Roche

Roche Aktie 

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Roche-CEO Severin Schwan ist

Roche-CEO Severin Schwan ist Europameister bei den Cheflöhnen

Die Chefs Schweizer Top-Konzerne erhalten im europäischen Vergleich die höchsten Vergütungen.

20.09.2018 07:16

Am meisten verdient Severin Schwan, Konzernchef des Basler Pharmaunternehmens Roche, wie einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von WillisTowers Watson zu entnehmen ist.

Für das Jahr 2017 lag die Gesamtvergütung der Konzernlenker in der Schweiz im Median bei umgerechnet 7,76 Millionen Euro. Auf dem zweiten Rang folgen die Chefs in Grossbritannien die mit 6,38 Millionen Euro entlöhnt wurden und damit etwas mehr als Vorstandsvorsitzende deutscher Unternehmen (6,35 Mio Euro). Eingerechnet sind dabei das Festgehalt, der in dem Geschäftsjahr ausgezahlte Bonus sowie anteilig die variable Vergütung, die über mehrere Jahre gestreckt ist.

Am meisten kassierte demnach Severin Schwan von Roche mit 12,88 Mio Euro. An zweiter Stelle liegt Carlos Brito, Chef des Brauereiriesen AB Inbev (12,81 Mio Euro), gefolgt von Sergio Ermotti von der Schweizer Grossbank UBS (12,52 Mio Euro) und dem damaligen Chef des Pharmakonzerns Novartis, Joseph Jimenez (11,58 Mio Euro). Auf Platz fünf steht Bill McDermott, Chef des deutschen Software-Unternehmens SAP (10,79 Mio Euro).

In der Gesamtschau über alle in der Studie berücksichtigten Konzerne stiegen die Vergütungen im Median zum Vorjahr um rund fünf Prozent: von 5,46 Millionen Euro auf 5,73 Millionen Euro. Dabei blieben die Fixgehälter den Angaben zufolge stabil, die Boni erhöhten sich etwas.

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai wird von

Roche-Tochter Chugai wird von Baxalta-Patentklage ausgeschlossen

Ein US-Gericht hat die japanische Roche-Tochter aus einer Klage von Baxalta ausgeschlossen. Wie Chugai am Donnerstag mitteilt, wirft Baxalta Chugai und Genentech vor, mit dem Hämophilie-Mittel Hemlibra gegen ein Patent zu verstossen. Nun habe das Bezirksgericht für den Distrikt Delaware eine Anordnung erlassen, dass Chugai aus dieser Klage entlassen werde.

20.09.2018 07:15

Diese Anordnung gehe auf einen entsprechenden Antrag der japanischen Tochter zurück, wegen mangelnder Zuständigkeit aus der Klage ausgeschlossen zu werden. Baxalta hatte im Zuge der Patentklage eine einstweilige Verfügung beantragt, mit der die Herstellung, Verwendung und der Verkauf von Hemlibra in den USA untersagt werden soll.

Während das Gericht Chugai aus der Klage nun ausgeschlossen hat, bleibe sie aber gegen die US-Tochter von Roche, Genentech, bestehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/cf

(AWP)

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Tumortest von Roche weltweit erhältlich

Roche meldet die weltweite Verfügbarkeit des FoundationOne Liquid-Tests.

Dabei handelt es sich um einen neuartigen blutbasierten genomischen Profiling-Test, der 70 der am häufigsten vorkommenden mutierten Gene in soliden Tumoren erkennen kann, heisst es in einer Medienmitteilung des Pharmakonzerns am Montag.

Viele Krebspatienten hätten nicht ausreichendes oder unzureichendes Gewebe für genomische Tests. Sie dürften daher besonders von dem neuen Angebot profitieren. Der FoundationOne Liquid ergänzt den bereits in den USA lancierten Test FoundationOne CDx.

(AWP)

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Dividendenperle Roche:

Erfolg nach Übernahme + Zulassungsempfehlung

Im Juni dieses Jahres hat sich der Schweizer Pharmakonzern Roche sämtliche Anteile am langjährigen Partner Foundation Medicine gesichert. Bei Foundation Medicine handelt es sich um einen der interessantesten Player im Bereich der onkologischen Diagnostik. Ohne die genaue Struktur von Tumoren vorab zu kennen, ist eine zielgerichtete Therapie bei Krebserkrankungen nicht möglich. In diesem Bereich setzen die Technologien von Foundation Medicine an: Die Produkte unterstützen Ärzte in der klinischen Entscheidungsfindung, indem die Krebszellen mittels Gentests punktgenau auf genetische Veränderungen untersucht werden.

Am heutigen Montag hat Roche nun die weltweite Verfügbarkeit des FoundationOne Liquid-Tests bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um einen neuartigen blutbasierten genomischen Profiling-Test, der 70 der am häufigsten vorkommenden mutierten Gene in soliden Tumoren erkennen kann, so Roche in einer Mitteilung. Viele Krebspatienten hätten nicht ausreichendes oder unzureichendes Gewebe für genomische Tests. Sie dürften daher in besonderem Unfang von dem neuen Angebot profitieren. Der FoundationOne Liquid ergänzt den bereits in den USA lancierten Test FoundationOne CDx.

