkr/bgf/tav

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Presse: Indien wird im

Presse: Indien wird im November auf Ölimporte aus Iran verzichten

Indien will laut einem Kreisebericht im November zuächst auf Ölimporte aus dem Opec-Land Iran verzichten. Führende indische Firmen aus dem Ölsektor hätten für diesen Monat keine Öllieferungen aus dem Iran bestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf namentlich nicht genannte Quellen aus den Unternehmen. Zuletzt waren die Ölexporte aus dem Iran bereits spürbar gesunken.

25.09.2018 19:07

Hintergrund sind US-Sanktionen gegen das Mitgliedsland der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Die Sanktionen, die gegen den iranischen Ölsektor gerichtet sind, treten im November in Kraft./jkr/tos

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Ölpreise steigen - Brent auf

Ölpreise steigen - Brent auf neuem Vierjahreshoch

Die Ölpreise haben am Montag an ihre Gewinne aus der vergangenen Woche angeknüpft. Der Preis für Nordseeöl stieg auf einen neuen Höchststand seit knapp vier Jahren. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 83,20 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 27 Cent auf 73,52 Dollar.

01.10.2018 07:54

Getrieben werden die Rohölpreise nach wie vor durch Angebotsengpässe. Hauptgründe sind die krisenbedingt fallende Förderung in Venezuela und Ölsanktionen der USA gegen Iran. Die Sanktionen treten zwar erst Anfang November in Kraft, die iranischen Erdöllieferungen sind aber schon seit längerem rückläufig. Am Markt gelten weitere Preissteigerungen als wahrscheinlich. Vereinzelt wird ein Anstieg in Richtung 100 US-Dollar für möglich gehalten./bgf/jha/

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Ölpreise steigen leicht -

Ölpreise steigen leicht - Brent weiter bei Vierjahreshoch

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 85,08 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 31 Cent auf 75,61 Dollar.

02.10.2018 07:59

Die Angebotslage am Rohölmarkt ist weiterhin angespannt. Ein rückläufiges Angebot aus Förderländern wie Venezuela oder Iran hat insbesondere europäisches Erdöl wesentlich verteuert. Die Nordseesorte Brent kostet derzeit so viel wie letztmalig vor knapp vier Jahren.

Wesentlicher Grund für die steigenden Preise sind Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran. Die Öllieferungen des drittgrössten Opec-Produzenten sind deshalb deutlich gefallen. Ob die Opec, wie von US-Präsident Donald Trump vehement gefordert, den Ausfall auffangen kann und will, gilt unter Experten als fraglich./bgf/jha/

(AWP)

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Ölpreise steigen - Russland

Ölpreise steigen - Russland hält Ölpreis von 100 Dollar für denkbar

Die Ölpreise sind am Freitag moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 85,01 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 51 Cent auf 74,85 Dollar.

05.10.2018 07:59

Angesichts der angespannten Angebotslage am Rohölmarkt hält Russlands Energieminister Alexander Nowak einen Anstieg der Rohölpreise auf 100 Dollar für denkbar. Dies könnte bereits in diesem Herbst geschehen, sagte Nowak dem russischen Radiosender Business FM. "Der Markt ist sehr nervös und sehr emotional", sagte der Politiker und verwies etwa auf Angebotsengpässe in Iran.

Die Exporte des drittgrössten Opec-Produzenten Iran sind seit längerem rückläufig und drohen weiter zu fallen. Der Grund sind Wirtschaftssanktionen der USA wegen des Streits über das iranische Atomprogramm. Anfang November treten die Sanktionen in Kraft./bgf/jha/

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Studie: Plastik-Konsum

Studie: Plastik-Konsum befeuert Öl-Nachfrage bis 2050

Die steigende Produktion von Plastik und ähnlichen Produkten wird die weltweite Nachfrage nach Öl einer Studie zufolge in den nächsten Jahrzehnten befeuern.

05.10.2018 07:46

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Die Nachfrage nach petrochemischen Produkten mache den sinkenden Verbrauch von Kraftstoffen für Motoren wett, erklärte die Internationale Energie-Agentur (IEA) am Freitag. Verantwortlich für den steigenden Verbrauch seien Schwellenländer wie China und Indien, auch wenn sich Regierungen bemühten, die Luftverschmutzung und den Ausstoss von klimaschädlichem Kohlendioxid einzudämmen.

Voriges Jahr machten petrochemische Produkte, aus denen unter anderem Plastik entsteht, zwölf Millionen Barrel Öl pro Tag aus, was zwölf Prozent der Nachfrage entsprach. Laut IEA steigt dieser Wert bis 2050 auf fast 18 Millionen Barrel pro Tag. Der sehr langlebige Plastikmüll gilt als ein Hauptgrund für die Verschmutzung der Weltmeere.

