VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Aktie - VW Aktie 

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VW bekommt neuen

VW bekommt neuen Abgasstandard und Dieselbussen zu spüren

Der Volkswagen-Konzern ist im abgelaufenen Quartal kräftig von der Einführung neuer Abgastests sowie einer Geldbusse in der Dieselaffäre belastet worden.

30.10.2018 07:33

Vor allem weil der Konzern bei der Neu-Zertifizierung seiner Fahrzeugmodelle nach dem neuen Abgas- und Verbauchsstandard WLTP nicht hinterherkam, lief es im Tagesgeschäft deutlich schlechter als ein Jahr zuvor. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern rutschte um 18,6 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro ab, wie der Dax -Konzern am Dienstag in Wolfsburg mitteilte. Den Umsatz konnten die Wolfsburger insgesamt um 0,9 Prozent auf 55,2 Milliarden Euro steigern. Die Jahresprognosen für Umsatzentwicklung und die bereinigte operative Marge bestätigte der Konzern.

Unter dem Strich kam den Konzern die Geldbusse der Premiumtochter Audi wegen der Manipulation von Dieselabgastests über 800 Millionen Euro teuer zu stehen. Im Vergleich mit dem Vorjahr stieg der Nettogewinn jedoch mit 2,76 Milliarden Euro auf mehr als das Doppelte - vor einem Jahr hatte VW mit 2,6 Milliarden Euro noch deutlich mehr Kosten für die Dieselaffäre verbucht.

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Musterklage gegen VW:

Musterklage gegen VW: Konsumenten drohen mit 'Boxhandschuh'

Einen Tag vor der bundesweit ersten Musterfeststellungsklage im Diesel-Skandal geben sich Verbraucherschützer kämpferisch. "Der 1. November 2018 wird Volkswagen als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem auf die Samthandschuhe der Politik die Boxhandschuhe der Verbraucherschützer folgten", sagte der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Am Donnerstag will der Verband stellvertretend für Zehntausende Dieselfahrer gegen Volkswagen vor Gericht ziehen und Schadenersatz erstreiten.

31.10.2018 11:10

Auch Verbraucherministerin Katarina Barley zeigte sich zuversichtlich, dass die Musterfeststellungsklage vielen Dieselfahrern helfen kann. "Unterschiedliche Berechnungen gehen allein für VW davon aus, dass zwei Millionen Verbraucher von einer Einer-für-alle-Klage profitieren können", sagte die SPD-Politikerin dem "Handelsblatt". Den Ausgang des Verfahrens könne man allerdings nicht vorhersagen.

Das Instrument der Musterfeststellungsklage ist neu, es tritt zum 1. November in Kraft. Die Klage soll Verbrauchern helfen, bei Prozessen gegen Unternehmen leichter zu ihrem Recht zu kommen. Fast 40 000 Verbraucher hätten sich dafür interessiert, sagte Müller. Auch wenn sich am Ende nicht alle wirklich anschlössen, sei die Zahl doch "erfreulich gross".

Die Anwälte des Verbands rechnen damit, dass sich mehrere Zehntausend Dieselfahrer in das offizielle Register eintragen, das nach Einreichung der Klage beim Bundesamt für Justiz eingerichtet wird.

Im September 2015 hatte VW Manipulationen an Dieselmotoren einräumen müssen. US-Umweltbehörden hatten festgestellt, dass nur bei Tests die Abgasreinigung voll aktiviert war, während der Ausstoss auf der Strasse viel höher lag. Vom Pflichtrückruf bei Volkswagen sind 2,5 Millionen Autos betroffen. Wenn sie nicht selbst vor Gericht gezogen sind, können sich die Besitzer der Musterfeststellungsklage anschliessen.

"Wir blicken mit Respekt zum Gericht nach Braunschweig und mit Optimismus und Kampfeswillen zum Verursacher des Skandals nach Wolfsburg", sagte Müller. Volkswagen rechnet damit, dass der Fall danach zum Bundesgerichtshof geht. Barley schloss auch nicht aus, dass einzelne Fälle vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg entschieden werden müssen.

Wenn die Verbraucherzentralen im Musterprozess Recht bekommen, müssen die Dieselfahrer die Höhe des Schadenersatzes allerdings selbst durchsetzen und dafür womöglich noch einmal vor Gericht. Barley hält es jedoch auch für möglich, dass VW in diesem Fall zu Entschädigungen bereit ist. Wenn im Musterfeststellungsverfahren geklärt wurde, dass es einen Anspruch auf Schadenersatz gebe, werde sich das beklagte Unternehmen "sehr gut überlegen, ob es sich überhaupt noch von jedem einzelnen Geschädigten verklagen lässt oder ob es nunmehr schnell, einfach und fair entschädigt", sagte sie./tam/DP/she

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Urheberrechtsklage gegen

Urheberrechtsklage gegen Volkswagen

Beim Landgericht Braunschweig ist erneut eine Klage gegen Volkswagen eingegangen. Am 21. November werde eine Urheberrechtsklage gegen den Autobauer erörtert, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag ohne nähere Details zu nennen. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" (Freitagsausgabe) berichten, will die Familie des früheren Porsche-Designers Erwin Komenda gerichtlich klären lassen, ob der längst verstorbene Schöpfer der berühmten Karosserie für die Modelle Käfer und Beetle im Nachhinein noch Ansprüche hat.

