AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

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Kekkomachine
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Flippi hat am 11.12.2018 09

Flippi hat am 11.12.2018 09:04 geschrieben:

Hauck & Aufhäuser?  Ach, sind das die, die vor 6 (!!!) Wochen den Titel mit einem Kursziel von Fr. 80.-- zum Kauf empfohlen ??

 

Ja genau die, mit der Kristallkugel Unknw

 

Chuck Norris hat am 11.12.2018 09:04 geschrieben:

Ein Übernahmeangeobt zwischen CHF 80.00 und 100.00 kann jederzeit eintreffen (bei Ceva gings dann ganz schnell mit der Korrektur des Aktienkurses). 

Sorry, wer würde heute 400% des Aktienkurses für eine Firma bezahlen, welche zu 38% ihrer Aktiven verschuldet ist? Wenn ein Kaufangebot kommt, liegt dieses bestimmt nicht so hoch Chuck; die Schulden von AMS belaufen sich auf ungf. CHF 20 pro Aktie.

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Kekkomachine
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Chuck Norris hat am 11.12

Chuck Norris hat am 11.12.2018 09:40 geschrieben:

sehe ich anders... Wenn du als Käufer überezeugt bist, dass:

- im 2018, CHF 1.80 pro Aktie verdient wird, im 2019 um CHF 3.25, im 2020 um CHF 5.00, im 2021 um CHF 7.00 usw. (dann sind auch die Schulden schneller weg als du es aktuell siehst)

Kanst du uns bitte dazu deine aktuelle Quelle angeben? Denn diese Zahlen entgehen irgendwie allen Marktteilnehmern...

- du jährlich bis 2021 (oder weiter) zweistelliges Wachstum vorweisen kannst

Niemand kann ein Wachstum in der Zukunft vorweisen, es handelt sich um Schätzungen, welche durch einen Risikofaktor diskontiert werden

- die 20 Mio. leerverkauften Aktien den aktuellen Kurs beeinflusst haben, ein KGV von 20 annimmst und die erwartenden Gewinne pro Aktie als Basis nimmst.

Ja die Short-Seller haben den Kurs gedrückt, da bin ich mit dir einverstanden (dies rechtfertigt jedoch nicht einen höheren Kaufpreis), wer würde jedoch als Käufer ein KGV von 20 bezahlen wenn das aktuelle bei ungf. 7.5 liegt?!

Wenn der Käufer Apple ist, können die sehr wohl einschätzen was ams für Synergien bringt, aber auch Qualcomm hätte einen schönen Synergie-Effekt.

CHF 80.00 bis 100.00 tönt aus aktueller Sicht nach viel, wenn du aber vom Ausblick & Synergie-Effekt überzeugt bist ist es wahrscheinlich eine günstige Gelegenheit, mi diesem Angebot auch die Ankeraktionäre zu überzeugen.

Ich denke schon, dass AMS ein interessanter Übernahmekanditat ist (der Schuldenberg ist jedoch wohl ein sehr sehr grosses Hindernis); Qualcomm habe ich ja auch zitiert als passenden Käufer (Apple, na ja, wir kennen ja ihre langfristige Strategie, ich glaube kaum, dass dessen Schwerpunkt in der Produktion von Chips für Konkurrenten liegt und sie bräuchten einige Jahre um die Investition mit der Einsparnis der Selbstproduktion zu begleichen), aber Chuck, sei realistisch was ein mögliches Übernahmeangebot angeht, der Kurs ist (relativ) tief, ja, aber dies ist nun mal der Marktpreis ob du das akzeptierst oder nicht, alles was die zukunft angeht sind Schätzungen und diese werden im Moment rasant korrigiert, was wiedrum auch eine Übertreibung sein kann

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Chuck Norris
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Kekkomachine hat am 11.12

Kekkomachine hat am 11.12.2018 10:09 geschrieben:

... alles was die zukunft angeht sind Schätzungen und diese werden im Moment rasant korrigiert, was wiedrum auch eine Übertreibung sein kann

 

Genau... Vor ein paar Monaten wurde geschätzt, dass ams im 2018: CHF 2.00 Gewinn pro Aktie macht, im 2019 CHF 5.00, im 2020 CHF 7.00

 

Daher lass die Analysten schätzen was sie wollen und bilde dir deine eigene Meinung. Schon nur das Interview von Alexander Everke (glaub vom März 2018... habs hier ein paar Posts früher hineingestellt) als er sagt, dass ams rund CHF 5.00 pro verkauftes I-Phone erhält... es bald bis CHF 15.00 werden in den nächsten 2-3 Jahren... und Apple als 60% Umsatzausmachender Kunde... und ams neu in mehr I-Phones/Tablets als in der Vergangenheit steckt. Was sagt dir das?

Wenn Huawei und Xiaomi als Neukunden (Produktion bestätigt, ebenfalls hier im Forum erwähnt) dazukommen, was sagt dir das?

Weitere Geschäftsfelder mit Wachstum vor der Türe stehen (autonomes Fahren, Sicherheitserkennung bei Taxis in China oder im ÖV-Bereich usw.), was sagt dir das?

und das Interview vom 14.11.2018, als Everke zweistelliges Umsatzwachstum die nächsten Jahre bestätigte UND an ebenso auf längere Sicht das Ziel der EBIT Marge gegen 30%.

