Sulzer

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Spekulationen um Ausstieg von

Spekulationen um Ausstieg von Viktor Vekselberg bei Sulzer

Wegen der Sanktionen der USA gegen Viktor Vekselberg und weitere russische Bürger könnte Vekselberg die Kontrolle über seine Beteiligungen verlieren.

29.04.2018 17:26

So zumindest lauten die Gedankenspiele in einem Artikel der "Schweiz am Sonntag". Demnach hat Vekselberg Schwierigkeiten, den Kredit über rund 1 Milliarde Franken, den er zur Übernahme des Mehrheitspakets an Sulzer aufnehmen musste, zu bedienen.

Bisher habe er die Zinsen aus den Dividenden seiner Beteiligungen an Sulzer und Oerlikon zahlen können. Mit den Sanktionen der USA ist dieser Geldstrom aber unterbrochen, was auch das Banken-Konsortium weiss, an dem unter anderem die Credit Suisse oder JP Morgan beteiligt sind.

In dieser Gruppe von fünf Banken würden nun Planspiele gewälzt, was im Fall eines Zahlungsverzugs zu tun sei, so die Zeitung, welche sich dabei auf "gut informierte Kreise" stützt. Zwei Szenarien stünden dabei im Vordergrund. Im einen würde die Sberbank, welche mit 700 Millionen Franken den Grossteil des Kredites gewährt, auch den Rest auf die eigenen Bücher nehmen, was einer Rettung von Vekselberg durch den russischen Staat gleichkäme. Die Sberbank könnte dann im Fall eines Zahlungsverzugs das Sulzer-Aktienpaket von 63% verkaufen.

Im zweiten Szenario könnten die internationalen Banken die verpfändeten Sulzer-Papiere am freien Markt zu Geld machen. Die Aktien würden dabei während 90 Tagen gemeinsam angeboten, misslänge auf diese Art ein Verkauf, würde das weitere Vorgehen unter den Banken beraten. Auf diese Art bekämen neue Investoren die rund 21 Prozent aller Sulzer-Aktien, welche der Bankengruppe im ersten Rang verpfändet seien und Vekselbergs Anteil an Sulzer würde entsprechend sinken.

(AWP)

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sarastro
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Vekselberg

Vielleicht erinnert sich noch jemand, mit welchen Tricks Vekselberg sich die Aktienmehrheit an Sulzer heimlich aneignen konnte (mit gütiger Hilfe der Zürcher Kantonalbank). Sollte ihm dieses Aktienpaket durch die US-Sanktionen abhanden kommen, würde sich mein Mitleid in engen Grenzen halten.

Für den Aktienkurs von Sulzer könnten sich Änderungen abzeichnen, falls rund die Hälfte aller Aktien auf dem Markt versilbert werden müsste.

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Sulzer sammelt bei den Kunden

Sulzer sammelt bei den Kunden mehr Bestellungen ein

Beim Industriekonzern Sulzer haben sich die Bestellungen, der Umsatz und die Gewinnzahlen erhöht.

Aktualisiert um 07:48

Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiter in guter Form und hat im ersten Semester 2018 deutlich mehr Bestellungen erhalten und auch mehr Umsatz erzielt. Die Gewinnziffern verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls markant, und die Prognosen für den Auftragseingang und den Umsatz im Gesamtjahr wurden zudem erhöht.

Insgesamt nahmen die Bestellungen in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,80 Milliarden Franken zu. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Plus von 6,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal (+12,8%) wie angekündigt etwas verlangsamt, allerdings ist es auf weiter gutem Niveau. Der Umsatz legte organisch um 5,4 Prozent auf 1,60 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

IFRS 15 mit positivem Einfluss

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich um knapp 28 Prozent auf 148,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 9,2 Prozent. Hier ist allerdings noch ein positiver Effekt aus der Umstellung der Rechnungslegung nach IFRS 15 von 0,7 Prozentpunkten enthalten.