08.11.2018 14:13

Ein Streitwert ist der Gerichtssprecherin zufolge noch nicht festgesetzt. "Es geht um eine Gesamtvorstellung von fünf Millionen Euro, aber das Gericht hat noch keine eigenen Berechnungen angestellt", sagte die Sprecherin der Zeitung.

Das Landgericht Stuttgart hatte Ende Juli eine ähnliche Klage abgewiesen, bei der die Tochter des früheren Chefdesigners von Porsche einen Fairnessausgleich in Millionenhöhe forderte - quasi eine Nachvergütung für den grossen Erfolg des Sportwagens in den vergangenen sieben Jahrzehnten. Die Tochter hatte verlangt, das Urheberrecht am 911 und dem Vorgängermodell 356 nachträglich ihrem Vater zuzusprechen./bch/DP/jha

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Volkswagen geht bei

Volkswagen geht bei Elektroautos in die Vollen

Mitten in der grössten Krise seiner Geschichte forciert der Volkswagen-Konzern den Wandel zu einem Anbieter von Elektroautos.

11.11.2018 18:55

Der Aufsichtsrat soll Unternehmenskreisen zufolge am kommenden Freitag (16. November) grünes Licht für den Plan von Konzernchef Herbert Diess geben, in den nächsten Jahren drei Werke auf die Produktion von rein batteriegetriebenen Fahrzeugen umzustellen - zwei mehr als bislang geplant. Der wenig gefragte Mittelklassewagen Passat soll aus Emden in ein Skoda-Werk in Tschechien verlagert werden.

Dadurch soll in der Fabrik in Ostfriesland mit 9000 Beschäftigten Platz geschaffen werden, um dort in grossem Stil E-Autos zu bauen. Auch das VW-Transporterwerk in Hannover soll umgepolt werden. In Zwickau in Sachsen laufen solche Vorbereitungen bereits. "Mit dieser Strategie wollen wir in einem hochpreisigen Land die Beschäftigung sichern", sagte ein Spitzenmanager.

Der weltgrösste Autobauer steht wegen der von ihm verursachten Dieselkrise und schärferer Klimavorgaben unter Druck und geht nun in die Offensive. "Wir wollen nicht nur Gesetze erfüllen, sondern darüber hinausgehen", sagte der Insider. Ziel sei, die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Luft für die damit verbundenen Investitionen will sich der Konzern durch Sparprogramme in Milliardenhöhe bei mehreren Marken verschaffen. "Wir müssen das selbst erbringen." Die bis Ende 2022 beschlossenen Investitionen von 34 Milliarden Euro in die Elektromobilität, autonomes Fahren, Digitalisierung und neue Mobilitätsdienste sollen nicht wesentlich steigen.

Um bei der geplanten Steigerung der Zahl an Elektroautos die nötige Menge an Energiespeichern zur Verfügung zu haben, verhandeln die Niedersachsen mehreren Eingeweihten zufolge über eine Partnerschaft mit dem koreanischen Batteriezellenhersteller SK Innovation. Ziel ist der Bau einer Batteriezellenfabrik in Europa, wie es in Konzernkreisen hiess. In Deutschland sei das aktuell ökonomisch ohne massive Hilfe der Politik nicht machbar. "Politik und Wirtschaft sollen die Zukunft gemeinsam gestalten", sagte ein Spitzenmanager. Davon unabhängig sind einem Unternehmensinsider zufolge die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der eine Anschubfinanzierung für ein Industriekonsortium zur Fertigung von Batteriezellen in Aussicht gestellt hat. Details werden kommende Woche erwartet, wenn Altmaier auf einem Kongress in Berlin über Elektromobilität sprechen soll.

E-Auto für unter 20'000 Euro

Die Pläne von Volkswagen für das Werk in Emden sehen vor, dort ein besonders günstiges Elektromodell mit einer Stückzahl von 200.000 Einheiten im Jahr zu bauen. Das intern "MEB entry" genannte Fahrzeug soll für unter 20.000 Euro zu haben sein. Daneben soll dort der Elektro-Passat I.D. Aero mit einer Stückzahl von 100.000 Einheiten vom Band rollen, womit Emden auf eine Kapazität von rund 300.000 Fahrzeuge käme.

In Hannover soll der elektrische Bulli-Nachfolger I.D. Buzz mit einer Stückzahl von mehr als 100.000 Einheiten gebaut werden. Das Werk, in dem unter anderem der Transporter T6 vom Band rollt, soll in den nächsten Jahren weitere Elektrofahrzeuge bekommen, darunter Insidern zufolge auch den Lounge SUV und den I.D. Cargo. Dafür soll ein Teil der Transporterproduktion an ein Werk des künftigen Partners Ford in der Türkei abgegeben werden. Mit dem zweitgrössten US-Autobauer verhandeln die Niedersachsen Insidern zufolge über eine breit angelegte Allianz bei autonomen Autos und batteriegetriebenen Stadtflitzern.

Das Werk in Zwickau wird bereits zu einem europäischen Standort für die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen umgebaut. Den Anfang soll dort Ende 2019 der kompakte I.D. Neo machen, den VW als erstes "CO2-neutrales Fahrzeug" anpreist. Der I.D. Cross soll ab 2020 folgen. Um Platz zu schaffen, wurde die Produktion des Passat in Zwickau im Sommer eingestellt. Golf und Golf Variant, die dort noch vom Band laufen, sollen nach und nach an das Stammwerk Wolfsburg abgegeben werden.

