MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
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  • 19.06.2019 15:09:51
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@Mr.Wrong

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Was wäre das nächste Ziel? CHF 1.00? Biggrin

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@gertrud

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BiggrinBiggrin

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Nach AMS, korrigiert nun auch

Nach AMS, korrigiert nun auch Meyer Burger. Support nicht gehalten.

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Strategiewechsel? Bitte,

Strategiewechsel? Bitte, bitte, JA! Help

Der grösste Aktionär der in der Solartechnik aktiven Meyer Burger, Sentis Capital, drängt auf einen grundlegenden Strategiewechsel. Das Unternehmen verfüge bei den Technologien Heterojunction- (HJT-) und Tandemsolarzellen über einen signifikanten kompetitiven Vorsprung und solle ihn selbst nutzen, hält Sentis fest. Der Aktionär plädiert für den Aufbau einer eigenen Produktion. Finanziert werden solle eine solche Investition entweder durch eine Kapitalerhöhung am Kapitalmarkt oder durch einen strategischen Partner.

Zudem wird vorgeschlagen ENDLICH Änderungen im VR vorzunehmen.

iruch
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Meyer Burger streicht weniger Stellen als geplant

Meyer Burger streicht weniger Stellen als geplant

Der Solartechniker Meyer Burger entlässt in seinem Betrieb in Thun nun etwas weniger Mitarbeiter als ursprünglich geplant.

https://www.cash.ch/news/top-news/solar-meyer-burger-streicht-weniger-stellen-als-geplant-1248554

kirschbaum
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... aber wenn die Aufträge

... aber wenn die Aufträge nicht endlich kommen, wird der Kurs weiter stark sinken. Die Kosten - viele mit schweizerischem Lohnniveau - sind irgendwann am untersten Limit. Und China stockt. Und Kurs im Verhältnis zum Buchwert immer noch hoch. Schade um Schweizer Pionierunternehmen.

cashspotter
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CS aus Eigneinteresse

Ichr glaubt doch wohl nicht das die CS dies nicht aus Eigeninteresse macht, die können ja Schreiben was sie wollen und die Kleinaktionäre fallen drauf rein......

Nach einme massiven Aufschlag in Richtung 0.80 eine schlechte Meldung und schon können sie sich wieder zu günstigen Kursen eindecken!

Pesche
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Swisslog lässt Grüssen.

Swisslog lässt Grüssen.

Schade um MB aber die Macher haben sich sicher bedient.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Zyndicate
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Daumen runter für die Meyer

Daumen runter für die Meyer-Burger-Aktie

Meyer Burger zählt zu den diesjährigen Börsenverlierern. Die Credit Suisse spricht nun eine Verkaufsempfehlung für die Aktie der Solarzulieferfirma aus. Der Zeitpunkt überrascht allerdings.

10.12.2018 08:14

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktie des Solarzulieferers Meyer Burger konnte die Kursverluste seit Ende Oktober zwar etwas eingrenzen. Mit einem Minus von über 60 Prozent zählt sie an der Schweizer Börse SIX aber noch immer zu den schwächsten Aktien in diesem Jahr.

Das hält die Credit Suisse am frühen Montagmorgen nicht davon ab, eine Verkaufsempfehlung für die Meyer-Burger-Aktie auszusprechen. In einer Unternehmensstudie stuft die Grossbank die Aktie von "Neutral" auf "Underperform" herunter. Mit 0,55 (zuvor 0,65) Franken liegt das Kursziel um ziemlich genau 15 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag.

Markterwartungen an den Solarzulieferer zu hoch

Nach einem starken 2017 sehe sich der Solarzulieferer zusehends den Folgen des Handelsstreits zwischen den USA und China, branchenweiten Überkapazitäten sowie einer restriktiveren Subventionspolitik Chinas ausgesetzt, so schreibt der Studienautor. Er sieht insbesondere in der hohen Abhängigkeit vom chinesischen Markt ein Risiko, zumal sich Meyer Burger dort einem aggressiveren Wettbewerb durch lokale Anbieter ausgesetzt sehe. Der Studienautor hält die Markterwartungen an den Solarzulieferer aus Gwatt bei Thun deshalb für zu hoch angesetzt.