 

Fazit: Glaubst du an die Aussagen von Alexander Everke und das Wachstumspotential von ams? Dann wäre der Übernahmepreis über CHF 100.00 als fair zu betrachten, trotz Schulden (da diese rasch abgebaut werden können wenn die Gewinne so kommen wie prognostiziert).

Aber hey, ist ja nur meine Meinung/Überzeugung. Gerne lasse ich dir die deine... in zwei bis fünf Jahren wissen wir wer recht gehabt hätte.

 

 

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Pesche
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AMS kauft jeden Tag >30k

AMS kauft jeden Tag >30k Aktien zurück Clapping 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Kekkomachine
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2008? eher 2007

Chuck Norris hat am 11.12.2018 11:07 geschrieben:

Profitables Wachstum ist für die Folgejahre so aktuell wie 2008.

Na ja...2008 ist nun wirklich nicht vergleichbar mit 2018. Ich würde eher behaupten wir stehen gerade im 2007. Wir haben nun 10 Jahre Wachstum hinter uns (übrigens was AMS anbetrifft: Apple brachte damals sein erstes iPhone auf den Markt), die Zentralbanken fingen an Geld zu pumpen wie verrückt, die Marktverzerrung welche daraus folgte, habe ich in einem Beitrag hier hervorgehoben: https://www.cash.ch/forum/boerse/aktien-strategien-portfolios/short-stra... AMS wird sich nicht dem Trend entziehen können, ob nun mit oder ohne Everke und seine Versprächen.

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marsi24
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iPhones verkaufen sich doch besser als gedacht
Thurgau
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AMS

In diesem Blog habe ich viele PROS und KONTRAS zu AMS gelesen – ein Punkt fehlt mir oder habe ich übersehen: fällt die Börsenaequivalenz der SIX, werden ausländische, an der SIX kotierte Unternehmen benachteiligt werden:                                                                                                  https://www.cash.ch/news/politik/aktien-die-wichtigsten-fragen-zur-boersenaequivalenz-fuer-anleger-1248628.                                                                                  Von da her dürfte die Zweitkotierung von AMS ein guter Schachzug sein.                                                                                                                                              Ich freue mich auf weitere gute Beiträge und wünsche allen in diesem Forum                                                                                                                                FROHE FESTTAGE!

Thurgau

Nirvana
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https://ams.com/share-buy
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Pesche hat am 11.12.2018 18

Pesche hat am 11.12.2018 18:22 geschrieben:

AMS kauft jeden Tag >30k Aktien zurück Clapping 

Hast du dazu eine Quelle Pesche? Danke!

cashspotter
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marsi24 hat am 12.12.2018 17

marsi24 hat am 12.12.2018 17:29 geschrieben:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-12-11/top-apple-suppliers-p...

Da fällt aber die Reaktion bei der Apple Atkie doch sehr bescheiden aus....

Chuck Norris
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Rainer-Marc Frey

Bei Leonteq ging es nach seinem Einstieg rasant "obsi"... Parallelen sehe ich zwischen Leonteq und ams bezüglich der Einflussnahme der Leerverkäufer auf den Kurs, welcher in beiden Fällen nicht mehr dem fairen Wert entsprach/entspricht. Einer wie Rainer-Marc Frey der in seiner Vergangenheit selbst zu dieser Gilde gehörte wird wohl wissen, was über 20 Mio. leerverkaufte Aktien gerade bei ams und deren Ausgangslage für einen Hebel haben, wenn der Griff gelockert wird bzw. gute News (z. B. kommende Q-Zahlen, angepassste Strategie, neue Kunden, neue Ankeraktionäre...) kommen sollten. Wäre eine spannende Geschichte. Aber ich glaube nicht wirklich an dieses Gerücht, eher sehe ich in Qualcomm eine Firma, welche sich gerne an ams beteiligen würde. Abwarten.

Am 21.12.2018 ist Optionsverfall... Mal schauen ob dadurch gewisse Strategien angepasst werden. Noch was zu den Optionsverfällen... Erinnerung: Das ams-Management hat ja zwischen dem 27.7.2018 und dem 2.8.2018 für rund 1.8 Mio. CHF Optionen gekauft mit Verfall 30.3.2019 oder 30.6.2019 zu Strikes meist über CHF 85.00... https://www.six-exchange-regulation.com/de/home/publications/management-transactions.html Beim letzten mal war ja das ams-Management erfolgreich damit, sich so die Taschen zusätzlich zu füllen. Mal schauen, ob sie es wieder hinkriegen... Ohne grosse Beteiligung oder neuem Ankeraktionär oder Übernahmeangebot sehe ich nicht, dass sie bis 30.6.2019 mit ihren calls in the money abschliessen sollten... Da aber noch keine weiteren Management-Transaktionen seit dem 4.9.2018 dazukamen, kann auch etwas bezüglich Beteiligung im Busch liegen? Und wenn ams die potentiellen Käufer überzeugen kann, dass ihr Gewinn pro Aktie im 2019 bei rund CHF 3.25, im 2020 bei rund CHF 5.00 und im 2021 bei rund CHF 7.00 zu liegen kommt (bei 84.4 Mio. Aktien...), wird der Übernahmepreis bei einem KGV von 20 (trotz Verschuldung welche zu guten Konditionen und Laufzeiten klar ist) weit höher sein als der aktuelle Kurs. Meine Schätzung geht in den Bereich zwischen CHF 80.00 bis 100.00.

