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Swiss Re steigt bei

Swiss Re steigt bei Lebensversicherer in Kenia ein

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re baut sein Geschäft in Afrika aus. Der Konzern erwerbe eine Beteiligung von 13,8 Prozent am kenianischen Versicherer Britam Holdings, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.

12.06.2018 11:50

Verkäufer des Aktienpakets sei die private Firma Plum. Ein Swiss-Re-Sprecher betonte, Britam sei einer der grössten Lebensversicherer Afrikas. In Kenia sei das Unternehmen mit einem Marktanteil von mehr als ein Fünftel der grösste Anbieter. Zum Kaufpreis hielten sich die beiden Gesellschaften bedeckt. An der Börse ist Britam knapp 300 Millionen Dollar wert.

Swiss Re, der zweitgrösste Rückversicherer der Welt, forciert seit einiger Zeit das Erstversicherungsgeschäft. Beispielsweise bietet der Konzern grossen Kunden massgeschneidert Versicherungslösungen an. In Kenia ist Swiss Re bereits am Versicherer Apollo Investments beteiligt, der auch in den Nachbarländern Uganda und Tansania tätig ist. Auch Rückversicherungs-Branchenprimus Münchener Rück betreibt das Erstversicherungsgeschäft. Die Branche kämpft vor allem in der wichtigen Katastrophen-Rückversicherung seit Jahren mit Preisdruck, weil branchenfremde Anbieter wie Hedge- und Pensionsfonds in das Geschäft eingestiegen sind.

red/

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Swiss Re setzt Referenzkurs

Swiss Re setzt Referenzkurs für Wandelanleihe auf 88,66 US-Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re hat die Konditionen für die 500 Millionen US-Dollar schwere Wandelanleihe festgelegt. Der Referenzkurs liege bei 88,66 Dollar, der Wandelpreis mit einer Prämie von 30 Prozent wurde auf 115,26 Dollar festgesetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

21.06.2018 08:06

Swiss Re hat die Wandelanleihe Anfang Juni platziert, die Laufzeit beträgt sechs Jahre. Der jährliche Coupon wurde auf 3,25 Prozent festgelegt, zahlbar halbjährlich.

dm/

(AWP)

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Prescht die Swiss-Re-Aktie

Prescht die Swiss-Re-Aktie auf 120 Franken vor?

Mit der Aktie von Swiss Re liess sich zuletzt kein Geld verdienen. Das könnte sich aber laut J.P. Morgan schon bald ändern: Die US-Investmentbank rechnet gar mit einem Vorstoss auf 120 Franken.

29.08.2018 08:24

Von Lorenz Burkhalter

Nicht Swiss Re, sondern die Zurich Insurance Group gilt als Dividendenkönig unter den Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI). Die Aktienrückkaufprogramme mitaufgerechnet, hat allerdings der traditionsreiche Rückversicherungskonzern die Nase vorn. In Analystenkreisen wird Swiss Re für 2018 eine Gesamtrendite (Dividende plus Aktienrückkäufe) von knapp 10 Prozent nachgesagt.

Der Aktie half das in den letzten Wochen überraschend wenig. Seit der Halbjahresergebnispräsentation von Anfang August büsste sie fast 4 Prozent ein. Von den Jahreshöchstkursen von Ende Februar bei 88,80 Franken errechnet sich mittlerweile gar ein Minus von 12 Prozent (aktuell 87,66 Franken).

Geschäftsmodell ist stabiler als früher

In einer Studie über die europäische Rückversicherungsindustrie rät die US-Investmentbank J.P. Morgan nun zum Kauf der Aktie und sieht diese im weiteren Jahresverlauf auf 120 Franken steigen. Keine andere Bank kommt auch nur annähernd auf ein solch hohes Kursziel wie J.P. Morgan. Swiss Re gilt bei den Amerikanern denn auch als Branchenfavorit unter den europäischen Rückversicherungsunternehmen.

Die Swiss-Re-Aktie (rot) im 12-Monats-Vergleich mit dem SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Seit Jahren gehe von alternativen Anbietern - sprich grossen Pensionskassen oder anderen Finanzinvestoren - eine Gefahr für die traditionellen Rückversicherer aus. Die Naturkatastrophen von 2017 hätten selbst die letzten Zweifel zerstreut, dass die alternativen Anbieter hohe Verluste nicht tragen könnten. Das zumindest schreiben die Autoren von J.P. Morgan in ihrer Studie.