Das Betriebsergebnis war positiv beeinflusst von den höheren Volumen und von Einsparungen. Der Reingewinn der Aktionäre kletterte um knapp 48 Prozent auf 64,3 Millionen Franken, wobei auch hier der positive Effekt aus der Umstellung der Rechnungslegung mitspielt. Insgesamt hat Sulzer die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Zugenommen haben die Bestellungen in allen Divisionen und in allen Marktsegmenten mit Ausnahme des Energiemarktes. "Im ersten Halbjahr 2018 war unsere Geschäftsdynamik sehr positiv, und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen wird", lässt sich in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitieren.

Anhaltender Preisdruck erwartet

Im Bereich Verarbeitung im Öl- und Gasmarkt (Downstream-Segment) sei schon früh im letzten Jahr der Beginn einer Erholung zu erkennen gewesen, welche dieses Jahr auch das Upstream-Segment erfasst habe, schrieb Sulzer. Die Volumen dürfte damit zwar wieder anziehen, der Preisdruck dürfte aber bis ins Jahr 2019 hinein hoch bleiben. Auch den Energiemarkt sieht das Unternehmen "mittelfristig anspruchsvoll".

Weiter bestätigte Sulzer frühere Angaben, wonach die temporären Sanktionen der USA ohne langfristige Auswirkungen geblieben seien. Die einmaligen Kosten seien signifikant unter 10 Millionen Franken geblieben und der Bestellungseingang legte in den USA im zweiten Quartal organisch um 15 Prozent zu. Dies zeige, dass Sulzer nicht beeinträchtigt worden sei.

Höheres Sparziel für 2018

Gut auf Kurs befindet sich das Sulzer Full Potential-Programm (SFP). Das Sparziel bis Ende Jahr wird auf 35 Millionen erhöht, denn die angepeilten 25 Millionen wurden im ersten Semester bereits erreicht. Bis Ende 2019 soll das Programm die Kosten weiterhin um insgesamt 230 Millionen Franken drücken.

Mit Blick nach vorne erwartet das Unternehmen eine weitere schrittweise Erholung des Öl- und Gasmarkts und anhaltenden Druck auf dem Energiemarkt. Die übrigen Märkte sollten ihren Wachstumstrend fortsetzen.

Für das Gesamtjahr 2018 werden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht. Der Bestellungseingang soll demnach um 7 bis 10 Prozent wachsen, bisher galt eine Prognose von 5 bis 7 Prozent. Das Umsatzwachstum wird neu auf 6 bis 8 Prozent veranschlagt, zuvor galt ein Wert von 4 bis 6 Prozent. Die Prognose für die EBITA-Marge liegt weiter bei 9,5 Prozent.

(AWP)

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Sulzer platziert eigene

Sulzer platziert eigene Aktien zu je 112 Franken - 15 Mio Kapitalgewinn

Der Industriekonzern Sulzer hat die am Vorabend angekündigte Platzierung von bis zu 5 Millionen eigenen Aktien bereits abgeschlossen. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens hat der Konzern die Titel zu 112 Franken je Stück bei institutionellen Investoren in der Schweiz und im Ausland platziert. Den Kapitalgewinn beziffert der Konzern auf 15 Millionen Franken. Im Zuge der Platzierung erhöhe sich der Streubesitz auf 51 Prozent, teilt Sulzer am Mittwoch mit.

19.09.2018 08:00

Die Aktien hatte Sulzer im April in einer Notfallübung von Renova zurückgekauft, nachdem die USA Sanktionen gegen Russland wegen der Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf verhängt hatten. In der Folge musste die Beteiligungsgesellschaft Renova, die zum Imperium vom Investor Viktor Vekselberg gehört, ihren Anteil an Sulzer reduzieren, da auch der Oligarch selber und seine Renova-Gruppe von den Strafmassnahmen der Amerikaner betroffen waren.