 

Gemäss Cash-Bericht von gestern Mittag: https://www.cash.ch/insider/bedeutende-aktionaere-schweizer-firmenjaeger-meldet-sich-zurueck-1249444

 

Nun rückt mit dem Sensorenhersteller AMS erstmals seit längerer Zeit wieder ein in der Schweiz kotiertes Unternehmen ins Zentrum von Beteiligungsspekulationen. Der Schweizer Hedgefonds-Pionier und ehemalige UBS-Verwaltungsrat Rainer-Marc Frey wolle sich über Horizon21 beim Apple-Zulieferer einkaufen, so wird mir berichtet.

Die AMS-Aktien konnten sich in den letzten Tagen von den Mehrjahrestiefstkursen lösen. (Quelle: cash.ch)

Dass die zuvor gebeutelten Aktien von AMS gestern kräftig nach oben und um knapp 10 Prozent höher aus dem Handel gingen, lässt sich wohl eher aggressiven Deckungskäufen ausländischer Leerverkäufer im Anschluss an ermutigende Aussagen asiatischer Zulieferfirmen erklären.

Das einzige, was am gestrigen Tag zumindest im Entfernten an eine Beteiligungsnahme erinnerte, war eine ausserbörsliche Blocktransaktion im Call-Warrant AMXDJB. Mit einem Marktwert von 112'500 Franken schrie aber auch diese Transaktion nicht: "Schaut her!"

Leonteq, Siegfried, DKSH, UBS oder Cembra Money Bank - im Wissen um momentane und frühere Firmenbeteiligungen Freys will AMS nicht so richtig ins Beuteschema des Hedgefonds-Pioniers passen. Eine Anfrage bei Horizon21 blieb leider unbeantwortet.
 

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Kekkomachine
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ToF mit 300'000 Sensor-Punkten

Weiss jemand von wem die 3D-Technologie im neuen Vivo NEX dual screen kommt (ich schätzte diese stammt von STM)? Die Technik scheint extrem im Voraus zu sein wenn im Vergleich zu Apple (Face ID erfolgt mit nur 30'000 Sensor-Punkten)...ob die Software dann auch auf dem Niveau ist, bleibt eine andere Frage, aber die Spezifikationen des Flagship-Modell von Vivo sind beeindruckend.

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cashspotter hat am 12.12.2018

cashspotter hat am 12.12.2018 20:56 geschrieben:

marsi24 hat am 12.12.2018 17:29 geschrieben:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-12-11/top-apple-suppliers-p...

Da fällt aber die Reaktion bei der Apple Atkie doch sehr bescheiden aus....

Aktuell befürchtet der Markt ein Verbot für den Verkauf von iPhones in China. Dies ist wohl der Grund für die mässige Euphorie. Wir werden nicht mehr erfahren ob sich das eine oder andere iPhone zahlenmässig gut verkauft, aber ich denke wenn die Zahlen von weiteren Lieferanten von Apple positiv überraschen, kann es bei den Semi-Aktien wie AMS zu einem grossen Short-Squeeze kommen.

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Kekkomachine
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Ob dies auch an der SIX umgesetzt wird...?

Leerverkäufer JPMorgan Asset Management (UK) Ltd hat Netto-Leerverkaufsposition in Aktien von ams massiv reduziert:

Die Finanzprofis von JPMorgan Asset Management (UK) Ltd haben ihr Short-Engagement in den Aktien von ams (ISIN: AT0000A18XM4, WKN: A118Z8, Ticker-Symbol: DQW1, SIX Swiss Ex: AMS, Nasdaq OTC-Symbol: AUKUF) fast auf null abgebaut.

Die Leerverkäufer von JPMorgan Asset Management (UK) Ltd haben am 11.12.2018 ihre Shortposition von 0,60%auf 0,09% der ams-Aktien gekürzt.

Aktuell halten die Leerverkäufer der Hegdefonds folgende Netto-Leerverkaufspositionen in den ams-Aktien:

0,59% Systematica Investments Limited (07.02.2017)
0,09% JPMorgan Asset Management (UK) Ltd (11.12.2018)

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Gluxi
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Kekkomachine hat am 13.12

Kekkomachine hat am 13.12.2018 09:45 geschrieben:

Weiss jemand von wem die 3D-Technologie im neuen Vivo NEX dual screen kommt (ich schätzte diese stammt von STM)? Die Technik scheint extrem im Voraus zu sein wenn im Vergleich zu Apple (Face ID erfolgt mit nur 30'000 Sensor-Punkten)...ob die Software dann auch auf dem Niveau ist, bleibt eine andere Frage, aber die Spezifikationen des Flagship-Modell von Vivo sind beeindruckend.

Ich weiss nicht wer den Chip liefert, aber ich bin etwas verwirrt: wenn der Sensor im Vivo NEX ein ToF Sensor ist, warum dann überhaupt soviele Punkte? 

FaceID von Apple ist Structured Light, nicht ToF. AMS selber unterscheidet diese 3 Technologien (aus der PowerPoint Präsentation von AMS):

Successful in all three coexisting 3D sensing approaches: Structured light (SL), time-of-flight (ToF), active stereo vision (ASV)

Structured Light wurde von AMS immer als die High End Lösung angepriesen. Bringe ich da etwas durcheinander?