Bereits am Freitag hat Roche einen Erfolg aus der Partnerschaft mit AbbVie melden können. Der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) hat die Zulassung des Roche-Mittels Venclexta/Venclyxto, das Zusammen mit AbbVie entwickelt wird, in Kombination mit MabThera empfohlen. Basis der Unterstützung der Behörde sind die Daten aus der Phase-3-Studie MURANO, die die Experten überzeugten. In den USA wird Venclexta/Venclyxto gemeinsam von AbbVie und der Roche-Tochter Genentech vermarktet, außerhalb der USA von AbbVie. Wie es in einer Mitteilung heißt, soll die Kombination zur Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen werden, die zuvor bereits behandelt wurden.

Nach der Rallye seit Anfang Juni dieses Jahres gönnt sich das Papier von Roche derzeit einen Verschnaufpause. Wichtigen Support bietet dabei die 200-Tage-Linie. DER AKTIONÄR sieht den Pharmawert langfristig gut positioniert und zählt ihn zu den Favoriten im Sektor. Nicht zu verachten außerdem: die starke Dividendenrendite von derzeit 3,6 Prozent.

http://www.deraktionaer.de/aktie/dividendenperle-roche--erfolg-nach-uebe...

 

 

3.6% sind für deutsche Verhältnisse viel

Deren ETF werfen sellten mehr als 4% ab

 

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Roche kauft in Grossbritannien zu

Der Basler Pharmakonzern verstärkt den Bereich Immunonkologie und übernimmt Tusk Therapeutics für bis zu 655 Mio. €.

(AWP) Roche übernimmt das britische Unternehmen Tusk Therapeutics für bis zu 655 Mio. €. Tusk ist eigenen Angaben zufolge ein Unternehmen aus dem Bereich der Immunonkologie mit einem Fokus auf die Entdeckung und Entwicklung von Antikörpern, die das Immunsystem in der Bekämpfung von Krebs unterstützen.

Wie der Medienmitteilung von Tusk Therapeutics zu entnehmen ist, hat das Unternehmen bereits einen Antikörper mit einem neuartigen Wirkmechanismus entwickelt, der darauf abzielt, regulatorische T-Zellen zu dezimieren. Erste Programme zur Behandlung von Krebspatienten sind laut Tusk für Ende 2019 geplant.

Im Zuge der Vereinbarung erhalten die Teilhaber des Unternehmens zunächst 70 Mio. € als Vorabzahlung. Im Anschluss können Meilensteinzahlungen von bis zu 585 Mio. fliessen. Sie seien an das Erreichen bestimmter Ziele geknüpft.

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech erhält FDA-Zulassung

Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Xolair in Form einer vordosierten Fertigspritze erhalten.

01.10.2018 06:57

Das Mittel ist bereits seit 2016 von der FDA zur Behandlung von Asthma bei Kindern zugelassen.

Mit dem Mittel werden Kinder zwischen sechs und elf Jahren mit moderatem bis schwerem Asthma behandelt werden. Das Unternehmen rechnet damit die Spritzen in den Dosierungen 75 mg/0,5 mL und 150 mg/1 mL gegen Ende des Jahres anbieten zu können.

(AWP)

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Roche wird Langzeitdaten zu

Roche wird Langzeitdaten zu MS-Mittel Ocrevus vorstellen

Roche wird kommende Woche in Berlin neue Daten zu seinem Mittel Ocrevus gegen Multiple Sklerose vorstellen.

02.10.2018 07:14

Die Daten werden am Fachkongress European Committee for the Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) vorgelegt. Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilt, würden die Daten die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels bei der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose auch nach einem Zeitraum von fünf Jahren untermauern.

Die Ergebnisse verdeutlichten zudem, wie wichtig es sei, Ocrevus möglichst früh zum Einsatz zu bringen und es dann zur weiteren Behandlung zu benutzen.

(AWP)

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Lizenzabkommen mit GO Therapeutics

Roche ist mit dem US-Unternehmen Go Therapeutics eine Lizenzvereinbarung eingegangen.

Im Zuge der Vereinbarung werde Go Roche die weltweiten exklusiven Lizenzen für Antikörper einräumen, die zur Krebsbekämpfung entwickelt wurden, geht aus einer Mitteilung des US-Unternehmens vom Dienstag hervor.

Roche werde Go Therapeutics eine Einmalzahlung und mittelfristige Meilensteine von 9 Millionen US-Dollar zahlen. Bei Erreichen weiterer Meilensteine könnten Go Therapeutics zusätzlich bis zu 186 Millionen zukommen.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, könne die Plattform von Go Therapeutics dafür eingesetzt werden, um den therapeutischen Ansatz für gezielte Krebstherapien noch besser zu fokussieren.

 

hr/tp

Basel (awp)

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Roche kommt mit neuem Grippe

Roche kommt mit neuem Grippe-Medikament voran

Roche legt weitere Daten aus der Phase-III-Studie CAPSTONE-2 mit dem Influenza-Produktkandidaten Baloxavir vor.

