Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
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  • 14.05.2021 17:30:58
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Guppy
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Hallo zusammen,

Hallo zusammen,

vielen Dank für diesen informativen Thread hier.
Ich möchte Euch dringend um Eure Hilfe bzw. Rat bitten:

Ich habe am 5.11. für 5.200 Euro 790 ARY Aktien gekauft. Depot ist bei der ING Diba in Deutschland

Die Bezugsrechte wurden mir erst am Freitag gut geschrieben als sie bereits von 0.47 auf ca. 0,20 EUR gefallen waren.

Nun wollte ich meine BR ausüben zum Kauf neuer Aktien zum Preis von ca. 0.87 EUR (1 CHF).

Leider hat mir die ING Diba am Telefon wie auch per Email mitgeteilt, dass die Bezugsrechte in Deutschland angeblich nicht ausgeübt werden können zum Bezug neuer Aktien, da der Prospekt von Aryzta nicht den Richtlinien entsprach.

Für mich ist das aber aus dem Prospekt nicht ersichtlich, dass nur Instituionen oder ausser-deutsche Handelsplätze die BR wahrnehmen dürfen:

http://hugin.info/142194/R/2223482/871392.pdf

Die Ing Diba will die BR nun bestmöglich veräußern ohne mein Einstimmen.

Was soll ich denn nun nur tun ? Heute ist ja der letzte Handelstag der BR.
Wenn diese zu aktuell 0,20 EUR veräußert werden und ich nicht die neuen Aktien für 1 CHF kaufen kann, beläuft sich mein Verlust aktuell auf 50 Prozent.

Wenn ich die BR gar nicht veräußern würde auf 80 Prozent.

Ist sonst noch jemand betroffen ?

Habe eben mit Aryzta telefoniert und Sie haben es bestätigt.
Dass nur Institutionen die BR ausüben dürfen und keine Privatpersonen.

Gibt es denn wirklich keinerlei rechtlichen Schutz ?

Kann ich noch irgendetwas machen ?

Es ist wirklich tragisch für mich...

Wie lange können die BR heute noch verkauft werden ?

Ich wäre Euch wirklich sehr dankbar, wenn Ihr mir helfen könntet, was ich jetzt tun soll.

 

Bargain
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Ich muss Ihnen offen

Ich muss Ihnen offen zugestehen, dass ich mit der Zeit richtig Mitleid bekomme habe, als ich sah, wie von Woche zu Woche die Papiere von Aryzta (Börsensymbol: ARYN SW) mit erhöhtem Tempo Richtung Boden sausten. Meine Verkaufsempfehlung war vom Timing perfekt: -80.71% seit dem 1.1.2018, war der Stand von letzter Woche. Doch nun hat die Talfahrt nochmals Tempo zugelegt. Im Rahmen des Bezugsrechthandels werden die Papiere Millionenfach zur Disposition gestellt. Speziell der Goodwill (1.8 Milliarden EURO), welcher in den Büchern steht, würde mir als Aktionär ernsthafte Sorgen bereiten. Schon im Jahr 2017 musste ein hoher dreistelliger Franken Betrag aufgrund des überhöhten Goodwills abgeschrieben werden. Was für mich auch nicht überzeugend tönt ist die EBITDA Marge, welche sich von 2017 bis 2018 nochmals stark abschwächte, was keine erfreuliche Tendenz darstellt. Kapitalerhöhungen waren in der Vergangenheit an der Schweizer Börse keine gefreute Sache. Was für die Firma spricht ,ist der Kampfgeist des aktuellen Managements, welches mit grossem Elan versucht, den Turnaround hinzukriegen, was keine sehr einfache Angelegenheit darstellt. Interessant ist eine Auflistung der zehn grössten Aktionären des Unternehmens und das sind in meinen Augen wirklich keine Anfänger im Investmentbereich: The Vanguard Group oder eine Credit Suisse Asset Management mit einem Anteil von 1.85% am Unternehmen. Ich nehme an, dass hier mächtig Dampf gemacht wird, nicht offiziell sondern hinter verschlossenen Türen. Denken Sie daran, dass die internationalen Hedgefonds, welche eine Short Position einnehmen, mächtig auf der Gewinnerseite sind und sich nicht herauslocken lassen. Betrachte ich das Ganze aus einer objektiven Warte, würde ich im Gleichklang mit den Hedgefonds agieren. Der aufgebaute Goodwill ist brandgefährlich. Ich würde jedenfalls nicht mehr auf eine Gegenbewegung nach oben wetten: Hier ist noch vieles im Unklaren.  (Hände weg)