Vorbörslich sind noch keine Preisindikationen für die Aktie von Meyer Burger verfügbar. Beobachter gehen allerdings von deutlich tieferen Kursen auf.

Interessant ist denselben Beobachtern zufolge der Zeitpunkt der Verkaufsempfehlung, hatte sich doch erst letzte Woche der Grossaktionär Sentis Capital in einer Medienmitteilung zu Wort gemeldet und Forderungen gestellt. Meyer Burger solle selber Hetero-Junction-Solarzellen herstellen und nicht nur Produktionsanlagen verkaufen. Diese hochattraktive Investitionsmöglichkeit dürfe man den Aktionären nicht vorenthalten, so der Tenor (cash berichtete).

Eine Absage an die kapitalintensiven Pläne?

Mit einem Stimmenanteil von 6,1 Prozent gilt die Beteiligungsgesellschaft des russischen Multimillionärs Petr Kondrashev als der bedeutendste Einzelaktionär des Solarzulieferers. Nächstgrössere Aktionäre sind das Management und der Verwaltungsrat sowie die Fondstochter der Credit Suisse.

Kursentwicklung der Meyer-Burger-Aktie über die letzten 12 Monate (Quelle: www.cash.ch)

Beobachter sehen in der Verkaufsempfehlung der Credit Suisse für die Meyer-Burger-Aktie denn auch eine klare Absage an den kapitalintensiven Vorschlag seitens von Sentis Capital. Allerdings erwähnt die Grossbank die Pläne des Aktionärs mit keinem Wort.

Wie Statistiken der Nachrichtenagentur AWP verraten, empfiehlt momentan nur die Credit Suisse den Verkauf der Aktie. UBS, Zürcher Kantonalbank und Vontobel sind hingegen neutral, Research Partners sogar optimistisch gestimmt. Die Kursziele reichen von 0,55 (Credit Suisse) bis 1 Franken (Research Partners).

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Goldi
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70 Vollzeitstellen in Thun

Das steht so im Thuner Tagblatt: Dank den 14 geretteten Stellen bietet Meyer Burger in Thun noch 70 Vollzeitstellen an. 

Wahsinn! Das waren 2011 noch 1‘200 Vollzeitstellen. 

Ich hab nicht mehr den Überblick, wo denn die restlichen MB Arbeitsplätze sind. 

In Deutschland und China?

Goldi

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Ein Highlight diese Nachricht

Ein Highlight diese Nachricht Blush

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Eröffnung bei rund +20%. Bis

Eröffnung bei rund +20%. Bis Börsenschluss bleibt wohl nur noch knapp ein kleines Plus oder gar ein Minus. Verständlich: auch ich gar nicht so richtig abschätzen welche nun die bessere Nachricht war: Grossauftrag oder Gewinnwarnung?

Gilli
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MB erhält Grossauftrag

 

 

Gilli
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MB erhält Grossauftrag

Link hat am 14.12.2018 09:29 geschrieben:

Eröffnung bei rund +20%. Bis Börsenschluss bleibt wohl nur noch knapp ein kleines Plus oder gar ein Minus. Verständlich: auch ich gar nicht so richtig abschätzen welche nun die bessere Nachricht war: Grossauftrag oder Gewinnwarnung?

 

War doch bei einer objektiven Analyse nur eine Frage der Zeit, 2018 viermal tüchtig zugekauft, hat sich gelohnt. Was da die Credit Suisse aber einmal mehr wieder abgezogen hat, sollte strafrechtlich verfolgt werden Richtung arglistige Täuschung, Betrug. Vor wenigen Tagen noch eine Herabstufung (um günstiger einzukaufen?), jetzt dieser Grossauftrag. Oder will hier Jemand behaupten, dies ganz Offensichtliche habe keinen Zusammenhang? Früher wurden Banken überfallen. heute ist es umgekehrt.

Zuerst sich also immer objektiv von dem Wert einer Investition selber überzeugen mittels den Fundamentaldaten, erst dann kaufen ohne Fremdbeeinflussung. Gewinnen kann ja nur einer, wenn andere verlieren, Verluste machen. Es geht nichts verloren, es wechselt nur leichtfüssig den Besitzer.