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Ölpreise geben weiter nach

Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise haben am Montag an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft und sind weiter gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 83,26 US-Dollar. Das waren 90 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung fiel um 60 Cent auf 73,74 Dollar.

08.10.2018 08:00

Nach wie vor bleiben die US-Sanktionen gegen die Ölindustrie des Iran, die im November in Kraft treten, das beherrschende Thema am Ölmarkt. Zuletzt hatten Aussagen des Kronprinzen des führenden Opec-Landes Saudi-Arabien, Mohammed Bin Salman, die Sorge vor einem zu niedrigen Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt etwas entkräftet. Demnach sei Saudi-Arabien in der Lage, falls nötig die Fördermenge zu erhöhen, um Ausfälle im Iran auszugleichen.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitierte Bin Salman mit der Aussage, dass Saudi-Arabien derzeit im Schnitt etwa 10,7 Millionen Barrel Rohöl pro Tag produziere. Falls es notwendig werden sollte, könnte das Opec-Land die Fördermenge um weitere 1,3 Millionen Barrel pro Tag erhöhen, sagte der Kronprinz. In den vergangenen Wochen waren die Ölexporte des Opec-Landes Iran wegen der US-Sanktionen bereits deutlich gesunken. Dies hatte den Ölpreisen immer wieder starken Auftrieb verliehen./jkr/jha/

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Warum Saudi-Arabien Angst vor

Warum Saudi-Arabien Angst vor einem Anti-Opec-Gesetz hat

Die höchsten Ölpreise seit vier Jahren lassen US-Politiker einen alten Plan aus der Schublade hervorholen: den No Oil Producing and Exporting Cartels Act, kurz Nopec.

07.10.2018 11:20

Flickr, Lizenz CC BY-SA 2.0

Käme Nopec, hätte das für die 14 Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec einschneidende Folgen. Ein Gesetz würde das US-Kartellrecht ändern und Opec-Länder könnten verklagt werden. Denn es wäre dann illegal, Absprachen zur Öl- oder Gasproduktion oder deren Preise zu treffen. Hielten sich die Länder nicht daran, könnte das teuer werden. Allein Saudi-Arabien hat in den USA ein Vermögen von fast einer Billion Dollar aufgebaut.

Ob es soweit kommt, hängt nicht zuletzt von Präsident Donald Trump ab. Seine Vorgänger wollten kein Nopec-Gesetz. Doch Trump hat sich wiederholt öffentlich über die hohen Ölpreise geärgert und die Schuld daran der Opec zugewiesen. Erst vor wenigen Tagen warf er in einer Rede vor der UN-Vollversammlung den Opec-Ländern vor, den Rest der Welt "abzuzocken". "Die Opec ist eine Nervensäge für ihn", sagt Joe McMonigle, Energiepolitik-Analyst beim Finanzhaus Hedgeye Potomac Research. "Jeder denkt, er könnte Nopec leicht unterstützen."

2007 wurde bereits eine Nopec-Version in beiden Häusern des US-Kongresses verabschiedet. Es erlangte aber nie Gesetzeskraft, da der damalige Präsident George W. Bush sein Veto androhte. Die Chancen für eine Verabschiedung noch in diesem Jahr stehen schlecht, schließlich bleiben dem Repräsentantenhaus nur noch 16 Sitzungstage. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Kurze Atempause

Der Atempause dürfte in Saudi-Arabien - das in der Opec den Ton angibt und der weltweit größte Ölexporteur ist - nur kurz währen. Riad hat schon einmal vergeblich versucht, ein gegen das Land gerichtetes Gesetz zu verhindern: das Justice Against Sponsors of Terrorism Act (Jasta). Es erlaubt Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001, das Land zu verklagen. Das gilt als Hauptgrund dafür, warum der staatliche Ölkonzern Aramco einen Börsengang in den USA erst hinauszögerte und schließlich ganz abblies.

Der saudi-arabische Energieminister Khalid al-Falih hat während privater Treffen mit seinem US-Amtskollegen Rick Perry und anderen US-Politikern seine Nopec-Sorgen dargelegt, wie Reuters von zwei mit der Dache vertrauten Personen erfuhr. Gegen das Gesetz sind auch einflussreiche Wirtschaftsverbände wie die US-Handelskammer oder das American Petroleum Institute. Die steigende US-Produktion habe den Opec-Einfluss ohnehin zurückgedrängt, argumentieren sie.

Opec-Länder wie Saudi-Arabien haben seit den neuen Sanktionen der USA gegen den Iran ihre Ölproduktion zwar hochgefahren. Den Anstieg der Ölpreise hat das aber nicht stoppen können. 