Der Passat soll künftig im Skoda-Werk im tschechischen Kvasiny produziert werden, wo bereits der Superb hergestellt wird. Beide Modelle teilen sich die gleiche Plattform. Dafür sollen die Geländewagen Ateca von Seat und Karoq aus Kvasiny in ein neues Werk verlagert werden, das Volkswagen mit einer Kapazität von 350.000 Einheiten in Osteuropa plant. Ein Standort dafür wird noch gesucht.

(Reuters)

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Führen USA bald hohe Zölle

Führen USA bald hohe Zölle auf europäische Autos ein?

Die USA machen Druck bei den von Präsident Donald Trump angedrohten Sonder-Zöllen auf Autos aus Europa.

13.11.2018 06:56

Das Handelsministerium habe dem Weissen Haus eine Empfehlungsvorlage zu der Frage übermittelt, ob Sonderzölle von bis zu 25 Prozent auf in die USA eingeführte Autos und Autoteile aus Gründen der Nationalen Sicherheit eingeführt werden sollten, sagten zwei Regierungsmitarbeiter am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Über das Papier solle am Dienstag diskutiert werden. Details, etwa zu der Frage, welche Fahrzeuge oder Teile von Zöllen betroffen und wie hoch diese sein könnten, wurden nicht bekannt.

Am Mittwoch trifft sich EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in Washington mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Einem US-Regierungsvertreter zufolge wird die US-Regierung am Dienstag bei dem Thema noch nicht aktiv werden. Sie wolle aber das Signal senden, dass sie angesichts ausbleibender Fortschritte bei der Auto-Frage zunehmend ungehalten sei.

Trump hat damit gedroht, europäische Autos mit einem Einfuhrzoll von 20 Prozent zu belegen, sollte die EU ihre Handelsbarrieren nicht abbauen. Im Mai hatte die US-Regierung daher eine Untersuchung auf den Weg gebracht, die beantworten soll, ob die Autoimporte eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen. In dem Fall könnte sie Strafmassnahmen verhängen. Das könnte unter anderem deutsche Autobauer wie Volkswagen , Daimler und BMW betreffen.

(Reuters)

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Wegen Lieferengpässen: VW

Wegen Lieferengpässen: VW prüft Kurzarbeit in Zwickau

Bei Volkswagen in Zwickau droht zahlreichen Mitarbeitern wegen Problemen bei der Zulieferung von Motorteilen Kurzarbeit. Wie VW Sachsen am Dienstag auf dpa-Anfrage bestätigte, wird die Produktion des Golf in der Fertigungslinie 2 vorübergehend gestoppt.

13.11.2018 12:19

Dies wirke sich in den Kalenderwochen 46 bis 48 auf die Schichtplanung aus, hiess es. "Die Produktion in der Fertigungslinie 2 (Golf) in Zwickau wird unterbrochen und für diesen Zeitraum Kurzarbeit geprüft", teilte das Unternehmen schriftlich mit. Nach einem Bericht der "Freien Presse" sollen davon mehr als 1500 Beschäftigte betroffen sein.

Laut VW gibt es Engpässe bei Lieferanten von Motorenkomponenten. Dies führe zu einer Störung der Produktionsabläufe. Man habe sich im Vorfeld intensiv bemüht, die Auswirkungen auf die Fertigung so gering wie möglich zu halten.

Von der ersten Dezemberwoche an soll in der betroffenen Fertigungslinie 2 die nächste Umbauphase für die Ende 2019 beginnende Produktion des Elektro-Autos ID. starten. "Für die betroffenen Mitarbeiter entstehen daraus keine Nachteile", hiess es.

Die Produktion in der Fertigungslinie 1 für Golf und Golf Variant sowie im Presswerk und in der Karosseriefertigung für Bentley und Lamborghini läuft nach den Angaben normal. Auch bei der Fertigung des e-Golf in Dresden und im Motorenwerk in Chemnitz gebe es keine Einschränkungen.

VW beschäftigt in seinen drei sächsischen Standorten Zwickau, Dresden und Chemnitz nach eigenen Angaben rund 9850 Mitarbeiter. Davon sind in Zwickau rund 7700 angestellt./mkl/DP/tos

(AWP)

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Volkswagen rechnet in China

Volkswagen rechnet in China mit anhaltender Marktschwäche

(Ausführliche Fassung) - Der für die deutschen Autobauer wichtige Markt in China wird nach Ansicht von Volkswagen vorerst weiter stottern. "Der Markt ist eine Herausforderung. Seit Juni fällt jeder Monat schlechter aus", sagte VW -China-Vorstand Jochem Heizmann am Donnerstag im Vorfeld der Automesse in der südchinesischen Stadt Guangzhou.

15.11.2018 07:16

Demnach ist für den Gesamtmarkt in diesem Jahr mit keinem Wachstum mehr zu rechnen. Möglich sei ein Rückgang in der Grössenordnung von "ein bis zwei Prozent". Auch im kommenden Jahr könnte das Wachstum "flach" ausfallen, sagte Heizmann weiter.

In China ist der Markt für Autos seit mehreren Monaten rückläufig. Weil sich Käufer wegen der schwächeren Konjunktur und aus Sorge um den Handelsstreit mit den USA zurückhielten, war der Absatz aller Autobauer in den ersten zehn Monaten um 0,1 Prozent auf 22,97 Millionen Autos gefallen. Allein im Oktober betrug das Minus laut des chinesischen Autoverbands CAAM 11,7 Prozent, der grösste Rückgang seit sieben Jahren.