Börsengang von ReAssure als möglicher Kurstreiber

Ihres Erachtens hat gerade Swiss Re in den letzten Jahren aber Anpassungen am Geschäftsmodell vorgenommen, um sich gegenüber alternativen Anbietern durchsetzen zu können. Dadurch ist die zukünftige Gewinnentwicklung nicht nur weniger schwankungsanfällig, sondern auch besser prognostizierbar.

Die Studienautoren beziffern die Summe der einzelnen Geschäftsbereiche (SOTP) gar auf 130 Franken je Swiss-Re-Aktie. Mit 120 Franken liegt das Kursziel etwas darunter.

Bei J.P. Morgan sieht man im geplanten Börsengang von ReAssure einen möglichen Kurstreiber, um die Aktie in die Nähe der Summe der einzelnen Geschäftsbereiche (SOTP) vorstossen zu lassen.

Aktie bei Banken beliebt

Noch ist der definitive Entscheid, das Geschäft mit geschlossenen Lebensversicherungspolicen an die Börse zu bringen, aber nicht gefallen. Vom strategischen Investment des japanischen Versicherungskonzerns MS&AD lässt sich auf einen Wert von ReAssure von gut 5 Milliarden Dollar oder knapp 18 Franken je Aktie schliessen.

Mit der Kaufempfehlung für die Aktie von Swiss Re befindet sich J.P. Morgan in guter Gesellschaft. Von 23 weiteren Banken raten gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP nicht weniger als 10 zum Kauf der Aktie. Nur eine Bank hat eine Verkaufsempfehlung ausstehend. Der Durchschnitt aller Kursziele liegt bei etwas über 100 Franken.

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Swiss Re rechnet mit stabiler

Swiss Re rechnet mit stabiler Preisentwicklung

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem insgesamt stabilen Preisumfeld in seiner Branche. Das Marktumfeld bleibe zwar herausfordernd, es böten sich aber kurz- wie langfristig Wachstumschancen, schreibt Swiss Re am Montag anlässlich des Branchentreffens "Les Rendez-vous de Septembre" in Monte Carlo. Künftiges Wachstum könnten etwa digitale Lösungen bringen.

10.09.2018 08:00

Bei der Preisentwicklung sieht Swiss Re allerdings keinen einheitlichen Trend. Nach Jahren der Preiserosion und einer nur moderaten Verbesserung im bisherigen Verlauf 2018 seien die Preise in den grossen Marktsegmenten weiterhin nicht hoch genug, um substanzielle Erträge auf dem eingesetzten Kapital zu erwirtschaften. Swiss Re rechne nun aber mit einer graduellen Verbesserung.

Er glaube, dass der Wendepunkt im Preiszyklus im Nicht-Leben-Geschäft erreicht wurde, sagt in der Mitteilung Edouard Schmid, Chief Underwriting Officer der Gruppe. Er erwarte für 2019 stabile Preise, vorausgesetzt, es komme nicht noch zu grossen Schadenereignissen im laufenden Jahr.

Beim jährlichen Treffen im Fürstentum Monaco loten Rückversicherer wie Swiss Re, Munich Re, und Hannover Rück mit Maklern und Erstversicherern wie Allianz und Axa die Konditionen für das nächste Jahr aus. Dabei geht es um Preise und Bedingungen, zu denen Rückversicherer den Erstversicherern Teile ihres Risikos übernehmen.

sig/ra

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Im Auge des Wirbelsturms FLORENCE

Da braut sich was zusammen. Zuerst konnten keine Preiserhöhungen durchgesetzt werden und nun will sich FLORENCE des Gewinns bemächtigen.

Die Evaquation läuft nicht nur zu Lande sondern hat auch an der Börse eingesetzt.

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Ausblick Swiss Re: 9M-Gewinn

Ausblick Swiss Re: 9M-Gewinn von 802 Millionen US-Dollar erwartet

Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Donnerstag, 1. November die Ergebnisse zu den ersten neun Monaten 2018 bekannt. Insgesamt haben fünf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

31.10.2018 12:07

9M 2018E (in Mio USD) AWP-Konsens 9M 2017A Verdiente Prämien 28'759 26'664 Reinergebnis 802 -468 (in Wacko Combined Ratio P&C 100,6 114,1 Combined Ratio CorSo 108,8 142,6 Per 30.9.2018E 30.06.2018A (in Mrd USD) Eigenkapital 28,7 30,1

FOKUS: Im dritten Quartal wurde das Geschäft von Swiss Re von einer hohen Schadenlast aus Katastrophen im Umfang von geschätzt 1,4 Milliarden US-Dollar belastet. Dies hatte der Rückversicherer bereits in einer Vorabinformation klargestellt und somit ist dieser Einfluss auf das Ergebnis in den Erwartungen der Analysten eingepreist. Demgegenüber blieb die Rechnung im ersten Halbjahr weitestgehend von Grossschäden verschont.