Vekselberg war einst mit einer Beteiligung von über 63 Prozent Mehrheitsbesitzer von Sulzer gewesen. Nach dem Notverkauf fiel der Anteil des Milliardärs auf unter 50 Prozent. Damit befreiten die US-Behörden Sulzer von den Sanktionen. Renova hält nun noch 48,8 Prozent an Sulzer.

hr/cf

(AWP)

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Sulzer hebt die

Sulzer hebt die Jahresprognose an

Sulzer hat in den ersten neun Monaten deutlich mehr neue Aufträge an Land gezogen - etwas mehr als von Analysten erwartet wurde. Zudem rechnet der Technologiekonzern mit mehr Bestellungen im Gesamtjahr.

25.10.2018 07:42

Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2018 neue Aufträge im Wert von 2,68 Milliarden Franken an Land gezogen. Das sind 12,2 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Besonders im Öl- und Gasgeschäft gaben die Kunden fleissig neue Bestellungen auf. Laut Sulzer dürften die Aufträge zum Jahresende hin weiter anziehen - der Konzern erhöht deshalb die Jahresprognose für den Bestellungseingang.

Zum Wachstum beim Bestellungseingang trugen auch Übernahmen kräftig bei, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Aus eigener Kraft - also Akquisitionen und Währungseffekte ausgeklammert - schaffte Sulzer ein Plus von 7,2 Prozent. Alleine im dritten Quartal sammelte Sulzer neue Bestellungen über 874 Millionen Franken ein - ein organischer Zuwachs von 8,7 Prozent.

Öl- und Gasgeschäft sprudelt

Der grösste Wachstumstreiber war das Öl- und Gasgeschäft, dank dem steigenden Ölpreis sind die Kunden von Sulzer, die Ölunternehmen - wieder in Investitionslaune. Das zeigt sich etwa im Pumpengeschäft, wo der Auftragseingang um fast 19 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken anzog.

Das Pumpengeschäft ist der grösste Umsatzpfeiler von Sulzer. In der Sparte trugen aber auch andere Märkte wie Wasser zum Wachstum bei, einzig der Energiemarkt schwächelte.

Bei der Division Chemtech ging es mit einem Plus von gegen 22 Prozent noch kräftiger vorwärts. In dieser Sparte bietet Sulzer für die Öl- und Gasindustrie, die kohlenwasserstoffverarbeitende Industrie sowie die chemische Prozessindustrie Produkte und Dienstleistungen für Trenn-, Reaktions- und Mischtechnologien an.

Die noch junge Gesundheits- und Kosmetikmarktsparte (Applicator Systems) wuchs um 8,4 Prozent. Das Servicegeschäft legte um 2,5 Prozent zu.

Jahresprognose angehoben

Mit den Zahlen übertraf Sulzer die Erwartungen der Analysten, die von der Nachrichtenagentur AWP befragt worden waren (AWP-Konsens). Diese hatten im Schnitt einen Bestellungseingang für die ersten neun Monate von 2,65 Milliarden Franken vorausgesagt.

Angesichts des flotten Bestellungswachstums, das laut Sulzer im vierten Quartal noch an Tempo gewinnen dürfte, schraubte Sulzer seine Zielvorgaben für das Gesamtjahr 2018 nach oben: Neu rechnet der Konzern mit einem Wachstum des Bestellungseingangs von 10 bis 12 Prozent.

Zuvor war er noch von 7 bis 10 Prozent ausgegangen. Erst anlässlich der Vorlage der Halbjahreszahlen hat das Management die Prognosen angehoben. Unverändert bleibt der Ausblick für den Umsatz und die Marge.

(AWP)

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Sulzer-CEO bereitet Ölpreis

Sulzer-CEO bereitet Ölpreis keine Sorgen - Vekselberg ist passiver Investor

Der Industriekonzern Sulzer ist laut CEO Greg Poux-Guillaume trotz der jüngsten Bewegungen beim Ölpreis gut unterwegs. Auch wenn es zuletzt zu einem deutlichen Preisrückgang kam und Sulzer nach wie vor einen Grossteil seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschaftet, besteht kein Grund zu Sorge, wie er im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" erklärt.