Volkswagen wird in diesem Umfeld seine für das Jahr gesteckten Ziele nicht erreichen. Dennoch rechnete Heizmann mit einer besseren Entwicklung als im Gesamtmarkt. "Wir wachsen und erwarten auch für nächstes Jahr Wachstum", sagte Heizmann.

Der VW-Konzern hatte in den ersten neun Monaten 2018 in China und Hongkong 3,04 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, das waren 5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Beobachter gingen davon aus, dass dieses Plus bis Ende des Jahres noch etwa zwei Prozent betragen wird.

Besonders schwer hat es derzeit die Kernmarke VW Pkw, deren Verkäufe im September um 10,5 Prozent und im Oktober um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.

Zu Berichten, dass Chinas Regierung über Steuererleichterungen für Autokäufer nachdenke, um dem Markt neuen Schwung zu geben, sagte Heizmann: "Die Regierung sollte das so schnell wie möglich entscheiden." Nötig sei ein klares "Ja" oder "Nein", weil sich Käufer andernfalls in Erwartung sinkender Abgaben mit Käufen zurückhalten würden.

Mittelfristig sah Heizmann auf dem weltweit grössten Automarkt weiterhin grosse Chancen. Das Potenzial sei grösser als in jedem anderen relevanten Automarkt der Welt./jpt/DP/jha

(AWP)

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Volkswagen einigt sich mit

Volkswagen einigt sich mit Broadcom in Patentstreit

Der Volkswagen -Konzern hat laut Kreisen einen Patentstreit mit dem US-Chipkonzern Broadcom aus dem Weg geräumt. Die Unternehmen hätten sich vor einem für Freitag angesetzten Termin an einem Gericht in Mannheim aussergerichtlich geeinigt, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf eingeweihte Personen.

21.11.2018 16:53

Broadcom hatte wegen der angeblichen Nutzung von Patenten unter anderem in Navigations- und Unterhaltungselektronik Klage eingereicht. Mit einer Unterlassungserklärung hätte die Produktion von VW-Kassenschlagern wie Golf, Passat, Touran und Tiguan empfindlich gestört werden können. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die VW-Aktie baute am Nachmittag ihre Gewinne leicht aus. Broadcom-Titel reagierten hingegen nicht.

Der "Spiegel" hatte Anfang November berichtet, Broadcom verlange für die Nutzung von Patenten eine Milliarde US-Dollar (876 Mio Euro) von VW. Patentklagen gehören in der Technologiebranche zum Tagesgeschäft. Mit dem zunehmenden Einbau von Chips und Kommunikationstechnik in Fahrzeugen droht auch die Autoindustrie stärker davon betroffen zu werden./men/he

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VW-Aufsichtsrat berät vor

VW-Aufsichtsrat berät vor Weihnachten über Börsengang von Traton

Der Aufsichtsrat von Volkswagen will einem Pressebericht zufolge im Dezember über den Börsengang der Lkw-Tochter Traton beraten. Wenige Tage vor Weihnachten sei dazu ein ausserordentliches Treffen des 20-köpfigen Kontrollrats geplant, berichtet das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf Konzernkreise. Beschlüsse werde der Aufsichtsrat nach derzeitigem Stand nicht fällen, vielmehr solle das Gremium über den Stand der Vorbereitungen informiert werden. Das Unternehmen wollte dies gegenüber der Zeitung nicht kommentieren.

23.11.2018 07:46

VW will Traton mit den Marken MAN , Scania und Volkswagen laut Zeitung im Frühjahr kommenden Jahres an den Kapitalmarkt bringen. Mit einer Bewertung von rund 20 Milliarden Euro könnte dies einer der grössten Börsengänge der vergangenen Jahre werden. Mit 81 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 24 Milliarden Euro ist Traton einer der weltweit führenden Hersteller von Lastwagen und Bussen.

Zudem werden die Kontrolleure dem Bericht zufolge über die Besetzung des Traton-Aufsichtsrats sprechen. Während die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch in dem Gremium vertreten sein werden, müsse das Land Niedersachsen als zweitgrösster VW-Aktionär einen Statthalter entsenden. Ein Politiker als Aufsichtsrat von Traton könne bei den Investoren aber auf Widerstand stossen, zitierte die Zeitung Kreise. Ein staatlicher Einfluss fliesse meistens negativ in die Bewertung eines Börsenkandidaten ein./she/stk/jha/

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Dieselfahrer können sich für

Dieselfahrer können sich für Verbraucherklage gegen VW eintragen

Dieselkunden von Volkswagen in Deutschland können sich ab sofort der Musterfeststellungsklage gegen den Konzern anschliessen. Wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) am Dienstag in Berlin mitteilte, wurde das entsprechende Klageregister beim Bundesamt für Justiz am Montagabend eröffnet.

27.11.2018 10:09

Klaus Müller, Chef des vzbv, erklärte, die Eintragung sei vor allem für diejenigen interessant, die sich gegen Einzelklagen entschieden hätten. "Viele geschädigte Dieselfahrer haben bisher nicht die Zeit, die Risikobereitschaft, vielleicht auch nicht die Kosten aufbringen wollen, um individuell gegen Volkswagen zu klagen."