Analysten gehen davon aus, dass Swiss Re die Schäden dank ihrer starken Bilanz gut auffangen kann und keinen wesentlichen Einfluss auf die zuletzt grosszügige Dividendenpolitik haben wird. Noch nicht bekannt ist, wie viel Hurrikan Michael, der Anfang Oktober in Florida auf Land getroffen ist, den Rückversicherer kosten wird.

Trotz der hohen Katastrophenkosten wird das Neunmonats-Ergebnis von Swiss Re im Jahr 2018 aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich höher als im Jahr 2017 ausfallen. Damals führte eine Belastung in Höhe von rund 3,6 Milliarden Dollar aus den Jahrhundert-Wirbelstürmen "Harvey", "Irma" und "Maria", dass unter dem Strich für Swiss Re ein Verlust in Höhe von knapp einer halben Milliarde resultierte.

ZIELE: Die Swiss Re misst die Leistung anhand mittelfristiger Ziele: Die Gruppe will über den Versicherungszyklus mit der Eigenkapitalrendite den risikofreien Zinssatz zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen. In der Sach- und Haftpflichtrückversicherungen (P&C Re) gilt für die Rendite eine Zielbandbreite von 10-15 Prozent, für die Leben- und Kranke-Sparte (L&H Re) von 10-12 Prozent und für Corporate Solutions (Erstversicherungsgeschäft) von 10-15 Prozent.

Das ökonomische Eigenkapital je Aktie will die Swiss Re über den Versicherungszyklus auf Gruppenebene derweil jährlich um 10 Prozent steigern. Dabei ist es das Ziel, "überschüssiges" Kapital, das keine Verwendung für das operative Geschäft findet, an die Aktionäre zurückzuführen. Dies setzt Swiss Re mit einem weiteren Aktienrückkaufprogramm um.

PRO MEMORIA: Naturkatastrophen und sogenannte durch Menschenhand (Man-made) ausgelöste Katastrophen haben der Swiss Re im dritten Quartal hohe Kosten beschert. Schätzungen zufolge summieren sich die Naturkatastrophen-Schäden auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar, wobei der grösste Teil auf witterungsbedingte Schäden in Japan entfällt. Weitere 300 Millionen verursachten Man-made-Schäden wie beispielsweise der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua oder ein Brand in einer deutschen Schiffswerft.

Medienberichten zufolge will sich Swiss Re am chinesischen Versicherer Anbang beteiligen. Der Rückversicherer habe entsprechende Gespräche mit den chinesischen Behörden geführt. Swiss Re gehöre zu den Parteien, an die sich China gewandt habe, um neue Mittel zu finden, um den Versicherer zu rekapitalisieren. Im Rahmen der Gespräche hätten chinesische Beamte auch Swiss Re's Interesse an der Übernahme einiger ausländischen Vermögenswerte von Anbang bewertet. Dazu zählen der in Antwerpen ansässige Versicherer Fidea, der niederländische Versicherer Vivat und der belgische Kreditgeber Nagelmackers.

Im September wurde der Rücktritt von Agostino Galvagni als Chef der Erstversicherungssparte Corporate Solutions per Ende 2018 bekannt. Zu seinem Nachfolger ist Andreas Berger ernannt worden, der das Amt per 1. April 2019 antreten wird. Galvagni werde Swiss Re während der Übergangsperiode als Berater zur Verfügung stehen, hiess es. Berger wechselt von der deutschen Allianz Gruppe zu Swiss Re.

Am jährlich in Monte Carlo stattfindenden Branchentreffend Anfang September sprachen Vertreter von Swiss Re davon, dass nach Jahren des Preisdrucks der Wendepunkt wohl erreicht worden ist. Preiserhöhung seien dabei aber eigentlich nur in den von den im vergangenen Jahr verheerenden Hurrikan-Katastrophen betroffenen Gebieten - also in der Karibik und Florida - zu beobachten. Mit leichten Tariferhöhungen rechne man je nach Geschäft bei Spezialrückversicherungen und im Haftpflichtgeschäft.