18.11.2018 15:17

Denn auch wenn Sulzer weiterhin etwa 45 Prozent seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschafte, hänge das Unternehmen nicht direkt vom Ölpreis ab. "Es gibt eine Preisschwelle, wird diese überschritten, können die meisten unserer Kunden rentabel investieren, und wir bekommen neue Aufträge". Diese Schwelle liege derzeit bei etwa 60 US-Dollar pro Fass. "Dagegen ist es zweitrangig, ob Öl nun 75 oder 80 Dollar kostet."

Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass er davon ausgeht, dass der Preis auch in den kommenden Jahren oberhalb der 60-Dollar-Grenze bleiben werde.

Aktienkurs von vielen Faktoren beeinflusst

Mit Blick auf die Diskrepanz zwischen einer guten Auftragslage und einem weniger guten Verlauf des Aktienkurses, stellt Poux-Guillaume heraus, dass der Aktienkurs nicht nur durch die Auftragslage alleine bestimmt werde, sondern auch durch Faktoren wie etwa die Markstimmung. Und da dominiere derzeit die Sorge, die globale Konjunktur könne ihren Höhepunkt überschritten haben.

Für Sulzer selbst könne er keine Verlangsamung feststellen. Im Gegenteil, wenn er sich die kommerzielle Pipeline oder die Kundennachfrage anschaue, dann gehe es aufwärts.

Vekselberg mittlerweile eher passiver Investor

Auf die Frage, ob der russische Milliardär Viktor Vekselberg nach wie vor ein Ankeraktionär für Sulzer sei, erklärt der Manager, er würde eher davon sprechen, dass die Tiwel Holding eine grosse zumeist passive Investorin sei, an der Vekselberg die wirtschaftlich berechtigte Person sei.

Dabei führt Poux-Guillaume weiter aus: "Passiv, weil sie unsere Aktien weder kaufen noch verkaufen kann". Die Holding habe eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sie nicht zukaufen wird. Diese sei mit Sulzer und der US-Sanktionsbehörde Ofac unterschrieben worden. Verkaufen könne die Holding nicht, da sie sanktioniert sei, so der Manager weitere.

(AWP)

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Sulzer legt 2018 bei

Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

(Ausführliche Fassung) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

14.02.2019 07:19

Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

Gewinn noch stärker gestiegen

Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

cf/tt

(AWP)

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Sulzer mit deutlich mehr

Sulzer mit deutlich mehr Bestellungen im ersten Quartal

Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer ist solide ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal weiter zu, womit der Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortgesetzt wurde.

17.04.2019 07:35

Der Bestellungseingang zog um 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von 11 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bestellungseingang wuchs den Angaben zufolge in fast allen Endmärkten von Sulzer.

In der grössten Sparte Pumpen kletterten die Bestellungen um 12 Prozent auf 391,2 Millionen Franken. In der Sparte Rotating Equipment Services (RES), welche Servicelösungen für rotierende Maschinen anbietet, zogen die Aufträge um 5,7 Prozent auf 300,8 Millionen Franken an.

Die Sparte Chemtech steigerte den Umsatz sogar um fast 16 Prozent auf 170,6 Millionen Franken. Die jüngste Sparte Applicator Systems, welche Geräte zum Auftragen von Flüssigkeiten etwa im Kosmetikbereich oder auch in der Chemie herstellt, verzeichnete ein Plus von 9,3 Prozent auf 121,5 Millionen.

Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen deutlich über den Erwartungen der Analysten. In der Tat seien einige erst im zweiten Quartal erwarteten grösseren Aufträge bereits im ersten Jahresviertel verbucht worden, schreibt Sulzer.