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Gluxi hat am 13.12.2018 18:40

Gluxi hat am 13.12.2018 18:40 geschrieben:

wenn der Sensor im Vivo NEX ein ToF Sensor ist, warum dann überhaupt soviele Punkte? 

Weil mehr Punkte eine präzisere Messung erlauben. Face ID kann bspw. damit sicherer eingesetzt werden.

Structured Light wurde von AMS immer als die High End Lösung angepriesen. Bringe ich da etwas durcheinander?

Structured Light kann eine höhere Ausflösung des Bildes erreichen (1-3 Mpx wenn ich mich nicht irre); ToF nur VGA Auflösung. Bis heute erreicht ToF auch nur kurze Distanzen, dies wurde jedoch scheinbar verbessert im Vivo. ToF braucht jedoch weniger Strom, das ist ein grosser Vorteil.

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Hoffnung

Hoffnung

Bleibt nur zu Hoffen das das Jahr 2019 besser wird.

swissrain
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Hope?

Link hat am 14.12.2018 15:25 geschrieben:

Hoffnung

Bleibt nur zu Hoffen das das Jahr 2019 besser wird.

15 Prozent hoch vom Tiefst, 20 Prozent runter. 

Ich kann vorerst bei der Entwicklung dieser Aktie keine Hoffnung sehen. Man kann sie mal in einen extremen Abverkauf kaufen, mit schierer Spekulations-Freude. Ein kleines Tierchen, Spekulationsobjekt, Kursbewegungen geschehen nach Belieben, und wer das mag, vielleicht masochistisch veranlagt, ist hier richtig bedient. 

Gluxi
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Kekkomachine hat am 14.12

Kekkomachine hat am 14.12.2018 09:17 geschrieben:

Gluxi hat am 13.12.2018 18:40 geschrieben:

wenn der Sensor im Vivo NEX ein ToF Sensor ist, warum dann überhaupt soviele Punkte? 

Weil mehr Punkte eine präzisere Messung erlauben. Face ID kann bspw. damit sicherer eingesetzt werden.

Structured Light wurde von AMS immer als die High End Lösung angepriesen. Bringe ich da etwas durcheinander?

Structured Light kann eine höhere Ausflösung des Bildes erreichen (1-3 Mpx wenn ich mich nicht irre); ToF nur VGA Auflösung. Bis heute erreicht ToF auch nur kurze Distanzen, dies wurde jedoch scheinbar verbessert im Vivo. ToF braucht jedoch weniger Strom, das ist ein grosser Vorteil.

Die Anzahl Punkte sind das eine. Genauso wichtig ist, wie genau die Distanz zum Objekt (somit zu den einzelnen Punkten) bestimmt werden kann. 

Auf dem ToF Prinzip basiert ja auch jeder Laserdistanzmeter. Die billigen aus dem Obi/Hornbach etc. kommen zwar meisten 10 bis vielleicht 100 Meter weit, aber meistens sind sie nur so ca. 5mm genau. Nur wegen der Anzahl Punkte zu schliessen, dass die Vivo NEX Lösung besser ist als FaceID, scheint mir gar fest vereinfacht zu sein. Für die Marketingabteilung ist sowas aber natürlich super.

ToF ist für grössere Distanzen besser geeignet als Structured Light. Für die Rear Facing Sensoren wird AMS wohl auch ToF einsetzen.

 

Tobias007
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Sind wir nicht ein Teil der

Sind wir nicht ein Teil der Wirtschaft? Ich kaufe kein Gold wie viele heute vor einer Korrektur raten, denn Gold ist nicht produktiv, ausser an den Öhrchen einer schönen Frau... :). Ich denke auch nicht nur an mich und an eine Krise. Ich denke an das Gute und dass sich die Wirtschaft gut entwickelt. Ich denke nicht in Extremen. Gewisse Börsen und Sektoren sind aufbefläht und müssen korrigeren. Eine gewisse Abflachung der Konjunktur ist in Sicht. Doch die technische Entwicklung ist ein Wachstumstreiber, insbesondere für Schwellenländer. Ich kann mit Kursverlusten leben und wäre sogar 1929 investiert gewesen und investiert geblieben. Wenn dies alle getan hätten, wäre wohl die Wirtschaftskrise auch nicht so heftig ausgefallen. Extreme sind gefährlich. Allerdings, wenn so eine Krise wie 1929 käme, dann spielt es auch keine Rolle, die Aktien zu verkaufen, denn die Schuldenkrise führte damals ja vor allem zu einer Geldentwertung. Geldwerte waren noch stärker von der Krise betroffen als Aktien. Gold kann man nicht essen und mit Goldtausch bombt man sich wieder zurück ins Mittelalter zurück.