Die Tochter ReAssure, die auf das Halten und die Verwaltung geschlossener Lebensversicherungsbeständen spezialisiert ist, soll nach den Plänen des Swiss-Re-Managements an die Londoner Börse gebracht werden. Damit diese wie vorgesehen im kommenden Jahr umgesetzt werden können, braucht es allerdings noch die Zustimmung der zuständigen Behörden.

AKTIENKURS: Die Aktien von Swiss Re sind im Oktober, wie der Gesamtmarkt auch, zurückgefallen. Allerdings verbleibt seit Jahresbeginn mit einem Abschlag von rund 2 Prozent ein geringeres Minus als im Leitindex SMI, der gut 6 Prozent verlor. Die Aussichten auf weiterhin hohe Ausschüttungen machen die Titel für Anleger attraktiv.

Homepage: www.swissre.com

jl/mk

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Japanische

Japanische Versicherungsgruppe erhöht Anteil an Swiss-Re-Sparte

Bei der Swiss-Re-Sparte für geschlossene Lebensversicherungsbestände in Grossbritannien, ReAssure, baut die japanische Versicherungsgruppe MS&AD ihren Anteil aus.

20.12.2018 07:40

Dieser steige auf 25 von 15 Prozent, teilte die Swiss Re in der Nacht auf Donnerstag mit. MS&AD hatte sich im Oktober 2017 mit 5 Prozent an ReAssure beteiligt und seither den Anteil auf 15 Prozent erhöht.

Mit der Investition unterstreiche MS&AD ihre Wertschätzung für das Geschäftsmodell von ReAssure, hiess es weiter. Die Investition kostet die Japaner laut den Angaben 315 Millionen Pfund, wobei die Transaktion auf einer Bewertung von ReAssure von 3,5 Milliarden Pfund basiere.

Gleichzeitig werde weiter "entschlossen" am potentiellen Börsengang von ReAssure im kommenden Jahr gearbeitet, hiess es weiter. Dieser sei jedoch abhängig von den aktuellen Marktbedingungen.

Swiss Re hatte einen möglichen Börsengang der Sparte im letzten August angekündigt. Denn angesichts der signifikanten Risikozuschläge unter dem Kapitalregime des Swiss Solvency Tests sei die Swiss Re nicht die ideale Besitzerin von ReAssure, hatte es damals geheissen. Laut den damaligen Angaben soll die Gesellschaft an die Londoner Börse gebracht werden.

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Swiss-Re-Chef warnt Cat-Bonds

Swiss-Re-Chef warnt Cat-Bonds-Anleger vor Enttäuschungen

Wegen der vielen Naturkatastrophen waren 2017 und 2018 für die globale Versicherungsbranche sehr teure Jahre. Das bekommen laut Swiss-Re-CEO Christian Mumenthaler auch Käufer von Cat-Bonds zu spüren.

28.12.2018 07:47

"Es könnte enttäuschte Investoren geben", sagte er gegenüber der "Financial Times". Mumenthaler macht dabei im Markt für Anleihen, die mit Versicherungsrisiken verbunden sind, gefährliche Entwicklungen aus. "Der Markt für alternative Anlangen zeigt Anzeichen, die mich an den US-Hypothekarmarkt vor der Krise erinnern", lässt sich Mumenthaler am Freitag von der FT zitieren.

Wie im US-Hypothekarmarkt, in dem ebenfalls Risiken an wenig versierte Investoren weitergereicht wurden, gebe es auch im Markt für alternative Versicherungs-Anlagen eine Aufteilung der Akteure in solche, die die Risiken einschätzen können und solche, die diese tragen. "Wenn wenig versierte Investoren auf Leute hören, die selbst kein Risiko eingehen, dann ist das immer eine gefährliche Konstellation."

Mumenthaler sieht aber auch die Investoren selbst in der Verantwortung. Sogar wenn ein Experte von einer Investition abrate, gebe es bei Anlegern die Tendenz, trotzdem zu investieren mit dem Argument, dass es sich um eine strategische Anlage handle. "Ich habe Fälle gesehen, bei denen die Gebühren die Gewinnmarge übertrafen."

Versicherungs-Finanzprodukte wie zum Beispiel Katastrophenanleihen haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Gefragt waren solche Anlagen vor allem darum, weil sie in ihrer Entwicklung nicht mit anderen Anlageklassen korrelieren. In den letzten zwei Jahren jedoch waren Cat-Bonds eine schlechte Wahl, weil gehäufte Naturereignisse zu hohen Schadenskosten bei den Versicherern geführt haben.