Marktbedingungen bleiben günstig

Die Marktbedingungen sind nach Ansicht von Sulzer weiterhin günstig. Daher bleibe die Prognose für 2019 unverändert: Bereinigt um Währungseffekte erwartet die Gesellschaft ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

ra/rw

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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HSBC erhöht Kursziel

18.04.2019 | 08:49

#SULZER – HSBC erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Bank HSBC hat heute Morgen das Kursziel von SULZER (CHF 109.70) von CHF 121 auf CHF 140 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Das gute Auftragswachstum im ersten Quartal bestätige, dass SULZER nach der erfolgten Restrukturierung nun operativ wieder auf einem guten Weg sei, schreibt der zuständige Branchenexperte. Der fundamentale Ausblick über 2021 hinaus sei gut. Vor diesem Hintergrund würden die aktuelle Jahresprognose und die durchschnittliche Markterwartung zunehmend konservativ aussehen, heisst es weiter.

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Sulzer übernimmt britisches

Sulzer übernimmt britisches Unternehmen

Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiterhin auf Einkaufstour. Mit der Übernahme der schottischen Alba Power wird das Gasturbinen-Geschäft diversifiziert.

02.07.2019 08:01

Alba Power erwirtschaftet mit 80 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 34 Millionen britischen Pfund, wie Sulzer am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen bietet Wartung und Unterhalt für aeroderivative Gasturbinen an. Es erzielt dabei eine überdurchschnittliche Gewinnmarge von 20 Prozent.

Das Gasturbinenservicegeschäft werde damit in die Bereiche dezentrale Stromversorgung wie auch Offshore- und Marineanwendungen diversifiziert, so Sulzer. Und in diesen Bereichen herrsche eine hohe Nachfrage. Ausserdem ergäben sich Synergien im Verkauf mit bestehenden Kunden in den Bereichen Pumpen, Motoren, Generatoren und Turboservices.

Alba hat Niederlassungen im schottischen Aberdeen, in Houston (USA) und in Ontario (Kanada). Erst im Mai hatte Sulzer die Akquisition der texanischen Firma GTC Technology mit einem Jahresumsatz von rund 50 Millionen US-Dollar bekanntgegeben, einen Hersteller von Petrochemikalien, welcher in die Sulzer-Sparte Chemtech eingegliedert wird.

(SDA)

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Sulzer verkauft mehr und wird

Sulzer verkauft mehr und wird bei Zielen optimistischer

Kunden im Öl- und Gasgeschäft sorgen bei Sulzer für mehr Umsatz.

24.07.2019 06:37

Dem Industriekonzern Sulzer lief es im ersten Semester 2019 gut. Zwar hat sich das Wachstumstempo beim Auftragseingang vom ersten zum zweiten Quartal etwas verlangsamt, die Zahlen über sechs Monate sind aber immer noch solide - und der Ausblick für 2019 wurde erhöht.

Insgesamt stiegen die Bestellungen in der Berichtsperiode um 8,7 Prozent auf 1,93 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Wachstum aus eigener Kraft, also organisch, von 7,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal etwas verlangsamt. Der Umsatz legte organisch um gut 12 Prozent auf 1,77 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

Gut gelaufen ist es Sulzer vor allem im Öl- und Gasmarkt, wo die Bestellungen wieder zu höheren Margen abgeschlossen werden konnten. Von den Divisionen verzeichnete insbesondere Chemtech eine hohen zweistellige Wachstumsrate im Bestellungseingang.

Erwartungen getroffen

Dank des höheren Umsatzes gab es auch beim Gewinn weitere Fortschritte. Der Betriebsgewinn vor Amortisationen (EBITA) verbesserte sich um gut 15 Prozent auf 158,8 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 9,0 Prozent. Der Reingewinn der Aktionäre kletterte um knapp 9 Prozent auf 65,3 Millionen Franken.

Damit hat Sulzer die Erwartungen der Analysten bis auf den Reingewinn ziemlich exakt getroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,93 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,75 Milliarden, für den EBITA bei 159 Millionen und für den Reingewinn bei 73 Millionen.