04.10.2018 07:32

Eine Behandlung mit Baloxavir hat demnach die Zeit deutlich verkürzt, die es braucht, um die Grippe-Symptome zu lindern, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Bei Patienten, die Baloxavir genommen haben, dauerte es im Schnitt 73,2 Stunden, bis eine Linderung eintrat, während dies bei Patienten, die Placebos bekommen hatten, im Schnitt 102,3 Stunden dauerte. Vor allem aber gilt dies für Patienten, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, etwa aufgrund ihres Alters oder weil sie an Asthma oder anderen chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen leiden.

Die Daten aus der Studie werde Roche nun am Fachkongress IDWeek in San Francisco vorstellen.

(AWP)

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Roche darf Blutermedikament

Roche darf Blutermedikament künftig breiter einsetzen

Der Roche-Konzern darf sein Hämophilie-Medikament Hemlibra künftig breiter einsetzen.

05.10.2018 06:30

Die US-Arzneimittelbehörde FDA ließ das Mittel auch zur Behandlung von Patienten mit Bluterkrankheit zu, die keine Resistenz gegen den Blutgerinnungsfaktor VIII entwickelt haben, wie Roche am Donnerstag mitteilte. Die Verabreichung des Gerinnungsfaktors, den beispielsweise Shire, Bayer und Novo Nordisk aus Blutplasma gewinnen oder gentechnisch herstellen, ist die Standardbehandlung bei der Erberkrankung.

Hemlibra winkt durch die breitere Anwendung ein Umsatzschub. Bislang darf die Arznei nur bei Hämophilie-Patienten eingesetzt werden, die Faktor-VIII-Antikörper entwickelt haben. Im ersten Halbjahr erzielte Roche mit Hemlibra, dem Analysten Milliardenumsätze zutrauen, lediglich 57 Millionen Franken Verkaufserlös.

(Reuters)

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Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" belassen. Der Pharmakonzern dürfte ein weiteres wachstumsstarkes Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Montag vorliegenden Studie. Den Jahresausblick sollten sollten die Schweizer bestätigen./edh/bek

Datum der Analyse: 08.10.2018

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Roche kündigte Vielzahl von

Roche kündigte Vielzahl von Studiendaten an

Roche wird am diesjährigen Krebs-Fachkongress ESMO in München eine Vielzahl von Daten aus seinen derzeit laufenden Krebsstudien vorlegen.

09.10.2018 07:22

Dabei werde es sich sowohl um neue Daten als auch tiefere Einblick in bereits veröffentlichte Ergebnisse handeln, teilte der Konzern am Dienstag mit. So würden die erfolgreichen Ergebnisse aus den verschiedenen Phase-III-Studien mit seinem immuntherapeutischen Programm vorgelegt. Diese seien auf die verschiedensten Krebserkrankungen fokussiert.

Zudem verspricht der Konzern neue Daten zu dem Prüfmedikament Entrectinib. Dieses hat Roche im Zuge der Ignyta-Übernahme Ende vergangenen Jahres ins Portfolio bekommen. Dabei handelt es sich um einen bestimmter Inhibitor, der gegen Tumore mit bestimmten genetischen Veränderungen entwickelt wird.

(AWP)

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Roche-Tochter Chugai legt

Roche-Tochter Chugai legt positive Daten zu MS-Kandidaten Satralizumab vor

Die japanische Roche-Tochter Chugai hat für den Multiple-Sklerose-Produktkandidaten Satralizumab (SA237) positive Studiendaten präsentiert. Die Behandlung habe in der Phase-III-Studie eine signifikante Reduktion von Rückfällen bei den behandelten Patienten gezeigt, teilte Roche am Montag mit. Dies sei ein bedeutender Schritt in der Behandlung von Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD).

15.10.2018 07:40

Viele an NMOSD erkrankte Menschen würden unter häufigen Rückfällen und oft anhaltender motorischer Dysfunktion und Gefühlsverlust leiden, erklärt Roche weiter. Als Folge davon müssten sich die Patienten zunehmend mit dem Rollstuhl fortbewegen und es drohe der Verlust des Sehvermögens. NMOSD-Erkrankungen sind seltene chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Bei Satralizumab handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, der am Markt noch nicht zugelassen ist. Die jüngsten Daten aus der SAkuraSky-Studie zum Kandidaten wurden am MS-Kongress ECTRIMS in Berlin vorgestellt.

mk/hr

(AWP)

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Roche macht Fortschritte mit

Roche macht Fortschritte mit Brustkrebs-Mittel Kadcyla

Roche hat mit seinem Mittel Kadcyla die gesteckten Ziele in der Phase-III-Studie KATHERINE erreicht. Das Brustkrebs-Medikament soll das vom Patentablauf betroffene Herceptin ersetzen.

15.10.2018 07:39

In dem Programm wurde das Mittel zur Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Brustkrebs eingesetzt, die zuvor bereits eine neoadjuvante Therapie erhalten haben, also eine Strahlen- und/oder Chemotherapie und bei denen noch eine Restkrankheit diagnostiziert wurde.

In dem Studienprogramm habe der Einsatz von Kadcyla die Gefahr deutlich gesenkt, dass der Krebs zurückkomme, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung vom Montag. Die Behandlung mit Kadcyla habe sich dabei als wirksamer erwiesen im Vergleich zu einer Therapie mit Herceptin.