Ich bin mit dir Kekko aber sehr einverstanden, dass die Geldpolitik mit Augenmass in vernünftige Bahnen gelenkt werden muss und viele Börsen und Sektoren überbewertet sind, nicht aber Valuetitel der defensiven Sektoren und technische Wachstumstitel mit Qualität. Mit deinen Gedanken bin ich aber vielfach einverstanden (gut 2011 in der Eurokrise war auch nochmals eine Wachstumsdelle), ich möchte sie aber nicht so dramatisch bewerten. Börsen werden sicher korrigieren und konsolidieren, aber Verkaufspaniken würden zu einer Krise führen, welchen allen schadet. Wer seine eigene Haut retten will, rettet sie eben doch nicht, weil in der Masse es dann allen schlecht geht. Wer nicht an sich denkt, sondern positiv ist, auch nicht spekuliert, der nützt sich und der Gemeinschaft am meisten und kann auch gut schlafen. Wohlstand kommt durch Arbeit, nicht durch Spekulation, aber wer etwas verdient hat, kann dies dann vernünftig anlegen. Aber noch wichtiger ist, dass man weiss, wie man Geld ausgeben kann mit Spass. Das Leben geniessen. Das wird in der Finanzpresse viel zu wenig abgehandelt. Immer will jeder Gewinn machen, aber wie er die Kohle geniessen kann, davon schreibt man zu wenig. Und mit Geniessen und Ausgeben kurbelt man ja auch die Wirtschaft an. Warren Buffet ist 88 und hat 80 Milliarden. Eigentlich ein absurdes Beispiel von protestantischer Ethik. Viel arbeiten, verdienen und enthaltsam leben... Die Bibel ist da lebensfreudiger, siehe z.B. das Buch Kohelet oder das Hohelied, Wein, Genuss, Freude an der Arbeit, Freude an der Frau, Freude am Glauben und am ewigen Leben.

Kekkomachine
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@Chuck danke für die Artikel

@Chuck danke für die Artikel welche ich mit Interesse gelesen habe. Wenn Herr Everke so positiv eingestellt ist, dass es ihm sogar egal ist, ja sogar lacht darüber, dass der Smartphonemarkt aktuell nicht mehr wächst, frage ich mich wieso er nicht Aktien seiner einegen Firma kauft...vielleicht kauft er ja Aktien von JP Morgan und shortet so indirekt seine eigene Firma Scratch one-s head Spass bei Seite, deine EPS sind wohl sehr schön anzusehen, der Markt sieht diese jedoch unterschiedlich und ich weiss nicht woher du diese Zahlen greifst... Ich lege Mal zwei Grafiken in die Beilage bzgl. EPS Schätzungen 2018 und 2019 (! in EUR); deine Zahlen leigen 37% höher als der Konsens für 2019...entweder hast du deine eigenen Berechnungen gemacht und kannst diese vorweisen, oder du siehst den EUR Kurs stark ansteigen in den kommenden 12 Monaten, was jedoch wiederum den Umsatz von AMS drücken könnte.

Ach ja, und dass AMS den SMI momentan gegenströmig in der grossen Euphorie für AMS gemeistert hat, bedeutet noch lange nicht dass dessen Korrelation negativ ist; das Beta von AMS ist übrigens 0.97...also nicht wirklich entkoppelt.

@Swissrain: danke für deine Analyse! Der gestrige Schlusskurs ist recht positiv anzusehen, ich befürchte jedoch dass die Grafik durch die Eigenkäufe von AMS selber recht verzerrt ist...mal sehen ob das mit den automatischen Trades der Systeme auf die Dauer greift Wink

@Tobias: Interessant dein Beitrag, danke dir dafür! Bitte erlaube mir jedoch anhand ein paar Daten deine Darstellung zu präzisieren. Die Rezession von 2008-2009 endete im Q4 für viele grosse Wirtschaften (sie bspw. G7 BIP-Wachstum in der Beilage). Danach gab es Wachstum, obwohl nicht jenes der 90er Jahre, aber viele wichtige Märkte wachsen nun effektiv seit ungf. 10 Jahren. Die QE-Programme wurden in den USA sofort im 2009 und später im 2010 und 2012 umgesetzt. In Europa wurde der Aufschwung im 2015 durch das QE von Herrn Draghi gefördert, dass die EU-Wirtschaft schwierig zu zämen ist, ist wohl mittlerweile auch jedem Kind bewusst...ich glaubte nie an die wirstchaftliche und monetäre Union und glaube erst recht heute nicht daran...wie lange diese noch (ich meine effktiv, nicht künstlich durch Marktmanipulationen) anhalten wird, wird sich zeigen. Fazit: mit all den Hebeln und Pumpen haben die Zentralbanken die Finanzmärkte unrealistisch von der Wirtschaft entkoppelt. Die Schulden spielen darin die zentrale Rolle, und diese sehen heute horrend hoch aus, für alle, Private, Firmen, Staate, (wer diese am aufkaufen ist, wissen wir ja wohl auch alle hier). Die Finanzmärkte (ich meine damit nicht besonderlich den SMI) haben solche Höhen ergriffen, welche nicht (mehr) zu rechtfertigen sind. Die Realität holt diese nun ein. An der Börse zahlt man die Preise von morgen, und aktuell sieht morgen nicht sehr nach Wachstum aus. Eine Rezession kommt nicht wenn alles schlecht geht (siehe Grafik in Bezug auf die Arbeitslosenquote in den USA vs Rezession; Arbeitslosenquote blau, Rezessionen grau), ganz im Gegenteil.

Übrigens: hat sich mal jemand damit auseinandergesetzt was die Null- bzw. Negativ-Zinspolitik in den heute bekannten Finanzmodellen bedeuten? Der fakt ist jedoch, das alle Systeme auf diesen Modellen basieren. Und zum Schluss noch ein Paar Zitate, welche mich zum schmunzeln bringen:

"We will not have any more crashes in our time,” economist John Maynard Keynes said two years before the Crash of 1929 

“Stock prices have reached what looks like a permanently high plateau. I do not feel there will be soon, if ever, of a 50- or 60-point break from present levels, such as they have predicted. I expect to see the stock market a good deal higher within a few months.” This was said on Oct. 17, 1929, a few weeks before the aforementioned crash, by Irving Fisher, professor of economics at Yale University

 

 

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Tobias007
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Dass die U.S. Aktien

Dass die U.S. Aktien überbewertet sind und insbesondere 2. klassige Techtitel bin ich einverstanden.