Quelle: payoff.ch

otti
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So, ich hab mir mal ein paar

So, ich hab mir mal ein paar Gipfeli geholt. Falls heute Abend noch billiger abverkauft wird, kaufe ich nach. Man kann die zur Not ja auch einfrieren und später in den Ofen schieben.

Kapitalist
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Eleggua hat am 12.11.2018 15

Eleggua hat am 12.11.2018 15:27 geschrieben:

Aryzta wird auch noch eine Weile ein Problemkind bleiben, aber das ist längstens bekannt. Die Marktkapitalisierung inkl. neuer Mittel ist ja ein Witz. Da sind ja die reinen Produktionsanlagen schon soviel wert. Das sämtlicher Goodwil bei denen NULL sein soll, ist auch schwer zu glauben.

Fazit: Short Squeeze ist eher nicht zu erwarten. Luft nach oben (nach der KE) haben sie auf jeden Fall. 1,85 bis 2 CHF sollten im Rahmen liegen.

Das sehe ich auch so! Selbst der dümmste Manager kauft doch nicht Firmen auf die überhaupt nichts wert sind und zahlt dafür einen hohen Preis. Man wollte scheinbar Umsatz bolzen, aber nur wertlose Betriebe hat man trotz allem nicht gekauft! Weil Aktien im grossen Stil leerverkauft wurden (mit grossem Erfolg) musste man natürlich alle negativen Punkte auch massiv übertreiben. Aber mittelfristig wird die Börse das auch wieder erkennen und es werden sich wieder realistische Kurse einstellen die den wahren Wert des Konzerns auch realistisch widerspiegeln.

 

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gertrud
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Vergesst die Schulden nicht!

Vergesst die Schulden nicht! Die Assets gehören zuerst mal den Gläubigern. Otti und mir, zum Beispiel. 

pee1983
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JO Hambro Capital Management Ltd hält neu 4.97 % bei Aryzta

JO Hambro Capital Management Ltd, London hat am 08.11 auf 4.97 % aufgestockt

otti
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Gertrud bringt es mal wieder

Gertrud bringt es mal wieder auf den Punkt Smile

 

Sollten sie auf die Idee kommen den Aktionären als Trostplaster eine Anlaufdividende zu zahlen, kommt eine happige Nachzahlung an Zinsen für die Hybridbonds auf die Aktionäre zu. Also in den Himmel wachsen die Bäume hier sicher nicht. 

Ich wäre mit einer kleinen technischen Erholung des Aktienkurses um 10% bis 15% froh und würde meine Aktien auf diesem Niveau auch schon wieder abstossen. 

Tobias007
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Aryzta ist jetzt nicht Sfr. 1

Aryzta ist jetzt nicht Sfr. 1.4 Milliarden bewertet statt höher bewertet, weil die Kapitalerhöhung zu spät kam, sondern weil der Ebitda Ende Januar 2018 von ca. 420 Mio. Euro auf 360 Mio. korrigiert wurde, später Ende Frühjahr 2018 auf 300 bis 320 Mio. Euro (Gewinnwarnungen). Das neue neue Management hat sich immerhin als zuverlässig erwiesen und Wort gehalten im Bezug auf die Guidance. Das Jahresebitda war sogar ganz leicht höher als Ende Frühjahr vorausgesagt. Das Aktienkapital war übrigens damals nicht 2.4 Mia, sondern bei Kursen um 38 Sfr. im Januar 2018 3,5 Mia. Sfr.. Umgerechnet auf den alten Kurs musste eine Altakite neues Kapital von ungefähr 9 Sfr. einschiessen, ob die alte Akite nun 38 Sfr. oder 9 Sfr. wert ist, spielt keine Rolle, 9 Sfr. sind 9 Sfr.. Alles hängt davon ab, wie sich Umsatz, Gewinnmarge, Ebitda und Reingewinn in Zukunft auf alle Aktien verteilen (alte und neue Aktien). Wenn sich der Ebitda 2020 nach dem Restrukturierungsprogramm und den normalisierten Gewinnmargen wieder in die Region von 400 Mio. Euro bewegt, der Reingewinn in die Region von 150-200 Mio. Euro, dann wäre der Gewinn pro Aktie wieder in der Region von 15 bis 20 Rappen, Tendenz stiegend und bei einem konservativ gerechneten KGV müsst der Kurs wieder in der Region von Sfr. 3-4 sein.