Die vollständigen Daten werde Roche nun weltweit den Gesundheitsbehörden vorlegen und zudem auf dem Fachkongress "San Antonio Breast Cancer Symposium" im Dezember vorstellen.

Darüber hinaus hat der Konzern die Lancierung des Analysekits NGS AVENIO angekündigt. Diese Kits helfen dabei, das Gewebe solider Tumore auf bestimmte genomische Eigenschaften zu testen, heisst es in einer separaten Meldung am Montag. Eine softwarebasierte Analyse erlaube zudem eine Korrelation mit den AVENIO ctDNA NGS Kits, die in der flüssigen Biopsie eingesetzt werden können.

(AWP)

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Roche erhöht Umsatz -

Roche erhöht Umsatz - Ausblick bestätigt

Roche ist nach neun Monaten gut auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Der Pharmakonzern hat beim Umsatz die Analysten-Erwartungen hauchdünn übertroffen.

17.10.2018 07:25

Dank steigender Umsätze mit den jüngeren Medikamenten stemmt sich das Unternehmen weiter erfolgreich gegen den negativen Einfluss durch Nachahmerprodukte. Entsprechend bekräftigt das Management die im Juli erhöhten Jahresziele für 2018.

Wie Roche am Mittwoch mitteilte, erhöhte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 7 Prozent auf 42,1 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Zuwachs von ebenfalls 7 Prozent. Gewinnzahlen legt der Konzern nur mit den Jahres- und Halbjahreszahlen vor.

Auf die grössere Geschäftssparte Pharma entfielen 32,7 Milliarden (+7 Prozent/+7 Prozent zu kWk). Im Bereich Diagnostics stehen Erlöse in Höhe von 9,4 Milliarden (+7 Prozent/+6 Prozent zu kWk) zu Buche.

Das Umsatzwachstum der Pharmasparte wurde massgeblich von den neueren Mitteln wie Ocrevus zur Behandlung von multipler Sklerose oder auch den Krebsmedikamenten Perjeta, Alecensa und Tecentriq getragen.

Dem standen Umsatzrückgänge von bei den älteren Krebsmitteln wie Rituxan/Mabthera gegenüber. Hier macht sich nach dem Patentablauf der Markteintritt von Nachahmerprodukten bemerkbar. So brach der Umsatz des Mittels alleine in Europa erneut um annähernd die Hälfte ein. Auch der Blockbuster Herceptin, der ein Bestandteil der sogenannten HER2-Franchise ist, hat die ersten Biosimilars zu spüren bekommen, wie der Umsatzrückgang um 10 Prozent in Europa zeigt.

Erwartungen leicht übertroffen

Insgesamt hat Roche mit seinen ausgewiesenen Zahlen die Analysten-Erwartungen hauchdünn übertroffen. Die befragten Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppen-Umsatz von 41,98 Milliarden Franken geschätzt.

Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt Roche seine frühere Prognose und geht von einem Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Beim Kerngewinn je Titel wird zu konstanten Wechselkursen dank der US-Steuerreform ein Plus im mittleren Zehnerbereich angestrebt. Ohne die Auswirkungen der Steuerreform dürfte das Wachstum des Kerngewinns weitgehend dem Verkaufswachstum entsprechen, wiederholte das Management die bisherigen Aussagen.

(AWP)

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Ausblick Roche: Umsatz von 41

Ausblick Roche: Umsatz von 41,98 Milliarden Franken nach 9 Monaten erwartet

Der Pharmakonzern Roche veröffentlicht am Mittwoch, 17. Oktober, Umsatzzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2018. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

16.10.2018 21:08

9Mte 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 9Mte 2017A Umsatz Gruppe 41'983 39'434 Umsatz Pharma 32'574 30'636 - Mabthera/Rituxan 5'054 5'620 - Herceptin 5'234 5'233 - Avastin 5'009 4'997 - Ocrevus 1'684 500 - Tecentriq 512 355 - Hemlibra 117 - Umsatz Diagnostics 9'400 8'798

FOKUS: Analysten sind sich einig, dass bei der Vorlage der Umsatzzahlen von Roche zwei Themen interessieren werden. So werden Investoren genau schauen, wie stark sich die bereits zugelassenen Biosimilars für die beiden Blockbuster Mabthera/Rituxan und Herceptin auf deren Umsatzentwicklung im bisherigen Jahresverlauf ausgewirkt haben. Bei Rituxan erwarten die Experten, dass der Umsatz in der EU erneut zwischen knapp 40 und knapp 50 Prozent eingebrochen sein dürfte. Für Herceptin sind sie nicht ganz so negativ und gehen vor einem Rückgang zwischen 25 bis etwa 35 Prozent aus.

In direktem Zusammenhang damit werden die neu zugelassenen Produkte wie das MS-Mittel Ocrevus oder auch das Bluter-Medikament Hemlibra im Mittelpunkt stehen. Denn wie Roche zuletzt immer wieder betont hat, geht das Management um CEO Severin Schwan davon aus, dass die neu eingeführten Mittel die Umsatzerosion der Blockbuster Herceptin, Mabthera und in Zukunft noch Avastin mehr als ausgleichen können.