Gemäss Swiss Re belief sich 2017 der gesamte Versicherungsschaden weltweit aus Natur- und sogenannten Man-made-Katastrophen auf rekordhohe 144 Milliarden Dollar. Für das Jahr 2018 rechnet Swiss Re mit 79 Milliarden Dollar.

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Swiss Re bekommt offenbar

Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei IPO-Plänen für ReAssure

Beim Rückversicherer Swiss Re könnten die Pläne für die Tochter ReAssure laut Medienberichten durchkreuzt werden.

Aktualisiert um 15:23

Wie der britische Nachrichtensender Sky News am Freitag berichtete, ist der Spezialversicherer Rothesay Life offenbar an einer Übernahme der Tochter interessiert. Die Swiss Re wollte den Bericht auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

Dem Bericht zufolge ist Rothesay Life vor einigen Wochen an den Schweizer Rückversicherer herangetreten, um ReAssure zu kaufen. Als möglichen Preis nennt der Sender 3,5 Milliarden britische Pfund, umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Franken.

Mit einem solchen Schritt würden die Pläne des Rückversicherers, die britische Tochtergesellschaft, die die geschlossenen Bücher von Lebensversicherungsgesellschaften verwaltet, an die Börse zu bringen, ins Wanken gebracht. Die Swiss Re hatte im vergangenen Sommer angekündigt, dass sie eine Börsennotierung für ReAssure anstrebe.

Allerdings, so hiess es bei Sky weiter, sei der Stand der Gespräche zwischen den beiden Parteien zu diesem Zeitpunkt unklar.

(AWP)

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Dividende bei Swiss Re nicht

Dividende bei Swiss Re nicht gefährdet

Naturkatastrophen kosten Swiss Re im vierten Quartal mehr als eine Milliarde Dollar. An den Dividendenaussichten dürfte sich dadurch aber nicht viel ändern. Dementsprechend besonnen reagiert die Börse.

Aktualisiert um 09:07

Von Lorenz Burkhalter

Der Versicherungskonzern Swiss Re blickt auf ein kostspieliges Schlussquartal zurück. Die Wäldbrände in Kalifornien, der Wirbelsturm Michael sowie zwei Taifune in Japan dürften das Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund eine Milliarde Dollar gekostet haben. Hinzu kommen von Menschen verursachte Schäden in Höhe von rund 300 Millionen Dollar.

Damit erführt die Gesamtschadenbelastung für 2018 im Nicht-Lebengeschäft im vierten Quartal nahezu eine Verdoppelung auf 2,9 Milliarden Dollar. Rückblickend hatten Beobachter mit geringeren Kosten für die genannten Katastrophen gerechnet.

Da das Schadensbudget für 2018 schon zuvor nahezu ausgereizt war, schlagen die Kosten auf die Erfolgsrechnung durch. Angesichts der starken Eigenkapitalbasis halten Analysten allerdings weder die Dividende, noch das Aktienrückkaufprogramm für gefährdet.

An der Schweize Börse SIX reagiert die Swiss-Re-Aktie denn auch nur mit moderaten Verlusten. Zur Stunde verliert sie 0,5 Prozent auf 93,74 Franken.

Kosten für die Brände in Kalifornien überraschend hoch

Wie der Versicherungsanalyst der UBS schreibt, liegt die Schadensbelastung über den bankeigenen Annahmen von 850 Millionen Dollar. Er unterzieht seine Gewinnschätzungen für das gesamte 2018 deshalb einer weiteren Reduktion um 33 Prozent. Diese Anpassungen haben aber weder Auswirkungen auf das "Sell" lautende Anlageurteil, noch auf das 12-Monats-Kursziel von 78 Franken. Der UBS-Analyst zeigt sich sichtlich enttäuscht, dass Swiss Re nach der Gewinnwarnung für das dritte Quartal rückblickend auch im vierten Quartal noch einmal über die Bücher gehen musste. Mit einer zurückhaltenderen Ausschüttungspolitik rechnet er zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht.

Auch sein Berufskollege bei der Zürcher Kantonalbank will seine Gewinnschätzungen einer Überarbeitung unter negativen Vorzeichen unterziehen. Gerade die Kosten für die Brände in Kalifornien bezeichnet der Analyst als "erheblich". Er stuft die Aktie wie bisher mit "Marktgewichten" ein.