Die tiefen Kurse sind m.E. immer noch verfälscht durch Druck von den Begugsrechtsveräusserungen und den Leerverkäufern, aber Geduld braucht es hier schon. Mein Vater, ein Investor, der 50 Jahre Börsenerfahrung als Börsenchef einer grossen Bank hatte, sagte immer: "Selling on good news, buying on bad news.", aber nur wenn Qualität vorhanden ist. Geduld und Qualität als wichtigste Anlageprinzipien. Aryzta ist Weltmarktführer in einem wachsenden Markt, hatte Probleme (Wertberichtigungen und falsche Strategie (Cloverhill), ist jetzt aber mit einer befriedigenden Eigenkaptitalquote ausgerüstet und neuem mit neuem Management aufgestellt, dass die Zukunft vorsichtig optimisch bewertet werden kann.

Übrigens hinkt der Vergleich mit dem Haus, denn das Haus wird ja nicht unter Einbezug der Eigenkapitalquote verkauft, sondern aufgrund des Markwertes. Könnte der Käufer auch verminderte Hypothekarschulden übernehmen, wäre natürlich der Kaufpreis des Hauses bedeutend höher.

Noch ein Wort an die Hybridanleger, juristisch sind Hybridanleihen nicht Gläubiger oder Fremdkapitalgeber, sondern Eigner, darum werden auch höhere Zinsen gezahlt. Die höheren Zinse werden darum gezahlt, weil die Firma durch die Buchung der Hybridanleihen auf der Eigenkapitalseite bei den Gläubigerbanken bessere Konditionen bekommt. Hybridanleger sind nicht Gläubiger einer Firma, sondern Eigentümer.

Im Moment denkt niemand an Zahlungen von Dividenden, sondern dass die Zinsen der Hybridanleihen nachgezahlt werden und weitere Gewinne in Investitionen und für eine weiter verbesserte Eigenkapitalquote aufgewendet werden. Weiter will man Luft haben, um Picard nur zu einem guten Preis und nicht mehr unter Druck zu verkaufen. Eventuell wird Picard sogar behalten, 49% Prozent Anteil an 1,3 Mia. Umsatz und rund 100 Mio. Euro Reingewinn jährlich.

Von daher gesehen, haben auch die Hybridanleger einen tollen Schachzug gemacht, wenn sie den Mut hatten bei tiefen Kursen zu investieren, den Zinszahlungen und Rückzahlung sind nun wieder sicher.

(allfällige Orthographiefehler entschuldigen, schreibe diese Posts sehr schnell)

 

 

Kapitalist
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gertrud hat am 12.11.2018 18

gertrud hat am 12.11.2018 18:53 geschrieben:

Vergesst die Schulden nicht! Die Assets gehören zuerst mal den Gläubigern. Otti und mir, zum Beispiel. 

Jetzt gibt es ja 900 Millionen neues Geld, das wird ja hoffentlich schon reichen für Euch. Mosking

 

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gertrud
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Eingenommen

Na, dann ging das ja ganz gut mit dieser Kapitalerhöhung, so ziemlich nach Drehbuch.