Gute Fortuna in Zukunft ALLEN Yes 3  Music 2  Preved    Crazy

Ein schönes sehr lukratives Weihnachtsgeschenk !!! Merci

 

 

 

cashspotter
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Gilli hat am 14.12.2018 11:46

Gilli hat am 14.12.2018 11:46 geschrieben:

War doch bei einer objektiven Analyse nur eine Frage der Zeit, 2018 viermal tüchtig zugekauft, hat sich gelohnt. Was da die Credit Suisse aber einmal mehr wieder abgezogen hat, sollte strafrechtlich verfolgt werden Richtung arglistige Täuschung, Betrug. Vor wenigen Tagen noch eine Herabstufung (um günstiger einzukaufen?), jetzt dieser Grossauftrag. Oder will hier Jemand behaupten, dies ganz Offensichtliche habe keinen Zusammenhang? Früher wurden Banken überfallen. heute ist es umgekehrt.

Nun was habe ich vor ein paar Tagen geschriebe:

" CS aus Eigeninteresse 

Ihr glaubt doch wohl nicht das die CS dies nicht aus Eigeninteresse macht, die können ja Schreiben was sie wollen und die Kleinaktionäre fallen drauf rein......

Nach einme massiven Aufschlag in Richtung 0.80 eine schlechte Meldung und schon können sie sich wieder zu günstigen Kursen eindecken! "

Und genau so ist es gekommen. Denke aber wohl kaum, das der CS arglistige Täuschung nachgewiesen werden könnte. Aber es hat sich auch für mich ausgezahlt nicht auf diese Dummschwätzer zu hören.

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@cashspooter

@cashspooter

Nach mir weder noch. Da wurden vermutlich vor dem Weeky einfach Positionen geschlossen.

cashspotter
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Knapp 3.2 Mio gehandelte

Knapp 3.2 Mio gehandelte Aktien in der Schlussauktion, kommt da was am Montag? Sei dies nun positiv oder auch negativ.....

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Korrektur oder

Korrektur oder Gewinnmitnahmen? Blush

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AMS soll volatil sein? Schon,

AMS soll volatil sein? Schon, aber was ist mit Meyer Burger? Am Nachmittag bis über +4% und am Schluss -2%...

Krokodil
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"Versagen" und

"Versagen" und Etikettenschwindel" bei Meyer Burger schreibt Arthur Rutishauser heute in der SonntagsZeitung. Seite 34)  Der grösste Aktionär von MB fordert den Rücktritt der langjährigen Verwaltungsräte. 745 Millionen Franken sind angeblich vernichtet worden. Kaufen und lesen. 
Ein Kurssturz morgen wohl im Bereich des möglichen. 

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@Krokodil

@Krokodil

Nur deswegen soll es Morgen ein Kurssturz geben?

Das Thema "Absetzung VR" ist mittlerweile schon alter Hut.

 

 

Krokodil
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Link: Hast du die

Link: Hast du die Sonntagszeitung gelesen und du sagst "alles war schon bekannt" oder sagt du dies aufgrund meines obigen Kommentars?  Wenn ersteres, dann hätte ich wohl lange geschlafen.....

bearvsbull
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Krokodil hat am 13.01.2019 10

Krokodil hat am 13.01.2019 10:26 geschrieben:

"Versagen" und Etikettenschwindel" bei Meyer Burger schreibt Arthur Rutishauser heute in der SonntagsZeitung. Seite 34)  Der grösste Aktionär von MB fordert den Rücktritt der langjährigen Verwaltungsräte. 745 Millionen Franken sind angeblich vernichtet worden. Kaufen und lesen. 
Ein Kurssturz morgen wohl im Bereich des möglichen. 

Hier noch ein Punch von cash.ch der das unterstreicht bzw ebenfalls zitiert.

Denke auch dass wir morgen Rot sehen. 

https://www.cash.ch/news/top-news/solarausruester-grossaktionaer-macht-w...

Was man nicht mehr verkaufen kann, heisst Investment.

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@Krokodil

@Krokodil

Hab' ich gelesen. Klar, nicht 1-1 gleich, aber die Themen "Absetzung VR" und "Druck des Hauptaktionärs" waren zukünftig zu erwarten gewesen. 

 

@bearvsbull

Begründung? Es gibt viele Manager die zu Lasten der Aktionären dick einkassieren, ohne wirkliche Arbeit geleistet zu haben.