Dividende von mindestens 5 Franken je Aktie

Entspannt gibt man sich hingegen in einem Kommentar aus dem Hause Julius Bär. Der Autor hegt keinerlei Zweifel an der Dividendenkraft von Swiss Re. Gleichzeitig rechnet er mit einem günstigeren Prämiengestaltungsumfeld für Rückversicherungsunternehmen. Das wiederum dürfte sich in höheren zukünftigen Gewinnen bemerkbar machen. Der Autor stuft die Swiss-Re-Aktie weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel von 90 Franken ein.

Für 2018 rechnen Analysten mit einer Jahresdividende zwischen 5 und 5,25 Franken je Aktie. Bei 5 Franken entspräche das mindestens einer Ausschüttung auf Vorjahreshöhe. Parallel dazu kauft Swiss Re jährlich für eine Milliarde Dollar eigene Aktien zurück.

Damit liegt die für die Aktionäre zu erwartende Gesamtrendite gemäss Berechnungen aus dem Berufshandel noch immer bei rund 8 Prozent.

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Swiss Re steigert Gewinn

Swiss Re steigert Gewinn trotz hohen Katastrophenschäden deutlich

(Ausführliche Fassung) - Nach dem Einbruch im Vorjahr hat Swiss Re 2018 wieder deutlich mehr verdient. Der Reingewinn kletterte auf 421 Millionen Dollar. Die Katastrophenschäden waren zwar hoch, aber nicht so gewaltig wie im Vorjahr.

21.02.2019 07:55

Im Vorjahr hatten vor allem die Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" das Ergebnis zerzaust und unter dem Strich den Reingewinn von 3,56 Milliarden auf 331 Millionen Dollar in die Tiefe gerissen. Insgesamt hatte Swiss Re ihren Kunden nach den rekordteuren Naturkatastrophen mit 4,7 Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen.

2018 ist es nicht ganz so schlimm, auch wenn Naturkatastrophen und von Menschenhand verursachte Katastrophen der Swiss Re erneut grosse Kosten eingebrockt haben. Die Gesamtschadenbelastung aus Katastrophen belaufe sich auf 3 Milliarden Dollar, teilte der zweitgrösste Rückversicherer der Welt am Donnerstag in einem Communiqué mit. Insgesamt kosteten die Naturkatastrophen die Swiss Re 2,2 Milliarden Dollar, während 0,8 Milliarden Dollar auf von Menschenhand verursachte Katastrophen entfielen.

Im laufenden Jahr haben vor allem die Grossschäden des US-Hurrikans "Florence", der Taifune "Jebi" und "Trami" in Japan oder des Brückeneinsturzes in Genua die Rechnung geprägt. Und in den USA schlug der Hurrikan "Michael" zu. 2018 sei für die gesamte Versicherungsbranche das viertteuerste Jahr der Geschichte. Im vierten Quartal schlugen am meisten die Brände in Kalifornien und Taifune in Japan zu Buche.

Zudem wurde der Reingewinn durch eine Änderung des US-Rechnungslegungsstandards US-GAAP belastet. Diese schlug mit 599 Millionen Dollar vor Steuern zu Buche. Ohne die Änderung hätte der Konzern einen Reingewinn von 894 Millionen Dollar eingefahren.

Wieder Gewinn im P&C-GESCHÄFT

Im Sachrückversicherungsgeschäft konnte die Swiss Re wieder einen Gewinn von 370 Millionen Dollar erzielen, nachdem sie im Vorjahr einen Verlust von 413 Millionen Dollar erlitten hatte. Der Schaden-Kosten-Satz (sog. Combined Ratio) verbesserte sich von 111,5 Prozent auf 104,0 Prozent. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

Aber auch im Erstversicherungsgeschäft für grosse Firmenkunden (Corporate Solutions) ging es wieder aufwärts, wenn auch nicht so stark wie erhofft. Der Verlust der Sparte schrumpfte von 741 Millionen Dollar auf 405 Millionen Dollar. Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich auf 117,5 Prozent, nach schlechten 133,4 Prozent im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat die Swiss Re die Erwartungen der Finanzgemeinde verfehlt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Reingewinn von 608 Millionen Dollar gerechnet. Bei der Combined Ratio im Sachrückversicherungsgeschäft hatten sie 103,9 Prozent prognostiziert, bei der Firmenkundenversicherung waren sie von 107,7 Prozent ausgegangen.

Firmenkundengeschäft enttäuschend

"Die Katastrophen im letzten Jahr haben sich, wie zu erwarten war, negativ auf unser Property & Casualty-Geschäft ausgewirkt", erklärte Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler. "Zudem sind die Jahresergebnisse von Corporate Solutions leider enttäuschend. Trotz des schwierigen Umfelds sehe ich der Zukunft von Swiss Re optimistisch entgegen. Ich freue mich, dass wir bei den Vertragserneuerungen unseres P&C-Rückversicherungsgeschäfts im Januar das Prämienvolumen steigern und zugleich die laufenden Kosten konstant halten konnten."