Allerdings muss man bei den U.S. Indizes auch immer vorsichtig sein, die tauschen oft Aktien aus, selbst wenn die Nasdaq Aktien von 2002 70 Prozent korrigieren würden, fiele der Nasdaq nicht mehr auf 2000 Punkte zurück, einfach weil er heute ganz anders zusammensetzt ist.

Europäische und insbesondere Schweizeraktien, sowie Schwellenländer haben aber wohl starkes relatives Aufholpotential.

Tobias007
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Makroökonomisch:

Makroökonomisch:

Ich sehe die konjunkturelle Entwicklung nicht negativ und in den nächsten Jahren ein gutes Umfeld für Aktien. Überall liest man, es sei schon 7 oder 10 Jahre Aufschwung jetzt. Das stimmt doch nicht. Bis 2013 hat man nicht damit gerechnet, dass es in den U.S. so einen positiven Aufschwung gibt (Das wäre ein nicht eingetretenes, schlechtes Szenario gewesen, wenn die expansive Geldpolitik verpufft wäre). In Europa wurde die restriktive Geldpolitik erst 2014 gelockert, als man sah, dass in den U.S. die expansive Geldpolitik erste Früchte trägt. Merkels zu Tode sparen wurde aufgelöst. Eine leichte Erholung erlebte Europa erst seit 2015. Die Schwellenländer haben die letzten Jahre stagniert. Die Technisierung und die Entwicklung der Schwellenländer schreiten voran. Sie werden sich eher wieder erholen.

 

Markttechnisch:

Viele lassen sich zu schnell von den Börsenkursen beeinflussen. Sind haben jetzt korrigiert. Unter dem Eindruck der Korrektur singen jetzt Baissepropheten wieder ihr Lied. Dazu gehörst du nicht Kekko, du schreibst sehr ausgewogen. Wenn die Börse zwei Monate wieder gut läuft, hören wir wieder andere Lieder, dann wahrscheinlich ein Lobgesang auf eine Blüte, die auch wieder übertrieben ist. An der Börse ist es wie im Fussball. Gewinnt der FCZ dreimal, dann meinen viele in der Euphorie, er habe das Zeug zum Meister. Verlieren sie zweimal und es ist November und der Himmel grau, dann stellt man alles in Frage und sieht sich als Abstiegskandidat. Auch im Fussball gibt es wenige, welche nüchtern analyisieren können und das Potenzital von Spielern, Trainer und Umfeld beurteilen, ohne ihre Sicht nur vom kurzfristigen Resultat beeinflussen zu lasse.

Börsentechnisch fielen die Aktien wohl, seit die Leitzinsen in den U.S. stiegen, dass eine Rezession vor der Tür stehe ist absurd. Der Aufschwung ist erst 3-4 Jahre alt. Die Börsen aber sind schon länger hoch, weil die Geldpolitik so expansiv war und technisch die Kurse bereits vorher trieb bei tiefen Zinsen. Jetzt kommt die Angst vor einer starken Korrektur auf, welche oft einen zu schellen Zinsanstieg begleitetet (1987). Die Korrektur führt zu irrationalen Ängsten im Bezug auf die Politik und die Handelsblockaden. Als die Börsen boomten sagte man: "Politische Börsen haben kurze Beine". Das Fed hat schon wieder einen Rückzieher gemacht und die angekündigte Zinserhöhung wird nicht fortgesetzt. Auch können die westlcihen Länder wegen ihren Schulden die Zinsen gar nicht stark heben. Von 1945 bis in die 70er Jahre haben die U.S. immer um die 3.5% Zinsen bezahlt, die Inflation war aber etwa 7%. Die Geldwerte litten, Aktien (v.a.Qualitätstitel) aber erlebten eine 30jährige Hausse. Die Sparer haben den Amerikanern die Kriegsschulten bezahlt. Dass die Konjunktur sich zyklisch bewege und immer nach etwa 7 Jahren ein Abschwung käme, ist kein Naturgesesetz. Auch haben wir in Japan seit 30 Jahren deflationäre Tendenzen bei expansiver Geldpolitik und ein starker Yen, eigentlich alles Widersprüche. Die FED kann sehr wohl über sehr lange Zeit die Zinsen tief halten und eine dosiert lockere Geldpolitik fahren, dabei kann die Wirtschaft auf gutem Niveau sich entwickeln.