ZIELE: Roche hat bei der Vorlage der Halbjahreszahlen den Ausblick für das Gesamtjahr zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht. So wird nun zu konstanten Wechselkursen ein Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Beim Kerngewinn je Titel wird ein Wachstum im mittleren Zehnerbereich angestrebt. Ohne die Auswirkungen der Steuerreform in den USA wird ein Wachstum des Kerngewinns je Aktie auf dem Niveau der Umsatzentwicklung angestrebt.

PRO MEMORIA: Zu den wichtige Ereignissen seit der Vorlage der Halbjahreszahlen Ende Juli gehört sicher das Pipeline-Update von Mitte September. Bei dieser Gelegenheit hat der Konzern deutlich gemacht, dass er für die Umsatzentwicklung noch weiteres Aufwärtspotenzial sehe, da bestimmte Kandidaten noch nicht in die Modelle der Analysten eingearbeitet seien. Dazu zählen laut Roche Indikationen wie Huntington, Autismus und auch Alzheimer. Hier führt Roche derzeit Studien durch, deren Ergebnisse in den kommenden Monaten und Jahren zu erwarten sind.

Wichtig ist auch, dass Roche für seinen Hoffnungsträger Hemlibra eine weitere Zulassung vermelden konnte. In den USA ist das Mittel nun auch zur Behandlung von Patienten mit Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren zur Routineprophylaxe zugelassen. Es soll eingesetzt werden, um Blutungsvorfälle zu verhindern oder zu reduzieren.

Zu seinem Immuntherapeutikum Tecentriq gab es hingegen unterschiedliche Nachrichten. So kommt der Konzern mit der US-Zulassung für eine bestimmte Form von Lungenkrebs nicht so schnell voran wie geplant. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Überprüfungszeitraum für den Einsatz des Wirkstoffs in Kombination mit Avastin und einem Chemotherapeutikum um drei Monate verlängert.

Derweil zeigt der Wirkstoff in Kombination mit einer Chemotherapie Erfolge. Eingesetzt als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC - Small Cell Lung Cancer) hat die Therapie den Betroffenen geholfen, signifikant länger zu leben.

AKTIENKURS: Aktuell weisen die Genussscheine vor Roche seit Anfang Jahr ein Minus von etwas mehr als 4 Prozent auf. Bei einem Kurs von aktuell 235 Franken haben sie sich damit deutlich von ihrem bisherigen Tief im Juni erholt, als sie bis auf 207 Franken gefallen waren. Dem Konkurrenten Novartis, der seit Jahresbeginn weniger als ein halbes Prozent verloren hat, hinkt Roche somit aber hinterher. Der Leitindex SMI hat sich mit einem aktuellen Minus von annähernd 8 Prozent allerdings noch schwächer entwickelt.

hr/an/ra

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JPMorgan belässt Roche auf 'Overweight' - Ziel 300 Franken

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Roche nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 300 Franken belassen. Der Pharmakonzern habe ein weiteres starkes Quartal hinter sich gebracht, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Der Markt unterschätze das sich aus der Wirkstoffentwicklung ergebende Wachstumspotenzial der Schweizer./edh/ck

Datum der Analyse: 18.10.2018

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Gute Studienresultate mit Tecentriq

Eine Studie der klinischen Phase III mit dem Krebsmedikament Tecentriq liefert für den Basler Pharmakonzern positive Ergebnisse.

(AWP) Der Pharmakonzern Roche (ROG 242.35 -1.06%) hat mit seinem Krebsmedikament Tecentriq weitere Fortschritte erzielt. Setzt man dieses in Kombination mit einer Chemotherapie zur Behandlung von fortgeschrittenem, nicht-schuppenartigem und nicht kleinzelligem Lungenkrebs ein, leben die Patienten deutlich länger als mit einer Chemotherapie alleine.

Dies ist das Hauptergebnis einer Studie der klinischen Phase III unter dem Namen «IMpower 130», wie Roche am Montag mitteilte. Die entsprechend behandelten Patienten hätten nicht nur eine signifikant bessere Gesamtüberlebensrate gezeigt sondern auch eine Verbesserung der Überlebensrate ohne Fortschreiten der Krankheit. Die Patienten wurden zuvor nicht gegen die Krankheit behandelt.

Konkret lag die Dauer der Gesamtüberlebensrate bei Patienten, die mit Tecentriq und Chemotherapie (carboplatin und Abraxane) behandelt wurden, bei knapp 19 Monaten, diejenigen, die nur mit Chemotherapie behandelt wurden, überlebten knapp 14 Monate.

Roche wird die detaillierten Ergebnisse dieser Studie am derzeit laufenden Krebskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorlegen.

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Roche erhält US-Zulassung für neues Grippemittel

Der Pharmahersteller Roche kann seinen seit langem erwarteten Nachfolger des Medikaments Tamiflu im weltgrössten Gesundheitsmarkt lancieren. Dem Produkt winkt ein geschätzter jährlicher Spitzenumsatz von 3 Milliarden Franken, wobei Analytiker aber starke Schwankungen von Jahr zu Jahr erwarten.