In der Sparte Leben- und Krankenrückversicherung (Life & Health Reinsurance) sank der Gewinn von 1,092 Milliarden auf 761 Millionen Dollar. "Das Anlageergebnis war solide, aber niedriger als im Vorjahr", schrieb die Swiss Re. Bei Life Capital schrumpfte der Gewinn von 161 Millionen auf 23 Millionen Dollar. Die Entwicklung am britischen Anlagemakrt sei negativ gewesen, was entsprechende Auswirkungen auf fondsgebundene und partizipierende Erträge gehabt habe.

Die gebuchten Bruttoprämien der Gruppe stiegen um 4,7 Prozent auf 36,4 Milliarden Dollar, vor allem dank Prämienwachstum im gesamten Leben- und Krankengeschäft der Gruppe.

Die Dividende will die Swiss Re auf 5,60 Fr. je Aktie erhöhen. Im Vorjahr hatte sie 5,00 Fr. je Titel ausgeschüttet.

jb/ys/tt

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Swiss Re weist tieferes

Swiss Re weist tieferes ökonomische Eigenkapital aus

Der Rückversicherer Swiss Re weist auf Basis des firmeneigenen Bewertungssystems Economic Value Management (EVM) für 2018 einen Verlust aus.

14.03.2019 07:44

Grund sind die erneut hohen Naturkatastrophenschäden. Konzernchef Christian Mumenthaler hat derweil im letzten Jahr etwas mehr verdient und Präsident Walter Kielholz soll im Amt bestätigt werden. Der EVM-Verlust betrug laut Mitteilung vom Donnerstag 693 Millionen US-Dollar nach einem Minus im Vorjahr in Höhe von 9 Millionen. Das EVM-Modell misst Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf einer marktnahen Basis und dient der Steuerung des Geschäfts. Auch die Vergütungen des Managements richten sich danach.

Die Rechnung belastet haben laut Swiss Re nebst ungünstigen Entwicklungen an den Finanzmärkten erneut verheerende Naturkatastrophen. Nach einem relativ günstigen Schadenverlauf im ersten Semester verwüsteten im zweiten Halbjahr die Wirbelstürme "Florence" und "Michael" weite Teile an der US-Ostküste. In Japan wüteten die Taifune "Jebi" und "Trami". Swiss Re musste Katastrophenschäden von 3 Milliarden Dollar schultern.

Tieferes ökonomische Kapital

Das ökonomische Eigenkapital (Economic Net Worth, ENW) sank zum Jahresende auf 36,0 Milliarden Dollar nach einem Wert von 37,7 Milliarden im Jahr davor. Auf das Kapital gedrückt hätten die Dividenden und Aktienrückkaufprogramme im Wert von insgesamt 2,9 Milliarden sowie die Auswirkungen ungünstiger Wechselkursentwicklungen. Auf der Gegenseite habe der Gesamtbeitrag zum ökonomischen Eigenkapital von 2,2 Milliarden die negativen Effekte teilweise ausgeglichen.

Je Aktie erhöhte sich das ökonomische Eigenkapital auf 119,96 Dollar von zuvor 119,74 Dollar. In Franken rückte die Kennzahl auf 118,20 von 116,67 Franken vor. Das Wachstum des Kapitals habe mit 4,4 Prozent das über den Versicherungszyklus angestrebte Ziel von 10 Prozent im vergangenen Jahr verfehlt, so die Mitteilung.

Gemessen am Swiss Solvency Test (SST) kann sich Swiss Re auf ein dickes Kapitalpolster stützen. Die SST-Quote liege mit 251 Prozent klar über dem Zielwert von 220 Prozent, hiess es. Allerdings sank sie im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozentpunkte, was Swiss Re mit den Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen begründet.

Chef verdient etwas mehr

Im Geschäftsbericht weist Swiss Re auch die an das Management gezahlten Vergütungen aus. Insgesamt erhielt Christian Mumenthaler für 2018 ein Salär in Höhe von 5,81 Millionen Franken, nach 5,23 Millionen im Jahr davor. Der langjährige Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz erhielt 3,88 Millionen nach 4,17 Millionen.