(Reuters)

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Ölpreise fallen stark

Ölpreise fallen stark

Die Ölpreise sind am Donnerstag kräftig gesunken. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wurden die Notierungen unter anderem durch starke Kursverluste an den US-Aktienmärkten belastet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 81,58 US-Dollar. Das waren 1,51 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung fiel um 1,21 Dollar auf 71,96 Dollar.

11.10.2018 07:50

An den Finanzmärkten sind die Sorgen vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China wieder stärker in den Fokus gerückt. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt hatten sich bereits gegenseitig mit Strafzöllen belegt und es drohen weitere Schritte hin zu einem Handelskrieg. Vor diesem Hintergrund machten Anleger zuletzt einen Bogen um vergleichsweise riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt.

Ausserdem wird auch der Hurrikan "Michael" als weiterer Grund für den Preisrückgang am Ölmarkt genannt. Der tropische Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie hatte zuletzt noch einmal an Kraft zugelegt. Am Ölmarkt wird befürchtet, dass es in den betroffenen Gebieten im Südosten der USA zu einem starken Rückgang der Nachfrage nach Benzin kommen könnte./jkr/men

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Ölpreise steigen - Streit

Ölpreise steigen - Streit zwischen USA und Saudi-Arabien stützt

Die Ölpreise haben am Montag zugelegt. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern hat ein Streit zwischen den USA und dem führenden Opec-Land Saudi-Arabien den Notierungen am Morgen Auftrieb verliehen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 81,18 US-Dollar. Das waren 75 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 52 Cent auf 71,86 Dollar.

15.10.2018 08:23

Am Wochenende war Saudi-Arabien im Streit um die mutmassliche Ermordung eines Journalisten auf offene Konfrontation zu den Vereinigten Staaten gegangen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Saudi-Arabien mit einer "schweren Bestrafung" gedroht, wenn der Journalist - der im Exil in den USA lebte - von einem saudischen Kommando in Istanbul getötet worden sein sollte. Die staatliche saudische Nachrichtenagentur Spa berichtete am Sonntag unter Berufung auf nicht näher genannte offizielle Quellen, dass jede Handlung gegen das Land "mit einer grösseren Handlung" beantwortet werde.

Vor dem Hintergrund des Streits hat es mehrere Absagen von führenden Vertretern der US-Wirtschaft für eine Konferenz in der saudischen Hauptstadt Riad gegeben. Bei dem für kommende Woche geplanten Wirtschaftsgipfel, auch "Wüsten-Davos" genannt, ist unter anderem der Chef der US-Grossbank JPMorgan, Jamie Dimon, von einer früheren Zusage zurückgetreten und wird an dem Treffen nicht teilnehmen. Dagegen wird US-Finanzminister Steven Mnuchin weiterhin auf dem hochrangigen Treffen erwartet./jkr/fba

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Ölpreise geben etwas nach

Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 81,33 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung fiel um sieben Cent auf 71,85 Dollar.

17.10.2018 07:54

Damit konnten die Ölpreise vorerst nicht an die Gewinne vom Vorabend anknüpfen. Am späten Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der Ölreserven in den USA ausgeht. Demnach seien die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 2,13 Millionen Barrel gesunken. Ein Rückgang der Lagerbestände kann ein Hinweis auf ein zu geringes Angebot sein und stützt in der Regel die Ölpreise.

Die API-Daten stehen im Kontrast zu den Erwartungen an die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung, die am Nachmittag auf dem Programm stehen. Hier wird am Markt ein Anstieg der Reserven um 2,5 Millionen Barrel erwartet./jkr/fba

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Ölpreise geben nach - Börsen

Ölpreise geben nach - Börsen auf Talfahrt

Die Ölpreise sind am Donnerstag infolge der Talfahrt an den weltweiten Börsen gefallen. Sowohl Nordseeöl als auch US-Rohöl notierten in der Nähe ihrer zweimonatigen Tiefstände. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 75,53 US-Dollar. Das waren 64 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 66,15 Dollar.

25.10.2018 07:47

Händler erklärten die Verluste am Ölmarkt vor allem mit der allgemein schlechten Stimmung an den Finanzmärkten. Riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe litten unter dieser Entwicklung. Hinzu kommt, dass die Kursverluste an der Börse auch mit schlechteren Aussichten für die Weltwirtschaft begründet werden. Dies wiederum könnte auf eine schwächere Rohölnachfrage hindeuten./bgf/fba

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Ölpreise bleiben unter Druck

Ölpreise bleiben unter Druck

Die Ölpreise haben auch am Freitag unter Druck gestanden. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,18 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 79 Cent auf 66,55 Dollar.