Der Pharmakonzern Roche darf sein neues Grippemedikament Xofluza in den USA auf den Markt bringen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat dem Zulassungsgesuch stattgegeben. Laut Roche ist Xofluza das erste Grippemittel mit einem neuen Wirkmechanismus, seitdem vor fast zwanzig Jahren letztmals ein solches Produkt die Freigabe in den Vereinigten Staaten erhalten hat. Die damalige Neuheit stammte ebenfalls vom Basler Medikamentenhersteller und ist unter dem Markennamen Tamiflu nach wie vor auf dem Markt. Sie brachte dem Unternehmen seit der Zulassung 1999 kumuliert Einnahmen von über 16 Mrd. Fr. ein. Im Fall von Xofluza erwarten die Analytiker der Zürcher Kantonalbank einen jährlichen Spitzenumsatz von 3 Mrd. Fr., wobei – je nach Schwere der Grippesaison – jedoch von Jahr zu Jahr mit erheblichen Schwankungen zu rechnen sei. Roche besitzt die Vermarktungsrechte für sämtliche Märkte mit Ausnahme von Japan und Taiwan, wo das Produkt vom japanischen Pharmaunternehmen Shionogi vertrieben wird. Die Forscher von Shionogi haben das Produkt ursprünglich auch entwickelt.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/roche-erhaelt-us-zulassung-fuer-neues-grip...

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech präsentiert positive Daten zu Augenmittel

Die Roche-Tochter Genentech hat positive Daten zum Augenmittel Faricimab (RG7716) vermeldet.

29.10.2018 06:51

In der Phase-II-Studie "Stairway" wurde die Wirksamkeit bei der Behandlung von sogenannter altersbedingter Makuladegeneration (AMD) untersucht, einer der Hauptursachen für Blindheit bei Menschen im Alter von 60 Jahren und älter in den USA.

Der Produktkandidat ist laut dem Unternehmen der erste bispezifische Antikörper, der für das Auge entwickelt wurde. Alle vier Monate dosiert habe er im Vergleich zur monatlichen Einnahme von Ranibizumab (ebenfalls von Roche) eine nachhaltige Sehschärfe gezeigt, teilte Genentech am Wochenende mit.

Die Ergebnisse wurden an der Jahrestagung der American Academy of Ophthalmology's (AAO) in Chicago präsentiert.

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Sandoz strebt keine US-Zulassung mehr für Rituxim an

Die Novartis-Generikatochter Sandoz strebt keine US-Zulassung mehr für das Biosimilar Rituximab an.

Das teilte Sandoz am Freitag mit. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte vor kurzem von Sandoz vor einer möglichen Zulassung des Biosimilars weitere Informationen verlangt. Ein Biosimilar ist ein Nachahmermedikament einer biotechnologisch hergestellten Arznei. Der Wirkstoff Rituximab wird vom Novartis-Konkurrenten Roche unter den Handelsnamen MabThera in der EU, respektive Rituxan in den USA vertrieben. Für den Milliarden-Blockbuster gibt es schon länger Nachahmerprodukte auf dem Markt.

So ist Rituximab in der Europäischen Union, der Schweiz, Japan und Australien bereits zugelassen. Das Mittel wird bei Lymphomen und Leukämie angewendet. Es kommt ausserdem bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis zum Einsatz.

Entsprechend rückläufig entwickeln sich die Verkäufe von Roche mit MabThera/Rituxan. Von Januar bis September 2018 setzte der Konzern noch 5,11 Milliarden Franken damit um, 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Im dritten Quartal brach der Umsatz des Mittels alleine in Europa um annähernd die Hälfte ein. Sad

Gleichzeitig kündigte die Sandoz-Mutter Novartis an, an den beiden Fachkongressen American Society of Hematology (ASH) und San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) neue Studiendaten vorzulegen. So etwa zu den Mitteln Kymriah, Kisqali, Crizanlizumab oder Asciminib.

(AWP)

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Bulldog
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Ist doch eine sehr gute

Ist doch eine sehr gute Nachricht für Roche. Wird sicher einige % geben am Montag. 

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Zyndicate
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Roche-Chef verspricht

Roche-Chef verspricht stabilen Personalbestand in der Schweiz

Dem Basler Pharmakonzern Roche steht bis 2022 eine jährliche Umsatzerosion von zehn Milliarden Franken bevor. Grund dafür sind wegbrechende Milliarden-Umsätze bei älteren Krebsmedikamenten. Trotzdem plant Roche nur punktuell den Abbau von Stellen.

04.11.2018 14:46

"Der Personalbestand in der Schweiz bleibt stabil, komplexe Aufgaben bleiben in der Schweiz", versicherte Schwan im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Routinearbeiten würden aber stetig verlagert.

Roche kann laut seines Chefs, wie der Konzern schon oft betont hat, die wegbrechenden Umsätze künftig mit neuen Produkten wettmachen. "Wir haben fünf, sechs Krebsprodukte mit Milliardenpotenzial", sagte der Manager. Dazu kämen neben einem Produkt gegen multiple Sklerose auch neue Medikamente gegen Bluterkrankheit oder Nervenerkrankungen. In der Summe würden diese die wegfallenden Umsätze ersetzen.