Ein bisschen Fake Facts wurden hier allerdings schon gepostet:

Sarastro, F1 hat natuerlich recht.
Tobias007: Sicher sind die Inhaber von Hybridanleihen Gläubiger. Nachranging, die allerletzten sozusagen. Hingegen hast Du recht damit, dass die Schuldnerin die Hybride unter dem Eigenkapital verbucht. Damit hat Aryzta ausgiebig getrickst, bis das Fass zu überlaufen drohte.
Und dann nicht Aktienkapital mit Börsenkapitalisierung verwechseln.

Etwas Ordnung muss sein.

Kapitalist
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@Gertrud

Da warst Du aber sehr weitsichtig und hast die Situation genau erkannt! Gratulation, Du bist offenbar eine sehr kluge Frau. Clapping

 

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gertrud
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Die Sache mit den Hybrids ist

Die Sache mit den Hybrids ist gelaufen. Antwort auf deine Fragen findest Du am 23.3.2018 in diesem Thread. 

gertrud
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@ otti 

@ otti 
als ich geschrieben habe "gelaufen" meinte ich für Neueinsteiger. Das Chancen/Risko ist jetzt nicht mehr dasselbe wie bei 70-80er Kursen.
Deine Erwartungen sind berechtigt und ich teile sie. Sollte in den nächsten 3 Monaten die Meldung von Aryzta kommen, dass die Anleihen wieder bedient werden, geht es über Pari.

 

@ Kapitalist

"gross investiert ?" - das war wohl eher ein symbolischer Akt in der Grössenordnung.

otti
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@gertrud: du sagst, die

@gertrud: du sagst, die Hybrid Geschichte ist gelaufen. Glaubst du nicht mehr an einen run to par? In ARY13 sollten per märz 19 noch rund 9 Punkte Zinsen drinstecken. FALLS sie zahlen sollten. Also ein theoretisches Potential von ca 15 Punkten im best case gegenüber Stand heute. Eigentlich wollte ich den Bond noch halten, aber wenn du meinst dass es jetzt gelaufen ist, stosse ich ab.

Kapitalist
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Bosse haben auch einen Schuh rausgezogen

Zyndicate hat am 14.03.2018 07:19 geschrieben:

Aryzta-Chefs decken sich mit Aktien ein

Beim Backwarenkonzern Aryzta haben die zwei obersten Aushängeschilder nach Vorlage der Halbjahreszahlen Aktien ihres Arbeitsgebers erworben.

14.03.2018 07:30

VR-Präsident Gary McGann habe 4'930 und CEO Kevin Toland 5'043 Titel gekauft, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. McGann ist seit Dezember 2016 bei Aryzta mit an Bord, Toland seit September 2017.

Die beiden Manager wendeten also jeweils etwas mehr als 100'000 CHF auf. Die Aryzta-Aktien waren am vergangenen Montag mit dem Halbjahresbericht unter Druck geraten und schlossen zu Wochenbeginn 2,3% tiefer.

Einen weniger guten Schnitt dürfte daher Pat Morrissey gemacht haben. Der Gesellschaftssekretär hatte vor zwei Tagen seinen Rücktritt bei Aryzta erklärt und habe in der Folge 133'569 Anteile der Gesellschaft verkauft, wie Aryzta weiter mitteilt.

(AWP)

Die zwei obersten Bosse haben im März 2018 noch gross in Aryzta investiert und aktuell auch einen grossen Verlust eingefahren. Da die zwei mit Sicherheit mehr wissen als wir, darf man eigentlich davon ausgehen dass sich ausserhalb der Bilanz noch "stille Rserven" befinden, die hatten im März auch noch rund Fr. 20.- für ihre Aktien bezahlt!  Oder glaubt wirklich jemand dass die so wenig von ihrer Bude wissen? Scratch one-s head

 

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gertrud hat am 14.11.2018 07

gertrud hat am 14.11.2018 07:18 geschrieben:

@ Kapitalist

"gross investiert ?" - das war wohl eher ein symbolischer Akt in der Grössenordnung.