26.10.2018 07:55

Am Donnerstag waren die Rohölpreise wegen der schwachen Aktienmärkte zunächst gefallen, hatten sich im Tagesverlauf aber erholt. Am Freitagmorgen verwiesen Marktteilnehmer auf die überwiegend schwachen Börsen in Asien als Belastungsgrund. Riskantere Anlagen, zu denen Rohstoffe zählen, seien dadurch belastet worden.

Zunehmend in den Fokus rücken am Ölmarkt die Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran, die Anfang November in Kraft treten sollen. Bestandteil ist ein faktisches Ölembargo gegen die islamische Republik, dem sich alle Abnehmer iranischen Rohöls unter Androhung amerikanischer Strafmassnahmen anschliessen sollen.

Der Ölriese Saudi-Arabien hat zwar zugesichert, jeglichen Angebotsausfall auf iranischer Seite durch eine höhere Eigenproduktion ausgleichen zu wollen. Fachleute sind sich aber nicht sicher, ob dies gelingt./bgf/mis

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Ölpreise geben nach -

Ölpreise geben nach - Russland deutet höhere Fördermenge an

Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 77,34 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 24 Cent auf 67,35 Dollar.

29.10.2018 07:57

Marktbeobachter verwiesen auf jüngste Aussagen zur russischen Ölproduktion. Energieminister Alexander Nowak hatte am Wochenende gesagt, dass er keine Spielräume für eine Reduzierung der Fördermenge in Russland sehe. Nowak sprach in dem Zusammenhang von Risiken eines Defizits beim Ölangebot auf dem Weltmarkt.

Russlands Energieminister machte deutlich, dass die Fördermenge des Landes weiter auf dem aktuell hohen Niveau gehalten werde, oder auch weiter steigen könnte. Im September war die russische Ölproduktion um etwa 150 000 Barrel pro Tag auf durchschnittlich 11,356 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, und damit auf ein neues Rekordniveau in der Zeit nach dem Ende der Sowjetunion./jkr/fba

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Ölpreise legen zu

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung nach den Verlusten vom Vortag. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,38 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 66,43 Dollar.

31.10.2018 07:46

Zur Wochenmitte steht die Entwicklung der US-Ölreserven im Fokus der Anleger am Ölmarkt. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 5,69 Millionen Barrel gestiegen waren. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung erwartet. Sollte es hier ebenfalls einen Anstieg geben, wäre es die sechste Woche in Folge mit einer Zunahme der amerikanischen Ölreserven und die längste Phase mit wachsenden Lagerbeständen seit März 2017.

Seit Beginn des Monats sind die Ölpreise deutlich gefallen. Der Ölmarkt bewegt sich damit auf den stärksten Preisrückgang innerhalb eines Monats seit dem Jahr 2016 zu. Experten erklärten den Preisrutsch vor allem mit der Sorge vor den Folgen eines eskalierenden Handelskonflikts zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften USA und China.

jkr/fba

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Ölpreise fallen trotz US

Ölpreise fallen trotz US-Sanktionen gegen Iran

Die Ölpreise haben am Montag trotz neuer Wirtschaftssanktionen der USA gegen das ölreiche Iran nachgegeben. Händler nannten als Grund wichtige Ausnahmen von dem Ölembargo der USA gegen die islamische Republik. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72,54 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 33 Cent auf 62,82 Dollar.

05.11.2018 07:57

Die Rohölpreise befinden sich bereits seit Anfang Oktober auf Talfahrt. Ein wichtiger Grund ist, dass die USA acht Ländern erlauben wollen, weiterhin Rohöl vom Iran zu beziehen. Darunter sollen sich Grosskunden des Iran wie China oder Indien befinden. Anderen Ländern, darunter die EU-Mitgliedstaaten, droht Washington dagegen weiter mit Sekundärsanktionen, falls die gegen Iran verhängten Sanktionen unterlaufen werden./bgf/mis

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Ölpreise geben leicht nach

Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72,77 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 62,89 Dollar.

06.11.2018 07:46

Trotz scharfer US-Sanktionen gegen den ölreichen Iran sind die Ölpreise zuletzt nicht nachhaltig gestiegen. Fachleute begründen dies mit zahlreichen und wichtigen Ausnahmen von dem seitens der USA angestrebten Öl-Embargo gegen die islamische Republik. Hinzu kommt, dass Öl-Riesen wie die USA, Russland oder das Ölkartell Opec ihre Förderung zuletzt ausgeweitet haben. Experten von der Commerzbank erwarten deshalb, dass es am Rohölmarkt zu einer Überversorgung anstatt der zuvor befürchteten Knappheit kommen könnte./bgf/stk

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