Weiter hat Swiss Re auch noch die Einladung zur Generalversammlung vom 17. April versendet. Wie bereits bekannt, schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 5,60 Franken je Aktie vor. Das sind 60 Rappen mehr als im letzten Jahr.

Ausserdem hat die Gruppe ein neues milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm aufgelegt. In einer ersten Tranche sollen Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarde Franken zurückgekauft werden, was kurz nach der GV beginnen soll. Danach könnte eine zweite Tranche von ebenfalls bis zu 1 Milliarde folgen, je nachdem wie hoch das Überschusskapital sein wird. Dies sei unter anderem abhängig davon, ob die Tochter Reassure an die Börse gebracht wird.

Nun ist auch klar, dass Präsident Walter Kielholz zumindest für ein weiteres Jahr an der Spitze des Konzerns bleiben möchte. Der Verwaltungsrat schlägt ihn der Generalversammlung zur Wiederwahl vor.

(AWP)

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Moderatio
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Da ist er endlich wieder mal. Ein dreistelliger Kurs Smile 

Zyndicate
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Boeing-Absturz wird

Boeing-Absturz wird Rückversicherer auf Jahre belasten

Der Absturz der Boeing-Maschine von Ethiopian Airlines mit 157 Toten und das weltweite Flugverbot der 737 Max 8 wird für die Rückversicherungen teuer.

02.04.2019 07:11

Insgesamt könnten die Schadenszahlungen für die Branche mit ihren Aushängeschildern Munich Re und Swiss Re die Milliardengrenze überschreiten. Die Schadensansprüche für die Branche könnten sich auf eine Milliarde Dollar summieren, erklärte James Vickers vom Versicherungsmakler Willis Re im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Für den Luftfahrt-Rückversicherungs-Markt, "der sehr klein und sehr, sehr spezialisiert" sei, sei das eine sehr hohe Summe, ergänzte er. Das könnte die Branche über drei bis vier Jahre belasten.

Die britische Global Aerospace führt ein Konsortium von Versicherern und Rückversicherern, die Boeing versichern. Die Münchener Rück hatte zuletzt die für sie zu erwartende Schadenshöhe aus dem Absturz auf 100 bis 120 Millionen Euro beziffert.

Der Versicherungskonzern Talanx, zu dem auch die Hannover Rück gehört, erklärte derweil, als Teil eines Konsortiums wohl mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag dabei zu sein. Boeing habe eine Produkthaftpflicht-Police beim Konsortium abgeschlossen, das auch für finanzielle Folgen eines vorübergehenden Flugverbots aufkomme.

Noch keine Zahlen von Swiss Re

Auch die Swiss Re oder Berkshire Hathaway des Milliardärs Warren Buffett dürften vom Fall Boeing betroffen sein. Bei Schweizer Rückversicherer hält man sich allerdings mit einem Kommentar zu möglichen Schadensansprüchen noch zurück. Dazu sei es noch zu früh, liess der Konzern auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP durchblicken.

Vor gut drei Wochen war eine der neuen Boeing 737 MAX von Ethiopian Airlines in Äthiopien abgestürzt, 157 Menschen verloren ihr Leben. Beim Absturz einer Maschine des gleichen Typs waren im Oktober in Indonesien schon 189 Passagiere gestorben. Bis zur Feststellung der Ursache gilt praktisch weltweit ein Flugverbot für diese Flugzeug-Baureihe.

Ein mit Spannung erwarteter Untersuchungsbericht über den jüngsten Absturz werde möglicherweise im Lauf der Woche veröffentlicht, sagte ein Insider.

mk/ra

(AWP)

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Swiss Re nennt Details zur Kapitalausstattung

Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Donnerstag im Rahmen des neu veröffentlichten «Financial Condition Reports» Details zum Kapitalmanagement nach dem Swiss Solvency Test (SST) bekannt.

18.04.2019 08:21

Dabei liegt die SST-Quote der Gruppe - wie bereits bekannt - bei 252 Prozent Prozent und damit klar über dem Zielwert von 220 Prozent. Die SST 2019 befinde sich mit 218 Prozent auf einem starken Niveau, teilte der Rückversicherer weiter mit.

Der Bericht enthält im weiteren detaillierte Angaben zu den verschiedenen Geschäftsaktivitäten, der Performance nach Rechnungslegungsstandard US GAAP, dem Risikomanagement und -profil der Gruppe sowie zur Bewertung und Kalkulation im Kapitalmanagement gemäss dem SST. Dabei habe die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma das interne Rechnungsmodell für den SST von Swiss Re gutgeheissen.

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