Du bist aber finanziell gut aufgestellt wenn Verluste von gegen Fr. 100'000.- für Dich nur ein symbolischer Akt sind. Mosking

 

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so war das natürlich nicht

so war das natürlich nicht gemeint. Aber CEO und VRP in solchen Firmen bekommen mindestens 30% ihres Gehalts in Form von Aktien oder Optionen, d.h. pro Jahr Pakete in der Grössenordnung von 0.5-1 Mio. in teilweise gesperrten Beteiligungspapieren. Da baut sich automatisch ein Riesen-Klumpen auf, schon nach 2-3 Jahren.

Wenn so jemand jetzt noch für 50K Aktien zusätzlich kauft, ist er entweder saublöd (mangelnde Diversifikation) oder er will ein Zeichen setzen.

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@gertrud: dann bin ich ja

@gertrud: dann bin ich ja beruhigt und werde mal schön zuwarten. In der Zwischenzeit kann man ja mit der Aktie zocken. Habe vorher die Hälfte meines gestern spekulativ erworbenen Bestandes wieder veräussert. Weitere 35% gebe ich demnächst ab, die 15% sind dann quasi umsonst und werden erstmal gehalten.

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gertrud hat am 14.11.2018 09

gertrud hat am 14.11.2018 09:13 geschrieben:

so war das natürlich nicht gemeint. Aber CEO und VRP in solchen Firmen bekommen mindestens 30% ihres Gehalts in Form von Aktien oder Optionen, d.h. pro Jahr Pakete in der Grössenordnung von 0.5-1 Mio. in teilweise gesperrten Beteiligungspapieren. Da baut sich automatisch ein Riesen-Klumpen auf, schon nach 2-3 Jahren.

Wenn so jemand jetzt noch für 50K Aktien zusätzlich kauft, ist er entweder saublöd (mangelnde Diversifikation) oder er will ein Zeichen setzen.

In dem Fall tippe ich stark auf Variante 1 Wink

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otti hat am 14.11.2018 11:16

otti hat am 14.11.2018 11:16 geschrieben:

@gertrud: dann bin ich ja beruhigt und werde mal schön zuwarten. In der Zwischenzeit kann man ja mit der Aktie zocken. Habe vorher die Hälfte meines gestern spekulativ erworbenen Bestandes wieder veräussert. Weitere 35% gebe ich demnächst ab, die 15% sind dann quasi umsonst und werden erstmal gehalten.

Mit dem küntigen Aryztakurs siehst Du das meiner Meinung nach viel zu negativ. Wenn es zu keinem allgemeinen Börsencrash kommt sehe ich den Aryztkurs im Laufe des nächsten Jahres zwischen 2.50 und 3.-, wenn nicht noch höher. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird ein Teil des Riesenverlustes im Laufe der Zeit wieder wettgemacht.  Mit dieser Aktie kann man sicher wieder schön traden, so liegt noch viel mehr drin.

 

 

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pee1983
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KE erfolgreich abgeschlossen

18:04 - 15.11.2018 Zürich (awp)

Aryzta hat die Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Bis zum Ende des Bezugsrechtehandels am Donnerstag um 12 Uhr wurden 97,4 Prozent der Bezugsrechte ausgeübt, wie das Unternehmen nachbörslich mitteilte.

Insgesamt wurden über die Ausübung der Bezugsrechte rund 876,9 Millionen Aktien zum Preis von 1 Franken gezeichnet, von den insgesamt 900,2 Millionen neuen Aktien. Die Aktionäre hatten für jede bestehende Aktie 10 Bezungsrechte erhalten. Die Lieferung der Aktien gegen Bezahlung des Kaufpreises, sowie der Handel der neuen Aktien an der Euronext Dublin und der SIX in Zürich, soll am kommenden Montag, 19. November, erfolgen.

Die übrigen 23,3 Millionen Aktien, die nicht gezeichnet wurden, sollen verkauft werden, hiess es weiter. Durch die Kapitalerhöhung fliessen dem Unternehmen Mittel von rund 900 Millionen Franken zu.

Krokodil
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Wenn's an der Börse mit

Wenn's an der Börse mit Arzyta heute noch nicht richtig läuft, dann wenigstens gestern anderswo! Gratuliere!