Krokodil
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Nicht gerade einen Kurssturz,

Nicht gerade einen Kurssturz, aber ein sattes Minus von über 4 Prozent hat der gestrige Artikel in der SZ doch ausgelöst. 

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@Krokodil

@Krokodil

Ich sehe ein Minus von ca. -2.9%, für Meyer Burger nicht aussergewöhnlich. Die Aktie wird noch grün schliessen.

Krokodil
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Hier noch die Kurzfassung des

Hier noch die Kurzfassung des gestrigen Artikels in der Sonntagszeitung im heutigen Tagesanzeiger wie folgt:

Grossaktionärin von Meyer Burger fordert Rücktritte

Die Sentis Capital erhebt als grösste Aktionärin  Vorwürfe gegen die Schweizer Solarausrüsterin Meyer Burger. In einem Brief an den VR fordert sie den Rücktritt des VRpräsidenten Alexander Vogel und weiteren Mitgliedern des Gremiums. Einzig Hans-Michael Hauser und Eric Meurice sind laut Sentis-Sprecher Anton Karl unbelastet - alle anderen sollen gehen. Die Sentis Capital,, die dem russischen Investor Pyotr Kondrashev gehört, wirft dem VR vor, Bezüge verschleidert zu haben. So sei der Amerikaner Michael R. Splinter dem Management zugerechnet worden, um seine Entschädigung nicht als
Verwaltungsratshonorar ausweisen zu müssen. (ki)

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@Krokodil

@Krokodil

Und aufgrund dieses Berichtes soll der Aktienkurs abstürzen? Scratch one-s head

Sobald die Herren im VR den Hut nehmen, wird es dann ein Kursfeuerwerk geben.

Zyndicate
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Bei Meyer Burger drängt

Bei Meyer Burger drängt Grossaktionär Sentis auf Erneuerung des Verwaltungsrats

Der grösste Aktionär des Solarausrüsters Meyer Burger drängt weiter auf einen grundlegenden Wechsel im Verwaltungsrat des Unternehmens. In einem Brief vom 14. Januar 2019 an das Gremium wirft die Beteiligungsgesellschaft Sentis Capital des russischen Investors Pyotr Kondrashev diesem erneut vor, nicht genug für seine eigene Erneuerung zu unternehmen.

15.01.2019 08:51

Wie bereits die "SonntagsZeitung" berichtet hatte, fordert Sentis Capital nicht mehr nur den Rücktritt des Präsidenten Alexander Vogel, sondern des grössten Teils des Verwaltungsrates. Einzig Hans-Michael Hauser und Eric Meurice seien unbelastet, alle andern sollten gehen.

Konkret heisst es in dem neuen Brief nun, dass der Verwaltungsrat bereits im Oktober 2018 Änderungen auf Stufe Geschäftsleitung und Verwaltungsrat angekündigt habe. Doch sei seither nichts weiter passiert. Es sei zu befürchten, dass der Verwaltungsrat "abermals Kandidaten aus den bisherigen Bahnen und Seilschaften rekrutiert und diese erst wenige Wochen vor Durchführung der Generalversammlung den Aktionären präsentiert".

Meyer Burger habe schon im Jahr 2017 beim sanierungsbedingen Abgang des langjährigen CEO und Verwaltungsratsmitgliedes, Peter Pauli, und dem langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Peter Wagner, "die Chance zur Erneuerung und einem echten Bruch mit der desaströsen Vergangenheit verpasst".

Kritisiert wird in dem Brief erneut, dass Vogel zum Nachfolger Wagners gewählt wurde, obwohl er vorher schon 10 Jahre Vizepräsident und Mitglied aller relevanten Ausschüsse gewesen sei und mit "den Herren Pauli und Wagner die Verantwortung an der negativen Entwicklung der Gesellschaft teilte".

Belastete Verwaltungsräte

Eine Wiederholung derartiger Fehlentwicklungen müsse nun vermieden werden. Im Rahmen eines mitgeschickten Fragenkatalogs fordert Sentis Capital daher Auskunft darüber, ob Vogel sowie "die ebenfalls durch die Vergangenheit belasteten" Verwaltungsräte Wanda Eriksen-Grundbacher und Franz Richter sich zur Wiederwahl stellten.