Nun übernehme der Verbraucherschützer-Verband das Prozessrisiko. Er klagt stellvertretend für Betroffene des Diesel-Skandals gegen Volkswagen. Ziel ist es, dass diese für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge entschädigt werden. VW weist die Forderungen zurück: Die Autos seien genehmigt, technisch sicher und fahrbereit seien. Die Verhandlung kann nur beginnen, wenn sich in zwei Monaten mindestens 50 Betroffene in das Register eintragen.

Der ADAC unterstützt das Vorgehen der Verbraucherschützer. Der Präsident des Autofahrerclubs, August Markl, erklärte: "Für uns ist wichtig, dass der Dieselskandal im Sinne und Interesse unserer Mitglieder aufgearbeitet und endlich abgeschlossen wird. Vielleicht kann so ein Schlussstrich auch dazu beitragen, dass das interessengeleitete Schlechtreden der Antriebstechnologie Diesel sowie der gesamten Automobilbranche ein Ende findet."

Im September 2015 hatte VW Manipulationen an Dieselmotoren einräumen müssen. Vom Pflichtrückruf bei Volkswagen sind 2,5 Millionen Autos betroffen. Die Anwälte des vzbv rechnen damit, dass sich mehrere Zehntausend Dieselfahrer der Musterfeststellungsklage anschliessen./hoe/DP/jha

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Fast 19 000 deutsche

Fast 19 000 deutsche Dieselkunden schliessen sich Klage gegen VW an

Neue Klagen gegen Volkswagen : Mehr als 18 700 Besitzer manipulierter Diesel haben beim Landgericht Braunschweig über die Internetplattform Myright eine Schadenersatzklage gegen VW eingereicht. Die Schadenssumme belaufe sich auf rund 500 Millionen Euro, sagte eine Anwältin der Kanzlei Hausfeld am Mittwoch. Zuvor hatte "Spiegel Online" darüber berichtet.

12.12.2018 12:42

Bereits Ende 2017 hatten mehr als 15 000 Autobesitzer über Myright die Rückzahlung des Kaufpreises ihrer manipulierten VW-Diesel gefordert - die Schadenssumme belief sich damals auf mehr als 350 Millionen Euro. Einschliesslich Zinsen gehe es in beiden Klagen um mehr als eine Milliarde Euro, sagte die Anwältin.

Im Diesel-Skandal sieht sich der VW-Konzern einer Vielzahl von Klagen gegenüber - neben den zivilrechtlichen Klagen von Autobesitzern, die sich getäuscht fühlen, geht es auch um Klagen von Anlegern und Investoren. Ausserdem wird strafrechtlich ermittelt.

Laut VW wurden die meisten Klagen betroffener Autobesitzer bisher abgewiesen. In vielen Fällen erzielte der Autobauer mit einer Zahlung an die Kläger einen Vergleich. Darüber hinaus können sich betroffene Autobesitzer einem Musterverfahren anschliessen, mit dem die Verbraucherzentralen und der ADAC einen grundsätzlichen Anspruch auf Schadenersatz feststellen lassen wollen./tst/DP/jha

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VW-Chef Diess kündigt

VW-Chef Diess kündigt verschärftes Umbauprogramm für Konzern an

Die künftigen Klimavorgaben für Neuwagen bedeuten nach Einschätzung von Volkswagen -Konzernchef Herbert Diess ein noch weitergehendes Umbauprogramm für den Autoriesen. Mit der Verschärfung des Flottenziels müsse der Konzern den Anteil der E-Autos am Gesamtabsatz bis 2030 auf über 40 Prozent hieven, sagte Diess am Dienstag in Wolfsburg.

18.12.2018 13:11

"Das heisst, unser beschlossenes Umbauprogramm, das für diesen Systemwechsel erforderlich ist, reicht noch nicht aus." Möglicherweise müssten weitere Verbrenner-Angebote entfallen, damit verbunden die Werksstrukturen deutlicher umgebaut und zusätzliche Batteriezellfabriken gebaut werden.

Unterhändler der EU-Staaten, des Europaparlaments und der EU-Kommission hatten sich zuvor darauf geeinigt, dass der CO2-Ausstoss von Neuwagen bis 2030 um 37,5 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2021 sinken soll. Die Autoindustrie hält dies für unverhältnismässig und unrealistisch.

Volkswagen sei bisher davon ausgegangen, dass der CO2-Ausstoss bis 2030 um 30 Prozent sinken solle, sagte Diess. Dieses Ziel habe VW mit seiner Elektrostrategie abgesichert, in die in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden Euro fliessen sollen. Künftig sollen demnach nicht nur in Zwickau, sondern auch an den VW-Standorten Emden und Hannover E-Autos gebaut werden. Nun müssten die Planungen überarbeitet werden, dies werde im Herbst 2019 erfolgen. Diess bemängelte zudem: "Völlig ungeklärt sind in diesem Zusammenhang auch die Erzeugung umweltfreundlichen Stroms sowie die notwendige Lade-Infrastruktur."/tst/DP/nas

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VW-Chef Diess: Können CO2

VW-Chef Diess: Können CO2-Vorgaben einhalten - Arbeitsplätze bedroht

Volkswagen kann nach Einschätzung von Konzernchef Herbert Diess die von der EU verschärften CO2-Grenzwerte für Autos einhalten. "Natürlich werden wir das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen nochmals um 37,5 Prozent zu reduzieren, erreichen können. Mit unserer E-Plattform und der starken Präsenz in China schaffen wir das", sagte Diess der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Dieses verschärfte Ziel bedeute einen grossen strukturellen Wandel. Diess betonte, es gebe aber viele Fragezeichen: "Ist sich die Politik wirklich über die Auswirkungen ihrer Entscheidungen im Klaren? Hat man dieses Vorgehen genügend überlegt und abgewogen?"