Für das Gesamtjahr 2019 werden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen wenig überraschend erhöht, denn Sulzer-CEO Greg Poux-Guillaume hatte bereits Anfang des Monats in einem Interview angekündigt, dass die bisherige Guidance wohl zu konservativ gewesen sei und die Prognose wohl erhöht werde. Neu wird demnach eine Steigerung des Auftragseingangs im Gesamtjahr im Bereich von 6 bis 9 Prozent sowie des Umsatzes im Bereich von 7 bis 9 Prozent vorhergesagt. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

(AWP/cash)

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Schang_Hai
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Höherer Oelpreis gut für Sulzer

Sulzer hingegen fallen bei den Industriewerten mit ihrer leichten Kursavance positiv auf. Das Winterthurer Unternehmen dürfte eine direkte Gewinnerin einer Ölpreishausse sein, da dadurch Investitionen in den Ölsektor gesteigert werden, heisst es im Handel. "Nach der Restrukturierung wäre der Rückenwind durch eine Ölpreisstärke ein willkommener neuer positiver Schlüsselimpuls", meinte einer. Entsprechende Mittelzuflüsse in Sulzer können der Aktie eine Avance von mehreren Prozenten bescheren, glauben Optimisten. "Wird die Aktie in breiten Anlegerkreisen wieder entdeckt, kann der Kurs in die Region von 110 - 120 Franken anziehen", sagte einer.

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Sulzer steigert

Sulzer steigert Bestellungseingang kräfitg

Der Technologiekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten des Jahres von einer robusten Kundennachfrage profitiert und neue Aufträge im Wert von 2,86 Milliarden Franken an Land gezogen.

23.10.2019 07:55

Das sind 6,8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die Guidance für das Gesamtjahr wird bestätigt. Organisch - also Akquisitionen und Währungseffekte ausgeklammert - schaffte Sulzer ein Plus von 7,2 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Alleine im dritten Quartal sammelte Sulzer neue Bestellungen über 925 Millionen Franken ein. Das entsprach einem organischen Zuwachs von 6,7 Prozent. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) getroffen.

Die meisten Absatzmärkte von Sulzer konnten ein Wachstum ausweisen. Besonders stark war der Orderzuwachs im Wassermarkt (+20 Prozent) sowie bei Zellstoff und Papier (+16 Prozent). Aus den Märkten Öl, Gas und Petrochemie stieg der Auftragseingang organisch um 15 Prozent. Dabei habe sich im Up- und Downstream-Segment der Aufschwung fortgesetzt, während Midstream weniger Bestellungen verbuchte. Die Aufträge aus dem Energiemarkt lagen um 3 Prozent höher. Die Märkte der Division Applicator Systems stiegen an, ausser der Bereich Beauty (-11 Prozent).

Entsprechend fallen auch die Veränderungen nach Segmenten aus. Während das Pumpengeschäft (+8,7 Prozent), Rotating Equipment (+9,7 Prozent) und Chemtech (+7,1 Prozent) im Neunmonatszeitraum organisch zulegten, verbuchte die Division Gesundheits- und Kosmetikmarktsparte (Applicator Systems) ein Minus von 3,2 Prozent.

Jahresprognose bestätigt

Die Kundenanfragen in den meisten Endmärkten von Sulzer sei nach wie vor robust, hiess es weiter. Das Unternehmen bestätigt seinen Jahresausblick und rechnet weiter mit einem Plus beim Bestellungseingang von rund 6 bis 9 Prozent und beim Umsatz von rund 7 bis 9 Prozent. Die operative EBITA-Marge wird bei rund 10 Prozent erwartet, bereinigt jedoch um Währungseffekte und einen Akquisitionseffekt von rund 2 Prozent.

Nach Einschätzung von Sulzer dürfte dies, in Verbindung mit tieferen nicht operativen Aufwendungen, beim Reingewinn zu einer deutlich höheren Wachstumsrate als beim EBITA führen, wie es weiter hiess.

(AWP)

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