Ausserdem möchte Sentis Capital vom Verwaltungsrat wissen, wie dieser den Prozess zur Auswahl neuer Verwaltungsräte durchzuführen gedenke und ob er die Dienstleistungen einer "ausgewiesenen" Executive Search Firma in Anspruch nehmen werde. Indirekt wird in dem Fragekatalog auch die Schrumpfung des Verwaltungsrates sowie eine Reduktion des Budgets für das Gremium gefordert.

Wiederholt werden ausserdem von der "SonntagsZeitung" bereits zitierte Vorwürfe, dass die Erhöhung von VR-Bezügen verschleiert worden sei. So habe man den Amerikaner Michael R. Splinter zum Delegierten gemacht und 90 Prozent seines Lohnes dem Management zugerechnet. "Erklären Sie den Aktionären gegenüber, welche operative Tätigkeit Herr Splinter im Jahr 2017 ausgeübt hat, um dies zu rechtfertigen", heisst es im neuen Brief nun.

2017 waren sowohl die Bezüge der Geschäftsleitung wie auch jene des Verwaltungsrates gestiegen, obwohl das Thuner Unternehmen 2016 fast Konkurs gegangen wäre. Nur eine Kapitalerhöhung konnte den Solarausrüster damals retten.

Sentis Capital hält nach eigenen Angaben 6,14 Prozent an Meyer Burger. Die Gesellschaft gehört Pyotr Kondrashev, einem russischen Investor mit Wohnsitz in Österreich.

kw/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Meyer Burger: Drei Mitglieder

Meyer Burger: Drei Mitglieder des Verwaltungsrats gehen

Beim angeschlagenen Solarausrüster Meyer Burger treten Verwaltungsratspräsident Alexander Vogel sowie zwei weitere Verwaltungsratsmitglieder auf die kommende Generalversammlung hin ab.

23.01.2019 07:08

Zum neuen Verwaltungsratspräsidenten soll der derzeitige Ruag-Präsident und frühere ABB-Manager Remo Lütolf gewählt werden. Präsident Vogel war gemeinsam mit dem grossen Teil des Verwaltungsrats heftig vom Grossaktionär Sentis Capital angegriffen worden.

Der Meyer Burger-Verwaltungsrat schlage nun die Wahl von Remo Lütolf als nicht-exekutiven, unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten sowie von Andreas Herzog, dem Finanzchef der Bühler Gruppe, vor, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Neben Präsident Alexander Vogel stellen sich auch die Verwaltungsrats-Mitglieder Wanda Eriksen-Grundbacher und Michael Splinter für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Die ordentliche Generalversammlung von Meyer Burger ist für Anfang Mai vorgesehen.

Einen Zusammenhang mit den Forderungen des Aktionärs Sentis Capital stellte Unternehmenssprecherin Ingrid Carstensen gegenüber der Nachrichtenagentur AWP allerdings in Abrede. Die langfristige Nachfolgeplanung und geplante Erneuerung des Verwaltungsrats sei bereits angekündigt gewesen und die jetzigen Nominierungen seien das Ergebnis der auch durch Beratungsfirmen unterstützen Personalfindung.

Derweil zeigte sich Sentis Capital "erfreut" über die angekündigten Veränderungen im Verwaltungsrat von Meyer Burger. "Sentis Capital wird die Wahl der vorgeschlagenen Remo Lütolf und Andreas Herzog unterstützen", erklärte Sentis-Vertreter Anton Karl in einer Stellungnahme gegenüber der AWP. "Für den Neubeginn mit unbelasteten Persönlichkeiten ist es höchste Zeit", so Karl. "Nicht nachvollziehbar" sei, weshalb sich Franz Richter erneut zur Wahl stelle. Sentis Capital sei nicht in den Erneuerungsprozess involviert worden.

Die Beteiligungsgesellschaft Sentis des in Österreich wohnhaften russischen Investors Pyotr Kondrashev, die nach eigenen Angaben 6,14 Prozent an der krisengeschüttelten Meyer Burger hält, hatte in den vergangenen Wochen auf eine Erneuerung des Verwaltungsrats und den Rücktritt von Präsident Vogel gedrängt. Sentis befürchte, dass das Meyer Burger "Kandidaten aus den bisherigen Bahnen und Seilschaften rekrutieren" werde, hatte die Gesellschaft Mitte Januar in einem Brief geschrieben.

(AWP)

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