An der Börse haben wir auf breiter Ebene die stärkste Korrektur seit 7 Jahren erlebt. Natürlich wird der SMI und der Dow noch von einigen Bluechips gestützt, aber viele Qualitätswerte haben 20-30% verloren, viele von Haus aus gute Aktien haben 50% korrigiert. Wenn man die Börsenentwicklungen seit 150 Jahren ansieht und in Betracht zieht, dass der SMI auf dem gleichen Niveau ist wie 1998, dann muss in den nächsten Jahren historisch eher mit starken Kursavancen gerechnet werden. Ich bin von Haus aus auch eher unsicher und depressiv veranlagt, darum lassen mich kritische Zukunftserwartungen nicht kalt, ich nehme sie sehr ernst. Aber ich habe die letzten Jahrzehnte auch gelernt, dass der Markt sich langfristig stark entwickelt und Korrekturen immer nur Episoden waren. Ausgenommen ist nur die Periode zwischen 1929 und 1963, aber das Umfeld ist heute ein völlig anderes. Der Chefanalyst der Bank Bär sieht ja den SMI in 10 Jahren bei 20000 Punkten. Nun, ob er recht bekommt werden wir sehen, aber viele Akten sind jetzt historisch nicht hoch und viele Nebenwerte sehr günstig, dies bei vorsichtig optimistischer Konjunkturerwartung.

 allen einen schönen Abend Tobi

Chuck Norris
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ams kann...

auch in einem negativen Marktumfeld einen Gegentrend setzen. Dies haben sie letztmals im Februar 2018 bewiesen, als der SPI um 6% zurückging und ams um gute 20% rauf: https://www.cash.ch/news/top-news/alexander-everke-ams-ceo-turbulenzen-beeinflussen-unsere-strategie-nicht-1142699

und wenn wir schon etwas Vergangenheit haben (hilft gegen die trübe aktuelle Situation), hier ein interessantes Interview welches ich mir gespeichert habe für Zeiten wie aktuell:

https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5382812/Sensorspezialist-ams-AG_Alexander-Everke_Ohne-uns-wuerde-es-das

Meine zwei Lieblingsantworten (geben sehr viel Hoffnung):

-  "Wir bedienen sie alle, das sind alles unsere Kunden" (auf die Frage welche asiatischen Handyhersteller ams verwenden...)

- "Das Allerwichtigste ist, wie viele Dollar man in ein Telefon verkauft. Das steigt in jeder Generation stark an und übertrifft den Hebel eines Wachstums im Endmarkt um einiges" (auf die Frage nach stagnierendem Handy-Verkäufen... und hierzu habe ich ja schon ein anderes Interview erwähnt, wo von USD 5.00 aktuell gesprochen wird mit dem Ausblick in 2-3 Jahren werden es gegen USD 15.00 sein, dies nur bei Apple)

 

Schauen wir mal. Ich bin guter Dinge. ams selbst scheinbar auch... die kaufen nun täglich mindestens 30'000 Aktien zurück... https://ams.com/share-buy-back

Sollten die Leerverkäufer ihren Griff lockern (rund 20 Mio. Aktien...), kann auch in einem negativen Gesamtmarkt ams Richtung Norden gehen, wenn die Q-Resultate von ams solide daherkommen. Zur Erinnerung, wenn ams schon nur bescheidene CHF 3.25 pro Aktie nächstes Jahr verdient, ist das aktuelle KGV lächerlich.

 

 

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

swissrain
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Blick auf den Chart

Fallender Keil. Im Wochenchart sieht man eine abnehmende Verkaufsintensität. Die Aktie bildet im Tageschart deutlich sichtbar einer runden Boden, und arbeitet sich aus dem Keil heraus. Seit Wochen abnehmendes Volumen. Positive Divergenzen im Tageschart. MACD im Wochenchart noch fallend, Histogramm aber gibt auch Hoffnung. 

Ein Trader-Set-Up, solange sie nicht unter 19.50 fällt. 

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Kekkomachine
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@Tobias007 du hast im Grunde

@Tobias007 du hast im Grunde Recht und ich bin mit vielen Aussagen von dir auch einverstanden, wäre da nicht der Fakt, dass wir möglicherweise vor einer sehr grossen und langen Baisse stehen. 2011 war gerade Mal der Anfang des Aufschwungs in vielen Industrien, nach der Krise im 2008-2009. Heute, nach 10 Jahren Wachstum, sieht es anders aus (siehe auch meinen Beitrag hier: https://www.cash.ch/comment/654542#comment-654542). Die Zentralbanken fürchten sich von einer Rezession, denn wie sollen sie die Wirtschaft noch unterstützen, wenn keine Instrumente mehr zur Verfügung stehen? Es kann gut möglich sein, dass die Lage noch 1-2 Jahre anhält, dann ist jedoch kaum mehr Spielraum für Expansion am Markt. AMS ist auch aus meiner Sicht überverkauft und hat Potential, ja sogar sehr viel Potential in den kommenden Jahren, aber das Timing scheint sehr schlecht zu sein mit der Makroökonomischer Lage und der Titel wird sich beim besten Willen nicht gegen den Markt stemmen können, schon gar nicht wenn der Nasdaq abstürzen würde, und der Nasdaq hat gerade seine 17-Jährige Exponentialkurve gebrochen und viele Titel (abgesehen von Apple, Microsoft usw. welche effektiv Wert hinter dem Kurs bergen) sind einfach viel zu viel überteuert (bspw. Tesla oder Facebook).