Als grösste Herausforderung nennt Schwan die Digitalisierung, die es erlauben werde, Medikamente schneller zu entwickeln. Für den wichtigsten Absatzmarkt, die USA, begrüsst er die Initiative der US-Regierung, das heutige Rabattsystem zwischen Versicherungen und Herstellern neu zu regeln. Hersteller müssten heute oft 30 Prozent Rabatt akzeptieren.

Zum geplanten Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU sagte Schwan, wichtigster Punkt für Roche sei und bleibe die Personenfreizügigkeit. Das Unternehmen lebe von Innovation und brauche die besten Köpfe.

ra/

(AWP)

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Roche mit Erfolgsmeldung aus

Roche mit Erfolgsmeldung aus den USA

Die US-Gesundheitsbehörde wird den Zulassungsantrag für eine Kombinations-Therapie von Roche zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs beschleunigt bearbeiten.

13.11.2018 07:32

Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, hat die Behörde der Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq und der Chemotherapie Abraxane als Erstlinientherapie zur Behandlung von Patienten mit dreifach-negativem Brustkrebs den Status "Priority Review" erteilt. Bis spätestens 12. März 2019 werden die Experten der Behörde über den Antrag entscheiden.

Konkret soll diese Kombination bei Patienten eingesetzt werden, bei denen das Protein PD-L1 im Tumor nachgewiesen werden kann und deren Tumor nicht operierbar aber bereits fortgeschritten ist oder schon Metastasen gebildet hat.

Die US-Behörde erteilt dann ein beschleunigtes Zulassungsverfahren, wenn sie davon ausgeht, dass ein Therapieansatz einen deutlichen Fortschritt gegenüber der aktuellen Standardbehandlung bedeutet, heisst es in der Mitteilung weiter.

Daten aus Phase-III-Studie IMpassion130

Den Antrag hat Roche auf Basis der Daten aus der Phase-III-Studie IMpassion130 gestellt. Dabei hatte die Kombination aus Tecentriq und der Chemotherapie das Risiko, dass sich die Krankheit verschlimmert oder es zum Tode kommt, klar reduziert.

Dreifach-negativer Brustkrebs gehört laut Roche-Mitteilung zu den häufigsten Varianten. Er betrifft überwiegend Frauen, die jünger sind als 50 Jahre.

(AWP)

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Roche erhält beschleunigte

Roche erhält beschleunigte Zulassung für Krebsmittel

Die Roche-Tochter Genentech hat die beschleunigte Zulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Krebsmittel Venclexta für die Behandlung von akuter myeloischer Leukämie (AML) erhalten.

22.11.2018 06:45

Dies gab eine Roche-Sprecherin am Mittwochabend auf Anfrage zu einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bekannt.

Venclexta wird dabei in einer Kombinationstherapie bei Patienten eingesetzt, die älter als 75 Jahre sind und eine herkömmliche Chemotherapie nicht vertragen. Viele Menschen mit diesem akuten myeloischen Blutkrebs würden eine Standard-Chemotherapie nicht vertragen, erklärte Genentech-Chefmedizinerin Sandra Horning gegenüber Reuters.

In der Kombinatinstherapie wird Venclexta mit einem hypomethylierenden Wirkstoff (Azacitidine oder Decitabine) oder einem niedrigdosierten Cytarabine (LDAC) verwendet, wie Roche in einem Communiqué bekannt gab. AML sei der verbreitetste Blutkrebs bei Erwachsenen und der mit der geringsten Überlebensrate.

Andere Verwendung bereits zugelassen

Bereits von den US-Behörden zugelassen ist Venclexta in Kombination mit Rituxan (Rituximab). In dieser Form darf es für die Behandlung von Menschen mit chronisch lymphatischer Leukämie oder einem kleinen lymphozytären Lymphom verwendet werden, wenn die Betroffenen vorher bereits eine andere Therapie erhielten.

Zudem hatte Genentech vor kurzem eine Studie der Phase III zu Venclexta abgeschlossen. Diese zeige, dass das Medikament in Verbindung mit Gazyva (Obinutuzumab) das Risiko einer Verschlechterung der Gesundheit oder des Todes bei Menschen mit zuvor unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie reduziere.

Venclexta wird von AbbVie und Genentech gemeinsam entwickelt. Es wird von den beiden Unternehmen in den Vereinigten Staaten zusammen vermarktet. Ausserhalb der USA liegt diese Aufgabe ausschliesslich bei AbbVie.

(AWP)

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Zyndicate
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Roche-Blockbuster erhält

Roche-Blockbuster erhält Konkurrenz in den USA

Der Pharmakonzern Roche bekommt nun auch auf dem US-Markt neue Konkurrenz für seinen Blockbuster Rituxan.

29.11.2018 07:42

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das erste Biosimilar zugelassen, wie sie am Mittwochabend mitteilte.

So darf das Nachahmerprodukt Truxima von Celltrion künftig bei erwachsenen Patienten eingesetzt werden, die an CD20-positivem, B-zelligem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) leiden. Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine seltene Krebserkrankung des lymphatischen Gewebes. Eingesetzt werden darf das Biosimilar laut FDA als Einzelwirkstoff oder in Kombination mit einer Chemotherapie.