20.12.2018 06:31

Volkswagen würde bis 2030 in Europa einen Absatzanteil von 40 Prozent E-Autos erreichen müssen. Diess kritisierte, wegen der teuren Batterien und der CO2-Strafzahlungen für konventionelle Autos würde Einstiegsmobilität sehr viel teurer werden, für viele Kunden unerschwinglich. "Und es würde Arbeitsplätze kosten, in einer Grössenordnung, die wir in diesem Zeitraum nicht mehr über Vorruhestandsregelungen abbauen könnten."/hgo/DP/zb

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VW streicht bis zu 7000

VW streicht bis zu 7000 Stellen in Emden und Hannover

Beim Hochfahren der E-Auto-Produktion könnten an den VW -Standorten Emden und Hannover insgesamt bis zu 7000 Stellen wegfallen. Dies sei aber nur möglich, wenn Altersteilzeitregelungen voll ausgeschöpft würden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen. In diesem Fall könnten bis zu 4000 Stellen in Hannover und bis zu 3000 in Emden gestrichen werden. Dies sei aber nur auf freiwilliger Basis möglich. In Hannover blieben dann gut 10 000 Beschäftigte, in Emden etwa 6000. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

21.12.2018 09:35

Hintergrund ist, dass die Produktion von Elektroautos als weniger aufwendig gilt. Um die Umstellung an den beiden Standorten abzufedern, wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2028 vereinbart. Gleichzeitig können nach dpa-Informationen Zukunftsjobs rund um den Megatrend Digitalisierung in den Werken entstehen. Befristet Beschäftigten will Volkswagen Verträge bei Porsche und im VW-Werk in Kassel anbieten.

Unlängst hatte VW-Konzernchef Herbert Diess angekündigt, es werde an den beiden Standorten keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der bisher in Emden gefertigte Passat wird künftig nach Tschechien zu Skoda verlagert. Dafür soll in Emden ein E-Kleinwagen für unter 20 000 Euro neben Limousinen mehrerer Marken gefertigt werden. In Hannover soll der elektrische Kleinbus ID Buzz entstehen, aber auch der "Bulli" wird weiter dort gebaut. Zusätzlich soll dort laut Konzernbetriebsrat ein grosses Elektrofahrzeug vom Band rollen./tst/DP/tav

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VW hat auch bei der Umrüstung

VW hat auch bei der Umrüstung Probleme

Beim Autobauer VW sind bei internen Kontrollen der neuen Abgas-Software für Dieselfahrzeuge «Auffälligkeiten verzeichnet worden».

24.12.2018 06:53

Daraufhin habe das Unternehmen "unverzüglich aktiv" das Kraftfahrtbundesamt informiert, teilte Volkswagen am Sonntag mit. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

Laut VW handelt es sich um Dieselfahrzeuge mit 1,2-Liter-Motoren des Typs EA 189. "Kurzfristig und vorsorglich wurde gemeinsam entschieden, die laufende Umsetzung der technischen Lösungen für Dieselfahrzeuge mit 1,2-Liter-Motoren des Typs EA189 zunächst auszusetzen", so das Unternehmen weiter.

Das Bundesverkehrsministerium teilte mit, das Problem sei bekannt. "Der Vorgang ist in Prüfung beim Kraftfahrt-Bundesamt." VW betonte: "Bereits für Anfang Januar sind Termine vereinbart worden, um die weitere Prüfung und Analyse gemeinsam mit Hochdruck voran zu treiben."

Regierung und Autobranche setzen auf Software-Updates als ein zentrales Instrument, um den Schadstoff-Ausstoss relativ schnell zu senken. In vielen Städten werden Grenzwerte für die Luftverschmutzung überschritten. Gerichte haben deswegen für mehrere Städte Fahrverbote angeordnet, die im neuen Jahr umgesetzt werden sollen.

Der Autobauer hatte im August 2015 gegenüber US-Behörden eingestanden, weltweit bei Millionen Dieselmotoren die Abgasreinigung manipuliert zu haben. Der VW-Konzern hat wegen des Dieselskandals schon mehr als 28 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht. Für das zu Ende gehende Jahr erwartet das Unternehmen 5,5 Milliarden Euro "Dieselgate"-Kosten. "Im kommenden Jahr rechnen wir mit einer Summe von etwa zwei Milliarden Euro, 2020 sollte es noch rund eine Milliarde sein", sagte VW-Finanzvorstand Frank Witter der "Börsen-Zeitung" (Samstag).

Er räumte ein: "Die Aufarbeitung wird uns noch lange beschäftigen." So hätten Kapazitäten an anderer Stelle gefehlt, etwa bei der Umstellung auf den neuen Prüfstandard WLTP. "Von wirklicher Entspannung kann keine Rede sein", sagte Witter.

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US-Absatz der VW-Tochter Audi

US-Absatz der VW-Tochter Audi bricht im Dezember ein

Audi hat in den USA vergangenes Jahr wegen eines Absatzeinbruchs im Dezember weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor.