Mal im Klartext: ich denke, dass bei AMS nun sehr viel übertrieben wurde und dass die Aktie sich erholen wird, daher halte ich an meiner Position. Die Q4 Ergebnisse könnten besser als erwartet ausfallen, sollte Apple in China kein Verkaufverbot erleiden und die Zusammenarbiet mit Qualcomm sowie die weiteren Kunden im Android Bereich, sind im Kurs aus meiner Sicht momentan nicht eingepreist. Die Gesamtlage an den Märkten gibt mir jedoch sehr zu bedenken und sollte sich die Lage zuspitzen, muss man sehr aufpassen.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Tobias007
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Das einzige, was gegen AMS

Das einzige, was gegen AMS spricht, ist die etwas tiefe Eigenkapitalquote. Doch AMS  macht Gewinn und wird bereits dieses Jahr die Eigenkapitalquote von ca. 27% wieder in die Region von 35% heben. Für 2019 ist nach all den Bad News mit einem KGV von 7 zu rechnen. Die tiefe Eigenkapitalquote kommt nicht von schlechten operativen Zahlen der letzten Jahre, sondern durch den Zukauf von Heptagon.

Im Moment straft der Markt alle Aktien ab, welche nur die geringste Unsicherheit beinhalten und nicht über sehr hohe Eigenkapitalquoten verfügen. Dazu kommt die Hysterie um das Klumpenrisiko des Grosskunden Apple. Doch Apple korrigierte nicht dramatisch, trotz den Unsicherheiten um das Absatzvolumen des neuen i-Phones. Ausserdem hat AMS noch andere Kunden, neben der ganzen Smartphoneindustrie auch Kunden aus der Medizinaltechnik, Automobilindustrie usw..

Ich habe solche Phasen z.B. beim Medizinalzulieferer Straumann erlebt 2011. Da war eine Unsicherheit um die Nachfrage nach Implantaten in Spanien, welche hochgespielt wurde als fundamentale Unsicherheit um Straumann. AMS ist Marktleader in einer stark wachsenenden Industrie. Aus meiner Sicht ist diese Industrie gar nicht zyklisch, sondern baut eine neue Infrastruktur auf, ist eigentlich mehr der Infrastrukturaktien zuzurechnen.

Von daher ist sowohl die Sektorabstrafung wie auch die Abstrafung von AMS im besonderen übertrieben. Wie kann man dabei Analysten ernst nehmen, welche durchschnittliche Jahreskursziele von Januar 2018 von 110 in den Bereich von gegenwärtig 30 korrigieren. Die stellen einfach die Kursziele dem Kurs nach, oft auch aus Sachzwängen heraus. Eigentlich sind seriöse Kursziele nur auf die mittlere Frist von 3-5 Jahren zu erstellen und ein Analyst dürfe sein Kursziel nicht dauern, sondern immer erst wieder nach einem Jahr verändern. Dann würden sie auch sorgfältiger und langfristiger ihre fundamentalen Anaylsen machen.

Für mich sind bereits Kurse unter Sfr. 70 realtiv vernünftig für einen Einstieg, ganz sicher aber unter 40. Die Abstafung der letzten Wochen gleicht einer Panik und einem unvernünftigen Massaker. Ein Käuferstopp. Der Kurs kann noch tiefer gehen. Aber wer in den letzten Wochen und jetzt investiert, fährt auf die nächsten Jahre mit grosser Wahrscheinlichkeit gut, Garantien gibt es nicht. Man soll aber nicht zocken, sondern qualitativ gute Aktien wie AMS in so einer Phase kaufen und dann Jahre halten. Straumann notierte 2011 um die 100 Franken und jetzt im Bereich zwischen 600-800, ausserdem sollte man auch jetzt Straumann nicht verkaufen, weil nachhaltiges Wachstum und Qualität verhanden ist.

Colundro
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Frage...

Welchen Zeitpunkt (Datum wie Optionsverfall oder Q--Zahlen und dergleichen) würdet ihr wählen um  "spekulativ" einzusteigen?

Was sagt die Charttechnik?

Danke und Grüsse

PS: Habe nach Monaten an der Seitenlinie wieder Lust zu Traden Wink

Paedaericco
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warum drückt eigentlich

jede Prognosensenkung der Konkurrenz auf den Kurs von AMS? Wir wissen ja schon seit langem, dass die Umsätze etwas zurückgehen werden. Dies ist doch mittlerweile längst im Kurs eingepreist. Trotzdem schmiert die Aktie jedesmal ab, wenn ein Konkurrent eine Umsatzanpassung nach unten bekannt gibt.

swissrain
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Kekkomachine hat am 18.12

Kekkomachine hat am 18.12.2018 11:58 geschrieben:

@Chuck

Wenn Herr Everke so positiv eingestellt ist, dass es ihm sogar egal ist, ja sogar lacht darüber, dass der Smartphonemarkt aktuell nicht mehr wächst, frage ich mich wieso er nicht Aktien seiner einegen Firma kauft.

@Kekkomaschine: Hast du bemerkt, dass jenes Zeitungsinterview, auf das du Bezug genommen hast, vom März 2018 war, ja da war noch gut lachen, auch auf der Führungsetage von AMS, die Manager hatten gerade gewaltige Kursgewinne eingestrichen. Nun liegen wir mit dem Kurs 80 Prozent unter damals, und Herr Everke würde wohl immer noch lachen, aber verkrampft, lol. 

Deine EPS sind wohl sehr schön anzusehen, der Markt sieht diese jedoch unterschiedlich und ich weiss nicht woher du diese Zahlen greifst... 

Würde mich auch sehr interessieren, woher Chuck seine Gewinnschätzungen nimmt.  

Das Kursbild von AMS leidet gerade wieder, zurück nach 21.07, und dann nach 20? 

Nachrichten von Mikron wie gestern oder VAT von heute tun natürlich auch dem Kurs von AMS nicht gut ... 

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