Die Zulassung des Nachahmerproduktes basiere auf einer Überprüfung umfangreicher Beweise und Daten, die allesamt zeigten, dass Truxima biosimilar mit Rituxan ist.

Für das Original hatte die US-Behörde der Roche-Tochter Genentech im Jahr 1997 die Zulassung erteilt. In Europa sind die ersten Nachahmerprodukte dafür schon länger auf dem Markt. Sie haben den Umsatz mit dem Mittel in den ersten neun Monaten 2018 um etwa die Hälfte einbrechen lassen.

Dass auch in den USA erste Biosimilar für den Blockbuster auf den Markt kommen würden, hat Roche bereits seit einiger Zeit angekündigt und in seinen eigenen Erwartungen berücksichtigt.

(AWP)

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Monetas
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... und schreibt ein neues 52 Wochen Hoch, genau wie Novartis. Möchte gar nicht wissen wo der SMI ohne Roche, Nestle und Novartis wäre. 

marabu
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Investiert?

Monetas hat am 29.11.2018 18:31 geschrieben:

... und schreibt ein neues 52 Wochen Hoch, genau wie Novartis. Möchte gar nicht wissen wo der SMI ohne Roche, Nestle und Novartis wäre. 

Wer nicht nur überteuerte US-Tech Aktien gekauft hat und sich während deren Boomphase sukzessive gebeutelte Pharmatitel aufstockte, konnte sich nicht nur einer jährlich guten Dividende, sondern darf sich jetzt auch über den Kursgewinn freuen.

Alte Weisheit: Antizyklisch gilt grundsätzlich auch für defensive Werte. Jetzt kommt deren grosse Zeit!

sarastro
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Wer lieber in kleinere Firmen investieren möchte, könnte sich auch einen Kauf von guten Pharmazulieferern überlegen, zum Beispiel Lonza oder Siegfried. Aber Novartis und Roche gehören natürlich in jedes schweizerische Depot mit einer langfristig guten Performance.

 

Zyndicate
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Roche-Urgestein verlässt den

Roche-Urgestein verlässt den Konzern

In der Konzernleitung von Roche kommt es zu einem weiteren wichtigen Abgang.

Aktualisiert um 08:11

Der langjährige Chef der Pharmadivision, Daniel O'Day, wird zum Jahresende das Unternehmen nach 31 Jahren verlassen. Sein Nachfolger wird William Anderson, der aktuelle CEO der US-Tochter Genentech.

O'Day wird laut Roche-Mitteilung vom Montag per 31. Dezember von seiner Position zurücktreten. Bis Ende Februar 2019 werde O'Day eine reibungslose Übergabe der Aktivitäten an seinen Nachfolger sicherstellen, bevor er neue Verantwortungen ausserhalb des Unternehmens übernimmt.

Hierzu hatten am Montag Medien berichtet, dass O'Day CEO des US-Konzern Gilead werde, um dort ab dem kommenden Jahr die Nachfolge von John Milligan anzutreten. Dieser hatte im Juli erklärt, per Ende Jahr seinen Posten als CEO bei dem US-Unternehmen zu räumen.

Bei Roche wird der derzeitige Chef der US-Tochter Genentech, William (Bill) Anderson, den Posten von O'Day übernehmen, wie der Konzern weiter mitteilte. Anderson werde in Basel arbeiten und als Mitglied der Konzernleitung an Severin Schwan, CEO von Roche, berichten.

Kurs steigt wieder

Der Abgang von O'Day ist bereits der zweite Wechsel in der Roche-Konzernleitung innerhalb weniger Monate. Der Chef der Diagnostics-Sparte, Roland Diggelmann, hat das Unternehmen per 30. September 2018 verlassen. Der Kurs des Genussscheins von Roche hat in diesem Jahr 4 Prozent zugelegt, dank eines Zuwachses ab Juni. Zuvor hatte er zweitweise über 10 Prozent verloren.

In der Mitteilung betont Schwan die zahlreichen Medikamente, die Roche unter O'Day an der Pharmaspitze im Laufe der Jahre auf den Markt bringen konnte. Zudem habe der scheidende Manager massgeblich zu der hervorragenden Positionierung beigetragen, in der sich Roche heute befinde. Gleichzeitig betont der Roche-Chef, dass mit Anderson ein Manager nun an die Pharmaspitze komme, der eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen habe.

Neues Mitglied für VR vorgeschlagen

Gleichzeitig teilte Roche mit, dass der Verwaltungsrat auf seiner Dezember-Sitzung erste Anträge an die Generalversammlung vom 5. März 2019 beschlossen habe. So schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2019 Hans Clevers, Professor für Molekulare Genetik, University Medical Center Utrecht, NL, zur Neuwahl in den Verwaltungsrat vor.

Zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat empfohlen werden folgende amtierende Verwaltungsräte: Christoph Franz, André Hoffmann, John Irving Bell, Julie Brown, Paul Bulcke, Anita Hauser, Richard P. Lifton, Andreas Oeri, Bernard Poussot, Claudia Süssmuth Dyckerhoff, Severin Schwan und Peter R. Voser.

(AWP/cash)

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