04.01.2019 07:18

Der Absatz sei im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf etwas mehr als 223 000 Autos gefallen, teilte die Volkswagen-Tochter in der Nacht zum Freitag in Herndon mit. Im Dezember sei der Absatz um 16 Prozent auf 22 765 Autos gefallen. Über das Jahr gesehen ging vor allem der Verkauf von kleineren Modellen wie dem A3, Q3 und A4 zurück. Deutlich angezogen hat dagegen der Verkauf von grösseren SUV-Modellen wie dem Q5 und Q8.

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VW steigert US-Absatz auch

VW steigert US-Absatz auch 2018 - GM und Ford schwächeln

(Ausführliche Fassung) - Nach dem Absatzeinbruch im Zuge des Abgas-Skandals hat Volkswagen seine US-Verkäufe 2018 das zweite Jahr in Folge gesteigert. Dank gefragter SUV-Modelle wurden dort insgesamt 354 064 Pkw mit dem VW -Logo an die Kundschaft gebracht, wie der Wolfsburger Autobauer am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Dezember gab es in den USA ein Verkaufsplus von 5,8 Prozent auf 32 047 Fahrzeuge.

03.01.2019 20:31

VW schlug sich damit zum Jahresende deutlich besser als die grössten US-Hersteller General Motors (GM) und Ford . Marktführer GM, der seine Ergebnisse nur alle drei Monate vorlegt, wurde im vierten Quartal 2,7 Prozent weniger Neuwagen los als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ford meldete für den Einzelmonat Dezember ein Minus von 8,8 Prozent.

Im Gesamtjahr 2018 verbuchten die US-Schwergewichte ebenfalls spürbare Rückgänge. Bei GM sanken die Verkäufe um 1,6 Prozent auf knapp 3,0 Millionen Fahrzeuge und bei Ford um 3,5 Prozent auf 2,5 Millionen Autos. Nach jahrelangem Absatzboom kühlt sich der US-Markt angesichts höherer Zinsen und gestiegener Spritpreise schon seit längerem ab. Analysten sehen auch im neuen Jahr keine Trendwende.

GM und Ford machen darüber hinaus steigende Materialkosten zu schaffen, was unter anderem am US-Zollstreit mit Handelspartnern wie China und der EU liegt. GM kündigte im November bereits an, die Produktion zu drosseln und massiv Arbeitsplätze in Nordamerika abzubauen. Auch Ford will die Kosten drastisch senken.

Nicht für alle Autobauer war der Jahresabschluss indes enttäuschend. Fiat Chrysler steigerte den Absatz im Dezember dank florierender Jeep-Verkäufe um 14 Prozent. Die japanischen Branchengrössen Nissan und Honda legten um 7,6 Prozent beziehungsweise 3,9 Prozent zu, während Rivale Toyota einen Rückgang um 0,9 Prozent hinnehmen musste. Die Volkswagen-Tochter Porsche erhöhte ihre Verkäufe im Dezember um 4,4 und im Gesamtjahr 2018 um 3,2 Prozent./hbr/men/he

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Zukunft von Volkswagen

Zukunft von Volkswagen entscheidet sich in China

China soll nach den Plänen von VW-Chef Herbert Diess künftig noch eine viel wichtigere Rolle für den deutschen Autokonzern spielen.

07.01.2019 13:41

"Die Zukunft von Volkswagen wird sich auf dem chinesischen Markt entscheiden", sagte Diess, der in diesem Monat persönlich die strategische Führung des China-Geschäfts übernehmen wird, am Montag vor Journalisten in Peking. Dass er China zur Chefsache erklärt hat, begründete Diess dabei vor allem mit den grossen Veränderungen, die sich derzeit auf dem grössten Automarkt der Welt abspielen.

Über viele Jahre hätten internationale Autobauer ihre Technologie von aussen auf den chinesischen Markt gebracht und dort lokalisiert. Doch nun spiele sich Innovation zunehmend direkt in China ab, wo Fähigkeiten etwa in der E-Mobilität oder bei selbstfahrenden Autos schon "weit entwickelt" seien. Volkswagen werde daher seine Strategie anpassen und mehr direkt in China forschen.

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Volkswagen gründet Ökostrom

Volkswagen gründet Ökostrom-Anbieter Elli

Der Autobauer Volkswagen hat zur Unterstützung seiner Elektrooffensive einen Stromanbieter gegründet. Die Elli genannte Marke soll unter anderem VW -Fahrer, aber auch Unternehmen und Privatkunden Ökostrom anbieten, wie der Konzern am Dienstag in Wolfsburg mitteilte. Teil des Angebots sollen unter anderem Stromtarife, Ladeboxen für die Garage und Ladesäulen etwa auf Supermarktparkplätzen sein. "Unsere Mission ist es, der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Mainstream zu bahnen", sagte der designierte Chef der Stromtochter, Thorsten Nicklass. Das Angebot solle einen Lebensstil ermöglichen, der das E-Auto vollständig in den Alltag integriere.

08.01.2019 15:42

Dazu will VW nach und nach ein Rundumpaket auf die Beine stellen, bis das erste vollelektrische Modell der ID-Familie 2020 auf den Markt kommt. Geplant sind für Privat- und Gewerbekunden entsprechende Geräte, Abrechnungsservices und digitale Zusatzdienstleistungen. Davon verspricht sich VW insbesondere neue Chancen zur Bindung bestehender und Erschliessung neuer Kundengruppen, wie der bei der Marke VW zuständige Manager Thomas Ulbrich sagte. Elli hat seinen Hauptsitz in Berlin.