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Einstieg

herrliche Kurse zum einsteigen. Da werden Titel in die Depots eingebucht, die sofort wieder verkauft werden. Es wird sich beruhigen und die neuen Kurszeiel von den Banken werden kommen (2.- Smile

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JO Hambro Capital erhöht seine Beteiligung auf 8.69 %

JO Hambro Capital Management Ltd. ist fleisig am austocken. Neu 8.69 % Stimmrechtsanteil.

Entstehen der Meldepflicht: 12.11.2018

Wo geht die Reise hin?

otti
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Kapitalist hat am 14.11.2018

Kapitalist hat am 14.11.2018 13:48 geschrieben:

otti hat am 14.11.2018 11:16 geschrieben:

@gertrud: dann bin ich ja beruhigt und werde mal schön zuwarten. In der Zwischenzeit kann man ja mit der Aktie zocken. Habe vorher die Hälfte meines gestern spekulativ erworbenen Bestandes wieder veräussert. Weitere 35% gebe ich demnächst ab, die 15% sind dann quasi umsonst und werden erstmal gehalten.

Mit dem küntigen Aryztakurs siehst Du das meiner Meinung nach viel zu negativ. Wenn es zu keinem allgemeinen Börsencrash kommt sehe ich den Aryztkurs im Laufe des nächsten Jahres zwischen 2.50 und 3.-, wenn nicht noch höher. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird ein Teil des Riesenverlustes im Laufe der Zeit wieder wettgemacht.  Mit dieser Aktie kann man sicher wieder schön traden, so liegt noch viel mehr drin.

 

 

Von mir aus kann der Kurs gerne auf das von dir avisierte Niveau steigen, daher halte ich ja die Titel, die durch den realisierten Kursgewinn praktisch umsonst im Depot liegen. Kurzfristig könnte nochmal Druck auf den Kurs kommen wenn die Leute die neuen Titel via BZR Ausübung eingebucht bekommen haben.

 

 

otti
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Bei der Masse an neuen Aktien

Bei der Masse an neuen Aktien mit Einstandspreis 1 Fr., die derzeit in die Depots eingebucht werden, dürfte der Kurs erstmal weiter fallen. Sehe mich darin bestätigt erstmal den Gewinn aus der kurzen technischen Erholung realisiert zu haben. Das allgemeine Marktumfeld ist auch nicht gerade förderlich  für steigenden Aryzta Kurse. Daher besteht aktuell kein Grund zu einem übereiltem Einstieg in die Aktie. ARY13 finde ich da vom Chance/ Risiko Verhältnis deutlich besser.

pee1983
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Hochstufung von Zürcher Kantonalbank

Patrick Schwendimann, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank stuft Aryzta von «Marktgewichten» auf «Übergewichten» hoch. Er sieht ein Kurspotenzial von gut 30%, verweist aber darauf, dass sich die Aktien wegen der hohen Risiken weniger für Privatinvestoren eignen.

16.11.2018 – 09:07 (fuw)

Eleggua
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Ich würde sagen, die Platzierung ist heute bereits abgewickelt wurden. Laut SIX website sind heute bereits 27 869 246 Stk. gehandelt. Das reicht für 23,3 Mio.

Also das Thema ist durch. Dann kann es von mir aus jetzt hoch gehen.

pee1983
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Aryzta hat in den letzten Tagen rund 900 Millionen Franken kassiert.

Müssen sie die übrigen 23,3 Millionen Aktien übereilt verkaufen? Ich sehe die Not nicht unbedingt. 

Wir werden es aber bis nächste Woche sehen...

 

ursinho007
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pee1983 hat am 15.11.2018 18:45 geschrieben:

 

Die übrigen 23,3 Millionen Aktien, die nicht gezeichnet wurden, sollen verkauft werden, hiess es weiter. Durch die Kapitalerhöhung fliessen dem Unternehmen Mittel von rund 900 Millionen Franken zu.

Jetzt kommt es drauf an, wie sie diesen Resten auf den Markt werfen, sind immerhin einige durchschnittliche Tagesvolumen. Da könnte der Kurs schon nochmals kräftig nachgeben.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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