Derzeit spreche das Management von Elli bereits mit grossen Filialketten über Kooperationen zum Aufbau von Ladepunkten auf Kundenparkplätzen, hiess es. In einem ersten Schritt sollen auch Mitarbeiter-Parkplätze von Volkswagen verstärkt mit Ladestationen versorgt werden, bis 2020 soll ihre Zahl von 1000 auf mehr als 5000 ansteigen. Zudem sollen bis dahin alle 4000 Händler und Servicepartner in der Europäischen Union mit mehreren Lademöglichkeiten ausgestattet werden./men/mis/he

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VW droht in Dieselaffäre

VW droht in Dieselaffäre weiterer Rückruf

Volkswagen droht im Dieselskandal ein weiterer Rückruf.

13.01.2019 13:17

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Deutschland wirft dem Autobauer vor, auch beim Software-Update für manipulierte Dieselfahrzeuge mit 1,2-Liter-Motor zu schummeln, wie "Bild am Sonntag" ohne Angaben von Quellen berichtet.

Das KBA eröffne daher kommende Woche ein so genanntes Anhörungsverfahren. Dabei wird dem Zeitungsbericht zufolge geprüft, ob in Deutschland 30.000 Fahrzeugen - darunter der Polo - die Typengenehmigung entzogen werden muss. In Europa wären laut "BamS" insgesamt 370.000 Autos von einer solchen Stilllegung betroffen. Das KBA dürfte es jedoch aus Gründen der Verhältnismäßigkeit bei einem erneuten amtlichen Rückruf der Fahrzeuge belassen, hieß es weiter.

Das Bundesverkehrsministerium teilte dazu am Sonntag mit, die Vorwürfe seien bekannt. Das KBA gehe diesen nach, die Prüfung sei aber noch nicht abgeschlossen.

Ein Volkswagen-Sprecher räumte ein, dass bei den regelmäßigen internen Qualitätskontrollen für Dieselfahrzeuge mit 1,2l-Motoren des Typs EA189 Auffälligkeiten verzeichnet worden seien, die nun weiter analysiert werden müssten. "Die zuständigen Behörden wie das Kraftfahrtbundesamt sind von Volkswagen unverzüglich aktiv informiert worden und die Volkswagen AG steht weiter im kontinuierlichen Austausch." Dem Sprecher zufolge hat das KBA mit der Prüfung des Vorganges begonnen. "Eine genaue Bewertung liegt bislang nicht vor."

Wie die "BamS" weiter berichtet, wurde bereits eine Strafanzeige gegen die verantwortlichen VW-Manager vorbereitet. Volkswagen habe 2016 dem KBA schriftlich versichert, dass das Software-Update für die 1,2-Liter-Diesel-Motoren keine unzulässige Abschaltvorrichtung enthält.

(Reuters)

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Volkswagen bietet für drei

Volkswagen bietet für drei Monate bundesweite Wechselprämie

(Ausführliche Fassung) - Volkswagen weitet die Wechselrabatte zum Umtausch älterer Diesel auf ganz Deutschland aus - aber nur bis Ende April. Der Rabatt werde vom 24. Januar an bei der Inzahlungnahme von Euro-4- oder Euro-5-Diesel-Fahrzeugen zusätzlich zum Gebrauchtwagenwert gewährt, teilte der Autokonzern am Mittwoch mit.

23.01.2019 10:21

Bislang sei die Wechselprämie Kunden in besonders belasteten Städten vorbehalten gewesen, um dort schnell für bessere Luft zu sorgen. Neuwagenkäufer könnten je nach Modell zwischen 500 und 7000 Euro einstreichen. Auto-Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sprach allerdings von reinen Verkaufsanreizen, im Kampf gegen Diesel-Fahrverbote bringe dies nichts. Dudenhöffer verwies auf den Kampf des Autobauers mit dem neuen Abgas-Standard WLTP, die mühsame Zertifizierung laste auf den Marktanteilen. Die bundesweite Ausweitung der Prämie sei dazu gedacht, VW im Markt zu stabilisieren.

Laut Volkswagen gilt weiterhin auch der - Umweltprämie genannte - Rabatt beim Verschrotten eines Euro-1- bis Euro-4-Diesels. Seit August 2017 seien konzernweit rund 240 000 alte Diesel gegen modernere Fahrzeuge ausgetauscht worden, zusammen mit den Software-Updates für Diesel-Autos würden so jährlich mehr als 10 000 Tonnen an Stickstoffdioxid-Emissionen vermieden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den VW-Vorstoss kürzlich begrüsst - und versucht, den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen.

Auch andere Autobauer, darunter Daimler und BMW , haben Preisnachlässe und Rabatte beim Tausch alter Dieselfahrzeuge mit den Abgasnormen Euro 1 bis 4 sowie Euro 5 in besonders stickoxidbelasteten Regionen im Angebot. Gegen Hardware-Nachrüstung hatte sich die Branche lange hartnäckig gewehrt. VW und Daimler hatten aber zugesagt, Dieselautos in 15 "Intensivstädten" mit besonders hoher Schadstoff-Belastung für bis zu 3000 Euro pro Wagen mit einer Hardware-Lösung nachrüsten zu lassen.

Gerichte haben für mehrere Städte Fahrverbote für ältere Diesel angeordnet, etwa für Berlin, Köln, Essen, oder Frankfurt. Hier liegen die Werte bei Stickstoffdioxid über dem vorgeschriebenen Grenzwert. In Hamburg sind einzelne Strassen betroffen./tst/DP/mis

(AWP)

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